Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

gesundheitsamt.bw.de

Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Gefördert von der

Angebote und

Handlungshilfen der

Gesundheitsförderung


Gesund aufwachsen und leben

in Baden-Württemberg

Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Eine Initiative

des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren

und des Landesgesundheitsamtes

im Rahmen der Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg.

Gefördert von der Robert Bosch Stiftung


Impressum

Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart

Nordbahnhofstr. 135 � 70191 Stuttgart

Telefon 0711 904-35000 � Fax 0711 904-35010 � abteilung9@rps.bwl.de

www.rp-stuttgart.de � www.gesundheitsamt-bw.de

Ansprechpartner:

Dr. Torben Sammet

Telefon 0711 904-39407

torben.sammet@rps.bwl.de

2. aktualisierte Auflage, Februar 2012

Bildnachweis: © Lacek Chabraszewski - Fotolia.com; © Robert Kneschke - Fotolia.com

Vereinfachte Schreibweise

Sofern keine neutrale Personenbezeichnung gewählt wurde, ist entweder die männliche oder die weibliche

Form genannt. Die Ausführungen gelten jedoch für Männer und Frauen gleichermaßen.

2


Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Angebote der Gesundheitsförderung (GF)

Angebot

Beratungsstelle

Seite

aid-Ernährungsführerschein 8

Aktionsprogramm „Familienbesucher“ 8

Altenhilfe (AWO) 8

Altenhilfe (Caritas) 8

Angebote für Senioren 8

Anna und Marie 8

AOK-Treffpunkt-FußballGirls 8

Auto Club Europa Aktionen 9

AWO-Seniorentreffs 9

Balu und Du 9

Beratungsstelle für Bewegung, Spiel und

Sport an Ganztagsschulen

Bewegte Kommune - Kinder 9

Bewegungs- und Gesundheitsförderung

für Hochaltrige

Bewusste Kinderernährung in der ersten

Lebensphase

Bewusste Kinderernährung im Kindergartenalter

Bewusste Kinderernährung (BeKi) im

Schulalter

9

9

9

10

10

Blickpunkt Ernährung 10

Der Laufende Schulbus 10

Elternkompass 11

Erziehungsberatungsstellen 11

EU-Schulfruchtprogramm 11

Setting Zielgruppe Ansatz

Wohnung/Zuhause

Kita/Kindergarten

Schule

3

Jugendeinrichtungen

Begegnungsstätten

Vereine und andere

Orfganisationen

Wohnumfeld

Kinder, Jugendliche, Eltern

ältere Menschen

Berücksichtigung von

sozial Benachteiligten

Migrationsspezifisch

Verhaltensbezogen

Verhältnisbezogen


Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Angebot

Beratungsstelle

Seite

Fit bis ins hohe Alter 11

fit im Alter - Gesund essen, besser leben 11

FIT KID. Die Gesund-Essen-Aktion für

Kitas

fit und gesund - Gesundheitssport im

Verein

Fit und gesund - KIDS: Kinderturnen im

Verein

Frauenleben im Wandel -

Erzählcafe

12

12

12

12

Gedächtnistraining 12

Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem

Schwerpunkt

GUT DRAUF – Bewegen, entspannen,

essen – aber wie!

12

12

INGE – interkulturelle Gesundheitsinfos 13

Kinder in Bewegung 13

Kindergärten in Aktion 13

Kindergarten plus 13

Kinderturnen on Tour 13

KISS - Kindersport-Schule 13

Klasse2000 14

Komm mit in das gesunde Boot

Kindergarten

Komm mit in das gesunde Boot

Grundschule

Landesnetzwerk medien- pädagogische

Elternarbeit

14

14

14

Lebensqualität im Alter 14

Lernpartnerschaft im 4. Lebensalter 14

Let's go - jeder Schritt hält fit 15

Lions-Quest 15

McMöhre - die Powerpause 15

Wohnung/Zuhause

Kita/Kindergarten

Schule

4

Jugendeinrichtungen

Begegnungsstätten

Vereine und andere

Organisationen

Wohnumfeld

Kinder, Jugendliche, Eltern

ältere Menschen

Berücksichtigung von

sozial Benachteiligten

Migrationsspezifisch

Verhaltensbezogen

Verhältnisbezogen


Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Angebot

Beratungsstelle

Seite

Netzwerk g’sund und g’scheit 15

Pflege engagiert 15

Programm zur Stärkung der Elternkompetenzen

„STÄRKE“

15

Richtig fit ab 50 16

ScienceKids: Kinder entdecken

Gesundheit

16

Seniorensportangebote im Verein 16

Seniorentanz 16

Sport pro Gesundheit 16

Sportstättenberatung 16

Stark.stärker.WIR. 16

TigerKids Kindergarten aktiv 17

Trink dich fit und schlau – Trinkprojekt

für Grundschulen

17

Trinken im Unterricht 17

Vernetzungsstelle Schulverpflegung 17

Weiterführende Schule mit sport- und

bewegungs-erzieherischem Schwerpunkt

17

Wohnung/Zuhause

Kita/Kindergarten

Schule

5

Jugendeinrichtungen

Begegnungsstätten

Vereine und andere

Organisationen

Wohnumfeld

Kinder, Jugendliche, Eltern

ältere Menschen

Berücksichtigung von

sozial Benachteiligten

Migrationsspezifisch

Verhaltensbezogen

Verhältnisbezogen


Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Handlungshilfe

Broschüre

Buch

Seite

Aktivieren und Bewegen 18

Bewegungsförderung im Wohnumfeld für

Kinder und Jugendliche

Bewegungsförderung in der Grundschule

Band 2: Fitnessbausteine – Bewegter

Unterricht – bewegtes Lernen

18

18

Demenzfreundliche Kommune 18

Elternarbeit in der Gesundheitsförderung

Angebote und Zugangswege unter

besonderer Berücksichtigung der Zielgruppe

„schwer erreichbare Eltern“

Erfahren und Begreifen durch Spielen

und Sich-Bewegen

18

19

Food Literacy 19

Gesund aufwachsen in der Schule 19

Gesund essen mit Freude 19

Gesund in allen Lebenslagen. Förderung

von Gesundheitspotenzialen im

Elementarbereich

Gesunde Kitas – starke Kinder“. Ganzheitliche

Gesundheits- und

Bildungsförderung in Kitas

Gesundheitsförderung mit allen in Kindertageseinrichtungen

Gesundheitsförderung mit sozial Benachteiligten.

Erfahrungen aus der Lebenswelt

Stadtteil

Handbuch Arnsberger „Lern-Werkstadt“

Demenz

Im Alltag in Bewegung bleiben.

Kommunale Gesundheitsförderung mit

älteren Menschen auch in schwierigen

Lebenslagen

19

19

20

20

20

20

Setting Zielgruppe Ansatz

Wohnung/Zuhause

Kita/Kindergarten

Schule

6

Jugendeinrichtungen

Begegnungsstätte

Vereine und andere

Organisationen

Wohnumfeld

Kinder, Jugendliche, Eltern

Ältere Menschen

Berücksichtigung von

sozial Benachteiligten

Migrationsspezifisch

Verhaltensbezogen

Verhältnisbezogen


Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Handlungshilfe

Broschüre

Buch

Kinder und jugendbezogene Gesundheitsförderung

im Stadtteil

ÖPNV: Planung für ältere Menschen. Ein

Leitfaden für die Praxis

Seite

20

20

Schule + Essen = Note 1 21

Spielleitplanung 21

Sport- und Bewegungs-Kindergärten 21

Wenn das Gedächtnis nachlässt –

Ratgeber: von der Diagnose bis zur

Betreuung

21

Wegweiser Demenz 21

Wohnen für (Mehr) Generationen.

Gemeinschaft stärken – Quartier

beleben.

Wohnen im Alter. Bewährte Wege - neue

Herausforderungen.

Ein Handlungsleitfaden für Kommunen

21

21

Wohnung/Zuhause

Kita/Kindergarten

Schule

7

Jugendeinrichtungen

Begegnungsstätten

Vereine und andere

Organisationen

Wohnumfeld

Kinder, Jugendliche, Eltern

Ältere Menschen

Berücksichtigung von

sozial Benachteiligten

Migrationsspezifisch

Verhaltensbezogen

Verhältnisbezogen


Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Angebote der Gesundheitsförderung

aid-Ernährungsführerschein (ERF)

Der ERF ist ein fertig ausgearbeitetes Unterrichtskonzept für die dritte Klasse, bei dem der praktische Umgang

mit Lebensmitteln und Küchengeräten im Mittelpunkt steht (6- 7 Doppelstunden). Der ERF wurde so konzipiert,

dass die Lehrkraft es selbstständig im Klassenzimmer durchführen kann. Dafür wurde ein umfangreiches Medienpaket

zusammengestellt, das von ausgearbeiteten Unterrichtsverläufen über Kopiervorlagen bis zu Elternbriefen

und Führerscheindokumenten alle notwendigen Unterlagen für die Durchführung enthält.

In Baden-Württemberg bieten die Landwirtschaftsämter kostenlose Fortbildungen/Einführungsveranstaltungen

in den ERF an. http://www.aid.de/ernaehrungsbildung/ernaehrungsfuehrerschein.php

Aktionsprogramm „Familienbesucher“

Die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg möchte mit diesem evaluierten Programm Familien die notwendige

Unterstützung durch kompetente Beratung bieten. Die „Familienbesucher“ sollen den Müttern und Familien als

erste Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Neugeborene zur Verfügung stehen. Mehr Informationen

über die „Familienbesucher“ in Ihrer Nähe finden sie unter: www.familienbesucher.de

Altenhilfe (AWO)

Der AWO Bezirksverband Württemberg e.V. bietet soziale Dienste für Seniorinnen und Senioren in Form von

Beratungsstellen, Begegnungsstätten, Seniorenzentren, Altenclubs, Unterstützung pflegender Angehöriger,

Tanz für Seniorinnen und Senioren, Seniorenreisen, -freizeiten, -nachmittage, -beratung, Gruppenangeboten

und Gesprächskreisen an. www.awo-wuerttemberg.de/bezirksverband/kreisverbaende.html

Altenhilfe (Caritas)

Das Angebot der Caritas in Baden-Württemberg umfasst Fachdienste zum Thema "Hilfe im Alter", Angebote für

pflegende Angehörige, Begleitung organisierter Nachbarschaftshilfen, Förderung von ehrenamtlichem und bürgerschaftlichem

Engagement und offene Altenhilfe. www.dicv-rottenburg-stuttgart.caritas.de/9672.html und

http://www.dicvfreiburg.caritas.de

Angebote für Senioren

Der Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Baden-Württemberg e.V. und der Landesverband Badisches Rotes

Kreuz bieten verschiedene soziale Dienstleistungen wie den DRK-Mobil Ruf sowie Bewegungsprogramme wie

die DRK-Gymnastik, DRK-Wassergymnastik, DRK-Tanz, DRK-Rollstuhltanz für Seniorinnen und Senioren an.

http://www.drk-bw.de/unsere_angebote/alte_menschen/index.htm

Anna und Marie

„Anna und Marie“ ist ein Angebot des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Baden-Württemberg. Es

wendet sich an Mädchen ab 12 Jahren in schwierigen Lebenssituationen und stellt ihnen eine große Freundin

zu Seite. Die große Freundin hilft dem Mädchen dabei, mehr Selbstakzeptanz aufzubauen die Kontakt- und

Kommunikationsfähigkeit zu stärken, mehr Konfliktlösungsmöglichkeiten zu erlernen sowie mehr Eigeninitiative

zu entwickeln. Das Angebot erhielt 2004 den Deutschen Präventionspreis. www.kinderschutzbund-bw.de

AOK-Treffpunkt FußballGirls

Die AOK Baden-Württemberg bietet Mädchen gemeinsam mit dem Württembergischen Fußballverband, dem

Badischen Fußballverband und dem Südbadischen Fußballverband die Möglichkeit im Rahmen des AOK-

Treffpunkt-Fußballgirls ungezwungen und kostenfrei zu trainieren. Die AOK kooperiert hierbei mit örtlichen Fußballvereinen.

www.aok.de/baden-wuerttemberg/die-aok/aok-treff-fussball-girls-67856.php

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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Auto Club Europa (ACE) Aktionen

Der ACE bietet jährlich für Kinder und Jugendliche unterschiedliche Aktionen zum Thema Verkehrssicherheit

an. Mehr Informationen zu aktuellen Aktionen gibt es unter: www.ace-online.de/der-club/ace-aktionen/2011bike-heroes.html

AWO-Seniorentreffs

Der AWO Bezirksverband Baden e.V. bietet in Begegnungsstätten Gesprächskreise, Bastelangebote, Veranstaltungen

und Ausfluge für Senioren an. www.awo-baden.de/senioren/index.htm

Balu und Du

Das ehrenamtliche Programm für Kinder im Grundschulalter arbeitet mit Mentoren und Mentorinnen, den

sogenannten „Balus“, welche Grundschulkindern („Moglis“) als unterstützende Kraft zur Seite stehen und diese

in schwierigen Lebenssituationen unterstützen sollen. Hierbei geht es nicht nur um Unterstützung bei den

Hausaufgaben und beim Lernen, sondern auch um die Gewinnung neuer Freundschaften. www.balu-und-du.de

Beratungsstelle für „Bewegung, Spiel und Sport an Ganztagsschulen bzw. Schulen mit Ganztagsbetreuung“

Diese Beratungsstelle des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und des Landesinstituts

für Schulsport Baden-Württemberg ist eine Anlaufstation für Schulen, die eine Ganztagsschulbetreuung

anstreben. Weitere Informationen finden Sie unter www.lis-in-bw.de und in der Broschüre „Ganztagsschulen in

Bewegung“ (www.schulsport-in-bw.de/katalog-und-bestellformular.html), die Informationen bezüglich Organisationsformen

von Ganztagsschulen, Einbindung von außerschulischen Partnern, Finanzierungsmöglichkeiten

sowie Kontaktadressen liefert und vielfältige Umsetzungsbeispiele von Bewegung, Spiel und Sport in den Alltag

der Ganztagsschule aufzeigt.

Bewegte Kommune - Kinder

Mit dieser Kampagne bündelt die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg mit ihren Partnern Stiftung Sport in der

Schule Baden-Württemberg und der AOK Baden-Württemberg vorhandenes Wissen, Projekte, Aktionen, Veranstaltungen

und Service rund um die Themen Bewegung und Kinderturnen. Ziel der Kampagne ist es, allen

Kindern in Kommunen eine motorische Grundlagenausbildung zu ermöglichen, sowie das Thema Bewegungsförderung

im Kindesalter fest in der Kommune zu verankern und den Umfang und die Qualität der Angebote

für Kinder zu verbessern und auszubauen. www.kinderturnstiftung-bw.de

Bewegungs- und Gesundheitsförderung für Hochaltrige

Das Angebot der Mitgliedsvereine des Schwäbischen Turnerbundes hat sich in den letzten Jahren auch auf die

Gruppe der Hochaltrigen ausgedehnt. Spezielle Aus- und Fortbildungen für Übungsleiter bieten gesicherte

Qualität für diese spezielle Zielgruppe im Bereich Krafttraining, Balance-Training, Sturzprophylaxe, Mobilitätstraining

und Gehirntraining. Auskünfte erteilen die örtlichen Sportvereine oder unter: www.stb.de

Bewusste Kinderernährung (BeKi) in der ersten Lebensphase

BeKi ist ein Programm des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

Eltern von Neugeborenen erhalten über Krankenhäuser, Hebammen, Frauen- und Kinderärztinnen die Broschüre

„Von Anfang an mit Spaß dabei – Essen und Trinken für kleine Kinder“ (www.beki-bw.de unter „Arbeitsmaterial“).

Zudem wird das Infoblatt „Ernährung im 1. Lebensjahr“ in deutscher und türkischer Sprache angeboten.

In allen Landkreisen Baden-Württembergs können ergänzend Elternkurse mit dafür geschulten BeKi- Fachfrauen

(Kontakt über die BeKi-Koordination: www.beki-bw.de) durchgeführt werden. Diese werden entweder über

die Volkshochschule oder im Rahmen von BeKi-Kursen durchgeführt oder aber frei vereinbart (z. B. „Babies

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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

erster Brei“ oder „Übergang vom Stillen zur Breikost“). BeKi-Fachfrauen können auch im Rahmen des Landesprogramms

STÄRKE (siehe ebendort) als Referentinnen angefragt werden.

Bewusste Kinderernährung (BeKi) – im Kindergartenalter

Über die Landratsämter (BeKi-Koordination: www.beki-bw.de) können Erzieherinnen von Kindergärten

BeKi-Fortbildungsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Dabei erhalten sie den Ringordner „Esspedition

Kindergarten – Ernährungserziehung für die Praxis“ mit umfangreichem Arbeitsmaterial (www.aidmedienshop.de)

ausgehändigt. Dieser regt dazu an, dass Ernährungserziehung in der Kita vielseitig gestaltet,

die Bildungsarbeit zu Ernährungsthemen systematisiert, das Verpflegungsangebot bewusst gestaltet

und die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern gepflegt wird (Kitas, die diese Kriterien erfüllen können

sich auch für das BeKi-Zertifikat bewerben.)

Adressen von BeKi-Fachfrauen erhalten, die zertifizierte Fortbildungen für Erzieherinnen durchführen und

Elternveranstaltungen zu Ernährungsthemen gestalten und dabei praxisorientiert die Bedeutung der einzelnen

Lebensmittelgruppen und der Mahlzeitengestaltung verdeutlichen, sowie Eltern über alle Fragen

rund um die Ernährungserziehung informieren.

Bewusste Kinderernährung (BeKi) im Schulalter

Schulleitungen und Lehrkräfte aller Schulen können

an BeKi-Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen, die über die Landratsämter, das Schulamt oder die

Lehrerseminare ausgeschrieben sind. Dabei werden der Ringordner „Esspedition Schule“ (www.aidmedienshop.de)

eingeführt, Fachwissen vermittelt und Beispiele für didaktische Einheiten vorgestellt.

bei der Unterrichtsplanung den Ringordner "Esspedition Schule" einsetzen, der dazu anregt, dass Themen

der Ernährungsbildung im Unterricht vielseitig und erlebnisorientiert gestaltet werden sowie das Verpflegungsangebot

der Schule bewusst gesundheitsfördernd gestaltet wird.

BeKi-Fachfrauen (Kontakt über die BeKi-Koordination: www.beki-bw.de) als externe Experten einsetzen,

welche Unterrichtseinheiten und Eltern-Informationsveranstaltungen zu Ernährungsthemen gestalten.

Um Elterninformations- und Unterrichtsveranstaltungen durchzuführen, wenden Sie sich bitte an die BeKi-

Koordination am Landratsamt (www.beki-bw.de).

Blickpunkt Ernährung

Die Landesinitiative „Blickpunkt Ernährung“ des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

informiert Verbraucher umfassend mit wechselnden Schwerpunktthemen über Essen und

Trinken.

Für die Zielgruppe Jugendliche bieten qualifizierte Blickpunkt-Ernährung-Teamer erlebnisorientierte Veranstaltungen

für Jugendliche in der Freizeit (Jugendeinrichtungen, Sportvereine etc.) an. Ziel ist, dass Jugendliche

über ihr Gesundheitsverhalten nachdenken. Bei den Veranstaltungen werden neben Ernährung auch Elemente

der Bewegung und Entspannung eingebaut. Gleichzeitig sollen Einrichtungen angeregt werden, am GUT

DRAUF-Programm (siehe ebendort) teilzunehmen. www.blickpunkt.ernaehrung-bw.info

Der Laufende Schulbus

Die Stadt Heidelberg, die Universität Heidelberg und der Landkreis Rhein-Neckar-Kreis bieten unter dem Titel

Laufender Schulbus einen gemeinsamen, von Eltern und Senioren begleiteten Fußweg in Kindergarten und

Schule. Dazu werden „Haltestellen“ als Startpunkte in der Gemeinde und ein Einsatzplan von Ehrenamtlichen

erstellt. www.issw.uni-heidelberg.de/imperia/md/content/fakultaeten/vekw/issw/ab/sport_und_gesundheit/foldera5_laufender_schulbus.pdf

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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Elternkompass

Das Modellprojekt ElternKompass wendet sich an Eltern mit Migrationshintergrund. Ziel des Elterbildungskonzepts

ist es die Kompetenzen der Eltern zu stärken und somit die eigenen Ressourcen zu entdecken, vertiefen

und zu erweitern. Das Projekt beinhaltet sowohl die Förderung der Erziehungskompetenz zugewanderter

Eltern als auch die Sensibilisierung und Förderung der Integrationsbereitschaft der Fachkräfte im lokalen

(Aus)Bildungs-, Erziehungs- und Gesundheitswesen und schließlich die Einbeziehung und Qualifizierung von

ehrenamtlichen Mitgliedern der Migrantenselbstorganisationen.

http://www.dvv-vhs.de/themenfelder/integration0/arbeitsschwerpunkte/elternkompass.html und http://www.dvvvhs.de/fileadmin/user_data/PDF/Projekte/Elternkompass/Elternkompass_Handbuch_CD.pdf

Erziehungsberatungsstellen

Das Modellprojekt für alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen von 0 – 21 Jahren sowie deren

Eltern und weitere Bezugspersonen steht landesweit ein flächendeckendes Netz von Erziehungsberatungsstellen

zur Verfügung. Diese bieten u. a. präventive Gruppen zur Förderung von Resilienz und Lebenskompetenz

als Elemente psychosozialer Gesundheitsförderung an wie z. B. Gruppen für selbstunsichere Kinder, für Kinder

aus Trennungs- und Scheidungsfamilien sowie zur Gewalt- und Mobbingprävention. Angeboten werden ferner

Gruppenkurse zur Stärkung elterlicher Erziehungskompetenz u. a. im Bereich der Frühen Hilfen. Die Erziehungsberatungsstelle

in Ihrer Nähe finden Sie auf: www.erziehungsberatung-bw.de. Dort können Sie sich über

die aktuellen Angebote vor Ort informieren.

EU-Schulfruchtprogramm und EU-Schulmilchprogramm

Ziel der Programme ist es, Kinder möglichst früh an eine ausgewogene Ernährung heranzuführen. Der Milchkonsum

und der Obst- und Gemüseverzehr sollen erhöht werden. Für das EU-Schulfruchtprogramm stehen

jährlich bis zu 2,5 Millionen Euro für Baden-Württemberg zur Verfügung. Aus den Mitteln der EU können 50

Prozent der Kosten (ohne MwSt.) für die Belieferung von Schulen und vorschulischen Einrichtungen mit frischem

Obst und Gemüse gedeckt werden. Engere Zielgruppe des Programms sind Kinder in Kindertageseinrichtungen

und andere vorschulischen Einrichtungen, in Grundschulen sowie in Schulen mit besonderer pädagogischer

und sozialer Aufgabenstellung (sog. Brennpunktschulen). Schulen und vorschulische Einrichtungen

können am Programm teilnehmen, wenn sie die Kofinanzierung der EU-Beihilfe selbst, durch den Schulträger

oder durch sonstige Dritte (z. B. Eltern, Fördervereine, Sponsoren) aufbringen können. www.schulfruchtbw.de

Einrichtungen, die sich für die Belieferung mit Schulmilch interessieren, erhalten Informationen unter

www.schulmilch-bw.de.

Fit bis ins hohe Alter

Das Programm „Fit bis ins hohe Alter“ ist ein evaluiertes und standardisiertes Programm des Deutschen Turnerbundes,

das auch in den Mitgliedsvereinen des Schwäbischen Turnerbundes angeboten wird. Vereine, die

dieses Programm anbieten, erhalten das Siegel Pluspunkt Gesundheit – präventionsgeprüft. Eine Rückerstattung

von Kursgebühren durch Krankenkassen ist dadurch möglich.

www.stb.de/fileadmin/downloads/PDF/Gesundheit-PluspunktGesundheit/evaluierte_progr_stand_10_2010.pdf

Fit im Alter - Gesund essen, besser leben

Im Rahmen des bundesweiten Projekts der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., der Verbraucherzentrale

Bundesverband und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen werden Ernährungsinformationen,

Kurse und Weiterbildungsangebote angeboten. Zielgruppen sind Senioren und Verpflegungseinrichtungen.

Pro Jahr werden 60 Multiplikatorenschulungen zum Thema „gesund essen und mehr bewegen“

durchgeführt. Ziel ist die Verbesserung der Verpflegung in den Lebenswelten von Seniorinnen und Senioren

und die Aktivierung zu mehr Bewegung. www.fitimalter-dge.de/startseite.html?C=0

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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

FIT KID. Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas

FIT KID des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unterstützt Kitas, eine

vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung anzubieten und die Ernährungsbildung fest in den Kita-Alltag zu

integrieren. Das Angebot besteht aus einer Fortbildungsveranstaltung für Multiplikator/-innen,die von der

Verbraucherzentrale angeboten wird und der Broschüre „Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen

für Kinder“. Für Einrichtungen ist eine Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung

möglich. www.fitkid-aktion.de

Fit und gesund - Gesundheitssport im Verein

Das Programm mit Bewegung, Spiel und Entspannung, welches dem Einstieg in eine gesunde, sportliche Lebensweise

dient, wird vom Schwäbischen Turnerbund, Badischen Turnerbund, der AOK Baden-Württemberg

und den Sportvereinen angeboten. www.aok.de/baden-wuerttemberg/die-aok/5731.php#103999

Fit und gesund - KIDS: Kinderturnen im Verein

Dieses gesundheitsorientierte Bewegungsangebot der AOK schafft die Basis für eine gesunde physische, psychische

und soziale Entwicklung. Das Angebot vermittelt spielerisch Spaß an Bewegung und versteht sich als

Mittel zur Hinführung an eine Sportart. Es orientiert sich dabei an der Erlebniswelt der Kinder und lässt Räume

für Ideen, Fantasien und die Erfahrung der Wahrnehmung des eigenen Körpers. http://www.aok.de/badenwuerttemberg/die-aok/6802.php#9715

Frauenleben im Wandel - Erzählcafe

Der Landfrauenverband Württemberg-Baden e.V. biete für ältere und jüngere Frauen Tagesseminare an. Im

Mittelpunkt steht der Wandel des Frauenlebens im 20. Jahrhundert. Fragen und Antworten von jungen Frauen

heute an die jungen Frauen von damals ermöglichen einen Erfahrungsaustausch. www.landfrauenbw.de/bsw/bildungsangebote/tskultur.html

Gedächtnistraining

Die vom Bundesverband Gedächtnistraining e.V. angebotenen Übungsprogramme, Seminare und Kurse richten

sich an ältere Menschen und dienen der Leistungssteigerung des Gehirns, Beteiligung von Körper, Geist und

Seele, Förderung spezifischer Gehirnleistungen wie Wahrnehmung, Konzentration, Merkfähigkeit, Wortfindung,

Formulierung, Assoziatives Denken, Logisches Denken, Strukturieren, Urteilsfähigkeit, Fantasie, Kreativität und

Denkflexibilität. www.bv-gedaechtnistraining.de/index.php?id=38

Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt

Die Konzeption Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt (GSB) des Ministeriums

für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, des Landesinstituts für Schulsport Baden-Württemberg und

der AOK Baden-Württemberg unterstützt Schulen darin, Bewegung, Spiel und Sport als zentrale Bestandteile

des Schulprogramms zu integrieren. Sie wurde mit dem Deutschen Präventionspreis ausgezeichnet. GSB-

Schulen streben 12 Stunden Sportunterricht in der Kontigentstundentafel, bewegtes Lernen (mit und durch Bewegung

lernen), Bewegungspausen im Unterricht und ein bewegungsfreundliches und -förderndes Umfeld an.

www.lis-in-bw.de

GUT DRAUF – Bewegen, entspannen, essen – aber wie!

GUT DRAUF – Bewegen, entspannen, essen – aber wie!“ ist eine Jugendaktion der Bundeszentrale für gesundheitliche

Aufklärung (BZgA) für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren. Mädchen und Jungen erfahren unter

dem Dach dieser Qualitätsmarke, wie gesundheitsgerechtes Verhalten Spaß macht und sich in den Lebensalltag

integrieren lässt. Die Aktion richtet sich vor allem an Einrichtungen und Fachkräfte der Jugendarbeit und

Jugendbildung sowie an Schulen und Vereine. Ziel ist es, die Vermittlung von gesundheits- und zielgruppen-

gerechter Botschaften in den unterschiedlichen Lebenswelten Jugendlicher zu fördern. Gesunde Ernährung,

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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

ausreichende und mit Freude verbundene Bewegung und Stressbewältigung sollen zum prägenden Element

des sozialen Lebens Jugendlicher werden. www.gutdrauf.net

INGE – interkulturelle Gesundheitsinfos

Ziel des Dezernats Gesundheit und Verbraucherschutz im Landkreis Ludwigsburg ist es, Migrantinnen als

Gesundheitsmentorinnen auszubilden, damit sie Informationen an ihre Landsleute zu gesundheitsrelevanten

Themen (z. B. Impfen, Vorsorgeuntersuchungen, Bewegung, Entspannung, Ernährung, Sucht, Schwangerschaft,

Konfliktlösung und kindliche Entwicklung) und über das deutsche Gesundheitssystem mehrsprachig und

kultursensibel vermitteln. Durch die eigene Migrationserfahrung können sie positive Bewältigungsstrategien und

Ressourcen an andere Migrantinnen weitergeben. www.landkreis-ludwigsburg.de/deutsch/buergerinfo/gesundheit-verbraucherschutz/praevention-gesundheitsfoerderung/aktionen-projekte

Kinder in Bewegung

Ziel des Projektes der Badischen Sportjugend, des Badischen Sportbundes Freiburg e. V. und der Medizinischen

Universitätsklinik Freiburg ist es, in Vor- und Grundschule eine tägliche, ausreichende Bewegungszeit

sowie eine ausgewogene Ernährung im Alltag zu ermöglichen. Besonderer Fokus wird dabei auf die Prävention

von Übergewicht gelegt. Das Projekt ist hauptsächlich auf Multiplikatoren wie Erzieherinnen, Lehrkräfte und

Übungsleiterinnen ausgerichtet, die durch Fortbildungsreihen geschult werden.

www.bsj-freiburg.de/cms/iwebs/default.aspx?mmid=3308&smid=12537

Kindergärten in Aktion

Damit eine fundierte Bewegungserziehung im Kindergarten stattfinden kann, bietet die Unfallkasse Baden-

Württemberg in Kooperation mit der Universität Konstanz für Erzieher und Erzieherinnen zweitägige Seminare

zur Bewegungsförderung an. Die Website www.kindergaerten-in-aktion.de enthält zudem viele Anregungen für

die kindliche Bewegungsförderung und die Sicherheit im Kinderalltag.

Kindergarten plus

Ziel von Kindergarten plus ist die Stärkung der Persönlichkeit vier- bis fünfjähriger Kinder in Kindertageseinrichtungen.

Dieses Ziel wird durch eine gezielte Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen der an

dem Programm teilnehmenden Kinder erreicht. Unter Berücksichtigung ihrer individuellen Fähigkeiten werden

die für den Lernerfolg im Kindergarten und im späteren Leben unverzichtbaren Basisfähigkeiten gefördert:

Selbst- und Fremdwahrnehmung, Einfühlungsvermögen, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Wahrnehmung

von Selbstwirksamkeit und Eigenkompetenz, Motivations- und Leistungsfähigkeit und Beziehungsfähigkeit.

www.kindergartenplus.de

Kinderturnen on Tour

In der Kinderturn-Welt auf Rädern können Kinder sieben Kontinente laufend, kletternd, hüpfend oder balancierend

erkunden, mit allen Sinnen erleben und dabei entdecken, dass Bewegung Spaß macht. Die badenwürttembergische

Kinderturnstiftung stellt diese mobile Erlebniswelt Kindergärten, Vereinen, Schulen, Kommunen

sowie anderen Institutionen im Land für Veranstaltungen kostenlos zur Verfügung und kann direkt unter

www.kinderturnstiftung-bw.de angefragt werden.

KISS - Kindersport-Schule

Eine Kindersportschule bietet Kindern die Möglichkeit einer breiten, sportartenübergreifenden, motorischen

Grundlagenausbildung im Verein. Die sensiblen Phasen der motorischen Entwicklung werden berücksichtigt

und einer einseitigen Spezialisierung im Alter zwischen 4 und 10 Jahren wird entgegenwirkt. Die Kindersportschulen

stellen die „professionelle” Variante des Kindersports im Verein dar. Die Qualitätssicherung erfolgt

durch Verleihung des Prädikats „Anerkannte Kindersportschule”. http://www.kindersportschulen.de/

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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Klasse2000

Bundesweites Programm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in Grundschulen

(www.klasse2000.de). Das Programm setzt auf die Zusammenarbeit von Lehrkräften, externen Gesundheitsförderern

und Eltern. Klasse2000 fördert die positive Einstellung der Kinder zur Gesundheit und vermittelt Wissen

über den Körper. Bewegung, gesunde Ernährung und Entspannung sind ebenso wichtige Bausteine wie der

Umgang mit Gefühlen und Stress sowie Strategien zur Problem- und Konfliktlösung.

Komm mit in das gesunde Boot – Kindergarten

Das evaluierte Programm der Baden-Württemberg Stiftung beinhaltet zwei Module, die Kindergärten in Baden-

Württemberg unter www.gesunde-kinder-bw.de kostenlos buchen können.

Das Bewegungsmodul wird über einen Zeitraum von 6 Monaten von geschulten Bewegungsfachkräften

durchgeführt. Bausteine für Kinder sind ein 20-Wochen-Bewegungsprogramm (38 Stunden à 60 min. pro

Gruppe, jeweils 2x pro Woche) und 2 Piraten-Fitnesstests. Bausteine für das Erzieherteam sind Vorgespräch

mit der Einrichtungsleitung, eine intensive Eingangsberatung mit dem Erzieherteam und eine umfassende

Abschlussberatung. Weitere Bausteine sind als Auftakt ein Familiennachmittag für Kinder und

Eltern sowie ein bewegter Elternabend.

Das Ernährungsmodul wird über einen Zeitraum von 4-6 Monaten durchgeführt und verfolgt das Ziel, den

Anteil übergewichtiger Kinder bei Schuleintritt zu reduzieren. Kinder sollen lernen, gemeinsam zu essen

und einfache Gerichte selbstständig zuzubereiten.

Komm mit in das gesunde Boot – Grundschule

Durch einen modifizierten Unterricht der Baden-Württemberg Stiftung in der Grundschule (www.gesundekinder-bw.de)

werden die Kinder zu einem gesunden Ernährungs- und Bewegungsverhalten motiviert und entsprechend

geschult. Die Kinder tragen dies in ihre Familien weiter. Die Wissensvermittlung und die Verhaltensschulung

werden durch speziell ausgebildete Lehrkräfte durchgeführt. Der Ordner für Lehrkräfte (www.auerverlag.de)

enthält 20 direkt einsetzbare Unterrichtseinheiten zu den Themen Bewegung, Ernährung und Freizeitverhalten,

eine Bewegungskartei mit 60 Karten und mehrsprachige Materialien für die Elternarbeit (Elternbriefe,

Kopiervorlagen für Elternabende, Familienhausaufgaben).

Landesnetzwerk medien- pädagogische Elternarbeit

Die Referentinnen des Landesnetzwerkes medienpädagogische Elternarbeit in Baden-Württemberg unterstützen

mit Angeboten wie Elternabende oder Multimedia-Wochenenden die Medienerziehung von Familien und

stärken deren Medienkompetenz.

www.ajs-bw.de/LandesNetzWerk-fuer-medienpaedagogische-Elternarbeit.html

Lebensqualität im Alter

Ziel des neuen Ansatzes der Bildungsarbeit mit Seniorinnen und Senioren vom Altenwerk/Seniorenreferat und

Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg ist es, die Bereiche Gedächtnis, Bewegung, Alltagsfähigkeiten und Lebenssinn

durch Kursangebote miteinander in Verbindung zu bringen. http://www.seniorenwebfreiburg.de/html/lebensqualitaet_im_alter188.html

Lernpartnerschaft im 4. Lebensalter

Die Landesstiftung Baden-Württemberg und das Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg bieten Schulungen mit

anschließender Lernpartnerschaft zum partnerschaftlichen Austausch an. www.bildungswerk-erzbistumfreiburg.de/Lernpartnerschaft-im-4-Leben.253.0.html

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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Let's go - jeder Schritt hält fit

Der Deutsche Wanderverband und das Bundesministerium für Gesundheit bieten Ausflüge und Fortbildungen

zum Gesundheitswanderführer an. Zielgruppe des Gesundheitswanderns sind Menschen ab 55 Jahren.

http://www.gesundheitswanderfuehrer.de/startseite/3/de/gesundheitswanderfuehrer.html

Lions-Quest

„Erwachsen werden“ - das Präventionsprogramm (www.lions-quest.de) des Hilfswerkes der Deutschen Lions e.

V. bereitet Schüler und Schülerinnen von 10 bis 15 Jahren auf die selbständige Bewältigung der bevorstehenden

Aufgaben ihrer Lebensphase vor. Voraussetzung für die unterrichtliche Arbeit der Lehrkräfte mit „Erwachsen

werden“ ist die Teilnahme an einem dreitägigen Einführungsseminar.

McMöhre - die Powerpause

McMöhre ist ein Programm für Schüler der Haupt- und Realschulen. Ziel ist das Einrichten eines nachhaltigen,

gesunden Pausenfrühstücks. Dieses soll in Form von sogenannten Schülerfirmen von den jeweiligen Schülerinnen

und Schülern selbst organisiert werden. Die Schüler lernen so eine Menge über ökologische, ökonomische

und soziale Zusammenhänge – im besten Sinne eine nachhaltige Bildung. www.mcmoehre-bawue.de/

Netzwerk g’sund und g’scheit

Initiative von 13 Gesundheitsämtern zur Unterstützung von bedarfsorientierten Maßnahmen zur Verbesserung

des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens sowie der Rahmenbedingungen in Kita und Schule durch Prozessbegleitung

und Multiplikatorenfortbildung. Inhaltliche Schwerpunkte sind Bildung und Sprache, Bewegungspausen,

die bewegungsfreundliche Gestaltung von Innen- und Außengelände, Entspannung, Freizeit- und

Sport-AGs, ausgewogene, gesundheits-, ökologie- und sozialverträgliche Ernährung, „gesundes“ Pausenangebot,

Mittagstisch, gemeinsame Mahlzeiten, Durchführung eines Gesundheitszirkels (Kitas) und Fortbildungen

(für Lehrkräfte) zum Umgang mit Belastungen. www.gesundheitsamt-bw.de/oegd/Netzwerke/gsundgscheit/

Pflege engagiert

Das Paritätische Bildungswerk Baden-Württemberg bietet eine landesweite Beratungs- und Vermittlungsagentur

zur Förderung bürgerschaftlicher Strukturen sowie der Selbsthilfe in der Pflege. Ziel ist es hierbei, älteren Menschen

zu ermöglichen, so lange wie möglich im eigenen Haushalt bleiben zu können. www.pflege-engagiert.de/

Programm zur Stärkung der Elternkompetenzen „STÄRKE“

STÄRKE (www.sozialministerium-bw.de/de/STAeRKE/188372.html) ist ein Programm des Ministeriums für Arbeit

und Sozialordnung, Familie; Frauen und Senioren Baden-Württemberg für Eltern mit noch nicht erwachsenen

Kindern, insbesondere im Kleinkindalter. Es enthält zwei Komponenten:

Versand von Elternbildungsgutscheinen im Wert von 40 Euro an alle Eltern von ab dem 1. September

2008 geborenen Babies. Der Grundkurs umfasst 8 Unterrichtseinheiten, in denen bezogen auf Säuglinge

und Kleinkinder die Grundlagen der Entwicklung, die Möglichkeit der Entwicklungsförderung und Gewaltvermeidung

sowie die Themen Ernährung (Kind gerechte Speisen, Vorbildverhalten), Gesundheit und

Bewegung (motorische Entwicklung, Spiele, Aufenthalt im Freien) behandelt werden. Die Themenkurse

beinhalten die Themen Kommunikation in der Familie, Vater sein und Mutter sein, Väter in der Elternzeit,

Entwicklungspsychologie, Kinderpflege, Ernährung und Bewegung. Der Gutschein kann auch als Teilgebühr

für breiter angelegte Elternkurse verwendet werden.

Unterstützung von Familien in besonderen Lebenssituationen durch spezielle Familienbildung und begleitend

oder im Anschluss daran Hausbesuche mit Einzelfallberatung (bei Bedarf und nur auf Wunsch der

Eltern).

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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Richtig fit ab 50

Die Kampagne des Deutschen Olympischen Sportbunds möchte mit verschiedenen Kursangeboten Menschen

ab 50 Jahren mit Freizeit- und Gesundheitssport erreichen. www.richtigfit-ab50.de/

ScienceKids: Kinder entdecken Gesundheit

Mit dem Projekt „ScienceKids“ der AOK Baden-Württemberg erfahren und „begreifen“ Kinder in Grund- und

Sonderschulen die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Bewegung: In praktischen und handlungsorientierten

Experimenten machen sie selbsttätig wertvolle Körpererfahrungen und werden so in ihrer Gesundheitskompetenz

gestärkt. Angeboten werden Fortbildungen für Lehrkräfte und wissenschaftlich fundierte und evaluierte,

praxistaugliche Lehr- und Lernmaterialien für die schulische Gesundheitsbildung, die passgenau auf den

Bildungsplan in Baden-Württemberg angepasst sind. Unter www.scienceKids.de stehen vielfältige Informationen

sowie die Online-Mitmachwerkstatt zur Verfügung.

Seniorensportangebote im Verein

Das Angebot der Mitgliedsvereine des Schwäbischen Turnerbundes bietet vielfältige Möglichkeiten für Senioren

ab 50 plus bis ins hohe Alter im Bereich Seniorensport, Gymnastik, Fitness und Gesundheit. Zudem bieten

viele Mitgliedsvereine des STB bereits ein vielfältiges soziales Umfeld und Freizeitprogramme für Senioren.

Auskünfte erteilen die örtlichen Sportvereine oder unter www.stb.de.

Seniorentanz

Der Landesverband Baden-Württemberg Seniorentanz e.V. bietet in ca. 600 Tanzgruppen meist wöchentlich

gemeinsames Tanzen an. Weiterhin werden Ausbildungen zum Seniorentanzleiter oder zum Tanzleiter für Tanzen

im Sitzen angeboten. http://www.seniorentanz.de/

Sport pro Gesundheit

Das Angebot des Deutschen Olympischen Sportbundes richtet sich an die gesamte Bevölkerung und möchte

Gesundheitssport vermitteln. www.sportprogesundheit.de/

Sportstättenberatung

Um die Gemeinden, Kreisverwaltungen und Schulen bei Neubau, Sanierung und Modernisierung von Sporthallen,

Außenanlagen, familienfreundlicher Sportplätze, bewegungsfreundlicher Pausenhöfe und Spielplätze zu

unterstützen, hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Sportstättenberater aus-

und fortgebildet. Informationen hierzu und zur Sportstättenbauförderung finden Sie auf www.schulsport-inbw.de/Home.html.

Die Handreichung „Bewegungsfreundlicher Schulhof – Aktive Pause und Pausenhofgestaltung“

dokumentiert anhand von zahlreichen praktischen Beispielen, wie Pausenhöfe zu Bewegungs- und Begegnungszentren

umgestaltet werden und wie sie in das tägliche schulische Angebot integriert werden können.

Stark.stärker.WIR.

stark.stärker.WIR. gibt Schulen für ihre Präventionsarbeit einen Rahmen, der hilft, die Vielfalt der Maßnahmen,

Programme und Projekte der Bereiche Gewaltprävention, Suchtprävention und Gesundheitsförderung aufeinander

abzustimmen. Das Kontaktbüro Prävention stellt Informationen rund um die Prävention zur Verfügung

und leisten als Ansprechpartner wertvolle Hilfestellungen. Die Präventionsbeauftragten bei den Regierungspräsidien

unterstützen Schulen beispielsweise bei der Implementierung, Durchführung und bei der Weiterentwicklung

von Präventionsprogrammen. www.kontaktbuero-praevention-bw.de

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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

TigerKids - Kindergarten aktiv

Mit dem bundesweiten Programm TigerKids wird auf das Verhalten des einzelnen Kindes eingewirkt und werden

gesundheitsfördernde Strukturen im Kindergarten geschaffen. Kindern wird durch das Kindergarten-Team

spielerisch gesundes Essen und mehr Bewegung vermittelt. Das Kindergarten-Team erhält eine zweitägige

Schulung, eine Fortbildung nach einem Jahr, Unterstützung via Internet sowie Betreuung durch die AOK. Für

Eltern gibt es Elternbriefe und Elternabende. Weitere Informationen gibt es unter www.tigerKids.de und in jeder

AOK-Bezirksdirektion.

Trink dich fit und schlau – Trinkprojekt für Grundschulen

Wasser ist ein wichtiger Grundbaustein für die körperliche und seelische Entwicklung der Kinder und sollte deshalb

zu jeder Tageszeit in Kindergarten, Schule, zu Hause oder unterwegs zur Verfügung stehen. Ziel des Projektes

der Stadt Heidelberg ist, dass Kinder die Gewohnheit des Wassertrinkens annehmen, die bis ins Jugend-

und Erwachsenenalter übernommen wird. In einer ermutigenden Art und Weise werden mit altersgemäßen pädagogischen

Methoden die Vorteile des Wassertrinkens vermittelt und erlernen Kinder in der Grundschule

einen sensiblen Umgang mit dem eigenen Körper und der Umwelt. Weitere Informationen bekommen Sie bei

Beate.Luedtke@Heidelberg.de

Trinken im Unterricht

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V. stellt unter http://www.trinken-im-unterricht.de/infomaterialbestellservice.html

kostenfrei vielfältige und ansprechende Informationsmaterialien für Schüler, Lehrer und

Eltern zum Thema Trinken zur Verfügung, die dort bestellt werden können.

Vernetzungsstelle Schulverpflegung

Ziele der Vernetzungsstelle Schulverpflegung bei der Sektion Baden-Württemberg der DGE für alle Schularten

in Baden-Württemberg sind z. B. die bestmögliche Gestaltung des Speisen- und Getränkeangebots in Schulen

inkl. Berücksichtigung von Personal, Hygiene, Ambiente und pädagogischem Konzept sowie Unterstützung bei

Einrichtung und Fortentwicklung der Schulverpflegung (SV). Angeboten werden Informationen und Unterlagen

zur SV, Werkstattgespräche/Workshops zur Bedarfsermittlung und zur Fortbildung, Begleitung von Projektregionen

und Projektschulen, die Initiierung und Pflege regionaler Netzwerke sowie die Beratung von Prozessbegleiterinnen

(kostenpflichtig). Die „Prozessorientierte Arbeitshilfe“ der Vernetzungsstelle unterstützt Schulen

bei der Entwicklung eines individuellen Verpflegungskonzeptes und ist kostenfrei erhältlich. www.dge-bw.de

Weiterführende Schule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt

Mit diesem Konzept des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und des Landesinstituts

für Schulsport Baden-Württemberg soll Bewegung und Sport vielfältig in den Unterricht und in den Schullalltag

getragen werden. An allen vier Regierungspräsidien in Baden-Württemberg gibt es Multiplikatorinnen für die

sport- und bewegungsfreundliche Schule. Angeboten werden z. B. die Gestaltung Pädagogischer Tage, Lehrerfortbildungen

sowie Materialien. www.lis-in-bw.de

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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Aktivieren und Bewegen

Das Praxisbuch richtet sich an diejenigen, die ältere Menschen betreuen oder pflegen. Es liefert viele Anregungen

für die Gestaltung von Gruppenstunden mit Hochbetagten. Themen in diesem Buch sind Sinnesübungen,

Tanz und rhythmisches Gestalten, Spielen, Beweglichkeit, Gedächtnisübungen, Alltagsmaterialien, Bewegungsgeschichten

und lebenspraktische Fähigkeiten. Das Buch ist über den Meyer&Meyer Verlag, Aachen

beziehbar.

Bewegungsförderung im Wohnumfeld für Kinder und Jugendliche

Dieser Leitfaden der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Kanton Basel-Landschaft zeigt auf, wie die

Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen bei der Planung von Siedlungen und Quartieren stärker berücksichtigt

werden können. Er enthält einen Maßnahmenkatalog zu möglichen Aktivitäten der Bewegungsförderung

von Kindern und Jugendlichen im Wohnumfeld. Die Maßnahmen reichen von naturnahen Pausenplätzen über

temporär zugängliches Brachland bis zum sicheren Fuß- und Radwegenetz. www.baselland.ch/kind-und-raumhtm.311382.0.html

Bewegungsförderung in der Grundschule Band 2: Fitnessbausteine – Bewegter Unterricht – bewegtes

Lernen

Diese Übungssammlung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und des Landesinstituts

für Schulsport für einen „Bewegten Unterricht“ zeigt Lehrkräften vielfältige Möglichkeiten zur Integration

von Bewegung in den Unterrichtsalltag von Grundschulen und zur Verbindung von traditionellen Lerninhalten

mit Bewegung (z. B. Wie gestaltet sich ein bewegter Mathematikunterricht?) auf. Die Beispiele sind so ausgewählt,

dass sie ohne viel Aufwand im Unterricht eingesetzt werden können. www.schulsport-in-bw.de/katalogund-bestellformular.html

Demenzfreundliche Kommune

In der Broschüre der Aktion Demenz e.V. werden Gründe für die Relevanz des Themas, Ziele der "Aktion Demenz",

Handlungsansätze für praktisches Vorgehen in einer Kommune sowie Ideen für Kommunen beschrieben.

Zudem stellen Kommunen ihre Erfahrungen mit dem Förderprogramm „Menschen mit Demenz in der

Kommune" vor. www.aktion-demenz.de/home/143-demenzfreundliche-kommune-.html

Elternarbeit in der Gesundheitsförderung – Angebote und Zugangswege unter besonderer Berücksichtigung

der Zielgruppe „schwer erreichbare Eltern“

Der Bericht zur Elternarbeit in der Gesundheitsförderung basiert auf einer Expertise der Evangelischen Fachhochschule

Freiburg unter folgenden Fragestellungen:

Wer sind die „schwer erreichbaren Eltern“ genau und woran liegt es, dass sie Angebote selten in Anspruch

nehmen?

Welche Zugangswege gibt es und wie können Barrieren abgebaut werden?

Welche Handlungsempfehlungen können für gelingende Elternarbeit mit sog. „schwer erreichbaren Eltern“

abgeleitet werden?

http://www.gesundheitsamtbw.de/SiteCollectionDocuments/40_Service_Publikationen/Elternarbeit_in_der_Gesundheitsfoerderung.pdf

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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Erfahren und Begreifen durch Spielen und Sich-Bewegen

Spielen und sich bewegen sind Grundbedürfnisse von Kindern und Voraussetzung einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung.

Die Handreichung möchte deshalb dazu beitragen, den Kindergarten als Bewegungswelt

zu gestalten. Grundlegende Bewegungsformen werden unter den Aspekten der Erziehung zur und durch Bewegung

kindgemäß methodisch-didaktisch aufbereitet. Zahlreiche Fotos und leicht verständliche Kommentierungen

machen die Broschüre des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und des

Landesinstituts für Schulsport Baden-Württemberg zur wertvollen Hilfe im Alltag und zum Ideengeber.

www.schulsport-in-bw.de/katalog-und-bestellformular.html

Food Literacy

Das Projekt versteht sich als Beitrag zu einer Ernährungskultur, die auf Nachhaltigkeit, individuelle Selbstbestimmung

und Freude am Essen setzt und sensibilisiert Multiplikatorinnen und Trainerinnen in der Erwachsenenbildung

sowie Personen in Beratungseinrichtungen, die mit „bildungsfernen“ Zielgruppen arbeiten, für

das Thema. Es bietet unter www.food-literacy.org ein Handbuch zum Thema „Schmackhafte Angebote für die

Erwachsenenbildung und Beratung“ an. Das Handbuch ist in mehreren Sprachen erhältlich und beinhaltet auch

eine „Toolbox“ mit Materialien und Methoden für Bildungs- und Beratungsaktivitäten.

Gesund aufwachsen in der Schule

Im Rahmen der Initiative „Gesund aufwachsen in Baden-Württemberg“ wurde ein spezielles Interventionskonzept

für das Setting Schule entwickelt und in einer Pilotphase erprobt. Das Konzept sieht vor, mittels externer

Begleitung auf der Grundlage vorhandener Ressourcen und gemeinsam mit den handelnden Personen in den

Schulen Strukturen zu schaffen, die eine nachhaltige Gesundheitsförderung ermöglichen. Ein Bericht kann unter

www.gesundheitsamt-bw.de kostenlos heruntergeladen werden

Gesund essen mit Freude

Unter www.saglik-berlin.de bieten der BKK Bundesverband und Gesundheit Berlin e. V. ein Kursmanual und ein

Kochbuch an, welche die Durchführung kultursensibler und handlungsorientierter Koch- und Ernährungskurse in

Stadtteilzentren, Schulen etc. unterstützen.

Gesund in allen Lebenslagen. Förderung von Gesundheitspotenzialen im Elementarbereich

Das Handlungskonzept (von Antje Richter, Gerda Holz und Thomas Altgeld) zur Gesundheitsförderung mit sozial

benachteiligten Zielgruppen bezieht das gesamte Setting Kita mit ein. Ziel ist die Förderung der Gesundheit

von Kindern und Erzieherinnen sowie die Verbesserung der Zusammenarbeit mit Eltern und Kooperationspartnern

des sozialen Umfelds. Im ersten Teil werden gesundheitliche Belastungen und Potenziale benannt und

Leitziele zur Gesundheitsförderung im Setting Kindertagesstätte vorgegeben. Der zweite Teil enthält neben

Leitfaden und Checkliste zur Umsetzung gesundheitsfördernder Maßnahmen in der Kita auch eine umfangreiche

Sammlung an Arbeitsmustern, Beispielen und Tipps für die Praxis. www.iss-ffm.de/

Gesunde Kitas – starke Kinder. Ganzheitliche Gesundheits- und Bildungsförderung in Kitas.

Die Plattform Ernährung und Bewegung e. V. versucht durch die Arbeitshilfe des Pilotprojektes „gesunde Kitas

– starke Kinder“ eine möglichst ganzheitliche Gesundheitsförderung zu vermitteln, die gleichzeitig Bildungs- und

Entwicklungsprozesse der Kinder stärkt. Kinder sollen dazu befähigt werden, ihre Gesundheit eigenständig zu

stärken. www.ernaehrung-und-bewegung.de/164/

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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung mit allen in Kindertageseinrichtungen. Eine soziallagenbezogene und integrative

Perspektive mit den Schwerpunkten Ernährung und Bewegung.

Die Handreichung des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg und der Hochschule Esslingen ist im

Rahmen der Initiative „Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg“ entstanden. Ihr zentrales Merkmal

ist eine systematische soziallagenbezogene und integrative Perspektive auf die Gesundheitsförderung in

und um Kindertageseinrichtungen mit dem Schwerpunkt Ernährung und Bewegung. Sie richtet sich an Träger

und Fachkräfte der verschiedenen Handlungsfelder, die zu einem umfassenden Gesamtangebot in den Einrichtungen

und in den Kommunen verknüpft werden müssen: Gesundheitsförderung, Bildung und Erziehung, Eltern-

und Familienbildung, Frühe Förderung, Frühe Hilfen und Kinderschutz. Die Handreichung umfasst Grundlagen,

Strategien, Konzepte und Umsetzungsbeispiele aus den Handlungsfeldern, Beispiele für Netzwerke und

Gesamtkonzepte sowie Konzeptbausteine für die konkrete Umsetzung in Kindertageseinrichtungen.

Gesundheitsförderung mit sozial Benachteiligten. Erfahrungen aus der Lebenswelt Stadtteil.

Das Buch (von Detlef Kuhn, Ingrid Papies-Winkler, Dieter Sommer (Hrsg.); ISBN: 978-3-940529-40-4) besteht

aus drei Teilen. Im ersten Teil geht es um die Grundlagen der Gesundheitsförderung mit sozial Benachteiligten.

Besondere Schwerpunkte liegen dabei auf den Themen Migration und dem Einfluss von Bildung auf die

Gesundheits-Chancen. Im Mittelteil des Buches wird das Konzept des Projektes „Gesund sind wir stark!“ in

Berlin Friedrichshain-Kreuzberg vorgestellt. Das Ziel war, Bewegung und gesunde Ernährung der Kinder und

Jugendlichen zu fördern. Im Mittelpunkt stand die Ausbildung von Multiplikatorinnen, die vor Ort leben, zu Gesundheitsmentorinnen

und Gesundheitstrainerinnen. Das Buch präsentiert eine Zusammenfassung des Curriculums,

das für die Ausbildung verwendet wurde, sowie ausführliche Erfahrungsberichte. Der dritte Teil beschreibt

Rahmenbedingungen des Projektes wie kommunale Netzwerke und Zugangswege zu Migranten.

Handbuch Arnsberger „Lern-Werkstadt“ Demenz

Das Handbuch richtet sich an Entscheidungsträger und Praktiker aus Städten und Gemeinden, aber auch

zivilgesellschaftliche Initiativen und informiert diese über Erfahrungen aus einem 3-jährigen Modellprojekt zum

Thema Demenz. www.projekt-demenz-arnsberg.de/handbuch/

Im Alltag in Bewegung bleiben. Kommunale Gesundheitsförderung mit älteren Menschen auch in

schwierigen Lebenslagen

Diese Broschüre zeigt auf, wie erfolgversprechend Maßnahmen zur Alltagsbewegung älterer Menschen sind

und was dabei besonders wirkungsvoll ist (zum Beispiel, Alltagsbewegung sozial zu verankern).

www.gesundheitsamtbw.de/SiteCollectionDocuments/40_Service_Publikationen/Im_Alltag_in_Bewegung_bleiben.pdf

Kinder und jugendbezogene Gesundheitsförderung im Stadtteil

Die Arbeitshilfe zeigt praxisnah auf, wie Gesundheitsförderung als Teil der Stadtentwicklung und der Quartiersarbeit

erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden kann. Sie hat somit zum Ziel, eine Art Ideen- und Methodenkoffer

mit einfachen Anregungen und Hilfestellungen für eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung zu

entwickeln und so Impulse für Initiativen in Kommunen zu schaffen.

http://www.difu.de/publikationen/2009/kinder-und-jugendbezogene-gesundheitsfoerderung-im.html

ÖPNV: Planung für ältere Menschen. Ein Leitfaden für die Praxis

Der Leitfaden des Ministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gibt einen Überblick über die Daseinsvorsorge

des öffentlichen Nahverkehrs, nimmt Bezug zum demografischen Wandel und älteren Menschen,

erklärt den Prozess der Planung und gibt nützliche Praxistipps z.B. zur Gestaltung von Haltestellen und Fahrzeugen.

www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BMVBS/Online/2010/ON092010.html

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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg. Angebote und Handlungshilfen der Gesundheitsförderung

Schule + Essen = Note 1

Die Broschüre „Qualitätsstandards für die Schulverpflegung“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)

informiert über die pädagogischen, kulturellen und schulorganisatorischen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches

Verpflegungskonzept sowie die Gestaltung der Verpflegung. Für Einrichtungen ist eine Zertifizierung

durch die DGE möglich. www.schuleplusessen.de

Spielleitplanung

Das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz und das Ministerium für Bildung,

Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz initiierten die Spielleitplanung, ein Instrument zur Erreichung

von mehr Kinderfreundlichkeit. Die Anwendung der Spielleitplanung gewährleistet, dass bei allen Planungs-,

Entscheidungs- und Umsetzungsschritten im Gemeinde-/Stadtgebiet die Bedürfnisse und Interessen von Kindern

und Jugendlichen berücksichtigt werden. Spielleitplanung führt nachhaltig zu einer besseren Lebensqualität

für alle Generationen. Sie ist offen für alle, die sich für die Interessen der Kinder und Jugendlichen einsetzen

und eine Umgebung mit abwechslungsreichen Spiel-, Erlebnis- und Aufenthaltsbereichen erschaffen möchten.

www.spielleitplanung.de

Sport- und Bewegungs-Kindergärten

Dieses Buch erläutert mit Hilfe vieler Praxisbeispiele, wie Kindergärten umgebaut, erweitert und inhaltlich gestaltet

werden können, um Raum für Bewegung und eine kindgerechte Entwicklungsförderung herzustellen.

www.bsj-freiburg.de/cms/iwebs/default.aspx?mmid=3308&smid=12540

Wenn das Gedächtnis nachlässt – Ratgeber: von der Diagnose bis zur Betreuung

Diagnose, Krankheitsverlauf, Gemeinsame Bewältigung, Tipps zur Gestaltung des Betreuungsalltags, Entlastung

der Angehörigen sowie Kontaktadressen und Literatur sind Themen, die in dem Ratgeber des Bundesministeriums

für Gesundheit dargestellt werden. www.bmg.bund.de/fileadmin/redaktion/pdf_broschueren/BMG-P-

G504-Wenn-das-Gedaechtnis-nachlaesst.pdf

Wegweiser Demenz

Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Verfügung gestellte Webseite dient

als Informationsplattform zu Publikationen, Links, Filmtipps, Ratgeberforen, Angeboten der Weiterbildung, Informationen

zu Pflege, Rechten und vielem mehr. www.wegweiser-demenz.de/startseite.html

Wohnen für (Mehr) Generationen. Gemeinschaft stärken – Quartier beleben.

Die Broschüre des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend bietet Informationen zum

Förderprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ mit Checkliste zu Aspekten, die beim Bau beachtet werden sollten,

Broschürentipps und Finanzierungsmöglichkeiten. www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-

Anlagen/wohnen-fuer-generationen,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

Wohnen im Alter. Bewährte Wege - neue Herausforderungen. Ein Handlungsleitfaden für Kommunen

Der vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend herausgegebene Leitfaden stellt kommunale

Handlungsmöglichkeiten bei der Gestaltung altengerechter Wohnbedingungen dar. Der Hauptteil besteht

in der Darstellung erfolgreicher Praxisbeispiele aus dem ganzen Bundesgebiet. www.modellprogrammwohnen.de/

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