Ludwigsburg Best of, Jahresbericht - Kreissparkasse Ludwigsburg

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Ludwigsburg Best of, Jahresbericht - Kreissparkasse Ludwigsburg

Jahresbericht zum 30. Juni 2010

Ludwigsburg Best of

Ein Investmentfonds mit Teilfonds gemäß Teil II des Luxemburger Gesetzes vom 20. Dezember 2002

über Organismen für gemeinsame Anlagen.

Sparkassen-Finanzgruppe

Ludwigsburg Best of A15

Ludwigsburg Best of A35

Ludwigsburg Best of A70


Bericht der Geschäftsführung

Sehr geehrte Anlegerinnen, sehr geehrte Anleger,

der vorliegende geprüfte Jahresbericht informiert Sie umfassend über die Entwicklung des Umbrellafonds

Ludwigsburg Best of mit den Teilfonds Ludwigsburg Best of A15, Ludwigsburg Best of A35 und

Ludwigsburg Best of A70 für den Zeitraum vom 1. Juli 2009 bis zum 30. Juni 2010.

Mit einer überaus dynamischen Aufwärtsbewegung dokumentierten die internationalen Kapitalmärkte

bis Anfang 2010 die zurückgekehrte Zuversicht der Investoren. Positive Konjunktursignale sowie

unterstützende Impulse von Unternehmensseite bildeten die Basis für erneute Engagements der Anleger

in stärker risikobehaftete Wertpapierklassen, wobei insbesondere die asiatische Wachstumsregion

für Schwung sorgte. Bis zum Jahresende 2009 hielt an den Aktien- und Kreditmärkten die ausgeprägte

Erholungsbewegung an, ehe in den letzten Monaten die Schuldensituation in mehreren

Euro-Staaten zu Turbulenzen führte. Der Euro geriet vor diesem Hintergrund erheblich unter Druck.

Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Staatsanleihen schwächte sich an den Rentenmärkten

zunächst spürbar ab. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus und der stark angestiegenen Staatsverschuldung

der Industrienationen richteten die Anleger den Fokus vermehrt auf höher rentierliche

Marktsegmente. Unternehmens- und Schwellenländeranleihen verzeichneten vor diesem Hintergrund

überwiegend positive Resultate, während US-Treasuries aus dem langen Restlaufzeitsegment steigende

Renditen aufwiesen. Erst in den letzten Monaten führte die erneut aufkommende Risikoaversion

zu einem Trendwechsel und einer erhöhten Nachfrage nach sicheren Staatstiteln, sodass hier die

Renditen wieder signifikant zurückgingen.

An den internationalen Börsenplätzen legten die Aktienkurse per saldo zu, zahlreiche Indizes erreichten

Ende April den höchsten Stand seit Herbst 2008. Das Zusammenspiel aus verbesserten Konjunkturaussichten

und über den Erwartungen liegenden Unternehmensergebnissen beflügelte die Börsen

weltweit, jedoch wurde die Gesamtbilanz durch eine breit angelegte Korrekturbewegung im Mai nachhaltig

getrübt.

In diesem Kapitalmarktumfeld verzeichnete der Teilfonds Ludwigsburg Best of A15 eine Wertentwicklung

von plus 4,4 Prozent, der Teilfonds Ludwigsburg Best of A35 wies eine Wertsteigerung von 7,6

Prozent aus und der Teilfonds Ludwigsburg Best of A70 verbuchte ein Plus von 15,8 Prozent.

Ferner möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Änderungen der Vertragsbedingungen des Sondervermögens

sowie sonstige wichtige Informationen an die Anteilinhaber im Internet unter www.deka.de

bekannt gemacht werden. Darüber hinaus finden Sie dort ein weitergehendes Informations-Angebot

rund um das Thema „Investmentfonds“ sowie monatlich aktuelle Zahlen und Fakten zu Ihren Fonds.

Mit freundlichen Grüßen

International Fund Management S.A.

Die Geschäftsführung

Holger Hildebrandt Eugen Lehnertz

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Inhalt

Entwicklung der Kapitalmärkte 5

Anlagepolitiken

Ludwigsburg Best of A15 8

Ludwigsburg Best of A35 10

Ludwigsburg Best of A70 12

Vermögensaufstellungen zum 30. Juni 2010

Ludwigsburg Best of A15 14

Ludwigsburg Best of A35 19

Ludwigsburg Best of A70 24

Fondszusammensetzung 29

Erläuterungen zum Jahresbericht 31

Prüfungsvermerk 33

Besteuerung der Erträge 35

Ludwigsburg Best of A15 42

Ludwigsburg Best of A35 44

Ludwigsburg Best of A70 46

Ihre Partner in der Sparkassen-Finanzgruppe 48

Der Erwerb von Anteilen darf nur auf der Grundlage des aktuellen Verkaufs prospekts, dem der

letzte Jahresbericht und gegebenenfalls der letzte Halbjahres bericht beigefügt sind, erfolgen.

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Entwicklung der Kapitalmärkte

Zuversicht lässt nach

In den zurückliegenden zwölf Monaten verzeichnete

das Gros der weltweiten Aktien- und Rentenmärkte

per saldo eine ausgesprochen positive

Entwicklung. Insbesondere bis zum Jahresende

2009 setzte sich trotz zwischenzeitlich kleinerer

Schwächephasen die mittelfristige starke Erholungsbewegung

fort. In diesem Abschnitt verringerte

sich sukzessive die Risikoaversion der Investoren,

wovon insbesondere risikoreichere

Anlagesegmente deutlich profitierten. Seit Mitte

Januar erhielt die Aufwärtstendenz dann im Zuge

der Schuldenproblematik in Südeuropa und der

Euro-Krise einen Dämpfer. Die stark gestiegene

Staatsverschuldung rückte ins Zentrum der Aufmerk

samkeit und drückte zunehmend auf die

Stimmung der Investoren. Im Fall von Griechenland

wurde zwischenzeitlich sogar offen über

einen Staatsbankrott spekuliert. Das Rettungspaket

der europäischen Regierungen sowie das

von der Europäischen Zentralbank (EZB) im Mai

überraschend gestartete Ankauf programm für

Staatsanleihen konnten zwar einen weiteren Anstieg

der Risikoprämien eindämmen, doch das

neu gefasste Vertrauen blieb brüchig. An den Aktienmärkten

gaben im Mai die Kurse spürbar nach,

zumal in den letzten Monaten auch von Seiten der

globalen Konjunktur An zeichen einer schwächeren

Wachstumsdynamik zu konstatieren waren.

Nominaler Notenbankzins

Euroland vs. USA

In %

5

6

5

4

3

2

1

0

2007 2008 2009 2010

USA (Fed) Euroland (EZB)

Quelle: Bloomberg

Zuvor hatte sich die globale Konjunktur in spürbar

erholter Verfassung präsentiert. Im zweiten Halbjahr

2009 beruhigten sich die Verhältnisse an den

Aktien- und Kreditmärkten im Vergleich zu den vo-

rangegangenen Marktverwerfungen zusehends.

Positiv reagierten die Anleger insbesondere auf

überraschend robuste Daten aus dem asiatischen

Wirtschaftsraum, die eine im Vergleich zu Europa

und den USA deutlich kräftigere Erholung signalisierten.

Im weiteren Verlauf trübte sich das Umfeld

aber wieder ein. Dabei sorgte die angespannte

Haushaltslage in einigen Ländern der Euro-Peripherie,

welche sich in Bonitäts-Herabstufungen der

Ratingagenturen manifestierte und die europäischen

Regierungen zu einem raschen Eingreifen

nötigte, erneut für erhebliche Verunsicherung. Auf

insgesamt 750 Milliarden Euro summiert sich das

geschnürte Rettungs paket der EU für taumelnde

Mitgliedsstaaten. An den Märkten gerieten in der

Folge sowohl Staatsanleihen der Euro-Peripherie

als auch die euro pä ische Gemeinschaftswährung

selbst unter starken Abgabedruck.

Überwiegend positive konjunkturelle Impulse

gingen im Berichtsjahr von der größten Volkswirtschaft

der Welt aus. Das Bruttoinlandsprodukt

(BIP) der USA wies im vierten Quartal 2009

sogar das kräftigste Wachstum seit Herbst 2003

auf, wenngleich sich der Aufschwung im ersten

Quartal 2010 wieder leicht abschwächte. Durchwachsen

sahen in den letzten Monaten die Nachrichten

vom US-Arbeitsmarkt aus. So blieb im

Mai die Zahl der neu geschaffenen Stellen in der

Privatwirtschaft hinter den Erwartungen zurück

und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zeigten

zuletzt keine wesentliche Verbesserung. Euroland

präsentierte sich insgesamt in uneinheitlicher

Verfassung. Einige Länder wie Spanien,

Griechenland und Portugal haben weiterhin mit

massiven strukturellen Problemen zu kämpfen,

während in Deutschland eine stabile Aufwärtstendenz

zu kon statieren war.

Die Schwellenländer (Emerging Markets) zeigten

sich weiterhin in guter Verfassung mit den Zugpferden

China, Indien und Brasilien. Anzeichen

für Überhitzungstendenzen ließen die chinesische

Zentralbank im Januar zu einer härteren geldpolitischen

Gangart wechseln und die Regierung

zu Einschränkungen am Immobilienmarkt greifen,

was an den Börsen zeitweise mit Kursrückgängen

quittiert wurde. Die Maßnahmen zur Eindämmung

der Spekulation bei Wohnimmobilien

haben ebenso wie die restriktiveren Kreditvergabeauflagen

für Banken mittlerweile bremsende


Wirkung entfaltet. In Indien zog das Wirtschaftswachstum

im ersten Quartal wieder kräftig an

getrieben von öffentlichen Infrastruktur- und privaten

Ausrüstungsinvestitionen und auch im

Agrarsektor deutet sich eine Erholung an. Brasiliens

Wirtschaft, die bereits früh auf den Wachstumspfad

zurückgekehrt war, läuft auf Hochtouren.

Die hohe Kapazitätsauslastung im Zusammenspiel

mit einer soliden Nachfragesituation

ließ zuletzt den Preisdruck ansteigen. Die Währungshüter

sahen sich zum Handeln veranlasst

und nahmen Ende April erstmals seit 2008 wieder

eine Leitzinserhöhung vor. Zurückhaltender

entwickelten sich die Konvergenzländer in Mittel-

und Osteuropa. Die Erholung der russischen

Wirtschaft blieb zwar intakt, wurde aber durch

den ungewöhnlich harten Winter abgebremst.

Seit März 2010 zieht die Konjunkturdynamik –

gemessen an der Industrieproduktion und dem

Einkaufs managerindex im verarbeitenden Gewerbe

– wieder an. Die Rohstoffabhängigkeit bildet

jedoch trotz solider Staatsfinanzen eine latente

Gefahrenquelle.

Im Rohstoffbereich sind die Notierungen im Zuge

der europäischen Schuldenthematik im zweiten

Quartal 2010 erheblich unter Druck geraten. Zu

den größten Verlierern zählten in den vergangenen

drei Monaten vor allem Energierohstoffe und

Industriemetalle. Im Zuge der größeren Schwankungsbreite

an den Märkten oszillierte der Ölpreis

auf Jahressicht zwischen 60 US-Dollar Anfang

Juli 2009 und 89 US-Dollar Anfang Mai 2010.

Zuletzt ermäßigten sich die Notierungen auf 75

US-Dollar je Barrel. Als „sicherer Hafen“ war Gold

dagegen stark nach gefragt und markierte im Juni

mit über 1.250 US-Dollar je Feinunze ein neues

Allzeithoch.

Korrektur nach starkem Aufwärtstrend

An den internationalen Börsenplätzen tendierten

die Aktienkurse bis Anfang 2010 überaus freundlich.

Angesichts positiver Signale seitens der Konjunktur

und Unternehmen zogen die Bewertungen

merklich an, auch wenn immer wieder Phasen

kräftiger Kurs anstiege von Konsolidierungen unterbrochen

wurden. Einen stärkeren Dämpfer erhielten

die Aktienmärkte jedoch im Zuge der

Griechenland-Krise. Die Sorge vor einem Staatsbankrott

und negativen Auswirkungen auf die

Weltwirtschaft ließ Investoren wieder zu risi ko-

6

armen Assetklassen tendieren, sodass die Börsenkurse

insbesondere im Mai stark korrigierten.

Der breite US-amerikanische Aktienmarkt bescherte

Anlegern auf 12-Monatssicht einen Aufschlag

von 12,1 Prozent (S&P 500 Index). Etwas

höher fielen die Zugewinne des vorrangig auf

Technologiewerte abgestellten Nasdaq Composite

Index mit plus 14,9 Prozent aus. Die im Dow

Jones Industrial Average gelisteten Standardwerte

verbuchten einen Anstieg um 15,7 Prozent.

Weltbörsen im Vergleich

Index: 30.06.2009 = 100

140

130

120

110

100

90

80

06/09 08/09 10/09 12/09 02/10 04/10 06/10

Dow Jones Industrial EURO STOXX 50

Nikkei 225

Quelle: Bloomberg

Die Verbesserung der Konjunkturkennzahlen

schlug sich auch an den europäischen Aktienmärkten

in einer breit angelegten Aufwärtsbewegung

nieder. Der aus Euroland-Standardwerten

zusammengesetzte EURO STOXX 50 verzeichnete

eine solide Performance von plus 7,2 Prozent. In

Deutschland hingegen verbuchte der Leitindex

DAX 30 sogar eine Wertsteigerung um 24,1 Prozent.

Die Unternehmen mittlerer Marktkapitalisierung

konnten mit plus 39,2 Prozent (MDAX) noch

deutlich kräftiger zulegen und dokumentierten

damit die verstärkte Suche der Investoren nach

aussichtsreichen Anlagen. Auf Branchenebene

verzeichneten die Sektoren Konsum sowie Industriegüter

die stärksten Zugewinne – gemessen am

marktbreiten STOXX Europe 600 – mit Aufschlägen

von plus 43,5 Prozent bzw. plus 40,9 Prozent.

Der japanische Aktienmarkt verbuchte auf Jahressicht

– gemessen am Nikkei 225 – ein Minus von

5,8 Prozent, der marktbreite TOPIX lag mit 9,5 Pro-


zent im Minus. Ende April haben die Board-Mitglieder

der Bank of Japan ihre Prognose zur

Wirtschaftsentwicklung im laufenden Fiskaljahr

2010/ 2011 (Beginn 1. April 2010) angehoben und

ein Ende der Deflation im kommenden Fiskaljahr

in Aussicht gestellt. Die Sorgen um eine erneute

Abkühlung der Weltkonjunktur überlagerten jedoch

diese positiven Aspekte.

Staatsverschuldung rückt in den Fokus

Niedrige Zinsen, umfangreiche Rettungspakete

und Stützungsmaßnahmen haben über den Finanzmarktschock

hinweggeholfen. Die Notwendigkeit

der Schuldenkonsolidierung bleibt davon

aber unberührt und rückt zusammen mit der Liquiditätsverringerung

inzwischen stärker in den

Vordergrund. Dabei werden die bedeutenden Notenbanken

den fragilen Konjunkturaufschwung

aber nicht durch frühzeitiges „Übersteuern“ gefährden.

Der Ausstieg aus der überaus lockeren

Geldpolitik dürfte stattdessen vorsichtig dosiert

erfolgen. Auf diesem Weg zur Normalisierung unternahmen

Fed und EZB erste Schritte. In den

USA lief Ende März wie angekündigt das Ankaufprogramm

für Hypothekenanleihen aus. Darüber

hinaus erhöhte die US-Notenbank im Februar den

Diskontsatz um 25 Basispunkte auf 0,75 Prozent.

In Euroland wurde mit dem Abschöpfen von Liquidität

begonnen. Mit einer Anhebung der Leitzinsen

ist dagegen erst in einem weiter fortgeschrittenen

Stadium der Marktstabilisierung zu

rechnen. Insbesondere in Europa gerieten solche

Überlegungen in den Hintergrund, da angesichts

der gravierenden Schieflage in Griechenland

stattdessen Notfallprogramme durch den IWF

und die anderen Euro-Teilnehmerländer das Geschehen

bestimmten. Die EZB agiert daher besonders

behutsam in ihrem Bemühen, die Geldpolitik

langsam in normale Bahnen zu lenken.

Die Europäische Zentralbank hielt im Berichtsjahr

unverändert an dem Leitzinssatz von 1,0

Prozent fest. Die US-Notenbank beließ ihrerseits

die Fed Funds Target Rate auf dem historisch

niedrigen Niveau von 0,25 bis 0,0 Prozent. Die

Rendite 10-jäh riger Euroland-Staatsanleihen bewegte

sich im Stichtagsvergleich mit zuletzt

knapp 2,6 Prozent merklich unter dem Ausgangsniveau

(3,4 Prozent). US-Treasuries gleicher Laufzeit

rentierten zum Stichtag mit 2,9 Prozent tiefer

als noch zum Beginn des Betrachtungszeit-

7

raums (3,5 Prozent). Seit Anfang Dezember hat

sich damit die Renditedifferenz zwischen 10-jährigen

Staatstiteln in Euroland und den USA deutlich

ausgeweitet. Gemessen am REXP verzeichneten

deutsche Bundesanleihen auf Jahressicht

eine stattliche Performance von plus 7,9 Prozent.

Rendite 10-jähriger Staatsanleihen

USA vs. Euroland

In %

4,5

4,0

3,5

3,0

2,5

2,0

06/09 08/09 10/09 12/09 02/10 04/10 06/10

Euroland USA

Quelle: Bloomberg

Mit der Rückkehr der Risikobereitschaft veränderte

sich auch in den verschiedenen Rentensegmenten

das Investitionsklima. Im Zuge der Aktienmarkterholung

und der sich belebenden Nachfrage nach

Unternehmens- und Schwel len län der anlei hen

bildeten sich die Risikoprämien suk zessive zurück.

Sowohl Unternehmens- als auch Schwellenländeranleihen

haben sich auf Sicht von zwölf Monaten

positiv entwickelt, wobei Emerging Markets-Papiere

zwischenzeitlich die niedrigsten Risikoaufschläge

seit Beginn der Finanzkrise aufwiesen.

Zudem wurden sie von Diskussionen um die Euroland-Stabilität

zunächst kaum tangiert. In den

letzten Berichtsmonaten hinterließ die Unsicherheit

allerdings Spuren, Anfang Mai erreichte die

erneute Ausweitung der Ren dite auf schlä ge einen

vorläufigen Höhepunkt.

Die Sorgen um eine mögliche Zahlungsunfähigkeit

Griechenlands und um das Fortbestehen des

Euro-Währungsgebiets führten auch an den Devisenmärkten

zu einem Trendwechsel. Der Wechselkurs

des Euro bewegte sich Anfang Dezember

noch bei knapp 1,51 US-Dollar. Dann jedoch wertete

die europäische Gemeinschaftswährung auf

1,23 US-Dollar zum Stichtag ab.


Ludwigsburg Best of A15

Anlagepolitik

Im ersten Berichtshalbjahr kam es nicht nur zu

einer Beruhigung, sondern vielmehr auch zu einer

positiven Entwicklung an den Kapitalmärkten.

Rettungsaktionen der Zentralbanken sowie Konjunkturpakete

der Regierungen stärkten das Vertrauen

der Investoren. Damit konnte die noch zu

Beginn des Berichtsjahres andauernde extreme

Talfahrt gestoppt werden und die Börsen erholten

sich deutlich. Das Vermögensmanagement wählte

eine offensivere Positionierung, um an dieser

Entwicklung zu partizipieren. In Erwartung positiver

Unternehmensdaten erhöhte das Vermögensmanagement

die Aktienfondsquote ab Juli

2009 deutlich. Bis Anfang November wurde an

dieser offensiven Strategie festgehalten. Nach

Erreichen neuer Jahreshöchststände und dem

Ausbleiben neuer Impulse für die Aktienmärkte

wurde die Aktienfondsquote moderat zurückgeführt.

Mit Blick auf das Jahr 2010 erfolgte im

Dezember noch einmal eine leichte Erhöhung

der Quote über europäische Aktienfonds. Um in

dieser Erholungsphase der Märkte Verluste aus

Währungsrisiken zu vermeiden, wurden Fremdwährungen

vollständig abgesichert.

Die Aktienmärkte starteten mit viel versprechenden

Vorgaben in das neue Jahr, konnten den positiven

Trend allerdings nur kurze Zeit fortführen.

Trotz guter Entwicklung der Unternehmensgewinne

schwenkten die Aktienkurse in eine Abwärtsbewegung

ein und gaben bis Anfang Februar

spürbar nach. Auslöser für diese Marktschwäche

war die aufkommende Unsicherheit über eine ausufernde

Verschuldung Griechenlands. Das Vermögensmanagement

reagierte in dieser Phase

mit einer leichten Rückführung der Aktienfondsquote,

um Risiken auf Dachfondsebene zu reduzieren

bzw. Kursverluste zu begrenzen. Erst nachdem

sich die Situation an den Kapitalmärkten

wieder etwas beruhigt hatte und die Risikobereitschaft

der Anleger erneut gestiegen war, erhöhte

das Vermögensmanagement die Aktienfondsquote

Ende März schrittweise über das europäische

und US-amerikanische Anlagesegment.

Die Berichtssaison der Unternehmen zum ersten

Quartal übertraf die Erwartungen der Marktteilnehmer

deutlich und führte neben verbesserten

Konjunkturdaten die Aktienmärkte kurzzeitig auf

neue Jahreshöchststände. Trotz des intakten

Gesamtbilds erlitt die positive Stimmung im Zuge

8

Wichtige Kennzahlen

Ludwigsburg Best of A15

Performance* 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

4,4% -4,0% –

TER** 1,22%

ISIN LU0224175843

* p.a./Berechnung nach BVI-Methode, die bisherige Wertentwicklung

ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung

** Gesamtkostenquote / Total Expense Ratio

Fondsstruktur

Ludwigsburg Best of A15

I

H

G

J

F E

A Rentenfonds Staatsanleihen Euroland 18,7%

B Rentenfonds Staatsanleihen Europa 12,3%

C Rentenfonds Staatsanleihen Schwellenländer 4,1%

D Rentenfonds Unternehmensanleihen 12,3%

E Rentenfonds Wandel- und Nachranganleihen 3,1%

F Absolute Return-Fonds 5,4%

G Aktienfonds Europa 10,0%

H Aktienfonds Nordamerika 3,0%

I Immobilienfonds 17,7%

J Barreserve, Geldmarktfonds, Sonstiges 13,4%

der erneut aufkommenden Sorgen um die Haushaltslage

in Griechenland und die Ausweitung der

Schuldenkrise auf weitere Euroländer einen Rückschlag.

Sehr hohe Tagesschwankungen und weltweit

deutlich nachgebende Kurse an den Aktienmärkten

waren die Folge. Ähnlich wie zu Beginn

des Jahres erfolgte in diesem Umfeld bis zum Ende

der Berichtsperiode eine flexible Steuerung der

Aktienfondsquote. So wurde diese unter Risikogesichtspunkten

Ende April beispielsweise moderat

verringert. Im Gegenzug wurden dennoch die

Chancen am Aktienmarkt genutzt, um die Aktienfondsquote

temporär zu erhöhen. Darüber hinaus

löste das Vermögensmanagement die Währungssicherung

im US-Aktienexposure zur Hälfte auf,

um von der Aufwertung des US-Dollar gegenüber

dem Euro zu profitieren.

Das Basisinvestment auf der Rentenfondsseite

bildete das europäische Staatsanleihensegment.

Darüber hinaus fanden Rentenrandthemen wie

europäische Unternehmensanleihen aus dem Investment

Grade- und High Yield-Bereich sowie

A

D

C

B


Ludwigsburg Best of A15

globale und europäische Konvergenzanleihen

unverändert Berücksichtigung in der Dachfondsstruktur.

Zur weiteren Diversifikation wurde eine

Rentenfondsposition mit Schwerpunkt auf Wandelanleihen

integriert.

Beide Teilsegmente im Konvergenzanleihenbereich

– Staatsanleihen globaler und europäischer

Schwellenländer – sowie Unternehmensanleihenfonds

entwickelten sich im Berichtszeitraum

positiv und lieferten somit einen ansprechenden

Renditebeitrag.

Im Segment Euroland-Staatsanleihen erfolgte

nach dem Zinsanstieg im zweiten Quartal 2009

wieder eine offensivere Ausrichtung. Diese wurde

durch eine Erhöhung der Zinssensitivität (Duration)

umgesetzt, um höhere Zinsen zu vereinnahmen.

Diese Positionierung blieb bis Oktober 2009

unverändert. Trotz der Verbesserung des Konjunkturbilds

sind die Renditen von Euroland-

Staatsanleihen Ende September wieder deutlicher

gesunken. Das Vermögensmanagement entschied

sich in dieser Phase, das Segment defensiver auszurichten

und Risiken zu begrenzen.

Die „Flucht” der Anleger in Wertpapierklassen, die

eine höhere Sicherheit versprechen, bildete im

zweiten Berichtshalbjahr den bestimmenden Faktor

für die Entwicklung an den Rentenmärkten.

Vom gestiegenen Risikobewusstsein profitierten

in erster Linie deutsche Bundesanleihen, die Anleger

als besonders sicher ansahen. Im Zuge der

hohen Nachfrage fiel die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen

auf 3,1 Prozent. Vor diesem Hintergrund

nahm das Vermögensmanagement Anfang

März 2010 die bis dahin offensivere Ausrichtung

im Segment Euroland-Staatsanleihen – dargestellt

über Engagements in längeren Restlaufzeiten –

zurück, um Kursgewinne zu vereinnahmen.

Nachdem neben dem drohenden Zahlungsausfall

Griechenlands auch die Verschuldungsproblematiken

weiterer Euroländer wie Spanien, Portugal

und Italien in den Fokus gerückt waren, erhöhte

sich die Nervosität an den Märkten nochmals deutlich.

Das Management reagierte auf die zunehmenden

Marktunruhen mit einer temporär defensiveren

Ausrichtung im Rentensegment. So wurde

in dieser Phase der Anteil an Bundesanleihen

noch einmal erhöht, da deutsche Staatstitel nach

9

Wertentwicklung 01.07.2009 – 30.06.2010

Ludwigsburg Best of A15

Index: 30.06.2009 = 100

115

110

105

100

95

90

06/09 10/09 02/10 06/10

Darstellung der Fondswertentwicklung auf Basis der

Rücknahmepreise, Ausschüttungen zum Rücknahmepreis

wiederangelegt

wie vor erheblich von der gestiegenen Nachfrage

der Anleger nach Rentenpapieren mit hoher Kreditqualität

profitierten.

Der von der Europäischen Union und dem Internationalen

Währungsfonds gespannte Rettungsschirm

über 750 Mrd. Euro vermochte die Kapitalmärkte

zunächst nicht wie gewünscht zu beruhigen.

Trotzdem bildeten sich die Verwerfungen

(Spreadausweitungen) bei Anleihen von Griechenland,

Portugal und Irland deutlich zurück. Im Rentensegment

wurde nach der Veröffentlichung der

Beschlüsse der Europäischen Zentralbank und

der EU das freundliche Niveau am Rentenmarkt

genutzt, um die Duration, die Ende April unter

Diversifikationsaspekten angehoben worden war,

sukzessive wieder zu reduzieren. Erst zum Ende

des Berichtsjahres konnten die beschlossenen

Rettungsmaßnahmen in Kombination mit einem

überraschenden Ankaufprogramm für Staatsanleihen

seitens der EZB die Märkte etwas beruhigen.

Unterstützend wirkte darüber hinaus die Ankündigung

drastischer Sparmaßnahmen durch die

Regierungen einiger hochverschuldeter Euroländer.

Durch die flexible Steuerung zwischen defensiver

und offensiver Positionierung reagierte das Vermögensmanagement

auf die hohen Schwankungen

am Rentenmarkt. Insgesamt konnte ein positiver

Beitrag erzielt werden, auch wenn unter

Risikogesichtspunkten temporär auf die Vereinnahmung

höherer Zinsen bei länger laufenden

Rentenpapieren verzichtet wurde. Im Berichtszeitraum

vom 1. Juli 2009 bis zum 30. Juni 2010

betrug die Wertentwicklung der Dachfondsvariante

Ludwigsburg Best of A15 plus 4,4 Prozent.


Ludwigsburg Best of A35

Anlagepolitik

Im ersten Berichtshalbjahr stärkten die Rettungsaktionen

der Zentralbanken sowie Konjunkturpakete

der Regierungen das Vertrauen der Investoren.

Damit konnte die noch zu Beginn des Berichtsjahres

andauernde extreme Talfahrt gestoppt

werden, die Börsen erholten sich deutlich. Das

Vermögensmanagement wählte eine offensivere

Positionierung, um an dieser Entwicklung zu partizipieren.

In Erwartung positiver Unternehmensdaten

erhöhte das Vermögensmanagement die

Aktienfondsquote ab Juli 2009 deutlich. Bis Anfang

November wurde an dieser offensiven Strategie

festgehalten. Nach Erreichen neuer Jahreshöchststände

und dem Ausbleiben neuer Impulse

für die Aktienmärkte wurde die Aktienfondsquote

moderat zurückgeführt. Mit Blick auf das Jahr

2010 erfolgte im Dezember noch einmal eine leichte

Erhöhung der Quote über europäische Aktienfonds.

Um in dieser Erholungsphase der Märkte

Verluste aus Währungsrisiken zu vermeiden, wurden

Fremdwährungen vollständig abgesichert.

Die Aktienmärkte starteten mit viel versprechenden

Vorgaben in das neue Jahr, doch trotz guter

Entwicklung der Unternehmensgewinne schwenkten

die Aktienkurse in eine Abwärtsbewegung

ein und gaben bis Anfang Februar spürbar nach.

Auslöser für diese Marktschwäche war die aufkommende

Unsicherheit über eine ausufernde

Verschuldung Griechenlands. Das Vermögensmanagement

reagierte in dieser Phase mit einer

leichten Rückführung der Aktienfondsquote, um

Risiken auf Dachfondsebene zu begrenzen. Erst

nachdem sich die Situation an den Kapitalmärkten

wieder etwas beruhigt hatte, erhöhte das Vermögensmanagement

die Aktienfondsquote Ende

März schrittweise über das europäische und USamerikanische

Anlagesegment.

Die Berichtssaison der Unternehmen zum ersten

Quartal übertraf die Erwartungen der Marktteilnehmer

deutlich und sorgte an den Aktienmärkten

kurzzeitig für neue Jahreshöchststände. Trotz

des intakten Gesamtbilds erlitt die positive Stimmung

im Zuge der erneut aufkommenden Sorgen

um die Haushaltslage in Griechenland und die

Ausweitung der Schuldenkrise auf weitere Euroländer

einen Rückschlag. Sehr hohe Tagesschwankungen

und weltweit deutlich nachgebende Kurse

an den Aktienmärkten waren die Folge. In diesem

Umfeld erfolgte bis zum Ende der Berichtsperiode

10

Wichtige Kennzahlen

Ludwigsburg Best of A35

Performance* 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

7,6% -5,8% –

TER** 1,68%

ISIN LU0224175926

* p.a./Berechnung nach BVI-Methode, die bisherige Wertentwicklung

ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung

** Gesamtkostenquote / Total Expense Ratio

Fondsstruktur

Ludwigsburg Best of A35

K

J

I

H

L

G

E

F

A Rentenfonds Staatsanleihen Schwellenländer 8,3%

B Rentenfonds Staatsanleihen Europa 7,0%

C Rentenfonds Staatsanleihen Euroland 6,1%

D Rentenfonds Unternehmensanleihen 10,1%

E Rentenfonds Wandel- und Nachranganleihen 2,4%

F Absolute Return-Fonds 5,0%

G Aktienfonds Europa 21,9%

H Aktienfonds Nordamerika 6,9%

I Aktienfonds Welt 4,9%

J Aktienfonds Schwellenländer 4,3%

K Aktienfonds Japan 0,9%

L Barreserve, Geldmarktfonds, Sonstiges 22,2%

eine flexible Steuerung der Aktienfondsquote. Darüber

hinaus löste das Vermögensmanagement

die Währungssicherung im US-Aktienexposure

zur Hälfte auf, um von der Aufwertung des US-

Dollar gegenüber dem Euro zu profitieren. Erst

nach einer Stabilisierung der Aktienmärkte auf

niedrigem Niveau wurde die Aktienfondsquote im

Juni über das Segment Euroland wieder erhöht.

Das Basisinvestment auf der Rentenfondsseite

bildete das europäische Staatsanleihensegment.

Darüber hinaus fanden Rentenrandthemen wie

europäische Unternehmensanleihen aus dem Investment

Grade- und High Yield-Bereich sowie

globale und europäische Konvergenzanleihen

unverändert Berücksichtigung in der Dachfondsstruktur.

Zur weiteren Diversifikation wurde eine

Wandelanleihenposition integriert. Beide Teilsegmente

im Konvergenzanleihenbereich – Staatsanleihen

globaler und europäischer Schwellenländer

– sowie Unternehmensanleihenfonds entwickel-

A

B

C

D


Ludwigsburg Best of A35

ten sich im Berichtszeitraum positiv und lieferten

somit einen ansprechenden Renditebeitrag.

Im Segment Euroland-Staatsanleihen erfolgte

nach dem Zinsanstieg im zweiten Quartal 2009

wieder eine offensivere Ausrichtung. Dies wurde

durch eine Erhöhung der Zinssensitivität (Duration)

umgesetzt, um höhere Zinsen zu vereinnahmen.

Diese Positionierung blieb bis Oktober 2009

unverändert. Trotz der Verbesserung des Konjunkturbilds

sind die Renditen von Euroland-Staatsanleihen

Ende September wieder deutlicher gesunken.

Das Vermögensmanagement entschied

sich in dieser Phase das Segment defensiver auszurichten

und Risiken zu begrenzen.

Die „Flucht” der Anleger in Wertpapierklassen,

die eine höhere Sicherheit versprechen, bildete

im zweiten Berichtshalbjahr den bestimmenden

Faktor für die Entwicklung an den Rentenmärkten.

Vom gestiegenen Risikobewusstsein profitierten

in erster Linie deutsche Bundesanleihen, die Anleger

als besonders sicher ansahen. Im Zuge der

hohen Nachfrage fiel die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen

auf 3,1 Prozent. Vor diesem Hintergrund

nahm das Vermögensmanagement Anfang

März 2010 die bis dahin offensivere Ausrichtung

im Segment Euroland-Staatsanleihen – dargestellt

über Engagements in längeren Restlaufzeiten –

deutlich zurück, um Kursgewinne zu vereinnahmen.

Nachdem neben dem drohenden Zahlungsausfall

Griechenlands auch die Verschuldungsproblematiken

weiterer Euroländer in den Fokus gerückt

waren, erhöhte sich die Nervosität an den Märkten

nochmals deutlich. Das Management reagierte

auf die zunehmenden Marktunruhen mit einer

temporär defensiveren Ausrichtung im Rentensegment.

So wurde in dieser Phase der Anteil an

Bundesanleihen noch einmal erhöht, da deutsche

Staatstitel nach wie vor erheblich von der gestiegenen

Nachfrage der Anleger nach Rentenpapieren

mit hoher Kreditqualität profitierten.

Der von der Europäischen Union und dem Internationalen

Währungsfonds gespannte Rettungsschirm

über 750 Mrd. Euro für alle Euroländer

vermochte die Kapitalmärkte zunächst nicht wie

gewünscht zu beruhigen. Trotzdem bildeten sich

die Verwerfungen (Spreadausweitungen) bei

Anleihen von Griechenland, Portugal und Irland

11

Wertentwicklung 01.07.2009 – 30.06.2010

Ludwigsburg Best of A35

Index: 30.06.2009 = 100

115

110

105

100

95

90

06/09 10/09 02/10 06/10

Darstellung der Fondswertentwicklung auf Basis der

Rücknahmepreise, Ausschüttungen zum Rücknahmepreis

wiederangelegt

deutlich zurück. Im Rentensegment wurde nach

der Veröffentlichung der Beschlüsse der Europäischen

Zentralbank und der EU das freundliche

Niveau am Rentenmarkt genutzt, um die Duration,

die Ende April unter Diversifikationsaspekten

angehoben worden war, sukzessive wieder zu reduzieren.

Erst zum Ende des Berichtsjahres konnten

die beschlossenen Rettungsmaßnahmen in

Kombination mit einem überraschenden Ankaufprogramm

für Staatsanleihen seitens der EZB die

Märkte etwas beruhigen. Unterstützend wirkte

darüber hinaus die Ankündigung drastischer Sparmaßnahmen

durch die Regierungen einiger hochverschuldeter

Euroländer.

Durch die flexible Steuerung zwischen defensiver

und offensiver Positionierung in diesem Segment

reagierte das Vermögensmanagement auf

die hohen Schwankungen am Rentenmarkt. Insgesamt

konnte ein positiver Beitrag erzielt werden,

auch wenn unter Risikogesichtspunkten

temporär auf die Vereinnahmung höherer Zinsen

bei länger laufenden Rentenpapieren verzichtet

wurde. Im Berichtszeitraum vom 1. Juli 2009 bis

zum 30. Juni 2010 betrug die Wertentwicklung

der Dachfondsvariante Ludwigsburg Best of A35

plus 7,6 Prozent.


Ludwigsburg Best of A70

Anlagepolitik

Im ersten Berichtshalbjahr kam es nicht nur zu

einer Beruhigung, sondern vielmehr auch zu einer

positiven Entwicklung an den Kapitalmärkten.

Rettungsaktionen der Zentralbanken sowie Konjunkturpakete

der Regierungen stärkten das Vertrauen

der Investoren. Damit konnte die noch zu

Beginn des Berichtsjahres andauernde extreme

Talfahrt gestoppt werden und die Börsen erholten

sich deutlich. Das Vermögensmanagement wählte

eine offensivere Positionierung, um an dieser

Entwicklung zu partizipieren. In Erwartung positiver

Unternehmensdaten erhöhte das Vermögensmanagement

die Aktienfondsquote ab Juli

2009 deutlich. Bis Anfang November 2009 wurde

an dieser offensiven Strategie festgehalten. Nach

Erreichen neuer Jahreshöchststände und dem

Ausbleiben neuer Impulse für die Aktienmärkte

wurde die Aktienfondsquote moderat zurückgeführt.

Mit Blick auf das Jahr 2010 erfolgte im

Dezember noch einmal eine leichte Erhöhung der

Quote über europäische Aktienfonds.

Somit startete die Dachfondsstruktur mit dieser

hohen Aktiengewichtung in das neue Jahr. Darin

kam die positive Einschätzung des fundamentalen

Umfelds seitens des Managements zum Ausdruck.

Bis dato veröffentlichte Konjunkturdaten nährten

die Hoffnung auf ein moderates und gleichwohl

stabiles Wachstum. Positive wirtschaftliche

Rahmenbedingungen sowie überraschend gute

Unternehmensergebnisse unterstrichen zunächst

die günstigen Wachstumsperspektiven. Im weiteren

Verlauf rückte jedoch – ausgehend von der

problematischen Haushaltslage in Griechenland

– die Angst vor einer Ausweitung der Schuldenkrise

in Europa in den Vordergrund. Die Aktienmärkte

reagierten hierauf mit teils kräftigen Kursverlusten,

die Risikoaversion der Anleger nahm

sprunghaft zu. Das Vermögensmanagement reagierte

in dieser Phase mit einer Rückführung der

Aktienfondsquote, um Risiken auf Dachfondsebene

zu reduzieren bzw. Kursverluste zu begrenzen.

Erst nachdem sich die Situation an den Kapitalmärkten

wieder etwas beruhigt hatte und die

Risikobereitschaft der Anleger erneut gestiegen

war, erhöhte das Vermögensmanagement die

Aktienfondsquote im März schrittweise über USamerikanische

und Emerging Markets-Aktienfonds.

In diesem Zusammenhang wurde die Fo-

12

Wichtige Kennzahlen

Ludwigsburg Best of A70

Performance* 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

15,8% -10,0% –

TER** 1,88%

ISIN LU0224176221

* p.a./Berechnung nach BVI-Methode, die bisherige Wertentwicklung

ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung

** Gesamtkostenquote / Total Expense Ratio

Fondsstruktur

Ludwigsburg Best of A70

H

G

F

E

I

A

B

A Rentenfonds Staatsanleihen Schwellenländer 4,1%

B Rentenfonds Euroland 3,0%

C Aktienfonds Europa 29,7%

D Aktienfonds Nordamerika 20,8%

E Aktienfonds Schwellenländer 14,5%

F Aktienfonds Welt 8,4%

G Aktienfonds Japan 2,6%

H Aktienfonds Branchen 2,5%

I Barreserve, Geldmarktfonds, Sonstiges 14,4%

kussierung auf europäische Aktien vergleichsweise

zurückgenommen und es wurde verstärkt

in US-amerikanischen Aktien investiert. Angesichts

der Diskussionen um die wirtschaftliche

Stabilität Europas erschienen Anlagen in europäischen

Aktien weniger attraktiv.

Die Berichtssaison der Unternehmen zum ersten

Quartal übertraf die Erwartungen der Marktteilnehmer

deutlich und führte neben verbesserten

Konjunkturdaten die Aktienmärkte kurzzeitig auf

neue Jahreshöchststände. Trotz des intakten

Gesamtbilds erlitt die positive Stimmung im Zuge

der erneut aufkommenden Sorgen um die Haushaltslage

in Griechenland und die Ausweitung

der Schuldenkrise auf weitere Euroländer einen

Rückschlag. Sehr hohe Tagesschwankungen und

weltweit deutlich nachgebende Kurse an den

Aktienmärkten waren die Folge. Ähnlich wie zu

Beginn des Jahres erfolgte in diesem Umfeld

eine flexible Steuerung der Aktienfondsquote.

D

C


Ludwigsburg Best of A70

Ab Mitte Mai beruhigten sich die Aktienmärkte

etwas und bewegten sich unter hohen Schwankungen

seitwärts. Mit Unterstützung umfangreicher

Rettungspakete richtete sich die Aufmerksamkeit

der Anleger wieder auf die fundamentalen

Daten, die weiterhin eine moderate wirtschaftliche

Erholung anzeigten. Vor diesem Hintergrund

erfolgte eine gezielte Investition in die Technologiebranche.

Neue Produkte sowie wieder anziehende

Unternehmensinvestitionen sollten dem

Sektor Impulse verleihen und Technologietitel

überproportional von einem weiteren Konjunkturaufschwung

profitieren lassen.

Einen Teil der liquiden Mittel nutzte das Management

zum Aufbau von Positionen in einen Rentenfonds,

der sich auf Anleihen von Schwellenländern

konzentriert. Der Fonds ist zudem währungsseitig

so ausgerichtet, dass er auch von einem

gegebenenfalls weiter schwachen Euro profitieren

sollte.

Deutliche Erholungstendenzen verzeichneten

auch die Emerging Markets-Aktienmärkte. Besonders

gut entwickelte sich der russische Aktienmarkt.

Dieser profitierte von einem weiteren Anstieg

des Ölpreises. Da sich das Gros der Schwellenländer

nach wie vor auf einem intakten Wachstumspfad

befindet, sollte die Rohölnachfrage

hoch bleiben.

Vor diesem Hintergrund wurden die Positionen in

diesem Segment im Laufe des Berichtszeitraums

deutlich erhöht. Ingesamt lag der Schwerpunkt

auf weltweit anlegenden Fondskonzepten. Zusätzlich

wurden die Regionen Asien – hier speziell

China – und Lateinamerika über einzelne Fonds

abgebildet. Darüber hinaus erfolgte die Berücksichtigung

eines Fonds, der sich auf die sogenannten

BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien,

China) konzentriert. Die selektive Berücksichtigung

einzelner Regionen hat sich im Berichtszeitraum

als vorteilhaft erwiesen.

Im Zuge der Schuldenproblematik verlor der Euro

gegenüber vielen Währungen erheblich an Wert.

Von der Währungsentwicklung konnte die Dachfondsvariante

profitieren, da zunächst die US-

Dollar-Bestände im Portfolio nur teilweise gegen

Kursschwankungen gesichert waren. Im weiteren

13

Wertentwicklung 01.07.2009 – 30.06.2010

Ludwigsburg Best of A70

Index: 30.06.2009 = 100

130

120

110

100

90

80

06/09 10/09 02/10 06/10

Darstellung der Fondswertentwicklung auf Basis der

Rücknahmepreise, Ausschüttungen zum Rücknahmepreis

wiederangelegt

Verlauf hob das Vermögensmanagement die

Währungssicherung bis Ende April komplett auf.

Im Berichtszeitraum vom 1. Juli 2009 bis zum 30.

Juni 2010 betrug die Wertentwicklung der Dachfondsvariante

Ludwigsburg Best of A70 plus 15,8

Prozent.


Ludwigsburg Best of A15

Vermögensaufstellung zum 30. Juni 2010

Gattungsbezeichnung Markt Stück bzw. Bestand Käufe/ Verkäufe/ Kurs Kurswert %-Anteil

Anteile 30.06.2010 Zugänge Abgänge in EUR am

bzw. Whg. im Berichtszeitraum Fondsver-

14

in 1.000 mögen

Wertpapier-Investmentanteile

KAG-eigene Wertpapier-Investmentanteile

IFM-INVEST: RENTEN EUROPA ANT 17.937 1.500 22.100 EUR 108,8600 1.952.621,82 7,17

Summe der eigenen Wertpapier-Investmentanteile EUR 1.952.621,82 7,17

Gruppeneigene Wertpapier-Investmentanteile

DEKA BUND + S FINANZ: 7-15 TF ANT 40.500 42.500 2.000 EUR 61,3000 2.482.650,00 9,11

DEKAFONDS CF ANT 6.800 16.000 9.200 EUR 61,1400 415.752,00 1,53

DEKA-RENTSPEZIAL 4/2012 ANT 17.300 – 1.500 EUR 103,2300 1.785.879,00 6,56

DEKA-SPECIAL SITUATIONS ANT 26.450 – – EUR 54,9400 1.453.163,00 5,33

Summe der gruppeneigenen Wertpapier-

Investmentanteile EUR 6.137.444,00 22,53

Gruppenfremde Wertpapier-Investmentanteile 1)

ALLIANZ RCM US EQUITY - A (H-EUR) ANT 8.500 16.500 8.000 EUR 47,5000 403.750,00 1,48

ALLIANZ RCM THESAURUS - AT - EUR ANT 920 2.400 1.480 EUR 462,1100 425.141,20 1,56

ALLIANZ RCM US EQUITY - A - EUR ANT 10.000 23.100 13.100 EUR 41,1700 411.700,00 1,51

AXA WF EURO 10+LT A EUR ANT 8.800 5.400 10.200 EUR 129,2300 1.137.224,00 4,17

BLACKROCK GLOBAL FUNDS -

EURO-MARKETS FUND A2 EUR ANT 98.800 120.800 189.000 EUR 14,2900 1.411.852,00 5,18

ESPA BOND DANUBIA T ANT 6.000 6.000 – EUR 124,8300 748.980,00 2,75

HSBC GIF EUROLAND EQUITY AD ANT 16.250 131.800 159.500 EUR 23,4920 381.745,00 1,40

JB BF ABSOLUTE RET DEF-EUR / B ANT 6.800 6.800 – EUR 109,1500 742.220,00 2,72

MORGAN STANLEY EURO CORPORATE BOND FUND A ANT 27.000 – 4.000 EUR 35,8400 967.680,00 3,55

NORDEA 1 - EUROPEAN HIGH YIELD BOND FUND BP-EUR ANT 30.500 – 13.500 EUR 19,4000 591.700,00 2,17

PICTET-GLOBAL EMERGING DEBT-HP EUR ANT 6.100 7.000 900 EUR 181,1100 1.104.771,00 4,06

THREADNEEDLE INV. TARGET RETURN FUND 2 ANT 591.500 591.500 – EUR 1,2374 731.922,10 2,69

UBS (LUX) BOND FUND - CONVERT EUROPE A ANT 7.400 8.000 600 EUR 112,9800 836.052,00 3,07

UBS (LUX) BOND SICAV -

EUROPEAN CONVERGENCE P-ACC ANT 2.500 12.000 9.500 EUR 125,9000 314.750,00 1,16

UNIFONDS ANT 4.250 24.800 46.700 EUR 34,0400 144.670,00 0,53

VONTOBEL FUND - EASTERN EUROPEAN BOND A ANT 5.425 1.500 8.500 EUR 60,2200 326.693,50 1,20

Summe der gruppenfremden Wertpapier-

Investmentanteile EUR 10.680.850,80 39,21

Gruppenfremde Immobilien-Investmentanteile 1)

CS EUROREAL A EUR ANT 38.601 – 3.900 EUR 60,4400 2.333.044,44 8,56

HAUSINVEST EUROPA ANT 9.250 – – EUR 41,7900 386.557,50 1,42

MORGAN STANLEY P2 VALUE ANT 15.250 15.000 7.000 EUR 40,8800 623.420,00 2,29

UBS (D) 3 SECTOR REAL ESTATE EUROPE ANT 135.000 – – EUR 10,9000 1.471.500,00 5,40

Summe der gruppenfremden Immobilien-

Investmentanteile EUR 4.814.521,94 17,67

Summe Wertpapiervermögen EUR 23.585.438,56 86,58

Derivate

(Bei den mit Minus gekennzeichneten Beständen

handelt es sich um verkaufte Positionen.)

Aktienindex-Derivate

Forderungen / Verbindlichkeiten

Aktienindex-Terminkontrakte

EURO STOXX 50 INDEX 09/10 EUX EUR Anzahl -47 54.520,00 0,20

Optionsrechte 2)

Optionsrechte auf Aktienindices

CALL EURO STOXX 50 INDEX 600,00 12/10 OTC Anzahl 257 EUR 1.971,1700 506.590,69 1,86

CALL EURO STOXX 50 INDEX 3.466,00 12/10 OTC Anzahl -257 EUR 1,2800 -328,96 -0,00

PUT EURO STOXX 50 INDEX 3.466,00 12/10 OTC Anzahl 257 EUR 759,3700 195.158,09 0,72

Summe der Aktienindex-Derivate EUR 755.939,82 2,77

Bankguthaben, Geldmarktpapiere und Geldmarktfonds

Bankguthaben

EUR-Guthaben bei:

Depotbank EUR 230.486,75 % 100,0000 230.486,75 0,85

Guthaben in Nicht-EU/EWR-Währungen JPY 29.423,00 % 100,0000 271,53 0,00

USD 10.309,01 % 100,0000 8.432,25 0,03

Summe der Bankguthaben EUR 239.190,53 0,88

Geldmarktfonds

Gruppeneigene Geldmarktfonds

DEKA-CASH ANT 49.800 225.900 235.250 EUR 49,5700 2.468.586,00 9,06

Summe der Geldmarktfonds EUR 2.468.586,00 9,06

Summe der Bankguthaben, Geldmarktpapiere und

Geldmarktfonds EUR 2.707.776,53 9,94

Sonstige Vermögensgegenstände

Einschüsse (Initial Margin) EUR 103.729,00 103.729,00 0,38

Forderungen aus Bestandsprovisionen EUR 107.022,67 107.022,67 0,39

Summe der sonstigen Vermögensgegenstände EUR 210.751,67 0,77

Sonstige Verbindlichkeiten

Depotbankvergütung EUR -2.310,89 -2.310,89 -0,01

Verwaltungsvergütung EUR -13.540,39 -13.540,39 -0,05

Taxe d‘Abonnement EUR -1.688,33 -1.688,33 -0,01

Summe der sonstigen Verbindlichkeiten EUR -17.539,61 -0,06


Ludwigsburg Best of A15

Gattungsbezeichnung Stück bzw. Bestand Käufe/ Verkäufe/ Kurs Kurswert %-Anteil

Anteile 30.06.2010 Zugänge Abgänge in EUR am

bzw. Whg. im Berichtszeitraum Fondsver-

Fondsvermögen EUR 27.242.366,97 100,00 *)

Anteilwert EUR 88,95

Umlaufende Anteile STK 306.239

Bestand der Wertpapiere am Fondsvermögen (in %) 86,58

Bestand der Derivate am Fondsvermögen (in %) 2,77

*) Rundungsbedingte Differenzen bei den Prozent-Anteilen sind möglich.

1) Investmentfonds, die weder von der Verwaltungsgesellschaft noch von einer anderen Verwaltungsgesellschaft, die zum DekaBank Deutsche Girozentrale - Konzern, Frankfurt

am Main, gehört, verwaltet werden.

2) Bei Future-Styled Optionsrechten erfolgt die Prämienverrechnung durch tägliche Ausgleichszahlungen (Variation Margin); bei Stock-Styled Optionsrechten erfolgt die Prämienverrechnung

bei Geschäftsabschluss. Stock-Styled Optionsrechte fließen mit ihrem Kurswert in das Sondervermögen ein, Future-Styled Optionsrechte mit ihrem unrealisierten

Ergebnis.

Wertpapierkurse bzw. Marktsätze

Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens sind auf der Grundlage nachstehender Kurse/Marktsätze bewertet:

In- und ausländische Wertpapier- und Immobilien-Investmentanteile und Derivate per: 29.06.2010

Alle anderen Vermögenswerte per: 30.06.2010

Devisenkurse (in Mengennotiz) per 30.06.2010

Japanischer Yen (JPY) 108,361275 = 1 Euro (EUR)

US Dollar (USD) 1,222570 = 1 Euro (EUR)

Marktschlüssel

Terminbörsen

EUX European Exchange Deutschland

OTC Over-the-Counter

Aus den zum Stichtag noch laufenden, nachfolgend aufgeführten Geschäften ergeben sich zum 30.06.2010 folgende Eventualverbindlichkeiten:

Finanztermingeschäfte

- verkaufte Terminkontrakte

auf Indices EUR 1.219.180,00

Während des Berichtszeitraumes abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen:

Käufe und Verkäufe in Wertpapieren (Marktzuordnung zum Berichtsstichtag):

Gattungsbezeichnung Stück bzw. Käufe bzw. Verkäufe bzw.

Anteile bzw. Whg. Zugänge Abgänge

in 1.000

Wertpapier-Investmentanteile

Gruppeneigene Geldmarktfonds

DEKA-LIQUIDITAET ANT 15.000 15.000

Gruppenfremde Wertpapier-Investmentanteile

ING (L) INVEST-EURO HIGH DIV. ANT 4.600 4.600

JPM GERMANY EQUITY FUND A ANT 66.000 189.000

THREADNEEDLE INV.FDS-EMER.MKT BD FD ANT – 753.000

Gruppenfremde Geldmarktfonds

JPM INV-EO LIQ.MKT.A A.EO ANT – 3.965

15

in 1.000 mögen


Ludwigsburg Best of A15

Entwicklung des Fondsvermögens EUR

Fondsvermögen am Beginn des Geschäftsjahres 29.432.259,75

Mittelzuflüsse 673.027,06

Mittelrückflüsse -3.599.575,17

Mittelzuflüsse /-rückflüsse (netto) -2.926.548,11

Ertragsausschüttung -580.254,11

Ertragsausgleich 107.556,95

Ordentlicher Ertragsüberschuss 241.689,46

Netto realisiertes Ergebnis (inkl. Ertragsausgleich) *) 1.046.058,26

Nettoveränderung des nicht realisierten Ergebnisses *) -78.395,23

Fondsvermögen am Ende des Geschäftsjahres 27.242.366,97

Entwicklung der Anzahl der Anteile im Umlauf

Anzahl des Anteilumlaufs am Beginn des Geschäftsjahres 338.775

Anzahl der ausgegebenen Anteile 7.556

Anzahl der zurückgezahlten Anteile 40.092

Anzahl des Anteilumlaufs am Ende des Geschäftsjahres 306.239

Entwicklung von Fondsvermögen und Anteilwert im 3-Jahresvergleich

Fondsvermögen am Ende 30.06.2008 30.06.2009 30.06.2010

des Geschäftsjahres EUR 39.190.516,40 29.432.259,75 27.242.366,97

Anteilwert EUR 97,95 86,87 88,95

Anteilumlauf Stück 400.067 338.775 306.239

Vergangenheitsbezogene Werte gewähren keine Rückschlüsse für die Zukunft.

16


Ludwigsburg Best of A15

Ertrags- und Aufwandsrechnung

für den Zeitraum vom 01.07.2009 - 30.06.2010 (inkl. Ertragsausgleich)

EUR

Erträge

Erträge aus Investmentanteilen 526.992,03

Bestandsprovisionen 88.900,90

Zinsen aus Liquiditätsanlagen 530,62

Ordentlicher Ertragsausgleich -40.263,80

Erträge insgesamt 576.159,75

Aufwendungen

Verwaltungsvergütung 180.201,93

Vertriebsprovision 119.432,52

Depotbankvergütung **) 29.926,38

Taxe d‘Abonnement 5.571,63

Sonstige Aufwendungen 20.804,34

Ordentlicher Aufwandsausgleich -21.466,51

Aufwendungen insgesamt 334.470,29

Ordentlicher Ertragsüberschuss 241.689,46

Netto realisiertes Ergebnis *) 1.134.817,92

Außerordentlicher Ertragsausgleich -88.759,66

Netto realisiertes Ergebnis (inkl. Ertragsausgleich) 1.046.058,26

Ertragsüberschuss 1.287.747,72

Nettoveränderung des nicht realisierten Ergebnisses *) -78.395,23

Ergebnis des Geschäftsjahres 1.209.352,49

Gemäß Art. 11 Verwaltungsreglement beträgt die Ausschüttung EUR 1,02 je Anteil und

wird per 20. August 2010 vorgenommen.

Die vorgenannten Aufwendungen betrugen bezogen auf das durchschnittliche

Fondsvermögen (Gesamtkostenquote/Total Expense Ratio (TER)) 1,22%.

Diese Kennziffer erfasst entsprechend internationalen Gepflogenheiten nur die auf Ebene

des Sondervermögens angefallenen Kosten (ohne Transaktionskosten).

Da das Sondervermögen im Berichtszeitraum andere Investmentanteile („Zielfonds“) hielt,

können weitere Kosten, Gebühren und Vergütungen auf Ebene des Zielfonds angefallen sein.

Die Vertriebsstellen erhalten aus dem Fondsvermögen eine Vertriebsprovision.

*) Ergebnis-Zusammensetzung:

Netto realisiertes Ergebnis aus: Wertpapier-, Devisen-, Finanztermin- und Optionsgeschäften

Nettoveränderung des nicht realisierten Ergebnisses aus: Wertpapier-, Finanztermin- und

Optionsgeschäften

**) In diesem Betrag enthalten ist die seit 1. April 2007 zu entrichtende gesetzliche Mehrwertsteuer

i.H.v. 12% auf 20% der Depotbankvergütung.

17


Ludwigsburg Best of A15

Verwaltungsvergütung der in dem Teilfonds gehaltenen Investmentanteile per 30.06.2010,

die den Zielfonds in der Berichtsperiode berechnet wurde.

18

Verwaltungsvergütung in % p.a.

per 30.06.2010

Allianz RCM Thesaurus - AT - EUR 1,35 1)

Allianz RCM US Equity - A - EUR 1,50

Allianz RCM US Equity - A (H-EUR) 1,50

AXA WF Euro 10+LT A EUR 0,60

BlackRock Global Funds - Euro-Markets Fund A2 EUR 1,50

CS EUROREAL A EUR 0,75

Deka Bund + S Finanz: 7-15 TF 1,23

Deka-Cash 0,18

DekaFonds CF 1,25 1)

Deka-RentSpezial 4/2012 0,50

Deka-Special Situations 0,40

Espa Bond Danubia T 0,72

hausInvest europa 0,90

HSBC GIF Euroland Equity AD 1,50

IFM-Invest: Renten Europa 0,54

JB BF Absolute Ret Def-EUR / B 0,90

Morgan Stanley Euro Corporate Bond Fund A 0,80

Morgan Stanley P2 Value 0,80

Nordea 1 - European High Yield Bond Fund BP-EUR 0,85

Pictet-Global Emerging Debt-HP EUR 1,10

Threadneedle Inv. Target Return Fund 2 0,65

UBS (D) 3 Sector Real Estate Europe 0,75

UBS (LUX) Bond Fund - Convert Europe A 1,80

UBS (LUX) Bond Sicav - European Convergence P-acc 1,32

UniFonds 1,20

Vontobel Fund - Eastern European Bond A 1,10

1) zzgl. einer erfolgsbezogenen Vergütung gemäß Verkaufsprospekt

Ausgabeaufschläge bzw. Rücknahmeabschläge für den Erwerb bzw. die Rückgabe

von Investmentanteilen an anderen OGA wurden dem Teilfonds im Berichtszeitraum

nicht berechnet.


Ludwigsburg Best of A35

Vermögensaufstellung zum 30. Juni 2010

Gattungsbezeichnung Markt Stück bzw. Bestand Käufe/ Verkäufe/ Kurs Kurswert %-Anteil

Anteile 30.06.2010 Zugänge Abgänge in EUR am

bzw. Whg. im Berichtszeitraum Fondsver-

Wertpapier-Investmentanteile

KAG-eigene Wertpapier-Investmentanteile

IFM-INVEST: RENTEN EUROPA ANT 13.430 5.380 25.900 EUR 108,8600 1.461.989,80 4,13

Summe der eigenen Wertpapier-Investmentanteile EUR 1.461.989,80 4,13

Gruppeneigene Wertpapier-Investmentanteile

DEKAFONDS CF ANT 9.700 15.700 6.000 EUR 61,1400 593.058,00 1,67

DEKA-RENTSPEZIAL 4/2012 ANT 19.200 – – EUR 103,2300 1.982.016,00 5,59

DEKA-SPECIAL SITUATIONS ANT 19.850 – 12.000 EUR 54,9400 1.090.559,00 3,08

Summe der gruppeneigenen Wertpapier-

Investmentanteile EUR 3.665.633,00 10,34

Gruppenfremde Wertpapier-Investmentanteile 1)

ALLIANZ RCM US EQUITY - A (H-EUR) ANT 13.750 54.000 40.250 EUR 47,5000 653.125,00 1,84

ALLIANZ RCM THESAURUS - AT - EUR ANT 2.150 5.300 3.150 EUR 462,1100 993.536,50 2,80

ALLIANZ RCM US EQUITY - A - EUR ANT 15.000 58.500 83.000 EUR 41,1700 617.550,00 1,74

AXA WF EURO 10+LT A EUR ANT 8.200 9.900 16.100 EUR 129,2300 1.059.686,00 2,99

BLACKROCK GLOBAL FUNDS –

EURO-MARKETS FUND A2 EUR ANT 150.100 185.300 223.000 EUR 14,2900 2.144.929,00 6,05

DWS AKKUMULA ANT 1.540 200 550 EUR 537,6900 828.042,60 2,34

DWS EURO-CORP HIGH YIELD ANT 12.970 – 4.000 EUR 30,9200 401.032,40 1,13

ESPA BOND DANUBIA T ANT 4.300 4.300 – EUR 124,8300 536.769,00 1,51

FAST - EUROPE FUNDS A ANT 3.900 – 400 EUR 188,8400 736.476,00 2,08

TEMPLETON GLOBAL BOND FUND A (ACC) ANT 56.500 56.500 – EUR 19,1100 1.079.715,00 3,05

HSBC GIF EUROLAND EQUITY AD ANT 97.717 135.000 130.183 EUR 23,4920 2.295.567,76 6,48

JB BF ABSOLUTE RET DEF-EUR / B ANT 8.150 8.150 – EUR 109,1500 889.572,50 2,51

MORGAN STANLEY EURO CORPORATE BOND FUND A ANT 20.700 – 2.500 EUR 35,8400 741.888,00 2,09

NORDEA 1 - EUROPEAN HIGH YIELD BOND FUND BP-EUR ANT 22.400 – 6.000 EUR 19,4000 434.560,00 1,23

OYSTER JAPAN OPPORTUNITIES EUR ANT 2.600 – 600 EUR 126,5800 329.108,00 0,93

PICTET-US EQUITY GROWTH SELECTION-HP EUR ANT 8.200 19.000 10.800 EUR 71,5800 586.956,00 1,66

PICTET-GLOBAL EMERGING DEBT-HP EUR ANT 10.250 11.000 750 EUR 181,1100 1.856.377,50 5,24

ROBECO EMERGING STARS EQUITIES D EUR ANT 4.850 5.600 750 EUR 146,7200 711.592,00 2,01

THREADNEEDLE INV. TARGET RETURN FUND 2 ANT 713.500 713.500 – EUR 1,2374 882.884,90 2,49

UBS (LUX) BOND FUND - CONVERT EUROPE A ANT 7.450 21.200 13.750 EUR 112,9800 841.701,00 2,38

UNIFONDS ANT 29.700 36.500 43.000 EUR 34,0400 1.010.988,00 2,85

VONTOBEL FUND - EASTERN EUROPEAN BOND A ANT 7.930 – 7.000 EUR 60,2200 477.544,60 1,35

COMGEST GROWTH EMERGING MARKETS CAP ANT 35.500 21.000 18.000 USD 28,0600 814.783,61 2,30

PICTET-US EQUITY GROWTH SELECTION-P USD ANT 7.500 9.000 16.800 USD 94,7200 581.071,02 1,64

THREADNEEDLE INV. GLOBAL SELECT FUND 1 ANT 850.000 – 285.000 USD 1,3268 922.466,61 2,60

Summe der gruppenfremden Wertpapier-

Investmentanteile EUR 22.427.923,00 63,29

Summe Wertpapiervermögen EUR 27.555.545,80 77,76

Derivate

(Bei den mit Minus gekennzeichneten Beständen

handelt es sich um verkaufte Positionen.)

Aktienindex-Derivate

Forderungen / Verbindlichkeiten

Aktienindex-Terminkontrakte

EURO STOXX 50 INDEX 09/10 EUX EUR Anzahl -46 53.360,00 0,15

Optionsrechte 2)

Optionsrechte auf Aktienindices

CALL EURO STOXX 50 INDEX 600,00 12/10 OTC Anzahl 337 EUR 1.971,1700 664.284,29 1,87

CALL EURO STOXX 50 INDEX 3.466,00 12/10 OTC Anzahl -337 EUR 1,2800 -431,36 -0,00

PUT EURO STOXX 50 INDEX 3.466,00 12/10 OTC Anzahl 337 EUR 759,3700 255.907,69 0,72

Summe der Aktienindex-Derivate EUR 973.120,62 2,74

Bankguthaben, Geldmarktpapiere und Geldmarktfonds

Bankguthaben

EUR-Guthaben bei:

Depotbank EUR 473.297,15 % 100,0000 473.297,15 1,34

Guthaben in Nicht-EU/EWR-Währungen JPY 3.270.583,00 % 100,0000 30.182,21 0,09

USD 172.902,71 % 100,0000 141.425,61 0,40

Summe der Bankguthaben EUR 644.904,97 1,82

Geldmarktfonds

Gruppeneigene Geldmarktfonds

DEKA-CASH ANT 121.200 200.000 148.800 EUR 49,5700 6.007.884,00 16,96

Summe der Geldmarktfonds EUR 6.007.884,00 16,96

Summe der Bankguthaben, Geldmarktpapiere und

Geldmarktfonds EUR 6.652.788,97 18,78

Sonstige Vermögensgegenstände

Einschüsse (Initial Margin) EUR 101.522,00 101.522,00 0,29

Forderungen aus Bestandsprovisionen EUR 181.509,32 181.509,32 0,51

Summe der sonstigen Vermögensgegenstände EUR 283.031,32 0,80

Sonstige Verbindlichkeiten

Depotbankvergütung EUR -2.998,63 -2.998,63 -0,01

Verwaltungsvergütung EUR -26.355,11 -26.355,11 -0,07

Taxe d‘Abonnement EUR -1.457,45 -1.457,45 -0,00

Summe der sonstigen Verbindlichkeiten EUR -30.811,19 -0,08

19

in 1.000 mögen


Ludwigsburg Best of A35

Gattungsbezeichnung Stück bzw. Bestand Käufe/ Verkäufe/ Kurs Kurswert %-Anteil

Anteile 30.06.2010 Zugänge Abgänge in EUR am

bzw. Whg. im Berichtszeitraum Fondsver-

Fondsvermögen EUR 35.433.675,52 100,00 *)

Anteilwert EUR 89,58

Umlaufende Anteile STK 395.543

Bestand der Wertpapiere am Fondsvermögen (in %) 77,76

Bestand der Derivate am Fondsvermögen (in %) 2,74

*) Rundungsbedingte Differenzen bei den Prozent-Anteilen sind möglich.

1) Investmentfonds, die weder von der Verwaltungsgesellschaft noch von einer anderen Verwaltungsgesellschaft, die zum DekaBank Deutsche Girozentrale - Konzern, Frankfurt

am Main, gehört, verwaltet werden.

2) Bei Future-Styled Optionsrechten erfolgt die Prämienverrechnung durch tägliche Ausgleichszahlungen (Variation Margin); bei Stock-Styled Optionsrechten erfolgt die Prämienverrechnung

bei Geschäftsabschluss. Stock-Styled Optionsrechte fließen mit ihrem Kurswert in das Sondervermögen ein, Future-Styled Optionsrechte mit ihrem unrealisierten

Ergebnis.

Wertpapierkurse bzw. Marktsätze

Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens sind auf der Grundlage nachstehender Kurse/Marktsätze bewertet:

In- und ausländische Wertpapier-Investmentanteile und Derivate per: 29.06.2010

Alle anderen Vermögenswerte per: 30.06.2010

Devisenkurse (in Mengennotiz) per 30.06.2010

Japanischer Yen (JPY) 108,361275 = 1 Euro (EUR)

US Dollar (USD) 1,222570 = 1 Euro (EUR)

Marktschlüssel

Terminbörsen

EUX European Exchange Deutschland

OTC Over-the-Counter

Aus den zum Stichtag noch laufenden, nachfolgend aufgeführten Geschäften ergeben sich zum 30.06.2010 folgende Eventualverbindlichkeiten:

Finanztermingeschäfte

- verkaufte Terminkontrakte

auf Indices EUR 1.193.240,00

Während des Berichtszeitraumes abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen:

Käufe und Verkäufe in Wertpapieren (Marktzuordnung zum Berichtsstichtag):

Gattungsbezeichnung Stück bzw. Käufe bzw. Verkäufe bzw.

Anteile bzw. Whg. Zugänge Abgänge

in 1.000

Wertpapier-Investmentanteile

Gruppeneigene Geldmarktfonds

DEKA-LIQUIDITAET ANT 140.000 140.000

Gruppenfremde Wertpapier-Investmentanteile

FIDELITY FDS-EURO BLUE CHIP FD. ANT 60.000 60.000

ING (L) INVEST-EURO HIGH DIV. ANT 9.950 9.950

JPM GERMANY EQUITY FUND A ANT 82.000 259.000

PIONEER FDS - EUROLAND EQUITY ANT 566.000 566.000

PIONEER FDS-NORTH AM.BASIC VAL ANT 5.000 23.500

THREADNEEDLE INV.FDS-EMER.MKT BD FD ANT – 552.000

UBS (LUX) BOND EUROPEAN CONVERG. ANT 7.600 7.600

Gruppenfremde Geldmarktfonds

JPM INV-EO LIQ.MKT.A A.EO ANT – 6.475

20

in 1.000 mögen


Ludwigsburg Best of A35

Entwicklung des Fondsvermögens EUR

Fondsvermögen am Beginn des Geschäftsjahres 35.492.111,97

Mittelzuflüsse 1.320.290,06

Mittelrückflüsse -3.471.676,77

Mittelzuflüsse /-rückflüsse (netto) -2.151.386,71

Ertragsausschüttung -642.846,82

Ertragsausgleich 65.783,41

Ordentlicher Ertragsüberschuss 3.789,10

Netto realisiertes Ergebnis (inkl. Ertragsausgleich) *) 1.315.520,54

Nettoveränderung des nicht realisierten Ergebnisses *) 1.350.704,03

Fondsvermögen am Ende des Geschäftsjahres 35.433.675,52

Entwicklung der Anzahl der Anteile im Umlauf

Anzahl des Anteilumlaufs am Beginn des Geschäftsjahres 419.049

Anzahl der ausgegebenen Anteile 14.739

Anzahl der zurückgezahlten Anteile 38.245

Anzahl des Anteilumlaufs am Ende des Geschäftsjahres 395.543

Entwicklung von Fondsvermögen und Anteilwert im 3-Jahresvergleich

Fondsvermögen am Ende 30.06.2008 30.06.2009 30.06.2010

des Geschäftsjahres EUR 45.952.498,77 35.492.111,97 35.433.675,52

Anteilwert EUR 98,46 84,69 89,58

Anteilumlauf Stück 466.686 419.049 395.543

Vergangenheitsbezogene Werte gewähren keine Rückschlüsse für die Zukunft.

21


Ludwigsburg Best of A35

Ertrags- und Aufwandsrechnung

für den Zeitraum vom 01.07.2009 - 30.06.2010 (inkl. Ertragsausgleich)

EUR

Erträge

Erträge aus Investmentanteilen 474.771,98

Bestandsprovisionen 149.909,11

Zinsen aus Liquiditätsanlagen 957,31

Ordentlicher Ertragsausgleich -20.939,35

Erträge insgesamt 604.699,05

Aufwendungen

Verwaltungsvergütung 332.379,70

Vertriebsprovision 220.878,97

Depotbankvergütung **) 37.817,40

Taxe d‘Abonnement 5.725,04

Sonstige Aufwendungen 24.099,96

Ordentlicher Aufwandsausgleich -19.991,12

Aufwendungen insgesamt 600.909,95

Ordentlicher Ertragsüberschuss 3.789,10

Netto realisiertes Ergebnis *) 1.380.355,72

Außerordentlicher Ertragsausgleich -64.835,18

Netto realisiertes Ergebnis (inkl. Ertragsausgleich) 1.315.520,54

Ertragsüberschuss 1.319.309,64

Nettoveränderung des nicht realisierten Ergebnisses *) 1.350.704,03

Ergebnis des Geschäftsjahres 2.670.013,67

Gemäß Art. 11 Verwaltungsreglement beträgt die Ausschüttung EUR 0,69 je Anteil und

wird per 20. August 2010 vorgenommen.

Die vorgenannten Aufwendungen betrugen bezogen auf das durchschnittliche

Fondsvermögen (Gesamtkostenquote/Total Expense Ratio (TER)) 1,68%.

Diese Kennziffer erfasst entsprechend internationalen Gepflogenheiten nur die auf Ebene

des Sondervermögens angefallenen Kosten (ohne Transaktionskosten).

Da das Sondervermögen im Berichtszeitraum andere Investmentanteile („Zielfonds“) hielt,

können weitere Kosten, Gebühren und Vergütungen auf Ebene des Zielfonds angefallen sein.

Die Vertriebsstellen erhalten aus dem Fondsvermögen eine Vertriebsprovision.

*) Ergebnis-Zusammensetzung:

Netto realisiertes Ergebnis aus: Wertpapier-, Devisen-, Finanztermin- und Optionsgeschäften

Nettoveränderung des nicht realisierten Ergebnisses aus: Wertpapier-, Finanztermin- und

Optionsgeschäften

**) In diesem Betrag enthalten ist die seit 1. April 2007 zu entrichtende gesetzliche Mehrwertsteuer

i.H.v. 12% auf 20% der Depotbankvergütung.

22


Ludwigsburg Best of A35

Verwaltungsvergütung der in dem Teilfonds gehaltenen Investmentanteile per 30.06.2010,

die den Zielfonds in der Berichtsperiode berechnet wurde.

23

Verwaltungsvergütung in % p.a.

per 30.06.2010

Allianz RCM Thesaurus - AT - EUR 1,35 1)

Allianz RCM US Equity - A - EUR 1,50

Allianz RCM US Equity - A (H-EUR) 1,50

AXA WF Euro 10+LT A EUR 0,60

BlackRock Global Funds - Euro-Markets Fund A2 EUR 1,50

Comgest Growth Emerging Markets CAP 1,50

Deka-Cash 0,18

DekaFonds CF 1,25 1)

Deka-RentSpezial 4/2012 0,50

Deka-Special Situations 0,40

DWS Akkumula 1,45

DWS Euro-Corp High Yield 1,10

Espa Bond Danubia T 0,72

FAST - Europe Funds A 1,50

HSBC GIF Euroland Equity AD 1,50

IFM-Invest: Renten Europa 0,54

JB BF Absolute Ret Def-EUR / B 0,90

Morgan Stanley Euro Corporate Bond Fund A 0,80

Nordea 1 - European High Yield Bond Fund BP-EUR 0,85

OYSTER Japan Opportunities EUR 1,75

Pictet-Global Emerging Debt-HP EUR 1,10

Pictet-US Equity Growth Selection-HP EUR 1,20

Pictet-US Equity Growth Selection-P USD 1,20

Robeco Emerging Stars Equities D EUR 1,50

Templeton Global Bond Fund A (acc) 0,75

Threadneedle Inv. Global Select Fund 1 1,50

Threadneedle Inv. Target Return Fund 2 0,65

UBS (LUX) Bond Fund - Convert Europe A 1,80

UniFonds 1,20

Vontobel Fund - Eastern European Bond A 1,10

1) zzgl. einer erfolgsbezogenen Vergütung gemäß Verkaufsprospekt

Ausgabeaufschläge bzw. Rücknahmeabschläge für den Erwerb bzw. die Rückgabe

von Investmentanteilen an anderen OGA wurden dem Teilfonds im Berichtszeitraum

nicht berechnet.


Ludwigsburg Best of A70

Vermögensaufstellung zum 30. Juni 2010

Gattungsbezeichnung Stück bzw. Bestand Käufe/ Verkäufe/ Kurs Kurswert %-Anteil

Anteile 30.06.2010 Zugänge Abgänge in EUR am

bzw. Whg. im Berichtszeitraum Fondsver-

Wertpapier-Investmentanteile

Gruppeneigene Wertpapier-Investmentanteile

DEKA-SPECIAL SITUATIONS ANT 17.700 4.500 14.500 EUR 54,9400 972.438,00 2,97

Summe der gruppeneigenen Wertpapier-Investmentanteile EUR 972.438,00 2,97

Gruppenfremde Wertpapier-Investmentanteile 1)

ALLIANZ RCM THESAURUS - AT - EUR ANT 3.300 8.600 5.300 EUR 462,1100 1.524.963,00 4,66

ALLIANZ RCM US EQUITY - A - EUR ANT 63.498 45.500 56.500 EUR 41,1700 2.614.212,66 7,99

BLACKROCK GLOBAL FUNDS – EURO-MARKETS FUND A2 EUR ANT 169.700 80.000 149.500 EUR 14,2900 2.425.013,00 7,41

DWS AKKUMULA ANT 2.630 850 600 EUR 537,6900 1.414.124,70 4,32

FAST - EUROPE FUNDS A ANT 8.000 1.800 1.100 EUR 188,8400 1.510.720,00 4,62

TEMPLETON GLOBAL BOND FUND A ACC ANT 70.000 70.000 – EUR 19,1100 1.337.700,00 4,09

HSBC GIF EUROLAND EQUITY AD ANT 102.050 56.000 104.250 EUR 23,4920 2.397.358,60 7,33

ING (L) INVEST EURO HIGH DIVIDEND (P CAP) ANT 900 12.900 15.700 EUR 341,9500 307.755,00 0,94

ROBECO EMERGING STARS EQUITIES D EUR ANT 11.600 13.400 1.800 EUR 146,7200 1.701.952,00 5,20

UNIFONDS ANT 45.750 40.600 59.900 EUR 34,0400 1.557.330,00 4,76

OYSTER JAPAN OPPORTUNITIES JPY ANT 7.500 3.000 3.500 JPY 12.107,0000 837.960,79 2,56

COMGEST GROWTH EMERGING MARKETS CAP ANT 77.100 61.500 50.150 USD 28,0600 1.769.572,29 5,41

GOLDMAN SACHS BRICS SM PORTFOLIO - BASE ACC ANT 91.000 101.000 10.000 USD 14,7300 1.096.403,48 3,35

HENDERSON HORIZON FUND GLOBAL TECHNOLOGY FUND A2 ANT 37.000 37.000 – USD 27,5200 832.868,47 2,55

PICTET-US EQUITY GROWTH SELECTION-P USD ANT 32.000 22.900 10.900 USD 94,7200 2.479.236,36 7,58

PIONEER FUNDS - NORTH AMERICAN BASIC VALUE USD A ANT 40.839 8.000 16.100 USD 50,7100 1.693.928,11 5,18

SCHRODER ISF CHINA OPPORTUNITIES A (ACC) ANT 1.000 – 700 USD 217,9900 178.304,72 0,55

THREADNEEDLE INV. GLOBAL SELECT FUND 1 ANT 1.242.900 570.000 276.000 USD 1,3268 1.348.863,23 4,12

Summe der gruppenfremden Wertpapier-Investmentanteile EUR 27.028.266,41 82,64

Summe Wertpapiervermögen EUR 28.000.704,41 85,62

Bankguthaben, Geldmarktpapiere und Geldmarktfonds

Bankguthaben

EUR-Guthaben bei:

Depotbank EUR 265.385,09 % 100,0000 265.385,09 0,81

Guthaben in Nicht-EU/EWR-Währungen JPY 3.429.366,00 % 100,0000 31.647,52 0,10

USD 10.590,67 % 100,0000 8.662,63 0,03

Summe der Bankguthaben EUR 305.695,24 0,94

Geldmarktfonds

Gruppeneigene Geldmarktfonds

DEKA-CASH ANT 84.300 404.000 383.600 EUR 49,5700 4.178.751,00 12,78

Summe der Geldmarktfonds EUR 4.178.751,00 12,78

Summe der Bankguthaben, Geldmarktpapiere und

Geldmarktfonds EUR 4.484.446,24 13,72

Sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Bestandsprovisionen EUR 250.908,48 250.908,48 0,77

Summe der sonstigen Vermögensgegenstände EUR 250.908,48 0,77

Sonstige Verbindlichkeiten

Depotbankvergütung EUR -2.789,73 -2.789,73 -0,01

Verwaltungsvergütung EUR -27.243,40 -27.243,40 -0,08

Taxe d‘Abonnement EUR -1.342,45 -1.342,45 -0,00

Summe der sonstigen Verbindlichkeiten EUR -31.375,58 -0,10

Fondsvermögen EUR 32.704.683,55 100,00 *)

Anteilwert EUR 89,69

Umlaufende Anteile STK 364.611

Bestand der Wertpapiere am Fondsvermögen (in %) 85,62

Bestand der Derivate am Fondsvermögen (in %) 0,00

*) Rundungsbedingte Differenzen bei den Prozent-Anteilen sind möglich.

1) Investmentfonds, die weder von der Verwaltungsgesellschaft noch von einer anderen Verwaltungsgesellschaft, die zum DekaBank Deutsche Girozentrale - Konzern, Frankfurt

am Main, gehört, verwaltet werden.

Wertpapierkurse bzw. Marktsätze

Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens sind auf der Grundlage nachstehender Kurse/Marktsätze bewertet:

In- und ausländische Wertpapier-Investmentanteile per: 29.06.2010

Alle anderen Vermögenswerte per: 30.06.2010

Devisenkurse (in Mengennotiz) per 30.06.2010

Japanischer Yen (JPY) 108,361275 = 1 Euro (EUR)

US Dollar (USD) 1,222570 = 1 Euro (EUR)

24

in 1.000 mögen


Ludwigsburg Best of A70

Während des Berichtszeitraumes abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen:

Käufe und Verkäufe in Wertpapieren (Marktzuordnung zum Berichtsstichtag):

Gattungsbezeichnung Stück bzw. Käufe bzw. Verkäufe bzw.

Anteile bzw. Whg. Zugänge Abgänge

in 1.000

Wertpapier-Investmentanteile

Gruppeneigene Geldmarktfonds

DEKA-LIQUIDITAET ANT 35.000 35.000

Gruppenfremde Wertpapier-Investmentanteile

AGIF V-ALLIANZ RCM US EQUITY ANT 38.500 38.500

FIDELITY FDS-EURO BLUE CHIP FD. ANT 383.500 383.500

GARTMORE SICAV LATIN AMERICAN FUND A ANT – 21.300

JPM GERMANY EQUITY FUND A ANT 146.000 431.400

PICTET FDS (LUX) - US EQUITY ANT 20.100 20.100

PIONEER FDS - EUROLAND EQUITY ANT 1.914.000 1.914.000

SCHRODER EURO EQUITY A ANT 13.000 13.000

UBS (LUX) EQU.FD-HEALTH CARE ANT – 11.070

Gruppenfremde Geldmarktfonds

JPM INV-EO LIQ.MKT.A A.EO ANT – 4.230

25


Ludwigsburg Best of A70

Entwicklung des Fondsvermögens EUR

Fondsvermögen am Beginn des Geschäftsjahres 31.747.021,02

Mittelzuflüsse 2.758.099,34

Mittelrückflüsse -5.906.318,12

Mittelzuflüsse /-rückflüsse (netto) -3.148.218,78

Ertragsausschüttung -631.518,08

Ertragsausgleich 48.769,72

Ordentlicher Aufwandsüberschuss -183.260,28

Netto realisiertes Ergebnis (inkl. Ertragsausgleich) *) 1.930.467,12

Nettoveränderung des nicht realisierten Ergebnisses *) 2.941.422,83

Fondsvermögen am Ende des Geschäftsjahres 32.704.683,55

Entwicklung der Anzahl der Anteile im Umlauf

AAnzahl des Anteilumlaufs am Beginn des Geschäftsjahres 402.051

Anzahl der ausgegebenen Anteile 31.596

Anzahl der zurückgezahlten Anteile 69.036

Anzahl des Anteilumlaufs am Ende des Geschäftsjahres 364.611

Entwicklung von Fondsvermögen und Anteilwert im 3-Jahresvergleich

Fondsvermögen am Ende 30.06.2008 30.06.2009 30.06.2010

des Geschäftsjahres EUR 80.777.004,51 31.747.021,02 32.704.683,55

Anteilwert EUR 101,11 78,96 89,69

Anteilumlauf Stück 798.854 402.051 364.611

Vergangenheitsbezogene Werte gewähren keine Rückschlüsse für die Zukunft.

26


Ludwigsburg Best of A70

Ertrags- und Aufwandsrechnung

für den Zeitraum vom 01.07.2009 - 30.06.2010 (inkl. Ertragsausgleich)

EUR

Erträge

Erträge aus Investmentanteilen 234.061,19

Bestandsprovisionen 206.959,83

Zinsen aus Liquiditätsanlagen 525,89

Ordentlicher Ertragsausgleich -22.775,21

Erträge insgesamt 418.771,70

Aufwendungen

Verwaltungsvergütung 335.667,04

Vertriebsprovision 233.508,91

Depotbankvergütung **) 34.372,26

Taxe d‘Abonnement 6.063,30

Zinsen aus Kreditaufnahmen 17,47

Sonstige Aufwendungen 22.078,13

Ordentlicher Aufwandsausgleich -29.675,13

Aufwendungen insgesamt 602.031,98

Ordentlicher Aufwandsüberschuss -183.260,28

Netto realisiertes Ergebnis *) 1.986.136,76

Außerordentlicher Ertragsausgleich -55.669,64

Netto realisiertes Ergebnis (inkl. Ertragsausgleich) 1.930.467,12

Ertragsüberschuss 1.747.206,84

Nettoveränderung des nicht realisierten Ergebnisses *) 2.941.422,83

Ergebnis des Geschäftsjahres 4.688.629,67

Gemäß Art. 11 Verwaltungsreglement beträgt die Ausschüttung EUR 0,51 je Anteil und

wird per 20. August 2010 vorgenommen.

Die vorgenannten Aufwendungen betrugen bezogen auf das durchschnittliche

Fondsvermögen (Gesamtkostenquote/Total Expense Ratio (TER)) 1,88%.

Diese Kennziffer erfasst entsprechend internationalen Gepflogenheiten nur die auf Ebene

des Sondervermögens angefallenen Kosten (ohne Transaktionskosten).

Da das Sondervermögen im Berichtszeitraum andere Investmentanteile („Zielfonds“) hielt,

können weitere Kosten, Gebühren und Vergütungen auf Ebene des Zielfonds angefallen sein.

Die Vertriebsstellen erhalten aus dem Fondsvermögen eine Vertriebsprovision.

*) Ergebnis-Zusammensetzung:

Netto realisiertes Ergebnis aus: Wertpapier- und Devisengeschäften

Nettoveränderung des nicht realisierten Ergebnisses aus: Wertpapiergeschäften

**) In diesem Betrag enthalten ist die seit 1. April 2007 zu entrichtende gesetzliche Mehrwertsteuer

i.H.v. 12% auf 20% der Depotbankvergütung.

27


Ludwigsburg Best of A70

Verwaltungsvergütung der in dem Teilfonds gehaltenen Investmentanteile per 30.06.2010,

die den Zielfonds in der Berichtsperiode berechnet wurde.

28

Verwaltungsvergütung in % p.a.

per 30.06.2010

Allianz RCM Thesaurus - AT - EUR 1,35 1)

Allianz RCM US Equity - A - EUR 1,50

BlackRock Global Funds - Euro-Markets Fund A2 EUR 1,50

Comgest Growth Emerging Markets CAP 1,50

Deka-Cash 0,18

Deka-Special Situations 0,40

DWS Akkumula 1,45

FAST - Europe Funds A 1,50

Goldman Sachs BRICs SM Portfolio - Base ACC 1,75

Henderson Horizon Fund Global Technology Fund A2 1,20

HSBC GIF Euroland Equity AD 1,50

ING (L) Invest Euro High Dividend (P Cap) 1,50

OYSTER Japan Opportunities JPY 1,75

Pictet-US Equity Growth Selection-P USD 1,20

Pioneer Funds - North American Basic Value USD A 1,50

Robeco Emerging Stars Equities D EUR 1,50

Schroder ISF China Opportunities A acc 1,50

Templeton Global Bond Fund A (acc) 0,75

Threadneedle Inv. Global Select Fund 1 1,50

UniFonds 1,20

1) zzgl. einer erfolgsbezogenen Vergütung gemäß Verkaufsprospekt

Ausgabeaufschläge bzw. Rücknahmeabschläge für den Erwerb bzw. die Rückgabe

von Investmentanteilen an anderen OGA wurden dem Teilfonds im Berichtszeitraum

nicht berechnet.


Fondszusammensetzung

Ludwigsburg Ludwigsburg Ludwigsburg Gesamt

Best of A15 Best of A35 Best of A70

in EUR in EUR in EUR in EUR

Vermögensaufstellung

Wertpapiervermögen 23.585.438,56 27.555.545,80 28.000.704,41 79.141.688,77

Derivate 755.939,82 973.120,62 0,00 1.729.060,44

Bankguthaben / Geldmarktfonds 2.707.776,53 6.652.788,97 4.484.446,24 13.845.011,74

Sonstige Vermögensgegenstände 210.751,67 283.031,32 250.908,48 744.691,47

Sonstige Verbindlichkeiten -17.539,61 -30.811,19 -31.375,58 -79.726,38

Fondsvermögen 27.242.366,97 35.433.675,52 32.704.683,55 95.380.726,04

Ertrags- und Aufwandsrechnung

Erträge

Erträge aus Investmentanteilen 526.992,03 474.771,98 234.061,19 1.235.825,20

Bestandsprovisionen 88.900,90 149.909,11 206.959,83 445.769,84

Zinsen aus Liquiditätsanlagen 530,62 957,31 525,89 2.013,82

Ordentlicher Ertragsausgleich -40.263,80 -20.939,35 -22.775,21 -83.978,36

Erträge insgesamt 576.159,75 604.699,05 418.771,70 1.599.630,50

Aufwendungen

Verwaltungsvergütung 180.201,93 332.379,70 335.667,04 848.248,67

Vertriebsprovision 119.432,52 220.878,97 233.508,91 573.820,40

Depotbankvergütung 29.926,38 37.817,40 34.372,26 102.116,04

Taxe d`Abonnement 5.571,63 5.725,04 6.063,30 17.359,97

Zinsen aus Kreditaufnahmen 0,00 0,00 17,47 17,47

Sonstige Aufwendungen 20.804,34 24.099,96 22.078,13 66.982,43

Ordentlicher Aufwandsausgleich -21.466,51 -19.991,12 -29.675,13 -71.132,76

Aufwendungen insgesamt 334.470,29 600.909,95 602.031,98 1.537.412,22

Ordentlicher Ertrags- /

Aufwandsüberschuss 241.689,46 3.789,10 -183.260,28 62.218,28

Netto realisiertes Ergebnis 1.134.817,92 1.380.355,72 1.986.136,76 4.501.310,40

Außerordentlicher Ertragsausgleich -88.759,66 -64.835,18 -55.669,64 -209.264,48

Netto realisiertes Ergebnis

(inkl. Ertragsausgleich) 1.046.058,26 1.315.520,54 1.930.467,12 4.292.045,92

Ertragsüberschuss 1.287.747,72 1.319.309,64 1.747.206,84 4.354.264,20

Nettoveränderung des

nicht realisiertes Ergebnisses -78.395,23 1.350.704,03 2.941.422,83 4.213.731,63

Ergebnis des Geschäftsjahres 1.209.352,49 2.670.013,67 4.688.629,67 8.567.995,83

29


Fondszusammensetzung

Ludwigsburg Ludwigsburg Ludwigsburg Gesamt

Best of A15 Best of A35 Best of A70

in EUR in EUR in EUR in EUR

Entwicklung des Fondsvermögens

Fondsvermögen am Beginn

des Geschäftsjahres 29.432.259,75 35.492.111,97 31.747.021,02 96.671.392,74

Mittelzuflüsse 673.027,06 1.320.290,06 2.758.099,34 4.751.416,46

Mittelrückflüsse -3.599.575,17 -3.471.676,77 -5.906.318,12 -12.977.570,06

Mittelzuflüsse -/ rückflüsse (netto) -2.926.548,11 -2.151.386,71 -3.148.218,78 -8.226.153,60

Ertragsausschüttung -580.254,11 -642.846,82 -631.518,08 -1.854.619,01

Ertragsausgleich 107.556,95 65.783,41 48.769,72 222.110,08

Ordentlicher Ertrags-/Aufwandsüberschuss

Netto realisiertes Ergebnis

241.689,46 3.789,10 -183.260,28 62.218,28

(inkl. Ertragsausgleich)

Nettoveränderung des

1.046.058,26 1.315.520,54 1.930.467,12 4.292.045,92

nicht realisierten Ergebnisses

Fondsvermögen am Ende

-78.395,23 1.350.704,03 2.941.422,83 4.213.731,63

des Geschäftsjahres 27.242.366,97 35.433.675,52 32.704.683,55 95.380.726,04

30


Erläuterungen zum Jahresbericht

Der Anteilwert lautet auf die Währung des jeweiligen

Teilfonds („Fondswährung”). Er wird unter

Aufsicht der Depotbank von der Verwaltungsgesellschaft

oder einem von ihr Beauftragten an

jedem Tag, der sowohl in Luxemburg als auch in

Frankfurt am Main Börsentag ist („Bewertungstag”),

berechnet.

Die Berechnung erfolgt durch Teilung des Netto-

Fondsvermögens (Fondsvermögen abzüglich

Verbindlichkeiten) eines Teilfonds durch die Zahl

der am Bewertungstag im Umlauf befindlichen

Anteile an diesem Teilfonds.

Das Netto-Fondsvermögen eines Teilfonds wird

nach folgenden Grundsätzen berechnet:

a) Investmentanteile werden zum letzten festgestellten

und erhältlichen Rücknahmepreis

bewertet.

31

Der Teilfonds Ludwigsburg Best of A15 war

zum Geschäftsjahresende in die unten aufgeführten

Zielfonds investiert, für die vorübergehend

die Rücknahme der Anteilscheine ausgesetzt

wurde:

Morgan Stanley P2 Value

CS EUROREAL A EUR

Zum Geschäftsjahresende war der Teilfonds

Ludwigsburg Best of A15 zu 10,85 Prozent in

die oben genannten Zielfonds investiert.

b) Die flüssigen Mittel werden zu ihrem Nennwert

zuzüglich Zinsen bewertet.

c) Falls für die unter Buchstabe a) genannten

Investmentanteile die Rücknahme ausgesetzt

ist oder keine Rücknahmepreise festgelegt

werden, werden diese Anteile ebenso wie alle

anderen Vermögenswerte zum jeweiligen Verkehrswert

bewertet, wie ihn die Verwaltungsgesellschaft

nach Treu und Glauben und allgemein

anerkannten, von Wirtschaftsprüfern

nachprüfbaren Bewertungsregeln festlegt.

d) Alle nicht auf die Fondswährung lautenden

Vermögenswerte werden zum letzten Devisenmittelkurs

in die Fondswährung umgerechnet.

Das Fondsvermögen ist teilweise in Produkten

investiert, bei denen zum Abschlussstichtag infolge

der Finanzmarktkrise ein liquider Markt

nicht vorhanden war. Die Bewertung erfolgte insoweit

mit geschätzten Zeitwerten auf der

Grundlage von indikativen Broker-Quotierungen.

Die Verwaltungsgesellschaft erhält aus dem Fondsvermögen

des jeweiligen Teilfonds für die Tätigkeit

als Verwaltungsgesellschaft in Bezug auf die

Hauptverwaltung und die Anlagenverwaltung ein

Entgelt („Verwaltungsvergütung“), das anteilig

monatlich nachträglich auf das durchschnittliche

Netto-Fondsvermögen während des betreffenden

Monats zu berechnen und auszuzahlen ist.

Die Verwaltungsgesellschaft erhält aus dem Fondsvermögen

des jeweiligen Teilfonds eine Vergütung

zugunsten der Vertriebsstellen („Vertriebsprovision“),

die anteilig monatlich nachträglich

auf das Netto-Fondsvermögen zu berechnen und

auszuzahlen ist.

Die Depotbank hat gegen das Fondsvermögen

des jeweiligen Teilfonds Anspruch auf die folgenden

mit der Verwaltungsgesellschaft vereinbarten

Honorare:

a) ein Entgelt für die Tätigkeit als Depotbank, das

anteilig monatlich nachträglich auf das durchschnittliche

Netto-Fondsvermögen des jeweiligen

Teilfonds während des betreffenden

Monats zu berechnen und auszuzahlen ist;

b) Bearbeitungsgebühren für jede Transaktion

für Rechnung des jeweiligen Teilfonds in Höhe

der in Luxemburg banküblichen Gebühren;

Die Steuer auf das Fondsvermögen („Taxe d’abonnement“,

derzeit 0,05% p.a.) ist vierteljährlich

nachträglich auf das Fondsvermögen (soweit es

nicht in Luxemburger Investmentfonds, die der

„taxe d’abonnement“ unterliegen, angelegt ist)

zu berechnen und auszuzahlen.

Die sonstigen dem Sondervermögen gemäß Artikel

9 des Verwaltungsreglements anzulastenden

Kosten werden vom Fonds getragen.


Die Depotbank führt nach Weisung der Verwaltungsgesellschaft

eine jährliche Ausschüttung

durch.

Zur Ausschüttung können die ordentlichen Nettoerträge

sowie realisierte Kursgewinne kommen.

Ferner können die nicht realisierten Kursgewinne

sowie sonstige Aktiva zur Ausschüttung gelangen,

sofern das Netto-Fondsvermögen aufgrund der

Ausschüttung nicht unter 1,25 Millionen Euro sinkt.

Ein Ertragsausgleich wird durchgeführt.

Zwischenausschüttungen sind zulässig.

Erläuterungen zum Jahresbericht

Verwaltungsvergütung Vertriebsprovision Depotbankvergütung

bis zu 1,50% p.a. bis zu 1,20% p.a. bis zu 0,10% p.a.

derzeit derzeit derzeit

Ludwigsburg Best of A15 0,60% p.a. 0,40% p.a. 0,10% p.a.

Ludwigsburg Best of A35 0,90% p.a. 0,60% p.a. 0,10% p.a.

Ludwigsburg Best of A70 1,00% p.a. 0,70% p.a. 0,10% p.a.

32


Prüfungsvermerk

An die Anteilinhaber des

Ludwigsburg Best of

Entsprechend dem uns von dem Verwaltungsrat

der International Fund Management S.A. erteilten

Auftrag haben wir den beigefügten Jahresabschluss

des Ludwigsburg Best of und seiner

jeweiligen Teilfonds geprüft, der die Aufstellung

der Netto-Fondsvermögen, der Wertpapierbestände

und der sonstigen Vermögenswerte

zum 30. Juni 2010, die Ertrags- und Aufwandsrechnung

und die Entwicklung der Netto-Fondsvermögen

für das an diesem Datum abgelaufene

Geschäftsjahr, sowie eine Zusammenfassung

der wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätze

und -methoden und die sonstigen Erläuterungen

zu den Aufstellungen enthält.

Verantwortung des Verwaltungsrats der Verwaltungsgesellschaft

für den Jahres abschluss

Die Erstellung und die den tatsächlichen Verhältnissen

entsprechende Darstellung dieses Jahresabschlusses

gemäß den in Luxemburg geltenden

gesetz lichen Bestimmungen und Verordnungen

zur Erstellung und Darstellung des Jahresabschlusses

liegen in der Verantwortung des Verwaltungsrats

der Verwaltungsgesellschaft. Diese

Verantwortung umfasst die Entwicklung, Umsetzung

und Aufrechterhaltung des internen Kontrollsystems

hinsichtlich der Erstellung und der

den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden

Darstellung des Jahresabschlusses, so dass dieser

frei von wesentlichen unzutreffenden Angaben

ist, unabhängig davon, ob diese aus Unrichtigkeiten

oder Verstößen resultieren, sowie die

Auswahl und Anwendung von angemessenen

Rechnungslegungsgrundsätzen und -methoden

und die Festlegung angemessener rechnungslegungsrelevanter

Schätzungen.

33

Verantwortung des

„Réviseur d´entreprises agréé“

In unserer Verantwortung liegt es, auf der Grundlage

unserer Abschlussprüfung über diesen Jahresabschluss

ein Prüfungsurteil zu erteilen. Wir

führten unsere Abschlussprüfung nach den in

Luxemburg von der „Commission de Surveillance

du Secteur Financier“ angenommenen internationalen

Prüfungsstandards (International Standards

on Auditing) durch. Diese Standards verlangen,

dass wir die Berufspflichten und -standards

einhalten und die Prüfung dahingehend

planen und durchführen, dass mit hinreichender

Sicherheit erkannt werden kann, ob der Jahresabschluss

frei von wesentlichen unzutreffenden

Angaben ist.

Eine Abschlussprüfung beinhaltet die Durchführung

von Prüfungshandlungen zum Erhalt von

Prüfungsnachweisen für die im Jahresabschluss

enthaltenen Wertansätze und Informationen. Die

Auswahl der Prüfungshandlungen obliegt der

Beurteilung des „Réviseur d´entreprises agréé“

ebenso wie die Bewer tung des Risikos, dass der

Jahresabschluss wesent liche unzutreffende Angaben

aufgrund von Unrichtigkeiten oder Verstößen

enthält. Im Rahmen dieser Risikoeinschätzung

berücksichtigt der „Réviseur d´entreprises

agréé“ das für die Erstellung und die den tatsächlichen

Verhältnissen entsprechende Darstellung

des Jahresabschlusses eingerichtete interne

Kontrollsystem, um die unter diesen Umständen

angemessenen Prüfungshandlungen festzulegen,

nicht jedoch, um eine Beurteilung der Wirksamkeit

des internen Kontrollsystems abzugeben.

Eine Abschlussprüfung beinhaltet ebenfalls die

Beurteilung der Angemessenheit der angewandten

Rechnungslegungsgrundsätze und -methoden

und der Angemessenheit der vom Verwaltungsrat

der Verwaltungs gesellschaft vorgenommenen

Schätzun gen sowie die Beurteilung der Gesamtdarstellung

des Jahresabschlusses.

Nach unserer Auffassung sind die erlangten

Prüfungs nachweise als Grundlage für die Erteilung

unseres Prüfungsurteils ausreichend und

angemessen.


Prüfungsurteil

Nach unserer Auffassung vermittelt der Jahresabschluss

in Übereinstimmung mit den in Luxemburg

geltenden gesetzlichen Bestimmungen

und Verordnungen betreffend die Erstellung und

Darstellung des Jahresabschlusses ein den tatsächlichen

Verhältnissen entsprechendes Bild der

Vermögens- und Finanzlage des Ludwigsburg

Best of und seiner jeweiligen Teilfonds zum 30.

Juni 2010 sowie der Ertragslage und der Entwicklung

des Fondsvermögens für das an diesem

Datum abgelaufene Geschäftsjahr.

PricewaterhouseCoopers S.à r.l.

vertreten durch

(Simon)

34

Sonstiges

Die im Jahresbericht enthaltenen ergänzenden

Angaben wurden von uns im Rahmen unseres

Auftrags durchgesehen, waren aber nicht Gegenstand

besonderer Prüfungshandlungen nach den

oben beschriebenen Standards. Unser Prüfungsurteil

bezieht sich daher nicht auf diese Angaben.

Im Rahmen der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses

haben uns diese Angaben keinen

Anlass zu Anmerkungen gegeben.

Luxemburg, 1. Oktober 2010

PricewaterhouseCoopers

Société à responsabilité limitée

400, Route d’Esch

B.P. 1443

L-1014 Luxembourg

Telephone +352 494848-1

Facsimile +352 494848-2900

www.pwc.com/lu

info@lu.pwc.com

Cabinet de révision agréé

Expert-comptable (autorisation

gouvernementale n°95992)

R.C.S. Luxembourg B 65 477 – Capital

social EUR 516 950 – TVA LU17564447


Besteuerung der Erträge

1. Allgemeine Besteuerungssystematik

Die Erträge eines deutschen oder ausländischen

Investmentvermögens werden grundsätzlich auf

der Ebene des Anlegers versteuert, während das

Investmentvermögen selbst von der Steuer befreit

ist. Die steuerrechtliche Behandlung von Erträgen

aus Investmentanteilen folgt damit dem

Grundsatz der Transparenz, wonach der Anleger

grundsätzlich so besteuert werden soll, als hätte

er die von dem Investmentvermögen erzielten

Erträge unmittelbar selbst erwirtschaftet (Transparenzprinzip).

Abweichend von diesem Grundsatz

ergeben sich bei der Investmentanlage jedoch

einige Besonderheiten. So werden beispielsweise

bestimmte Erträge bzw. Gewinne auf der

Ebene des Anlegers erst bei Rückgabe der Investmentanteile

erfasst. Negative Erträge des Investmentvermögens

sind mit positiven Erträgen gleicher

Art zu verrechnen. Soweit die negativen Erträge

hierdurch nicht vollständig ausgeglichen

werden können, dürfen sie nicht von dem Anleger

geltend gemacht werden, sondern müssen auf

der Ebene des Investmentvermögens vorgetragen

und in nachfolgenden Geschäftsjahren mit

gleichartigen Erträgen ausgeglichen werden.

Eine Besteuerung des Anlegers können ausschließlich

die Ausschüttung bzw. Thesaurierung

von Erträgen (laufende Erträge) sowie die Rückgabe

von Investmentanteilen auslösen. Die Besteuerung

richtet sich dabei im Einzelnen nach

den Vorschriften des Investmentsteuergesetzes

in Verbindung mit dem allgemeinen Steuerrecht.

Die steuerrechtlichen Folgen einer Anlage in ein

Investmentvermögen sind dabei im Wesentlichen

unabhängig davon, ob es sich um ein deutsches

oder um ein ausländisches Investment vermögen

handelt, sodass die nachfolgende Darstellung für

beide gleichermaßen gilt. Etwaige Unter schiede

in der Besteuerung werden an der jeweiligen

Stelle hervorgehoben.

Darüber hinaus gelten die Anmerkungen auch für

Dach-Investmentvermögen, d.h. für Investmentvermögen,

die ihr Kapital ganz überwiegend oder

jedenfalls zum Teil in andere Investmentvermögen

anlegen. Der Anleger muss bei Dach-Investmentvermögen

keine Besonderheiten beachten,

weil ihm die für die Besteuerung erforderlichen

Informationen von der Investmentgesellschaft in

35

der gleichen Form zur Verfügung gestellt werden

wie für andere Investmentvermögen.

Ab dem 1. Januar 2009 unterliegen Einkünfte aus

Kapitalvermögen für Privatanleger in Deutschland

der Abgeltungsteuer i.H.v. 25 Prozent als

spezielle Form der Kapitalertragsteuer. Zusätzlich

zur Abgeltungsteuer ist ein Solidaritätszuschlag

in Höhe von 5,5 Prozent der Abgeltungsteuer

sowie gegebenenfalls – entsprechend der

Religions-/ Konfessionszugehörigkeit des Anlegers

– Kirchensteuer in Höhe von 8 Prozent bzw.

9 Prozent der Abgeltungsteuer einzubehalten

und abzuführen. Die Kirchensteuer wird für den

Anleger allerdings nur dann einbehalten und abgeführt,

wenn der auszahlenden Stelle bis spätestens

31. Dezember des Vorjahres ein Kirchensteuerantrag

des Anlegers vorliegt (ggf. sind interne

Bearbeitungszeiten zu beachten). Soweit

bei einem kirchensteuerpflichtigen Anleger mangels

rechtzeitiger Vorlage des Kirchensteuerantrags

die Kirchensteuer nicht einbehalten werden

kann, muss sich der Anleger mit seinen gesamten

Einkünften aus Kapitalvermögen zur Einkommensteuer

veranlagen lassen. Auf einen entsprechenden

Hinweis auf den Solidaritätszuschlag

sowie der Kirchensteuer wird bei den folgenden

Ausführungen jeweils verzichtet.

Die deutsche Abgeltungsteuer entfaltet für Privatanleger

grundsätzlich abgeltende Wirkung.

Soweit die Einnahmen der Abgeltungsteuer unterlegen

haben, entfällt damit die Verpflichtung

des Privatanlegers, die Einnahmen in seiner Einkommensteuererklärung

anzugeben. Der Umfang

der zu versteuern den Einnahmen, d.h. die Bemessungsgrundlage

der Abgeltungsteuer wurde erheblich

erweitert und erfasst neben Zinsen und

Dividenden nunmehr beispielsweise auch Gewinne

aus der Veräußerung von Aktien oder Renten.

Bei laufenden Erträgen wie z.B. Zinsen und Dividenden

ist die Abgeltungsteuer anwendbar, wenn

diese dem Anleger nach dem 31. Dezember 2008

zufließen. Im Fall von realisierten Gewinnen und

Verlusten ist die Abgeltungsteuer anwendbar,

wenn die Wirtschaftsgüter nach dem 31. Dezember

2008 erworben wurden. Dies gilt sowohl für

die von dem Investmentvermögen erworbenen

Wirtschaftsgüter als auch für den von dem Anleger

erzielten Gewinn oder Verlust aus der Veräu-


ßerung eines Investmentanteils. Bei Einkünften

aus Kapitalvermögen, die nicht im Zusammenhang

mit Investmentanteilen stehen, gelten teilweise

abweichende Übergangs regelungen.

Kann der Anschaffungszeitpunkt von Wirtschaftsgütern

nicht eindeutig bestimmt werden, ist die

gesetzliche Verbrauchsfolgefiktion zu beachten,

wonach die als erstes angeschafften Wertpapiere

als zuerst verkauft gelten. Dies gilt sowohl für die

Wirtschaftsgüter des Investmentvermögens als

auch für die von dem Anleger gehaltenen Investmentanteile

z.B. bei Girosammelverwahrung.

2. Besteuerung der laufenden Erträge aus

Investmentvermögen

2.1 Ertragsarten und Ertragsverwendung

Ein Investmentvermögen darf gemäß der jeweiligen

Anlagepolitik sowie der Vertragsbedingungen

in unterschiedliche Wirtschaftsgüter investieren.

Die hieraus erzielten Erträge dürfen aufgrund

des Transparenzgedankens nicht einheitlich z.B.

als Dividenden qualifiziert werden, sondern sind

entsprechend den Regeln des deutschen Steuerrechts

jeweils getrennt zu erfassen. Ein Investmentvermögen

kann daher beispielsweise Zinsen,

zinsähnliche Erträge, Dividenden und Gewinne

aus der Veräußerung von Wirtschafts gütern

erwirtschaften. Die Erträge werden dabei nach

steuerrechtlichen Vorschriften – insbesondere

dem Investmentsteuergesetz – ermittelt, sodass

sie regelmäßig von den tatsächlich ausgeschütteten

Beträgen bzw. den im Jahresbericht ausgewiesenen

Beträgen für Ausschüttung und Thesaurierung

abweichen. Die steuerrechtliche Behandlung

der Erträge beim Anleger hängt sodann

von der Ertragsverwendung des Investmentvermögens

ab, d.h. ob das Investmentvermögen die

Erträge vollständig thesauriert oder vollständig

bzw. teilweise ausschüttet. Die Ertragsverwendung

Ihres Investment vermögens entnehmen Sie

bitte dem Verkaufspros pekt oder dem Jahresbericht.

Darüber hinaus ist danach zu differenzieren,

ob die Erträge einem Privat anleger oder einem

betrieblichen Anleger zuzurechnen sind. Soweit

die Ausschüttung die vom Investmentvermögen

erwirtschafteten steuerrechtlichen Erträge übersteigt,

kommt es zu einer steuerrecht lichen Substanzausschüttung,

die für den Anleger nicht

steuerpflichtig ist und die steuerrechtlichen Anschaffungskosten

der Investmentanteile mindert.

36

2.2 Ausländische Quellensteuer

Auf ausländische Erträge werden teilweise Quellensteuern

in dem jeweiligen Land einbehalten,

die auf der Ebene des Investmentvermögens als

Werbungskosten abgezogen werden dürfen. Alternativ

kann die Investmentgesellschaft die ausländischen

Quellensteuern in den Besteuerungsgrundlagen

ausweisen, sodass sie direkt auf

Ebene des Anlegers auf die zu zahlende Steuer

angerechnet werden, oder sie der Anleger von

seinen Einkünften abziehen kann. Teilweise investieren

Investmentvermögen darüber hinaus

in Länder, in denen auf die Erträge zwar tatsächlich

keine Quellensteuer einbehalten wird, der

Anleger aber gleichwohl eine Quellensteuer auf

seine persönliche Steuerschuld anrechnen kann

(fiktive Quellensteuer). In diesen Fällen kommt

auf Ebene des Anlegers ausschließlich die Anrechnung

der ausgewiesenen fiktiven Quellensteuer

in Betracht. Ein Abzug von fiktiver Quellensteuer

von den Einkünften des Anlegers ist

unzulässig.

Der Europäische Gerichtshof hat in der Rechtssache

„Meilicke” am 6. März 2007 hinsichtlich der

Direktanlage in Aktien das in Deutschland in der

Regel bis zum Jahr 2000 geltende Körperschaftsteuerrecht

in Teilen für europarechtswidrig erklärt.

Dieses habe zum einen die in Deutschland

einkommensteuerpflichtigen Personen, die Dividenden

von Gesellschaften mit Sitz in einem anderen

Mitgliedstaat bezogen, benachteiligt. Zum

anderen habe es diese Unternehmen darin behindert,

in Deutschland Kapital zu sammeln. In

Deutschland konnte unter Geltung des sog. Anrechnungsverfahrens

nur die auf deutsche Dividenden

entfallende Körperschaftsteuer, nicht

aber die auf ausländische Dividenden entfallende

ausländische Körperschaftsteuer auf die persönliche

Steuerschuld des Anlegers angerechnet

werden. Der Europäische Gerichtshof hat entschieden,

dass die den Besitzern ausländischer

Wertpapiere daraus entstandenen Nachteile

rückwirkend ausgeglichen werden müssen. Die

verfahrensrechtliche Rechtslage nach deutschem

Recht ist für die Direktanlage, vor allem aber für

die Investmentanlage weiterhin unklar. Zur Wahrung

möglicher Rechte kann es daher sinnvoll

sein, dass Sie sich mit Ihrem Steuerberater in Ver -

bindung setzen.


2.3 Veröffentlichung der

Besteuerungsgrundlagen

Die für die Besteuerung des Anlegers maßgeblichen

Besteuerungsgrundlagen werden von der

Investment gesellschaft zusammen mit einer Berufsträgerbescheinigung,

dass die Angaben nach

den Regeln des deutschen Steuerrechts ermittelt

wurden, im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

2.4 Besteuerung im Privatvermögen

Wann die von dem Investmentvermögen erzielten

Erträge beim Anleger steuerrechtlich zu erfassen

sind, hängt von der Ertragsverwendung

ab. Bei einer Thesaurierung hat der Anleger die

sog. ausschüttungs gleichen Erträge, d.h. bestimmte

von dem Investmentvermögen nicht zur

Ausschüttung verwendete Erträge, in dem Kalenderjahr

zu versteuern, in dem das Geschäftsjahr

des Investmentvermögens endet. Da der Anleger

in diesem Fall tatsächlich keine Erträge erhält,

diese aber gleichwohl versteuern muss, spricht

man in diesem Zusammenhang von der sog. Zuflussfiktion.

Bei einer Vollausschüttung sind beim

Anleger die ausgeschütteten Erträge und bei einer

Teilausschüttung sowohl die ausgeschütteten

als auch die ausschüttungsgleichen Erträge

grundsätzlich steuerpflichtig. In beiden Fällen

hat der in Deutschland steuerpflichtige Anleger

die Erträge im Jahr des Zuflusses zu versteuern.

Sowohl die ausgeschütteten als auch die ausschüttungsgleichen

Erträge sind grundsätzlich

in vollem Umfang steuerpflichtig, es sei denn, die

Steuerfreiheit bestimmter Erträge ist explizit geregelt.

Bei der Ermittlung der Einkünfte aus Kapitalvermögen

ist als Werbungskosten ein Sparer-

Pauschbetrag in Höhe von 801,– Euro (bei Zusammenveranlagung:

1.602,– Euro) abzuziehen, soweit

der Anleger in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig

ist. Der Abzug von dem Anleger tatsächlich

entstandenen Werbungskosten (z.B. Depotgebühren)

ist ausgeschlossen. Gewinne aus der

Veräußerung von Wertpapieren und Termingeschäften

sind vom Anleger nur bei Ausschüttung

bzw. bei Rückgabe der Investmentanteile zu versteuern.

2.5 Besteuerung im Betriebsvermögen

Der in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtige

betriebliche Anleger, der seinen Gewinn

37

durch Einnahme-Überschuss-Rechnung ermittelt,

hat die ausgeschütteten Erträge sowie die

ausschüttungsgleichen Erträge zum gleichen

Zeitpunkt wie der Privatanleger zu versteuern.

Im Fall der Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich

hat der Anleger die ausschüttungsgleichen

Erträge am Geschäftsjahresende

des Investmentvermögens und die ausgeschütteten

Erträge mit Entstehung des Anspruchs zu

erfassen. Insoweit finden die allgemeinen Regeln

des Bilanzsteuerrechts Anwendung.

Für den betrieblichen Anleger sind sowohl die

ausgeschütteten als auch die ausschüttungsgleichen

Erträge grundsätzlich in vollem Umfang

steuerpflichtig, soweit nicht die Steuerfreiheit

bestimmter Erträge explizit geregelt ist. So sind

beispielweise Dividendenerträge von dem Anleger

nur in Höhe von 60 Prozent zu versteuern

(Teileinkünfteverfahren). Für körperschaftsteuerpflichtige

Anleger sind z.B. in- und ausländische

Dividendenerträge sowie die ausgeschütteten

realisierten Gewinne aus der Veräußerung

von Aktien grundsätzlich zu 95 Prozent steuerfrei.

Dies gilt nicht für derartige Erträge aus Investmentanteilen,

die insbesondere Kreditinstitute

ihrem Handelsbestand zuordnen.

3. Rückgabe von Investmentanteilen

Steuerrechtlich wird die Rückgabe von Investmentanteilen

wie ein Verkauf behandelt,

d.h. der Anleger realisiert einen Veräußerungsgewinn

oder -verlust.

3.1 Besteuerung im Privatvermögen

Gewinne und Verluste aus der Rückgabe von Investmentanteilen

sind als positive bzw. negative Einkünfte

aus Kapitalvermögen stets steuerpflichtig.

Die Gewinne und Verluste können mit anderen

Erträgen aus Kapitalvermögen grundsätzlich

verrechnet werden. Dies gilt jedoch nicht im Hinblick

auf Verlustvorträge oder zukünftige Verluste

aus der Veräußerung von Aktien, für die ein

separater Verlustverrechnungstopf zu führen ist.

Das Verrechnungsverbot gilt auch für Verluste

aus der Rückgabe von Investmentanteilen, oder

Veräußerung anderer Wertpapiere, die noch unter

das alte Recht vor Einführung der Abgeltungsteuer

fallen.


Der Besteuerung unterliegt darüber hinaus der

im Rücknahmepreis als enthalten geltende Zwischengewinn.

Dieser setzt sich aus den von dem

Investmentvermögen erwirtschafteten Zinsen

und zinsähnlichen Erträgen zusammen, die seit

dem letzten Ausschüttungs- oder Thesaurierungstermin

angefallen sind und seit diesem Zeitpunkt

noch nicht steuerpflichtig ausgeschüttet oder

thesauriert wurden. Der Zwischengewinn wird

von der Investmentgesellschaft bewertungstäglich

ermittelt und zusammen mit dem Rücknahmepreis

veröffentlicht. Außerdem wird er dem

Anleger von der Depotbank in Deutschland auf

der Wertpapierabrechnung mitgeteilt. Der beim

Kauf gezahlte Zwischengewinn gehört beim Anleger

zu den negativen Einnahmen aus Kapitalvermögen,

die er mit anderen positiven Einkünften

aus Kapitalvermögen verrechnen kann. Der

bei Rückgabe der Investmentanteile vereinnahmte

Zwischengewinn zählt zu den positiven Einkünften

aus Kapitalvermögen.

Hedgefonds sind gesetzlich nicht verpflichtet,

den Zwischengewinn zu ermitteln bzw. zu veröffentlichen.

Sofern sich die Investmentgesellschaft

dazu entschließt, darf der Zwischengewinn für

Hedgefonds allerdings freiwillig ermittelt und

veröffentlicht werden.

Der Veräußerungsgewinn wird für den Anleger

grund sätzlich von der deutschen Depotbank ermittelt.

Eine Ausnahme besteht bei der Rückgabe

von Investmentanteilen, die vor dem 1. Januar

2009 erworben und innerhalb eines Jahres angeschafft

und veräußert wurden. Hier ist der steuerpflichtige

Veräußerungsgewinn bzw. -verlust

von dem Anleger weiterhin selbst zu berechnen.

Gewinn oder Verlust ist hierbei der Unterschied

zwischen dem Veräußerungspreis einerseits und

den Anschaffungskosten und den Werbungskosten

andererseits. Darüber hinaus sind die Anschaffungskosten

sowie der Veräußerungspreis jeweils

um den Zwischengewinn zu mindern. Der

so ermittelte Veräußerungsgewinn bzw. -verlust

ist zusätzlich um die ausschüttungsgleichen Erträge

zu mindern, um insoweit eine Doppelbesteuerung

zu vermeiden.

3.2 Besteuerung im Betriebsvermögen

Bei einer Rückgabe von Investmentanteilen bildet

die Differenz zwischen dem Rücknahmepreis

38

und den Anschaffungskosten grundsätzlich den

steuerpflichtigen Veräußerungsgewinn oder Veräußerungsverlust.

Der Aktiengewinn umfasst Dividenden, Veräußerungsgewinne

und -verluste aus Aktien sowie

Wertsteigerungen und -minderungen aus Aktien,

die noch nicht ausgeschüttet oder thesauriert

worden sind. Der Aktiengewinn wird von der Investmentgesellschaft

als Prozentsatz des Rücknahmepreises

veröffentlicht, sodass der Anleger

den absoluten Aktien gewinn sowohl bei Erwerb

als auch bei Rückgabe der Investmentanteile

durch Multiplikation mit dem jeweiligen Rücknahmepreis

ermitteln muss. Die Differenz zwischen

dem absoluten Aktiengewinn bei Rückgabe und

dem absoluten Aktiengewinn bei Erwerb stellt

sodann den besitzzeitanteiligen Aktien gewinn

dar, durch den der Anleger eine Aussage darüber

erhält, in welchem Umfang die Wertsteigerung

bzw. der Wertverlust seiner Investmentanteile

auf Aktien zurückzuführen ist. Der Gewinn bzw.

Verlust aus der Veräußerung der Investmentanteile

ist für körperschaftsteuerpflichtige Anleger

i.H.v. 95 Prozent des besitzzeitanteiligen Aktiengewinns,

für einkommensteuerpflichtige betriebliche

Anleger i.H.v. 40 Prozent des besitzzeitanteiligen

Aktiengewinns steuerfrei.

Der so genannte DBA-Gewinn umfasst Erträge

und Gewinne bzw. Verluste, die aufgrund eines

Doppelbesteuerungsabkommens zwischen dem

Quellenstaat und Deutschland steuerfrei und

noch nicht ausgeschüttet oder thesauriert worden

sind. Der Gewinn bzw. Verlust aus der Veräußerung

der Investmentanteile ist für betriebliche

Anleger in Höhe des besitzzeitanteiligen DBA-

Gewinns steuerfrei. Der DBA-Gewinn wird von

der Investmentgesellschaft in der gleichen Form

wie der Aktiengewinn getrennt von diesem veröffentlicht.

Der betriebliche Anleger hat die Investmentanteile

mit den Anschaffungskosten zuzüglich gegebenenfalls

Anschaffungsnebenkosten zu aktivieren.

Wenn das Investmentvermögen während

der Haltedauer der Investmentanteile Erträge

thesauriert, sind die ausschüttungsgleichen Erträge

außerbilanziell zu erfassen und ein aktiver

Ausgleichsposten zu bilden. Zum Zeitpunkt der

Rückgabe der Investmentanteile sind diese er-


folgswirksam auszubuchen und der aktive Ausgleichsposten

ist aufzulösen, um eine doppelte

steuerrechtliche Erfassung der ausschüttungsgleichen

Erträge zu vermeiden. Darüber hinaus

ist der besitzzeitanteilige Aktiengewinn außerbilanziell

zu berücksichtigen.

Der folgende Absatz betrifft ausschließlich Fonds

nach deutschem Recht:

Der Europäische Gerichtshof hat in der Rechtssache

„STEKO Industriemontage GmbH“ entschieden,

dass die Regelung im Körperschaftsteuergesetz

für den Übergang vom körperschaftsteuerlichen

Anrechnungsverfahren zum Halbeinkünfteverfahren

in 2001 europarechtswidrig ist.

Das Verbot für Körperschaften, Gewinnminderungen

im Zusammenhang mit Beteiligungen an

ausländischen Gesellschaften nach § 8b Absatz 3

KStG steuerwirksam geltend zu machen, galt

nach § 34 KStG bereits in 2001, während dies für

Gewinnminderungen im Zusammenhang mit Beteiligungen

an inländischen Gesellschaften erst

in 2002 galt. Dies widerspricht nach Auffassung

des Europäischen Gerichtshofs der Kapitalverkehrsfreiheit.

Die Übergangsregelungen des Körperschaftsteuergesetzes

galten entsprechend

für die Fondsanlage nach dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften

(§§ 40 und 40a i. V. m.

§ 43 Abs. 14 KAGG). Insbesondere für Zwecke der

Be rück sichtigung von Gewinnminderungen im

Rahmen der Ermittlung des Aktiengewinns nach

§ 40a KAGG könnte diese Entscheidung daher

Bedeutung erlangen. Für die Prüfung, ob bei Anteilen

im Betriebsvermögen Steuerbescheide ab

dem Jahr 2001 offen gehalten werden sollten, ist

gegebenenfalls ein steuerlicher Berater hinzuzuziehen.

Eine Reaktion der Finanzverwaltung liegt

zum Zeitpunkt der Berichterstellung nicht vor.

4. Deutsche Kapitalertragsteuer

Die Investmentgesellschaft und deutsche Depotbanken

haben grundsätzlich die Kapitalertragsteuer

für den Anleger einzubehalten und abzuführen.

Die Kapitalertragsteuer hat für Privatanleger

grundsätzlich abgeltende Wirkung. Der

An

leger hat allerdings ein Veranlagungswahlrecht

und in bestimmten Fällen eine Veran la gungspflicht.

Werden die Investmentanteile im Betriebsvermögen

gehalten, besteht grundsätzlich

eine Pflicht zur Veranlagung. Wird der betriebli-

39

che Anleger mit seinen Erträgen aus Investmentanteilen

zur Einkommen- oder Körperschaftsteuer

veranlagt, ist die gezahlte Kapitalertragsteuer

nur eine Steuervorauszahlung ohne ab gel tende

Wirkung, die der Anleger auf seine persönliche

Steuerschuld anrechnen kann. Hierfür erhält der

Anleger von deutschen Investmentgesellschaften

bzw. deutschen Depotbanken eine Steuerbescheinigung,

die er im Rahmen seiner Veranlagung

dem Finanzamt vorlegen muss.

Im Rahmen der Veranlagung ist der Steuersatz

bei Privatanlegern für Einkünfte aus Kapitalvermögen

auf 25 Prozent begrenzt. Eine freiwillige

Veranlagung ist insbesondere Anlegern ohne

oder mit einem sehr niedrigen zu versteuernden

Einkommen zu empfehlen.

Bei Erteilung einer Nicht-Veranlagungsbescheinigung

oder der Vorlage eines gültigen Freistellungsauftrags

verzichten deutsche Depotbanken

insoweit auf den Einbehalt der Kapitalertragsteuer.

Weist der Anleger nach, dass er Steuerausländer

ist, beschränkt sich der Kapitalertragsteuerabzug

auf Erträge aus deutschen Dividenden.

Deutsche Depotbanken haben für den Steuerpflichtigen

einen Verlustverrechnungstopf zu

führen, der automatisch in das nächste Jahr

übertragen wird. Hierbei sind Verluste aus dem

Verkauf von Aktien nur mit Gewinnen aus dem

Verkauf von Aktien verrechenbar. Gewinne aus

der Rückgabe von Investmentanteilen sind steuerrechtlich

keine Gewinne aus Aktien.

Kapitalertragsteuer wird nur insoweit einbehalten,

als die positiven Einkünfte die (vorgetragenen)

negativen Einkünfte sowie evtl. Freistellungsaufträge

übersteigen. Der in Deutschland

unbeschränkt steuer pflichtige Anleger darf seinen

Banken insgesamt Freistellungsaufträge bis

zu einem Gesamtbetrag von 801,- Euro (bei Zusammenveranlagung:

1.602,- Euro) erteilen.

Freistellungsauftrag, Nicht-Veranlagungsbescheinigung

bzw. der Nachweis der Ausländereigenschaft

müssen der Depotbank rechtzeitig

vorliegen. Rechtzeitig ist im Falle der Thesaurierung

vor dem Ge schäfts jahresende des Investmentvermögens,

bei ausschüttenden Investmentvermögen

vor der Ausschüttung und bei der


Rückgabe von Investmentanteilen vor der Transaktion.

Werden die Investmentanteile nicht in einem

deutschen Depot verwahrt und die Ertragsscheine

einer deutschen Zahlstelle vorgelegt,

können Freistellungs auftrag sowie Nicht-Veranlagungsbescheinigung

nicht berücksichtigt

werden.

Ausländischen Anlegern kann die für sie abgeführte

Kapitalertragsteuer nur im Rahmen des

einschlägigen Doppelbesteuerungsabkommens

zwischen ihrem Ansässigkeitsstaat und Deutschland

angerechnet oder erstattet werden. Für die

Erstattung ist das Bundeszentralamt für Steuern

zuständig.

Soweit das Investmentvermögen gezahlte oder

fiktiv anrechenbare ausländische Quellensteuern

ausweist, werden diese grundsätzlich beim Steuerabzug

steuer mindernd berücksichtigt. Ist eine

steuerrechtliche Berücksichtigung ausgewiesener

anrechenbarer Quellensteuern ausnahmsweise

nicht möglich, werden sie in einem „Quellensteuertopf”

vorgetragen.

4.1 Deutsche Investmentvermögen

Deutsche Investmentgesellschaften haben sowohl

bei Ausschüttung als auch bei Thesaurierung

Kapital ertragsteuer einzubehalten und

abzuführen.

Werden die Investmentanteile bei einer deutschen

Depotbank verwahrt, hat die Depotbank

bei Rückgabe der Investmentanteile darüber hinaus

Kapitalertragsteuer auf den Zwischengewinn

einzubehalten. Bei Rückgabe von Investmentanteilen,

die nach dem 31. Dezember 2008 angeschafft

wurden, wird da rüber hinaus Kapitalertragsteuer

auf den Gewinn aus der Veräußerung

der Investmentanteile einbehalten.

4.2 Ausländische Investmentvermögen

Ausländische Investmentgesellschaften führen

keine Kapitalertragsteuer an das deutsche Finanzamt

ab. Bei ausschüttenden bzw. teilausschüttenden

Investmentvermögen behält jedoch

die deutsche Depotbank die Kapitalertragsteuer

auf ausgeschüttete Erträge ein.

40

Werden die Investmentanteile bei einer deutschen

Depotbank zurückgegeben, hat diese darüber

hinaus Kapitalertragsteuer auf den Zwischengewinn

einzubehalten und abzuführen. Bei Rückgabe

von Investmentanteilen, die nach dem

31. Dezember 2008 angeschafft wurden, wird

darüber hinaus Kapitalertragsteuer auf den

Gewinn aus der Veräußerung der Investmentanteile

einbehalten.

Zusätzlich hat die deutsche Depotbank Kapitalertragsteuer

auf die Summe der dem Anleger

nach dem 31. Dezember 1993 als zugeflossen

geltenden und noch nicht der deutschen Kapitalertragsteuer

unterlegenen Erträge einzubehalten

und abzuführen. Wurden die Investmentanteile

seit Erwerb ununterbrochen bei ein und

derselben deutschen Depotbank verwahrt, bilden

nur die besitzzeitanteiligen akkumu lierten

ausschüttungsgleichen Erträge die Bemessungsgrundlage

für die Kapitalertragsteuer. Die akkumulierten

ausschüttungsgleichen Erträge werden

von der Investmentgesellschaft ermittelt

und bewertungstäglich zusammen mit dem Rück -

nahmepreis veröffentlicht.

5. EU-Zinsrichtlinie

(Zinsinformationsverordnung)

Bestimmte Zinsen und zinsähnliche Erträge, die

einer in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtigen

natürlichen Person im europäischen Ausland

ausgezahlt oder gutgeschrieben werden, hat

die ausländische Depotbank/Zahlstelle an die

deutschen Finanzbehörden zu melden. Belgien,

Luxemburg und Österreich sowie die angeschlossenen

Drittstaaten erheben anstelle der Meldung

eine Quellensteuer. Über die Höhe der einbehaltenen

Quellensteuer erhält der Anleger eine Steuer -

bescheinigung. Die Quellensteuer wird auf die

deutsche Einkommensteuer angerechnet oder,

sofern die Quellensteuer die zu zahlende Einkommensteuer

übersteigt, im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung

erstattet. Der Anleger

hat die Möglichkeit, sich vom Steuerabzug

befreien zu lassen, indem er gegenüber der Depotbank

eine Ermächtigung zur freiwilligen Offenlegung

abgibt, die es dem Institut gestattet, auf

den Steuerabzug zu verzichten und stattdessen

die Er träge an die deutschen Finanzbehörden zu

melden.


Deutsche Zahlstellen sind ihrerseits verpflichtet,

entsprechende Zahlungen von Zins- und zinsähnlichen

Erträgen an ausländische natürliche

Personen über das Bundeszentralamt für Steuern

an das ausländische Wohnsitzfinanzamt weiterzuleiten.

Eine Meldung erfolgt bei Rückgabe

oder Veräußerung der Investmentanteile, soweit

der Anteil der Zinsen und zinsähnlichen Erträge

40 Prozent des Rücknahmepreises überschreitet.

Eine Meldung der ausgeschütteten Zinsen und

Zinserträge an das Wohnsitzfinanzamt erfolgt

nicht, wenn das Investmentvermögen zu nicht

mehr als 15 Prozent aus Anlagen besteht, die

zu Zinsen und zinsähnlichen Erträgen im Sinne

der Zinsinformations verordnung führen. Ob

Ihr Investmentvermögen hier von betroffen ist,

entnehmen Sie bitte dem Jahresbericht.

6. Rechtliche Hinweise

Diese steuerlichen Hinweise sollen einen Überblick

über die steuerlichen Folgen der Investmentanlage

vermitteln. Sie können nicht alle steuerlichen

Aspekte behandeln, die sich aus der individuellen

Situation des Anlegers ergeben kön nen.

Interessierten Anlegern empfehlen wir, sich durch

einen Angehörigen der steuerberatenden Berufe

über die steuerlichen Folgen des Fondsinvestments

beraten zu lassen.

Die steuerlichen Ausführungen basieren auf der

derzeit bekannten Rechtslage. Es kann keine

Gewähr dafür übernommen werden, dass sich

die steuerrechtliche Beurteilung durch Gesetzgebung,

Rechtsprechung oder Erlasse der Finanzverwaltung

nicht ändert. Solche Änderungen

können auch rückwirkend eingeführt werden und

die oben beschriebenen steuerrechtlichen Folgen

nachteilig beeinflussen.

7. Änderung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

(BilMoG): Spezielle

Anhang angaben für Investmentvermögen

(§ 285 Nr. 26 HGB nF; § 314 Abs. 1 Nr. 18

HGB nF)

Anleger, die nach HGB dazu verpflichtet sind den

Jahresabschluss um einen Anhang zu erweitern

und die zu mehr als 10 Prozent am Fondskapital

von in- und ausländischen Spezial- und Publikums-

Sondervermögen beteiligt sind, müssen nach

dem BilMoG ergänzende Angaben zu den Sonder-

41

vermögen im Anhang offen legen. Das BilMoG ist

grundsätzlich erst für Geschäftsjahre anwendbar,

die nach dem 31.12.2009 beginnen. Es besteht

aber ein Wahlrecht sämtliche Neuregelungen des

Gesetzes bereits für Geschäftsjahre anzuwenden,

die nach dem 31.12.2008 beginnen.

Das BilMoG sieht im o. g. Fall die folgenden zusätzlichen

Angaben im Anhang (§ 285 Nr. 26 HGB)

und Konzernanhang (§ 314 Abs. 1 Nr. 18 HGB) vor:

– Klassifizierung des Investmentvermögens nach

Anlagezielen, z. B. Aktienfonds, Rentenfonds,

Immobilienfonds, Mischfonds, Hedgefonds

oder Sonstiges Sondervermögen

– Marktwert / Anteilwert nach § 36 InvG

– Differenz zwischen Marktwert und Buchwert

– (Ertrags-)Ausschüttungen des Geschäftsjahres

– Beschränkungen des Rechts zur täglichen

Rückgabe

– Gründe für das Unterlassen von Abschreibungen

gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB nF

– Anhaltspunkte für eine voraussichtlich nicht

dauerhafte Wertminderung

Bitte wenden Sie sich für individuelle und weiterführende

Informationen persönlich an Ihren

Abschlussprüfer.


Steuerliche Behandlung

Ludwigsburg Best of A15

42

International Fund Management S.A. Ludwigsburg Best of A15

ISIN LU0224175843

PrivatBetriebsvermögenvermögen

nicht KöStKöStpflichtigpflichtig Ausschüttung am 20. August 2010 1) EUR je Anteil 1,0200 1,0200 1,0200

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1a Ausschüttung nach Investmentsteuergesetz 2) In der Ausschüttung enthaltene ausschüttungsgleiche Erträge

EUR je Anteil 1,0200 1,0200 1,0200

aus Vorjahren EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

Nicht steuerbare Substanzausschüttung EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1b Ausgeschüttete Erträge 3) EUR je Anteil 1,0200 1,0200 1,0200

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i. V. m.

Nr. 1a und b Ausschüttungsgleiche Erträge EUR je Anteil 0,0977 0,0958 0,0958

davon nicht abzugsfähige Werbungskosten gem. § 3 Abs. 3 Nr. 2 InvStG EUR je Anteil 0,0872 0,0872 0,0872

Zinsen und sonstige Erträge EUR je Anteil 1,0253 1,0234 1,0234

Dividenden nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG 4) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

Ausländische DBA befreite Einkünfte EUR je Anteil 0,0924 0,0924 0,0924

Veräußerungsgewinne nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

Sonstige Veräußerungsgewinne EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

Summe Erträge EUR je Anteil 1,1177 1,1158 1,1158

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, bb

Im Betrag der ausgeschütteten bzw. ausschüttungsgleichen

Erträge enthalten:

Steuerfreie Veräußerungsgewinne im Privatvermögen 5) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, cc Erträge i. S. d. § 3 Nr. 40 EStG (Bruttoertrag Dividenden) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, dd Erträge, die der Steuerbefreiung i. S. d. § 8b Abs. 1 KStG unterliegen EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, ee Veräußerungsgewinne, die dem Teileinkünfteverfahren

i. S. d. § 3 Nr. 40 EStG unterliegen EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, ff Steuerfreie Veräußerungsgewinne im Betriebsvermögen von

Körperschaften i. S. d. § 8b Abs. 2 KStG EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, gg Steuerfreie Veräußerungsgewinne aus Bezugsrechten

auf Freianteile im Privatvermögen 5) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, hh Steuerfreie Veräußerungsgewinne aus Immobilien im Privatvermögen EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, ii Ausländische DBA befreite Einkünfte EUR je Anteil 0,0924 0,0924 0,0924

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, jj Ausländische Einkünfte mit anrechenbarer Quellensteuer

davon ausländische Einkünfte mit anrechenbarer Quellensteuer

EUR je Anteil 0,0412 0,0389 0,0389

aus Zinsen und sonstigen Erträgen

davon ausländische Einkünfte mit anrechenbarer Quellensteuer

EUR je Anteil 0,0050 0,0050 0,0050

aus Dividenden (ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) EUR je Anteil 0,0362 0,0339 0,0339

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, kk Ausländische Einkünfte mit Anrechnung fiktiver Quellensteuer

davon ausländische Einkünfte zur Anrechnung fiktiver Quellensteuer

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--aus

Zinsen und sonstigen Erträgen

davon ausländische Einkünfte zur Anrechnung fiktiver Quellensteuer

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--aus

Dividenden (ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, ll Erträge i. S. d. § 2 Abs. 2a InvStG (Zinsanteil i. S. d. § 4h EStG) EUR je Anteil -,---- 0,8694 0,8694

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1d Bemessungsgrundlage für die Kapitalertragsteuer 6) EUR je Anteil 1,0253 1,0253 1,0253

davon Zinsen und sonstige Erträge 6) davon ausländische Dividenden und steuerpflichtige

EUR je Anteil 1,0253 1,0253 1,0253

Veräußerungsgewinne ab 2009 5) 6) EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

davon inländische Dividenden 6) EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1e Anrechenbare bzw. zu erstattende Kapitalertragsteuer (25 v. H.) 6) EUR je Anteil 0,2563 0,2563 0,2563

Anrechenbarer bzw. zu erstattender Solidaritätszuschlag (5,5 v. H.) 6) davon anrechenbare bzw. zu erstattende Kapitalertragsteuer

EUR je Anteil 0,0141 0,0141 0,0141

auf Zinsen und sonstige Erträge (25 v. H.) 6) davon anrechenbarer Solidaritätszuschlag

EUR je Anteil 0,2563 0,2563 0,2563

auf die anrechenbare Kapitalertragsteuer (5,5 v. H.) 6) davon anrechenbare bzw. zu erstattende Kapitalertragsteuer

auf ausländische Dividenden und steuerpflichtige Veräußerungsgewinne

EUR je Anteil 0,0141 0,0141 0,0141

ab 2009 (25 v. H.) 6) davon anrechenbarer Solidaritätszuschlag

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf die anrechenbare Kapitalertragsteuer (5,5 v. H.) 6) davon anrechenbare bzw. zu erstattende Kapitalertragsteuer

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf inländische Dividenden (25 v. H.) 6) davon anrechenbarer Solidaritätszuschlag

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf die anrechenbare Kapitalertragsteuer (5,5 v. H.) 6) EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000


Steuerliche Behandlung

Ludwigsburg Best of A15

43

International Fund Management S.A. Ludwigsburg Best of A15

ISIN LU0224175843

PrivatBetriebsvermögenvermögen

nicht KöStKöStpflichtigpflichtig InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1f, aa Anrechenbare ausländische Quellensteuer 7) davon anrechenbare ausländische Quellensteuer aus Zinsen

EUR je Anteil 0,0013 0,0274 0,0274

und sonstigen Erträgen 7) davon anrechenbare ausländische Quellensteuer

EUR je Anteil 0,0013 0,0020 0,0020

aus Dividenden (ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) 7) EUR je Anteil -,---- 0,0254 0,0254

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1f, bb Abziehbare ausländische Quellensteuer 7) davon abziehbare ausländische Quellensteuer

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--aus

Zinsen und sonstigen Erträgen 7) davon abziehbare ausländische Quellensteuer aus Dividenden

EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

(ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) 7) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1f, cc Anrechenbare fiktive ausländische Quellensteuer 7) davon fiktive ausländische Quellensteuer aus Zinsen

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--und

sonstigen Erträgen 7) davon fiktive ausländische Quellensteuer aus Dividenden

EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

(ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) 7) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1g Absetzung für Abnutzung oder Substanzverringerung EUR je Anteil 0,1059 0,1059 0,1059

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1h Höhe des von der leistenden Körperschaft in Anspruch genommenen

Körperschaftsteuerminderungsbetrages (§ 37 Abs. 3 KStG)

Sonstige Hinweise

Nicht abzugsfähige Werbungskosten gemäß InvStG § 3 Abs. 3 Nr. 2

EUR je Anteil -,---- -,---- -,---auf

Zinsen und sonstige Erträge

Nicht abzugsfähige Werbungskosten gemäß InvStG § 3 Abs. 3 Nr. 2

EUR je Anteil 0,0872 0,0872 0,0872

auf Dividenden nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG

Tatsächlich einbehaltene ausländische Quellensteuer

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf Zinsen und sonstige Erträge

Tatsächlich einbehaltene ausländische Quellensteuer

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf Dividenden nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

Datum des Ausschüttungsbeschlusses 20.08.2010

Rücknahmepreis 30.06.2010 EUR je Anteil 88,95

1) Betrag, der dem Anleger tatsächlich gezahlt oder gutgeschrieben wird.

2) Betrag, der dem Anleger tatsächlich gezahlt oder gutgeschrieben wird, jedoch vor Abzug der ausländischen Quellensteuer.

3) Enthalten sind: Steuerbare Erträge vor Abzug der im Ausland einbehaltenen Quellensteuer. Ausschüttungsgleiche Erträge aus Vorjahren sind nicht enthalten.

4) Das Teileinkünfteverfahren gemäß § 3 Nr. 40 Satz 2 EStG ist nicht für Privatanleger anwendbar.

5) Veräußerungsgewinne sind für den Privatanleger weiterhin steuerfrei, sofern die Wertpapiere, Termingeschäfte sowie Bezugsrechte auf Freianteile vor 2009

erworben wurden („Alt-Veräußerungsgewinne“). „Neu-Veräußerungsgewinne“ gehören im Privatvermögen zu Einkünften aus Kapitalvermögen und unterliegen

der Kapitalertragsteuer.

6) Die Berechnung der Kapitalertragsteuer und des Solidaritätszuschlags erfolgt gemäß gesetzlicher Vorgaben auf der Basis der Steuerdaten für Privatanleger.

Sämtliche Angaben erfolgen ohne Berücksichtigung der individuellen steuerlichen Situation des Anlegers. Bei Depotverwahrung und rechtzeitiger Vorlage einer

NV-Bescheinigung des Finanzamtes oder eines Freistellungsauftrages erfolgt unter bestimmten Voraussetzungen entweder kein Einbehalt von den Steuerabzugsbeträgen

oder eine ggf. teilweise Erstattung bereits einbehaltener Steuer. Für die Anrechnung im Rahmen der Steuererklärung sind deshalb die Angaben in der

Steuerbescheinigung maßgeblich.

7) Die Anrechnung erfolgt gemäß § 34c EStG bzw. § 26 KStG auf den Teil der deutschen Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer, der auf die ausländischen Einkünfte

entfällt.


Steuerliche Behandlung

Ludwigsburg Best of A35

44

International Fund Management S.A. Ludwigsburg Best of A35

ISIN LU0224175926

PrivatBetriebsvermögenvermögen

nicht KöStKöStpflichtigpflichtig Ausschüttung am 20. August 2010 1) EUR je Anteil 0,6900 0,6900 0,6900

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1a Ausschüttung nach Investmentsteuergesetz 2) In der Ausschüttung enthaltene ausschüttungsgleiche Erträge

EUR je Anteil 0,6900 0,6900 0,6900

aus Vorjahren EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

Nicht steuerbare Substanzausschüttung EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1b Ausgeschüttete Erträge 3) EUR je Anteil 0,6900 0,6900 0,6900

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i. V. m.

Nr. 1a und b Ausschüttungsgleiche Erträge EUR je Anteil 0,1107 0,1107 0,1107

davon nicht abzugsfähige Werbungskosten gem. § 3 Abs. 3 Nr. 2 InvStG EUR je Anteil 0,1097 0,1097 0,1097

Zinsen und sonstige Erträge EUR je Anteil 0,8004 0,8004 0,8004

Dividenden nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG 4) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

Ausländische DBA befreite Einkünfte EUR je Anteil 0,0003 0,0003 0,0003

Veräußerungsgewinne nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

Sonstige Veräußerungsgewinne EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

Summe Erträge EUR je Anteil 0,8007 0,8007 0,8007

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, bb

Im Betrag der ausgeschütteten bzw. ausschüttungsgleichen

Erträge enthalten:

Steuerfreie Veräußerungsgewinne im Privatvermögen 5) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, cc Erträge i. S. d. § 3 Nr. 40 EStG (Bruttoertrag Dividenden) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, dd Erträge, die der Steuerbefreiung i. S. d. § 8b Abs. 1 KStG unterliegen EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, ee Veräußerungsgewinne, die dem Teileinkünfteverfahren

i. S. d. § 3 Nr. 40 EStG unterliegen EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, ff Steuerfreie Veräußerungsgewinne im Betriebsvermögen von

Körperschaften i. S. d. § 8b Abs. 2 KStG EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, gg Steuerfreie Veräußerungsgewinne aus Bezugsrechten

auf Freianteile im Privatvermögen 5) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, hh Steuerfreie Veräußerungsgewinne aus Immobilien im Privatvermögen EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, ii Ausländische DBA befreite Einkünfte EUR je Anteil 0,0003 0,0003 0,0003

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, jj Ausländische Einkünfte mit anrechenbarer Quellensteuer

davon ausländische Einkünfte mit anrechenbarer Quellensteuer

EUR je Anteil 0,0004 0,0004 0,0004

aus Zinsen und sonstigen Erträgen

davon ausländische Einkünfte mit anrechenbarer Quellensteuer

EUR je Anteil 0,0004 0,0004 0,0004

aus Dividenden (ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, kk Ausländische Einkünfte mit Anrechnung fiktiver Quellensteuer

davon ausländische Einkünfte zur Anrechnung fiktiver Quellensteuer

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--aus

Zinsen und sonstigen Erträgen

davon ausländische Einkünfte zur Anrechnung fiktiver Quellensteuer

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--aus

Dividenden (ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, ll Erträge i. S. d. § 2 Abs. 2a InvStG (Zinsanteil i. S. d. § 4h EStG) EUR je Anteil -,---- 0,5754 0,5754

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1d Bemessungsgrundlage für die Kapitalertragsteuer 6) EUR je Anteil 0,8004 0,8004 0,8004

davon Zinsen und sonstige Erträge 6) davon ausländische Dividenden und steuerpflichtige

EUR je Anteil 0,8004 0,8004 0,8004

Veräußerungsgewinne ab 2009 5) 6) EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

davon inländische Dividenden 6) EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1e Anrechenbare bzw. zu erstattende Kapitalertragsteuer (25 v. H.) 6) EUR je Anteil 0,2001 0,2001 0,2001

Anrechenbarer bzw. zu erstattender Solidaritätszuschlag (5,5 v. H.) 6) davon anrechenbare bzw. zu erstattende Kapitalertragsteuer

EUR je Anteil 0,0110 0,0110 0,0110

auf Zinsen und sonstige Erträge (25 v. H.) 6) davon anrechenbarer Solidaritätszuschlag

EUR je Anteil 0,2001 0,2001 0,2001

auf die anrechenbare Kapitalertragsteuer (5,5 v. H.) 6) davon anrechenbare bzw. zu erstattende Kapitalertragsteuer

auf ausländische Dividenden und steuerpflichtige Veräußerungsgewinne

EUR je Anteil 0,0110 0,0110 0,0110

ab 2009 (25 v. H.) 6) davon anrechenbarer Solidaritätszuschlag

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf die anrechenbare Kapitalertragsteuer (5,5 v. H.) 6) davon anrechenbare bzw. zu erstattende Kapitalertragsteuer

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf inländische Dividenden (25 v. H.) 6) davon anrechenbarer Solidaritätszuschlag

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf die anrechenbare Kapitalertragsteuer (5,5 v. H.) 6) EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000


Steuerliche Behandlung

Ludwigsburg Best of A35

45

International Fund Management S.A. Ludwigsburg Best of A35

ISIN LU0224175926

PrivatBetriebsvermögenvermögen

nicht KöStKöStpflichtigpflichtig InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1f, aa Anrechenbare ausländische Quellensteuer 7) davon anrechenbare ausländische Quellensteuer aus Zinsen

EUR je Anteil 0,0001 0,0490 0,0490

und sonstigen Erträgen 7) davon anrechenbare ausländische Quellensteuer

EUR je Anteil 0,0001 0,0007 0,0007

aus Dividenden (ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) 7) EUR je Anteil -,---- 0,0483 0,0483

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1f, bb Abziehbare ausländische Quellensteuer 7) davon abziehbare ausländische Quellensteuer

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--aus

Zinsen und sonstigen Erträgen 7) davon abziehbare ausländische Quellensteuer aus Dividenden

EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

(ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) 7) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1f, cc Anrechenbare fiktive ausländische Quellensteuer 7) davon fiktive ausländische Quellensteuer aus Zinsen

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--und

sonstigen Erträgen 7) davon fiktive ausländische Quellensteuer aus Dividenden

EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

(ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) 7) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1g Absetzung für Abnutzung oder Substanzverringerung EUR je Anteil 0,0005 0,0005 0,0005

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1h Höhe des von der leistenden Körperschaft in Anspruch genommenen

Körperschaftsteuerminderungsbetrages (§ 37 Abs. 3 KStG)

Sonstige Hinweise

Nicht abzugsfähige Werbungskosten gemäß InvStG § 3 Abs. 3 Nr. 2

EUR je Anteil -,---- -,---- -,---auf

Zinsen und sonstige Erträge

Nicht abzugsfähige Werbungskosten gemäß InvStG § 3 Abs. 3 Nr. 2

EUR je Anteil 0,1097 0,1097 0,1097

auf Dividenden nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG

Tatsächlich einbehaltene ausländische Quellensteuer

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf Zinsen und sonstige Erträge

Tatsächlich einbehaltene ausländische Quellensteuer

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf Dividenden nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

Datum des Ausschüttungsbeschlusses 20.08.2010

Rücknahmepreis 30.06.2010 EUR je Anteil 89,58

1) Betrag, der dem Anleger tatsächlich gezahlt oder gutgeschrieben wird.

2) Betrag, der dem Anleger tatsächlich gezahlt oder gutgeschrieben wird, jedoch vor Abzug der ausländischen Quellensteuer.

3) Enthalten sind: Steuerbare Erträge vor Abzug der im Ausland einbehaltenen Quellensteuer. Ausschüttungsgleiche Erträge aus Vorjahren sind nicht enthalten.

4) Das Teileinkünfteverfahren gemäß § 3 Nr. 40 Satz 2 EStG ist nicht für Privatanleger anwendbar.

5) Veräußerungsgewinne sind für den Privatanleger weiterhin steuerfrei, sofern die Wertpapiere, Termingeschäfte sowie Bezugsrechte auf Freianteile vor 2009

erworben wurden („Alt-Veräußerungsgewinne“). „Neu-Veräußerungsgewinne“ gehören im Privatvermögen zu Einkünften aus Kapitalvermögen und unterliegen

der Kapitalertragsteuer.

6) Die Berechnung der Kapitalertragsteuer und des Solidaritätszuschlags erfolgt gemäß gesetzlicher Vorgaben auf der Basis der Steuerdaten für Privatanleger.

Sämtliche Angaben erfolgen ohne Berücksichtigung der individuellen steuerlichen Situation des Anlegers. Bei Depotverwahrung und rechtzeitiger Vorlage einer

NV-Bescheinigung des Finanzamtes oder eines Freistellungsauftrages erfolgt unter bestimmten Voraussetzungen entweder kein Einbehalt von den Steuerabzugsbeträgen

oder eine ggf. teilweise Erstattung bereits einbehaltener Steuer. Für die Anrechnung im Rahmen der Steuererklärung sind deshalb die Angaben in der

Steuerbescheinigung maßgeblich.

7) Die Anrechnung erfolgt gemäß § 34c EStG bzw. § 26 KStG auf den Teil der deutschen Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer, der auf die ausländischen Einkünfte

entfällt.


Steuerliche Behandlung

Ludwigsburg Best of A70

46

International Fund Management S.A. Ludwigsburg Best of A70

ISIN LU0224176221

PrivatBetriebsvermögenvermögen

nicht KöStKöStpflichtigpflichtig Ausschüttung am 20. August 2010 1) EUR je Anteil 0,5100 0,5100 0,5100

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1a Ausschüttung nach Investmentsteuergesetz 2) In der Ausschüttung enthaltene ausschüttungsgleiche Erträge

EUR je Anteil 0,5100 0,5100 0,5100

aus Vorjahren EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

Nicht steuerbare Substanzausschüttung EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1b Ausgeschüttete Erträge 3) EUR je Anteil 0,5100 0,5100 0,5100

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i. V. m.

Nr. 1a und b Ausschüttungsgleiche Erträge EUR je Anteil 0,0808 0,0808 0,0808

davon nicht abzugsfähige Werbungskosten gem. § 3 Abs. 3 Nr. 2 InvStG EUR je Anteil 0,0751 0,0751 0,0751

Zinsen und sonstige Erträge EUR je Anteil 0,5908 0,5908 0,5908

Dividenden nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG 4) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

Ausländische DBA befreite Einkünfte EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

Veräußerungsgewinne nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

Sonstige Veräußerungsgewinne EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

Summe Erträge EUR je Anteil 0,5908 0,5908 0,5908

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, bb

Im Betrag der ausgeschütteten bzw. ausschüttungsgleichen

Erträge enthalten:

Steuerfreie Veräußerungsgewinne im Privatvermögen 5) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, cc Erträge i. S. d. § 3 Nr. 40 EStG (Bruttoertrag Dividenden) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, dd Erträge, die der Steuerbefreiung i. S. d. § 8b Abs. 1 KStG unterliegen EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, ee Veräußerungsgewinne, die dem Teileinkünfteverfahren

i. S. d. § 3 Nr. 40 EStG unterliegen EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, ff Steuerfreie Veräußerungsgewinne im Betriebsvermögen von

Körperschaften i. S. d. § 8b Abs. 2 KStG EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, gg Steuerfreie Veräußerungsgewinne aus Bezugsrechten

auf Freianteile im Privatvermögen 5) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, hh Steuerfreie Veräußerungsgewinne aus Immobilien im Privatvermögen EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, ii Ausländische DBA befreite Einkünfte EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, jj Ausländische Einkünfte mit anrechenbarer Quellensteuer

davon ausländische Einkünfte mit anrechenbarer Quellensteuer

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--aus

Zinsen und sonstigen Erträgen

davon ausländische Einkünfte mit anrechenbarer Quellensteuer

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--aus

Dividenden (ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, kk Ausländische Einkünfte mit Anrechnung fiktiver Quellensteuer

davon ausländische Einkünfte zur Anrechnung fiktiver Quellensteuer

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--aus

Zinsen und sonstigen Erträgen

davon ausländische Einkünfte zur Anrechnung fiktiver Quellensteuer

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--aus

Dividenden (ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1c, ll Erträge i. S. d. § 2 Abs. 2a InvStG (Zinsanteil i. S. d. § 4h EStG) EUR je Anteil -,---- 0,1111 0,1111

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1d Bemessungsgrundlage für die Kapitalertragsteuer 6) EUR je Anteil 0,5908 0,5908 0,5908

davon Zinsen und sonstige Erträge 6) davon ausländische Dividenden und steuerpflichtige

EUR je Anteil 0,5908 0,5908 0,5908

Veräußerungsgewinne ab 2009 5) 6) EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

davon inländische Dividenden 6) EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1e Anrechenbare bzw. zu erstattende Kapitalertragsteuer (25 v. H.) 6) EUR je Anteil 0,1477 0,1477 0,1477

Anrechenbarer bzw. zu erstattender Solidaritätszuschlag (5,5 v. H.) 6) davon anrechenbare bzw. zu erstattende Kapitalertragsteuer

EUR je Anteil 0,0081 0,0081 0,0081

auf Zinsen und sonstige Erträge (25 v. H.) 6) davon anrechenbarer Solidaritätszuschlag

EUR je Anteil 0,1477 0,1477 0,1477

auf die anrechenbare Kapitalertragsteuer (5,5 v. H.) 6) davon anrechenbare bzw. zu erstattende Kapitalertragsteuer

auf ausländische Dividenden und steuerpflichtige Veräußerungsgewinne

EUR je Anteil 0,0081 0,0081 0,0081

ab 2009 (25 v. H.) 6) davon anrechenbarer Solidaritätszuschlag

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf die anrechenbare Kapitalertragsteuer (5,5 v. H.) 6) davon anrechenbare bzw. zu erstattende Kapitalertragsteuer

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf inländische Dividenden (25 v. H.) 6) davon anrechenbarer Solidaritätszuschlag

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf die anrechenbare Kapitalertragsteuer (5,5 v. H.) 6) EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000


Steuerliche Behandlung

Ludwigsburg Best of A70

47

International Fund Management S.A. Ludwigsburg Best of A70

ISIN LU0224176221

PrivatBetriebsvermögenvermögen

nicht KöStKöStpflichtigpflichtig InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1f, aa Anrechenbare ausländische Quellensteuer 7) davon anrechenbare ausländische Quellensteuer aus Zinsen

EUR je Anteil -,---- 0,1100 0,1100

und sonstigen Erträgen 7) davon anrechenbare ausländische Quellensteuer

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--aus

Dividenden (ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) 7) EUR je Anteil -,---- 0,1100 0,1100

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1f, bb Abziehbare ausländische Quellensteuer 7) davon abziehbare ausländische Quellensteuer

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--aus

Zinsen und sonstigen Erträgen 7) davon abziehbare ausländische Quellensteuer aus Dividenden

EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

(ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) 7) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1f, cc Anrechenbare fiktive ausländische Quellensteuer 7) davon fiktive ausländische Quellensteuer aus Zinsen

EUR je Anteil -,---- -,---- -,--und

sonstigen Erträgen 7) davon fiktive ausländische Quellensteuer aus Dividenden

EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

(ggf. nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG) 7) EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1g Absetzung für Abnutzung oder Substanzverringerung EUR je Anteil -,---- -,---- -,----

InvStG § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1h Höhe des von der leistenden Körperschaft in Anspruch genommenen

Körperschaftsteuerminderungsbetrages (§ 37 Abs. 3 KStG)

Sonstige Hinweise

Nicht abzugsfähige Werbungskosten gemäß InvStG § 3 Abs. 3 Nr. 2

EUR je Anteil -,---- -,---- -,---auf

Zinsen und sonstige Erträge

Nicht abzugsfähige Werbungskosten gemäß InvStG § 3 Abs. 3 Nr. 2

EUR je Anteil 0,0751 0,0751 0,0751

auf Dividenden nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG

Tatsächlich einbehaltene ausländische Quellensteuer

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf Zinsen und sonstige Erträge

Tatsächlich einbehaltene ausländische Quellensteuer

EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

auf Dividenden nach § 8b KStG bzw. § 3 Nr. 40 EStG EUR je Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

Datum des Ausschüttungsbeschlusses 20.08.2010

Rücknahmepreis 30.06.2010 EUR je Anteil 89,69

1) Betrag, der dem Anleger tatsächlich gezahlt oder gutgeschrieben wird.

2) Betrag, der dem Anleger tatsächlich gezahlt oder gutgeschrieben wird, jedoch vor Abzug der ausländischen Quellensteuer.

3) Enthalten sind: Steuerbare Erträge vor Abzug der im Ausland einbehaltenen Quellensteuer. Ausschüttungsgleiche Erträge aus Vorjahren sind nicht enthalten.

4) Das Teileinkünfteverfahren gemäß § 3 Nr. 40 Satz 2 EStG ist nicht für Privatanleger anwendbar.

5) Veräußerungsgewinne sind für den Privatanleger weiterhin steuerfrei, sofern die Wertpapiere, Termingeschäfte sowie Bezugsrechte auf Freianteile vor 2009

erworben wurden („Alt-Veräußerungsgewinne“). „Neu-Veräußerungsgewinne“ gehören im Privatvermögen zu Einkünften aus Kapitalvermögen und unterliegen

der Kapitalertragsteuer.

6) Die Berechnung der Kapitalertragsteuer und des Solidaritätszuschlags erfolgt gemäß gesetzlicher Vorgaben auf der Basis der Steuerdaten für Privatanleger.

Sämtliche Angaben erfolgen ohne Berücksichtigung der individuellen steuerlichen Situation des Anlegers. Bei Depotverwahrung und rechtzeitiger Vorlage einer

NV-Bescheinigung des Finanzamtes oder eines Freistellungsauftrages erfolgt unter bestimmten Voraussetzungen entweder kein Einbehalt von den Steuerabzugsbeträgen

oder eine ggf. teilweise Erstattung bereits einbehaltener Steuer. Für die Anrechnung im Rahmen der Steuererklärung sind deshalb die Angaben in der

Steuerbescheinigung maßgeblich.

7) Die Anrechnung erfolgt gemäß § 34c EStG bzw. § 26 KStG auf den Teil der deutschen Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer, der auf die ausländischen Einkünfte

entfällt.


Ihre Partner in der

Sparkassen-Finanzgruppe

Verwaltungsgesellschaft

International Fund Management S.A.

3, rue des Labours

1912 Luxembourg

Luxembourg

Eigenkapital zum 31. Dezember 2009

gezeichnet und eingezahlt 2,5 Mio. EUR

haftend 8,2 Mio. EUR

Geschäftsführung

Holger Hildebrandt

Direktor der International Fund

Management S.A., Luxembourg

Eugen Lehnertz

Direktor der International Fund

Management S.A., Luxembourg

Verwaltungsrat der Verwaltungsgesellschaft

Vorsitzender

Rainer Mach

Geschäftsführendes Verwaltungsrats mitglied

der DekaBank Deutsche Girozentrale

Luxembourg S.A.,

Luxembourg

Stellvertretender Vorsitzender

Thomas Ketter

Geschäftsführer der

Deka FundMaster Investmentgesellschaft mbH,

Frankfurt am Main,

Deutschland

Mitglied

Holger Knüppe

Leiter Beteiligungen,

DekaBank Deutsche Girozentrale,

Frankfurt am Main,

Deutschland

Depotbank und Zahlstelle

DekaBank Deutsche Girozentrale

Luxembourg S.A.

38, avenue John F. Kennedy

1855 Luxembourg

Luxembourg

Eigenkapital zum 31. Dezember 2009

EUR 156,1 Mio.

48

Abschlussprüfer für den Fonds

und die Verwaltungsgesellschaft

PricewaterhouseCoopers S.à r.l.

400, Route d‘Esch

1471 Luxembourg

Luxembourg

Verwaltungsagent in Luxembourg

Deka International S.A.

5, rue des Labours

1912 Luxembourg

Luxembourg

Zahlstelle und Informationsstelle

in der Bundesrepublik Deutschland

DekaBank Deutsche Girozentrale

Mainzer Landstraße 16

60325 Frankfurt am Main

Deutschland

Vertriebsstelle in der

Bundesrepublik Deutschland

Kreissparkasse Ludwigsburg

Schillerplatz 6

71638 Ludwigsburg

Deutschland

Die vorstehenden Angaben werden

in den Jahres- und Halbjahresberichten

jeweils aktualisiert.


überreicht durch:

Kreissparkasse Ludwigsburg

Schillerplatz 6

71638 Ludwigsburg

International

Fund Management S.A.

3, rue des Labours

1912 Luxembourg

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Telefax: (+3 52) 34 09 - 22 93

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