Jahresbericht 2012.pages - Tennis-Sportclub Zürich

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Jahresbericht 2012.pages - Tennis-Sportclub Zürich

Jahresbericht 2012

Liebe Tennisfreunde

Dieses Jahr lief die Information innerhalb des Clubs erstmals ohne flash,

sondern ausschliesslich über unsere von Vreni Gübeli und Ursula Häne

gestaltete Homepage. Die Ausschreibungen und die Anmeldungen für die

einzelnen Turniere und Anlässe haben unserer Meinung nach gut funktioniert,

dies insbesondere auch deshalb, weil alle Mitglieder immer noch eine

Erinnerungs-Mail bekommen haben. Dafür gebührt Vreni Gübeli ein herzlicher

Dank. Ich hoffe, dass ihr dieses Angebot oft genutzt habt und ihr auch ab und zu

im Bilderarchiv (ein grosser Dank an Ursula Häne) geschnuppert habt.

Für alle, welche die laufenden Informationen verpasst haben, werde ich nun

einen kleinen Rückblick aufs vergangene Jahr halten.

Allgemeines

Das sehr schlechte Wetter hat uns zu Beginn der Saison herausgefordert. Kaum

war die Anlage nach der gelungenen gemeinsamen Putz- und Einrichtungsaktion

eröffnet, strapazierten mehrere Stürme mit ausserordentlich heftigen

Niederschlägen die vom GGZ neu in Stand gestellten Plätze. Zudem wurde auch

die Frauengarderobe mehrmals überschwemmt. Die Ursache konnte noch nicht

genau geklärt werden, aber wir bleiben am Ball. In diesem Zusammenhang

möchte ich mich bei Verena Krähenbühl nochmals dafür bedanken, dass sie nach

besonderen Ereignissen, die Plätze gut gehegt und gepflegt hat und so den

Schaden in Grenzen halten konnte. In der Folge waren die Plätze gut bespielbar,

wenn auch einige Linien ein bisschen vorstanden.

Nach diesem verregneten Saisonauftakt konnte im Sommer eigentlich sehr gut

gespielt werden. Das Angebot wurde von vielen Mitgliedern genutzt – vor allem

am Abend waren die Anlagen meistens sehr gut ausgelastet. Da die

Interclubmannschaften ein regelmässiges Training (Herren am Mo-Abend und

die Frauen am Di-Abend, mit je 2 reservierten Plätzen) durchführen, werden wir

auf die neue Saison hin eine neue Regelung mit den Tennislehrern treffen. An

diesen Abenden soll es keinen Unterricht geben.

Die Saison endete, wie sie angefangen hatte. So mussten die ursprünglich

geplanten Saisonschlussarbeiten um eine Woche verschoben werden, da es

wieder einmal wie aus Kübeln gegossen hat. Die Verschiebung hat sich gelohnt,

eine Woche später konnten alle Arbeiten erledigt werden, insbesondere konnte

auch der „berüchtigte“ Kanal samt verstopftem Ablauf entleert und gereinigt

werden. Diese Arbeit ist sehr anstrengend, und ich möchte mich an dieser Stelle

bei allen herzlich bedanken, die sich daran, aber auch an anderen

Aufräumarbeiten beteiligt haben. Dank Jürg Boner und Walter Dünner – sie

übernahmen die Verantwortung für die spätere Abnahme der Netze - konnte die

Saison verlängert werden, bis das GGZ die Plätze für den „Winterschlaf“ bereit

machte. So gab es im November, nach dem ersten frühen Schnee, noch einige


sehr schöne Tage und die Plätze wurden tatsächlich noch rege bespielt. Der

Vorstand hat deshalb beschlossen, das Saisonende in der nächsten Planung etwas

hinauszuschieben

Vorstand

Ebenfalls ein ganz grosses Dankeschön an meine Vorstandskolleginnen und -

Kollegen, welche mich in meinem ersten Präsidialjahr tatkräftig unterstützt

haben. Ohne eure Hilfe wäre wohl einiges schief gelaufen. Alle

Vorstandsmitglieder leisten einen grossen Einsatz für den Tennis-Sportclub und

helfen, die gute Atmosphäre auf den Plätzen zu erhalten. Der Vorstand hielt

offiziell insgesamt 5 Sitzungen ab, und die Saison konnte so speditiv organisiert

werden. Unsere Zusammenarbeit hat mir immer grosse Freude gemacht und ich

kann nur die letztjährigen Worten von Ruth Kaufmann wiederholen: Ohne euer

Engagement und eure ehrenamtliche Arbeit, wäre unser Tennisclub gar nicht in

dieser Form zu betreiben.

Leider muss ich an dieser Stelle die Rücktritte von Vreni Gübeli und Verena

Krähenbühl aus dem Vorstand auf die Saison 2013 hin bekannt geben.

Vreni Gübeli war seit 2004 Vorstandsmitglied. Sie ist wohl allen bekannt wegen

ihres Engagements auf den Plätzen als Spielerin und Mitglied der

Damenmannschaft im Interclub. Im Vorstand war sie zunächst als Aktuarin,

später als „Spielobmännin“ und last but not least als Mrs. Homepage tätig. Wir

alle kennen sie aber auch als grossartige Köchin bei den Freitagsapéros,

Kuchenbäckerin, Dessertgestalterin und immer bereite, zuverlässige gute Fee,

wenn tatkräftige Unterstützung gebraucht wird. Ich habe sicher längst nicht alles

aufgezählt, was Vreni für unseren Verein geleistet hat, aber ich weiss, dass wir

sie im Vorstand ganz schmerzlich vermissen werden. Da wir wissen, dass Vreni

einem guten Essen nicht abgeneigt ist, überreichen wir als Dankeschön einen

Gutschein für das Restaurant mesa.

Auch Verena Krähenbühl ist eine gute Seele in unserem Club. Sie gehörte seit

dem Jahr 2008 dem Vorstand an und hat in dieser Funktion – neben weiteren

Unterhaltsarbeiten – grosse ehrenamtliche Arbeit geleistet. So sorgte sie für

Ordnung im und ums Clubhaus, überprüfte und pflegte die Plätze sowie alle

Geräte, veranlasste entsprechende Reparaturen und Neuanschaffungen, vor und

nach allen Anlässen half sie beim Auf- und Abbau und dem Bereitstellen aller

benötigten Hilfsmittel, füllte die Bestände an Getränken und Leckereien laufend

auf etc., etc.!! Sie war die hilfsbereite Ansprechspartnerin für viele Anliegen

unserer Mitglieder. Herzlichen Dank dafür!! Nun aber möchte Verena wieder

vermehrt ihre Freiheit geniessen können, nicht mehr allzeit bereit sein müssen

und ganz unbeschwert Tennis spielen können. Das mögen wir ihr doch von

Herzen gönnen. Wir freuen uns aber auch, dass Verena weiterhin wöchentlich

die Reinigungsarbeiten im Clubhaus und in den Garderoben verrichten wird

sowie definierte Umgebungsarbeiten – in Zusammenarbeit mit Peter Fretz (ein

herzlicher Dank geht auch an ihn) ausführen wird. Wer die künftige, allgemeine


Ansprechsperson für die Plätze sein wird, entscheidet der neue Vorstand im

Frühling mit der neuen Aufgabenverteilung.

Da wir wissen, dass Verena nach der GV immer ihre wohlverdienten Ferien in

Thailand geniessen wird, hier eine Strandlektüre über Thailand sowie ein kleiner

„Zustupf“, um sich etwas Spezielles zu gönnen.

Clubhaus

Die Kontakte zur HESTAGruppe waren im vergangenen Jahr selten. Das

Vorkaufsrecht konnte zwar nicht erneuert werden, aber es kamen auch keine

neuen Forderungen von dieser Seite auf uns zu. Das bisherige Prinzip von

„abwarten und Tee trinken“ hat sich bewährt und finanziell gelohnt. Im Hinblick

auf neue Vorschriften betreffend Aussentankanlagen haben wir dieses Jahr im

Rahmen der ordentlichen Tankrevision und neue Ummantelung machen lasse,

sodass die ganze Anlage nun auch den neuen Anforderungen gerecht wird. Diese

Arbeiten hat der Club selbst finanziert, da wir ja die Mieteinnahmen ganz für

uns behalten dürfen.

Die Wohnung im Clubhaus ist immer noch an Saskia Kaufmann vermietet und

wir sind mit der Situation zufrieden. Zur Zeit weilt Saskia auf einer längeren

Auslandsreise und sie hat die Wohnung für 2-3 Monate – mit unserem

Einverständnis – untervermietet.

Schliesslich wurden im August die Anschlüsse für das Glasfasernetz gelegt, ob

wir uns dann tatsächlich anschliessen wollen, steht noch offen.

Eine genaue Abklärung und allfällige Sanierung wegen der Feuchtigkeit in der

Küche und im Abstellraum erfolgt noch vor Saisonbeginn.

Aktivitäten

Die Saison 2012 war aus meiner Sicht eine gute Saison. So konnten alle

Clubanlässe wie geplant durchgeführt werden und fanden generell guten

Anklang.

Die drei von Vreni Gübeli vorbereiteten Freitags-Apéros waren dieses Jahr

wieder gut besucht (vielleicht liegt es an den guten Kochkünsten von Vreni!).

Wir werden sie deshalb auch im nächsten Jahr wieder einplanen (mit

unterschiedlichen KöchInnen).

Der Club-Brunch wurde mit viel Enthusiasmus von Barbara Fontoillet und

Verena Krähenbühl organisiert, und die vielen guten Speisen fanden grossen

Zuspruch. Der Anlass fand bei schönstem Wetter während des von Thomas

Barell organisierten Juniorenturniers statt. Es wurde geschlemmt und

gleichzeitig die Jugend bei ihrem Spiel unterstützt. Als Sieger vom

Juniorenturnier ging unser Jungtalent Fabian Schaich hervor. Natürlich hoffen

wir, dass sich im nächsten Jahr noch mehr Jugendliche für diesen Anlass

interessieren und mitmachen. Den ausführlichen, von Thomas Barell dazu

erstellten Bericht, könnt ihr auf der Homepage nachlesen. Vielen Dank Thomas.

Auch das Frauenturnier vom 30. Juni war vom guten Wetter begünstigt.

Allerdings war es fast zu viel des Guten, denn die Sonne brannte unerbärmlich


vom Himmel und es war nötig, um 14:00 Uhr ein Plätzchen im Schatten

aufzusuchen. Dennoch wurde mit viel Freude und Einsatz gespielt und das von

Ursula Häne organisierte Turnier fand mit der Preisverteilung von exklusiven

Ladies-Beauty-Produkten einen schönen Abschluss. Das Frauenturnier gewann

Daniela Erb – unsere hitzeresistente Spielerin! Herzlichen Dank an Ursula Häne

und Andrea Rüede, die einen Bericht dazu verfasst hat, ihr könnt ihn ebenfalls

auf der Homepage nachlesen.

An dieser Stelle möchte ich noch darauf hinweisen, dass wer immer einen

Bericht über einen Clubanlass verfassen und diesen auf die Homepage stellen

möchte ist dazu herzlich eingeladen ist. Wir würden uns sehr freuen, vermehrt

solche Infos zu veröffentlichen und den Mitgliedern eine Teilnahme

schmackhaft zu machen.

Das altbewährte Pizzaessen anlässlich der Clubmeisterschaften fand – nach der

letztjährigen Regenpause - wieder statt, obwohl es auch heuer eine echte

Zitterpartie war. Der Samstag war komplett verregnet und die Aussichten für

Sonntag durchmischt. Dennoch wagten wir es und bestellten den Pizzawagen

definitiv. Und tatsächlich, das letzte Finalspiel war beendet, das Essen konnte

bei trockenem Wetter eingenommen werden, die Stimmung bei den 55

Teilnehmern war fröhlich und gelöst! Einen herzlichen Dank an alle Helferinnen

und Helfer, die bei der Durchführung dieses tollen Anlasses beigetragen haben.

Mehr über den Spielbetrieb bei den Interclubmannschaften bei den

Clubmeisterschaften erzählt dann Thomas Barell unser Spielleiter unter

Traktandum 8. Die Resultate konnten laufend auf der Homepage nachgelesen

werden.

Das Plauschturnier konnte im September ebenfalls durchgeführt werden. Es

wurde perfekt organisiert von René Konrad und Eveline Stauss, den beiden

letztjährigen Siegern. Herzlichen Dank an beide für ihr grosses und

enthusiastisches Engagement. Es war schön zu sehen, dass sich auch die Jugend

am Turnier beteiligt hatte und es oft gemischte Doppels gab, im Sinne einer

Kombination von „jung, schnell und ausdauernd“ mit „älter, langsamer, aber

erfahren“. Das Plauschturnier wurde – wie das Juniorenturnier – von Fabian

Schaich gewonnen. Fürs leibliche Wohl sorgte Eveline Stauss mit einem tollen

Risotto, dieser soll gemäss einigen Leuten, der beste Risotto gewesen sein, den

sie in ihrem Leben je gegessen haben! Das Plauschturnier trägt viel zum

Zusammenhalt im Club bei, neue oder unerfahrene Spieler erhalten so die

Gelegenheit mit Besseren zusammenzuspielen. Alle dürfen mitmachen, allen

macht es Spass. Hoffentlich werden auch in der nächsten Saison wieder viele

dabei sein.

Der diesjährige Clubabend wurde von Ursula Häne organisiert. Wir gingen zur

Beleuchtungs-Firma Neuco in Altstätten. Hier wurden wir herzlich empfangen


sowie ausführlich und kompetent in die Welt der Lichtkonzepten und die neuen

Technologie der Lichtquellen eingeführt. Es war sehr spannend, sich als Laie

einige Gedanken darüber zu machen und es ist sicher – um mit den Worten von

Ursula zu sprechen – einigen ein Lichtlein aufgegangen. Nach einem

reichhaltigen, von neuco gesponserten Apéro, liessen wir den Abend in der

Brasserie Bernoulli in gemütlicher Atmosphäre ausklingen. Ein rundum

gelungener Anlass, vielen Dank Ursula.

Zum Schluss möchte ich darauf hinweisen, dass die Freiwilligenarbeit in der

Schweiz generell rückläufig ist. Engagierten sich im Jahr 2000 noch über 40%

freiwillig, waren es 2010 weniger als 33%. Dieser Trend ist noch nicht im

gleichen Ausmass im Tennis-Sportclub zu spüren, dennoch möchte ich alle dazu

aufrufen, sich weiterhin zu engagieren. Was wäre unser Club ohne

Freiwilligenarbeit? Herzlichen Dank an alle, die einen Teil ihrer Freizeit für den

Tennis-Sportclub einsetzen. Gleichzeitig wünsche ich allen viel Spass und

sportlichen Erfolg in der nächsten Saison.

Zürich, 1. Februar 2013

Christa Felderer

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