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27.263 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan

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Abluftmengen während

Abluftmengen während der Betriebszeit sind für die beiden Messperioden 2006 und 2007 in Tabelle 61 zusammengestellt. Die Zuluftmengen liegen in der Messperiode 2006 bei ca. 1.300 m³/h, die Abluftmengen sind ca. 12 % kleiner. Auf das beheizte Zuluftvolumen bezogen liegt der Luftwechsel somit bei 2,8 h -1 . Die Abhängigkeit des Zuluftvolumenstroms vom Steuersignal des Mischgassensors ist unter Ziffer 5.3.9 dargestellt. Der Stromverbrauch ist mit 7,9 kWh/m²a vor dem Hintergrund, dass die Anlage in der Regel nur wochentags ca. 9 Stunden pro Tag lief, relativ hoch. Dies ist auch an der spezifischen Förderenergie, die bei 0,95 Wh/m³ liegt, zu erkennen. Effiziente Anlagen liegen bei 0,4 Wh/m³. Die rückgewonnene Wärme weist den Wert von 35,4 kWh/m²a auf. Zusammen mit der aufgewendete Strommenge von 7,9 kWh/m²a ergibt sich die Aufwandszahl von 0,22. Mit effizienteren Ventilatoren könnte der Wert halbiert werden. Die Rückwärmzahl ist mit 0,3 nicht hoch, doch es handelt sich hier um einen Jahresmittelwert. Die monatlichen Mittelwerte liegen in den Wintermonaten bei etwa 0,6 und gehen in den Übergangs- und Sommermonaten bis nahezu Null nach unten. In der Messperiode 2007 sind die Werte, wie aus Tabelle 61 zu ersehen ist, etwa ähnlich wie in 2006. Die rückgewonnene Wärme und der für die Zu- und Abluftventilatoren aufgewendete Stromverbrauch ist für die beiden Messjahre 2006 und 2007 in Bild 109 dargestellt. Bild 110: Darstellung der monatlichen Mittelwerte der Außenlufttemperatur, der Zulufttemperatur nach dem Nacherhitzer und der Fortlufttemperatur. Ferner sind die monatlichen rückgewonnenen Wärmen der im Kindergarten (ohne Wohnungen im EG) installierten Lüftungsanlage dargestellt. Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 111

Die monatlichen Energiegewinne sind in Bild 110 angegeben. Weiterhin sind im Bild die Außenlufttemperatur, die Fortlufttemperatur und die Zulufttemperatur nach dem Erhitzer angegeben. Die Monatsmitteltemperaturen der Fortluft liegen in den Wintermonaten etwa zwischen der Außenlufttemperatur und der Zulufttemperatur, die auch annähernd der Ablufttemperatur entspricht. Bei gleichem Zu- und Abluftvolumenstrom hat sich die Außenluft um die gleiche Temperaturdifferenz erhöht, wie sich der Abluftvolumenstrom abgekühlt hat. In den Übergangsmonaten wird die Differenz zwischen Zulufttemperatur und Ablufttemperatur immer kleiner. Hier kann auch nur noch wenig Wärme rückgewonnen werden. Der Stromverbrauch ist jedoch genau so hoch wie in den Wintermonaten. Der Betrieb der Lüftungsanlage ist, primärenergetisch betrachtet, bei diesem geringen Primärenergiefaktor der Fernwärme von 0,31 nicht effizient. Denn mit dem Primärenergiefaktor für Strom von 2,7 wurde pro kWh rückgewonnener Wärme ein Primärenergieverbrauch von 0,22 x 2,7 = 0,59 kWh aufgewendet. Der Primärenergiefaktor der Fernwärme weist den Wert von 0,31 auf. Mit Fernwärme und Fensterlüftung hätte man mit etwa dem halben Primärenergieaufwand die rückgewonnene Wärme erzeugen können. Der Vorteil der Lüftungsanlage ist allerdings die kontinuierliche Sicherstellung des erforderlichen Luftwechsels während der Nutzungszeit des Kindergartens. Tabelle 62: Zusammenstellung der Kennwerte und Verbräuche der im Pfarrhaus installierten Lüftungsanlage Bezeichnung Einheit 2006 2007 Zuluftstrom [m³/h] 148 167 Stromverbrauch [m³/h] 1.367 1.371 Spezifischer Stromverbrauch [kWh] 5,10 5,10 Spezifische Förderenergie [kWh/m²a] 1,09 1,26 Rückgewonnene Wärme [Wh/m³] 4.560 4.441 Spezifische rückgewonnene Wärme [kWh] 17,10 16,70 Aufwandszahl [kWh/m²a] 0,30 0,31 Rückwärmzahl [–] 0,37 0,45 Im Pfarrhaus werden die Räume des Erd- und Obergeschosses, wie unter Ziffer 4.2 beschrieben, mit einer Zu- und Abluftanlage belüftet. Das Gerät ist im Untergeschoss im nordwestlichen Abstellraum des Pfarrhauses untergebracht. Es können drei Leistungsstufen eingestellt werden. Während den beiden Jahren lief die Anlage meist in Stufe 2. In dieser Stufe lag der mittlere Luftvolumenstrom im Jahr 2006, wie in Tabelle 62 angegeben, bei 148 m³/h. Auf das Volumen der Zulufträume von 397 m³ bezogen ergibt dies einen mittleren Luftwechsel von 0,37 h -1 . Der Stromverbrauch ist mit 5,1 kWh/m²a als hoch einzustufen. Dies zeigt auch die hohe spezifische Förderenergie von 1,09 Wh/m³. Die spezifische rückgewonnene Wärme von 17,1 kWh/m²a weist einen Betrag aus, der für Wohngebäude üblich ist. Da der Stromverbrauch, wie oben erwähnt, sehr hoch ist, ist auch die Aufwandszahl mit 0,3 sehr hoch. Bezüglich der Effizienz der Lüftungsanlage gilt daher das gleiche wie Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 112

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