Gesundheitspolitik: Wachstumsmotor und ... - Wien Holding

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Gesundheitspolitik: Wachstumsmotor und ... - Wien Holding

Gesundheitspolitik: Wachstumsmotor und Wirtschaftsfaktor

Vizebürgermeisterin Brauner eröffnet Kondratieff-Symposion der Wien

Holding

„Das Thema Gesundheit ist nicht nur eine der größten gesellschaftspolitischen

Herausforderungen der Zukunft, sondern gleichzeitig auch Chance und Zukunftspotenzial für

den Wirtschafts-, Wissenschafts- und Forschungsstandort Wien. Oberste Grundsatz der

Wiener Gesundheitspolitik ist und bleibt: Spitzenmedizin für alle Menschen, egal welchen

Geschlechts, Alters oder welcher Herkunft und unabhängig vom Einkommen und vom

sozialen Status. Zweifellos ist das mit großen Investitionen verbunden, aber auch mit einer

enormen Umwegrentabilität und positiven Auswirkungen auf Wirtschaftswachstum und

Arbeitsplätze, zum Beispiel in der Forschung, in der Medizintechnik, im Pharmabereich aber

auch in der Bauwirtschaft oder in der Kommunikations- und Freizeitwirtschaft“, erklärte

Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner, im Vorfeld der

Eröffnung des Symposions im Alten Rathaus am Mittwoch Abend.

Die Stadt Wien ist sich dieser Herausforderungen und Chancen bewusst. Alleine im

Gesundheitsbereich sind im Jahr 2008 Ausgaben von 1,563 Mrd. Euro vorgesehen, das

bedeutet ein Rekordplus von über 180 Millionen Euro. So wird zum Beispiel massiv in die

Verbesserung der räumlichen und baulichen Infrastruktur oder die weitere

Qualitätssteigerung und -sicherung in den Wiener Spitälern investiert. Und bis 2015 fließen

mehr als 350 Millionen in die Geriatriereform, zum Beispiel in neue Wohn- und

Pflegeeinrichtungen, mehr Plätze in Tageszentren und die Angebotserweiterung bei der

mobilen Pflege und Betreuung. Auch das Engagement der Wien Holding bei der Therme

Oberlaa, die bis 2010 zum größten urbanen Wellness- und Gesundheitszentrum in Europa

ausgebaut wird, ist ein entscheidender Beitrag vor allem auch in Hinblick auf den Bereich der

Gesundheitsvorsorge.

Keyspeaker Penninger und Händeler

Das Symposion, das von der Wien Holding gemeinsam mit der Österreichischen

Ärztekammer und der Ärztekammer für Wien organisiert wird, läuft am 7. und 8. November

2007. Ausgehend von den Theorien des russischen Wirtschaftsforschers Nikolai Kondratieff,

wonach die kurzen Konjunkturzyklen von langen Konjunkturwellen überlagert werden,

beschäftigt sich das Symposion mit dem zukünftigen 6. Zyklus, der davon bestimmt ist, dass

die Gesundheitspolitik und der Gesundheitsmarkt die dynamischen Kräfte des 21.

Jahrhunderts sein werden. Es diskutieren zahlreiche Experten aus den Gebieten Medizin,

Soziologie, Alternsforschung aber auch Architektur über den Wachstumsmotor Gesundheit.

Als Keyspeaker am Eröffnungstag konnte der renommierte österreichische Bio- und

Nuklearchemiker Dr. Josef Penninger gewonnen werden. Unter dem Titel

„Grundlagenforschung in einer alternden Gesellschaft“ widmet sich Penninger in seinem

Referat dem Phänomen Altern aus einer medizinischen als auch aus einer philosophischnaturwissenschaftlichen

und biogenetischen Sicht. Dr. Josef Martin Penninger, geboren

1964, ist Träger des Ernst-Jung-Preises für Medizin und als wissenschaftlicher Direktor am

Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) in Wien tätig. Keyspeaker am zweiten

Symposionstag, dem 8. November, ist Eric Händeler, der als ausgewiesener Kondratieff-

Spezialist gilt.


Gesundheitspolitik im Fokus des Kondratieff-Symposions

Das Kondratieff-Symposion behandelt Gesundheitspolitik in all ihren soziologischen,

gesellschaftspolitischen und wissenschaftlichen Aspekten, ausgehend von der sechsten

These des russischen Mathematikers und Statistikers Nikolai Kondratieff. Kondratieff

prognostizierte, dass das Thema Gesundheit und die Rückbesinnung des Individuums auf

sich und seine Bedürfnisse eine neue wirtschaftliche Dynamik auslösen wird. In der Tat ist

der Gesundheits- und Wellnessmarkt der am stärksten wachsende, der nahezu alle

Produktionssegmente der Gesellschaft beeinflusst: Ernährung und

Nahrungsmittelproduktion, Medizin und Medizintechnik, Bio- und Life Sciences ebenso wie

neue Formen des Wellnesstourismus und der Gesundheits- und Pflegeberufe.

Engagement der Wien Holding im Gesundheits- und Wellnessbereich

Mit dem Kondratieff-Symposion will die Wien Holding auch Bewusstseinsarbeit für die

Bedeutung des Gesundheits- und Wellnessbereiches leisten. Denn der Konzern engagiert

sich in diesem Bereich intensiv. Mit dem Thermenprojekt „Oberlaa Neu“ entsteht in Wien bis

2010 eine einzigartige Wellnessoase, wie es sie in noch keiner anderen Millionenstadt in

Europa gibt. Gemeinsam mit Partnern investieren Wien Holding und Stadt Wien rund 220

Millionen Euro. Mit der VAMED steht ein in der Branche weltweit anerkannter Errichter und

Betreiber von Gesundheitsprojekten zur Verfügung. Davon profitieren die Stadt, die

Wirtschaft und die Bevölkerung. Allein die Errichtung sichert über 1.000 Arbeitsplätze, bis zu

400 neue Jobs entstehen und die Wiener Wertschöpfung wird um 170 Millionen Euro

gesteigert.

Die Wien Holding vereint unter ihrem Konzerndach derzeit rund 70 verschiedene

Unternehmen, die in den Bereichen Kultur, Immobilien, Logistik & Mobilität, Medien &

Bildung sowie im Umweltbereich tätig sind. Alle Unternehmen im Konzern tragen laut WIFO-

Studie zur gesamtösterreichischen Wertschöpfung 970 Millionen Euro bei und sichern allein

in Wien direkt bzw. indirekt 8.600 Arbeitsplätze.

Nähere Informationen zu den Diskussions-Panels finden Sie unter

www.wienholding.at/event/kondratieff

Rückfragenhinweis:

Wolfgang Gatschnegg

Wien Holding - Konzernsprecher

Tel.: +43 1 408 25 69 - 21

E-Mail: w.gatschnegg@wienholding.at

Web: www.wienholding.at/

Mit freundlicher Unterstützung von:

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