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27.263 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan

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ereits an

ereits an der Ostseite zu erkennen ist, ebenfalls wieder ein großer Temperatursprung zwischen der Oberflächentemperatur auf der Innenseite und Außenseite der Vakuumdämmplatte zu verzeichnen. Auch auf der Westfassade, dargestellt im Bild 92, liegt das gleiche Verhalten vor. Die Temperaturmaxima auf der Außenseite der Polystyrol- und der Vakuumdämmplatte sind, wie bereits auch auf der Ostseite festgestellt, auf die Sonneneinstrahlung zurückzuführen. Temperaturverläufe weiterer Messstellen sind im Bericht des ZAE Bayern (Anhang 4) zusammengestellt. Bild 92: Darstellung der an der Messstelle AI auf der Westseite der Außenwand in der Zeit vom 23. bis 27. 01. 2007 gemessenen Oberflächentemperaturen. Zwischen den Oberflächentemperaturen innerhalb und außerhalb der Vakuumdämmplatte besteht ein großer Temperatursprung. Die jeweiligen Temperaturdifferenzen auf der Innen- und Außenseite der Polystyrolplatten hingegen sind relativ klein. 5.3.4.3 Bewertung des Langzeitverhaltens anhand der durchgeführten Messungen Die Installation der Messfühler und die Erfassung der Messwerte wurden vom IBP vorgenommen. Die Auswertung der Messdaten sowie die Bewertung der Handhabung und der Langzeitstabilität erfolgte durch ZAE Bayern. Die wesentlichen Aussagen aus der Zusammenfassung des Messberichts lauten (Anhang 4): „Der Einsatz von Vakuumdämmpaneelen wurde so geplant, dass eine Reduktion des Wärmedurchgangskoeffizienten erreicht wurde. Der Einbau der VIPs verlief problemlos. Die Beobachtung der Langzeitstabilität zeigte bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Beschädigung der VIPs. Im Rahmen des Projektes wurde damit gezeigt, dass sich durch den Einsatz von Vakuumdämmpaneelen eine wesentliche Reduktion (mindestens Faktor 2) der U-Werte erreichen lässt. Gleichzeitig ist aber ein erhöhter planerischer Aufwand nötig, um das vorhandene Potential der Vakuumdämmpaneele voll auszuschöpfen, speziell hinsichtlich der Vermeidung von Wärmebrücken.“ Weiter heißt es: “Im Messbericht wurde gezeigt, dass bisher keine Belüftung der VIPs stattgefunden hat. Um auch Daten für einen Zeitraum von mehreren Jahren zu erhalten, sollte die Datenerfassung fortgeschrieben werden. Insgesamt konnte gezeigt werden, dass der Einsatz von VIPs im Gebäudebereich, bei entsprechender Planung, in praktikabler Weise möglich und für etablierte Architekten und Baufirmen durchführbar ist.“ Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 85

5.3.5 Energieverbrauch Die Erfassung der Energieverbräuche für Heizung, Lüftung, Trinkwarmwassererwärmung einschließlich der benötigten Hilfsenergien erfolgte mit Wärmemengenzählern kontinuierlich über einen Zeitraum von über 2 Jahren. Es wurden die Impulse aufsummiert und jeweils über die Datenerfassung in stündlichen Zeitabschnitten abgefragt. Für detaillierte Untersuchungen sind auch kürzere Zeitschritte gewählt worden. 5.3.5.1 Heizwärmeverbräuche Die für die Beheizung der Gebäude benötigte Wärme wird über Fernwärme der Stadtwerke Ulm bereitgestellt. Die insgesamt zugeführte Wärmemenge wurde mit dem direkt an der Übergabestation installierten Wärmemengenzähler erfasst. Der Wert liegt bei 235.682 kWh im Jahr 2006 und bei 198.320 kWh im Jahr 2007. Die den Gebäuden zugeführte Wärme zur Beheizung und Trinkwarmwassererwärmung wurde mit den Wärmemengenzählern erfasst, die sich direkt im Gebäude befinden. Für das Gemeindehaus und die Mesner-Wohnung sowie Kindergarten und Pfarrhaus sind es die Zähler, die in den Anlagenschemen der Bilder 41, 42 und 43 angegeben sind. Die Heizwärmeverbräuche für das Jahr 2006 sind in Tabelle 41 zusammengestellt. Bezogen auf die Nettogrundfläche liegt der Verbrauch des Gemeindehauses bei 32,4 kWh/m²a, der Mesner-Wohnung bei 148,3 kWh/m²a, des Kindergartens (einschließlich Wohnungen) bei 87,5 kWh/m²a, des Pfarrhauses bei 51,4 kWh/m²a Tabelle 41: Zusammenstellung der Wärmeverbräuche im Jahr 2006 für die Beheizung und Trinkwarmwassererwärmung sowie Angabe der Wärmeverluste in der Technikzentrale und Leitungswärmeverluste der Erdleitungen. Gemeindezentrum Gemeindehaus Kindergarten einschl. Wohnungen Pfarrhaus gesamt Verbraucher Heizung Mesner – Wohnung Bezugsfläche A NGF Jahresverbrauch 2006 Jahresverbrauch (klimabereinigt) [m²] [kWh/a] [kWh/m²a] [kWh/a] [kWh/m²a] 769 24.901 32,4 27.500 35,8 118 17.540 148,3 19.371 163,7 Heizung 482 42.159 87,5 46.559 96,6 Trinkwarmwasser 482 4.044 8,4 4.044 8,4 Heizung 329 16.888 51,4 18.651 56,7 Trinkwarmwasser 329 2.783 8,5 2.783 8,5 Kirche Heizung 1.016 100.291 98,7 110.758 109,0 Verluste Erdleitung – 22.998 – – – Verteilverluste in Zentrale – 4.078 – – – GESAMT – 235.682 – – – Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 86

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