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Inklusive Leidenschaft. Lesben, Schwule ... - Berlin.de

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63 Was das für diese

63 Was das für diese Zielgruppe – aber nicht nur für diese! – bedeutet, liegt auf der Hand: Das Internet erleichtert den Alltag. Aber Onlineshopping erfreut nicht nur Menschen mit körperlichen Behinderungen, sondern entstresst auch den Alltag berufstätiger Eltern. Das Internet macht Informationen für alle zugänglich – toll für Blinde, die davor immer auf speziell für sie aufbereitete Medien (zum Beispiel Braillebücher, Hörzeitschriften) angewiesen waren, die aber nur einen Ausschnitt des „Weltwissens“ darstellten. Und das Internet bedeutet: Austausch mit Gleichgesinnten, ohne dass gleich das Aussehen und / oder die Behinderung bei der Be- oder sogar Ab- Wertung der Person im Vordergrund steht, und die dahinter stehende Persönlichkeit unentdeckt bleibt. Darüber hinaus stehen zahlreiche Berufe immer mehr mit dem Internet im Zusammenhang, so dass auch hier die Chancen für Menschen mit Behinderungen steigen. Mit einem Satz: Das Internet verbessert die gesellschaftliche, berufliche und soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Inklusion in der Praxis Voraussetzung ist jedoch, dass das Internet barrierefrei gestaltet wird, das heißt zugänglich und vollständig nutzbar für Menschen mit Behinderungen ist. Das bedeutet zum Beispiel, dass Bilder und Grafiken beschrieben und Videos untertitelt werden, so dass Blinde und Hörbehinderte alle Infos erhalten. Oder dass eine Webseite mit allen ihren Funktionen über die Tastatur steuerbar ist, so dass sie von Menschen genutzt werden können, die keine Maus bedienen können und auf sogenannte „assistive Computertechnologien“ angewiesen sind (wie Braillezeilen, Mundmäuse, Augensteuerungssysteme, Spezialtastaturen). Die Schrift muss sich vergrößern lassen, bestimmte Farbkontraste vermieden bzw. die ganze Seite auch ohne Farben zu lesen sein. Dazu gibt es eine ganze Reihe Vorschriften, die zum Beispiel in der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (BITV) festgehalten sind, einer Rechtsvorschrift, die jedoch nur für die Internetauftritte von Bundesbehörden rechtlich verbindlich ist. Doch auch für kommerzielle und private Seiten wird Barrierefreiheit immer mehr zum Qualitätsmerkmal – schließlich verliert ein Onlineshop Kunden, wenn diese aufgrund einer Behinderung den Bestellvorgang nicht abschließen können. Und wenn nicht jetzt, dann vielleicht in 10 Jahren, wenn die Kunden von heute an ihre körperlichen Grenzen stoßen. Webseiten barrierefrei zu gestalten, muss nicht zwangsläufig teuer sein, wenn dies bereits im Planungsprozess berücksichtigt wird. Aber auch „alte“ Seiten können nachträglich durch verschiedene Maßnahmen barriereärmer werden.

64 Inklusion in der Praxis „barrierefrei kommunizieren!“, ist ein Projekt der Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft (tjfbg gGmbH), testet Webseiten auf BITV-Konformität und erstellt selbst barrierefreie Webseiten. Menschen mit Behinderungen können sich zu assistiven Computertechnologien beraten lassen und über 200 Technologien im Computerarbeitsplatztestzentrum von „barrierefrei kommunizieren!“ testen und ausprobieren. Susanne Böhmig Projektleitung barrierefrei kommunizieren Wilhelmstraße 52 | 10117 Berlin Telefon (030) 97 99 13 0 berlin@barrierefrei-kommunizieren.de | www.barrierefrei-kommunizieren.de Die Aktion „Berlin barrierefrei“ Martin Marquard Berlin befindet sich auf dem Weg zu einer barrierefreien Stadt. Vor allem in den letzten 15 – 20 Jahren hat es enorme Fortschritte gegeben, auch wenn das Ziel noch lange nicht erreicht ist. Angesichts des rasanten demografischen Wandels in unserer Gesellschaft ist Barrierefreiheit für immer mehr Menschen – nicht nur behinderte – lebensnotwendig und entwickelt sich rasch zu einem allgemeinen Qualitätsmerkmal. Diesen Prozess macht die Aktion „Berlin barrierefrei“ mit einem augenfälligen Signet sichtbar. Ein Pfeil auf gelbem Grund zeigt auf den Schriftzug „Berlin barrierefrei“ und symbolisiert damit einen Wegweiser zur barrierefreien Stadt. Das Signet ist in den Jahren 2003 / 2004 in enger Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Handel, Tourismus, Kultur und Wissenschaft, mit engagierten Menschen mit Behinderung und ihren Organisationen, mit Beiräten, Verwaltungen und anderen Institutionen entwickelt worden. Das gleiche gilt für den gemeinsam erarbeiteten Kriterienkatalog für die Vergabe des Signets.

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