Protokoll und Präsentation des Bürgerforums ... - Zukunft Erkrath

zukunft.erkrath.de

Protokoll und Präsentation des Bürgerforums ... - Zukunft Erkrath

Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Protokoll des Bürgerforums

Ort und Zeit:

- Donnerstag, 30. Juni 2011 im Bürgerhaus Hochdahl, Erkrath

- Dauer: 19:00 – 21:15 Uhr

Protokoll:

- Malin Leidecker (plan-lokal)

Begrüßung und Organisatorisches:

Der technische Beigeordnete der Stadt Erkrath, Herr Schmidt begrüßt die

Anwesenden und freut sich, dass so viele Teilnehmer erschienen sind. Er

erläutert, dass es beim Bürgerforum darum geht erste Ergebnisse der bisherigen

Arbeitsschritte des Stadtentwicklungskonzeptes vorzustellen. Außerdem

sollen erste Leitziele präsentiert und mit der Bürgerschaft diskutiert

werden. Er lädt alle Anwesenden herzlich ein sich an der Diskussion

zu beteiligen. Anschließend übergibt er an Herrn Scholle von plan-lokal.

Auch Herr Scholle begrüßt die Anwesenden und ist erfreut, dass sich so

viele Bürgerinnen und Bürger Erkraths aktiv an der Stadtentwicklungsplanung

beteiligen. Er stellt das Programm für den weiteren Verlauf der Veranstaltung

vor.

Die gezeigte Präsentation ist diesem Protokoll angefügt.

Herr Scholle präsentiert zunächst den Projektablauf des Stadtentwicklungskonzeptes

und die bisherigen Arbeitsschritte.

Bevölkerungsentwicklung:

Anschließend präsentiert Herr Scholle die Analyseergebnisse der Bevölkerungsentwicklung

Erkraths. Er erläutert, dass seit Mitte der 1990er Jahre

nicht nur der Saldo der natürlichen Bevölkerungsentwicklung negativ

ist, sondern seit etwa 1997 eine kontinuierliche Abwanderung stattfindet

(negativer Wanderungssaldo). Hinsichtlich der Bevölkerungsprognose für

Erkrath präsentiert Herr Scholle zunächst eine relativ optimistische Prognose

von IT.NRW. Er weist darauf hin, dass diese nur unter Annahme eines

positiven Wanderungssaldo zustande kommt. Bleiben Wanderungsgewinne

weiterhin aus, wird die Bevölkerungszahl Erkraths weiter sinken.

Im Anschluss präsentiert Herr Scholle vier von plan-lokal berechnete Varianten

der Bevölkerungsentwicklung unter der Annahme verschiedener

Wanderungsszenarien. Die Status-Quo-Variante geht davon aus, dass

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Stadtentwicklungskonzept Erkrath

sich die derzeitige Entwicklung ohne Veränderungen fortsetzt. Während

bei Szenario 1 eine reduzierte Abwanderung unterstellt ist, wird bei Szenario

2 eine über den Zeitraum gesehen relativ ausgeglichene Wanderung

angenommen. Das Szenario 3 geht von einem insgesamt positiven Wanderungssaldo

aus. Je nach Szenario könnte der Rückgang der Bevölkerungszahl

unterschiedlich stark gemildert werden.

Hinsichtlich des Altersaufbaus in Erkrath weist Herr Scholle darauf hin,

dass der Anteil der Älteren, vor allem die Gruppe der 65-jährigen bis 80-

jährigen, in Erkrath höher ist, als im Kreis und in Nordrhein-Westfalen.

Der Vergleich des Altersaufbaus von 2009 und dem der Bevölkerungsprognose

von 2030 macht deutlich, dass ein enormer Anstieg der über 70-

jährigen bis 2030 prognostiziert wird. Auch die Anzahl der Menschen über

85 Jahre nimmt drastisch zu. Dem daraus entstehenden Handlungsdruck,

muss schnellstmöglich begegnet werden. Herr Scholle betont, dass die

Betrachtung der Altersstruktur für viele Bereiche der Stadtentwicklung eine

tragende Rolle spielt, z.B. wie viele Kindergartenplätze zukünftig benötigt

werden und wie sich das Arbeitskräftepotenzial der Stadt entwickeln wird.

Herr Scholle stellt anschließend die Prognose der Haushaltsentwicklungen

und den zukünftigen Bedarf an Bruttowohnbauland vor. Auch in diesem

Analyseschritt wird von den vier Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung

ausgegangen.

Herr Scholle übergibt nun an Frau Tenhofen. Sie stellt mögliche Auswirkungen

von Schrumpfung und Überalterung auf die Stadt vor und weist

darauf hin, dass die Auswirkungen in allen Themengebieten der Stadtentwicklung

zu spüren sein werden.

Ergebnisse der Stärken-Schwächen-Analyse:

Anschließend präsentiert Frau Tenhofen die Ergebnisse der Stärken-

Schwächen-Analyse. Dazu zeigt sie für jedes der fünf Themenfelder des

Stadtentwicklungskonzeptes eine Graphik, auf der Stärken und Schwächen

dargestellt sind. Beispielhaft präsentiert sie pro Themenfeld einige

Inhalte. Sie betont, dass die Analyse noch viele weitere Punkte umfasst.

Eine Präsentation der gesamten Analyse würde jedoch den Rahmen der

Veranstaltung sprengen.

Ferner stellt Frau Tenhofen erste Leitbildansätze für das Stadtentwicklungskonzept

vor. Sie betont, dass es sich hierbei um übergeordnete Leitziele

handelt, welche rahmengebend für das Stadtentwicklungskonzept

sein sollen.

plan-lokal Seite 2 von 7


Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Diskussion/Anregungen der Anwesenden:

Herr Scholle moderiert die Diskussion und geht auf aufkommende Fragen

direkt ein. Die Anregungen und Meinungen der Anwesenden werden in ein

Wandprotokoll überführt und nach den fünf Themenfeldern des Stadtentwicklungskonzeptes

sowie der Kategorie Leitziele sortiert.

Das Ergebnis wird im Folgenden ohne Gewichtung dargestellt.

Wohnen, Leben und Integration

Leistungen müssen auch zukünftig

finanzierbar sein

Erkrath ist Schlafstadt mit entsprechenden

Problemen

Außenwahrnehmung muss verbessert

werden

Bürgervereine stärker einbinden

Konstruktive Aufgabenteilung war in der

Vergangenheit oft schwierig

Barrierefreiheit bei Bestandssanierung

stärker berücksichtigen

Generationenwechsel nicht immer einfach

zu forcieren

Bevölkerungsverlust kann nicht durch

Flächenausweisung gemindert werden

Zielgruppenbezogene Angebote im Bestand

realisieren

Familien und Kinder müssen stärker

einbezogen werden

Erkrath macht zu wenig Werbung (z.B.

Internetauftritt)

Attraktive ÖPNV-Anbindung auch zukünftig

wichtig

Auch Verantwortung von Menschen mit

Migrationshintergrund einfordern

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Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Soziales, Bildung und Sport

Junge Familien müssen unterstützt werden

(Arbeitsplätze, Betreuungsangebote usw.)

Über Internationale Schule nachdenken

Erkrath nicht nur zur altengerechten Stadt

machen

Gesamtschulangebot fehlt

Senioren müssen Wohnalternativen

aufgezeigt werden

Engagement über Bürgerstiftungen fördern

Wirtschaft, Gewerbe, Tourismus und Kultur

Qualität der Kinderbetreuung muss auch

stimmen (im Vergleich zu anderen Städten)

Positive Beispiele (z.B. aus Düsseldorf) in

Erkrath aufnehmen

Barrierefreiheit, auch für Gehörlose/

Hörgeschädigte

Erkrath als Standort für Unternehmen

voranbringen (Einnahmen für Angebote in

der Stadt)

Bestehende Kulturplattform Erkrath auf

Facebook nutzen

Privates/privatwirtschaftliches Engagement

kann viel voran bringen

Unternehmen sollten sich z.B. über

Sponsoring ins gesellschaftliche/kulturelle

Leben einbringen

Aktive Wirtschaftsförderung zum Abruf der

Potenziale

Einzelhandel, Zentren und Stadtbild

Unternehmerschaft ist sehr aktiv und

möchte sich gern in das Leben einbringen

Revitalisierung der Leerstände im

Gewerbegebiet Unterfeldhaus

Wirtschaftskreis als erster Ansatz zur

Öffnung der Unternehmen

Fördermöglichkeiten systematisch aufführen

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Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Stärken der Zentren weiter ausbauen

Natur, Umwelt und Klimaschutz

Intakte Umwelt/Natur steht für hohe

Lebensqualität

Leitziele

Leitziele können zum Teil aus Fördermitteln

realisiert werden

Regionalen Dialog stärken

Integration in allen Bereichen stärken

Förderung des Zuzugs junger Familien

Bestandsentwicklung statt

Flächenausweisung

Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes

Erkraths

Generationenwechsel im Bestand forcieren

Stärkung des sozialen Miteinanders

Anmerkungen zum Stadtentwicklungskonzept:

Es wird angemerkt, dass sich in der vorgestellten Analyse zu stark auf die

Flächenentwicklung konzentriert wurde. Soziale und kulturelle Themen

wurden zu wenig fokussiert.

Ferner wird kritisiert, dass „junge Familien“ bisher nicht in den Prozess der

Erstellung des Stadtentwicklungskonzeptes miteinbezogen wurden. Es

wird angeregt Schulen und Kindergärten aufzusuchen, da es von großem

Interesse ist zu erfahren worauf „junge Familien“ besonderen Wert legen.

Herr Scholle weist auf den Workshop mit Frauen hin, an welchem

beispielsweise auch Mütter als Repräsentantinnen junger Familien

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Stadtentwicklungskonzept Erkrath

teilnehmen werden. Auch durch den Workshop mit Jugendlichen

erfolgt eine Auseinandersetzung mit dieser Zielgruppe.

Es wird angeregt die Bürgervereine in den Prozess der Stadtentwicklungsplanung

zu integrieren.

Herr Scholle weist darauf hin, dass Vertreter der Bürgervereine bereits

an den Schlüsselpersonengesprächen und Fachgruppensitzungen

teilgenommen haben und auch in Zukunft involviert sind.

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass nicht nur die Bevölkerungsprognose

und der demographische Wandel fokussiert werden sollte, sondern

sich konkrete Ideen und Maßnahmen überlegt werden sollte, wie man mit

der Schrumpfung und Alterung umzugehen hat bzw. wie man diese Entwicklungen

abmildern kann. Es sollten Strategien entwickelt werden, wie

„junge Familien“ nach Erkrath gezogen werden könnten.

Herr Scholle weist darauf hin, dass etwas Geduld gefragt ist und

dass es in der derzeitigen Prozessphase noch nicht vorrangig darum

geht konkrete Maßnahmen und Projekte zu benennen. Zunächst

geht es darum grundlegende Leitwerte zu definieren. Später

im Prozess wird dann konkreter über Maßnahmen nachgedacht.

Es wird die Frage eingebracht, ob der Zuzug „junger Familien“ und die

Profilierung Erkraths als Wirtschaftsstandort als Leitziele des Stadtentwicklungskonzeptes

anzusehen sind.

Darüber hinaus wird angeregt die Stärkung des sozialen und interkulturellen

Miteinanders als weiteres Leitziel aufzunehmen.

Innerhalb des Stadtentwicklungskonzeptes sollte eine Auflistung aller Förderungsmöglichkeiten

erfolgen, um die Akquirierung von Fördermitteln zu

erleichtern.

Ferner wird der Wunsch nach mehr Transparenz und Offenheit im Bezug

auf die anstehenden Workshops geäußert. Es wird die Frage gestellt, wer

an diesen Veranstaltungen teilnimmt.

Herr Scholle erläutert, dass in Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung

verschiedene Akteure angesprochen wurden und so die

Teilnehmer für die Workshops bestimmt wurden. Er bittet um Nachsicht,

dass nicht alle sich engagierenden Bürger zu den Workshops

eingeladen werden können. Er verweist auf die Internetpräsenz des

Stadtentwicklungskonzeptes www.zukunft-erkrath.de. Dort besteht

plan-lokal Seite 6 von 7


Stadtentwicklungskonzept Erkrath

zu jeder Zeit die Möglichkeit Anmerkungen auf dem „Schwarzen

Brett“ zu hinterlassen oder eine Email zu schicken.

Darüber hinaus weist er darauf hin, dass sich parallel zum Stadtentwicklungsprozess

auch eigenständig Gruppen bilden können

und zu bestimmten Themen zusammen gearbeitet werden kann. Er

würde eine solche Entwicklung und die regelmäßige Teilhabe an

den Ergebnissen sehr begrüßen.

Verabschiedung:

Herr Scholle bedankt sich bei den Anwesenden für die zahlreichen und

vielfältigen Ideen und Anmerkungen. Er weist auf die im Oktober stattfindenden

Stadtteilwerkstätten hin und lädt alle Bürgerinnen und Bürger

herzlich ein dort die Diskussion fortzusetzen.

Abschließend verabschiedet Herr Schmidt die Bürgerinnen und Bürger

und bedankt sich für die aktive Teilnahme an der Veranstaltung. Er lädt

die Anwesenden dazu ein, den Abend bei einem Getränk und einem kleinen

Imbiss ausklingen zu lassen.

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Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Bürgerforum „Zwischenpräsentation“

30.Juni 2011


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Projektablauf


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Bisherige Arbeitsschritte

• Sekundäranalyse - Sichtung der vorhandener Planungen, Gutachten und

Schriftstücke

• Erste Ortsbegehungen | Räumliche Bestandsanalyse

• Konstituierende Sitzung des Lenkungskreises

• Erstellung der Internetseite

• Durchführung des Auftaktforums

• Sammlung von Anregungen und Ideen aus der Bürgerschaft

• Durchführung von acht Gesprächsrunden mit Schlüsselpersonen

l

• Durchführung einer Klausurtagung

• Durchführung der ersten Fachgruppen-Staffel (Fünf Workshops)


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Bisherige Bevölkerungsentwicklung


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Saldo natürliche Bevölkerungsentwicklung und Wanderung Stadt Erkrath (1990 – 09. 2010)

1990

1992

1994

1996

1998

2000

2002

2004

2006

2008

2010

1000

618

504

842 800

600

294 296

400

200

-23 -10

-107

-219 -258 -255

-347

-374

-616

0

-200

-400

-600

-800

Saldo Natürliche Bevölkerungsentwicklung Saldo Wanderung Gesamtsaldo


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Bevölkerungsprognose


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Bevölkerungsmodellrechnung (Basisvariante mit Wanderung) für die Stadt Erkrath (IT.NRW)

Saldo natürliche Bevölkerungsentwicklung und Wanderung

2010

2012

2014

2016

2018

2020

2022

2024

2026

2028

2030

300

200

100

-50

-60

-30

0

-30

-50

-60

0

-100

-200

-300

Saldo Natürliche Bevölkerungsentw icklung Saldo Wanderung Gesamtsaldo


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Bevölkerungsmodellrechnung (Basis- und Analysevariante) 2008 – 2030 im Kreis und

Landesvergleich (IT.NRW)

112

110

111,1

108

109,4

106

106,8

104

102

100

103,6

99,3

99,1

99,1

98,8

98

96

94

92

100,0

97,99

96,0

97,4

95,5

93,8

96,3

94,0

90

91,0

88

2008 2010 2012 2014 2016 2018 2020 2022 2024 2026 2028 2030

Indexwert 2008

Land NRW Kreis Mettmann Stadt Düsseldorf

= 100

Stadt Erkrath (ohne Wanderung) Stadt Erkrath (Zuwanderung)


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Bevölkerungsprognose bis 2030 (absolut)

50.000

49.000

48.767

48.000

47.432

47.000

46.000

45.000

44.000

43.000

46.084

44.924

44.623

44.322

44.329

44.460

43.703

43.372

42.305

41.731

42.000

41.000

42.945

42.630

40.493

40.000

39.000

38.000

41.238 39.255

40.660

38.479

2000 2003 2006 2009 2012 2015 2018 2021 2024 2027 2030

bisherige Bevölkerungsentwicklung

Status-Quo

Szenario I -"geringe Zuwanderung"

Szenario II -"mittlere Variante"

Szenario III -"erhöhte Zuwanderung"


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Indexwerte zur Bevölkerungsprognose bis 2030

100,0

100,0

98,0

97,5

96,8

96,5

96,0

94,0

92,0

90,0

96,2

96,2

94,8

93,2

92,5

94,1

91,8

89,5

90,6

87,9

88,0

86,0

88,2

85,2

84,0

82,0

83,5

80,0

2009 2011 2013 2015 2017 2019 2021 2023 2025 2027 2029

Status-Quo

Szenario II -"mittlere Variante"

Szenario I -"geringe Zuwanderung"

Szenario III -"erhöhte Zuwanderung"


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Altersstruktur


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Altersaufbau der Bevölkerung im Kreis- und Landesvergleich (IT.NRW, 31.12.2009)

100%

90%

80%

53% 5,3% 52% 5,2% 51% 5,1%

18,5% 17,6% 15,2%

70%

60%

21,0%

19,9%

19,1%

50%

40%

30%

16,3%

17,3%

15,5% 16,0%

17,0%

17,9%

20%

10%

0%

7,5% 7,4% 8,3%

7,7% 82% 8,2% 86% 8,6%

3,4%

3,6% 3,7%

2,5% 2,5%

2,3% 2,3% 2,5%

2,6%

Erkrath, Stadt Kreis Mettmann Nordrhein-Westfalen

unter 3 3 bis unter 6 6 bis unter 10 10 bis unter 18 18 bis unter 25

25 bis unter 40 40 bis unter 50 50 bis unter 65 65 bis unter 80 80 und älter


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Altersaufbau nach Bevölkerungsprognose Vergleich 2009 / 2030 (Variante Status Quo)


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Altersaufbau nach Bevölkerungsprognose Vergleich 2009 / 2030

(Szenario-Variante „Erhöhte Zuwanderung)


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Prognose der Haushaltszahlen


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Entwicklung der Haushaltszahlen in den Prognosevarianten (Indexwerte)

110,0

108,0

106,0

104,0

102,0

102,5 103,6

101,9

102,1

102,1

100,0

98,0

96,0

100,0

101,4

101,8

100,00

100,6

100,6

97,8

97,3

98,4

95,9

94,0

93,3

92,0

92,4

90,0

2009 2011 2013 2015 2017 2019 2021 2023 2025 2027 2029

Status-Quo

Szenario II -"mittlere Variante"

Szenario I -"geringe Zuwanderung"

Szenario III -"erhöhte Zuwanderung"


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Erste Einschätzung des zukünftigen Wohnflächenbedarfs


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Entwicklung des Wohnflächenbedarfs in den Prognosevarianten (inkl. Prognose IT.NRW)

140,0

120,0

100,0

80,0

Bedarf an Bruttowohnbauland (in ha)

97,9 ha

66,6 ha

112,2 ha 111,6 ha

60,0

40,0

20,0

0,0

-20,0

-40,0

0

-60,0

-80,0

30,1 ha

24,3 ha

46,5 ha

36,5 ha

17,5 ha

31,4 ha

14,7 ha

4,3 ha

22,9 ha

16,11 ha

18,5 ha

15,8 ha

2009 2015 2020 2025 2030

-0,2 ha

-7,2 ha

-12,4 ha

-21,4 ha

Status Quo

Szenario I "Geringe Zuwanderung"

Szenario II "Mittlere Zuwanderung"

Szenario III "Erhöhte Zuwanderung"

Bevölkerungsmodellrechnung IT.NRW (Basisvariante mit Wanderungen)

-47, ha

-56,2 ha


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Mögliche Auswirkungen von Schrumpfung und Überalterung


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Themenfeld Wohnen, Leben und Integration

• Veränderte Wohnraumnachfrage

• Steigende Leerstandszahlenahlen

• Sinkende Immobilienpreise

• …


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Themenfeld Soziales, Bildung und Sport

• Veränderung des sozialen Gefüges

• Schlechtere Auslastung von

Schulen, Kindertagesstätten etc.

• Veränderte Nachfrage bei Sportstätten

• …


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Themenfeld Wirtschaft, Gewerbe, Tourismus und Kultur

• Sinkendes Arbeitkräftepotenzial

• Sinkende Nachfrage nach

kulturellen Angeboten

• Höhere Aufwendungen für

Infrastruktur pro Kopf

• …


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Themenfeld Einzelhandel, Zentren und Stadtbild

• Abnahme der Mantelbevölkerung für die

Einzelhandelslagen

• Risiko: Verringerung des

Angebotsspektrums und dAbnahme der

Versorgung in der Fläche

• Veränderung der Nachfragestruktur

• …


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Themenfeld Natur, Umwelt und Klimaschutz

• Weniger Inanspruchnahme von

Freiflächen

• Geringerer Versiegelungsgrad

• Geringerer Co²-Ausstoß

• Höhere Freiraumqualität

• …


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Ergebnisse der Stärken-Schwächen Analyse


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Themenfelder des Stadtentwicklungskonzeptes Erkrath


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Stärken

• Gute soziale Infrastruktur, zahlreiche

Bildungs- und Kulturangebote


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Stärken

• Gute soziale Infrastruktur, zahlreiche

Bildungs- und Kulturangebote

• Gute Nahversorgungssituation


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Stärken

• Gute soziale Infrastruktur, zahlreiche

Bildungs- und Kulturangebote

• Gute Nahversorgungssituation

• ...


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Schwächen

• Beeinträchtigung der Wohnqualität

durch Lärmbelästigung


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Schwächen

• Beeinträchtigung der Wohnqualität

durch Lärmbelästigung

• negative Außenwahrnehmung

bestimmter Siedlungsbereiche


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Schwächen

• Beeinträchtigung der Wohnqualität

durch Lärmbelästigung

• negative Außenwahrnehmung

• ...

bestimmter Siedlungsbereiche


Stärken

• Gutes Schul- und

Betreuungsangebot


Stärken

• Gutes Schul- und

Betreuungsangebot

• Vielfältige Sportmöglichkeiten


Stärken

• Gutes Schul- und

Betreuungsangebot

• Vielfältige Sportmöglichkeiten

• ...


Schwächen

• Fehlende Bürgertreffpunkte


Schwächen

• Fehlende Bürgerzentren

• Problematische Raumsituation


Schwächen

• Fehlende Bürgertreffpunkte

• Problematische Raumsituation

• ...


Stärken

• Optimale regionale und

überregionale Verkehrsanbindung


Stärken

• Optimale regionale und

überregionale Verkehrsanbindung

• Attraktive Freizeitangebote


Stärken

• Optimale regionale und

überregionale Verkehrsanbindung

• Attraktive Freizeitangebote

• ...


Schwächen

• Untergenutzte Flächen und wenig

Gestaltqualität in Gewerbegebieten


Schwächen

• Untergenutzte Flächen und wenig

Gestaltqualität in Gewerbegebieten

• Fehlende Raumangebote und

Nutzungskonflikte


Schwächen

• Untergenutzte Flächen und wenig

Gestaltqualität in Gewerbegebieten

• Fehlende Raumangebote und

• ...

Nutzungskonflikte


Bürgerforum | Zwischenpräsentation


Stärken

• Hohe Aufenthaltsqualität in den

Zentren Alt- Erkrath und Hochdahl

• Erste Ansätze zur Verbesserung der

Gestaltung in Unterfeldhaus


Stärken

• Hohe Aufenthaltsqualität in den

Zentren

• Erste Ansätze zur Verbesserung der

Gestaltung in Unterfeldhaus

• Gute Erreichbarkeit der

Nahversorgungzentren


Stärken

• Hohe Aufenthaltsqualität in den

Zentren

• Erste Ansätze zur Verbesserung der

Gestaltung in Unterfeldhaus

• Gute Erreichbarkeit der

• ...

Nahversorgungzentren


Schwächen

• Schwächen in der Aufenthalts- und

Gestaltqualität


Schwächen

• Schwächen in der Aufenthalts- und

Gestaltqualität

• Mängel bei Wegebeziehungen


Schwächen

• Schwächen in der Aufenthalts- und

Gestaltqualität

• Mängel bei Wegebeziehungen

• ...


Bürgerforum | Zwischenpräsentation


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Stärken

• Hochwertige Natur- und Grünräume


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Stärken

• Hochwertige Natur- und Grünräume

• Gute Erreichbarkeit von Grünflächen

und Landschaftsraum


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Stärken

• Hochwertige Natur- und Grünräume

• Gute Erreichbarkeit von Grünflächen

und Landschaftsraum

• …


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Schwächen

• Barrierewirkung und Lärm

durch Verkehrsinfrastruktur


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Schwächen

• Barrierewirkung und Lärm

durch Verkehrsinfrastruktur

• Mängel in der Aufenthaltsund

Nutzungsqualität


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Schwächen

• Barrierewirkung und Lärm

durch Verkehrsinfrastruktur

• Mängel in der Aufenthaltsund

Nutzungsqualität

• …


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Erste Leitbildansätze Stadtentwicklungskonzept Erkrath


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Übergeordnete Leitziele

• Eh Erhalt und dFestigung der dreipoligen Stadtstruktur

t • Profilierung der Stadtteile und Stärkung der Zentren

• Erhalt und Sicherung der Nahversorgungsqualität

• Erhalt der Qualitäten einer „Stadt der kurzen Wege“

• Kooperation und „konstruktive Aufgabenteilung“ zwischen den Stadtteilen

• Entwicklung und gestalterische Aufwertung der Wohnstandorte

• Entwicklung und gestalterische Aufwertung der Gewerbestandorte

• Sanierung und energetische Erneuerung der baulichen Bestände

• Anpassung der Infrastruktur an die Anforderungen des Demografischen Wandels


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Übergeordnete Leitziele

• Schutz und durchgängige Entwicklung der regionalen Grünzüge und

innerstädtischen Grünverbindungen

• Erhalt und Entwicklung der charakteristischen und artenreichen Natur- und

Kulturlandschaft auch als Voraussetzung für die landschaftsbezogene Erholung

• Qualifizierung und Kategorisierung innerstädtischer Grünflächen

• Stärkung des Umwelt-und Klimaschutzes

• Erhalt und Entwicklung der sozialen, kulturellen und Bildungsangebote

• Stärkung des Gemeinwesens und des bürgerschaftlichen Engagements

• Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen

• Berücksichtigung der Rahmenbedingungen der technischen Infrastruktur

• Berücksichtigung der finanziellen Rahmenbedingungen


Bürgerforum | Zwischenpräsentation

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!

Weitere Informationen unter:

www.zukunft-erkrath.de

Kontakt:

info@zukunft-erkrath.de

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