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27.263 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan

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Bildet man die

Bildet man die Mittelwerte der in den beiden Jahren erfassten Heizwärmeverbräuche, wie in Tabelle 43 angegeben, und stellt sie den Verbräuchen vor der Sanierung gegenüber, so ist zu erkennen, dass die Reduzierung beim Gemeindehaus bei 73 %, beim Kindergarten bei 48 % und beim Pfarrhaus bei 53 % liegt. Bei der Mesner-Wohnung liegt ein Mehrverbrauch von 24 % vor. In der Kirche hat sich der Verbrauch minimal (2 %) verringert. Im Mittel über die gesamten sanierten Gebäude liegt die Einsparung des Heizwärmeverbrauchs bei 59 %. 5.3.5.2 Trinkwarmwassernutzwärmeverbrauch Im Gemeindehaus ist keine zentrale Trinkwarmwasserversorgung installiert, da kein Bedarf vorliegt. Die Trinkwarmwasserversorgung im Kindergarten erfolgt zentral. Vom 500 Liter fassenden Speicher aus führen drei Warmwasserleitungen zu den drei Wohnungen im Dachgeschoss. Eine weitere Leitung versorgt den Kindergarten mit Warmwasser. Alle Leitungen sind mit Zirkulation ausgeführt. Die Zirkulation war ständig in Betrieb, da, trotz mehrfachem Hinweis von Seiten des IBP, keine Zeitschaltuhr eingebaut wurde. Die Trinkwarmwassernutzwärmeverbräuche wurden für die Wohnungen und den Kindergarten zusammen erfasst, da nur ein Zähler eingebaut ist. Die Verbräuche im Jahr 2006 liegen, wie in Tabelle 44 angegeben, bei 3.904 kWh/a. Die Zirkulationswärmeverluste sind mit 3.396 kWh/a nahezu so hoch Tabelle 44: Zusammenstellung von Energieanteilen, Nutzungsgraden und solaren Deckungsraten bei der Trinkwarmwasserversorgung im Kindergarten (einschließlich der Wohnungen im Erdgeschoss) Speichereingang Speicherausgang Bezeichnung Einheit Messperiode 2006 2007 Fernwärme [kWh/a] 4.044 5.028 Solar [kWh/a] 4.567 5.541 Summe [kWh/a] 8.611 10.569 TWW – Verbrauch [kWh/a] 3.904 4.097 Zirkulationsverluste [kWh/a] 3.396 2.985 Stillstandsverluste [kWh/a] 1.311 3.487 Summe [kWh/a] 8.611 10.569 Solare Deckungsrate [%] 53 52 Globalstrahlung auf Kollektorfläche [kWh/a] 8.269 8.598 Systemnutzungsgrad [%] 55 64 wie die Nutzwärme. Die Erwärmung des Trinkwarmwassers erfolgt mit Fernwärme. Sie wird unterstützt durch ein 6,6 m² großes Flachkollektorfeld auf dem Dach des Gebäudes. Die Kollektoren sind nach Süden ausgerichtet und haben einen Neigungswinkel von 45 Grad. Der Kollektorbeitrag im Jahr 2006 liegt bei 4.567 kWh/a. Die Restwärme von 4.044 kWh/a wird über Fernwärme ergänzt. Die Stillstandsverluste ergeben sich aus der Differenz von Wärmeeintrag in den Speicher und Wärmeentnahme aus dem Speicher. Die Wärmeentnahme setzt sich zusammen aus dem Trinkwarmwassernutzwärmeverbrauch und den Zirkulationswärmeverlusten. Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 89

Die sich so ergebenden Stillstandsverluste des Speichers liegen bei 1.311 kWh/a. Die solare Deckungsrate beträgt 53 %. Dies ist ein durchschnittlicher Erwartungswert. Wird jedoch die genutzte Trinkwarmwassernutzwärme zur insgesamt aufgewendeten Energie ins Verhältnis gesetzt, so erhält man den Faktor 0,45. Der Systemnutzungsgrad, der sich aus dem Kollektorertrag und der auf die Kollektorfläche auftreffenden Globalstrahlung ergibt, liegt bei 55 %. Im Jahr 2007 war der Trinkwarmwassernutzwärmeverbrauch mit 4.097 kWh/a nahezu gleich hoch wie im Vorjahr. Doch in den Speicher wurden ca. 2.000 kWh/a mehr eingespeist. Da die Zirkulationswärmeverluste mit 2.985 kWh/a niedriger waren als in 2006, ergibt sich mit 3.487 kWh/a ein relativ hoher Stillstandsverlust. Der Systemnutzungsgrad ist mit 64 % höher als im Vorjahr. In Bild 95 sind die am Speichereingang und am Speicherausgang erfassten Energieanteile für die beiden Jahre 2006 und 2007 dargestellt. Da die Trinkwarmwassernutzwärmen in den beiden Jahren ähnlich waren, sind die nichtnutzbaren Energieanteile im Jahr 2007 deutlich höher. Bild 95: Darstellung der Energieanteile bei der Trinkwarmwassererwärmung im Kindergarten (einschließlich der Wohnungen im Erdgeschoss) In Tabelle 45 sind die Energieanteile auf die Nettogrundfläche des Gebäudes (Kindergarten und Wohnungen) von 482 m² bezogen. Der Trinkwarmwassernutzwärmeverbrauch von ca. 8 kWh/m²a liegt unter den Ansätzen der EnEV, die für den Wohnungsbau von 12,5 kWh/m²a ausgeht. Dies ist auch nachvollziehbar, da im Kindergarten weniger Trinkwarmwasser verbraucht wird als in einer Wohnung. Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 90

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