hallertau magazin 2014-1

Hallertau

Entdecken Sie das bayerische Hopfenland, eine einzigartige europäische Kulturlandschaft! Reportagen über Menschen, Landschaft, Feste, Freizeitangebot, Spezialitäten, Geschichte, Hopfen und Bier…

hallertau

Ausgabe 1 / 2014

Leben und Erleben in einer einzigartigen europäischen Kulturlandschaft magazin

Gastro-Tipps:

Fleischlos satt!

Griechenland

in der Hallertau:

Onassis in Au

Jetzt gibt’s

Haselnuss

statt Hopfendolde!

Flüssiges Licht

Bio-Honig: rar und

wertvoll

VORSCHAU

Hallertauer

Bier-

Festival

SPEZIAL


Von der Hallertau in die Welt

In Mainburg, gelegen in der Hallertau zwischen München und Regens burg, hat die

Wolf GmbH Ihren Firmensitz. Das Unter nehmen ist einer der führenden Systemanbieter

von Heiz-, Klima-, Lüftungs- und Solartechnik.

Beginn einer rasanten Entwicklung in die Spitze der europäischen Gebäude technik

war zunächst die Klima- und Lüftungstechnik.

Opern häuser, Museen, Flughäfen, Büro gebäude oder Sportstadien -

wie beispielsweise die Allianz-Arena in München - sind weltweit mit Klima- und

Lüftungsgeräten von Wolf ausgerüstet.

Der Einstieg in die Heiztechnik in den achtziger Jahren war ein

bedeutender Meilenstein in der erfolgreichen Geschichte des Unternehmens. Umweltfreundliche

und wirtschaftliche Heizprodukte von Wolf haben sich schnell als

Markenfabrikate mit anspruchsvoller Qualität etabliert. Produktion und Service auf

höchstem Niveau sind die Grundlage dafür. Das erfordert ständige Investitionen

in den Ausbau des einzigen Produktions standorts. Von Mainburg aus liefert Wolf

seine Heiz- und Klimasysteme in die ganze Welt.

Als einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Kelheim, beschäftigt das

Unter nehmen ca. 1.650 Mitarbeiter und vertraut dabei auf das Qualitätssiegel

“Made in Germany”. 15 Verkaufsbüros in Deutschland und 60 Auslands vertretungen

weltweit garantieren immer die Nähe zum Kunden.

Wolf GmbH, Industriestr.1, D-84048 Mainburg,

Tel.: 08751/74-0, Fax: 08751/74-1600, wolf-heiztechnik.de


Unser Titelbild: Marina Neumeier

Markt Wolnzach Maité Maité

ESSEN UND TRINKEN SPEZIAL

06 Zum Genießen

Kulinarische Spezialitäten der Hallertau

07 Gourmet-Rindfleisch von Rindern der Rassen Angus &

Galloway

07 Hopfen-Secco und Hopfagschbusi: Alternative zu Hugo & Co

07 Vom Spargelröllchen bis zum Hopfenzupferfest

07 Hallertauer Ziegenhof – Qualität direkt vom Erzeuger!

08 Ein Traum wird wahr!

Vom Hopfenbauern zum Bierbrauer: Karl Rockermeier, Unterpindhart

10 Seit 225 Jahren:

Von der Lebzelterei zur Likör- und Schokoladenmanufaktur

12 „Wir machen uns die eigene Nische“

Haselnuss statt Hopfendolde

14 „Honig ist eine Erinnerung an das Paradies ...“

Imkermeister Oswald erntet Honig aus ökologischer Bienenhaltung

16 Abensberger Qualitätsspargel

HALLERTAUER UNTERNEHMEN

19 Die Bachner Unternehmensgruppe

TOURISTIK

21 Nachrichten vom Tourismusverband Hallertau

37 Königlicher Besuch im neuen Spa des Hotels Eisvogel!

SERVICE

25 Hallertauer Immobilien-Barometer,

von Immobilien-Experte Peter Stanglmaier

INTERVIEW

26 1200 Jahre Markt Wolnzach

Ein Gespräch mit Wolnzachs Bürgermeister Jens Machold

KULINARIK

28 Als Vegetarier unterwegs in der Hallertau

Das Gasthaus Spitzer in Osterwaal

38 Ein kleiner Griechenland-Urlaub in der Hallertau

Das Restaurant Onassis in Au-Hallertau

BIERLAND HALLERTAU

31 Artis als Gast im alten EISKELLER der Schlossbrauerei

Au-Hallertau - der außergewöhnliche Rahmen für eine

Kundenveranstaltung!

32 Bayerns größtes Bierverkostungsfestival!

Das 3. Hallertauer Bierfestival

36 Weltmeister beim Hallertauer Bierfestival

36 „Wir brauchen mehr derartige Festivals.“

Interview: Dr. Werner Gloßner

41 Hallertauer Biere im Test

Christian Hermann, Bernhard Nieder, Thilo Steindorf und

Alexander Herzog verkosten besondere Hallertauer Biere

RUBRIKEN

05 Editorial

27 Top-Gastronomie der Hallertau

30 Termine & Festkalender

42 Ein Bild und seine Geschichte

IMPRESSUM:

Hrsg.: IMAGO87 GmbH in Kooperation mit dem Tourismusverband Hallertau e.V., Türltorstraße

16-20, 85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm · www.tourismusverband-hallertau.de

Konzept, Design: IMAGO87 GmbH, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Mediengestaltung,

Hauptstr. 22, 85395 Attenkirchen/Hallertau · Tel: 08168-42999-0 · www.imago87.de

Redaktionsleitung: Alexander Herzog

Druck: Druckhaus Kastner, Wolnzach · Titelbild: Maité Herzog

Autoren dieser Ausgabe (alphabetisch): Alexander Herzog, Maité Herzog, Rainer-Bülent

Nowak, Peter Stanglmaier


IMAGO87

Wir bringen Botschaften auf den Weg!

Unternehmenspublikationen · Kundenmagazine · Umweltberichte · Pressekonferenzen

Pressemitteilungen und Newsletter · Ausstellungen · Veranstaltungen

IMAGO87 GmbH, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Mediengestaltung

Hauptstraße 22, D-85395 Attenkirchen/Hopfenland Hallertau · Tel. +49 8168 42999-50 · www.imago87.de

unser Wochenmagazin für die ganze Hallertau mit den lokalen Zusatzmedien



DER GEISENFELDER

der tägliche Erlebniskanal der Hallertau

druckhaus kastner verlagshaus kastner Internethaus software factory die agenturen

KASTNER AG – das medienhaus · Schloßhof 2 – 6 , 85283 Wolnzach · Tel. 08442 / 9253 - 0, Fax 08442 / 2289 · www.kastner.de


EDITORIAL 5

Liebe Leserinnen und Leser

des Magazins HALLERTAU!

Reisen bildet, heißt es. Dazu habe ich dieser

Tage einen passenden Ausspruch des

Entdeckers und Universalgelehrten Alexander

von Humboldt gefunden: „Die

schlimmsten Weltanschauungen kommen

von denen, die noch nichts von der Welt

gesehen haben.“ Was für ein treffendes

Zitat angesichts der erschreckend kruden,

neo-nationalen Tendenzen, welche gerade

die jüngste Europawahl offenbarte.

Apropos entdecken. Mit diesem Magazin

wollen wir dazu beitragen, die Hallertau,

das weltgrößte Hopfenanbaugebiet, „Stück

für Stück „ zu entdecken. Wir wollen Sie

einladen, Menschen ein wenig kennenzulernen,

die tolle Produkte herstellen. In

unserem kulinarischen Spezial zum

Thema „Essen und Trinken in der Hallertau“

finden Sie den Konditormeister, der

Pralinés und Liköre mit Hopfen herstellt,

den Imker, der Bio-Honig macht, den

Gastwirt, der unter die Brauer gegangen

ist oder den ehemaligen Hopfenbauern,

der Haselnüsse produziert. Und vieles

mehr, was die Hallertau für den Gaumen

zu bieten hat.

Einladen möchte ich Sie auch zur dritten

Auflage des Hallertauer Bierfestivals, das

vom 13.–15. Juni in Attenkirchen (Landkreis

Freising) stattfindet. Diesem „größten

Bierverkostungsfestival Bayerns“, zu dem

wieder Tausende Besucher erwartet

werden, haben wir eine umfangreiche

Vorschau gewidmet. Aus Norwegen kommt

eigens zum Bierfestival eine 70-köpfige

Reisegruppe. Sogar japanische Gäste

werden an diesem Wochenende in Attenkirchen

sein.

Die Besucher werden sich an der Vielfalt

der angebotenen Biere und dem abwechslungsreichen

Musikprogramm erfreuen.

Sie werden auch die Schönheit dieser

herrlichen Kulturlandschaft wahrnehmen.

Und sie werden die Gastfreundschaft der

Menschen in der Hallertau erleben, die

von jeher gewohnt waren, dass „Fremde“

in die Heimat kamen – gerade zur

„Hopfenzupf“.

In diesem Sinne: Reisen bildet und

verbindet!

Herzlichst

Ihr Alexander T. Herzog,

Herausgeber

Kontakt: alexander.herzog@imago87.de

Herausgeber Alexander Herzog

und Hopfenkönigin Regina

Obster bei der Verkostung des

eigens eingebrauten Festivalbieres.


Kulinarische Spezialitäten

der Hallertau

Hallertau – „Genießen ist das Wort,

womit man das Innige des Vergnügens bezeichnet“,

heißt es bei Immanuel Kant.

Der griechische Philosoph Epikur gilt als

Begründer der „Philosophie des Genießens“,

die ein lustvolles Leben zum Ziel erhebt.

Genießen ist eine Fähigkeit sich für

Dinge begeistern zu können: für Lebensmittel

beispielsweise. Rheinhessen steht

für Weinanbau. Schwarzwald für Schinken.

Franken für Bratwürste. Viele Regionen

in Deutschland haben ihre kulinarischen

Besonderheiten. So auch die Hallertau,

das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet

der Welt. Zahlreiche renommierte

Brauereien haben zwischen

Freising und Ingolstadt, zwischen Augsburg

und Landshut ihre Braustätten angesiedelt.

Gerade in jüngerer Zeit sind eine

Vielzahl von Produkten rund um den

Hopfen entstanden, die immer mehr Liebhaber

finden: von saisonal begrenzt verfügbaren

Angeboten wie dem Hopfenspargel

(März) bis hin zu Produkten, die

über das ganze Jahr erhältlich sind, wie

Ihnen auf den folgenden Seiten einige

ausgewählte Produkte (und ihre Hersteller)

vor und möchten Sie anregen „Hallertauer

Slow Food“ zu entdecken.

Brauerei Rockermeier

Seite 9

Liqueurmanufaktur

Lutzenburger Seite 10

Familie Neumeier

Seite 12

Imkermeister Oswald

Seite 14

Abensberger Spargel

Seite 16

Hopfen-Secco, Hopfen-Schokolade und -

Pralinés, Hopfen-Likör oder Hopfen-

Nuss-Mus. Daneben gibt es zunehmend

auch in der Hallertau Produzenten von

Produkten, die auf ökologisch-nachhaltige

Erzeugung setzen und die ihre Erzeugnisse

vorwiegend direkt vermarkten. Fernab des

Diktats des Lebensmitteleinzelhandels

hinsichtlich Preis, Qualität und Uniformität.

Denn die Erkenntnis, Genuss braucht

(auch) Muße und Besinnung, setzt sich

zunehmend durch, sowohl auf Erzeuger als

auch auf Konsumentenseite. Hallertauer

Slow Food (leider gibt es dafür keine

adäquate deutsche Entsprechung).

In diesem Magazin HALLERTAU nimmt

das Thema breiten Raum ein. Wir stellen

Die Auswahl ist natürlich sehr subjektiv;

wir werden das Thema aber sicherlich

auch in den kommenden Ausgaben im

Auge behalten.

Einen guten Überblick

über das viel -



fältige kulinarische

Angebot der Hallertau

liefert auch der




„Hallertauer Einkaufsführer“,

den die

ÖDP Mainburg aufgelegt

hat und der

dort zu beziehen ist.

Infos: www.oedp-mainburg.de


TOURISTIK SPEZIAL 7

Gourmet-Rindfleisch von Rindern der Rassen Angus & Galloway

Die Rinder werden seit Generationen auf den verfügbaren Weideplätzen im Umland von Haag

artgerecht aufgezogen. Die Rinder bekommen ausreichend Zeit zum Wachsen, da sie ohne

Zugabe von Kraft - oder Aufbaufutter auskommen müssen. Durch diese ganzjährige Weidehaltung

geben die Robustrinder ein besonderes Fleisch, das sich durch feinen Wildgeschmack,

außergewöhnliche Zartheit und ausgewogene Fetteinlagerung auszeichnet. Feinschmecker

wissen: Jedes erste Wochenende im Monat gibt´s bei der Bäckerei Wagner natürliches Rindfleisch

und Rinderwurst - portioniert und abgepackt in 6- oder 10kg-Packungen.

Privat

www.elitezucht-ampertal.de · www.konditorei-wagner.de

Hopfen-Secco und Hopfagschbusi als Alternative zu Hugo & Co

Aus natürlichen Aromen, hochwertig reinem Bier sowie Wein aus renommiertem

deutschen Anbau entsteht ein geschmacklich einzigartiges Gesamtkunstwerk:

der Holled’Auer Hopfen-Secco. Dieser prickelnde und erfrischend-spritzige

Perlwein atmet die typischen Aromen des Hallertauer Hopfens und schmeichelt

in seiner abgerundeten Fülle.

Die jüngste Produktentwicklung von Firmeninhaberin Hildegard Heindl ist ein

Bitter-Likör mit dem Namen Holled‘Auer Hopfagschbusi. Dieser herb-süßliche

Aperitif auf der Basis von Hallertauer Aromahopfen eignet sich hervorragend für

Cocktails und zum Verfeinern ausgesuchter Schaumweine, vor allem aber für

Biermixgetränke. Mit seiner grünen Farbe setzt er einen besonderen farblichen

Akzent, z.B. bei einem Biercocktail. www.hopfen-secco.de

Privat

Ein vertrautes Bild bei allen wichtigen

Festen der Hallertau ist Hildegard Heindl

mit Ihrer Holled’Auer Hopfenschänke.

Bei fast jeder Gelegenheit gibt es dann

an ihrem Ausschank ein Stelldichein der

Prominenz, wie beispielsweise auf der

Grünen Woche in Berlin, wo sich Heindl

u.a. über den Besuch des Bundestagsabgeordneten

Erich Irlsdorfer, Ex-Bundesminister

a. D. Hans-Peter Friedrich und

CSU-Landesgruppen-Chefin Gerda

Hasselfeld (v.l.n.r.) freute.

Vom Spargelröllchen bis zum Hopfenzupferfest

Die Hallertau schmecken und entdecken –

bei den Hallertauer Genusswochen und beim

großen Veranstaltungsprogramm

Feinschmecker aufgepasst! Während der Hallertauer

Genusswochen servieren ausgewählte

Gastronomiebetriebe je nach Saison besondere

Hallertauer Schmankerln. Den Auftakt bilden die

Spargelwochen noch bis Mitte Juni. Traditionelle

Spargelgerichte sowie trendige Spargelkompositionen

mit Qualitätsspargel aus regionalen Anbaugebieten

sorgen dabei für Hochgenuss. Bei den

Hopfenwochen von August bis Mitte September

steht das „Original Hallertauer Hopfenzupfermahl“

auf zahlreichen Speisekarten. Dann wird es wild –

bei den Wildwochen

von Mitte Oktober

bis November.

Auch für Entdecker

hat die Hallertau viel

zu bieten. In den

Sommermonaten bis

zur Hopfenernte

steht das „Grüne

Gold“ im Mittelpunkt eines breit gefächerten Veranstaltungsprogrammes.

Ob bei einer Hopfenerlebnisführung,

einem traditionellen Hopfenzupferfest

oder -markt oder einer organisierten Thementour

für Radfahrer oder Wanderer durch die Hopfengärten:

Hopfen fasziniert!

Die kostenlose Broschüre und Infos unter ARGE

Hopfenland Hallertau, Telefon 09441 207-493,

E-Mail: info@hopfenland-hallertau.de oder

www.hopfenland-hallertau.de

Lehmann

Ziegenhofchef Hans Kellner

Hallertauer Ziegenhof -

Qualität direkt vom Erzeuger!

Der Hallertauer Ziegenhof offeriert viele Varianten

von Ziegenfrischkäse sowie auch Ziegencamenbert

und Ziegenhartkäse. Darüberhinaus gibt es Bauernund

Bergkäse aus Kuh- und Schafmilch. Und natürlich

die Fleisch- und Wurstspezialitäten von Ziege,

Rind und Schwein. Geräuchertes und Salami

beispielsweise. Der Verkauf ab Hof findet freitags

von 14:00-17:00 Uhr statt.

Hallertauer Ziegenhof, Rudelzhausen,

Tel. 08756 326, hallertauer.ziegenhof@web.de


8

SPEZIAL

Unterpindhart/Geisenfeld – Normalerweise

ist er das, was man landläufig

„cool“ nennt. Wickelt er doch routiniert

Woche für Woche mehrere Veranstaltungen

mit einigen Hundert Gästen ab,

die in seinen Landgasthof nach Unterpindhart

(Gemeinde Geisenfeld) kommen.

Doch jetzt ist er aufgeregt, fast ein

wenig hippelig. Karl Rockermeier hat

sich einen „langgehegten Traum“ erfüllt

und ist unter die Bierbrauer gegangen.

Heute verkosten wir sein erstes Bier, ein

naturtrübes Kellerbier. Genauer: wir

„zwickeln“. So nennt der Brauer die

Probe eines Bieres aus dem Lagertank,

das noch nicht ausgereift ist. Gerade mal

Diplombraumeister Arne Grunau beriet Karl

Rockermeier bei der Planung seiner Brauerei.

Nun ist der 52-jährige als festangestellter

Braumeister in Unterpindhart kreativ. Auch

für den Brauer ein Traum: so nah an Rohstoffen,

Prozess und Konsumenten zu sein.

zwei Wochen lagert der erste Sud der

neuen „Brauerei Rockermeier“ Ende

April im Tank. Doch Optik und Geruch

überzeugen schon: perfekter Schaum,

leicht bernsteinfarbene Trübung. Ein dezentes

Hopfenaroma steigt in die Nase.

Wir probieren. „Und was meinst?“, fragt

Karl, um gleich anzumerken „es braucht

natürlich noch etwas Zeit.“

Premiere für ein Kellerbier

Ich bin echt angenehm überrascht: Das

junge Bier überzeugt bereits durch eine

angenehme Rezenz, feine Hopfen- und

dezente Malznoten. Vielversprechend.

Wenn es jetzt noch drei bis vier Wochen

weiterreifen darf, dann können sich die

Rockermeierschen Gäste in den nächsten

Wochen auf ein besonders süffiges

naturtrübes Kellerbier freuen.

Rockermeier strahlt. So wie er seinem

ersten Bier Zeit lässt, so ist auch die Idee,

eine eigene Brauerei aufzubauen, langsam

gereift. Was der Hallertauer Landwirt -

sohn macht, hat immer Hand und Fuß.

Aufgewachsen im elterlichen Hopfenbaubetrieb,

mischt er noch in jungen Jahren

die bayerische Kleinkunstszene auf und

macht den Wirtshaussaal im beschaulichen

Unterpindhart zum Sprungbrett für

Stars wie Django Asül oder Ottfried Fischer.

Danach baut er den elterlichen

Gasthof zu einem der beliebtesten Veranstaltungsorte

der Region aus: Im Rockermeier

gibt es kaum ein Wochenende ohne

Hochzeit oder Firmenfeier!

Rockermeiers erstes Bier: ein naturtrübes

Kellerbier. Auf feine Hopfenaromen legt Karl

Rockermeier besonderen Wert. Hopfen ist

seine Heimat, mit Hopfen ist der Landwirtsohn

groß geworden. Nur die edelsten Sorten

kommen für seine Sude in Frage.

Und nun die eigene Brauerei, mit dem

er sich „einen langgehegten Traum erfüllt“

hat. Brauerei Rockermeier. Große

Glasfronten zum Biergarten machen die

Gäste schon seit Wochen neugierig.

„Jeder lurt in die Brauerei rein“, erzählt

Karl mit sichtlichem Stolz.

Drei-Kessel-Sudwerk

Und was hier entstanden ist, kann sich

auch sehen lassen. Ein modernes Drei-

Kessel-Sudwerk eines renommierten

österreichischen Herstellers, mit dem

sich bis zu 1.000 Liter Bier brauen lassen.

Moderne Lagerkeller. Sogar eine Flaschenabfüllung

ist integriert.

Weil der 50jährige „Jung-Bräu“ weiß,

dass er keine zweite Chance hat, einen

ersten Eindruck zu hinterlassen, geht er

die Planung der Brauerei mit der nötigen

Sorgfalt an. Er besichtigt mehrere Brauereien

in Bayern und Österreich, bespricht

sich mit Herstellern und

Fachleuten. Lernt selbst viel über die

Bierherstellung. Kalkuliert die nicht

unerheblichen Investitionen. Fast eineinhalb

Jahre dauert es schließlich bis

zur Inbetriebnahme.

„Beim Brauen kann man nicht nachwürzen“

Und Rockermeier, der zwar mitarbeitet

(„ich bin bei jedem Sud dabei“), überlässt

nichts dem Zufall, sondern holt sich

einen Profi ins Haus. Der fest angestellte

Diplom-Braumeister Arne Grunau (52)

aus Niedersachsen, der schon seit 20 Jahren

in der bayerischen Brauszene zuhause

ist, berät ihn schon bei der Planung der

Brauerei und kreiert nun gemeinsam mit

Rockermeier die Biere. „Wir haben nun

Rezepturen und doch muss man sehen,

wie sich das Bier nach sechs Wochen entwickelt“,

weiß Rockermeier, „das ist gerade

am Anfang ein aufregender Prozess,

denn man kann dann nicht wie beim Kochen

einfach nachwürzen.“

Das reifende Kellerbier stimmt zuversichtlich,

den richtigen Weg beschritten

zu haben.

Wenn das Bier ankommt (woran der

Autor keine Zweifel hegt), dann werden

in Kürze weitere Sorten folgen: Helles,

Dunkles und Weizen.

Sobald sich der „Betrieb eingespielt

hat“, wollen sich Grunau/Rockermeier

dann vom Herbst an auch an neue Biersorten

wagen: „Unser Ziel ist kontinuierlich

hohe Qualität zu erreichen. Dann

können wir uns auch an Craft-Biere, wie

Pale Ales, herantasten.“

Auch „bier-kulinarische Aktionen“

wird es in Unterpindhart geben, wie

Bier-Menüs oder Verkostungen mit Bier-

Sommeliers.

Wie das Kellerbier schmeckt?

Unbedingt hinfahren und ausprobieren.

Die Rockermeier-Biere werden vorrangig

für den Hausgebrauch handwerklich hergestellt,

deshalb gibt es sie ausschließlich

in Unterpindhart. Aber man kann sie

auch mit nach Hause nehmen. In 0,5-

Liter-Bügelverschlussflaschen oder im

5-Liter Partyfässchen. ah · Fotos: Maité

Landgasthof Rockermeier

Bachstraße 3, Unterpindhart bei

Geisenfeld · Telefon: 08452 608

www.landgasthof-rockermeier.de


Ein Traum

PORTRAIT 9

wird wahr!


Seit 225 Jahren:

Von der Lebzelterei zur

Likör- und Schokoladenmanufaktur

Maité

Mainburg – Wer in die Hallertauer Hopfenstadt

Mainburg kommt und bei einem

Bummel durch die bildschöne Innenstadt

in der Scharfstraße vorbeikommt, entdeckt

das gut sortierte Weinhaus Lutzenburger.

Was der Besucher nicht ahnt: Lutzenburger

ist nicht nur eine Weinhandlung. Lutzenburger

ist vor allem eine Manufaktur für Liköre,

Bierschokolade und Pralinés, die sich

im rückwärtigen Gebäudetrakt befindet.

Lutzenburger

Hier begann alles vor genau 225 Jahren mit

einer Lebzelterei und der Herstellung von

Likören und Spirituosen. Hier wurden über

Generationen Fassweine angeliefert, die

dann in Flaschen gefüllt an die Kundschaft

der Umgebung ausgeliefert wurden. Später

wurden beim „Lutzenburger“ auch Limonaden

hergestellt und gegen Ende des

19. Jahrhunderts sogar für rund 25 Jahre

Weißbier. Hier befand sich der erste Getränkemarkt

Mainburgs. 1871 wurde die

vielfältigen Geschäftstätigkeiten der Gründerfamilie

um eine Wachszieherei und eine

Konditorei ergänzt. Über die ganze lange

Zeit erhalten aber blieb eine Spezialität, die

sich bis heute weit über die Grenzen der

Hallertau hinaus größter Beliebtheit erfreut:

der Likör „Hallertauer Hopfengold“,

der im Volksmund gerne als „Hopfenschnaps“

bezeichnet wird. Auf den Firmengründer

Johann Lutzenburger soll die

Rezeptur für diesen Likör zurückgehen,

dessen genaue Komposition von Kräutern

und Hopfen natürlich streng geheim ist.

Dem Ursprung des Hallertauer Hopfengoldes

mit 56 % Alkoholgehalt kam, dem Zeitgeist

folgend, in jüngerer Zeit eine

„Light-Version“ mit 28 % Alkohol hinzu.

Seit vielen Jahren unangetastet blieb die

Aufmachung: Das Hallertauer Hopfengold

gibt es traditionell in der flachen, sogenannten

Gin-Flasche, wahlweise mit

Bügel- oder Schraubverschluss. Das gelb

dominierte Etikett ist seit drei Generationen

unverändert. „Wir haben schon immer

mal wieder Überlegungen zu einem kompletten

neuen Design angestellt“, verrät

Hans-Peter Lutzenburger, „aber letztendlich

haben wir auf den starken Markenkern

vertraut, den die Kunden so schätzen.“ Der

47jährige Lutzenburger ist Konditormeister

und führt den Familienbetrieb zusammen

mit seiner Mutter Ilse Lutzenburger. Sie

kümmert sich vorwiegend um den Verkauf,

besucht Messen und Veranstaltungen. Er

leitet die Produktion, will sich aber künftig

auch mehr im Vertrieb einbringen.

Lutzenburger


SPEZIAL 11

Gelernt hat er in bester Familientradition

beim Vater ..., dem er solange über die

„Schulter geschaut“ hat, bis er die Rezepturen

verinnerlicht hatte. Gleichwohl hat

er sich auch weitergebildet: andere Betriebe

besucht oder einen Vorbereitungskurs

zum Destillationsmeister in Berlin

absolviert. „Gebrannt“ wird beim Lutzenburger

schon seit Ende der 50er Jahre des

vergangenen Jahrhunderts nicht mehr.

Dafür wurde das Sortiment kontinuierlich

erweitert. Das „Hallertauer Hopfengold“

gibt es inzwischen nicht nur mit unterschiedlichem

Alkoholgehalt, sondern

auch in vielfältigen Gebinden. Und mit

dem „Luzetto“ hat das Aushängeschild der

Firma ein interessantes Pendant erhalten.

Luzetto weist einen Alkoholgehalt von

32 % auf und ist in etwa vergleichbar mit

dem italienischen Kräuterlikör Amaro,

„nur mit mehr Kräutern, Hopfen und

Früchten“, erklärt Lutzenburger.

Beide Liköre erfreuen sich einer regen

Nachfrage und sind über den Lebensmitteleinzelhandel

(sowie den eigenen Online-Shop)

national distributiert; Hopfengold

und Luzetto werden immer häufiger

auch in Österreich, Spanien, Frankreich

und Italien getrunken.

Das Stammhaus um 1900

Von so einem Absatz ist die jüngste Produktentwicklung

des Hauses Lutzenburger

noch etwas entfernt: Hopfen- und

Lutzenburger

Bier-Schokolade und Pralinés! Schon vor

Jahren begann der Konditor-Confiseur mit

der Produktion von Schokolade und

Trüffel, die er mit dem Hallertauer

Hopfengold „füllte“. Vor circa sieben

Jahren experimentierte Lutzenburger erstmals

damit, seiner handgeschöpften

Schokolade unterschiedliche Biersorten

zuzugeben. „Es hat schließlich rund ein

halbes Jahr gedauert, bis wir die richtigen

Rezepturen gefunden hatten“, erzählt

Lutzenburger, „und nachdem wir diese

Innovation der Presse präsentiert hatten,

kam ein TV-Sender nach dem anderen in

unsere Fabrikation.“ Drei Sorten „Bierschokolade“

gibt es inzwischen im

Angebot: unterschiedliche Biere in zartbitterer

oder süßer Schokolade. Bei einer

großen Münchner Brauerei hatte Lutzenburger

auch angefragt und – trotz Absage

– die Marketingleute offensichtlich

auf eine gute Idee gebracht.

Infos: www.lutzenburger.de

NEU

PRIVATHAFTPFLICHT-VERSICHERUNG:

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Bayerische Hausbesitzer-Versicherungs-Gesellschaft a. G.

Sonnenstraße 13, 80331 München, Telefon: 089 / 5 51 41 - 620, Telefax: 089 / 59 89 55 · www.bhvg.de · info@bhvg.de


12

SPEZIAL

„Wir

machen

uns die

eigene

Nische“

Katrin und Martin Neumeier mit Marina und

Simon, Josef Neumeier (v.l.n.r.)

Maité

Rudelzhausen – Der Haselnussstrauch, ein

Gehölz, das bis zu sechs Metern hoch wird,

liefert essbare Früchte, die schon seit Jahrtausenden

vom Menschen geschätzt werden.

Schon seit der Mittelsteinzeit leistet

die Haselnuss mit ihren Mineralstoffen und

Vitaminen, insbesondere aber aufgrund

ihres hohen Nährwertes, einen wichtigen

Beitrag zur Ernährung des Menschen. Als

Nutzholz ist die Hasel weitgehend bedeutungslos.

Umso so mehr Mythen und Emotionen

ranken sich von jeher um diesen

Strauch. Die Hasel gilt als Symbol für Liebesfruchtbarkeit

und Unsterblichkeit, im

Alten Rom galt sie als Friedenssymbol. Im

Mittelalter glaubt man sich mit einem Haselzweig

vor Schlangen und Hexen schützen

zu können. Bis heute schwören

Wünschelrutengänger auf deren vermeintliche

Kraftströme.

Das alles hatte die Familie Neumeier

kaum im Sinn, als vor gut zehn Jahren die

Frage anstand, wie der landwirtschaftliche

Betrieb in Furth, einem Ortsteil der Hallertauer

Gemeinde Rudelzhausen, fortgeführt

werden könnte. Der gelernte Maurer Martin

Neumeier wollte den von den Eltern

übergebenen Hof lediglich im Nebenerwerb

weiterführen. Damit war an die Beibehaltung

des extrem arbeitsintensiven

Hopfenanbaus nicht zu denken. „Stromwirt“

war um die Jahrtausendwende noch

Seit 2003 pflanzte Martin Neumeier

10.000 Pflanzen in der

Hallertau.

keine rechte Alternative. Aber was? Auf

einem Beratertag des Landesamtes für

Landwirtschaft wurden die Neumeiers

dann erstmals auf die Haselnuss aufmerksam,

für die seinerzeit gerade eine große

Kampagne anlief, die nachhaltigen Ertrag

versprach. Nach reiflicher Überlegung war

klar: Haselnuss statt Hopfendolde!

Ertrag erst nach vier Jahren

Für die Haselnuss-Kultur sprachen die

fruchtbaren Böden und das relativ milde

Klima in der Hallertau. Und mehr noch der

vergleichsweise geringe Arbeitsaufwand

von 60 bis 80 Stunden pro Hektar im

Schnitt über 15 Jahre (beim Hopfen sind

es bis zu drei Mal so viele Stunden!). Klar

war aber auch, dass es eine mehrjährige

Durststrecke geben würde, denn erst nach

vier Jahren liefert die Hasel einen halbwegs

rentablen Ertrag. Zwölf Jahre dauert es bis

Maité


SPEZIAL 13

zum Vollertrag. In den Anfangsjahren

musste also das neue Betriebsfeld mit den

Erträgen aus dem noch fortgeführten Hopfenanbau

subventioniert werden.

Der Euphorie in Sachen Haselnuss-Kultur

in den Nullerjahren, als zahlreiche Landwirte

auf diesen Zug aufsprangen, folgte

bald die Ernüchterung. „Auch wir hatten

Anfangsschwierigkeiten“, erinnert sich Josef

Neumeier, Martins Bruder, „ die Erträge

waren wenig zufriedenstellend und deshalb

hörten viele Kollegen wieder auf.“ 60 Landwirte

in Bayern und Baden-Württemberg

kultivieren heute noch diese Frucht auf

Flächen zwischen einem und fünf Hektar.

Sortierung und Netzabfüllung wurden vom

Flugzeugbauer Josef Neumeier selbst konstruiert.

Die ehemalige Hopfentrocknungsanlage

hat er für die Nüsse umfunktioniert.

Die Produktion läuft inzwischen so perfekt,

dass in Furth heute auch Nüsse anderer

Hersteller, darunter sogar Mandeln aus Spanien,

verarbeitet werden.

Produktion ist Bio-Qualität

Im Familienbetrieb helfen alle mit: die

Eltern Cäcilia (69) und Josef (76), Martin

(35) und Ehefrau Katrin (29).

„In den ersten Erntejahren hatten wir

noch echte Absatzprobleme“, erzählt der

Überzug, mit Schokolade oder in Alkohol

eingelegt, gemahlene Haselnusskerne, kaltgepresstes

Haselnuss-Öl, Haselnuss-Mehl,

Haselnuss-Likör und -geist. Seit kurzem

gibt es ein Haselnuss-Hopfen-Mus. „Die

Ideen gehen uns nicht aus, wir arbeiten

schon an weiteren neuen Produkten“, verrät

Josef Neumeier.

Vermarktet wird die „Hallertauer Haselnuss“

im eigenen Hofladen, auf Märkten

sowie seit einiger Zeit national über den

Lebensmitteleinzelhandel. „Wir haben uns

eine Nische gemacht und das funktioniert

so gut, dass wir einen weiteren Ausbau planen“,

kündigt Neumeier an.

Neumeier

Maité

Das Hallertauer Haselnuss-Start-Up präsentiert im 4. Jahr bereits ein vielfältiges

Sortiment: von Haselnuss-Mehl und Haselnuss-Öl über Haselnuss-

Süßigkeiten bis zu Haselnuss-Likör und -geist. Kerne pur natürlich auch!

Die Neumeiers haben mit 10 Hektar den

zweitgrößten Betrieb. Rund 700 Bäume stehen

bei den Neumeiers auf einem Hektar

und liefern je nach Witterung zwischen 1,5

und 2,5 Tonnen (im Vollertrag). Geerntet

und aufbereitet wird voll mechanisch. Die

meisten Maschinen und Anlagen für die

Bodenbearbeitung, Reinigung, Knackung,

40-jährige Josef Neumeier, der dann den

Produktauftritt und das Marketing

übernahm. Seit 2010 wird unter dem

Markenzeichen „Eichhörnchen-Hallertauer

Haselnuss“ in Bio-Qualität produziert.

Das breite Sortiment (elf Produkte,

50 Einzelartikel) umfasst Haselnüsse in der

Schale, Haselnusskerne mit Zimt-Zucker-

Frisch aus der Versuchs-Küche von Katrin Neumeier: Haselnuss-Pralinen.

Die gelernte Bäckerin experimentiert gerne mit dem Rohstoff

Haselnuss und entwickelt neue Produkte.

Es war also klug, auf die Nuss statt der

Dolde zu setzen. Kein Wunder: Hieß es

doch früher „Iss Nüsse, das ist gut für’s

Gehirn“. Soviel zur Symbolik.

Betriebsführungen inklusive Verkostung

sind nach vorheriger Anmeldung möglich;

www.eichhoernchen-bio.de

Maité


„Honig ist eine Erinnerung an das Paradies ...“

Pfeffenhausen – Eine Biene fliegt am Tag

bis zu 4.000 Blüten an und produziert im

Laufe ihres ca. 4-5 Wochen währenden

Lebens ungefähr einen Teelöffel voll

Honig. So viel zum sprichwörtlichen Bienenfleiß.

Im Durchschnitt fast 1,5 Kilogramm

Honig essen wir Deutsche pro

Kopf im Jahr. So viel zu unserem Appetit

auf die ursprünglichste aller Süßigkeiten!

Gerade mal 5 % unseres Bedarfs werden

aktuellen Hochrechnungen zufolge durch

die Produktion im eigenen Land gedeckt.

Einheimischer Bio-Honig ist entsprechend

rar.

Aus Überzeugung gründet Imkermeister

Hans Georg Oswald 1997 die erste ökologische

Berufsimkerei in Niederbayern, zusammen

mit seiner Frau Ruth, einer

gelernten Sennin (Schweizer Bezeichnung

für den Ausbildungsberuf bzw. Meister in

Sennwirtschaft). Bei Pfeffenhausen erwirbt

das Ehepaar vier Hektar bis dahin

wenig begehrtes hügeliges Ackerland und

wandelt es Schritt für Schritt in Streuobstwiesen

um. 50 verschiedene alte Apfelund

Birnensorten blühen und reifen auf

dem heute kräuterreichen Wiesengrund.

Margeriten, Wiesensalbei, Flockenblume,

Löwenzahn, Wiesenknopf, Wilde Möhre

und Gräser wiegen sich auf dem sonnigen

Hügel. Einige Schafe und ein Dutzend

Weidehühner teilen sich die von den Oswalds

geschaffene Idylle mit den Bienen.

Insgesamt 100 Bienenvölker mit je ca.

20-50.000 Bienen schützt und pflegt der

Imkermeister artgerecht und wesensgemäß

nach ökologischen Richtlinien.

Bienen sind Nutztiere mit Schlüsselfunktion:

Ihre Bestäubungsleistung macht sie

in erster Linie so wertvoll. Wissenschaftler

haben versucht, den Wert dieser

Leistung für die Volkswirtschaft zu berechnen.

Ihr Ergebnis: 9,5 % des Wertes

der jährlichen Weltagrarproduktion an

Lebensmitteln mache diese „Dienstleistung

der Bienen“ aus. Eine unbezahlbare

Leistung, meint Oswald und weist auf die

Insektenabhängigkeit der Agrarpflanzen

hin, insbesondere auf die der eiweißhaltigen

Energiepflanzen. Der Verbraucher

macht sich über die Bestäubungsleistung

der Biene wenig Gedanken, auch die

Unterschiede zwischen filtriertem Import -

honig in der Ketchup-Flasche und

naturbelassenen Bio-Honig sind wenigen

bewusst. Honig, das ist doch immer

Natur pur, oder?

Wie unterscheidet sich Bio-Honig von

„rationell erzeugtem“ Honig ?

Durch die Wahl des Aufstellungsortes der

Bienenkästen nimmt der Bio-Imker Einfluss

auf das Sammelgebiet der Bienen. Im

100 Bienenvölker mit je ca. 20–50.000 Bienen schützt und pflegt Imkermeister Hans-Georg

Oswald artgerecht und wesensgemäß nach ökologischen Richtlinien.


SPEZIAL 15

direkten Umkreis müssen sich die Bienenvölker

im Großen und Ganzen selbst

versorgen können. Aber allein der pestizidfreie

Flächenbezug macht den Honig

nicht zum ökologisch erzeugten Produkt.

Die Produktion des Bio-Honigs definiert

sich auch durch die Haltung und Pflege

der Bienen und die Behandlung des

Honigs.

Ein Bienenvolk in der Natur ist auf einen

Hohlraum als Behausung angewiesen, z. B.

in einem alten Baum. Dieser Raum wird

Betracht, die im Honig in natürlicher

Weise auch vorkommen z. B. Thymian Öl.

„Jede einzelne Biene ist in meinen Augen

ein schützenswertes, beseeltes Geschöpf“,

bringt der Imkermeister seine Philosophie

der Bienenhaltung auf den Punkt. Die Bienen

danken es ihm mit wertvoller Ernte:

240 lebenswichtige Substanzen wie Aminosäuren,

Vitamine, Mineralstoffe und

Spurenelemente sind im Honig enthalten.

Industriell arbeitende Imker im Ausland,

berichtet Oswald, entnähmen fortlaufend

hohe Mengen des Honigs und böten den

Bienen dafür Ersatz in Form von Fructose-

Glucose Sirup aus Mais oder Reis. Es

werde von den Bienen also Nektar und

Sirup gleichzeitig eingetragen. Diese Maßnahme

steigere die Erntemengen, verfälsche

aber den Honig vom Rohstoff her.

Nur Honig, der aus Nektar entstehe, sei

schließlich Honig. Einen Analysestandard

gäbe es bisher bedauerlicherweise nicht.

abgefüllt. Er wird auch nicht gemischt oder

cremig gerührt. Nur so behalte er sein volles

Wirkstoffspektrum und sein volles facettenreiches

Aroma, führt Oswald aus und ist

überzeugt: „Naturbelassener Honig ist die

komplexeste Energienahrung, die der

Menschheit zur Verfügung steht!“ Auf die

Frage hin, was er persönlich von Honig halte,

kommt der Imker ins Schwärmen. Honig,

das sei für ihn eingefangenes, flüssiges Licht

... eine Art Erinnerung an das Paradies. In

einem Tropfen Honig seien schließlich die

Die Kräuterwiesen der Imkerei bieten auch

Lebensraum für gefährdete Schmetterlingsarten

wie die Bläulinge.

dann von den Bienen aus Wachs in Waben

strukturiert. Imker bieten den Bienen

Behausungen mit Wabenstruktur an. Es

gibt unterschiedliche Systeme. Der klassische

Korb aus Stroh wurde abgelöst durch

modulare Magazinkästen. Vorteil: Die

Honigwaben lassen sich entnehmen, ohne

großen Schaden in der Behausung anzurichten.

Imker Oswald verwendet selbst

gebaute Kästen aus regional gewachsenem

Kiefernholz, ausgestattet mit Mittelwänden

aus eigenem Bio-Wachs. Das Bienenvolk

darf im geräumigen Kasten möglichst viel

in Eigenregie bauen.

Darüber hinaus differenziert sich die ökologische

Bienenhaltung durch die Fütterung:

Im Winter ernähren sich die Bienen

von ihren Pollenvorräten. Traditionell

wurde in der bäuerlichen Korbimkerei ein

Viertel des Honigs zu Ostern aus dem

Bienenstock entnommen und ein Viertel

zu Weihnachten. Der Rest blieb den Bienen

als Nahrung. Ökologisch arbeitende

Imker orientieren sich an den natürlichen

Bedürfnissen der Bienen und belassen ausreichend

Wintervorrat. Zusätzlich, erklärt

Oswald, bereite er seinen Bienenvölkern

im Spätsommer einen speziellen, Nektar

ähnlichen „Bienentee“, so dass sie gestärkt

und gesund in die kalte Zeit gehen können.

Zur Erhaltung der Gesundheit der Bienen,

insbesondere in Bezug auf die Varroa-

Milbe, kämen für ihn nur Substanzen in

Wie entsteht eigentlich der Honig und

wann wird er geerntet?

Die Biene sammelt Nektar aus Blüten und

Honigtau (von Insekten gefilterter Siebröhrensaft

der Bäume) und reichert ihn in ihrem

Honigmagen mit Fermenten und Enzymen

an. Den Nektar verteilt die heimkehrende

Biene unter den Stockbienen. Diese wiederum

geben den Nektar untereinander

weiter, wodurch weitere Enzyme zugefügt

und Wasser entzogen wird. Das Trocknen ist

wichtig für die Haltbarkeit, denn zu feuchter

Nektar würde beginnen zu gären. Sinkt der

Wassergehalt unter 18 %, ist der Honig reif

für die Ernte. Grundsätzlich wird der Honig

bei den Oswalds ungesiebt und ungefiltert

Ein Schafbock, zehn Mutterschafe und ihre

Lämmer weiden auf Streuobstwiesen mit über

50 Apfel- und Birnensorten.

Quintessenzen unzähliger Wildpflanzen bewahrt,

denn eine Biene allein besuche über

4.000 Blüten pro Tag ... und so sei Honig

letztendlich auch Freude: ein sichtbarer

Beweis, dass etwas Gutes geschehen ist ...

Ja, etwas Gutes geschieht hier, auf diesem

Hügel bei Pfeffenhausen... man kann es

sehen … und schmecken, schmecken

kann man es auch!

Text und Fotos: Maité Herzog

Bestellungen: www.bio-honig.com

Der klassische Korb aus Stroh wurde abgelöst durch modulare Magazinkästen. Vorteil: Die Honigwaben

lassen sich entnehmen, ohne großen Schaden in der Behausung anzurichten.


16

SPEZIAL

alle: Erzeugerverband Abensberger Qualitätsspargel

Abensberger

Qualitätsspargel

Abensberg – Für die meisten Menschen ist

der Frühling die schönste Zeit. Die Natur

erwacht: Die Wiesen werden von einem

satten Grün überzogen, Bäume und Sträucher

entfalten ihre Blütenpracht. Dann

beginnt für Feinschmecker eine ganz besondere

Jahreszeit: die Spargelsaison. Das

„Gemüse der Könige“ aus heimischem

Anbau gibt es – in Abhängigkeit von der

Witterung – ab Anfang/Mitte April. In

Bayern galt lange der Schrobenhausener

Salleck, Erbauer des Hundertwasser-Weißbierturmes,

hat die Verbundenheit seiner

Familie zu dieser Wurzel auf ganz besondere

Weise dokumentiert: Vor dem Stammhaus

des Kuchlbauers am Abensberger Marktplatz

wird jedes Jahr zur Eröffnung der

Spargelsaison eine überdimensionale Spargelstange

ausgefahren!

Richtigen Auftrieb bekam der Spargelanbau

in der Region Abensberg erst in den frühen

90er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Zu

der Zeit wurden im Landkreis Kelheim auf

rund 100 Hektar Spargel angebaut, als das

Pilotprojekt „Abensberger Qualitätsspargel“

ins Leben gerufen wurde. Mit Unterstützung

des Amtes für Landwirtschaft und Ernährung

sowie der Stadt Abensberg wurde von

der Erzeugergemeinschaft ein Marketingkonzept

aufgelegt, wozu u.a. das Qualitätszeichen

„Qualität aus Bayern, garantierte

Herkunft“, strenge Qualitätskontrollen, das

Logo „Abensberger Qualitätsspargel“ und

umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit gehörte.

Seit 2010 ist „Abensberger Spargel“

auch als geografische Marke geschützt. Die

Erzeugungsfläche hat sich inzwischen auf

210 ha in etwa verdoppelt. Abensberger

Spargel ist längst in Gastronomie und Lebensmitteleinzelhandel

hoch geschätzt; viele

Erzeuger vermarkten ihren Spargel zudem

Spargel als das Nonplusultra. Doch längst

ist der Spargel aus dem etwas kleineren

Anbaugebiet rund um Abensberg auf Augenhöhe.

Seit mindestens 100 Jahren gibt

es den Spargelanbau am Nordrand der Hallertau,

der auf Initiative des damaligen

Besitzers der Brauerei Kuchlbauer zurückgehen

soll. Sein Nachfolger, Leonhard

noch direkt über den Hof: www.qualitaetsspargel.de/index.php/erzeuger/mitglieder.

Das besonders gesunde und kalorienarme

Gemüse gibt es alljährlich nur bis 24. Juni

(Johanni), damit sich die mehrjährige

Pflanze wieder für das kommende Jahr erholt.

Oder wie der Volksmund so schön

sagt: Kirschen rot – Spargel tot.


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Die neue Niederlassung von Bachner Elektro

in Oberschleißheim bei München.

Die Bachner-

Unternehmensgruppe

alle: Bachner Unternehmensgruppe

Mainburg – Mehr als eine Million Handwerksbetriebe

gibt es in Deutschland, die

mehr als 5,35 Millionen Menschen in Lohn

setzen und über 402.000 Lehrlinge ausbilden.

Das entspricht 12,8 % aller Erwerbstätigen

und 28,0 % aller Auszubildenden in

Deutschland. Der jährliche Umsatz im

deutschen Handwerk liegt bei über 500

Milliarden Euro. Dabei sind die meisten

Handwerksbetriebe eher kleine Unternehmen:

Rund 61 % der Betriebe beschäftigen

weniger als fünf Arbeitnehmer, fast 32 %

weniger als 20. Die Mainburger Unternehmensgruppe

Bachner ragt da ganz deutlich

heraus: Der Handwerksbetrieb, der zu den

führenden Elektrodienstleistern Bayerns

zählt, beschäftigt 440 Mitarbeiter (darunter

über 50 Auszubildende), die einen Jahresumsatz

von 80 Mio. Euro erwirtschaften.

Das in der vierten Generation von Hans

Bachner und Sabine Bachner geführte

Unternehmen bietet Komplett lösungen für

Energie-, IT-Kommunikations- und Automatisierungstechnik

sowie im Bereich der

erneuerbaren Energien.

Gründung 1920

Die Aufgabe des städtischen Elektrizitätswerkes

in Mainburg im Jahre 1920 war

quasi die „Geburtstunde“. Im gleichen Jahr

gründete der Elektromeister Hans Bachner,

der Ur-Großvater des heutigen Unternehmenschefs,

ein Elektroninstallationsgeschäft

in der Landshuter Straße. Heute

befindet sich im Ortskern der Bachner

Elektroeinzelhandel „Euronics“, der den

Mainburgern ungleich mehr vertraut ist als

die weitaus bedeutenderen Geschäftsfelder,

die sich seitdem entwickelt haben. Die

Bachner Unternehmensgruppe ist seit

Jahren für renommierte Großunternehmen

wie Linde, EADS, MTU, T-Systems, ThyssenKrupp

oder Flughafen München tätig.

Das bemerkenswerte Wachstum der

Gruppe – insbesondere seit Mitte der

1970er Jahre – geht aber vor allem auf die

sehr enge Geschäftsbeziehung zum Autobauer

BMW zurück.

Dienstleister der Automobilindustrie

Bachner ist Stammlieferant für die BMW-

Werke in Dingolfing, Regensburg, Leipzig

und Steyr (Österreich) und hat konsequenterweise

dort eigene Niederlassungen

aufgebaut. „Unser Geschäftsprinzip sind

nachhaltige Kundenbeziehungen, deshalb

gehen wir dorthin, wo unsere Kunden sind.,

So umreißt der 45jährige Bachner die Unternehmensphilosophie,

die schon sein

Großvater und Vater (beide Hans Bachner)

geprägt haben. Für die zahlreichen Münchner

Kunden wurde 2010 die Niederlassung

in Oberschleißheim neu ausgebaut. 2013

erfolgte die Gründung der Niederlassung

Ingolstadt für den nächsten großen Automobilkunden:

Audi. Im Jahr 2003 begann

Geschäftsführer Sabine und Hans Bachner

mit der Gründung der Unternehmenstochter

Volthaus durch Ehefrau Sabine der Einstieg

in die regenerative Energietechnik.

Hans Bachner (45) lernte zunächst

Elektriker (nicht im elterlichen Betrieb),

um dann anschließend Betriebswirtschaft

zu studieren.

Um die Jahrtausendwende übergab ihm

sein Vater die Verantwortung für das

Unternehmen. Ein völlig reibungsloser

Übergang, „weil mein Vater bereit war,

loszulassen“, erinnert sich Bachner. Ein

durchaus bemerkenswerter Vorgang in

einem Familienunternehmen.

Verantwortung an andere übertragen,

kennzeichnet bereits die Führungsqualität

des Seniors, wie leitende Mitarbeiter des

Unternehmens bestätigen. Diese Haltung

wurde auch zur Maxime des Nachfolgers,

der das in ihn gesetzte Vertrauen voll rechtfertigt

und das Unternehmen erfolgreich

auf Wachstumskurs führt. Dabei schafft er

Strukturen, die in einem inhabergeführten

Unternehmen eher selten anzutreffen sind:

Drei Geschäftsführer leiten eigenverant-


HALLERTAUER UNTERNEHMEN 19

wortlich die unterschiedlichen Bereiche der

Gruppe. Hans Bachner hält sich aus dem

Tagesgeschäft weitestgehend raus, sondern

konzentriert sich auf die strategische Ausrichtung

des Unternehmens, was er auch

damit begründet: „Eine Firma muss auch

dann funktionieren, wenn der Chef mal

ausfällt.“

Hans Bachner ist neben seinem Fulltime-

Job für das Unternehmen auch noch in der

Industrie- und Handelskammer tätig und

engagiert sich im Lions-Club Mainburg.

Vier Jahre war er auch Vorstand des TSV

Mainburg, was dazu führte, dass er fast gar

keine Zeit mehr für Hobbies hatte. Der

leidenschaftliche Golfspieler (Bachner

wohnt unweit des Golf-Clubs Holledau)

mit Handicap 15 spielt gerade mal noch

ein Turnier im Jahr. Etwas häufiger frönt er

seiner Leidenschaft, dem Fliegen, und sei

es, dass er selbst zu einem Geschäftstermin

mit Kunden fliegt.

Engagiert im Lions-Club

Ein großes Anliegen ist ihm die Arbeit im

Lions-Club, wo er maßgeblich daran

be teiligt war, eine Schule in Haiti mit

aufzubauen, die bis heute aus Mainburg

Unterstützung erfährt. Die Bachners haben

auch einen ganz besonderen persönlichen

Bezug zu der Karibikinsel Hispaniola: Ihre

vier Kinder haben sie von dort adoptiert.

Zwei Mädchen (7 und 9) sowie die vierjährigen

Zwillingsbuben. Ehefrau Sabine hat

sich seitdem etwas aus dem operativen Geschäft

zurückgezogen und auch Hans Bachner

verbringt so viel Zeit wie möglich mit

seiner Familie. So wie er das Unternehmen

Bachner aufgestellt hat, muss er ja auch

nicht jedes Kundengespräch selbst führen.

www.bachner.de

• 1920: Elektromeister Hans Bachner

eröffnet ein Elektroinstallationsgeschäft

mit Laden in der Landshuter Straße in

Mainburg.

• 1950: Bachner expandiert. Es entsteht ein

repräsentatives Geschäftshaus mit großer

Ausstellungs fläche, Büros und geräumigen

Werk stätten.

• 1988: Kauf eines 3800 m 2 großen

Betriebsgeländes in Mainburg.

• 2002: Im österreichischen Steyr entsteht

die erste Auslands- Niederlassung.

• 2003: Gründung der Volthaus GmbH und

der Bachner Leipzig GmbH.

• 2004: Bachner erhält den „Bayerischen

Qualitätspreis“.

• 2005: Gründung der Niederlassung Oberschleißheim

(Neubau 2010).

• 2011: Erstmals bildet Bachner über 50

Azubis aus.

Besuchen Sie uns am

Schausonntag

von 14.00 bis 16.00 Uhr

Freising.

Das südliche Tor zur Hallertau.

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Domberg und in der romanischen Krypta

Staunen über den Weihenstephaner Berg

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SERVICE:

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der Hallertau

im Überblick

NACHRICHTEN

VOM TOURISMUSVERBAND HALLERTAU AU · JUNI 2014

VORBEREITUNGEN FÜR DAS

HOPFAKRANZLFEST 2014 IN WOLNZACH

9.

, 14

Die Vorbereitungen für das diesjährige Hopfakranzl fest, Auf dem Bild vlnr.:









Walter Pletschacher







(TVH), Alfred Krojer

planen derzeit das Rahmenprogramm für das Fest, das (TVH), 1. Bürgermeis-

jedes Jahr in einer anderen Mitgliedsgemeinde des Touris-

ter Jens Machold und







1. TVH-Vorsitzender









Rainer-Bülent Nowak

Mainburg, Mauern, Nandlstadt, Rudelshausen, Rohrbach,

Geisenfeld und Au stattgefunden hat, jährt sich bereits zum neunten Mal.

Sonntag, 14. Sept. 2014

ab 10.30 Uhr · Wolnzach

Regionalmesse mit Hallertauer Produkten

Informationen und Angebote rund um den Hopfen

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Markt Wolnzach

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Landgasthof Schambachtaler

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Gasthaus Plutz


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Hotel Sandner






Manchinger Hof

Hotel-Restaurant




































































































































































ERNSGADEN





FeWo Pension Steiger







Elsendorfer Hof





FeWo Baumeister









































































































































































Ferienwohnungen Luci-Hof





Isarhotel




Pension Landbrecht



zentrale Lage


































































































































































Dorint Hotel Airport MUC






Gästehaus Mayerhofer






FeWo Markgraf






Boardinghaus Freising


HOHENWART


Schlott Nummer 11

Ferienwohnung Zach


08443 219


Gasthof Metzgerbräu




Gasthof Feigl



































































































































































HOHENWART


Schlott Nummer 11

Ferienwohnung Zach


08443 219



Gasthof Metzgerbräu





Gasthof Feigl

Appartement Abensblick

NANDLSTADT

NEUSTADT/DONAU




Selmayer

Huberhof-Landgasthof


Hausmehring 16

Gasthaus Johann Huber



































































































































































Appartement Abensblick

NANDLSTADT

NEUSTADT/DONAU




Selmayer

Huberhof-Landgasthof


Hausmehring 16

Gasthaus Johann Huber




































































































































































ERNSGADEN

FREISING






Pension Gasthof Schredl







Bayerischer Hof






Heidis Gästehaus


































































































































































Hildegard Schmitt


Jägersteig 1

Schmid


08161 23920




Am Klostergarten

08161 81818



Ute Röllinger




































































































































































Gaststätte-Zimmer Peterhof


08161 8866924



Gästehaus Villa Florian


08161 8866924



Kleines Gästehaus

hotel-muenchen-freising.dorint.com






JETZENDORF

KIRCHDORF



Oberwirt Schuhbauers



Schulstr. 26

Baumhaushotel Oberbayern



Landgasthof Ottilinger



































































































































































JETZENDORF

KIRCHDORF




Oberwirt Schuhbauers



Schulstr. 26

Baumhaushotel Oberbayern




Landgasthof Ottilinger


Gasthof Gigl



Am Stocket 12

Haus Brigitte



Gasthof Amtmann



An der Abends 24




































































































































































Gasthof Gigl



Am Stocket 12

Haus Brigitte




Gasthof Amtmann



An der Abends 24


































































































































































Martha Bruckmeier



Moosgasse 20

Frau Tafelmeier



Am Lohühlbach 8

Appartments ü. d. Bräuhaus


08161 8869-0




Business Hotel Corbin





































































































































































Stieglbräugasse 11a

Ferienwo. Freising-Stadtmitte





Gästehaus Kopp


08161 8849360

Zur Mühle 10

Christa Plötz




Hildegard Schmitt


































































































































































Zur Mühle 10

Gästezimmer Fam. Plötz

08161 91491



H. Maier




Weihenstephaner Steig 1



08161 62686





LANGQUAID

MAINBURG


Ferienhof Barbara



Gutshof Weigl



Marktplatz 26

Hotel Zur Post




































































































































































LANGQUAID

MAINBURG


Ferienhof Barbara




Gutshof Weigl



Marktplatz 26

Hotel Zur Post



Zur Limestherme 3

Apparthotel Minerva



Am Stocket 19

Pension Marcus



Frühstückspension Giokas










































































































































































Zur Limestherme 3

Apparthotel Minerva



Am Stocket 19

Pension Marcus




Frühstückspension Giokas









































































































































































Luckengasse 16

Gastezimmer Am Dom

08161 84364



Fußeder

08161 13340




Frau Stefan





Martha Bruckmeier


































































































































































08161 9689-0



Pallotti Haus




Maria Loidl





Privatzimmer Krell



Stieglbräugasse 11a


































































































































































08161 84609




Pension Ziegltrum


08161 181-2120



Döpfner-Haus

Bildungszentrum Kardinal-



Moosgasse 20

Theresia Tafelmeier


08161 8849360

Marktplatz 6a

Haus Marienhof



Knobloch-Greiner

Appartement-Pension




Pension im Bahnhof





































































































































































Marktplatz 6a

Haus Marienhof





Knobloch-Greiner

Appartement-Pension






Pension im Bahnhof






NIEDERLEINDORF


leierndorf

Historischer Pfarrhof Nieder




Pension Werle



Pension Reger




































































































































































NIEDERLEINDORF



leierndorf

Historischer Pfarrhof Nieder-





Pension Werle





Pension Reger





































































































































































Riegerauer Weg 6

Cornelia Hoffmann






Elisabeth Jähnel



































































































































































08161 84609



Ziegltrum


08161 91646




Hotel Lerner


08161 9689-0



































































































































































GEISENFELD






Gasthof Birnthaler




Stadtplatz 3

Hotel-Restaurant Athos

08161 84609




Hotel-Gasthof Seidlbräu



Ferienwohnung Plank



Marktplatz 6a






































































































































































Hotel-Gasthof Seidlbräu





Ferienwohnung Plank



Marktplatz 6a


NÖRTING




Pension Carola





































































































































































NÖRTING






Pension Carola


OBERAPPERSDORF




PÖRNBACH


PFAFFENHOFEN/ILM















REICHERTSHAUSEN






REICHERTSHOFEN












RIEDENBURG




















ROHRBACH


ROTTENBURG/LAABER



RUDELZHAUSEN







SCHEYERN





SCHROBENHAUSEN



















SCHWEITENKIRCHEN











SIEGENBURG






TEGERNBACH




UNTERPINDHART



VOHBURG





VOLKENSCHWAND




WOLFERSDORF



WOLNZACH















ZOLLING





CAMPINGPLÄTZE











08168 801

OBERAPPERSDORF



Gasthaus Obermeier





Huberwirt
















































































































































Fremdenzimmer Weingartner





Pension Hammerschmid


08446 832

Sankt Kastl 2

Waldgasthof St. Kastl
















































































































































Berg 4

ROTTENBURG/LAABER

RUDELZHAUSEN

Bauer Erna & Josef





Gasthof Burger


SCHWEITENKIRCHEN




Hotel Garni Thannhof



Landgasthof Bernbeck

















































































































































SCHWEITENKIRCHEN






Hotel Garni Thannhof




Landgasthof Bernbeck


08442 96810


Hotel Hallertau ***




Haimerlhof Hotel GmbH

















































































































































08442 96810



Hotel Hallertau ***





Haimerlhof Hotel GmbH


















































































































































08446 1304

PÖRNBACH




Gasthof Bogenrieder


Am Pfannenstiel 1

Pension Steiner


08168 9084-0




Landhaus Plendl


08168 801
















































































































































Privatpension Ferstl

RIEDENBURG



Obereggersberg 18

Hotel Schloss Eggersberg





Pension Wolkenstein




Fremdenzimmer Weingartner

















































































































































Grub 1

FeWo Villa Rosa






Haus Margit


Hagmühle 1

Landhaus Hagmühle



Berg 4


SIEGENBURG





08444 92000


Hotel Sleepinger



Hotel Liebhardt


















































































































































SIEGENBURG






08444 92000



Hotel Sleepinger




Hotel Liebhardt




Stadelhof 4

Familie Kampfer-Schaefer

Haus am See


Wilhelm 28

Pension Katharina Gmelch




Hotel Hopfengold


















































































































































Stadelhof 4

Familie Kampfer-Schaefer

Haus am See


Wilhelm 28

Pension Katharina Gmelch





Hotel Hopfengold






















































































































































08443 91144

PFAFFENHOFEN/ILM

Harrerberg 2

Landhaus Hechinger





Pension Greppmair

08441 2669

Schleiferberg 63

Ferienwohnung Federl


08446 1304
















































































































































Hotel Kriegers Bräustüberl



Pillhausen 1

Landgasthof Kastlhof


09442 1402







Hans-Wolf-Gasse 6

Privatpension Ferstl

















































































































































SCHEYERN


Hotel Schyrenhof





Scheyern

Gäste- & Bildungshaus Kloster


Hauptstr.20

Schmiedhaus



Gästezimmer Reitinger



Marienplatz 3

Cafe Bistro Pension Maxi


09444 1449


Pension Jägerwirt

09444 9313


Die Kleine Pension
















































































































































Gästezimmer Reitinger



Marienplatz 3

Cafe Bistro Pension Maxi


09444 1449



Pension Jägerwirt

09444 9313



Die Kleine Pension


08442 962606-0


Hotel Schlosshof anno 1743




Gasthof zur Post


08442 964103

Zur Ebene 1

Pension Leppmaier

















































































































































08442 962606-0



Hotel Schlosshof anno 1743





Gasthof zur Post


08442 964103

Zur Ebene 1

Pension Leppmaier























































































































































Hotel Müllerbräu





Gästehaus Müller






Hotel Moosburger Hof ****




Ferienwohnung Heck


08443 91144
















































































































































Hotel-Gasthof „Zur Post“





Privatpension Meixner



Prunner Hauptstr. 13

Hotel Gasthof „Zur Krone“





Hotel Kriegers Bräustüberl
















































































































































In der Lachen 2

SCHROBENHAUSEN

Altstadthotel Bauern Bräu



FeWo Fam. Banzhaf






Pension Alter Wirt






TEGERNBACH

UNTERPINDHART



Landgasthof Rockermeier




Cafe-Gaststätte Neumayer


09444 8663


















































































































































TEGERNBACH

UNTERPINDHART




Landgasthof Rockermeier






Cafe-Gaststätte Neumayer



09444 8663




ZOLLING

CAMPINGPLÄTZE



Streber K




Gasthaus Hörhammer




Pension Wallner Wolnzach

















































































































































ZOLLING

CAMPINGPLÄTZE



Streber Kraus






Gasthaus Hörhammer





Pension Wallner Wolnzach






















































































































































FeWo Wiedemann



Siebenecken 1

Pension Straßhof



08441 18122



Ferienwohnung Plodek



Hauptplatz 2

Hotel Müllerbräu
















































































































































Gasthof-Hotel Schmid





Ferienhaus Schels


09442 812

An der Altmühl 1

Hotel Rabenstein



Marktplatz 3

Hotel-Gasthof „Zur Post“


















































































































































Lenbach Hotel



Alte Schulgasse 3a

Griesers Hotel Zur Post





Gasthaus Eder



In der Lachen 2

Ferienwohnung Ehrmaier

VOHBURG

VOLKENSCHWAND




Hotel-Gasthof Unterer Wirt




Gasthof Stöttner-Bräu

















































































































































Ferienwohnung Ehrmaier

VOHBURG

VOLKENSCHWAND






Hotel-Gasthof Unterer Wirt





Gasthof Stöttner-Bräu



CAMPINGPLÄTZE



Campi



Am Ba

Campi




Campi

















































































































































CAMPINGPLÄTZE




Mitterwöhr

ngplatz



desee 1

Paartal

ngplatz





Haselfurth

ng
























































































































































REICHERTSHAUSEN



08441 9868




Landgasthof Lindermeir






Gasthaus Fuchs



08441 18192



FeWo Wiedemann