Grossartiges Abstimmungsergebnis - Schweizer Blasmusikverband

windband.ch

Grossartiges Abstimmungsergebnis - Schweizer Blasmusikverband

mit Maestro

19-2012 101. Jahrgang www.windband.ch 15. Oktober 2012

unisono

Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik Le magazine suisse de musique pour vents

La revista svizra da musica instrumentala La rivista svizzera dimusica bandistica

Gratis /Gratuit /Gratuito

Gratis /Gratua /

■ download /depuis /italienisch:

www.windband.ch

Harmonie

Fascinating

Swiss Wind-Music

Geschenk des SBV – 150-Jahr-Jubiläum 2012

Cadeau de l‘ASM – centcinquantenaire 2012

Regalo dell‘ABS – anniversario 150 anni 2012

Regal da l‘USM – anniversari 150 onns 2012

Pepe Lienhard

Arrangeur Komponist Gilbert Tinner

Sponsored by Basel Tattoo Charity

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www.windband.ch

Grossartiges Abstimmungsergebnis

Votation, concours, spectacle: l’automne a été faste pour lemonde suisse des vents

Votazione, concorso, spettacolo: l’autunno èfavorevole per la musica bandistica


Unser langjähriger Dirigent hat

entschieden, per Sommer 2013 einer

motivierten und begabten

Nachfolge eine besondere Gelegenheit

am Dirigentenpult unseres Vereins zu bieten: Wir sind eine begeisterungsfähige,

christlich ausgerichtete Brass Band mit rund 30 Aktivmitgliedern

und spielen Literatur der 1. /2.Stärkeklasse.

Wir proben jeden Freitag (Zusatzproben Mittwoch). Weitere Angaben

finden sich auf unserer Homepage unter http://www.bbflaach.ch.

Sind Sie musikalisch kompetent, enthusiastisch und können uns

musikalisch fördern und fordern, sonehmen Sie ohne zu zögern mit

uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf Ihren Anruf bzw. Ihre

Bewerbung an:

Andreas Meyer, Präsident Musikkommission,

Mülihalde 68, 8484 Weisslingen.

Tel. P052/384 18 03 oder G052/397 03 10

E-Mail: andreasmeyer@bluewin.ch

Nach 12-jähriger und erfolgreicher

Zusammenarbeit verlässt uns unser Dirigent

auf Ende dieses Jahres. Aus diesem

Grund suchen wir per Januar 2013 eine/n

Dirigentin/Dirigenten

Wir - sind ein aufgestelltes Jugendblasorchester mit 38 Mitgliedern

-sind aufgeteilt indie Junior und Young Harmonists

-proben jeweils am Montag von 18.00 bis 19.30 Uhr

-organisieren jährlich unser Musiklager inVisperterminen/VS

-suchen die musikalische Herausforderung

-haben uns für das Schweizerische Jugendmusikfest 2013

in Zug angemeldet

Sie

- haben interessante Ideen

-können begeistern und motivieren

-haben evtl. bereits Erfahrungen mit einer Jugendmusik gesammelt

-arbeiten gerne mit jungen Musikantinnen und Musikanten

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme:

Jugendblasorchester Young Harmonists, Peter von Burg-Jaun,

Fluhackerstrasse 9, 4710 Balsthal/SO. 079 239 4236, peter.vonburg@ggs.ch,

www.konkordia-balsthal.ch

Musikgesellschaft Dottikon

Wir suchen per 1. August 2013 eine/n

Dirigentin /Dirigenten

•Wir sind innovativ

•lieben Unterhaltungsmusik und Parademusik mit Evolutionen

•nehmen regelmässig anWettbewerben teil

•spielen mit 38Mitgliedern in der 2.Klasse Harmonie

•proben amDienstag (Zusatzprobetag Donnerstag)

Ein ausführliches Porträt unseres Vereins finden Sie unter

www.mg-dottikon.ch

Auf Ihre Bewerbung bis 10. November 2012 freut sich:

Kurt Grossmann, Haushalde 11,5605 Dottikon

E-Mail: praesi@mg-dottikon.ch

Musikgesellschaft

Walperswil

www.mgwalperswil.ch

Wir suchen ab Januar 2013 eine/n motivierte/n

Dirigentin /Dirigenten

Es erwartet Sie ein aktiver Dorfverein mit 42 Mitgliedern, davon sehr viele

junge Musikanten/innen. Wir spielen inder 2. Stärkeklasse Harmonie.

Unser Hauptprobetag ist der Freitag. Die Zusatz- und Registerproben finden

jeweils amDienstag statt.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung.

Kontaktaufnahme: Präsident, Thomas Mathys, Bühlstr. 18, 3272 Walperswil,

079 214 59 44, thomas.mathys@evard.ch

Wir sind ein motivierter Musikverein mit 35 Mitgliedern

und spielen in der 3. Stärkeklasse Harmonie.

Auf Januar 2013 suchen wir eine/n engagierte/n

Dirigentin/Dirigenten

Proben finden jeweils am Dienstag, Zusatzproben am

Donnerstag statt. Infos: www.mgworben.ch

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung an: Musikgesellschaft

Worben, 3252 Worben. Daniel Nyffenegger, Präsident,

erteilt gerne weitere Auskünfte: Telefon 076 526 21 92 oder

nyffenegger.daniel@mgworben.ch

Per Januar 2013 oder nach

Vereinbarung suchen wir

eine/einen Dirigentin/Dirigenten

Wir sind ein motivierter Musikverein mit 23 Mitgliedern und spielen

in der Harmoniebesetzung inder 3. Stärkeklasse.

Wir suchen eine engagierte Persönlichkeit, die es versteht, uns mit

Freude, Spass und der nötigen Musikalität zu fördern. Sie haben

als junger Beginner oder bewährter Meister die gleiche Chance, unser

motivierender Chef zuwerden.

Wir sind vielseitig interessiert und seit über 115 Jahren im Dorf integriert.

Unser Probetag ist der Dienstag von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr

– Zusatzproben sind jeweils nach Bedarf amFreitag.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann möchten wir Sie gerne

kennen lernen. Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte anunsere

Präsidentin: Vreni Kleiner, Im Tobel 21, 8706 Feldmeilen,

Telefon: 044/923 34 68, vreni.kleiner@mvherrliberg.ch

Weitere Informationen finden Sie unter www.mvherrliberg.ch

Wir suchen per Januar 2013

oder nach Vereinbarung eine/n

Dirigentin/Dirigenten

www.musikverein-merenschwand.ch

Sie möchten auch unkonventionelle Musikprojekte verwirklichen?

Sie sind offen fürein breites musikalisches Repertoire?

Sie können Erwachsene wie auch Jugendliche motivieren, fordern und

fördern?

Dann sind Sie vielleicht unser nächster Dirigent, unsere nächste Dirigentin.

Wir sind ein junger Verein mit 30 Mitgliedern und spielen inder

2. Stärkeklasse Harmonie. Unser Probetag ist der Dienstag und/oder Freitag.

Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nichtund rufen Sie uns an.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns, Sie kennenzulernen.

Musikverein Merenschwand, Nicole Schüepp, Erlenmoosstrasse 7,

5636 Benzenschwil

Tel. 056 631 23 45, E-Mail: niki.schueepp@bluewin.ch

Jugendmusik Unterer Rechter Zürichsee

50 Musikantinnen und Musikanten des Jugendblasorchesters

und des Aspirantenspiels suchen per August 2013 eine/n neue/n

Dirigentin/Dirigenten

Sie

•haben eine fundierte musikpädagogische Ausbildung

•haben wenn möglich bereits Erfahrung imJugendmusikbereich

•sind jung, dynamisch und innovativ

•können bevorzugt amFreitagabend die Proben leiten

Ihre Bewerbungsunterlagen schicken Sie gerne per E-Mail an

info@jumurz.ch oder an folgende Adresse: Jugendmusik Unterer

Rechter Zürichsee, Postfach 1277, 8700 Küsnacht.

Für weitere Infos Tel. 044 910 60 50 (Claudia Reinhardt, Präsidentin)

und www.jumurz.ch


Fascinating

Swi s Wind-Music

Sponsored by Basel Ta t o Charity

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Harmonie

Geschenk des SBV – 150-Jahr-Jubiläum 2012

Cadeau l‘ASM – centcinquantenaire 2012

Regalo l‘ABS – a niversario 150 a ni 2012

Regal da l‘USM – a niversari 150 o ns 2012

Komponist Pepe Lienhard

A rangeur Gilbert Ti ner

w.windband.ch

10.10.12 14:27

Editorial

19-2012 unisono 3

Il 23 settembre il popolo svizzero ha

dimostrato di amarelamusicaedivoler

sostenere la formazione musicale dei

giovani.Inoccasione dellerecenti votazioni

federali, infatti, la stragrande

maggioranzadella popolazionevotante

ha accettatoilnuovo articolo costituzionale

sullamusica. Quello chepiù fa piacere

èche il SÌ ha trionfato con un

grande distacco praticamente in tutti i

Cantoni. In questonumerodi«unisono» trovateunarticolo che

riassume lo splendido risultato della votazione nonché l’opinionedei

principali protagonisti chehanno sostenutol’oggetto

in votazione.

Ma non basta gioire per il magnifico

risultato ottenuto, occorre infatti Successo

mettersi all’operaper applicareicontenuti

del nuovo articolo costituzionale. ICantoni dovranno infattidefinire

gliobiettivi di formazionenazionali earmonizzare

l’insegnamento della musica nelle scuole. Non sarà certo una

passeggiata! Ma nonètutto:l’accessoallaformazionemusicale

dovràessere garantitoatutti igiovani equelli particolarmente

dotati saranno sostenuti maggiormente. Occorre infine che le

federazionicantonali seguanoattentamentel’iterlegislativo.

Questo successo rappresenta sicuramente unottimo punto

di partenza per riuscire agarantire il ricambio generazionale

nelle associazioni bandistiche. Da diversi anni, infatti, ilnumero

di giovani chesegue unaformazionebandisticaèincalo.

Il risultato positivo diquesta votazione èdibuon auspicio per

un maggiore coinvolgimento deigiovani nellesocietà musicali,

al finedigarantire un rinnovamento dellarealtàbandisticaeun

conseguenteadattamento alla societàinevoluzione.

Come vedete,c’è parecchia carnealfuoco!

sonia GuGlielmetti

4 Abstimmung über den

Verfassungsartikel zur Musik

Votation sur l’article constitutionnel

sur la musique: un brilllant succès

Votazione dell’articolo costituzionale

sulla musica

8 Aventicum Musical Parade – 8. Ausgabe

8 e Aventicum Musical Parade: laréussite

8 a edizione dell’Aventicum

Musical Parade

11 Philipp Wagner Chef der Militärmusik

Philipp Wagner chef delaMusique militaire

Musica militare; Philipp Wagner

12 Jonathan Orsinger gewinnt

den SSEW 2012

Jonathan Orsinger s’impose

au SSEW de Langenthal 2012

14 6. Schweizerischer Slow-Melody-

Wettbewerb (SSMW) in Solothurn

6 e Concours suisse de slow melody:

presque tous les titres pour le Valais

16 6. Solothurn Marching-Parade

6 e Marching-Parade àSoleure

18 23. Besson Swiss Open Contest

23 e Swiss Open: podium valaisan

21 Maestro

24 Ostschweizer Solisten- und

Ensemble-Wettbewerb

25 St.Galler Blasmusikverband

27 L’Harmonie nautique de Genève

en tournée enToscane

28 Tournée franco-romande avec

le «Requiem» de Karl Jenkins

Die

SBV-Partner

Impressum

«unisono», Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik, Fachorgan des SBV

Redaktion Deutschschweiz /InMemoriam

ad interim, Bernhard Lippuner, «unisono»-Koordinator, unisono@windband.ch

Rédaction romande

Jean-Raphaël Fontannaz, cp 986, 3960 Sierre, T079 2509029,

unisono-f@windband.ch

Redazione italiana

Sonia Guglielmetti, via Beroldingen 12, 6850 Mendrisio, T077 422 6531,

unisono-i@windband.ch

«unisono»-Koordinator Bernhard Lippuner, Neumattweg 4,3365 Grasswil,

T034 447 4404oder 079 250 2117, bernhard.lippuner@windband.ch

Schweizer Blasmusikverband SBV /Association suisse des musiques ASM /

Associazione bandistica svizzera ABS /Uniun da musica svizra UMS

Valentin Bischof, Weiherweidstrasse 9, 9000 St.Gallen, T071 223 3266,

F071 223 3262, valentin.bischof@windband.ch

Geschäftsstelle SBV /Secrétariat ASM /Segretariato ABS

Norbert Kappeler, Postfach, 5001 Aarau, T062 822 8111, F062 822 8110,

info@windband.ch

Musikkommission

Blaise Héritier, Präsident, Creux delaQuère 1, 2830 Courrendlin, T079 459 4316,

blaise.heritier@windband.ch

jugendmusik.ch

Siegfried Aulbach, Schwalmerenweg 20, 3800 Interlaken, P033 823 10 52,

info@jugendmusik.ch

Schweizer Blasmusik-Dirigentenverband BDV

Theo Martin, Kirchweg 4a, 2553 Safnern, G032 321 9021, P032 355 2880,

tmartin@bielertagblatt.ch

Adressverwaltung /Changements d’adresses /Cambiamenti d’indirizzo

Eliane Zuberbühler, Swissprinters St.Gallen AG, T058 787 5863,

unisonoabo@swissprinters.ch

Inserate /Annonces /Inserzioni

Daniel Egger, Swissprinters St.Gallen AG, T071 272 7500, F071 272 7534,

unisono@swissprinters.ch

Inserateschluss /Délai pour les annonces publicitaires /

Termine per gli annunci pubblicitari

Nr. 21-2012: 30. Oktober 2012

Nächster Redaktionsschluss /Délai pour les textes rédactionnels /

Termine per itesti redazionali

Nr. 21-2012: 30. Oktober 2012 (erscheint am15. November 2012)

Abonnementspreise

jährlich (24 Nummern) Fr. 36.50 /Vereine Fr. 31.– /Ausland Fr. 43.50

Druck

Swissprinters AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen, T058 787 3000,

gedruckt in der Schweiz

mit Maestro

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unisono

Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik Le magazine sui se de musique pour vents

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Grossartiges Abstimmungsergebnis

Votation, concours, spectacle: l’automne aétéfaste pour le monde sui se des vents

Votazione, concorso, spe tacolo: l’autunno èfavorevole per lamusica bandistica

Zum Titelbild /Encouverture /Foto di copertina

Die 8.Ausgabe der Aventicum Musical Parade,

war ein voller Erfolg.

Le final d’un 8 e Aventicum Musical Parade très réussi.

L’ottava edizione dell’Aventicum Musical Parade

ha avuto un grande successo.

Photo: Sébastien Fontannaz


4 unisono 19-2012

Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

Von nun an sollte es für

das Musizieren jedes

Kindes weniger

Hindernisse geben.

Il devrait yavoir

désormais moins

d’obstacles àceque

chaque enfant

puisse faire dela

musique.

D’ora inavanti ci

saranno meno ostacoli

affinché tutti i

bambini possano fare

musica.

Abstimmung über den Verfassungsartikel zur Musik

Votation sur l’article constitutionnel sur la musique

Votazione dell’articolo costituzionale sulla musica

Die Stimmberechtigten legen

ein JAin«fff» in die Urne!

Les électeurs disent OUI triple forte!

Gli elettori proclamano unSÌfortissimo!

jean-raphaël fontannaz

Der neue Verfassungsartikel zur

Musik – der Gegenentwurf zuder

Volksinitiative «jugend +musik» –

ist von drei Vierteln der Stimmberechtigten

angenommen worden

(72,7%). Alle Kantone haben die

Vorlage angenommen. Der Rekord für

die höchste Zustimmung kommt

mit 82,5% Ja-Stimmen aus Genf.

Le nouvel article constitutionnel sur

la musique, contre-projet àl’initiative

populaire «Jeunesse+musique»

a été accepté par trois votants sur

quatre (72,7 %).Tous les cantons

ont accepté l’objet. Le record suisse

de l’approbation est détenu

par Genève qui se distingue avec une

majorité de 82,5 %deOui.

Il nuovo articolo costituzionale

sulla musica, sviluppato come

controprogetto all’iniziativa popolare

«gioventù+musica», èstato

accettato datre votanti suquattro

(72,7%). Tutti iCantoni hanno

accettato l’oggetto in votazione.

Nel Canton Ginevra il SÌ ha totalizzato

il risultato massimo (82,5%).

der bundesbeschluss zur förderung der Musikbildung

unserer Jugend, welcher als direk

tes Gegenprojekt zur Volksinitiative

«jugend+musik» entstand, ist mit72,7%der

abgegebenen Stimmen angenommen worden.

Der Schweizer Rekord mit einer Zustimmung

von 82,5% geht anden Kanton

Genf vor einer Schar von Westschweizer

Kantonen und den beiden Basel, dem Tessin,

dem Aargau und Zürich. Zur Erinnerung:

l’arrêté fédéral sur lapromotion de la formation

musicale des jeunes, qui est né comme

contre­projet direct àl’initiative populaire

«jeunesse+musique», a été accepté par

72,7 %des votants. Le record suisse est détenu

par Genève, avec 82,5% d’approbation, à

la tête d’unecohorteromande,des deux Bâle,

du Tessin, d’Argovie et de Zurich. On

rappellera que tous les partis soutenaient

l’objet, àl’exception du PLR etdel’UDC.

l’ordinanza federale sulla promozione della

formazione musicale dei giovani, che sarà

messa in atto come controprogetto diretto

all’iniziativa popolare «gioventù+musica»,è

stata accettata dal 72,7 %dei votanti. Nel

Canton Ginevra ilSÌhatotalizzato il risultato

massimo (82,5%). Sono seguiti irisultati

di tre Cantoni francofoni, dei Cantoni Basilea

Città eBasilea Campagna, del Ticino e

dei Cantoni Argovia eZurigo. Ricordiamo


Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

19-2012 unisono 5

mit Ausnahme von FDP und SVP unterstützten

alle Schweizer Parteien die Vorlage.

Musik für alle

«In Zukunft werden alle Kinder, auch jene

aus weniger bemittelten Kreisen die Möglichkeit

haben, ein Musikinstrument zu

spielen, und die Talente werden früher erfasst»,

erklärte Innenminister Alain Berset

vor den Medien. Mehr junge Menschen werden

bis zu einem professionellen Niveau

Musik machen können.

Von nun an werden der Gesang und die

praktische Musikausübung als wichtige Bestandteile

der musikalischen Bildung in genügender

Qualität und Intensität unterrichtet

werden, damit die in den Lehrplänen

La musique pour tous

«A l’avenir tous lesenfants, même de milieux

défavorisés, auront la possibilité de jouer

d’un instrument et les talents seront

reconnus plus tôt», adéclaré devant la presse

le ministre de l’Intérieur Alain Berset.

Davantage dejeunes pourront faire dela

musique jusqu’à un niveau professionnel.

«Désormais, le chant etlapratique musicale

en tant que parties importantes de la

formation devront bénéficier d’un enseignement

d’une qualité et d’une intensité suffisantes

pour atteindre les objectifs des plans

d’étude. Le résultat de ce jour ouvre àtous

les enfants l’accès àlamusique, indépendamment

des capacités financières deleurs

parents. En outre, les jeunes particulière­

che l’oggetto invotazione era sostenuto da

tutti ipartiti tranne ilPLR el’UDC.

La musica per tutti

«In futuro tutti ibambini, anche quelli provenienti

da ambienti meno favoriti, avranno

la possibilità di suonare uno strumento ei

talenti verranno riconosciuti più presto» ha

dichiarato davanti alla stampa Alain Berset,

capo del Dipartimento federale dell’interno.

Più giovani avranno quindi lapossibilità di

fare musica raggiungendo un livello daprofessionisti.

«D’ora in avanti il canto elapratica musicale,

quali parti importanti della formazione,

dovranno beneficiare diuninsegnamen­

Die Ergebnisse pro Kanton/Les résultats par canton/

Irisultati per Cantone

Kanton Ja/Oui /Sì % Nein/ Non /No %

ZH 274690 74,3 % 94995 25,7 %

BE 206074 71,5 % 82133 28,5 %

LU 80097 70,5 % 33484 29,5 %

UR 5293 57,0 % 3990 43,0%

SZ 25 514 55,9% 20161 44,1%

OW 6930 62,1% 4224 37,9 %

NW 7876 56,8% 5979 43,2%

GL 5739 65,3 % 3043 34,7%

ZG 24 508 71,0% 10 018 29,0 %

FR 48547 72,6 % 18314 27,4%

SO 52 018 74,2% 18098 25,8%

BS 42414 81,6% 9587 18,4%

BL 51 255 75,7 % 16453 24,3 %

SH 19 891 69,2% 8836 30,8%

AR 10 739 62,6 % 6408 37,4%

AI 2387 57,2% 1783 42,8%

SG 95 142 67,3% 46145 32,7 %

GR 33 409 73,0% 12 378 27,0%

AG 115295 74,5 % 39396 25,5 %

TG 57 111 68,9 % 25738 31,1 %

TI 64847 75,8% 20668 24,2%

VD 119262 75,4% 38847 24,6 %

VS 60318 69,7% 26 174 30,3%

NE 45 362 75,9% 14 369 24,1%

GE 84544 82,5% 17 977 17,5%

JU 12 656 75,4% 4129 24,6 %

CH 1551 918 72,7% 583327 27,3%

Die Talente sollen besser aufgespürt werden können.

Les talents devraient pouvoir être mieux détectés.

Italenti verranno identificati con più facilità.

La Fanfare deGryon, société villageoise

évoluant en 3 e division brass band,

comprenant 28 membres d’une moyenne

d’âge de 27 ans, recherche unouune

Directeur/-ice

Entrée en fonction: 1 er novembre 2012

Renseignements etpostulations:

Mlle Lucile Ravy, Présidente 079 7408503

Fanfare deGryon, CP18, 1882 Gryon

www.fanfaredegryon.ch


6 unisono 19-2012

Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

Die Musikalische

Zukunft unserer Jugend

zeigt sich strahlend.

Pour les jeunes,

l’avenir musical

s’annonce

plus rayonnant.

Il futuro musicale dei

giovani si preannuncia

più radioso.

aufgestellten Ziele auch wirklich erreicht

werden. «Das Ergebnis des heutigen Tages

eröffnet allen Kindern unabhängig von den

finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern den

Zugang zur Musik. Zudem können besonders

begabte junge Menschen, wie es im

Sport geschieht, speziell gefördert werden»,

unterstreichen Christine Egerszegi, Präsidentin,

und Hector Herzig, Sekretär der Interessengemeinschaft

«jugend+musik».

Ein überdeutliches Ergebnis

«Ich bin hocherfreut über das phantastische

Abstimmungsresultat. Ein brillantes Ergebnis,

das ich in dieser Klarheit wohl erhofft,

aber nicht erwartet habe. Das Bekenntnis

zur Musik, über alle Parteigrenzen und sozialen

Schichten hinaus, hat die grosse

Akzeptanz aufgezeigt,welchedie Förderung

und die musikalische Aus­ und Weiterbildung

in breiten Kreisen der Bevölkerung

geniessen», erklärt Valentin Bischof.

Der Präsident der Verbandsleitung des

SBV nutzt dieGelegenheit,umsichbei allen

Musikantinnen und Musikanten, allen Musikvereinen

und Verbänden in der ganzen

Schweiz für den grossartigen Einsatz während

der Abstimmungskampagne zu bedanken.

Dank diesem ideellen und finanziellen

Einsatz wurde es möglich, die Musik in der

Bundesverfassung zu verankern.

Dranbleiben

Die Verbandsleitung des Schweizer Blasmusikverbandes,

zusammen mit dem Vorstand

des Schweizer Musikrates, wird nun alles

daran setzen, dass mit den Ausführungsbestimmungen

zum Verfassungsartikel auch

die Anliegen der Laienmusikszene eingebracht,

gehört und berücksichtigt werden.

ment doués pourront être encouragés

comme dans le domaine sportif», ont

souligné Christine Egerszegi, présidente, et

Hector Herzig, secrétaire de la Communauté

d’intérêt «jeunesse+musique».

Un résultat plus que clair

«Je suisextrêmement heureuxdufantastique

résultat de cettevotation. Un résultat brillant,

d’une clarté que j’avais certes espéré, mais

pas attendu. C’est la reconnaissance dela

grand deacceptation dont jouit la musique

par delà les frontières partisanes et les

différencessocialesdansdelargescercles de

la population», réagit Valentin Bischof.

Le président duDirectoire del’ASM en

profite pour remercier toutes lesmusiciennes

et musiciens, toutes les sociétés demusique

et les associations, dans l’ensemble du pays,

pour leur formidable engagement lors dela

campagne de votation. Grâce àcet engagement

idéel et financier, il a été possible

d’inscrire la musique dans laConstitution.

Un dossier àsuivre

Le Directoire del’ASM, encollaboration

avec le comité du Conseil suisse de la

musique, devra désormais tout mettre en

œuvre pour que les attentes du monde dela

musique amateur soient aussi entendues et

intégrées dans les dispositions d’exécution

de l’article constitutionnel. «Je suis pour ma

part convaincu que nous yparviendront.

Déjà simplement et en particulier dans la

perspective de la relève dans le monde des

vents. Finalement, nous n’avons pas été les

derniers àcontribuer de façon cruciale en

faveur du résultat positif delavotation»,

souligne enguise de conclusion Valentin

Bischof.

n

to di una qualità ediun’intensità sufficienti

per raggiungere gli obiettivi dei piani di studio.

Il risultato del 23 settembre permette a

tutti ibambini di accedere alla formazione

musicale, indipendentemente dalle capacità

finanziarie dei loro genitori. Igiovani dotati

di particolare talento, inoltre, potranno essere

incoraggiati proprio come nello sport»

hanno sottolineato Christine Egerszegi e

Hector Herzig, la presidentessa risp. ilsegretario

della Comunità d’interessi «gioventù+musica».

Un risultato più che chiaro

«Sono estremamente felice del fantastico risultato

diquestavotazione. Unrisultato brillante,

di una chiarezza che avevo sperato ma

certamente non miero aspettato. Questo

risultato èladimostrazione della grande accettazione

della musicaintutta la popolazione,

un’accettazione che supera lefrontiere

settarie eledifferenze sociali» ha reagito

Valentin Bischof.essionisti.

Il presidente della Direzione dell’ABS ne

approfitta per ringraziare tutti imusicisti, le

società bandistiche eleassociazioni del Paese

per il formidabile impegno durante la

campagna di votazione. Grazie aquesto impegno

ideale efinanziario èstato possibile

inserire la musica nella Costituzione.

Un dossier daseguire

La Direzione dell’ABS,incollaborazionecon

il comitato del Consiglio svizzero della musica,

dovrà ora mettere in pratica tutti ipunti,

affinché vengano comprese eintegrate

nelle disposizioni d’esecuzione dell’articolo

costituzionale anche leaspettative degli appassionati

della musica. «Sono convinto che

ce la faremo, in particolare especialmente


Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

19-2012 unisono 7

Ausder Verbandsleitung

Rückblickauf den Jubiläumstag

An der Verbandsleitungssitzung vom

September stand natürlich der Rückblick

auf den Jubiläumstag im Vordergrund. Die

Verbandsleitung stellt fest, dass der

Festtag ein grosses Erlebnis für die

beteiligten Musikantinnen und Musikanten

sowie die geladenen Gäste war.

Besonders ist auch der Empfang des

Kulturministers Bundesrat Alain Berset zu

erwähnen, der von den Musikantinnen und

Musikanten stürmisch begrüsst wurde.

■ Das schlechte Wetter verhinderte einen

ungestörten und reibungslosen Ablauf,

aber das Improvisationsvermögen von

Musikanten ist gross, und die Verbandsleitung

dankt allen Beteiligten für das

Ausharren.

■ Ein nächster wichtiger Punkt an der

Sitzung war die Vorbereitung der Mitgliederratsitzung

vom 20. Oktober 2012.

Damit verbunden ist die Organisation und

Ressortzuteilung inder Verbandsleitung,

zu der sich die VL am 20. Oktober erklären

wird. Nach intensiven Diskussionen hat

die Verbandsleitung einen weiteren Schritt

auf eine praktikable Lösung zugemacht.

Es gilt zu bedenken, dass je besser die

Abgrenzungen geklärt sind, umso besser

die Zusammenarbeit innerhalb der

Verbandsleitung und damit die Resultate

zugunsten der Blasmusik werden.

Echos du Directoiredel’ASM

Rétrospectivesur la journée du jubilé

Lors de la séance du Directoire de

l’Association suisse des musiques (ASM)

de septembre, le regard rétrospectif sur la

journée dujubilé a évidemment tenu la

vedette. LeDirectoire constate que la

journée aétéun moment mémorable pour

les musiciennes et musiciens ainsi que

pour les invités qui yont participé. Ilfaut

particulièrement relever l’accueil fait au

ministre delaCulture: le conseiller fédéral

Alain Berset a été salué par des musiciennes

et musiciens déchaînés.

■ Le mauvais temps aempêché un

déroulement sans heurt et sans souci,

mais la capacité d’improvisation des

musiciens n’est plus àdémontrer etle

Directoire del’ASM remercie tous les

participants pour leur persévérance.

■ Un autre point important delaséance a

été constitué par la préparation de la

séance du Conseil des membres prévue le

20 octobre prochain. L’organisation et

l’attribution des Départements au sein du

Directoire ysont aussi liées puisque le

Directoire les présentera le20octobre.

Après des discussions nourries, le

Directoire afait un pas supplémentaire en

direction d’une solution praticable. Il

convient d’avoir àl’esprit que, plus les

délimitations sont claires, meilleure sera

la collaboration au sein du Directoire et,

en conséquence, les résultats au profit du

monde des vents.

Direzione dell‘ABS

Retrospettiva sulla giornatadel giubileo

La seduta della Direzione dell’ABS tenutasi

asettembre haavuto come tema principale

una retrospettiva sulla giornata del

giubileo. La Direzione dell’ABS ha stabilito

che lagiornata di festeggiamenti ha

rappresentato un bell’evento per tutti i

musicanti coinvolti eper gli ospiti

invitati. Va citato in particolare anche

l’arrivo del ministro della Cultura, il

consigliere federale Alain Berset, che è

stato accolto calorosamente dai musicanti.

■ Il brutto tempo non hapermesso di

seguire ilprogramma inmodo indisturbato

esenza intoppi, tuttavia lecapacità di

improvvisazione dei musicanti sono

grandi, pertanto la Direzione dell’ABS

ringrazia tutte le persone coinvolte per la

loro resistenza.

■ Un ulteriore punto centrale della seduta

èstata la preparazione della seduta del

Consiglio dei membri del 20ottobre 2012

econ questa la riorganizzazione ela

suddivisione della Direzione dell’ABS in

Settori, argomento sucui la Direzione

stessa si pronuncerà proprio il20ottobre.

Aseguito di discussioni intense, la

Direzione dell’ABS ha compiuto un altro

passo verso la ricerca di una soluzione

praticabile. Occorre pensare che più i

limiti saranno chiari, migliore sarà la

collaborazione all’interno della Direzione

dell’ABS ediconseguenza saranno migliori

anche irisultati afavore della musica

bandistica.

«Ich bin überzeugt, dass uns dies gelingen

wird, nicht zuletzt vor allem auch in Hinblick

auf den Nachwuchs in der Blasmusik.

Schliesslich haben wir nicht unwesentlich

zum positiven Ergebnis mit beigetragen,

schliesst Valentin Bischof.


nella prospettiva del ricambio nel mondo

della musica bandistica. Alla fine abbiamo

contribuito non poco al raggiungimento del

risultato positivo diquesta votazione» conclude

Valentin Bischof.


Das Abstimmungsresultat ist eine Ermutigung für alle Musikvereine!

Le résultat des votations: dequoi donner un nouveau souffle au monde des vents!

Il risultato delle votazioni èmolto positivo per ilmondo della musica bandistica!


8 unisono 19-2012

Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

Aventicum Musical Parade – 8. Ausgabe

Aventicum Musical Parade – 8 e édition

8 a edizione dell’Aventicum Musical Parade

Russische Revolution

und schweizerische Vielfalt

Révolution russe etvariété helvétique

Rivoluzione russa evarietà elvetica jean-raphaël fontannaz

Gegen 500 Musiker haben an der

8. Ausgabe von Aventicum Musical

Parade teilgenommen. Anfang

September hat dieses einzige Tattoo

der Romandie anvier Vorstellungen

vor (fast) ausverkauften Rängen

seine Pracht imfantastischen Dekor

der römischen Arena entfaltet. Der

Bericht.

Près de 500 musiciens ont participé

àla8 e édition d’Aventicum Musical

Parade. Début septembre, leseul

Military Tattoo de Suisse romande a

déroulé ses fastes lors dequatre

représentations àguichets fermés

ou presque, dans ledécor prestigieux

des arènes romaines. Reportage

sur une manifestation brillante.

Quasi 500 musicisti hanno partecipato

all’8 a edizione dell’Aventicum

Musical Parade, tenutasi ainizio

settembre. L’unico Military Tattoo

della Svizzera romanda ha incluso

quattro rappresentazioni, che hanno

registrato il tutto esaurito (oquasi),

sullo scenario prestigioso dell’arena

romana. Eccovi ilreportage.

jetzt, da pascal favre seinen Rücktritt alsmusikalischerLeitergibt,

kann manfeststellen:

Dieses internationale Musikfestival hat sich

als zweitwichtigstes seiner Art in unserem

Land etabliert. Als einziges Festival, das in

der Romandie durchgeführt wird, kann es

die berühmtesten Formationen indie römische

Arena locken.

Sehr klassische Stars

Als eigentliche Hauptdarstellerin hielt die

Musik der «Garde Républicaine» aus Paris

ihre Versprechen insehr klassischem Stil,

das heisst wie erwartet. Die Darbietung war

sehr sauber, wenn man auch da und dort

kleine Synchronisationsprobleme feststellen

konnte. Der Trompetensolist war hingegen

brillant.

Eine ähnlicheBeurteilung kann man zur

Show der «Band of the Prince ofWales’s Division»

abgeben. Die britischen Musiker in

ihren Paradeuniformen bieten ein millimetergenaues

Spektakel. Daher ist man fast

überrascht, wenn der eine oder andere musikalische

Einsatz nicht perfekt zusammen

erfolgt. Aber die Formation des Prince of

Wales hat Erfahrung und Tradition. Ihre

Musikauswahl unterstreicht dies mit dem

ureigenen historischen Touch, wobei auch

Fremdes miteinbezogen wird, wie der gefällige

«Posthorn­Galopp», welcher beim Publikum

immer wieder gute Aufnahme findet.

a l’heure où pascal favre tire sa révérence

comme responsable de la direction musicale,

on peut le constater: ce festival international

de musique s’est imposé aujourd’huicomme

le deuxième plus important événement du

genre dans notre pays. Seul àsedérouler en

Suisse romande, il est capable d’attirer dans

les arènes romaines d’Avenches les formations

les plus réputées.

Des vedettes très classiques

Comme principale tête d’affiche, laMusique

de la Garde républicaine de Paris atenu ses

promesses, dans un style très classique,

voire attendu. La prestation est très propre,

même si on apurepérer ici oulàdelégers

problèmes desynchronisation. Enrevanche,

le trompette solo s’est montré brillant.

Une appréciation assez similaire peut

être faite du show du Band of the Prince of

Wales’sDivision. Les musiciens britanniques,

dans leur tenue d’apparat, offrent un

spectacle d’une précision millimétrique.

C’est pourquoi on est presque surpris quand

l’une oul’autre attaque denote nesurvient

pas parfaitement ensemble. Mais laformation

du prince de Galles adel’expérience et

de la tradition. Commeleconfirmeson choix

musical empreint d’histoire, mais avec des

inclusions comme le«Posthorn Gallop» qui

reste toujours àlafois très plaisant ettrès

apprécié du public.

proprio quando pascal favre si congeda dal

ruolo di responsabile delladirezione musicale,

losipuò constatare chiaramente: oggi

questo festival internazionale di musica si è

imposto quale secondo evento svizzero più

importante di questo genere. Essendo l’unico

che viene proposto in Svizzera romanda,

èingrado di attirare nell’arena romana di

Avanches le formazioni più rinomate.

Formazioni dispicco molto classiche

L’esponente diprimo piano, la Musica della

Guardia repubblicana francese, hasoddisfatto

le aspettative del pubblico con uno stile

molto classico. La prestazione era molto pulita,

sebbene qua elàsipotessero notare piccoli

problemi di sincronizzazione. Incompenso

ilsolo di tromba èstato brillante.

Per quanto concerne lospettacolo della

Band of the Prince ofWales’s Division, si

può fare unapprezzamento simile. Imusicisti

britannici, nella loro divisa elegante, hanno

offerto uno spettacolo di una precisione

millimetrica. Ecco perché sono rimasti tutti

quasi sorpresi quando alcuni attacchi non

sono risultati molto precisi. Questa formazione,

tuttavia, haalle spalle tanta esperienza

euna lunga tradizione: questo èconfermato

dalla scelta musicale dall’impronta

storica edall’inclusione di brani quali il «Posthorn

Gallop», che risulta sempre molto

piacevole eche il pubblico apprezza sempre.


Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

19-2012 unisono 9

Photo: Sébastien Fontannaz

Die russischen

Musikanten begeisterten

mit der Originalität

ihrer Figuren.

Les musiciens russes

ont séduit par lagrande

originalité de leurs

figures.

Imusicisti russi hanno

sedotto ilpubblico con

l’originalità delle loro

figure.

Russische Revolution

Die Navy Band der Admiralität von

St. Petersburg ist vielleicht auf Anhieb weniger

bekannt, aber sie zeigte ein bezauberndes

Gesicht des neuen Russland. Wo andere

sehr klassische Bewegungen ausführen, haben

die russischen Musiker mit bemerkenswerter

Originalität aufgewartet.Ein Beispiel

soll dies aufzeigen: Wenn die Verschiebungen

und Evolutionen eines Musikkorps der

Marine im Bild einesAnkersenden,dannist

das hohe Schule! Das sind Russische Revolutionen,

die man lieben kann!

Ausgezeichnete Überraschungen hielten

auch die Schweizer Formationen parat.

Wenn die Ausrichtung beim Rekrutenspiel

16/2 auch nicht immer schnurgenau sass,

wurde man doch durch ein abwechslungsreiches

Spektakel für die kleinen Ungenauigkeiten

mehr als entschädigt, insbesondere

wenn man die knappbemessene Vorbereitungszeit

berücksichtigt. Besonderes Lob

verdient der echte Alphornvirtuose! Den

gleich angenehmen Eindruck hinterliess die

«Lucerne Marching Band», welche den ganzen

zur Verfügung stehenden Raum geschickt

ausnützte und aussergewöhnliche

Figuren vorführte.

Une révolution russe

Peut­être moins connu aupremier abord,

l’Admiralty Navy Band de St­Pétersbourg a

présenté une face très séduisante de la

nouvelle Russie.Làoùd’autres exécutent des

mouvements très classiques, les musiciens

russes ont joué lacarte d’une remarquable

originalité. Un seul exemple pour l’illustrer:

qu’un ensemble de vents delamarine opère

des déplacements pour, au final, figurer une

ancre denavire est excellemment vu! Ce

sont des (r)évolutions russes comme onles

aime!

Excellentes surprises aussi du côté des

formations helvétiques. Siles alignements

de la Fanfared’école de recrues16/2n’étaient

pas toujours tirés au cordeau, ladiversité du

spectacle compensait plus que largement ces

imperfections liées àuntemps d’entraînement

finalement très compté.

Une mention spéciale pour le véritable

virtuose du cor des Alpes! Même agréable

impression avec leLucerne Marching Band

qui asuintelligemment occuper l’ensemble

de l’espace disponible dans les arènes, pour

des séries defigures sortant vraiment de

l’ordinaire.

Una rivoluzione russa

La fanfara dell’Ammiragliato diSan Pietroburgo,

cheaprima vistapuò sembrare meno

conosciuta, hapresentato unlato molto seducente

della nuova Russia. Mentre lealtre

formazioni hanno presentato brani piuttosto

classici, imusicisti russi hanno giocato molto

bene la carta dell’originalità. Eccone solo

un esempio: èdavvero eccezionale che un

insieme difiati della marina esegua degli

spostamenti per riuscire aformare l’ancora

di unanave! Sono queste lerivoluzioni russe

che cipiacciono!

Anche dalle formazioni elvetiche, tuttavia,

sono arrivate sorprese molto piacevoli.

Le imprecisioni degli allineamenti dellaFanfara

della scuola reclute 16/2, causate sicuramente

daunnumero diprove esiguo, sono

state compensate inlarga misura dalla grande

varietà dello spettacolo. Una menzione

particolare, inoltre, vaalvero virtuoso del

corno delle Alpi! Anche laMarchingBanddi

Lucerna, per concludere, hapresentato uno

spettacolo piacevole,riuscendo aoccupare in

modo intelligente lospazio che aveva adisposizione

nell’arena ecreando figure insolite.


10 unisono 19-2012

Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

Photo: Sébastien Fontannaz

Ein grosses Spektakel

in vielen Farben.

Un spectacle

haut en couleurs.

Uno spettacolo

pittoresco.

Statisches Appenzellerland

Für die Ausgabe 2012 wollten die Organisatoren

einer Schweizer Region die Möglichkeit

geben, sich mit ihrer Musik und Folklore

darzustellen. DasAppenzellerland hat mit

einem Jodelchörli, einer Streichmusik und

mit dem Hackbrettvirtuosen Nicolas Senn

den Anfang gemacht. Die Idee einer kantonalenVorstellung

istansich nicht uninteressant.

Im Fall der Appenzeller haben wir aber

etwas bedauert, dass die Darbietungen eher

statisch waren, wodurch die Dynamik der

Bewegung, welche jedes Tattoo insich auszeichnet,unterbrochen

wurde.Aber esist in

der Tat schwierig, sich mit einem Hackbrett

viel zu bewegen!

Dynamische Schweiz

Andererseits haben die urchigen Schweizer

Themen aus der «Festivity Overture» von

Pascal Favre Bewegung ins Publikum gebracht,

das sofort aufdie Melodien der«Fanfare

du Printemps» oder des «Vieux Châlet»

reagiert hat. Bei diesen Liedern konnte man

auch gekonnte Würfedes Tambourmajorstabes

bewundern.

Gleiches geschah dann imglanzvollen

Finale,wosichdas freiburgische «Lioba» mit

dem tessinischen «Canto del Cucù» vermischte.

Im letztenBild war dann noch eine

Premiere zu hören: Dudelsackbläser, die den

berühmten «General­Guisan­Marsch» von

Stephan Jaeggi interpretierten!

Von nun an jedes Jahr!

Zum Schluss noch eine gute Nachricht für

alle Tattoo­Freunde: Nachdem sie bisher

acht Mal imZweijahresrhythmus durchgeführt

wurde, nimmt Aventicum Musical Parade

Fahrt auf und kehrt nun jedes Jahr

wieder. Das nächste Tattoo ist bereits auf

die Zeit vom 4. bis 7.September 2013 festgelegt.

n

Appenzell statique

Pour cette édition 2012, les organisateursont

voulu donner lapossibilité àune région de

se présenter, autravers de sa musique etde

son folklore. C’est Appenzell qui ainauguré

cette formule, avec avec ungroupe de Yodel

et de Streichmusik, ainsi que Nicolas Senn,

le virtuose du hackbrett. En soi, l’idée d’une

déclinaison cantonale n’est certainement pas

inintéressante.

Dans le cas appenzellois, on peut

néanmoins regretter que les prestations

soient restées plutôt statiques, cassant un

peu cette dynamique etcemouvement qui

font tout le charme des tattoo. Mais ilest

vrai qu’il est difficile debeaucoup bouger

avec unhackbrett!

Suisse dynamique

A l’inverse, les thèmes bien helvétiques

réunis dans la «Festivity Overture» de

Pascal Favre ont fait bouger le public qui a

réagi auquart de tour aux mélodies dela

«Fanfare du printemps» ou du «Vieux

Chalet». Des airs qui ont permis d’assister

aussi à d’habiles lancers du bâton de

direction.

Idem lors du prestigieux final où se

mélangeaient les«Lioba» fribourgeois et «Al

cantodel cucù» tessinois. Un dernier tableau

où l’on aaussi pu entendre une première:

des cornemuses interprétant la fameuse

marche du «Général Guisan» de Stephan

Jaeggi!

Désormais chaque année!

Pour conclure, une très bonne nouvelle pour

tous les amateurs de tattoo: après avoir

fonctionné pendant huit éditions selon une

formule bisannuelle, l’Aventicum Musical

Parade prend de la vitesse et reviendra

désormais chaque année. Le prochain

rendez­vous est ainsi fixé tous les soirs, du4

au 7septembre 2013!

n

Appenzello statico

Per l’edizione del 2012 gli organizzatori hanno

voluto dare la possibilità auna regionedi

presentarsi attraverso lasua musica eilsuo

folclore. Questa nuova formula èstata inaugurata

dall’Appenzello, che haproposto un

gruppo di jodel ediStreichmusik, nonché

Nicolas Senn, il virtuoso del salterio. Bisogna

dire che l’idea di presentareuna regione

in particolare èdecisamente interessante.

Nel caso dell’Appenzello, tuttavia, purtroppo

sièdovuto constatare che le rapprestazioni

erano piuttosto statiche ehanno

oscurato la dinamica eilmovimento che

rendono iTattoo affascinanti. Èanche vero

che non èsemplice muoversicon un salterio!

Svizzera dinamica

Itemi elvetici riuniti nel brano «Festivity

Overture» di Pascal Favre, al contrario, hanno

fatto muovere il pubblico, che ha reagito

immediatamenteallemelodie della«Fanfare

du printemps» edel «Vieux Chalet». Queste

arie hanno permesso diosservare anche le

evoluzioni degli abili lanciatori di bacchette.

Lo stesso discorso si può fare per il prestigioso

finale in cui si sono mescolate lamelodiafriburghese

«Lioba» equellaticinese «Al

canto del cucù». Suquestoultimoscenarioè

stato possibile assistere anche auna prima:

delle cornamuse hanno suonato la famosa

marcia «Général Guisan» di Stephan Jaeggi!

D’ora inpoi ogni anno!

Concludiamo con una buona notizia per tutti

coloro che apprezzano iTattoo: dopo essere

stata proposta per otto edizioni ogni due

anni, l’Aventicum Musical Parade prende

velocità ed’ora in poi verrà proposta ogni

anno. Il prossimo appuntamento èquindi

previsto tutte lesere dal 4al7settembre

2013! n


Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

19-2012 unisono 11

Ein Topmusiker ander Spitze

der Militärmusik.

Un musicien de qualité àlatête

de la Musique militaire.

Un musicista di qualità

acapo della Musica militare.

Militärmusik Musique militaire Musica militare

Philipp Wagner ersetzt Beat Diener

Philipp Wagner remplace Beat Diener

Philipp Wagner sostituisce Beat Diener

communiqué/comunicato jrf

Major Philipp Wagner ist zum neuen

Kommandanten des Kompetenzzentrums

Militärmusik ernannt worden.

Nach dem Zwischenspiel mit Oberst

Diener ist die Reihe wieder aneinem

Musikspezialisten, der die Führung

der Militärmusik übernimmt.

der kommandant heer hat per 1. Oktober 2012

Major Philipp Wagner zum Kommandanten

des Kompetenzzentrums Militärmusik

ernannt. Gleichzeitig wird er zum Oberstleutnant

befördert. Philipp Wagner arbeitet

seit 1995 als Berufsmusikinstruktor bei der

SchweizerArmee.Als Chef Ausbildungist er

im Kompetenzzentrum Militärmusik für die

Ausbildunginden Rekruten­und Kaderschulensowie

denMilitärorchesternzuständig.

Kurzporträt

Philipp Wagner, geboren 1965, machte 1989

seinen Abschluss als Blasorchesterdirigent

am Konservatorium Basel bei Felix Hauswirth

und schloss 1990 das Studium mit

Lehrdiplom fürTrompetebei RogerDelmotte

am Konservatorium Lausanne ab. Im

April dieses Jahres erhielt erden Stephan­

Jaeggi­Preis. Philipp Wagner dirigiert die

Stadtmusik Basel und deren Big Band.

Der Schweizer Blasmusikverband (SBV)

gratuliert Oberstleutnant Wagner zuseiner

ehrenvollen Ernennung und wünschtihm in

seinen neuen Funktionen vollen Erfolg. Der

SBV freut sich, imRahmen verschiedener

gemeinsam aufgegleister Projekte mit ihm

zusammenzuarbeiten.

n

Le major Philipp Wagner a été nommé

nouveau commandant duCentre de

compétences de la Musique militaire.

Après l’interlude du colonel Diener,

c’est ànouveau un spécialiste

de la musique qui prend latête

de la Musique militaire.

le commandant des forces terrestres anommé

au 1 er octobre lemajor Philipp Wagner au

poste decommandant duCentre decompétences

de la Musiquemilitaireetl’a promuau

grade delieutenant­colonel. Philipp Wagner

travaille depuis 1995 comme instructeur de

musique auprès del’Armée suisse. Dans

l’exercice de cette fonction à la Musique

militaire, il est responsable del’instruction

aussi bien dans les écoles derecrues et de

cadres que dans les orchestres militaires.

Portrait en bref

Né en 1965, le major Philipp Wagner a

effectué ses études dedirecteur d’orchestre

d’instruments à vent auprès de Felix

Hauswirth auconservatoire de Bâle, puis ila

passé avec succès son diplôme detrompette

commeélève de RogerDelmotteàLausanne.

En avril decette année, il areçu leprix

Stephan­Jaeggi. Philipp Wagner dirige la

StadtmusikdeBâle ainsique le bigbandissu

de cette société. L’ASM félicite le lieutenantcolonel

Wagner pour cette flatteuse nomination.

Elle lui souhaite plein succès dans ses

fonctions etseréjouit de collaborer avec lui

dans le cadre des différents projets menés en

commun.

n

Il maggiore Philipp Wagner èstato

nominato nuovo comandante del

Centro di competenza della musica

militare. Dopo l’intermezzo

del colonnello Diener, acapo della

Musica militare torna nuovamente

uno specialista della musica.

il comandante delle forze terrestri ha nominato

il maggiore Philipp Wagner comandante

del Centro dicompetenza della Musica militare.

Ilmaggiore Wagner, che haassunto la

nuova funzione dal 1° ottobre 2012, èstato

inoltre promosso al grado di tenente colonnello.

Dal 1995 lavora come istruttore di musica

per l’Esercito svizzero enell’ambito di

questa funzione, che esercita per il Centro di

competenza della Musica militare, èresponsabile

dell’istruzione nelle scuole reclute, in

quelle per iquadri enelle orchestre militari.

Ritratto inbreve

Philipp Wagner, nato nel 1965, haconseguito

un diploma come direttore d’orchestra di

fiati presso il Conservatorio diBasilea eha

concluso glistudi con ildiploma d’insegnante

di tromba presso il Conservatorio diLosanna.

Lo scorso aprile ha ricevuto il prestigioso

premio Stephan­Jaeggi. Ilmaggiore

Wagner dirige laStadtmusik diBasilea ela

Big Band nata daquesta società.

L’ABS sicongratula con Philipp Wagner

per la nomina egli augura tanto successo

nello svolgimento delle sue nuove funzioni.

L’ABS sarà felice di collaborare con lui

nell’ambito deidiversi progetti in comune.n


12 unisono 19-2012

Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

Schweizerischer Solisten- und Ensembles-Wettbewerb

Concours suisse desolistes etd’ensembles de Langenthal (BE)

Jonathan Orsinger gewinnt

den SSEW 2012

Jonathan Orsinger remporte leSSEW 2012 martin moser/unisono

Über 200 junge Blasmusikerinnen und Blasmusiker haben

sich am Schweizerische Solisten- und Ensembles-Wettbewerb

SSEW in Langenthal einen tollen musikalischen

Wettbewerb geliefert. Am Schluss gab es mit dem

Walliser Saxofonisten Jonathan Orsinger einen klaren

Sieger. Der 17-Jährige erspielte sich imFinal der Besten

den Titel SSEW Winner.

in der vollen aula des gymnasiums oberaargau erlebtendie Zuhörerinnen

und Zuhörer auch in diesem Jahr einen spannenden Final. 10der

rund 195 jungen Blasmusikerinnen und Blasmusiker hatten sich zuvor

inihren Kategorien dafür qualifiziert. Sie alle lieferten überzeugende

Vorträge auf einem sehr hohen Niveau ab. Trotzdem war am

Schluss die Entscheidung der Jury klar: Der 17­jährige Saxofonist

Jonathan Orsinger aus Martigny überzeugte mit seinem «Pequeña

Czarda» von Pedro Iturralde. Erholte den Titel SSEW Winner.

Plus de 200 jeunes musiciennes et musiciens ont offert

une superbe compétition dans lecadre du Concours

suisse de solistes et d’ensembles (CSSE/SSEW) tenu une

nouvelle fois dans lacité bernoise de Langenthal.

En finale, c’est lesaxophoniste valaisan Jonathan

Orsinger qui l’a clairement emporté. Cejeune de 17 ans

aainsi décroché le titre deSSEW Winner.

dans l’aula du gymnase de la haute-argovie, le public avécu, cetteannée

encore, une finale passionnante. Dix des quelque 195 jeunes

musiciennes etmusiciens avaient dûauparavant sequalifier dans

leur catégorie. Tous ont livré des prestations très convaincantes et

d’un très haut niveau. Néanmoins, en dernier ressort, leverdict du

jury aété clair comme del’eau de roche: le jeune saxophone de 17

ans, Jonathan Orsinger de Martigny aconvaincu par son interprétation

de «Pequeña Czarda» de Pedro Iturralde. Ilaainsi remporté le

titre deSSEW Winner.

Die beiden Gewinner des Schweizer Solisten und Ensembles-Wettbewerbes in Langenthal.

Emilie Orsinger est Junior Winner 2012 tandis que Jonathan Orsinger adécroché le titre suprême toutes catégories.


Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

19-2012 unisono 13

Ein klarer Sieger

Jonathan Orsinger nahm zum dritten Mal amSSEW teil. Vor einem

Jahr gewann er dieSaxofon­Kategorie,verpasste aber denEinzugin

den Final. Indiesem Jahr hat esgeklappt, er liess die gesamte Konkurrenz

hinter sich, unddarüber freute er sich.Der Musikant von der

Fanfare Edelweiss aus Martigny hat vor Cédric Froidevaux (Flöte)

von der Musikschule Region Thun (BE), Rebecca Tschümperlin, MG

Gurmels (FR), Paul Crognaletti (Es­Horn) und Léonie Coquoz (Cornet),

Concordia Bagnes(VS), Dominique Zemp(Cornet), FM Knutwil

(LU), Morgane Grandjean (Cornet), Lyreparoissiale Roche(FR), Philippe

Graf (Cornet), BB Eglisau (ZH), Jakob Kulke (Euphonium), PC

Walterswil (BE), Jérôme Müller (Euphonium), MG Oberrüti (AG),

und Lionel Fumeaux, Contheysanne Aven und Concordia Vétroz

(VS), gewonnen

Zwei Titel SSEW Junior

Zum dritten Mal schrieben die Organisatoren den Wettbewerb für

10­ und 11­jährige Bläserinnen und Bläser sowohl für Holz­ wie für

Blechbläseraus.IndieserKategorie waren 10 Vorträge zuhören. Die

Titel SSEW Junior erspielte sich die Querflötistin Christina Münger

ausZollikonbei den Holzbläsern und Emilie Orsinger aus Martigny

bei den Blechbläsern. Die Kategorie der Holzbläser­Ensembles gewann

das Berner Salon Quintett. Bei den Blechbläser­Ensembles

gewann das Quintett Tcheu c‘t’équipe aus Ependes (FR) vor dem

Posaunenquartett Zwöi aus Nenenkirch (LU) und dem Dinitus

Quartett aus Büren a.A. (BE), bei den Brass­Quartetten siegten Les

Bagnolets aus dem Wallis vor der 4­fastic Brass aus laSonste (VS)

und dem Brass Quartett aus Neuenkirch (LU).

Die Darbietungen aller jungen Musikantinnen und Musikanten

wurden durch Barbara Kellerhals, Kathrin Oplatka, Hanspeter Mosimann,

Bernhard Röthlisberger, Sandro Häsler, Astrid Wolfisberg,

Martin Bieri, Franz Leuenberger, Roland Fröscher, Daniel Schädeli,

Markus Oesch und Niki Wüthrich juriert. Die vollständigen Ranglisten

sind zu finden auf www.ssew.ch.

n

Une nette victoire

Jonathan Orsinger participait pour la troisième fois auCCSE/SSEW.

L’an passé, il avait gagné la catégorie des saxophones, mais avait

échoué àsequalifier pour lafinale. Mais cette année, cela amarché:

il alaissé toute la concurrence derrière lui etapus’enréjouir!

Le musicien de la Fanfare Edelweiss de Martigny l’a emporté

sur Cédric Froidevaux, flûte traversière, MSRégion Thoune (BE),

Rebecca Tschümperlin, MG Gurmels (FR), Paul Crognaletti, alto, et

Léonie Coquoz,cornet, ConcordiadeBagnes(VS), DominiqueZemp,

cornet, FM Knutwil (LU), Morgane Grandjean, cornet, Lyre paroissiale

de Roche (FR), Philippe Graf, cornet, BB Eglisau (ZH), Jakob

Kulke, euphonium, PC Walterswil (BE), Jérôme Müller, euphonium,

MG Oberrüti (AG) et Lionel Fumeaux, Contheysanne d’Aven et

Concordia deVétroz (VS).

Deux titres SSEW Junior

Pour la troisième fois, les organisateurs ont ouvert le concours aux

10–11 ans, tant pour les bois que pour les cuivres. Onapuentendre

dix prestations dans cette catégorie. Letitre de SSEW Junior est

revenu, chez les bois, àChristina Münger, deZollikon (ZH), àla

flûte traversière, tandis qu’Emilie Orsinger, deMartigny (VS), s’est

octroyé letitre chez les cuivres.

Dans la catégorie des ensembles debois, la victoire est revenue

au Berner Salon Quintett (BE), devant French Kiss, deBellinzone

(TI), etGreta’s Sax, de Langnau i.E. (BE). Au niveau des ensembles

de cuivres, le quintette Tcheu c’t’équipe d’Ependes (FR) s’est imposé

devant le Posaunenquartett Zwöi deNeuenkirch (LU) etleDinitus

Quartett deBüren a. A. (BE). Enfin, dansles quatuors de cuivres, Les

Bagnolets de Bagnes l’ont emporté devant le 4­tastic Brass de La

Souste (VS) et le Brass Quartett deNeuenkirch (LU).

Tous cesjeunesmusiciens ontété appréciéspar Barbara Kellerhals,

Kathrin Oplatka, Hanspeter Mosimann, Bernhard Röthlisberger,

Sandro Häsler, Astrid Wolfisberg, Martin Bieri, Franz Leuenberger,

Roland Fröscher, Daniel Schädeli, Markus Oesch et Niki Wüthrich.

Les classements complets sous www.ssew.ch.

n


14 unisono 19-2012

Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

6. Schweizerischer Slow-Melody-Wettbewerb (SSMW) in Solothurn

6 e Concours suisse de slow melody (SSMW) àSoleure

Die Walliser holen sich fast alles

Les Valaisans raflent presque tout jean-raphaël fontannaz

Am vergangenen 8. September ist im ganz von Walliser

Farben beherrschten Finale die junge Adline Vouillamoz

aus Vétroz zur Meisterin gekrönt worden. Das war

die 6.Ausgabe des von der BBSolothurn geschaffenen

Schweizerischen Slow-Melody-Wettbewerbs

Benoît Zufferey hat mit

10 Jahren gewonnen.

Benoît Zufferey a

conquis la victoire

du haut de ses 10ans.

etwas mehr als 100 instrumentalisten (108 Angemeldete) haben sich

Anfang September in Solothurn zum 6.Schweizerischen Slow­Melody­Wettbewerb

(SSMW) eingefunden. Zum vierten Mal sind alle

Kategoriensieger in einem Finale aufeinandergetroffen, wodie Walliser

Flügelhornistin Adline Vouillamoz die Nachfolge der LuzernerinMagdalena

Rosenbergantreten durfte, welche2011 mit dem gleichen

Instrument Meisterin geworden war, sich dieses Jahr aber mit

dem dritten Platz begnügen musste. Die Musikantin der Union aus

Vétroz interpretierte «You raise meup»von Rolf Løvland.

«Raubzug» der Walliser

Der SSMW bietet 8Kategorien an. Bei den ganz Jungen (Y für

«Youngsters», die zwischen 2002 und 2004 geboren sind) hat Benoît

Zuffereyaus Muraz sur Sierre mit dem Euphonium und der Interpretation

von «Rainforest» aus «Windows ofthe World» von Peter

Graham gewonnen. Er setzte sich vor Ayla Buchard (Cornet) aus

Leytron (VS) sowie Yohan und Nell Vuignier(beide Cornet) aus Vex

(VS) durch.

Photo: Hans Blaser

Le 8septembre passé, une finale aux couleurs très

valaisannes acouronné la jeune Adline Vouillamoz,

de Vétroz. C’était la 6 e édition duConcours suisse de

slow melody mis sur pied par leBBdeSoleure etdédié aux

pièces lentes.

un peu plus d’une centaine d’instrumentistes (108 inscrits)sesontdonné

rendez­vous début septembre à Soleure pour la 6 e édition du

Concours suisse de slow melody (CSSM).Pourlaquatrième fois, tous

les vainqueurs decatégorie se sont affrontés dans une finale qui a

permis àlabugle valaisanne, Adline Vouillamoz desuccéder àla

Lucernoise Magdalena Rosenberg, championne en2011 aumême

instrument. Cette année, la dominatrice du concours de l’an passé a

dû se contenter du3 e rang dans sa catégorie. La musicienne de

l’Union deVétroz ainterprété «Youraise me up» de Rolf Løvland.

Razzia valaisanne

Le CSSM propose huit catégories. Chez les tout jeunes (Y pour

«Youngsters», nés entre 2002 et2004), Benoît Zufferey, deMuraz sur

Sierre, s’impose à l’euphonium en jouant «Rainforest» tiré de

«Windows of the World» de Peter Graham. Il précède Ayla Buchard,

cornet deLeytron (VS), ainsi que Yohan et Nell Vuignier, tous deux

cornets, deVex (VS).

Photo: LDD/ZVG

Adline Vouillamoz wird

am Schweizerischen

Slow Melody Wettbewerb

in Solothurn

erstmals zur Schweizermeisterin

aller

Kategorien gekrönt.

Adline Vouillamoz est

couronnée pour la

première fois championne

toutes catégories du

Concours suisse de slow

melody de Soleure.


Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

19-2012 unisono 15

William Birrer feiert

in Solothurn seinen

5.Titel inFolge!

William Birrer afêté

son 5 e titre derang

àSoleure!

In der mit 20 Konkurrenten grössten Kategorie 1(Jahrgänge

2000–2001) kannEmilyBirret(Flügelhorn)aus Collombey(VS)ihren

Titel verteidigen. Mit «Entrance to Paradise» von Damien Lagger gewinnt

sie einen Hauch vor Sébastien Pilet (Es­Horn) aus Rossinière

(VD), welcher letztes Jahr bei den Youngsters gewonnen hatte, und

Michèle Grunder (Waldhorn) aus Bolligen (BE).

Fünfter Titel für William Birrer

In der Kategorie 2(1998–1999) hat sich Adline Vouillamoz das

Zugangsticket zum Finale gesichert – wo sie dann gewinnen sollte –,

vor Aline Stöckli (Cornet) aus Zell (LU) und Simon Leber (Euphonium)

aus Thun (BE). Wie all die letzten Jahre hat sich für die Familie

Birrer die Reise ins Solothurnische gelohnt: neben der Bestätigung

fürEmilyhat sich ihr Bruder William trotzeinem Kategorienwechsel

zum fünften Mal mit dem Baryton den Sieg geholt, und zwar inder

Kategorie 3(Jahrgänge 1995 bis 1997). Mit der Interpretation von

«Harlequin» von Philip Sparke gewinnt erdeutlich vor Rachid Freudemann

(Cornet) ausMeltingen (SO) und Tomy Ziegler (Euphonium)

aus Reitnau (AG).

In der Kategorie 4(Jahrgänge 1992 bis 1994) scheint Magdalena

Rosenberg (Flügelhorn) aus Gisikon (LU) unter dem Kategorienwechsel

zu leiden. Nach drei aufeinanderfolgenden Siegen muss sie

sich nun mit dem Bronzeplatz begnügen und liegt hinter Kévin Buchard

(Es­Horn), der «Metamorphose» von Maurice Donnet­Monay

spielte, und Céline Hunkeler (Cornet) aus Schötz (LU).

Zwei Titel für die Deutschschweizer

Schliesslich gibt esbei den Ältesten mit Hansueli Mollet den einzigen

Nichtwalliser Sieger bei den Ventilinstrumenten. Mit dem traditionellen

irischen Lied «Carrickfergus», arrangiert von Stephen

Roberts, setzt sich der Musiker aus Schnottwil (SO) mit seinem Euphonium

vor HervéVuigner aus Vex, ebenfalls mit dem Euphonium,

knapp durch. Esfolgen zwei Es­Cornettisten, nämlich Romeo Werlen

aus Bürchen (VS) und Hans Suter aus Niederhasli (ZH), der gut

und gerne 69 Jährchen auf dem Buckel hat!

Eigentlich bietet derWettbewerbnochzweispezielle Kategorien

für Posaune an. Aber dieses Jahr waren insgesamt nur drei Posaunisten

gemeldet. Bei den Jüngsten (Jahrgang 1998 und jünger) gewann

Dana Stadelmann ausBeromünster (LU) mit «Doyle’s Lament»

von Peter Graham vor Andreas Ammann aus Glis (VS) und Kévin

Häner aus Seewen (SO).

n

Photo: Hans Blaser

En catégorie 1(années 2000–2001), la plus fournie avec 20

concurrents, Emily Birret, bugle deCollombey (VS) conserve son

titre. Avec «Entrance toParadise» de Damien Lagger, elle s’impose

d’un souffle devant Sébastien Pilet de Rossinière (VD) àl’alto,

vainqueur l’an passé en youngsters et Michèle Grunder, cor, de

Bolligen (BE).

Cinquième titre pour William Birrer

En 2 e catégorie (1998–1999), Adline Vouillamoz s’assure son ticket

vers une finale qui lacouronnera en précédant Aline Stöckli, cornet,

de Zell (LU) et Simon Leber, euphonium, deThoune (BE). Comme

toutes les dernières années, la famille Birrer alargement rentabilisé

sondéplacement en terres soleuroises:outre la confirmation d’Emily,

son frèreWilliam, aubaryton, aréussilapasse de cinq en s’imposant,

malgré un changement de division, encatégorie 3(années 1998–

1999). Avec «Harlequin» de Philip Sparke, il s’offre lavictoire en

dominant très largement Rachid Freudemann, cornet, de Meltingen

Bei den Erwachsenen

siegt der Einheimische

Hansueli Mollet.

Chez les adultes, c’est la

victoire du localier de

l’étape, Hansueli Mollet.

(SO) et Tomy Ziegler, euphonium, de Reitnau (AG). Encatégorie 4

(1993–1997). Magdalena Rosenberg, bugle deGisikon (LU), paraît

souffrir d’avoir changé de division. Après trois succès, elle doit se

contenter dubronze ets’incline devant Kévin Buchard, qui jouait à

l’alto «Metamorphose» de Maurice Donnet­Monay, et Céline

Hunkeler, cornet, de Schötz (LU).

Deux titres alémaniques

Enfin, chez les aînés, Hansueli Mollet signe laseule victoire non

valaisanne dans les instruments àpistons. Eneffet, enjouant l’air

traditionnel irlandais «Carrickfergus» arrangé par Stephen Roberts

àl’euphonium, lemusicien deSchnottwil (SO) s’impose dejustesse

devant Hervé Vuignier, euphonium aussi, deVex. Suivent deux

cornets mib soprano: Romeo Werlen, de Bürchen (VS) etHans Suter

de Niederhasli (ZH) qui affiche 69 ans aucompteur!

Le concours offre encore deux catégories spécialement dédiées

aux trombones. Maisiln’y avait que troisconcurrents,entout etpour

tout, chez les plus jeunes (P1 dès 1998) oùDana Stadelmann, de

Beromünster (LU), avec «Doyle’s Lament» de Peter Graham, prend

l’ascendant sur Andreas Ammann, de Glis (VS) et Kévin Häner, de

Seewen (SO).

n

Photo: Hans Blaser


16 unisono 19-2012

Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

Die Band ofthe Blues

and Royals war in

diesem Jahr zur

Veranstaltung

eingeladen.

Le Band of the

Blues and Royals

était l’invité

d’honneur

de cette année.

6. Solothurn Marching-Parade 6 e Marching-Parade àSoleure

Die Brass Band Emmental siegt!

Le Brass Band Emmental l’emporte enfin!

stefan schwarz, eliane schweizer

Bei der sechsten Ausgabe der Solothurner Marching-

Parade siegt die Brass Band Emmental bei der fünften

Teilnahme. Der Spielmannszug des Jugendblasorchesters

Rödemis Deutschland und die Cadet Band

Horgen (ZH) komplettieren das Podium.

die stadtmusik solothurn hat am22. September 2012 mit der sechsten

Auflage der SOLOTHURN MARCHING­PARADE wiederum einen

blasmusikalischenAnlassder Sonderklasse organisiert. Eingefleischte

Blasmusikfans und viele interessierte Zaungäste wohnten in der

barocken Altstadt den hochkarätigen Darbietungen bei und liessen

sich vom akustischen und optischen Ideenreichtum der teilnehmenden

Bands begeistern. Die Siegerprämie von 8000 Franken sicherte

sich die Brass Band Emmental, welche bereits zum fünften Mal in

Solothurn für beste Unterhaltung sorgte!

Einen Check in der Höhe von 4000 Franken holte sich der Spielmannszug

desJugendblasorchestersRödemis ausDeutschland,und

die Kadettenmusik Horgen durfte den mit 2000 Franken dotierten

dritten Preis der SOLOTHURN MARCHING­PARADE entgegennehmen.

Mit tollen Shows mit von der Partie waren zudem die

Showband «Les Armourins» aus Neuenburg, das deutsche Musikcorps

Bickenbach,der Musikverein Bubendorf, die Musikgesellschaft

Wyssachen und das Jugendblasorchester der Jugendmusik Kreuzlingen.

Ausser Konkurrenz zeigte «The Band ofThe Blues and Royals»

ihr Können und zauberte königlichen Adel und weitere feine Blasmusikklänge

inSolothurns Gassen.

La 6 e édition delaSolothurn Marching-Parade asacré

le Brass Band Emmental qui en était àsa5 e participation.

Le Spielmannszug duJugendblasorchester deRödemis

en Allemagne etlaMusique des cadets deHorgen (ZH)

complètent le podium.

le 22 septembre passé, la StadtmusikdeSoleureamis surpied, avecla

6 e édition delaSolothurn Marching­Parade, unévénement musical

d’uneclassehors ducommun. Passionnés de musiquedevents et de

nombreux autres badauds ont occupé lavieille ville baroque pour

assister àdes performances de haut niveauetselaisser enthousiasmer

par larichesse des idées acoustiques et optiques.

Les Blues and Royals hors concours

Ces présentations musicales àlafois traditionnelles et innovantes,

déroulées dans l’ambiance historique de Soleure, ont constitué, pour

la sixième fois, tout le charme delaSolothurn Marching­Parade.Huit

corps de musique, venus deSuisse etd’Allemagne, ont relevé le défi

de se présenter de la façon laplus attrayante possible dans undécor

obligé, sur des pavés inégaux.

Ces superbes shows ont été présentés par leshowband Les

Armourins de Neuchâtel, le corps de musique allemand de

Bickenbach, leMusikverein deBubendorf (BL), laMusikgesellschaft

de Wyssachen (BE) et le Jugendblasorchester de la Jugendmusik de

Kreuzlingen (TG). Hors concours le Band of the Blues and Royals a

fait montre de ses capacités etaenchanté les venelles de Soleure de

ses fines sonorités etdesaroyale noblesse.


Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

19-2012 unisono 17

Wetterglück und hochkarätige Leistungen

Traditionelle und innovative Marschmusikdarbietungen im historischen

Ambiente Solothurns machten amletzten Samstag bereits

zum sechsten Mal den besonderen Reiz der SOLOTHURN MAR­

CHING­PARADE aus. Acht Korps aus der Schweiz und aus

Deutschland nahmen die Herausforderung an, sich inder vorgegebenen

Kulisse und auf Kopfsteinpflaster während rund 10Minuten

möglichst attraktiv zu präsentieren. Nebst rund 3000 überwältigten

Zuschauern verfolgten hoch über demSt.­Ursen­Brunnen dieExperten

Max Schenk und Werner Horber das Geschehen mit wachen

Ohren und kritischem Blick. Sie hatten darüber zuentscheiden, wer

die drei Siegerchecks über 8000,4000 und2000 Franken bekommen

soll, welche dank der grosszügigen Spende des Stadtmusik­Mäzens

Bill de Vigier an der SOLOTHURN MARCHING­PARADE zu gewinnen

sind. Ihm zu Ehren – er hätte heuer den 100. Geburtstag

feiern können – war ausserKonkurrenzauch «The BandofThe Blues

and Royals» aus England zugegen, welche gemeinsammit derStadtmusik

Solothurn unter anderem am Freitagabend mit einem grossartigen

Galakonzert aufwartete. Auch Petrus meinte es ein weiteres

Mal gut mit den Veranstaltern und drehte den Wasserhahn rechtzeitig

zu.

DieMusikgesellschaft ausdem bernischen Wyssachen eröffnete

den bunten Reigen mit patriotischen Klängen, bevor der Spielmannszug

des Jugendblasorchesters Rödemis aus Nordfriesland erneut

sein hochkarätiges Können präsentierte. Die Brass Band Emmental

zeigte sich heuer ebenfalls schweizerisch und sorgte neben

vielen anderen akustischen und optischenÜberraschungen für einen

Schwingkampf aufdem Kopfsteinpflaster derHauptgasseSolothurn.

Gleich anschliessend sorgten das Blasorchester der Jugendmusik

Kreuzlingen für Power und die Showband Les Armourins aus

Neuenburg für welschen Charme. Die Kadettenmusik aus Horgen

wusste mit Ideenreichtum und jugendlicher Ausstrahlung zu überzeugen,

und der Musikverein Bubendorf – die Sieger der allerersten

SOLOTHURN MARCHING­PARADE 2002 – bewies, dass sein

Können nicht nur am Basel Tattoo für Begeisterung sorgt. n

Des productions variées et colorées

La MG bernoise de Wyssachen aouvert laronde multicolore avec des

sonorités patriotiques avant que leSpielmannszug du Jugendblasorchester

de RödemisenFrise­du­Nord ne présenteune nouvelle fois

ses prestations de haut niveau. Le BB Emmental s’est aussi

présenté sous des couleurs helvétiques. Sur le pavé irrégulier de la

Hauptgasse de Soleure, il amonté un improbable combat àlaculotte

accompagné de surprises acoustiques etvisuelles.

Le Blasorchester de la Jugendmusik deKreuzlingen aenchaîné

en amenant sapuissancetandisque le showband LesArmourins de

Neuchätel aapporté le charme romand. La Kadettenmusik de

Horgen aconvaincu par larichesse deses idées etpar le rayonnement

de sa jeunesse.Poursapart le Musikverein deBubendorf – qui

avait été victorieux de la toute première édition en2002 – aprouvé

que ses prestations pouvaient enthousiasmer, etpas seulement lors

du Basel Tattoo. Le Musikcorps allemand de Bickenbach aconclu le

concours avec ses casques blancs particulièrement frappants.

Victoire àla5 e tentative

Outre près de3000 spectateurs captivés, les experts Max Schenk et

Werner Horber, placés au­dessus de la fontaine de St­Ours ont suivi

les évolutions avec leregard critique etles oreilles attentives. Ils

avaient àattribuer les trois chèques de8000, 4000 et 2000 francs

offerts aux vainqueurs etdotés par lagénérosité du mécène de la

Stadtmusik, Bill de Vigier. Enson honneur – il aurait fêté cette année

son centenaire – le Band of the Blues and Royals s’est produit hors

concours et adonné, levendredi soir, un concert degala grandiose

aveclaStadtmusikdeSoleure. Même St­Pierreaparticipé àlafête en

fermant àtemps les vannes duciel.

Après les morceaux d’ensemble sur l’escalier St­Ours s’est

déroulée laproclamation des résultats. Les 8000 francs de la prime

du vainqueur sont tombés dans l’escarcelle du BB Emmental qui a,

pour la 5 e fois, présenté àSoleure une animation de la meilleure

veine. Le Spielmannszug duJugendblasorchester de Rödemis en

Allemagne atouché lechèque de4000 francs tandis que laMusique

des cadets deHorgen (ZH) arécolté les 2000 francs du 3 e prix de

cette Solothurn Marching­Parade.

n

Nach mehreren

Teilnahmen hat esder

Brass Band Emmental

jetzt zuoberst aufs

Treppchen gereicht.

Après avoir participé

àpresque toutes les

éditions, leBBEmmental

est (enfin) monté sur la

plus haute marche

du podium.


18 unisono 19-2012

Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

23. Besson Swiss Open Contest 23 e Besson Swiss Open Contest

Die Walliser räumen abund

«Treize Etoiles» holt einen 9.Titel

Razzia valaisanne et 9 e titre pour leTreize Etoiles

jean-raphaël fontannaz

Für die Bürgermusik Luzern hätte es das komplette

Quartett werden sollen, aber es wurde nur der vierte

Platz. Der 23. Swiss Open Contest erlebte eine

eigentliche Walliser Welle: Die Treize Etoiles erobert

den Titel, die Jungen von Valaisia werden Vize

und das EVC vervollständigt das Podest.

nach abschluss der aufführungen am swiss open setzte die Mehrheit der

Beobachter aufeinen klaren Siegder BB Treize Etoiles, so sehr hatten

dieMusiker um JamesGourlay mitihrer Meisterschaftund Sicherheit

alle beeindruckt. Und dies sowohl amMorgen beim Aufgabestück

«Terra Australis» von Martin Ellerby als auch am Nachmittag mit

dem sehr delikaten «Zauberlehrling» von Paul Dukas. Bei der Rangverkündigung

im erneut prallvollenWeissen Saal desKKL erwiesen

sich jedoch die Punkteabstände als deutlich kleiner. In der Tat erreicht

die BB 13* das nie dagewesene Gesamttotal von 356 Punkten

und nur einen Hauch mehr als der zweitplatzierte Neuling Valaisia

(355). Das Ensemble de cuivres valaisan (ECV) bestätigt seine schon

letztes Jahr eroberte Bronzemedaille (340), während der Titelverteidiger

Bürgermusik Luzern das Podest knapp verpasst (339), aber 3

Punktevor derBBFribourg(BBF) liegt. Doch beginnen wirvon vorn.

Maximalnote fürs Teststück

In seiner Contestversionhat «Terra Australis» eine klare Beurteilung

der Qualitäten aller Wettbewerbsteilnehmer ermöglicht. Mit einer

Pour Bürgermusik deLucerne, cela pouvait être lapasse

de quatre, c’est devenu laplace de quatrième. Le23 e Swiss

open contest aconnu une déferlante valaisanne: le Treize

Etoiles remporte le titre, les jeunes deValaisia sont

dauphins et c’est l’Ensemble decuivres valaisan qui

complète le podium.

a l’issue des prestations du swiss open, la plupart des observateurs

misaient sur une largevictoireduBBTreize Etoiles tant les musiciens

de James Gourlay avaient impressionné par leur maîtrise etleur

sûreté. Aussi bien le matin dans l’imposé, «Terra Australis» de

MartinEllerby,que l’après­midi avecletrèsdélicat «Apprenti sorcier»

de Paul Dukas. Pourtant, lors de la proclamation des résultats dans

une Salle blanche duKKL lucernois une nouvelle fois comble, les

chiffres se sont avérés bien plus serrés. En effet, au final, leBB13*

signe untotal jamais vu de 356 points, mais ne l’emporte que d’un

souffle sur lenouveau venu, Valaisia (355). L’Ensemble de cuivres

valaisan (ECV) confirme sa médaille debronze del’anpassé (340),

tandis que lechampion sortant, Bügermusik deLucerne (BML),

échoue juste aupied dupodium (339), précédant de3points leBB

Fribourg (BBF). Mais reprenons par le début.

Le pointage maximal sur l’imposé

Présenté dans saversion de concours, «Terra Australis» apermis de

nettement distinguer laqualité des formations enlice. Auteur d’une

23. Besson Swiss Open Contest 2012: Rangliste /23 e Besson Swiss Open Contest 2012: le classement

Rang Band Dirigent /directeur Imposé SW /Libre Total Teststück/Imposé: «Terra Australis»

1 BBTreize Etoiles James Gourlay 180 176 356 «L’apprenti sorcier»

2 Valaisia BB Arsène Duc 175 180 355 «L’ottobrata elaBefana» des «Fêtes

3 ECValaisan Jean-François Bobillier 169 171 340 «L’oiseau defeu»

4 BBBürgermusik Luzern Michael Bach 165 174 339 «Le Corsaire»

5 BBFribourg Frédéric Théodoloz 170 166 336 «Symphonie n°4» Finale

6 BBMichelsamt Carlo Balmelli 165 164 329 «Les Vêpres siciliennes»

7 Wallberg Band Garry Cutt 160 168 328 «Le Carnaval romain»

8 BBBerner Oberland Corsin Tuor 161 158 319 «La Force dudestin»

9 Oberaargauer BB Armin Bachmann 152 160 312 «Norma»

10 BB Luzerner Hinterland Susanne Rechsteiner 158 153 311 «Le roi d’Ys»

11 Entlebucher BB Patrick Ottiger 155 154 309 «Rienzi»


Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

19-2012 unisono 19

Mit dem Sieg ander

Ausgabe 2012 des

Swiss Open holt sich

die BB13Étoiles

bei 21Teilnahmen den

9. Erfolg.

En remportant

l’édition 2012,

le BB 13 Etoiles

signe son 9 e succès

au Swiss Open

en 21 participations.

sehr kontrollierten und kompakten Leistung hat die BB13* die Idealnote

180 erreicht. Tatsächlich können alle fünf Juroren (hierwaren

es Howard Lorriman, PhilipSparke und RobertChilds,alle aus England

sowie Maurice Hamers aus den Niederlanden und der Schweizer

Pascal Eicher) je 60 Punkte vergeben. Die höchste und die niedrigste

Note werden gestrichen. Im Klartext heisst das, dass

mindesten vier Experten die Maximalnote aufgeschrieben haben

müssen, damit die 180 Punkte erreicht werden können. Und das hat

die BB13* gemacht. Mit Ausnahme der Ergebnisse im Selbstwahlstück

für Britannia Building Society und Howard Snell ausdem Jahr

1995 eine noch nie dagewesene Leistung.

Unter der Leitung des gut inspirierten Arsène Duc hat die Valaisia

BB mit 5Punkten Abstanddie zweitbeste Punktzahl eingeheimst,

während die BB Fribourg (BBF) zum ersten Mal unter der Leitung

des Wallisers Frédéric Théodoloz mit doch bereits 10 Punkten Rückstandauf

dendritten Platzkommt.IndieserPflichtübung habendie

Westschweizer Formationen geradezu monopolartig die Spitze des

Klassements inBeschlag genommen, denn das ECV belegt den vier­

performance très maîtrisée etcompacte, le BB 13* arécolté le total

idéal de180 points. Eneffet, auSwiss Open, les cinq juges (en

l’occurrence: Howard Lorriman, Philip Sparke etRobert Childs,

Angleterre, ainsi que Maurice Hamers, Pays­Bas, etPascal Eicher,

Suisse) disposent tous de 60 points. Mais leur plus mauvaise etleur

meilleure note sont éliminées. En clair, pour obtenir 180 points, il

faut quequatreexperts aientdonné le maximum. Ce qu’a réussi le BB

13* sur l’imposé.DujamaisvuauSwiss Open àl’exception du score

réalisé sur leur morceau libre en 1995 par Britannia Building Society

et Howard Snell.

Emmené par unArsène Duc très inspiré, le Valaisia BB s’octroie

le 2 e score, à5points, tandis que leBBFribourg – sous la nouvelle

baguette du Valaisan Frédéric Théodoloz – pointe au 3 e rang, mais

déjà à10longueurs. Dans cet exercice obligatoire, les formations

romandes monopolisent le sommet du classement puisque l’ECV

arrive 4 e .C’est le champion en titre, BML qui est le premier BBalémanique,

àégalité avec le BB Michelsamt (LU) placé cette année sous

les ordres deCarlo Balmelli.

Martin Ellerby Band Rang

Paul Dukas «Pour lapatrie» Arthur Ney BB Treize Etoiles 1

romaines» Ottorino Respighi «Salute tothe Isle of Man» Hans Honegger Valaisia BB 2

Igor Stravinski «Marignan» Jean Daetwyler EC Valaisan 3

Hector Berlioz «Inf Rgt 33» Paul Huber BB Bürgermusik Luzern 4

Piotr I.Tchaïkovski «Fribourg» Gian Battista Mantegazzi BB Fribourg 5

Giuseppe Verdi «Graubündner Marsch» Heinrich Steinbeck BB Michelsamt 6

Hector Berlioz «Fils de héros» Arthur Ney Wallberg Band 7

Giuseppe Verdi «Gruss andas Worblental» Stefan Jaeggi BB Berner Oberland 8

Vincenzo Bellini «Sonnenaufgang» Heinrich Steinbeck Oberaargauer BB 9

Edouard Lalo «Bundesrat Gnaegi» Albert Benz BB Luzerner Hinterland 10

Richard Wagner «Vivat Lucerna» Arthur Ney Entlebucher BB 11


20 unisono 19-2012

Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

ten Platz. Der Titelverteidiger BML folgt als erste Deutschschweizer

BB punktegleich mit der BB Michelsamt (LU), welche dieses Jahr unter

der Leitung von Carlo Balmelli antrat.

Auch beim Selbstwahlstück

Bei den Selbstwahlstücken hat die Jury offensichtlich die originellsten

Stückwahlen bevorzugt. In der Tat hat sie «L’ottobrata» und die

«Befana» (Römisches Oktoberfest und Dreikönigsnacht), die Schlusssätze

der «Feste Romane» deutlich geschätzt, jenes Sinfonischen

Gedichts, das denvon Ottorino Respighi derEwigenStadt gewidmeten

Dreierzyklus (nach «Fontane Romane» und «Pini di Roma») abschliesst.

Mit der Interpretation dieses Werkes hat die Valaisia BB wahrscheinlich

eine der ersten Aufführungen, wenn nicht gar die Uraufführung

inder Instrumentierung für Brass Band zu Gehör gebracht

und dabei hat sie in idealer Weise vom Vorteil, als Letzter starten zu

können, zuprofitieren gewusst. Zum Beweis: Wie beim Pflichtstück

haben wiederum mindesten vier Experten die Maximalnote erteilt.

Damit holen sich die jungen Walliser natürlich den Preis für die beste

Aufführung des Selbstwahlstückes.

Arthur Neys Erfolg

Die Jurymitglieder haben ihre Vorliebe für originelle Werke mit den

176 Punkten für die BB13* bestätigt, welche eine sehr delikate Fassung

des «Zauberlehrlings» von Paul Dukas spielte. Mit dem eher

zeitgenössischenStück «Der Feuervogel» von Igor Stravinski hatdas

EVCunter Jean­François Bobillier 171Punkte und damit den vierten

Platz erreicht. Es hat inder Tat für die BML unter Michael Bach

(3. mit 174 Punkten) eine äusserst leidenschaftliche Interpretation

des «Corsaire» von Hector Berlioz gebraucht, damit das Podium für

das Selbstwahlstück nicht auch eine Sache nur für die Romands geworden

ist.

Bei den Marschaufführungen haben die «traditionellen» Marschkomponisten

dominiert. Die BB 13* erringt den Preis für die beste

Marschaufführung mit«Fürs Vaterland» von

Arthur Ney, der übrigens noch mit den Märschen

«Heldensöhne» und «Vivat Lucerna»

vertreten war. Festzuhalten ist indiesem

Nebenwettbewerb die «patriotische» Auswahl,

denn das ECV hat «Marignan» von

Jean Daetwyler und die BBF «Fribourg» von

Gian Battista Mantegazzi gewählt. Den

«Graubündner Marsch» von Heinrich Steinbeck

haben sich hingegendie Luzerner vom

Michelsamt ausgesucht.

n

Et aussi sur le libre

Dans les pièces delibre choix, le jury avisiblement privilégié les

choixles plus originaux. En effet, il avivementapprécié «L’Ottobrata

elaBefana» (la fête d’octobre etl’Epiphanie),mouvements finauxdes

«Fêtes romaines» qui concluent le cycle detrois poèmes symphoniques

(après «Les Fontaines deRome» et les «Pins de Rome»)

qu’Ottorino Respighi aconsacré àlaville éternelle.

En interprétant cettepièce qui connaissait probablement l’unede

ses premières exécutions (sinon sacréation) dans un arrangement

pour brass band, leValaisia BB atiré idéalement deson passage en

dernière position. Pour preuve: comme sur l’imposé, quatre experts

au moins ont donné lanote maximale de 60 points. Avecleur total de

180 points, les jeunes musiciens valaisans décrochent ainsi, bien

évidemment, leprix delameilleure exécution dumorceau libre.

Le succès d’Arthur Ney

Les juges ont confirmé leur attrait pour les pièces très originales en

allouant 176 points au BB 13* qui présentait une version très délicate

de «L’apprenti sorcier» de Paul Dukas. Avec aussi une pièce plus

contemporaine, l’ECV etJean­François Bobillier récoltent 171 points

et un 4 e rang avec «L’oiseau de feu» d’Igor Stravinski. Enfait, il aura

fallutoute la fougueuse interprétation du «Corsaire» d’Hector Berlioz

par Michael Bach et le BML (3 e avec 174 points) pour empêcher que

le podium du libre nesoit lui aussi monopolisé par les Romands.

Dans les prestations de marches, ce sont les compositeurs

«traditionnels» qui tirent leur épingle du jeu. Le BB 13 *remporte le

prix de la meilleure exécution demarche avec «Pour la patrie»

d’Arthur Neyqui étaitd’ailleurs représentéaussi avec «Fils de héros»

et «Vivat Lucerna». Anoter, dans ceconcours particulier, des choix

très «patriotiques» puisque l’ECV a joué «Marignan» de Jean

Daetwyler et le BBF «Fribourg» de Gian­Battista Manteggazzi. En

revanche, la«Graubündner Marsch» d’Heinrich Steinbeck aété

sélectionnée par les Lucernois deMichelsamt.

n

Auch in diesem Jahr bot der Saal im KKL eine wunderbare Ambiance.

Cette année encore, la Salle blanche du KKL affichait guichets fermés.


MAESTRONr. 4/2012

19-2012 unisono 21

MAESTRO

OFFiZiELLESMiTTEiLUNGSORGANDES SChWEiZER BLASMUSiK-DiRiGENTENVERBANDES(BDV).

ERSChEiNTViERTELJÄhRLiChiMUNiSONO.

Atempause

Probenorganisation überdenken

Die Probenarbeit in einem Musiklager ist

äusserst intensiv. Die Früchte dieser Anstrengungen

sind aber sofort hörbar – ein Prozess,

dersüchtig machen kann.Inden ersten beiden

Tagen eines Lagers dominiert oft das Gefühl,

die Literatur sei viel zuanspruchsvoll, das Repertoire

bis zum Schlusskonzert ineiner Woche

nie zu schaffen. Doch – dank Register­,

Einzel­ und Gesamtproben – können die Werke

schon amnächsten Tag recht ordentlich

durchgespielt werden. 24 Stunden später beginnt

eszuklingen und nochmals einen Tag

später werden musikalische Anweisungenwie

selbstverständlich umgesetzt. Gelingt es der

Lagerleitung, dieses Crescendo bis zur Stellprobe

weiterzuführen, folgt ein tolles Schlusskonzert

als Lohn für die intensiven Bemühungen.

Ganz anders derEindruckwenigeWochen

später. Die zweite Saisonhälfte beginnt invielenVereinenmit

derBundesfeier.Mehrere Wochen

lang hatkeine Probemehrstattgefunden,

in denReihensindviele Absenzen zu verzeichnen.

Viele Besucher der 1.­August­Feier hören

unsnur an diesemTag undindiesemZustand.

Gewiss, dasist kaum zu umgehen, wenn man

auf diesen – für die Dorfgemeinschaft wichtigen

– Auftritt nichtverzichtenwill.

Die beiden Erlebnisse zielen meiner Meinung

nach aber auf einen andere Frage: Könnten

wir nicht die Vorteile des Probenbetriebs

im Musiklager besser nutzen? Müsste die Organisation

einesVereinsnicht vermehrt aufdie

Hauptkonzerte ausgerichtet werden? Die Konsequenzwäredann,

dieProbenvielstärker am

Ende einer Probenperiode zu konzentrieren,

statt sie gleichmässig über die Vorbereitungsphase

zuverteilen. Auch wenn das für Berufstätige

nichtganz einfachzurealisierenist – besprechen

Sie sich doch einmal, wie Sie die

Vorteile eines Musiklagers auf Ihren Verein

übertragen können.

ThEO MARTiN

AGENDA

Daten

n 26. oktober 2013

BDV-Dirigentenkongress in Aarau

SBVwird150

DerBDV gratuliert

«Die Blasmusik ist Tradition – aber nicht von

gestern.» Das Zitat von Nationalratspräsident

Hans­Jürg Walther umschreibt treffend die

aufgeräumte Stimmung am Jubiläumsakt

150 Jahre Schweizer Blasmusikverband. Aus

Dirigentensicht spannend war, wie der Ostschweizer

Politiker die musikalischen Leiter

als «Anker der Formation» bezeichnete. Dirigenten

brauchen gemäss Walther viel Fingerspitzengefühl,

um ein Ensemble zusammenzuhalten

undzumotivieren.

Verbandspräsident Valentin Bischof unterstrich

die Wandlungsfähigkeit der Blasmusik.

Dirigenten können diesen Prozess unterstützen

– ohne Traditionen zuvernachlässigen.

Musik setze Kräfte frei, folgerte Bischof, sie

löse etwasaus.Sah mandeshalb am SBV­Jubiläum

trotz Regen so viele fröhliche Gesichter?

«Petrusweint nicht – er segnet»,kommentierte

derkatholische Seelsorger ClaudioTomassini.

Der Festakt zeigte unter anderem auch,

dass die Vorstellungen über Musik sehr unterschiedlich

sind – und das ist auch gut so. Der

Aarauer Stadtpräsident Marcel Guignard

rühmte beispielsweise die integrierende Funktion

derBlasmusik undlobte deren Präsenzan

öffentlichen Anlässen. Etwasunter ging an der

Feier denn auch, dass unsere Sparte nicht nur

Feierlichkeiten umrahmen will, sondern auch

eine eigenständigeRolle zu spielengedenkt.

Trotzder undankbaren Akustikinder Aarauer

Schachenhalle wurde am Jubiläum viel

gute und abwechslungsreiche Musik geboten.

Ob die Stückwahl für einen Festakt injedem

Fall geglückt ist, magjeder Teilnehmer fürsich

selber entscheiden. Unbestreitbar aber ist, dass

alle Korps ihre Freude und Lebenslust demonstriert

haben.

Einer, der sich davon mitreisen liess, war

Bundesrat Alain Berset. Kurz vor der (erfolgreich

ausgegangenen) Volksabstimmung über

diemusikalische Bildungrührteder Magistrat

nochmals kräftigdie Werbetrommel fürunser

Anliegen. Berset gestand dem rund 1500­köpfigen

Publikum:«Dass ichKlavier spiele,inspiriertoffenbardie

Leute.» 20 Prozentder Bevölkerung

spielten ein Instrument, freute sich

Berset,der nach seiner Anspracheden Kontakt

zu Musikantinnen und Musikanten imSaal

suchte.

Auf der Ehrentribüne wurde das sehr

wohlwollend kommentiert. Denn wosonst ist

es möglich, dass am Nebentisch einBundesrat,

derNationalratspräsident,der Chef derArmee

(André Blattmann) und eine Ständerätin

(Christine Egerszegy) sitzen – und diese von

(mutigen) Musikanten ohne weiteres inein

persönliches Gesprächverwickeltwerdenkönnen.

KarinNiederberger, dieZentralpräsidentin

desEidgenössischenJodlerverbandes, schaffte

es trotzdem, dass diese Politikerrunde aufhorchte.

In ihrer Grussbotschaft aller anwesenden

Verbände forderte sie nämlich von der

Politik mehr als nur «moralische Unterstützung».

Wenn das wirklich angekommen ist, hat

der Festakt sein Ziel erreicht. Der Schweizerische

Blasmusik­Dirigentenverband jedenfalls

gratuliert dem SBV herzlich zuseinem Jubiläum.

THEO MARTIN

In eigenerSache

Der BDV informiert über seine Geschäfte und

Anliegen laufendauf www.dirigentenverband.

ch – zumBeispielüberalleEintritte. TM

Voxhumana

Ich wundere mich, dass selbst Berufsmusiker

nie aneinem anderen Konzert anzutreffen

sind.

PEPE LiENhARDiMSRDRS

Impressum

Chefredaktor

n theo martin

Kirchweg 4a,2553Safnern BE

tmartin@bielertagblatt.ch

Red. Mitarbeiter

n emil wallimann, 6373Ennetbürgen NW

n christian marti, FL-9494Schaan

n reto näf, 5063 Wölflinswil

Adressänderungen:

n marc mathis, 3772 St.Stephan,

marc.mathis@dirigentenverband.ch

19. Jahrgang

Dienächste Ausgabedes MAESTRO

erscheint in derNr. 2/2013

www.dirigentenverband.ch


22 unisono 19-2012

MAESTRONr. 4/2012

Fachartikel

Musik und Verein =Kunstund

Business

Um einen Musikverein erfolgreichzuführen, empfiehlt sichein Vergleichmit guten

privaten Firmen, hotels oder Restaurants. Diese zeigen uns, worauf es im Umgang mit

der Kundschaftankommt. EMIL WALLIMANN

Ein Musikverein ist einerseits eine Gemeinschaft,

welche ihr Hobby – das Musizieren –

pflegt. Auf der anderen Seiteist er auch eine

Art ‹Unternehmen› mit einer klaren

Organisationsstruktur. Für den Erfolg des

Vereins sind beide Ebenen sehr wichtig. Diese

beiden Tatsachen müssen der Vereinsleitung

und vor allem auch allen Mitgliedern

immer bewusst sein. Auf der Bühne, bei unserenAuftritten,

bewegen wiruns im künstlerischen

Bereich. Die Musik steht im Vordergrund.

Esgeht darum, möglichst gut zu

spielen, gekonntaufzutreten unduns gutzu

präsentieren. Das ganze Image des Vereins

hängt davonab. Es istwesentlich, wie wiran

Fronleichnam daherkommen und wie gut

wir spielen. Zudem sollte das Programm bei

kleinen Auftritten nicht jedes Jahr das gleiche

sein. Das Auftreten auf der Bühne am

Jahreskonzert muss professionell sein. Damit

meine ich das ganze Bühnenverhalten,

die Konzertansage, die Rede des Präsidenten,

die Dekoration und die Programmgestaltung.

Wie oft schon habe ich bei sehr guten

Musikvereinen gesehen, wie Mitglieder

während der musikalischen Pausen gelangweilt

imStuhl «liegen». Diese Musikanten

sind sich der Wirkung auf das Publikum

überhaupt nicht bewusst. Eine kurze Mitteilung

des Dirigenten, der dies mit jeder Garantie

sieht, könnte dies ändern. Als unanständig

zu betrachten sind auch

Diskussionen oder das Wechseln der Noten

während des Applauses. Die Noten werden

erst bei der nächsten Ansage oder zumindest

nach dem Applaus gewechselt, und für

Gespräche und Diskussionen bleibt nach

dem Konzert noch genügend Zeit.

Wenn unser Auftritt vorbei ist, sind wir

aber im normalen Geschäftsleben. Wir können

den Musikverein mit einem Geschäft

oder Hotel vergleichen. Was erwarten wir,

wenn wir ineinem Vier­Sterne­Hotel zu

Gast sind? Wie benimmt sich das Personal

gegenüber der Kundschaft? Genau so müssen

wir unsere Kundschaft empfangen, willkommen

heissen und betreuen. Die Konzertbesucher

müssen sich bei uns wohl

fühlen, dann kommen sie auch imnächsten

Jahr wieder.

Dazu gehört auch, dass sich Musikantinnen

und Musikanten nach dem Konzert

kurz zu den Konzertbesuchern setzen. Es ist

störend, wenn sich der ganze Verein im hintersten

Ecken des Saales zusammensetzt

und ein kleines internes Fest zelebriert. Für

ein solches gemeinsames Beisammensein

müssen im Vereinsjahr andere Anlässe organisiert

werden. Am Konzert sind wir Musiker

und Gastgeber!

Wenn beispielsweise an einem Konzert

der Weg zu den Toiletten durch die diskutierenden

Mitwirkenden behindert wird, ist

dies nicht sehr gastfreundlich. Dasselbe gilt

auch für die Raucherzone vor der Eingangstür.

Aus der Sicht eines guten Geschäftes ist

dies alles andere als kundenfreundlich. Die

«Künstler» haben meiner Meinung nach vor

dem Konzert und inder Pause imPublikumsraum

gar nichts zusuchen. Sie befinden

sich ineinem Aufenthaltsraum oder

Probesaal, konzentrieren sich auf das Konzert

und machen noch die letzten Korrekturen

in der Feinstimmung. Im Eingangsbereich

befinden sich nur das

Empfangskomitee sowie eine bediente Kasse.

Diese Personen heissen die Konzertbesucher

willkommen, nehmen ihnen den Mantel

ab, weisen die Plätze zu, begrüssen

Ehrenmitglieder und Sponsoren persönlich.

Den Konzertbesuchern muss vom ersten

Moment an das Gefühl vermittelt werden,

dass wiruns über ihren Besuch freuen. Nach

dem Konzert sind alle Vereinsmitglieder

Gastgeber!

Auch wer nach dem Konzert hinter der

Bar steht, im Service hilft oder Tombolalose

verkauft, sollte dies indiesem Sinne professionell,

also freundlich und zuvorkommend

machen.

Wichtig ist, dass unser Publikum auf

demHeimweg denkt: «Das warwirklichein

sehr schöner Abend! Unser Musikverein

macht das einfach super! Die haben sich

echt gefreut, dass wir gekommen sind.»

Ein Musikverein braucht viel Geld, welches

– hauptsächlich von den Konzertbesuchern

– direkt durch Eintritte/Spenden oder

indirekt durch Gemeindebeiträge – generiert.

Deshalb muss sowohlder «Kunst»wie

auch dem «Business» grosse Aufmerksamkeit

geschenkt werden.

n

Dieser Artikelsowie alle früheren

Fachartikelvon Emil Wallimann sind nun

in seinem Buch «Man muss Menschen

mögen; Leitfadenfür eine erfolgreiche

Vereinsführung»erschienen. Auf

über 100SeitengibtesvielWissenswertesfür

beinahealleSituationen

in derVereinsführung.Weitere infos:

www.emilwallimann.ch

Musik –Kunst

–musikalisch gutvorbereitet

–passendesKonzertprogramm

–optimales Bühnenverhalten

undAuftreten

–kurze,prägnante und

informativeAnsage

–ansprechendesProgrammheft

Verein –Business

–freundlicherEmpfang

–persönliche Platzanweisung

–zeitgemässeund demKonzert

angepasste Getränke- undSpeisekarte

–zuvorkommende Bedienung

–persönliche Betreuung

derKonzertbesucher

–ideenreiche Dekoration


MAESTRONr. 4/2012

19-2012 unisono 23

MG ConcordiaWegenstetten

Musikalische Träume lassen sich

verwirklichen!

Wiesichdurch behutsame, engagierte Aufbauarbeit musikalische Träume verwirklichen lassen,

zeigt das Beispiel der MG Concordia Wegenstetten. RETO NÄF

Wegenstetten ist ein idyllisch gelegenes Dorf

im Fricktal, an der Grenze zum Oberbaselbiet,

etwas abseits der grossen Verbindungsachse

Basel–Zürich,mit gut 1000 Einwohnern. Die

MG Concordia Wegenstetten hat sich in den

letzten Jahren einen ausgezeichneten Namen

als aktiver, dynamischer und innovativer Verein

geschaffen.

Der Verein pflegt ein breites musikalisches

Spektrum. Das Jahreskonzert hat sich

zu einem eigentlichenGesamtkunstwerk entwickelt,

das neben dem musischen auch anderen

Sinnen etwas bietet. So verwöhnte die

Concordia mit ihrem erfolgreichen «Gourmet

in Concert» ihre Konzertbesucher musikalisch

und kulinarisch oder begeisterte das Publikum

2011 in «Evolution – VomUrknall

zum Jetzt» mit vielen ausgeklügelten Lichtund

Showeffekten.

Die Wegenstetter bezeichnen das Herzblut,

die Begeisterung für die Sache, als ihre

Spezialität. «Daneben sei für sie das Gesellschaftliche,

Kameradschaftliche ebenso wichtig

wie das Musikalische», meint Vizepräsidentin

Caroline Kim: «Durch unseren starken

Zusammenhalt zeigen wir, dass wir Freude

am gemeinsamen Musizieren haben. Dies hat

uns schon einige Male zu unvergesslichen

Erfolgen verholfen.» Der Vorstand, der fast

ausschliesslich in Frauenhand liegt, sorgt mit

Projekten für viel Motivation. So steht nächstes

Jahr eine einwöchige Reise nach Ungarn

ins Heimatland ihres Dirigenten an. Ein Jahr

später wird die MG Concordia die Organisation

eines Musiktages an die Hand nehmen.

Der Grund für die musikalischen Erfolge

scheint aber auch im gegenseitig motivierenden

Umgang zu liegen. Dies beginne beim

Dirigenten, welcher jeden Einzelnen auf seinem

individuellen Leistungsniveau abhole

und mit viel Lob zu einer persönlichen Bestleistung

ansporne, gehe über die Musikkommission,

die mit ihrer geschickten Stückwahl

allen etwas biete und schliesslich sorge jedes

einzelne Mitglied mit seinem persönlichen

Engagement dafür,dass die Motivation nicht

verloren gehe.

Jugendarbeit

Das Nachwuchskonzept in Wegenstetten ist

regional organisiert und mit der Musikschule

verflochten. Die vier Blasmusikvereine aus

dem Wegenstettertal gründeten Anfang der

90er Jahre die Jugendband Wegenstettertal,

um den Musikvereinen den Nachwuchs zu

sichern. Heute darf man sagen, dass die

Nachwuchsförderung nahezu optimal geregelt

ist. Mit ihren zweiVorstufen lernen schon

die ganz Kleinen bereits nach einem Jahr

Musikunterricht das Zusammenspiel ineinem

Ensemble. So werden sie Schritt für

Schritt an das Vereinsleben gewöhnt und auf

das Musizieren in einem Dorfverein vorbereitet.

Zudem wurde der blasmusikalische

Nachwuchsförderverein Wegenstettertal gegründet,

um die finanzielle Unterstützung

musikalischer Projekte im Talzusichern. Der

seit kurzem zur Verfügung stehende Instrumentenpool

gibt Interessierten zudem die

Möglichkeit, zu relativ günstigen Preisen ein

Instrument zu mieten.

Diese behutsame und zielgerichtete Auf­

bauarbeit zeigte am Eidgenössischen Musikfest

erste Früchte: Mit einem Traum fuhren

sie nach Luzern und dieser wurde Wirklichkeit.

Der Verein erspielte sich einen tollen

4. Platz in der Konzertmusik und bestätigte

die Leistung zwei Jahre später am Aargauischen

Kantonal­Musikfest unter Valentin Sacher

mit dem Sieg in der 3.Klasse. Am letzten

Eidgenössischen in St.Gallen folgte zum

Schluss der ÄraSacher die Krönung mit dem

1. Platz in der Konzertmusik. Der Gewinn des

Paradefinales 2010 in Aarau verdeutlicht zudem,

wie vielseitig die Concordia aufgestellt

ist. Der nach aussen erweckte Eindruck der

verschworenen Einheit wird durch das Zitat –

«In Freud und Leid zum Spiel bereit» – auf

der bald 90­jährigen Fahne noch zusätzlich

ZumVerein

n Werbestimmtdie Literatur?

DieLiteratur wird hauptsächlichvon der

Mukoausgesucht.Die Selektion erfolgt

mitvielenhörproben undPartiturbeispielen.

Oftwerdendie Stückideen in einer

Leseprobeangespielt.

n Wo stehtder Verein in fünf Jahren?

DieZuständigendenken, dass derVerein auf

einemgutenWeg ist. Einerseits dank der

Jugendförderung, anderseits,weiljedes

Mitglied aktivfürsVereinslebeneinsteht.

n Wasstört Sieander Blasmusik?

Nichts!

Im 1840 gegründeten

Verein musizieren

35 Aktivmitglieder mit

einem Altersdurchschnitt

von35Jahren

im wahrsten Sinne in

Harmonie-Besetzung.

In Zahlen

n 35 Mitglieder

n Dirigent Bence Toth

n Präsidentin Vronihuber

n Ca.55Probenpro Jahr

n Violette Uniformvon 1995

n 2./3.Stärkeklasse

n Homepage: www.mgcw.ch


24 unisono 19-2012

Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

Ostschweizer Solisten- und Ensemble-Wettbewerb

Philippe Graf wird zum zweiten

Mal Champion

Am Wochenende vom 8./9. September 2012 fand inSirnach der Ostschweizer Solistenund

Ensemble-Wettbewerb OSEW statt. Die Veranstalter konnten mit 877 Teilnehmenden

erneut einen grosartigen Rekord verbuchen. rita schmidlin

der osew geniesst bereits landesweites Ansehen

bei Musikverbänden, Musizierenden

und Fachleuten. 877 Musikantinnen und

Musikanten haben indiesem Jahr am Wettbewerb

teilgenommen,damitkonnteerneut

ein Rekord verzeichnet werden, wie Vereinspräsident

Kurt Baumann bei der Begrüssung

der Ehrengäste erfreut feststellen

konnte. Speziell freute ihn die Anwesenheit

von Bernhard Lippuner, Mitglied der Verbandsleitung

SBV (Schweizer Blasmusikverband).

Der gut eingespielte Vorstand mit den

vielen Helferinnen und Helfern wurde lobend

erwähnt. Nur dank dem grossen Einsatz

dervielen Musikfreunde und Sponsoren

ist ein solcher Anlass überhaupt möglich.

Fröhliche Siegerehrungen

Am Samstag fanden der Slow­Melody­ und

ein Teil des Ensemble­Wettbewerbes statt.

Die erste Siegerehrung erfolgte bereits nach

der Mittagspause. Diese wurde früher ins

Programm genommen, damit die Jugendlichen

nicht bis am Abend warten mussten,

um ihre Pokale in Empfangzunehmen. Am

Samstagabend folgte dann die zweite Siegerehrung,

wiederum durchgeführt von Verena

Fehr, Geschäftsstellenleiterin OSEW.

Die Organisatoren verhalten sich politisch

neutral, aber ausnahmsweise wies Fehr auf

die Abstimmung vom 23. September hin

und bat alle Anwesenden, andie Urne zu

gehen, damitein wuchtiges«Ja» für«Jugend

und Musik» erreicht werden kann. Abschliessend

andie Siegerehrung fand die Übergabe

desvon derFirma Giannini SwissDrums

gespendeten Drum­Sets für den besten

Drum­Set­Spieler statt. Der glückliche Gewinner

ist Jonas Zink, MSZirl (A).

Raphael Camenisch begeisterte

EinenmusikalischenLeckerbissenofferierte

CamenischamspäterenSamstagnachmittag

mit seinen Saxophondarbietungen. Das Publikum

im Dreitannensaal war begeistert.

Ein weiterer Höhepunkt war das Final der

Der glückliche Gewinner Jonas Zink mit Andreas Ermatinger (links) und Philipp Maute von

Giannini Swiss Drums.

Photos: Rita Schmidlin

Solisten am Sonntagnachmittag. Viel zu jubeln

gabesimvollbesetzten Dreitannensaal

bei der anschliessenden Siegerehrung der

Kategorien, die am Sonntag ihren Auftritt

hatten. Als krönender Abschluss folgte die

Bekanntgabe der Finalrundesieger. Den begehrten

Titel Ostschweizer Solo­Champion

2012 holte nach 2010 bereits zum zweiten

Mal Philippe Graf, Cornet, BBEglisau. Auf

den Plätzen 2und 3freuten sich Janine Allenspach

(Jugendmusikschule Winterthur

u.U.), Querflöte, und Fabian Kluckner (MS

GeschichteOSEW

Der Ostschweizer Solisten- und Ensemble-

Wettbewerb (OSEW) entstand durch das

Bestreben einiger initiativer Mitglieder

der LibertyBrass Band Ostschweiz (LBB)

im Jahr 2001. Ersetzte sich zusammen

aus dem Slow-Melody-Wettbewerb,

der jeweils in Gais stattfand, und dem

früheren OSEW, der abwechslungsweise

durch die Ostschweizer Kantonalmusikverbände

durchgeführt worden war.

Neun Jahre lang war die LBB verantwortlich

für die Durchführung, aber

bereits seit sieben Jahren waren auch

immer «vereinsfremde» Personen in

der Organisation tätig. Die Teilnehmerzahl

von anfangs rund 100 ist auch

über 800 angestiegen. Umdie Zukunft

des Wettbewerbs zu sichern, wurde

am 9. Februar 2010 der Verein OSEW

gegründet, präsidiert von Kurt Baumann,

Gemeindeammann von Sirnach, die

Geschäftsstelle wird geleitet von Verena

Fehr, Winterthur.

Neben den Sponsoren und vielen

freiwilligen Helferinnen und Helfern ist

der OSEW auch auf Passivmitglieder

angewiesen. Kontaktadresse: Geschäftsstelle

Verein OSEW, Verena Fehr,

Anton Graff-Strasse 74, 8400 Winterthur.

Tel. 079 628 0546,

E-Mail: vfehr@bluewin.ch


Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

19-2012 unisono 25

Photos: Rita Schmidlin Photos: Rita Schmidlin

Die Finalteilnehmer vor der Rangverkündigung: (von links) Janine Allenspach, Chantal Gautschi,

Linda Alijaj, Philippe Graf, Fabian Ziegler und Fabian Kluckner.

Region Telfs, Österreich), Marimbaphon,

über die Pokale und den Barpreis.

Mit ihrer Leistung haben sich folgende

Finalteilnehmer qualifiziert zur Teilnahme

am Prix Musique: Linda Alijaj, Oboe, MS

Konservatorium Zürich, Philippe Graf und

Fabian Ziegler, Snare­Drum, JMKreuzlingen,

Stadtharmonie Kreuzlingen.

Auf Wiedersehen im2013

Neben der beliebten Festwirtschaft, inder

alle Teilnehmendengratisein von derFirma

Möhl gestiftetes Apfel­Schorle erhielten,

sorgte auch der Flow­Ball­Wettbewerb für

zusätzlichen Zeitvertreib zwischen den Auftritten.

Diebestenfünf Teilnehmererhielten

einen Preis, ausserdem wurden drei attraktive

Preise verlost: eine Trompete, eine Taschentrompete

sowie ein Gig­Bag für Saxophon.

Die Preise wurden überreicht von

Marco Weber, Musik Haag, und Chris Bucher,

Heer Musik AG, der Wettbewerb war

eine Kooperation der beiden Firmen. Der

zwölfte OSEW ist Geschichte, die Teilnehmenden

spendeten viel Lob für die Organisatoren

und freuen sich schon auf den

nächsten OSEW vom 7./8. September 2013.

Ranglisten und Bildergalerien unter: www.

osew.ch.


Highlights aus Musical und Operetten

Die Harmoniemusik Helvetia Horgen steht

vor einem weiteren Höhepunkt im

Jubiläumsjahr «125 Jahre Harmonie

im Dorf». Am21. Oktober führen sie

in der Reformierten Kirche Horgen ein

Konzert mit der Gastsolistin Maya

Wirz, dem grössten Schweizer Talent 2011

durch. Unter der Leitung von Peter

Schmid beginnt das Konzert um17.00Uhr.

Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird

erhoben.

Musikgesellschaft Ennetbürgen mit

Kompositionen von Ernst Wallimann

Herbstkonzert mit 12 neuen

Arrangements und Kompositionen

von Emil Wallimann

■ Sonntag, 11.11.2012, um14Uhr

in der MZA Ennetbürgen

■ Mitwirkende: Musikgesellschaft

Ennetbürgen; Alphornquartett niduri;

Jodlergruppe Titlis, Engelberg;

Jodelchörli Sunnsyte, Ennetbürgen

■ Emil Wallimann hat für dieses Konzert

verschiedene bekannte Volksmusikkompositionen

für Blasmusik arrangiert.

Unter anderem das Lied «Us de Bärge»,

zwei originelle Tänze des «Bärgröseli»-

Dirigenten Dani Wallimann u.a. Die

Herbstkonzert

12 neue Kompositionen und angements

von Emil Wallimann

11. november 2012,14Uhr Mitwirkende: Musikgesellschaft Ennetbürgen |Alphornquartett niduri

MzA ennetbürgen Jodlergruppe Titlis, Engelberg |Jodelchörli Sunnsyte, Ennetbürgen

OSEW-Präsident Kurt Baumann applaudiert dem stolzen Ostschweizer Solo-Champion 2012,

Philippe Graf, BBEglisau.

beiden Jodelformationen werden zum Teil

ganz neue Lieder uraufführen wie:

«Träne ideAige», «Warum?», «Ganz

süferli» oder das humorvolle Lied: «De

Toni»


26 unisono 19-2012

Die Schweizer Zeitschrift für Blasmusik

Wallis: Das Kantonale Musikfest

2014 in Martigny und jenes von 2019

im Blickfeld

Die Delegiertenversammlung (DV) des

Kantonalen Musikverbandes Wallis (KMVW)

findet amSamstag, 27. Oktober imSchulzentrum

«Martelles» in Chermignon statt.

Ab 09.15 Uhr werden die Delegierten

empfangen, während die eigentliche DV um

10 Uhr beginnt. Die Traktandenliste ist

statutarisch festgelegt. Zweifellos werden

daraus die Wahlen in den Kantonalvorstand

und die Vorstellung des Kantonalmusikfestes

in Martigny 2014 ammeisten Beachtung

finden.

n Die Delegierten werden sich zudem zur

Statutenänderung über die Frage der

Auszeichnungen äussern. Einige Artikel aus

dem Fest- und Juryreglement für die

Konzert- und Marschmusik stehen ebenfalls

zur Debatte. Neben der Festlegung des

Ortes für die nächste DVwerden die

Delegierten auch den Ort für das Kantonale

Musikfest 2019 bestimmen. Unter der

Führung des Kantonalpräsidenten Maurice

Delasoie (Foto) wird der offizielle Teil

abgeschlossen und es folgt ein Apérokonzert

sowie das Bankett.

Jubiläumskomposition des SBV

«Fascinating Swiss Windmusic»

Bereits seit ca. drei Monaten ist es möglich

die Jubiläumskomposition von Pepe

Lienhard, unentgeltlich zubeziehen. Der

Schweizer Blasmusikverband offeriert jedem

Verein dieses Musikstück zu seinem

Jubiläumsjahr, «150 Jahre Schweizer

Blasmusikverband».

n Es ist der Verbandsleitung ein Anliegen,

den Vereinsverantwortlichen diese Möglichkeit

in Erinnerung zurufen. Jeder Verein

hat eine entsprechende Partitur zugestellt

erhalten, die Stimmen können die Betroffenen

auf der Home-Page (www.windband.ch)

des SBV abrufen und ausdrucken.

Einige Vereine haben davon Gebrauch

gemacht und die gut und einprägsame

Komposition bereits aufgeführt.

n Wie könnte der Schweizer Blasmusikverband

seinen Mitgliedern wohl besser

danken, als mit einem musikalischen

Geschenk. Dieses Werk liegt nun vor.

Wir überlassen esjedem Verein sehr gerne

als Geschenk.

n Wir freuen uns, wenn Sie unsere Jubiläumskomposition

sehr oft spielen – und

damit vielen Zuhörenden Freude bereiten –

und unsere Musik verbreiten.

St. Galler Blasmusikverband

Blasorchesterlager 30plus

Vom 26. bis 29. September 2012 fanden inQuarten bereits die vierten

Blasorchestertage 30plus des St.Galler Blasmusikverbandes (SGBV) statt.

Die fast 70Musikanten probten während dieser Tage, unter der Leitung

von Markus Egger, Präsident der Musikkommission des SGBV, ein vielfältiges

und sehr gehörfälliges Programm ein. Am Samstag, 29. September 2012,

um 15.00 Uhr konnten die Teilnehmer vor einem begeisterten Publikum das

mit viel Freude einstudierte Programm vortragen. verena federli

im vierten blasorchesterlager 30plus trafen

sich Musikantinnen und Musikanten aus

dem ganzen Kanton St. Gallen zum Musizieren,

aber auch um die Kameradschaft zu

pflegen. Während der drei Tage wurde ein

mitreissendes Konzert, sowohl für die

Zuhörer als auch für die Mitwirkenden, einstudiert.

Über 15 Stunden Probenarbeit wurde in

diesen drei Tagen für das Einstudieren der

Musikstücke verwendet – das Ergebnis durfte

sich hören lassen! Das zahlreich erschienene

Publikum bedankte sich mit kräftig

anhaltendem Applaus.

Durch das Programm führte wiederum

Markus Meier inseiner gekonnten, witzigen

Art. Mit dem pompösen Marsch «Burgfanfare»

von Stephan Jaeggi wurde dieses Jahr

das Konzert würdevoll eröffnet. Danach

folgte vom St.Galler Komponisten Paul

Huber «Choral, Variationen und Fuge», ein

Musikstück,das einwunderbares Klangbild

von Harmonie zwischen Holzinstrumenten

und Blechblasinstrumenten hervorzauberte

und von allen Musikanten höchste Konzentration

abverlangte.

Als Höhepunkt darf man das Solostück

für zwei Piccolos «Die beiden kleinen Finken»

von HenryKling bezeichnen. Christine

Hollenstein und Marlies Haab­Strässle brillierten

mit diesem wunderschönen und bekannten

Stück und begeisterten nicht nur

das zahlreiche Publikum mit ihren beiden

Piccolos – «klein aber oho!»

Nun zeigten sich die Teilnehmer des

30plus­Lagers von der popigen Seite, mit

dem Stück «Rock and Pop Legends: The

Beatles» von Michael Sweeney, mit vielen

verschiedenen Soli, die alle mit Bravour gemeistert

wurden. Danach spielte das Blasorchester

30plus das konzertante Musikstück

«Mac Arthur Park» von JimWebb, arrangiert

von Alan Fernie.Sämtliche Register wurden

rhythmisch gefordert, bewiesenaber auchin

den ruhigen Passagen Harmonie und perfektes

Zusammenspiel. Mit herzlichem Applaus

wurde das Blasorchester 30plus, unter

der hervorragenden musikalischen Leitung

von Markus Egger, zu einer Zugabe aufgefordert.

Die fast 70Musikantinnen und Musikanten

spielten den schwungvollen Marsch

von Christoph Walter «Farewell toBasel»,

dendas Publikum mit langanhaltendem Applaus

verdankte. Selbstverständlich war das

Orchester auf eine weitere Zugabe vorbereitet.

Mit der Schnellpolka «Katharinen­Polka»,

komponiert von Kurt Gäble, beendeten

die Musikanten des Blasorchesters 30plus

das wiederum sehr gelungene Konzert.

Beim anschliessenden Apéro hatte das

Publikum die Möglichkeit, zusammen mit

den Musikanten auf das gelungene Schlusskonzert

anzustossen. Man freutesich bereits

auf das Konzert im Jahr 2013, das am Samstag,

28. September, wieder inQuarten im

Bildungs­ und Ferienzentrum Neu­Schönstatt

stattfinden wird.

n

Die Teilnehmer

am Blasorchersterlager

30plus posieren

vor dem Fotografen.


Le magazine suisse de musique pour vents

19-2012 unisono 27

L’Harmonie nautique de Genève en tournée enToscane

Découverte sur unweek-end prolongé

Le voyage d’un groupe de musiciens permet demieux se connaître, de vivre

des moments d’émotion àlarencontre d’autres cultures, àladécouverte d’un

public ayant d’autres affinités. L’Harmonie nautique aprofité du congé du

Jeûne genevois pour cette aventure en Toscane. yolande bosshard

nous sommes donc partis heureux, nos instruments,

percussions comprises,ensoute pour

une journée d’un trajet sans encombre vers

Florence. Untour deville nous afait découvrir

quelques trésors de cettemagnifique cité,

puis un repas despécialités italiennes bien

appréciées sur une terrasse en vieille ville a

agrémenté la fin de cette première journée.

Un auditorium àl’excellente acoustique

L’Harmonie nautique ad’emblée été reçue

par Vanessa Chanson qui lui aconcocté un

programme dequalité pour une découverte

culturelle et gustative delaToscane. Cette

Genevoise qui yest établie, est spécialisée

dans l’organisation de voyages enItalie pour

des formations musicales (contact: info@

musicandoitaly.com).

Préparépar Eric Haegi, le concertdonné

en soirée dans l’auditorium SantoStefano al

Ponte àlasonorité remarquable, aété fort

apprécié par unpublicnombreux.Danscette

ville, notre concert était eneffet annoncé

dans «La Nazione» et des affiches étaient

réparties dans les hôtels et àl’Office du

Tourisme, cequi afavorisé l’affluence des

auditeurs. Durant la journée, chacun aété

libre dedécouvrir musées, expositions ou

simplement de se baladeràladécouverte des

ruelles etéglises ou de longer les rives de

l’Arno.

Concert àl’église

Samedi,départ pour Sienne, avecvisitedesa

magnifique cathédrale, de la place Del

Campo, en forme de coquillage. Repas par

petits groupesselon affinité et découverte de

petits restaurants aux couleurs etsaveurs

locales. Dans l’après­midi, départ pour le

château de Chianti, Castello di Meleto,

fondé en1256, magnifiquement situé sur

une colline au milieu du vignoble. Dégustation

de vins (spécialités deMerlot, Cabernet

Sauvignon etleVino Santo DOC Chianti

Classico) etdeproduits locaux. Decollines

en collines, notre route nous amenés vers le

village Pian diSco, oùl’Harmonie nautique

s’est produite dans l’église millénaire devant

un public tout d’abord restreint qui s’est peu

à peu étoffé! Le buffet, magnifiquement

préparé par les paroissiens, était excellent.

Dimanche, retour enadmirant de belles

contrées d’une luminosité magnifique, plein

de souvenirs d’un voyage fort réussi:

Florence toujours aussi intéressante et

foisonnante d’arts et de lieux à visiter.

Enthousiasme général deces magnifiques

journées, souvenirs en pagaille et une

motivation renouvelée pour préparer notre

concert d’octobre au Victoria Hall. Untel

voyage engendre enthousiasme etcohésion

dans le groupe pour le plus grand bonheur

des participants.

n

L’Harmonie nautique lors deson concert dans lesuperbe auditorium de Santo Stefano al Ponte,

tout proche du Ponte Vecchio.

Trois ateliers pour découvrir

la direction

Trois modules sont offerts àtous les

musiciens romands qui s’intéressent àla

direction. Ils sont organisés par les

associations cantonales de Vaud, Valais,

Fribourg, Genève, Jura etNeuchâtel.

n Le premier atelier aura lieu lesamedi

20 octobre, àPayerne (VD), dans le cadre

de l’Assemblée générale (lire aussi plus

bas) de l’Association romande des

directeurs de musique (ARDM). Jean-

Claude Kolly donnera une conférence

intitulée: «Préparation d’une répétition et

mise en pratique».

Accueil dès 10 heures.

Mise en pratique avec

l’Union instrumentale

de Payerne. Le

workshop sera suivi

de l’assemblée de

l’ARDM et du repas

du soir.

n Le second atelier se déroulera le

samedi 19 janvier 2013 àMartigny (VS)

sur le thème: «Ecriture musicale

sur informatique». Les éditions musicales

romandes auront l’occasion de s’y

présenter. L’atelier se tiendra avec la

participation deBertrand Moren et

des maisons d’éditions Music Centre,

Topscore, Marc Reift etEdirom.

n Le troisième atelier aura lieu le

samedi 1 er juin 2013 àLausanne

et permettra de présenter les diverses

formations d’ensemble àvent etleurs

instrumentations. Les instruments àvent

et les percussions feront aussi l’objet

d’une présentation. Des explications sur

les tessitures et sur les diverses possibilités

denotation sur les partitions de

direction, ainsi qu’une approche plus

détaillée del’écriture des instruments de

percussions sont prévues.

n Informations et inscriptions auprès de

Laurent Rossier, route du Moulin-Martinet

42, 1175 Lavigny, oupar e-mail à

laurent.r@bluewin.ch.

Valais: les Cantonales de 2014 à

Martigny etde2019 en point de mire

L’Assemblée des délégués (AD) de

l’Association cantonale des musiques

valaisannes (ACMV) aura lieu lesamedi

27 octobre aucentre scolaire des

«Martelles» àChermignon. Les délégués

seront reçus dès 9h15 tandis que

l’assemblée proprement dite commencera

à10heures. L’ordre dujour est statutaire.

Les principaux points seront sans doute

les élections au Comité et la présentation

de la Fête cantonale 2014 àMartigny.

n Les délégués seprononceront aussi sur

la modification des statuts sur la


28 unisono 19-2012

Le magazine suisse de musique pour vents

question des distinctions. Ils adapteront

aussi divers articles du Règlement de

fête et de celui dujury concernant la

musique de concert etdemarche.

n Outre la

désignation de la

localité accueillant

la prochaine AD,

les délégués

attribueront encore

l’organisation dela

Fête cantonale en

2019. Sous la

conduite du

président Jean-Maurice Delasoie (photo),

la partie officielle sepoursuivra avec un

concert-apéritif etlebanquet.

Tournée franco-romande avec le «Requiem» de Karl Jenkins

Avec près de 280 musiciens sur scène

En 2009, plusieurs harmonies etchœurs mixtes avaient uni leurs forces pour

monter les «Carmina Burana» de Carl Orff. Lesuccès del’expérience apoussé

àlareconduire. Avec cette fois le«Requiem» de Karl Jenkins qui sera

présenté àGenève, àLaChaux-de-Fonds, àDivonne etàYens.

jean-raphaël fontannaz

Les délégués vaudois se retrouvent

àCombremont-le-Grand

L’Assemblée des délégués (AD) dela

Société cantonale des musiques vaudoises

(SCMV) aura lieu le3novembre prochain à

9heures àlagrande salle deCombremontle-Grand.

n L’ordre dujour est statutaire. Par

ailleurs, laprochaine Fête des jubilaires

se déroulera ledimanche 21 avril 2013

au Monte-sur-Lausanne.

Open de France: Paris BB confirme,

victoire suisse en 1 ère catégorie

Après avoir remporté le titre national,

le Paris Brass Band (PBB; direction:

Florent Didier) s’est aussi arrogé la

victoire lors de l’Open de France qui s’est

déroulé le 2juin passé àAmboise.

n Sur lemorceau imposé, «Journey to

the center ofthe earth» de Peter Graham,

la formation delacapitale aprécédé

le Lockwood BB britannique tandis que

son euphonium, Bastien Baumet, obtenait

le prix du meilleur soliste pour son

interprétation de «Harlequin» de Philip

Sparke.

n En 1 ère catégorie, c’est la Musikgesellschaft

de Reiden (LU/photo) qui s’impose

en jouant «Reformers» de Philip Wilby

(imposé) ainsi que «Fabric inbrass» de

Michael Golding et «Polka dots and

moonbeams» de Jimmy van Heusen.

Qu’est-ce qu’un Requiem?

Le Requiem (forme àl’accusatif du latin

requies signifiant repos) est un service

liturgique de l’Église catholique. Cette

messe est une prière pour les âmes

des défunts et alieu juste avant l’enterrement

ou lors de cérémonies du souvenir.

Ce service est parfois observé par d’autres

Eglises chrétiennes comme les Eglises

anglicane etorthodoxe.

n Requiem est aussi le nom denombreuses

compositions musicales entendues

lors du service liturgique ou utilisées

comme pièce de concert. Al’origine, ces

compositions musicales classiques étaient

réellement données pendant le service

funèbre. Elles étaient essentiellement

chantées par un chœur. Elles s’éloignèrent

franchement delaliturgie quand on y

adjoignit des parties de solistes chantées

assez importantes, ainsi qu’une partie

orchestrale d’accompagnement.

après l’expérience de carmina burana en 2009,

que tous s’accordent à qualifier de

«fantastique»,une nouvel et ambitieux projet

va réunir cette fois lamusique d’harmonie

Les Armes­Réunies de La Chaux­de­Fonds

(NE),laMusique municipale de Versoix(GE)

ainsi que le Chœur mixte deSaubraz (VD),

le Chœur de dames l’Hirondelle deYens

(VD), leChœur d’Hommes de Yens­Gimel­

Apples (VD) et l’Ensemble Jean­Philippe

Rameau duPays deGex (F).

Réorchestré pour l’occasion

Comme ilyatrois ans, la direction des

chœurs sera assurée par Malgorzata etEric

Digaud tandis que les orchestres d’harmonie

seront dirigés par Claude Surdez. Quatre

concerts sont prévus sur deux week­ends à

mi­novembre (lire l’encadré).

«Le Requiem de Karl Jenkins est une

œuvre dramatique et puissante qui prend

son inspiration dans les musiques traditionnelles

occidentales et orientales. Ilintègre


Le magazine suisse de musique pour vents

19-2012 unisono 29

des styles mélodiques occidentaux et des

éléments de musique dumonde», explique

Claude Surdez, qui aréorchestré l’œuvre

avec l’autorisation ducompositeur.

Avec un… shakuhachi!

«Un Requiem est une messe pour honorer

l’âme d’un défunt. Engénéral, j’ai utilisé

l’habituel mouvement latin tout en suivant

ma façon personnelle de m’inspirer des

autres cultures. J’ai également réalisé cinq

haïku, ces poèmes japonais dédiés aux

morts. Ceux­ci se réfèrent souvent à la

nature et suivent une seule idée. Ils

contiennent dix­sept syllabes divisées en

5­7­5 sur trois lignes», explique encore le

compositeurKarlJenkins.L’instrumentation

de ces compositions haïku englobe un

ancien instrument à vent japonais, le

shakuhachi, qui sera joué par Dieter A.

Nanz, maître deshakuhachi.

La principale raison pour laquelle l’on

considère quelasourced’inspiration première

de Karl Jenkins pour sapièce est constituée

par les «Requiem» de Fauré etdeDuruflé,

tient aufait que ces compositeurs finissent

tous deux leur œuvre parunIn Paradisum (Au

paradis).Soitune fin résolument optimisteet

joyeuse, qui signale le paradis comme

l’aboutissementdetoutparcours de vie.

Une finheureuse

«Cemouvementd’une émouvantebeauté, se

conclut par un diminuendo général, donnant

Unetournée de quatreconcerts

n Samedi 10 novembre à20heures

Salle polyvalente, Yens (VD)

n Dimanche 11novembre à17heures

Salle l’Heure bleue, LaChaux-de-Fonds (NE)

n Samedi 17 novembre à20h30

Esplanade dulac de Divonne-les-Bains (F)

n Dimanche 18novembre à17heures

Cathédrale Saint-Pierre, Genève

Renseignements et réservations:

www.requiemjenkins.ch

Evénement 2012 –200 choristes et 80 musiciens

Transcription pour harmonie et direction des Orchestres

Claude Surdez

Direction des Choeurs

Malgorzata et Eric Digaud

Chœur l’Avenir de Saubraz

Chœur de dames l’Hirondelle de Yens

Chœur d’hommes de Yens-Gimel-Apples

Ensemble Jean-Philippe Rameau du Pays de Gex

Musique Municipale deVersoix

Les Armes-Réunies de La Chaux-de-Fonds

Elodie Wuillens, harpe

Dieter Nanz, shakuhachi

Marie GogniatetCécilia Urfer, soprani

Rachel Flühmann, mezzosoprano

Samedi 10 novembreà20h30 Salle Polyvalente deYens sur Morges

Dimanche 11 novembreà17h00 Salle l’HeureBleue de La Chaux-de-Fonds

Samedi 17 novembreà20h30 Esplanade du LacdeDivonne-les-Bains

Dimanche 18 novembreà17h00 Cathédrale Saint-Pierre deGenève

Renseignements et réservations :www.requiemjenkins.ch

L’affiche pour le «Requiem» de Karl Jenkins.

Lors du projet des «Carmina Burana»,

il yatrois ans

l’impression du départ de l’âme pour le

paradis lointain. Il nous donne lapossibilité

de découvrir une merveilleuse partie de

harpe, instrument fortement lié àcette idée

de paradis», relève Claude Surdez. n

Déjà un précédent

Fondation Juchum

Mont-sur-Rolle

Le projet actuel se fonde sur un précédent.

Eneffet, en 2009, trois harmonies,

soit une centaine demusiciens etplus

de 200 chanteurs se sont réunis pour

interpréter «Carmina Burana» de Carl Orff.

Les émotions vécues et ressenties lors

de cette expérience musicale ont motivé

les participants àyapporter une suite.

Trois ans plus tard, ils réunissent à

nouveau la majeure partie des musiciens

et choristes de ce premier événement

pour une nouvelle aventure: le «Requiem»

de Karl Jenkins.

n Anoter que la Suisse était également

représentée ausein dujury puisque ce

dernier était constitué de Pascal

Eicher qui siégeait aux côtés deDavid

Horsfield, Philip Sparke etPhilip Wilby.

n Le BB suisse aencore pris le3 e rang du

défilé, derrière Paris BB et Lockwood BB,

aux sons de «Red bow tie», une marche

signée par son directeur, Reto Näf.

Un camp pour travailler les évolutions

dans les Grisons

Les jeunes intéressés par la parade et les

évolutions ont eul’occasion de pouvoir

participer, dusamedi 6ausamedi 13

octobre, au camp mis sur pied àDisentis

(GR) par leshowband.ch.

n La semaine était ouverte àtous les

jeunes dès l’âge de 12 ans etelle s’est

conclue par un show public dans la

cité grisonne le samedi 13 octobre.

n Plus d’informations àl’adresse du site:

www.marchingband-jugendcamp.ch. Le

camp abénéficié d’un sponsoring du

Basel Tattoo etdusoutien accordé par

l’Association suisse des musiques.

La préparation d’une répétition

et sa mise en pratique

L’Assemblée générale (AG) de l’Association

romande des directeurs demusiques

instrumentales (ARDM) servira de

plateforme pour accueillir unatelier

dédié àlapréparation d’une répétition et

àsamise en

pratique.

n Jean-

Claude Kolly

(photo)

donnera la

partie

théorique au

cours dela

matinée du

20 octobre,

àlasalle DLT

àPayerne.

n L’après-midi sera consacré avec une

application pratique avec la participation

de l’Union instrumentale de Payerne.

n Ce workshop fait partie d’une série de

trois ateliers destinés àfavoriser l’accès à

la direction (cf. aussi lanouvelle àce

sujet enpage 27).

n L’AG de l’ARDM est pour sapart

programmée à16heures. Son ordre du

jour est statutaire. Arelever que les

délégués procéderont notamment à

l’élection de leur comité.

n Le lendemain dimanche, les membres

de l’ARDM se retrouveront pour une visite

surprise ainis que pour un repas qui sera

pris en commun.


30 unisono 19-2012

Finale

CD-Corner

Clarietonic

Milan Rericha, Clarinet Philharmonic Wind Orchestra,

conducted byMarc Reift

Carmen Fantasy, J.G. Mortimer; Intermedio, Geronimo

Giménez arr. Eduardo Suba; Solfeggietto, C.P.E. Bach arr.

J.G. Mortimer; Swingair Bumble Bee, N.Rimsky-Korsakov

arr. Jérôme Thomas; Clarinetonic, Jérôme Naulais; Moto Perpetuo, Niccolò

Paganini arr. David Andrews; Saltatio Diabolica, Eddy Debons arr. Scott

Richards; Flamme And Co, Jérôme Naulais; Clarinet Carnival, J.G. Mortimer

Marcophon, CD 7157, www.reift.ch

The World Of Flowers von Günter Noris

Marc Reift Orchestra, conducted byMarc Reift

Columbine Rock; Camelia Slow Foxtrot; Iris Blues; Tulip

Quickstep; Lily Waltz; Amaryllis Samba; Jasmine Rumba;

Narcissus Jive; Daisy Tango; Rose Waltz; Sweet William

Foxtrot; Hibiscus Cha Cha

Marcophon, CD 7159, www.reift.ch

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Termin: Samstag, 10.11.2012 Beginn: 13.30 Uhr

Location: Musik Produktiv Workshop Room, 5702 Niederlenz

Achtung: Limitierte Teilnehmerzahl!

Anmeldung unter windinstruments@musik-produktiv.ch

oder 062 885 10 80


Finale

19-2012 unisono 31

Blasmusik am Radio

Montag, 15. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig «World Band Festival 2012»

im KKL Luzern (Teil 4/5) mit der

grossen Entertainment-Gala der Swiss

Army Concert Band (Ltg. Major

Christoph Walter) und verschiedenen

Solisten: von Tanja Dankner bis

Flurin Caduff

Dienstag, 16. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig

Leo Kälin – Klarinettist und Komponist

Mittwoch, 17. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig

«Jubelklänge» der Musikgesellschaft

Matten bei Interlaken

Donnerstag, 18.Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig

«Bunt sind schon die Wälder»

Freitag, 19. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig

«Wenn’s z‘fyre git»

Freitag, 19. Oktober, 20.00–22.00 Uhr

Volksmusik im Dreiländereck

Samstag, 20. Oktober, 14.00–16.00 Uhr

«Potzmusig!»

Samstag, 20. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig «Lüpfig und müpfig»

Sonntag, 21. Oktober, 11.00–12.00 Uhr

Volksmusik-Brunch

Sonntag, 21. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig

«Lüpfig und müpfig»

Montag, 22. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig

«World Band Festival 2012»

im KKL Luzern (Teil 5/5)

Dienstag, 23. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig «Schöni Heimat»

Mittwoch, 24. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig

Von Herzen böhmisch… mit neuen CDs

Donnerstag, 25.Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig

Freitag, 26. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig «Dr Gemsjäger»

Samstag, 27. Oktober, 14.00–16.00 Uhr

«Potzmusig!»

14.00–15.00, Live-Mitschnitt vom

20.10. im Hotel delaGare, Courgenay,

im Rahmen der SRG-Sendereihe Frauen

in der Volksmusik

Sonntag, 28. Oktober, 11.00–12.00 Uhr

Volksmusik-Brunch

Sonntag, 28. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig

«Lüpfig und müpfig»

Sonntag, 28. Oktober, ca. 20.00–20.35 Uhr

«Potzmusig!»

Sonntag, 28. Oktober, 21.00–22.00 Uhr

Volksmusik-Brunch (Z)

Montag, 29. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig

Bandology

Ein Wechselspiel mit unterschiedlichen

Blasmusikformationen:

–London Central Fellowship Band

–Knabenkapelle Dachau

–Cory Band (Wales)

–Primus Brass (Österreich)

Dienstag, 30. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig

Von Uri bis Graubünden

Mittwoch, 31. Oktober, 18.00–19.00 Uhr

Fiirabigmusig

Blasmusik imSwing-Feeling

Mittwoch, 31. Oktober, 20.00–21.00 Uhr

Time to swing!

Montag, 15. Oktober, 20.00–21.00 Uhr

Vorwärts Marsch

Brillantes Fest- und Unterhaltungskonzert

mit dem Ausbildungs-Musikkorps

der Schweizer Militärmusik aus Aarau

(Ltg. Hptm Werner Horber und Hptm

Bernhard Meier)

Mittwoch, 17. Oktober, 19.00–20.00 Uhr

Brillantes Böhmen

Musikalisches Wiederhören mit

«Ernst Mosch und die Original Egerländer

Musikanten

Donnerstag, 18. Oktober, 20.00–21.00 Uhr

Faszination Brass

BrassART – das abARTige Blechbläser-

Ensemble

Montag, 22. Oktober, 20.00–21.00 Uhr

Vorwärts Marsch

Rassiges Marschmusikkonzert mit der

Militärmusik Tirol (Ltg: Oberstlt Hannes

Apfolterer) und der Militärmusik Salzburg

(Ltg. Oberstlt Ernst Herzog)

Mittwoch, 24. Oktober, 19.00–20.00 Uhr

Harmonie Schweiz

Mit der Musikgesellschaft Reichenburg

Donnerstag, 25. Oktober, 20.00–21.00 Uhr

Faszination Brass

Brass aus den USA mit der Brass Band of

Central Florida und ihrer CD OMNIUM

GATHERUM

Montag, 29. Oktober, 20.00–21.00 Uhr

Vorwärts Marsch

Nostalgische Militärmusik aus Graubünden:

Spiel Geb Inf Rgt 36 (Ltg. FwArnold

Spescha und Adj Uof Alvin Muoth), Spiel

Geb Füs Bat 114 (Ltg. WmErnst Lampert)

Mittwoch, 31. Oktober, 19.00–20.00 Uhr

Blasmusik Spezial

Musikalische Fundgrube mit interessanten

Blasmusik-Kompositionen

lunedì 15.10.12 – venerdì 19.10.12,

14.30, Rete Due

Un mondo di strumenti

domenica 21.10.12, 11.05, Rete Uno

Soci in azione

lunedì 22.10.12 – venerdì 26.10.12,

14.30, Rete Due

Un mondo di strumenti

domenica 28.10.12, 11.05, Rete Uno

Soci in azione

lunedì 29.10.12 – venerdì 2.11.12,

14.30, Rete Due

Un mondo di strumenti

20 octobre 2012 11h00–12h30

Le Kiosque àmusiques – Courgenay (JU)

Hôtel restaurant «La petite Gilberte»;

émission nationale «Spécial Femmes

et musiques populaires»

27 octobre 2012 (Radio-TV) 11h00–12h30

Le Kiosque àmusiques – Jussy (GE)

Salle des fêtes; carte blanche àJean-Pierre

Chevailler

CISM-Veteranen (60 Jahre) /Vétérans CISM (60 ans)

Verband: Bernischer Kantonal-Musikverband

Ernst Nyffeler, OAMV-Veteranenspiel

Verband: Federazione Bandistica Ticinese

Diego Giannini, Filarmonica Piottese Piotta

Verband: St.Galler Blasmusikverband

Franz Giger, Musikgesellschaft St.Margrethen

Erich Federli, Musikgesellschaft St. Margrethen

Hans Locher, Musikgesellschaft St.Margrethen

Albert Oberholzer, Musikgesellschaft Harmonie Lichtensteig

Paul Kläger, Musikgesellschaft Libingen

In memoriam

Wir erinnern uns gerne und danken herzlich für das grosse Engagement zugunsten der

Blasmusik. Schweizer Blasmusikverband

17.02.1920–05.08.2012 Walter Piatti, Stadtharmonie Schaffhausen

09.05.1921–24.03.2012 Franz Leibundgut, Musikgesellschaft Melchnau

02.04.1926–22.08.2012 Hans Häusermann-Ernst, Musikgesellschaft Lauffohr

24.10.1928–11.09.2012 Christian Zimmermann, Stadtmusik Schaffhausen

14.05.1930–07.07.2012 Eduard Baggenstos, Feldmusik Gersau

21.03.1933–25.07.2012 Walter Meuri-Zubler, Musikverein Blauen

07.04.1934–04.09.2012 Kurt Rölli, Stadtmusik Winterthur

06.05.1938–13.08.2012 Robert Weiss, Musikverein Harmonie Hausen a.Albis

20.05.1943–30.08.2012 Peter Jutzi, Musikgesellschaft Oppligen

22.03.1948–12.08.2012 Robert Willisch, «Täschalp» Täsch

23.07.1952–17.08.2012 Peter Antener, Musikverein Grüningen

12.03.1953–30.08.2012 Lorenz Aries, Musikverein Harmonie Altstätten

24.04.1954–06.08.2012 Roger Graf, Musikverein Jonen

13.02.1962–20.09.2012 Yvonne Kähr, Musikgesellschaft Worben

Veranstaltungskalender – Calendrier des manifestations

Oktober/Octobre/Ottobre 2012

20.10.2012 Mitgliederratskonferenz, Oberentfelden (AG)

27.10.2012 Assemblée des délégués Valais (ACMV) /DVWallis, Chermignon (VS)

27.10.2012 Delegiertenversammlung beider Basel, Allschwil

27.10.2012 Delegiertenversammlung Zürich, Männedorf

27.10.2012 Delegiertenversammlung Solothurn, Erschwil

November/Novembre/Novembre 2012

03.11.12 Delegiertenversammlung Schaffhauser Blasmusikverband, Ramsen

03.11.12 Assemblée des délégués delaSCMV, Combremont-le-Grand (VD)

10.11.12 Delegiertenversammlung BKMV, Kulturcasino Bern

3novemvre 2012 11h00–12h30

Le Kiosque àmusiques – Féchy (VD)

Salle communale; carte blanche àJean-Pierre

Chevailler

10 novembre 2012 11h00–12h30

Le Kiosque àmusiques – L’Etivaz (VD)

Salle de spectacle de l’Etivaz

An dieser Stelle werden nur offizielle Anlässe, Konzerte von nationalem Interesse und Jubiläumsveranstaltungen

publiziert. Weitere Blasmusiktermine können bequem im Internet unter www.windband.ch in der

Rubrik «Anlässe» eingegeben und abgerufen werden.

Ici nesont publiés que les manifestations officielles, les concerts d’intérêt national et les manifestations

liées àunjubilé. Pour les autres manifestations, il est possible de les annoncer et de les consulter sous

www.windband.ch, rubrique «Manifestations».

In questa rubrica vengono pubblicate solo date di cerimonie ufficiali, concerti di interesse nazionale e

manifestazioni legate ad anniversari. Gli altri appuntamenti bandistici possono essere comodamente

inseriti econsultati in internet al sito www.windband.ch, sotto la rubrica «Manifestazioni».


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Infos unter fricktal.krainer@bluewin.ch

und www.oberkrainermusik.ch

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