Wieder fit werden auf Gut Landscheid - GL VERLAGS GmbH

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Wieder fit werden auf Gut Landscheid - GL VERLAGS GmbH

06

November / Dezember 2010 · 8. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen

BERGISCH GLADBACH

Stadt prüft Einführung einer

Zweitwohnsteuer, um höhere

Zuwendungen zu erhalten

BURSCHEID

Wünschebox im Rathaus-

Foyer hatte Erfolg: Zwei

Ärzte siedelten sich an

KÜRTEN

Bürger diskutieren über die

Gestaltung – Der Rathaus-

Vorplatz soll schöner werden

LEICHLINGEN

Bürgerproteste gegen das

Einkaufszentrum nehmen

kein Ende

ODENTHAL

Stadt will das Engagement

der Ehrenamtler künftig mit

einem „Odenthaler“ würdigen

OVERATH

Endspurt Event-Meile - erste

Weihnachtsfeiern bereits im

neuen Bowling-Center?

RÖSRATH

Bahnhofs-Projekt macht

deutlich: Baumaßnahmen in

der Stadt kommen voran

WERMELSKIRCHEN

Bürger sorgen sich über

Umzugspläne der Polizei -

Sicherheit bleibt gewahrt

LEVERKUSEN

WfL-Delegation besuchte

China und machte guten

Eindruck bei der Partnerstadt

+++ Infos +++ Seite 25 +++

BURSCHEID: Wie KuRt LammeRt ein aLteS GemäueR in eine GeSunDheitS-SchmieDe veRWanDeLte

Wieder fit werden auf Gut Landscheid


Flexibel finanzieren,

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Für Ihre Geschäftsideen haben wir die passende Finanzierung: denn Kreditklemme ist bei uns kein Thema. So stiegen die neu

vergebenen Mittelstandskredite von 1,9 Mrd. Euro in 2008 auf 2,0 Mrd. Euro in 2009. Und auch in 2010 bleiben wir der verlässliche

Finanzpartner für die mittelständischen Unternehmen in der Region. Wenn’s um Geld geht – s-Kreissparkasse Köln.


GL&Lev kontakt • Nr. 06 / 2010

INHALT

GL&Lev PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land: 4

Gut Landscheid, Hotel und Klinik?

DAS GESPRÄCH - mit Michael Küll, 6

Eigentümer Heggen-Druck Leverkusen

TECHNOLOGIEPARK UND -ZENTRUM 8

Rheinisch-Bergisches TechnologieZentrum

steuert weiter auf Erfolgskurs

GL&Lev REGIO

Kommunen benötigen Kredite in 10

Millionen-Höhe

Rheinland soll eine Marke werden 11

Michaelsberg hat Finanzprobleme 12

GL&Lev LOKaL

BERGISCH GLADBACH - Stadt prüft 14

Zweitwohnungssteuer

Meditec - Helfer im Arbeitsschutz 15

RöSRATH - Baumaßnahmen kommen voran 16

OVERATH - Event-Meile vor Fertigstellung 17

ODENTHAL - Medaille für Ehrenamtler 18

KüRTEN - Was wird aus dem Rathausplatz? 18

BURSCHEID - Wünschebox ein großer Erfolg 20

LEICHLINGEN - Demnächst Shopping im Park? 21

WERMELSKIRCHEN - Ohne Polizeiwache? 22

LEVERKUSEN - Präsentation in China 24

WFL - Investoren beeindruckt 25

Wirtschaftsförderer hatte eingeladen

NACHBARSCHAFT - Oberberg 32

„Kommune des Jahres“

Wo das Christkind zu Hause ist 33

GL&Lev SERVICE

ERNÄHRUNG - Schlechte Ernte 34

GASTRONOMIE - Schulverpflegung 36

TOURISMUS - Wintersport 38

GOLF - Neuer Inhaber am Lüderich 40

AUTO - Der neue Passat 42

BUSINESS - Unternehmer im Wald 44

GESUNDHEIT - Fit am Arbeitsplatz 46

GL&Lev StEuERN RECht FINaNzEN

Vergaberecht; Bar- oder Sachlohn?

Bilanz Bayer AG; VR-Bank ab 47

Mit viel Engagement und Vorfreude auf die

Weihnachtszeit stecken die Lions Clubs in

vielen Städten unseres Landes zur Zeit mitten

im Verkauf von Adventskalendern. Eine

schöne Tradition seit Jahren und eine schöne

Gelegenheit, sich wenigstens einmal an

den wohltätigen Aktionen der Clubs zu be-

EDITORIAL

Die Wirtschaft im Rheinland

hat das Vorkrisenniveau

fast wieder erreicht.

Sowohl die aktuelle Geschäftslage

als auch die

Erwartungen der Unternehmen

haben sich deutlich verbessert.

Das ist das Ergebnis der Konjunkturumfragen

der Industrie- und Handelskammern

im Rheinland zum Herbst, an denen sich

2.000 Unternehmen beteiligten. Da kann

man aufatmen. Der befürchtete Einbruch

der Kaufkraft, insbesondere auch nach

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Gewinnen mit einem Adventskalender vom Lions Club

Alles Gute ...

Winter-Weihnacht 1952 im

Bergischen. So stimmungsvoll

zeigt sich der Adventskalender

der Lions Clubs von Bergisch

Gladbach.

teiligen. Denn die 5 Euro für den Kalender

werden für einen guten Zweck verwendet.

Und dabei kann man selber auch noch zum

Teil stattliche Preise gewinnen, zumeist vom

örtlichen Einzelhandel gestiftet, von Musical-

Karten bis Goldbarren. Eine gute Sache, bei

der es allseits nur Gewinner gibt.

Ablauf der sogenannten Abwrackprämie,

ist ausgeblieben. Die Kauflust der Konsumenten

ist weiterhin auf einem relativ hohen

Niveau. Dies ist auch mit der guten Arbeitsmarktsituation

zu erklären. Können wir

uns also getrost zurücklehnen? Vorsicht ...

Aber wenn es auch vielen wieder besser

geht, viele Mitmenschen sind weiterhin auf

unsere Hilfe angewiesen. Daran sollten wir

denken, ganz besonders in der Vorweihnachtszeit.

Und im übrigen: Geschäfte machen

ist nicht alles ...

Ihnen aber alles Gute

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Layout:

MEDIABRIDGES ® GmbH

www.mediabridges.de

Druck:

Heggendruck, Leverkusen

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2011.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: Januar/Februar 2011

Anzeigenschluß: 20. Dezember 2010

GL&Lev kontakt 06/10

3

IMPRESSUM


4

GL&Lev PROFIL

GL&Lev kontakt 06/10

Wo chinesische Heilkunst und Edel-Küche für Wohlbefinden sorgen

Gut Landscheid – die Fitness-

Schmiede im Bergischen Land

„Edel, hilfreich und gut“ -

so könnte man abge-

wandelt das Projekt

beschreiben, das ganz

neu und deshalb

noch ein Geheimtipp ist.

Doch nicht mehr lange.

Das Gut Landscheid

bei Burscheid.

Hotel und Fitness-

Schmiede zugleich.

Der 1. FC Köln nutzt

es schon intensiv.

Unsere Bilder zeigen: Ganz oben Gut

Landscheid mit Golfplatz vor der Terrasse,

Quigong-Meister Dr. Yuele Gao mit Fußball-

Profi Chihi (1. FC Köln) sowie Einblicke in

Fitness-Bereich und Restaurant.

SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

von eBeRhaRD GRavenStein

Die chinesische Medizin - so hieß es

vor 16 Monaten - wird das alte Rittergut

wieder beleben. Es war die

Schlagzeile einer Tageszeitung. Und ganz

falsch lag sie damit auch nicht. Denn Kurt

Lammert, der Inhaber der Psychosomatischen

Klinik im Wersbachtal bei Leichlingen

und seit 1999 Inhaber des alten Gemäuers

bei Burscheid hatte auch „Medizinisches“

vor. Als Dependance sozusagen. Doch wer

heute bei Burscheid von der B 51 runter und

in den Wald hineinfährt und fast wie in einer

Sackgasse vor dem attraktiv renovierten

Gebäude-Ensemble landet, gewinnt einen

ganz anderen Eindruck. Er findet ein Hotel

vom Feinsten, dem man „Medizinisches“

überhaupt nicht ansieht. Obwohl eine Etage

tiefer tatsächlich medizinischer Sachverstand

hoher Qualität zu Hause ist.

Hier hat Dr. Yuele Gao sein Reich, ein Experte

für Traditionelle Chinesische Medizin,

Spezialist für Akkupunktur, Schmerz- und

Kräuter-Therapie, Depressionen und Quigong,

Dozent in Bochum und Düsseldorf.

Bei ihm lassen sich namhafte Profi-Fußballer

des 1. FC Köln wieder fit machen. Der Brasilianer

Geromel zum Beispiel, oder Christopher

Schorch oder Adil Chihi (unser Bild).

Von dem chinesischen Medizinmann


GL&Lev PROFIL

kann sich aber auch jedermann

behandeln

lassen. Von ihm oder

von seinen deutschen

Kollegen, jeder für sich

ein Spezialist auf seinem

Gebiet. Wobei Burn-Out-

Syndrome, Stress ganz

allgemein und Psychotherapie

Schwerpunkte des

Behandlungs-Angebots sind. Immerhin - so sagt die Statistik -

erkranken 20 bis 30 Prozent der Berufstätigen mindestens einmal

in ihrem Leben am Burn-Out-Syndrom, das sich schnell auch

zu Angststörung und/oder Suchterkrankung ausweiten kann.

Chefarzt auf Gut Landscheid ist Dr. med. Christoph Florange, zugleich

Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer der Wersbachklinik,

Facharzt für Psychatrie und Psychotherapie.

Der Diplom-Sportwissenschaftler Gernot Emberger (Österreich)

steht ihm als Sporttherapeut zur Seite, der frühere Fußball-Nationalspieler

Jens Nowotny (Bayer 04 Leverkusen) als Berater.

Sie sind zusammen mit Physiotherapeut Dieter Trzolek, früher

Bayer 04 Leverkusen, jetzt 1. FC Köln, wesentlicher Bestandteil des

„Instituts für Leistungsoptimierung in Management und Sport“,

kurz ILO genannt.

ILO will präventiv arbeiten. Bevor

gestresste Führungskräfte aus Politik,

Wirtschaft und Sport etwa dem Burn-

Out-Syndrom erliegen, sollen sie auf Gut

Landscheid zur Ruhe kommen und Kräfte

sammeln. In einem höchst sympathischen

und harmonischen Umfeld. „Auftanken“

heißt die Devise. „Wer

sich über lange Zeiträume

zu hohen Leistungen verpflichtet

fühlt, muss auch

mal seelisch und körperlich

ausspannen dürfen,“

sagt Inhaber Kurt Lammert

(kleines Bild oben)

und meint damit: Auf

hohem Niveau.

Mindestens so heilsam wie in der medizinischen Abteilung

soll sich deshalb der Aufenthalt in den oberen Räumen des ehemaligen

Ritterguts gestalten, das zu den ältesten im Bergischen

Land gehört; 1301 erstmals urkundlich erwähnt.

Der Hotelbereich bietet 14 individuell und luxuriös, mit allem

modernen Schnickschnack ausgestattete Zimmer und Suiten

(zwischen 90 und 169 Euro). Damit sich „kaputter Manager“

wohlfühlen kann. i-Tüpfelchen sind eine topfitte Gastronomie

für jedermann mit überschaubarer, aber erlesener Speisenkarte

und einem vortrefflichen Weinangebot. Schon der schnuckelige

Weinkeller macht Appetit. Und als Knüller - man glaubt es kaum -

ein Puttinggrün vor der Hotelterrasse, das passionierten Golfspielern

sogar das Üben von Annäherungsschläge zulässt. Kein

Zweifel: Kurt Lammert hat hier ein aufwändiges Mischkonzept

verwirklicht, das seinesgleichen sucht im Lande.

GL&Lev kontakt 06/10

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GL&Lev PROFIL DaS GESPRäCh

GL&Lev kontakt 06/10

Franz Heggen ist der Gründer-

vater – am 15. November 1935

eröffnete er in Opladen die

gleichnamige Buchdruckerei.

Nach den harten Kriegsjahren

entwickelte sich das Geschäft

überaus positiv.

Repräsentativ für die Aufbruchsstimmung

in der Altstadtstraße 13: Meister

Heggen bildete in den folgenden

Jahren Azubis zu geeigneten Fachleuten für

seine Druckerei und Buchbinderei aus. Ein

alter Bekannter aus der Vorkriegszeit war

Helmut Küll, der 1945 als kaufmännische

Unterstützung in den Betrieb eintrat, schnell

Prokurist und neun Jahre später Mitgesellschafter

im umfirmierten Betrieb Franz Heggen

& Co. wurde. 1959 verstarb Franz Heggen

und Helmut Küll wurde Eigentümer der

Druckerei.

Anfang der 80er trat schließlich Sohn

Michael Küll ins Unternehmen ein, machte

seinen Meister und leitete ab 1989 die

Geschicke des aufstrebenden Unternehmens.

Das prosperierende Geschäft ließ den

Stammsitz in der Altstadtstraße bald aus allen

Nähten platzen. Daher erwarb man Ende der

80er das Grundstück in der Brückenstraße –

Industriegebiet Schusterinsel – und baute

auf dem neuen, heutigen Standort eine voll-

Michael Küll,

pers. Haft. Gesellschafter

Buchdruckerei

Heggen & Co.

in der

Altstadtstraße

in den 70er Jahren

vom Buchdrucker zum vollsortimenter: 75 Jahre heggendruck

Die Zukunft im Blick

stufige Offsetdruckerei mit Vorstufe, Druck

und Weiterverarbeitung. Der Buchdruck fand

hier ebenfalls seinen Platz. Der Ortswechsel

wurde zum Anlass genommen, das Unternehmen

so zu benennen, wie Kunden, Partner

und Freunde des Hauses es schon seit

über 40 Jahren kennen: Heggendruck.

GL & Lev Kontakt: Herr Küll, Sie leiten ein

Unternehmen, das durchaus Tradition mitbringt

und exzellente Referenzen vorweisen

kann. Dennoch waren auch für Sie die

letzten Jahre nicht wirklich einfach.

Michael Küll: Das stimmt im Kern, ist

aber noch stark untertrieben. Die letzten

Jahre waren für die Druckindustrie insgesamt

mehr als schwierig. Die in den letzten

Jahren aufgebauten Überkapazitäten

sind meiner Meinung nach mit Ursache

für den teilweise ruinösen Auftritt mancher

Kollegen. Über kurz oder lang werden so

leider viele Arbeitsplätze vernichtet. Schlussendlich

heißt dies das Aus für mehr und

mehr Druckereien. Die Prognosen für 2011

und die nächsten Jahre sind ebenfalls alles

andere als rosig.

GL & Lev Kontakt: Inwiefern betrifft das

Ihr Unternehmen?

Michale Küll: Es ist momentan allgemein

eine schwierige Zeit. Für uns als mittelständisches

Familienunternehmen ist das ein

existenzielles Problem. Es war und ist eine

sehr anspruchsvolle Zeit, in der wir uns permanent

neuen Herausforderungen stellen

müssen. Für die Geschäftsleitung heißt das,

mit einem immer wachen Geist und realistischen

Augen die Tendenzen des Marktes

zu beobachten und das Unternehmen ggfs.

zeitnahe neu auszurichten.

GL & Lev Kontakt: Mit welchen Auswirkungen?

Michael Küll: Sehen Sie, unser Unternehmen

beschäftigte in den 90er Jahre

noch insgesamt 85 Mitarbeiter. Steigende

Marktanforderungen und neue technische

Spezifikationen stellten die Geschäftsleitung

vor ganz neue Herausforderungen. Die Resultierende

daraus war unter anderem, das

konsequente „Gesundschrumpfen“ und die

Konzentration auf unsere Kernkompetenz.

Einen Teil unserer Mitarbeiter mussten wir

seinerzeit entlassen, den Anderen haben

wir nach altersbedingtem Ausscheiden

nicht ersetzt.

GL & Lev Kontakt: Wie sehen Sie Ihre Zukunft?

Michael Küll: Wir wagen einen Schritt nach

vorn. Zum Jahresende wird Heggendruck

eine Kooperation zunächst mit der Monheimer

Theissen Medien Gruppe vollzogen

haben. Auch mit dem Kölner Druckhaus

Moeker Medien Verbund steht ein weiterer

Koop-Partner bereit. Ein vertrauensvoller,

zukunftsweisender Schritt.

GL & Lev Kontakt: Was versprechen Sie

sich davon?

Michael Küll: Durch diese Kooperationen

schaffen wir unter anderem verbesserte

Einkaufs- und Produktionsbedingungen,

die uns helfen sollen, in einem weiterhin

schwierigen Markt zu bestehen. Außerdem

erhalten unsere Kunden ein deutlich

breiteres Spektrum an Produkten und

Dienstleistungen, da wir das komplette Portfolio

unserer Partner mit anbieten können.

Nach einigen sehr schwierigen unruhigen

Jahren erwarten wir von diesem Schritt eine

gestärkte Position des Hauses Heggendruck

für die Zukunft. Schließlich möchten wir für

unsere Kunden noch viel bewegen und in

den kommenden Jahren noch einige weitere

Heggen-Jubiläen feiern.


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8

GL&Lev PROFIL tEChNOLOGIEPaRK uND -zENtRum

Bundestrend bestätigt: Rheinisch-Bergisches technologieZentrum steuert weiter auf erfolgskurs

Innovationszentren trotzten dem Krisenjahr 2009

Seit mehr als 25 Jahren unterstützen

in Deutschland mittlerweile 350

Technologie- und Gründerzentren

innovationsbasierte Unternehmensgründungen.

Selbst das Rezessionsjahr

2009 tat der Erfolgsgeschichte

keinen Abbruch. Im Gegenteil. Insgesamt

betreuten die Innovationszentren

im vergangenen Jahr 1.670

Unternehmensgründungen.

Ins beeindruckendeZahlenwerk

sind auch

Daten des Rheinisch-

Bergischen TechnologieZentrum

(RBTZ /

Sitz: Technologie-

Park Bergisch Gladbach)

eingeflossen.

GL&Lev kontakt 06/10

Im Jahr 2009 nahm das RBTZ 21 Existenzgründer

unter seine Fittiche, in 2010 waren

es bereits 31.

Technologiegründungen: Hohe

Erfolgsquote in den Zentren

Quantität allein ist indes kein Erfolgsparameter,

auch wenn die 2009er Zahlen bedeuten,

dass mehr als die Hälfte der im DIHK

Gründerreport 2010 für Deutschland angegebenen

3.272 von den IHK’s betreuten

Hightech-Gründungen in Technologie- und

Gründerzentren realisiert wurden. Aussagekräftiger

ist die Erfolgsquote nach drei Jahren

Unternehmerdasein: Der Bundesdurchschnitt

liegt laut ADT-Bundesverband Deutscher Innovations-,

Technologie- und Gründerzentren

e. V. bei 75 % (KfW-Berechnungen) –

in den Technologie- und Gründerzentren bei

mentoren für existenzgründer gesucht

Wanted: Erfolgreiche Unternehmer

Am Anfang steht der Businessplan.

Der zweite Schritt einer

Gründung besteht in der Reali-

sierung des Geschäftskonzeptes.

Technologie- und wissensbasierten

Gründern stellt das NUK-Mentoring-

Programm einen Berater zur Seite,

der sie als engagierter Praktiker und Fachberater

unterstützt. Diese ehrenamtliche

Funktion nehmen beispielsweise erfolgreiche

Unternehmer wahr. Das Rheinisch-

Bergische TechnologieZentrum unterstützt

die NUK-Aktivitäten und hofft auf

Interesse und Beteiligung aus der Region

(Info Tel.: 0 22 04 / 84-24 70).

Neues Unternehmertum Rheinland

Der Verband NUK Neues Unternehmertum

Rheinland e.V. („Wissenskapital für Existenzgründer“)

unterstützt Existenzgründer und

Jungunternehmer dabei, ihre Geschäftsidee

in ein Geschäftsmodell umzusetzen und erfolgreich

im Markt zu platzieren. Seit 1997

gründeten ehemalige NUK-Teilnehmer

mehr als 640 nachhaltig erfolgreiche Unternehmen

und schufen dadurch über 3500

Arbeitsplätze (Stand: Ende 2009).

Netzwerk, Coaching, Fortbildung

Wichtigster NUK-Aufgabenbereich ist der

Businessplan-Wettbewerb. Seit 1998 betreut

der Verband im Rahmen des Wettbewerbs

Gründer und hilft ihnen durch zahlreiche

Coaching- und Weiterbildungsangebote, ihr

Geschäftsmodell Schritt für Schritt zu entwickeln.

Nach der Teilnahme am Wettbewerb

werden die Jungunternehmer in spe Mitglieder

im Alumni-Club, um die Leistungen

des Netzwerks weiterhin nutzen zu können.

über 90 %. Dies begründet der ADT „in der

soliden Vorbereitung und Finanzierung der

Gründungsprojekte aufgrund ihrer Betreuung

durch die Innovationszentren. Die Zentren

bringen damit einen entscheidenden

Anteil an neu gegründeten Unternehmen,

die für ein solides Wirtschaftswachstum

Grundlage darstellen.“

Branchen mit Zukunft:

IK, Medizintechnik, Energie

Bei den Schwerpunktbranchen der Gründungsunternehmen

stehen mit 19 % die

I&K-Technologien an erster Stelle, gefolgt

von Energietechnologien mit 15 % und

Gesundheitsforschung und Medizintechnik

mit 14 %. Der ADT: „Diese Branchen werden

auch für die zukünftige Entwicklung

eine maßgebliche Rolle spielen.“

in drei Stufen zum erfolg

NUK Businessplan-

Wettbewerb startet

Seit mehr als zwölf Jahren organisiert

NUK Neues Unternehmertum Rheinland

e.V. jährlich einen Businessplan-

Wettbewerb für Existenzgründer.

Markant sind die zahlreichen Info-,

Coaching- und Fortbildungsveranstaltungen

des Verbandes. Jeweils von

November bis Juni werden zukünftige

Unternehmer in drei Stufen bei der Erstellung

ihres Unternehmenskonzeptes –

u. a. von Fachberatern des Rheinisch-

Bergischen TechnologieZentrums – beraten

und betreut. Die besten Ergebnisse

werden prämiert. Der nächste NUK

Businessplan-Wettbewerb startet im

November 2010. Ein Einstieg in jede der

drei Phasen ist laufend möglich. Infos

unter: www.neuesunternehmertum.de

Im Anschluss an die erfolgreiche Existenzgründung

ebnet NUK Existenzgründern mit

plausiblen Konzepten den Weg zu mehr

Wachstum – im Rahmen der Business-Angel-Börse

werden Kontakte zu Eigenkapitalgebern

aufgebaut, um die Finanzierung des

Unternehmens auf sichere Beine zu stellen.


„Organschaften“

Kunst im TechnologiePark Bergisch Gladbach

Die Ausstellungsreihe „Kunst im TechnologiePark“

geht noch vor dem Jahreswechsel

2011/2011 in eine neue Runde. Mit

dem Maler Jürgen Middelmann und Bildhauer

Ebbo Take Bijlsma präsentiert der Technologie-

Park Bergisch Gladbach unter dem Titel „Organschaften“

zwei bildende Künstler, die sich in der

Tat dem Organischen verschrieben haben. Karsten

K. Panzer, Künstlerischer Berater des TechnologieParks,

Initiator der Ausstellungreihe „Kunst im

TechnologiePark“ und Ideengeber der Produzentengalerie

A24: „In den Arbeiten von Jürgen

Middelmann und Ebbo Take Bijlsma treffen zwei

elementare Regelwerke des Lebens zusammen:

eine höchste Komplexität des „Samens“, die Bijlsma

in seinen skulpturellen Arbeiten thematisiert,

und die strikte Konsequenz, mit der sich in Middelmanns

Bildern die Entwicklung organischen

Lebens strukturiert und entfaltet. Das synchrone,

„organschaftliche“ Zusammenwirken von

komplexer Information und mannigfaltiger, aber

keineswegs zufälliger Entwicklung bilden das

komplementäre Szenario dieser Ausstellung.“

Kunst im TechnologiePark

„Organschaften“

Ausstellung: 8.11.2010 - 10.03.2011

Ebbo Take Bijlsma, Skulpturen

Jürgen Middelmann, Malerei

Foyers + Außengelände des TBG

tEChNOLOGIEPaRK uND -zENtRum

GL&Lev PROFIL

Mo.-Fr. 8-18 h, Sa./So. Außengelände

TechnologiePark Bergisch Gladbach

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51429 Bergisch Gladbach

Info: 0171-4874909

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GL&Lev kontakt 06/10

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10

GL&Lev REGIO

Birgit A. Behrendt (50, Bild), ist „Managerin

des Jahres 2010“.

Die gebürtige Kölnerin

erhielt den renommierten

„Mestemacher

Preis“, der alljährlich

an Top-Manager verliehen

wird. Berendt ist

Executive Director in der Ford-Zentrale in den

USA und zuständig für den globalen Einkauf.

Ihr unterstehen 600 Mitarbeiter.

Heidi Klum (37, Bild), Top-Model, TV-

Moderatorin und Werbe-Star

– neuerdings

für die Kosmetikmarke

„Astor“ – hat ihren

Firmensitz (Heidi Klum

GmbH Co. KG) von Bergisch

Gladbach 15 km

weiter nach Odenthal (Wohnsitz) verlegt. Damit

muss die Kreisstadt nach Zeitungsberichten

angeblich auf 100.000 Euro Gewerbesteuer

verzichten. Umzugsgründe wurden nicht bekannt;

allerdings soll die Chemie mit der Stadt

nicht mehr gestimmt haben.

Meinolf Sprink (52, Bild), Direktor für

Kommunikation der

Bayer 04 Leverkusen

Fußball GmbH, bereitet

zum Jahresende

ein spezielles Souvenir

für die Fans vor. Er gab

eine DVD in Auftrag,

auf der die jetzt 30jährige Zugehörigkeit der

Bayerelf zur 1. Fußball-Bundesliga dokumentiert

wird. Mit Spielszenen und Interviews ehemaliger

und aktueller Bayer-Stars. Im übrigen

entscheidet sich dieser Tage in seinem Büro,

wer in diesem Jahr den Ehrenamtspreis erhält.

Für besonderes Engagement in Amateurvereinen

stellt die Werkself 15.000 Euro zur Verfügung.

118 Clubs haben sich beworben.

Willibald Vossen (60, Bild), Geschäftsführer

der RheinEnergie-

Tochter Belkaw, verfolgt

die überlegungen

der Kreisstadt Bergisch

Gladbach, wieder ein

eigenes Stadtwerk zu

gründen, mit großer

Aufmerksamkeit. „Wieso eigentlich?“ fragt er.

„Wir, die Belkaw, sind doch schon ein kommunales

Unternehmen, das die lokalen Standortinteressen

berücksichtigt.“ Indirekt warnt er vor

einem Wettbewerb, für den man „einen langen

Atem“ haben müsse.

GL&Lev kontakt 06/10

NAMEN

Wirtschaftstreffen in Bergisch Gladbach. Auf dem Podium (v.l.) Eva Babatz (IHK RheinBerg-Leverkusen), Willibert Krüger

(IHK-Vizepräsident), Landrat Rolf Menzel (Rheinisch-Bergischer Kreis).

Kommunen benötigen jeden

Monat 500 Millionen Euro Kredit

Angesichts zunehmender finanzieller

Probleme von Städten und Gemeinden

befürchtet die IHK Köln erhebliche

Auswirkungen auf die Partnerschaft von

Unternehmen und Kommunen.

Bei der gemeinsamen Sitzung der

IHK-Wirtschaftsgremien Leverkusen/

Rhein-Berg stellte IHK-Vize-Präsident

Willibert Krüger fest: „Nur handlungsfähige,

effizient arbeitende und finanziell gesunde

Gemeinden können die notwendigen Investitionen

in die Weiterentwicklung der

Infrastruktur leisten“.

Bei der selben Veranstaltung sagte

Landrat Rolf Menzel zur Situation der Kommunalfinanzen

am Beispiel des Rheinisch-

Bergischen Kreises: „Die vom Land Nordrhein-Westfalen

beschlossene Soforthilfe

für Kommunen ist wie ein Tropfen auf dem

heißen Stein und strukturell keine Hilfe. Die

Kommunen in NRW benötigen insgesamt

gesehen pro Monat 500 Millionen Euro

neue Kassenkredite, da fehlt jede Perspektive.

Allein der Rheinisch-Bergische Kreis

steuert im nächsten Jahr auf ein Defizit von

32 Millionen Euro zu und das ohne eigenes

Zutun. Wir brauchen dringend eine Strukturreform

der Kommunalfinanzen.“

Das traditionelle gemeinsame Treffen

der acht IHK-Wirtschaftsgremien aus Leverkusen

sowie dem Rheinisch-Bergischen

Kreis findet einmal jährlich statt. In diesem

Jahr folgten rund 120 Gremienvertreter der

Einladung der IHK-Zweigstelle Leverkusen/

Rhein-Berg zunächst zu einer Betriebsbesichtigung

und zur anschließenden Podiumsdiskussion

in die Firma Krüger nach

Bergisch Gladbach.

2,7 mio. euro für den nahverkehr in RheinBerg

Der Nahverkehrsverband Rheinland fördert mit Mitteln des Landes NRW den Ausbau von

Haltestellen im Rheinisch-Bergischen Kreis in diesem Jahr mit 2,7 Mio. Euro. Der größte Teil

geht nach Leichlingen. Dort wird im Jahr 2011 mit dem Bau eines barrierefreien Zugangs

zum Bahnhof begonnen. Die Stadt hatte sich mit der Bahn auf einen neuen Zugang auf

den Mittelbahnsteig geeinigt. Zusätzlich werden 10 Bushaltestellen mit Wartehäuschen versehen

und behindertengerecht ausgestattet.

In Burscheid-Hilgen kann die Stadt jetzt den Raiffeisenplatz zu einer Verknüpfungshaltestelle

umbauen. 3 Halteplätze für Linienbusse, ein Warteplatz und 10 Park- und Ride-Plätze

sollen entstehen. Dafür gibt es einen Zuschuss von 289.000 Euro.

Auf den Bahnhöfen in Leichlingen, Overath und Rösrath werden für 290.000 Euro dynamische

Anzeigen für die Reisenden errichtet. Die Hoffnung, dass die tägliche Unsicherheit

der Fahrgäste bei Verspätungen und Zugausfällen bald ein Ende hat, steigt damit.


Das „Rheinland“

soll zu einer

marke werden

Spitzenrepräsentanten der rheinischen

Großstädte und Kreise sowie der Industrie-

und Handelskammern im Rheinland

haben auf der Expo Real in München

verabredet, die Dachmarke Rheinland

national und international stärker zu positionieren.

Angestrebt wird

eine themenbezogene

Kooperation,

um das Rheinland

als eigenständige

und selbstbewusste

Marke in

OB Jürgen Roters, Köln

Abgrenzung zum

Ruhrgebiet zu etablieren. Das Rheinland

verfüge dazu als Wirtschaftsraum erster

Klasse über hervorragende Voraussetzungen,

müsse sich aber deutlicher im

nationalen und internationalen Wettbewerb

aufstellen, war sich die prominent

besetzte Runde aus knapp 30 Oberbürgermeistern,

Landräten und leitenden

Vertretern aus den Kommunalverwaltungen

einig. Konsens wurde darüber

erzielt, dass Düsseldorf und Köln diesen

Prozess als Lokomotiven voranbringen

müssen.

Eine erste Regio-Konferenz wollen die

Oberbürgermeister Elbers (Düsseldorf)

und Roters (Köln) in Form einer Schifffahrt

auf dem Rhein organisieren.

Der nordrhein-westfälische Bauminister

Voigtsberger bekennt sich zur

Investition am Standort Köln Bonn und

will innerhalb der nächsten fünf Jahre

rd. 1 Mrd. Euro in den Mietwohnungsbau

und die energetische Sanierung

vor Ort investieren.

Damit setzt das Bauministerium ein

klares Signal für den Standort, um

weitere junge Fachkräfte vor Ort

auszubilden bzw. zu binden.

Auf der Immobilienmesse Expo Real in

München diskutierte der Minister mit den

Grünes Licht für „Bettensteuer“ in nRW

GL&Lev REGIO

Immer beliebter - eine „öffentliche Bibliothek“ der besonderen Art

Während das bergische Overath noch nicht weiß, was mit seiner roten Telefonzelle geschehen soll, wenn die Telekom aus

wirtschaftlichen Gründen den „Saft abdreht“, hat Bonn bereits gehandelt. Aus dem Geschenk der Partnerstadt Oxford an

der Adenauerallee wurde eine öffentliche Mini-Bibliothek. Rund um die Uhr kann in dieser begehbaren Bücherzelle Lesestoff

kostenlos ausgetauscht werden.

Wissenschaft macht die Region immer attraktiver

Eine Milliarde Euro fliessen

in den Standort Köln/Bonn

Oberbürgermeistern Jürgen Roters (Köln)

und Jürgen Nimptsch (Bonn) sowie mit

Rhein-Sieg-Landrat Frithjof Kühn (Vorstandsvorsitzender

des Region Köln/Bonn e.V.) und

Kreissparkassen-Chef Alexander Wüerst

(Standortmarketing Region Köln/Bonn

GmbH) über das Wissenschaftspotenzial

in der Region und die damit verbundenen

Auswirkungen auf das Immobilienumfeld.

Einig war man sich darüber, dass Wissenschaft

und Forschung die treibenden Wirtschaftskräfte

in der Metropolregion Köln

Bonn sein werden.

Nordrhein-westfälische Kommunen dürfen zukünftig selbst darüber ent scheiden, ob sie eine

Übernachtungssteuer in ihrem Stadtgebiet erheben wollen. Für die Einführung dieser neuen

Steuer haben das Ministerium für Inneres und Kommunales und das Finanzministerium grünes

Licht gegeben, indem sie die entsprechende Satzung der Stadt Köln genehmigten. Damit ist

die Übernachtungssteuer landesweit zugelassen. Die Ministerien wollen mit dem Schritt das

Selbstverwaltungsrecht der Kommunen auch im Bereich der kommunalen Steuern stärken.

Die sogenannte „Bettensteuer“ ist neu. Der Rat der Stadt Köln hatte im März dieses Jahres

eine entsprechende Satzung beschlossen. Die in der Kölner Satzung als Kulturförderabgabe

bezeichnete Steuer soll auf Übernachtungen im Gebiet der Stadt Köln erhoben werden.

Nach dem Kommunalabgabengesetz war eine Genehmigung dieser Satzung erforderlich.

Ein Hotelier aber hat gegen die Steuer bereits Klage eingereicht.

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GL&Lev REGIO

Finanzprobleme gefährden die abtei in Siegburg

Über 800 Jahre ist es her, da haben hier auf dem Michaelsberg in Siegburg über 100

Mönche gelebt, heute sind es noch zwölf. Und die weitere Existenz der eindrucksvollen

Anlage ist in Gefahr. Die „Abtei-Stuben“ und die Buch-und Kunsthandlung sind bereits

geschlossen, Mitarbeiter gekündigt. Das Wahrzeichen der Kreisstadt muss saniert werden.

Unterschiedliche Konzepte sollen die finanzielle Schieflage wieder richten, um das attraktive

Anwesen bis weit über das 950jährige Jubiläum im Jahr 2014 zu sichern.

in attendorn findet man das höchste einkommen

Das NRW-Gehalt beträgt

im Durchschnitt 3.359 Euro

Die anhaltende wirtschaftliche

Erholung sorgte auch im zweiten

Quartal 2010 für steigende Verdienste

bei Voll- und Teilzeitbeschäftigten in

Nordrhein-Westfalen.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen

als Statistisches

Landesamt mitteilt, waren die

durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste

vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer/-innen

mit 3.359 Euro um 3,2 Prozent höher als

ein Jahr zuvor. Die Verdienste der Teilzeitbeschäftigten

stiegen um 2,3 Prozent auf

1 624 Euro.

Diese positive Entwicklung ist vor allem

auf die Ausweitung der bezahlten Arbeits-

GL&Lev kontakt 06/10

stunden zurückzuführen, wobei Vollzeitkräfte

(+1,7 Prozent auf 38,8 Wochenstunden)

in stärkerem Maße profitierten als Teilzeitkräfte

(+0,9 Prozent auf 23,6 Wochenstunden).

Die Verdienste geringfügig Beschäftigter

lagen – wie im zweiten Quartal 2009

– bei 288 Euro im Monat.

Und wo gibt es das meiste Geld in Nordrhein-Westfalen?

In Attendorn im Landkreis

Olpe. Hier stand zuletzt rein rechnerisch mit

48.814 Euro das höchste Einkommen zur

Verfügung, gefolgt von Schalksmühle im

Märkischen Kreis (42.045 Euro) und Bad

Honnef im Rhein-Sieg-Kreis (33.338 Euro).

Für Köln (20.209 Euro pro Einwohner)

und Düsseldorf (22.553 Euro) wurden die

höchsten Einkommenssummen ermittelt.

nach 24 Jahren:

eine Weinkönigin

von der ahr

Mandy Großgarten von der Ahr ist die

neue und damit 62. Deutsche Weinkönigin.

Das wurde jüngst in einer Festveranstaltung

in Neustadt

an der Weinstraße

im Kreis

von 13 Bewerberinnen

von

einer 80-köpfigen

(!) Jury

entschieden .

Nach 24 Jahren

stellt damit das

kleine Weinanbaugebiet

erstmals wieder die höchste

deutsche Weinmajestät. Mandy ist erst

die vierte Deutsche Weinkönigin von

der Ahr.

In der großen Wahl-Gala in Neustadt

mussten die jungen Frauen in diversen

Spielen u. a. auch einen weiß gekelterten

Rotwein und einen Blanc de

Noir unter drei Weißweinen erkennen,

eine Rede an eine fiktive Versammlung

halten oder in einem Filmrätsel Fehler

bei der Vorstellung deutscher Weinbaugebiete

erkennen.


Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach

Dr. Stefan Kayser neuer Standortleiter

Neuer Leiter der Fachhochschule der

Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach

ist ab 15.11.2010 Dr. Stefan Kayser.

Der 48-jährige Westfale, promovierter

Volkswirtschaftler und gelernter

Bankkaufmann, war zuletzt

Vice President der ThyssenKrupp Academy

GmbH. Er folgt auf FHDW-Präsident Prof. Dr.

Franz Wagner, der das Amt des Standortleiters

an der FHDW in Bergisch Gladbach seit

Frühjahr 2010 kommissarisch ausübte. Der

FHDW-Standort Bergisch Gladbach zählt

aktuell 600 Studierende und 250 Partnerunternehmen.

Die internationale Ausrichtung der FHDW

und ihr duales Studienkonzept mit gleich

gewichteten Theorie- und Praxisanteilen

kommen dem Berufsprofil Dr. Stefan Kaysers

entgegen. Der neue Leiter der FHDW

in Bergisch Gladbach war nach seiner Pro-

FaChhOChSChuLE DER wIRtSChaFt

motion 1998 an der WHU – Otto Beisheim

School of Management (Vallendar) sowohl

in Deutschland (Schenker, Stinnes, Thyssen-

Krupp, Deutsche Bank) als auch im Ausland

(Südamerika) tätig.

Erfahrungswissen in der akademischen

Lehre und Forschung sammelte Dr. Stefan

Kayser zunächst als wissenschaftlicher

Mitarbeiter der WHU im Forschungsprojekt

„Transformationsprozesse in ehemals

volkseigenen Betrieben“. Vor dem dreieinhalbjährigen

Engagement bei der Thyssen-

Krupp Academy war Kayser zudem Academic

Director des gemeinsamen Executive

MBA-Programms der WHU und der Kellogg

School of Management (USA).

Dank internationaler Ausrichtung, akkreditierter

Lehr- und Lernqualität, kleinen Studien-

gruppen und individueller Betreuung hat

sich die 1993 gegründete Fachhochschule

ein beachtliches Renommee geschaffen.

abschluss-Feier im hyatt Regency – Kabarett mit nikolaus Kleine

FHDW-Ball über den Dächern von Köln

200 Absolventen entsendete die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach

Ende Oktober 2010 in die Berufswelt. Feierlicher Abschluss des dreijährigen Studiums,

in dem die frisch gebackenen Bachelor reichlich Praxiserfahrung in Partnerunternehmen

sammelten, war der FHDW-Ball im Hyatt Regency Köln. FHDW-Präsident Prof. Dr. Franz

Wagner begrüßte die Gäste im Rhein-Saal zu italienischem Büfett, malerischem Domblick,

Tanz und Programm: Nikolaus Kleine präsentierte literarisches Kabarett, eine Show-Einlage

legte das TSL-Latin-Team der Tanzschule Leyer hin, Party machte die 1 st Choice Band bis

weit nach Mitternacht.

Mit uns den ersten

Karriereschritt!

Die Fachhochschule der Wirtschaft ist eine der

ältesten privaten Hochschulen in Deutschland.

Mit ihren dualen und berufsbegleitenden Studiengängen

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24. Nov. und 15. Dez. 2010, 18:30 Uhr

Hauptstraße 2, 51465 Bergisch Gladbach

02202 9527-02, info-bg@fhdw.de, www.fhdw.de

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Studienbeginn

im Januar 2011

Nächster

Studienstart:

Januar

GL&Lev REGIO

Im Unterschied zu anderen Fachhochschulen

und Universitäten startet die

Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW)

in Bergisch Gladbach bereits im Januar

2011 mit dem neuen Semester. Somit

verlieren Studienanfänger in Wartestellung

keine wertvolle Zeit. Bei Interesse

am FHDW-Studium mit Studienbeginn

im Januar 2011 empfiehlt sich der Besuch

der Infoveranstaltung am Mittwoch,

24. November 2010, 18.30 Uhr in

den Räumlichkeiten der FHDW.

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GL&Lev LOKaL

BERGISCH GLADBACH Leverkusen

GL&Lev kontakt 06/10

Leichlingen

LUTZ URBAcH, Bürgermeister

Odenthal

Kürten

Rathaus Stadtmitte

Bergisch Gladbach

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

Overath

Tel. 02202 - 14-0

WIRTScHAFTSFöRDERUNG

Rösrath

Bernd Martmann, Rathaus Bensberg, Tel. 02202-141271

b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann, Tel. 02202-141424

m.westermann@stadt-gl.de

Die einnahmen sollen die finanzielle Situation der Stadt dauerhaft verbessern

Bergisch Gladbach prüft Einführung

einer Zweitwohnungssteuer

Heinz Weikert ist

Karnevals-Chef

in RheinBerg

Neuer Präsident

des Regionalverbandes

RheinBerg im

Bund Deutscher

Karneval ist seit Anfang Oktober

der bisherige Geschäftsführer

Heinz Weikert (Bild). Die Hauptversammlung

(74 Mitglieder)

wählte ihn als Nachfolger des verstorbenen

Horst Neuhäuser. Vize-

Präsidenten sind Harry Schülgen,

Dieter Frangenberg und Wolfgang

Köchling. Neuer Geschäftsführer

ist Torsten Keil. Als Schatzmeister

wurde Martin Schmitz bestätigt.

Horst Neuhäuser soll im Landtag

posthum als „Verdienter Karnevalist“

ausgezeichnet werden.

Burscheid

Wermelskirchen

Bergisch Gladbach prüft

derzeit wie andere Kommunen

im Nothaushalt, ob die Einführung

einer Zweitwohnungsteuer

(12% der Kaltmiete)

ein geeignetes Mittel ist, die

finanzielle Situation der Stadt

dauerhaft zu verbessern.

Deshalb bekamen fast 3.000 Personen

(über 16 Jahre) Post von

der Stadt. Sie sollten „ihren Meldestatus

überprüfen“.

Wer seinen Lebensmittelpunkt in

Bergisch Gladbach hat, so heißt es,

weihnachten auf dem Schloß

Vom 10. bis 12. Dezember präsentiert

das Grandhotel Schloss Bensberg im

festlich beleuchteten barocken Innenhof

des Schlosses wieder einen glitzernden

Weihnachtsmarkt. Durch Konzept und

Darstellung will er deutlich anders sein

als andere Märkte der Region.

Mit Büchern auf dem Arm

nahm Bürgermeister Lutz

Urbach eine Spende in Höhe

von 5.000 Euro von der

Bensberger Bürgerstiftung

für die Bücherei in Bensberg

entgegen. überreicht durch

den Vorstand der Stiftung

Josef Beyelschmidt, Ulrich

Vielhauer und Ulrich Strasser.

Lothar Speer erhielt (als

Hobby-Koch) 3.000 Euro für

die Hilfsaktion „Kein Kind

ohne Mahlzeit“und rührte

mit Bensberger Bankchef

Helmut Krause fleißig weiter

im Suppentopf.

sollte seinen Nebenwohnsitz in jedem

Fall zum Hauptwohnsitz machen.

Denn für jeden gemeldeten Einwohner

erhält die Stadt vom Land Zuweisungen

sowie einen Anteil an der

Lohn und Einkommenssteuer in Höhe

von je 817 Euro im Jahr. Diese Mittel

werden dafür aufgewendet,kommunale

Leistungen wie

Feuerwehr, Straßen,

Beleuchtung oder

Kultureinrichtungen

zu finanzieren.

Kreissparkasse

„Beste Bank“ in

Bergisch Gladbach

Die Kreissparkasse Köln ist von

der Zeitschrift Focus Money und

der Unternehmensberatung Nielsen

und Partner als „Beste Bank“

in Bergisch Gladbach ausgezeichnet

worden.

Im „CityContest 2010“ konnte sich

die Kreissparkasse Köln als bestes

Kreditinstitut gegenüber den Wettbewerbern

vor Ort durchsetzen.

Geprüft wurde die Qualität der

Privatkunden-Beratung vor Ort.

Als potentielle Neukunden auf der

Suche nach einer Hausbank getarnte

Tester, interessierten sich für

Kontokonditionen und allgemeine

Beratungsdienstleistungen, z. B. bei

Altersvorsorge oder Wertpapieren.

Marianne Brochhaus (Regionaldirektorin

in Bergisch Gladbach) sieht

in der Auszeichnung eine Bestätigung

der Bank-Philosophie.

Bahnhofsvorplatz in Grün

Jetzt wird es ernst am Bahnhof Bergisch

Gladbach. Schon in zwei Wochen

sieht hier nichts mehr so aus wie

heute (Bild links). Die hässlichen Büdchen

werden abgerissen und durch

einen „Baumenhain“ ersetzt (Entwurf

oben). Damit setzt die Regionale

2010 ein Zeichen für die Umsetzung

der Gesamtmaßnahme im Umfang

von 11,1 Mio. Euro


GL&Lev LOKaL

Muss mal geprobt sein -

der Umgang mit dem Feuerlöscher.

MEDITEC - Seit 10 Jahren

Helfer beim Arbeitsschutz

moitzfelder unternehmen arbeitet bundesweit

Seit jetzt zehn Jahren gibt es das Unternehmen „meditec GmbH & Co.KG“

im TechnologiePark in Moitzfeld. Und es ist bundesweit so gefragt wie

eh und je. Gut für Dipl. Ingenieur Andreas Görk (Bild), den Geschäftsführenden

Gesellschafter von „meditec“ und seine neun Mitarbeiter. Eher bedenklich

jedoch für die Umwelt. Beweist es doch, wie unverändert schlecht

es bestellt es ist mit Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. „meditec“

beschäftigt sich mit dieser Thematik. Das Erfolgsunternehmen betreibt die

sicherheitstechnische Betreuung großer und kleiner Unternehmen, ob an

der Nordsee, in Köln, Bergisch Gladbach oder in Thüringen. Über 450 Unternehmen

lassen sich

längst von „meditec“

beraten. Andreas

Görk: „Das sind zum

Teil Banken, zum Teil

Arztpraxen, Industrieunternehmen,

Stadtwerke oder

Bäder- und Tourismusbetriebe.“

Görk sieht seine

Aufgabe in der Minimierung

von Arbeitsunfällen, aber auch in der Belebung des Personals.

„Die betriebliche Gesundheitsförderung ist heute ein großes Thema“, sagt

er. „Wir leben in einer Zeit der absoluten Bewegungsarmut“.

Görk und seine gut ausgebildeten Leute gehen in die Betriebe, erforschen

auf der Grundlage berufsgenossenschaftlicher Vorschriften die Gefahrenquellen,

dokumentieren sie in Bild und Wort und sensibilisieren die

Mitarbeiter für Schutzmaßnahmen. Da gibt es dann u. a. auch ganz praktische

übungen mit dem Feuerlöscher oder Fahrten mit dem Gabelstapler.

„meditec“ prüft aber auch Hygiene etwa in Kliniken und Seniorenheimen

und checkt die Beleuchtungen am Arbeitsplatz.

Der Ingenieur hat aber auch festgestellt: „Es findet ein Umdenken am

Arbeitsplatz statt. Arbeitsschutz war vor Jahren nur ein Anhängsel. Heute

sehen das Unternehmer nicht zuletzt auch unter betriebswirtschaftlichen

Aspekten und beugen vor. Kranke Mitarbeiter machen keinen Sinn.“ eg

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GL&Lev LOKaL

RÖSRATH

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Leichlingen

Leverkusen

MARcUS MOMBAUER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

WIRTScHAFTSFöRDERUNG

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

möbelhaus und Bahnhof - Die Baumaßnahmen kommen voran

Auch für Lehmbach ist

eine Lösung in Sicht

In Rösrath scheinen sich

die Problemfelder aufzulösen.

Zum Beispiel beim anspruchsvollen

Bahnhofs-Projekt.

Hier ist längst positiv sichtbar

geworden, was einst heftig

diskutiert wurde.

Die Bushaltestelle mit Schutzdach

ist nahezu fertig, ein barrierefreier

Zugang zu Bahnsteig 1 bereits

Rösrath

benutzbar. Schreckt nur noch das

„Treppenhaus“ zu Gleis 2.

Vom Publikum längst in Besitz genommen

ist auch das neue Rösrather

Möbelzentrum, zumindest in den wesentlichen

Bereichen. Die Parkplätze

sind „rammelvoll“, ein gutes Zeichen

für die Geschäftsleitung. Den Bürgermeister

und seinen Beigeordneten

Kalsbach (Bild) wird’s freuen, wird

ihre Stadt doch

zunehmend

a t t r a k t i v e r.

Schließlich

hat sich auch

gerade der

Verein „Gemeinsam

für

Rösrath“ als

Nachfolge-Organisation

der

ehemaligen

Bibliothek am Straßenrand

öffentliche Bücherschränke werden

Mode. Nach Bonn und Bergisch Gladbach

sollen nun auch Rösrather Leseratten

Bücher in einem offenen Schrank

am Straßenrand tauschen können.

Standort könnte der Halfenhof in Forsbach

sein.

InteressengemeinschaftRösrath

(IGR)

gegründet,

um öffentliche

Aufgaben zu übernehmen. Die

Weiterentwicklung des Stadtzentrums

liegt dem Verein u. a. am Herzen. Erstes

Projekt ist der verkaufsoffene

Sonntag am 28. November. Motto:

„Rösrath bewegt sich“.

Und was Berthold Kalsbach besonders

freuen dürfte: Stadt und

Bürgerinitiative sind sich im Streitfall

Lehmbach näher gekommen. Eine

Bürgerversammlung soll die geänderten

Pläne am 22. November

diskutieren. Wenn das gut geht, will

Kalsbach einen überarbeiteten Bebauungsplan

vorlegen. Beide Seiten

haben offensichtlich nachgegeben.

Steuerberater und

Anwälte spendeten

für die „Tafel“

„Das ist doch keine kleine Spende,

das ist doch schon ein ganzer

Batzen, den wir gut gebrauchen

können!“ erklärte der Vorsitzende

der Rösrather Tafel, Dr. Gerd

Wasser, als er kürzlich eine Geldspende

in Höhe von 490,98 Euro

von Rechtsanwalt Sören Riebenstahl

und Steuerberater Christian

Servos entgegennehmen konnte.

Die ortsansässige Steuerberatungs-

und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Servos Winter &

Partner sowie die kooperierende

Rechtsanwaltskanzlei Winter

Jansen Lamsfuß hatten den Betrag

beim Rösrather Stadtfest

speziell für die Rösrather Tafel

eingesammelt; durch Getränkeverkauf

und Spenden. Die Tafel

ist nicht nur auf Sach- und Lebensmittelspenden

angewiesen,

sondern zur Finanzierung der

laufenden (Betriebs-)Kosten, z. B.

für einen 4 qm großen Gefrierraum

und 3 Transporter, auch auf

Geldspenden.

Neues Sprachrohr

der Geschäftswelt

Es gibt wieder eine Interessensvertretung

der Geschäftswelt in

Rösrath. Mit Manuela Viermann-

Klapsing an der Spitze. Außerdem

im Vorstand: Hans-Jürgen Kautz,

Christian Servos, Bernd Körber

und Robert Scheuermeyer. Neu

an dem gemeinnützigen Verein

„Gemeinsam für Rösrath“: Es

können neben den Gewerbetreibenden

auch Bürger, Vereine und

die Stadtverwaltung Mitglied

werden.


OVERATH

ANDREAS HEIDER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WIRTScHAFTSFöRDERUNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Antrittsbesuch mit einer

Million Euro im Gepäck

Noch frisch im Amt kam die

neue Regierungspräsidentin

Gisela Walsken (Bild links)

jüngst wie ein Weihnachtsengel

nach Overath und überbrachte

Bürgermeister Andreas

Heider einen „Lotto-Gewinn“.

Gisela Walsken überreichte einen

Bescheid über knapp 1,2 Millionen

Euro, mit denen das Regionale

2010-Projekt Gut Eichthal finanziert

sein dürfte.

Rösrath

Gut Eichthal gehört zum Projekt

„Kennen-Lernen-Umwelt“, dessen

Träger Overath, Rösrath, Lohmar und

Troisdorf sind. Schüler und Kindergartenkinder

sollen in dem alten Gut

einen besonders inspirativen Lernort

finden. Dafür werden im Wald rund

um das Gut fünf Klassenzimmer in

drei Pavillons gebaut. Ein Projekt,

das rund 3,5 Millionen kostet und zu

30% von Overath finanziert werden

muss.

GL&Lev LOKaL

So sollen die nicht eben kleinen

Gebäude der Event-Meile an der

Overather Autobahnabfahrt aussehen,

wo Vergnügen demnächst groß

geschrieben wird. Hier entstehen 50

Arbeitsplätze.

Die Baumaßnahmen

schreiten voran

Bowling-Party

schon zu

Weihnachten?

„Jetzt kann es ganz schnell gehen“

hieß es im Sommer dieses

Jahres, und die Prognose des Investors

scheint einzutreffen trotz

wetterbedingter Verzögerung:

Die Event-Meile nahe der A4

schreitet mit Riesenschritten ihrer

Vollendung entgegen.

Auf dem Gelände zwischen Mc-

Donalds und Bauhof an der Autobahnauffahrt

ist die Bowling-

Halle fast fertig. Hier entstehen

auf 2.000 qm 16 moderne

Bahnen, dazu Restauration und

Außengastronomie. Billardtische

und Dartspiele sollen nicht fehlen.

Eine Eröffnung war für Ende

November vorgesehen.

Ein Fitness- und Entertainment-

Center sollen bis zum Jahreswechsel

fertig sein. Angeblich

könnten Betriebe auch ihre Weihnachtsfeier

dort bereits buchen.

Beispielhaft in heiligenhaus: Sport und integration

Wissend, dass Sportvereine ein wichtiges

Instrument zur Integration sind,

hat sich der Heiligenhausener Sportverein

in diesem Jahr ganz dieser

Thematik verschrieben und mit dem

Projekt „Sport und Integration“ großen

Erfolg erzielt. Die Heilighausener

Sportler waren Initiator des „Integrationsjahres“

und Ausrichter eines viel

beachteten Jugend-Fußball-Turniers.

Frei nach dem Motto „Was zählt, ist

auf’m Platz“, denn auf dem Sportplatz

gibt es keine ethnischen, sozialen,

geschlechtlichen, religiösen

Sie waren verantwortlich für das gelungene Projekt: Das Integrationsteam des Heiligenhauser

Sportvereins mit (v.l.) Dieter Porzberg, Martina Fischer, Marita Fischer, Jens Sicking und

Marco Hahn.

oder kulturellen Unterschiede. Am

19. November findet nun die Schlussveranstaltung

statt. Dabei wird auch

der 100pro Integrationspreis der

Kreissparkasse Köln verliehen und

der Ausrichter für das Projekt 2011

bekanntgegeben.

Erwartet werden dazu u. a. auch

DFB-Vizepräsident Rolf Hocke ,Wolfgang

Bosbach, MdB, und Schirmherr

Rolf Menzel (Landrat), Marianne

Brochhaus, Regionaldirektorin der

Kreissparkasse Köln, und Gül Keskinler,

DFB-Integrationsbeauftrage.

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GL&Lev LOKaL

ODENTHAL

KÜRTEN

GL&Lev kontakt 06/10

WOLFGANG ROESKE, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WIRTScHAFTSFöRDERUNG

Klaus Brodersen

Tel. 02202-710-124

E-Mail: post@odenthal.de

Im altenberger tal

ein Kunstrasenplatz

vom Feinsten

Jetzt endlich hat auch die Gemeinde Odenthal

ihren Kunstrasenplatz. Wer vom Ortskern

Richtung Altenberg fährt, kann das Schmuckstück

linker Hand nicht übersehen. Dort spielt

der SV Altenberg. Mit Wettspielen (Anstoß

durch den Bürgermeister) der Jugend- und

Seniorenmannschaften und mit gleich drei

Live-Bands gab es eine Einweihungsparty mit

bis zu 250 Gästen bis in die Nacht. Zuvor eingesegnet

von den Pfarrern der örtlichen Kirchengemeinden.

Sie lobten vor allem die jetzt

verbesserten Rahmenbedingungen für Kinder

und Jugendliche.

Demokratie auf

dem Prüfstand

Mit Buhrufen und Hohngelächter

reagierten Bürger auf die

Ratsentscheidung, ein gewünschtes

Bürgerbegehren abzulehnen. Damit

sollte eine Abkehr vom Bau eines

großen Seniorenheims im Ortsteil

Bechen erzwungen werden. über

2.000 Unterschriften waren für die

Ablehnung gesammelt worden. Man

befürwortete eher kleine Wohneinheiten.

Doch die Politik blieb bei ihrer

formaljuristischen Entscheidung: Ein

Bürgerbegehren ist nicht zulässig. Die

Kritiker sehen ihr Recht auf Demokratie

verletzt.

ULRIcH MIcHAEL IWANOW, Bürgermeister

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WIRTScHAFTSFöRDERUNG

Anita Waier-Breidenbach, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: a.waier-breidenbach@kuerten.de

Leichlingen

Leverkusen

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Burscheid

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Der ODENTHALER - ein

neuer Ehrenamtspreis

Bürgerschaft soll geeignete Kandidaten nennen

Im 2011 Frühjahr wird zum

ersten Mal „Der Odenthaler“

verliehen – ein Ehrenamtspreis,

mit dem außergewöhnliches,

soziales Engagement

in der Gemeinde angemessen

gewürdigt werden soll.

Vergeben wird die Auszeichnung

von einer unabhängigen Jury. Im

Hause der Raiffeisenbank Kürten-

Odenthal wurde er soeben vorgestellt.

„Der Odenthaler“ soll jährlich verliehen

werdenauf Vorschlag der

Odenthaler Bürgerschaft. Die Initiatoren

der Auszeichnungen möchten gerne

jene Frauen, Männer oder Gruppen

ehren, für die ihr soziales Engagement

Der bergische Künstler und ehemalige

Schulleiter Walter Jansen hat den Preis

entworfen. Dietmar Tönnies und Johannes

Berens stellten ihn jetzt vor.

so selbstverständlich ist, dass sie selbst

davon kein Aufheben machen. Dabei

sind gerade diese freiwilligen Aktivitäten

für das Funktionieren eines Gemeinwesens

von enormer Bedeutung,

kann doch die öffentliche Hand diese

vielfältigen und lebensnotwendigen

Aufgaben gar nicht mehr erfüllen.

Dotiert ist die Auszeichnung mit

1.000 Euro, die zu gleichen Teilen von

der REWE Tönnies OHG und der Raiffeisenbank

Kürten-Odenthal eG gestiftet

werden. Die beiden ortsansässigen

Unternehmen sind auch die Adressaten

für die Bewerbungen. Feierlich

überreicht wird der Ehrenamtspreis

alljährlich von einem fachkundigen

Laudator im Schloss Strauweiler. Neben

dem Preisgeld erhalten die Ausgezeichneten

eine Urkunde und „Den

Odenthaler“, eine bronzene Medaille.

Was wird denn nun aus

dem Rathaus-vorplatz?

Eigentlich sollte längst ein Konzept

vorliegen, doch die Thematik

scheint kniffliger als gedacht. Es gibt

permanenten Gesprächsbedarf.

Es geht um die Gestaltung des

Rathaus-Vorplatzes, aber auch um

Geld. Der Raum vor dem Rathaus

scheint bislang verschenkt. Er könnte

den Ortskern attraktiver machen. Die

Bürgeragentur kam Ende Oktober allerdings

zum Ergebnis: „Wir müssen

erstmal ausloten, welche Fördermittel

zur Verfügung stehen.“

Der Platz soll zur Wipperfürther

Straße hin geöffnet werden. Dazu

könnte es ein Jugendcafé geben,

vielleicht einen Brunnen und eine ansprechende

Begrünung. Das Thema

Parkplätze ist noch leidlich unberührt.

Eine Verlegung der Busspur aber

scheint realistisch.

Alles in allem keine leichte Aufgabe

für die Bürgeragentur, der man auch

schon den Vorschlag gemacht hatte,

das Rathaus generell abzureißen.


wird Odenthal

jetzt endlich

einen marktplatz

erhalten?

Odenthal soll endlich auch einen

Marktplatz haben. Eine Idee,

die schon vielfach diskutiert und

jetzt in eine Lösung münden

könnte. REWE-Kaufmann Dietmar

Tönnies ist bereit, seinen Teil

dazu beizutragen.

Die Grünfläche vor der Post

müsste allerdings weichen,

könnte aber später von der gesamten

Bürgerschaft genutzt

werden. Für einen Bauernmarkt,

für Festveranstaltungen, für Parkplätze,

die auch dem Rathaus

nützten. Bäume und Hecken

könnten erhalten bleiben.

Deshalb gibt es viel Zustimmung

zu diesen Plänen, die bei Tönnies

bereits konkret in der Schublade

liegen. Der Planungsausschuss hat

dem Vorhaben einer Parkplatzerweiterung

bereits zugestimmt.

Vor einigen Jahren war dieser

Plan noch abgelehnt worden

GL&Lev LOKaL

Sandra Wirnharter präsentiert

Bürgermeister Wolfgang Roeske den

neuen Senioren-Wegweiser.

zum zweitenmal ein

Senioren-wegweiser

Die Gemeinde Odenthal gibt zum

zweiten Male einen Seniorenwegweiser

heraus. Die Broschüre „Älter

werden in Odenthal“ wurde von der

Odenthaler Senioren- und Pflegebeauftragten,

Sandra Wirnharter

vollständig überarbeitet.

„Der Wegweiser enthält alle wichtigen

Informationen und Anlaufstellen

in der Gemeinde: von Pflege- und

Wohnmöglichkeiten, über Grund-

sicherung und andere finanzielle

Hilfen bis hin zu altersgerechten

Freizeitangeboten in Odenthal“, erläutert

die Seniorenbeauftragte. Die

Broschüre ist kostenlos im Bürgerbüro

erhältlich.

1. Preis für den altbergischen hof

Bei der Aktion „tour

de menu“ waren

zwei heimische

Restaurants die

Sieger. Unter 17

im Raum Köln vom

Gast bewerteten

Speiselokalen siegten

das „Hotel zur Post“

Odenthal und der

„Altbergische Hof“

in Kürten (Bild).

Bewertet wurden

Kochkünste und Service.

So gut wie neu und preislich

mehr als verlockend:

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GL&Lev kontakt 06/10

19


20

GL&Lev LOKaL

BURSCHEID

wieder Gutscheine

bei den Banken

Wirtschaftsförderer Dr. Siegfried Kempf

hat gut lachen (Bild rechts). Die traditionelle

Gutschein-Aktion des Burscheider

Handels dürfte auch dieses

Jahr wieder ein voller Erfolg werden.

Die Werbegemeinschaft „Wir für Burscheid

e.V.“ jedenfalls ist gerüstet.

Kreissparkasse, Volksbank und Raiffeisenbank

bieten wieder Gutscheine im

Werte von 10 Euro zum Kauf an, die

vom Kunden als Geschenk verwendet

und vom Empfänger in über 100 Geschäften

der Stadt eingelöst werden

können. Ein Flyer nennt Läden und

Adressen, wo das möglich ist. Die

Gutscheine gelten übrigens auch für

Dienstleister, für Handwerker und Restaurants.

GL&Lev kontakt 06/10

STEFAN cAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

WIRTScHAFTSFöRDERUNG

Stefan Caplan

E-Mail: buergermeister@burscheid.de

Dr. Siegfried Kempf, Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

1.000-Wünschebox im Rathaus ein

eindrucksvoller Erfolg

Was beschäftigt die Menschen

in der Stadt? Welche Ideen,

welche Wünsche haben sie?

Was möchten sie gerne verändern?

Fragen, auf die die Stadt

Burscheid mit ihrer Wunschbox

Antworten suchte und fand.

Als Bürgermeister Stefan Caplan

kürzlich Bilanz zog, fand er 147

Wunschkarten seiner Bürgerschaft

und verdeutlichte sich die Trends. Am

häufigsten beschäftigten sie sich Bür-

IST DA DER

WURM DRIN?

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Rösrath

ger mit dem Thema Straßenverkehr.

Fast so viele zielten auch darauf ab,

die Stadt „schöner und l(i)ebenswerter“

zu machen. Weitere Wünsche

und Anregungen betrafen die

Themen Theater/Freizeit, Verwaltung/

Rathaus und Soziales.

Gewünscht wurden allerdings auch

eine Reaktivierung der Bahnlinie und

ein Zahnarztmobil für Obdachlose.

Der Bürgermeister hält manche

Wünsche durchaus für realisierbar

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Kuller Straße 58

42651 Solingen

Tel. 0800 25 25 25 4

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und sagte sein Bemühen zu. Zum Beispiel

die Attraktivierung des Wochenmarktes,

bessere Parkmöglichkeiten

beim Ausbau der Bahntrasse und Verbesserung

beim Personennahverkehr.

Zwei Wünsche erfüllten sich bereits.

Es gibt einen neuen Augenarzt

und einen Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten.

- Die Box sammelt inzwischen

wieder neue Anregungen.

Der alte Bahnhof

wird jetzt endgültig

abgerissen

Mit einer Träne im Knopfloch - so

scheint es - verabschieden sich die

Burscheider von ihrem alten Bahnhof.

Stück für Stück wird das alte Gemäuer

aus dem Jahre 1910 zur Zeit

abgerissen. An seiner Stelle soll das

neue Jugendzentrum entstehen. Kostenpunkt:

1,4 Millionen Euro. Vor 50

Jahren hielten dort noch täglich über

30 Züge. 1994 wurde die Bahnstrecke

Lennep-Opladen - auch „Balkan-

Express“ genannt - stillgelegt.

weihnachts-wünsche

Ab 25. November steht im Rathaus

(und bei Johnson Controls) wieder ein

Weihnachtsbaum mit den Wunschkarten

sozialschwacher Familien.

2009 konnten 426 Wünsche von

Kindern und Senioren erfüllt werden.

Johnson Controls

kauft werk

in Frankreich

Auch bei Johnson Controls scheinen

die Geschäfte wieder deutlich

besser zu gehen. Das weltweit

führende Unternehmen für automobile

Innenausstattung, das vorübergehend

auch Kurzarbeit anmelden

musste, expandiert. Das

Unternehmen erwarb soeben von

Michel Thierry den französischen

Zulieferer von Stoffen. Die Kompetenzen

des Werks reichen vom

Design über Entwicklung bis hin

zur Produktion, einschließlich Weben,

Stricken, Laminieren, Schweißen

und Laserschneiden. Das

neue Werk agiert weltweit und

beschäftigt 1.700 Mitarbeiter.


LEICHLINGEN

Leichlingen

Leverkusen

ERNST MüLLER, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

E-Mail: info@leichlingen.de

WIRTScHAFTSFöRDERUNG UND SEL

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16

Tel. 0 21 75 - 992-265

E-Mail: info@leichlingen.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Die Zukunft der innenstadt erhitzt weiterhin die Gemüter

Ein Einkaufszentrum im Park? Die

Gegner wollen jetzt Klage einreichen

Stuttgarter Verhältnisse in

Leichlingen? Obwohl juristisch

abgeschmettert wollen

die Gegner der Stadtpark-

Bebauung ihre Proteste nicht

aufgeben. Sie wollen klagen.

Wie berichtet haben sich über

4.000 Bürger per Unterschrift

gegen einen Supermarkt im Stadtpark

ausgesprochen und ein Bürgerbegehren

verlangt. Das hat der Stadtrat aus

juristischen Gründen abgelehnt. Doch

die Proteste gehen weiter.

Die Initiative „Rettet den Stadtpark“

fordert eine repräsentative Umfrage

und kündigte weitere Schritte an. Sie

ZAHLEN,

BITTE.

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kommen und Liquidität

zurückzugewinnen.

Rösrath

gründete einen Förderverein „Rettet

den Stadtpark Leichlingen“ und informiert

über das Internet. Sie rief zu

„Freitags-Demonstrationen“ auf und

begann Spenden einzusammeln, um

damit eine Klage gegen die Zurückweisung

des Bürgerbegehrens durch den

Rat der Stadt zu finanzieren. Diese Klage

muss bis zum 21. November beim

Gericht eintreffen. Angeblich räumen

Anwälte dieser Klage „gute Chancen“

ein. Bürgermeister Ernst Müller ist für

ein weiteres Bürgervotum. Er sagte in

einem Zeitungs-Interview: „Eine Politik

gegen die Bürgerinteressen ist mit mir

nicht zu machen...“

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Ein Dankeschön

für Ehrenamtler

Die Stadt Leichlingen will wie in

Leverkusen eine Ehrenamtskarte

einführen, die an verdiente

Ehrenamtler vergeben wird, die

dann dadurch Vergünstigungen

bei Sport- und Kultur-Veranstaltungen

haben.

unternehmertreffen

in der

alten Burg

haus Vorst

GL&Lev LOKaL

Gastgeber Christian Scheffs von der

Stadtentwicklungsgesellschaft (SEL)

freute sich über den Besuch von Kreis-

direktor Dr. Erik Werdel.

Da hatte sich die Wirtschaftsförderung

von Leichlingen etwas Besonderes

einfallen lassen: Sie lud die Unternehmer

zum traditionellen Treffen

ins „Haus Vorst“ ein, was der Name

für eine schmucke kleine Burg mitten

im Wald ist. Fackeln rechts und links

des Weges wiesen die Richtung.

Gut 150 Gäste kamen und waren

beeindruckt. Mit dergleichen Ambiente

schafft man sich Freunde, die

dann auch wieder kommen. Christian

Scheffs, Geschäftsführer der Stadtentwicklung

Leichlingen GmbH, war dann

auch hoch zufrieden Mit ihm die Co-

Partner der Werbegemeinschaft W.I.V.,

der Kreishandwerkerschaft, IHK und der

Wirtschaftsjunioren. Und Kreisdirektor

Dr. Werdel staunte: „Das gefällt mir hier

aber...“ Bürgermeister Müller strahlte.

Im Mittelpunkt des gelungenen Meetings

stand das Referat zum Thema

Schutzrechte bei Entwicklungen und

Erfindungen sowie die Frage „Was

hat ein Unternehmen von der Unterstützung

des Sportmarketings in der

Stadt?“.

Natürlich nutzte Christian Scheffs die

Gelegenheit, die geplante Baumaßnahme

eines Supermarktes im Stadtpark

gut zu heißen: „50 Prozent

unserer Kaufkraft fließen bereits aus

der Stadt hinaus...“ Und Burg-Inhaber

Marcus Albanus warb: „Bei uns können

Sie jede Feier abhalten...“ Die Burg

bietet attraktive Räumlichkeiten und

ein überzeugendes Catering. eg

GL&Lev kontakt 06/10

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22

GL&Lev LOKaL

WERMELSKIRCHEN

GL&Lev kontakt 06/10

ERIc WEIK, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

WIRTScHAFTSFöRDERUNG

Florian Lesske

E-Mail: f.lesske@wermelskirchen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Das Thema erhitzt die Gemüter -

Eine Stadt ohne Polizeiwache?

Goldbarren beim Lions

club zu gewinnen

Ein Goldbarren im Werte von

250 Euro ist der Hauptgewinn

der Adventskalender-Lotterie des

Lions Club Wermelskirchen/Wipperfürth.

über 100 Sponsoren

haben über 200 Preise gestiftet.

Auch eine Ballonfahrt ist dabei.

Weit über 1.000 Kalender sind

bereits verkauft (5 Euro) Mit dem

Erlös soll das Schulprojekt „Klasse

2000“ sowie „Lions Quest“ gefördert

werden. 3.000 Kalender

sind gedruckt worden. Zu haben

im Bürgerbüro.

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Landrat und Polizei haben

entschieden, das Innenministerium

hat zugestimmt,

doch zumindest medial

bleibt das Thema im Rennen:

Eine Stadt ohne Polizeiwache?

Das geht doch nicht ...

Wenn man Zeitungsberichten

glauben darf, bekommt Wermelskirchen

demnächst ein Sicherheitsproblem,

weil sich die Polizei -

scheinbar - aus der Stadt zurückzieht.

Landrat und Polizei hatten das

übereinstimmend bereits im August

angekündigt. Die Wachen von Wermelskirchen

und Leichlingen sollen an

einem neuen Standort und in neuen,

Rösrath

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Der neue marktplatz soll das Finale sein

Immer wieder ein Thema in Wermelskirchen: Die Umgestaltung des Marktplatzes.

Dort, wo einst das Büdchen stand (Bild unten), sollen am liebsten Brunnen

plätschern und eine Ebene für Außengastronomie errichtet werden. Der

Platz soll wieder „erlebbar“ werden. Mit allen Randmaßnahmen können die

Kosten aber leicht über 900.000 Euro steigen. Zehn Monate könnte die Bauzeit

betragen. Der Baubeginn ist fürs Frühjahr 2011 angedacht. Das ganze Projekt

gilt als das „Finale“ aller Baumaßnahmen in der City.

zeitgemäßen Gebäuden zusammengelegt

werden. Angedacht sind

Standorte an der B 51 um Wermelskirchen-Neuhaus

oder Burscheid-

Hilgen.

Dagegen protestieren Bürger und

Parteien. Eine wollte die Polizeizellen

kürzlich sogar demonstrativ 24 Stunden

lang besetzen. Auch der Bürgermeister

will sich engagieren und angeblich

Mietnachlass gewähren, um

die Wache zu halten. Alles Sturm im

Wasserglas?

Die Polizei hält sich heraus, kann

die Tatsachen aber nicht leugnen:

Sie sieht für sich unzureichende Arbeitsbedingungen

und befürwortet

auch aus organisatorischen Gründen

einen Umzug. Ein Grundstück wird

noch gesucht. Und sie sagt (auf

Anfrage): „Es gibt keinen Grund zur

Beunruhigung. Unsere Streifenwagen

sind unverändert präsent.“ Man hofft,

bis Mitte 2012 eine Lösung gefunden

zu haben. eg

aufgaben der

wirtschaftsförderung

weiten sich aus

In Wermelskirchen gibt es künftig

nicht mehr „nur“ ein Amt für Wirtschaftsförderung

- zuletzt gekoppelt

mit dem Amt für Liegenschaften

und geleitet von Heinz Schmitz. Sein

Nachfolger leitet ein kleines „Superministerium“:

Amt für Wirtschaft,

Umwelt und Stadtentwicklung. Die

Kräfte sollen gebündelt werden. Dezernent

Dr. Andre Benedict sprach im

Stadtrat bereits von einem „Rathaus

als Konzern“. Chef des neuen Bereichs

ist der 29jährige Florian Lesske. Er hat

gerade erst sein neues Büro bezogen.

Der neue Mann soll den direkten

Kontakt mit den Unternehmern und

Immobilienbüros vor Ort pflegen und

nach draußen vertreten.

Die neue Strategie:

Kämmerer auf Probe

„Die Verschuldung der Stadt wird in

drei Jahren bei knapp 60 Millionen

Euro angekommen sein.“ Mit diesen

Worten wurde zuletzt der neue Stadtkämmerer

Bernd Hibst zitiert. Schon

Ende dieses Jahres könnten die Ausgleichsrücklagen

der Stadt von 14,6

Millionen Euro aufgebraucht sein.

Hibst ist im übrigen eines der ersten

„Opfer“ der neuen Rathaus-Strategie,

die da heißt „Führen auf Probe“. Nach

einer Idee des Bürgermeisters, der die

Leistungsanforderungen der freien

Wirtschaft auch im Rathaus gelten

lassen möchte. Danach sind nach

einer unbefriedigenden „Probezeit“

wieder Rückstufungen möglich.


Gesundheitspark

Leverkusen

Das Klinikum Leverkusen – Mittelpunkt im Gesundheitspark

| Enge Zusammenarbeit

mit unseren Partnern im

Gesundheitspark

Seit Jahren geht das Klinikum gemeinsam mit 30 leistungsstarken

Partnern konsequent neue Wege im Gesundheitspark. Im Mittelpunkt

der Gesundheitsversorgung stehen Integration, Ganzheitlichkeit und

Netzwerke. Dies alles geschieht im Interesse der Menschen in Leverkusen

und Umgebung. Ihnen will sich das Klinikum mit voller Zuneigung und

Kompetenz von der Prävention – über die gesamte Krankheitsphase – bis

zur Rehabilitation anvertrauen.

| Abteilungen und Institute

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

• Klinik für Gefäßchirurgie | Dr. Werner Päffgen

• Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand-und Wiederherstellungschirurgie

| Prof. Dr. Leonard Bastian

• Klinik für Urologie | Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé

• Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin | Prof. Dr. Gerd Molter

• Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe | Priv.-Doz. Dr. A. Kubilay Ertan

• Medizinische Klinik 1 (Kardiologie / Internistische Intensivtherapie)

| Prof. Dr. Peter Schwimmbeck

• Medizinische Klinik 2 (Gastroenterologie / Hepatologie / Diabetologie)

| Prof. Dr. Henning Adamek

• Medizinische Klinik 3 (Hämatologie / Onkologie / Palliativmedizin / Spezielle

Schmerztherapie) | Prof. Dr. Norbert Niederle

• Medizinische Klinik 4 (Allgemeine Innere Medizin / Osteologie / Rheumatologie)

| Prof. Dr. Johann Diederich Ringe

• Klinik für Neurologie | Priv.-Doz. Dr. Hans-Ludwig Lagrèze

• Klinik für Kinder und Jugendliche | Prof. Dr. Peter Groneck

• Zentralambulanz | Dr. Roland Geppert

• Institut für Klinische und Onkologische Pharmazie | Dr. Peter Kröschel

| Zentren und Schwerpunkte

• Beckenbodenzentrum Leverkusen

• Brustzentrum Leverkusen (zertifiziert, anerkannt durch das Land NRW)

• Darmzentrum Leverkusen-Rhein-Wupper

• daVinci -Operationssystem (minimal-invasive OP‘s in Urologie und Gynäkologie)

• Interdisziplinäre Bauchstation

• Mutter-Kind-Zentrum (Perinatalzentrum Level I)

• Onkologische Tagesklinik

• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001,

anerkannt durch das Land NRW))

• Pränatalmedizin

• Prostatazentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001)

• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)

• Westdeutsches Osteoporose-Zentrum (WOZ)

• Zentrum für Ambulantes Operieren

• Zentrum für Metabolische Adipositias-Chirurgie

Y Geschäftsführer: Hans-Peter Zimmermann

Y Akademisches Lehr krankenhaus der Universität zu Köln

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen • Telefon 0214 13-0 • www.klinikum-lev.de


24

GL&Lev LOKaL

LEVERKUSEN

Zweieinhalb Jahre

lang „versteckten“

Büro-Container den

Eingang der Sparkasse

Leverkusen. Inzwischen

sind sie weg, und es

entsteht ein neues

Entrée. Sparkassenchef

Herpolsheimer freut sich:

„Damit wird die

City C endlich wieder

interessant“.

Oberbürgermeister Reinhard

Buchhorn und Stadtkämmerer

Rainer Häusler haben Anfang

Oktober im Rat Vorschläge

zur Reduzierung von Aufwendungen

und zur Steigerung

von Erträgen vorgestellt.

Seit 20 Jahren, so der OB, stecke die

Stadt mit kurzen Unterbrechungen

im Haushaltssicherungskonzept. „Seit

2004 sind wir im Nothaushalt, schon

satte sieben Jahre.“ Bis 2015 soll es

nun aber eine Verbesserung für den

städtischen Haushalt in Höhe von 148

Millionen ergeben. Der OB machte

GL&Lev kontakt 06/10

REINHARD BUcHHORN, Oberbürgerm.

Stadtverwaltung, Friedrich-Ebert-Platz 1

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: postmaster@stadt.leverkusen.de

WIRTScHAFTSFöRDERUNG

Dr. Frank Obermaier, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 8331-10

E-Mail: obermaier@wfl-leverkusen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

dabei klar: Die Gesamtsumme können

u. a. nur durch Personalreduzierung

bei der Verwaltung und eine Erhöhung

der Grundsteuer B erreicht werden.

Ziel der Verwaltung sei es, mit Hilfe

dieses Haushaltssicherungskonzeptes

die für 2014 prognostizierte Überschuldung

der Stadt abzuwenden und

in den nächsten Jahren wieder neues

Eigenkapital aufzubauen. Buchhorns

Botschaft im Rat: Leverkusen bleibt

weiterhin eine eigenständige Stadt,

die über sich selbst bestimmt. Am 6.

Dezember wird der Haushaltsplanentwurf

für 2011 eingebracht.

Innovative und bewährte energieeffiziente

Erdgas-Technologien werden

von der Energieversorgung Leverkusen

(EVL) jetzt auf breiter Basis gefördert.

Vom neuen Erdgas-Umweltbonus

profitieren Bauherren ebenso wie

Modernisierer oder Autofahrer. Mit

bis zu 25.000 kWh Erdgas - davon

10 % Bio-Erdgas - werden EVL-Kunden

bis zum 31.03.2012 im Erdgas-

Grundversorgungsgebiet Leverkusen

bei der Anschaffung innovativer

Wärme-Technologien und eines neuen

Erdgasfahrzeugs unterstützt.

Das große Ziel heißt: Überschuldung in 2014 vermeiden

Der OB zeigt sich kämpferisch

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Solingen Kirschner KG

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Tel. 0800 25 25 25 4

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EVL startete

Förderprogramm

Der japanische Garten

ziert adventskalender

Mehr als 350 wertvolle Gewinne im

Werte von über 17.500 Euro haben die

Geschäftsleute gestiftet, um die Adventskalender-Lotterie

des Lions Clubs

Leverkusen/Opladen wieder attraktiv

zu gestalten. Der Kalender kostet fünf

Euro und ist an 75 Verkaufsstellen im

Stadtgebiet zu bekommen. Der Erlös

kommt der Lebenshilfe, dem Kinderschutzbund,

dem Sozialpsychiatrischen

Zentrum und dem Hospiz Leverkusen

zugute. Der Oberbürgermeister erhielt

soeben das erste Exemplar.

Die Leverkusener Delegation beim Treffen in

Wuxi (China).

Leverkusener

Delegation

beeindruckte

in China

Mit einer Rede vor rund 200

Teilnehmern des „5. Wuxi International

Sister Cities Forum“ hat

Oberbürgermeister Buchhorn in

der chinesischen Wirtschaftspartnerstadt

Wuxi Leverkusener

Zukunftsstrategien vorgestellt.

Unter dem Konferenzmotto „Entwicklung

durch Wissenschaft,

Technologie und Innovation“ hob

er die Bedeutung des Campus

Leverkusen der Fachhochschule

Köln ebenso hervor wie die

Potenziale, die am Standort Leverkusen

durch die vorhandene

Kompetenz im Bereich der Polymer-Werkstoffe

gegeben sind.

WfL-Geschäftsführer Frank Obermaier

stellte in seinen Gesprächen

fest: „Das Umweltbewusstsein in

China nimmt stetig zu und ist

schon heute auf einem hohen

Niveau. Dies ist eine Chance im

Wettbewerb für Vorreiter-Unternehmen

wie Lanxess, bietet aber

auch Marktchancen für Leverkusener

Firmen aus dem Bereich der

Umwelttechnologien“.

Am Rande des Treffens zeigten

Delegationen aus verschiedenen

Kontinenten deutliches Interesse

auch am Chempark-Konzept aus

Leverkusen, das Chempark-Chef

Dr. Ernst Grigat erläuterte.


mit freundlicher unterstützung der

wIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

www.wfl-leverkusen.de

InHaltSüBERSICHt

• 16 Investoren

eroberten Leverkusen

• Von Leverkusen aus

durch ganz Europa

• Fischer Wind in

der Hauptstraße

• Zu Besuch unter

dem Bayerkreuz

• Herzhaftes für

Kreative

• EVENTAGENTUR

in neuem Gewand

16 Investoren eroberten Leverkusen

tandortmarketing ist eine der

„Szentralen Aufgaben im Wettbewerb

mit anderen Wirtschaftsstandorten.

Für das Team der Wirtschaftsförderung

Leverkusen bedeutet dies

auch, Investoren und Projektentwickler

für den Standort Leverkusen

zu begeistern. Gerade im zeitlichen

Zusammenhang mit unserem Auftritt

auf der internationalen Immobilienmesse

EXPO REAL ist es wichtig, sich

nicht nur ‚am grünen Tisch‘ zu unterhalten,

sondern auch ein Gefühl mit

unserer Stadt zu verbinden“, erklärte

WfL-Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier

im Rahmen der Investorentour.

Der Wirtschaftsförderer führte die

Stadtrundfahrt zusammen mit Mitarbeitern

des WfL-Teams im Hebbel-

Reisebus an. Vom Bürostandort B8

(Busbahnhof Leverkusen-Mitte, der

als Potenzialfläche für einen Bürostandort

gezeigt wurde) über den

CHEMPARK Leverkusen, den Innovationspark

und den entstehenden

Büro- und Gewerbeflächen auf der

neuen Bahnstadt Opladen bekamen

die Teilnehmer Leverkusen und die

vielfältigen Möglichkeiten am Standort

im wahrsten Sinne schmackhaft

gemacht. Denn im Anschluss an die

Bustour ging es zum Netzwerken in

das Lindner-Hotel BayArena. Nach

der Stärkung am Werkself-Buffet wurde

die Begeisterung für den Standort

Leverkusen noch mit einem gemeinsamen

Besuch eines Bayer 04-Heim-

GL&Lev LOKaL

spiels gesteigert. Der Zuspruch, den

Leverkusen durch diese Tour erfahren

hat, spiegelt sich in den positiven

Rückmeldungen der Gäste und in den

Gesprächsterminen wieder, die für die

EXPO REAL in München gleich anberaumt

wurden.

GL&Lev kontakt 06/10

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26

GL&Lev LOKaL wIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Von Leverkusen aus

durch ganz Europa

An der Wand im Büro hängt eine

Deutschlandkarte. Stecknadelköpfe

markieren die Zielorte von Hamburg

bis München, damit im Hauptquartier

nicht der überblick verloren

geht über Fuhren und Fahrzeuge. Es

ist das Büro von Martina Amann und

Klaus Stelzmann. Das Geschwisterpaar

verwaltet von Leverkusen aus

zusammen 25 Fahrer und 22 Lkw. Die

Bernhard Stelzmann GmbH (BE-STE

Transporte) ist Spezialist in Sachen

Kühltransporte. Und das seit mehr als

einem halben Jahrhundert. In diesem

Frischer Wind in der Hauptstraße

Die traditionelle Einkaufsmeile im

Herzen Leverkusens, die hinter der

Galeria Kaufhof beginnt, litt zuletzt

aufgrund der Schließung einiger langjähriger,

inhabergeführter Geschäfte

unter zunehmenden Leerständen.

Doch damit ist jetzt Schluss: Anfang

GL&Lev kontakt 06/10

Jahr feiert das Familienunternehmen

55-jähriges Bestehen. Gegründet

wurde das Unternehmen von Vater

Bernhard Stelzmann. Anfangs waren

es vor allem die Tante-Emma-Läden,

Krankenhäuser und Altenheime in

Opladen und Leverkusen, die Stelzmann

senior ansteuerte und frische

Milcherzeugnisse aus der ebenfalls in

Opladen ansässigen Molkerei lieferte.

Als die Epoche der Supermärkte anbrach,

musste sich auch die Spedition

umstellen. Frischeprodukte wie Milch

oder Pudding werden heute genauso

September eröffneten Anja und Armin

Hess das Kindermodenfachgeschäft

„Clever Bübche & Lev Mädche“ in der

Hauptstraße 94. Auf über 300 Quadratmetern

Verkaufsfläche werden

pfiffige und trendige Klamotten für

die Jüngsten der bekannten Marken

transportiert wie Tiefkühlware. Erst im

vergangenen Jahr hat sich das Transportunternehmen

vergrößert. Sechs

neue Fahrer und vier neue Fahrzeuge

kamen hinzu.

Sterntaler, Kanz, Steiff, S. Oliver, Tom

Tailor, Sanetta oder Lego Wear angeboten.

Neben fachkundiger Beratung

bietet das Team eine Spielecke für

die Kleinen, eine Kaffee-Ecke für die

Großen, natürlich einen Wickelbereich

und extra große Umkleidekabinen an.

Auch Aktionen wie Modenschauen

oder Kasperletheater seien in Planung,

so Anja Hess.

Gegenüber in Haus Nr. 89 tut sich

auch etwas. Im Oktober eröffnete

Doris Fischer eine Niederlassung der

Frauen-Sportclub-Kette „Mrs. Sporty“

und in das Ladenlokal im ehemaligen

Copy-Shop in der Hauptstraße

74 hat sich der Massageliegenanbieter

„Ceragem“ eingemietet. Auch für

das Haus Nr. 90a wurde bereits ein

neues Konzept angekündigt. Wer und

was dort einzieht, wird an dieser Stelle

noch nicht verraten, denn: ein Besuch

der Hauptstraße lohnt sich allemal.

Und neue Konzepte sind weiterhin

willkommen. Die bereits angekündigte

Leerstandaktion „Kunst gegen

Leerstand“ hat sich damit erübrigt:

Es gibt in der Hauptstraße kaum noch

Leerstand. Die Aktion soll nun in den

„Luminaden“ am Wiesdorfer Platz

stattfinden.

Kontakt:

Bernhard Stelzmann GmbH

Maybachstraße 8a

51381 Leverkusen

Tel. 0 21 71 / 76 54 00

Neue abfüllanlage

Das Chemieunternehmen Tanatex

Deutschland GmbH hat im

CHEMPARK Leverkusen eine Million

Euro in den Bau einer Halle mit

eigener Abfüllanlage investiert.

Die Firma nahm die Anlage jetzt

in Betrieb und sichert sechs neue

Arbeitsplätze. Bis zu 15.000 Tonnen

können nun jährlich direkt in

Leverkusen abgefüllt werden. Bislang

übernahm dies ein externer

Dienstleister. „Der Bau der Anlage

zeigt, dass wir langfristig mit dem

Standort Leverkusen planen“,

sagte Ingo Notz, Geschäftsführer

der Tanatex Deutschland GmbH.

Das Unternehmen beschäftigt in

Leverkusen rund 75 Mitarbeiter

und stellt spezielle chemische

Additive her, die unter anderem

in Pflanzenschutzformulierungen,

in der Lack- und Farbherstellung,

der Polymerchemie sowie als Textilhilfsmittel

eingesetzt werden.


Gratulation

Die Firma Heggendruck feiert in

diesem Jahr ihr 75. Betriebsjubiläum,

zu dem Oberbürgermeister

Buchhorn (Foto links, daneben

Michael Küll/Heggendruck sowie

Nicole Heimeroth und Gunna

Holz von der Kreativagentur

design b3 im Rahmen des zweiten

WfL-Businessfrühstücks herzlich

gratulierte.

Aber auch die Kreativagentur

design b3, die in diesem Jahr ihr

Zehnjähriges feiern kann, wurde

vom Verwaltungschef überrascht.

Nützliche Infos

für Gründer

Am 19. November findet in der

Zeit von 13.30 bis 18 Uhr in den

Räumlichkeiten der Industrie- und

Handelskammer (IHK) auf der

Schusterinsel 2 in Leverkusen-

Opladen der diesjährige Gründertag

statt. Das Leverkusener

Gründernetzwerk, zu dem neben

der WfL auch die IHK Zweigstelle

Leverkusen/Rhein-Berg, die Sparkasse

Leverkusen, die Volksbank

Rhein-Wupper, die Agentur für

Arbeit, die Arbeitsgemeinschaft

Leverkusen, das Frauenbüro der

Stadt, die FernUniversiät Hagen

und das Finanzamt Leverkusen gehören,

will Gründungsinteressierten

damit die Möglichkeit bieten,

sich umfassend zu informieren.

Beantwortet werden unter anderem

Fragen zum Unternehmerkonzept,

zum Finanzierungsvolumen,

zu Marketing- und Fördermöglichkeiten.

Außerdem gibt es neben

vielen persönlichen Gesprächen

mit Vertretern der Netzwerkpartner

auch wieder Fachvorträge.

wIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Herzhaftes für Kreative

GL&Lev LOKaL

Zu Besuch unter dem Bayerkreuz

Kruse Logistics ist Spezialist für die Produktions-

logistik in der chemie- und Prozessindustrie

Die Kernleistungen des Unternehmens

sind die Lagerung und der

weltweite Versand von Rohstoffen,

Fertigwaren und Halbfabrikaten, die

innerwerkliche Produktionsver- und

-entsorgung, die Ab- und Umfüllung

von Flüssigkeiten, Pulvern und Granulaten

sowie die Produktionslogistik im

Kundenbetrieb („in-plant-logistics“).

Auf mehr als 100.000 m2 Fläche

sind leistungsfähige Tank- und Ab-

Egal ob Frühstücksmuffel oder

Brunchliebhaber – im September

kamen Leverkusener Unternehmer

der Kreativwirtschaft, sowie PR- und

füllanlagen für eine kundengerechte

Konfektionierung, sowie umfangreiche

Genehmigungen zur Lagerung

und zum Abfüllen von Gefahrstoffen

vorhanden. „Wir sind mit unseren 80

Mitarbeitern gerne in Leverkusen und

fest mit dem Standort verbunden“, so

Geschäftsführer Dirk Emmerich.

Nach einem Gespräch und einer

Kurzvorstellung des Unternehmens

lud Emmerich den Leverkusener Ober-

Marketingverantwortliche aus Leverkusener

Unternehmen der unterschiedlichsten

Branchen zum WfL-

Businessfrühstück zusammen.

bürgermeister Reinhard Buchhorn

sowie WfL-Chef Dr. Frank Obermaier

(Foto) zu einem Rundgang der besonderen

Art ein. Gemeinsam wurden

die Anlieferung der Produkte und die

Abfüllung von Flüssigkeiten, die automatische

Pulverabfüllanlage, die Auslagerung

und der Versand besichtigt,

bevor es auf das Dach ging. Direkt unter

dem Bayerkreuz genossen die Gäste

den Blick über den CHEMPARK.

Im Hause der Heggendruck GmbH

wurden diesmal die Unternehmer aus

den Bereichen Werbung, Veranstaltung,

Text, Ton, Licht, Technik, Catering etc.

GL&Lev kontakt 06/10

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28

GL&Lev LOKaL wIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

zum herzhaften Frühstück begrüßt. Bei

der zweiten Veranstaltung dieser Art

(im vergangenen Jahr kamen Unternehmer

der innovativen Werkstoffe

bei Carcoustics zusammen) stand aber

nicht nur das Netzwerken und Frühstücken

im Fokus. Neben der Vorstellung

einer modernen Druckerei durch den

Hausherr Heggendruck GmbH gab es

zu den Themen „Das richtige Corporate

Design im Unternehmen“ (design

b3) und „Urheberrechte von Fotos und

rechtliche Belange in Sachen Internet“

(Anwaltskanzlei Lenné) kurzweilige

Vorträge.

Zusätzlich zu den kreativen Unternehmern

durfte die WfL auch einige

GL&Lev kontakt 06/10

PR- und Marketingverantwortliche

aus Leverkusener Unternehmen aller

Branchen willkommen heißen. Frei

nach dem Motto „Denn das Gute

liegt so nah“ bekamen die PR- und

Marketingverantwortlichen einen

überblick über das lokale, kreative

Potential in unserer Stadt.

Die Veranstaltung konnte nur mit

Hilfe von vielen fleißigen Händen und

Sponsoren durchgeführt werden. Die

WfL bedankt sich daher nicht nur

herzlich beim Gastgeber und den

Referenten, sondern auch bei der

ALP media GmbH, der Eventagentur

Artimage, der Bayer Gastronomie und

der Sparkasse Leverkusen.

EVENTAGENTUR in neuem Gewand

Die seit Mitte der 90er Jahre in

Leverkusen ansässige Veranstaltungsagentur

artimage lud Anfang

Oktober zu einem Event der ganz

besonderen Art ein. In Kooperation

mit dem Sportpark Leverkusen präsentierte

das Team um die Eheleute

Kämmerling die Nutzungsmöglichkeiten

des VIP-Bereiches der Smidt-

Arena. Neben kulinarischen Höhepunkten

von Koch-Coach Henk van

den Born bot sich den Gästen ein abwechslungsreiches

Programm unter

anderem mit Pit Huppertens „Crazy

Loop“-Show und der Möglichkeit mit

einer Flugdrohne den Innenraum der

Smidt-Arena zu erkunden.

Die rund 80 Gäste nutzen die

Gelegenheit, sich über die verschiedenen

Nutzungsmöglichkeiten der

Halle zu informieren und verbrachten

den Abend bei angeregten Gesprächen

und einer vom Leverkusener

Weinhaus ausgerichteten Weinprobe.

Ganz nebenbei präsentierte die

EVENTAGENTUR artimage ihr neues

Corporate Design und ihre neue,

verstärkte Ausrichtung als versierter

Fullservice-Dienstleister für Veranstaltungen

in der Region.

IMPRESSUM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhoffstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel. 0214 / 83 31-0

Fax 0214 / 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

Kontakt:

EVENTAGENTUR artimage e.K.

Gezelinallee 72a

51375 Leverkusen

Tel. 0214 / 850 19 25

www.artimage.de

Redaktion: M. Schmitz, B. Schulz

Tel. 0214 / 83 31-55

schmitz@wfl-leverkusen.de

schulz@wfl-leverkusen.de

Foto: Ralf Kardes/Köln


LEVERKuSEN

GL&Lev LOKaL

am 25. november im vorfeld der Fußball-Wm der Frauen in Deutschland

BayArena: Länderspiel gegen Nigeria

Mehr als 300.000 ver-

kaufte Eintrittskarten –

so lautete neun Monate

vor Turnierbeginn die

hervorragende Zwischen-

bilanz beim Ticket-

verkauf für die Spiele

der FIFA Frauen-WM 2011.

Inzwischen dürften es noch

mehr geworden sein.

Die Bestellungen kommen aus 20

Ländern, darunter USA, Japan,

Südafrika, Australien, Malta, Brasilien

und Israel. Der Verkauf der Einzeltickets

erfolgt noch bis zum 31. Dezember

2010 in der Reihenfolge des

Bestelleingangs.

Für die 32 Spiele der FIFA Frauen-

WM 2011 in den neun Spielorten

Augsburg, Berlin, Bochum, Dresden,

Frankfurt, Leverkusen, Mönchengladbach,

Sinsheim

und Wolfsburg

gibt es insgesamt

700.000

Karten im freien

Verkauf.

Bayer 04-

Geschäftsführer

Wolfgang

H o l z h ä u s e r

zeigt sich „sehr optimistisch, dass wir

hier in Leverkusen im kommenden

Jahr tolle vier WM-Spiele vor großer

Kulisse sehen werden.“ Und DFB-

Generalsekretär Wolfgang Niersbach

ergänzte: „Weil die BayArena einfach

ein idealer WM-Standort ist“.

In Leverkusen werden drei Vorrundenspiele

am 28. Juni, 1. Juli und 6.

Juli sowie ein Viertelfinale (eventuell

mit deutscher Beteiligung) am 9. Juli

in Leverkusen ausgetragen.

Zur Unterstützung der FIFA

Frauen-WM 2011 bietet die WM-

Stadt Leverkusen eine exklusive

Sponsoringmöglichkeit an. 100 Leverkusener

Unternehmer und interessierte

Bürger können für einen Betrag

von 500 Euro Mitglied im „Club der

100“ werden.

Als Gegenleistung gibt es das

Präsentierten den „WM-Bus“ als Werbeträger für das

Weltereignis (v.l.): Frank Nettesheim (Prokurist der

KWS AG), OB Reinhard Buchhorn, Shelley Thompson,

NRW-Innenministerin Ute Schäfer, OK-Präsidentin

Steffi Jones und Alfred Vianden.

auf 100 Exemplare limitierte „Club

der 100“ – Trikot der WM-Stadt Leverkusen,

zwei Tickets für eines der

vier in Leverkusen stattfindenden

WM-Spiele sowie die Teilnahme an

der WM-Countdown-Veranstaltung

am 23. September 2011 in der VIP-

Lounge der BayArena und an der feierlichen

WM-Gala am 25. Juni 2011

in der Smidt-Arena.

Die durch den „Club der 100“

eingenommenen Gelder sollen mit

dazu beitragen, „die Stadt Leverkusen

weltweit als fröhliche und weltoffene

Stadt zu präsentieren“ (so OB

Buchhorn). Infos: Arthur Horvath Tel.

0 21 71 / 4 06-18 00.

Am 25. November aber kommt

es erst einmal zu einem bestimmt

sehr rassigen Länderspieltest gegen

Nigeria.

Skulpturenmeile auf dem Weg zum Stadion

Fußballfans, die vom Bahnhof Leverkusen-Mitte zum Stadion gehen, erleben neuerdings ein besonderes

Kunstgefühl. Sie pilgern entlang der „Fußball-Skulpturenmeile Leverkusen“, die jetzt im Vorfeld

der Fußball-WM der Frauen von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn eingeweiht wurde.

22 überlebensgroße Fußball-Skulpturen, die die Bildhauerin Lilli Schulz geschaffen hat, sind vom

Stadtpark aus entlang des Ufers der Dhünn bis zur BayArena aufgestellt worden. Und werden dort

bis zum Ende der FIFA Frauen-WM 2011 am 17. Juli nächsten Jahres präsentiert.

GL&Lev kontakt 06/10

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30

GL&Lev LOKaL auS DER NaChBaRSChaFt

Jubiläum und

Richtfest bei der

AVEA – neue

Turbine für 24

Millionen Euro

GL&Lev kontakt 06/10

Nach 27 Monaten Bauzeit und einem

Kostenaufwand von 24 Millionen DM,

hat das Müllheizkraftwerk Leverkusen

1970 seinen Betrieb aufgenommen.

Vor 40 Jahren also. Deshalb feiert

die AVEA jetzt ein Jubiläum. Mit viel

Prominenz aus Politik und Wirtschaft.

Hans-Jürgen Sprokamp,

Geschäftsführer eines erfolgreichen

Abfallentsorgungs-Unternehmens

in Leverkusen, freute sich mit seinen

Geburtstagsgästen auch über

das Richtfest einer neuen,

teuren, wenn auch sinnvollen

Kondensationsturbine.

720.000 menschen entsorgen dort ihren müll

enau 40 Jahr ist es jetzt her,

„Gdass der Leverkusener Müll

erstmals im Müllheizkraftwerk thermisch

verwertet wurde.

Seit dieser Zeit sehen täglich tausende

Autofahrer auf der A1 und der

A3 diese Anlage und verbinden sie

mit dem Leverkusener Kreuz und der

Stadt, ohne sich Gedanken über ihren

Zweck, geschweige denn über die

Geschichte zu machen.“

Mit diesen Worten würdigte

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn

gleich zu Beginn seiner Gratulation

Standort und Stellenwert des

Jubilars.

Und er erinnerte an die eindrucksvolle

Entwicklung, an das Bevölkerungswachstum,

das damit einher

ging, an das Umweltbewußtsein,

das sich zusehend entwickelte sowie

an neue Technologien und den Klimaschutz.

1930 wurde die Stadt Leverkusen

gegründet. Bis 1965 wurden die

Leverkusener Abfälle auf die „Kippe

Schlangenhecke“ gefahren. Erst 1966

entschied sich der Stadtrat für den Bau

des Müllheizkraftwerks. Die Einwohner

aus Leverkusen, Opladen, Langenfeld,

Monheim, Bergisch Gladbach, Leichlingen,

Witzhelden, Burscheid und

Odenthal transportierten ihren Müll

zur Anlage am Zündhütchenweg.

Durchschnittlich 230 kg pro Kopf.

Landrat Rolf Menzel würdigte

bundesweit den Wirtschaftsfaktor

der heute „hochtechnisierten Abfallwirtschaft“,

die 250.000 Menschen

Arbeit gebe. Menzel: „Sie bietet

eigene Ausbildungsberufe und Studiengänge

im Hochschulbereich und

erzielt einen jährlichen Umsatz von

bundesweit über 50 Milliarden Euro.“

Das Müllheizkraftwerk (MZKW)

Leverkusen ist heute die zentrale

Entsorgungseinrichtung für nahezu

720.000 Menschen in der Region

und wichtiger Baustein einer modernen

Entsorgungsinfrastruktur.

Zeitgleich mit dem Jubiläum feierten

die Gäste das Richtfest einer

24 Millionen Euro teuren neuen Kondensationsturbine,

die ab Frühjahr

2011 die vierfache Strommenge von

heute produzieren soll. Bis zu 15.000

Leverkusener Haushalte und öffentliche

Einrichtungen nutzen dann den

Strom aus dem MHKW. Geschäftsführer

Hans-Jürgen Sprokamp dazu: „Die

neue Turbine leistet damit zugleich

einen noch größeren Beitrag zum

Klimaschutz“.


… Kompetenz

… Flexibilität

… Zuverlässigkeit

Brückenstraße 21

51379 Leverkusen

Telefon 0 21 71 / 40 44-0

www.heggendruck.de


32

GL&Lev LOKaL auS DER NaChBaRSChaFt

Freuen sich über

den Preis (v.l.)

Bürgermeister

Dr. Hermann-J.

Tebroke, Landrat

Hagen Jobi,

Wolfgang Oehm,

ONI, Lindlar.

BOnn: „eine kluge und lebenswerte

Stadt“, sagt der Oberbürgermeister

GL&Lev kontakt 06/10

Wahrzeichen

von Bonn: Der

Post-Tower

Bonns Oberbürgermeister

Jürgen Nimptsch stellte

jüngst den Jahreswirt-

schaftsbericht vor und

dokumentierte damit die

Aussage: Bonn biete

seinen Bürgern eine

hohe Lebensqualität.

Bonns Oberbürgermeister Jürgen

Nimptsch hat jüngst in seinem

Jahreswirtschaftsbericht als Wettbewerbsfaktoren

das hohe Niveau

seiner Stadt hervorgehoben: In Bonn

treffen danach hochqualifizierte

Beschäftigte auf eine exzellente Bildungs-

und Forschungslandschaft in

einer Umgebung mit hoher Lebensqualität.

Nimptsch sagte wörtlich:

„Bonn ist eine kluge und eine lebenswerte

Stadt“.

Der Oberbürgermeister sieht Bonn

vor allem als führenden Dienstleistungsstandort

in NRW, innovativen

Wissensstandort mit 28.000 Studenten,

als internationale UNO-Stadt

und Kulturstandort mit hoher Lebensqualität.

Von den 2009 knapp 16.000 in

Bonn angesiedelten Betrieben sind

über 99 Prozent dem Mittelstand zuzurechnen.

Gleichzeitig liegt die Bundesstadt

auf Platz drei der „Börsenliga“

nach München und Düsseldorf.

Denn die Bonner Unternehmen, die

im DAX, MDAX und TecDAX gelistet

sind, haben 8,6 Prozent der gesam-

ten Börsenkapitalisierung erwirtschaftet.

Bonn gehöre außerdem zu

den bedeutendsten Gesundheitszentren

Deutschlands.

Der OB hob die Vormachtstellung

Bonns in der Geoinformationsbranche

hervor und reklamierte:

Keine andere Region in Deutschland

versammelt so viel Know-how aus

diesem Wirtschaftssektor wie die

Region Bonn.

Oberbergischer

Kreis ist die

„Kommune des

Jahres 2010“

Für „hervorragende Leistungen“

ist der Oberbergische Kreis mit

seinen kreisangehörigen Kommunen

von der Oskar-Patzelt-Stiftung

als „Kommune des Jahres“

ausgezeichnet worden, und zwar

im Wettbewerb „Großer Preis des

Mittelstandes“.

In diesem 16. bundesweiten

Wettbewerb traten insgesamt

3580 Wettbewerber gegeneinander

an. Oberberg setzte sich

gegen 44 nominierte Städte, Gemeinden

und Landkreise durch.

Ausschlaggebend war die Mitgliedschaft

in der RAL-Gütegemeinschaft„Mittelstandsorientierte

Kommunalverwaltung“.

Die Mitglieder verpflichten sich

allen Unternehmern einen Verwaltungsservice

auf gleich hohem

Niveau anzubieten. Das

betrifft z.B. Baugenehmigungen

innerhalb von 40 Werktagen,

und qualifizierte Informationen

zum Verfahren und Nennung des

Ansprechpartners innerhalb von

sieben Tagen.

FhDw kooperiert

mit dem

VfL Gummersbach

Die VfL Handball Gummersbach

GmbH und die VfL Akademie

bieten ihren Spielern in Zukunft

neben dem sportlichen Teil

auch eine berufliche Perspektive:

Mit einem Studium an der

Fachhochschule der Wirtschaft

(FHDW) in Bergisch Gladbach.

Diese Möglichkeit, an der staatlich

anerkannten und renommierten

Fachhochschule parallel

zum Sport einen Abschluss zu

machen, ist soeben in einem

Kooperationsvertrag festgehalten

worden.


auS DER NaChBaRSChaFt

GL&Lev LOKaL

Unternehmer, die sich für Ausbildung engagieren

Unternehmen, die sich in

besonderer Weise um die Ausbildung

von Nachwuchskräften

verdient gemacht haben,

werden neuerdings von der

Bundesagentur

für Arbeit mit

einem Zertifikat

ausgezeichnet.

Agentur-Chef Stefan

Krause (Bild)

überreichte die Auszeichnungen jüngst

im Bensberger Schloss in Bergisch

Gladbach und in der IHK Leverkusen.

Krause bezeichnete dabei den

Ausbildungsmarkt im Landkreis in der

auslaufenden Wirtschaftskrise besser

aufgestellt, als noch vor einigen

Monaten zu befürchten war: „Ehrlich

gesagt hatten wir nach 2009 erneut

mit einem deutlichen Rückgang gerechnet.“

Er verwies aber auch auf den

Fachkräftebedarf, der sich weiter

verstärken werde und forderte „ein

neues Denken über die Auswahlkrite-

rien bei Auszubildenden und das betriebliche

Ausbildungsmanagement.“

Krause betonte: „Nur wer selber

ausbildet und auch unterschiedlichste

Personengruppen berücksichtigt,

wird für die Zukunft gewappnet sein“.

Schließlich gratulierte der Agentur-

Chef den Preisträgern mit den Worten:

„Sie haben in Ihren Betrieben die

Herausforderung zukunftsorientierter

Personalpolitik erkannt und aufgegriffen.“

Das Zertifikat soll das „besondere

Engagement in der Nachwuchsförderung

würdigen, stellvertretend für alle

Unternehmen, die ebenfalls Verantwortung

zeigen und mit der Agentur

für Arbeit vorbildlich kooperieren.“

Neben Engelausstellung und

Sonderstempel sowie Eisbahn und

buntem Unterhaltungsprogramm

lockt Engelskirchen auch mit diesem

„Christkind-Taler“ aus Gold oder Silber, zu

haben bei der Kreissparkasse,

der Volksbank oder im Rathaus.

AUS LIEBE ZU

PFLANZEN!

Bild ganz links: OB Buchholz gratulierte

Michael Blank (Fa. Karow & Blank

Kälte- und Klimaanlagen GmbH,

Leverkusen), Petra Strieker (Bäckerei,

u. a. in Leichlingen) und Klaus Düster

(Audi-Zentrum Leverkusen).

Von Bürgermeister Lutz Urbach geehrt

und vom Landrat Rolf Menzel ausgezeichnet

wurden in Bergisch Gladbach

Hoteldirektor Schmitz (Schloss Bensberg),

Inhaber Robert Oevermann

(OEVERMANN Networks GmbH) und

Geschäftsführer Andreas Pater

(Gahrens + Battermann GmbH)

engelskirchen -

wo das christkind

zu hause ist

Seit inzwischen 25 Jahren beantwortet

die Deutsche Post im

oberbergischen Engelskirchen Kinder-Briefe

an das Christkind. Im Alten

Baumwolllager des Industriemuseums

trafen allein im vergangenen Jahr

150.000 Briefe aus 59 Ländern ein.

Besuchen Sie unsere Gartencenter-Erlebniswelten auf über 10.000 m2 rund um

die Themen Heim und Garten und lassen Sie sich von unseren Experten beraten.

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Ein Umstand, aus dem die Gemeinde

stärker Kapital schlagen will. Das

Christkindlpostamt soll erlebbarer

werden und der örtliche Tourismus

rund um das „Christkindl-Geschäft“

Aufwind erhalten. Dafür wurde jetzt

ein Konzept entwickelt und im Gemeinderat

heftig gestritten. Weil für

einen ersten Christkindlmarkt hinter

dem Rathaus - vom 10. bis 12. Dezember

- extra ein Festplatz hergerichtet

werden muss. Die Platz-Befestigungskosten

von rund 190.000

Euro wollte die Politik nicht ohne Widerspruch

tragen. Inzwischen spricht

Bürgermeister Dr. Gero Karthaus als

Initiator von „idealen Voraussetzungen“.

Da geht‘s Tier gut

GL&Lev kontakt 06/10

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GL&Lev SERVICE ERNähRuNG

GL&Lev kontakt 06/10

NRW-Landwirtschafts-

minister Johannes Remmel

hat gemeinsam mit

Johannes Frizen, dem

Präsidenten der Landwirt-

schaftskammer NRW (LWK),

die Bilanz der Ernte in

Nordrhein-Westfalen

2010 vorgestellt.

Deutsche

Verbraucher

mögen Fisch

Fast 1,3 Millionen Tonnen

Fisch und Fischereierzeugnisse

wurden

2009 in Deutschland gegessen;

das sind 15,7 kg

(Fanggewicht) pro Einwohner.

Dabei gab es in

Deutschland eine klare

Vorliebe für Fische aus

dem Meer. Alaska-Seelachs

(20,1 %), Hering

(18,6 %), Lachs (12,8 %),

Thunfisch (9,6 %) und

Pangasius (6,5 %) waren

die am meisten konsumierten

Fische. Diese fünf

Fischarten deckten rund

zwei Drittel des Fischverbrauches

ab. Der Umsatz

mit Fisch, Krebs- und

Weichtieren lag mit 2,28

Mrd. Euro nur 1,8 % unter

dem Ergebnis des Jahres

2008.

Getreide-Ernte um 16 %

schlechter als im Vorjahr

aber der minister sagt: „Kein Grund für teure Brötchen“

Dabei sagte er:

„Die Landwirte

werden mit

einem lachenden und

einem weinenden Auge

auf die diesjährige Ernte

zurückblicken“.

Die Erträge beim Ge-

NRW-Minister

Johannes Remmel

treide sind im Vergleich zum Vorjahr um 16

Prozent gesunken. Die Preise für Weizen,

Roggen, Gerste und Hafer ziehen allerdings

kräftig an, damit bleiben den Landwirten finanzielle

Einbußen erspart.

LWK-Präsident Frizen ergänzte: „Erst zu

kalt, dann zu trocken, später zu heiß und

zum Schluss zu nass, so lässt sich der Vegetations-

und Ernteverlauf 2010 am besten beschreiben.

Als Konsequenz daraus ergibt sich

eine unterdurchschnittliche Ernte mit sehr

uneinheitlichen Qualitäten beim Getreide.“

Die Gesamterntemenge für Getreide in

Nordrhein-Westfalen liegt bei 3,8 Millionen

Tonnen. Im Schnitt wurden damit 6,9

Tonnen Getreide pro Hektar geerntet. Das

sind 16 Prozent weniger als im Vorjahr und

neun Prozent weniger als im Mittel der letzten

sechs Jahre. „Die gestiegenen Getreidepreise

und der Ernterückgang sind aber

keine Begründung für teurere Brötchen“, erläuterte

der Minister. „Der Anteil des Mehls

an den Kosten von einem Brötchen beläuft

sich etwa auf zwei Cent. Der Getreidepreis

müsste sich also schon verdoppeln, um das

Brötchen nur um einen Cent teurer zu machen.“

Grundsätzlich sei er überzeugt, dass

die Zukunft vom Lande komme: „Deshalb

muss die Förderung des ländlichen Raumes

langfristig gesichert sein“.

Weniger auch bei mais, Kartoffeln und Grünland

Laut Landwirtschaftskammer (LWK) wird die Ernte 2010 durchweg mit unbefriedigenden

bis hin zu schlechten Ergebnissen in die Statistik eingehen. Dies gilt für Ackerbau

als auch für Grünland, wo aufgrund der Trockenheit, regional unterschiedlich, 30

bis 50 % weniger Futter geschnitten wurde. Auch bei der Maisernte wurden deutlich

geringere Erträge erwartet. Erfreulich verlief die Frühkartoffelsaison. Lediglich bei

Zuckerrüben ging die Kammer von einer durchschnittlichen Ernte aus. LWK-Präsident

Frizen: „Erfreulich für die Ackerbauern ist, dass sowohl bei Getreide als auch bei Raps

die Erzeugerpreise deutlich angezogen haben.“ Vieh haltende Betriebe sollten sich allerdings

auf höhere Futtermittelpreise einstellen.


Public Relation

Online-marketing

Stark in der Region

Regionale Anbieter verschlafen

oft die Möglichkeiten des

Internets. Dabei lassen

sich potenzielle Kunden aus

der Region gezielt übers

Internet ansprechen.

Das Internet ist aus dem Alltag der

meisten Menschen nicht mehr wegzudenken.

Zu selbstverständlich ist

heute die Nutzung des Webs geworden.

Über 80 Prozent aller Kunden informieren

sich über Produkte und Dienstleistungen

zunächst ausführlich online. Testberichte,

Preis-, Suchmaschinen und Empfehlungsportale

halten eine Vielzahl an Informationen

bereit und ermöglichen oft auch die

direkte Bestellung per Mausklick. Aus diesen

Vorteilen für Endverbraucher hat sich

gleichzeitig ein klarer Nachteil für regionale

Anbieter ergeben, die im Internet gar nicht

oder nur mit einer Homepage präsent sind.

Sie sind meist für online-affine Kunden so

gut wie unsichtbar und können nicht auf ihr

Angebot aufmerksam machen. Die Folge:

Das Internet-Geschäft geht an ihnen vorbei.

Regionale Anbieter und Dienstleister müssen

an den Orten im Netz sichtbar und präsent

sein, wo sich ihre potenziellen Kunden

tummeln. Dies erreichen Werbetreibende

am besten durch regionales Online-Marketing.

Sinnvolle Tools sind dabei sowohl

Suchmaschinenmarketing als auch gezielte

Bannerwerbung – der Kunde klickt auf die

Werbung, wird auf die Anbieter-Website

geleitet und auf das entsprechende Angebot

aufmerksam gemacht.

Unkomplizierte Lösungen

für Unternehmen

Im Bewusstsein vieler kleiner und mittlerer

Unternehmen ist dies schon angekommen.

Die Hürden vor der Umsetzung sind jedoch

immer dieselben: Wenig Zeit, fehlendes

Knowhow und ein knappes Budget. Das

muss jedoch nicht das Aus für gezieltes

Online-Marketing bedeuten. Denn es gibt

unkomplizierte Lösungen, die den Einstieg

erheblich erleichtern. Was muss eine solche

Lösung können, um den besonderen Be-

Frank hinckelmann,

vertriebsleiter Deutsche Post aG

maRKEtING & VERtRIEB

dürfnissen von regional agierenden kleinen

und mittelständischen Unternehmen gerecht

zu werden?

1. Regionaler Bezug: Werbung muss regional

aussteuerbar sein, um auch wirklich

die Kunden im direkten Umfeld zu erreichen

und Streuverluste zu vermeiden.

2. Einfache und schnelle Handhabung: Unternehmen

besitzen oft nur wenig Wissen

über Online-Werbung und haben

auch keine Zeit, sich im Detail damit zu

beschäftigen.

3. Kalkulierbare und transparente Kosten:

Unternehmen möchten mit ihrer Werbung

kein finanzielles Risiko eingehen

und sehen, was sie für ihr Geld bekommen.

GL&Lev SERVICE

Suchmaschinen-Marketing

und Bannerschaltung

Genau diese Voraussetzungen erfüllt der

Werbemanager der Deutschen Post und

bietet Planung, Gestaltung, Schaltung und

Reporting aus einer Hand. Das Online-Tool

ermöglicht sowohl regionales Suchmaschinen-Marketing

auf Google als auch die

Schaltung von Werbebannern. Beim Suchmaschinen-Marketing

werden relevante

Suchbegriffe – im Fall eines Autohändlers

aus Köln beispielsweise „Autokauf“ und

„Köln“ – direkt mit der Schaltung einer

Textanzeige des Unternehmens verknüpft,

die bei der Darstellung der Suchergebnisse

erscheint. Die Bannerschaltung über den

Werbemanager konzentriert sich auf reichweitenstarke

Internetseiten und Online-

Auftritte ausgesuchter regionaler Tageszeitungen.

Der Clou: Durch das sogenannte

IP-Targeting sehen nur die Nutzer aus der

vorher definierten Region das entsprechende

Banner, Streuverluste werden dadurch

vermieden. Jeder Verlinkung mit der

Website des Unternehmens durch den Klick

auf die Text- oder Banneranzeige wird als

besonderer Service für den Verbraucher eine

sogenannte Online-Visitenkarte vorgeschaltet.

Sie enthält übersichtlich alle relevanten

Infos zum Unternehmen wie Kontaktdaten,

Öffnungszeiten und Anfahrtsbeschreibung.

Um den Erfolg zu messen, die Kosten

transparent zu halten und die Kampagne

zu optimieren, bietet der Werbemanager

ein detailliertes Reporting an. Der Anbieter

kann damit genau nachvollziehen, wie

viele Kunden über einen Telefonanruf, eine

E-Mail oder über die Homepage Kontakt

aufgenommen haben. Informationen zu

Klick-Raten und Ad-Impressions runden

das Reporting ab.

Kontakt:

Deutsche Post AG

Direkt Marketing center

Eupener Straße 80

50933 Köln

Telefon: 0221 / 94 98 58 - 0

www.dmcenter-koeln.de

GL&Lev kontakt 06/10

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GL&Lev SERVICE GaStRONOmIE

Der aufschwung ist in der Gastronomie noch nicht angekommen

Schulverpflegung bei der

„hogatec“ ein großes Thema

GL&Lev kontakt 06/10

Die Internationale Fachmesse

für Hotellerie,

Gastronomie und

Gemeinschaftsverpflegung

(Hogatec), ist auf

dem Messegelände in

Düsseldorf mit durchwachsenem

Erfolg zu

Ende gegangen.

„In der Gastronomie ist

der Aufschwung noch

nicht überall angekommen“,

konstatiert

Ingrid Hartges, Haupt-

geschäftsführerin der

DEHOGA. „Zwar gibt

es erste Indikatoren für

positive Umsatzentwicklung

in der Hotellerie

und im Cateringbereich,

doch die Gastwirte

haben auch im ersten

Halbjahr 2010 noch sehr

gelitten“, sagte sie.

Für Kochteams aus vier

Düsseldorfer Schulen war

die hogatec auch eine

Generalprobe für den

bundesweiten Koch-Wettbewerb

um den „Erdgaspokal“, an dem

seit 13 Jahren Schüler der Klassen

7 bis 10 teilnehmen.

Es galt, ein Vier-Gang-Menü

herzustellen. Etwa 1.000 der

bisher 10.000 ehemaligen

Teilnehmer sind später übrigens

Gastronomie-Azubis geworden.

Der Bundesverband der

deutschen Energie- und

Wasserwirtschaft e. V. (BDEW)

und der Verband der Köche

Deutschlands e.V. sind Sponsor

der Aktion.

Als richtig zeigte sich bei der von

knapp 30.000 Fachleuten besuchten

Messe allerdings die Entscheidung,

der Schulverpflegung erstmals einen eigenen

Themenpark zu widmen. Sowohl Anbieter,

wie Caterer und Gastronomen, als

auch Anwender, d. h. Schulträger, Lehrer

und Eltern, suchten sehr ausgiebig individuelle

Beratung. Das große Thema: Welches

Verpflegungssystem ist für Ganztagsschulen

am besten geeignet?

Zur Wahl stehen zumeist verschiedene

Systeme, u. a. die Mischküche, die vor Ort

mit viel Personal stattfindet und ein Regenerationssystem,

bei dem die Speisen tiefgekühlt

angeliefert und vor Ort regeneriert

werden. Die Gerichte werden in der Großküche

nur bis zu 90 bis 95% fertig gestellt

und anschließend auf drei Grad Celsius

schockgekühlt. Danach sind sie bis zu 78

Stunden haltbar.

Lieferanten sind Großküchen, die die

gekühlten Speisen für die Außer-Haus-

Lieferung herstellen oder direkt industrielle

Tiefkühlkosthersteller. Für die Vernetzungsstelle

Schulverpflegung des Landes Nordrhein-Westfalen

war der Messe-Auftritt ein

„absolutes Neuland“.

FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERTEN

Klaus Rüsing

Thema:

Beaujolais

Nouveau

Frage: Herr Rüsing, jetzt kommen die ersten

Primeur-Rotweine auf den Markt. Was halten

Sie von diesen Weinen?

Klaus Rüsing: Man muss unterscheiden zwischen

Primeurweinen aus aller Welt und dem

Beaujolais Primeur aus Frankreich. Der letztgenannte

darf erst am 3. Donnerstag im November

verkauft werden. Da gibt es jedes Jahr

einige gute, preiswerte Weine auf dem Markt.

Frage: Was ist das besondere am Beaujolais

Primeur?

Klaus Rüsing: Als Grundlage wird ausschließlich

die Gamaytraube verwendet. Nach

dem traditionellen Beaujolaisverfahren (Ganztraubengärung)

entstehen leichte fruchtige

Rotweine mit Erdbeer- und Pfirsich-Aroma. Sie

sollen jung getrunken werden. Am besten bis

Weihnachten.

Frage: Dem Beaujolais Primeur geht ein nicht

mehr ganz so guter Ruf voraus. Warum?

Klaus Rüsing: Das liegt an der Massenproduktion.

Die Primeurweine der Discounter sind

nicht in dem aufwendigen Beaujolaisverfahren

hergestellt worden. Mich wundert es jedes Jahr,

wo die Supermärkte die Riesenmenge Wein

herbekommen. Zum Teil auch noch Beaujolais

Village. Dieser darf nur in einer kleinen Region

angebaut werden. Wo die Menge Wein herkommt?

Ich weiß es nicht. Ein Schelm, der Böses

dabei denkt.

Frage: Ich kann mich an Zeiten erinnern, da

warteten die Gäste im Restaurant auf den

Beaujolais Primeur. Ist das heute auch noch so?

Klaus Rüsing: Nein, leider nicht. Früher durfte

der Wein erst um Mitternacht zum 3. Donnerstag

im November Frankreich verlassen. Es gab

ein regelrechtes Primeur-Wettrennen. Wer bekommt

die erste Flasche in New York, oder so.

Die Supermärkte haben heute durchgesetzt,

dass der Wein nur nicht eher verkauft werden

darf. Die schieben am 18.11. einfach die Paletten

rein. Der Reiz ist verschwunden.

WEIN-TIPP-KOMPAKT

achten Sie auf Erzeugerabfüllungen.

trinken Sie den Beaujolais Primeur zu

Gänsegerichten. Die Säure beißt das Fett.

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Weihnachts- „Specials” von Eventprofis

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Die Deko- und Ausstattungsprofis der EVENTAGENTUR artimage

bieten auch in diesem Jahr wieder attraktive Sonderaktionen für

die anstehende weihnachtliche Firmenfeier.

Durch ein in den letzten Jahren immer stärker etabliertes Netzwerk

mit verschiedenen Caterern und Locations ist es über die

Veranstaltungsfachleute aus Leverkusen auch kurzfristig möglich,

einen entsprechend ausgestatteten Raum für die eigene

Weihnachtsfeier oder eine ansprechende Kundenveranstaltung

zu buchen. Dabei beschränkt sich das Team um Firmeninhaber

Ulrich Kämmerling nicht nur auf die saisonale Gestaltung der

Räume, sondern bietet die komplette Bandbreite an benötigten

Dienstleistungen, wie Programmgestaltung, Moderation, Give-

Aways, Mitarbeitergeschenke, Einladungsmanagement oder

auch Shuttleservice. Auch ein Weihnachtsbaumservice gehört

zum Leistungsspektrum. Komplett dekorierte Bäume für den Innen-

und Aussenbereich werden nicht nur von Firmen gerne gebucht,

sondern finden auch bei Privatpersonen immer größeres

Interesse, so Kämmerling. Und weiter: „Neben den vielfältigen

Gestaltungsmöglichkeiten und der individuellen Auswahl an Dekoration

ist gerade der Rundumservice inklusive der Entsorgung

des Baumes das überzeugende Argument, den Baum von uns

anliefern und schmücken zu lassen.” Vorbestellungen für Bäume

über der normalen Wohnungsgröße sollten bis November getätigt

werden.

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38

GL&Lev SERVICE tOuRISmuS

Wenn man einer urlaubs-umfrage glauben darf:

Bayern von Mecklenburg-

Vorpommern abgehängt

GL&Lev kontakt 06/10

Seebrücke in Ahlbeck auf Usedom

Der Trend zum Urlaub im

eigenen Land hält an:

Deutschland ist beliebt

für einen Kurzurlaub,

und das attraktivste

Bundesland dafür ist

Mecklenburg-Vorpom-

mern. Dies ist das Ergeb-

nis der aktuellen

Urlaubs-Umfrage von

meinestadt.de.

Über 6.000 Nutzer des Städteportals

bewerteten den Reiz der einzelnen

Bundesländer, ausgenommen der

Stadtstaaten, für einen Kurzurlaub mit Punkten

von 0 (gar nicht attraktiv) bis 10 (sehr

attraktiv). Mecklenburg-Vorpommern liegt

mit durchschnittlich 8,3 Punkten deutlich auf

Platz 1, gefolgt von Thüringen (7,5), Schleswig-Holstein

(7,2), Sachsen (6,9) und Baden-

Württemberg (6,8). Bayern ist mit 6,5 Pkt.

Achter. Am niedrigsten bewertet wurden

Nordrhein-Westfalen mit 6,1 (Platz 12) und

das Schlusslicht Hessen mit 5,7 Punkten.

Wenn es um die Küstenregionen geht, sind

Rügen und Usedom die beliebtesten Ziele.

Sagt eine Umfrage im Auftrag des Immobilien-Unternehmens

Densch & Schmidt unter

1.005 Deutschen. Während die beiden

vorpommerschen Inseln mit 32,3 Prozent

als Sieger durchs Ziel gingen, haben auch

Ostfriesland und die Ostfriesischen Inseln

mit 9,6 Prozent sowie die Nordfriesischen

Inseln (u. a. Sylt, Amrum und Föhr) mit 8,6

Prozent viele Fans. Auf den Plätzen folgen

die Mecklenburgische Bucht (Boltenhagen,

Kühlungsborn) mit 5,9 Prozent, die Lübecker

Bucht (Fehmarn, Travemünde) mit 5,5

Prozent und Nordfriesland (Büsum, St. Peter

Ording) mit jeweils 4,4 Prozent.

Zum Wintersport

auf die höchste

Skistation europas

VAL THORENS, 1800—3230 m

Val Thorens ist die höchste Skistation in

Europa. Auf 2300 m Höhe gelegen, garantiert

Val Thorens exzellente, hochwertige

Schneebedingungen den ganzen

Winter über. Mit fünf Pisten auf über

2000 m Höhe, ist der Schnee bis in den

Monat Mai hin garantiert.

Val Thorens ist Teil der 3 Täler, des größten

Skigebietes der Welt, die 600 km Piste

beinhalten d. h. Courchevel, La Tania,

Méribel, St. Martin, les Menuires und Val

Thorens und sind mit Ski und/oder mit

Liften von überall zu erreichen. Die Lifte

in Val Thorens zählen zu den besten der

Welt.

Die Unterkünfte (drei und vier Sterne)

sind nicht weiter als 100 Meter von den

Pisten entfernt und nach eigener Aussage

„vom Feinsten“. Was auch die Gastronomie

von sich behauptet.

Und neben dem Skilaufen bieten sich

zahlreiche Aktivitäten an: Zum Beispiel

eine Schlittenpiste mit sechs km Länge

„Le Toboggan“ (die längste Frankreichs),

mehr als 50 Restaurants, Bars, Tee-

Salons, Diskotheken, Kino, Klassik- und

Jazz-Musikkonzerte.

Dazu gibt es in Val Thorens eines der

größten Sportcenter in den Bergen: mit

Tennis, Squash, überdachtem Schwimmbad,

Spa- und Wellness-Zone, Fitness, Kinderbereich.

Val Thorens besitzt das Prädikats-Label

„Famille Plus Montagne“ und

ist damit besonders geeignet für Fami-

lien mit Kindern. Infos: www.valthorens.com


40

GL&Lev SERVICE GOLF

Am Lüderich: neues management mit neuen ideen?

Spicher gibt den Golfplatz ab –

Neuer Schwung im neuen Jahr

Was im Golfsport äußerst

selten vorkommt, ist jetzt

in RheinBerg passiert: Eine

ganze Golfanlage wechselt

den Besitzer. Ein Riesen-

grundstück und ein sport-

licher Geschäftsbetrieb.

Am Lüderich in Overath-

Steinenbrück.

Hermann-Josef Spicher, zehn

Jahre lang Eigentümer der

Anlage (vom Vater übernommen)

und Präsident des dort

beheimateten Clubs „Am Lüderich“,

ehemals Golf & Sport 2000, hat die

attraktive Anlage an seinen langjährigen

Freund Rolf Henrich-Bandis

(Bergisch Gladbach) verkauft.

In einem persönlichen Schreiben

hat Spicher dies allen 700 Mitgliedern

(ohne Begründung) mitgeteilt.

In Zeitungsberichten ist von „familiären

Planungen“ die Rede. Vom 1.

Januar an, so heißt es in dem Schreiben,

werde die Golfanlage von der neuen

Betriebsgesellschaft übernommen. Damit

endet eine Ära am Lüderich. Hermann-Josef

Spicher tritt auch als Präsident des Clubs zurück,

passives Mitglied aber will er bleiben.

Freunde unken: „Vielleicht will er ja endlich

auch mal selber Golf spielen...“

Mit Rolf Henrich-Bandis, der mit seinem

GL&Lev kontakt 06/10

„Ist das nicht eine atemberaubende Anlage?“,

fragt Max Wilhelm Böntgen, der neue

Manager am Lüderich. Und er hat Recht.

Reifenhandel in Bergisch Gladbach einen

guten Namen hat, steigen auch Tochter Sabina

und Sohn Marcus am Lüderich ein. Die

ganze Familie gilt als „golfvernarrt“. Vater

Rolf ist „seit ewigen Zeiten“ Platzvorstand

beim Kölner Land- und Golf-Club Refrath.

Von dort bringt er auch seinen Manager

mit, Max Wilhelm Böntgen, einen der Er-

Hermann-Josef Spicher

fahrensten der Szene in

Deutschland. Für Böntgen

(„seit 38 Jahren mit der

Familie eng befreundet“)

gibt es zwar im Moment

noch keinen Titel, zusammen

mit Henrich-Tochter

Sabina wird er aber wohl

das Sagen haben am Lüderich.

Sabina wird Geschäftsführerin

und mindestens

die Verwaltung

übernehmen.

Gegenwärtig finden

diverse Gespräche über

die künftige Entwicklung

der Anlage statt. So

hat Böntgen seine

Vorstellungen, die

in vollem Einvernehmen

mit Hermann-

Josef Spicher erörtert

werden. Denn

darauf legen alle

Seiten Wert: Der Unternehmenswechsel

soll möglichst ge-

räuschlos und harmonisch verlaufen. Dennoch

lassen sich erste Änderungen bereits

erkennen.

Max Wilhelm Böntgen, der vom neuen

Inhaber Vollmachten hat, sieht Handlungsbedarf.

Im Gespräch mit „GL & LEV kontakt“

sagte Böntgen: „Die Platzpflege steht

absolut im Vordergrund.“ Darunter versteht

er nicht nur beste Grüns, sondern auch

Fairways, „die Spaß machen“. Böntgen will

„Schluchten“ verbreitern und den Blick auf

die Fahne erleichtern. Was nicht bedeutet,

dass der durchaus schwierige Kurs „geglättet“

wird. Böntgen: „Der Kurs muss seinen

Charakter und den Erlebniswert behalten.“

Aber der Spaßfaktor soll erhöht werden.

Dazu gehört auch eine Aufrüstung

der Elektrokarts und eine Umgestaltung

des Clubhauses samt Modernisierung der

Gastronomie. „Wobei wir den historischen

Hintergrund erhalten und sogar ausbauen

wollen“. Henrich-Sohn Marcus ist immerhin

gelernter Innenarchitekt. Da wird ihm

manches einfallen.

Böntgen, der aus Solingen stammt und

sich als Bergischer Jung auch am Lüderich

zu Hause fühlt, denkt auch an den Ausbau

der Nachbarschaftspflege und eine verstärkte

Einbindung der Clubmitglieder. eg


GOLF

Gc Kürten e.v. Bergerhöhe mit eigenem Ryder-cup

Ganzjährig Golf spielen

Der Golf-Club Kürten e.V. Bergerhöhe

bietet Mitgliedern und Gastspielern

die Möglichkeit, auch im Winter

Der mann, dem die Golfer

vertrauen: horst Rosenkranz

Der Puttguru

Horst Rosenkranz

hat sich unter aktiven

Golfern einen

Namen gemacht, einen

Namen, der einiges

an Erwartungen aufbaut:

Horst Rosenkranz ist

nämlich der Puttguru.

Horst Rosenkranz, seit mehr als zehn

Jahren im Golfbusiness tätig, berät und betreut

seit sechs Jahren Golf Professionals,

Bundesligamannschaften, Mitglieder des

Golf Team Germany sowie eine Vielzahl an

Golf-Normalos. Horst Rosenkranz ist unter

anderem Masterfitter für Kramski, Jordan

Golf und Odyssey Putter. Sein Credo: „Mit

dem passenden Putter und dem entsprechenden

Training werden mindestens zwei

Putts pro Runde eingespart!“

unter Sommerbedingungen Golf zu spielen.

Die Vorraussetzungen sind, dass der

Boden nicht gefroren ist bzw. kein Reif oder

Kontakt:

Horst Rosenkranz

Telefon: 0171 / 213 45 31

horst@puttguru.com · www.puttguru.com

GL&Lev SERVICE

Schnee auf den Grüns liegt. Dann können

alle Golfbegeisterten auch über die Wintermonate

die ganz normalen Sommergrüns

anspielen. Geschäftsführer Walter Müller:

„Die Fairways und Grüns sind in einem guten

Zustand. Deshalb können wir auch im

normalen Winterbetrieb alle Grüns bespielbar

halten.“

Ein weiteres Plus: In Kürten können auch

die Golf-Carts ganzjährig genutzt werden

altersunabhängig und ohne ärztliches Attest.

Das freut viele Spieler umso mehr, da

es keine festgelegten Cart-Wege gibt, die

unbedingt befahren werden müssen: In

Kürten fährt man auf und über die Spielbahnen

zu seinem Ball.

Die Mitglieder des Golf-Club Kürten e.V.

Bergerhöhe freuen sich im Winter indes

auch auf ein besonderes Special: Die so genannte

Winterrunde, an der in acht Teams

insgesamt 120 Golfer teilnehmen. Gespielt

wird nach Ryder-Cup-Reglement von November

bis März.

Kontakt:

Golf-club Kürten e.V. Bergerhöhe

Johannesberg 13 · 51515 Kürten

Telefon: 0 22 68 / 89 89

www.golfclub-kuerten.de

Hierzu bietet Horst Rosenkranz sein

Clubfitting mit dem SAM PuttLab an, das

beim Putten insgesamt 28 verschiedene

Parameter erkennt und auswertet. So kann

der Guru feststellen, ob der aktuelle Putter

zum Spieler passt, ob er verändert werden

muss, oder es sinnvoller ist, auf einen anderen

Schläger umzustellen. Dafür stehen unterschiedliche

Fittingputter mit unterschiedlichen

Gewichtsverteilungen zur Verfügung,

mit denen die Probanden üben. Zum Abschluss

zeigen Vergleichsdiagramme, mit

welchem Schläger man am konstantesten

geputtet hat.

Danach folgt das Training. Horst Rosenkranz

konstatiert: „Putten kann man trainieren.

Leider wird es häufig vernachlässigt, es

wird zu wenig oder falsch trainiert.“ Im ersten

Trainingsschritt analysiert Horst Rosenkranz

die Stärken und Schwächen der Golfspieler,

um danach dann Punkt für Punkt

an ihnen zu arbeiten. Mit unterschiedlichen

Übungen und Aufgaben schickt Horst Rosenkranz

seine Schüler nach Hause, damit

sie dort das Gelernte vertiefen und allein

weiter trainieren.

GL&Lev kontakt 06/10

41


42

GL&Lev SERVICE autO

Erstes Schaulaufen in Paris

Der neue

Passat feierte

Weltpremiere

Am 30. September war es endlich

soweit: Auf dem Automobilsalon

in Paris präsentierte Volkswagen

seinen neuen Bestseller: die siebte

Passat Generation zeitgleich

als Limousine und Variant.

Und schon sind die Neuheiten

auch beim Händler.

neue Passat bietet Oberklasse-Features

in der Mittelklasse“,

„Der

sagte Volkswagen Entwicklungsvorstand

Dr. Ulrich Hackenberg vor über

1400 internationalen Gästen. Und er fügte

hinzu: „Die Passat Baureihe war schon immer

Technikvorreiter ihrer Klasse. Dabei

GL&Lev kontakt 06/10

dient die Technik nicht als Selbstzweck, sondern

ist spürbar erlebbar für den Kunden“.

Gerade Linien, klar strukturierte Flächen

und dynamische Proportionen kennzeichnen

das Design. Die Stilistik des Bestsellers

macht dabei einen großen Sprung.

Wie von Volkswagen gewohnt, setzt

zudem auch der neue Passat Maßstäbe im

Bereich der Nachhaltigkeit. Alle zehn Motoren

(77 kW / 105 PS bis 220 kW / 300 PS)

sind sparsamer – und zwar um bis zu 19

Prozent.

Der „kleinste“ und doch drehmoment-

Der Passat (ob als Stufenheck oder als

Variant) steht mit über 15 Millionen

verkauften Exemplaren in mehr als

100 Ländern für eine der ganz großen

Erfolge der Automobilgeschichte.

starke Turbodiesel (1.6 TDI mit 105 PS und

250 Nm) verbraucht nur noch 4,2 l/100 km;

das entspricht 109 g/km CO2. Wegweisend

ist der 1.4 TSI (90 kW / 122 PS); er begnügt

sich in der BlueMotion Technology Version

mit 5,8 l/100 km. Der entsprechende CO2-

Wert liegt bei 138 g/km.

Das neue Modell überzeugt darüber hinaus

mit Sicherheitsfeatures wie einer automatischen

City-Notbremsfunktion und einer

ab Comfortline serienmäßigen Müdigkeitserkennung.

Der Variant ist mit 25.425 Euro

um fast 700 Euro billiger als bisher.

Der neue BMW X3

Der neue BMW X3 ist startbereit. Am 20. November findet

die Markteinführung in Deutschland statt. Die Preise liegen

zwischen 39.100 und 51.850 Euro (inkl. Mwst.). Er tritt die

Nachfolge eines Bestsellers an und verleiht der Fahrfreude

in einem Sports Activity Vehicle seiner Klasse eine ganz

neue Dimension. Im neuen BMW X3 wird die serienmäßige

Auto Start Stop Funktion erstmals auch mit einem Sechszylinder-Motor

sowie mit dem Achtgang-Automatikgetriebe

kombiniert. Damit erreicht der neue BMW X3 xDrive20d einen

Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus von 5,6 Litern

je 100 Kilometer. Der Allradantrieb BMW xDrive optimiert

nicht nur die Traktion, sondern weist auch eine neue, die

Fahrdynamik fördernde Abstimmung auf.


autO

GL&Lev SERVICE

Der neue FORD Focus bremst beinahe von selbst

Der neue Ford Focus war einer

der Stars des internationalen Automobil-Salons

in Paris. Weltweit zum

ersten Mal und besonders detailliert

zeigte Ford alle drei Karosserie-

versionen seines serienreifen Bestsellers,

der Anfang 2011 in dritter

Generation in Europa und Nordamerika

angeboten wird.

Als besonderes Highlight und weitere

Weltpremiere feierte das sportliche

Topmodell der dynamischen Baureihe

sein Debüt: der Ford Focus ST, 184 kW

(250 PS) stark und besonders aufregend gestaltet.

Das für Anfang 2012 geplante neue

Flaggschiff wurde feierlich enthüllt. Neben

der dritten Generation des Ford Focus rollte

in Paris auch der neue Ford Mondeo als

Fünftürer und in der Kombiversion Turnier

ins Rampenlicht.

Eine der Schlüssel-Innovationen des

Ford Focus ist das neue, sogenannte Low

Speed Safety System, das zum ersten Mal

überhaupt zum Einsatz kommt. Es schützt

IMMER IN IHRER NÄHE.

FREUDE IST

GRENZENLOS.

Der neue BMW X3 tritt die Nachfolge eines Bestsellers

an und verleiht der Fahrfreude in einem Sports Activity

Vehicle seiner Klasse eine neue Dimension. Deutlicher

denn je setzt er die Maßstäbe für Agilität und Effi zienz,

zugleich überzeugt er mit spürbar gesteigertem Fahrkomfort.

Testen Sie den neuen BMW X3 selbst. Wir

freuen uns auf Ihren Besuch.

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vor Auffahrunfällen und Frontalkollisionen

bei geringen Geschwindigkeiten bis zu 30

km/h, wie sie insbesondere im Stadtverkehr

häufig vorkommen. Dabei überwacht

ein nach vorne gerichteter optischer Sensor,

ob Objekte in Front des Fahrzeugs eine

Unfallgefahr darstellen, und berechnet in

Intervallen von 50 Mal pro Sekunde die

Bremswirkung, die notwendig ist, um einen

Zusammenprall zu vermeiden.

Diagnostiziert das System eine Unfallgefahr

und erkennt gleichzeitig, dass die notwendige

Overath

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Wermelskirchen

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Reaktion des Fahrers ausbleibt, übernimmt

es selbst die rettende Initiative – indem es

das Motormoment zurücknimmt und die

Bremsen aktiviert. Darüber hinaus umfasst

das umfangreiche Angebot zum Beispiel:

Einpark-Assistent

Verkehrsschild-Erkennungssystem

Müdigkeitswarner

Geschwindigkeitsregelanlage

„Toter-Winkel-Assistent“

Geschwindigkeitsbegrenzer

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44

GL&Lev SERVICE BuSINESS

GL&Lev kontakt 06/10

Die Wirtschafts-Gespräche werden

mit einer Wanderung am 4. April

2011 fortgesetzt. Der Veranstaltungsort

wird noch bekanntgegeben.

Weiterer Sponsor neben der

VR-Bank und der Stein-Gruppe

(VW) ist die Gaffel-Brauerei. Medienpartner

bleibt der GL-Verlag.

30 Unternehmer zogen

durch den Wald

So fröhlich war

ein netzwerkmeeting

wohl

noch nie

Der GL Verlag und die VR-Bank hatten

eingeladen zum Netzwerken in Wanderschuhen.

Und 30 neugierige Unternehmer

fanden den Weg nach Rambrücken

(Rösrath) um zu erkunden, was es

da denn geben sollte. Am Ende waren

sie begeistert. Ein

bisschen ermattet

vom Laufen, aber

irgendwie fröhlich

und hoch zufrieden

mit diesem ungewöhnlichenMeeting.

Konnte man

doch völlig zwanglos

und hemdsärmelig

im wahrsten

Sinne des Wortes sehr persönliche Kontakte

knüpfen zu den Vertretern unterschiedlichster

Branchen.

Michael Ortner (Bild) hatte zusammen

mit der Kupfersiefer Mühle und dem Autohaus

Stein (Bus-Shuttle) alles bestens

vorbereitet und zwischendurch auch

persönlich für Erfrischung gesorgt. Da

hieß es später bei den Teilnehmern einhellig:

„Das hat sich gelohnt...“ Und die

nächste Wanderung kommt bestimmt.


„Stellschrauben 2011“

Das Business Training für Unternehmer

Mit Christian Jedinat und Michael Ortner, Rösrath

Michael Ortner, Unternehmensberater

Informationsabende

24. November 2010

26. Januar 2011

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Training 1 11.02.2011 - 13.02.2011

Training 2 08.04.2011 - 09.04.2011

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Christian Jedinat, Business Trainer & Coach

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Christian Jedinat | Michael Ortner

Kupfersiefer Mühle

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46

GL&Lev SERVICE GESuNDhEIt

„Mystisch“ mal machen

oder: „Was Sie schon immer angehen wollten!“

GL&Lev kontakt 06/10

Das Jahr neigt sich dem Ende

entgegen und in wenigen

Wochen werden die guten

Vorsätze für 2011 laut, leise

oder gedanklich formuliert.

Kaum ein beruflich aktiver

Mensch nimmt sich nicht Jahr

für Jahr das eine oder andere

vor, das sich zum Besseren

verändern soll.

Bessere Abläufe, veränderte Strukturen,

neue Investitionen, mehr Zeit

für... – ja für was? Für mich, meine

Familie, meine Hobbies, meine Mitarbeiter,

... und meine Gesundheit? Und damit bin

ich bereits beim Kernthema: Gesundheit!

Wir wünschen sie uns und anderen jeden

Tag und solange wir uns nicht krank fühlen

ist sie etwas Selbstverständliches. Erst

wenn wir „leiden“ gewinnt sie an Priorität

und die Bereitschaft, Zeit für sie zu erübrigen

wächst.

Muss das so sein? – Könnten wir unseren

Alltag nicht „gesünder“ organisieren

und zentralen Dingen einen höheren Stellenwert

einräumen?

Gesundheit, gesundheitliche Eigenverantwortung,

Betriebliche Gesundheitsförderung

und Betriebliches Gesundheitsmanagement

sind heute Themen und

Projekte, die in jedem zukunftsorientieren

Unternehmen auf der Tagesordnung stehen.

Fehlzeiten, demografischer Wandel,

längere Lebensarbeitszeit, Präsentismus,

Kostendruck u.v.m. sind Gründe, sich der

Thematik zuzuwenden und sie effizient im

Unternehmen zu verankern. Letztlich funktionieren

alle Konzepte und Programme nur,

wenn sie glaubhaft aufgebaut und umgesetzt

werden, wenn Fordern und Fördern in

einem ausgewogenen Verhältnis zueinander

stehen und wenn der Unternehmenskopf

- Geschäftsführung und Vorgesetzte -

glaubhaft sind.

Wie glaubhaft ist der Aufruf an die Mitarbeiter

zu mehr Gesundheitsbewusstsein

aus ihrem Mund, aus dem Mund einer Führungskraft?

Die Bedeutung dieser Frage und der

Antwort sind zentral für den Erfolg der Unternehmensbemühungen

im Betrieblichen

Gesundheitsmanagement. Sind sie, sind

ihre Führungskräfte authentisch wenn sie

zu mehr Gesundheit auffordern? Hatten

sie schon die Gelegenheit zu reflektieren

wo die eigenen „Gesundheits-Baustellen“

sind und wie sie diese „Baustellen“ effektiv

ausgleichen können? Sich hierfür die

notwendige Zeit zu nehmen und konkrete

Ziele für sich zu formulieren und zu verfolgen

ist ein in jeder Hinsicht lohnenswertes

Investment. Natürlich kann man das alleine

machen. Erfolg verspricht aber die professionelle

Herangehensweise, Beratung, Information

und wichtiges Hintergrundwissen.

Erlebnisse und Erfahrungen mit Aha-Effekt

können Veränderungen bewirken.

Es macht erfahrungsgemäß wenig Sinn,

mit starken Gewichtsproblemen für den

Abnehmkurs zu werben oder als „inakti-

ver Rückenkranker“ für ein gezieltes Kräftigungstraining

einzutreten – es sei denn,

sie gehen voran oder sie sind schon Vorbild.

Gleiches gilt für Kommunikation und

Stress. Permanent gestresste Vorgesetzte,

denen die Zeit zum Durchatmen fehlt,

können wohl kaum zu mehr Gelassenheit

und einem besser strukturierten Vorgehen

auffordern ohne belächelt und nicht ernst

genommen zu werden.

Das Team der

HEALTH Consulting

Lothar

Jux aus Bergisch

Gladbach hat

ein Seminarprogrammentwickelt,

das sich

der eigenen Gesundheits-

und Verhaltensreflektion widmet.

Fachkräfte aus den Bereichen Sport, Fitness

und Ernährung, sowie Stressmanagement

und Kommunikation bieten die Chance, in

zwei Tagen wertvolle Informationen über

die eigenen Arbeits- & Lebenspräferenzen

zu erhalten, Stärken und Schwächen zu

reflektieren und auf der Grundlage dieser

Erfahrungen und Erkenntnisse (s)ein konkretes

(Gesundheits-)Ziel zu verfolgen. Damit

bietet sich das Seminar „Mystisch mal

machen“ sowohl für engagierte Einzelpersonen

als auch für Führungskräfteteams

größerer Unternehmen an.

Ein interessanter und zielführender

Ansatz. Weitere Infos erhalten Sie unter

www.he-consult.de.

LotharJux · BergischGladbach

Hermann-Löns-Str. 81a

51469 Bergisch Gladbach

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Seminar: „Mystisch“ mal machen

Dauer: 2 Tage

Ort: Seminar-/Sporthotel im Rhein-Sieg-

Kreis oder nach Absprache

Organisation: 1. Firmenseminar

2. Offenes Seminar

Teilnehmer: max. 18

Nächster Seminartermin:

Sa. / So. 26. / 27. März 2011


Im Blickpunkt

RECht: Der juristisch schwierige

umgang mit dem Vergaberecht � Seite 48

StEuERN: wenn Barlohn durch

Sachzuwendungen ersetzt wird � Seite 50


GL&Lev kontakt

FINaNzEN: Die VR-Bank erwartet zum

Jahresende eine milliarde Euro � Seite 54

Recht

Eine Straftat

frei vor der

Kündigung?

zwISChENBILaNz: Der Bayer-Konzern meldet im dritten Quartal ein deutliches umsatz-Plus � Seite 52

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48

vergaberechtsform 2009 und neue vergabeordnung 2010

Vergaberecht – update gefällig?

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Recht

GL&Lev kontakt 06/10

Von CARSTEN SCHWETTMANN

Kennen Sie als Bieter oder

Öffentlicher Auftraggeber

das Vergaberecht gut genug?

Sind Sie immer auf dem

neuesten Stand der Entwick-

lungen in dieser Rechtsmaterie?

Dann sind Sie eine Ausnahme, denn

das Vergaberecht gehört zu den

kompliziertesten Rechtsgebieten. Es

unterliegt durch die europäische Rechtsprechung

und nationale Gesetzgebung sowie

die Rechtsprechung der Vergabekammern

und Vergabesenate einer rasanten und stetigen

Veränderung.

Vergaberechtsreform

Die Vergaberechtsreform des letzten Jahres

mit den Änderungen im Kartellvergaberecht

sowie den Neufassungen der Vergabe-

und Vertragsordnungen für Bau-, Liefer-

und freiberufliche Dienstleistungen führte

zu Klarstellungen und Verbesserungen,

wirft aber auch neue Fragestellungen und

Von FRANK NEUMANN

Der Fall: Eine langjährig als

Zugabfertigerin beschäftigte Bahnmitarbeiterin

feiert ihr 40-jähriges

Dienstjubiläum im Kollegenkreis

und legt daraufhin dem Arbeitgeber

eine „Gefälligkeits-Quittung“

über einen Betrag von 250,00 Euro

für Bewirtungskosten vor. Sie will

sich diesen Betrag erstatten lassen.

Doch tatsächlich hat sie nur Bewirtungskosten

aufgewandt, die sich

auf lediglich 90,00 Euro belaufen. Die

Differenz will sie für sich einstreichen. Hintergrund:

Bei der Bahn besteht eine Regelung,

wonach aus Anlass des 40-jährigen Dienstjubiläums

nachgewiesene Bewirtungskosten

bis zur Höhe von 250,00 Euro erstattet werden.

Doch der Schwindel fliegt auf, die Bahn

kündigt der Mitarbeiterin. Doch die widerspricht.

Wie würde das Gericht abwägen?

Carsten Schwettmann

Rechtsanwalt

Verwaltungsrichter a. D.

und Oberbürgermeister a. D.

in der Kanzlei

Winter, Jansen, Lamsfuß

Probleme auf. Darüber hinaus ist die neue

Vergabeverordnung vom Bundesrat Mitte

diesen Jahres beschlossen worden.

Inwieweit sich die Absichten des Gesetzgebers,

die Regeln zu vereinfachen und zu

vereinheitlichen, tatsächlich umsetzen lassen,

wird die Praxis zeigen. Auf jeden Fall

haben sich Öffentliche Auftraggeber und

Bieter gleichermaßen immer wieder auf

Veränderungen im Vergabe- und Nachprüfungsverfahren

einzustellen. Hier empfiehlt

sich eine kundige Beratung in Anspruch zu

nehmen, um keine Nachteile in Kauf nehmen

zu müssen.

Aktuelle Entwicklungen

Die dem Bundesministerium für Wirtschaft

und Technologie gemeldete Statistik weist

für das Jahr 2009 1.275 Nachprüfungsverfahren

vor den Vergabekammern und 199

Beschwerdeverfahren vor den Oberlandesgerichten

aus. Davon sind im Jahre 2009 vor

den Vergabekammern zugunsten der Öffentlichen

Auftraggeber 236 und für die Bieter

206 Sachentscheidungen ausgegangen.

Aufgrund der grundlegenden Neuerungen

des letzten Jahres im Vergaberecht

ist für den Statistikzeitraum 2010 mit einem

weiteren Anstieg der Nachprüfungs- und

Beschwerdeverfahren zu rechnen.

Die Statistik zeigt aber auch, dass es für

beide Seiten – Öffentliche Auftraggeber

und Bieter – gleichermaßen unerlässlich

ist, sich mit den Gesetzesänderungen und

der aktuellen nationalen und europäischen

Rechtsprechung auseinanderzusetzen.

Empfehlung

Sowohl Öffentliche Auftraggeber als auch

Bieter sollten wegen der Komplexität ihre

Kenntnisse im Vergaberecht immer auf dem

aktuellen Stand der Gesetzgebung und

Rechtsprechung halten sowie fachkundigen

Rat einholen. Darüber hinaus sind regelmäßige

Schulungen der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter empfehlenswert.

„Sonderkündigungsschutz“ für Straftäter? Oder: einmal ist keinmal

Lange Betriebszugehörigkeit erschwert Kündigung

Frank Neumann

Fachanwalt für Arbeitsrecht

in der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

Grobe Pflichtwidrigkeit

Das LAG erachtete die fristlose Kündigung

für unwirksam. Zwar habe die Arbeitnehmerin

durch die Betrugshandlung gegenüber

ihrem Arbeitgeber eine strafrechtlich

relevante grobe Pflichtwidrigkeit begannen;

im Rahmen der auf den Einzelfall bezogenen

Interessenabwägung hätten jedoch die

zu Gunsten der Arbeitnehmerin zu berücksichtigenden

Umstände überwogen. Dabei

bezieht sich das LAG ausdrücklich auf die

Entscheidung des BAG vom 10.06.2010, dem

sogenannten „Emmely-Urteil“. Insbesondere

stellt dieses Gericht heraus, dass durch die

neue Rechtsprechung bei einer langen Betriebszugehörigkeit

hohe Hürden für die

Kündigungsmöglichkeiten bestehen würden.

Insofern sei der Betrugsvorwurf zwar

schwerwiegend, könne jedoch die 40-jährige

Betriebszugehörigkeit nicht aufwiegen.

(LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom

16.09.2010 – 2 Sa 509/10). Fazit: Es bleibt

abzuwarten, ob die Betriebszugehörigkeit

nunmehr in der Instanzrechtsprechung eine

erheblich höhere Gewichtung bei der Einzelfallabwägung

erhält. Dies wäre allerdings

höchst bedauerlich, es besteht kein Anlass,

in dem „Emmely-Urteil“ eine Änderung der

bisherigen Rechtsprechung zu sehen. Keinesfalls

sollte diese Rechtsprechung dazu

führen, dass der Arbeitnehmer immer „eine

Straftat frei hat“ bevor kündigungsrelevant

reagiert werden kann. Aber: Leichter wird

die Durchsetzbarkeit von verhaltensbedingten

Kündigungen auch außerhalb des

Bagatellbereiches sicherlich nicht.


50

GL&Lev kontakt Steuern

Der Bundesfinanzhof sagt: Keine

Werbungskosten bei der

Umwandlung von Bar- in Sachlohn

Im Blickpunkt Wenn der arbeitnehmer auf einen teil seines Gehaltes verzichtet ...

GL&Lev kontakt 06/10

Von LOTHAR HEISTER

Nach der Bundesfinanzhof-Rechtsprechung

ist nur der tatsächlich

ausgezahlte Barlohn zuzüglich des

geldwerten Vorteils für die Überlassung

eines Firmenwagens dem

Lohnsteuerabzug zu unterwerfen,

wenn der Arbeitnehmer unter

Änderung des Anstellungsvertrags

auf einen Teil seines Gehalts verzichtet

und ihm statt desssen ein

Pkw zur Privatnutzung zur

Verfügung gestellt wird.

Die Oberfinanzdirektion Münster

weist darauf hin, dass Arbeitnehmer,

die eine entsprechende

Barlohnminderung vereinbart haben, im

Rahmen der Veranlagung in Höhe des Gehaltsverzichts

vermehrt einen Werbungskostenabzug

beantragen. Dieser Auffassung

folgt die Finanzverwaltung nicht.

Es liegt im Ergebnis keine Minderung des

Arbeitslohnes vor, da der entfallende Barlohn

durch eine Sachzuwendung ersetzt

wurde. Unerheblich ist, dass die Gehaltsminderung

in der Regel höher ist als der

nach dem Listenpreis pauschal festzusetzende

Sachbezugswert.

Werbungskosten sind nur bei der Einkunftsart

zu berücksichtigen, bei der sie entstanden

sind. Keine Aufwendungen liegen vor,

wenn Einnahmen dadurch entgehen, dass

auf sie verzichtet wird.

In den zugrunde liegenden Fällen beteiligten

sich die Mitarbeiter entsprechend der

Dienstwagenregelung an den Kosten der

Beschaffung und des Betriebs des Fahrzeugs

durch einen jährlich zu erbringenden

Gehaltsausgleich. Die Arbeitgeberin minderte

in der Höhe die Jahresbezüge, die für

die Gesamtkosten des Pkw ermittelt wurde

und versteuerte den gekürzten Barlohn zu-

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

züglich des Listenpreises. Diese im Ergebnis

zu einer geringeren Lohnsteuer führende

Methode ist zulässig, nicht hingegen ein

Werbungskostenabzug der Differenz zwischen

höherer Zuzahlung und geringerem

Wert laut Listenpreis.

Was steuerlich zu einer

Berufsausbildung gehört

Die steuerliche Behandlung von Berufsausbildungskosten

wurde jetzt angepasst.

Danach sind Aufwendungen für Berufsausbildung

oder Erststudium nach abgeschlossener

Berufsausbildung als Werbungskosten

oder Betriebsausgaben zu berücksichtigen.

Bei zuvor abgeschlossener nichtakademischer

Berufsausbildung oder absolviertem

Erststudium handelt es sich nunmehr um

Betriebsausgaben oder Werbungskosten,

wenn ein objektiver Zusammenhang mit

später steuerpflichtigen Einnahmen aus der

angestrebten beruflichen Tätigkeit besteht.

Weiterhin bleibt es jedoch dabei, dass Aufwendungen

für die erstmalige Berufsausbildung

oder ein Erststudium lediglich begrenzt

mit 4.000 EUR als Sonderausgaben

abzugsfähig sind, sofern die Bildungmaßnahme

nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses

stattfindet.

Insoweit ist nun zwischen drei Konstellationen

zu unterscheiden:

1. Aufwendungen für die erstmalige Berufsausbildung

oder ein Erststudium fallen

unter die Sonderausgaben, sofern die

Bildungsmaßnahme nicht im Rahmen

eines Dienstverhältnisses stattfindet.

2. Der Abzug erfolgt bei den Einkünften,

wenn der Berufsausbildung ein abgeschlossenes

Erststudium oder dem Erststudium

eine abgeschlossene erstmalige

Berufsausbildung vorausgegangen ist.

3. Aufwendungen für die berufliche Fort-

und Weiterbildung fallen unter die Betriebsausgaben

oder Werbungskosten,

wenn sie durch den Beruf veranlasst

wurden.

Eine Berufsausbildung liegt vor, wenn

der Steuerpflichtige durch eine berufliche

Ausbildungsmaßnahme die notwendigen

fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse

erwirbt, die zur Aufnahme eines Berufs

befähigen. Voraussetzung ist, dass der

Beruf durch eine Ausbildung im Rahmen

eines öffentlich-rechtlich geordneten Ausbildungsgangs

erlernt wird und der Ausbildungsgang

durch eine Prüfung abgeschlossen

wird.

Die Berufsausbildung ist als erstmalige Berufsausbildung

anzusehen, wenn ihr keine

andere abgeschlossene Berufsausbildung

beziehungsweise kein abgeschlossenes

berufsqualifizierendes Hochschulstudium

vorausgegangen ist. Für die Behandlung

von Aufwendungen für Anerkennungsjahre

und praktische Ausbildungsabschnitte als

Bestandteil einer Berufsausbildung gelten

die selben Grundsätze.

Ein Studium liegt dann vor, wenn es sich um

ein Studium an einer Hochschule handelt.

Danach sind Hochschulen die Universitäten,

die Pädagogischen Hochschulen, die Kunsthochschulen,

die Fachhochschulen und die

sonstigen Einrichtungen des Bildungswesens,

die nach Landesrecht staatliche Hochschulen

sind.

Gleichgestellt sind private und kirchliche

Bildungseinrichtungen sowie die Hochschulen

des Bundes die nach Landesrecht

als Hochschule anerkannt werden. Studien

können auch als Fernstudien durchgeführt

werden. Auf die Frage, welche schulischen

Abschlüsse den Zugang zum Studium eröffnet

haben, kommt es nicht an.


vermögensbarometer der Sparkassen 2010 belegt:

Vor allem wertbeständige

Anlageformen sind gefragt

Die Bereitschaft, Vorsorge für das Alter zu treffen

und finanzielle Rücklagen zu bilden, ist in Deutschland

weiterhin hoch. 81 Prozent aller Verbraucher

beschäftigen sich nach eigenen Angaben mit „Maßnahmen

zur Absicherung ihrer finanziellen Zukunft“.

An der Spitze stehen dabei Sparbücher, private

Rentenversicherungen, Kapitallebensversicherungen

und Bausparverträge.

Die Deutschen vertrauen damit vor allem auf wertbeständige

Anlageformen. Dies ergab das Vermögensbarometer

2010, eine aktuelle, repräsentative Studie, die das Wirtschafts-

und Finanzforschungsinstitut Icon im Auftrag des Deutschen

Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) durchgeführt hat.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben sich nicht verunsichern

lassen und beschäftigen sich intensiv mit dem Vermögensaufbau

und ihrer Altersvorsorge“, erklärt dazu der Vorstandsvorsitzende

der Sparkasse Leverkusen, Manfred Herpolsheimer. „Als regional

verankerte Sparkasse kennen wir die meisten unserer Kunden

seit Jahren, oft seit Jahrzehnten. So können wir sie auch ihren

individuellen Möglichkeiten entsprechend gezielt beraten.“

Am häufigsten setzen diejenigen, die bereits Vorsorge betreiben,

auf Sparbücher und private Rentenversicherungen (jeweils

61 Prozent), dicht gefolgt von Kapitallebensversicherungen (60

Prozent) und Bausparverträgen (56 Prozent). Wichtig ist für die

Bundesbürger auch eine selbstgenutzte Immobilie (52 Prozent).

Im übrigen bescheinigen 57 Prozent aller Verbraucher den

Sparkassen „hohe“ oder „sehr hohe“ Kompetenz bei der Beratung

ihrer Kunden. Dies sind noch einmal drei Prozent mehr als

im Vorjahr und der höchste Wert unter allen Finanzinstituten.

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GL&Lev kontakt 06/10

51

Im Blickpunkt


52

Im Blickpunkt

GL&Lev kontakt Finanzen

GL&Lev kontakt 06/10

Der neue vorstandschef zeigt sich zufrieden

Bayer-Konzern meldet

deutliches Umsatz-Plus

Der Bayer-Konzern

hat im 3. Quartal 2010

ein deutliches Plus bei

Umsatz und bereinig-

tem Ergebnis erzielt.

„Wir sind zufrieden

und bleiben weiter

zuversichtlich“, sagte

der Vorstandsvor-

sitzender Dr. Marijn

Dekkers anlässlich der

Vorlage des

Zwischenberichts.

Zu der positiven Geschäftsentwicklung

in den Monaten Juli bis September

trug insbesondere Material-

Science bei. Auch CropScience weitete das

Geschäft aus und steigerte die operative

Performance. HealthCare blieb bei stabilem

Umsatz leicht hinter dem Vorjahresergebnis

zurück. Währungseffekte wirkten sich

positiv auf das Ergebnis aus - insbesondere

bei HealthCare und CropScience.

Der Konzernumsatz wuchs im 3. Quartal

um 16,1 Prozent auf 8,581 (Vorjahr: 7,392)

Milliarden Euro. Bereinigt um Währungs-

und Portfolio-Effekte entspricht das einer

Steigerung um 8,4 Prozent.

Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis

vor Zinsen, Steuern und Abschrei-

Das Bayer CropScience-Unternehmen Nunhems

hat eine neue Gemüsesaatgut-Aufbereitungsanlage

am Standort Parma, USA,

eröffnet. Rund 30 Millionen US-Dollar hat das

Unternehmen in die neue Anlage (Bild l.) und

die Modernisierung bestehender Kapazitäten

für Saatgutaufbereitung und -lagerung investiert.

Rund 150 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.

Während der fast dreijährigen Planungs-

Rund 300 Gäste aus

Wirtschaft, Politik, Sport

sowie aus der Bayer-Welt ver-

abschiedeten Werner Wenning

(im Foto links) zum 1. Oktober

mit einem festlichen Programm

in den Ruhestand. Wenning,

der fast 45 Jahre für das Unternehmen

aktiv war, übergab einen

Staffelstab aus dem Bayer-Kunststoff

Makrolon mit einer handschriftlichen

Notiz an Dr. Marijn Dekkers,

den neuen Vorstandsvorsitzenden

der Bayer AG.

bungen (EBITDA) verbesserte sich um 10,5

Prozent auf 1,656 (1,499) Milliarden Euro.

Hierzu trugen vor allem der kräftige Ergebnisanstieg

bei MaterialScience sowie positive

Währungseffekte bei. Das operative

Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen stieg

um 18,5 Prozent auf 992 (837) Millionen

Euro.

Für das Jahr 2010 bleibt Bayer zuversichtlich

und bestätigt die Jahresprognose

für den Konzern. Das Unternehmen will

den Umsatz währungs- und Portfolio bereinigt

weiterhin um mehr als 5 Prozent erhöhen.

Für das EBITDA vor Sondereinflüssen

ist unverändert eine Steigerung auf mehr

als 7 Milliarden Euro geplant.

Für das bereinigte Ergebnis je Aktie

erwartet der Konzern nach wie vor einen

Anstieg um mehr als 15 Prozent. Den

Einschätzungen liegen die Währungsverhältnisse

zum Ende des 3. Quartals 2010

zugrunde. „Auch langfristig sehen wir sehr

gute Perspektiven für unser Geschäft“, resümierte

der Vorstandsvorsitzende.

Leverkusener investieren 30 Millionen in USA

und Bauphase wurde der Standort auf eine

Gesamtfläche von 24 Hektar erweitert und

damit nahezu verdoppelt. Bayer Crop-Science

rechnet weiterhin mit einer steigenden

Nachfrage von Kunden in den USA und in aller

Welt nach qualitativ hochwertigem Gemüsesaatgut

und will sein Saatgutgeschäft durch

Investitionen in Forschung und Entwicklung

sowie in Infrastruktur weiter ausbauen.


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GL&Lev kontakt 06/10

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Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Finanzen

Prognose auf der gut besuchten mitgliederversammlung

Die VR Bank erwartet zum

Jahresende eine Milliarde

GL&Lev kontakt 06/10

In Rösrath, Overath

und Bergisch Gladbach

hielt die VR Bank eG

Bergisch Gladbach dieser

Tage ihre Mitglieder-

versammlungen ab.

Allein in der Kreisstadt

kamen dazu 600

Mitglieder.

neben dem Rückblick auf das Jahr

2009 stand vor allem auch die vorläufige

Geschäftsentwicklung 2010

und die Leistungsbilanz der VR Bank Im

Mittelpunkt des Interesses. Hubertus Klüser,

Abteilungsleiter Marktbereich Filialen, erläuterte

die positiven Zahlen.

So stiegen die Kundeneinlagen bis Ende

September 2010 gegenüber 2009 bereits

deutlich um 62 Millionen Euro auf 832 Millionen

Euro. Ähnlich positiv entwickelte sich

das Kreditgeschäft, das in den ersten neun

Monaten des Jahres 2010 um 23 Millionen

auf 630 Millionen Euro zulegte. 471 neue

In Mannheim sind Übernachtungen am teuersten

Das Hotelbuchungs-

portal Hotels.com hat zwischen

Januar und Juni dieses Jahres in

91.500 Hotels die tatsächlich

gezahlten Preise für Übernachtungen

ermittelt und festgestellt:

Wuppertal ist eine Alternative.

erstmalig seit Beginn der HPI ® -Auswertungen

des weltweit führenden

Hotelbuchungsportals Hotels.com im Jahr

2004 hat sich Mannheim im zweiten Quartal

des Jahres 2010 mit einem durchschnittlichen

Übernachtungspreis von 103 Euro

pro Hotelzimmer und Nacht an die Spitze

in Deutschland gesetzt. Damit liegt die Universitätsstadt

während des Untersuchungszeitraums

deutlich über dem deutschen

Durchschnittspreis von 89 Euro.

Dicht hinter Mannheim liegen Hamburg

sowie Nürnberg und Köln mit durchschnittlichen

Übernachtungskosten von 102 Euro

bzw. 100 Euro pro Zimmer.

Berlin, als beliebtestes deutsches Städteziel,

Neue Räume bezogen

Mit einem Empfang auf offener Straße feierte die

VR-Bank die Eröffnung der neuen Geschäftsräume

ihrer Immobilienabteilung in der Fußgängerzone von

Bergisch Gladbach. Unter den Gästen begrüßte

Abteilungsleiter Gisbert Schweizer auch Bürgermeister

Lutz Urbach und Franz Heinrich Krey, Ehrenbürger und

Vorsitzender von „Haus und Grund“.

Immobilienvermittlung, Finanzierung und Bausparen

sind jetzt In der Hauptstraße 188 unter einem

Dach vereint.

Privatgirokonten konnte die VR Bank bis

zum 30.09.2010 gewinnen und damit den

Zuwachs des Vorjahres übertreffen. Zum

Jahresende 2010 wird eine Bilanzsumme

von über 1 Milliarde Euro (2009: 993 Millionen)

prognostiziert.

Hubertus Klüser unterstrich dabei zugleich

das hohe Kundenvertrauen, die geringe

Wechselbereitschaft und die hohe

Beratungsqualität, die rund 80 Prozent der

Genossenschaftskunden attestieren.

Im Rahmen der Leistungsbilanz griff er

die umfangreiche Spendentätigkeit von

230.000 Euro (2009) und das Stiftungsengagement

(100.000 Euro in die Bürgerstiftungen)

der VR Bank auf.

„Von über 3 Millionen Euro Steuern pro

Jahr, rund 1 Million Euro Investitionen vor

Ort und den sicheren Arbeitsplätzen profitiert

die gesamte Region“, erläuterte Klüser.

„Wir sind Kunde, Mitglied und Mitarbeiter

einer starken Genossenschaftsbank,

einem guten Arbeitgeber und Steuerzahler

in der Region. Das macht uns stolz und

dankbar“, resümierte Marcel Drack, Leiter

der Geschäftsstelle Bergisch Gladbach.

lag mit durchschnittlichen Zimmerpreisen

von 82 Euro pro Nacht gleichauf mit Stuttgart

und sieben Euro unter dem deutschen

Durchschnitt.

Karlsruhe, Wuppertal und Dortmund waren

während des Untersuchungszeitraums die

günstigsten Städte hierzulande, mit 69 Euro

pro Hotelzimmer und Nacht in Karlsruhe und

Wuppertal sowie 64 Euro in Dortmund.

Auffällig zeigte sich Wuppertal. In der größten

Stadt im Bergischen Land schossen die durchschnittlichen

Hotelpreise um 24 Prozent nach

oben. Dennoch gehört Wuppertal weiterhin

zu den günstigsten Städten Deutschlands

und ist damit eine attraktive und günstige

Übernachtungsalternative für Köln.


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