Geschäftsbericht 2011 - Naturstrom

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Geschäftsbericht 2011 - Naturstrom

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Konzernanhang

Die Zwischengewinneliminierung erfolgt grundsätzlich

gemäß § 304 Abs . 1 HGB . Aus dem konzerninternen

Lieferungs- und Leistungsverkehr ergaben sich

im Konzerngeschäftsjahr 2011 keine zu eliminierenden

Zwischenergebnisse .

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß

§ 305 Abs . 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse

und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen

den Konzernunternehmen mit den auf sie

entfallenden Aufwendungen . Die Zinserträge sind

ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet

worden .

Rechnungslegungsgrundsätze

Die jeweiligen Einzelabschlüsse wurden grundsätzlich

nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

für Kapitalgesellschaften aufgestellt

. Anpassungen an die konzerneinheitliche

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden waren-

abgesehen von geringfügigen Ausweisänderungen

-nicht vorzunehmen . Erforderliche Anpassungen werden

grundsätzlich in der Handelsbilanz II vorgenommen

. Für Zwecke der Neubewertung im Rahmen der

Erstkonsolidierung wird bei Bedarf eine Handelsbilanz

III aufgestellt und im Rahmen der Folgekonsolidierung

fortgeschrieben . Die Gliederungsschemata

von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

wurden bei Bedarf um konzernspezifische Sonder-

posten ergänzt .

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren

die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der

Muttergesellschaft NATURSTROM AG maßgebend .

Insofern wird auf deren Anhang verwiesen . Bei der

Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden

wurde von der Fortführung des Unternehmens

ausgegangen .

Für die nicht dem Mutterunternehmen gehörenden

Anteile an 2 Tochterunternehmen wurde ein Ausgleichsposten

für Anteile anderer Gesellschafter

gebildet und innerhalb des Konzerneigenkapitals

gesondert ausgewiesen . Das Ergebnis der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit umfasst das Gesamtergebnis

des laufenden Geschäftsjahrs des Konzerns

einschließlich der Ergebnisanteile anderer Gesellschafter

vor Steuern . Die Ergebnisanteile anderer

Gesellschafter werden in der Konzerngewinn- und

Verlustrechnung als separater Posten mit der Bezeichnung

„Anderen Gesellschaftern zustehender

Gewinn (-)/Verlust (+)“ ausgewiesen . Als Konzern-

jahresüberschuss wird der verbleibende Anteil des

Jahresergebnisses, der dem Konzern zuzurechnen

ist, ausgewiesen .

3 . Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und

Schulden wurde von der Fortführung des Unternehmens

ausgegangen . Entgeltlich erworbene immaterielle

Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten

bilanziert und werden, soweit sie der Abnutzung

unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer bzw .

auf die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge

um lineare Abschreibungen vermindert . Die Zugänge

zum Sachanlagevermögen werden generell zu Anschaffungs-

bzw . Herstellungskosten bewertet . Im

Zuge der Konsolidierung nach der Neubewertungsmethode

des § 301 Abs . 1 Satz 2 HGB wurden stille

Reserven aufgedeckt und den einzelnen Vermögensgegenständen

zugeordnet . Die beweglichen Anlagen

werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer

planmäßig linear abgeschrieben . Die

Abschreibung der Zugänge des Geschäftsjahres erfolgt

pro rata temporis . Vermögensgegenstände mit

Einzelanschaffungskosten bis zu € 150,00 werden

im Zugangsjahr voll abgeschrieben . Zugänge mit Anschaffungskosten

zwischen € 150,00 und € 1 .000,00

werden in einen Sammelposten eingestellt und über

eine Laufzeit von fünf Jahren abgeschrieben . Die Anteile

an den quotal bzw . nicht in die Konsolidierung

einbezogenen verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

werden zu anteiligen Anschaffungskosten

bzw . zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert

(§ 253 Abs . 1, S .1 HGB) . Ausleihungen werden grundsätzlich

mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren

beizulegenden Wert angesetzt .

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

erfolgte zu den Konzern-Anschaffungskosten, soweit

nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war . Fertige

und unfertige Erzeugnisse werden zu Konzern-

Herstellungskosten bewertet . Diese umfassen die

produktionsbezogenen Vollkosten abzüglich etwaiger

enthaltener Zwischengewinne . Forderungen und

sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert

angesetzt . Den in den Forderungen aus Lieferungen

und Leistungen enthaltenen Risiken wird

durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen

Rechnung getragen, uneinbringliche

Forderungen werden abgeschrieben . Flüssige

Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt . Die

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