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27.263 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan

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indem ein Steuersignal

indem ein Steuersignal an die Zu- und Abluftklappen gesendet wird. In Bild 113 ist über dem Ausgangssignal, das die Klappenstellung regelt, der Zuluftvolumenstrom aufgetragen. Es handelt sich hierbei um die Periode vom 1. bis 31. Januar 2007. Die Werte wurden im Rhythmus von 5 Minuten erfasst. Es ist zu ersehen, dass bei einem Ausgangssignal des Mischgasfühlers von 5,5 V der Volumenstrom sich zwischen ca. 450 m³/h und 500 m³/h bewegt, steigt das Signal auf etwa 8 V an, so erhöht sich der Volumenstrom bis ca. 750 m³/h. Bei weiterem Spannungsanstieg erhöht sich der Volumenstrom nicht mehr, da die Klappe im Zuluftrohr bereits komplett offen steht. Im unteren Spannungsbereich verhält es sich ähnlich. Bei 5,5 V ist eine Klappenstellung erreicht, die sich nicht mehr weiter schließen lässt. Es ist damit gewährleistet, dass ein minimaler Zuluftstrom möglich ist. Im Bild ist ferner noch die CO 2 -Konzentration aufgetragen, die sich im Raum bei dem angegebenen Zuluftvolumenstrom einstellte. Das Bild zeigt, dass nur wenige Messpunkte über 800 ppm zu verzeichnen sind. Die Werte liegen somit über 40 % unter dem in der DIN EN 1946-06:1998-10 festgelegten Grenzwert von 1500 ppm. Bild 114: Darstellung der CO 2 -Konzentration und der mit dem LUQAS-Sensor erfassten Schadstoffkonzentration während 3 Ferientagen im August 2007 bei geschlossenen Fenstern und abgeschalteter Lüftungsanlage Parallel zum Mischgassensor der Firma Sauter wurde im Kindergarten der Luftqualitätssensor LUQAS eingesetzt um die Erfahrungen mit dem Gerät aus einigen bisherigen EnSan-Demonstrationsvorhaben zu vervollständigen. Zum Einsatz kam der LUQAS-Sensortyp der Firma Elektronik Technologie Rump GmbH mit der Bezeichnung: SSM-EvaKit VOC – Evaluation Kit. Die Wirkungsweise erfolgt laut Produktunterlagen der Firma nach folgendem Prinzip: Ein beheiztes Sensorelement auf der Basis eines oxidischen Halbleiters (SnO 2 ) reagiert breitbandig auf alle oxidierbaren Gase und Dämpfe, wie z. B. Tabakrauch, menschliche Biogase, Küchendunst, Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe wie Alkohole, technische Lösungsmittel, Form- Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 115

aldehyd, (VOC) in der Raumluft: Das Signal des Sensors wird durch eine patentierte interaktive Elektronik vorverarbeitet und bewertet. Die aktuelle Schadstoffkonzentration (Summe VOC) wird analog und digital sowie als numerischer Wert über eine serielle Schnittstelle ausgegeben. In Bild 114 ist die mit dem LUQAS-Sensor gemessene Schadstoffkonzentration über eine Zeit von drei Tagen aufgetragen. Die Messwerte wurden im Rhythmus von 5 Minuten aufgenommen. Während der Zeit war niemand im Raum und die Fenster waren geschlossen - die Messung erfolgte in den Ferien. Auch die Lüftungsanlage war abgeschaltet. Die gemessene Schadstoffkonzentration schwankt nur leicht um den Wert 100. Die Konzentration hat laut Firmenunterlagen keine Einheit. Gleichzeitig wurde auch die CO 2 -Konzentration erfasst. Der gemessene Wert liegt nahezu konstant bei 400 ppm und somit nur minimal über der Außenluftkonzentration. Bild 115: Darstellung der CO 2 -Konzentration und der mit dem LUQAS-Sensor erfassten Schadstoffkonzentration während 3 Betriebstagen im Juni 2007 bei abgeschalteter Lüftungsanlage Während den drei Messtagen im Juni 2007 war Betrieb im Kindergarten, die Lüftungsanlage war allerdings abgeschaltet. Das Bild 115 zeigt, dass am ersten Tag bis ca. 15:00 Uhr mindestens ein Fenster geöffnet war. Die CO 2 -Konzentration steigt ab Betriebsbeginn (ca. 7:00 Uhr) von etwa 400 ppm bis ca. 10:00 Uhr auf knapp 1.500 ppm an. Danach fällt sie bis Mittag wieder auf 400 ppm ab und danach nochmals geringfügig an, bis um ca. 15:00 Uhr der Kindergartenbetrieb beendet ist und das Fenster wieder geschlossen wird. Am zweiten Tag wird zu Beginn um ca. 7:00 Uhr das Fenster kurz geöffnet und bleibt den ganzen Tag über geschlossen. Der Verlauf der CO 2 -Konzentration ist etwa ähnlich wie am ersten Tag, doch auf einem höheren Niveau. Der Maximalwert steigt auf knapp 2.000 ppm an. Am dritten Tag wird kein Fenster geöffnet. Der Verlauf ist wieder ähnlich wie die beiden Tage davor, doch die CO 2 -Konzentration steigt bis über 2.400 ppm. Die mit dem LUQAS-Sensor ermittelte Schadstoffkonzentration zeigt zu manchen Tageszeiten Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 116

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