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27.263 KB - Energetische Sanierung der Bausubstanz - EnSan

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verbrauch bei.

verbrauch bei. Insbesondere die Pumpen, die die Heizwärme in die Kirche, in den Kindergarten und ins Pfarrhaus transportieren, weisen einen hohen Verbrauch auf, da sie auch im Sommer zur Bereitstellung des Trinkwarmwassers in Betrieb sein müssen. Die Abluftanlage benötigt nur wenig Strom, da sie nur beim Betrieb der Küche eingeschaltet wird. Die Datenvisualisierung, die im Foyer des Gemeindehauses erfolgt, sowie der Messrechner für die Datenerfassung benötigen 3 % und 8 % des Gesamtstromverbrauchs, der im Jahr 2006 bei 23.471 kWh/a liegt. Im Jahr 2007 ist der Verbrauch um 17 % auf 19.543 kWh/a zurückgegangen. Dabei hat sich der Verbrauch der Beleuchtung und der an den Steckdosen angeschlossenen Geräte reduziert. Alle anderen Verbräuche sind in etwa gleich geblieben. Die auf die Nettogrundfläche bezogenen Stromverbräuche der Jahre 2006 und 2007 sowie der Zeit vor der Sanierung sind in Bild 98 dargestellt. Bild 98: Darstellung des Stromverbrauchs des Gemeindehauses (ohne Mesner-Wohnung) sowohl vor der Sanierung als auch in den Jahren 2006 und 2007 nach der Sanierung Lag der Verbrauch vor der Sanierung bei 15,4 kWh/m²a, so ist er auf 30,4 kWh/m²a im Jahr 2006 und auf 25,3 kWh/m²a im Jahr 2007 angestiegen. Zur Ermittlung des großen Mehrverbrauchs gegenüber des Zustandes vor der Sanierung wurden bereits in den ersten Monaten der zweiten Messperiode unterschiedliche Analysen angestellt. Dabei stellte sich folgendes heraus: Da die Jugendräume im Untergeschoss neu eingerichtet waren, wurden sie häufiger als früher genutzt. Ferner befindet sich seit der Sanierung ein zusätzlicher Kühlschrank im Untergeschoss. Es stellte sich ferner heraus, dass ein Elektroheizkörper im Winter in der Traktorgarage in Betrieb war. Die Traktorgarage ist ein eigenständiges Gebäude, das versorgungsmäßig am Gemeindehaus angeschlossen ist. Die Beheizung der Garage wurde damit begründet, dass der Traktor zur Schneeräumung diene und der Motor in kalter Umgebung nicht anspringen würde. Die Garage im Untergeschoss neben der Bibliothek wird als Getränkelager benutzt. Bei der Suche nach zusätzlichen Verbrauchern konnte festgestellt werden, dass das Getränkelager im Winter zur Gewährleistung der Frostfreiheit beheizt wird. Von den Beteiligten konnte keine Aussage gemacht werden, ob diese zusätzlichen Elektroheizkörper vor der Sanierung auch schon im Einsatz waren. Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 95

Tabelle 49: Zusammenstellung des Stromverbrauchs im Kindergarten (ohne die Wohnungen im EG) Jährlicher Stromverbrauch Verbraucher 2006 2007 [kWh/a] [%] [kWh/a] [%] Beleuchtung und Steckdosen 2.636 34 2.495 33 Heizkreis1 559 7 537 7 Lufterhitzer 63 1 62 1 Pumpe TWW Eingang 87 1 147 2 Solarkreis 119 2 114 2 Zirkulation 886 12 879 12 Heizkreis 2 415 5 447 6 Lüftung 2.647 35 2.566 34 Messanlage 201 3 201 3 GESAMT 7.613 100 7.448 100 Bild 99: Darstellung des Stromverbrauchs des Kindergartens (ohne die Wohnungen im EG) sowohl vor der Sanierung als auch in den Jahren 2006 und 2007 nach der Sanierung Der Stromverbrauch im Kindergarten (ohne Wohnungen) liegt bei 7.613 kWh/a im Jahr 2006 und bei 7.448 kWh/a im Jahr 2007. Die Verbrauchswerte setzen sich, wie aus Tabelle 49 zu ersehen ist, zu etwa je einem Drittel aus Beleuchtung und Steckdosen, Förderpumpen für Heizung und Zirkulation sowie Ventilatoren für die Zu- und Abluftanlage zusammen. Aus der in Bild 99 dargestellten Gegenüberstellung der spezifischen Stromverbräuche vor und nach der Sanierung ist zu ersehen, dass die Lüftungsanlagen einen Stromverbrauch von knapp 8 kWh/m²a aufweisen. Um diesen Betrag sind die Stromverbräuche des Kindergartens etwa angestiegen. Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP-Bericht WB 140/2008 Abschlussbericht – Gemeindezentrum „Zum Guten Hirten“, Ulm 96

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