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27.263 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan

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Tabelle 54:

Tabelle 54: Zusammenstellung der Nutzenergie, Endenergie und Primärenergie für das Pfarrhaus vor und nach der Sanierung Zeitraum Vor Sanierung 2006 2007 Bezeichnung Primär- Endenergie Primärenergie energie- faktor [kWh] [kWh/m²a] [kWh] [kWh/m²a] Heizwärme 0,78 36.551 111,2 28.473 86,6 Trinkwarmwasser 0,78 6.414 19,5 4.997 15,2 Strom Heizwärme Trinkwarmwasser Strom Heizwärme Trinkwarmwasser Strom Pumpen 2,70 564 1,7 1.521 4,6 Ventilatoren 2,70 0 0 0 0 Rest 2,70 2.570 7,8 6.938 21,1 0,31 18.651 56,7 5.782 17,6 0,78 4.510 13,7 0,31 2.783 8,5 863 2,6 0,78 673 2,0 Pumpen 2,70 690 2,1 1.863 5,7 Ventilatoren 2,70 1.367 4,2 3.691 11,2 Rest 2,70 4.470 13,6 12.070 36,7 0,31 15.850 48,2 4.914 14,9 0,78 3.833 11,7 0,31 1.603 4,9 497 1,5 0,78 388 1,2 Pumpen 2,70 614 1,9 1.658 5,0 Ventilatoren 2,70 1.471 4,5 3.972 12,1 Rest 2,70 6.125 18,6 16.537 50,3 In Bild 102 sind die Energieverbräuche für die Gebäude vor und nach der Sanierung dargestellt. Es handelt sich hierbei um die Endenergieverbräuche für die Beheizung und Trinkwarmwassererwärmung und um die primärenergetisch bewerteten Hilfsenergien für Pumpen und Ventilatoren. Aus dem Bild ist zu ersehen, dass die Reduktion der Verbräuche beim Gemeindehaus am deutlichsten ausgeprägt ist. Im Mittel über die beiden Jahre 2006 und 2007 beträgt die Einsparung 65 %. Beim Kindergarten (einschließlich der Wohnungen im EG) beträgt die mittlere Einsparung 39 % und beim Pfarrhaus 44 %. Das Gemeindehaus weist die größte Nettogrundfläche und auch die größte Energieeinsparung auf. Um eine Bewertung der Gesamtmaßnahmen durchführen zu können, werden die Verbräuche der drei sanierten Gebäude zusammengefasst, und danach, um den Flächenbezug zu erhalten, durch die Gesamtnettogrundfläche dividiert. Die beiden Jahre 2006 und 2007 werden durch Mittelwertbildung zu einer Messperiode zusammengefasst. Das Ergebnis ist in Tabelle 55 zusammengestellt. Der Endenergieverbrauch konnte durch die Sanierung von 136,8 kWh/m²a um Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 101

Bild 102: Darstellung der Energieanteile Endenergie und Hilfsenergie für die sanierten Gebäude vor und nach der Sanierung. Die Hilfsenergie ist hierbei primärenergetisch bewertet. Der Primärenergiefaktor liegt in Anlehnung an DIN V 18599 bei 2,7. Tabelle 55: Zusammenstellung der Endenergie für Heizung und Trinkwarmwassererwärmung und Primärenergie für Hilfsstrom. Die Verbräuche der drei sanierten Gebäude wurden addiert. Der flächenbezogene Wert bezieht sich auf die Gesamtnettogrundfläche der drei Gebäude von 1.579 m². Der verwendete Primärenergiefaktor liegt bei 2,7. Zeitraum Einheit Endenergie Primärenergie Heizung TWW Pumpen Ventilatoren GESAMT Vor Sanierung Nach Sanierung [kWh] 216.110 9.050 18.153 0 243.313 [kWh/m²a] 136,8 5,7 11,5 0 154,0 [kWh] 85.528 6.729 18.561 10.869 121.688 [kWh/m²a] 54,1 4,3 11,8 6,9 77,0 60 % auf 54,1 kWh/m²a reduziert werden. Bei der Trinkwarmwasserbereitung konnte lediglich eine Einsparung von 1,4 kWh/m²a erzielt werden. Dies sind 25 %. Der primärenergetisch bewertete Hilfsstromverbrauch für die Heizkreis-, Solarkreisund Zirkulationspumpen hat sich nicht verändert, da der Stromverbrauch für den Zustand vor der Sanierung gerade aus den Verbräuchen nach der Sanierung ermittelt wurde. Dies ist, wie bereits oben bemerkt, nicht ganz korrekt, da die alten Pumpen sicher einen höheren Verbrauch hatten. Der Beitrag von 6,9 kWh/m²a für die Ventilatoren der Lüftungsanlagen kommt neu hinzu, da die Gebäude früher keine Lüftungsanlagen hatten. Im Gemeindehaus war zwar früher eine Abluftanlage eingebaut, die aber laut Aussagen der Haustechnikverantwortlichen nie in Betrieb war. Die Summe der so ermittelten Verbräuche lag vor der Sanierung bei Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 102

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