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Pannonische Naturerlebnistage 2013 - Der See

Pannonische Naturerlebnistage 2013 - Der See

ÖKO-SKYLINE AM SEE Die

ÖKO-SKYLINE AM SEE Die zahllosen Windräder am See machen das Burgenland zur ersten Region in Europa, die sich vollständig mit erneuerbaren Engerie selbst versorgt. Ab 2014 wird Öko- Strom exportiert. In den vergangenen Jahren hat der See eine völlig neue Skyline bekommen. Viel wird diskutiert darüber, ob der Wald aus lauter Windrädern schön sei oder nicht. Unbestritten allerdings ist, dass er nützlich, ja zukunftsweisend ist. Im Lauf des heurigen Jahres wird er es ermöglichen, dass das Burgenland als erste Region Europas mit erneuerbaren Energiequellen stromautark wird. Spätestens 2014 wird das Burgenland dann auf diese Weise mehr Strom erzeugen, als es selbst verbraucht. Dass die flache Nordostecke des Burgenlandes eine Wind-Gunstlage ist, braucht man niemanden erzählen, der hier segelt oder surft. Martin Fliegenschnee-Jaksch, der Sprecher der IG Windkraft, präzisiert die Sache: „Hier herrschen Windbedingungen fast wie an der Küste.“ Hier kreuzen sich die atalantischen Nordwest- und die kontinentalen Südostwinde. Und das heißt: „Wir haben hier praktisch dauernd Wind.“ ■ Kultursponsoring Die Schloss-Spiele Kobersdorf dürfen auch 2013 auf die Unterstützung ihrer Sponsoren zählen. Als Hauptsponsor fungiert die Energie Burgenland, die eine langjährige Tradition auch in der neuen Unternehmensstruktur fortführt, wie Vorstandssprecher Mag. Michael Gerbavsits versichert. Der Getränkeerzeuger Waldquelle wirbt mit 4 Mio. Etiketten auf seinen Mineralwasserflaschen für die Produktion „Die Dame vom Maxim“. Im Jahr 2000 drehten sich in der Nähe von Zurndorf gerade einmal sechs Windräder. Heute sind es an die 300, davon zwei der weltweit höchsten. Und weil sich das deutsche Unternehmen – spezialisiert auf solche und andere Windräder im friesischen Norden – hier und im angrenzenden Osten einen expandierenden Markt verspricht, wurde gleich auch ein Werk errichtet, das die Türme herstellt, die dann über die nahe Donau transportiert werden. Besonderen Wert gelegt wurde darauf, dass nicht planlos drauflos gebaut wird. Gemeinsam mit Weltweit größte Windkraftanlage steht auch im Burgenland Windbedingungen wie an einer Küste Naturschutzorganisationen wurden Eignungszonen definiert, die vor allem auf den Vogelzug Rücksicht nehmen. Nur dort darf gebaut werden. Viel mehr wird nicht mehr dazukommen. Die Leistung steigt dennoch – demnächst auf 1000 Megawatt – durch das Nachrüsten mit der jeweils neueren, leistungsstärkeren Generation. Dass und wie sehr das Burgenland auf die Windstromzukunft setzt, zeigt auch der Umstand, dass die einschlägige Ausbildung forciert wird. Landeshauptmann Hans Niessl: „Mit einer Fachhochschule für Erneuerbare Energien in Pinkafeld und einer eigenen Lehrwerkstätte für Windkrafttechniker in Mattersburg ist das Burgenland auch in diesem Bereich Vorreiter der Branche.“ LAbg. Mag. Werner Gradwohl, Energie Burgenland Vorstandsdirektor Dr. Alois Ecker, Kulturlandesrat Helmut Bieler, Intendant Wolfgang Böck, Energie Burgenland Vorstandssprecher Mag. Michael Gerbavsits und Bgm. Klaus Schütz Foto: Bgld. Landesmedienservice ■ Energie-Effizienz Foto: 1001 KW Für das Burgenland geht das Unternehmen Wolf Nudeln GmbH aus Güssing ins Rennen um den österreichischen Energy Globe Award 2013. Wolf Nudeln versorgt sich selbst mit Energie und Wärme. Die Eier kommen aus eigenen Stallungen, das Futter aus eigener Landwirtschaft. Aus dem Hühnermist wird Energie und Biogas für den Betrieb der Produktionsmaschinen erzeugt und das Gärendprodukt der Biogasanlage kommt als Dünger auf die Felder. ■ Stadtentwicklung der Haydnstadt Eisenstadts Bevölkerung ist im letzten Jahrzehnt um 16 % gewachsen. Für die nächsten beiden Jahrzehnte wird nun mit Gemeindemandataren, dem Büro DI. Thomas Knoll und der Bevölkerung ein Zukunftsleitbild und ein Stadtentwicklungsplan erarbeitet. Das Ziel ist für Bürgermeister Thomas Steiner klar: Absicherung und Ausbau der sehr hohen Lebensqualität der Landeshauptstadt und Gewährleistung des Zugangs der gesamten Bevölkerung zu Einrichtungen des kulturellen Lebens, zu den Sozial-, Bildungs-, Gesundheitsund Betreuungseinrichtungen, zu ausreichenden Wohnraum, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeiteinrichtungen sowie Naturund Erholungsräumen. Werbung 6 Der See 1–2/2013

PANNONISCHER Postentgelt bar bezahlt. Erscheinungsort Marz. Verlagspostamt 7222 Rohrbach. Wert € 1,– Foto: Edition 1001 – Frühling 2013, Jahrgang 19, Nr. 1-2 www.derneusiedlersee.eu Vögel beobachten am Neusiedler See Kulinarik genießen Kultur erleben Fantasie beflügeln SPECIAL FRÜHLING Bild: Skulpturengarten Wander Bertoni, Winden am See

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