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Microsoft Word - 121_​Tourismusfrühstück.​doc - Stadt Leipzig

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Fragen, Aussagen, Vorschläge und Ergebnisse<br />

<strong>121</strong>. Tourismusfrühstück ®<br />

Datum/Zeit: 25.04.2007, 9.00 – 10.30 Uhr<br />

Veranstaltungsort: Moritzbastei, Veranstaltungstonne<br />

Teilnehmer: ca. 250 interessierte <strong>Leipzig</strong>er<br />

Moderation: Dr. Helge-Heinz Heinker Freier Journalist und Autor<br />

Podium: Volker Bremer <strong>Leipzig</strong> Tourist Service e.V. und Marketing<br />

<strong>Leipzig</strong> GmbH, Geschäftsführer<br />

Michael Czupalla Landratsamt Delitzsch, Landrat<br />

Cord Dassler Deutsche Sporthochschule Köln,<br />

Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Konzeption,<br />

Lehre und Organisation im Bereich<br />

Wassersport<br />

Petra Köpping Landratsamt <strong>Leipzig</strong>er Land, Landrätin<br />

Heiko Rosenthal <strong>Stadt</strong> <strong>Leipzig</strong>, Bürgermeister für Umwelt,<br />

Ordnung, Sport; Sprecher des Grünen Ringes<br />

<strong>Leipzig</strong><br />

Walter Christian Steinbach Regierungspräsidium <strong>Leipzig</strong>, Regierungspräsident;<br />

Sprecher der regionalen Steuerungsgruppe<br />

Gewässerverbund <strong>Leipzig</strong><br />

Dr. Ulf Tippelt Landessportbund Sachsen e.V., Generalsekretär<br />

Thema: „<strong>Leipzig</strong> und sein Neuseenland – wächst<br />

zusammen, was zusammen gehört?“<br />

Der Tourismus-Kick* vom 25.04.2007:<br />

"Am See ist Wind. Und wenn nicht, machen wir welchen".<br />

* nach jedem Treffen wählt der LTS eine prägnante Bemerkung oder einen witzigen Versprecher oder eine philosophische<br />

Aussage oder ... zum Tourismus-Kick des Monats aus!<br />

Fragen Aussagen Ergebnis/Konsequenz/<br />

weitere Informationen<br />

Das Tourismusfrühstück ® des Monats April 2007 stand in der<br />

Verantwortung des <strong>Leipzig</strong> Tourist Service e.V. (LTS).<br />

Zum Einstieg in das Thema:<br />

Auf der größten Landschaftsbaustelle Europas erhalten weite Teile<br />

der <strong>Leipzig</strong>er Region ein neues Gesicht. Vor 15 Jahren noch karg<br />

und von Bergbau und Industrie belastet, entsteht innerhalb von<br />

25 Jahren eine neu gestaltete Landschaft, die u.a. 19 neue Seen<br />

mit einer Gesamtfläche von fast 70 qkm umfasst.<br />

Fünf Jahre ist es bereits her, dass die Thematik „Neuseenland“<br />

beim Tourismusfrühstück ® diskutiert wurde. Inzwischen hat sich<br />

sehr viel getan. Höhepunkte wie der Beginn der Flutung des<br />

Zwenkauer Sees (09.03.2007) und die Eröffnung des Kanuparks<br />

am Markkleeberger See (15.04.2007) rücken das <strong>Leipzig</strong>er<br />

Neuseenland immer mehr in den Fokus überregionaler Medien und<br />

animieren Touristen zum Besuch der <strong>Stadt</strong> <strong>Leipzig</strong> und der neu<br />

entstehenden Seenlandschaft.<br />

Wo fast hundert Jahre lang im Tagebau Braunkohle abgebaut


Fragen Aussagen<br />

wurde, entsteht nun um <strong>Leipzig</strong> durch Flutung der<br />

Tagebaurestlöcher eine Seenkette, die einmal zu den attraktivsten<br />

deutschen Wassersportgebieten zählen wird.<br />

Ergebnis/Konsequenz/<br />

weitere Informationen<br />

Was muss noch<br />

getan werden, um<br />

das <strong>Leipzig</strong>er<br />

Neuseenland<br />

touristisch<br />

vermarkten zu<br />

können?<br />

Ist das <strong>Leipzig</strong>er<br />

Neuseenland das<br />

Paradebeispiel für<br />

eine gelungene<br />

<strong>Stadt</strong>-Umland-<br />

Kooperation?<br />

Das Neuseenland<br />

ist medial<br />

betrachtet ein<br />

Südseenland.<br />

Wird der Landkreis<br />

Delitzsch unter<br />

Wert verkauft?<br />

Entwickelt sich das<br />

<strong>Leipzig</strong>er<br />

Neuseenland zur<br />

Sportregion im<br />

Sinne des<br />

Hochleistungsund/oder<br />

Freizeitsports?<br />

Ist das <strong>Leipzig</strong>er<br />

Neuseenland für<br />

auswärtige Gäste<br />

schon interessant?<br />

Derzeit wird die Vermarktung der neuen <strong>Leipzig</strong>er<br />

Wasserlandschaft vorbereitet. Die alles entscheidende Schleuse<br />

am Connewitzer Wehr, die es erstmals ermöglicht, von <strong>Leipzig</strong><br />

durchgängig bis zum Cospudener See zu fahren, wird zur<br />

Saisoneröffnung im Jahr 2009 in Betrieb genommen. Dieser<br />

Termin stellt die eigentliche Eröffnung der Wasserlandschaft dar<br />

und ist als großer Höhepunkt in der langen Entwicklungsphase<br />

anzusehen.<br />

Die Zielsetzung ist wie bei der Flutung des Zwenkauer Sees, eine<br />

große Menschenmenge anzuziehen, um im Rahmen einer großen<br />

Feierlichkeit die neuen Möglichkeiten der Region zu eröffnen.<br />

Natürlich wird auch eine dementsprechende Presseberichterstattung<br />

angestrebt.<br />

14 Kommunen und zwei Landkreise arbeiten freiwillig,<br />

gleichberechtigt und kooperativ zusammen. Dabei steht das<br />

gemeinsame Entwickeln der Region und des Gewässerverbundes<br />

an erster Stelle. Die Kommunen und Landkreise des Grünen<br />

Ringes <strong>Leipzig</strong> bemühen sich hierbei, die im Jahr 2001<br />

festgelegten Schlüsselprojekte zielgerichtet umzusetzen, wobei vor<br />

den Kreisgrenzen nicht halt gemacht wird.<br />

Die Vision der Seenlandschaft im Süden der <strong>Stadt</strong> <strong>Leipzig</strong> ist eine<br />

andere als im Norden und die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass<br />

die Ziele richtig abgesteckt wurden. Es gibt viele Bereiche die<br />

hervorragend funktionieren und auch zwischen Süd- und<br />

Nordraum äußerst gut harmonieren. Es geht darum, den gesamten<br />

mitteldeutschen Raum zu stärken und nicht das Ausmaß positiver<br />

Effekte an den einzelnen Regionen zu messen.<br />

In erster Linie ist festzuhalten, dass das eine das andere bedingt.<br />

Hochleistungssport ist immer gebunden an eine gewisse Breite.<br />

Insofern ist der Seenverbund eine riesige Chance. Insbesondere<br />

auf dem Gebiet des Wassersports besitzt <strong>Leipzig</strong> eine lange<br />

Sporttradition, die regionale Spitzensportler hervorbrachte. Diese<br />

Voraussetzungen gilt es auszunutzen, und bekannte Sportler auch<br />

für die eigene Region werben zu lassen. Ihre Namen<br />

transportieren ein gewisses Image, was Freizeitsportler anregt, in<br />

die Region zu kommen. Allein der deutsche Kanuverband zählt<br />

115.000 Mitglieder. Schätzungen ergaben, dass ein vier- bis<br />

fünffaches mehr an Freizeitpaddlern unterwegs ist, die es gilt, für<br />

die <strong>Leipzig</strong>er Neuseenlandschaft zu interessieren.<br />

Die Sporttradition <strong>Leipzig</strong>s ist nach wie vor bundesweit bekannt<br />

und es liegt an uns, dies auf die Seenlandschaft zu übertragen.<br />

Das <strong>Leipzig</strong>er Neuseenland ist ein sehr originelles Projekt,<br />

welchem großer Respekt entgegengebracht werden sollte.<br />

Nicht viele Metropolen in Deutschland können derartiges<br />

vorweisen. Die Seen werden zu einem großen Standortfaktor für<br />

<strong>Leipzig</strong>, der die <strong>Stadt</strong> auf jeden Fall interessanter macht.<br />

Aus leistungssportlicher Sicht gibt es hierfür sehr viele<br />

Möglichkeiten, Kurse und Ausbildungsstätten könnten angesiedelt<br />

werden. Zum Beispiel ist der neu entstandene Kanukanal eine sehr<br />

große Attraktion. Wo sonst weite Touren ins Ausland gemacht<br />

wurden, um auf Wildwasserstrecken zu trainieren, kann sich jetzt<br />

in Deutschland auf einer der modernsten Wildwasserstrecken auf<br />

nationale und internationale Höhepunkte vorbereitet werden.<br />

Regierungspräsidium <strong>Leipzig</strong><br />

Braustraße 2<br />

04107 <strong>Leipzig</strong><br />

Tel.: 0341/977-0<br />

Fax: 0341/977-1199<br />

poststelle@rpl.sachsen.de<br />

www.rpl.sachsen.de<br />

Grüner Ring <strong>Leipzig</strong><br />

c/o Aufbauwerk Region<br />

<strong>Leipzig</strong> GmbH<br />

Otto-Schill-Straße 1<br />

04109 <strong>Leipzig</strong><br />

Tel.: 0341/140 779-0<br />

Fax: 0341/140 779-11<br />

info@gruener-ring-leipzig.de<br />

www.gruener-ring-leipzig.de<br />

Landratsamt Delitzsch<br />

Richard-Wagner-Straße 7a<br />

04509 Delitzsch<br />

Tel.: 034202/69-30<br />

Fax: 034202/69-777<br />

zentrale@lradelitzsch.de<br />

www.lradelitzsch.de<br />

Landessportbund Sachsen<br />

Goyastraße 2d<br />

04105 <strong>Leipzig</strong><br />

Tel.: 0341/21631-0<br />

Fax: 0341/21631-85<br />

gf@sport-fuer-sachsen.de<br />

www.sport-fuer-sachsen.de<br />

Deutsche Sporthochschule<br />

Köln<br />

Carl-Diem-Weg 6<br />

50933 Köln<br />

Tel.: 0221/4982-0<br />

Fax: 0221/4982-8330<br />

pressestelle@dshs-koeln.de<br />

www.dshs-koeln.de


Fragen Aussagen Ergebnis/Konsequenz/<br />

weitere Informationen<br />

Werden für<br />

wassersportinteressierte<br />

Touristen<br />

schon Pakete<br />

geschnürt?<br />

Die Positionierung <strong>Leipzig</strong>s konzentriert sich in der Vermarktung<br />

auf die Publizierung als Musikstadt und als Messe- und<br />

Kongressstadt.<br />

Nicht alle Zielgruppen werden sich hierdurch für einen Besuch<br />

<strong>Leipzig</strong>s interessieren lassen. Daher gilt es auch, das<br />

“Freizeiterlebnis <strong>Leipzig</strong>“ in den Vordergrund zu rücken. Hierbei ist<br />

das <strong>Leipzig</strong>er Neuseenland ein wichtiger Aspekt.<br />

Derzeit wird daran gearbeitet, für die einzelnen Seen touristische<br />

Vermarktungspotentiale zu erarbeiten, touristische Produkte<br />

aufzusetzen. Ein wichtiger Bestandteil ist dafür auch der Kanupark,<br />

der sowohl Leistungssportler wie auch Privat- und<br />

Geschäftstouristen Möglichkeiten bietet.<br />

In der jüngeren Vergangenheit wurde bereits einiges getan, um<br />

die <strong>Leipzig</strong>er Neuseenlandschaft bekannt zu machen. Im Rahmen<br />

von Pressereisen nach <strong>Leipzig</strong> wurden die Journalisten ins<br />

Neuseenland geführt, auf der weltgrößten Tourismusmesse, der<br />

ITB in Berlin, gab es ein gutbesuchtes Pressegespräch zum<br />

Thema und seit April dieses Jahres hat der Tourismusverein<br />

<strong>Leipzig</strong>er Land e.V. in der <strong>Leipzig</strong>er Tourist-Information einen<br />

eigenen Informationscounter. Derzeit wird daran gearbeitet,<br />

interessante Angebote zu kreieren, um weitere Gästegruppen für<br />

<strong>Leipzig</strong> zu interessieren. Die Region um <strong>Leipzig</strong> bietet viele<br />

Ausflugsziele zum Entdecken, die auch von der <strong>Stadt</strong> direkt<br />

angereist werden können.<br />

<strong>Leipzig</strong> Tourist Service e.V.<br />

Richard-Wagner-Straße 1<br />

04109 <strong>Leipzig</strong><br />

Tel.: 0341/7104-260<br />

Fax: 0341/7104-271<br />

info@lts-leipzig.de<br />

www.lts-leipzig.de<br />

Gelingt es bereits<br />

heute, Besucher<br />

anzuziehen.<br />

Welche Probleme<br />

müssen gelöst<br />

werden, um noch<br />

mehr zu<br />

interessieren?<br />

1994 waren wenige davon überzeugt, dass es ein <strong>Leipzig</strong>er<br />

Neuseenland geben wird.<br />

Es konnten zu dieser Zeit auch noch keine klaren Konzepte<br />

vorgelegt werden. So wurde die Idee geboren, einen<br />

internationalen Teamwettbewerb auszuschreiben.<br />

Angesprochen wurden in diesem Rahmen Architekten aus aller<br />

Welt. Mit ihnen zusammen wurde die Landschaft begangen und<br />

untersucht. Sie boten Hilfe und Anregungen, eines der<br />

weltgrößten, aber auch eines des komplexesten und schwierigsten<br />

Landschafts- und Wasserbauprojekte zu verwirklichen. In den<br />

Jahren darauf wurden zahlreiche Studien durchgeführt und es sind<br />

noch immer unglaublich komplizierte Fragen zu lösen, um<br />

nachhaltig auch noch in 100 Jahren standzuhalten und zu<br />

funktionieren.<br />

Der Ansatz, die vorhandenen Potentiale zu vernetzen, ist<br />

hervorragend. Es entsteht daraus eine Art Innovationscontainer.<br />

Der Gedanke an den Sport sollte automatisch mit einer weiteren<br />

Frage im Zusammenhang stehen: Was alles lässt sich mit Wasser<br />

verbinden?<br />

Der Gewässerverbund wurde auch in den sogenannten<br />

Braunkohlenplan – er legt raumordnerische Rahmenbedingungen<br />

für die Gestaltung von Bergbaufolgelandschaften fest –<br />

eingearbeitet und kann somit realisiert werden, was sonst aus<br />

finanziellen Gründen nicht möglich gewesen wäre.<br />

Auch die ersten touristischen Unternehmen bringen bereits<br />

Besucher in die noch nicht fertige Landschaft. Das ist nach wie vor<br />

spannend und muss noch stärker als Teil der Marketingstrategie<br />

bis 2012 publiziert werden.<br />

Trotzdem bestehen heute immer noch Zweifel, wenn Journalisten<br />

durch die Tagebauten geführt werden und beschrieben wird, was<br />

dort entstehen soll.<br />

Natürlich gibt es auch noch unfertige Projekte, wie zum Beispiel<br />

die Brückenstraße, die es gilt, in naher Zukunft fertig zu stellen.<br />

Eine zu lösende Frage ist auch die der Jetskifahrer. Bei 13 Seen<br />

muss es doch möglich sein, diese Sportart, an einem See<br />

anzusiedeln. Daran muss noch gearbeitet werden. Die Sportart ist<br />

Landratsamt <strong>Leipzig</strong>er Land<br />

Stauffenbergstraße 4<br />

04552 Borna<br />

Tel.: 03433/241-0<br />

Fax: 03433/241-800<br />

poststelle.stauffenbergstrasse<br />

@landratsamtleipzigerland.dewww.landkreisleipzigerland.de


Fragen Aussagen<br />

nicht lautlos und die Schwierigkeit ist, dass die Menschen der<br />

Region bereits über viele Jahrzehnte mit den Belastungen des<br />

Bergbaus und dessen Auswirkungen lebten.<br />

Jetzt sollen sie diese schönen Seen vor die Tür bekommen und<br />

eine neue Lärmbelästigung wird diskutiert.<br />

Ergebnis/Konsequenz/<br />

weitere Informationen<br />

Welche Rolle<br />

spielen<br />

Sportvereine bei<br />

der Entwicklung<br />

der Seen?<br />

Wer wird sich<br />

bereit erklären,<br />

einen See für den<br />

Jetskisport zur<br />

Verfügung zu<br />

stellen?<br />

Sehen die Seen in<br />

5-15 Jahren so<br />

aus wie heute?<br />

Wie wird die<br />

zukünftige<br />

Vermarktung der<br />

Neuseenlandschaft<br />

aussehen?<br />

Es gab schon 1994/95 erste Visionen, unter anderem durch eine<br />

aktive Wassersportkommission, den Sport in die Entwicklung der<br />

Seen mit einzubringen. Die derzeitige Entwicklung zeigt, dass die<br />

Vereine nicht an erster Stelle stehen bei der Ausschöpfung der<br />

Möglichkeiten, die mit den neuen Seen gegeben werden. Wenn sie<br />

diese Möglichkeiten aber ausschöpfen, dann umso nachhaltiger.<br />

So haben sich bisher an den neuen Seen rund um <strong>Leipzig</strong> nur fünf<br />

Vereine angesiedelt. Es müssen demzufolge auch später noch<br />

Möglichkeiten für Segler, Kanusportler und andere vorhanden sein,<br />

um dort tätig werden zu können. Flächen freilassen für spätere<br />

Entwicklungen ist somit ein ganz wichtiges Thema.<br />

Auch beim Jetskisport sollte sich ein See finden, der Raum für<br />

diesen Sport hergibt.<br />

Die Problematik rund um das Thema Jetski ist Frage und Aufgabe<br />

der Gemarkungskommunen. Es muss dabei allgemein für<br />

Extremsportarten geworben werden. Kommunen werden später<br />

dankbar sein, wenn sie Nutzungsmöglichkeiten kreieren können,<br />

die den See interessanter machen.<br />

Jetski wird eine hohe Bedeutung beigemessen, da er eine Art<br />

Einflugschneise für Extremsportarten bildet, um die sich andere<br />

ansiedeln könnten. Bedeutsam ist auch der wirtschaftliche Faktor<br />

dieser Sportart, da sich hierfür wohlhabende Leute interessieren,<br />

die eine gewisse Wirtschaftsdynamik mit sich bringen. Schließlich<br />

muss darauf geachtet werden, dass sich die Seen rechnen, da sich<br />

die Zuschüsse für die Bewirtschaftung und Erhaltung der Seen in<br />

Grenzen halten. Weiterhin sind Möglichkeiten internationaler<br />

Wettbewerbe bis hin zu Weltmeisterschaften in diesem<br />

Zusammenhang plausibel.<br />

Im Vordergrund stehen meist die Fragen der Vermarktung der<br />

Seen, doch ein ebenso wichtiges Problem ist das der Entwicklung.<br />

Was passiert zukünftig mit den Seen, ohne sie zu zu betonieren?<br />

Zur Zeit stellt sich die Frage dabei aus anderer Sicht, da es an<br />

Investoren und Unternehmern fehlt, die beispielsweise Cafés oder<br />

Ausleihstationen etablieren. Dafür ist viel zu tun. Dies betrifft<br />

Genehmigungen und wasserrechtliche Aspekte. Zum Beispiel stellt<br />

der Bau einer Ferienhaussiedlung am/im Wald ein großes Problem<br />

dar, da eine Abstimmung mit den Behörden notwendig ist. Es ist<br />

noch viel Pioniergeist und Zusammenarbeit notwendig, um diese<br />

Entwicklung voranzutreiben.<br />

Die Seen rund um <strong>Leipzig</strong> werden eine Art Selbstläufer, natürlich<br />

sind die Planungen mit den Städten und Gemeinden dabei erfolgt<br />

und abgestimmt.<br />

Seen weiter im Süden müssen um ihr Alleinstellungsmerkmal<br />

kämpfen. Es kann nicht an jedem See das gleiche angesiedelt<br />

werden. Das würde sich für die Kommunen und Betreiber nicht<br />

rechnen.<br />

Der Ansatz ist, alle vorhandenen Stärken miteinander zu<br />

vernetzen.<br />

Warum nicht einfach Bach ans Wasser holen? Es könnte<br />

klassische Konzerte an den Ufern der Seen geben, oder<br />

Kunstprojekte am <strong>Stadt</strong>hafen.<br />

Derzeit gilt es aber die entstehende Seenlandschaft bekannter zu<br />

machen. Das Neuseenland wird noch weitere 5-15 Jahre<br />

Wirtschaftsförderung<br />

Witznitzer Werkstraße 22<br />

04522 Borna<br />

Tel.: 03 43 3/ 20 91 0<br />

Fax: 03 43 3/ 20 91 99<br />

info@will-gmbh.de<br />

www.willgmbh.de


Fragen Aussagen Ergebnis/Konsequenz/<br />

weitere Informationen<br />

benötigen, um in Deutschland so bekannt wie die Mecklenburger<br />

Seenplatte zu sein bzw. in Europa auf der Landkarte zu<br />

erscheinen.<br />

Dabei wird es schwer werden, alle Seen gleichwertig zu<br />

vermarkten. Es wird einige Seen geben, die bei der Vermarktung<br />

die “Flaggschiffe“ bilden, um den Bekanntheitsgrad des gesamten<br />

<strong>Leipzig</strong>er Neuseenlandes zu steigern.<br />

Der ideale Gast ist dann jemand, der am Zwenkauer See wohnt<br />

und mit dem Boot nach <strong>Leipzig</strong> fährt, um am Abend ein Konzert zu<br />

besuchen.<br />

Unter www.leipzig.de (Portal: Tourist Service – Angebote – Projekte – Tourismusfrühstück) können Sie die Protokolle<br />

der vergangenen sechs Veranstaltungen downloaden. Alle Protokolle sind auf Nachfrage auch in der<br />

Marketingabteilung des LTS erhältlich. Unser besonderer Dank gilt folgenden Firmen und Institutionen, die im<br />

Rahmen einer Logo-Präsentation die Veranstaltungsreihe Tourismusfrühstück im Jahr 2007 finanziell unterstützen.<br />

Ohne diese Bereitschaft könnten wir die Veranstaltung nicht in dieser Qualität durchführen.<br />

Wir bedanken uns recht herzlich bei unseren Partnern und Sponsoren:<br />

• 4884 Funktaxi<br />

• Achat Hotel Messe-<strong>Leipzig</strong><br />

• ADAC Sachsen e.V.<br />

• Culturtraeger GmbH<br />

• Elkes Oldtimer Tours GmbH<br />

• Fantastic GmbH<br />

• Flughafen <strong>Leipzig</strong>/Halle GmbH<br />

• Fischer Druck<br />

• Freizeitbad RIFF, Bad Lausick<br />

• FRIZZ – Das Magazin<br />

• Heimrich & Hannot GmbH<br />

• Hotel im Sachsenpark<br />

• Kommunale Wasserwerke <strong>Leipzig</strong> GmbH<br />

• Kupper Computer GmbH<br />

• Krostitzer Brauerei<br />

• <strong>Leipzig</strong> Erleben GmbH<br />

• <strong>Leipzig</strong>er Brauhaus zu Reudnitz Vertriebs GmbH &<br />

Co. KG<br />

• <strong>Leipzig</strong>er Messe GmbH<br />

• <strong>Leipzig</strong>er Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH<br />

• Meyer & Partner<br />

• Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH<br />

• Novotel <strong>Leipzig</strong> City<br />

• OCCASEO Meeting.Events.Incentives<br />

• Omnibusverkehr Leupold OHG<br />

• Pier 1 GmbH<br />

• Ratskeller <strong>Leipzig</strong> GmbH<br />

• simons & schreiber Werbeagentur GmbH im<br />

Stelzenhaus<br />

• <strong>Stadt</strong>werke <strong>Leipzig</strong> GmbH<br />

• Sparkasse <strong>Leipzig</strong><br />

• Treffpunkt <strong>Leipzig</strong><br />

• Veranstaltungsmanagement Bernd<br />

Hochmuth<br />

• Zeitgeschichtliches Forum <strong>Leipzig</strong><br />

• Zoo <strong>Leipzig</strong> GmbH<br />

„Who is Who in <strong>Leipzig</strong>?“<br />

– www.leipzig.de (Link: Adressen in <strong>Leipzig</strong> bzw. direkt unter www.adressen-in-leipzig.de)<br />

Im Adressen-Portal des <strong>Leipzig</strong> Tourist Service e.V. (LTS) finden Sie die aktuellen Kontakte zu den touristisch relevanten<br />

Unternehmen und Institutionen der <strong>Stadt</strong> <strong>Leipzig</strong> sowie der Region – schnell, unkompliziert und aktuell. Bei vielen<br />

Adresseneinträgen sind zusätzlich die jeweiligen Ansprechpartner, prägnante Leistungsbeschreibungen sowie Logos/Fotos<br />

angegeben. Per Link können Sie sich direkt auf die gewünschte Homepage begeben und sich näher über das Unternehmen<br />

informieren. Falls Sie als <strong>Leipzig</strong>er Unternehmen einen Eintrag wünschen – der erweiterte Eintrag ist kostenpflichtig – richten<br />

Sie Ihre Anfrage mit vollständiger Angabe der Adresse per E-Mail an Presse@LTS-<strong>Leipzig</strong>.de oder per FAX 0341/7104-301 an<br />

den LTS oder nutzen Sie unsere Onlinebuchungsmöglichkeit unter www.adressen-in-leipzig.de

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