hallertau magazin 2013-2

Hallertau

Entdecken Sie das bayerische Hopfenland, eine einzigartige europäische Kulturlandschaft! Reportagen über Menschen, Landschaft, Feste, Freizeitangebot, Spezialitäten, Geschichte, Hopfen und Bier…

hallertau

Leben und Erleben in einer einzigartigen europäischen Kulturlandschaft

Ausgabe 2 / 2013

magazin

Die

Briems

Museen

der Hallertau

Die besten

Biere

der Hallertau

Vorschau:

Hallertauer Bierfestival


Eiskeller gibt es gereift

im original Rotwein-Fass

oder im original Whiskey-Fass.

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Unser Titelbild:

Natalie Winner aus Lindkirchen, fotografiert von Eva Reiser, Mainburg.

PORTRAIT

06 Die Briems

Hallertauer Hopfen-Dynastien

12 60 Jahre HVG

Von der lokalen Hopfengenossenschaft zum globalen Hopfen-

Dienstleister

SERVICE

25 Hallertauer Immobilien-Barometer,

von Immobilien-Experte Peter Stanglmaier

Lehmann Lehmann Lehmann

TOURISTIK

16 Wohlfühlen in Bad Gögging

Wellness und Winterwandern vertreiben den Kälteblues

21 Nachrichten vom Tourismusverband Hallertau

29 Erneut Gütesiegel für Tourismusverband

KULINARIK

34 Für Sie entdeckt!

36 Willkommen beim Rockermeier

Der Landgasthof in Unterpindhart ist beliebt bei Ausflüglern

und Hochzeitern

BIERLAND HALLERTAU

28 Attenkirchen wird zur Bierhochburg

2014 ist es wieder so weit

32 Die besten Biere der Hallertau

Ausgezeichnet bei Europas bedeutendstem Bierwettbewerb,

dem European Beer Star

35 Spezialbiere von Hopsteiner

Von der Münchner Messe in den Mainburger Biberbau

41 Hallertauer Biere im Test

Das Bier-Terzett Christian Hermann, Alexander Herzog,

und Thilo Steindorf verkostet besondere Hallertauer Biere

INTERVIEW

10 50 Jahre Wolf, Mainburg

Ein Gespräch mit Karl-Heinz Knoll, Marketingleiter

INFORMATION

26 Pfaffenhofen ist Deutschlands nachhaltigste Kleinstadt

Fragen an Dr. Lutz Spandau, Vorstand Allianz Umweltstiftung

30 Mehrzweckhalle in Au

30 Treue wird belohnt

Neues Mehrwertprogramm von Energie Südbayern

31 Perlen der Hallertau

31 Adventliche Vielfalt in Freising

RUBRIKEN

05 Editorial

14 Leserbefragung

27 Top-Gastronome der Hallertau

30 Termine & Festkalender

39 Besondere Museen der Hallertau

42 Ein Bild und seine Geschichte

IMPRESSUM:

Hrsg.: IMAGO87 GmbH in Kooperation mit dem Tourismusverband Hallertau e.V., Türltorstraße

16-20, 85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm · www.tourismusverband-hallertau.de

Konzept, Design: IMAGO87 GmbH, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Mediengestaltung,

Hauptstr. 22, 85395 Attenkirchen/Hallertau · Tel: 08168-42999-0 · www.imago87.de

Redaktionsleitung: Alexander Herzog

Druck: Druckhaus Kastner, Wolnzach · Titelbild: Eva Reiser

Autoren dieser Ausgabe (alphabetisch): Alexander Herzog, Maité Herzog, Rainer-Bülent

Nowak, Peter Stanglmaier


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Wir bringen Botschaften auf den Weg!

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Denn wir sind unseren Pflanzern und Brauern gleichermaßen verpflichtet – vom

Hopfenanbau über die Veredelung bis zur Logistik und Forschung.

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EDITORIAL 5

Liebe Leserinnen und Leser

des Magazins HALLERTAU!

„Ohne Wind kannst Du nicht segeln,

sondern nur rudern“. In diesem Sinne hat

der Tourismusverband Hallertau (TVH)

in den vergangenen Jahren ganz Erstaunliches

zu Wege gebracht. Der TVH bekommt

keinerlei öffentliche Mittel,

sondern finanziert sich ausschließlich aus

Mitgliedsbeiträgen und die Arbeit

wird von allen Vorstandsmitgliedern

ehrenamtlich erbracht. Trotzdem kann

sich die Bilanz sehen lassen: Das alljährlich

in Eigenregie, zusammen mit einer

wechselnden Gemeinde (2013 Vohburg/

2014 Wolnzach), veranstaltete „Hopfenkranzlfest“

ist zu einer echten Marke

gereift, die Tausende von Besuchern

anzieht. Diverse Informationsangebote

und Veröffentlichungen werden publiziert,

Besuchern auf Messen wie der Free

(München) oder der Freizeit (Nürnberg)

die vielfältigen Angebote in der Hallertau

nähergebracht.

Kein Wunder, dass immer mehr Städte

und Gemeinden diese Arbeit wertschätzen:

2013 konnte der TVH u. a. die Städte

Freising und Pfaffenhofen sowie die

Marktgemeinde Manching als Mitglieder

gewinnen.

Die Hallertau ist auf dem besten Weg, als

attraktives Ausflugs- und Naherholungsziel

auf sich aufmerksam zu machen.

Tourismus ist anders. Im Juli 2013 war ich

geschäftlich mehrfach im Raum Benediktbeuern

(Loisach-Kochelsee-Gebiet); an

einem Wochenende begleitet von meiner

Frau und unseren beiden Hunden. Ich

hatte dabei zwei einprägsame Erlebnisse.

Spazierengehen mit (angeleinten) Hunden

ist an einem sonnigen Samstag oder Sonntag

(z. B. am idyllischen Walchensee)

entlang ausgewiesener Rad- und Wanderwege

ein echtes Spießrutenlaufen.

Bereits am frühen Morgen bevölkern

Tausende von Joggern und v. a. Radler die

Wege rund um den See und erzeugen bei

Hunden wie Hundehaltern Herzrasen:

Alle paar Augenblicke schießt ein topgestylter,

adrenalin-befeuerter Jan-Ullrich-

Verschnitt (gern auch im Pulk mit anderen

fahrenden Litfasssäulen) um die Ecke

und scheucht dich mit Begleitung ins

rettende Gebüsch. Ohne Klingeln oder

Ansprache, versteht sich.

Entzieht man sich dem Trubel direkt

an den touristischen Einfallschneisen

und sucht sich Wege, z. B. rund um

die beschauliche Gemeinde Kochel, sieht

man sich mit anderen Herausforderungen

konfrontiert.

Meine Frau und ich führen immer Beutel

mit uns, um die „Hinterlassenschaft“

unserer Vierbeiner entsorgen zu können.

So weit die Theorie in Kochel. In der Praxis

sieht das so aus, dass es keine Abfallbehältnisse

im ganzen Ort gibt, um die

Beutelchen loszuwerden! Ich schwöre:

Wir sind kreuz und quer, um und durch

den Ort gelaufen, ohne einen Abfallkorb zu

finden. Offensichtlich sollen die Touristen

das Zeug mit ins Auto oder ins Hotel

nehmen. Unerfreulich für den Gast, aber

billiger für die Gemeinde.

Tourismus im Oberland? Ich jedenfalls

musste meiner Frau versprechen, nicht

dazu beizutragen, dass die Hallertau

dereinst zu einem vergleichbaren Rummelplatz

verkommt. Versprochen.

Ihr Alexander T. Herzog,

Redaktionsleiter/Herausgeber,

Stellvertretender Vorsitzender des

Tourismusverbandes Hallertau

Kontakt: alexander.herzog@imago87.de


6

PORTRAIT

Au-Hallertau – Endlich hat es geklappt.

Fritz Briem bestätigt mir den Termin für

ein Gespräch und ein Foto-Shooting in

seinem Büro. Pünktlich um 8.30 Uhr bin

ich mit unserer Fotografin vor Ort.

Einem für die Marktgemeinde Au respektablen,

vierstöckigen Bürohaus in der

Mainburger Straße. Mit dem Lift geht es

in den 4. Stock. Ins Büro der Firma

Lupex. Wir setzen uns zusammen in

einem durchaus eigenwillig gestalteten

Raum, der Büro ist, ein bisschen wie ein

Wohnzimmer wirkt und etwas von einem

Museum hat. Aber dazu später.

Fritz Briem empfängt uns, zusammen

mit Sohn Fritz Briem und Enkel Fritz

Briem. Fritz Briem x 3! Fritz I., gerade 70

geworden, ist das Oberhaupt des „Familien-Trios“,

das die seit bald 54 Jahren

erfolgreich im internationalen Hopfengeschäft

tätige Lupex führt. Sein Sohn,

Fritz II. (50), promovierter Brauwissenschaftler,

ist der Globetrotter der Familie.

Denn er ist weltweit in der Beratung

von Unternehmen der Brau- und

Getränkewirtschaft unterwegs. Dessen

Sohn, Fritz III. (24), ist erst seit 5 Jahren

im Unternehmen tätig und neben Einkauf/Verkauf

für Disposition und Logistik

zuständig. Drei Generationen, die

gemeinsam ein Unternehmen führen.

Klappt das? Das klappt! Und dies vor

allem, weil die Tochter des Seniors, Rita

Briem, die Stärken und Schwächen der

drei Generationen gezielt einzusetzen

weiß.

der Hauptsitz wird in seine Heimatgemeinde

Au verlegt. Kurz darauf steigt

Fritz II. nach dem Braustudium an der

TU München-Weihenstephan in die

Geschäftsleitung des Unternehmens ein.

Die Hauptlast des Geschäftes ruht aber

weiter auf den Schultern des Seniors, da

Fritz II. zum einen seine wissenschaftliche

Karriere weiterverfolgt, zum anderen

wichtige Aufgaben in der deutschen und

internationalen Brauwelt wahrnimmt.

Beispielsweise als Geschäftsführungsmitglied

der renommierten Brauakademie

Doemens in Gräfelfing/München

bzw. dem US-Pendant Siebel Instituts in

Chicago.

unterliegt“, wie Fritz I. erläutert: „Der

Hopfeneinkauf braucht Erfahrung,

Gefühl und eine ruhige Hand“. So wie

vor einigen Jahren, als weltweite Missernten

den Hopfen rar machten und

damit Fantasien entfachten. Da verspekulieren

sich die einen und die anderen

feiern ein Hochamt.

Acht Hopfenschmuser engagiert

Wie funktioniert nun eigentlich das

Hopfengeschäft? Dem Hopfenhandel

liegt ein „uraltes System“ zugrunde,

verraten mir die Briems im Gespräch.

Mittendrin der vom Handelsunternehmen

beauftragte Hopfenaufkäufer, der

Mehr als 50 Jahre Erfahrung

Rückblick. Beeinflusst von seinem

Vater, der auch schon mit Hopfen handelte,

beginnt Fritz I. 1959 bei dem

Hopfen- und Malz-Handelsunternehmen

Lupex in München seine Ausbildung

als Großhandelskaufmann. Die

deutsche Hopfenwirtschaft, vom Weltkrieg

schwer gezeichnet, ist gerade

dabei, zu alter Stärke zurückzukehren.

Eine Vielzahl von deutschen Hopfenhandelshäusern

teilen sich den Markt.

In Nürnberg, der ehemaligen Hopfen-

Metropole, natürlich, aber auch in den

verschiedenen Siegelgemeinden der

Hallertau. In den 70er bis 90er Jahren

des vergangenen Jahrhunderts findet

nach und nach eine Marktbereinigung

statt: Neben den drei großen Marktführern

verbleiben um die Jahrhundertwende

nur noch wenige kleine Hopfenhandelshäuser

– darunter die Firma

Lupex. Seit 1989 gehört sie Fritz I. und

Fritz Briem I. zeigt eine Aufnahme aus der Gründungszeit der Firma Lupex.

Hopfen kauft und verkauft für Lupex

weiterhin vorrangig Fritz I., nach der

Devise: „Kein schnelles, großes Geld,

sondern faire Bedingungen und damit

langjährige Kontakte.“ Dies wird längst

weltweit geschätzt. Rund 70% des Hopfens,

der durch seine Hände geht, wird

exportiert – früher mehr in Nord- und

Südamerika, heute vorrangig nach Asien

und Osteuropa. Fast ausschließlich als

Pellets (60%) und Extrakt (35%), die

Lupex in den großen Hallertauer Werken

verarbeiten lässt. Bezogen wird der

Hopfen je zur Hälfte aus Vertragsanbau

mit Hopfenpflanzern und dem Spotmarkt

– also Freihopfen. Dieses Verhältnis

ist ein Grund, warum „das Geschäft

von Jahr zu Jahr hohen Schwankungen

sogenannte „Hopfenschmuser“ („schmusen“

ist ein jüdischer Begriff und steht

für „schön reden“; Anm. d. Red.). Der

„Schönredner“ wird mit der Order zum

Pflanzer geschickt, eine bestimmte

Menge einer Sorte zu einem fixen Preis

einzukaufen. Bezahlt wird der Hopfenbauer

dann vom Hopfenhandelshaus,

der Hopfenschmuser erhält eine Provision

für seine Geschäftsanbahnung.

„Wir haben acht Hopfenschmuser, die

in der ganzen Hallertau tätig sind“, verrät

Briem I., „die meisten stehen schon

seit vielen Jahren mit uns in Verbindung.“

Eine Win-to-win-Situation für

beide, die auf viel Vertrauen basiert.

Wenn die Briems einen Hopfenschmuser

mit einer Order losschicken, gibt es in


PORTRAIT 7

Die Briems


8

PORTRAIT

Rita Briem mit Neffe Fritz III.

der Regel auch bereits einen Interessenten

auf Brauereiseite. Erst vor kurzem sind

Fritz I. und Fritz II. von einer längeren

Südostasienreise zurückgekommen. Im

Gepäck einen respektablen Auftrag eines

Neukunden: einer Brauerei in Vietnam

mit mehr als 11 Mio Hektoliter Jahresausstoß.

Zum Vergleich: Das ist weit mehr, als

alle Münchner Brauereien zusammengenommen

jährlich Bier brauen! Die Kunden

der Briems sind zwar überwiegend

mittelständisch geprägte Brauereien, aber

durchaus auch Großbrauereien weltweit.

Warum die vergleichsweise kleine Hopfenhandelsfirma

im Konzert der Großen

mitzuspielen vermag, erklärt Fritz I. mit

dem Vorzug eines Familienunternehmens,

bei dem die Ansprechpartner gleich

blieben, den langjährigen Netzwerken und

der ausgeprägten Beratungskompetenz. Die

Brauereikunden schätzen seine Erfahrung

und sein Wissen. Das versucht er gerade in

der Familie „weiterzureichen“. Sein Sohn

ist mehr der Wissenschaftler und Bierbrauer,

der Kontakte macht, aber dann

auch gerne loslässt („Vater mach Du das“).

Tochter Rita Briem ist seit mehr als einem

Jahrzehnt in der Firma und kümmert sich

neben dem Verkauf vorrangig um Export,

Disposition und Logistik. Der Enkel soll in

die Fußstapfen des Großvaters treten. Fritz

III. hat seine kaufmännische Ausbildung in

dem Familienunternehmen gemacht.

Immer häufiger begleitet er seinen Großvater

bei Kundenterminen und assistiert bei

Messeauftritten, wie zuletzt auf der drinktec

in München.

Warum es so schwierig war, einen

Gesprächstermin mit den Briems zu finden,

lag an Fritz II. Seit Jahren ist er mehr als

200 Tage im Jahr bei Geschäftsterminen

weltweit.

Sudwerk für Spielereien mit Getränken

„Meine Familie kennt das gar nicht anders.

Ich bin keiner, der tagelang am

Schreibtisch sitzen kann.“ Der „Umtriebige“

ist nicht nur als Berater im In- und

Ausland geschätzt, er entwickelt auch

immer wieder neue Ideen. Vor Jahren hat

Lupex auf seine Initiative in der Mainburger

Straße ein 20-Hektoliter Sudwerk

gebaut, um mit Bier und alkoholfreien

Getränken zu experimentieren. „Scarabäus“

nannten die Briems die neue

Firma, die „weniger auf Bier ausgelegt

war, als vielmehr alle möglichen Spielereien

mit Getränken machte“. Ein

Vorläufer der Bionade ist dort gebraut

worden sowie zahlreiche andere Getränke,

bei denen Fritz II. vor allem mit

Hefekulturen experimentierte: „Die Bedeutung

der Hefe, gerade in der Bierherstellung,

wird stark unterschätzt.“ Seit

die Anlage vor einigen Jahren an Coca-

Cola verkauft wurde, die in Au einen

Satelliten des Coca-Cola-Forschungszentrums

Brüssel (!) betreiben, braut er nur

noch selten Bier: „Hin und wieder mit


PORTRAIT 9

Spezln in der Waschküche“. Fritz II. ist

mehr der „Jäger“, sein Vater phänotypisch

ein Sammler. Daher erklärt sich

auch der „museale“ Eindruck, den das

großräumige Büro vermittelt. Mehrere

Sammlungen sind hier in Vitrinen und

Regalen ausgestellt. Darunter gut hundert

Bierkrüge und Gläser, von denen er

stolz einige besonders ausgefallene

Stücke präsentiert. Oder antiquarische

Bücher (u. a. eine „Abhandlung über

Hopfen“ aus dem 18. Jahrhundert). Ausgefallener

schon seine Sammelleidenschaft

für Löwen, die in allen möglichen

Formen und Materialien das Lupex-

Chefbüro schmücken.

Nein, mit Sammeln hat Fritz II. „nichts

am Hut“. Die wenige Zeit, die er nicht

beruflich unterwegs ist, verbringt er

mit Ski-Touren, Mountainbiken und

Radlfahren. Am allerliebsten in seiner

bayerischen Heimat. „Je länger ich unterwegs

bin, desto mehr schätze ich meine

Heimat Hallertau.“ Hier, wo der Hopfen

wächst. Fotos: Lerke, Lehmann Fritz Briem II. beim Aufbrechen einer Hopfendolde.

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10

INTERVIEW

50 Jahre

Wolf, Mainburg

Mainburg – Die Wolf GmbH wurde 1963

in Mainburg gegründet und begann mit

der Fertigung von Trocknungsanlagen für

die Hopfenverarbeitung. 1973 begann

Wolf, inzwischen zur Salzgitter AG gehörend,

mit der Fertigung von Klimageräten,

Spezialanlagen für Hotels, Krankenhäuser,

Flughäfen, Opernhäuser und Industriehallen.

1975 begann die Fertigung von

Lüftungstechnik, 1981 folgte die Heiztechnik.

In den 90er Jahren folgte die Produktion

von Thermen und Solartechnik sowie

ab 2010 die Wärmepumpenfertigung. 2006

ging die Fa. Wolf in der Centrotec Sustainable

AG auf.

Das Unternehmen Wolf feierte heuer

das 50. Betriebsjubiläum mit einem

weithin beachteten Fest auf dem

Betriebsgelände. Wie sehen Sie diese

Feierlichkeiten im Rückblick?

Der große Aufwand hat sich voll und

ganz gelohnt. Es war eine sehr schöne

dreitägige Veranstaltung mit einer hervorragenden

Resonanz in der Region

sowie bei allen Gästen und Besuchern.

Allein am Tag der offenen Tür hatten

wir 23.000 begeisterte Gäste aus Mainburg

und dem Umland bei uns.

Karl-Heinz Knoll, Bereichsleiter Marketing

In 50 Jahren vom regionalen Anbieter

von Hopfentrocknungsanlagen zum

Global Player in Sachen Klima- und

Heiztechnik. Was darf man für die

Zukunft des Unternehmens erwarten?

Wir wollen weiterhin Wachstum in allen

Bereichen und das sowohl im Inland wie

auch verstärkt im Export. Aufgabe für

die Zukunft wird sein, alle Geschäftsfelder

weiterzuentwickeln und entsprechend

Angebote zu schaffen. Dazu

gehören Serviceleistungen wie beispielsweise

die Inbetriebnahme von Geräten,

aber auch digitale Dienstleistungen wie

sie heute vermehrt in der Form von

Applikationen und Software gefordert

werden. Ein weiterer Aspekt ist hier der

Vertrieb von Komplettsystemen getreu

dem Motto „alles aus einer Hand, alles

von Wolf“, bei denen wir eine Systemgarantie

von fünf Jahren anbieten.

Die Fa. Wolf ist mit Töchtern und

Partnergesellschaften in mehr als 50

Ländern aktiv. Wie wichtig ist fur Sie

der Standort Deutschland als Markt

bzw. die Fertigung in Mainburg, mitten

in der Hallertau?

Das ist uns sehr wichtig! Es ist einerseits

eine soziale Verpflichtung als Arbeitgeber

der Region gegenüber und anderseits

ein besonderes Qualitätsmerkmal wie zugleich

auch eine große Herausforderung

für unser Unternehmen. Unser Credo

lautet: „Made in Germany“. Aber wie

wir in Anbetracht des verliehenen Preises

„Fabrik des Jahres“ im Bereich „Beste


INTERVIEW 11

Produktion“ in 2011 bewiesen haben, ist

es durchaus möglich, diesen Anspruch zu

halten und weiterzuentwickeln.

Deutschland zählt zu den Vorreitern

der sogenannten Energiewende. Inzwischen

scheint diese Entwicklung etwas

ins Stocken geraten zu sein: Führende

deutsche Anbieter von Solartechnik

sind ins Taumeln geraten, Durchleitungsprobleme,

Strom wird an der

Leipziger Börse immer billiger, der Verbraucher

bezahlt immer mehr, usw.

Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?

Viele deutsche Hersteller von Fotovoltaik

sind aufgrund der sinkenden Weltmarktpreise

für Module ins Straucheln

geraten. Vor allem die asiatischen Produzenten

überschwemmen die Märkte mit

staatlich subventionierten und daher

günstigen Solarzellen. Das macht den

hiesigen Herstellern schwer zu schaffen.

Energie darf nicht zum Luxusgut werden.

Sie muss für jedermann bezahlbar bleiben.

Wolf vertreibt keine Fotovoltaik zur

Stromerzeugung, daher sprechen wir für

den Wärmemarkt und zeigen den Verbrauchern

auf, wo sie beim Heizen sparen

können. So kann man bei vielen alten

Heizungsanlagen durch eine vernünftige

Sanierung bis zu 40 Prozent Energie einsparen.

Eine bessere Rendite, die beim

Die erzielte CO 2 -Vermeidung liegt bei

rund 1.300 Tonnen pro Jahr. Das Ziel

einer möglichst hohen Energieeffizienz

gilt aber nicht nur für die technischen

Merkmale der Produkte, sondern

gleichermaßen für das eigene unternehmerische

Handeln. Das Prinzip der

Nachhaltigkeit leitet deshalb maßgeblich

Riesenandrang beim Tag der offenen Tür zum Jubiläum.

Austausch der Altanlage gegen modernste

effiziente Heiztechnik erzielt

wird, gibt es bei keiner Bank. Eine neue

Heizungsanlage kann sich innerhalb weniger

Jahre bereits amortisieren.

Corporate Social Responsibility gilt als

wichtiger Bestandteil moderner Unternehmensphilosophie

– wie lebt das Unternehmen

Wolf diese Verantwortung

zu unternehmerischer Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit ist schon lange Thema

bei Wolf. Insgesamt hat Wolf durch mehr

als 50 Einzelmaßnahmen seit 2003 bis

heute den Energieverbrauch bereits um

über rund 20 Prozent senken können.

die Entscheidungen im gesamten Prozess

von Entwicklung, Produktion und Vermarktung.

Während der letzten Jahre ist

unter dieser Vorgabe in den Betriebsgebäuden

und -abläufen von Wolf ein

umfangreiches Maßnahmenpaket zur

Energieeinsparung und Ressourcenschonung

umgesetzt worden.

Wolf GmbH

Industriestraße 1, 84048 Mainburg

Telefon: 08751 740

www.wolf-heiztechnik.de

Die Wolf GmbH in Zahlen

• 100%ige Tochter der

Centrotec Sustainable AG

• 16 Verkaufsbüros

• 6 ausländische Tochtergesellschaften

in E, F, I, NL, PL und RUS

• 60 Vertriebspartner in weiteren

45 Ländern

• Rund 30% Exportanteil

• 1410 Mitarbeiter am

Standort Mainburg

• Rund 350 weitere Mitarbeiter weltweit


12

PORTRAIT

60 Jahre:

Wolnzach – Anlässlich ihres 60. Geburtstages

lud die HVG ihre Mitglieder sowie

Vertreter der Politik und der Hopfenwirtschaft

am 6. Oktober in die Wolnzacher

Volksfesthalle ein –und (fast) alle

kamen. Die mehr als 2.000 Besucher erlebten

einen kurzweiligen Sonntag. Nach

den Begrüßungsansprachen von Aufsichtsratsvorsitzenden

Adolf Schapfl,

von dem HVG-Vorstandsvorsitzenden

Dr. Johann Pichlmaier und Wolnzachs

Bürgermeister Jens Machold

erfreute sich die Festveranstaltung an

den kulinarischen Angeboten von

Festwirt Claus Soller und der Musik

des niederbayerischen Septetts

„Hoglbuachan Sasdndengla“. Zu bewundern

gab es zudem die schön aufbereitete

Ausstellung der besten

Fotos eines Wettbewerbes, den die

HVG zum Jubliäum ausgelobt hatte

und zu dem mehr als 500 Fotos eingingen.

Ansonsten stand naturgemäß

der Hopfen im Mittelpunkt der Veranstaltung:

Zum einen gab es unter den

Besuchern so kurz nach der Ernte jede

Menge Gesprächsstoff zur Entwicklung

des Hopfenmarktes. Zum anderen vermittelte

eine kleine Ausstellung mit

besonderen, trendigen Hopfensorten

(„Flavoured Hops“) einen Eindruck über

Für Hopfenmuster interessieren sich Jung und Alt.

mögliche Entwicklungen des Marktes,

da sich immer mehr Brauereien im

In- und Ausland gerade mit diesen besonderen

Hopfen auseinandersetzen.

Einige dieser besonders gehopften Biere

wie Hopfull (Schlossbrauerei Au-Hallertau),

India Pale Ale (Brauerei Schönram)

und Tangerine Dream (Craftwerk/

Bitburger) fanden auch viel Zuspruch

unter den Festbesuchern.

Schlusspunkt dieser gelungenen Feier

war dann die Verleihung der Preise des

Fotowettbewerbes: Über den ersten Preis

und eine Wochenendreise für zwei Personen

in die Hopfenanbaugebiete Tettnang

oder Elbe-Saale durfte sich Martin

Abeltshauser freuen. Der zweite Preis

ging an Claudia Köhler aus Spalt. Den

dritten Platz wies die Jury der Tettnangerin

Emma Bentele zu.

Die Geschichte der HVG – Von

der regionalen Vermarkungsgenossenschaft

für Hopfen zum

globalen Dienstleister

Als sich am 6. Oktober 1953

in Mainburg die „Hopfenverwertungsgenossenschaft

Hallertau

e.G.m.b.H.“ gründete, waren dieser

Vermarktungsgemeinschaft für Hallertauer

Hopfen bereits einige ähnliche

Initiativen vorausgegangen,

die letztlich alle am Widerstand

mächtiger Hopfenhändler und der

fehlenden Solidarität der Mitglieder

scheiterten. Das gerade durchlebte

katastrophale Hopfenjahr

1953 schweißte zusammen: „Die

Genossenschaft will durch ihre geschäftlichen

Einrichtungen die wirtschaftlich

Schwachen stärken“ und „zur Förderung

des Hopfenabsatzes“ beitragen, hieß es in

der Gründungs-Charta. Mitglied konnte

werden, wer in den Hallertauer Siegelbezirken

Hopfenbau betrieb.


Wolnzachs Bürgermeister Jens Machold (r.) überbrachte ein

Geburtstagsgeschenk an Dr. Johann Pichlmaier (l.) und Adolf Schapfl.

Auch die Hopfenkönigin Regina Obster (2.v.r.) und die Vizekönigin

Angelika Märkl waren bei der HVG-Geburtstagsfeier.

PORTRAIT 13

Rasch überwand die HVG die anfängliche

Skepsis vieler Hopfenpflanzer gegenüber

dieser „Solidargemeinschaft“ und

konnte bereits im Jahr nach der Gründung

4.366 Mitglieder aufweisen – also

mehr als jeden zweiten Hallertauer

Hopfenpflanzer in dieser Zeit!

Das Jahr 1960 brachte die HVG dann

entscheidend voran, als begonnen wurde,

das Kommissionsgeschäft zugunsten

eines Vertragshopfenanbaus aufzugeben.

Dies schlug sich bald in stark steigenden

Hopfenmengen nieder, die von der HVG

vermarktet wurden. Mit dem Erwerb der

Firma Hopstabil, die in Wolnzach Hopfenpulver

herstellte, wurde die Firma

Im Sommer 2003 konnte die HVG in

Wolnzach ihren neuen Verwaltungssitz im

Haus des Hopfens beziehen, wo der Hopfen-Ring,

die Bayerische Landesanstalt für

Landwirtschaft (Lfl) sowie der Hallertauer

und der Deutsche Hopfenpflanzerverband

ein weltweit einzigartiges Hopfenkompetenz-Zentrum

bilden. Die folgenden Jahre

– insbesondere nach den Dürresommern

2003 und 2006 – setzte die HVG gezielt

auf Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

der deutschen Hopfenerzeugung

wie dem Erwerb der Rechte an

der neuen Hopfensorte Herkules (2006),

der Auflage eines Bewässerungsprogramms,

das den Erzeugern auch in sehr

Foto-Wettbewerb: 1. Preis (l.): Martin Abeltshauser, 2. Preis (M.): Claudia Köhler, 3. Preis (r.): Emma Bentele

1968 erstmalig auch zum Anbieter eines

verarbeiteten Hopfenproduktes.

1973 wurde die HVG als Erzeugergemeinschaft

im Sinne der Marktordnung

der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft

anerkannt. Als Erzeugergemeinschaft übernahm

man die Aufgabe, die für die Hopfenpflanzer

gewährten Beihilfemittel zu

verwalten und Maßnahmen zur Stärkung

des Hopfenanbaus durchzuführen.

Die HVG war Mitte der 70er Jahre des vergangenen

Jahrhunderts an der Spitze des

Welthopfenmarktes angekommen: Bereits

über 2.500 Tonnen Hopfen vermarktete die

Genossenschaft 1974. Nur 15 Jahre später

waren es bereits 4.000 Tonnen. Heute werden

bis zu 10.000 Tonnen deutsche Hopfen

und Hopfenprodukte jährlich in alle Welt

verkauft. Mit zum Aufstieg in die Top-3 am

Weltmarkt trug Anfang der 80er Jahre der

Erwerb von namhaften Beteiligungen an

den modernsten Hopfenverarbeitungswerken

in St. Johann (Hopfenveredlung St. Johann)

und Wolnzach (NATECO2) bei, die

vor wenigen Jahren auf 40 % aufgestockt

wurden, um den gestiegenen Verarbeitungsmengen

Rechnung zu tragen. Die hohe

Wertschätzung für die Politik der HVG bei

den Hopfenpflanzern in ganz Deutschland

führte schließlich um die Jahrtausendwende

dazu, dass die regionalen Hopfengenossenschaften

Elbe-Saale (2000), Jura (2001)

und Tettnang (2001) sich mit der HVG

zusammenschlossen, um Hopfen aus

nahezu allen deutschen Anbaugebieten

direkt zu vermarkten.

trockenen Jahren Liefersicherheit ermöglichte

(2008), sowie der Förderung von

Umweltschutzmaßnahmen wie der Senkung

des Energieverbrauchs in der Hopfentrocknung

(2010). In Zusammenarbeit

mit Forschungsinstituten wie der Lfl wurden

(und werden) von der HVG eine

Vielzahl von Projekten zur Hopfenforschung

und -züchtung unterstützt. Auch

zur viel zitierten „Energiewende“ leistete

die HVG einen gleichermaßen innovativen

wie pragmatischen Beitrag: An der

2012 in Betrieb genommenen Bioerdgas-

Anlage bei Wolnzach, wo vorwiegend

Hopfenrebenabfälle Biogas für rund 5.000

Haushalte liefern, ist die HVG mit 10%

beteiligt. An vier Standorten wird von

der HVG heute mit einem Team aus 25

Mitarbeitern Hopfen in über 70 Länder

vertrieben.

Beste Unterhaltung in der voll besetzten Volksfesthalle in Wolnzach.

HVG

Hopfenverwertungsgenossenschaft e.G.

Kellerstraße 1 · 85283 Wolnzach

Telefon: 08442 957100

www.hvg-germany.de


14

PORTRAIT LESERBEFRAGUNG

In unserer Frühjahrsausgabe des

Magazins HALLERTAU hatten wir

unsere Leser gebeten, einen kleinen

Fragebogen auszufüllen. Und das

haben die HALLERTAU-Leser eifrig

gemacht. Über 300 Leser haben uns

geantwortet. Dafür herzlichen Dank!

Und mehr noch als die Zahl der Zuschriften

hat uns deren Inhalt Freude bereitet.

Denn das Magazin HALLERTAU wurde

ausnahmslos mit „gut“ (62%) oder sogar

„sehr gut“ (38%) bewertet.

Gelobt wurden explizit die Features

und Porträts, die Tipps für Ausflüge und

Unternehmungen sowie die Gestaltung

des Magazins.

Ganz vereinzelt nur wurde Kritik geäußert:

„zu viele Bierthemen“, „zu viel

Werbung“. Ersteres gehört nun mal zum

Kulturgut der Hallertau. Und ohne Werbung

lässt sich nun mal eine unabhängige

Publikation nicht finanzieren ...

Was wir jetzt wissen, ist, dass das Magazin

„3 mal“ oder „öfters“ gelesen wird

und zwar durchschnittlich von mehr als

zwei Personen im Haushalt. Hochgerechnet

würde dies bei der Auflage des

Magazins eine Reichweite von rund

50.000 Lesern bedeuten (die das Magazin

mehrmals zur Hand nehmen, um

Beiträge zu lesen).

Für uns sehr aufschlussreich waren

die Antworten auf unseres Frage

„Würden Sie das Magazin gegen Übernahme

der Versandkosten abonnieren?“

Etwa die Hälfte der Leser (47%)

beantwortet diese Frage mit „ja“.

Deshalb wird es ab sofort die Möglichkeit

geben, das Magazin HALLERTAU,

das zweimal jährlich erscheint, zu

abonnieren (s. Kasten).

Unter allen Zusendern haben wir einige

kleine Preise verlost. Die Gewinner sind:

Je 2 Eintrittskarten ins Deutsche

Hopfenmuseum in Wolnzach gehen an:

- Sebastian Fuß, Rottenburg

- Reinhold Steinberger, Ingolstadt

- Erwin Sturm, Ergolding

- Walter Vogelsang, Freising

- Wolfgang Wagner, Obersüßbach

Je 2 Familienkarten für den Vogelund

Tierpark in Abensberg gehen an:

- Katharina Goldbrunner, Au-Hallertau

- Hermann Räppler, Gerolsbach

Die Eintrittskarten für das Deutsche

Hopfenmuseum werden Ihnen zugeschickt;

der Vogelpark Abensberg hat

die Namen der Gewinner vorliegen, die

sich dort einfach ausweisen müssen.

Fazit: Unseren Leser gefällt die HALLER-

TAU. Das bestärkt uns, auf diesem Wege

weiterzumachen, aufzuzeigen, was diese

einmalige Kulturlandschaft für Bewohner

wie Besucher zu bieten hat.

Ihr Alexander Herzog

Herausgeber,

2. Vorsitzender des

Tourismusverbandes Hallertau

Per Fax an: 08168 42999-55 oder per Post an: IMAGO87 GmbH, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Mediengestaltung, Hauptstr. 22, 85395 Attenkirchen/Hallertau

Ja, ich möchte das HALLERTAU-Magazin ab der Ausgabe ________________ abonnieren:

2 Ausgaben/Jahr Inland € 7,90 2 Ausgaben/Jahr Ausland € 11,90

Das Abonnement ist zwei Monate vor der nächsten Ausgabe jederzeit kündbar.

Formular bitte in Druckbuchstaben ausfüllen.

Name, Vorname

Straße, Hausnummer

PLZ, Ort (ggf. Land)

Telefonnummer

E-Mail

IBAN BIC Kreditinstitut

Hiermit bevollmächtige ich das HALLERTAU Magazin, Herausgeber IMAGO87 GmbH, den fälligen Betrag von meinem Konto per Lastschrift einzuziehen.

Datum

Unterschrift


unser Wochenmagazin für die ganze Hallertau mit den lokalen Zusatzmedien



DER GEISENFELDER

der tägliche Erlebniskanal der Hallertau

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KASTNER AG – das medienhaus · Schloßhof 2 – 6 , 85283 Wolnzach · Tel. 08442 / 9253 - 0, Fax 08442 / 2289 · www.kastner.de

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Beratung · Planung

Lupex GmbH

Au in der Hallertau

Mainburger Str. 19 · 84072 Au i. d. Hallertau

Tel. +49 8752 86 13-0 · Fax +49 8752 8613-15

E-Mail: info@lupex.de · Internet: www.lupex.de


16

TOURISTIK

Wohlfühlen in

Bad Gögging

Wellness und Winterwandern vertreiben den Kälteblues

Bad Gögging – Wenn die Tage kürzer

werden und die Temperaturen sinken,

sind Stimmung und Gesundheit bei vielen

Menschen angeschlagen. Dabei kann der

Winter so schön sein. Romantische Weihnachtsmärkte,

wohlige Wärme in Saunen

und Bädern, typisch weihnachtliche

Gerichte und Spaziergänge in klarer Winterluft

erwarten die Urlauber in Bad Gögging.

Der idyllische Kur- und Urlaubsort

liegt im Herzen Bayerns, zwischen Ingolstadt

und Regensburg. Wie Bad Gögging

zur Römerzeit, vor 2.000 Jahren, geheißen

hat, wissen wir leider nicht. Aber dass hier

im Ort eines der größten römischen

Staatsbäder nördlich der Alpen lag, ist

durch umfangreiche Ausgrabungen längst

bewiesen. Mindestens 1.500 m² umfasst

der antike Badebereich, der bisher von

den Archäologen ans Tageslicht gebracht

wurde. Ein großer Rest allerdings ist noch

unter den Häusern des heutigen Ortes

verborgen. Die Römer legten auf Badekultur

großen Wert und maßen der Kur als

Heilmittel eminente Bedeutung zu. Da

kamen die Schwefelquellen von Bad Gögging

gerade recht. Denn sie wirkten –und

wirken – sich segensreich vor allem auf

Gelenkprobleme aus.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde den

Göggingern der Titel „Bad Gögging“ offiziell

zuerkannt. Großen Aufschwung allerdings

nahm der Ort erst nach dem

Zweiten Weltkrieg. Eine zweite Schwefelquelle

wurde erbohrt, 1977 ein Heilwasser

in 650 Metern Tiefe gefunden und

schließlich das dritte, natürlich vorkommende

Heilmittel, das Moor, mit dem

Mooraushub des Main-Donau-Kanals

langfristig ergänzt. Das Motto „dreifach

g’sund“ nahm Gestalt an. Die Limes-

Therme wurde Zug um Zug zu einem modernen

Badebetrieb mit mehr als 1.250 m²

Wasserfläche in 15 Becken erweitert. Die

Römersauna in einem nachgebauten

römischen Wachturm signalisierte die

Teilung des Bades in einen medizinischen

und einen Erholungsbereich. Der Weg zu

einer medizinischen Gesundheitsvorsorge

der Zukunft war beschritten und wird

durch ständige Anpassung an die Anforderungen

der Zeit gesichert.

Mit Naturheilmitteln vorbeugen

Wellnessanwendungen in Bad Gögging sind

nicht nur angenehm, sondern auch gesund.

Besonders zu Beginn der kalten Jahreszeit

gewährleisten die drei am Ort vorkommenden

Naturheilmittel einen guten Präventivschutz

gegen Erkältung und Co. In den drei

Viersterne-Wellness-Hotels am Ort und in

der Limes-Therme werden Winterträume

wahr. In der Limes-Therme füllt 28 bis 36

Grad warmes Mineral-Thermalwasser die

1.300 Quadratmeter große Badelandschaft.

Die fluoridhaltigen Natrium-Hydrogen-

Vorschau:

Römertage „Salve Abusina“

15.–17. August 2014

Römerfest in Eining bei Bad Gögging: Legionäre, Händler,

Handwerker, Gladiatoren, Germanen und Kelten erwecken

das ehemalige Kohortenkastell „Abusina“ zu neuem Leben.

Termin vormerken, dabei sein! Infos: www.abusina.com


TOURISTIK 17

Carbonat-Chloridquellen können die

Venenfunktion verbessern, das Gewebe

entwässern, Muskeln entspannen, die

Durchblutung fördern und den Stoffwechsel

aktvieren. Schwefelwasser, das älteste

Bad Gögginger Heilmittel, wurde schon vor

2000 Jahren von den Römern genutzt, um

Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden zu

lindern. Naturmoor ist das „schwarze Gold“

des Ortes. Es wird in einer eigenen Lagerstätte

gewonnen und als Packung, Peeling

oder wohltuendes Vollbad genossen. Der

42 Grad warme Moorbrei gibt die gespeicherte

Wärme langsam und kreislaufschonend

an den Körper ab. Die Anwendung

wirkt durchblutungsfördernd, stärkt das

Immunsystem und lindert rheumatische

Beschwerden. Zwei weitere winterliche

Stimmungsretter in der Limes-Therme sind

die Römer-Sauna mit ihren fünf unterschiedlich

temperierten Saunen im römischen

Stil und die Totes-Meer-Salzgrotte.

45 Minuten ruht man üblicherweise in dieser

mit Salzziegeln ausgekleideten und mit

Salzstalaktiten geschmückten Höhle. Dabei

atmet man die stark salzhaltige Luft ein –

das hilft gegen Erkältungen und Stress, tut

der Haut gut und beeinflusst das Herz- und

Gefäßsystem positiv.

Entspannen im „The Monarch Hotel“

Im „The Monarch SPA“, Fitnessbereich,

Sauna, Dampfbad und Cosmeticum gibt es

ein vielfältiges Angebot an unterschiedlichen

Massagen, Packungen und Bädern.

Herrlich entspannen kann man im Thermal-Innen

und -Außenpool sowie im Ende

2012 neu gestalteten und großzügigen Wellnessbereich.

Professionelle Gesichts- oder

Ganzkörperanwendungen beleben Körper

und Geist. Es findet ein täglich wechselndes

Sport- und Entspannungsprogramm statt.

Das Hotel verfügt über elegant eingerichtete

Zimmer und Suiten zum Wohlfühlen.

Tipp für Fußball-Freunde: SKY Bundesliga

empfangen Sie hier kostenlos! Das „The

Monarch Hotel“ in Bad Gögging liegt inmitten

einer herrlichen Naturlandschaft.

Bad Gögging bietet für jeden, der die

Umgebung erkunden will die passenden

Vorrausetzung. Ob mit dem Fahrrad oder zu

Fuß. 20 speziell ausgewiesene Routen über

insgesamt 170 km auf markierten Wanderwegen

mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden

lassen keine Wünsche offen.

Immergrün: Spa-Winter im neuen

„Eisvogel“

Sattes Immergrün auch im Winter finden

Erholungssuchende im neuen Eisvogel

Gasthof Hotel & Spa im Bad Gögginger

Hopfenland inmitten des Städtedreiecks

München, Regensburg und Ingolstadt:

Ein grüner Faden zieht sich durchs gesamte

Haus – vom Kissen bis zur Kaffeetasse,

von den neuen Suiten bis ins


18

Eisvogel-Badhaus & Spa. Im 1.600 Quadratmeter

umfassenden Spa setzt man

auf die beruhigende Kraft des Hopfens.

Die regionale Kostbarkeit Hopfen steht

Pate für „HopfenWell“ im Hotel & Spa

Eisvogel. Das „grüne Gold“ der Hallertau

eignet sich nämlich nicht nur zum Bierbrauen,

sondern wirkt dank seiner gesundheitsfördernden,

beruhigenden und

ausgleichenden Wirkung auch getrocknet

optimal in Wellness-Anwendungen:

vom entspannenden Hopfendolden- oder

Hopfenölbad über Relax-Massagen bis

hin zum exklusiven Behandlungsritual in

märchenhaft ausgestatteten Spa-Suiten,

die Hopfengenuss in privater Atmosphäre

ermöglichen. Besonders schön im

Winter ist die wärmende Honig-Hopfen-

Cremepackung oder -massage, die nicht

nur verführerisch duftet, sondern auch

herrlich pflegt.

Noch mehr Hopfen gefällig? In der

Infrarotsauna glaubt man sich dank hinterleuchteter

Bilder inmitten eines Hopfengartens.

Und wer nach einem Gang in

die finnische Fichtenaltholzsauna Erholung

braucht, kann wählen zwischen

totaler Ruhe in der Wasserbetten-Oase

und der kommunikativen Bibliothek, in

Hopfen wirkt dank seiner gesundheitsfördernden,

beruhigenden und ausgleichenden

Wirkung auch getrocknet optimal in Wellness-Anwendungen.

der geschmökert und geratscht werden

darf, oder wählt einen der gemütlichen

Strandkörbe im Liegeraum mit Blick

zum Schwefelbach. Auch im Badhaus

lässt es sich im 31 Grad warmen Wasser

unter üppigen Lüstern und mit Blick in

den verschneiten Park relaxen – zum

Beispiel nach einem Training im Fitnessraum

oder der hauseigenen Schwanenhals-

oder Flugzeuggymnastik für eine

bessere Haltung und gegen zu langes

Sitzen.

Der Winter im neuen Eisvogel ist somit

nicht nur immergrün, sondern voll von

Erlebnissen. Entdeckt werden wollen im

Umkreis von maximal einer Stunde mit

Auto oder Zug die Weltstadt München,

das Weltkulturerbe Regensburg und das

nahe Kloster Weltenburg. Zudem sollte

man aber auch viel Zeit für Wellness und

Regeneration einplanen, verspricht doch

das soeben verliehene WellVital Gütesiegel

premium Spa-Erlebnisse auf höchstem

Niveau – in 15 Anwendungsräumen

und einem großes Badhaus mit Sauna-

Bereich.


19

Neues aus der Limes-Therme: Nordic

AquaWalking Kurse!

Wasser als therapeutisches Medium ist

weitgehend bekannt. Mit Nordic Aqua

Walking bietet die Limes-Therme ein neuartiges

Trainingskonzept, das im Wellnessbereich

Erfahrungen aus Nordic Walking

und Aqua Fitness ideal zu einer neuen Anwendung

verbindet. Inspiriert von dem großen

Erfolg der AquaCycling Trainings,

verspricht sich Franz Bauer ein reges Interesse

an den neuen Kursen: „Wasser ist mit

seinem Viskositätsgrad und seiner spezifischen

Dichte ein idealer Trainingspartner

zur Überprüfung und Optimierung der Körpermotorik“,

so der Thermenleiter überzeugt

von dem neuen Angebot.

Asynchronitätsprobleme und Fehlhaltungen

des Körpers können im Wasser

schneller und deutlicher erkannt und

trainiert werden. Sowohl bei einseitiger

Belastung im Beruf oder bedingt durch

Krankheiten und Verletzungen, die Anwendungen

sind vielfältig. Ein speziell

ausgebildeter Trainer führt die Nordic

AquaWalking Kurse durch, bei denen

deutlich mehr unterschiedliche Gangtechniken

gegenüber dem Nordic Walking

durchgeführt werden. Gerade Personen

mit Verletzungen oder nach Operationen

schätzen das sogenannte Stabilitätsprogramm,

bei dem man lernt, auf seine motorischen

Schwächen einzugehen und

gezielt diese abzubauen.

Unterstützt wird die Wirkweise durch

das zertifizierte Thermalwasser, welches

mit seiner Wärme und seiner besonderen

mineralischen Zusammensetzung nachweislich

die Gesundheit fördert. Die

Nordic AquaWalking Kurse dauern je 45

Minuten und kosten als Schnuppertraining

12 Euro, Fünfer- und Zehnerkarten

sind ebenfalls erhältlich. Teilnahme nur

bei vorheriger Anmeldung. Weitere Infos

unter www.limes-therme.de.

Tourist-Information Bad Gögging

Heiligenstädter Str. 5

93333 Bad Gögging

Tel. 0800 46344464 (0800 GOEGGING)

www.bad-goegging.de

Mit den Nordic Aqua Trichterhanteln erzeugt

man einen auf- und absteigenden Wasserwiderstand,

dadurch entsteht ein Wechselspiel

zwischen passiven und aktiven Tätigkeiten der

Arme.


Wir haben eine große

Auswahl an Spezialbieren

sowie alles für Ihre Feier –

von der Sitzgarnitur

bis zum Durchlaufkühler!

Nandlstädterstraße 6

85395 Attenkirchen

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www.getraenke -nieder.de

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durch die Hallertau

Kutschfahrten

für alle Anlässe,

bis 12 Personen

Familie Traurig

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Kapellenweg 1, Mainburg/Ortsteil Wambach


SERVICE 25

Hallertauer Immobilien-

Barometer

von Immobilien-Experte

PETER STANGLMAIER

Schweitenkirchen

Zolling

Schweitenkirchen/Zolling – Schweitenkirchen

mit seinen knapp 5.000 Einwohnern

bildet die südöstliche Grenze des

Landkreises Pfaffenhofen an der Ilm und

liegt im Herzen der Hallertau. Der Ort wird

hauptsächlich von Doppel- und Einfamilienhäusern

geprägt, die im Preisbereich von

€ 300.000 bis € 450.000 liegen.

Städte wie München oder Ingolstadt

sind dank der guten

Anbindung zur A 9 in ca. 30

Minuten zu erreichen.

Durch die zahlreichen Einrichtungen

wie Kindergärten

mit Hort und Kinderkrippe,

Grund- und Mittelschule, alle

Einkaufsmöglichkeiten des täglichen

Bedarfs wie z. B. Metzger,

Bäcker, Supermarkt, usw. ist

dieser Standort besonders für

Familien äußerst attraktiv. Ein

Nachteil ist vielleicht, wie in

fast allen ländlichen Gegenden,

dass man auf einen PKW angewiesen

ist. Die bestehenden Busverbindungen

sind bestimmt noch ausbaufähig.

Der Ort Zolling mit seinen gut 4.000 Einwohnern

liegt nur 6 km von der Kreisstadt

Freising entfernt im landschaftlich reizvollen

Ampertal. Der Ort markiert den

Beginn der Hallertauer Hügellandschaft.

An der B301 gelegen, ist man vom Flughafen

München nur 11 km entfernt. Die

Nähe zu Freising und dem Flughafen sowie

die Lage am Naturschutzgebiet Amper -

auen machen den Ort für Immobilien

suchende Familien zu einem der attraktivsten

Standorte der Hallertau.

Erschwingliche Wohnträume in der Hallertau.

Der Ort verfügt über eine gute Infrastruktur

und alle Einrichtungen, welche das

Leben komfortabel machen. Es sind trotz der

dörflichen Größe von Zolling gute Einkaufsmöglichkeiten

vorhanden. Der Ort verfügt

über vier Supermärkte, u. a. einen neu gebauten

Aldi und einen großen Rewe Markt.

Grund- und Hauptschule sowie drei Kindergärten

sind fußläufig erreichbar. Auch

Ärzte und Apotheken sind direkt am

Ort. In der nur wenige Autominuten entfernten

Stadt Freising finden sich

natürlich noch eine Vielzahl von weiteren

Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, drei

Gymnasien usw. Kurz gesagt, im

Großen und Ganzen ein perfektes

Umfeld für die Familie.

Die Kehrseite der Medaille ist,

dass die Nachfrage natürlich

auch anziehende Immobilienpreise

bewirkt hat. So hat die Gemeinde

den Preisanstieg des

„Münchner Speckgürtels“, wenngleich

auch nicht im selben Umfang

wie die Stadt Freising, auch

zu spüren bekommen. Zolling

liegt daher im höchsten Preissegment

der Hallertau. Nichtsdestotrotz

ist das Preisgefüge mit Blick

auf Freising und München immer

noch als sehr gut zu bezeichnen.

Der Immobiliensuchende findet hier neuwertige

Doppelhaushälften noch im Preisbereich

von € 380.000 bis € 420.000,

Einfamilienhäuser deutlich unter € 500.000.

Leider ist allerdings das Angebot nicht so

groß wie in den weiter nördlich gelegenen

Gemeinden der Hallertau.


Schweitenkirchen 2 3 2 3 2 3 2,50

Index

Zolling 3 1 2 2 2 4 2,33

Bewertungs-Kriterien


Preisgefüge Wohnqualität Freizeit, Sport

Verkehrsanbindung Infrastruktur Verfügbarkeit von Immobilien

Benotung:

von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)


26

INFORMATION

Höft

Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2013:

Franz Müntefering übergibt Thomas Herker den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 für Kleinstädte (v.l.):

Dieter Gewies (Bürgermeister Furth), Jürgen Lübbers (Bürgermeister Samtgemeinde Barnstorf), Franz

Müntefering (Bundesminister und Vizekanzler a.D.), Thomas Herker (1. Bürgermeister Pfaffenhofen a. d. Ilm)

Pfaffenhofen ist Deutschlands nachhaltigste Kleinstadt!

Die Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm ist mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 für

Städte und Gemeinden ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung der Stiftung

„Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.“ fand in Düsseldorf statt. An dem Wettbewerb

hatten insgesamt 108 Städte und Gemeinden teilgenommen. In der Schlussrunde

ließ Pfaffenhofen in der Kategorie „Kleinstädte und Gemeinden“ die ebenfalls nominierten

Kommunen Barnstorf (Niedersachsen) und Furth bei Landshut hinter sich.

Bürgermeister Thomas Herker nahm den Preis als „Deutschlands nachhaltigste

Kleinstadt“ vor circa 600 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur aus den Händen

von Franz Müntefering, Bundesminister und Vizekanzler a. D.) entgegen. „Es ist eine

große Ehre für die Stadt Pfaffenhofen, mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis

ausgezeichnet zu werden“, erklärte Herker. „Der Preis ist Anerkennung und Ansporn

sowohl für unsere Bürger als auch für unsere Verwaltung, die alle zusammen an

dem Ziel einer nachhaltigen Stadt arbeiten.“ Die Auszeichnung ist mit einer Fördersumme

der Allianz Umweltstiftung in Höhe von 35.000 Euro für Nachhaltigkeitsprojekte

verbunden.

Beworben hat sich die Stadt Pfaffenhofen mit umfangreichen Maßnahmen aus den

Bereichen Verwaltung, Ressourcen und Klima, Infrastruktur, Soziales sowie Lebensqualität.

Vom Ecoquartier inklusive Kindertagesstätte, dem Einheimischenmodell

oder der Bürgerbeteiligung bis zur Gartenschau 2017 haben alle aufgeführten Projekte

ein gemeinsames Ziel: eine nachhaltige Stadtentwicklung. „Pfaffenhofen bietet

eine gesunde Basis in Sachen Nachhaltigkeit und sieht sich der Zukunft gewachsen“,

betont Herker. „Das gesamte Thema Nachhaltigkeit kann nie tief genug in unserem

Handeln verankert sein – und so werden wir trotz Auszeichnung weiter an der Stadt

und ihrer nachhaltigen Entwicklung arbeiten.“ www.pfaffenhofen.de

Fragen an Dr. Lutz Spandau, Vorstand Allianz Umweltstiftung

Die Preisträger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises werden von der Allianz

Umweltstiftung jährlich mit je 35.000,00 Euro unterstützt. Die HALLERTAU hat

bei Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung und Mitglied der Jury

des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, nachgefragt, wie es zu der Auszeichnung

der Stadt Paffenhofen kam.

Es hat ja zahlreiche Einreichungen von Kommunen für den DNP gegeben. Warum

hat sich die Jury für Pfaffenhofen entschieden?

Insgesamt haben sich 108 Städte und Gemeinden im Jahr 2013 um den deutschen

Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden beworben. Neben Paffenhofen

kamen vier weitere Gemeinden in die engere Auswahl der Kategorie „Kleinstädte

und Gemeinden“ und wurden der Jury zur Entscheidung präsentiert. Das breit

angelegte Maßnahmenspektrum für eine nachhaltige Stadtentwicklung unter

dem Motto „ Guter Boden für große Vorhaben“ hat der Jury sehr imponiert.

Zudem wurden bereits eine Vielzahl dieser Maßnahmen in die Tat umgesetzt.

Auch das Aktionsprogramm „PAF und DU“ mit seinem intensiven Bürgerdialog

zu Stadtentwicklungsprogrammen, und damit die transparente Stadtpolitik, hat

die Jury überzeugt.

Letztlich war es ein Bündel von umfangreichen und innovativen Maßnahmen,

die die Jury überzeugten, nahezu einstimmig Paffenhofen auszuwählen. Nachdem

Pfaffenhofen im vergangenen Jahr mit seiner Bewerbung ganz knapp

gescheitert ist, freut es mich besonders, dass nach weiterer Intensivierung

der Aktivitäten zur nachhaltigen Stadtentwicklung Pfaffenhofen in diesem Jahr

die Siegerstadt geworden ist.

Wie schon im Vorjahr, gehen wieder zwei der drei Auszeichnungen an Kommunen

in Bayern. Wie erklären Sie sich das?

Anscheinend hat im Freistaat Bayern das Konzept einer nachhaltigen Entwicklung

auf kommunaler Ebene einen besonders hohen Stellenwert. Dies erscheint

mir gemäß des bayerischen Mottos „Laptop und Lederhose“ geradezu

folgerichtig. Da nachhaltige Entwicklung aber nur durch konkrete inhaltliche

Beispiele umgesetzt werden kann, sind die kommunalen

Aktivitäten ganz besonders wichtig. Dies

scheint im Freistaat Bayern vorbildlich zu gelingen,

wie die Auszeichnungen der Jury belegen.

Kann das Beispiel Pfaffenhofen eine „Blaupause“ auch

für andere Städte sein? Gibt es nachahmenswerte

Aktivitäten oder Einrichtungen?

Jede Siegerstadt des deutschen Nachhaltigkeitspreises für Städte und Gemeinden

ist eine Vorbildstadt, die andere Städte und Gemeinden motivieren soll, das

bereits Geleistete nachzuahmen. Besonders in Zeiten, in denen die Bürger immer

mehr Partizipation einfordern, ist Pfaffenhofen ein gutes Beispiel, wie Stadtentwicklung

als Gemeinschaftswerk mit den Bürgern realisiert werden kann. Da

kann man sich nur viele Nachahmer wünschen.

Die Stadt Pfaffenhofen bekommt nun von der Allianz Umweltstiftung 35.000

Euro. Das Geld ist vermutlich nicht dazu gedacht, eine Jubel-Party zu feiern?

Gibt es Auflagen seitens Ihrer Stiftung hinsichtlich der Verwendung dieser Mittel?

Die Siegermittel der Allianz Umweltstiftung dürfen nur zweckgebunden für

weitere Projekte zur nachhaltigen Entwicklung verwendet werden. Damit haben

wir in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht. So wurden in

den Siegerstädten der Vorjahre, Wunsiedel und Freiburg, Projekte mit Schülern

initiiert, um diese auf nachhaltige Lebensstile hinzuführen. Ein sehr wichtiges

Vorgehen, da gerade die junge Generation Verantwortung für ihre Zukunft übernehmen

sollte. In Neumarkt wurde ein Generationenprojekt gestartet, um über

das Thema der nachhaltigen Entwicklung Jung und Alt, Erfahrung und Lernbereitschaft,

zusammenzuführen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir in Pfaffenhofen ähnliche Entwicklungen

anstoßen könnten. In diesem Sinne freuen wir uns, nun gemeinsam mit der

Stadt zu überlegen, für welche Aktivitäten zur Nachhaltigkeit das Preisgeld am

besten eingesetzt werden kann, um möglichst viel Wirkung zu erzielen.


Top-Gastronome

der Hallertau

FEINE BAYERISCHE KÜCHE • MODERNE GÄSTEZIMMER

PARTYSERVICE • RÄUME FÜR KLEINE UND GROSSE FESTE



Dorfstraße 8, 85395 Gütlsdorf/Attenkirchen, Tel. 08168/243

info@gasthaus-ostermeier.de, www.gasthaus-ostermeier.de

Di bis So 11.30 – 14 Uhr, Mo bis Sa 18 – 21 Uhr, Mittwoch Ruhetag

Jeder Raum in seinem griechischen Restaurant ist ein Design-Erlebnis!

Dimitri bietet seinen Gästen ein Rundum-Wohlfühl-Erlebnis mit hervorragender

griechischer Küche. Ideal für Firmen- und Familienfeiern.

Der ideale Ort für den

schönsten Tag in Ihrem Leben!

Familie Christodoulou

Untere Hauptstraße 1 · 84072 Au i. d. Hallertau

Telefon 0 87 52 / 86 90 392 · www.onassis-au.de

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Großer Festsaal · mehrere getrennte

Gastzimmer · ausreichend Parkplätze

Der besondere Gasthof in

idyllischer Umgebung!

Huberhof Airischwand

Fam. Selmayer · Airischwand 5 · 85405 Nandlstadt

Telefon: 08756 1276 · Telefax: 08756 1260

huberhof@airischwand.de · www.airischwand.de

Schöne Gartenterasse!

Täglich geöffnet: 11:30–14:00 / 17:30–23:00 (warme Küche)

Schloßhof Wolnzach

» Genuss in der Winterzeit «

von Montag-Samstag ab 17:30 Uhr

• XL- Burger mit Pommes € 5

• Schnitzel „Wiener Art“ mit Pommes € 5

• Ofenkartoffel mit Saisongemüse

und Kräuterquark € 5

Schloßhof Wolnzach

Schloßstraße 12, D-85283 Wolnzach

Tel.: 08442 9626060 · www.info@schlosshof-wolnzach.de

Partner der Gastronomie

Sellmaier GmbH

Hauptstraße 21

85395 Attenkirchen

Tel.: 08168 - 822

info@ogs-muc.de

www.sellmaier-gmbh.de

Wir kochen mit Liebe.

Gasthaus Spitzer

Das sympathische Gasthaus im Herzen der

Holledau mit Weinterrasse, neugestalteten

Gastraum und bekannt guter, regionaler Küche.

Gasthaus Spitzer

Lohweg 10 · 84072 Osterwaal

Tel: 08752 - 7455 · www.gasthaus-spitzer.de


3. Hallertauer

13.–15. Juni 2014

Attenkirchen

2014 ist es wieder so weit:

Attenkirchen wird

zur Bier-Hochburg!

Herzog

2014 ist es wieder so weit: Attenkirchen

wird erneut zu Bayerns Bier-Hochburg!

Vom 13.–15. Juni 2014 findet das

3. Hallertauer Bierfestival statt

Attenkirchen – Traditionelle Feste und

Märkte, Musik-Festivals und Konzertreihen,

an Veranstaltungen mangelt es der

Hallertau wirklich nicht. Umso erstaunlicher

ist, dass sich das HALLERTAUER

BIERFESTIVAL in der kleinen Gemeinde

Attenkirchen (Landkreis Freising) so rasch

einen solch beachtlichen Stellenwert gesichert

hat. Zur 2. Auflage im Jahr 2012

kamen rund 20.000 Besucher und waren

durchwegs begeistert von dem einmaligen

Lehmann

Charakter dieses größten bayerischen

„Bierverkostungs-Festivals“. Vom 13.–15

Juni 2014 findet nun das 3. Hallertauer

Bierfestival in Attenkirchen statt. Mit

mehr als 60 Bieren von Brauereien der

Hallertau und ausgewählten Gastbrauereien.

Mit einem breiten Musik- und

Unterhaltungsprogramm auf drei Bühnen.

Mit regionaltypischen kulinarischen

Spezialitäten. Mit zahlreichen Marktständen,

die traditionelles Handwerk offerieren.

Ein Angebot für Bier-Liebhaber, aber

auch für die ganze Familie.

Was das Hallertauer Bierfestival so besonders

sympathisch macht, ist das Fehlen

kommerziellen Interesses. Ausrichter ist

die Gemeinde, und annähernd 300 Bürger

aller Vereine im Ort engagieren sich

ehrenamtlich für diese Veranstaltung: bei

der Organisation, beim Auf- und Abbau,

beim Bierausschank, der Verkehrslenkung

oder der Werbung. Dieser gewaltige

Arbeitseinsatz ist auch der Grund, warum

das Hallertauer Bierfestival nur alle zwei

Jahre stattfindet.

Am erfolgreichen Konzept der Vorjahre

wird festgehalten. Der Eintritt ist frei. Der

Festival-Besucher erwirbt ein Bierkrügerl

(0,25 l für € 2.50) und beliebig viele Biertaler,

die er an den vier Großschänken

gegen ein Bier nach Wahl eintauschen

kann. Eine der Neuheiten des 3. Hallertauer

Bierfestivals ist der „Brauer-

Marktplatz“, wo Brauereien Spezialbiere

vorstellen, wie Fassgereifte Biere, Porter,

Stout oder India Pale Ales ...

Erneut wird extra für das Festival das

„Hallertauer Festivalbier“ eingebraut und

die Festival-Initiatoren versprechen ein

ganz neues Bier-Geschmackserlebnis. ah

Das ehrenamtliche Organisationsteam: Bürgermeisterin Brigitte Niedermeier, Wolfgang Braun, Josef Ostermeier,

Bernhard Nieder, Alexander Herzog, mit auf dem Foto die ehemalige Hopfenkönigin Veronika Springer.

Infos: www.hallertauer-bierfestival.de

oder 08168 42 999 59


BIERLAND HALLERTAU 29

Herzog

Herzog

Lehmann

Herzog

Herzog

Unter den zahlreichen Einsendern für das Onassis-Gewinnspiel in der HALLERTAU

Nr. 5/2013 wurden folgende Gewinner gezogen:Susanne Wegele, Freising · Monika

Bolling, Mainburg · Josef Kiening, Osterwaal · Monika Geltl, Mainburg · Kathrin

Baumeister, Mauern · Elke Fischer, Wolnzach · Franz Kraft, Günzenhausen-Au ·

Kornelia Brich, Au · Fritz Wagenseil, Nandlstadt · Christian Klessinger, Attenkirchen

Die Gewinner können sich über einen Verzehrgutschein in Höhe von € 15,00 freuen,

den sie im Restaurant Onassis, Au, erhalten

GEWINNSPIEL

Seit wann gibt es das

Restaurant Onassis in Au?

Erneut Gütesiegel

für Tourismusverband!

Der Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V. wurde aufgrund der erfolgreichen

Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems ServiceQualität

Deutschland in Bayern – kurz „ServiceQ“ – erneut als serviceorientiertes

Unternehmen ausgezeichnet. Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen

Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern, überreichte zusammen

mit Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer die Urkunde im

Rahmen des Bayerischen Qualitätstages in Nürnberg.

Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los · Rechtsweg ausgeschlossen

September 2000 März 2012 Mai 2013

Richtige Antwort ankreuzen, Namen eintragen, bis 30.03.14 senden

an: alexander.herzog@imago87.de oder per Fax: 08168 42 999-55.

Zu gewinnen gibt es 3 „Griechische Abende“

für 2 Personen.

Name, Vorname

PLZ, Ort

Telefon

Der Geschäftsführer des Tourismusverbands, Klaus Blümlhuber, bei der Urkundenübergabe

in Nürnberg. (v.l.n.r.: Ulrich N. Brandl, Klaus Blümlhuber, Franz Josef Pschierer)

Klaus Blümlhuber, Geschäftsführer des Tourismusverbands im Landkreis

Kelheim e.V., nahm die Auszeichnung persönlich entgegen: „Ich freue mich

sehr, dass wir bereits zum vierten Mal in Folge von ServiceQualität Deutschland

in Bayern auf Stufe 1 zertifiziert worden sind. Dieser Erfolg ist nur

durch eine starke Teamleistung möglich und ich danke daher dem gesamten

Team des Tourismusverbands sehr herzlich für das enorme Engagement,

das es das ganze Jahr über zeigt.“

www.tourismus-landkreis-kelheim.de


30

TERMINE & FESTKALENDER

Weihnachtsmarkt Christbaumhof Kaindl

ab 30.11. · täglich 10–17 Uhr · Hemhausen

Freisinger Altstadt-Christkindlmarkt

6.–31.12. · täglich ab 11 Uhr (24.12. ab 10 Uhr, 25./26. 12. ab

16 Uhr) · ehem. Schulhof St.-Georg-Schule

Christkindlmarkt Zehenstadel, Beratzhausen

14./15.12. · Sa 14–20 Uhr, So 14–19 Uhr · Paracelsusstrasse/Schlosshof

Antik + Flohmarkt Pfaffenhofen

Jeden 4. Sonntag des Monats · 06–14 Uhr · Volksfestplatz

Benefizkonzert zu Gunsten „Sternstunden e.V.“ des BR

So, 22.12.2013 · 17 Uhr · Hopfenlandhalle in Au ·

Benefizkonzert der Liedertafel Au zu Gunsten „Sternstunden

e. V. - Wir helfen Kindern“ des BR · Chor der Liedertafel,

Jugendchor der Liedertafel, Dellnhauser Bläserquartett,

Holledauer Rohrspatzn, u.v.m. Durch das Programm

führt Stefan Suchanek vom BR. Kartenvorverkauf ab

9.12.: Sonnenapotheke in Au (Tel. 08752 8690000).

Abensberg: Kuchlbauers Turmweihnacht

in den Adventswochen: Mi./Do 15–20 Uhr, Fr./Sa.

12–21 Uhr, So. 12-20 Uhr · über 80 Fieranten, Kunsthandwerker,

Märchenerzähler, großes kulinarisches Angebot

Landshuter Christkindlmarkt

bis 23. Dezember · Einzigartige Kulisse – inmitten gotischer

Bürgerhäuser, in der Freyung zu Füßen der Kirche St. Jodok

Claus von Wagner „Theorie der feinen Menschen“

Do, 16. 1.2014 · LSK-Theatersaal, Mainburg

Bertolt Brecht und Loriot in einer Person · „…immer

wieder komisch, böse auch bisweilen, aber schlicht

und einfach wunderbar gemacht.“ (FAZ) · www.clausvon-wagner.de

„Stadtball“ Geisenfeld

Sa, 1.2.2014 · Landgasthof Rockermeier in Unterpindhart

Torsten Sträter in „Selbstbeherrschung umständehalber

abzugeben“

13.2.2014 · LSK-Theatersaal, Mainburg · Sträter & Struppi

Standup-Comedy, skurrile Geschichten aus dem Ruhrpott:

Tiefschwarzer Humor des Gewinners des Passauer

Scharfrichterbeils 2012 und Poetry-Slam-Landesmeisters

NRW 2010 · www.torsten-straeter.de

Veranstaltungen in der Hallertau

Aktuelle Hinweise mit zahlreichen Suchmöglichkeiten

(Ort, Datum, Kategorie, etc.) finden Sie online unter:

www.hallertau.by/veranstaltungen.html

Markt Au

neu!

Mehrzweckhalle in Au!

Auf einer Gesamtfläche von ca. 2.100 qm und über zwei Ebenen bietet die

„Hopfenlandhalle-Au“ Platz für bis zu 1.600 Besucher bzw.eine Bestuhlung

für maximal ca. 800 Personen. Für den Sportbetrieb ist die Halle in zwei Teile

unterteilbar. Fertigstellung der Gesamtanlage erfolgte Ende 2011 inklusive

Neugestaltung des Schulpausenhofes, der nun als Dreh- und Angelpunkt

gleichzeitig als Vorplatz der Halle dient!

Belegungsanfragen und Reservierungen nimmt Frau Sachsenhauser von der

Marktverwaltung Au i. d. Hallertau gerne telefonisch oder per E-Mail entgegen:

Tel. 08752 178 20 · halleninfo@markt-au.de

Treue wird belohnt!

George Shuklin

Energie Südbayern geht mit neuem Mehrwertprogramm an den Start

Ab Oktober können sich Privatkunden für das neu entwickelte TreuePlus-

Programm von Energie Südbayern anmelden und von einer Senkung ihrer

Erdgas- und Stromkosten profitieren.

München – Mit dem neuen TreuePlus-Programm erweitert Energie Südbayern

sein service- und kundenorientiertes Angebot erneut. Das Programm ist auf die

Wünsche der Kunden ausgerichtet und bietet attraktive Rabatte auf Erdgas- und

Strom sowie zukünftig auch exklusive Prämien- und Informationsangebote.

TreuePlus startet Anfang Oktober, eine Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich.

Das Programm basiert auf Rabattstaffeln nach Treuejahren.

Bis zu 3 % Rabatt auf Energiekosten möglich

Je länger Kunden ihre Energie von Energie Südbayern beziehen – sei es Erdgas oder

Ökostrom –, desto mehr Rabatt erhalten sie auf den Nettobetrag ihrer Jahresverbrauchsrechnung.

Bereits im ersten Jahr nach erfolgter Anmeldung profitieren Kunden

von 1 % Ersparnis, nach drei Jahren steigert sich diese auf 2 %, nach fünf Jahren

auf 3 %. „Für unsere Kunden ist das System einfach und leicht verständlich. Anmelden

können sie sich online oder postalisch“, erklärt Jürgen Hitz, Hauptabteilungsleiter

Handel und Vertrieb bei Energie Südbayern: „Für die Kunden bleibt nach der Registrierung

alles beim Alten, unser TreuePlus-Programm enthält keine zusätzliche Vertragsbindung

und hat eine unbegrenzte Laufzeit.“ Weitere Informationen zum

Mehrwertprogramm finden sich auf einer eigens eingerichteten Internetseite unter:

www.esb.de/treueplus


Privat

Auch im digitalen Zeitalter gibt es noch gute Gründe,

nicht auf den klassischen Wandkalender zu verzichten:

Der Ring Junger Hopfenpflanzer präsentiert unter dem

Titel „Die Perlen der Hallertau“ einen Kalender mit

12 attraktiven Hopfenpflanzerstöchtern. Der Kalender,

dessen Auflage auf 750 Stück limitiert ist, kann für einen

Preis von 21,50 € erworben werden. Ein Teil der Einnahmen

wird für einen guten Zweck an „Sternstunden“, die

Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, gespendet.

Verkaufsstellen sind u. a. „The Sour Cherry Fotostudio“

sowie der Trachtenladen „Wiesnstadl“ in Mainburg und

das „Deutsche Hopfenmuseum“ in Wolnzach.

Adventliche Vielfalt

in Freising

Gegen Ende des Jahres besinnt sich Freising ganz

besonders seiner reichen bayerischen Traditionen.

So lockt die älteste Stadt an der Isar zur „staaden

Zeit“ Besucher aus nah und fern mit vielen vorweihnachtlichen

Veranstaltungen und zauberhaften

Weihnachtsmärkten.

Jeder Einzelne davon wartet mit ganz besonderen

Vorzügen auf. Der Adventsmarkt im Schafhof hingegen

ist ein Anziehungspunkt für Kunsthandwerker.

Über 50 von ihnen schlagen am 7. und 8. Dezember

ihre Stände im Künstlerhaus des Bezirks Oberbayern

auf und stellen Schmuck, Taschen, Keramik sowie

viele andere selbst gefertigte Produkte aus. Kinder

und Erwachsene schätzen das Angebot, im Rahmen

von Workshops Weihnachtliches zu gestalten. Die

Vereine der Stadt organisieren am 14. und 15. Dezember

einen eigenen Christkindlmarkt auf dem

Freisinger Marienplatz. Chöre und viele Attraktionen

sorgen für eine schöne Atmosphäre. Zum ersten Mal

findet in diesem Jahr vom 6. bis 31. Dezember der

„Altstadt Christkindlmarkt“ statt. Kunsthandwerk,

kulinarische Köstlichkeiten und ein abwechslungsreiches

Programm sollen die Besucher auf den

Christopher-Paudiß-Platz locken (Zugang via Heiliggeistgasse).

pixelio.de/Peter von Bechen

Zur Adventszeit zeigt das Diözesanmuseum Freising

eine kleine Sonderausstellung in den Räumlichkeiten

des Freisinger Mariendoms. Unter dem Titel „Heimkommen“

sind vom 29.11.2013 bis zum 2.2.2014

ausgewählte Krippen und Gemälde zu sehen, die

ursprünglich aus dem Dom stammen. Der Ausstellungsraum

ist freitags bis sonntags und feiertags

von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Öffentliche Führungen

finden zu diversen Terminen statt.

Weihnachtliche Bräuche, fast schon vergessene

Riten und Orte in Freising werden bei der heiterbesinnlichen

Kostümführung „Staade Zeit“ vermittelt

und auch besichtigt. Am Ende des Rundgangs wird

Glühwein gereicht. Auch im Asamtheater finden

einige vorweihnachtliche Veranstaltungen statt.

Am 5. Dezember um 20 Uhr wird die bekannte

Schauspielerin Michaela May „Heiteres und Besinnliches

zur Weihnachtszeit“ lesen. Das Musical

„Frohe Weihnachten kleiner Eisbär“ begeistert am

10. Dezember die ganze Familie.

Weitere Informationen sind im städtischen

Veranstaltungskalender „Freising(er)leben“

zu finden. Die Broschüre ist in der Tourist-Info

Freising unter Telefon 08161 5444111 oder

unter www.freising.de erhältlich.


Die besten Biere

der Hallertau

Ausgezeichnet bei Europas bedeutendstem Bier-Wettbewerb, dem

EUROPEAN BEER STAR 2013:

Hallertau – In Zeiten der Globalisierung

bietet gerade die unmittelbare Nachbarschaft

zu Produktrohstoffen einen unschätzbaren

Vorteil. Das gilt besonders für

Lebensmittel.

Natürlich auch für Bier. In dem weltweit

größten Hopfenanbaugebiet Hallertau

reift der wichtigste Rohstoff für Biere; in

nächster Nähe gedeihen

Braugerste und Brauweizen.

Die Tiefbrunnen der

Hallertau liefern bestes

Brauwasser. Kaum verwunderlich

also, dass die

Biere der Hallertauer

Brauereien von ausgezeichneter

Qualität sind.

Dies belegt auch der

„European Beer Star“ der

bedeutendste europäische

Bierwettbewerb, bei dem

sich 2013 mehr als 1.500

Biere dem Urteil einer

102-köpfigen Fach-Jury

stellten. Mehrere Brauereien

der Region konnten

in diesem Jahr Medaillen

mit nach Hause nehmen.

Die Schlossbrauerei Hohenthann

errang gleich

einen ganzen Medaillensatz:

Gold für das „Tannen

Hell“, Silber für „Kellerbier

hell“, Bronze für „Märzen“.

Müllerbräu Pfaffenhofen ist seit Jahren

mit verschiedenen Bieren unter den Gewinnern

beim European Beer Star. In diesem

Jahr konnte sich Junior-Chef Manuel

Müller über zwei Medaillen für ein Festbier

freuen: Gold in der Kategorie Festbier

und Bronze in der Kategorie „Consumers’

Favourite“, welche die Besucher der

Münchner Fachmesse drinktec in einer

Blindverkostung ermittelten. Ebenfalls zwei

Medaillen gehen nach Kelheim zur Weissbierbrauerei

Schneider für den Weizen-

Doppelbock „Aventinus“ (Silber) und das

„Kristallweizen“ (Bronze). Mit Bronze

dekoriert wurden die „Hochzeitsweisse“ des

Landshuter Brauhauses und der Weizenbock

„Vitus“ der Staatsbrauerei Weihenstephan,

Freising.

„Die Biere, die bei uns eine Auszeichnung

erhalten, können sich zu Recht als

weltbeste Biere bezeichnen lassen“, erklärt

Juniorchef Manuel Müller und Braumeister Alexander Büch nahmen bei der Siegerehrung auf der

„drinktec“ die Goldmedaille von den Präsidenten des Verbandes der Privaten Brauereien, Renate

Scheibner (r.) und Gerhard Ilgenfritz (l.), entgegen.

Dr. Werner Gloßner, Hauptgeschäftsführer

der Privaten Brauereien, die diesen Wettbewerb

vor zehn Jahren ins Leben gerufen

haben, und er erklärt auch gleich, warum.

Die eingereichten Biere werden in einer

Blindverkostung von einer Experten-Jury

exakt nach den Kriterien bewertet, wie

auch der Verbraucher Bier erlebt: Optik,

Geruch, Schaum, Farbe, Geschmack. Über

100 Fachleute verkosten zwei Tage lang die

eingereichten Biere. Labortests kennt der

European Beer Star-Wettbewerb genauso

wenig wie Mehrfachvergaben von Medaillen.

„Bei uns gibt es nur jeweils eine Gold-,

Silber- oder Bronzemedaille je Kategorie.

Möglicherweise ist das einer der Gründe,

warum Jahr für Jahr immer mehr Brauereien

in aller Welt sich an unserem Wettbewerb

beteiligen“, vermutet Gloßner.

Die prämierten Brauereien können das

Renommee des Wettbewerbes für ihre

Kommunikation nutzen.

„Wir kommunizieren natürlich

unsere Erfolge“,

erklärt Manuel Müller

von Müllerbräu, „das

macht die Verbraucher

neugierig.“ In den allermeisten

Fällen ließe sich

das auch an den Verkaufszahlen

ablesen, ergänzt

Gloßner, der von

Brauereien weiß, die

zweistellige Zuwachsraten

für EBS-prämierte

Biere erzielt hätten. Für

Müllerbräu kam die

Auszeichnung für das

Festbier heuer etwas zu

spät. „Wir wussten zwar

schon während des Pfaffenhofener

Volksfestes,

dass unser Festbier die

Goldmedaille gewonnen

hat, aber wir mussten

dies bis zur Preisverleihung

auf der drinktec,

also nach Ende des Volksfestes, geheim

halten!“ Danach gab es kein Festbier

mehr ...

Dafür kam SAT 1 und hat einen schönen

Fernsehbericht über Müllerbräu gedreht:

www.sat1bayern.de/news/20130918/

european-beer-star-award. ah

Einige der herausragenden Biere der

Hallertau können Interessierte auch vom

21.–23. Februar auf der Braukunst Live,

MVG-Museum, Ständlerstr. 20 in München

erleben: www.braukunst-live.com


BIERLAND HALLERTAU 33

Hohenthanner Schlossbrauerei:

Tannen Hell

Hohenthanner Schlossbrauerei:

Kellerbier

Consumers’

Favourite Award

Müllerbräu: Festbier

Hohenthanner Schlossbrauerei:

Märzen

Bayerische Staatsbrauerei

Weihenstephan: Vitus

Weisses Bräuhaus G. Schneider

& Sohn: Mein Kristall TAP 2

Landshuter Brauhaus:

Hochzeits Weisse

Weisses Bräuhaus G. Schneider

& Sohn: Unser Aventinus TAP 6


34

KULINARIK

Für Sie entdeckt!

Eiskeller von der Schlossbrauerei Au-Hallertau

Dieses Cuvée von edlen Bockbieren der Schlossbrauerei

Au-Hallertau reifte zwölf Monate in

original Rotwein- oder Whiskey-Fässern. Gelagert

im historischen Eiskeller bei ganzjährig weitgehend

gleichbleibenden Temperaturen.

Sichern Sie sich diese erlesene, limitierte Sonderabfüllung

mit der einzigartigen Aromakombination

gereifter Starkbiere und den typischen Geschmacksnoten

italienischer Rotweine oder schottischer

Whiskeys. Stammwürze 19 % · Alkohol 9,1 %

www.auer-bier.de

Hopfensecco

Aus natürlichen Aromen,

hochwertig reinem Bier

sowie Wein aus renommiertem

deutschen

Anbau entstand ein

geschmacklich-einzigartiges

Gesamtkunstwerk:

der „Hopfenbiersekt“.

Dieser prickelnde und

erfrischend-spritzige

Perlwein atmet die typischen

Aromen des Hallertauer Hopfens und

schmeichelt in seiner abgerundeten Fülle sowohl

dem weiblichen als auch dem männlichen

Gaumen. www.hopfen-secco.de

Goumetfleisch vom Weiderind

Robustrinder der

Rassen Galloway

und Angus – die

besondere Fleisch -

qualität ist das

Ergebnis erfolgreicher

Zucht in

naturnaher Haltung,

natürlicher Fütterung sowie stressfreier

Schlachtung in ausgewählten Metzgereien. Zur

Auswahl stehen: Lende, diverse Braten, Hochrippe,

Tellerfleisch, Gulasch, Rouladen, Hackfleisch,

Suppenfleisch, u.v.m.

Elitezucht Ampertal, Familie Wagner, Haag a.d.

Amper · www.elitezucht-ampertal.de

Schneider Weisse veredelt seine Klassiker zu einem Barrique-Cuvée

Kelheim · Schneider Weisse erweitert die Weizen-

Doppelbock-Spezialität Aventinus um ein Cuvée.

Für das einzigartige Aroma von „TAPX Mein Aventinus

Barrique“ wurden „Unser Aventinus“ und

„Aventinus Eisbock“ Ende 2012 in 100 Holzfässer

abgefüllt. Fast ein Jahr lang reifte das Weissbier

im neuen Holzfasskeller.

Stammwürze 21,5 % · Alkohol 9,5 %

www.schneiders-kaufladen.de

Alle Biere erhältlich bei:

Getränke Nieder, Nandlstädter Straße 6, 85395 Attenkirchen, Telefon: 08168 96096 · www.getraenke-nieder.de


BIERLAND HALLERTAU 35

Spezialbiere von Hopsteiner

Von der Münchner Messe in den Mainburger Biberbau

Bernd Friebe freut sich immer ganz besonders, wenn Joachim Gehde (r.) und Willi Mitter von Hopsteiner in seinen „Biberbau“ kommen – denn von

Zeit zu Zeit bringen sie außergewöhnliche Biere mit, die exklusiv in seiner gemütlichen Kneipe ausgeschenkt werden.

München/Mainburg – Als vor einigen Jahren die Nachricht langsam

über den Atlantik drang, dass sich in den USA eine quirlige

Brauer-Szene so intensiv wie erfolgreich mit neuen Aromahopfen

beschäftigt, um damit besonders hopfenbetonte Biere zu brauen,

wurde dies in der Hopfenwelt noch belächelt. Experimentelle

Randerscheinung einiger US-Freaks, kein nennenswerter Markt

für Hallertauer Hopfen, hieß es unisono.

Die Zeiten haben sich geändert. Der Siegeszug der US-Craft-

Brewers („Handwerksbrauereien“) sorgt längst für internationales

Aufsehen. Der Trend zu gehaltvollen Bieren mit eigenständigen

Geschmacksprofilen, als Gegenpol zu den „Industriebieren“, ist in

Europa und auch in Deutschland angekommen. Das Mainburger

Hopfenhandels- und -verarbeitungsunternehmen Hopsteiner hat

diese Entwicklung schon vor Jahren erkannt und begonnen, Biere

mit ausgewählten Hopfen und Rezepturen zu Versuchszwecken zu

brauen. So auch anlässlich der drinktec in München, der weltgrößten

Messe der Brau- und Getränkewirtschaft. Hopsteiners

technischer Direktor, Willi Mitter, und Geschäftsführer Joachim

Gehde ließen vier Biere des Typs „Pale Ale“ (ein obergäriges Bier

mit englischer Ale-Hefe und ausgeprägter Hopfennote) mit

unterschiedlichen Hopfensorten einbrauen, um von den Fachbesuchern

in einer Blindverkostung eine Bewertung zu erhalten. Das

„Basis-Bier“ war bei allen vier Sorten identisch. Die Unterscheidung

erfolgte nur durch die spezifische Hopfenstopfung, also der

Nach-Hopfung während der Gärung. Zugegeben wurden neben

den Hallertauer Aromasorten „Mandarina Bavaria“ und „Smaragd“

auch die Hopsteiner-Züchtung „Bravo“ in Form von Pellets und

Hopfenöl. 750 Testbögen konnte Hopsteiner an den fünf Messetagen

einsammeln und wichtige Erkenntnisse über die Wahrnehmung

von Hopfenaromen gewinnen (Info: www.hopsteiner.de).

Exklusiv im Biberbau

Am meisten Freude an diesen Hopsteiner-Experimenten hat dabei

der Mainburger Bernd Friebe. Der städtische Kulturreferent und

Gastronom hält in seinem Lokal „Biberbau“ (seit 28 Jahren!) immer

eine Vielzahl von regionalen und/oder außergewöhnlichen Bieren im

Angebot, was ihm über die Jahre ein treues Stamm-Publikum

beschert hat. Der „Clou“ im Angebot des Biberbaus ist aber stets das

exklusive Schankrecht an den von Hopsteiner eingebrauten

Spezialbieren! Wenn also Gede und Mitter neue, hopfenbetonte

Biere entwickeln, dann freut sich Friebe schon diebisch. Und mit

ihm seine Gäste. „Diese Spezialbiere sind unser absoluter Renner. Ich

habe zahlreiche Gäste, die gezielt nachfragen, wann wieder ein Faß

von Hopsteiner kommt.“ www.bernds-biberbau.de

Die erste Adresse

für Geschenke

„rund um den

Hopfen“

und mehr

Edle Weine und

Spirituosen

Feinste Pralinen

und Schokoladen

aus eigener

Herstellung

LUTZENBURGER

Weinhaus

Liqueurmanufaktur

Scharfstraße 1 · 84048 Mainburg

Telefon 08751 1027

info@hallertauer-hopfengold.de

www.hallertauer-hopfengold.de


Willkommen

beim

Rockermeier!

Der Landgasthof in Unterpindhart ist

beliebt bei Ausflüglern und Hochzeitern

Unterpindhart bei Geisenfeld –

Es gibt Bezeichnungen, deren

Bedeutung bzw. Hintergrund sich

nicht sofort jedem erschließen: Die

„Wiesn“ ist das Münchner Synonym für

das größte Volksfest der Welt. Oder

„60ger“ für einen Fußballverein, der mehr

mit Zwist und Chaos als mit sportlichen

Erfolgen Schlagzeilen macht.

Bezeichnet sich ein Gastronomiebetrieb

als „Landgasthof“, dann assoziiert man

damit ein überschaubares, eher einfaches

Speise- und Getränkeangebot in beschaulicher,

idyllischer, ländlicher Umgebung. Für

den „Landgasthof Rockermeier“ in Unterpindhart

bei Geisenfeld im Landkreis Pfaffenhofen

gilt diese Beschreibung nur sehr

bedingt. Klar, laut Wikipedia findet sich der

„Rockermeier“ in einer „ländlich geprägten

Ortschaft mit vielen Bauernhöfen und

Hopfengärten“. Aber gastronomisch zählt

das Objekt, das Edith und Karl Rockermeier

in den vergangenen 28 Jahren aufgebaut

haben, zu den Glanzlichtern der

Hallertau. Das gilt für die exzellente

Küche, wo Edith Rockermeier Regie führt

und die ohne jedes Chichi beste, ehrliche,

bayerische Regionalkost anbietet. Und das

gilt vor allem für das Angebot an Räumlichkeiten

und kulturellen Veranstaltungen,

die man so gar nicht mit einem

„Landgasthof“ verbindet.

Im Jahre 888 ist der Gasthof erstmals in

einer Kirchenschrift erwähnt. „Wir waren

Hopfenbauern mit einer Dorfwirtschaft“ erinnert

sich der 50-jährige Karl Rockermeier.

Als er mit 22 Jahren die Landwirtschaftsschule

absolviert hat, reift in ihm der Entschluss,

künftig auf Gastronomie zu setzen.

Eine Freundin bringt ihn mit der

Münchner Kleinkunstszene in Verbindung.

Rockermeier sieht die jungen Michael Mittermeier

und Andreas Giebel in München

vor 20 Leuten spielen –und lädt sie spontan

nach Unterpindhart in seinen Gasthof ein,

wo der Saal mehr als 200 Zuhörer fasst.

Viele der heutigen Stars, wie Willy Astor,

Ottfried Fischer, Django Asül oder Monika

Gruber, haben in der kleinen Hallertauer

Gemeinde ihren ersten großen Auftritt vor

vollbesetzten Rängen. Die „Kleinkunstbühne

Rockermeier“ ist wohl auch deshalb

von Beginn an so erfolgreich, weil Karl

selbst als Musiker und Hochzeitslader


KULINARIK 37

unterwegs ist („Die Gstanzl hab ich mir auf

dem Bulldog im Hopfengarten ausgedacht“)

und von jeher einen „besonderen Draht“ zu

Künstlern entwickelt. Parallel zum Aufbau

der Kleinkunstbühne verfolgen die Rockermeiers

schnell ihren für den Standort

naheliegenden Plan, die Gastronomie für

Veranstaltungen auszubauen. Dazu wird

ein Catering-Angebot aufgebaut,

mit dem Karl sogar Kunden

in Berlin bedient. Die ersten

Familienfeiern und Hochzeiten

folgen. Die Mundpropaganda

funktioniert prächtig. Der „Rockermeier“

wird zum Sehnsuchtsziel

für Brautleute (und

findet sich längst auf einschlägigen

Internet-Foren): Zwischen

März und Oktober gibt es heute

kein Wochenende ohne Hochzeitsfeier!

Die Rockermeiers

investieren über die Jahre entsprechend:

Die bestehenden

Räumlichkeiten werden aufwändig

ausgebaut und erweitert;

vor sieben Jahren kommt

ein großer neuer Saal im mediterranem

Stil hinzu. Zwei Säle, zwei unabhängig

funktionierende Großküchen und

diverse Nebenräume können sie heute

in ihrem „Termingeschäftsbetrieb“

(Rockermeier) anbieten. Die Gäste

kommen längst nicht mehr nur aus

der unmittelbaren Nachbarschaft: Der

„Rockermeier“ wird heute für Gesellschaften

im Umkreis von bis zu 80 Kilometern

gebucht!

Karl Rockermeier mit seinen „Hochzeitspferden“.

Für Hochzeiten bieten sie auch einen erstaunlichen

Komplett-Service: Neben den

zehn eigenen Gästebetten werden Unterkünfte

vermittelt, ein Shuttle für Gäste

zu ihren Quartieren angeboten, steht ein

eigener Oldtimer zur Verfügung sowie

eine Hochzeitskutsche. Dafür haben sich

die Rockermeiers sogar zwei Schwarzwälder

Kaltblüter angeschafft! Bis zu 30 Personen

sind bei den großen Feiern im

Einsatz. Dann geht auch die 13-jährige

Tochter schon mal ihren Eltern zu Hand.

Dem hohen Qualitätsanspruch auch bei

Groß-Events werden die Autodidakten

Rockermeier durch den Einkauf bester

Rohstoffe ausschließlich in der Region

sowie vor allem durch leidenschaftlichen

Einsatz gerecht: „Man kann ein Sache

nur mit Herzblut wirklich gut machen!“

An Veranstaltungstagen steht Edith schon

morgens um 5.00 Uhr in der Küche, um

erste Arbeiten zu verrichten. Oft endet der

Arbeitstag dann erst weit nach Mitternacht,

wenn die Gäste längst das Haus verlassen

haben. Trotz dem hohen Arbeitspensum

sind Edith und Karl mit „viel Spaß dabei,

weil die Arbeit so vielseitig ist.“ Nachdem

der Landgasthof Rockermeier

nur am Wochenende für

„normale“ Besucher geöffnet

ist und dann neben den gemütlichen

Gasträumen einen schönen

Biergarten mit einem

großen Kinderspielplatz offeriert,

bleibt den beiden Gastronomen

unter der Woche auch

mal Zeit für Privates. Dann

packen die Rockermeiers ihre

Räder in den Bus und machen

Kurzausflüge. Karl entspannt

sich ansonsten mit ausgedehnten

Kutschenfahrten („das ist

ein richtiger Sport“), wenn er

nicht neue Projekt ersinnt: Im

Frühjahr eröffnet die „Hausbrauerei

Rockermeier“, die derzeit aufgebaut

wird. „Ich hatte immer schon mit

Hopfen und Bier zu tun und erfülle mir

damit einen Traum.“ Man sieht nur mit

dem Herzen gut (Antoine de Saint-Exupéry).

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Landgasthof Rockermeier

Bachstraße 3 · 85290 Unterpindhart

Telefon 08452 608

www.landgasthof-rockermeier.de

Rezept: Pindharter Wildschweinbraten

Zutaten für 4 Personen:

· 1 kg Wildschwein

· Öl oder Butterschmalz zum Anbraten

· 1 l kräftigen Rotwein

· 1 große Zwiebel

· 1–2 Nelken

· 2–3 Knoblauchzehen

· 2 Zweige Rosmarin

· 3 Lorbeerblätter

· 6 Wacholderbeeren

· 1 EL Tomatenmark

· Waldpilze nach Belieben

Zum Abschmecken: 1-2 EL Preiselbeer-

Gelee, Salz, Pfeffer

Fett in einem großen Topf erhitzen, das Fleisch rundum scharf anbraten. Das

Fleisch herausnehmen und die Zwiebeln mit dem Tomatenmark kurz anbraten.

Fleisch und Gewürze zugeben und mit Rotwein aufgießen. Auf kleiner Flamme

90–120 Minuten sanft simmern lassen.

Wildschweinfleisch ist fest und braucht Zeit, um mürbe zu werden. Nicht stark

kochen, sonst wird das Fleisch fest.

Wenn der Braten gegart ist, die Rosmarinzweige entfernen und die Soße mit

Preiselbeer-Gelee, Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, gibt in Butter gebratene

Waldpilze dazu.

Tipp: Wildschweinbraten nach diesem Rezept eignet sich ideal zum Vorkochen.

Dazu passen hausgemachte Spätzle und Rosenkohl mit Speck.

Gutes Gelingen wünscht Edith Rockermeier!


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38

FREIZEITANGEBOT



















zünftiges Spanferkelessen-satt!

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Tagung·Restaurant·Wellness

ant·Wellness

Ziegelstraße 4, 85283 Wolnzach

Tel. 08442 9681-0

Klassisches

Frühstücksbuffet:

Semmeln,

Brezen, Croissants und

König-Ludwig-Brot g frische

ot·vers

verschiede-

ne Wurst und

Käsespezialitäten

·verschiedenste Marme-

laden und

Frischkäsesorten

· Honig · zweierlei Joghurt

und frischer

Obstsalat · Rührei,

Speck

und Nürnberger

Rostbratwürstchen stchen ·

Kaffee

und

Tee · Orangensaft

und Wasser Kulinarisches

zur

Einstimmung:

Kartoffelsf

suppe

· Vitello

Tonnato · Melonenschiffchen

hffchenfc

h

mit geräuchertem Schinken · Krabbencocktail mit grü-

nem

Spargel · reichhaltiges Salatbüffet mit

dunklem

Balsamicodressing Senf-Honig-Dressing hausge-

Kartoffel-Bier-Brote und

·

ote

ragout b ro

essing

machte

In der Hauptsach’: Wild-

und

Preiselbeerbirne

·

Lachssteak

mit

Kräuter-

kruste

·Krustenschweinebraten mit Dunkelbiersauce ·

Gemüsestrudel strudel mit Balsamicoglace

und

Tomatensauce

· Mandelbrokkoli, Bayrischkraut, raut,

Brezenknödel,

Petersilienkartoffeln

Zum guten

Schluss G’schleckiges

aus

der

himmlischen

Engelsküche:

Hausgemachte

Plätzchen ·Bratapfel mit Vanillesauce anillesauce·

Glühweincreme

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STANGLMAIER

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Markus Pielenz

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Am Wörth 10 - Freising

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Wir suchen laufend Objekte


Besondere Museen der Hallertau

Historische Werkstatt in Pfaffenhofen a.d. Ilm

MUSEEN

39

Älteste Lebzelterei und Wachszieherei Deutschlands mit Wachszieherei-Museum. Seit 1610 bis heute Fertigung

nach Handwerkstradition von Lebkuchen, Kerzen und Votivgaben. Führungen nach Vereinbarung möglich.

Hauptplatz 6, 85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm · Telefon: 08441 9787

kelten römer museum manching

Landratsamt Pfaffenhofen

Vor über 2000 Jahren befand sich in Manching eine der bedeutendsten keltischen Städte Europas. Das kelten römer

museum manching präsentiert Funde aus über 100 Jahren archäologischer Ausgrabungen der Keltenstadt an der

Donau und lässt den damaligen Alltag der Menschen greifbar nah erleben. Entdecken Sie beeindruckende Funde wie

einen der größten Goldschätze dieser Zeit oder bestaunen Sie das einzigartige Goldbäumchen. Werkzeuge, wie Sie

zum Teil noch heute verwendet werden, zeugen von hoch spezialisiertem Handwerk und entwickelter Landwirtschaft.

Preziosen aus dem Mittelmeergebiet dokumentieren die weit reichenden Handelskontakte der Manchinger Kelten.

Öffnungszeiten in der Wintersaison (1.12.2013 bis 31.01.2014): Mo: geschlossen, Di–Fr: 9.30–15.30 Uhr, Sa/So/Feiertag:

10.30–16.30 Uhr · Im Erlet 2, 85077 Manching · Telefon: 08459 32373-0 · www.museum-manching.de

Radiomuseum in Rottenburg

Sammlung von Rundfunkgeräten ab 1925 und Experimentierecke für Kinder.

1. und 3. Sonntag im Monat von 13–17 Uhr, Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung.

Neufahrner Str. 3, 84056 Rottenburg a. d. Laaber · Theodor Lanzl, Telefon: 0871 2755174 · www.rmrl.de


Versuchungen

sollte man

nachgeben –

wer weiss,

ob sie

wiederkommen.

(Oscar Wilde)

Mein Bier der Hallertau!

IMAGO87


DAS BIER-TERZETT 41

Hallertauer Biere

im Test

THILO STEINDORF, CHRISTIAN HERMANN und ALEXANDER

HERZOG (v.l.n.r.) verkosten besondere Hallertauer Biere

In dieser Rubrik stellt die HALLERTAU jeweils drei Bier-

Besonderheiten vor: z. B. besonders gehopfte, temporär erhältliche,

prämierte oder erstmals gebraute Biere.

Das Bier-Terzett bei der Verkostung (v.l.n.r.): Brau-Ingenieur Thilo

Steindorf, Bier-Gourmet Christian Hermann und HALLERTAU-

Herausgeber Alexander Herzog

„Red Nax“

Müllerbräu, Pfaffenhofen

Bewertung:

„Tannen Hell“

Hohenthanner Schlossbrauerei

Bewertung:

„Doldensud“

Riedenburger Brauhaus

Bewertung:

Alkohol: 7,0 Vol. · Stammwürze: 19

Besonderheit: filtriertes, obergäriges

Imperial Pale Ale

Farbe/Optik: bernsteinfarben, feinporiger

Schaum

Geruch: ausgeprägte Fruchtnoten (Mango-

Pfirsich, Zitrus)

Hopfenaroma, -bittere: trotz intensiver

Hopfenaromen angenehm rund mit malzbetontem

Abgang

Vollmundigkeit: sehr gehaltvoll, malz -

aromatisch

Rezenz: sehr kräftig

Gesamteindruck: Ausgeprägter Malzcharakter

und zurückhaltende Bittere machen

dieses Bier für Konsumenten interessant,

die dabei sind, Biere neu zu entdecken.

Alkohol: 4,9 Vol. · Stammwürze: 11,9

Besonderheit: Goldmedaille beim European

Beer Star 2013

Farbe/Optik: goldfarben, hell, klar,

schöner Schaum

Geruch: wenig aromatisch, leichte Malznote

Hopfenaroma, -bittere: wenig ausgeprägt

Vollmundigkeit: ausgeprägt, süffig

Rezenz: dezent-spritzig

Gesamteindruck:

Ein typisches altbayerisches Helles,

das die Braumeisterkunst erkennen

lässt.

Alkohol: 6,5 Vol. · Stammwürze: 15,5

Besonderheit: 55 BE, naturtrübes, obergäriges

India Pale Ale, Sud Nr. 13

Farbe/Optik: hell-bernsteinfarben, feinporiger

Schaum

Geruch: ausgeprägte Fruchtnoten

(zitrus-orange), hopfig

Hopfenaroma, -bittere: sehr ausgeprägtes

Hopfenaroma, starke, aber

nicht unangenehme Bittere

Vollmundigkeit: sehr gehaltvoll

Rezenz: angenehm kräftig, rund

Gesamteindruck:

Eine überzeugende Interpretation des

IPA, ohne in Extreme zu verfallen.

Bewertungsskala:

Sensation, ein Bier zum Niederknien!

Herausragendes Bier, unbedingt probieren!

Feines Bier, lohnt auch einen Umweg!

Gut trinkbares „Tafel-Bier“

Akzeptabel, hinterlässt wenig Eindruck

Der Braumeister sollte sich Rat holen


?

EIN BILD UND SEINE GESCHICHTE

42

Gewinnen Sie ein

Hallertau-Menü für 2 Personen

GEWINNER DER PREISFRAGE

AUS DER LETZTEN AUSGABE

WER KENNT DIESES HALLERTAUER HAUS?

Unter allen Einsendern, die bis zum 28.03.2014 richtige Hinweise

liefern, verlost das Magazin HALLERTAU eine Einladung für 2 Personen

in den Landgasthof Rockermeier in Unterpindhart (www.landgasthofrockermeier.de).

Die Auflösung gibt es dann in der nächsten Ausgabe des Magazins

HALLERTAU (Frühjahr 2014).

Einsendungen an: alexander.herzog@imago87.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des Magazins HALLERTAU

sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Wer wusste die richtige Antwort auf unser

Fotorätsel in der Ausgabe 1/2013?

Bei dem abgebildeten Gebäude handelt es sich

um das Binder Blas-Anwesen in Nandlstadt.

Unter zahlreichen richtigen Einsendungen

wurde per Los ein Gewinner ermittelt:

Monika zur Lage aus München (Foto) hatte das

Glück und durfte sich bei Flora Mediterranea

in Königsgütler (Au i.d. Hallertau) einen

Oleander aussuchen. Bei einem so vielfältigen

Angebot an attraktiven mediterranen Pflanzen

und mehreren hundert Oleandern war das

gar nicht so einfach!

Die Redaktion gratuliert der Gewinnerin und

bedankt sich ganz herzlich bei Maria Sansoni

von Flora Mediterranea für die Auslobung des

attraktiven Preises und den freundlichen Empfang

in der Gärtnerei (www.floramediterranea.de).


Wir planen, bauen und

gestalten Ihr einzigartiges

grünes Gartenparadies.

Sprechen Sie uns an:

Sichern Sie sich rechtzeitig

einen Ausführungs-Termin

für 2014!

Ihr Roland Köchel

Tel. 08752 8655902

« In einem Garten ging das Paradies verloren,

in einem Garten wird es wieder gefunden ...»

Blaise Pascal (1623 -1662)

Dimension Grün Gartenplanung, Ausführung und Gestaltung, Gartenpflege, Gärtnerei

Königsgütler 5 · 84072 Au · Tel. 08752 8655902 · dimension-gruen@web.de · www.dimension-gruen.de


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