Spenden - Venro

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4 · März 2013 Ein unabhängiges Produkt von Mediaplanet

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Vertrauen ist das Fundament für

zivilgesellschaftliches Engagement.

VENRO-Verhaltenskodex

schafft Transparenz

Vertrauensbildung

Verhaltenskodex

Immer wieder wird in regelmäßigen Abständen

von sogenannten Spendenskandalen

berichtet. Während im Winter

2007 das Kinderhilfswerk UNICEF wegen

mangelnder Transparenz in den

Schlagzeilen war, ist es aktuell das von

Karl-Heinz Böhm gegründete Hilfswerk

„Menschen für Menschen“. Ein Großspender

wirft dem Vorstand öffentlich

unter anderem mangelnde Transparenz

bei der Spendenverwendung vor.

Mehr Transparenz

Das Vertrauen von Spendern und öffentlichen

Geldgebern ist schnell beschädigt,

wenn die notwendige Transparenz

bei der Mitteleinwerbung und Mittelverwendung

nicht vorliegt. Um den wachsenden

Anforderungen an das Transparenzverhalten

von Hilfsorganisationen

gerecht zu werden, entwickelten die

Mitgliedsorganisationen des Verbandes

Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen

(VENRO) den

Verhaltenskodex Transparenz, Organisationsführung

und Kontrolle. Mit seiner

Verabschiedung auf der Mitgliederversammlung

im Dezember 2010 wurde

er für alle Mitglieder verbindlich.

„Das Vertrauen

von

Spendern

und öffentlichen

Geldgebern

ist

schnell beschädigt.“

Bernd Pastors,

Sprecher der

VENRO-Arbeitsgruppe

Transparenz

Offene Kommunikation

VENRO-Mitglieder verpflichten sich

mit gemeinsam formulierten Prinzipien

und Standards in den Bereichen Organisationsführung,

Kommunikation,

Betriebsführung und Wirkungskontrolle

mehr Transparenz über ihre Arbeit zu

schaffen. Dazu gehört unter anderem die

strikte Trennung von Aufsicht und Kontrolle

vom Leitungsorgan und die offene

Darstellung von Gehaltsstrukturen der

hauptamtlichen Mitarbeiter. Die transparente

Aufstellung der Spendeneinnahmen

sowie weiterer öffentlicher Zuwendungen

und die präzise Dokumentation

der weitergeleiteten Mittel in den

jeweiligen Satzungszweck wie unter anderem

Projekte in den Entwicklungsländern,

soll dem Spender aufzeigen, wie

seine Zuwendungen konkret eingesetzt

werden. Auch die eindeutige Darstellung

der entstandenen Werbe- und Verwaltungskosten

ist wichtig. Die Zusage

einer 100-prozentigen Mittelweiterleitung

in die Projekte – gleichbedeutend

mit der Behauptung, keine Werbe- und

Verwaltungsaufwendungen zu haben

– ist nicht zulässig. Handelt es sich um

eine externe Kostenübernahme oder

ehrenamtlich geleistete Arbeit, soll der

Hinweis auf diese Ressourcen erfolgen.

Den Spender interessiert neben der

Frage nach der Höhe der Verwaltungskosten

meist auch, ob seine Spende die

von der Hilfsorganisation beworbene

Wirkung auch tatsächlich erzielt. Das

heißt: Kommt die Spende auch dort an,

wo sie hin soll, und bewirkt sie auch den

beworbenen Zweck. Der VENRO-Verhaltenskodex

hat diesem Anliegen mit

der Verpflichtung der Mitglieder auf eine

wirkungsorientierte Arbeitsweise

Rechnung getragen. VENRO-Mitglieder

verpflichten sich, Instrumente der Wirkungsbeobachtung

zu entwickeln, wobei

Nutzen und Kosten in einer angemessenen

Relation stehen müssen. Über

die Ergebnisse der Wirkungsbeobachtung

soll in angemessener Form, sei es

im Jahresbericht oder auf der Internetseite,

berichtet werden. So können sich

Spender zeitnah über den Erfolg ihrer

Spende informieren, auch dann, wenn es

Probleme im geförderten Projekt gibt.

Vertrauen fordert Engagement

Die Umsetzung des Verhaltenskodex hat

zu zahlreichen organisatorischen Weiterentwicklungen

innerhalb einzelner

Mitgliedsorganisationen geführt. Die

haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter

in den Hilfsorganisationen wissen, dass

nur das Vertrauen der Spender und auch

der öffentlichen Geldgeber in ihre Arbeit

das notwendige Fundament schafft, dieses

zivilgesellschaftliche Engagement

auch in Zukunft nachhaltig zu leisten.

!

Weitere Informationen

finden Sie unter:

www.venro.org

Bernd Pastors

redaktion.de@mediaplanet.com

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Ich war mehrmals in

den Projekten und weiß, dass

wir schon mit bescheidenen

Mitteln viele Leben retten

können. Werden auch Sie zum

Helfer – wie unsere freiwillig

und unentgeltlich arbeitenden

Ärzte aus Deutschland.

Unterstützen Sie mit mir die

German Doctors.

Dr. Maria Furtwängler

Mit Herz und Verstand

für Menschen in Not.

Jährlich behandeln rund 360 Ärztinnen und Ärzte

eine überwältigende Zahl von Menschen auf den

Philippinen, in Bangladesch, Sierra Leone, Kenia,

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Foto: Roba Press

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