hallertau magazin 2012-2

Hallertau

Entdecken Sie das bayerische Hopfenland, eine einzigartige europäische Kulturlandschaft! Reportagen über Menschen, Landschaft, Feste, Freizeitangebot, Spezialitäten, Geschichte, Hopfen und Bier…

hallertau

Leben und Urlauben in einer einzigartigen europäischen Kulturlandschaft

Ausgabe 2 / 2012

magazin

HOPFEN-NESTOR:

Heiner

Barth

Monique

Sonnenschein

und ihr Kinder-Paradies

Wildenberg

Beer Star-Sieger

aus der Hallertau

Schmecken!

European Beer Star

Gewinner

Genießen!

Hallertauer

Spezialitäten

Erleben!

Hallertauer

Klettergarten


Wir bringen Botschaften auf den Weg!

VERANSTALTUNGEN

AUSSTELLUNGSBAU

PRESSEARBEIT

25

1 9 8 7 – 2 0 1 2

MARKETING

KONZEPTION

BERATUNG

IMAGO87

IMAGO87 GmbH, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Mediengestaltung

Hauptstraße 22, D-85395 Attenkirchen/Hopfenland Hallertau · Tel. +49 8168 42999-50 · www.imago87.de


PORTRAIT

06 Heinrich Johannes Barth

Der Nestor der Deutschen Hopfenwirtschaft

10 Pippi Langstrumpf kommt aus der Hallertau

Zauber-Mitlach-Theater von Monique Sonnenschein

19 Queen Elisabeth

Interview mit Elisabeth Fuß, Hopfenkönigin 2012

SERVICE

25 Hallertauer Immobilien-Barometer,

von Immobilien-Experte Peter Stanglmaier

Herzog Foto: Privat Lehmann

TOURISTIK

21 Nachrichten vom Tourismusverband Hallertau

34 Hopfenmekka Mainburg

Interview mit Mainburgs 1. Bürgermeister Josef Reiser

35 Impressionen vom 7. Hopfakranzlfest 2012

KULINARIK

18 Stefans Kochkurse im Gasthaus Spitzer

36 „Heit abend gibt’s a Rehragout ...“

Gasthaus Randlkofer in Leibersdorf

BIERLAND HALLERTAU

09 Weltenburger sind Weltmeister!

12 Hallertauer Hopfen für die besten Biere der Welt

16 European Beer Star:

Die Stars der Hallertau!

41 Hallertauer Biere im Test

Das Bier-Terzett Willi Abele, Alexander Herzog und

Thilo Steindorf verkosten besondere Hallertauer Biere

HALLERTAUER UNTERNEHMEN

28 Zielgruppe: Helden

Wie das Mainburger Unternehmen HAIX zum Global Player wurde

FREIZEITANGEBOT

30 Wipfelglück

48.441° Nord, 11.419° Ost ... und dann nach oben:

Waldklettern in der Hallertau

38 Verkauft und versteigert ...

Dramatisches Geisenfeld – szenische Stadtführungen

RUBRIKEN

05 Editorial

14 Schenken Sie die Hallertau!

20 Festliche Biere für festliche Tage

26 Termine & Festkalender

27 Festlicher Rahmen für Ihre Feier

40 Museums-Informationen

42 Ein Bild und seine Geschichte

IMPRESSUM:

Hrsg.: IMAGO87 GmbH in Kooperation mit dem Tourismusverband Hallertau e.V., Türltorstraße

16-20, 85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm · www.tourismusverband-hallertau.de

Konzept, Design: IMAGO87 GmbH, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Mediengestaltung,

Hauptstr. 22, 85395 Attenkirchen/Hallertau · Tel: 08168-42999-0 · www.imago87.de

Redaktionsleitung: Alexander Herzog

Druck: Druckhaus Kastner, Wolnzach · Titelbild: Monique Sonnenschein

Autoren dieser Ausgabe (alphabetisch): Alexander Herzog, Maité Herzog, Rainer-Bülent

Nowak


unser Wochenmagazin für die ganze Hallertau mit den lokalen Zusatzmedien



DER GEISENFELDER

der tägliche Erlebniskanal der Hallertau

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Wir suchen laufend Objekte


EDITORIAL 5

HALLERTAU-Herausgeber

Alexander Herzog bei der Hopfenkönigin-Wahl

mit den strahlenden

Eltern der neuen Hallertauer

„Queen“, Franziska und Josef

Fuß (l.). Bericht Seite 19

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn Sie diese 4. Ausgabe des Magazins

HALLERTAU in Händen halten, dann ist

das Hopfenanbaugebiet Hallertau saisonbedingt

um seine herausragende Attraktion

ärmer: den Hopfen.

Herbst-Nebel liegt jetzt über den imposanten

Gerüstanlagen, in denen bis September

der wichtigste Grundstoff für die Biere

in aller Welt heranwachsen. „Hopfen aus

der Hallertau – für die besten Biere der

Welt“ ist auch der Titel eines Films, der im

Auftrag des Hallertauer Hopfenpflanzerverbandes

in über 15-monatiger Produktionszeit

entstanden ist. Ein Film, der für

Beteiligte wie Laien gleichermaßen

Aufschlussreiches über das „Grüne Gold“

liefert. Wussten Sie, dass der Hopfenanbau

40 mal mehr Stunden Arbeitseinsatz pro

Hektar erfordert als der Weizenanbau?

Oder dass der Hopfen – bei entsprechend

günstigen klimatischen Bedingungen – bis

zu 30 cm pro Tag wächst?

Mehr über den Film und das sogenannte

Making-of erzählen wir Ihnen in diesem

Magazin.

Apropos Filmbeiträge. Von Heidi Deml

(„Heidi und die Hunde“, HALLERTAU

Magazin 3/2012) erreichte uns folgende

Zuschrift:

Das freut uns natürlich aufrichtig, wenn

wir mit unserem Magazin eine solche

Resonanz auslösen und Beiträge in anderen

Medien anstoßen.

Vielleicht wird ja der eine oder andere

Kollege auch in diesem Heft fündig, bei

Monique Sonnenschein, Franz Haimerl

oder Heiner Barth beispielsweise.

Ganz besondere Menschen, die in dieser

ganz besonderen Kulturlandschaft leben,

diese mit geprägt und eine ganze Menge

bewegt haben.

Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß mit

dieser Ausgabe der HALLERTAU und

schon heute frohe und erholsame Festtage

sowie einen guten Start ins Neue Jahr!

Ihr Alexander T. Herzog,

Redaktionsleiter/Herausgeber,

Stellvertretender Vorsitzender des

Tourismusverbandes Hallertau

Kontakt: alexander.herzog@imago87.de

Hallo Maite und Alexander Herzog,

am Mittwoch, den 4.7.12 war ich mit

meinen Hunden als Gast live in der Abendschau

und einen Tag zuvor drehten sie den

Einspieler bei uns zu Hause. Sie sind

aufgrund eures „hallertau magazins“ auf

mich aufmerksam geworden.

Anbei der Link: www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/abendschau/

heidi-deml-hunde-hundetrainerinhund100.html

Viel Spaß beim Anschauen! Heidi


6

PORTRAIT

Heinrich Johannes Barth

Der NESTOR der Deutschen Hopfenwirtschaft

von Alexander Herzog


PORTRAIT 7

Nürnberg/Hallertau – Beginnen

wir mit einem Blick in die

Zukunft. Beispielsweise ins Jahr

2050. Die internationale Pharmaindustrie

hat inzwischen das Know-How über die

vielfältigen, heilenden Wirkungen des

Humulus lupulus längst in zahlreichen

Medikamenten umgesetzt. Von anfänglich

homöopathischen Mengen Hopfen, die

Pfizer und Co. in der Hallertau bezogen

hatten, sind inzwischen Tonnen geworden.

Die Pharmaindustrie hat den Bierbrauern

seit einigen Jahren sogar den

Rang als wichtigster Abnehmer des Hopfens

abgelaufen. Ja, die Einkäufer der

Brauereien haben ihre liebe Not, jedes

Jahr ihren Bedarf zu decken, was oft nur

über den völlig überhitzten Freimarkt

möglich ist, weil sich die Pharmaunternehmen

über langfristige Verträge mit den

Hopfenhändlern Jahr für Jahr den Großteil

der Ernte gesichert haben. Brauereien,

die bisher den Großteil der Hopfenernte

abgenommen haben, müssen nun mit

Käufern außerhalb ihrer Industrie um den

Rohstoff Hopfen konkurrieren. Allenthalben

spricht man wieder vom „Grünen

Gold“.

Familienunternehmen seit 1794

Mein Gesprächspartner schmunzelt über

dieses Szenario. „Zu utopisch“, meint er,

so weit könne man unmöglich in die Zukunft

schauen. „Wissen wir denn überhaupt,

ob dann z. B. der Klimawandel

einen Hopfenanbau im bisherigen

Ausmaß in der Hallertau überhaupt noch

ermöglicht?“ Und ob aus dem 5-10-prozentigen

Anteil der Hopfenproduktion,

die heute außerhalb der Brauwirtschaft

zum Einsatz komme, signifikant mehr

werden, sei mit vielen Fragezeichen versehen.

Ich bin zu Gast beim „Nestor“ der Deutschen

Hopfenwirtschaft, Heinrich Johannes

Barth, der über mehr als 50 Jahre den

Aufstieg der internationalen Unternehmensgruppe

Joh. Barth & Sohn zum Weltmarktführer

in Sachen Hopfenveredelung

und -handel maßgeblich begleitet hat.

Heinrich Johannes Barth, der die sechste

Generation eines Familienunternehmens

repräsentiert, das 1794 gegründet wurde,

empfängt mich an seinem Wohnsitz in

Nürnberg. Die 86 Lebensjahre sieht man

dem groß gewachsenen, schlanken Mann

überhaupt nicht an. Nicht, wenn man

weiß, dass er er noch regelmäßig Golf

spielt. Schon gar nicht, wenn er mit großer

Leidenschaft und profundem Sachwissen


8

PORTRAIT

über die Hopfenwirtschaft erzählt. Bis

1997 war er noch operativ im Unternehmen

tätig. Jetzt genießt er den Ruhestand

in seinem mittelalterlichen Patrizierhaus

mitten in Nürnberg. Wenngleich ihn das

Thema Hopfen natürlich nicht loslässt.

„Ich werde schon noch auf dem Laufenden

gehalten und auch mal um meine Meinung

gefragt.“ Kein Wunder bei der Erfahrung.

Und bei der Barthschen Tradition,

die Unternehmensführung immer auf

mehrere Schultern meist zweier Generationen

der Familie zu verteilen.

Beim Hopfenzupfen dabei

Bereits im Mai 1945 tritt der vom Krieg zurückgekehrte

„Heiner“ Barth in die Firma

ein, um diese zusammen mit seinem Vater

nach den verheerenden Kriegsjahren wieder

zu alter Bedeutung zu führen. Den Hopfen

lernt er schon früh kennen auf dem

familieneigenen Hopfenbetrieb Barthhof

bei Wolnzach, den seine Mutter leitet. „Ich

lebte bereits seit 1934 während der großen

Ferien auf unserem Hopfengut und wurde

beim Hopfenpflücken, Messen, Stangeln bis

zum Darren eingesetzt“, erinnert sich Barth.

Und er lernt früh die Menschen kennen,

die mit Hopfen zu tun haben: die Hopfeneinkäufer

oder Schmuser („schmusen“ ist

jüdisch und bedeutet „schön reden“/

Anm.d.Red.), die Hopfentreter, die Bonitierer,

die Waagmeister. Und natürlich die

Hopfenpflanzer. Mit der Familie Bogensberger,

die den Barthhof 1978 erwirbt,

verbindet ihn noch heute ein freundschaftliches

Verhältnis.

In den 50er Jahren – nach einigen sehr

schlechten Hopfenernten – ist der junge

Barth wochenlang im Gebiet unterwegs, um

für seine Idee der langjährigen Hopfenkontrakte

zu werben, über die heute ca. 70-80 %

der Ernte erfasst sind und so Produzenten,

Handel wie Abnehmer Planungssicherheit

verschaffen.

„Wir haben uns damals wirklich bemüht,

waren allerdings nur bedingt erfolgreich“,

erzählt Barth, „viele Bauern argumentierten,

wir können doch nicht verkaufen, was

wir noch gar nicht haben!“ Diese Anfangskontrakte

liefen auf fünf Jahre zu DM 500

je Zentner.

Bis 1977 unterhielt die Familie Barth einen eigenen Hopfenbaubetrieb bei Wolnzach.

Die rollenden Hügel der Hallertau

Im Jahre 1977, seine Firma war längst vom

reinen Handelsunternehmen zum internationalen

Mischkonzern für Hopfenhandel

und Hopfenverarbeitung geworden, geht

Heinrich Barth in die Vereinigten Staaten,

wo Joh. Barth & Sohn das große US-Unternehmen

John I. Haas, Washington,

übernommen hatte. Rund 26 Jahre lebt er

mit seiner Familie in Washington D.C. und

leitet bis zu seinem Ruhestand 1997 die

Geschäfte in Nordamerika. So gern er in

den USA gelebt hätte, so sehr habe er sich

über seine Rückkehr 2003 in seine Heimatstadt,

die ehemalige Hopfenmetropole

Nürnberg und die nahe Hallertau gefreut,

die er regelmäßig bereist. Um Freunde zu

besuchen oder an der Hopfenrundfahrt

teilzunehmen. „Ich bin gerne hier. Die rollenden

Hügel und die wohlbestellten Hopfengärten

und Felder sind eine Attraktion

der Hallertau. Ein Land im Wohlstand mit

schönen Dörfern, angenehmer Gastlichkeit

und weltoffenen Menschen“, schwärmt

Heinrich Barth. Dabei habe die Region

und die Hopfenwirtschaft während der

letzten 50 Jahre ganz erhebliche Veränderungen

erfahren. Die Bedeutendste war die

Mechanisierung der Landwirtschaft. So

haben Pflückmaschinen Tausende von

Erntehelfern ersetzt, die während der

„Pflücke“ die Hallertau bevölkerten. Oder

die Bedeutung der Hopfenveredelungswerke,

den Aufbau moderner Lager- und

Kühlhäuser sowie die Einführung von

Quadratpackungen anstelle der alten Originalballen

und eine Flexibilisierung der

Siegelung.

„Kaum ein Gebiet des Hopfenweltmarktes

ist besser für die Zukunft aufgestellt als

die Hallertau. Ich bin stolz darauf, dass Joh.

Barth & Sohn stets an der Spitze des Fortschrittes

steht.“

Und Barth sieht für die Zukunft zunehmende

Konzentrationstendenzen: „Es

werde immer weniger, dafür größere Hopfenbaubetriebe

geben“, prognostiziert der

Hopfenmarktkenner. „In den USA bewirtschaften

60 Pflanzer die gleiche Fläche wie

bei uns 1.100 Landwirte!“ Die Handelsunternehmen

haben diese Entwicklung

bereits hinter sich.

Am meisten Kopfzerbrechen macht Barth

aber die „maßlose Konzentration auf

Brauereiseite, wo heute fünf Braukonzerne

den Weltmarkt dominieren“ und damit natürlich

eine enorme Marktmacht besitzen.

Vertrag ist Vertrag

Hopfenpreise waren und sind ein Ergebnis

von Angebot und Nachfrage. Und auch von

Ernteerträgen. Drei große (1949/1981/ 2007)

und mehrere kleinere Haussen hat Barth in

seiner Berufslaufbahn erlebt, wie zuletzt

2007, als zwei Minderernten den Hopfenpreis

nach oben trieben. „So mancher Vertrag

stand da im Feuer“, erinnert sich der

Hopfenkaufmann, „wer seinerzeit langfristige

Kontrakte abgeschlossen hatte, war der Gewinner.

Heute ist wieder zuviel Hopfen am

Markt. Aber es wird sich wieder einpendeln.“

Unabhängig von der Marktsituation gibt

es bei Barth von jeher eine goldene Regel:

Vertrag ist Vertrag.

Was die Zukunft betrifft, ist für Heinrich

Barth die Entwicklung sogenannter „Craft

Breweries“ in den USA interessant (kleinere,

handwerklich geprägte Brauereien/

Anm.d.Red.), von denen es inzwischen

mehr als 3.000 gibt, die zum Teil rasant

wachsen und gegenüber den Großbrauereien

ein Vielfaches an Hopfen verwenden,

um charaktervolle Biere zu brauen.

Inzwischen seien ähnliche Entwicklungen

auch in skandinavischen Ländern, Österreich

oder Italien feststellbar, weiß Barth.

In Italien kennt er sich besonders gut aus.

Er ist in Meran/Südtirol geboren und seine

Ehefrau ist Mitinhaberin der größten

Privatbrauerei Italiens, der Brauerei Forst,

in Algund/Meran.

Die Haushälterin, die mich am Tor des

Hauses abgeholt hat, trägt Kaffee auf. Auf

dem mächtigen Tisch im geschmackvoll

möblierten Salon stehen Lkw-Miniaturen.

Ja, er sei leidenschaftlicher Sammler und

Verehrer von Goethe und Schiller. Das

Sammeln von Hopfenverträgen machen

heute seine Söhne.

www.barthhaasgroup.com


BIERLAND HALLERTAU 9

Weltenburger sind

Weltmeister!

Das „Weltenburger Kloster Barock Dunkel“ hat beim

World Beer Cup, einer Art Weltmeisterschaft der Brauereien,

zum 3. Mal die Goldmedaille in der Kategorie

„Münchner Dunkel“ geholt.

Im US-amerikanischen San Diego waren 3921 Biere

von 799 Brauereien aus 54 Ländern in 95 Kategorien

eingereicht und von 211 Juroren aus 27 Nationen verkostet

worden. Insgesamt 292 Biere kamen aus deutschen

Brauereien, 23 errangen eine der Gold-, Silberoder

Bronzemedaillen. Die Prämierung der europäischen

World Beer Cup-Gewinner fand im Germanischen

Nationalmuseum in Nürnberg im Beisein des Präsidenten

der amerikanischen Brauer, Charlie Papazian, der

Hallertauer Hopfenkönigin Veronika Springer sowie

der Sponsoren Stephan Barth und Michael Sahm statt.

Geyer

(v.l.n.r.) Stephan Barth (Barth-Haas Group), Charlie Papazian

(Präsident der Brewers Association), Ludwig Mederer (Braumeister bei Weltenburger),

Leonhard Resch (technischer Betriebsleiter

bei Weltenburger), Veronika Springer (Hallertauer Hopfenkönigin 2011),

Michael Sahm (Sahm – Gläser für Marken)


10

PORTRAIT

Zauber-Mitlach-

Theater von

MONIQUE

SONNENSCHEIN

Pippi Langstrumpf

kommt aus der Hallertau!

Foto: Privat


PORTRAIT 11

Wildenberg – Eine Geschäftspartnerin

aus Abensberg hatte

mir den Tipp gegeben. Da

müsse man einfach mal hinfahren. Das sei

eine ganz eigene, zauberhafte Welt. Und sie

hätte dort schon mehrfach den Geburtstag

ihres Sohnes gefeiert. Oder besser feiern lassen.

In Wildenberg. Nur ein paar Kilometer

östlich von der Hallertauer Siegelgemeinde

Siegenburg entfernt. Der bekannte CSU-

Politiker und EU-Parlamentarier Manfred

Weber lebt in dem 1.300 Einwohner zählenden

niederbayerischen Ort, der von

einer weithin sichtbaren, mächtigen Burganlage

gleichen Namens überragt wird.

Diekt am Burghang haben sich Monique

und Jürgen Menzel-Ummenhofer einen

alten Bauernhof gekauft und „einen Traum

erfüllt“, der so gar nichts zu tun hat mit dem

Lebensentwurf typisch niederbayerischer

Familien. „Unterm Regenbogen“ verkündet

ein Schild am Eingang zu diesem 4-Hektar-

Idyll mit skurrilen, bunten Gebäuden,

Wohnanhängern, Bühnen, Zelten, Fischteichen

und Tiergehegen. Zwölf Künstler und

Kunsthandwerker leben hier ihren Traum.

„Liebe ihres Lebens“

Monique Sonnenschein – so der Künstlername

der Hausherrin – empfängt mich zu

dem Gespräch auf der Terrasse. Der Name

ist Programm. Sie strahlt eine Fröhlichkeit

aus, die regelrecht ansteckend wirkt: in

ihrer gelben Latzhose über dem Bikini, mit

den ausladenden Rastazöpfen und den auffälligen

Tattoos. Wirklich nichts, was man

in dem beschaulichen Wildenberg erwartet

hätte. Eine bewegte Kindheit hat die gebürtige

Braunschweiger Waldorf- Schülerin

hinter sich. Früh schon machte sie sich auf,

die Welt zu entdecken. Als Händlerin auf

Märkten, wo sie ausgeflippte Klamotten

anbietet. Sie bereist mehrmals Spanien und

Nordafrika und wäre in Marokko fast sesshaft

geworden. Ihr damaliger Mann hatte

bereits ein Haus in dem Königreich erworben,

ehe sie auf einer Reise durch Bayern,

genauer beim Schierlinger Open-Air-Konzert,

die „Liebe ihres Lebens“ kennenlernte:

Jürgen, den sie „Umi“ nennt, und mit dem

sie inzwischen seit 12 Jahren verheiratet ist.

Umi, der Maschinenbauer und Schweißtechniker,

hat auf dem Wildenberger Bauernhof

seine Werkstatt eingerichtet, wo er

von der Treppe bis zum Drachen alles

macht, was mit Metallen hergestellt werden

kann. Und er macht Musik, spielt Gitarre.

Zusammen mit Monique am

Lagerfeuer entstandene Improvisationsmusik

hielten die beiden jüngst auf CD fest:

„Einfach Liebe“, so der Titel. Mittlerweile

ist auch dieses Projekt gewachsen und man

kann die beiden für Hochzeiten, Ausstellungen

etc. buchen.

Vier-Generationenhaus mit Streichelzoo

Dann gibt es da noch ein musikalisches

Projekt: „Weißwurscht is“ nennt sich die

bayerische Kultband, bei der Monique die

Geige spielt und wo sie mit weiteren sieben

Musikern nicht nur auf bayerischen Bühnen

steht. Über die „Weißwurscht is“ hat

die Süddeutsche Zeitung einmal geschrieben,

ein Konzertbesuch sei das Rezept

gegen Lustlosigkeit und Depressionen. So

wie das Leben von Monique. Im Wortsinne.

„Ich fühle mich in der Hallertau daheim“,

erzählt die „Wildenberger-Zugereiste“,

„mein Leben ist jetzt rund“.

Kinderparadies in Wildenberg

Die 42jährige lebt mit ihrer Mutter, den

beiden erwachsenen Töchtern und ihrem

Enkelkind (!) in „unserem Vier-Generationenhaus“

und hat sichtlich Freude dabei.

Genauso wie in ihrem Job. Neben der

Musik hat Monique sich längst einen

Namen gemacht mit ihrem Unterhaltungsprogramm

für Kinder, das Kindergeburtstage

unvergesslich macht und das

zunehmend auch Firmen nachfragen, um

Besucher zu gewinnen. Bunt, schrill und

lustig. Die Pippi Langstrumpf der Hallertau.

„Morgen habe ich erstmals eine Gruppe

geistig behinderter Jugendlichen bei uns“,

erzählt sie voller froher Erwartung. Mit

denen zieht sie dann das volle „Wildenberg-

Programm“ durch: Musik, Zauberei, Geschichten

erzählen im Indianer-Tipi, Floßund

Kanufahren im Fischteich und natürlich

macht sie die Kinder mit den vielen

Tieren auf dem Hof vertraut: den Pferden,

den Hängebauchschweinen, den Pfauen,

den Gänsen, Hühnern und Enten sowie

dem zehnjährigen Mischlingshund „Wolf“,

der sie auf Schritt und Tritt begleitet.

Abschluss an der Zauber-Akademie

Mit Kinderschminken hatte alles vor rund

acht Jahren begonnen. Ein bisschen wenig

wie sie fand. Deshalb hat sie sich nach und

nach ein größeres Unterhaltungsrepertoire

angeeignet. Sie erinnerte sich an ihre Schul-

Ausbildung an der Geige, die sie mit viel

Aufwand („ich habe bis zu sechs Stunden

täglich geübt“) – gerade auch wegen der

„Weißwurscht is“ – perfektionierte, machte

nach zwei Jahren ihren Abschluss an der

Zauber-Akademie in München, lernte

Ballon-Tiere modellieren, und, und, und.

„Zauber-Mitlach-Theater mit Musik“

nennt sie ihr Programm, das sie mit großer

Leidenschaft auf ihrem Hof und an anderen

Orten der Region aufführt und das

mehr und mehr Kinderaugen zum Glänzen

bringt. Wie passt das alles zusammen

mit dem beschaulichen Wildenberg?

Einem durchaus typischen niederbayerischen

Dorf mit Kirche, Sparkasse, ein paar

Bauernhöfen, einer vor Jahren aufgelassenen

Brauerei und vielen adretten Einfamilienhäusern?

Werden da so schrille

Typen wie Monique und Co. nicht eher

argwöhnisch beobachtet?

Reggae statt Zwiefacher

Weit gefehlt! Gleich im Jahr des Einzugs

2003 lud die Wildenberg-WG zu einer großen

Kennenlern-Party und ganz Wildenberg

strömt auf das Gelände am Burgberg.

800–1.000 Personen kommen inzwischen

zu dem etablierten Fest und feiern ein ganz

besonderes Dorffest: Karibische Küche

statt Schweinshaxn, Reggae-Musik statt

Zwiefachem.

Überraschend anders. Wie Monique

eben. In diesem Jahr hat sie eine Ausbildung

zur Sterbebegleiterin im Hospizverein

in Regensburg absolviert und auch bereits

den ersten „Einsatz“ hinter sich. Sterben

gehöre eben zum Leben und dürfe nicht so

tabuisiert werden, findet Monique, die keinen

Widerspruch sieht zwischen Kinderanimation

und Sterbebegleitung. Künftig

möchte Monique auch als Musik-Clown

krebskranke Kinder begleiten. Vielleicht ist

Monique dann schon Bauchrednerin.

Diese Fähigkeit will sie sich nämlich demnächst

auf einer Schule aneignen.

„Es entstehen gerade große Sachen“,

strahlt sie. Sie ist längst angekommen in der

Hallertau. Auf ihre ganz eigene Art. ah

www.moniquesonnenschein.de


12

BIERLAND HALLERTAU

von ALEXANDER HERZOG

Wolnzach/Hallertau – Die Rede war seit

Jahren davon, einen Film über die bedeutendste

Hopfenanbauregion der Welt, die

Hallertau, zu machen – einen Film, der

aufzeigt, weshalb in der Region zwischen

München und Nürnberg die besten Hopfen

wachsen. Warum beinahe jedes zweite

Bier, das zwischen Kapstadt und Spitzbergen,

zwischen Kalifornien und Tokio mit

Hallertauer Hopfen gebraut wird. Der

Vorsitzende der Hallertauer Hopfenpflanzer,

Josef Wittmann, ergriff schließlich die

Initiative. Am Rande der Brau-Beviale in

Nürnberg meinte er vor zwei Jahren zu

mir: Wir machen das jetzt! Bitte schreib

uns ein Drehbuch und finde uns ein gutes

Kamerateam.“ Zusammen mit Werner

Brunner, dem stellvertretenden Ge schäfts -

führer des Hallertauer Hopfenpflanzerverbandes

und der BR- Jour na listin Andrea

Koeppler machte ich mich gleich begeistert

an die Arbeit. Ideen hatten wir viele,

eines stand fest: Es sollte kein Film werden,

der nüchtern über Daten, Fakten

und Wertschöpfungskette des Hopfenanbaus

in der Region berichtet. Vielmehr

sollte es ein Film werden, der begeistert

von der Arbeit im Hopfengarten und vom

Engagement in der Hopfenforschung erzählt,

von der Freude am Produkt, von der

Achtsamkeit im Umgang mit den wertvollen

Dolden und letztendlich vom Anteil,

den die mystische Pflanze an jedem wahrlich

guten Bier hat. Für dieses Vorhaben

brauchten wir neben eindrucksvollen

Aufnahmen vor allem auch Repräsentanten

jener Menschen vor der Kamera, die

für den Hallertauer Hopfen „brennen“ –

Menschen, die von den Mühen des Hopfenanbaus

berichten, den Zielen des

Züchtens und Forschens und – unbedingt

auch Menschen, die von den Freuden des

Brauens mit Hallertauer Hopfen erzählen.

Einen Hopfenpflanzer, einen Züchter und

einen Brauer. Und die waren schnell gefunden

und gewonnen: Hopfenpflanzer

Erwin Graßl aus Rohr, Züchter Anton

Lutz vom Hopfenforschungzentrum Hüll

der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft,

und der renommierte Braumeister

Hans-Peter Drexler vom Weissen

Brauhaus in Kelheim erklärten sich bereit

diese Rollen zu übernehmen. Nachdem

das Storyboard erstellt war, brauchte es

noch eine Produktionsgesellschaft, die das

umzusetzen in der Lage war. Wir entschieden

uns für die in Sachen Hopfen

und Bier bereits erfahrene Abensberger

Firma „Rapunzel“. Um es vorweg zu nehmen:

Ein Glücksfall! Ich brauchte zwar

eine geraume Zeit, bis sich mir der

Namen der Produzentin, Meada Mounajed,

eingeprägt hatte. Aber die Zusammenarbeit

klappte dafür vom ersten Tag

hervorragend. Und es sollten viele Tage

werden ...

Hüll, Nabel der Hopfenwelt

Die ersten Drehtage fanden im Hopfenforschungszentrum

in Hüll statt, wo

Züchter Anton Lutz die Ziele der Hopfenforschung

und -Züchtung auch für Laien

verständlich erläuterte. Das Thema ist

komplex. Die Entwicklung einer Hopfensorte

nimmt bis zu 20 Jahre in Anspruch.

Es gilt die Anforderungen an die Inhaltsstoffe

einer Sorte – spezielle Aroma- und

Bitterkomponenten sowie Gerbstoffe –

mit den Anforderungen an die Resistenz

und den Ertrag im optimalen Verhältnis

zu balancieren. In Hüll stehen für die

Züchtung beinahe 20.000 Zuchtstämme

zur Verfügung sowie die wohl umfangreichste

Wildhopfensammlung der Welt.

An die 100 Kreuzungen werden im Jahr

durchgeführt. Hüll ist sozusagen der

Nabel der Hopfenwelt, was Zucht und

Forschung betrifft.

Hier in den Gewächshäusern der Bayerischen

Landesanstalt für Landwirtschaft


BIERLAND HALLERTAU 13

in Hüll entstanden auch eindrucksvolle

Zeitraffer-Aufnahmen vom Wachstum der

Hopfenpflanzen. Bis zu 30 Zentimeter am

Tag wächst diese Pflanze, die dann zur

Ernte, Ende August, sieben Meter hoch,

alle anderen Kulturpflanzen überragt. Die

Gerüstanlagen haben dann bis zu 20 Tonnen

Gewicht zu tragen! Viele Stunden

Filmmaterial entstanden schließlich draußen

in den Hopfengärten, um die

verschiedenen Wachstumsstadien einzufangen,

und um zu vermitteln, wie viel

Arbeitsleistung der Landwirt dafür investiert:

Obgleich die Hallertauer Landwirte

über modernste Agrartechnik verfügen,

verlangt ein Hektar Hopfen 40 mal mehr

Einsatz als ein Hektar Getreide. Wir drehten

während der Saison im Hopfengarten

von Erwin Graßl und die Erntearbeiten bei

Adolf Schapfl in Grubwinn bei Wolnzach.

Wir drehten vom Fesselballon aus und mit

einer Kamera, die auf einem kleinen Hubschrauber

montiert worden war, dem so genannten

Oktocopter. Ich lernte, das

schönes Wetter nicht gleich schönes Wetter

ist. War es auch nur leicht diesig, konnte

nicht gedreht werden. Mounajed wollte

stahlblauen Himmel. Aber auch wenn alles

passte, zogen sich die Aufnahmen am Set

oft lange hin, wurde Einstellung um Einstellung

immer wieder neu gedreht, bis Produzentin

Mounajed und Regisseurin Daniela

Römgens endlich zufrieden nickten. Bis zur

Ernte waren schließlich alle Außenaufnahmen

„im Kasten“.

Und auch die Drehs bei der Weißbierbrauerei

Schneider, im Labor von Agrolab

zum Thema Qualitätssicherung mit dem

Präsidenten des Deutschen Hopfenpflanzerverbandes,

Dr. Johann Pichlmaier, bei

der Verkostung anlässlich des European-

Beer-Star-Wettbewerbs, beim Galli-Markt

in Mainburg und im Hopfenverarbeitungswerk

St. Johann mit dem Vorsitzenden

des Deutschen Hopfenwirtschaftsverbandes

waren erfolgreich abgeschlossen. Im

Frühjahr und Sommer 2012 wurden die

letzten fehlenden Szenen gedreht:

Im Haus des Hopfens, im Deutschen

Hopfenmuseum Wolnzach und in den

Hopfengärten zum Thema künstliche Bewässerung.

Inzwischen hatte der Hallertauer Komponist

Stefan Pellmaier die Filmmusik arrangiert:

eine Neu-Interpretation alter

Hallertauer Volksmusikstücke. Anfang

Oktober erfolgten endlich die Sprachaufnahmen

in Deutsch und Englisch und

gleich danach die restlichen Arbeiten im

Studio. Zur Brau-Beviale in Nürnberg ist

nun erstmals die rund 16 minütige Version

(sowie ein Kurzfilm mit dreieinhalb Minuten)

in deutsch und englisch zu sehen.

Vertonungen in Russisch, Spanisch und

Mandarin werden folgen.

Meine Bilanz: Es war eine spannende Zeit.

Alle Beteiligten haben mit großem Einsatz

und Engagement dazu beigetragen, das der

Film „Hopfen aus der Hallertau – für die

besten Biere der Welt“ entstehen konnte.

Die professionelle Film-Crew, die vielen

Mitwirkenden und nicht zuletzt Werner

Brunner, ein umsichtiger, stets ansprechbarer

Koordinator auf Seiten des

Hopfenpflanzerverbandes, der für einen

reibungslosen Ablauf der Produktion sorgte.

Machen Sie sich selbst ein Bild davon:

Die Film-CD ist ab sofort beim Deutschen

Hopfenpflanzerverband erhältlich:

www.deutscher-hopfen.de

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Waldkletterpark Oberbayern!

So einfach ist es:

Frage beantworten, Name und Anschrift dazu, dann per

E-Mail, Fax oder Post an Redaktion Hallertau-Magazin senden.

Die Aktion läuft bis 31. März 2013. Gewinner werden benachrichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Frage: Wo in der Hallertau befindet sich der

Waldkletterpark Oberbayern?

Als richtige Antwort gelten der Name der nächstgelegenen Ortschaft

oder die Geokoordinaten

Redaktion Hallertau Magazin

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einem der vielen Hallertauer Feste oder in einen romantischen

Biergarten an einem Sommertag auf einem Floß

die Landschaft an sich vorbeiziehen lassen ...

wer wünscht sich nicht, so etwas einmal zu genießen?

Schöne Erlebnisse werden zu kostbaren Erinnerungen

und die behalten ein Leben lang ihren Wert. Warum nicht

gemeinsam etwas in der Hopfenheimat unternehmen?

Vielleicht sprechen Sie sich mit Verwandten ab und dann

bekommen auch alle Cousinen und Cousins einen

Gutschein für den Waldkletterpark und es wird ein

sommerliches Familientreffen daraus? Gemeinsam im

Waldbiergarten sitzen, die Sportlichen klettern, die

Gemütlichen sehen zu und plaudern, es bringt Freude

und niemand plagt sich in der Küche. Seien Sie kreativ,

schenken Sie Heimat. Einige Anregungen haben wir für

Sie auf diesen Seiten zusammengestellt. Es gibt aber noch

viel mehr ... Entdecken Sie die Hallertau!

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European Beer Star:

Die Stars der Hallertau!

MÜLLERBRÄU PFAFFENHOFEN ist die erfolgreichste Brauerei Bayerns.

Festliche Preisverleihung auf der Brau Beviale in Nürnberg (v.l.n.r.): Gerhard Ilgenfritz (Präsident Private Brauereien Bayern e.V. ), Manuel Müller (Geschäftsführer

Müllerbräu), Kurt Wohlrath (Braumeister Müllerbräu), Andreas Sailer (Brauer), Brauer-Inhaber Fritz Müller, Renate Scheibner (Präsidentin Private

Brauereien Deutschland e.V)

Mit Gold und Bronze die erfolgreichste bayerische

Brauerei 2012: Müllerbräu Pfaffenhofen

In diesem Jahr stellten sich 1.366

Biere dem Urteil der Jury bei

Europas bedeutendstem Bierwettbewerb

– Deutsche und bayerische

Brauereien so erfolgreich wie noch

nie – Medaillengewinner 2012 kommen

aus 23 Ländern

München/Nürnberg – Seit Jahrzehnten

blickt die internationale Brauwelt im

November nach Nürnberg, wo auf der

Brau Beviale die neuesten Technologien

präsentiert werden. Und zunehmend auf

einen Wettbewerb, der eine sensationelle

Entwicklung genommen hat: den

European Beer Star der Privaten Brauereien.

Denn in nur neun Jahren ist die

Beteiligung von 271 Bieren (2004) auf

1.366 Biere gestiegen. „Als wir die Idee

vor zehn Jahren entwickelt haben, hätte

sich keiner von uns träumen lassen, dass

der European Beer Star eine solche

Erfolgsgeschichte wird“, erinnert sich

Dr. Werner Gloßner, Geschäftsführer

des Ausrichters Private Brauereien.

Ganz besonders freuen dürfte Gloßner,

dass die deutschen – und hier vor allem

die bayerischen Brauereien – so erfolgreich

wie nie abschneiden: Von den 63

deutschen Medaillen gehen 41 an

Brauereien südlich des Mains, darunter

15 Gold-, 11 Silber- und 15 Bronzemedaillen.

Das erklärt sich auch nicht durch den

Zuwachs von 17 % deutscher Biere gegenüber

2011, denn die internationalen Biere

haben demgegenüber sogar um 28% zugenommen.

Trotzdem: Erstmals konnten die

deutschen Braustätten Goldmedaillen in

allen typischen deutschen Bierkategorien

erringen. Die erfolgreichste Brauerei beim

European Beer Star 2012 kommt allerdings

aus den USA: die Pelican Pub &

Brewery aus Pacific City in Oregon mit

zwei Gold- und zwei Silbermedaillen.


Zwei Tage benötigte die Verkosterrunde,

insgesamt 102 Braumeister, Bier-Sommeliers

und Fachjournalisten aus 25 Ländern,

um in einer Blindverkostung die besten

Biere der Welt in erstmals 50 Bierkategorien

(Vorjahr 49) zu küren. Nach rein

sensorischen Kriterien, wie sie jeder Biertrinker

kennt: Farbe, Geruch, Schaum

und natürlich Geschmack. Mit Gold, Silber

und Bronze wurden Biere europäischer

Brauart aus insgesamt 45 Ländern am 14.

November auf der Brau Beviale in Nürnberg

ausgezeichnet.

„Der Wettbewerb wird härter“

Bei der Betrachtung der Siegerliste fällt

vor allem auf, dass – anders als noch in

den Vorjahren – nur wenige Brauereien

gleich reihenweise Medaillen erringen

konnten. Die erfolgreichsten deutschen

Brauereien, das Bürgerliche Brauhaus

Der Herrnbräu Weizenbock gewann die Goldmedaille

Kategorie South German-Style Weizenbock

Dunkel

Saalfeld (Thüringen, Märzen und Heller

Bock) und die Kronenbrauerei Schimpf

(Baden-Württemberg, Hefeweizen Hell

und Kristallweizen) können sich über je

eine Gold- und Silbermedaille freuen.

Dicht „gefolgt“ von den bayerischen

Brauereien Müller (Pfaffenhofen, Gold für

Leichtes Weizen, Bronze für Helles/Lager)

sowie dem European Beer Star-Newcomer

Guts- und Brauereigenossenschaft Taufkirchen,

die für Helles/Lager mit Gold und

für Märzen mit Bronze ausgezeichnet wurden.

Dabei zählen die deutschen Brauereien

mit 63 Medaillen (2011: 52), je 21

mal Gold, Silber und Bronze, zu den großen

Gewinnern des European Beer Star

2012. „Der European Beer Star ist in der

Breite angekommen“, erläutert Roland

Demleitner vom Bundesverband der Privaten

Brauereien, „unsere Auszeichnung

ist längst ein anerkanntes Qualitätssiegel

und damit wird der Wettbewerb natürlich

jedes Jahr härter!“

Die zweiterfolgreichste Nation beim European

Beer Star 2012 sind erwartungsgemäss

die USA. Die dortige innovative

Craft-Brewer-Szene („Handwerks-Brauereien“)

konnte 37 Medaillen erringen, darunter

14 Goldmedaillen (2011: 12) für

die in den USA besonders populären Bierstile

wie Golden Ale, Indian Pale Ale,

Stout oder Ultra Strong.

Erstmalig Gold für 21 deutsche Brauereien

Bei der Analyse der deutschen Preisträger

2012 sticht heraus, dass erstmals in der

Geschichte des European Beer Stars 21

verschiedene Brauereien eine Goldmedaille

erringen konnten und dass die Medaillengewinner

vor allem im Süden

beheimatet sind: 8 Medaillen gehen nach

Baden-Württemberg, darunter einmal

mehr die Goldmedaille für Kristallweizen

(zum dritten Mal in Folge für die Biermanufaktur

Baisinger). Nach Bayern vergaben

die Juroren sogar 41 Medaillen. Eine

deutliche Massierung von Auszeichnungen

findet sich von Augsburg bis Ingolstadt

(Riegele, Schwarzbräu, Müllerbräu,

Herrnbräu), vom Münchner Nord-Osten

bis zum Chiemgau (Eittinger Fischerbäu,

Genossenschaftsbrauerei Taufkirchen,

Aying, Camba Bavaria, Brauerei Schönram,

Klosterbrauerei Baumburg) und rund

um Erlangen (Brauerei Kitzmann, Elch-

Bräu, u.a.).

„Besondere handwerkliche Qualität und

die Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem“,

zieht Gerhard Ilgenfritz, Präsident der

Privaten Brauereien, als Erklärung dafür

heran, „dass die Erfolgsgeschichte des European

Beer Stars eine Erfolgsgeschichte

der eher kleineren Brauereien ist, wobei

die Siegerlisten zeigen, dass auch Großbrauereien

hervorragende Biere brauen

können.“

Brau-Tradition

Eine mittelständische, inhabergeführte

Brauerei ist der Müllerbräu in Pfaffenhofen.

Die Geschäftsleitung teilen sich Fritz

Müller und Manuel Müller. Der Müllerbräu

im bayerischen Pfaffenhofen, im

Herzen des Hopfenlands, blickt auf eine

350-jährige Brautradition zurück. Bereits

als der Dreißigjährige Krieg tobte, wurde

am Hauptplatz in einer kleinen „Braubehausung“

Bier gebraut. Auf den Pfaffenhofener

Müllermeister in der Zeit um

102 Verkoster wählten die Medaillengewinner

beim European Beer Star 2012.

1770, den Stammhalter des Braugeschlechts,

geht der Name der Brauerei zurück.

Heute ist aus diesen Anfängen ein

moderner Brauereibetrieb gewachsen, der

mit hoher Qualität seiner regelmäßig prämierten

Biere und alkoholfreien Getränke

überzeugt. Traditionelles Wissen über die

hohe Kunst des Bierbrauens wird hier mit

innovativem Geist verknüpft und beschert

dem treuen Kreis der Kunden Jahr für Jahr

beste Biere.

• Aktienbrauerei Kaufbeuren

• Auerbräu, Rosenheim

• Brauerei Aying

• Brauerei Gasthof Eck, Böbrach

• Brauerei Greif, Forchheim

• Brauerei Leonhard Schübel, Stadtsteinach

• Brauerei S. Riegele, Augsburg

• Brauerei-Gasthof Kundmüller, Viereth-Trunstadt

• Brauhaus Altenkunstadt Andreas Leikeim

• Bürgerliches Brauhaus Wiesen

• Eittinger Fischerbräu

• Felsenbräu Thalmannsfeld

• Flötzinger Bräu, Rosenheim

• Gansbrauerei, Neumarkt

• Guts- und Brauereigenossenschaft Taufkirchen

• Herrnbräu, Ingolstadt

• Kapplerbräu Hans Wiedemann, Altomünster

• Kitzmann Bräu, Erlangen

• Klosterbrauerei Baumburg, Altenmarkt A.d.

Alz

• Klosterbrauerei Weltenburg, Kelheim

• Landshuter Brauhaus, Landshut

• Lindenbräu Gräfenberg

• Müllerbräu, Pfaffenhofen

• Privatbrauerei Alwin Märkl, Freudenberg

• Privatbrauerei Camba Bavaria, Truchtlaching

• Privatbrauerei Hofmann, Pahres

• Privatbrauerei Hofmuḧl, Eichstätt

• Privatbrauerei Schnitzlbaumer, Traunstein

• Private Landbrauerei Schönram

• Schlossbrauerei Autenried, Ichenhausen

• Schwarzbräu, Zusmarshausen

• Thuisbrunner Elch-Bräu, Gräfenberg

• Weissbräu Schwendl, Tacherting

• Weißbräu Unertl, Muḧldorf am Inn

• Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn,

Kelheim

Alle bayerischen Gewinner beim European

Beer Star 2012 in der Übersicht.


18

KULINARIK

Stefans Kochkurse

im Gasthaus Spitzer

Foto: Privat

In Bayern aufgewachsen und von klein auf schon den Kochlöffel

im elterlichen Gasthaus schwingend, war für Stefan

Spitzer schnell klar: „Ich werde Koch!“ Als solcher ist er

12 Jahre lang durch die Welt gereist und hat dabei die unterschiedlichsten

Küchen und Menschen kennen gelernt, unter

anderem in England, USA und Japan. Dabei wurde ihm

immer bewusster, welch enormen Einfluss die Ernährung auf

unseren Körper hat. Wenn falsche Ernährung krank macht,

so muss doch die richtige Ernährung der Gesundheit dienen.

Also machte er die Ausbildung zum „Fachberater für holistische

Gesundheit®“ (vom griechischen holon = das Ganze).

Die Ernährung nicht getrennt vom Menschen zu sehen und

seine ganze Situation in die Beratung einfließen zu lassen,

ist daher der Grundstein seiner Beratung.

Seit 2003 arbeitet Spitzer als Planer und Einrichter von

Küchen für die Gastronomie und nebenbei natürlich immer

wieder bei den Eltern im Gasthaus.

Die nächsten Kurse:

• Festtagsküche – Edel und trotzdem leicht · 12.12.2012

• Besser Essen im Neuen Jahr · 30.01.2013

• Frühling – Schlemmen in 5 Gängen · 27.2.2013

• Zauber des Orients · 20.03.2013

Beginn der Kurse:

jeweils 18:00 Uhr · Dauer ca. 3–4 Stunden

Kosten: 45,00 EUR

(inkl. Lebensmittel, Getränke, Rezeptsammlung)

Buchung unter:

hallo@lebensgenuss.com oder direkt beim Gasthaus Spitzer,

Lohweg 10, 84072 Osterwaal, Tel.: 08752 7455

Weitere Infos:

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19

Queen

Elisabeth

Interview mit ELISABETH FUSS

aus Lutzmannsdorf/Pfeffenhausen,

Hallertauer Hopfenkönigin 2012

Seit über 50 Jahren wählen die

Hallertauer jedes Jahr auf dem

Volksfest in Wolnzach eine

Hopfenkönigin. Kandidieren dürfen

traditionell nur junge Frauen aus Hopfenpflanzerfamilien.

Im Rahmen einer

Vorstellungsrunde müssen die Bewerberinnen

nachweisen, wie gut sie sich mit

Hopfen auskennen. Eine leichte

Aufgabe für Elisabeth Fuß: die 21-jährige

mit Einser-Abitur studiert im

5. Semester Agrarwissenschaften an der

Technischen Universität München am

Wissenschaftsstandort Weihenstephan.

Gab es den Wunsch, Hopfenkönigin zu

werden, schon länger?

Ja, eigentlich schon seit meiner Kindheit.

2004/2005 war meine Schwester Maria

Hopfenprinzessin – damals war ich als

Begleitung schon bei einigen Auftritten

dabei – und seitdem hatte ich beschlossen,

einmal bei der Wahl anzutreten.

Dieses Jahr war es dann soweit.

Du bist jetzt seit Ende August im Amt.

Wahrscheinlich gab es schon zahlreiche

Termine. Hast Du Dir die Regentschaft

so vorgestellt?

Ja, wobei meine positiven Erwartungen

zum Teil sogar übertroffen werden. Jeder

Auftritt ist etwas Besonderes- man lernt

interessante Persönlichkeiten kennen und

wird überall herzlich empfangen.

Manchmal ist das Amt angesichts der

vielen Termine ein bisschen stressig, aber

es ist auf jeden Fall angenehmer Stress. Ich

versuche, jeden Termin wahrzunehmen

und somit für ein Jahr das verantwortungsund

ehrenvolle Amt der Hallertauer Hopfenkönigin

möglichst gut zu tragen.

Was war Dein bislang eindrucksvollstes

Erlebnis?

Schwierige Frage, jeder Auftritt ist etwas

Besonderes. Ein „Highlight“ war für mich

schon die Wahl am 13. August in Wolnzach.

Einzigartig war sicherlich das Treffen

mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im

Rahmen des politischen Gillamoos, die

Eröffnung der Bioerdgasanlage Oberlauterbach

mit Ministerpräsident Horst Seehofer

sowie mehrere Treffen mit Landwirtschaftsminister

Helmut Brunner (Antrittsbesuch,

Hopfenrundfahrt, Zentrales Landwirtschaftsfest

München (ZLF), Hopfakranzlfest

Mainburg).

Besonders in diesem Jahr ist auch das

Zentrale Landwirtschaftsfest in München.

Ich durfte am Eröffnungstag Bundeslandwirtschaftsministerin

Ilse Aigner kennen

lernen und war beim traditionellen Produktköniginnentreffen

sowie beim „Tag

der bayerischen Sparkassen“ im ZLF.

Besonders sind aber auch die hiesigen

Volksfeste – es ist schön, die verschiedenen

Städte der Hallertau mit ihren Volksfesten

und Hopfenfesten aus der Nähe zu

sehen, z. B. der Festzug in Rahmen der

Moosburger Herbstschau mit einer

Kutschenfahrt für uns Hopfenhoheiten.

Du siehst, es ist echt schwierig, das eindrucksvollste

Erlebnis zu bestimmen ...

Worauf freust Du Dich am meisten?

Ebenso schwierige Frage ... wahrscheinlich

wird die Amerikareise eine ganz

besondere Erfahrung werden. Spontan

fällt mir dann noch die Grüne Woche in

Berlin ein. In naher Zukunft freue ich

mich auf morgen, weil ich zur Übergabe

eines Hopfenkranzes an Bundespräsident

Joachim Gauck nach Berlin fahren darf

und auf den bevorstehenden Gallimarkt.

Wie schaffst Du es, Dein Studium mit

den vielen Repräsentationsaufgaben zu

vereinen?

Das Semester beginnt erst Mitte Oktober

wieder. Dass heißt, bis jetzt konnte ich

(fast) alle Termine problemlos annehmen.

Ich denke aber, dass es sich schon mit dem

Studium vereinbaren lässt.

In den Prüfungszeiträumen wird es mit

Sicherheit stressiger – aber ich bin zuversichtlich,

dass ich sowohl das Studium als

auch das Amt der Hopfenkönigin nicht

vernachlässigen werde. Die Fragen

stellte Alexander Herzog

Elisabeth Fuß - Steckbrief

• Geburtstag: 02. Mai 1991

• Geburtsort: Mainburg

• Sternzeichen: Stier

• Wohnort: Lutzmannsdorf bei Pfeffen hausen

• Beruf: Studium der Agrarwissenschaften

im 5. Semester

• Eltern: Josef und Franziska Fuß


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AUS DER

HALLERTAU


Gastgeber in

der Hallertau


NACHRICHTEN

VOM TOURISMUSVERBAND HALLERTAU AU · NOV.

2012

7. GROSSES HALLERTAUER AUER HOPFAKRANZLFEST

RUNDUM GELUNGEN

Die Stadt Mainburg präsentierte sich als perfekter Gastgeber für die

















Landwirtschaftsminister Helmut Brunner eröffnete als Schirmherr das Fest auf dem

Griesplatz. Besseres Wetter hätten sich die Veranstalter nicht wünschen können.

Herrlicher Spätsommer-Sonnensc

-Sonnenschein lockte Tausende von Besucher im Laufe des

Tages nach Mainburg.

Der Griesplatz war für diesen Anlass zu einem

riesigen Biergarten umfunktioniert worden, den

rund 30 wunderschön mit Hopfen geschmückte

Stände zierten. Dort wurden den Besuchern

neben Essen und Getränken vor allem Delika-

tessen und Produkte rund um den Hopfen, wie

Hopfakranzl, Likör,

Bastelarbeiten, Schmuck und

Keramik, angeboten, die reißenden Absatz fanden.

Auf der Bühne sorgte während des ganzen Tages

ein abwechslungsreiches hes und unterhaltsames Pro-







Tourismusverband Hallertau initiieren Gewinnspiels

fand am Abend statt. Es ging dabei darum,

beim „Hopfensack-Schätzen“ durch Anheben das

richtige Gewicht eines Hopfensacks zu ermitteln.

Die Gastgebergemeinden für die nächsten beiden Jahre stehen bereits fest. So wird

am





zusammen mit dem Tourismusverband

Hallertau das 8. Hallertauer Hopfenkranzlfest ausrichten. Am





bereits darauf, auf, als Gastgeber fungieren zu dürfen.

Tourismusverband Hallertau e.V.

Rainer-Bülent Nowak (1. Vorsitzender)

Türltorstr. 20 · 85276 Pfaffenhofen

Te

el. 08441 789916

info@hallertau.by · www.hallertau.by

www.facebook.com/hallertau.by





















-











































Dieses Jahr entstand die Sendung “Kulturgut Bier“, die der Sender

Phoenix u. a. in der Hallertau gedreht hat. Von uns kamen viele

Tipps und Empfehlungen für die Drehorte.

Auch ein Redaktionsteam des österreichischen hen Magazins „Servus“

hat bereits über die Highlights unserer schönen Hallertau berichtet.

Für September kommenden Jahres plant

das Magazin einen Sonderbeitrag, der

sich über mehrere Doppelseiten erstre-

cken wird und eine großartige Mög-

lichkeit bietet, unsere Region über die

Grenzen Deutschlands hinaus bekannter

zu machen. Wir freuen uns schon auf

die September-Ausgabe 2013.

Aktuell können wir auf unserer Facebook-Seite




zählen, Te

endenz steigend. Haben

Sie interessante Neuigkeiten, von denen Sie den-

ken, dass diese unbedingt auf der Facebook-Seite

des TVH erscheinen sollen? Aber Sie haben noch

keine Erfahrung mit Facebook? Kein Problem,

schicken Sie uns Ihre Informationen, Bilder usw.,

wir posten diese für Sie. Wenn Sie Facebook-

Neueinsteiger sind und mit diesem Medium so

rein gar nichts anfangen können, wir Sie aber jetzt

neugierig gemacht haben, dann zögern Sie nicht,

sich bei uns zu melden, wir beraten Sie gerne.


Unter der Rubrik „Hallertauer Hopfenreise“

gt der Tourismusverband Hallertau eine

eue Brosc

hüre mit interessanten Touren

urch die Hallertau auf. Dieses Medium

ient auc

h dazu, unsere Gästeführer einer

breiteren Öffentlic

hkeit bekannt zu machen

und das Interesse – auch bei Einheimischen

– nac

h mehr Informationen über unserer

Region zu wecken.

Das Faltblatt bietet Vorschläge für vielfäl-

tige Freizeitaktivitäten, die für alle Alters-

gruppen geeignet sind. Es gibt sowohl

Vorschläge für Fahrradgruppen als auch

die Möglichkeit, mit Kutsche und Pferd die

Hallertau zu erkunden. Fragen Sie nach

den Möglichkeiten und Preisen an.

MARKT HOHENWART

UND



MITGLIEDER



















Die Mitglieder des Tourismusverband Hallertau

setzten sich nun zusammen aus 2 Landkreisen,

13 Gemeinden sowie 92 Einzelmitgliedern.

Insgesamt geht es uns in unserer Zusammenarbeit

mit den einzelnen Landkreisen und Gemeinden

darum, den Erwartungen der Mitglieder gerecht zu

werden, vor allem im Hinblick k auf eine Steigerung

der touristischen Aktivitäten.




Busrundfahrt durch die Hallertau

mit Gästeführer

Besuch h des Deutschen

Hopfenmuseums in Wolnzach


Bierseminar mit Biersommeliers

Besic

htigung eines Hopfenbaubetriebes

und vieles mehr ...

Susan Deckner

Gisela Ermeier

Veronika Klinkenberg

Hans Neumayr

Heribert Reiter

Anton Willkofer






FREIZEITMESSE „F.RE.E“

Der Tourismusverband Hallertau wird

nächstes Jahr im Februar auf der Freizeitmesse

„f.re.e“, der ehemaligen „Caravan und

Boot“, in München das Hopfenland Haller-

tau mit einem Informationsstand vertreten.

Wir möchten hier u. a. unsere Nähe zum

Ballungsraum München nutzen und um





NEUE UNTERSTÜTZUNG

Seit Oktober 2012 hat der Tourismusverband

Hallertau e.V. . neue Verstärkung bekommen,

Frau Petra Haunsperger. Sie übernimmt die

Aufgaben von Frau Roel.

Neben der Betreuung unserer Mitglieder

kümmert sich Frau Haunsperger um Mailingaktionen,

wird den TVH-Internetauftritt regel-









und Aktualisierung des neuen Gastgeberverzeichnisses

beschäftigt. Wenn Sie Anregungen

oder Fragen haben, erreichen Sie Frau

Haunsperger unter info@tourismusverband-

hallertau.de.




STRASSE MIT NEUEM FORMATT

Ziel des neuen Projektes “Deutsche Hopfenstraße“

ist es, für den Gast ein buchbares Produkt zu schaffen.

Hier wollen wir versuchen, für die Gäste eine

Art Eventtourismus ins Leben zu rufen. Wir möch-

ten es den Gästen ermöglichen, ein buchbares Pro-

dukt zur Hand zu haben, bei dem sie die Auswahl

zwischen diversen Aktivitäten treffen können.

Es geht darum, den Gästen die bayerische Brau-

tradition nahe zu bringen, echte hallertauer Gastfreundlichkeit

kennen zu lernen und nebenbei

allerhand Wissenswertes um das Thema Bier zu

erfahren. Natürlich h darf bei so einem Erlebnis der

Geschmack nicht zu kurz kommen und es soll die

Möglichkeit bestehen, diverse Biersorten kennen-

lernen und probieren zu können.





Wie möchten Sie

auf unseren -

staltungskalender

und das Gastgeber-

aufmerksam

machen.

Unter www.haller-

tau.by können Sie

Ihre Veranstaltung

oder Ihren Betrieb

kostenlos eintragen

und somit einem breiten Publikum mitteilen.

Unsere Website erfreut sich großer Beliebtheit und








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www





















































































































08161 84609

Ismaninger Straße 11


www.gruener-hof-freising.de

08161 85156

Erdinger Straße 42



www.peterhof-freising.de

08161 62686

Mainburger Straße 36



www.hotel-zur-gred.de

08453 7084


Pörnbac


www.gasthof-froehlic

08453 346-0

Pörnbac


08137 7121


Hauptstr



















































































































08453 7084


Pörnbacher Straße 8


.gasthof-froehlich.de

08453 346-0

Pörnbacher Straße 29



08137 7121


Hauptstraße 18




















































































































09446 2292


TMANNSTEIN

Erzstraße 21


.de

ALT

www.ferienhof-kramschuster

08753 1359

Lerchenfeld Straße 9




09443 6432



















































































































aße 1


Haupstr


www.thalhamer-hof.de

08168 9082-0

Waldstraße 14




09446 638



Keltenstraße 8


www.ferienhaus-gogl.de

09446 910101


















































































































08753 258

FREISING

Keltenweg 1


www.landgasthof-bauer.de

08753 293

Hauptstraße 16



08753 588

Dorfstraße 37




www

08161 538300

Untere Hauptstr



www

08161 231105

Biernerstr


www

08161 8650

Isarstr
























































































































www.bayerischerhof-freising.de

08161 538300

Untere Hauptstraße 3



www.gaestehaus-kopp.de

08161 231105

Biernerstraße 5



www.isarhotel.de

08161 8650

Isarstraße 4



Hauptstr

LANGQUAID


www.hotel-haeussler

08453 7284

Pörnbac


www.pension-w

08453 1630

Hochweg 3



















































































































aße 2

LANGQUAID

Hauptstr



.hotel-haeussler.de

08453 7284

Pörnbacher Straße 28

r



.pension-wolkenstein.de

08453 1630

hweg 3



















































































































09446 1888

Limesstraße 4


09446 1237

Am Schloßberg 6


09446 639

Am Schloßberg 38

Ferienhaus Bastian

09446 1221

Am Schloßberg 8



















































































































aud.de

U

www.fewo-waltr

08752 8655967

Mainburger Straße 43


.de

A

AU I.D. HALLERTA

www.gasthaus-ostermeier

08168 243

Dorfstraße 8



www.zumspitzbuam.de

08168 999316

Haupstraße 1





















































































































www.am-klostergarten.com

08161 23920

Alte Poststraße 97


08161 534851

Moosgasse 20



www.gaestehaus-mayerhofer.de

08161 14760

Ortsstraße 8



Marienplatz 5

GEISENFELD


www

08161 13511

Theodor


www

08161 5320

Dr




















































































































Marienplatz 5

GEISENFELD



www.ferienwohnung-markgraf.de

08161 13511

heodor-Scherg-Straße 15


www.mercure.com/5412

08161 5320

.-von-Daller-Straße 1-3






MAINBURG


08751 1093

Bogenberger Str



www.hotelpostlangquaid.de

09452 9100

Marktplatz 26


09452 363

Hauptstr



















































































































MAINBURG



08751 1093

Bogenberger Straße 1



.hotelpostlangquaid.de

09452 9100

Marktplatz 26



09452 363




















































































































www.gasthof-feigl.de

09446 1015

Heinrichstraße 5



09442 2418

Vogelherd 2



09446 1391

Mathias-Bauer-Straße 1


www.ferienwohnung-liebl.de





















































































































www.rosenwirt.com

08752 324

Obere Hauptstraße 24



08752 866070

Fischbachring 8


www.doblmair.de

08752 810250

Dobl 21



www.fewo-waltraud.de





















































































































08161 538440

Weihenstephaner Steig 1


www.krellnet.de/zimmer

08161 84760

Raiffeisenerstraße 9



www.zimmer.ploetzonline.de

08161 8849360

Zur Mühle 10


www

08452 73580-0

Augsburger Str

KH HO

08452 390

Münc


08452 733250

Nöttinger Str

Gasthaus Steinbräu

08452 421

Marienplatz 5
























































































































www.khhotel.de

08452 73580-0

ugsburger Straße 11

KH HOTEL

08452 390

Münchener Straße 115



08452 733250

Nöttinger Straße 2

Gasthaus Steinbräu

08452 421

Marienplatz 5

Marktplatz 6a



08753 1657

Meilenhofener Str


www.mainburg-pension.de

08751 8459320

Freisinger Str


www.seidlbr

08751 86290

Liebfrauenstr


















































































































Marktplatz 6a


08753 1657

Meilenhofener Straße 19


.mainburg-pension.de

08751 8459320

reisinger Straße 1


.seidlbraeu.de

08751 86290

auenstraße 3


















































































































09446 1348

Unterer Walischberg


09442 1386

Schambachweg 3



09446 636

Wolfstal




















































































































.hotelfortuna.de

AD GÖGGING

www

09445 95310

Zur Limestherme 4



-



08752 7505

B

-Straße 45

-Kiefer-

Bürgermeister-



















































































































www.hotel-lerner.de

08161 91646

Vöttinger Straße 60



www.gasthaus-zum-loewen.com

08161 149494

Landshuter Straße 66

08452 666

Forstamtstr


www

08452 608

Bac



















































































































08452 666

orstamtstraße 3



www.landgasthofrockermeier.de

08452 608

Bachstraße 3



08751 2873

Lindkir


www.pensionbarbar

08751 843961

Lindenstr


www.hotel-haus-marienhof.de

08751 8677-0

Marktplatz 6a


















































































































08751 2873

Lindkirchener Straße 27



.pensionbarbara.de

08751 843961

Lindenstraße 1



.hotel-haus-marienhof.de

08751 8677-0

Marktplatz 6a


NANDLSTADT




NEUSTADT/DO.











PFAFFENHOFEN/ILM












RIEDENBURG




















ROTTENBURG/LAABER


RUDELZHAUSEN




































SIEGENBURG


























ZOLLING




aße 31


Ingolstädter Str



www.manchinger-hof.de

08759 860

Geisenfelder Straße 15













































































































www.landhaus-hechinger.de

08443 91144

Harrerberg 2

Landhaus Hechinger

08441 2178

Pörnbacher Straße 3

Gästehaus Müller







































































































www.ferienhaus-schels.de

09442 2874

Bergstaße 13

Ferienhaus Schels

www.hotelrabenstein.de

09442 812

An der Altmühl 1



www

08252 881160

Pettenkoferstr


www

08252 83047

Regensburger Str








































































































www.hotel-sonderborg.de

08252 881160

ettenkoferstraße 27



www.pension-ursula.com

08252 83047

Regensburger Straße 29



Donaustr



www.gasthof-unterer

08457 929412

Ingolstädter Str









































































































aße 9


Donaustr



.gasthof-unterer-wirt.de

08457 929412

Ingolstädter Straße 17











































































































.de

ADT

NANDLSTA

www.hotel-euringer

08459 33250

Manchinger Straße 29



www.fuchsbau-manching.de

08459 32950

Feilenmoos 1


www.hotel-sandner.de

08459 32910

Ingolstädter Straße 31









































































































www.pension-strasshof.de

08444 7239

Siebenecken 1


www.hotel-moosburgerhof.de

08441 2770080

Moosburger Straße 3





www.pfaffenhofen-ferienwohnung.de

08441 18122

-Straße 3

Hans-Demmelmeier-









































































































www.schmid-meihern.de

09442 1631

Sandstraße 22



www.hotel-zur-krone-prunn.de

09442 1507

Am Klettergarten 13





www.ferien-ferstl.de

09442 1556

Hans-Wolf-Gasse 6


www

08252 6420

Bahnhofstr


www

08252 8107090

Ingolstädter Str


www

08252 881200

In der Lac








































































































www.lenbach-hotel.de

08252 6420

Bahnhofstraße 8


www.ristorante-piatto-doro.de

08252 8107090

Ingolstädter Straße 42



www.altstadthotel-schrobenhausen.com

08252 881200

In der Lachen 2



.hotel-sonderborg.de

.stadler


www

08754 910020

Dorfstr


www.pension-ehrmaier

08754 220

Landshuter Str


.stoettner


www

08457 1219







































































































-hof.de


.stadler

08754 910020

Dorfstraße 15



.pension-ehrmaier.de

08754 220

Landshuter Straße 26



aeu.de



.stoettner-br

08457 1219

. Irrtum bleibt vorbehalten. Stand November 2012.







































































































aße 6

ADT

.

Herzog-Ludwig-Str



08756 2457

NEUSTADT/DO

Hausmehring 16



www.airischwand.de

08756 1276

Airischwand 5




NANDLSTA







































































































ohnung-pfaffenhofen.de


www.ferienw

08441 18192

Robert-Schumann-Straße 5a


www.pension-greppmair.de

08441 7972425

Raiffeisenstraße 11


08441 2669

Schleiferberg 63









































































































.de


ROTTENBURG/LAABER

www.zeidlmaier

08442 8428

Bahnhofstraße 55



hloss-eggersberg.de


www.sc

09442 91870

Obereggersberg 18




www

08252 81774

Adalbert-Stifter


www

08252 89480

Alte Sc


www

08252 2415

Hagenauerstr

Gasthaus Eder







































































































www.pension-streber-kraus.de

08252 81774

Adalbert-Stifter-Straße 23


www.griesers-hotel-post.de

08252 89480

Alte Schulgasse 3a





www.gasthaus-eder.de

08252 2415

Hagenauerstraße 14

Gasthaus Eder

08442 962606-0


Schlossstr


www.pension-leppmaier

08442 964103

Zur Ebene 1


www.hotel-hopfengold.de

08442 959555

Preysingstr









































































































08442 962606-0


hlossstraße 12



.pension-leppmaier.de

08442 964103

Zur Ebene 1


.hotel-hopfengold.de

08442 959555

Preysingstraße 53


. Irrtum bleibt v


erband Hallertau übernimmt für die Richtigkeit der Angaben keine Gewähr







































































































09445 2872

Herzog-Ludwig-Straße 9



www.pension-werle.de

09445 7858

Bahnhofstraße 13


09445 973338

Herzog-Ludwig-Straße 28


www.gigl.de

09445 9670

Herzog-Ludwig-Straße 6







































































































aße 13



Hauptstr



.de


www.landgasthof-lindermeir

08441 9868

Münchener Straße 4



www.gasthof-fuchs.de

08441 2387

Pfaffenhofener Straße 8

Gasthaus Fuchs








































































































aße 23

USEN

Auer Str




www.fewo-waltraud.de

08752 8655967

Grub 1



.burgerwirt.de

RUDELZHA

www

08781 571

Hauptstraße 31



08444 915053


St.-Marien-W


08441 5020

Holledaustr


www

08441 87189-0

An









































































































08444 915053


St.-Marien-Weg 3-5


08441 5020

Holledaustraße 3



www.hotelbb.de/de/holledau

08441 87189-0

An der A9



.pension-streber


08442 956910

Preysingstr


www.zur

08442 60607

Marktplatz 5


www.hotel-hallertau.de

08442 96810

Ziegelstr


www.sc

08442 962606-0







































































































08442 956910

Preysingstraße 7




.zur-post-wolnzach.de

08442 60607

Marktplatz 5




.hotel-hallertau.de

08442 96810

Ziegelstraße 4



.schlosshof-wolnzach.de

08442 962606-0

ourismusverband Hallertau übernimmt für die Ric







































































































www.abensblick.de

09445 7271

An der Abends 24



09445 200040

Heiligenstädter Straße 11



www.apparthotel-minerva-diana.de

09445 880

Zur Limestherme 3



09445 2872








































































































RIEDENBURG



www.kriegers-braeustueberl.de

09442 1500

Mühlstraße 37b




www.zurpostgasthof.de

09442 9052-53

Marktplatz 3




08453 9881

Hauptstraße 13







































































































08752 869917

Berg 4




08752 810171

Hagmühle 1



www.hausler-heribert.de

08752 9959

Freisinger Straße 6a

Haus Margit

www.cafe-neumayer.de

08752 639


08444 918852

Hauptstr


www

08444 92000

Robert-K


www

08444 9287-0

Liebigstr


08444 915053











































































































08444 918852

Hauptstraße 36



www.autohof-schweitenkirchen.de

08444 92000

Robert-Koch-Straße 2



www.thannhof.de

08444 9287-0

Liebigstraße 2




08444 915053


ZOLLING


08442 1786

Wilhelm 28


www.haus-am-see.kknet.de

08452 7359059

Stadelhof 4




www.haimerlhof.de

08442 956910








































































































ZOLLING



08442 1786

ilhelm 28



.haus-am-see.kknet.de

08452 7359059

Stadelhof 4





.haimerlhof.de

08442 956910

ou

issen erhoben. Sie beruht auf den Angaben der Vermieter und Anbieter. Der To







































































































08446 1304


Ingolstädter Straße 15



cus.de


www.pension-mar

09445 95610

Am Stocket 19



www.pension-haus-brigitte.de

09445 95520

Am Stocket 12

Haus Brigitte









































































































www.ferienhaus-meixner.de

09442 1459

Feldstraße 18



09442 92100

Untereggersberg 8




www.landhotel-schneider.com

09442 1659

Kirchstraße 3









































































































ern.de


hey

.kloster

08441 752230

Schyrenplatz 1





ern.de/hotel-schyrenhof.html

www.klosterschenke-schey-

08441 27890

Schyrenplatz 1



.de


www.zum-hopfenbauer

09444 8663

SIEGENBURG

Am Kir


www

09444 1449

Sc


www

08444 804

Otterbac








































































































09444 8663

SIEGENBURG

Am Kirchberg 5



www.monteur-unterkunft.npage.de

09444 1449

hartstraße 2


www.landgasthofweiss.substanzen.net

08444 804

Otterbachstraße 42



08166 684796


Ringstr

Huberwirt

.landhaus-plendl.de


www

08168 9084-0

Gerlhausener Str

Landhaus Plendl

www.alterwirt-zolling.de

08167 950243

Freisinger Str








































































































08166 684796


Ringstraße 1

Huberwirt

.landhaus-plendl.de


08168 9084-0

Gerlhausener Straße 13

Landhaus Plendl

.alterwirt-zolling.de

08167 950243

reisinger Straße 4



hnis wurden mit besten Wissen erhoben. Sie beruht auf den







































































































aeu.de

AFFENHOFEN/ILM

www.hotel-muellerbr

08441 4937-0

Hauptplatz 2



.de

PF

www.gasthof-bogenrieder

08446 1304







































































































www.kastlhof.de

09447 698

Pillhausen 1



www.pension-riedenburg.de

09442 1402

Gartenstraße 25









































































































.personal-unterkuenfte.de


www

08252 1018

Hofnerstraße 16


08252 83619

Königslachen 32



ern.de


www.kloster-schey

www

09444 977033-0

Marienplatz 3


09444 9313

Roßberg 2


www

09444 8663







































































































www.pension-maxi.de

09444 977033-0

Marienplatz 3



09444 9313

Roßberg 2




www.gaestezimmer-reitinger.de

09444 8663

www.carolaspension.de

08166 997611

Dorfstr


www.oberwirt-kir

08166 7366

Sternstr

Oberwirt

www.huberwirt-noerting.de

08166 684796







































































































.carolaspension.de

08166 997611

Dorfstraße 16


.oberwirt-kirchdorf.com

08166 7366

Sternstraße 20

Oberwirt

.huberwirt-noerting.de

08166 684796

Alle Angaben in diesem Verzeichnis wurden mit besten


SERVICE 25

Hallertauer Immobilien-

Barometer

Mainburg

von Immobilien-Experte

PETER STANGLMAIER

Au/Hallertau

Au/Mainburg – Immobilienboom in

der Hallertau!? Soweit sind wir

leider noch nicht.

Sicherlich wird aber gerade auch die südliche

Hallertau von den Kapriolen der Immobilienpreise

im Ballungsgebiet München

profitieren. Bis heraus zu den S-Bahn- Endstationen,

gerade auch in Freising, dem Tor

zur Hallertau, haben die Preise innerhalb der

vergangenen 18 Monate bis zu 25 % angezogen.

Während der letzten Jahre hat sich

durch die steigenden Benzinpreise der Fokus

beim Immobilienerwerb stark auf das

Thema öffentliche Verkehrsanbindung und

Infrastruktur konzentriert. Ballungsgebiete

waren gegenüber den ländlichen Regionen

daher im Vorteil. Steigende Immobilienpreise

in Verbindung mit immer verbrauchseffizienteren

Kraftfahrzeugen werden dazu

beitragen, auch die ländlicheren Räume

wieder attraktiv zu machen. Aber nicht nur

diese harten Faktoren, sondern landschaftliche

Schönheit, ein attraktives Ortsbild,

Lebensqualität und ein familiengerechtes

Umfeld können den Standort Hallertau zusätzlich

attraktiv machen.

Wie gesagt sind Immobilieninteressenten

bei schlechterer Verkehrsanbindung wieder

vermehrt kompromissbereit, wenn zumindest

die Leistungsfähigkeit der Internetanbindung

zufriedenstellend ist. Dieser Sachverhalt

ist für alle Standorte der Hallertau

von drastisch zunehmender Bedeutung. Der

Münchner Norden mit seinem Flughafen

hat eine ständig steigende Zahl von Interessenten,

welche über ein sogenanntes

„Homeoffice“ verfügen, nur noch zwei bis

drei Tage pro Woche in ihren eigentlichen

Büros sind und die Nähe zum Flughafen

brauchen. Aus diesem Umfeld ergeben sich

zahlreiche Immobiliensuchende, welche

auch im ländlichen Umfeld schlechte Anbindung

mit öffentlichen Verkehrsmitteln

in Kauf nehmen und bereit sind, für ein

attraktives Umfeld durchaus Beträge von

€ 400.000 bis € 500.000 und darüber zu

bezahlen. In dieser Rubrik werden wir in den

folgenden Monaten einzelne Orte der

Hallertau hinsichtlich ihres Potenzials näher

betrachten.

Die Marktgemeinde Au i. d. Hallertau mit

ihren ca. 11.000 Einwohnern ist einer der

wichtigsten Kernorte der südlichen Hallertau.

Viele Leser werden den Ort noch als

verkehrstechnisches Nadelöhr in schlechter

Erinnerung haben. Wie in vielen Orten in

der Hallertau führte die Bundesstraße den

kompletten Durchgangsverkehr direkt durch

die Gemeinde. Dadurch konnte sich kein

attraktiver Ortskern entwickeln. Seit einem

Jahr ist in Au i. d. Hallertau nun die Umgehungsstraße

fertig gestellt und alle Vorraussetzungen

für die Entwicklung eines

richtigen Ortskerns sind gegeben. Im Gegensatz

zu den Ballungsgebieten sind hier Häuser

und Grundstücke noch in guter Anzahl

und zu äußerst befriedigenden Preisen zu erhalten.

Im Wohngebiet „Hansl am Berg“ gibt

es z. B. durchaus attraktive Einfamilienhäuser

auf respektablen Grundstücken und hin

und wieder unverbaubarem Blick immer

noch zu erschwinglichen Preisen zu haben.

Für solche Objekte müssen Sie im nahegelegenen

Freising bereits siebenstellige Summen

auf den Tisch des Hauses legen. Die Wohnqualität,

gerade für Familien, ist durchaus als

gut zu bezeichnen. Es gibt ein breites Angebot

an Supermärkten, Ärzten und Kindergärten.

Die Schulbusanbindung an

weiterführende Schulen ist zufriedenstellend.

Die öffentliche Verkehrsanbindung über

Linienbusse ist leider nach wie vor etwas

dürftig. Man ist hier immer noch stark vom

eigenen Pkw abhängig, dafür verfügt der Ort

aber über ein leistungsfähiges Internet.

Die Marktgemeinde Au i. d. Hallertau ist

deshalb nach unserem Dafürhalten auf

einem guten Weg, sich wieder einem größeren

Interessentenkreis zu erschließen.


Index

Au/Hallertau 3 2 3 3 2 2 2,50

Mainburg 2 3 1 3 4 1 2,33

Bewertungs-Kriterien


Preisgefüge Wohnqualität Freizeit, Sport

Verkehrsanbindung Infrastruktur Verfügbarkeit von Immobilien

Benotung:

von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)


26

TERMINE & FESTKALENDER

Christkindl-Märkte

„Wichtelzeit und Weihnachtszauber“

29. November - 23. Dezember · Pfaffenhofen

„Niklasmarkt“ Abensberg

07. - 09. Dezember · Schlossgarten

„Weihnachtsmarkt am Kuchlbauer Turm“ Abensberg

29.11. - 02.12. / 05.12. - 09.12. / 12.12. - 15.12. /

19.12. - 23.12.

„Orientalischer Wintermarkt“ Ergoldsbach

08. - 09. Dezember · Kapellenberg

Wald-Christkindlmarkt Jetzendorf

08. - 09. Dezember · Gelände Waldkletterpark

Christkindlmarkt Schweitenkirchen

08. Dezember · im Garten des FFW-Haus Günterdorf

Hofweihnacht Baar-Ebenhausen

15. Dezember · Familie Ettinger, Ringstr. 1

Christkindlmarkt Pörnbach (Puch)

16. Dezember

Stallweihnacht Baar-Ebenhausen

16. Dezember · Kirche St. Maria Himmelfahrt, Baar

TERMINE & VERANSTALTUNGEN

in der Hallertau

Bierseminar/Bierverkostung „Bier und Schokolade“

11. Dezember · Deutsches Hopfenmuseum Wolnzach ·

Infos: www.hopfenmuseum.de

Mother Africa – Circus der Sinne

09. Januar 2013 · 20:00 Uhr · Stadttheater Ingolstadt

Großartige Artistik, mitreißende Musik, traditionelle

afrikanische und moderne Zirkus- und Showelemente

Infos: www.ingolstadt-tourismus.de/veranstaltungen

Bierseminar/Bierverkostung „Edelbier aus Bayern “

15. Januar 2013 · Deutsches Hopfenmuseum Wolnzach ·

Infos: www.hopfenmuseum.de

Erlebnisführung: Herrschaftszeiten!

– und plötzlich war man Residenz! · 27. Januar + 24. Februar

2013 · 14:00 Uhr · Gästeführer/-innen schlüpfen in die

Rollen historischer Persönlichkeiten und lassen die

Geschichte des Herzogtums Bayern-Ingolstadt wieder

lebendig werden.

Infos: www.ingolstadt-tourismus.de/veranstaltungen

miba – Mittelbayerische Ausstellung

16. – 24. März 2013 · Festplatz an der Dreizehnerstraße

Ingolstadt · In 16 Hallen und einem großen Freigelände

präsentiert sich auf der Verbrauchermesse Altbewährtes

und Neues, Informatives, Innovatives und Unterhaltsames

für Groß und Klein. Infos: www.miba-online.de

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den Geschmack und die Wünsche unserer Besucher.

Wir wünschen allen unseren Kunden und Freunden

Frohe Festtage und einen guten Start ins Neue Jahr!

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28

HALLERTAUER UNTERNEHMEN VORGESTELLT

HAIX

Ewald Haimerl, Schuhmachermeister und Unternehmer

Zielgruppe: Helden

Wie das Mainburger Unternehmen HAIX zum Global Player wurde

Ihr Unternehmen HAIX ist fast 65 Jahre

alt. Doch der Durchbruch zum Weltmarktführer

liegt nicht noch nicht so

lange zurück?

1948 gründete mein Vater den Schuhmacherbetrieb

in der Ebrantshauser Straße,

dort wo heute der Outlet Store zum Besuchermagneten

in Mainburg wurde. Mein

Einstieg in die Firma datiert auf das Jahr

1982, als ich begann, erst einmal das

Schuhmacherhandwerk von der Pike auf

zu lernen. Damals arbeiteten wir in Lohnfertigung

für andere Schuhfirmen. Das war

eine harte Zeit, vor allem als wir den Deutschen

Sieg 1974 im WM-Finale gegen Holland

feierten und unser holländischer

Großabnehmer im Gegenzug mit der

Stornierung der Aufträge konterte. 1992

übernahm ich die Geschäftsführung von

meinem Vater und hatte eine Vision: Ich

wollte die Marke HAIX auf dem Weltmarkt

platzieren. 20 Jahre später sind wir dort

angekommen.

Sie fertigen immer noch (auch) in

Mainburg. Gibt es außer HAIX überhaupt

noch Schuhhersteller, die in

Deutschland fertigen?

Mainburg wird definitiv der Stammsitz

von HAIX bleiben! Hier haben wir angefangen,

hier sind wir gewachsen und groß

geworden. Wir sind Hallertauer. Unser

Knowhow ist hier zu Hause. Das Headquarter

in Mainburg beherbergt die

Ideen schmiede mit der kompletten

Wer durch Feuer geht, braucht ganz besonderes

Schuhwerk. Bei Haix in Mainburg werden Sicherheitsschuhe

gefertigt, auf die sich Rettungskräfte

verlassen können. So lautet der Slogan des Unternehmens

auch treffend „Heroes wear Haix“

(Helden tragen Haix).

Schuhentwicklung und einem wichtigen

Teil der Produktion von HAIX. In unseren

modernen Labors hier können wir unsere

Schuhe allen Tests unterziehen, um sämtliche

internationalen und nationalen Normen

zu erfüllen. Das kann kaum ein

anderer Funktionsschuhhersteller auf der

ganzen Welt – und auch nicht in Deutschland.

In Ihrer Firmengeschichte steht, dass

Sie selbst Feuerwehrmann waren und

Ihnen – aus Unzufriedenheit über das

verfügbare Schuhwerk – die Idee kam,

einen besonderen Feuerwehrstiefel zu

entwickeln. Was macht diesen Feuer -

wehrstiefel so besonders, dass

Feuerwehrmänner „feuchte Augen“

bekommen, wenn sie den Namen HAIX

hören?

Das liegt an der Praxisnähe unserer Schuhentwicklung.

Nicht umsonst lautet unser

Slogan in diesem Bereich: Entwickelt vom

Feuerwehrmann für den Feuerwehrmann.

Als stellvertretender Kommandant der Feuerwehr

in Mainburg habe ich selbst die

Gummistiefel für viele Einsätze übergestülpt.

Einfache Gummistiefel, die damals

jeder Feuerwehrmann bei jedem Einsatz

trug. Für einen gelernten Schuhmachermeister

ist das ungefähr so, wie für einen

Seemann den Atlantik auf einer Luftmatratze

zu überqueren. Bereits der erste HAIX

Feuerwehrstiefel integrierte Schutz und

Komfort in den Schuh. Das war der Anfang

unserer bemerkenswerten Erfolgsstory. Der

aktuelle HAIX FIRE HERO gilt als der sicherste

und innovativste Feuerwehrstiefel der Welt.

Zu seiner Präsentation auf der Interschutz in

Leipzig stürmten 40.000 Besucher auf unseren

Messestand, trugen Fire Hero Caps und

-T-Shirts und waren begeistert von dem Fire

Hero Song, den ich übrigens selbst geschrieben

habe. Das ist Teil unseres Geheimnisses

der World of HAIX.


HALLERTAUER UNTERNEHMEN VORGESTELLT 29

Der Feuerwehrstiefel begründete also

die Erfolgsgeschichte von HAIX.

Längst rüsten Sie auch Polizisten, Soldaten,

Sanitäter, Jäger und Forstarbeiter

mit dem passenden Schuhwerk aus.

Was kommt als nächstes?

Mit dem BLACK EAGLE haben wir soeben

eine Produktlinie vorgestellt, die Profis

auch in der Freizeit tragen. Dieser

sportive Allrounder vereint Aufschuhtechnologie

mit unserer genialen

HAIX-Funktionalität: Er ist leicht, multifunktional

und für jeden Bedarf in verschiedenen

Versionen aus Microfaser

(Athletic) oder hydrophobiertem Leder

(Tactical) aufgebaut. Wir wären nicht

HAIX, wenn wir nicht auch jeweils drei

unterschiedliche Höhen anbieten würden.

Für jede Anforderung eben der perfekte

Schuh. Neben der Erweiterung

unserer hochwertigen Accessoire-Palette

ist das die Richtung, wohin es geht.

HAIX ist längst ein Global Player mit

Vertriebsniederlassungen in vielen

Ländern. Ihre Produkte tragen alle

englische Namen und sogar beim

Slogan setzen Sie auf Internationalität

(„Heroes wear HAIX“). Wie wichtig ist

Ihnen der deutsche Markt, der heimische

Standort in der Hallertau?

Wir sind ein bayerisches Unternehmen

und als solches fest auf dem deutschen

Markt verankert. Aber wir haben rechtzeitig

auch unsere Fühler in die weite Welt

ausgestreckt. 2003 wurde HAIX North

America gegründet. Seit 2008 arbeitet

HAIX® France im europäischen Nachbarland.

2009 wurde der Grundstein für ein

Werk in Kroatien gelegt. 2011 nahm HAIX

ASIA Ltd. mit Sitz in Hongkong und dem

Ziel, die Zugänge zu den asiatischen

Märkten noch besser zu erschließen,

seine Arbeit auf. Weitere Niederlassungen

sind geplant. Weltweit arbeiten heute

über 800 Mitarbeiter für HAIX. Unsere Außendienstmitarbeiter

treffen Sie auf allen

Kontinenten an. Von Mexiko City über

New York bis Moskau und von Helsinki

über Kabul bis Tokyo sind unsere Funktionsschuhe

zuverlässige Begleiter. Und

wenn manchmal Dankesschreiben von

Einsatz-Profis aus Haiti, Chile, Fukushima

oder von einem Einsatz in Elsendorf kommen,

wo Leben gerettet und die eigene

Gesundheit durch unsere Schuhe geschützt

wurden, dann ist das die größte

Freude für mich.

Ewald Haimerl erläutert die Produktion im Mainburger Betrieb. Weltweit beschäftigt der Hallertauer

Unternehmer inzwischen 900 Mitarbeiter.

Zahlen und Fakten

· Vor über 60 Jahren fügte der Firmengründer

Xaver Haimerl das X seines

Vornamens an die ersten drei Buchstaben

des Nachnamens und gründet

die Haimerl Xaver Schuhfertigung,

kurz: HAIX. Das Unternehmen im

bayerischen Mainburg macht sich mit

Wander- und Arbeitsstiefeln, die unter

diversen Markennamen vertrieben

werden, schnell einen guten Namen.

· 1992: Ewald Haimerl ist nicht nur

Schuhmachermeister in der väterlichen

Fabrik, sondern auch stellvertretender

Kommandant der Mainburger

Feuerwehr. Mit den Gummistiefeln,

die der Feuerwehrmann zu jener Zeit

im Einsatz trägt, ist er so unzufrieden

wie seine Kameraden. Der Schuhprofi

nimmt sich der Sache an und entwickelt

völlig neuartige, funktionelle

Feuerwehrstiefel aus Leder.

· 1993: Die Idee zündet. HAIX Feuerwehrstiefel

finden Anerkennung und

Lob. Ewald Haimerl entwickelt ebenso

Schuhe für Rettungsdienst und Polizei.

· 1999: HAIX produziert mehr als

100.000 Paar Schuhe im Jahr.

· 2003: Gründung der HAIX North

America Inc. in Lexington im US-Staat

Kentucky; sie bedient den US-amerikanischen

und kanadischen Markt.

· 2006: Die Produktionsmarke übersteigt

400.000 Paar Schuhe pro Jahr.

· 2008: HAIX entwickelt auf vielfache

Kundennachfrage spezielle Jagdstiefel.

· 2009: In Kroatien entsteht eine High-

Tech Produktionsstätte mit einer täglichen

Kapazität von bis zu 3.000 Paar

Schuhen.

Die neue Vertriebstochter HAIX France

mit Sitz in Straßburg wird gegründet.

· 2010: Das Unternehmen investiert

4,7 Millionen in den Ausbau der

Firmenzentrale.

· 2011: HAIX investiert weiter in Millionenhöhe.

Das neue 700 Quadratmeter-

Hochregallager wird fertig gestellt.

Die Produktionszahl nähert sich der

700.000-Paar-Grenze. Das Unternehmen

beschäftigt derzeit rund 900 Mitarbeiter

weltweit.

Kontakt:

Susanne Hauke, Hanno Meier

Unternehmenskommunikation

HAIX-Schuhe Produktionsund

Vertriebs GmbH

Auhofstrasse 10 · 84048 Mainburg

Tel.: 08751 86 25 271

Fax: 08751 86 25 25

s.hauke@haix.de · www.haix.com


30

FREIZEIT

Wipfelglück

48.441° Nord, 11.419° Ost ...

und dann nach oben:

WALDKLETTERN IN DER HALLERTAU


FREIZEIT 31

Wer gerne klettert und schon immer einmal

einen Wald aus der Eichhörnchenperspektive

kennen lernen wollte, kann sich in der

Hallertau bei Jetzendorf diesen Traum

erfüllen: Zwischen mächtigen Eichen,

Buchen und Fichten schlängeln sich in

luftiger Höhe Stege und Hängebrücken

durch den idyllischen Wald.

Elf Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade

mit einer Gesamtlänge von fast

1,5 Kilometer lassen sich im Kletterpark

absolvieren. Mit Höhen von 1 bis zu

23 Metern ist für jeden die passende

Herausforderung dabei. Bevor man sich

jedoch in die luftigen Wipfel begeben darf,

steht erst einmal Trockentraining an: Die

Seil- und Sicherungstechnik wird von ausgebildeten

Kletterexperten erklärt und

anschließend unter Aufsicht geübt. Dann

kann es losgehen. Nach den ersten einfachen

Touren wächst das Zutrauen und der

Kletterspaß beginnt. Manch einem Besucher,

den man in der Einweisungsrunde

schüchtern hantieren sah, begegnet man

später an der „großen“ Seilinstallation,

wo er sich mit einem Freudenschrei lockere

250 Meter durch die Lüfte schwingen

lässt ...!

„Nur Fliegen ist schöner“, lacht Jürgen

Edinger, Gründer und Betreiber des Kletterparks,

„unser Seilbahnparcours ist der

höchste und längste in Bayern!“ Vor vier

Jahren eröffnete der sportliche Naturfreund

seinen Kletterpark in der Hallertau. Bäume

wurden durch die Installationen nicht beschädigt,

das von Edinger gewählte Umspannsystem

kommt ohne Bohrungen aus.

Mit der Sicherheit der Klettergäste sind

Spezialisten betraut. Baumbestand und Anlage

werden laufend von Sachverständigen

und Gutachtern überwacht.

Waldkletterpark Jetzendorf

Schrobenhausener Straße 1

85305 Jetzendorf

Tel.: 0170 3267297

www.waldkletterpark-oberbayern.de


32

FREIZEIT


Nur mit Helm und Gurt wird geklettert. Klettertrainerin

Kerstin Schlobies prüft, ob alles passt.

Ein Kletterspaß für die ganze

Familie oder nur etwas für die

ganz Sportlichen unter uns?

Die 12-jährige Lucca Steindorf

aus Atten kirchen hat den

Waldkletterpark in Jetzendorf

für die Leser des Hallertau-

Magazin getestet.



In luftiger Höhe wird im Parcourseil

eingehängt, erst danach wird die

Steigsicherung ausgeklinkt.

Der erste Parcours kostet wohl jedem etwas

Überwindung...



Herausforderung für die ganz Mutigen:

Abseilen aus 23 Meter Höhe.

Boden in Sicht ... tolles Gefühl, wenn man

es geschafft hat!


Hiermit sichert man sich im Parcours an

den Seilen.


Über Eisen, Treppen oder Leitern klettert

man in die Bäume. Mit Steigsicherung.

Trockentraining. In 1 Meter Höhe wird zuerst der

Umgang mit der Technik geübt.



„Flying Fox“: Man sitzt einfach im Klettergurt und saust eine Seilbahn

entlang ...

Andere Parcours dagegen sind nur mit

etwas Anstrengung zu bewältigen.


Und jetzt beinahe im Laufschritt ... was anfangs schwer aussah,

fühlt sich später so leicht an ...


Applaus: Lucca hat alle für ihre

Körpergröße freigegebenen

Parcours absolviert. Ihr Fazit: Es

macht riesig Spaß! Am liebsten

gleich noch einmal!

Text und Fotos: Maité Herzog


34

TOURISTIK

Hopfenmekka Mainburg

Machten mit beim „Hopfazupfa“ im Schaugarten: Mainburgs 1. Bürgermeister JOSEF REISER,

und der Vorsitzende des Hallertauer Hopfenpflanzerverbandes JOSEF WITTMANN

Herr Bürgermeister Reiser, im

September fand das 7. Hopfakranzlfest

des Tourismusverbandes

Hallertau bei Ihnen in Mainburg

statt. Nach einhelliger Meinung der

Beobachter und auch der Medien hat

die Stadt Mainburg das bisher größte

und eindrucksvollste Hopfakranzlfest

ausgerichtet. Wie haben Sie es in

Erinnerung?

„Mainburg wird zum Hopfenmekka“

hat die Hallertauer

Zeitung geschrieben. Es war in

der Tat ein sehr eindrucksvolles

Fest, das rund 10.000 Besucher

erlebt haben, darunter

unser Schirmherr, Bayerns

Landwirtschaftsminister Manfred

Brunner, drei Landräte

und viele Bürgermeisterkollegen

der Nachbargemeinden.

Sogar aus Österreich kam ein

ganzer Bus Besucher! Und

allen hat es gefallen!

Wir hatten den ganzen Tag

über ein abwechslungsreiches

Bühnen- und Rahmenprogramm

und an mehr als 30

Marktständen gab es ein vielfältiges

Angebot rund um das

Thema Hopfen.

Was machte das Besondere des Hopfakranzlfestes

aus, dass Besucher weit

über die Grenzen der Hallertau hinaus

zu diesem Fest kommen?

Beim Hopfakranzlfest dreht sich alles um

das Thema Hopfen. Das Thema Hopfen

(und Bier) ist ein Alleinstellungsmerkmal

für die Hallertau und das interessiert die

Menschen. Wir merken das an vielen Anfragen

in der Saison oder zuletzt bei unserem

Messeauftritt bei der Grünen Woche

in Berlin.

Hat sich der doch große Aufwand gelohnt?

Würden Sie das Hopfakranzlfest

wieder ausrichten?

Ein Prost auf ein gelungenes Fest: Landwirtschaftsminister Manfred Brunner,

Chef-Organisatorin Hanelore Langwieser, HALLERTAU-Chefredakteur

Alexander Herzog, Mainburgs Bürgermeister Josef Reiser (3. v. l.) sowie die

Hopfenhoheiten.

Es war schon ein ganz erheblicher Aufwand,

diese Veranstaltung auf die Beine

zu stellen. Vor allem dank meiner Bürgermeister-Kollegin

Hannelore Langwieser,

den vielen Mitwirkenden der örtlichen

Vereine und des Tourismusverbandes Hallertau

sowie nicht zuletzt unserer Bauhofmitarbeiter

war es möglich, dieses Fest

vorzubereiten und durchzuführen. Die Resonanz

war großartig. Wir haben von allen

Seiten großes Lob bekommen. Das Hopfakranzlfest

war sicher ein Image-Gewinn

für Mainburg – dem „Herzen der Hallertau“.

Klar würden wir die Veranstaltung

wieder ausrichten – aber diese Frage stellt

sich nicht, denn das Hopfakranzlfest findet

jedes Jahr in einer anderen

Mitgliedsgemeinde des Tourismusverbandes

statt. So heißt

im kommenden Jahr die Stadt

Vohburg alle Freunde des

„Grünen Goldes“ willkommen.

Was können Sie aus Ihrer

Erfahrung dem nächsten

Ausrichter 2013, der Stadt

Vohburg, mit auf den Weg

geben?

Aus unserer Erfahrung heraus

kann ich nur dazu raten, baldmöglichst

mit den Vorbereitungen

zu beginnen. Ein

solches Fest lebt von dem Miteinander

von Vereinen und Institutionen

in einer Gemeinde

als auch vom ehrenamtlichen

Engagement vieler. Dies erfordert

natürlich viel Zeit in der

Abstimmung und Organisation.

Das Hopfakranzlfest ist jedoch eine

hervorragende Möglichkeit für eine

Gemeinde sich zu präsentieren – nach

außen wie nach innen!

führte Alexander Herzog

Das Gespräch


IMPRESSIONEN

vom 7. HOPFAKRANZLFEST 2012

Fotos: Nowak, Gebendorfer


„Heit abend

gibt’s

a Rehragout ...“

GASTHAUS RANDLKOFER

in Leibersdorf

Leibersdorf/Tegernbach – Leibersdorf ist

ein kleiner Ort innerhalb der Hallertauer

Gemeinde Volkenschwand (Landkreis

Kelheim). Googelt man Leibersdorf, dann

erhält man zu allererst den Sportverein FC

Leibersdorf, dann das Freibad Leibersdorf

(!) und an dritter Stelle den Gasthof

Randlkofer. In der Ortsmitte findet man

den eher unauffälligen Gasthof als zentrales

Gebäude einer Hofstelle. Und in Sichtweite

des rosa-weiß getünchten, barocken Kirchturms

von St. Jakobus. Ja, genau hier soll

der legendäre Jakobsweg verlaufen. Angesichts

der Kochkünste von Wirtin Gabi

Randlkofer ist es gut vorstellbar, dass Wallfahrer

hier gerne Station machen und dann

verweilen, statt den langen Weg nach Santiago

de Compostela auf sich zu nehmen.

Und lieber vor dem Randlkoferschem Rehragout

niederknien. Aber dazu später.

Bereits 1725 gab es die „Tafernwirtschaft“,

die seit 1930 im Besitz der Familie

Randlkofer ist. Der Morgenstern im Familienwappen

geht auf ein ehemaliges Rittergeschlecht

aus Ratzenhofen zurück. Seit

1990 führen Gabi und Werner Randlkofer

nun das Wirtshaus, das sie sehr behutsam

und mit viel Geschmack renoviert haben:

Dunkles Holz dominiert die gemütliche

Wirtsstube um den Kachelofen. Auch das

freundlich-helle Nebenzimmer entbehrt

glücklicherweise jeder Jodel-Ornamentik.

Hier konzentriert man sich auf das

Wesentliche: den Gast mit gehobener

bayerischer Küche glücklich zu machen.

Aufgetischt werden ganz überwiegend Produkte

aus der Region, darunter häufig

Wild- und Geflügelspezialitäten. Die

Randlkofers zählen zu den Pionieren, die

den Hopfenspargel wieder entdeckt und

salonfähig gemacht haben. „Unseren

kleinen Hopfenbaubetrieb führen wir

nicht zuletzt, um ausreichend Hopfenspargel

zu gewinnen“, verrät Gabi augenzwinkernd.

Und die Köchin „aus

Leidenschaft“ weckt den Hopfenspargel

sogar ein, um ihren Gästen die allzu kurze

Saison zu verlängern. „Im vergangenen

Jahr“, erzählt die Wirtin stolz“, „war sogar

die Familie Randlkofer zum Hopfenspargelessen

bei uns.“ Die Münchner Randlkofers,

die das gleiche Wappen im Schilde

führen (!) sind Gesellschafter der Münchner

Gourmet-Kathedrale Dallmayr.

Ansonsten kämen die Gäste üblicherweise

aus einem Einzugsgebiet von rund 30

Kilometer um Leibersdorf, mehr aus Mainburg

oder Freising als aus Landshut. Gäste,

die die frische, saisonale Küche der

Randlkofers zu schätzen wissen. Jetzt im

Herbst/Winter stehen regelmäßig Wildgerichte

auf der Sonntags-Karte; wochentags

gibt es keine Karte, da empfiehlt die

Chefin dem Gast eben, was gerade frisch

zubereitet wird.

Was Sie denn für den Beitrag im Magazin

„HALLERTAU“ kochen sollte, fragte

Gabi bei der Terminvereinbarung. „Reh -

ragout, natürlich!“

Qualität statt Quantität

Nicht ganz so glücklich über diese Festlegung

ist Beatrice Anneser. Die einzige

Wein-Sommelière der Hallertau erklärt,

dass die gewünschte Weinempfehlung zu


KULINARIK 37

Zu Wild passt am besten Rotwein.

Wein-Sommeliére Beatrice Anneser (links)

empfiehlt einen Wein mit wenig Säure, die

Rebsorte „Teroldego“ aus dem Trentino ist ihr

persönlicher Favorit.

einem Rehragout äußerst schwierig sei:

„Die Säure im Rehragout braucht einen

Wein, der selbst wenig Säure und wenig

Tannine aufweist.“ Die autochtone rote

Rebsorte „Teroldego“ aus dem Trentino

(Norditalien) sei so ein Wein. Eine alte

Rebsorte, die gerade eine Renaissance

erlebe. Beatrice versteht was von Weinen.

Seit 2004 führt sie das „Weinkontor

Hallertau“ in Tegernbach. Ein Jahr später

machte sie ihren Abschluss an der Deutschen

Wein-und Sommelière-Schule in

Koblenz. „Ich bin immer schon an

Aromen interessiert und das finde ich so

faszinierend am Wein“.

Beatrices Sortiment umfasst vorrangig

Weine aus Deutschland, Österreich und

Italien, die sie alle direkt bei Winzern

bezieht, die sie persönlich kennt.

Die meisten der Weine des Weinkontors

gibt es daher auch in ganz Oberbayern

exklusiv nur in Tegernbach. Zu ihren

wichtigsten Kunden zählen Fachhandel

und Gastronomie. Seit sieben Jahren beliefert

Beatrice das Gasthaus Randlkofer.

Alle paar Monate kommt sie ins Haus und

berät Kunden wie die Randlkofers bei der

Zusammenstellung des Weinangebotes.

Auf Wunsch übernimmt sie auch die

Schulung des Personals, beispielsweise im

Rahmen eines Sensorik-Seminares. Dabei

ist Beatrice keine dieser versnobten Wein-

Gurus, die einem selbst Leder- und

Humusnoten noch als Vorzug beim Weinverkosten

preisen. Beatrice eint mit Gabi

die Leidenschaft für Wein und gutes

Essen: „Die Konsumenten sollten beim

Essen und Trinken wieder stärker auf

Qualität statt Quantität setzen“.

Deshalb planen die beiden nun auch eine

gemeinsame Veranstaltung am 18. Januar:

„Wild auf Wein“ – Ein Wild-Kochkurs mit

Weindegustation in der Show-Küche

Niederreiter in Mainburg. Genauere

Informationen können direkt erfragt

werden (Anmeldung erforderlich).

Den „Teroldego“ wird Gabi künftig auf

der Karte haben. Er passt wirklich vorzüglich

zu dem Rehragout. Ach ja, das Rehragout.

Würde es in Wannen serviert, man

wollte sich reinlegen ... ah

Gasthaus Randlkofer

Gabi und Werner Randlkofer

Bischof-Zeller-Str. 5, 84106 Leibersdorf

Telefon 08754 233

www.gasthaus-randlkofer.de

info@gasthaus-randlkofer.de

täglich ab 17.00 Uhr geöffnet,

Fr. bis So. ganztägig; Do. Ruhetag

Weinkontor Hallertau-

Weinimport/Fachgroßhandel,

Beatrice Anneser

Mainburgerstr. 32, 84104 Tegernbach,

Telefon 08752 869707,

weinkontor-hallertau@t-online.de

Rehragout - so haben wir das Rezept für Sie abgeschaut:

Als erstes brauchen Sie einen großen

Topf. Rehragout eignet sich hervorragend

für größere Tafelrunden und

auch zum Einfrieren.

Die angegebene Menge reicht, um

12–15 Personen zu verköstigen –

je nach Appetit und Beilagen.

Wenn Sie weniger kochen wollen,

rechnen Sie die Mengenangaben

bitte entsprechend zurück.

3,5 – 4 kg (je nach Knochenanteil)

gemischtes Fleisch vom Reh

(Schulter, Hals, Bauchlappen)

Für die Beize:

1l Wasser, 1l Weinessig, 2l Rotwein,

2 Karotten, 2 Zwiebeln (gespickt

mit Lorbeer und Nelken), 8 Wacholderbeeren,

1/4 Knolle Sellerie,

1/2 Stange Lauch, 1 Zweig Thymian,

1 Zweig Rosmarin (einfach alles

zusammen in ein Gefäß geben)

Für die dunkle Einbrenne:

100g Fett , 2 TL Zucker, 150g Mehl

Zum Verfeinern:

Salz, Pfeffer, Wildgewürz, Zitronensaft,

Preiselbeermarmelade, Sahne

1. Das Fleisch ca. 2 Tage in die Beize

legen.

2. Das Fleisch in der Beize weichkochen

(ca. 45–60 Minuten), anschließend

Knochen entfernen und in mundgerechte

Stücke teilen.

3. Die Einbrenne herstellen und mit

etwas Sud mehrmals aufgießen; dann

ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Dunkle Einbrenne geht so: Fett (Butterschmalz,

Butter) zerlassen, dann Mehl

und Zucker einstreuen, eine Minute lang

braun rühren – fertig. Kalt ablöschen: Das

Zugeben von etwas kalter Flüssigkeit verhindert

die Klümpchenbildung. Danach

kann heiße Flüssigkeit (Sud) zugegeben

werden.

4. Mit Salz, Pfeffer, Wildgewürz,

Zitronensaft, Preiselbeermarmelade und

Sahne nach Belieben verfeinern.

Dazu passen Semmelknödel (klassisch)

aber auch Bandnudeln oder Kartoffeln.

Was man halt gerne mag. Wenn es in

großer Runde unkompliziert sein soll,

dann ganz einfach ein gutes frisches

Holledauer Bauernbrot dazu reichen!

Gutes Gelingen und guten Appetit!


Verkauft und versteigert ...

... für 52 666 Gulden

und 7 Kreuzer ...


FREIZEITANGEBOT 39

Auf eine Zeitreise entführt wird,

wer an einer szenischen Stadtführung

in Geisenfeld teilnimmt.

Während man im Abendlicht

durch die Gassen des über 1500 Jahre

alten Ortes an der Ilm schlendert, fügt

sich Bild an Bild und vor dem inneren

Auge des Betrachters entsteht jene andere

Welt, die wir heute Vergangenheit

nennen. Wahre Begebenheiten, erzählt

und gespielt von Laienschauspielern der

Gruppe „Stadtstorch“, stimulieren die

Vorstellungskraft. Themen scheinen unerschöpflich

vorhanden zu sein ... Von

Gründung, Herrschaft und Verfall eines

mächtigen Frauenklosters, von adeligen

Jagdgesellschaften und anständigen Bürgern,

von Plünderung, Pest und Hexenprozessen,

vom Dreißigjährigen Krieg

bis zu Ausverkauf und Versteigerung

des Benediktinerinnenklosters im Jahr

1803.

Das Kloster Geisenfeld war einmal

eines der wohlhabenderen Klöster Bayerns.

Die adligen Benediktinerinnen

wirtschafteten als die bedeutendsten Arbeitgeber

am Ort: Sie zählten beinahe

200 Anwesen, eine Brauerei, eine Mühle,

eine Bäckerei, eine Fischerei, eine Apotheke

und ein Weingut zum Besitz ihres

Klosters. Im Zuge der Säkularisation

1803 (Einziehung kirchlicher Besitztümer

durch den bayrischen Staat, Anm. d. Red.)

war Schluss mit der Geisenfelder Frauenpower:

29 Chorfrauen und 21 Laienschwestern

standen vor dem Nichts ...

arbeitslos und mittellos sozusagen. Ein

Schweizer Fabrikant zahlte für Gebäude

und Güter 52 666 Gulden und 7 Kreuzer

an den Staat ...

Die im Kern auf geschichtlichen Tatsachen

und historischen Charakteren beruhenden

Szenen kreisen um drei

Themenkomplexe: die wechselvolle Geschichte

des bedeutenden Klosters und

seiner Ordensfrauen, die dunkle Seite

der mittelalterlichen Zeiten in Form von

gnadenlosen Hexenprozessen und leidvollen

Pest-Epidemien als auch die heiteren,

nostalgischen und kulinarischen

Anekdoten des idyllischen früheren

Marktes an der Ilm. Wer weiß zum Beispiel,

dass der später im Zusammenhang

mit dem Münchner Hofbräuhaus berühmt

gewordene Braumeister Heimeran Pongraz

ein waschechter Geisenfelder war?

Pongraz lebte Ende des 16. Jahrhunderts

und war Planer und erster Braumeister

des Hofbräuhauses München. Für die

Gruppe Stadtstorch Grund genug auch

eine Führung zur Wirtshaus und Brauereigeschichte

in Geisenfeld anzubieten.

„Nostalgie und Kulinarik im

nächtlichen Geisenfeld – Genießen

mit allen Sinnen“

nennt sich das neueste Angebot

der Stadtführer.

Unterwegs durch die

Gasthäuser erfährt

man humorige

Anekdoten aus

dem Leben der

Marktbevölkerung

…und wird

nebenher auch

noch bestens

verköstigt!

Entwickelt

wurde das

Konzept der inszenierten

Stadtführungen

2010 anlässlich des

Jubiläums „700 Jahre Marktrechte“.

„Wir hatten gleich

einen solch großen Zuspruch,

dass wir gar nicht anders

konnten, als mit großer

Begeisterung weiterzumachen“,

erzählt die Initiatorin,

Geisenfelds Kulturreferentin

Henriette Staudter.

Abgebildete Darsteller:

Bea Heidenkampf als

Äbtissin Amanda

Donabauer, Ludwig

Diepold als Braumeister

Heimeran Pongraz

Text/Fotos: Maité Herzog

Szenische Stadtführungen

„Stadtstorch“

Infos unter: www.geisenfeld.de

Ticket-Hotline und Auskünfte:

unter 0171 8275524


40

MUSEUMS-INFORMATIONEN

Winterzeit, Ferienzeit, Museumszeit!

Besuchen Sie auf Ihren Ausflügen eines der Hallertauer

Museen und tauchen Sie ein in andere Zeiten und Welten.

Hier eine Auswahl:

Deutsches Hopfenmuseum

Wissenswertes zum Thema Hopfen. Von der Botanik bis

zum Bierbrauen, vom Anbau bis zum Hopfenhandel,

von der Geschichte bis zur Gegenwart.

Elsenheimerstraße 2 · 85283 Wolnzach

Telefon: 08442 7574 · www.hopfenmuseum.de

Kelten Römer Museum

Funde des in unmittelbarer Nähe befindlichen keltischen

Oppidums von Manching, unter anderem der größte im

20. Jahrhundert entdeckte keltische Goldfund.

Im Erlet 2 · 85077 Manching

Telefon: 08459 32373-0 · www.museum-manching.de

Bulldog-Museum

Jede Menge Motoren, Maschinen und Traktoren als

auch landwirtschaftliche Geräte!

Ottersried 22a, 85296 Rohrbach · Telefon: 08442 967027

Museum zur Kulturgeschichte der Hand

Eine ungewöhnliche, absolut sehenswerte Sammlung

zum Thema Hand. Anfassen erwünscht!

Am Brunnen 1b, 85283 Wolnzach

Telefon: 08442 1654 · www.museum-der-hand.de

Lebzelterei- und Wachszieherei-Museum

Komplette Werkstatteinrichtung des 19./20. Jahrhunderts

sowie ein großer Bestand von Modellen und Produkten,

v. a. wächserne Votivgaben, teilweise noch aus dem

17. Jahrhundert.

Hauptplatz 6, 85276 Pfaffenhofen

Telefon: 08441 9787 · www.cafe-hipp.de/wachszieherei_

lebzelter_museum.html

Hallertauer Heimat- und Hopfenmuseum Mainburg

Fossilienfunde aus der Region, sakrale Skulpturen und

Gemälde, Handwerk, Möbel, Hausrat, Bekleidung und

Schmuck, landwirtschaftliche Geräte.

Abensberger Str. 15 · 84048 Mainburg

www.heimatmuseum-mainburg.de

Hallertauer Hopfen- und Heimatmuseum Geisenfeld

Hopfenanbau bis hin zur Bierbrauerei, die Seilerei, das

Schäfflerhandwerk, traditionelle Hallertauer Trachten u.v.m.

Rathausstr. 11 · 85290 Geisenfeld

www.heimatmuseum-geisenfeld.de

Museum im Mesnerhaus Pfaffenhofen

Sammlung religiöser Gegenstände, vorwiegend aus der

Barockzeit, aus Kirchen und Bürgerhäusern, sowie

Skulpturen, Bilder und Gemälde zur Heiligenverehrung,

zum Bruderschafts- und Wallfahrtswesen.

Scheyerer Straße 5 · 85276 Pfaffenhofen

www.webmuseen.de

Wir verführen Sie!

Auf den Freisinger Stadt- und Museums führungen erfahren

Sie die Geschichte hinter der Geschichte und alles über Ihre

Lieblingsorte der ältesten Stadt an der Isar:

Altstadtrundgang jeden Samstag um 11 Uhr,

Treffpunkt: Touristinfo Marienplatz

Kurzführung Dom jeden Sonntag nach der Heiligen Messe

(Beginn Gottesdienst 10.30 Uhr), Treffpunkt: Vorhalle Dom

Freising entdecken im Stadtmuseum jeden ersten

Donnerstag im Monat um 15 Uhr (April - Oktober),

Treffpunkt: Museumskasse

Öffentliche Führungen ohne Anmeldung.

Änderungen vorbehalten!

Ausführliches Führungsprogramm auf Anfrage.

Bierwelt

Touristinfo Freising • Marienplatz 7 • 85354 Freising

Tel. 08161/54-44111 • Fax 08161/54-54100

touristinfo@freising.de • www.freising.de


DAS BIER-TERZETT 41

Hallertauer Biere im Test

WILLI ABELE, ALEXANDER HERZOG und THILO STEINDORF

(v.r.n.l.) verkosten besondere Hallertauer Biere

In dieser Rubrik stellt die HALLERTAU künftig jeweils drei Bier-

Besonderheiten vor: z. B. besonders gehopfte, temporär erhältliche,

prämierte oder erstmals gebraute Biere. An der Verkostung

sind neben dem Herausgeber Alexander Herzog die beiden Brauer

Willi Abele und Thilo Steindorf (li.) beteiligt. Die Bewertung ist

absolut subjektiv, aber unbestechlich.

„Schneewalzer Winterweisse“

Herrnbräu Ingolstadt

Bewertung:

„Cascade Hell“

Lampl Brauerei Larsbach

Bewertung:

„Altbayrisch Hell“

Müllerbräu Pfaffenhofen

Bewertung:

Alkohol: 5,6 Vol. · Stammwürze: ca. 13

Besonderheit: saisonale Weißbierspezialität

Farbe/Optik: dunkel, bernsteinfarben

mit leichter Hefetrübung

Geruch: klar, frisch

Hopfenaroma, -bittere: weißbiertypische

dezente Hopfung

Vollmundigkeit: sehr ausgeprägte Vollmundigkeit

mit harmonischen Röstaromen,

kräftig

Rezenz: weißbiertypisch

Gesamteindruck:

Die Röstmalzaromen geben dem Schnee -

walzer eine individuelle Note

Alkohol: 5 Vol · Stammwürze: ca. 12

Besonderheit: gebraut mit Cascade-

Hopfen aus der Hallertau, Spezialhopfung

während der Gärung

Farbe/Optik: kellertrüb, karamellfarben

Geruch: fruchtaromatisch, nach Mango,

Zitrone, Mandarine

Hopfenaroma, -bittere: kräftige, ausbalancierte

Hopfung

Vollmundigkeit: harmonischer Körper

Rezenz: angenehm prickelnd

Gesamteindruck:

Lampl-Cascade folgt dem Trend zu

hopfenbetonten Bieren. Interessant.

Bravo!

Alkohol: 4,9 Vol · Stammwürze: ca. 11,5

Besonderheit: Bronze-Medaille beim

European Beer Star

Farbe/Optik: goldfarben, klar, feinporiger

Schaum

Geruch: malzig-frisch

Hopfenaroma, -bittere: dezent

Vollmundigkeit: intensiver Malzcharakter,

altbayerisch-süßlicher Akzent

Rezenz: dezent

Gesamteindruck:

altbayerisch-malzbetontes Vollbier

Bewertungsskala:

Sensation, ein Bier zum Niederknien!

Herausragendes Bier, unbedingt probieren!

Feines Bier, lohnt auch einen Umweg!

Gut trinkbares „Tafel-Bier“

Akzeptabel, hinterlässt wenig Eindruck

Der Braumeister sollte sich Rat holen


?

EIN BILD UND SEINE GESCHICHTE

42

Gewinnen Sie ein

Hallertau-Menü für 2 Personen

GEWINNER DER PREISFRAGE

AUS DER LETZTEN AUSGABE

Wer kennt dieses Hallertauer BAUERNHAUS?

Wer kann Angaben zur Identität der abgebildeten

Personen machen?

HALLERTAU-Leser Eva Satzl und Partner Heinrich

Sedlmaier mit Sohn Georg wussten, dass es

sich bei dem im Magazin Nr. 3/12 abgebildeten

Gebäude um den „Fuß-Hof“ in Lutzmannsdorf

handelte.

Und das Los-Glück bescherte ihnen ein vorzügliches

Gans-Essen im Huberhof in Airischschwand.

Die beiden „Küchen-Chefs“ Johannes (r.) und Josef

Selmayer ließen es sich nicht nehmen, die

glücklichen Gewinner und den HALLERTAU-

Herausgeber, Alexander Herzog, persönlich auf

dem Huberhof zu begrüßen.

Unter allen Einsendern, die bis zum 15.02.2013 richtige Hinweise

liefern, verlost „Hallertau“ eine Einladung für 2 Personen im Gasthaus

Randlkofer in Leibersdorf (www.gasthaus-randlkofer.de).

Die Auflösung gibt es dann in der nächsten Ausgabe des Magazins

„Hallertau“ (Frühjahr 2013).

Einsendungen an: alexander.herzog@imago87.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des Magazins „Hallertau“

sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Teilnehmen und ein festliches Essen für 2 Personen gewinnen!


„Eines der erfolgreichsten Ensembles

im Bereich der Neuen Volksmusik“

(Süddeutsche Zeitung)

Die neue CD ab jetzt erhältlich!

Klassische Weihnachtslieder in neuer Interpretation

aufgenommen in der Dorfkirche von Feldkirchen bei Moosburg:

01 OH HEILAND REISS DEN HIMMEL AUF 02 MARIA DURCH

EIN DORNWALD GING 03 IN DULCI JUBILO 04 ES WIRD

SCHO GLEI DUMPA 05 DES BIN ICH FROH 06 ES IST EIN ROS

ENTSPRUNGEN 07 KOMMET, IHR HIRTEN 08 IM WOID IS SO

STAAD 09 TOCHTER ZION 10 ABA HEIDSCHI BUMBEIDSCHI

11 VOM HIMMEL HOCH 12 STILL, STILL, STILL 13 ADESTE

FIDELIS 14 ANDACHTSJODLER

Kontakt:

Stefan Pellmaier · Abt-Danner-Straße 4 · 85406 Oberappersdorf

stefan.pellmaier@gmx.de · www.luzamoi.de

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