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27.263 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan

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Von Anfang an war es das

Von Anfang an war es das erklärte Ziel der Diözese und der Kirchengemeinde, die CO 2 -Emissionen drastisch zu senken. Die erzielte Reduzierung basiert auf den folgenden Säulen. Durch Dämmung, Wärmerückgewinnung und thermische Kollektoren konnte der Wärmeverbrauch für Beheizung und Trinkwarmwassererwärmung reduziert werden. Durch die Umstellung des Heizkraftwerks auf Biomasse reduzierte sich die CO 2 -Emission von ursprünglich 0,24 kg/kWh um 33 % auf 0,1599 kg/kWh (gemäß Mitteilung der FWU Fernwärme Ulm GmbH). Ferner wurde durch die installierten Photovoltaik-Module elektrische Energie erzeugt, die zur Vermeidung von CO 2 -Emissionen im Kraftwerk beiträgt und daher von den CO 2 -Emissionen der Gebäude subtrahiert werden kann. In Tabelle 60 sind die CO 2 -Emissionen der drei Gebäude vor und nach der Sanierung zusammengestellt. Sie ergeben sich aus der Fernwärme, mit der die Beheizung und Trinkwarmwassererwärmung erfolgt und aus dem Hilfsstrom, der für den Betrieb der Heizungspumpen und Ventilatoren benötigt wird. Ferner sind auch die CO 2 -Emissionen des Reststroms, der für Beleuchtung und sonstige elektrische Verbraucher benötigt wird, enthalten. Als spezifischer Wert für die CO 2 -Emission bei der elektrischen Stromerzeugung wurde gemäß [6] 0,623 kg/kWh angesetzt. Durch die Sanierung und die Umstellung des Heizkraftwerkes auf Biomasse wurde die CO 2 -Emission von 34,2 kg/m²a um ca. 2/3 auf 10,1 kg/m²a in 2006 und auf 8,6 kg/m²a in 2007 reduziert. Da der Gesamtstromverbrauch insbesondere im Gemeindehaus und im Pfarrhaus zugenommen hat, sind die CO 2 -Emissionen in diesem Bereich um 7,0 kg/m²a und 6,0 kg/m²a angestiegen. Durch die PV-Module konnte eine Gutschrift von 8,5 kg/m²a im Jahr 2006 und von 9,3 kg/m²a in 2007 erzielt werden. Auf diese Weise konnte die CO 2 -Emission von 43,4 kg/m²a um 60 % in der ersten und um 66 % in der zweiten Messperiode reduziert werden. In Bild 108 sind die Anteile auf die Nettogrundfläche bezogen dargestellt. Bild 108: Darstellung der CO 2 -Emissionen vor und nach der Sanierung. Der Gesamtwert für die beiden betrachteten Jahre 2006 und 2007 nach der Sanierung ergibt sich durch Abzug der Gutschrift, die aus dem ins öffentliche Netz eingespeisten Strom errechnet wird. Das Bild umfasst die drei Gebäude Gemeindehaus, Kindergarten und Pfarrhaus. Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 109

5.3.8 Energetische Bewertung der Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung Tabelle 61: Zusammenstellung der Kennwerte und Verbräuche der im Kindergarten installierten Lüftungsanlage Bezeichnung Einheit 2006 2007 Zuluftstrom [m³/h] 1.319 1.187 Abluftstrom [m³/h] 1.166 1.053 Stromverbrauch [kWh] 2.647 2.480 Spezifischer Stromverbrauch [kWh/m²a] 7,90 7,40 Spezifische Förderenergie [Wh/m³] 0,95 0,99 Rückgewonnene Wärme [kWh] 11.917 11.330 Spezifische rückgewonnene Wärme [kWh/m²a] 35,4 33,6 Aufwandszahl [–] 0,22 0,22 Rückwärmzahl [–] 0,30 0,37 Die im Kindergarten installierte Zu- und Abluftanlage ist mit einem Rotationswärmetauscher ausgestattet. Die Zuluft wird in die Gruppenräume, Aufenthaltsräume und den Mehrzweckraum eingeblasen. Diese Räume weisen zusammen ein Raumvolumen von 475 m³ auf. Die Anlage war in der Regel nur während der Anwesenheit der Kinder und Betreuer von morgens 6:00 Uhr bis mittags 15:00 Uhr in Betrieb. Am Wochenende und während der Ferien war die Anlage abgeschaltet. Zu Beginn der Messphase lief die Anlage ununterbrochen durch. Dies wurde durch die Validierungsmessung jedoch schnell erkannt. Danach erfolgte die gezielte zeitliche Einstellung der Anlage. Die Zu- und Abluftmenge wird durch einen Mischgassensor (Fabrikat: EGQ 110 der Firma Sauter) geregelt. Die mittleren stündlichen Zu- und Bild 109: Darstellung der rückgewonnenen Wärme und des hierfür aufgewendeten Ventilatorstromes der im Kindergarten installierten Lüftungsanlage Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 110

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