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Inklusive Leidenschaft. Lesben, Schwule ... - Berlin.de

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67 die mehr Hilfe in

67 die mehr Hilfe in ihrem Alltag brauchen. Ein Projekt heißt „Lars“, das untersucht Gewalt in Liebes-Beziehungen. Der zweite Arbeitsbereich ist die Anti-Gewalt- und Anti-Diskriminierungs- Arbeit. Hier finden Informationsveranstaltungen statt, viel Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, Beratung zum Anti-Diskriminierungs-Gesetz und bei Gewalterlebnissen. Inklusion in der Praxis Es gibt ein Projekt, das heißt Empowerment, das bedeutet, darauf zu schauen, was die Menschen für starke Seiten haben und etwas dafür zu tun, damit die noch stärker werden. Ein anderes Projekt heißt „Tapesh“, das bedeutet mit Herz und Verstand gegen Gewalt und Diskriminierung zu arbeiten. Hier wird es z.B. Veranstaltungen geben, die alle auch in andere Sprachen und in die Gebärdensprache übersetzt werden sollen. Und dann gibt es die Studie und Kampagne zu Gewalt- und Mehrfach-Diskriminierungs-Erfahrungen. Hier soll untersucht werden, wie lesbische, bisexuelle und trans- Menschen in ihrem Leben benachteiligt werden (das ist auch eine Art von Gewalt), oder verschiedene andere Formen von Gewalt erlebt haben. Es wird auch gefragt, wie diese Erlebnisse waren, wenn die Menschen vielleicht aus einem anderen Land kommen oder das vermutet wird, wenn sie eine Beeinträchtigung haben, eine andere Hautfarbe haben als weiß oder wenn sie nicht gleich als Frau oder Mann zu erkennen sind. Es soll dann darüber nachgedacht werden, wie die Hilfen für diese Menschen besser werden können und was in unserer Gesellschaft besser werden muss, damit alle die gleichen Chancen für ein möglichst gutes Leben haben können. Nun will ich berichten, was wir gemacht haben, damit möglichst alle Menschen, die zu uns kommen wollen, das auch tun können: Als die Lesbenberatungsstelle nach Schöneberg in die Kulmer Straße umgezogen ist, gab es in dem Fabrikgebäude einen Fahrstuhlschacht, in den die elektrischen Leitungen gelegt wurden. Die Räume mussten umgebaut und renoviert werden. Das Geld dafür kam von der Lotto-Stiftung. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine Architektin haben geholfen, die Räume auszubauen. Aber das Geld hat für einen Fahrstuhl dann nicht mehr gereicht. Das war 1987, da haben es ältere und gehbehinderte Lesben sehr schwer gehabt, in den 4. Stock zu kommen und haben sich in Neukölln in einer Kirchengemeinde getroffen. Dort haben sie das RuT (Rad und Tat – offene Initiative lesbischer Frauen e.V.) gegründet und einige

68 Inklusion in der Praxis Mitarbeiterinnen der Lesbenberatung haben geholfen, die Wände in den Räumen der Schillerpromenade 1 zu streichen. Dann gab es eine Zeit lang im RuT manchmal Beratung von einer Mitarbeiterin aus der Lesbenberatung, wenn eine Anruferin die vier Treppen nicht hoch laufen konnte. Jetzt hat die Lesbenberatung doch noch einen Fahrstuhl einbauen lassen, weil wir lange nach Räumen gesucht hatten, die für alle zu erreichen sind, aber keine passenden gefunden haben. So können nun auch gehbehinderte, Rollstuhl fahrende und kranke Menschen oder auch welche mit schweren Koffern oder Kinderwagen in die Lesbenberatung kommen. Das Geld für den Fahrstuhl haben wir 2004 bei der Aktion Mensch beantragt, 2006 ist es uns bewilligt worden. 70% der Kosten wurden übernommen, die restlichen 30% haben wir mit Hilfe von vielen kleinen und großen Spenden von Einzelnen und von Vereinen bekommen. So konnte 2007 der Fahrstuhl in den alten Schacht eingebaut werden, 2008 wurde eine Toilette rollstuhlgerecht umgebaut und die Türschwellen wurden beseitigt. Seit diesem Jahr ist auch die Eingangstür elektrisch zu öffnen. Das hat so lange gedauert, weil das Haus denkmalgeschützt ist und es deshalb viele Vorschriften für den Umbau gab. Heute arbeiten in der Lesbenberatung 18 Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und solche, die sich gar nicht als Mann oder Frau einordnen wollen. Die Mitarbeitenden sind angestellt oder bekommen ein Honorar. Manche arbeiten nur eine bestimmte Zeit bei uns, solange ein Projekt dauert. Manche arbeiten schon viele Jahre in der Lesbenberatung. Die Mitarbeitenden sind sehr unterschiedlich: es gibt junge und ältere, welche kommen aus anderen Ländern, manche haben eine andere Hautfarbe als weiß, es gibt welche, die sind beeinträchtigt, weil sie schwer hören oder nichts tragen können. Für unsere Arbeit wäre es gut, wenn es auch Mitarbeitende geben würde, die z. B. im Rollstuhl sind oder eine andere sichtbare Behinderung haben. Dann würden sich wohl noch mehr lesbische, bisexuelle und trans- Menschen mit Behinderung in der Lesbenberatung wohl fühlen und die Beratungen und Gruppen besuchen. So sind es nicht so viele, die zu uns kommen und eine sichtbare Behinderung, beziehungsweise Beeinträchtigung haben. Bei einigen wissen wir von der Behinderung auch erst nach mehreren Beratungsgesprächen, weil der Grund für den Besuch nicht in der Behinderung, sondern in einem ganz anderen Bereich lag. Viele haben eine seelische und keine körperliche oder Sinnes-Behinderung.

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