50Klinik für Kinder - GLG mbH - Gesellschaft für Leben und ...

glg.mbh.de

50Klinik für Kinder - GLG mbH - Gesellschaft für Leben und ...

50

Klinik

für Kinder- und Jugendmedizin

Gestern und heute

Klinikum Barnim GmbH,

Werner Forßmann Krankenhaus

Seit 50 Jahren in Eberswalde


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WillKommen in der KinderKliniK !

Seit mehr als 50 Jahren gibt es unsere Klinik in eberswalde. ich danke allen, die an

der erfolgreichen entwicklung mitgewirkt haben und auf deren erfahrungen wir

heute aufbauen können. Auch ihnen ist diese informationsbroschüre gewidmet.

Alle Interessierten, insbesondere aber unsere Patienten und ihre Eltern, finden

darin Wissenswertes über unsere Klinik und unsere medizinischen leistungen.

Wir haben versucht, ihnen zugleich einige interessante und originelle einblicke

in die entwicklung der Klinik zu geben. 50 Jahre sind so umfangreich, dass dies

natürlich kein vollständiger rückblick sein kann.

Dr. Steffi Miroslau

Chefärztin der Klinik

Kinderklinik

1

50 Jahre Kinderklinik Eberswalde

1961 - 2011

3

der Jubiläums-BArni

2

50 JAHRE KINDERKLINIK EBERSWALDE

1961 - 2011

3

50 Jahre Kinderklinik Eberswalde

1961 - 2011


4 5

inHAlTSVerZeiCHniS

editorial 2

ein großes Team 6 – 7

Clownin Caroline - lachen ist die beste medizin 8 – 9

Geschichte der Kinderklinik 10 – 28

Gute Partner für die Gesundheit 29

die Klinik heute 30 – 32

Schwerpunkte der Klinik 33

Ambulante leistungen 34 – 37

Asthma - Schulungen 37

Kinder mit diabetes 38

Gemeinsam Ferien 39

Von Geburt an in guten Händen 40 – 41

Komfort und Sicherheit 42 – 43

Was ist ein Perinatalzentrum? 44 – 45

intensivmedizin im Wandel der Zeit 46 – 47

Treffpunkt Stillcafé 48 – 49

netzwerk Gesunde Kinder 50 – 51

Spielen und lernen im Krankenhaus 52

Künstlerin und Krankenschwester ines Frank 53

Tipps für eltern 54

elternseminare 55

Wir helfen anderen 56 – 57

löwenstark ... für die Gesundheit der Kinder 58

Prominenter Besuch / ministerinnen 59

Unser Sekretariat 60

ihr Weg zu uns 61

Weitere informationen 62

impressum 63


6

ein GroSSeS TeAm

7

Wir sind ein großes Team, zu dem

viele Fachkräfte gehören. es sind

Kinderärzte/-innen, Psychologen/

-innen, Kinderkrankenschwestern,

mTA‘s, Physiotherapeuten/innen,

diabetesberaterinnen und

Sekretärinnen.

Außerdem gibt es viele weitere

menschen, die im Krankenhaus

für das Wohl unserer Patienten

sorgen, z.B. Verwaltungsangestellte,

Servicekräfte, Köchinnen,

Haustechniker...

... und Clownin Caroline g.

Wir alle wollen ihren Aufenthalt

in der Klinik so angenehm wie

möglich gestalten.


8 9

lACHen iST die BeSTe mediZin

Kranke Kinder haben meist nicht viel zu lachen. Caroline heitert sie auf, eine anspruchsvolle

Aufgabe, bei der viel Feingefühl gefragt ist.

Klinikclowns setzen eine lange Tradition fort. Sokrates empfahl schon in der Antike

kranken menschen, ihre Beschwerden mit Humor zu lindern. Auch bei Hippokrates

hieß es: „lachen ist die beste medizin.“

Klinikclown darf nicht jeder werden. nach einer Ausbildung an der Schule für

Tanz, Clown und Theater (TUT) in Hannover findet Caroline immer den richtigen

Zugang zu den kleinen Patienten. Aber auch die erwachsenen freuen sich über

ihre Anwesenheit.

Ich heiße Caroline.

Von Beruf bin ich Krankenschwester – und Clownin.

Ich finde, dass Lachen ganz wichtig ist, um gesund

zu werden und gesund zu sein.


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VorGeSCHiCHTe

Seit 1895 gibt es das Krankenhaus in eberswalde. es entstand nach Plänen und

unter technischer leitung des Architekten Theodor Goecke. Zunächst erhielt es

den namen Auguste-Victoria-Heim, benannt nach der deutschen Kaiserin, die

zur einweihung nach eberswalde kam. der historische Gebäudeteil wurde immer

wieder durch weitere Bauten ergänzt und verbindet sich heute mit diesen zu

einer architektonischen Gesamtheit aus verschiedensten Zeitabschnitten.

Schon im Auguste-Victoria-Heim wurden Kinder in einer eigenen Abteilung behandelt.

im Jahr 1919 wurde am Krankenhaus ein Säuglingsheim erbaut, welches

1927 zu einem Säuglingskrankenhaus mit einer „Krüppelabteilung“ weiterentwickelt

wurde. der Bedarf resultierte unter anderem aus vermehrten Fällen

von Poliomyelitis (Kinderlähmung).

11


12

GrUndSTeinleGUnG

im April 1958 erfolgte die Grundsteinlegung

für einen dreigeschossigen neubau, in dem

110 Kinderbetten untergebracht werden

konnten. Am 9. September 1961 wurde die

Klinik eingeweiht. Am 2. oktober konnten

die ersten Kinder aufgenommen werden.

Zunächst wurde die Station im erdgeschoss

(12 C, 36 Betten) eröffnet. Eine Woche später

erfolgte die inbetriebnahme der Säuglingsstation

im 1. Stock der Klinik (12 B, 44 Betten).

die Aufnahme der Tätigkeit der Frühgeborenenstation

(12A, 30 Betten) im 2. obergeschoss

verzögerte sich aus baulichen Gründen

und wegen fehlenden Fachpersonals.

insgesamt hatte das Krankenhaus damals

480 Betten.

üBer 50

über 50 Jahre Kinderklinik – mehr als ein

halbes Jahrhundert erfahrung in der Kinder-

und Jugendmedizin. Vieles hat sich

im laufe der Zeit verändert. Von den Anfängen

bis heute wurden immer wieder

Verbesserungen und Fortschritte in der Behandlung

und Unterbringung der jungen

Patienten erreicht. Voraussetzung dafür

war stets das unermüdliche engagement

der Beschäftigten – ihre Kompetenz, ihr

Zusammenhalt und ihre liebe zum Beruf.

Bild unten rechts:

750 Jahrfeier von Eberswalde

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14 15

dr. Adler erinnerT SiCH ...

1961 wurde dr. Siegfried Adler mit der leitung

der Kinderklinik beauftragt. er kam als

junger mann aus leipzig nach eberswalde

und traf hier auf viele frisch ausgebildetete

mitarbeiterinnen und mitarbeiter – die wenigsten

waren auf Kindermedizin spezialisiert.

„ich war zu Beginn der einzige mit einem Universitätsabschluss.

doch das hat sich Schritt

für Schritt verändert.“

Unter leitung von dr. Siegfried Adler gewann

die Klinik schließlich überregionale Bedeutung

in der Kinder- und Jugendmedizin.

es ist der besondere Verdienst von dr. Siegfried

Adler und oÄ dr. ingrid Schröder, eine

neonatologische Abteilung profiliert und

damit hervorragende ergebnisse im Kampf

gegen die Säuglingssterblichkeit erzielt zu

haben.

1992 ging dr. Siegfried Adler in den ruhestand.

Bis 2002 wurde die Kinderklinik

im Kollegialsystem von den beiden

Chefärzten Pd. dr. Bernhard Adrian und

dr. roland Seiring geführt.

der besondere Verdienst von Pd. dr.

Bernhard Adrian war es, die Kinderkardiologie

im Werner Forßmann Krankenhaus

zu etablierten. Sie wurde

über die Stadtgrenzen von

eberswalde hinaus ein

wichtiger Bestandteil der

kinderärztlichen Versorgung.

Seit 2002 ist Dr. Steffi Miroslau Chefärztin

der Klinik. die Kinderklinik gehört

heute zu den sechs größten Kinderkliniken

Brandenburgs mit einem

breiten stationären und ambulanten

Spektrum.


16 17

dr. Adler erinnerT SiCH ...

Als die Klinik eröffnet wurde, fehlte es besonders an Krankenschwestern.

das Gros der Kinderkrankenschwestern kam unmittelbar nach Abschluss der

Ausbildung für ein Jahr dienstverpflichtet von drei verschiedenen Schwesternschulen

(eberswalde, eisenhüttenstadt und Bad Freienwalde) zu uns. der

Ausbildungsstand für praktische Tätigkeiten bei kranken Kindern war sehr

verschieden – für das erforderliche, gemeinsame, gleiche, praktische Handeln

führte ich in den ersten Wochen für alle Schwestern Unterricht nach der bewährten

Praxis der Universitätsklinik leipzig durch.

die ärztliche Besetzung bestand anfangs nach dem Chefarzt aus einem oberarzt

aus Ungarn, einer Assistenzärztin für die Weiterbildung Kinderheilkunde

und einem Weiterbildungsarzt für Allgemeinmedizin.

Eine häufige Aufgabe der Ärzte in den 1960er und 1970er Jahren war die Blutaustauschtransfusion

bei der neugeborenengelbsucht (zum ersten mal am

1.12. 1961). Auch schwere lungenentzündungen und ernährungsstörungen

mit Flüssigkeitsverlust stellten schwerwiegende Probleme dar.

oÄ dr. ingrid Schröder betreute die einzige Gehörlosenhilfsschule, die sich in

eberswalde befand.

Oberärztin Christel Brauns (untere Bildreihe Mitte) hat in diesen Jahren die Entwicklung

der Kinderklinik durch ihre Arbeit mitgeprägt.


18 19

dr. Adler erinnerT SiCH ...

noch im oktober 1961 fand ich zum dienstbeginn in meinem Arbeitszimmer

den Schreibtisch bedeckt mit mehreren Zentimeter dicken deckenputzbrocken

belegt. Untersuchungen aller angrenzenden räume ergaben

defekte, so dass überall der deckenputz erneuert werden musste.

Alle räume der Klinik waren mit schön aussehenden Porzellanheizkörpern

ausgerüstet. ihre mit der Jahreszeit zunehmende inanspruchnahme führte

dazu, dass einige bei höheren Heizungstemperaturen aufrissen und

durch metallene ersetzt werden mussten.

ein weiteres dilemma war der röntgenraum mit einem relativ kleinen

röntgenapparat, der für ordentliche Aufnahmen für Kinder zu lange Bestrahlungszeiten

brauchte – also für Kinder ungeeignet war und entfernt

werden musste. die röntgenuntersuchungen wurden ausschließlich in

der zentralen röntgenabteilung mit hochwertigeren Geräten durchgeführt.

ein dadurch frei werdender raum wurde Aufnahmeuntersuchungszimmer.

in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre begann man an den Universitätskinderkliniken

einige bisher ungenügend behandelbare Krankheiten der Kinder

mit neuen methoden erfolgreicher zu behandeln:

• die neugeborenengelbsucht und die ABo-Unverträglichkeit,

• die abscedierende Pneumonie der Säuglinge und Kleinkinder sowie

• die eitrige meningitis und auch

• der Pseudokrupp und

• die Säuglingstoxikkose als schwerste Form der ernährungsstörung und

nicht zuletzt

• die epilepsie, die 1961 hierzulande noch einschulungsverweigerung durch

die Schulbehörden bedeutete.

in den Anfangsjahren gab es außer den schon genannten Krankheiten eine

reihe solcher, die heute fast nur noch geschichtliche Bedeutung haben. So

erlebten wir noch im Spätherbst 1961 aus dem Bevölkerungsbereich Finowfurt

eine diphtherieepidemie mit zahlreichen auch schwerwiegenden Verläufen.

masern mit Komplikationen Pneumonie und enzephalitis, Scharlach,

Keuchhusten und auch Typhus waren keine Seltenheiten.


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erKrAnKUnGen FrüHer Und HeUTe

die enormen Fortschritte der Kindermedizin zeigen sich eindrücklich am rückgang

der Säuglingssterblichkeit oder auch an der überwindung einstmals verheerender

Krankheiten.

So wurde beispielsweise 1960 im osten und 1962 im Westen deutschlands die

Polio-Schluckimpfung eingeführt. Sie bewirkte einen schlagartigen rückgang

der Kinderlähmung. 1952/53 hatte die letzte Polio-epidemie in deutschland

stattgefunden, in deren Folge 500 Kinder starben und 15.000 Kinder gelähmt

wurden – für uns heute unvorstellbar!

1967 wurde in unserem Krankenhaus die Station für Tuberkulosepatienten aufgelöst,

da auch diese erkrankung wesentlich zurückgedrängt worden war.

Heute überleben auch Frühgeborene unter 1.000 g nicht nur die intensivtherapie

im Perinatalzentrum, sondern können auch ohne Komplikationen

gesund aufwachsen.

30

25

20

15

10

5

0


28

SÄUGlinGSSTerBliCHKeiT in eBerSWAlde

11,3

1971 1980

1990

4,5

4

2000

595

2010

Mortalität

SiCHere GeBUrTen

1901

2,1 millionen Kinder werden in deutschland

geboren. die Säuglingssterblichkeit

betrug 6,3 %. das heißt, mehr als 100.000

Kinder überlebten nicht ihre Geburt.

1952

Zu dieser Zeit verstarben immer noch

63.641 Kinder vor dem fünften lebensjahr.

Bis 2006 reduzierte sich diese Zahl

auf 3.107 Kinder – eine weitere Senkung

der Kindersterblichkeit um 95 %.

2010

in diesem Jahr kommen in deutschland

678.000 Kinder zur Welt. die Säuglingssterblichkeit

liegt bei 0,39 %.

21


22

Wer KennT die HAUBe noCH?

Früher war die Schwesternhaube ein unverzichtbares

Statussymbol – heute ist sie

nur noch in konfessionellen Bereichen gebräuchlich.

in der Anfangszeit der Kinderklinik

war die Haube noch selbstverständlich.

Zu Beginn der 1980er Jahre kam sie

aus der mode. einen praktischen nutzen

hatte sie nicht. ihr Wert lag darin, äußeres

Zeichen des Berufs und Ausdruck der

Berufung für den dienst am menschen zu

sein.

BeSUCHer STeTS erWünSCHT

die Kinderklinik in eberswalde war 1961 zugleich

die erste Kinderklinik im damaligen

Bezirk Frankfurt/oder.

im Unterschied zu heute gab es in den

1960er Jahren nur ausgesprochen kurze

Besuchszeiten für eltern und Angehörige.

Geschwisterkinder hatten keinen Zutritt zur

Station.

Solche strengen regeln gibt es heute nicht

mehr. eltern und Geschwister haben jederzeit

die möglichkeit, dem erkrankten Kind

ganz nah zu sein. Wir wünschen uns, dass

insbesondere die eltern kleiner Kinder sich

als Teil des Behandlungsteams verstehen.

Sie können viel für die erkrankten Kinder

tun.

Schulklassen und KiTA-Gruppen besuchen

uns oft. Sie erfahren von uns, welche Aufgaben

ein Krankenhaus erfüllt, was man für

die Gesundheit tun kann und wie ein Baby

zur Welt kommt.

Bild mitte:

Dr. Marcel Noatnick,

Kinderchirurg - erklärt die OP.

23


24

dAS erSTe eeG

1977 konnte die Kinder-EEG-Abteilung eröffnet werden, die eine gefahr- und

schmerzlose Untersuchung der jungen Patienten ermöglichte. es war die erste

eeG-Abteilung in einem Kreiskrankenhaus. Bei diagnose einer epilepsie wurde

1961 noch ein Schulverbot ausgesprochen. deshalb war es besonders wichtig,

diese Kinder erfolgreich behandeln zu können, was bald gelang.

die 1970er Jahre brachten viele Verbesserungen. die Säuglingssterblichkeit

ging weiter deutlich zurück. Als man 1976 das 15jährige Bestehen der Kinderklinik

feierte, zog Chefarzt dr. Siegfried Adler eine positive Bilanz. in seiner

Festansprache sagte er: „15 Jahre ist die Hälfte einer Generation – ein ganzes

Kindesalter. nicht wenige unserer ehemaligen Patienten bringen jetzt schon

ihre eigenen Kinder zu uns, wenn es nötig ist.“

inzwischen hatte sich die Klinik zur leitklinik im oderbezirk entwickelt. Zudem

wurden Ärzte aus anderen Kreisen zur Facharztausbildung nach eberswalde

delegiert. 85 Ärzte hatten 1976 hier schon ihre Facharztprüfung abgelegt.

„Ich denke gern an die Arbeit in

meinem Büro zurück. Die Klinik

war für mich immer ein angenehmer

Ort mit freundlichen Kollegen.“

Elfriede Kasner, Sekretärin

OÄ Dr. Ingrid Schröder (links außen), ist eine wichtige Persönlichkeit

der Kinderklinik.

25


26

neUe TeCHniK Für

FrüHCHen

Anfang der 1980er Jahre wurde die Frühgeborenenstation,

damals noch in der oberen

etage der Kinderklinik, mit neuesten Geräten

ausgestattet. Sie überwachten beispielsweise

das Herz-Kreislaufsystem der Frühchen.

Was die Technik nicht zu erkennen vermochte,

das sahen die beiden oberärztinnen dr.

ingrid Schröder und inge Krebs und die Kinderkrankenschwestern

der Stationen.

die entbindungsstation befand sich allerdings

im Haupthaus und war damit räumlich

noch „weit entfernt“ von der Frühgeborenenabteilung

im Gebäude der Kinderklinik.

inzwischen bestanden auch freie Besuchszeiten.

OÄ Inge Krebs

noTFÄlle AUS dem SoWJeTiSCHen

miliTÄrKrAnKenHAUS

ende der 1980er Jahre bis 1992 wurden Früh- und neugeborene aus dem sowjetischen

militärkrankenhaus in unserer Klinik betreut. dabei handelte es sich

immer um notfälle. diese Kinder sind allen Beteiligten noch in besonderer erinnerung.

27


28 29

1400

1200

1000

800

600

400

200

0

GeBUrTen in der FrAUenKliniK eBerSWAlde

1070

1216

886

1971 1980

1990

VerrinGerUnG der BeTTenAnZAHl

nach 1989 kam es durch den drastischen Geburtenrückgang auch zu einer Verringerung

der Bettenzahl in der Klinik. Außerdem konnten viele Kinder schneller

als früher aus der stationären Betreuung entlassen werden. Auch nahmen

die möglichkeiten ambulanter Behandlungen zu, so dass in vielen Fällen kein

Krankenhausaufenthalt mehr nötig wurde. Zu dieser Zeit wurde die stationäre

Behandlung aller im Krankenhaus betreuten Kinder neu organisiert. Sie steht

seither generell unter pädiatrischer leitung.

492

2000

595

2010

Geburten

GUTe PArTner Für die GeSUndHeiT

Unsere Kinderklinik arbeitet mit den anderen Kliniken des Werner Forßmann

Krankenhauses und insbesondere mit der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

eng zusammen. in den Jahren seit 1990 hat sich diese Partnerschaft weiter

entwickelt und gefestigt.

„ich bin sehr dankbar für die kollegiale Atmosphäre, die unter den Arztkollegen

der verschiedenen Kliniken und Fachabteilungen besteht“, sagt Dr. Steffi

miroslau. „in all den Jahren seit Gründung der Kinderklinik war das stets eine

feste, vertrauensvolle Basis für die erfolgreiche Behandlung unserer Patienten.“

Auch mit dem Universitätsklinikum Charité in Berlin besteht eine enge Zusammenarbeit,

verbunden mit fachlichem Austausch.

„Und natürlich sind die Ärzte in der ambulanten Versorgung der region unsere

festen Partner“, sagt Dr. Steffi Miroslau.

Gemeinsame Fort- und Weiterbildungen stärken die Zusammenarbeit und tragen

zum erfahrungsaustausch bei.

Die Stationsschwester des Perinatalzentrums Angela Weber (im Gruppenfoto links).


30 31

die KliniK HeUTe

Heute hat die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin 36 Betten, davon zehn in

der neonatologie. im laufe eines Jahres werden ca. 2000 Kinder in der Klinik

stationär behandelt, nicht mitgerechnet die Zahl der Kinder, die interdisziplinär

und die ca. 5000 Kinder, die ambulant versorgt werden.

Kinder sind keine „kleine erwachsenen“. die besonderen Gesundheitsprobleme

und erkrankungen in den verschiedenen Altersgruppen erfordern spezielle

ärztliche und pflegerische Kompetenz. Die zunehmende Spezialisierung der

medizin kann ohne die Fülle verschiedener organspezialisten nicht mehr bewältigt

werden. deshalb reicht das Angebot der Kinderklinik von einer breiten

allgemeinpädiatrischen Versorgung bis zu hoch spezialisierten Fachbereichen,

die sowohl personell als auch apparativ hervorragend ausgestattet sind. diese

Funktionen stehen stationären, aber auch ambulanten Patienten im Sinne von

Spezialambulanzen zur Verfügung.

Seit 2005 ist das Werner Forßmann Krankenhaus und damit auch die Kinderklinik

Teil der GlG Gesellschaft für leben und Gesundheit mbH – ein Verbund von

Krankenhäusern und weiteren Gesundheitseinrichtungen in kommunaler Trägerschaft

der landkreise Barnim und Uckermark sowie der Stadt eberswalde.

„Immer mehr für die Gesundheit.“

Harald Kothe-Zimmermann

GLG-Geschäftsführer

Der transportable

Inkubator gewährleistet

den sicheren

24-Stunden-Holdienst

für kranke

Neugeborene und

Frühgeborene.


32 33

SCHWerPUnKTe der KliniK Sind:

• Versorgung kranker Früh- und neugeborener

• lungenerkrankungen

• Allergien

• Zuckerkrankheit und Hormonstörungen

• nierenkrankheiten

• Herzerkrankungen

• magen-darm-erkrankungen

Kinderchirurgie

• nachbetreuung von Früh- und neugeborenen

einschließlich der SidS-Sprechstunde in Zusammen-

arbeit mit der martin Gropius Krankenhaus GmbH

UnSer leiSTUnGSSPeKTrUm

• Ambulante Sprechstunden

• neonatologie / Perinatalzentrum level ii

Kinderpulmologie, einschließlich ambulanter Asthmaschulung

Kindergastroenterologie

Kinderdiabetologie und -endokrinologie

Kinderkardiologie

Kindernephrologie

Kinderchirurgie

Kinderschlaflabor, in enger Zusammenarbeit mit dem

martin-Gropius-Krankenhaus

• neuropädiatrie

• Pflegetherapie, insbesondere Behandlung von

Frühgeborenen nach Vojta und Bobath

• Psychologie, insbesondere erkennung von

psychosomatischen erkrankungen im Kinder- und Jugendalter

„Eine psychologische

Betreuung der Kinder ist in

den letzten Jahrzehnten

bei Zunahme der psychosomatischen

Erkrankungen

dringend erforderlich.“

Ralf Weber,

Psychologe

„Seit Jahrzehnten verbindet

uns eine ausgezeichnete

Zusammenarbeit.“

Dr. Jürgen Kanzok,

CA der HNO - Klinik


34

AmBUlAnTe leiSTUnGen

Nahrungsmittelallergie und Gastroenterologie

CÄ Dr. med. Steffi Miroslau

nach telefonischer rücksprache

unter 0 33 34/ 69 – 22 59

mit überweisungsschein

Kinderchirurgie

dr. med. marcel noatnick

montags nach telefonischer

rücksprache unter 0 33 34/ 69 – 22 30

mit einweisungsschein

Kinderkardiologie

nach telefonischer rücksprache

unter 0 33 34/ 69 – 22 30

mit einweisungsschein

„Ich möchte all unseren Pflegekräften

ein besonderes Lob aussprechen.“

Heike Festner,

Pflegedienstleiterin des Krankenhauses

Sonographie (Ultraschall)

CÄ Dr. med. Steffi Miroslau

nach telefonischer rücksprache

unter 0 33 34/ 69 – 22 59

mit überweisungsschein

35

Neben dem Patienten

stehend:

Wiebke Bergmann,

Stationsschwester von

Station 18


36 37

Diagnostik und Therapie des

Diabetes mellitus und

endokrinologischer Erkrankungen

oÄ dr. Andrea Werner

nach telefonischer Vereinbarung

unter 0 33 34/ 69 – 22 59

mit überweisungsschein

Schlaflaborambulanz

oÄ dr. Ulrike meier-lieberoth,

dm. ines mohnke

(martin Gropius Krankenhaus)

Kinder < 1 Jahr:

nach telefonischer rücksprache

unter 0 33 34/ 69 – 22 10

Polysomnographietermine

(stationär) mit einweisungsschein

Kinder > 1 Jahr:

nach telefonischer rücksprache

unter 0 33 34/ 53 – 410

Sprechstunde mit überweisungsschein

Kinderpneumologie,

Asthmasprechstunde und –schulung

oA dr. Thomas Schinkel

Sprechstunde dienstags

nach telefonischer rücksprache:

13.00 Uhr – 14.30 Uhr

Anmeldung unter 0 33 34/ 69 – 22 59

mit überweisungsschein

Asthmaschulung jeweils 2 x im Jahr

Anmeldung unter 0 33 34/ 69 – 22 30

ASTHMA-SCHUlUnG Für KInDEr UnD ElTErn

Seit 2003 finden zweimal im Jahr Asthma-Schulungen für asthmakranke Kinder und

Jugendliche sowie ihre eltern statt. Hier erlernen die Kinder spielerisch und mit viel

Freude alles Wissenswerte über Asthma, einen besseren Umgang mit ihrer Krankheit

und üben die richtige inhalationstechnik ihrer medikamente. Alles unter der fachkundigen

Betreuung durch unsere Asthmatrainer und nach den Vorgaben der Arbeitsgemeinschaft

Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter e.V.


38

Kinder miT diABeTeS

Besonders intensiv werden in

unserer Klinik Kinder mit der Zuckerkrankheit

(diabetes mellitus

Typ i) betreut. die Sprechstunde

wurde von oberärztin dr. ingrid

Schröder aufgebaut. Heute betreut

oberärztin dr. Andrea Werner

die Kinder.

OÄ Dr. Andrea Werner (oben) und

Diabetesberaterin Heike Schellenberg

(unten) in der Diabetesschule.

„Die Moskitos“ – so

nennt sich die von

der Klinik gegründete

Selbsthilfegruppe für

Kinder mit Diabetes.

GemeinSAme Ferien

regelmäßig findet ein Sommerferienlager

für die an diabetes

erkrankten Kinder statt.

Hier lernen sie viel über den

Umgang mit ihrer Krankheit.

die richtige ernährung und

ausreichend Bewegung spielen

dabei eine große rolle.

Für erholung und Spaß wird

reichlich gesorgt.

39


40

Von GeBUrT An in GUTen HÄnden

Fast täglich kommen Kinder in unseren Kreißsälen zur Welt – und das seit mehr

als 50 Jahren. dennoch werden Geburten niemals zur routine. Jede Geburt ist

eine Sternstunde.

die enge Zusammenarbeit und räumliche nähe der Geburtshelfer und neonatologen

ermöglicht eine optimale kompetente und sehr fürsorgliche Betreuung

der Schwangeren und ihrer früh- bzw. neugeborenen Kinder.

Wir verfügen über moderne Pflegemethoden wie die Känguru-Methode an. Als

Schwerpunktversorgung kleiner Frühgeborener und kranker neugeborener

bieten wir auswertigen Geburtskliniken einen 24-Stunden-Holdienst für kranke

neugeborene an.

Das Stillcafé steht auch nach der Entlassung des Kindes zur Verfügung.

41


42 43

KomForT Und SiCHerHeiT

Unsere Begleitung für mütter und Väter beginnt schon in der Zeit der Schwangerschaft

und setzt sich auch nach der Geburt weiter fort. Jeden vierten dienstag

im monat lädt die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Werner Forßmann

Krankenhauses zum elterninformationsabend mit Besichtigung der Wochenstation

und der Kreißsäle ein. Geburtshilfe, neonatologie und Kinderklinik arbeiten

eng zusammen.

Kontakt Kreißsaal: 03334/ 69 – 22 73

Kontakt Gynäkologie: 03334/ 69 – 22 70

Wir bieten allen müttern – und auf Wunsch auch Vätern – eine komfortable Unterbringung

für die Zeit rund um die Geburt des Kindes. das wohnliche Ambiente

der Wochenstation verbindet sich mit der hohen Sicherheit der Klinikgeburt.

BliCK ZUrüCK

Bereits seit 1961 hat die Kinderklinik

Erfahrung mit der

Versorgung von Früh- und

Neugeborenen.

Zu den Leistungen gehören heute:

• diagnostik in der Schwangerschaft

• Schwangerschaftsgymnastik

• Behandlung von erkrankungen in der

Schwangerschaft

• schmerzarme Geburt (Periduralanästhesie)

• entbindungsbadewanne, entbindungshocker

• rooming-in auf Wunsch 24 Stunden

• daddy-in-Konzept

Kinderarztvisite

• U1/U2-Untersuchung durch den Kinderarzt

• neugeborenen-Hörscreening

• Wochenbettgymnastik

Bild mitte-links:

Dr. Thomas Michel,

CA der Frauenklinik


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WAS iST ein PerinATAlZenTrUm?

Perinatalzentren (perinatal = rund um die Geburt) sind spezialisierte einrichtungen

zur Versorgung von Früh- und neugeborenen.

Von Beginn an besteht die Anerkennung der Geburtshilfe und der neonatologie

im Werner Forßmann Krankenhaus als Perinatalzentrum im land Brandenburg.

Hier können Frühgeborene ab der 29. Schwangerschaftswoche sicher versorgt

und risikogeburten, z.B. Zwillinge, durchgeführt werden. Voraussetzung für

die Anerkennung war unter anderem eine „Wand-an-Wand“-lokalisation von

entbindungsbereich, oP und neonatologischer intensivstation. 2002 wurde die

moderne Frühgeborenenstation an ihrem heutigen Standort, direkt neben der

Frauenklinik und dem Kreißsaal, eingeweiht und somit der Umzug aus dem alten

Haus der Kinderklinik vollzogen.

Unser Perinatalzentrum verfügt heute über

zehn intensivtherapieplätze für Frühgeborene.

Bild S. 45 rechts unten:

Jenny Beyer,

Leiterin der Physiotherapie

neonAToloGie / PerinATAlZenTrUm

die enge Zusammenarbeit und räumliche nähe der Geburtshelfer und neonatologen

ermöglicht eine optimale, kompetente und sehr fürsorgliche Betreuung

der Schwangeren und ihrer früh- bzw. neugeborenen Kinder. es bestehen

ein 24-Stunden-Holdienst sowie eine Anerkennung als Perinatalzentrum level

ii im land Brandenburg (Betreuung ab der 29. Schwangerschaftswoche). Wir

bieten moderne medizinische Methoden in der Pflege an.

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46 47

inTenSiVmediZin im WAndel der ZeiT

Schon rein äußerlich hat sich die intensivbehandlung

verändert. die Versorgung für Frühgeborene hat deutliche

Fortschritte gemacht.

Beatmungsgerät anno 1961 und

Überwachungsgeräte waren damals

fortschrittlich, aber es musste noch

viel improvisiert werden.


48 49

TreFFPUnKT STillCAFé

Alle Mütter können unser Stillcafé besuchen. Hier finden sie professionellen rat

und Hilfe nicht nur beim Stillen, sondern in vielen wichtigen Fragen zur gesunden

entwicklung ihres Kindes. in angenehmer Atmosphäre tauschen sich die

mütter gern untereinander aus, geben eigene erfahrungen an andere weiter.

Unser Stillcafé motiviert alle Mütter zum Stillen ihrer Kinder. Die Muttermilch ist

die natürlichste nahrung für das Baby und ideal für die Bedürfnisse des Kindes

zusammengesetzt. Gestillte Kinder werden weniger häufig krank, sind besser

vor infektionen geschützt und leiden seltener an Allergien und übergewicht.

das Baby erlebt beim Stillen eine besonders innige nähe zu seiner mutter und

schöpft daraus Vertrauen und Wohlbefinden. Genießen Sie die Augenblicke

des Stillens mit ihrem Kind!

Jeden Dienstag und jeden Donnerstag

ist das Stillcafé von 10:00

Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet. Der

Eingang befindet sich in der Rudolf-Breitscheid-Straße

100, gegenüber

vom Besucherparkplatz

des Krankenhauses.

Für den ersten Besuch bitten wir

umtelefonischeAnmeldungunter

03334/69-1965 oder 03334/69-

2265 bzw. -2264 (Station 9, Geburtshilfe

bei Susanne Potoscár).


50 51

„Auf dieses Projekt sind wir sehr stolz – ein wichtiger

Beitrag für die Kinderfreundlichkeit unserer Region.“

Matthias Lauterbach,

GLG-Geschäftsführer

Gemeinsam mit Dr. Steffi Miroslau leitet er das Netzwerk.

neTZWerK GeSUnde Kinder

Seit 2006 gibt es in Verbindung mit der Kinderklinik ein lokales „netzwerk

Gesunde Kinder“. ehrenamtliche Patinnen und Paten beraten und unterstützen

darin junge Familien aus der region von der Schwangerschaft bis zum

dritten Geburtstag des Kindes. Frau Wätzig, als erste netzwerkkoordinatorin,

baute dieses Projekt mit viel Herz und engagement auf. die Patinnen und Paten

werden professionell geschult.

das netzwerk ist ein kostenloses Angebot für alle eltern. dazu gehören zum

Beispiel Schulungen durch Gesundheitsexperten in eltern-Kind-Kursen und

nützliche Geschenke, wie ein sicherer Babyschlafsack. der enge Kontakt mit

dem netzwerk ermöglicht Familien den Zugriff auf viele hilfreiche leistungen

und stellt ihnen jederzeit kompetente Ansprechpartner zur Seite. mehr als 400

Familien haben schon am netzwerk teilgenommen – mit großer Zufriedenheit.

die Kinder haben sich zu 94 % gesundheitlich sehr gut entwickelt.

Kontakt zum netzwerk findet man über die Kinderkrankenschwestern der

Station oder direkt über das netzwerk-Telefon 03334/69-2393

(netzwerkkoordinatorin Katrin Kaplick)


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Es sind Zoobesuche in der Nähe

des Krankenhauses möglich.

SPielen Und lernen im

KrAnKenHAUS

Um den stationären Aufenthalt so angenehm

wie möglich zu machen, stehen

„drinnen und draußen“ Spiele zur Verfügung.

KünSTlerin Und

KrAnKenSCHWeSTer

ineS FrAnK

Viele malereien stammen von ines Frank.

neben künstlerischem Talent ist ines Frank

auch für die milchküche und die Krankenhaushygiene

zuständig.


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TiPPS Für elTern

eltern sind für Kinder die wichtigsten Bezugspersonen. deshalb legen wir großen

Wert darauf, dass mütter und Väter ihrem Kind beim Krankenhausaufenthalt

jederzeit nahe sein können. Bei Bedarf bieten wir eltern-Kind-Zimmer an.

Als eltern können Sie viel für ihr Kind im Krankenhaus tun:

- Sprechen Sie altersgerecht mit ihrem Kind über die Behandlung. nehmen Sie

ihm Ängste, ohne zu verharmlosen.

- Geben Sie ihm sein lieblingsspielzeug (Kuscheltier) als Begleiter mit.

- Vertrauen Sie dem Können und der Motivation der Ärzte, Pflege- und Fachkräfte

auf der Station.

- informieren Sie uns über Gewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen ihres

Kindes.

- nehmen Sie Unterstützungsangebote von Verwandten und Freunden an und

geben Sie auch Geschwisterkindern das Gefühl, helfen zu können.

elTernSeminAre

das netzwerk Gesunde Kinder nord bietet regelmäßig elternseminare an.

ort: 16225 eberswalde,

Akademie der Gesundheit

Am Krankenhaus 8 – 12,

obere etage

Beispiele für Themen:

„Zahngesundheit“

„Alles gesund im Babymund?

– Keine Angst vor dem Zahnarzt!“

„meilensteine und Stolpersteine kindlicher entwicklung“

„muskeltonusstörung, Schiefhals...etc.“

„Beschäftigungsangebote für Kinder von 0 – 3“

„Pädagogisch sinnvolle Spielsachen, auch selbst gemacht“

„erste Hilfe bei Kleinkindern“

Bei allen Seminaren wird für eine Kinderbetreuung gesorgt.

eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich!

Tel.: 03334/ 69 – 2393

netzwerkgesundekinder@klinikum-barnim.de

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Wir HelFen Anderen

mensch-Ärgere-dich-nicht – dieses Spiel hat Jawid aus Afghanistan im Krankenhaus

gelernt. er spielt es noch einmal mit Krankenschwester nicole Scholz,

während er schon wartet, von der Station abgeholt zu werden. nach der erfolgreichen

Behandlung seiner schweren Knochenentzündung im Bein kann er

nun entlassen werden.

So wie er werden immer wieder Kinder aus Krisengebieten von unserer Klinik

aufgenommen. Grundlage ist die schon seit langem bestehende Zusammenarbeit

mit der organisation „Friedensdorf international“.

Aber auch zu sehr speziellen Behandlungen, die in anderen ländern und regionen

nicht möglich sind, kommen Kinder in Abteilungen des Werner Forßmann

Krankenhauses nach eberswalde.

Bild oben rechts:

Stationsschwester Jutta Horstmeyer Station 19

Bild rechts:

CA Dr. Jörg Seemann,

Radiologische Klinik,

behandelt ein Kind aus

der Mongolei mit einer

seltenen Gefäßfehlbildung.

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löWenSTArK ...

Für die GeSUndHeiT der Kinder

der eberswalder Zoo hat die löwen losgelassen. mehr als zwanzig exemplare

gehören zu dem rudel, das sich mittlerweile über das Stadtgebiet verteilt.

Auch die GlG hat sich einen löwen zugelegt. er steht direkt am eingang der

Kinderklinik. nach einem entwurf von Judy Schmidt schmückt den GlG-löwen

vor der Kinderklinik das motto „löwenstark für ihre Gesundheit“.

Der Eberswalder Bürgermeister,

Herr Friedhelm

Boginski, während des

Stollenverkaufs zu Gunsten

des Projektes „Netzwerk

Gesunde Kinder“.

ProminenTer BeSUCH

20. Juni 2008:

Prominenter Besuch in der Kinderklinik:

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (4. v. l.) und landesgesundheitsministerin

dagmar Ziegler (r.) sowie landrat Bodo ihrke (3. v. l.) interessieren sich

für unsere Arbeit.


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immer freundlich und kompetent :

Frau daniela Schlaak, Frau Gabriele Schünemann

UnSer SeKreTAriAT

Hier erreichen Sie uns:

Sekretariat der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Klinikum Barnim GmbH, Werner Forßmann Krankenhaus

rudolf-Breitscheid-Straße 100

16225 eberswalde

Telefon: 03334/ 69 – 22 30

Station 9: 03334/ 69 – 22 10

Station 18: 03334/ 69 – 24 36

Station 19: 03334/ 69 – 22 35

Funktionsdiagnostik: 03334/ 69 – 22 59

e-mail: kinderklinik@klinikum-barnim.de

internet: http://www.glg-mbh.de

iHr WeG ZU UnS

eBU-Zent

rehazent

logistikzentrum

61


62 63

Weitere informationen

über neues in der Medizin informieren wir Sie aktuell in der Zeitung und auf öffentlichen

Veranstaltungen, z.B. an Tagen der offenen Tür in unserem Krankenhaus.

darüber hinaus laden wir regelmäßig zu Fachveranstaltungen ein. die Kinderklinik

veranstaltete seit ihrem Bestehen bereits 18 Pädiatertage, vier Perinatologentage

und vier Kinderpflegetage in Eberswalde.

„Wir freuen uns, wenn Sie uns

besuchen und informieren Sie gern

über die Leistungen und Angebote für

die Gesundheit Ihrer Kinder.“

Gordon Bernitz,

Verwaltungsleiter des Krankenhauses

MF 1

impressum

Ausgabe 2 Jahrgang 2009

Leben & Gesundheit

Magazin für Patienten, Mitarbeiter und Freunde

Von Geburt an

in guten händen

GLG-Zentrale eröffnet • Neuer OP-Trakt in Prenzlau • 4 Sonderseiten Messe

Ausgabe 1 Jahrgang 2011

Leben & Gesundheit

Magazin für Patienten, Mitarbeiter und Freunde

l Was hilft bei Demenz?

l Vorsorge schützt vor Darmkrebs

l GLG-Exklusiv: Gabi Decker

titelthema:

Vater werden –

die Geburt erleben

das GlG-magazin „leben & Gesundheit“ mit neuesten informationen für Patientinnen

und Patienten, Ärztinnen und Ärzte und Partner des Krankenhauses erscheint

vierteljährlich und kann kostenlos bei uns mitgenommen werden.

Zu allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt gibt es monatliche elterninformationsabende

mit Kreißsaalführung in unserem Haus.

Ein Informationsvideo und vieles mehr findet man auf unserer Internetseite unter:

www.klinikum-barnim.de

Herausgeber: Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in der

Klinikum Barnim GmbH, Werner Forßmann Krankenhaus, eberswalde

ein Unternehmen der GlG Gesellschaft für leben und Gesundheit mbH

Verantwortlich:

Harald Kothe-Zimmermann, Geschäftsführer / Dr. Steffi Miroslau, Chefärztin

redaktion: Andreas Gericke, GlG Öffentlichkeitsarbeit

layout: mirko Pfeifer

Fotos: Jenny neitzke, Klaus Mihatsch, Sören Tetzlaff, Hans Wiedl, Dr. Siegfried Adler,

Andreas Gericke, GlG Archiv

druck: druckerei nauendorf, Angermünde

1. Auflage, Eberswalde 2011


Wir tun mehr ...

für die Gesundheit der Kinder

KliniKUm BArnim GmBH, Werner ForßmAnn KrAnKenHAUS

Geschäftsführer: Harald Kothe-Zimmermann und Matthias Lauterbach

Rudolf-Breitscheid-Straße 100 . 16225 Eberswalde

Telefon 03334 /69 - 0 . Telefax 03334 /23 - 12 1

E-Mail info@klinikum-barnim.de . Internet: www.klinikum-barnim.de



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