Gemeindebrief November 2012 bis Februar 2013 als PDF Datei

evangelisch.ebersberg.de

Gemeindebrief November 2012 bis Februar 2013 als PDF Datei

Gemeindebrief

November, Dezember 2012

Januar, Februar 2013

Evangelisch-Lutherische

Kirchengemeinde

Ebersberg

Hohenlinden

Kirchseeon

Steinhöring

Glaube im Gespräch

Seite 8

Brot für die Welt

Seite 4 – 7

Interkonfessionelles

Friedensgebet

Seite 13

Einladungen

für Kinder

Seite 15 – 16

10 Jahre

Ebersberger Tafel

Seite 17, 27

Gedanken zur Jahreslosung 2013

Seite 2, 5

Die Kirchengemeinde im Internet

www.evangelisch-ebersberg.de


Gedanken zur Jahreslosung 2013

„Wir haben hier

keine bleibende

Stadt, sondern die

zukünftige suchen

wir.“

Heb. 13 – 14

Text von

Dr. Christiane

Kohler-Weiß,

Pfarrerin,

Meckenbeuren

Titelbild zur Jahreslosung von Bildhauer Friedhelm Welge

„Aufbruch“ ist die Stimmung, die Text und Bild in uns hervorrufen:

eine Landkarte mit fernen Zielen, ein Schuh, kein Bleiben.

Ein Bild mit starken Kontrasten zieht unseren Blick in seinen Bann:

eine weiße Marmorskulptur vor schwarzem Hintergrund.

Nur die Schrift bringt Farbe in dieses Schwarz-Weiß: grün wie die

Hoffnung.

Der Text passt gut zum Jahreswechsel. Das alte Jahr ist vergangen

und wir haben am Silvesterabend vielleicht überlegt, was davon

bleiben wird. Es ist nicht viel. Die Zeit verrinnt unerbittlich, unsere

Gegenwart ist gekennzeichnet durch sich immer weiter beschleunigende

Veränderungsprozesse, Abschiede allerorten – auch im

vergangenen Jahr. Wir haben hier keine bleibende Stadt.

Das ist eine ernüchternde, eine verstörende Erkenntnis, die uns da

am Anfang des Neuen Jahres zugemutet wird, aber …

Die Fortsetzung des Textes finden Sie auf unserer Homepage

www.evangelisch-ebersberg.de.

Inhaltsverzeichnis

Seiten

Brot für die Welt 4 - 7

Einladungen: Glaube im Gespräch,

kkk-Veranstaltungen, Männer im Gemeindehaus,

Kochtreff, Flohmarkt, Martinsgans-Essen, Frauenfrühstück,

besondere Gottesdienste, Konzerte u. v. a. m.

8 - 21

Einladungen für Kinder 15 - 16

Neue Konfirmanden 22

Klinikseelsorge 22

Neue Gemeindeleitung 23 - 25

Heinz Seeber – eine grafische Retrospektive 26 - 27

10 Jahre Ebersberger Tafel 27 - 28

Nachruf auf Prof. Johann Christoph Ottow 29

Aus den Kindergärten 30 - 31

Freud und Leid, Glückwünsche 32 - 33

Regelmäßige Veranstaltungen, Impressum 34

Service-Seite 35

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ANgeDACHT

Liebe Gemeinde,

was wir von der Advents- und Weihnachtszeit erwarten, lässt

sich in einem Satz etwa so zusammenfassen: „Gib mir was ganz

Neues, aber uralt muss es sein.“ Das ist die Herausforderung.

„Gib mir was ganz Neues, aber uralt muss es sein.“ In dieser Spannung

bewegt sich übrigens auch ein neuer Kirchenvorstand.

Martin Luther ist es oft gelungen, die uralte Botschaft ganz neu

zu sagen. Einmal erzählt er: „Es war ein frommer Mann, der wollte

schon in diesem Leben in den Himmel kommen. Darum bemühte er

sich ständig in den Werken der Frömmigkeit und der Selbstverleugnung.

So stieg er auf der Stufenleiter der Vollkommenheit

immer weiter empor, bis er eines Tages mit seinem Haupte in den

Himmel ragte. Aber er war sehr enttäuscht: Der Himmel war dunkel,

er wirkte leer und kalt. Der Himmel war dunkel und leer, denn

Gott lag auf Erden in einer Krippe.“

Gott ist nicht zuhause geblieben. Er hat das Licht im Himmel ausgemacht,

den Pforten den Rücken zugekehrt und die Himmlischen

Heerscharen gleich mitgenommen und kommt uns besuchen.

Wenn Besuch kommt, ist das wunderbar. Voller Vorfreude und

auch ein bißchen nervös wird er von uns erwartet.

Immer haben Menschen gewartet. Gewartet, dass jemand zu

Besuch kommt, dass Gott uns – uralt und ganz neu – besuchen

kommt:

Wir warten nicht auf Serienbriefe und Werbesendungen – davon

kann man nicht leben – wir warten auf lebendige Menschen,

durch die etwas von der Freundlichkeit Gottes zu uns kommt.

Auf Menschen, die uns nichts verkaufen wollen, nicht beeindrucken

wollen, die zuerst einmal überhaupt nichts wollen als da

zu sein. Und das sagt Advent: Gott ist zu uns gekommen und er

ist für uns da.

Freuen wir uns drauf – wie immer und ganz neu!

Wolfgang Ludwig, Pfarrer

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Brot für die Welt

Eröffnung der

54. Aktion

Brot für die Welt

im Gottesdienst am

1. Advent

Sonntag, 02.12. 2012

um 10.30 Uhr

Heilig-Geist-Kirche

Land zum Leben ist ein Grund zur Hoffnung

Auf der Südhalbkugel unserer Erde ernähren sich Menschen von

dem, was auf ihrem Grund und Boden wächst. Genug fruchtbares

Land zu besitzen, ist „Grund zur Hoffnung“. Wer dies hat, braucht

keine Hilfe von anderen. Bauernfamilien in den Entwicklungsländern

brauchen „Land zum Leben“.

Aber vielerorts besitzen Menschen keinen offiziellen Nachweis,

dass ihnen das Stück Land gehört, das ihre Familien seit Generationen

beackern. Ihr Land ist leichte Beute für Großgrundbesitzer

oder globale Konzerne, die sich weltweit im großen Stil fremdes

Land aneignen.

anschl. Mittagessen mit

Jubiläumsfeier „10 Jahre

Ebersberger Tafel“

(siehe S. 17)

Brot Für Die Welt engagiert sich für Kleinbauern und Landlose:

Land muss den Familien sicher sein und zu allererst die satt

machen, die darauf leben und arbeiten. Brot Für Die Welt setzt

sich ein für eine internationale Regulierung des Umgangs mit der

Ressource Land. Dem Landraub muss ein Ende gesetzt werden.

Schließen Sie sich uns an, unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende

und Kollekte und mit Ihrem sorgsamen Konsum!

Machen Sie mit bei der 54. Aktion von „Brot für die Welt“.

Weitere Informationen unter www.brot-fuer-die-welt.de

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Spendenaufruf

Wenn Sie für Brot für die Welt spenden möchten, nutzen Sie bitte

die beigefügte Spendentüte oder spenden Sie per Überweisung:

Evang. Kirchengemeinde, Kto.-Nr. 7419, BLZ 702 501 50,

Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg,

Verwendungszweck: Brot für die Welt 2012.


Brot für die Welt

Land Grabbing

„Wir haben hier keine bleibende Stadt,

sondern die zukünftige suchen wir.“ Hebräer 13,14

Die Jahreslosung 2013 mag in unseren Ohren nach melancholischer

Lebensweisheit klingen. Für Menschen, die auf der Flucht

sind oder im Exil leben, ist der Satz brutale, alltägliche Realität.

„Wir haben hier keine bleibende Stadt“ – ja, das stimmt. Welche

Konsequenzen hat es für mein Leben, dass nichts, was uns umgibt

und was wir sind, Bestand hat? Familie, Freundschaften, Arbeit,

Ehrenamt, Erkenntnisse, Lebenskonzept, Glaubensvorstellungen –

hier kann nichts und niemand bleiben –

wir sind nur „Gast auf Erden“.

Gast! Ein guter Gast weiß sich zu benehmen und macht anderen

Gästen ihren Platz nicht streitig. Aber dies geschieht weltweit in

großem Stil. Menschen werden verdrängt und vertrieben.

Es ist nicht neu, dass ausländische Investoren Land in Entwicklungsländern

kaufen oder pachten, um dort auf Plantagen industrielle

Landwirtschaft zu betreiben. In den letzten Jahren hat

Landnahme in den Entwicklungsländern aber eine solch rasante

Entwicklung genommen, dass ein neuer Begriff entstand: „Land

Grabbing“ – Landraub. Beim Land Grabbing eignen sich einheimische

oder ausländische Konzerne riesige Landflächen durch

Pacht oder Kauf an. Das Land dient dem industriellen Anbau von

Nahrungs- und Futtermitteln sowie Energiepflanzen, deren Erträge

überwiegend für den Export bestimmt sind.

In Afrika, Asien und Lateinamerika wird Land zu einer immer begehrteren

Ressource, um die Agrarkonzerne, Nationalstaaten und

Anlagefonds konkurrieren. Hauptsächlich drei Faktoren liegen

dem Land Grabbing zugrunde:

1. Schwellenländer brauchen Nahrungs-und Futtermittel

Staaten wie China, Saudi-Arabien oder Südkorea verfügen schon

jetzt nicht mehr über ausreichend Land- und Wasserreserven,

um ihre Bevölkerung zu ernähren. Daher erwerben Konzerne aus

diesen Ländern gezielt Land für den Anbau von Grundnahrungsund

Futtermitteln zum Export in ihre Heimatländer.

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Brot für die Welt

Land Grabbing

Fortsetzung von S. 5

2. Der Agrotreibstoffboom führt zu Land Grabbing

Viele Länder sehen die verstärkte Nutzung von Agrotreibstoffen

als eine Antwort auf den Klimawandel und die schwankenden

Energiepreise. Ein Drittel aller weltweit getätigten großflächigen

Pachtverträge soll auf Agrotreibstoffe zurückzuführen sein.

3. Anlagefonds sehen Land als sichere Anlage

Vor allem seit der Finanzkrise 2008 ist Land als sichere Anlagemöglichkeit

mit guten Renditen in den Blick der internationalen

Fonds und Anleger gerückt.

Was bedeutet Land Grabbing für die Betroffenen?

In vielen Ländern herrschen korrupte und undemokratische Regierungen,

so dass die lokale Bevölkerung kaum über Mitspracherechte

verfügt und auch von dem Nutzen der Projekte wenig oder

nichts bei ihnen ankommt. So vergeben die Menschen immer wieder

ihr Land, weil ihnen leere Versprechungen gemacht werden

oder ihnen die Folgen nicht klar sind.

Auf der Südhalbkugel unserer Erde ernähren sich Menschen von

dem, was auf ihrem Grund und Boden wächst. Genug fruchtbares

Land zu besitzen, ist „Grund zur Hoffnung“! Wer dies hat, braucht

keine Hilfe von anderen. Bauernfamilien in den Entwicklungsländern

brauchen „Land zum Leben“.

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Brot für die Welt

Bei vielen Pachtverträgen ist die Rede von „brachliegendem“ Land.

Das auf dem Papier ungenutzte Land wird aber durchaus von den

Menschen vor Ort genutzt. Traditionelle Landrechte sind meist

nicht schriftlich festgehalten. Land wird gemeinschaftlich genutzt,

um dort Brennholz und Wildfrüchte zu sammeln oder Wasser zu

holen. In Afrika südlich der Sahara leben 60 Millionen Nomaden,

deren Weideland zu den brachliegenden Flächen gezählt wird.

Im Zuge von Land Grabbing kommt es immer wieder zu Menschen -

rechtsverletzungen. Menschen werden von ihrem Land ohne ausreichende

Kompensation umgesiedelt oder vertrieben.

Für die Menschen vor Ort bedeutet Umsiedelung und Vertreibung

den Verlust ihrer Heimat und ihrer Lebensgrundlagen. Der Zugang

zu Land und Wasser ist essentiell für die Sicherung ihrer Ernährung

und ihres Überlebens. Die geschaffenen Arbeitsplätze reichen nicht

aus, um den Verlust von Land auszugleichen. Bei der hochmechanisierten

industriellen Bewirtschaftung der Felder werden im Vergleich

zur kleinbäuerlichen Landwirtschaft viel weniger Arbeitsplätze

geschaffen.

Die Forderungen von „Brot für die Welt“:

Das Menschenrecht auf Nahrung muss in allen Fällen der Landvergabe

garantiert werden. Hierzu braucht es ein weitreichendes und

verbindliches internationales Regelwerk. Letztendlich müssten

Unternehmen zur Rechenschaft gezogen werden können, wenn

sie das Menschenrecht auf Nahrung missachten.

Mögliche persönliche Konsequenzen:

• Sich informieren. (z. B. www.brot-fuer-die-welt.de)

• Nachdenken über den eigenen Lebensstil und unsere Verflechtung

mit Land Grabbing.

• Kein E10 tanken.

• Weniger oder kein Fleisch essen.

• Das Buch lesen: „Der große Landraub“ von Thomas Kruchem.

(Buchtipp siehe Rückseite)

Wolfgang Ludwig, Pfarrer

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Einladungen

Glaube im

Gespräch

Mittwochs, 7.11. / 14.11. /

21.11. / 28.11. / 12.12.2012

jeweils um 19.30 Uhr

Gemeindehaus

Ebersberg

Ob Sie nun „religiös musikalisch“ sind oder nicht – von Glaube,

Gott und Religion verstehen Sie mehr als Sie vielleicht für möglich

halten. Glaube im Gespräch, so heißt die kleine theologische

Reihe im Herbst, die dies beweisen könnte.

Glaube im Gespräch soll sein:

Glaubensfragen vor dem Hintergrund der eigenen Lebenserfahrung

in gemeinsamer Runde beleuchten. Theologische oder religiöse

Vorbildung ist dazu nicht nötig. Wenn Sie Freude daran

haben, von Ihren Erfahrungen selbst zu erzählen oder gespannt

darauf sind, was andere Menschen bewegt, wenn für Sie Skepsis

und Zweifel keine Fremdworte sind, dann machen Sie mit.

Martina Fink, Monika und Bernward Sauer und Wolfgang Ludwig

bereiten die Abende mit Gedankenanstößen, ess- und trinkbarer

Pausenstärkung sowie meditativem Ausklang vor. Zufrieden

wären wir, wenn im Verlauf der Abende am Altar unserer Gewissheiten

einige Lichter ausgeblasen würden und Glauben und Leben

in einem neuen Licht erscheinen.

Die Termine und Themen:

Mittwoch, 07.11. Vortrag von Prof. Dr. Klaus-Peter Jörns. Thema:

„Notwendige Abschiede und Aufbrüche – auf

dem Weg zu einem glaubwürdigen Christentum“.

Dieser Vortrag wird von der Gruppe „Männer im

Gemeindehaus“ veranstaltet. Eingeladen ist die

ganze Gemeinde. Zugleich ist der Vortrag mit anschließender

Diskussionsrunde ein

hervorragender Auftakt für Glaube im Gespräch.

Mittwoch, 14.11. Was soll das alles? Der Sinn in meinem Leben.

Mittwoch, 21.11. Wie gut, wie böse ist der Mensch?

Freiheit-Verantwortung-Sünde-Schuld.

Mein Bild vom Menschen.

Mittwoch, 28.11. Ein Hingerichteter als Retter der Welt?

Mein Gottesbild.

Mittwoch, 12.12. Soll jeder nach seiner Fasson selig werden?

Mein Standpunkt.

Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Ort: Gemeindehaus Ebersberg.

Sind Sie dabei? Dann bitten wir Sie um kurze Rückmeldung, am

besten per E-Mail an pfarramt.ebersberg@elkb.de oder rufen

Sie im Pfarramt an, Tel. (08092) 20 40 2.

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Wolfgang Ludwig, Pfarrer


Einladungen

Männer im

Gemeindehaus

jeweils 19.30 Uhr

Gemeindehaus

Ebersberg

Mittwoch, 07.11.2012 Notwendige Abschiede und Aufbrüche –

auf dem Weg zu einem glaubwürdigen Christentum

Referent: Prof. Dr. Klaus-Peter Jörns, Berg

Zu dieser Veranstaltung ist die Gesamtgemeinde und die interessierte

Öffentlichkeit eingeladen! Eintritt frei. Spenden willkommen!

Mittwoch, 14.12.2012

Ein Adventsabend mit Geschichten, Musik und Liedern zum

Mitsingen – für die Gesamtgemeinde!

Lesungen: Rudolf Welzmüller, Ebersberg

Musikalische Begleitung: „Die Familie Hacker“, Ebersberg

Rudolf Welzmüller

bei der Lesung 2011

von links nach rechts: Brigtte, Uwe, Marie, Florian, Paul, Lisa und David Hacker

Mittwoch, 16.01.2013

Beratung beim Bau eines Wasserkraftwerks in Laos –

ein Projekt- und Länderbericht

Referent: Dr. Jürgen Backhauß, Ebersberg

Mittwoch, 06.02.2013

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Politik im Spiegel der Karikatur

Referent: Dr. Götz Schindler, Aßling

Beginnend in der Weimarer Republik, beim Simplicissimus, über

Carl von Ossietzkys „Weltbühne“ bis in die heutige Bundesrepublik

schildert Götz Schindler anhand von Beispielen, wie die Karikatur

als (bissiger) Kommentar zur politischen Realität ihre Funktion in

der Geschichte und heute erfüllt. Passend zur Faschingswoche

wird auch etwas zum Schmunzeln dabei sein.


Einladungen

Kochtreff

Dienstags,

6.11. / 11.12. /

15.01. / 05.02. / 05.03.

jeweils von

10.00 - 13.00 Uhr

Gemeindehaus

Kirchseeon

Anmeldung

bei Uschi Bittner,

Tel. (08091) 90 58 ,

oder Gisela Kerinnis,

Tel. (08091) 56 22 735

wir kochen für uns

Mit viel Freude sind die Damen des Kochtreffs „wir kochen für

uns“ bei der Sache. Es gibt jedes Mal die Möglichkeit, als neuer

Teilnehmer / neue Teilnehmerin mitzumachen. Wir würden uns

freuen, wenn Sie diesmal dabei sind. Wir garantieren ein paar

vergnügliche Stunden im Kreise emsiger Köchinnen, die viel zu

erzählen wissen.

Die Zutaten werden von einer Teilnehmerin besorgt, die sich freiwillig

für ein Menü meldet. Jeder, der einen Vorschlag für ein besonderes

Gericht hat, das er gerne kocht (oder das er aus seiner

Kindheit in Erinnerung hat, weil es ihn an die Heimat erinnert),

besorgt, was dazugehört und wir teilen dann die Kosten unter den

Teilnehmern auf. Bei der Zubereitung der Gerichte, beim Tischdecken

und natürlich beim gemütlichen Miteinander-Essen sind

alle eifrig dabei. Wenn Sie lieber in Gesellschaft kochen und essen

als alleine zu Hause, sind Sie herzlich eingeladen, mitzumachen!

Wir bitten um Anmeldung, da ja die richtige Menge der Zutaten

besorgt werden muss.

Unsere Veranstaltungsreihe Kunst, Kultur und Kirche geht

weiter. Diesmal möchten wir mit Ihnen und für Sie einen

Flohmarkt organisieren:

Samstag, 10.11.

14.00 - 18.00 Uhr

Gemeindehaus

Kirchseeon

Kuchenspenden

bitte anmelden bei

Jutta Thumser unter:

(08124) 90 95 20.

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Da wir die Veranstaltung im Vorfeld gut beworben haben und

auf Ihr reges Interesse gestoßen sind, sind bereits alle Verkaufstische

vergeben. Sie wollen die Aktion gerne unterstützen? Dann

freuen wir uns über zahlreiche Käufer und jeden mitgebrachten

Kuchen. Die Gebühr zur Anmietung der Verkaufstische, sowie

die Einnahmen für Kuchen und Getränke gehen zu Gunsten des

neuen Gemeindehauses.

Wir wünschen Ihnen einen schönen gemütlichen Nachmittag

beim Flohmarktbummel!

Jutta Thumser, für das Organisations-Team


Einladungen

St. Martin in

Hohenlinden

Martins-Umzug

Sonntag, 11.11.2012

18.00 Uhr

mit Laterne an der

kleinen Kirche

Mariä Heimsuchung

Gans-Essen

19.00 Uhr

Gasthof „Zur Post“

Hauptstr. 6

Hohenlinden

Wenn ich an St. Martin denke, fallen mir uralte Kindheitserinnerungen

ein: Laternenumzug in meinem kleinen Geburtsort im

hohen Norden. Beim Umzug wurden die einschlägigen Lieder

gesungen und an den Häusern um eine „milde Gabe“ gebeten.

Alles das unter dem Namen „Mattengauen“ (Martini-Gehen).

Jedenfalls für die Kinder immer interessant und spannend damals.

Heute vielleicht auch noch immer. Wir wollen beim traditionellen

Martinsgansessen dieses Jahr am 11. 11. an diese alte Tradition

auch anknüpfen: Wer mag, komme um 18.00 Uhr an die kleine

Hohenlindener Kirche. Mit (hoffentlich kerzenbetriebener) Laterne.

Und Liedideen. Und Sangeslust. Wir werden zum Schlachtendenkmal

ziehen und von dort wieder retour, so dass wir um 19.00 Uhr

am Gasthof „Zur Post“ rechtzeitig da sind. Denn dort werden

sie für die Besteller (bitte bei Frau Rohrbach anmelden, Telefon

08124 910328) gebraten: die Gänse, die dann gemeinsam verzehrt

werden. Herzliche Einladung!

Hartmut Thumser, Pfarrer für Hohenlinden und Kirchseeon

PS: beide Teile – Martinsumzug und Gänseessen – kann man

verbinden, man muss es aber nicht.

Frauenfrühstück

jeweils um 9.00 Uhr

Gemeindehaus

Ebersberg

Donnerstag, 15.11.2012

Mittwoch, 12.12.2012

Freitag, 18.01.2013

Dienstag, 05.02.2013

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Frauen auf dem Thron - Caroline, die erste Königin Bayerns

Gestaltung: Ruth Halisch

Krippen und vorweihnachtliches Brauchtum

Gestaltung: Franz Kisters

Und wenn wir zusammenziehen? Senioren-Hausgemeinschaft

„SALWE“ (= Sozial u. Alternativ Leben u. Wohnen in Ebersberg)

Gestaltung: Doris August

Unser Nachbarland Frankreich

vorgestellt vom Partnerschaftskomitee Yssingeaux

Gestaltung:

Jutta Bethmann, Elfriede Brilmayer, Dr. Madeleine Oelmann


Einladungen

Kunst, Kultur

und Kirche

Sonntag, 18.11. 2012

17.00 Uhr

Johanneskirche

Kirchseeon

kkk – Kunst, Kultur und Kirche, eine Projekt-

Reihe, die sich zur Aufgabe gesetzt hat, mit

Benefizveranstaltungen Spendengelder zu

erzielen, die in die Finanzierung des neuen

Gemeindehauses Kirchseeon fließen.

Gitarrenensemble Corylus Avellana.

Corylus Avellana besteht aus vier ambitionierten klassischen

Gitarristinnen und Gitarristen im oberbayerischen Raum.

Das Ensemble wurde im Jahre 2006 gegründet und zählt Werke

von der Renaissance bis zur Moderne zu seinem Repertoire.

Bei Konzerten, Benefizveranstaltungen, Vernissagen und kirchlichen

Festen beweist das Quartett seine Vielseitigkeit und Freude

am gemeinsamen Musizieren, zum Beispiel mit Werken von Henry

Purcell, Johann Sebastian Bach, Claude Debussy, Gabriel Fauré

und anderen Komponisten. www.corylus-avellana.com

Lebensfreude -

Neuer Treff ab 60

Montags,

19.11. / 17.12. /

21.01. / 18.02.

15.00 Uhr

Gemeindehaus

Ebersberg

Fahrservice:

Sie sind nicht mehr gut

zu Fuß? Gerne holen wir

Sie ab und bringen Sie

auch wieder nach Hause.

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So neu ist unser Treff nun gar nicht mehr, denn wir treffen

uns seit April diesen Jahres an jedem 3. Montag im Monat von

15 - 17.00 Uhr in unserem Gemeindehaus in Ebersberg bei Kaffee,

Kuchen und interessanten Themen. U. a. haben wir schon das

Glück und die Lebensfreude in Literatur und Musik gesucht, haben

uns bei Spielen mit Spaß näher kennengelernt und mit beeindruckenden

Dias eine Reise in die Türkei unternommen.

Außerdem fand ein Ausflug zum Tegernsee statt, der für Wanderer

wie für Fußmüde etwas geboten hat.

Im Oktober haben wir erfahren, wie wir mit der richtigen

Ernährung weiter gesund und munter bleiben, bzw. wie wir Erkrankungen

vorbeugen können.

Sind Sie neugierig geworden? Dann freut sich unser Team, Sie

beim nächsten Treff begrüßen zu dürfen.

Am 19. November werden wir unser Lieblingsbuch vorstellen und

am 17. Dezember stimmt uns Pfarrer Ludwig auf Weihnachten ein.

Es gibt auch einen Fahrdienst, der Sie bequem abholt und auch

wieder heimbringt.

Weitere Infos bei Bärbel Körner, Tel. (08092) 23 02 911 oder

Rudolf Ruppert, Tel. (08092) 88 696.

Bärbel Körner für das Organisations-Team


Einladungen

Buß- und

Bettag

21.11.2012

Interkonfessionelles

Friedensgebet

19.00 Uhr

Johanneskirche

Kirchseeon

Am Buß– und Bettag darf ich wieder in die Johanneskirche zum

Interkonfessionellen Friedensgebet einladen.

Zum 11. Mal werden Vertreter der großen Weltreligionen:

Judentum, Islam, Christentum und Buddhismus mit Pfarrer

Hartmut Thumser in Lesung, Gesang und Meditation in würdevoller

Gleichheit für den Frieden beten.

Alle diese Religionen begreifen den Menschen als endliches Geschöpf

eines unendlichen Gottes. Dies gibt uns Menschen die

Würde, aber auch den Auftrag, den Mitmenschen, gleich welcher

Religion oder Herkunft, zu achten, und verbietet jegliche Gewalt

an Gottes Schöpfung.

Ihr Kommen haben schon zugesagt die Liberale jüdische Gemeinde

München, die Vietnamesische Buddhistische Gemeinde Kirchseeon,

die Türkische islamische Gemeinde Kirchseeon und die

Kroatischen Franziskanerinnen vom Marienheim Glonn.

Dank der Offenheit von Herrn Pfarrer Hartmut Thumser ist das

Interkonfessionelle Friedensgebet zu einer festen Einrichtung im

Landkreis geworden. Es gibt keine Alternative für unser gemeinsames

Bemühen um Frieden über alle religiösen Gegensätze hinweg.

Dr. Wilfried Seidelmann,

Organisator des Interkonfessionellen Friedensgebetes

Ökumenischer

Gottesdienst

anschließend

Gesprächsrunde

19.00 Uhr

Heilig-Geist-Kirche

Ebersberg

Zugegeben: Buß- und Bettag - das klingt nach „schwerer Kost“.

Doch wenn man den Sinn des Tages neu interpretiert, kann es

eine Einladung sein, sich Rückenstärkung zu holen. Denn Gott will

nicht, dass wir auf den Knien rutschen, Gott will auch nicht, dass

wir in die Knie gehen unter fremden und selbstauferlegten Lasten

und Bindungen, unser aufrechter Gang ist gefragt.

Wir feiern den Gottesdienst in

ökumenischer Verbundenheit mit

der katholischen Pfarrgemeinde.

Die Predigt hält Dekan Josef

Riedel. Im Anschluss an den

Gottesdienst laden wir Sie

herzlich zu einer Gesprächsrunde

ins Gemeindehaus ein.

Wolfgang Ludwig, Pfarrer

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Einladungen / Gemeindeleben

Frauen im

Gemeindehaus

22.11. / 19.12. / 31.01.

20.00 Uhr

Gemeindehaus

Kirchseeon

Dieses neue Angebot fand bereits an drei Abenden regen Anklang

und gute Resonanz. Darüber freuen wir, die Organisatorinnen

Dorothee Deschner und Uta Schmechta, uns sehr.

Themen der ersten Treffen: Meditation „Spuren in meinem Leben“,

„BibelTeilen“ mit dem „Bergpsalm“ 121 sowie „Bibliolog“.

Bei dieser neuen Methode „Bibliolog“ machten wir uns auf die

Reise zu und mit zwei Schwestern aus dem Neuen Testament,

zwei sehr unterschiedlichen Schwestern, Maria und Martha.

Wir fühlten uns ein in die Gedankenwelt dieser biblischen Frauenpersönlichkeiten,

indem wir beim Lesen der Geschichte immer

wieder Station machten, um die eine oder andere von ihnen zu

befragen nach ihren Gefühlen beim Besuch Jesu. Dabei konnte jede

der Teilnehmerinnen ins Gespräch einsteigen und Maria, Martha,

den Nachbarn oder auch der Küche der Martha ihre Stimme

geben.

Der Kreis „Frauen im Gemeindehaus“ ist offen und jeder der

Abende eine in sich geschlossene thematische Einheit.

Die nächsten Abende:

22.11.: „Loslassen – Tage in Moll – das sensible Thema Abschied“

19.12.: Advent anders – der Kalender „der andere Advent“ vom

nordelbischen Amt für Öffentlichkeitsarbeit hat seit über

10 Jahren an Ausstrahlung gewonnen – wir machen uns

auf eine Entdeckungsreise mit Klängen und Texten.

31.01. „Quellen meiner Kraft – was trägt mich – was sind meine

Quellen“ – dazu laden wir ein, dass Sie als Teilnehmerinnen

ein Symbol mitbringen, das Ihnen Kraft, Halt und Orientierung

schenkt im Alltag und auch in Krisensituationen.

Wir treffen uns jeweils um 20 Uhr im „Baumzimmer“ des

Gemeindehauses.

Auf die nächsten Treffen freuen sich

Dorothee Deschner und Pfarrerin Uta Schmechta

Musiker gesucht

Wer hat Lust eine Rentnerkombo zu gründen?

Gitarre sucht Gleichgesinnte, Keyboarder (Klavier), Schlagzeug,

Bass, Sax, Gesang, für leichte Unterhaltungsmusik, Evergreens,

etc. Spaß und Geselligkeit stehen im Vordergrund!

Übungsraum vorhanden, bitte meldet Euch bei :

preiwolf@web.de oder Tel.: (08092) 21465.

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Einladungen für Kinder

Kindergruppe

für

5- bis 11-Jährige

Die Kindergruppe ist wieder da!

Wie auch in den vergangen Jahren, bietet die evangelische Jugend

wieder jeden Donnerstag von 16.30 -18.00 Uhr einen Spielenachmittag

für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren.

Es werden viele NEUE Spiele gespielt und gebastelt.

Schaut einfach mal vorbei. Wir freuen uns auf euch.

Eure EJ (= evangelische Jugend)

Kindergottesdienst

in Kirchseeon

Das neue Gemeindehaus bietet viel Platz!

Endlich kann wieder der Kindergottesdienst parallel zum Hauptgottesdienst

stattfinden! Die Premiere wurde bereits mit vielen

Kindern am 7. Oktober gefeiert (siehe Foto).

Nun laden wir alle Kinder zu den weiteren Kindergottesdiensten

ein: am 11. November und am 24. Februar. Dazwischen finden

noch einige Familiengottesdienste sowie „Advent im Wald“

(siehe S. 16) für Kinder statt. Genaue Termine entnehmen Sie bitte

dem Gottesdienstplan (grünes Einlegeblatt).

in Ebersberg

In Ebersberg findet jeden 1. und 3. Sonntag im Monat der Kindergottesdienst

statt (außer in den Ferien). Wir beginnen gemeinsam

mit den Erwachsenen in der Heilig-Geist-Kirche. Nach dem ersten

Lied dürfen die Kinder in den Kindergottesdienst gehen. Dabei

wird für die Kindergartenkinder und die Schulkinder jeweils ein

eigener Gottesdienst angeboten.

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Einladungen für Kinder

Advent im Wald

Samstag,

1. Dezember 2012

Uhrzeit stand bei Drucklegung

noch nicht fest.

Treffpunkt: Nonnenplatz

Kirchseeon

Wir feiern ökumenisch!

Lichter tanzen zwischen den Baumstämmen. Zu jedem Licht

gehören Familien – mit Kinderwägen, mit kleinen Kindern an der

Hand. Der Weg der Waldweihnacht im Kirchseeoner Forst ist

bereits eine liebgewordene Tradition und auch dieses Jahr werden

sich Kinder und Erwachsene auf den Weg machen.

Am Samstag, den 1.12.2012 findet unsere ökumenische Feier zum

Beginn des Advents mit Liedern und Lichtern statt. Alle Familien,

ob katholisch oder evangelisch, sind dazu herzlich eingeladen!

Treffpunkt ist wieder am späteren Nachmittag am Nonnenplatz

in Kirchseeon. Die genaue Uhrzeit geben wir auf den Plakaten

bekannt. Von dort aus laufen wir – mit einigen Zwischenstationen,

die uns auf die Geschichte von Weihnachten einstimmen – hinein

in den Wald zur großen Brotzeitwiese des Kindergartens „Zauberwald“.

Dort lassen wir mit Gebeten, Liedern und Texten den

Advents spaziergang stimmungsvoll ausklingen.

Für den Spaziergang bitte Laternen oder Taschenlampen mitbringen.

Bei starkem Regen muss die Veranstaltung leider ausfallen.

Monika Rose, für das Organisations-Team

Krippenspiel

in Ebersberg

in Kirchseeon

16 |

Auch dieses Jahr soll an Heiligabend in Ebersberg (15.00 Uhr)

wieder ein Krippenspiel von Kindern für Kinder zur Aufführung

kommen. Es ist ein Krippenspiel von Gudrun Pausewang und dafür

werden folgende Mitspieler gesucht:

• drei Sterne • eine Sternschnuppe

• zwei Engel • drei Hirten

• Maria • Josef • drei Könige

• Kinder für den Sternen-Chor (gemeinsamer Sprechgesang).

Die Texte sind nicht schwer und gut geeignet für die jüngeren

Kinder. Alles reimt sich und ist relativ leicht zu lernen.

Wir gehen davon aus, dass 5- bis 13-Jährige Spaß dran haben,

mitzuspielen.

Geplant sind ca. 4 – 5 Proben. Los gehen soll es nach den Herbstferien.

Regie führt Pfarrer Wolfgang Ludwig.

Bei Interesse melden Sie Ihr Kind / Ihre Kinder bitte im Pfarramt,

Tel. (08092) 20 402, an.

Auch in der Johanneskirche wird es an Heilig Abend ein Krippenspiel

geben. Aufführungen sind hier um 15.00 und 16.30 Uhr.

Näheres stand bei Drucklegung noch nicht fest.


Einladungen

1. Advent

Sonntag, 2.12.2012

9.30 Uhr

Johanneskirche

Kirchseeon

Bandgottesdienst am 1. Advent in Kirchseeon

Lang hat es gedauert bis das neue Gemeindehaus fertig war.

Nun hat auch der Bandgottesdienst wieder seinen originalen Ort

wiedergewonnen! Wie gewohnt wird die Band REHBACH den

Gottesdienst für Jung und Alt gestalten mit rockigen Vor- und

Nachspielen, vor allem aber mit bandtauglichen Advents-Liedern

und -Chorälen. Herzliche Einladung an alle, die diesen etwas

anderen Gottesdienst lieben und brauchen!

Hartmut Thumser, Pfarrer und Gitarrist

Sonntag, 2.12.2012

10.30 Uhr

Heilig-Geist-Kirche

Ebersberg

Eröffnung der 54. Aktion Brot für die Welt

sowie Jubiläumsfeier „10 Jahre Ebersberger Tafel“

Im Gottesdienst wird die Aktion Brot für

die Welt im Mittelpunkt stehen. Nach dem

Gottesdienst gibt es Mittagessen und daran

schließt sich die Jubiläumsfeier für die

Ebersberger Tafel (mit Grußworten u. a.

vom Bürgermeister) sowie musikalischen

Darbietungen an. Zum Abschluss gibt es

Kaffee und Kuchen und Zeit für Gespräche.

Adventssingen

in der

Johanneskirche

Sonntag, 09.12.2012

17.00 Uhr

Johanneskirche

Kirchseeon

Wir laden Sie ein zu einem Benefizkonzert zugunsten des

Kirchseeoner Gemeindehauses.

Am 2. Advent wollen wir Sie ab 17.00 Uhr wieder mit Musik und

Texten auf die besinnliche Zeit einstimmen.

Für Sie zu Gast sind

• Blockflötenquintett „I flauti dolci“

• Steinseer Feiertagsmusik

• Posaunenquartett Ebersberg

• Projektchor Kirchseeon

Die Initiatorin Ruthild Hoffmann freut sich auf zahlreiche Zuhörer.

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Einladungen

3. Advent

Sonntag, 16.12.2012

9.00 Uhr

Kirche

Mariä Heimsuchung

Hohenlinden

Adventsgottesdienst mit der „Hohenlind´ner Blechblas´n“

Hohenlinden ist immer für eine Überraschung gut! So geschah es,

dass mich irgendwann dieses Jahr Tom Riedl aus Hohenlinden um

evangelische Posaunenchoralbücher bat (an dieser Stelle DANK

für die Schützenhilfe unseres Posaunenchors in Ebersberg!).

Ich wusste wohl, dass der Herr Riedl blasmusikalisch beschlagen

ist und mit seinen Mitstreitern entsprechende Musik macht.

Dass uns nun aber ein Gottesdienst von der Hohenlind´ner

Blechblas´n gestaltet wird, hat mich wirklich umgehauen!

Tom Riedl fragte, ob sowas möglich wäre und ich habe natürlich

mit Freuden JA gesagt! Freuen wir uns auf einen gut besuchten

Adventsgottesdienst am 16.12. um 9.00 Uhr in der kleinen, aber

feinen Kirche in Hohenlinden! Gewiss eine Premiere der besonderen

Art!

Und ich sage jetzt schon DANKE Tom,

Dir und Deinen musikalischen Kollegen!

Hartmut Thumser, Pfarrer für Hohenlinden und Kirchseeon

Sonntag, 16.12.2012

17.00 Uhr

Gemeindehaus

Ebersberg

Festliche Musik mit "accordeonissimo", dem Akkordeonorchester

Poing und der evangelischen Kantorei Ebersberg

Am 3. Advent um 17.00 Uhr ist es nun allen möglich im Gemeindehaus

unsere neue Kombination Akkordeonorchester plus Chor

zu hören, nachdem im Frühjahr nur die Konfirmationsgemeinde

diese Musik erleben konnte. Das Programm beinhaltet Musik von

Bach über Rossini, Grieg und Piazzolla bis zu Liedern aus Sister

Act. Kommen Sie und lassen Sie sich überraschen, wie gut die

Klangfarben von Akkordeon und Singstimmen zusammenpassen!

Monika Sauer, Leiterin Kantorei Ebersberg

Akkordeonorchester

Poing und

Kantorei Ebersberg:

Aufführung 2011 in Poing

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Einladungen

Waldweihnacht

der Evang. Jugend

Sonntag, 23.12.2012

18.00 Uhr

Gemeindehaus

Ebersberg

Heiliger Abend

23 Uhr

Kirchseeon

Montag, 24.12.2012

23.00 Uhr

Johanneskirche

Kirchseeon

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Liebe Gemeindemitglieder,

auch dieses Jahr lädt die evangelische Jugend Ebersberg herzlich

zur traditionellen Waldweihnacht ein. Was das ist? Ein schöner

Abend kurz vor dem Heiligen! Dieser findet am 23. Dezember rund

um die Ebersberger Weiherkette statt. Dazu treffen wir uns um

18.00 Uhr vor dem evangelischen Gemeindehaus und beginnen

dann unseren Nachtspaziergang. Auf unserem Weg durch Wald

und Wiese halten wir für euch einen Gottesdienst, Stück für

Stück, in winterlicher Kulisse. Anschließend ist noch jeder eingeladen,

sich im Gemeindehaus aufzuwärmen, mit kulinarischen

Leckerbissen der Saison zu stärken oder einfach nur nette

Menschen zu treffen.

Selbstverständlich sind alle, alt und jung, Nachbargemeinden,

Menschen anderer Konfessionen oder auch ganz ohne solche

herzlich willkommen!

Wir freuen uns über zahlreiche Gäste und wünschen eine schöne

Vorweihnachtszeit,

Eure evangelische Jugend

Dass der Heilige Abend in der Kirche so seine eigene Dynamik hat,

ist bei allen Nutzern der Gottesdienstangebote bekannt. Das Geschehen

ist meist vielfältig und bunt gestaltet. Eine Sache aber

wurde meines Wissens noch nie so explizit probiert:

das Singen von passenden Liedern unter´m Baum. Damit werden

wir es mit den Interessierten dieses Jahr einmal versuchen. Ich

bringe meine Gitarre mit und wir setzen uns vor den Baum – nicht

weit weg von der aufgebauten Krippe u- nd singen. Predigt entfällt

– die Liedtexte bringen auf ihre Art genug Gedanken ein.

Herzliche Einladung an alle sangesfreudigen Menschen!

Hartmut Thumser, Pfarrer


Einladungen

Neujahrsgottesdienste

Zur Begrüßung des neuen Jahres wird unsere Organistin Monika

Sauer im Gottesdienst um 17.00 Uhr im Gemeindehaus in Ebersberg

eine Klavier-Sonate von Mozart spielen, und zwar die Sonate

D-Dur, KV 576, die letzte Sonate, die Mozart geschrieben hat.

In Kirchseeon findet der Neujahrsgottesdienst mit Abendmahl um

18.00 Uhr in der Johanneskirche statt.

Neujahrsempfang

Sonntag, 06.01.2013

10.30 Gottesdienst

11.30 Neujahrsempfang

Ebersberg

Am 6. Januar 2013 lädt der Förderverein

die ganze Gemeinde wieder

zum Neujahrsempfang ein. Auch

B ürgermeister Brilmayer hat sein

Erscheinen zugesagt. Bei einem

Gläschen Sekt und leckeren Häppchen

wollen wir auf das neue Jahr anstoßen. Voraussichtlich ist

die Renovierung des Portals der Ebersberger Heilig-Geist-Kirche

dann abgeschlossen. Dies war nur dadurch möglich, dass ein

Restbetrag vorfinanziert wurde, der noch zurückzuzahlen ist.

Wir bitten Sie also weiterhin um Ihre Spende für das Portal.

Der Erlös des Neujahrsempfangs kommt diesem Projekt zugute.

Doris August, für den Förderverein

Steinhöringer

Neujahrsempfang

Sonntag, 13.01.2013

18.00 Uhr

Saal des Betreuungszentrums

in Steinhöring

Liebe Gemeindeglieder,

jährlich lädt die evangelische Kirchengemeinde zum traditionellen

Neujahrsempfang nach Steinhöring.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Zeit hätten, gute Laune

mitbringen und wir uns bei unserem geselligen Abend in Steinhöring

treffen. Grußworte zum Neuen Jahr sprechen Bürgermeister

Alois Hofstetter, der neue katholische Pfarrer

Tavidar Jasura sowie Pfarrer Wolfgang Ludwig.

Die „Steinhöringer Blasmusik“ unter Leitung von Paul Niederhuber

sorgt für den festlich-musikalischen Rahmen.

Für Häppchen, Sekt und andere Getränke wird auch gesorgt sein.

In freudiger Erwartung

Anja Hüwel, Kirchenvorsteherin

20 |


Einladungen

Mitarbeiterdank

03.02.2013

Gemeindehaus

Kirchseeon

Alle in unserer Gemeinde ehrenamtlich Tätigen sind zusammen

mit ihren Familien herzlich eingeladen zu einer vergnüglichen

Zusammenkunft. Die Hauptamtlichen sagen DANKE für die

Unterstützung im vergangenen Jahr.

Im Anschluss an die Gottesdienste gibt es Stärkung für Körper

und Geist im Gemeindehaus in Kirchseeon. Zu Ihrer Unterhaltung

wird diesmal der Posaunenchor unter Leitung von Philipp Hasselt

spielen.

Ökumenische

Exerzitien

im Alltag

Das Thema der Exerzitien 2013 heißt:

Achtsam in der Gegenwart Gottes

Das neue Exerzitienmodell für die kommende Fastenzeit lädt ein,

den Weg der Achtsamkeit einzuüben, um sich der Gegenwart

Gottes immer mehr zu öffnen. Mit ganzem Herzen, ganzer Seele

und ganzer Kraft dem entgegenwartenden Gott entgegenlauschen

ist der Übungsweg dieser Exerzitien im Alltag.

Voraussichtliche Termine: 5 Mittwoche beginnend mit dem

Mittwoch nach Aschermittwoch (also vom 20. Februar bis

zum 20. März 2013). Anmeldeformulare liegen ab Januar in den

Gemeindehäusern aus.

Weltgebetstag

der Frauen

1. März 2013

2013 kommt der Weltgebetstag aus Frankreich. Mit unserem

Nachbarland verbindet uns über Grenzen hinweg viel. Das

Thema des Gottesdienstes wird durch ein Bibelzitat aus dem

Matthäusevangelium beschrieben:

Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen (Mt 25,35).

Der Gottesdienst ist ein Geschenk des Französischen Weltgebetstagskomitees,

in dem 12 Frauen sechs unterschiedlicher

Konfessionen mitarbeiten. Sie stammen aus verschiedenen

Regionen des Landes und aus unterschiedlichen Generationen. In

ihrem Gottesdienst machen sie die Bibelerzählung vom Jüngsten

Gericht zum Thema. Wie in dieser Erzählung, fordert auch ihr

Gottesdienst uns heraus, als Christinnen und Christen Farbe zu

bekennen: Wir können dafür sorgen, dass Menschen, die ihre Heimat

verlassen, in unseren Ländern Schutz, Gastfreundschaft, Solidarität

und ein neues Zuhause erfahren. Wir werden dazu aufgefordert,

uns zu fragen: Was kann jede und jeder von uns tun, um

bei uns eine Kultur des Willkommens zu schaffen?

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Gemeindeleben

Herzlich

willkommen!

Die neuen Konfirmanden stellen sich vor:

Hannah Achtert, Christopher Beekmann, Tobias Berberich, Anna Berghammer, Mario Berry, Laura Biber, Mirjam

Brunner, Sophie Dietrich, Daniel Egger, Stella Fink, Veera Fleischer, Michael Gerischer, Alexander Germeck,

Jonas Großmann, Nele Hahn, Hannes Hartman-Hilter, Claudia Heinzl, Jana Hoffmann, La Lena Hoffmann,

Sebastian Ilgner, Janike Katter, Joana Kießling, Chiara Kirchner, Erik Kleps, Daniel Kreuzer, Michael Kuhnert,

Laurenz Langer, Melina Lintner, Leo Lux, Michael Maschek, Annika Merz, Michelle Meyer, Simon Ohlberger,

Jessica Ring, Alexander Rothe, Veronika Schneider, Janis Sporrer, Emily Steinmaßl, Jennifer Stepanek, Johanna

Stocker, Hannah Strittmatter, Pauline Sulz, Simon Tewes, Corinna Tuchan, Tim Vogel, Celina Wagner, Marc

Wemmer, Franziska Wetzel, Sophia Willing, Florian Zuther, Sebastian Zwerenz

Neues aus der

Klinikseelsorge

Am 1. Advent wird unser Posaunenchor in der Eingangshalle der

Klinik Adventschoräle spielen.

Im Advent laden wir erstmals ein zum „anderen Advent“ mit

meditativen Elementen – am 7., 14. und 21. Dezember jeweils

um 15.00 Uhr in der Kapelle.

Ein Team aus Ehrenamtlichen und Pfarrern besucht Sie in der

Kreisklinik. Durch eine Umstellung des Computersystems in der

Klinik bekommen wir als Seelsorgeteam jedoch nicht immer alle

Information, die wir brauchen, um Sie angemessen seelsorgerisch

zu begleiten. Um uns zu signalisieren, wenn Ihnen ein Besuch guttun

würde, informieren Sie uns gerne über Ihre Angehörigen oder

das Pfarramt, Tel. (08092) 20 402. Auf Wunsch können wir für Sie

in einem der Aufenthaltsräume Ihrer Station ein Familienabendmahl

mit Angehörigen oder eine Krankensalbung gestalten.

Sprechen Sie mich an.

22 |

Pfarrerin Uta Schmechta, Klinikseelsorgerin


Gemeindeleben

Der neue

Kichenvorstand

Einführung

des neuen

Kirchenvorstands:

Sonntag, 09.12.2012

um 9.30 Uhr

Johanneskirche

Kirchseeon

sowie um 10.30 Uhr

Heilig-Geist-Kirche

Ebersberg

Verabschiedung

des bisherigen

Kirchenvorstands:

Sonntag, 18.11.2012

um 10.30 Uhr

Heilig-Geist-Kirche

Ebersberg

Botschaft des

„Alt-KV“

an den neuen

Kirchenvorstand

23 |

„Ich glaub. Ich wähl“ hieß am 21. Oktober in den bayerischen

evangelischen Kirchengemeinden der Aufruf zur Kirchenvorstandswahl.

544 Frauen und Männer aus unserer Gemeinde haben

nicht nur geglaubt, sondern auch gewählt und so dürfen wir

Ihnen das Wahlergebnis der Kirchenvorstandswahl 2012 in alphabetischer

Reihenfolge bekannt geben. Gewählt wurden:

Uschi Bittner, Martin Busch, Manuel Dasch, Heidrun Fietze,

Anja Hüwel, Dr. Bernd Krüger, Svenja Länger, Bernward Sauer.

Der Vertrauensausschuss dankt allen Wählerinnen und Wählern

für ihre Beteiligung an der Wahl. Ganz besonders danken wir den

Frauen und Männer, die bei dieser Wahl gesagt haben: „Ich glaub,

ich lass mich wählen“, für ihre Bereitschaft, in der Gemeinde mitzuarbeiten

und Verantwortung zu übernehmen! Wir freuen uns

mit den Gewählten, aber auch mit allen, die kandidiert haben, auf

eine gute Zusammenarbeit!

Am 8. November wird der neu gewählte Kirchenvorstand zusammen

mit Pfr. Thumser und Pfr. Ludwig die beiden Berufungen

vornehmen. Dem neuen Kirchenvorstand gehören dann 12 (8 gewählte,

2 berufene, 2 geborene = Pfarrer) stimmberechtigte Mitglieder

an.

Bitte merken Sie sich den Termin für die Einführung des neuen

Kirchenvorstandes im Gottesdienst am 9. Dezember (2. Advent)

sowohl in Kirchseeon als auch in Ebersberg vor. Der bisherige Kirchenvorstand

wird im Gottesdienst am 18. November in Ebersberg

verabschiedet.

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten am 18. 11. und 9. 12.!

Die Mitglieder des die Wahl durchführenden Vertrauensausschusses:

Jürgen Bergs, Martin Busch, Bettina Goldner, Anja Hüwel,

Martina Fink, Georg Schön und Wolfgang Ludwig

Das Redaktionsteam des Gemeindebriefes fragte vor der Wahl am

21. Oktober die Mitglieder des bisherigen Kirchenvorstandes nach

ihren Wünschen für das neugewählte Gremium.

Hier die erhaltenen Antworten:

René Dorfmann:

Es ist wichtig, für die anliegenden Entscheidungen einen klaren

Kopf für die Sache zu behalten. Sicherlich ist die eine oder andere

Sache mit persönlichen Dingen belegt, aber es lohnt sich die Frage

zu stellen: „Ist es hier notwendig, mich in Aufregung zu versetzen

- oder kann ich mich - um der Sache willen - in einer kooperativen

Meinungsfindung und Entscheidung einordnen?“.


Gemeindeleben

Botschaft des

„Alt-KV“

an den neuen

Kirchenvorstand

Fortsetzung von S. 23

Ich wünsche dem neugewählten Kirchenvorstand, er möge die anstehenden

Entscheidungen in richtiger Weise treffen und dabei

trotz aller Sachzwänge nicht den Spaß und die Kreativität in diesem

bunten Gremium verlieren. Denkt an Euren eigenen Sprengel,

verliert aber auch die gesamte Gemeinde nicht aus den Augen!

Dr. Bernd Krüger:

Was ich dem neuen KV wünsche?

Ganz in Anlehnung an ein vielleicht bekanntes Wort:

• den Mut, die erkannten wichtigen Dinge direkt und konkret angehen.

Ohne Vorbehalte und Vorurteile die - machmal auch

kontroversen - Positionen offen anschauen. Und dann - nach

nötigem Abwägen - ohne Zaudern mutig entscheiden und dies

auch pro-aktiv vertreten und kommunizieren.

• die Gelassenheit, vieles durchaus auch einmal vorbei ziehen

lassen. Den langen Atem haben … oder sich aneignen. Das „Aussitzen“

- zum richtigen Zeitpunkt und Thema - perfektionieren:

denn oft sieht es morgen schon so ganz anders aus als jetzt.

Und sich nicht zu wichtig nehmen, denn der KV kann nicht

Alles regeln.

• und die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.

Martina Fink:

Liebe neue KVler: Ich wünsche Euch eine ganz gute Zeit, viel Spaß

und Freude innerhalb des Kirchenvorstandes und mit allen anderen

Leuten innerhalb und außerhalb der Gemeinde. Denn das war

das Schönste auch für mich: Ihr arbeitet mit interessanten Menschen

in einer kooperativen Atmosphäre zusammen und lernt

viele, wirklich nette Gemeindeglieder kennen.

24 |

Anja Hüwel:

Ich wünsche dem neuen KV:

• viel Zeit – um die richtigen Entscheidungen im richtigen Moment

zu tätigen

• viel Energie – um die Wichtigkeit der Dinge in die richtigen Bahnen

zu lenken

• viel Mundwerk – um sich verbal konstruktiv mit der Themenvielfalt

auseinanderzusetzen

• viel Spaß – um die zwischenmenschlichen Kontakte in aller Vielfalt,

Buntheit und Gegensätzlichkeit genießen zu können

• viel Gottes Segen – um sich zu jeder Zeit auf der rechten Straße

unseres Glaubens zu bewegen.


Gemeindeleben

Martin Busch:

Nach meinen Erfahrungen aus 12 Jahren Kirchenvorstandsarbeit

wünsche ich dem neuen KV, dass auch er sich als Verantwortung

tragendes Gremium der Gesamtgemeinde versteht. Nur durch das

vertrauensvolle Zusammenwirken aller KV-Mitglieder kann das

breite Aufgabenspektrum bewältigt werden. Der Kirchenvorstand

setzt sich – anders als ein politisches Gremium - nicht aus Fraktionen

zusammen. Er ist besetzt mit engagierten Gemeindegliedern,

die für alle vier Teile unserer Gemeinde gleichermaßen verantwortlich

zeichnen. Dies konnte und kann gut gelingen, wenn die

Sprengelzugehörigkeit nicht das Bestimmende ist. Auch der neue

KV wird nicht allen Wünschen der Gemeindeglieder gerecht werden

können. Zu vielfältig sind die Erwartungen, und es gilt, immer

wieder neu Prioritäten zu setzen. Für viele Vorhaben braucht es

Geduld. Selten gelingt Großes in so kurzer Zeit wie der Gemeindehausbau

in Kirchseeon. Für die Mitarbeit im KV habe ich Konsensfähigkeit

als etwas sehr Wichtiges erfahren. Nicht alles, was nach

intensiven und teils auch kontroversen Beratungen beschlossen

wurde, musste meiner persönlichen Meinung entsprechen.

Dennoch konnte ich eine Mehrheitsentscheidung des Gremiums

mittragen und nach außen vertreten. Ich wünsche dem neuen KV

für seine Arbeit, für alle seine Beratungen und Beschlüsse Gottes

Segen.

25 |

Bernward Sauer:

Sechs Jahre Mitarbeit im KV und als Vertrauensmann waren lehrreich

und gaben mir viele Einblicke in das Leben der Kirchengemeinde.

Es ist eine Fülle von Aufgaben und eine Menge von

aktiven Menschen, die sich engagieren. Alle KV Mitglieder hatten

vielfältige Aufgaben übernommen, manches musste kurzfristig

organisiert werden. Ich hielt vor allem den Kontakt zum Pfarrerteam

und bereitete die KV-Sitzungen mit vor. Außerdem fühlte ich

mich mit verantwortlich für die geistliche und theologische Entwicklung

der Gemeinde, soweit sie nachgefragt wurde. Dass aber

im KV auch Finanzfragen und Bausachen oft Thema war, zeigt

das neue Gemeindehaus in Kirchseeon. Diese Themen werden

sicher auch in der neuen Wahlperiode wieder eine Rolle spielen.

Hoffentlich überdecken sie nicht alle Überlegungen, für die der KV

als geistliches Leitungsgremium der Gemeinde verantwortlich ist.

Dem neu gewählten KV wünsche ich Kraft und Durchhaltevermögen

für die kommenden Jahre und viel HeiligGeist!


Gemeindeleben

Heinz Seeber –

eine grafische

Retrospektive

Ausstellung im

Rathaus und in der

Heilig-Geist-Kirche

Ebersberg

noch bis zum

28.11.2012

Heinz Seeber

Grafiker, Zeichner, Maler, Stuckateur, Restaurator

* 06.11.1930 in München; † 17.02.1998 in Visogliano/Norditalien.

1953 Studium an der Grafischen Akademie in München.

Von 1963 – 1989 Lehrer an der Volkshochschule München.

Seeber förderte über viele Jahre junge Talente in ihrer künstlerischen

Entwicklung. 1964 trat der diplomierte Kunst und Werbegrafiker

der „Deutschen Gesellschaft für Christliche Kunst“ bei,

1966 der Gruppe „Lenz“. Er erhielt den Zuschlag zur Restaurierung

des Würzburger Doms.

Er setzte auch als Maler seiner christlich-philosophischen und

profanen Thematik gerne einen mythologischen Hintergrund

entgegen. Der Künstler setzte sich intensiv mit biblischen Themen

auseinander und schuf dann eigenwillige und eigenständige

Arbeiten, die frei von modernen Klischees sind und Mut zur Gegenständlichkeit

zeigen. Sein Hauptthema war das Alte Testament,

im Neuen Testament bevorzugt die Offenbarung des Johannes.

Eine klare Zuordnung Seebers zu einer spezifischen Kunstrichtung

ist nicht einfach. Am ehesten zeigen seine Werke eine klare Tendenz

zum deutschen Expressionismus. Seine Grafiken und Bilder

sind das Ergebnis einer tiefen persönlichen Auseinandersetzung

mit umstrittenen Themen der Weltliteratur und des Glaubens.

Einerseits gehen Heinz Seebers Werke unter die Haut, erschrecken,

rütteln auf, andererseits trösten und ermutigen sie auch.

Sein sakral-expressionistisches Werk findet bis heute rege Nachfrage.

Ausstellungen im In- und Ausland machten ihn berühmt.

Ab 1975 lebte und arbeitete Seeber mit seiner Lebensgefährtin in

Duino bei Triest. Er starb unerwartet mit 67 Jahren im Garten von

Sistiana. Triest trauerte. Hohe Würdenträger nahmen an seinem

Grab Abschied, italienische und deutsche Künstlerfreunde setzten

ihm ein steinernes Denkmal.

Die Verbindung Ebersbergs zum Künstler entstand schon vor

ca. 50 Jahren, als der damalige Pfarrer und heutige Dekan i. R.,

Hans-Dieter Strack, die Bekanntschaft des Künstlers machte und

von ihm die vier Farbdrucke Die Vier Evangelisten und den

Schwarz-Weiß-Druck Der Anklopfer akquirierte. Seither schmücken

diese die Wände der Heilig-Geist-Kirche in Ebersberg. Auf

Staffeleien neben dem Altar werden zwei weitere Drucke Seebers

bis 28. November präsentiert.

26 |


Gemeindeleben

„Der Erlöser“ von

Heinz Seeber

10 Jahre

Ebersberger Tafel

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Aktuell wird in Kooperation mit der Galerie Chlodwig

Selmer im Rathaus Ebersberg unter dem Titel

Heinz Seeber – eine grafische Retrospektive

ein Querschnitt mit 25 Grafiken des großen Grafikers

gezeigt. Neben Seebers Linolschnitten ergänzen Radierungen

das Schaffensspektrum des Künstlers. Aus

all seinen umfangreichen Zyklen, wie Paul Claudels

„Der seidene Schuh“ oder dem „Totentanz“, werden

Arbeiten ausgestellt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen

zur Ausstellung im Rathaus und über Besuche in der

Heilig-Geist-Kirche. Besichtigung in der Heilig-Geist-

Kirche: sonntags 10.00 – 12.30 Uhr (Gottesdienst

10.30 – 11.30 Uhr), Öffnungszeiten Rathaus: Mo – Do,

8 – 17 Uhr, Fr 8 – 12 Uhr und nach Vereinbarung mit

Antje Berberich, Tel. (08092) 20 617.

Antje Berberich, Stadtarchiv / Galerie im Rathaus, Ebersberg

„Brauchen wir Ebersberger so was überhaupt?“ „Die Sozialhilfeund

Hartz IV-Empfänger sollten doch arbeiten, nicht so faul sein,

nicht so viel trinken und rauchen …“ „Arme gibt es doch nur in

Afrika oder Asien, ganz weit weg …“ „… und außerdem schmeißen

diese Personen so viel weg, tragen aber riesige Taschen von der

Tafel weg, wofür ein Normalbürger schwer arbeiten muss!“

Das alles hört man reihum. Armut ist vielschichtig. Körperliche,

psychische Erkrankung, Arbeitslosigkeit, Erwerbstätigkeit im

Niedriglohnbereich, familiäre Schicksale – es gibt viele Ursachen.

Wie schnell kann Jede/r in so eine Notsituation geraten - wie

schnell wird dann geurteilt, verurteilt. Viele trachten nach Geld

und Wohlstand, die Menschlichkeit geht dabei oft verloren. Allen

Kritikern ist es frei gestellt, einmal mitzuhelfen bei der Tafel oder

einer anderen sozialen Einrichtung. Er oder sie wird dann vielleicht

die eigene Meinung ändern und sich nur wünschen, nie selbst in

so eine Lebenslage zu kommen. Und wird bestätigen, was bei der

Gründung der „Ebersberger Tafel“ vor 10 Jahren Pfarrer Ludwig

sagte „Wenn es noch keine Tafel gäbe, müsste man sie erfinden.“

Dass die Tafel in Ebersberg überhaupt möglich wurde, verdanken

wir u. a. dem Diakonischen Werk, das die Trägerschaft übernommen

hat und der evang. Kirchengemeinde, die uns die Räume zur

Verfügung stellte. Der Anfang war mit einigen Fragen versehen:

Fortsetzung auf S. 28


Gemeindeleben

10 Jahre

Ebersberger Tafel

Fortsetzung von S. 27

Das „Ausgabe-Team“

der Ebersberger Tafel

Ansprechpartnerin

für die Ebersberger

Tafel / Diakonisches

Werk: Waltraud

Stückle-Mayrhofer,

(08092) 87327

28 |

Die Abholung und Entsorgung der Lebensmittel musste geklärt

werden – dabei wurden wir von unserem Schirmherrn, Bürgermeister

Brilmayer, und der Stadt Ebersberg unterstützt. Wie kommen wir

mit unserem Projekt an mögliche Kunden heran? – das Sozialamt

half. 14 Frauen und 4 Männer sind ehrenamtlich bei der Ebersberger

Tafel beschäftigt, mittwochs zum Einsammeln und Sortieren der

Ware und am Ausgabe-Donnerstag von 9 bis 12 Uhr. Die fleißigen

Helfer arbeiten viel, z.B. die, die Ware von Lebensmittelhändlern mit

dem eigenen Auto holen. Man kann sich vorstellen, was das heißt,

ein Auto mit Kisten voller Obst und Gemüse zu beladen, aus denen

manchmal schon der Saft zerquetschter Tomaten tropft. Oder die

Kisten in die Kellerräume zu schleppen! Dort werden alle Lebensmittel

sortiert und in Regale verteilt, Brote gestrichen, Kuchen aufgeschnitten,

Kaffee und Tee gekocht und der Tisch gedeckt.

Dann kommt „die Ziehung der Zahlen am Donnerstag“! Wer

kann als Erster seine Ware abholen? Einen Euro pro Haushalt

zahlen die Kunden, dann wird das Sortiment begutachtet.

Für jeden ist etwas dabei, es werden Rezepte und Tipps ausgetauscht,

was man mit der vorhandenen Ware machen

kann. Danach setzen sich die meisten noch an den Tisch,

essen gemeinsam, erzählen, bieten sich Hilfe an. Sie sind

unter sich, fühlen sich verstanden und angenommen.

Dank den treuen Bienen, die über Jahre treu bei der Tafel

mitarbeiten! Dank den Spendern, die einen Tag pro Woche

ihre überfälligen Lebensmittel nicht wegwerfen, sondern

der Tafel geben. Dank den privaten Spendern, die mit einer

Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft Lebensmittel und Geld schenken,

zum Teil größere Beträge. Wunderbar, dass es sie gibt! Dank den

beiden Kirchengemeinden für die vielfältige Unterstützung.

Dank an Waltraud Stückle-Mayrhofer, die im Rahmen der Diakonie

dieses Projekt seit Anfang an begleitet!

Die Ebersberger Tafel versucht zusätzlich zu den wöchentlichen

Lebens-Mitteln den Menschen auch Gemeinschaftserlebnisse für‘s

seelische Wohl anzubieten, etwas Menschlichkeit und Freude in ihr

Leben zu bringen. Ein Grillfest wird veranstaltet, Eisessen (bei dem

Kinder sagen, sie wären noch nie in ihrem Leben in der Eisdiele gewesen),

ein Zirkusbesuch, Leberkäs und Brezen beim Tafel-Oktoberfest.

Ein Highlight ist jedes Jahr die Nikolausfeier.

Bleiben SIE uns auch in den kommenden Jahren treu! Denn:

„Es gibt überall solche … und solche … – unter Reichen und Armen“

Hildegard Bauer, seit Gründung der Tafel ehrenamtliche Mitarbeiterin


Nachruf

Johann Christoph

Ottow, Architekt

der Heilig-Geist-

Kirche ist im

90. Lebensjahr

verstorben.

Prof.

Johann Christoph Ottow

* 24.12.1922

† 29.08.2012

verfasst von

Pfarrer Wolfgang Ludwig

29 |

Prof. Johann Christoph Ottow, der zusammen mit Architekt

Helmut v. Werz (1912 – 1990), die Heilig-Geist-Kirche Ebersberg

entwarf, ist am 29. August in Niederpöcking gestorben.

Am 05.09. wurde er auf dem Waldfriedhof Starnberg beigesetzt.

Johann Ottow wurde am 24.12.1922 in Greifswald geboren.

Zusammen mit Helmut v. Werz gründete er 1952 eine Partnerschaft,

deren Œuvre Beachtung in der Fachwelt fand und

1973 zu Ottows Berufung an die TUM führte. »Einführung

in das Entwerfen« lautete zunächst die Beauftragung seines

Lehrstuhls. 1975 beschloss die Architekturfakultät, sein

Lehrgebiet um den Krankenhausbau zu erweitern. Von

1980 – 1982 war Ottow Dekan an der Architekturfakultät.

1969 bekam er den Förderpreis Architektur der Landeshauptstadt

München. Ottows Lebenswerk als Architekt hat

die TU München 1998 mit einer Ausstellung gewürdigt.

Neben seiner Tätigkeit als Hochschullehrer und Architekt

setzt sich Ottow zuerst im Bund Deutscher Architekten

(BDA), dann in der Bayerischen Architektenkammer intensiv für

die Belange seiner Kollegen ein. Als Vorsitzender des Landeswettbewerbsausschusses

trägt er er zwischen 1971 und 1973

wesentlich zur Baukultur in Deutschland bei.

Der Lutheraner Ottow beschäftigte sich intensiv mit sakraler

Architektur und ihren theologischen Aussageformen. Innerhalb

eines Zeitraum von etwa fünf Jahren entstanden vier Kirchen:

Heilig-Geist-Kirche Ebersberg (Einweihung 13.7.1958), Offenbarungskirche

München (1960-1961), Nazarethkirche München

(1961-1962), Evangeliumskirche München (1962-1963).

2008, zum 50-jährigen Jubiläum der Heilig-Geist-Kirche, konnte

Prof. Ottow dabei sein und sprach im Gottesdienst ein bewegendes

Grußwort, bei dem er den theologischen Kerngedanken des

Entwurfs der Heilig-Geist-Kirche verdeutlichte: Christus kommt,

symbolisiert durch das Licht von oben, durch den Heiligen Geist

zu den Menschen und wird zum Lebensmittel in Gestalt von Brot

und Wein. Die Gemeinde nimmt am Ausgang – dort steht der

Taufstein – die Taufe mit in die Welt. Über dem Altar und den

Dachfenstern verkünden Glocken und Posaunenengel die frohe

Botschaft von der Ankunft Gottes in der Welt. Ottow riet der

Gemeinde und dem Kirchenvorstand, von dieser mit Hilfe der Architektur

ausgedrückten klaren Botschaft, nicht durch unnötigen

Zierrat und Schmuck abzulenken. Zugleich freute er sich darüber,

dass die Kirche Platz bietet für Kunstobjekte, die die Christusbotschaft

je auf ihre Weise verdeutlichen.


Aus den Kindergärten

Tag der

Offenen Tür

2. Februar 2013

Wenn nach den Feiertagen um die Jahreswende alles wieder in

ruhigen Bahnen läuft und das neue Jahr erst wenige Wochen alt

ist, dann ist es soweit: Der Kindergarten Die Arche öffnet seine

Türen für Groß und Klein.

Interessierte Eltern mit ihren Kindern genießen an diesem Tag

unsere volle Aufmerksamkeit und haben die Möglichkeit, sowohl

die Räumlichkeiten zu besichtigen als auch das pädagogische

Personal der Arche kennen zu lernen. Von 11.00 bis 15.00 Uhr

heißen wir alle willkommen, die sich bei uns umschauen möchten.

In den Gruppenräumen stehen die jeweiligen Erzieherinnen zur

Verfügung und beantworten gerne die Fragen der Eltern oder

erzählen von den Möglichkeiten bzw. Schwerpunkten, die der

Raum den Kindern zum Spielen bietet. In der Werkstatt werden

kleine Bastelaktionen angeboten und in der Turnhalle darf die

große Schaukel ausprobiert werden.

Bei einer persönlichen Führung durch das Haus haben Eltern die

Möglichkeit, ganz individuelle Fragen zur Einrichtung, zum Konzept

und zu unserer pädagogischen Arbeit zu stellen. Probeliegen

auf dem Wasserbett im Traumzimmer, Turmbauen mit den Holzbausteinen

oder Schaukeln auf der Langbankschaukel … das

Ausprobieren ist erlaubt!

Zur Stärkung zwischendurch stehen Getränke, Kaffe, Kuchen und

Häppchen für alle bereit. Während neue Eltern sich informieren,

können die Eltern der Arche-Kinder den Kindergarten mit den

Augen ihrer Kinder entdecken und sich von ihren Kindern das

Haus zeigen lassen oder sich mit neuen Eltern austauschen.

Auch der Elternbeirat der Arche steht mit seinen Erfahrungen in

unserem Haus zum Gespräch zur Verfügung. Nachdem sich interessierte

Eltern umgeschaut haben, alle ihre Fragen beantwortet

finden, haben sie Gelegenheit, sich auf die Einschreibliste für

einen Kindergartenplatz in der Arche setzen zu lassen.

Die offizielle Einschreibung findet dann am Montag, den 25. Februar

2013 von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr in der Arche statt.

Wir freuen uns auf alle großen und kleinen Menschen, die sich

über Die Arche informieren möchten und sich vielleicht für einen

Platz bei uns entscheiden. Auch Eltern und Kinder, die bereits bei

uns sind, sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen.

Das Team vom Integrativen Haus für Kinder Die Arche

30 |


Aus den Kindergärten

Bau einer neuen

Forscher und

Kreativwerkstatt

Falls Sie uns mit

einer Spende helfen

wollen, würden wir

uns sehr darüber

freuen! Sie würden

bestimmt die Kinderaugen

zum Leuchten

bringen!

31 |

Mittlerweile ist es schon ca. drei Jahre her, dass unsere Kreativ-

Werkstatt vom Landratsamt Ebersberg geschlossen wurde! Es

gab keinen Notausgang und der Raum galt daher als „gefangener

Raum“ und durfte nach den neuen Richtlinien nicht mehr mit

Kindern genutzt werden. Die Kinder waren traurig und noch heute

vermissen sie ihre Werkstatt sehr. Hämmern, Sägen, Nageln sowie

das Bearbeiten von Speckstein, Ytong oder Ton, sind nur noch bei

gutem Wetter im Garten möglich.

Das pädagogische Personal versuchte soweit wie möglich diesen

wichtigen Teil des Bildungsplanes umzusetzen, um den Kindern

Erfahrungen mit dem Material, dem Werkzeug und ihrer eigenen

Kreativität zu ermöglichen. Die Umsetzung erwies sich jedoch als

schwierig. Allen Beteiligten wurde schnell klar, dass es dringend

erforderlich ist, einen solchen Raum neu zu schaffen und in diesem

dann auch die Möglichkeit zum Forschen und Experimentieren

zu ermöglichen. Gemeinsam mit der Marktgemeinde Kirchseeon

wurden alle Möglichkeiten durchgesprochen. Bürgermeister

Ockel hatte dann die zündende Idee. Die Wand eines Abstellraumes

wurde entfernt. So entstand ein großzügiger neuer Raum an

der Notausgangstreppe des Kellers. Leider fehlten die finanziellen

Mittel, um weiterzubauen. Ein Fußbodenbelag musste auf den Esstrich.

Fenster, Heizung, Beleuchtung, ein Waschbecken sowie eine

Arbeitsplatte mit Stromanschlüssen und ein Regal für das Material

fehlten. Der Elternbeirat fand eine Firma, die Bodenfliesen

spendete, auch Väter waren schnell zum Verlegen gefunden. Leider

mussten wir alles stoppen, da die Fliesen nicht der DIN-Norm

entsprachen und wegen Rutschgefahr nicht verwendet werden

durften. Nun war auch bei uns die Luft raus. Sehr erfreut waren

wir, als nach der diesjährigen Sommerpause ein neuer Bodenbelag

durch die Marktgemeinde gegossen wurde. Jetzt endlich soll es

weitergehen mit Heizung, Licht usw.

Wir freuen uns sehr und werden zusammen mit dem Elternbeirat

und den Eltern die Arbeiten so gut wie möglich unterstützen,

z. B. Wände streichen, Möbel umräumen, das Material besorgen

und vieles mehr.

Wie weit wir kommen und vor allem wie weit das Geld reicht, können

wir nicht einschätzen. Wir hoffen, es wird für die grundsätzlich

notwendigen Dinge reichen, um wieder starten zu können.

Sicher ist, es werden Wünsche übrig bleiben z. B. um Materialien

zum Forschen und Experimentieren anzuschaffen.

Ihr Dachsbauteam mit den Mäuse-, Bären- und Hasenkindern


Veranstaltungen

Regelmäßige

Veranstaltungen

Alle regelmäßigen

Veranstaltungen

finden nicht

in den Schulferien statt.

Impressum

32 |

In Ebersberg

Kantorei

Posaunenchor

Eltern-Kind-Gruppen

Mo 19.30 Uhr

Di 18.00 Uhr FreshGhostBrass

Di 19.30 Uhr Probe für alle

Mi 16.00 – 18.00 Uhr

Fr 15.00 – 16.30 Uhr

Kindergottesdienst-Team Pfarramt Tel. (08092) 20402

Kindergruppe ca. 6 –10 Jahre

Offener Jugendtreff

im Bauwagen

Internationaler Volkstanz

Do 16.30 – 18.00 Uhr

So, nachmittags

Do 20.00 Uhr

Frauenfrühstück siehe S. 11

Männer im Gemeindehaus siehe S. 9

Neuer Treff ab 60

(siehe S. 12)

Gottesdienst im Reischlhof

In Kirchseeon

Eltern-Kind-Gruppen

„wir kochen für uns“

(siehe S. 10)

Familiengottesdienst-Team

Bärbel Körner,

Tel. (08092) 23 02 911

Fr 10.30 Uhr,

wechselnd evang. / kath.

Jutta Mehler,

Tel. (08091) 5376814

Uschi Bittner,

Tel. (08091) 90 58

Monika Rose,

Tel. (0 80 91) 568479

Kindergottesdienst-Team

Katharina Deschner,

Tel. (08091) 519583

Frauen im Gemeidehaus siehe S. 14

Sitztanz u. Café für Senioren,

Geburtstagsempfang

Uta Schmechta,

Tel. (08092) 24 78 48

Termine siehe Einlage

Herausgeber: Evang.-Luth. Kirchengemeinde

Ebersberg, Hohenlinden, Kirchseeon, Steinhöring

V.i.S.d.P.: Pfarrer Wolfgang Ludwig

Redaktionsteam: Martina Fink, Steffi Horten, Wolfgang Ludwig, Doris Oberhofer,

Bernward Sauer, Uta Schmechta, Hartmut Thumser

Layout/Bildbearbeitung: BRANDesign Ebersberg, Johann Brand, www.brand4.com

Titelfoto: Skulptur „Ägyptische Revolution“, Carraramarmor, 2011/12 www.werkdruckedition.de

• Fotografie: Thomas Hein • © Friedhelm Welge, www.bildhauerwelge.de.

Fotos: S. 4 - 6 + Rückseite: Brot für die Welt. Weitere Fotos: privat.

Druck: Dimetria, Straubing / Auflage: 2.700 Stück / Zustellung: durch Ehrenamtliche

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: März bis Juni 2013: 28. Januar 2013


Service

Heilig-Geist-Kirche in Ebersberg

Abt-Williram-Str. 90

Johanneskirche in Kirchseeon

Gartenweg 11

Pfarramt

Doris Oberhofer, Pfarramtssekretärin

Abt-Williram-Str. 90

D-85560 Ebersberg

Mo/Di/Do/Fr 10 – 13, Mo/Do auch 14.30 – 15.30 Uhr

Tel. (0 80 92) 20 40 2

Fax (0 80 92) 24 55 3

Pfarramt.Ebersberg@elkb.de

www.ebersberg-evangelisch.de

I. Pfarrstelle Ebersberg / Steinhöring

Pfarrer Wolfgang Ludwig

Adresse – siehe Pfarramt

Tel. (0 80 92) 872 62

Wolfgang.Ludwig@gmx.net

Sprechstunde nach Vereinbarung

Montag dienstfreier Tag

II. Pfarrstelle Kirchseeon / Hohenlinden

Pfarrer Hartmut Thumser

Am Niederfeld 10 · 85664 Hohenlinden

Telefon (0 81 24) 90 95 20

Telefax (0 81 24) 90 95 19

Sprechstunde: Mo 15 – 18 Uhr im Gemeindehaus

in Kirchseeon, oder nach Vereinbarung

Freitag dienstfreier Tag

III. Pfarrstelle

Klinikseelsorge, Besuchsdienst

Pfarrerin Uta Schmechta

Tel. (0 80 92) 24 78 48, uta@schmechta.eu

Dienstag dienstfreier Tag

Vertrauensmann im Kirchenvorstand

Bernward Sauer Tel. (0 80 92) 33 63 60

Bankverbindung Kirchengemeinde

Gaben und Spenden: Konto-Nr. 7419

Kirchgeld und Gebühren: Konto-Nr. 4689

BLZ 702 501 50, Kreissparkasse Ebersberg

Spenden für „Neues Gemeindehaus Kirchseeon“

Kreissparkasse Ebersberg

BLZ 702 501 50, Konto-Nr. 4689

Förderverein der evang.-luth. Kirchengemeinde

Ebersberg-Kirchseeon e.V.

1. Vorsitzender: Prof. Dr. Weber

Tel. (0 80 92) 25 68 61

Spendenkonten

Kreissparkasse Ebersberg

BLZ 702 501 50 · Konto-Nr. 706 374

Raiffeisen-Volksbank Ebersberg

BLZ 701 694 50 · Konto-Nr. 2 558 637

Evang. Pflegeheim im Reischlhof

Ignaz-Perner-Straße 15

Tel. (0 80 92) 8 53 31-0

Integratives Haus für Kinder „Die Arche“

Leitung: Angela Lettl

Böhmerwaldstraße 86

85560 Ebersberg

Tel. (0 80 92) 2 03 42

kiga-arche@web.de / www.arche-ebersberg.de

Integrative Kindertagesstätte „Im Dachsbau“

Leitung: Birgit Klein

Am Dachsberg 33

85614 Kirchseeon

Tel. (0 80 91) 93 85

kiga.dachsbau.kirchseeon@elkb.de

Evang. Bildungswerk

Ansprechpartnerin in Ebersberg

Martina Fink, Tel. (0 80 92) 85 38 68

Geschäftsstelle ebw Rosenheim:

Tel. (0 80 31) 80 95 58-25

info@ebw-rosenheim.de / www.ebw-rosenheim.de

Hilfen und Beratung

Soziale Beratung

Floßmannstr. 2, 85560 Ebersberg

Tel. (0 80 92) 2 32 10-23

Schuldnerberatungsstelle Ebersberg

Tel. (0 80 92) 2 32 10-20

Fachberatungsstelle f. Wohnungslosenhilfe

Tel. (0 80 92) 2 07 77

Fachstelle

zur Verhinderung von Obdachlosigkeit

Tel. (0 80 92) 2 32 10-25

Migrationsberatung

Floßmannstr. 2

Tel. (0 80 92) 2 32 10-26

Sozialpsychiatrischer Dienst

Heinrich-Vogl-Straße 2a

Tel. (0 80 92) 85 33 80

„Der Gartenhof“ – Psychiatrische Tagesstätte

Semptstraße 4

Tel. (0 80 92) 8 86 80

Gebrauchtwarenhaus „diakonia“

Ignaz-Perner-Straße 17

Tel. (0 80 92) 85 25 88-15

Ebersberger Tafel

Ausgabe jeden Donnerstag

von 10.30 –11.30 Uhr

im Anbau der Evang. Heilig-Geist-Kirche

Hospiz-Telefon

Tel. (0 80 92) 25 69 85


BUCHEMPFEHLUNG

„DER GROSSE LANDRAUB“

VON THOMAS KRUCHEM

INTERNATIONALE INVESTOREN STÜRZEN SICH AUF ACKERFLÄCHEN IN ARMEN LÄNDERN;

ES GEHT UM AGROSPRIT, FUTTER- UND NAHRUNGSMITTEL FÜR DEN EXPORT.

DIE MÄCHTIGEN VOR ORT HALTEN DIE TÜR AUF. DOCH WIE ERLEBEN KLEINBAUERN

UND UREINWOHNER VOR ORT DIE LANDNAHME DER INVESTOREN?

THOMAS KRUCHEM HAT IN UGANDA, KAMBODSCHA, ARGENTINIEN, DEN PHILIPPINEN

UND ÄTHIOPIEN RECHERCHIERT.

2012 · 128 SEITEN · TASCHENBUCH · EURO 12,90

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BESTELL-NR.: 119 305 290

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