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27.263 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan

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154 kWh/m²a und konnte

154 kWh/m²a und konnte durch die Maßnahmen um 50 % auf 77 kWh/m²a reduziert werden. In Bild 103 sind die Werte graphisch dargestellt. Bild 103: Darstellung der Energieanteile Endenergie und Hilfsenergie für die sanierten Gebäude vor und nach der Sanierung. Die Hilfsenergie ist hierbei primärenergetisch bewertet. Der Primärenergiefaktor liegt in Anlehnung an DIN V 18599 bei 2,7. Es sind hier die drei sanierten Gebäude zusammengefasst. 5.3.5.6 Primärenergieverbrauch Bild 104: Darstellung der Primärenergieanteile für alle Energieverbrauchsarten in den Gebäuden vor und nach der Sanierung Der Primärenergieverbrauch ist seit der Einführung der EnEV 2002 [2] die maßgebende Größe bei der energetischen Gebäudebewertung. Da die Gebäude des Gemeindezentrums mit Fernwärme der FUG Fernwärme Ulm GmbH versorgt Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 103

werden, wird für die Bewertung der zertifizierte Primärenergiefaktor herangezogen. Es ist während der Sanierung des Gemeindezentrums der glückliche Umstand eingetreten, dass im September 2004 das Heizwerk der Fernwärme Ulm auf Biomasse umgestellt wurde. Der zertifizierte Primärenergiefaktor liegt bei 0,78 vor und bei 0,31 nach der Sanierung. Die mit diesen Faktoren ermittelten Primärenergieverbräuche für die Beheizung und Trinkwarmwassererwärmung für den Zustand vor und nach der Sanierung sind in den Tabellen 52 bis 54 zusammengestellt. Ferner enthalten diese Tabellen auch die Primärenergieverbräuche für die Hilfsenergie und den Reststrom. Im Hilfsstrom sind die Stromverbräuche für Heizkreispumpen, Solarkreispumpen, Zirkulationspumpen und Ventilatoren enthalten. Der Reststrom umfasst den gesamten Reststrom, der sich nach Abzug der einzeln gemessenen Hilfsstromverbraucher ergibt. Die Beleuchtung ist somit auch im Reststrom enthalten, da sie infolge der hausinternen Verdrahtung nicht von den Steckendosen getrennt werden konnte. Bild 104 zeigt für die drei sanierten Gebäude die Primärenergieanteile für die Zeit vor und nach der Sanierung. Es ist zu ersehen, dass bei allen drei Gebäuden der Primärenergieverbrauch für die Beheizung und Trinkwarmwassererwärmung drastisch reduziert wurde. Dies ist zum einen auf die Abnahme der Endenergie durch die Sanierung und zum anderen auf die 60 %ige Reduktion des Primärenergiefaktors zurückzuführen. Beim Gemeindehaus und beim Pfarrhaus ist auffallend, dass der Reststromverbrauch gegenüber dem Zustand vor der Sanierung deutlich zugenommen hat. Die Gründe hierfür sind unter Ziffer 5.3.5.4 bereits erwähnt. Tabelle 56: Zusammenstellung aller Primärenergieanteile für den Zustand vor und nach der Sanierung. Die Verbräuche der drei sanierten Gebäude wurden zusammenaddiert. Der flächenbezogene Wert bezieht sich auf die Gesamtnettogrundfläche der drei Gebäude von 1.579 m². Zeitraum Einheit Wärme Primärenergieverbrauch Strom Heizung TWW Pumpen Ventilatoren Rest GESAMT Vor [kWh] 168.349 7.050 18.153 0 44.157 237.710 Sanierung [kWh/m²a] 106,6 4,5 11,5 0 28,0 150,5 2006 2007 [kWh] 28.740 2.116 18.716 10.839 80.746 141.157 [kWh/m²a] 18,2 1,3 11,8 6,9 51,1 89,4 [kWh] 24.287 2.056 18.407 10.900 74.375 130.025 [kWh/m²a] 15,4 1,3 11,7 6,9 47,1 82,3 Werden die drei Gebäude zusammengefasst, ergeben sich die in Tabelle 56 angegebenen Werte. Der Primärenergieverbrauch für die Beheizung konnte von 106,6 kWh/m²a auf 18,2 kWh/m²a im Jahr 2006 und auf 15,4 kWh/m²a in 2007 abgesenkt werden. Der Primärenergieverbrauch für die Trinkwarmwassererwärmung hat sich von 4,5 kWh/m²a auf 1,3 kWh/m²a reduziert. Der Primärenergieverbrauch für den Hilfsstrom liegt mit 18,7 kWh/m²a etwa so hoch wie der Primärenergieverbrauch für die Beheizung. Vom Gesamtprimärenergieverbrauch von 89,4 kWh/m²a in 2006 und 82,3 kWh/m²a in 2007 nimmt der Primärenergiever- Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 104

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