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G A R T E N T IP P S - Rosen Waibel

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PFLANZZEIT QUALITÄT DER PFLANZEN ANGEBOTSFORMEN STANDORT

Beste Pflanzzeit für wurzelnackte

Rosen in Mitteleuropa

ist im Herbst von Mitte Oktober

bis Ende November.

Der Boden sollte noch die

Wärme des Sommers enthalten,

damit die Rosen noch

neue Wurzeln bilden können.

Auch im März und April ist

gute Pflanzzeit, je nach Lage

auch noch bis Mitte Mai. Am

besten sollte der Boden schon

etwas warm sein, vor allem

darf der Boden nicht mehr gefroren

und nicht zu nass sein.

Bei sehr schweren Böden und

in besonders kalten Lagen, ist

die Frühjahrspflanzung vorzuziehen.

Container-Rosen, also Rosen

in Töpfen, kann man das ganze

Jahr über pflanzen - Frostperioden

natürlich ausgenommen.

Achten sie bei Ihrem Einkauf

auf die Qualität der Pflanzen.

Nach den Bestimmungen

des Bundes deutscher Baumschulen

(BdB) müssen Rosenpflanzen

der Güteklasse A

oder „A-Qualität“ mindestens

3 gut ausgereifte Triebe

haben, wovon 2 aus der Veredlungsstelle

kommen müssen,

der dritte Trieb darf bis 5 cm

über dieser Stelle ent springen.

Es werden auch Pflanzen in

„B-Qualität“ angeboten.

Diese müssen wenigstens 2

starke, gut entwickelte Triebe,

beide aus der Veredlungsstelle,

aufweisen. Alle anderen

Pflanzen, z.B. ein- oder eineinhalbtriebige,

zu schwache

mehrtriebige Rosen dürfen

nach denGütebestimmungen

des BdB nicht an geboten werden.

Achten Sie auch darauf, dass

die Triebe grün und glatt sind,

sie dürfen nicht angetrocknet

der geschrumpft sein. Das Holz

soll gut ausgereift sein. Beim

Druck zwischen den Fingern

soll es sich fest anfühlen.

In den Baumschulen werden

normalerweise wurzelnackte

Rosenpflanzen im Herbst angeboten,

dies gilt größtenteils

auch für den Rosenversand.

Ab dem Frühjahr werden auch

Container-Rosen wieder in

Ihrem Fachgeschäft angeboten.

Rosen sind Sonnenkinder! Sie

wünschen einen luftigen Platz,

möglichst in vollem Licht. Bodenbeschattung

lieben sie zudem.

Besonders widerstandsfähige

Sorten wachsen und blühen auch

in halbschattigen Lagen noch

gut. Rosen gedeihen in fast allen

Böden, wenn diese gut bearbeitet

sind und die erforderlichen

Nährstoffe bieten.Die beste Vorraussetzung

für kräftiges Wachstum

und reiches Blühen bieten

tiefgelockerte, lehmig-humose,

nährstoffreiche Böden.Nasse

und kalte Standorte sollte man

meiden.

G A R T E N T I P P S

Container-Rose

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osen

lieben sonnige, luftige Plätze, der

Boden sollte locker und humusreich sein. Da Rosen keine

Staunässe vertragen, ist Durchlässigkeit ebenfalls sehr

wichtig. Der optimale pH-Wert des Bodens liegt bei 6,5. Zur

Vor bereitung der Pflanzfläche entfernen Sie alle Unkräuter,

lockern den Boden mindestens 50 cm tief und arbeiten etwas

Kompost ein. Wichtig: Wenn Sie Rosen an einen Platz pflanzen,

an dem schon vorher für längere Zeit Rosen wuchsen, kann die

so genannte Bodenmüdigkeit auftreten. Sie äußert sich durch

Kümmerwuchs. Ein kompletter Austausch des Bodens kann in

manchen Fällen hilfreich sein. Andernfalls bleibt nur die Suche

nach einem neuen Standort.

SO WIRD GEPFLANZT

Kürzen Sie die Triebe wurzelnackter

und wurzelballierter

Rosen auf etwa 20 cm. Entfernen

Sie bei wurzelnackten

Rosen außerdem beschädigte

Wurzeln. Die feinen Faserwurzeln

werden nicht geschnitten.

Wässern Sie die Rosen etwa

4-5 Stunden. Achten Sie darauf,

dass Wurzeln und Veredelungsstelle

dabei komplett

mit Wasser bedeckt

sind.

Heben Sie das Pflanzloch aus.

Es sollte etwa 40 cm breit und

so tief sein, dass die Wurzeln

hineinpassen, ohne geknickt

zu werden. Boden und Wände

etwas anrauen. Neigt der Boden

zu Staunässe, können Sie

eine Dränageschicht aus Kies

einbauen.

Etwas Hornspäne oder Langzeitdünger

verbessert die

Startbedingungen. Verwenden

Sie bei frisch gepflanzten

Rosen jedoch nie mineralische

Kurzzeitdünger!

Setzen Sie die Rose ins Pflanzloch

ein. Die Veredelungs stelle

muss zum Schutz vor Frost 5

cm unter der Erdober fläche

liegen. Wurzeln nicht abknicken!

Vermischen Sie den Aushub

mit etwas Kompost und füllen

Sie damit das Pflanzloch auf.

Rütteln Sie dabei vorsichtig an

der Rose, so dass die Erde sich

zwischen den Wurzeln verteilt.

Dann gut andrücken.

Häufeln Sie die Rose ca. 15 cm

an, egal, ob Sie im Frühjahr

oder im Herbst pflanzen. So ist

sie sicher vor Frost geschützt.

Im Frühjahr können Sie sich

nach ein paar Wochen wieder

abhäufeln.

Bauen Sie um die Pflanze einen

kleinen Wall als Gießrand

und wässern Sie sie ausgiebig.

Auch in den folgenden

Wochen darf der Boden rund

um die junge Rose nicht austrocknen.

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DÜNGEN DER

PFLANZEN UND ÜBERWINTERN

PFLANZABSTÄNDE ROSEN WINTERSCHUTZ VON KLETTERROSEN

Großblumige Edelrosen:

Beetrosen (Po./Flor.):

Zwergrosen:

Park- und Strauchrosen:

Kletterrosen:

Starkwachsende Beet- und

Edelrosen können in kleinen

Gruppen oder in Beeten in

Abständen bis 50 cm gepflanzt

werden. Niedrige und

schwachwachsende Beetrosen

sollten nicht weiter als 30

30-40 cm,

30-40 cm,

20-30 cm,

80-120 cm,

100-150 cm.

cm auseinander stehen, wenn

man eine geschlossene Beetwirkung

erreichen will. Lassen

sie sich beim Kauf vom Fachmann

beraten.

Vor und beim Pflanzen wird

nicht gedüngt. Erste Düngergabe

frühestens nach dem

Abhäufeln. Es genügt dann der

Düngevorrat fürs erste Jahr,

z.B. 50 - 100 g eines blauen

Volldüngers pro m 2 . Im Spätherbst

oder Winter schon fürs

kommende Jahr Phosphor und

Kali streuen. Stickstoff wird

während des Wachstums gegeben,

im März und Mai/Juni,

je nach Witterung. Spätestens

jedoch in der 2. Juli Hälfte nicht

mehr düngen, um ein gutes

Ausreifen zu fördern.

Die Rosentriebe werden auf

Arbeitshöhe zurückgeschnitten,

auf etwa 40-50 cm, dass

man also gut im Beet arbeiten

kann. Soweit noch altes Laub

an den Pflanzen oder am

Boden ist, wird es nach Möglichkeit

eingesammelt und

verbrannt. Danach mit der

vorhandenen Erde möglichst

hoch anhäufeln, oder mit Stroh

schützen. Nun noch mit einer

dichten Lage Tannenreisig abdecken,

die gegen Austrocknung

schützt und verhindert,

dass die Pflanzen allzu früh

austreiben.

Rückschnitt der Wurzel und

Einpflanzen wie bei niedrigen

Rosen, lediglich die Triebe

bleiben etwas länger und

werden möglichst auch höher

angehäufelt. Als Winterschutz

wird Tannenreisig in das Spalier

oder auch in die stärkeren

Triebe eingesteckt und möglichst

etwas angebunden.

Beim Frühjahrsschnitt der

Kletterrosen altes erfrorenes

Holz entfernen, die Pflanzen

etwas in Form bringen und die

übrigen Triebe um 1/4 bis 1/3

kürzen. Kletterrosen blühen

meist an den Seitentrieben.

Bei der Pflanzung an Zäunen,

Mauern usw. die Triebe nach

dem Rückschnitt seitlich abbiegen.

z.B. fächerförmig, und

anbinden. Die Pflanze blüht

dann reicher. Bei straff aufrechtem

Wuchs blühen sie oftmals

nur an den Spitzen.

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Blattkrankheiten

Am häufigsten treten Mehltau, Sternrußtau und Rosenrost

auf. Die Ursachen sind auch hier oft ein ungünstiger Standort,

z. B. stauende Nässe, Überdüngung oder Mangel an

Nährstoffen und ein ungünstiger Witterungsverlauf. Hier gilt:

„Vorbeugen ist besser als heilen“, nur vorbeugende Behandlung

sichert den Erfolg. Es gibt zwar auch heilende Mittel, die

aber nicht immer zur Gesundung der Pflanze führen. Welche

Mittel Sie am besten verwenden erfahren Sie in Ihrem Gartenfachgeschäft,

beim Baumschulfachmann oder auch beim zuständigen

Pflanzenschutzamt. Gebrauchsanweisungen genau

beachten. Nicht bei großer Hitze spritzen. Nach Regenfällen

sind Spritzungen zu wiederholen, da eine Wirkung erst gegeben

ist, wenn die Mittel auf den Pflanzen angetrocknet sind,

bevor der Regen kommt.

Tierische Schädlinge

Sternrußtau

Sternrusstau zeigt sich an

Rosenblättern meist in den

Jahreszeiten Juli und August.

An bodennahen Blättern erscheinen

die typischen, dunklen

bis schwarzen Flecken.

Sternförmige Flecken zeigen

sich auf der Blattoberseite.

Im Krankheitsverlauf vergilben

die Blätter und fallen ab,

die Rosen verkahlen bis zum

Hochsommer. Bekämpfung:

Pflanzenschutz.

Die am häufigsten auftretenden tierischen Schädlinge sind

Blattläuse, Spinnmilben und Zikaden. Bekämpfungsmaßnahmen

brauchen erst bei Befall zu erfolgen. Die handelsüblichen

Spritzmittel, sachgemäß angewendet, bringen sicheren

Erfolg. Beachten Sie die Hinweise auf Bienengefährlichkeit.

BLATTKRANKHEITEN

TIERISCHE SCHÄDLINGE

Echter Mehltau

Rosenrost an Blattunterund

Oberseite

Sternrußtau

Rosenblattlaus

Rote Spinne oder

Spinnmilbe

Zikaden

Weißer mehliger Belag auf

der Blattoberseite. Zuerst verformen

sich die Blätterränder

wellenförmig. Blätter fallen

nicht ab.

Induktionszeit bei starken

Temperatur-Schwankungen

und bei schwülen Temperaturen.

Bekämpfung nur durch Pflanzenschutz.

Ausschneiden

bringt wenig Erfolg.

Orangefarbene Pusteln auf der

Blattunterseite, die sich später

in schwarz verfärben. Die Blätter

werden abgeworden.

Bekämpfung: wird normalerweise

bei Pflanzenschutzmaßnahmen

mit bekämpft. Blätter

aus Bestand entfernen.

Sternrusstau zeigt sich an Rosenblättern

meist in den Jahreszeiten

Juli und August. An

bodennahen Blättern erscheinen

die typischen, dunklen

bis schwarzen Flecken. Sternförmige

Flecken zeigen sich

auf der Blattoberseite. Im

Krankheitsverlauf vergilben

die Blätter und fallen ab, die

Rosen verkahlen bis zum

Hochsommer.

Bekämpfung: Pflanzenschutz.

Saugen an Knospen, Stielen

und Blättern und nehmen damit

der Rose Wuchskraft und

Blühwilligkeit.

Überwintern als Eier an der

Pflanze oder im Boden.

Natürliche Feinde sind Marienkäfer,

sowie deren Larven und

Schlupfwespen; starker Frost.

Mikroskopisch kleine saugende

Schädlinge, die in Massen

auftreten können und die

Wuchsleistung der Rose enorm

stören.

Überwintern als Eier an Triebknospen,

an Kübelrändern.

Natürliche Feinde: Raubmilben

Machen einen sogenannten

Fensterfraß an der Blattunterseite.

Dadurch wird das Blatt

und die Pflanze geschwächt.

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SCHNEIDEN

DER ROSEN

ROSEN IN DER VASE

Wenn im Frühjahr nicht mehr

mit Frost zu rechnen ist (meist

Mitte Mai), wird abgedeckt

und abgehäufelt. Alle Arten

von Buschrosen werden auf

etwa 15 cm zurückgeschnitten.

Schwächere Triebe und altes

Holz ganz entfernen, zurückgefrorene

Triebe bis in das gesunde

Holz zurückschneiden. Im

Sommer erzielen sie größeren

Blütenreichtum, wenn sie alle

verblühten Blumen rechtzeitig

abschneiden, bevor sich Hagebutten

bilden. Die Pflanzen

treiben dann schneller nach

und bringen eher neue Blüten.

Vermitteln als Hausschmuck

besondere Freude. Rosenblumen

nie bei großer Hitze

schneiden, am besten früh

morgens. Die Knospen müssen

weich sein, wenn sich

die Blüte öffnen soll. Bevor

die Rosen in die gut gefüllte

Vase kommen, werden die

Stiele mit einem scharfen

Messer schräg angeschnitten.

Geeignete Frischhaltemittel

haben sich bei Rosen gut

bewährt.

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