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27.263 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan

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einen ähnlichen Verlauf

einen ähnlichen Verlauf wie die CO 2 -Konzentration. Doch zu manchen Zeiten ist der Verlauf völlig unterschiedlich. Beispielsweise nimmt die CO 2 -Konzentration nach Betriebsende des ersten Tages kontinuierlich ab doch die Schadstoffkonzentration bleibt nahezu konstant auf dem Spitzenwert des ersten Tages stehen und sinkt erst wieder nach dem Öffnen des Fensters am zweiten Tag. Auch am letzten Tag steigt die Schadstoffkonzentration nach Betriebsende nochmals an, die CO 2 -Konzentration hingegen nimmt kontinuierlich ab. Bild 116: Darstellung der CO 2 -Konzentration und der mit dem LUQAS-Sensor erfassten Schadstoffkonzentration während 3 Betriebstagen im Januar 2007 bei geschlossenen Fenstern und eingeschalteter Lüftungsanlage Während der vom 22.1.2007 bis 24.1.2007 durchgeführten Messung war normaler Betrieb im Kindergarten und die Lüftungsanlage war jeweils von ca. 5:00 Uhr bis 14:00 Uhr in Betrieb. Am ersten Tag war, wie Bild 116 zeigt, kein Fenster geöffnet. Die CO 2 -Konzentration stieg von 400 ppm mit ähnlichem Verlauf wie bei den bisher beschriebenen Messungen auf lediglich ca. 800 ppm an und lag somit weit unter dem Grenzwert von 1.500 ppm gemäß DIN EN 1946-06. Völlig anders verhält sich die Schadstoffkonzentration. Während der Betriebszeit der Lüftungsanlage zeigt sie den Mindestwert von 80 an. Nach Abschalten der Anlage hingegen steigt sie jeweils stark an und fällt danach nur langsam ab. Den Tiefstwert erreicht sie erst wieder, nachdem die Anlage am nächsten Tag wieder eingeschaltet wird. In Bild 117 wurde für die Zeit vom 1.1.2007 bis 31.1.2007 die Schadstoffkonzentration über der CO 2 -Konzentration aufgetragen. Während dieser Zeit war normaler Kindergartenbetrieb und die Lüftungsanlage in Betrieb. Anhand der Punktewolke ist zu erkennen, dass es keinen Zusammenhang gibt. Es treten bei niedrigen CO 2 -Konzentrationen hohe Schadstoffkonzentrationen und bei höheren CO 2 -Konzentrationen kleine Schadstoffwerte auf. Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 117

Bild 117: Darstellung der mit dem LUQAS-Sensor erfassten Schadstoffkonzentration in Abhängigkeit der CO 2 -Konzentration während des üblichen Kindergartenbetriebes vom 1.1.2007 bis 31.1.2007 Das Ergebnis ist nicht überraschend, denn der Schadstoffsensor misst andere Gase als der CO 2 -Sensor. Es bleibt offen, welches der richtige Parameter für die Beurteilung der Raumluftqualität ist, denn es ist nicht hinreichend bekannt, welche Schadstoffe der Schadstoffsensor erfasst und wie schädlich diese Stoffe für den Menschen sind. Das CO 2 in der Luft ist in Bereichen bis 5.000 ppm nicht schädlich, doch es ist ein Parameter für die Luftqualität, denn mit der CO 2 -Erhöhung steigen auch die Schadstoffe an. 6 Kosten der Sanierung Neben der eingesparten Energie sind auch die Baukosten von Bedeutung. Die Sanierung der 30 bis 40 Jahre alten Gebäude, an denen seit der Erstellung keine größeren Maßnahmen vorgenommen wurden, hatte natürlich neben der Steigerung der Energieeffizienz auch zum Ziel, sowohl die inneren als auch die äußeren Bauteiloberflächen zu erneuern und zu verschönern. Bei der Kostenzusammenstellung ist es daher meist schwierig, die Kosten eindeutig in energierelevante und nicht energierelevante Maßnahmen einzuteilen. Bei den betrachteten Gebäuden wird in der Weise vorgegangen, dass alle Sanierungskosten eines wärmetauschenden Hüllflächenbauteils als energierelevant betrachtet werden. Beispielsweise werden bei der Dämmung des Bodens alle Kosten, angefangen vom Ausbau des alten Bodens bis zum neuen Bodenbelag, als energierelevant betrachtet. Die nicht energierelevanten Kosten wie Ausbesserung und Streichen der Innenwände oder Anbringen einer neuen Innendecke werden als nicht energierelevant betrachtet. Die Kosten hierfür ergeben sich aus der Gesamtsumme der Sanierung des Gebäude abzüglich der Kosten der energierelevanten wärmetauschenden Hüllflächenbauteile. Bei der Ermittlung der Kosten der technischen Anlagen (Kostengruppe 400) konnte diese Differenzierung nicht vorgenommen werden, da nur die Gesamtkosten für das Gebäude vorliegen. Es sind somit die Kosten für die energierelevanten Komponenten wie Lüftungsanlage, Einzelraumregelung oder energiesparende Heizungs- Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 118

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