Aufrufe
vor 3 Jahren

27.263 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan

27.263 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan

dings deutlich kleiner,

dings deutlich kleiner, da nur für die Pfarrer-Wohnung im Obergeschoss Trinkwarmwasser benötigt wird. 3.3 Bewertung der geplanten Sanierungsmaßnahmen Während der Konzeptionsphase wurden von GFO für mehrere Sanierungsvarianten sowohl Simulationen als auch Berechnungen nach EnEV [2] durchgeführt. Im Folgenden wird das Ergebnis für die Sanierungsvariante angegeben, die das Team, das die integrale Planung durchführte, zur Ausführung freigegeben hat. Für die Berechnung wurden die U-Werte der Tabellen 8 bis 10 herangezogen. Die Einbeziehung der Anlagentechnik erfolgte gemäß Tabelle 11 bis 13. Der nach EnEV ermittelte spezifische Transmissionswärmeverlust H’ T für die Sanierungskonzepte der drei Gebäude ist in Tabelle 14 angegeben. Zusätzlich wurden diese Werte auch für den Ist-Zustand berechnet. In der letzten Spalte ist der maximal zulässige Wert angegeben, den ein Neubaugebäude mit gleichem A/V nicht überschreiten darf. Für Gemeindehaus, Kindergarten und Pfarrhaus hat sich der H’ T -Wert mit 0,57 W/m²K, 0,46 W/m²K und 0,51 W/m²K um über 50 % gegenüber dem Ist-Zustand verringert. Die Werte liegen auch unter den Neubauanforderungen gemäß EnEV [2]. Tabelle 14: Zusammenstellung der spezifischen Transmissionswärmeverluste Gebäude Spezifischer Transmissionswärmeverlust H' T [W/m²K] Ist-Zustand Saniert max. zul. Neubau Gemeindehaus 1,24 0,57 0,81 Kindergarten 1,15 0,46 0,68 Pfarrhaus 1,09 0,51 0,67 Die berechneten Heizwärmen sind in Tabelle 15 zusammengestellt. Sie betragen im Ist-Zustand 161 kWh/m²a für das Gemeindehaus (ohne Mesner-Wohnung), 181 kWh/m²a für den Kindergarten (einschließlich Wohnungen) und 137 kWh/m²a für das Pfarrhaus. Vergleicht man diese Werte mit den gemessenen Verbräuchen gemäß Tabelle 5, so ist zu erkennen, dass die Werte beim Kindergarten etwa übereinstimmen, beim Gemeindehaus und beim Pfarrhaus aber 43 % und 23 % über den Verbrauchswerten liegen. Da die Raumlufttemperaturen und Fensteröffnungszeiten für die Zeit vor der Sanierung nicht bekannt sind, kann der Grund für die Abweichung zwischen Berechnung und gemessenem Verbrauch nicht angegeben werden. Gegenüber den nach EnEV berechneten Bedarfswerten im Ist-Zustand liegen die Bedarfswerte des sanierten Zustandes mit 72 kWh/m²a, 65 kWh/m²a und 53 kWh/m²a deutlich niedriger. Die Reduzierung beträgt beim Gemeindehaus 55 %, beim Kindergarten 64 % und beim Pfarrhaus 61 %. Die mittels Simulation berechneten Werte für den sanierten Zustand liegen für das Gemeindehaus über und für den Kindergarten und das Pfarrhaus unter den nach EnEV berechneten Bedarfswerten. Beim Pfarrhaus liegt der mit Hilfe der Simulation berechnete Wert bei 23 kWh/m²a und damit deutlich unter dem EnEV-Wert von 53 kWh/m²a. Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 29

Tabelle 15: Zusammenstellung der Berechnungsergebnisse für den Ist-Zustand und das zur Umsetzung freigegebene Sanierungskonzept Gebäude Ist-Zustand Bezugsfläche A NGF Simulation Berechnung nach EnEV [2] [m²] [kWh/a] [kWh/m²a] [kWh/a] [kWh/m²a] Gemeindehaus 769 109.967 143 123.809 161 Kindergarten 482 87.742 182 87.068 181 Pfarrhaus 329 40.471 123 44.889 137 Sanierter Zustand Gemeindehaus 769 61.520 80 55.368 72 Kindergarten 482 24.012 50 31.098 65 Pfarrhaus 329 7.547 23 17.332 53 Das ausgearbeitete und zur Umsetzung bestimmte Konzept sowie die Berechnungsergebnisse wurden Anfang April 2004 im Rahmen der Meilensteinsitzung vorgestellt. 4 Umsetzung des Sanierungskonzeptes 4.1 Gebäude Die Sanierungsarbeiten begannen im Frühjahr 2004 mit dem Gemeindehaus. Das Gebäude war bis auf die Mesner-Wohnung, die nicht saniert wurde, komplett leer geräumt. Die Brüstungen im Süden wurden abgetragen. Die neu eingebauten 2- fach-wärmeschutzverglasten Fenster erstrecken sich von Oberkante UG-Decke bis Unterkante EG-Decke. Die auf der Innenseite der Außenwände vorgesetzten Vormauerungen und Dämmungen wurden bis auf die tragende Betonwand entfernt. Bis auf zwei Ausnahmen erhielten alle Außenwände eine 10 cm dicke Innendämmung aus Mineralwolle und auf der Innenseite eine Dampfsperre. Eine kleinere Außenwandfläche im Foyer sollte aus architektonischen Gründen keine Dämmung erhalten. Die Südfassade des Untergeschosses erhielt eine Vorhangfassade mit einer 10 cm dicken Mineralwolledämmung. Die Dämmung des Untergeschossbodens wurde von 4 cm auf 8 cm erhöht. Es konnten alle geplanten Dämmmaßnahmen, wie in Tabelle 8 zusammengestellt, umgesetzt werden. Aus Tabelle 16 ist erkennbar, welche dämmtechnischen Verbesserungen gegenüber dem Ist-Zustand vorgenommen wurden. Für die wärmetechnisch relevanten Detailpunkte wurden von GFO Berechnungen mit einem mehrdimensionalen Wärmeleitprogramm durchgeführt. Einige dieser Berechnungen befinden sich im Anhang 3. Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 30

3070 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
Energetische Sanierung durch Wärmedämmung Energetische Sanierung ...
Energetische Sanierung durch Wärmedämmung Energetische Sanierung ...
Energetische Sanierung auf Passivhaus-Neubaustandard -am ...
Kompendium Energetische Sanierung - KfW
Energetische Sanierung - Internationale Schule Kleinmachnow 1
Energetische Sanierung Leitfaden zur praktischen - Stadt Eupen
Beiträge an die lärmtechnische und energetische Sanierung von
Bauen · Wohnen · Einrichten · Energetische Sanierung
Energetische Sanierung von Wohngebäuden - Landratsamt Rems ...
Klimaschutz durch energetische Sanierung - CO2-Erdsonde ...
Energetische Sanierung – auch mit neuem Balkon - Alupor
Anforderungen an die energetische Sanierung aus Sicht - BDA Berlin
Energetische Sanierung spart Energie, schafft besseres Raumklima ...
4.926 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
203 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
2.228 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
443 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
296 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
1688 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
454 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
in Ulm-Böfingen - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
43.247 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
38.350 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
12 MB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
1.530 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
1.688 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
32.863 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan
10.171 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz
30.313 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz