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Nachrichten aus - Hollabrunn - SPÖ

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<strong>Nachrichten</strong> <strong>aus</strong><br />

<strong>Hollabrunn</strong><br />

An einen H<strong>aus</strong>halt.<br />

Zugestellt durch Post.at<br />

Dezember 2010<br />

Informationen der <strong>SPÖ</strong> <strong>Hollabrunn</strong><br />

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest<br />

sowie für 2011 viel Glück und Gesundheit wünschen Ihnen<br />

Bez. Vors. GR Werner Gössl<br />

die Funktionärinnen und Funktionäre der <strong>SPÖ</strong> <strong>Hollabrunn</strong><br />

und Ihre Gemeindevertreter<br />

StR Günter Schieder, StR Ing. Jakob Raffel, GR Helene Strobach, GR Mag. Daniela Kolic,<br />

GR Friedrich Dechant, GR Josef Frank, GR Helmut Lehner, GR Franz Karl Widmann.


<strong>Nachrichten</strong> <strong>aus</strong><br />

<strong>Hollabrunn</strong><br />

Aus dem<br />

Gemeinderat<br />

Werner Gössl<br />

„Vorgangsweise der<br />

ÖVP ist unerträglich.<br />

Wir wären zur Mitarbeit<br />

bereit!“<br />

Gemeinderatssitzung<br />

vom 14.12.2010<br />

Große Turbulenzen bei der letzten Gemeinderatssitzung<br />

des Jahres.<br />

Budgetloch von 700.000,- Euro<br />

Die ÖVP legte dem Gemeinderat ein Budget<br />

für 2011 mit einem unglaublichen Abgang<br />

von 700.000,- Euro vor.<br />

Bei der Erstellung des Voranschlages wurden<br />

die anderen Parteien in keiner Weise<br />

eingebunden - eine unverständliche Vorgangsweise.<br />

In der Stadt Stockerau hat sich <strong>SPÖ</strong>-<br />

Bürgermeister Helmut Laab in vielen Sitzungen<br />

mit seinen Stadträten über das<br />

Budget beraten - in <strong>Hollabrunn</strong> scheint<br />

der Bürgermeister so etwas nicht nötig zu<br />

haben.<br />

Bürgermeister und Vize<br />

„schwänzen“ Finanz<strong>aus</strong>schuss<br />

Geradezu eine Provokation: bei der Finanz<strong>aus</strong>schuss-Sitzung,<br />

wo über das<br />

Budget debattiert wird, waren weder Bürgermeister<br />

noch Vizebürgermeister anwesend.<br />

In der Ära Kaltenböck/Lamm wäre so etwas<br />

unvorstellbar gewesen!<br />

Anscheinend wollte man schon im Vorfeld<br />

unangenehmen Fragen <strong>aus</strong>weichen.<br />

Finanzmisere<br />

trotz Gebührenerhöhungen<br />

Der mittelfristige Finanzplan bis 2014, den<br />

Finanzstadtrat Schneider als „konservativ“<br />

bezeichnete, sieht sogar einen Abgang<br />

von 1,4 Mio. Euro vor.<br />

<strong>SPÖ</strong>-Chef Werner Gössl: „Das ist für <strong>Hollabrunn</strong><br />

eine Katastrophe.<br />

Bis 2014 ist keine Chance in Sicht, dass<br />

sich irgendetwas ändert. Die ÖVP erhöht<br />

Gebühren und produziert trotzdem Abgänge!“<br />

Er ärgert sich besonders darüber,<br />

dass die Bürgermeisterpartei es zulässt,<br />

keine Gestaltungsmöglichkeiten in den<br />

kommenden Jahren zu haben.<br />

Neuorganisation und Umstrukturierung<br />

in der Gemeinde ist notwendig<br />

Gössl fordert eine Neuorganisation der<br />

Gemeinde und eine Umstrukturierung der<br />

Gemeindeaufgaben. „Die <strong>SPÖ</strong>-Gemeinderäte<br />

hätten einschneidende Änderungen<br />

mitgetragen, weil sie einfach notwendig<br />

sind“, so Gössl weiter. Doch er erkennt<br />

im Voranschlag 2011 keine einzige Strukturänderung.<br />

ÖVP verweigert Zusammenarbeit<br />

Aber nicht nur die Zahlen im Voranschlag<br />

stören die Opposition.“Die Vorgangsweise,<br />

wie der Voranschlag erstellt wurde,<br />

ist indiskutabel“, so Gössl in der Gemeinderatssitzung.<br />

Im Vorfeld sprach die ÖVP<br />

nicht mit den anderen Fraktionen. Bei der<br />

Präsentation des Budgets wurden sie vor<br />

vollendete Tatsachen gestellt.<br />

- 2 -<br />

„Der Voranschlag hat viele Schwachstellen“,<br />

weiß Gössl und über diese hätte er<br />

gerne mit Bürgermeister Bernreiter und<br />

dem Finanzstadtrat gesprochen. Im September<br />

flatterte lediglich ein Briefchen in<br />

die Fächer der Stadträte, dass sie ihre<br />

Wünsche für das Budget bekanntgeben<br />

sollen.<br />

Einbindung aller Parteien<br />

wäre sinnvoll<br />

„So erstellt man doch kein Budget, wir sind<br />

ja nicht bei Wünsch Dir Was“, hätte sich<br />

Gössl klärende Gespräche und konstruktive<br />

Zusammenarbeit bei der Erstellung<br />

des Voranschlags 2011 gewünscht.<br />

„Wir sind gewillt, die Weichen zu stellen“,<br />

erklärte Gössl vor der Abstimmung über<br />

das Budget.<br />

Ein Nachtragsvoranschlag, der von allen<br />

Parteien <strong>aus</strong>gearbeitet wird, wäre für ihn<br />

denkbar, damit sich die Stadt <strong>Hollabrunn</strong><br />

trotz eingeschränkter Möglichkeiten auch<br />

in Zukunft weiterentwickeln kann.<br />

<strong>SPÖ</strong>, FPÖ und GR Mayer stimmten gegen<br />

den Voranschlag, welcher mit den<br />

Stimmen der ÖVP beschlossen wurde.<br />

Gössl abschließend: „‚Ein altes Sprichwort<br />

sagt WISSEN IST MACHT. Die ÖVP <strong>Hollabrunn</strong><br />

hat MACHT OHNE WISSEN!“<br />

Weitere Beschlüsse<br />

des Gemeinderates:<br />

• Verkehrsflächenbenennungen in<br />

Breitenwaida und Weyerburg<br />

• Digitalisierung des Flächenwidmungsplanes<br />

• Durchleitungskanal vom Betriebsgelände<br />

Nord zur Kläranlage<br />

• Gebrauchsabgabe für Gastgärten<br />

auf öffentlichem Grund. Tarif 12,50 Euro<br />

8


Aus dem<br />

Gemeinderat<br />

<strong>Nachrichten</strong> <strong>aus</strong><br />

<strong>Hollabrunn</strong><br />

8<br />

pro angefangene 10m2 und pro Monat.<br />

Nur mit den Stimmen der ÖVP beschlossen.<br />

• Erhöhung der Tarife Stadtbad und<br />

Stadtsaal<br />

• Nutzungsvertrag mit dem<br />

<strong>Hollabrunn</strong>er Eislaufverein<br />

• Studentenheim <strong>Hollabrunn</strong><br />

Voranschlag 2011 und Dienstpostenplan<br />

Das Studentenheim verursacht einen<br />

jährlichen Verlust von 200.000,- Euro,<br />

welchen die Gemeinde abdecken musst.<br />

Es gibt keine getrennte Gebarung der drei<br />

Betriebe Studentenheim, HTL und Internat,<br />

weshalb auch nicht der Verursacher<br />

des Verlustes zu eruieren ist.<br />

Aufgrund dieser fehlenden Unterlagen<br />

stimmten die <strong>SPÖ</strong> Gemeinderäte dem<br />

Voranschlag nicht zu.<br />

• Bericht Finanzstadtrat Schneider<br />

über Zinsmanagement<br />

Das Zinsmanagement verursacht derzeit<br />

einen Verlust von mehr als 100.000,--<br />

Euro pro Quartal. Der Vertrag läuft noch<br />

bis Okt. 2012. Falls sich der Kurs zwischen<br />

Euro und Schweizer Franken nicht<br />

ändert - was <strong>aus</strong> heutiger Sicht nicht zu<br />

erwarten ist - sind immense Verluste zu<br />

erwarten.<br />

Das hochgelobte „Zinsmanagement“ hat<br />

sich als Flop erwiesen.<br />

Fazit der Geschichte: Polit-Amateure sollen<br />

nicht mit Gemeindegeldern spekulieren!<br />

• Subventionen für Vereine<br />

Die <strong>SPÖ</strong> schlägt statt einer allgemeinen<br />

Förderung eine projektorientierte vor.<br />

• Subvention Verein<br />

„Wir in <strong>Hollabrunn</strong>“<br />

Der Verein erhält für 2010 eine Förderung<br />

von 32.000,- Euro, kann aber keine aktuelle<br />

Darstellung seiner Finanzen vorlegen.<br />

Da nach unserer Meinung Subventionen<br />

nur dann bewilligt werden können, wenn<br />

genau ersichtlich ist wofür diese verwendet<br />

werden, haben wir gegen diese Förderung<br />

gestimmt.<br />

Stadtrat Ing. Jakob Raffel:<br />

„Bürgermeister hat enormes<br />

Informationsdefizit!“<br />

Bgm. Bernreiter äußerte in der Gemeinderatssitzung<br />

den Vorwurf, die Stadträte<br />

hätten <strong>aus</strong>reichend Gelegenheit gehabt,<br />

ihre Vorschläge zum Budget 2011 einzubringen,<br />

diese aber nicht genützt.<br />

StR Ing. Jakob Raffel ist über diese Aussage<br />

entrüstet:<br />

„Ich bin in ständigem Kontakt mit dem<br />

Geschäftsführer in meinem Ressort,<br />

Hrn. Josef Goll.<br />

Selbstverständlich haben wir einen Budgetplan<br />

für die nächsten Jahre entworfen,<br />

um vor<strong>aus</strong>schauend planen zu können.<br />

Der Bürgermeister hat sich noch nie über<br />

meine Aktivitäten informiert. Für ihn bedeutet<br />

Budgetplanung anscheinend nur<br />

ein Fortschreiben von Vorjahreszahlen.<br />

In meiner beruflichen Tätigkeit im Management<br />

der ÖBB gehört Budgetplanung<br />

und -gestaltung zum täglichen Brot.<br />

Ich lade den Bürgermeister gerne ein, sich<br />

über die Geschäftsgebarung in meinem<br />

Ressort, welches die Bereiche<br />

u Friedhöfe und Bestattung<br />

u Rettungs- u. Warndienste<br />

u Rotes Kreuz<br />

u Krankenanstalt<br />

u Öffentliche Waagen<br />

u Müllbeseitigung<br />

u Veterinärmedizin<br />

umfasst, zu informieren!“<br />

Meine persönlichen Schwerpunkte für die<br />

folgenden Jahre sind:<br />

• Soziale & kommunikative Kompetenz<br />

und Offenheit im Ort, optimales Betreuungsangebot<br />

für Senioren und Alleinstehende<br />

• Gemeinschaft und Zusammenarbeit<br />

in den Vereinen, vor allem zwischen den<br />

Generationen und Familien<br />

• Leistbare Angebote von Wohnungsund<br />

Eigenheimen im Ort für unsere Jugend<br />

und Jungfamilien, Stärkung der<br />

Ortsbevölkerung und Neuansiedlung<br />

• Verbesserte Verkehrswege, barrierefreie<br />

& flexible Benützung der öffentlichen<br />

Verkehrsmittel<br />

• Moderne, kunden- und umweltbewusste<br />

Infrastrukturlösungen<br />

Ich wünsche allen Bewohnerinnen und Bewohnern<br />

und allen Familien & Jugendlichen<br />

in der Stadtgemeinde <strong>Hollabrunn</strong> ein frohes<br />

und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen<br />

angenehmen Jahreswechsel und alles<br />

Gute und Gesundheit für das Jahr 2011.<br />

Es möge uns gemeinsam gelingen, unsere<br />

Ziele zu erreichen, zum Wohle unserer Familien<br />

und Kinder und unserer Gemeinschaft.<br />

- 3 -


<strong>Nachrichten</strong> <strong>aus</strong><br />

<strong>Hollabrunn</strong><br />

Aus der<br />

Gemeinde<br />

Studentenheim<br />

in Finanznöten<br />

Das Studentenheim der HTL <strong>Hollabrunn</strong><br />

wird für die Stadtgemeinde zur „Finanzfalle“.<br />

Die Internatsschüleranzahl ist im Schuljahr<br />

2010/2011 auf 320 Schüler gesunken,<br />

was im Voranschlag 2011 einen Einnahmenrückgang<br />

von € 168.000 verursacht.<br />

Enormes Defizit<br />

Der Voranschlag 2011 weist einen Abgang<br />

von € 143.500 auf.<br />

Die seit 2006 geplante und längst fällige<br />

Sanierung des Studentenheimes (Kosten-<br />

Schätzung ca. 6,7 Mio. €) kann daher auch<br />

2011 nicht in Angriff genommen werden.<br />

Mit der baulichen Verbesserung würden<br />

allerdings die derzeitigen Fernwärmekosten<br />

in der Höhe von € 200.000 erheblich<br />

sinken.<br />

Einseitiger Vertrag<br />

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde<br />

ein sehr einseitiger Vertrag mit dem Bund<br />

über unbestimmte Laufzeit und ohne Kündigungsrecht<br />

der Stadtgemeinde <strong>Hollabrunn</strong><br />

beschlossen. Darin verpflichtet sich<br />

die Gemeinde, 400 Heimplätze laufend<br />

aufrecht zu halten. Als Gegenleistung beteiligt<br />

sich der Bund an den Sanierungskosten<br />

in der Höhe von 1,290.000 €, was<br />

aber keine Lösung des Finanzproblems<br />

des Studentenheimes bedeutet.<br />

Da Verträge ohne Kündigungsrecht und<br />

ohne Laufzeit ein Nonsens sind, haben<br />

die <strong>SPÖ</strong> Gemeinderäte gegen diesen<br />

Vertrag gestimmt.<br />

„Es war immer so!“<br />

Nachträgliche Beschlussfassung über<br />

€ 18.000,- für den Kreisverkehr.<br />

Für die ÖVP ist es eine Selbstverständlichkeit,<br />

Projekte durchzupeitschen und<br />

erst im Nachhinein dem Gemeinderat zum<br />

Beschluss vorzulegen. So geschehen<br />

auch für sämtliche Leistungen des südlichen<br />

Kreisverkehres (Sonnberg – Oberfellabrunn).<br />

Aufgrund der absoluten Macht beschließt<br />

die ÖVP <strong>Hollabrunn</strong> alles, auch wenn alle<br />

anderen Parteien dagegen sind und auch<br />

wenn nicht „Gefahr im Verzug“ wie bei diesem<br />

Kreisverkehr.<br />

Zusätzlich ist bei diesem Projekt aufgefallen,<br />

dass die Vergabe der Leistungen an<br />

<strong>aus</strong>wärtige Firmen durchgeführt wurdeohne<br />

die <strong>Hollabrunn</strong>er Betriebe dabei einzubinden.<br />

Selbst die Elektroinstallationen<br />

für die Beleuchtung im Wert von € 5000,-<br />

wurden nicht, wie man annehmen sollte,<br />

bei der Fa. Babinsky angefragt. Die Optik<br />

der verrosteten Blechfiguren wird von vielen<br />

Personen als „gewöhnungsbedürftig“<br />

empfunden.<br />

Auf die Anfrage an den Bürgermeister, warum<br />

die Beschlussfassung erst nachträglich<br />

erfolgte, kam die nüchterne Antwort:<br />

„Das kann immer wieder einmal passieren<br />

und war auch früher immer so!“<br />

Sind verrostete Figuren wirklich<br />

ein „Aushängeschild“?<br />

- 4 -<br />

„Gießkannenprinzip“<br />

bei Förderungen<br />

Die Gemeinde <strong>Hollabrunn</strong> hat die Aufgabe,<br />

aufstrebende ortsansässige Vereine<br />

durch finanzielle Förderungen zu unterstützen.<br />

Die von der ÖVP bewilligten Fördersummen<br />

spotten jeder Beschreibung.<br />

Eine Vielzahl von Vereinen erhält den lächerlichen<br />

Betrag von € 100.<br />

Anscheinend wird den Vereinen in <strong>Hollabrunn</strong><br />

seitens der ÖVP so wenig Bedeutung<br />

beigemessen, dass sie mit Almosen<br />

abgespeist werden. Die <strong>SPÖ</strong> fordert eine<br />

projektunterstützte Förderung für die <strong>Hollabrunn</strong>er<br />

Vereine und kein Gießkannenprinzip<br />

wie bisher.<br />

Nachtbus erweist sich als Flop<br />

ÖVP-Wahlzuckerl kommt die Gemeinde<br />

teuer zu stehen.<br />

Der von Bürgermeister Bernreiter und<br />

Stadtrat Ganzberger mit großem Tamtam<br />

ins Leben gerufene Nachtbus (N8Buzz)<br />

am Wochenende hat sich als Flop her<strong>aus</strong>gestellt.<br />

Der Nachtbus wurde im Gemeinderatswahlkampf<br />

als „Wahlzuckerl“ präsentiert,<br />

doch es wurden weder ortsansässige<br />

Lokalbesitzer in dieses Projekt mit einbezogen<br />

noch die Opposition. Die „Husch-<br />

Pfusch Aktion“ der ÖVP hat sich als finanzielles<br />

Desaster her<strong>aus</strong>gestellt, da der<br />

Nachtbus selten <strong>aus</strong>gelastet ist.<br />

Solange es in <strong>Hollabrunn</strong> kein attraktives<br />

Freizeitangebot für die Jugendlichen gibt,<br />

wird der N8Buzz weiterhin leer fahren.<br />

Wiederum zeigt sich die Unfähigkeit der<br />

ÖVP, indem sie eine grundsätzlich gute<br />

Idee so in den Sand setzt.


Aus der<br />

Gemeinde<br />

<strong>Nachrichten</strong> <strong>aus</strong><br />

<strong>Hollabrunn</strong><br />

Stadtrat Ing. Jakob Raffel<br />

Neben seinem Friedhofsressort<br />

sind ihm Verkehrsangelegenheiten<br />

ein besonderes<br />

Anliegen.<br />

„Die Verkehrsinsel bei der<br />

HTL gehört entfernt“.<br />

Behinderung durch Verkehrsinsel<br />

Die Linksabbiegespur zur HTL in <strong>Hollabrunn</strong><br />

- vor der Eisenbahnkreuzung in<br />

Richtung Stadtzentrum - wird durch eine<br />

Insel in der Fahrbahnmitte behindert (sh.<br />

Bild unten). Bei geschlossenem Schranken<br />

entstehen besonders im Morgen- und<br />

Abendverkehr enorme St<strong>aus</strong>, die oft bis<br />

zum Reitstall Wenzel zurückreichen.<br />

Als Verkehrsfachmann hat sich Stadtrat<br />

Ing. Jakob Raffel der Sache angenommen<br />

und gemeinsam mit Vertretern der ÖBB<br />

und der Stadtgemeinde (Ing. Leeb) eine<br />

Besichtigung vorgenommen.<br />

Dabei wurde folgendes vereinbart:<br />

Von der Park & Ride-Anlage soll ein geeigneter<br />

Aufgang zum Gehsteig in Richtung<br />

Bahnhof <strong>Hollabrunn</strong> errichtet werden.<br />

Der Zaun entlang der Park & Ride-Anlage<br />

Richtung HTL wird entfernt. Dadurch<br />

könnte es zukünftig möglich sein, die<br />

verkehrshinderliche Verkehrsinsel zu beseitigen.<br />

Im Frühjahr 2011 wird mit der<br />

Stadtgemeinde, Straßenverwaltung und<br />

dem Land NÖ deswegen Kontakt aufgenommen.<br />

Wenn diese Vorschläge umgesetzt werden,<br />

kann anstelle der Verkehrsinsel eine<br />

längere Linksabbiegespur errichtet und<br />

dadurch die Verkehrsst<strong>aus</strong> beseitigt werden.<br />

Der schadhafte Zaun entlang der Gleisanlagen<br />

und des Gehsteiges vom Ausgang<br />

Rübenplatz bis zur Schrankenanlage wird<br />

im Auftrag der ÖBB entfernt, ein neues<br />

Fundament errichtet und anschließend ein<br />

neuer Zaun errichtet. Die Arbeiten wurden<br />

leider durch den frühen Wintereinbruch<br />

gestoppt und können vor<strong>aus</strong>sichtlich erst<br />

2011 fortgesetzt bzw. abgeschlossen werden.<br />

Veränderungen auf den Friedhöfen<br />

Ing. Jakob Raffel, hat im Mai 2010 das<br />

Ressort Friedhöfe und Bestattung übernommen.<br />

Er hat seine neue Aufgabe gleich mit großem<br />

Einsatz begonnen:<br />

• Analyse der Geschäftsgebarung<br />

• Gespräche mit den Gemeindebediensteten,<br />

Ortsvorstehern und BetreuerInnen<br />

der Friedhöfe<br />

• Auswertung der Einnahmen & Ausgaben<br />

• Besuch der Friedhöfe Sonnberg, Breitenwaida,<br />

Oberfellabrunn, Enzersdorf,<br />

Weyerburg, Eggendorf und <strong>Hollabrunn</strong><br />

gemeinsam mit dem Geschäftsführer der<br />

Bestattung, Hrn. Josef Goll<br />

Neben einigen kleineren Reparaturen, die<br />

kurzfristig erledigt wurden und umfangreichen<br />

Sanierungen der Friedhofsmauern<br />

wurde von der Bevölkerung der Wunsch<br />

geäußert, kranke Bäume zu entfernen<br />

und Neupflanzungen vorzunehmen.<br />

Dazu wurde ein Maßnahmenkatalog mit<br />

Terminplan und Finanzierung festgelegt.<br />

Im Herbst wurde im Friedhof Weyerburg<br />

durch den OV Josef Riepl und dem ehemaligen<br />

<strong>SPÖ</strong>-Gemeinderat Josef Bilek ein<br />

Baum, der die Friedhofsmauer beschädigt<br />

hatte, geschlägert und durch einen neuen<br />

ersetzt.<br />

Am <strong>Hollabrunn</strong>er Friedhof wurden ebenfalls<br />

mehrere schadhafte Bäume entfernt<br />

und Neupflanzungen durchgeführt.<br />

Zahlreiche Friedhofsbesucher haben sich<br />

bereits lobend über die Aktivitäten geäußert<br />

und freuten sich, wie rasch hier unter<br />

der neuen Führung gehandelt wurde. In<br />

der Vergangenheit war dies nicht immer<br />

selbstverständlich und oft wurden Wünsche<br />

auf die lange Bank geschoben.<br />

- 5 -<br />

Rettet unseren Wald<br />

Der <strong>Hollabrunn</strong>er Wald war über viele Jahre<br />

ein Naherholungsgebiet und bot vielen Sportlern<br />

und Spaziergängern die Gelegenheit zur<br />

Bewegung in freier Natur.<br />

Seit einiger Zeit wird der Wald jedoch zunehmend<br />

zerstört.<br />

Umfangreiche Schlägerungen und der damit<br />

verbundene Einsatz von schweren Maschinen<br />

haben dem Wald arg zugesetzt.<br />

Zahlreiche Wege sind nahezu unpassierbar.<br />

Vor allem für Mütter und Väter mit Kinderwagen<br />

oder auch für ältere Menschen ist das<br />

Benützen der Waldwege zur unüberwindbaren<br />

Hürde geworden. Abgeschnittene Äste<br />

wurden einfach liegengelassen und bis zu einem<br />

halben Meter tiefe Furchen hinterlassen.<br />

Rücksichtslos pflügten die Maschinen mitten<br />

durch den Wald.<br />

Auch mit der Übernahme der Waldagenden<br />

durch einen ÖVP-Stadtrat wurde dieser Kahlschlag<br />

nicht gestoppt.<br />

Im Gegenteil: man kommt fast zu der Annahme,<br />

dass der Wald unter allen Umständen<br />

gewinnbringend genutzt werden muss. Vor<br />

vielen Jahrzehnten wurde der Wald der Gemeinde<br />

jedoch als Erholungsgebiet und nicht<br />

als Nutzwald überlassen.<br />

Wir wollen, dass auch noch unsere Kinder<br />

und Enkelkinder einen intakten Wald in<br />

<strong>Hollabrunn</strong> vorfinden!


<strong>Nachrichten</strong> <strong>aus</strong><br />

<strong>Hollabrunn</strong><br />

Bildung<br />

Die Bundesministerin für<br />

Unterricht, Kunst und Kultur<br />

Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied (4.v.li.) traf sich mit den <strong>Hollabrunn</strong>er Gemeindevertretern zu einem<br />

Bildungsgespräch. Bez.Vors. Werner Gössl, GR Josef Frank, StR Ing. Jakob Raffel, Valentin Mick,<br />

GR Helene Strobach, Reg. Rat GR Franz Karl Widmann und GR Mag. Daniela Kolic (v.li.n.re.).<br />

Gute Schulinfrastruktur muss bleiben!<br />

Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied<br />

plant keinerlei Schulschließungen -<br />

das sind reine ÖVP-Gerüchte - sondern<br />

eine Verbesserung unseres Bildungssystems.<br />

Der Beweis ist ihr Brief (sh. unten) an<br />

alle NÖ-Schulen!<br />

Bildungsministerin<br />

Dr. Claudia Schmied<br />

in <strong>Hollabrunn</strong><br />

Beim Informationsabend Dr. Claudia Schmied „Kleinschulen im<br />

ländlichen Raum“in der Neuen Mittelschule<br />

in <strong>Hollabrunn</strong> präsentierte Bildungsministerin<br />

Dr. Claudia Schmied ihre Vorstellungen<br />

von der Schule der Zukunft.<br />

Sie nutzte die Gelegenheit auch zu einem<br />

Gespräch mit Bez. Vors. Werner Gössl<br />

und den <strong>Hollabrunn</strong>er Stadt- und Gemeinderäten.<br />

Im Jänner 2011 wird die Bildungsministerin<br />

wieder nach <strong>Hollabrunn</strong> kommen, um<br />

mit Eltern, Schülern und Lehrern über die<br />

neue Bildungspolitik zu diskutieren.<br />

Sehr geehrte Frau Direktorin, sehr geehrter Herr Direktor,<br />

sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,<br />

die beste Bildung für unsere jungen Menschen ist mein Anliegen. Ich setze mich dafür ein, dass<br />

es gute Schulen in unserem Land gibt.<br />

In den nächsten Jahren wollen wir in enger Kooperation mit dem Städtebund und dem<br />

Gemeindebund das Angebot an ganztägigen Schulen und Nachmittagsbetreuung <strong>aus</strong>bauen.<br />

Jährlich sind dafür 80 Mio. € <strong>aus</strong> dem Bundesbudget vorgesehen.<br />

Mein Ministerium plant die Verbesserung der Schulen!<br />

Seit einigen Wochen kursieren Meldungen in Niederösterreich, die von geplanten<br />

Schulschließungen berichten. Diese Falschmeldungen sind ganz offensichtlich politisch<br />

motiviert.<br />

Die Schließung eines Schulstandortes im Bereich der Pflichtschulen, insbesondere der<br />

Volksschulen und Hauptschulen ist nur mit Beschluss der Niederösterreichischen<br />

Landesregierung möglich.<br />

Lassen Sie sich bitte nicht verunsichern!<br />

Ich darf Sie darüber informieren, dass seitens des Ministeriums Schulschließungen weder<br />

geplant noch rechtlich möglich sind. Die gute Schulinfrastruktur muss bleiben.<br />

Mit herzlichen Grüßen<br />

PS: Die in Artikeln zitierte „Stellenplanrichtlinie“ bezieht sich auf die Umsetzung des Projektes<br />

„Kleinere Klassen“ und hat zum Ziel, die SchülerInnenzahlen auf maximal 25 zu reduzieren.<br />

- 8 -<br />

1014 Wien Minoritenplatz 5 T +43 (0)1/531 20-5000 F +43 (0)1/533 77-97 claudia.schmied@bmukk.gv.at www.bmukk.gv.at<br />

DVR 0064301


Pensionisten<br />

Soziales<br />

<strong>Nachrichten</strong> <strong>aus</strong><br />

<strong>Hollabrunn</strong><br />

Pensionistenverband<br />

Niederösterreich<br />

Ortsgruppe<br />

<strong>Hollabrunn</strong><br />

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier<br />

Michael Grameld, neuer Vorsitzender<br />

des <strong>Hollabrunn</strong>er Pensionistenverbandes,<br />

freute sich über einen übervollen Saal bei<br />

der Weihnachtsfeier im Sporthotel. In einem<br />

kurzen Jahresrückblick ließ er die<br />

vielfältigen Aktivitäten noch einmal Revue<br />

passieren:<br />

Neben den örtlichen Veranstaltungen waren<br />

Chalkidike (Griechenland), Biograd<br />

(Kroatien), Maria Taferl, die Schallaburg,<br />

das Agrarium in OÖ, das H<strong>aus</strong> des Meeres,<br />

die Firma Adler in Vösendorf und die<br />

Fossilienwelt in Stetten die diesjährigen<br />

Reiseziele. „Aufgrund der vielfältigen Aktivitäten<br />

ist der Mitgliederstand wieder angestiegen,“,<br />

freut sich Grameld.<br />

Unter den Ehrengästen waren neben dem<br />

Pensionisten-Bezirksvorsitzenden Josef<br />

Pfeifer <strong>SPÖ</strong>-Bezirkschef Werner Gössl,<br />

die <strong>Hollabrunn</strong>er Stadt- und Gemeinderäte<br />

sowie die Pensionisten-Ehrenvorsitzenden<br />

Karl Grill und Margret Schleinzer.<br />

Mit Weihnachtsliedern und Adventgedichten<br />

konnten sich die BesucherInnen auf<br />

das bevorstehende Weihnachtsfet einstimmen.<br />

GR Josef Frank, Vors. Michael Grameld, Ilse Pfeifer,<br />

GR Friedich Dechant, Ök.Rat Josef Pfeifer,<br />

StR Ing. Jakob Raffel, GR Helene Strobach, Bez.Vors.<br />

Werner Gössl und GR Franz Karl Widmann (v.li.n.re.)<br />

bei der Weihnachtsfeier<br />

Was wünschen sich viele Menschen<br />

vom Leben, wenn sie älter werden?<br />

Sie wünschen sich Wärme, Geborgenheit<br />

und Aufmerksamkeit. Sie möchten ihr Leben<br />

in Selbstbestimmung nach ihren individuellen<br />

Ansprüchen verbringen.<br />

Doch nach einem Unfall oder einem längeren<br />

Krankenh<strong>aus</strong>aufenthalt kann sich<br />

plötzlich alles ändern und Sie sind auf<br />

einmal auf die Unterstützung anderer<br />

Men¬schen angewiesen. Die MitarbeiterInnen<br />

der Volkshilfe NÖ ermöglichen es,<br />

zuh<strong>aus</strong>e ein Leben nach den eigenen Vorstellungen<br />

zu gestalten.<br />

Die MitarbeiterInnen kommen direkt nach<br />

H<strong>aus</strong>e und stehen täglich zur Seite. Die<br />

HeimhelferInnen packen z.B. im H<strong>aus</strong>halt<br />

mit an und erledigen Besorgungen. Das<br />

Gesundheits- und Krankenpflegepersonal<br />

sichert eine optimale fachliche Pflege. Es<br />

betreut individuell und menschlich in enger<br />

Zusammenarbeit mit dem Arzt.<br />

Es berät gerne zum Thema Pflege, Pflegegeld,<br />

Wundheilung und Ernährung. Die<br />

- 9 -<br />

HOLLABRUNN<br />

H<strong>aus</strong>krankenpflege<br />

Heimhilfe<br />

Kurzzeitpflege<br />

Notruftelefon<br />

Essen zuh<strong>aus</strong>e<br />

Angehörigenberatung<br />

Heilbehelfe<br />

Kinderbetreuung<br />

Tagesmütter<br />

Volkshilfe <strong>Hollabrunn</strong>,<br />

Bahnstraße 3, 2020 <strong>Hollabrunn</strong><br />

Tel.: 02952 / 5278<br />

www.noe-volkshilfe.at<br />

Jederzeit für Sie erreichbar:<br />

0676 / 8676 + die PLZ Ihres Wohnorts<br />

mobilen TherapeutInnen erarbeiten gemeinsam<br />

ein abgestimmtes Trainingsprogramm,<br />

um die KundInnen wieder schnell<br />

auf die Beine zu bringen. Darüber hin<strong>aus</strong><br />

bietet die Volkshilfe NÖ Einrichtungen wie<br />

betreubares Wohnen sowie Tages- und<br />

Kurzzeitpflegezentren.<br />

Die Mitarbeiterinnen sind mit Herz da. Sie<br />

bieten ihre Partnerschaft an, um gemeinsam<br />

die täglichen Her<strong>aus</strong>forderungen zu<br />

meistern und ein selbstbestimmtes Leben<br />

in Sicherheit zu ermöglichen!<br />

Die Volkshilfe NÖ berät gerne über ihre<br />

Angebote:<br />

H<strong>aus</strong>krankenpflege, Heimhilfe, Mobile<br />

Therapie, Essen zu H<strong>aus</strong>e, betreubares<br />

Wohnen und Notruftelefon. Darüber hin<strong>aus</strong><br />

kümmern wir uns in unseren Kinderbetreuungseinrichtungen<br />

und bei Tagesmüttern<br />

um Ihre Enkelkinder. Alle Informationen<br />

gibt es auch im Internet unter<br />

www.noe-volkshilfe.at<br />

Wählen Sie 0676/ 8676 2057<br />

und Sie werden mit Ihrem Bezirksbüro<br />

verbunden.


<strong>Nachrichten</strong> <strong>aus</strong><br />

<strong>Hollabrunn</strong><br />

„Der Rotstift“<br />

Lesermeinungen<br />

In dieser Kolumne veröffentlichen wir Meinungen, Kritik, Anregungen<br />

und Vorschläge von GemeindebürgerInnen<br />

Leserbrief<br />

Soziales<br />

Weihnachtsgeschenke<br />

für Frauen und Kinder<br />

„Wir in <strong>Hollabrunn</strong>“<br />

Wir in HL müssten eigentlich ziemlich<br />

fit sein. Unsere Stadtplanung und das<br />

Marketing-Management hält uns nämlich<br />

ganz schön auf Trab.<br />

Ein EKZ um den Interspar lädt zum Kaufen<br />

ein. Ein weiteres EKZ entsteht auf<br />

dem Gelände der ehemaligen Huber-Fabrik.<br />

Ein weiteres EKZ muss her auf dem<br />

Stenzl-Areal. Und auf dem Volksfestgelände<br />

haben wir den Regionen-Shop.<br />

Schließlich haben wir das „Land um HL“<br />

auf unsere Fahnen geschrieben. Abseits<br />

des allgemeinen Rummels sollen die<br />

Produkte unserer Bauern aber offenbar<br />

ein Geheimtipp bleiben.<br />

Wenn man also oft genug ein Sparschwein<br />

schlachten kann und außer<br />

unentwegt einzukaufen keine anderen<br />

Bedürfnisse hat, könnte man in HL von<br />

EKZ zu EKZ eilen und bliebe fit.<br />

Weil aber viele unserer Mitbürger der Bequemlichkeit<br />

frönen und gerne <strong>aus</strong> dem<br />

Auto ins nächste Geschäft fallen, müssen<br />

Parkplätze her - noch mehr. Auf dem<br />

Hauptplatz geht nichts mehr – wiewohl<br />

man die Stadtgemeinde planieren könnte<br />

(für ein Parkh<strong>aus</strong>, warum sonst?).<br />

Vereinzelt haben noch Bäume überlebt<br />

– die wird man demnächst auch noch<br />

umsäbeln. Rasch und unbürokratisch, wie<br />

schon mancherorts erfolgreich durchgeführt.<br />

Wer braucht Schattenspender<br />

im Sommer? Man kann sich ja unter ein<br />

Auto legen.<br />

Sollte jemand auf den Gedanken kommen,<br />

wenig Verkehrslärm, Grünzonen<br />

und ein soziales Miteinander wären für<br />

die Stadt der Zukunft wünschenswert,<br />

so muss man nicht an HL denken. Hier<br />

gibt es dafür ein Seniorenheim und einen<br />

Kindergarten zwischen Parkplätzen!<br />

Kritik bezüglich Verkehrslärm und<br />

Feinstaubbelastung ist unangebracht,<br />

denn: ältere Menschen hören sowieso<br />

etwas schlechter und atmen nicht mehr<br />

so lange.<br />

Und die Lungen der Kinder müssen sich<br />

eben anpassen - falls sie nicht beizeiten<br />

unter die Räder der Autos auf Parkplatzsuche<br />

kommen.<br />

Aber die zukünftigen EKZ haben auch<br />

durch<strong>aus</strong> ihre Vorteile. Schnell sind hier<br />

Arbeitsplätze geschaffen. Die Börserl<br />

der Arbeitnehmer werden zwar spärlich<br />

gefüllt, dafür ist man sie rasch wieder los.<br />

Mehrere Male wurden zukunftsweisende<br />

Vorschläge vorgebracht. Sie scheinen den<br />

Verantwortlichen die Rede verschlagen<br />

zu haben. Bis heute trutzen sie wehrhaft<br />

kreativen Ideen!<br />

Seit der letzten Wahl wandelt der Rat<br />

der Weisen, gehüllt in den Mantel des<br />

Schweigens, auf unergründlichen Pfaden.<br />

Die <strong>Hollabrunn</strong>er Stadtregierung kommt<br />

dem märchenhaften Dornröschenschlaf<br />

von 100 Jahren gefährlich nahe!<br />

Wir in HL brauchen die Entwicklung<br />

unserer Stadt nicht den Plänen einiger<br />

Weniger zu überlassen und sollten endlich<br />

wach werden, kritisch mitdenken und<br />

Demokratie einfordern.<br />

-10 -<br />

Elisabeth Riedl, Helene Dechant, Christa<br />

Bauda, GR Helene Strobach und Mag. Gabriella<br />

Burkhart (v.li.n.re.) bei der Geschenkübergabe<br />

Die <strong>SPÖ</strong>-Frauen überbrachten dem H<strong>aus</strong><br />

der Frauen in <strong>Hollabrunn</strong> für die Kinder<br />

Weihnachtsgeschenke (Bastelsachen,<br />

Bücher und Spielzeug). Die Bewohnerinnen<br />

des Frauenh<strong>aus</strong>es mit ihren Kindern<br />

freuen sich Spenden aller Art, besonders<br />

über Kosmetikartikel, Kleidung, Spiel- und<br />

Bastelsachen und Bücher in russischer<br />

Sprache.<br />

Der Verein hat in Zusammenarbeit mit<br />

den Frauen ein Kochbuch mit internationalen<br />

Rezepten gestaltet. Dieses ist<br />

auch im Weltladen <strong>Hollabrunn</strong> erhältlich.<br />

Dieser Erlös kommt dem Frauenh<strong>aus</strong> zu<br />

Gute. Wenn die Frauen diese Einrichtung<br />

verlassen, benötigen sie diverse Einrichtungsgegenstände.<br />

Die Leiterin der Frauenh<strong>aus</strong>es Mag. Gabriella<br />

Burkhart bedankte sich im Namen<br />

der Frauen und Kinder für die Spenden.<br />

Für Anfragen steht Gemeinderätin Helene<br />

Strobach, Tel. Nr. 02952/2875 oder<br />

0650/5138332 gerne zur Verfügung.


Bildung<br />

Steuerkampagne<br />

<strong>Nachrichten</strong> <strong>aus</strong><br />

<strong>Hollabrunn</strong><br />

2011 wird das Jahr der Bildungsreform<br />

Bundeskanzler<br />

Werner Faymann<br />

„Bildungsexperten und Bevölkerung<br />

sind bei der Einführung<br />

der gemeinsamen<br />

Schule der 10- bis 14jährigen<br />

unserer Meinung“.<br />

Das schlechte Abschneiden Österreichs<br />

bei der PISA-Studie 2009<br />

(von 34 getesteten OECD-Staaten<br />

ist Österreich auf Platz 31 bei der<br />

Leseleistung) zeigt: Die <strong>SPÖ</strong>-Bildungsreform<br />

muss zügig fortgesetzt<br />

werden.<br />

„Konzepte sind genug gewechselt.<br />

2011 muss das Jahr der Entscheidungen<br />

sein“, bekräftigt Bundeskanzler<br />

Werner Faymann, der vor allem<br />

auf eine frühe Einführung der gemeinsamen<br />

Schule der 10- bis 14-Jährigen<br />

als einen der „wichtigsten B<strong>aus</strong>teine<br />

für eine bessere Bildung“ pocht.<br />

„Die <strong>SPÖ</strong> NÖ nimmt die Sorgen und<br />

Ängste der Menschen ernst - und das<br />

Ergebnis der Unterschriftenaktion für<br />

mehr Steuergerechtigkeit in NÖ gibt<br />

uns Recht: 36.439 NiederösterreicherInnen<br />

haben unsere Forderungen unterstützt<br />

und täglich erhalten wir weitere<br />

Unterschriften“, freut sich LHStv.<br />

Dr. Sepp Leitner über das Ergebnis<br />

der Kampagne „Wir wollen eine faire<br />

Zukunft - darum ein gerechtes Steuersystem“,<br />

die von vier Hauptthemen<br />

getragen wurde: Höhere Steuern für<br />

Super-Reiche, Steuern für SpekulantInnen,<br />

Einführung einer Solidarabgabe<br />

für Banken und keine Spekulationen<br />

mit Steuergeld.<br />

Schulterschluss<br />

der konstruktiven Kräfte<br />

Bildungsministerin Claudia Schmied<br />

appelliert an alle Verantwortlichen, die<br />

gestarteten Reform-Maßnahmen über<br />

Parteigrenzen hinweg nun entschlossen<br />

und gemeinsam fortzusetzen: „Wir<br />

müssen für die Bildung einen Schulterschluss<br />

der konstruktiven Kräfte<br />

abseits parteipolitischer Taktik bilden.“<br />

Die Zeit der Umsetzung sei gekommen,<br />

betonte Schmied, die ein 10-<br />

Punkte-Programm mit den wichtigsten<br />

Handlungsfeldern für eine bessere Bildung<br />

präsentierte.<br />

Der Ausbau der Neuen Mittelschule,<br />

frühzeitige Sprachförderung, das Forcieren<br />

der ganztägigen Schul-Angebote<br />

und die Verbesserung der Ausund<br />

Fortbildung der Lehrerinnen und<br />

Lehrer stehen dabei im Mittelpunkt.<br />

Mehr als 5.400 FunktionärInnen in allen<br />

573 Gemeinden Niederösterreichs<br />

haben die Aktion mit großem Engagement<br />

weitergetragen: Die <strong>SPÖ</strong>-FunktionärInnen<br />

haben vom Aktionsstart H<strong>aus</strong>besuche<br />

absolviert und bei fast 150<br />

Aktionen mehr als 36.000 Menschen unsere<br />

Forderungen näher gebracht. Etwa<br />

ein Drittel der Unterschriften ist von der<br />

FSG in den Betrieben gesammelt wurde<br />

Bildung kein Thema<br />

für politisches Hick-Hack<br />

PISA zeigt deutlich, dass das<br />

schlechte Abschneiden Österreichs<br />

auch damit zusammenhängt, dass<br />

unser Bildungssystem soziale Faktoren<br />

noch verstärkt. Ein Grund dafür<br />

ist die frühe Trennung der Kinder<br />

mit zehn Jahren, die überwiegend<br />

vom sozialen Hintergrund bestimmt<br />

wird. Alle Experten bezeichnen die<br />

frühe Selektion der Kinder in unserem<br />

Schulsystem als Fehler, die<br />

besten Schulsysteme der Welt haben<br />

diese bereits abgeschafft.<br />

Die ÖVP soll ihre Blockade-Haltung<br />

bei der gemeinsamen Schule aufgeben.<br />

Bildung und Schule sind keine<br />

geeigneten Themen für das politische<br />

Hickhack, das die ÖVP immer<br />

veranstaltet, wenn es um Reformen<br />

in der Bildung geht.<br />

36.439 Unterschriften für ein gerechteres Steuersystem!<br />

Danke für t<strong>aus</strong>ende Unterschriften!<br />

Bundesgesch.Führer Günter Kräuter, LH-Stv. Dr. Sepp<br />

Leitner, Bundeskanzler Werner Faymann, Bundesgesch.<br />

Führerin Laura Rudas, Landesgesch.Führer Günter Steindl<br />

-11 -<br />

- t<strong>aus</strong>ende ArbeitnehmerInnen haben<br />

die <strong>SPÖ</strong> Kampagne unterstützt.<br />

Im Budgetentwurf der Bundesregierung<br />

haben drei der vier Forderungen<br />

der <strong>SPÖ</strong> NÖ Eingang gefunden – nämlich<br />

die Besteuerung von Superreichen<br />

(Stiftungsbesteuerung: von 12,5% auf<br />

25% angehoben), die Solidarabgabe<br />

bei Banken und die Steuer für SpekulantInnen<br />

(Spekulationsfrist beseitigt).<br />

Die <strong>SPÖ</strong> NÖ wird sich weiterhin für ein<br />

Verbot von Spekulation mit öffentlichen<br />

Geldern und eine gerechteres Steuersystem<br />

stark machen. Denn eines ist<br />

klar: die 36.439 Unterstützungserklärungen<br />

haben deutlich gemacht, dass<br />

die Bevölkerung hinter den Forderungen<br />

der <strong>SPÖ</strong> NÖ steht und der Wunsch<br />

nach einer fairen Zukunft das Thema<br />

Nummer eins ist!


<strong>Nachrichten</strong> <strong>aus</strong><br />

<strong>Hollabrunn</strong><br />

Termine<br />

Weihnachtliches<br />

Kinderfaschingsfest<br />

Sa., 29.01.2011<br />

um 14.00 Uhr<br />

Gasth<strong>aus</strong> Rammel,<br />

<strong>Hollabrunn</strong>, Lothringerplatz<br />

Animationsprogramm mit den<br />

Kinderfreunden <strong>Hollabrunn</strong>.<br />

Jedes Kind erhält einen<br />

Krapfen und ein Getränk.<br />

Eintritt freie Spende!<br />

<strong>SPÖ</strong>-Bezirksball in Retz<br />

Sa, 19. Febr. 2011<br />

Hotel Althof<br />

Beginn:<br />

Musik:<br />

20.30 Uhr<br />

„Sunny Hills“<br />

Vorverkauf: 12,--<br />

Abendkassa: 16,--<br />

Kartenvorverkauf und<br />

Tischbestellungen bei:<br />

StR Alfred Kliegl<br />

Tel. 664/1842317,<br />

e-mail: alfred.kliegl@gmx.at<br />

<strong>SPÖ</strong> <strong>Hollabrunn</strong><br />

Tel. 02952/2175,<br />

e-mail:hollabrunn@spoe.at<br />

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<br />

Vorankündigung<br />

Frühjahrs-Flohmarkt<br />

16.03. - 19.03.2011<br />

in der<br />

<strong>SPÖ</strong>-Bezirksgeschäftsstelle,<br />

2020 <strong>Hollabrunn</strong>, Koliskoplatz 5<br />

Wandertag<br />

So. 05.06.2011<br />

Wanderroute wird<br />

rechtzeitig bekanntgegeben.<br />

Einsame Weihnacht<br />

Hell strahlen viele Lichter,<br />

Freude schaut <strong>aus</strong> den Gesichtern.<br />

Doch ich bin einsam unterm Weihnachtsbaum,<br />

träume einen schönen Traum.<br />

Wäre doch so gern bei Dir,<br />

doch leider sitze ich alleine hier.<br />

Stille, nichts als Ruhe in dieser Nacht,<br />

als wäre Weihnachten nur für uns gemacht.<br />

Die Engel im Himmel werden an Deiner Seite sein,<br />

so weiß ich, zu Weihnachten bin ich nicht ganz allein.<br />

Weihnachtliche Nächte heller Kerzen<br />

und der Kinder Glückseligkeit!<br />

So wünsche ich vom ganzen Herzen<br />

eine strahlend-schöne, besinnliche Zeit!<br />

Das Christkind<br />

Das Christkind ging durch den Winterwald,<br />

es war schon dunkel und ihm war`s kalt.<br />

Es trug verschnürt im großen Sack,<br />

die schönsten Geschenke huckepack.<br />

Zu den braven Kindern auf den Weg<br />

lief es über Hügel, Tal und Steg.<br />

Was im Sack war, darf ich nicht sagen,<br />

Ihr werdet es sehen in ein paar Tagen.

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