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27.263 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan

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und im Jahr 2007 bei

und im Jahr 2007 bei 20,9 °C. Die minimalen Monatsmittelwerte liegen nur wenig unter den mittleren Monatsmittelwerten, da im Gebäude alle Räume genutzt und somit beheizt werden. Eine Ausnahme bildet der Technikraum, der jedoch durch die Abwärme des Trinkwarmwasserspeichers und der Verteilleitungen erwärmt wird. Die maximale Monatsmitteltemperatur liegt im Juli 2006 mit 28,3 °C vor. In Bild 74 sind die monatlichen Gebäudemitteltemperaturen der beiden Jahre 2006 und 2007 für die Winterperiode dargestellt. Tabelle 36: Zusammenstellung der monatlichen Mittelwerte sowie Minimal- und Maximalwerte der Raumlufttemperaturen des Pfarrhauses. Es handelt sich dabei um Gebäudemittelwerte, die aus den volumengemittelten Raumlufttemperaturen ermittelt wurden. Monat Monatsmittelwerte Raumlufttemperatur [°C] 2006 2007 Mittel Minimum Maximum Minimum Maximum Mittel Januar 18,5 21,6 21,0 17,3 20,2 19,1 Februar 17,4 21,1 20,4 17,8 20,5 19,1 März 16,6 20,9 19,7 18,3 20,8 19,6 April 17,1 21,4 20,3 20,2 22,8 22,0 Mai 18,6 23,5 22,1 20,8 23,3 22,5 Juni 20,6 25,0 23,6 21,6 24,2 23,1 Juli 23,1 27,9 26,3 21,7 24,2 23,2 August 21,5 23,8 22,8 21,8 23,9 23,2 September 20,8 22,8 22,1 20,6 22,2 21,2 Oktober 19,7 21,8 20,7 18,9 21,3 20,1 November 18,7 20,8 20,1 17,3 19,7 18,7 Dezember 17,3 20,1 19,0 17,1 19,3 18,3 Mittelwerte Messperiode* 17,9 21,1 20,2 18,1 20,6 19,5 Mittelwerte Mai –Sept. 20,9 24,6 23,4 21,3 23,6 22,6 Mittelwerte Jan-Dez 19,2 22,6 21,5 19,4 21,9 20,8 *) Messperiode: Januar bis April und Oktober bis Dezember Die monatlichen Gebäudemitteltemperaturen im Pfarrhaus liegen im Jahr 2007 in der Winterperiode mit 19,5 °C 0,7 K unter den monatlichen Mitteltemperaturen des Jahres 2006. Vergleicht man in Tabelle 36 die kalten Wintermonate der Jahre 2006 und 2007 miteinander, so ist festzustellen, dass die Temperaturdifferenz teilweise über ca. 1 K beträgt. Der maximale Monatsmittelwert liegt im Juli 2006 mit 27,9 °C vor. In Bild 75 sind die Monatsmittelwerte der Jahre 2006 und 2007 für die Winterperiode dargestellt. Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 71

Bild 75: Darstellung der monatlichen Gebäudemitteltemperatur des Pfarrhauses in den Jahren 2006 und 2007 5.3.3 Fensteröffnungszeiten Das Öffnen der Fenster, insbesondere in der kalten Jahreszeit, kann den Heizwärmeverbrauch erheblich beeinflussen. Obwohl im Kindergarten im Untergeschoss ein Zu- und Abluftsystem mit Wärmerückgewinnung und im Erdgeschoss ein Abluftsystem installiert und auch das Pfarrhaus mit einer Lüftungsanlage ausgestattet ist, wurden in den Räumen zusätzlich die Fenster geöffnet. Von jedem Fenster der Gebäude wurde die Öffnungszeit je Stunde erfasst. Die mittlere Fensteröffnungszeit für ein Gebäude ergibt sich, indem die Öffnungszeiten der Fenster addiert und durch die Anzahl der Fenster und den Betrachtungszeitraum dividiert werden. Die Anzahl der Räume entspricht der Anzahl der Räume mit mindestens einem öffenbaren Fenster. Sind in einem Raum zwei oder mehr Fenster gleichzeitig geöffnet, so zählt diese Öffnungszeit nicht mehrfach, sondern so, als wäre nur ein Fenster geöffnet. Diese Betrachtungsweise ist notwendig, denn ansonsten würde beispielsweise für einen Raum mit fünf öffenbaren Fenstern, in dem ständig ein Fenster geöffnet ist, die mittlere Fensteröffnungszeit nur 0,2 h/d betragen. In Tabelle 37 sind für alle Räume des Gemeindehauses die monatlichen Mittelwerte der täglichen Fensteröffnungszeit für das Jahr 2007 angegeben. Aus der Tabelle ist zu ersehen, dass während der Winterzeit im großen und kleinen Abstellraum des Erdgeschosses die Fenster am längsten geöffnet waren. Danach folgen das Herrenund Damen-WC. Da es sich hierbei um kleine Räume handelt, ist der Einfluss auf den Gesamtluftwechsel des Gebäudes nicht sehr groß. Während des Sommers, also außerhalb der Heizperiode, waren in den WCs, im kleinen und großen Abstellraum des Erdgeschosses und im Foyer die Fenster nahezu dauernd geöffnet. Der Monatsmittelwert ergibt sich durch die Addition aller Fensteröffnungszeiten während des Monats und anschließender Division durch die Stunden des Monats und die Anzahl der Räume. Der Mittelwert aus allen geöffneten Fenstern liegt in der Winterperiode bei 3,3 h/d. Zur Veranschaulichung dieses Wertes dient die Vorstellung, dass während der Winterperiode pro Tag in jedem Raum mindestens ein Fenster 3,3 Stunden geöffnet war. Während der Sommerperiode liegt die mittlere Fensteröffnungszeit Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 72

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