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Workshop zur Fremdunterbringung von Anja Zehnpfund

Workshop zur Fremdunterbringung von Anja

Workshop "Fremdunterbringung" Warum ist es wichtig, sich mit der Geschichte zu beschäftigen? Ich möchte kurz auf die Geschichte der Fürsorge, der Fremdunterbringung und den entsprechenden Gesetzen und die dahinter stehenden Haltungen eingehen, bevor es um zentrale Fragen rund um das Thema Fremdunterbringung geht. Nicht zuletzt, um Vorbehalte v.a. von potentiell Betroffenen gegenüber Fremdunterbringung und Jugendamt, zu verstehen, ist es wichtig, sich mit der Geschichte zu beschäftigen. Ebenso ist es wichtig auf Traditionslinien, Kontinuitäten und Brüche zu schauen, um strukturelle Missstände, aber auch positive Entwicklungen zu erkennen und einordnen zu können. Zudem muss man sich bewusst machen, dass viele derjenigen, die nun Eltern oder Großeltern sind, selber im Heim oder bei Pflegeeltern aufgewachsen sind und diese Erfahrung sich auf ihr Leben und somit das Leben ihrer Kinder auswirkt. (Welcher Art auch immer die Erfahrung ist). Geschichte Fremdunterbringung Öffentliche Fürsorge/Jugendhilfe kann nur auf dem Hintergrund des jeweiligen gesellschaftlich-politischen Klimas verstanden werden: Vor und während der Weimarer Republik Aus der Armenfürsorge entwickelten sich in der Weimarer Republik Fürsorgeerziehungsheime, in denen bis zu mehrere hundert "Zöglinge" unter strafvollzugsähnlichen Bedingungen getrennt nach Geschlechtern lebten. Neben elternlosen Kindern wurden in die Fürsorge eingewiesen, sondern auch Kinder und Jugendliche, die selber oder deren Familie als "verwahrlost betitelt wurden, was u.a. bedeutete: - straffällig gewordene Kinder und Jugendliche - „sozial Auffällige“: z.B. „Herumlungern“, Schule schwänzen, Arbeit verweigern, ... - „problematische“ Familienkonstellation; (unehelich geboren; alleinerziehende Mutter; Eltern mit hohem Alkoholkonsum; psychisch auffällig,...) - für Mädchen: „sexuell verwahrlost“ Aber die Gründe waren oftmals recht willkürlich. Da Verwahrlosung in Gesetzen nie eindeutig definiert wurde, öffnete dieser unbestimmte Begriff auch Unterstellungen und Verleumdungen Tür und Tor. Geringfügige Anzeichen für unerwünschtes und störendes Verhalten reichten aus, um in die Fürsorgeerziehung überwiesen zu werden. Auch Kinder in familiären Pflegestellen waren nicht vor Ausbeutung und Misshandlung geschützt. Oftmals wurden von Pflegeeltern Ziehkinder aufgenommen, da billige Arbeitskräfte und auch das Kostgeld gebraucht wurden. 1

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