Meierhofgelände - Marktgemeinde Groß-Schweinbarth
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Datum:<br />
Ort:<br />
Moderation:<br />
„<strong>Groß</strong>-<strong>Schweinbarth</strong> 2030“<br />
BürgerInnenbeteiligungsprozess<br />
Protokoll Workshop I<br />
MEIERHOFGELÄNDE<br />
25. Mai 2012, 17:00 bis 20:00 Uhr<br />
Meierhof <strong>Groß</strong>-<strong>Schweinbarth</strong><br />
RaumRegionMensch – DI Michael Fleischmann, Elisabeth Knasmillner
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BEGRÜSSUNG UND EINLEITUNG<br />
Herr Bürgermeister Helmut Brandtner begrüßt die Anwesenden und bedankt sich für das<br />
große Interesse am Beteiligungsprozess. In der Sitzung des Gemeinderates am 15. März<br />
wurde beschlossen, dass Themen der zukünftigen Entwicklung von <strong>Groß</strong>-<strong>Schweinbarth</strong><br />
gemeinsam mit den BürgerInnen bearbeitet werden sollen. Bürgermeister Brandtner<br />
übergibt das Wort an das ModeratorInnenteam.<br />
BLICK AUF DEN GESAMTPROZESS „GROß-SCHWEINBARTH 2030“<br />
Nach der Begrüßung und Einleitung durch DI Michael Fleischmann gibt es einen kurzen<br />
Überblick über den gesamten Beteiligungsprozess sowie eine Übersicht über den ersten<br />
Workshop „<strong>Meierhofgelände</strong>“.<br />
ZIELE UND ANGESTREBTE ERGEBNISSE<br />
Das Ziel dieser BürgerInnenbeteiligung ist einerseits eine Entscheidungsgrundlage für die<br />
Positionierung und Nutzung des Meierhofes <strong>Groß</strong>-<strong>Schweinbarth</strong> zu erarbeiten und<br />
andererseits gemeinsam mit den BürgerInnen für die nächsten Jahre ein Leitbild zu<br />
erstellen, in welche Richtung sich die Gemeinde hin entwickeln soll.<br />
<strong>Groß</strong>-<strong>Schweinbarth</strong>er BürgerInnen gestalten ihren Lebensraum<br />
Beteiligte arbeiten an<br />
unterschiedlichen Handlungsfeldern<br />
Nutzungsüberlegungen für das<br />
<strong>Meierhofgelände</strong><br />
Erstellung eines festgeschriebenen<br />
Leitbildes für die zukünftige<br />
Entwicklung der <strong>Marktgemeinde</strong> <strong>Groß</strong>-<br />
<strong>Schweinbarth</strong><br />
Das Leitbild ist die Beschreibung der<br />
Vision und die Definition des Weges<br />
dorthin.
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GEPLANTE PROZESSDAUER<br />
Für den gesamten Beteiligungsprozess sind insgesamt 3 Workshops geplant.
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MEIERHOFGELÄNDE<br />
Wie wollen wir zukünftig das <strong>Meierhofgelände</strong> verstärkt für „uns“<br />
nutzen?<br />
Ist – Stand<br />
Gesamte Fläche ca. 10.000 m² (Gemeindebesitz)<br />
Bebaute Fläche ca. 2.130 m²<br />
Innenhof ca. 2.390 m²<br />
Nutzbare unbebaute Fläche ca. 5.500 m²<br />
Gebäude .399 und 193 stehen unter Denkmalschutz<br />
Derzeitige Nutzungen: Museum, Heurigenbetrieb, Sommerszene<br />
Ergänzungen durch Hofkeller und vorgelagerte Flächen möglich
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WAS BEDEUTET DER MEIERHOF FÜR MICH PERSÖNLICH, WAS VERBINDE ICH<br />
DAMIT?<br />
Der Meierhof hat für jede / für jeden unterschiedliche Bedeutung. Was verbinde ich<br />
persönlich mit dem Meierhof, welche Erinnerungen habe ich (als Kind, als Zugezogene/r,<br />
früher, jetzt,…)<br />
Die TeilnehmerInnen schreiben vorerst Persönliches auf Kärtchen und tauschen sich<br />
anschließend in Dreier-Gruppen darüber aus. Im Plenum berichten einige über persönliche<br />
Erinnerungen, Ist Stand und Visionen.
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GRUPPENARBEIT<br />
In sieben Kleingruppen<br />
diskutieren und erarbeiten die TeilnehmerInnen Vorschläge<br />
darüber, wie zukünftig das <strong>Meierhofgelände</strong> genutzt werden könnte. Als Arbeitsgrundlage<br />
stehen Pläne auf Pinnwänden zur Verfügung.
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PRÄSENTATION DER GRUPPENERGEBNISSE<br />
Im Rundgang werden die einzelnen Ergebnisse der gesamten Gruppe vorgestellt.<br />
Gruppe I<br />
Zusammenfassung<br />
Gemeindeamt, Gastronomie, Betreutes Wohnen / mit der Gastronomie können sowohl der<br />
Kindergarten als auch die BewohnerInnen der Betreuten Wohnanlage versorgt werden.<br />
Die Räume dazwischen als Multifunktionsraum für die Gemeinde nutzbar machen z.B. für<br />
Jugendliche.<br />
Ein Teil der Gruppe pe ist der Ansicht, dass das Ensemble erhalten bleiben muss / wenn drei<br />
Kindergartengruppen á 800 m² hier entstehen, wäre viel verbaut / anderseits wäre das<br />
Thema Kindergarten und Denkmalschutz zu vereinen, eine spannende Idee, wenn sie<br />
lösbar ist.<br />
Wohnen und Veranstaltungen vertragen sich nicht / entweder Veranstaltungszentrum oder<br />
Gemeindezentrum.
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Gruppe II<br />
Zusammenfassung:<br />
Gastronomie ist wichtig / nur rein mit Kultur zu wenig Einnahmen;<br />
Für Gastronomie vorne Parkplätze (1000 m²)<br />
für 50 – 70 Autos / Gaststätte mit<br />
Fremdenzimmern;<br />
Nachmittagsbetreuung mit Spielbereich / bei Bedarf (zukünftig) einen neuen<br />
Kindergarten;<br />
Den Hofkeller weiter für Veranstaltungen der Gemeinde, Hochzeiten etc. nutzen
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Gruppe III<br />
Zusammenfassung:<br />
Grundsätzlich war die Überlegung, es soll ein Veranstaltungszentrum bleiben, so wie<br />
bisher / Diskussion darüber eine ganzjährige Nutzung anzustreben;<br />
Kindergarten mit Turnhalle / Standort und Ausführung sollte mit Architekten und<br />
Raumplanern überlegt werden;<br />
Ganz wichtig ist die Gastronomie / zwei Schienen –heimische Produkte vermarkten / der<br />
Heurige und der Ausschank so ähnlich wie bisher / zusätzlich Gastronomie, die auch<br />
gegebenenfalls Kindergarten, SeniorInnen (SeniorInnenwohnungen) versorgt;<br />
Gemeindeamt in bestehende Räumlichkeiten / gleichzeitig überlegen – was mit dem<br />
jetzigen Gemeindeamt passiert (Dorfmitte!);
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<strong>Groß</strong>e Zustimmung in der Gruppe, dass das Areal für Kindergarten, Grünfläche und<br />
Turnhalle geeignet wäre / besser als Wohnungen – Veranstaltungen / Events eher<br />
Konflikte mit Wohnnutzung;<br />
Gehen auch davon aus, dass Eventkultur zunimmt / stimmungsvolle Räume für<br />
Hochzeiten, Familienfeiern etc. gesucht sind / geschlossenes, schönes historische<br />
Ensemble bietet sich dafür an (Hochzeitsnacht in der Kutscherwohnung);<br />
Gruppe IV<br />
Zusammenfassung:<br />
Gastro im Bereich Hofkeller;<br />
Fläche könnte für Kindergarten, Schule, Turnen und als Freizeitbereich verwendet werden<br />
/ Zugang zur Schule von hinten / Schulgebäude (zukünftig – falls irgendwann nicht mehr<br />
geht - als Wohngebäude nutzen / auch Wohnungen für SeniorInnen vorsehen;<br />
Parkplätze für Heurigen, Gastro, Schule und Kindergarten;<br />
Über das Thema Wohnbau konnten wir uns in der Gruppe nicht einigen / Argumente dafür<br />
und dagegen / Veranstaltungszentrum und Wohnen? ;
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Weitere Überlegungen – Gemeindeamt hierher verlegen und das jetzige Gemeindegebäude<br />
abreißen und zum Kindergartengebäude dazu nehmen (Lösung für Arzt überlegen) oder<br />
den Kindergarten im Areal des <strong>Meierhofgelände</strong>s neu bauen und das Gemeindeamt am<br />
Standort des derzeitigen Kindergartens;<br />
Gruppe V
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Zusammenfassung:<br />
räumliche Anordnung haben wir ausgelassen / ExpertInnen damit beauftragen / Ideen für<br />
das Gelände sind uns für die Umsetzung am Gelände wichtig;<br />
das Konzept Meierhof und Hofkeller soll eine Einheit sein / Verbindung vom<br />
<strong>Meierhofgelände</strong> zum Hofkeller / evtl. Meierhofgasse zumachen und dadurch gesamte<br />
Areal nutzbar machen;<br />
schöner Gastronomiebetrieb täglich geöffnet /<br />
ausgebauter Heuriger inklusive einen<br />
Bauernladen mit regionalen Produkten (z.B. Wildschweinprodukte, Lederprodukte,…) /<br />
Touristische Nutzung – wie Radverleih mit E-Fahrrädern / kleingewerbliche ewerbliche Strukturen - so<br />
Art Gründerzentrum / Handlungsbetriebe, Geschäftslokale suchen, die hier ansiedeln;<br />
örtliches Veranstaltungszentrum im Meierhof, private Veranstaltungen im Hofkeller /<br />
Hofkeller als Veranstaltungszentrum mit zwei Veranstaltungsebenen;<br />
auch überregionale e Nutzung / nicht nur Veranstaltungen für <strong>Groß</strong>-<strong>Schweinbarth</strong> sondern<br />
auch in einem größeren Ausmaß (Konzerte, Ausstellungen)<br />
Vereinslokalitäten z.B. für Musikverein, Musikschule inklusive Konzerträumlichkeiten,<br />
generationsübergreifende Treffpunkte (60+), einen Tanzsaal für jüngere Generationen<br />
oder ein Mutter Kind Treff;<br />
Kindergarten mit Nachmittagsbetreuung / Gemeindeamt - wenn es sich Platzmäßig noch<br />
ausgeht;<br />
Am Hauptplatz eher Arzt mit einem Therapiezentrum erweitern / Betreutes Wohnen in<br />
Zentrumsnähe ansiedeln;
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Gruppe VI
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Zusammenfassung:<br />
In bestehende Gebäude:<br />
Vergrößerung des bestehenden Heurigenbetriebes / mehr WC´s installieren;<br />
Kommunikationsraum für alle nutzbar / Treffen für die 60+ Generationen / Bereich für<br />
kleine Ausstellungen und Veranstaltungen / einen Bauernladen;<br />
Freie Fläche:<br />
Gemeindeamt / Wohnungen für Jung und Alt / Startwohnungen für Jungfamilien /<br />
Kindergarten mit Grünfläche / ausreichende Parkflächen;<br />
Innenhof:<br />
Kleinen Zubau für Veranstaltungen / Sommerszene soll bestehen bleiben;<br />
Im Hofkeller ganztägige Gastronomie / Parkmöglichkeiten – Zufahrt von hinten schaffen;
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Gruppe VII<br />
Zusammenfassung:<br />
Waren uns einig darüber, dass Wohnen und Veranstaltungsgelände nicht<br />
zusammenpassen;<br />
Nutzung der bestehenden Räumlichkeiten:<br />
Überlegung Gemeindeamt? (Hauptplatz ist auch wichtig – wir haben ein schönes<br />
Zentrum); Ausstellungsräume etablieren;<br />
Ganz wichtig – Gastronomie oder Café mit Gastgarten - schönes Ambiente;<br />
Temporäres Partyzelt aufstellen / für örtliche Vereine wie Sportverein, Feuerwehr,<br />
Sommerszene usw.<br />
Dachboden im Hofkeller ausbauen / schönen, großen nutzbaren Veranstaltungsraum für<br />
unterschiedliche Nutzungen, fix installierte Gastronomie im Erdgeschoss;<br />
Freie Fläche: Kindergartengruppen / Parkplätze;
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FORMULIEREN DER LEITSÄTZE<br />
Nach dem Rundgang und den Präsentationen finden sich die Kleingruppen noch einmal<br />
zusammen und formulieren jeweils einen Leitsatz für die zukünftige Nutzung des<br />
<strong>Meierhofgelände</strong>s. Die Ergebnisse aus den „gehörten“ Präsentationen werden in die<br />
Gruppe mitgenommen. mmen.<br />
Der Meierhof <strong>Groß</strong>-<strong>Schweinbarth</strong> ist …<br />
KOMMUNIKATIONSZENTRUM FÜR JUNG UND ALT<br />
MIT WIRTSCHAFTLICHER UND KULTURELLER BELEBUNG<br />
Der Meierhof <strong>Groß</strong>-<strong>Schweinbarth</strong> ist …<br />
EINE WOHLFÜHLOASE, HLOASE, KOMMUNIKATIONS- UND VERANSTALTUNGSZENTRUM FÜR ALLE<br />
GENERATIONEN!<br />
Der Meierhof <strong>Groß</strong>-<strong>Schweinbarth</strong> ist …<br />
BELEBT UND MUSS BELEBT BLEIBEN!<br />
UNSER: KULTUR / ORTSZENTRUM!<br />
AUSHÄNGESCHILD<br />
WOHN- UND KULTURZENTRUM<br />
Der Meierhof <strong>Groß</strong>-<strong>Schweinbarth</strong> ist …<br />
EIN „BELEBTER“ ORT DER ZUSAMMENKUNFT<br />
Der Meierhof <strong>Groß</strong>-<strong>Schweinbarth</strong> ist …<br />
KOMMUNIKATIONSZENTRUM IONSZENTRUM ALLER GENERATIONEN
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Der Meierhof <strong>Groß</strong>-<strong>Schweinbarth</strong> ist …<br />
EIN MUTIGER VERSUCH, ALTES ZU ERHALTEN UND MODERNES ZUKUNFTSTAUGLICH ZU<br />
VERBINDEN, UM EIN PULSIERENDES GENERATIONEN – ÜBERGREIFENDES – AUCH FÜR<br />
GÄSTE OFFENES ZENTRUM ZU SCHAFFEN<br />
Der Meierhof <strong>Groß</strong>-<strong>Schweinbarth</strong> ist …<br />
EIN WOHLFÜHLORT FÜR GENERATIOEN IMMERFORT!
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WIE GEHT ES WEITER?<br />
Das Ergebnis des Workshops „<strong>Meierhofgelände</strong>“ wird thematisch geordnet und ein Entwurf<br />
als Grundlage für die Arbeit in der Zusammenschau (13. Juli) vorbereitet.<br />
TERMINVORSCHAU<br />
Workshop II, 15. Juni 2012<br />
Bevölkerung und Soziales<br />
Wirtschaft und Landwirtschaft<br />
Kultur, Tourismus und Freizeit<br />
Workshop III, 13. Juli 2012<br />
Zusammenschau