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27.263 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan

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3.2 Anlagentechnik

3.2 Anlagentechnik Tabelle 11: Zusammenstellung der konzipierten anlagentechnischen Maßnahmen für das Gemeindehaus Gewerk Heizung, Trinkwassererwärmung Lüftung Beleuchtung und Elektro Maßnahmen Anpassung und Umbau der Fernwärmeübergabestation Installation eines Plattenwärmetauschers zwischen Verteiler und Fernwärmenetz Austausch der Heizkreispumpen gegen differenzdruckgeregelte Pumpen Einzelraumregelung mit Abschaltung der Heizflächen über Fensterkontakt Erneuerung der Raumheizflächen an der Südfassade Umstellung von mechanischer Lüftung (ohne Wärmerückgewinnung) auf Fensterlüftung Austausch von vorhandenen Leuchtmitteln und Leuchten gegen Energiesparbeleuchtung Sanierung der Elektroinstallation Photovoltaikanlage an der Südseite und auf dem Dach Visualisierung der Verbrauchsdaten und der gewonnenen Energie Die Wärmeversorgung wird auch weiterhin durch Fernwärme erfolgen. Die veraltete Fernwärmeübergabestation soll komplett erneuert werden, indem die vorhandenen Pumpen durch differenzdruckgeregelte ersetzt werden. Die Planung sah auch vor, die Übergabestation mit einem Wärmetauscher auszustatten. Dadurch kann auf der Gebäudeseite ein dem Wärmebedarf der Gebäude angepasstes Temperaturniveau eingestellt werden. Die im Gemeindehaus geplanten Maßnahmen an Heizung, Trinkwarmwassererwärmung, Lüftung und Beleuchtung sind in Tabelle 11 zusammengestellt. Da die Brüstungen unter den Südfenstern abgetragen werden sollen, sind in diesem Bereich neue Heizflächen geplant worden. Die Heizkörperventile sollen über Fensterkontakte beim Öffnen des Fensters schließen. Alle Räume sollen mit einer Einzelraumregelung ausgestattet werden. Bisher war im Gemeindehaus eine Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung installiert gewesen. Künftig soll diese Anlage außer Kraft gesetzt werden. Die Belüftung der Räume erfolgt dann über die Fenster. Die vorhandene Beleuchtung soll komplett durch eine energiesparende ausgetauscht werden. An der Südfassade sind PV-Elemente geplant, die gleichzeitig zur Verschattung des dahinter liegenden Saales dienen. Auf der Dachfläche sollen ebenfalls PV-Elemente installiert werden. Die im Kindergarten geplanten anlagentechnischen Maßnahmen sind in Tabelle 12 zusammengestellt. Im Technikraum des Kindergartens sollen ebenfalls alle Pumpen durch differenzdruckgesteuerte Pumpen ausgetauscht werden. Auch die Heizkörperventile sollen über Fensterkontakte verschließbar sein und die Raumlufttemperatur soll über Einzelraumregelung eingestellt werden können. Die Dämmung der Heizungsrohre zwischen Gemeindehaus und Kindergarten ist seit der Erstellung des Gebäudes nicht mehr verändert worden. Sie erfüllt nicht mehr die heutigen Anforderungen an den Wärmeschutz. Sie soll daher ausgetauscht oder verbessert Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 27

Tabelle 12: Zusammenstellung der konzipierten anlagentechnischen Maßnahmen für den Kindergarten Gewerk Heizung, Trinkwassererwärmung Lüftung Beleuchtung und Elektro Maßnahmen Austausch der Heizkreispumpen gegen differenzdruckgeregelte Pumpen Einzelraumregelung mit Abschaltung der Heizflächen über Fensterkontakt Erneuerung der Wärmedämmung der Heizungs-Verbindungsleitung zwischen Gemeindezentrum und Kindergarten Solaranlage zur Unterstützung der Trinkwarmwassererwärmung sowie Installation eines neuen Trinkwarmwasserspeichers Kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung (nur Kindergarten) Austausch von vorhandenen Leuchtmitteln und Leuchten gegen Energiesparbeleuchtung Sanierung der Elektroinstallation werden. Die Trinkwarmwassererwärmung für den Kindergarten und die drei Wohnungen wird künftig solar unterstützt, indem auf dem Dach des Erdgeschosses thermische Kollektoren mit einer Fläche von 6,6 m² installiert werden. Der Kindergarten soll eine Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung erhalten. Die Wohnungen erhalten eine Abluftanlage. Im Rahmen der Sanierung der Elektroinstallation soll auch die Beleuchtung gegen eine energiesparende Beleuchtungstechnik ausgetauscht werden. Tabelle 13: Zusammenstellung der konzipierten anlagentechnischen Maßnahmen für das Pfarrhaus Gewerk Heizung, Trinkwassererwärmung Lüftung Beleuchtung und Elektro Maßnahmen Anpassung und Umbau der Heizkreisverteilung Erneuerung der Raumheizflächen an der Südfassade Austausch der Heizkreispumpen gegen differenzdruckgeregelte Pumpen Einzelraumregelung mit Abschaltung der Heizflächen über Fensterkontakt Erneuerung der Wärmedämmung der Heizungs-Verbindungsleitung zwischen Gemeindezentrum und Kindergarten Solaranlage zur Unterstützung der Trinkwarmwassererwärmung sowie Installation eines neuen Trinkwarmwasserspeichers Kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung Austausch von vorhandenen Leuchtmitteln und Leuchten gegen Energiesparbeleuchtung Sanierung der Elektroinstallation In Tabelle 13 sind die im Pfarrhaus geplanten Maßnahmen zusammengestellt. Im Wesentlichen handelt es sich um die gleichen Maßnahmen, die auch beim Kindergarten geplant sind. Die thermische Solaranlage ist mit 2,2 m² Kollektorfläche aller- Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 28

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