01 MASTER-THESIS

silviahaefner

Dieser Katalog bietet einen Einblick in meine Master-Thesis mit dem Themengebiet 'Architektur+Nachhaltigkeit'.

Diese Arbeit entstand im Zuge der Master-Thesis im Studiengang Architektur in Zusammenarbeit mit P.Bujakiewicz.

THESIS

THEMENGEBIET: ARCHITEKTUR + NACHHALTIGKEIT

Neue.MZ Frankfurt

AMain

M

Modelltheoretische Annäherung mit prakischer Anwendung


THEORETISCHER TEIL


Architektur

+Nachhaltigkeit

|

Modelltheoretische Annäherung

sh

Der Begriff der Nachhaltigkeit unterliegt in jüngster Vergangenheit offenkundig einem inflationären

Gebrauch. In nahezu allen Bereichen menschlichen Handelns werden nachhaltige Verhaltens- oder

Vorgehensweisen proklamiert. Ob und inwiefern diese Angaben jedoch der Wahrheit entsprechen

oder lediglich den Eindruck nachhaltigen Verhaltens erwecken sollen, ist dabei meist schwer zu prüfen.

Unstrittig ist jedoch, dass die globalen Rahmenbedingungen ein nachhaltiges Handeln und planen unabdingbar

zu machen scheinen, weshalb es gerade im Bauwesen gilt effektive Optimierungspotentiale

und Lösungsstrategien zu entwickeln und konsequent umzusetzen. Gerade für werdende Architekten

ist es daher essentiell einen Zugang zum Thema zu finden, ein Verständnis für die Gesamtproblematik

zu entwickeln und einen Überblick über die zahlreichen Einflussfaktoren, Ziele und Lösungsstrategien

zu gewinnen.

Im theoretischen Teil dieser Arbeit wird daher ein Querschnitt der augenblicklich zur Verfügung

stehenden Werkzeuge und Instrumente zur Umsetzung nachhaltiger Planungen und Architekturen beschrieben,

sowie der Versuch gewagt zu verstehen aus welchen Ebenen menschlicher Gesellschaften,

Strukturen und Handlungsweisen ökologische Defizite resultieren und welchen Anteil diese an der sich

allmählich zuspitzenden globalen Realität haben.


Modelltheoretische Annäherung | Nachhaltigkeit verstehen


Modelltheoretische Annäherung | Nachhaltigkeit verstehen


Modelltheoretische Annäherung | Nachhaltigkeit verstehen


PRAKTISCHER TEIL


Architektur

+ Nachhaltigkeit |

Neue.MZ

|

Frankfurt am Main

sh

Ziel

Dieser Entwurf soll eine nachvollziehbare Darstellung der Konzeption nachhaltiger Architekturen im

urbanen Kontext repräsentieren, sodass das Ergebnis die Entwicklung eines Arbeits- und Wohnstandortes

in der Innenstadt Frankfurts anstrebt. Mit über 690.000 Einwohnern auf einer Fläche von 248 km 2²

ist Frankfurt die fünftgrößte Stadt der Bundesrepublik und zugleich die größte Stadt des Bundeslands

Hessen. Bauliche Besonderheit des – durch seine zentrale Lage begünstigten – internationalen Finanzzentrums

ist die Skyline der Stadt.

Nutzungskonzept

Das Entwurfsgebiet an der Neuen Mainzer Straße 59 – eine wichtige Verbindungsstraße in die Innenstadt

– liegt prominent im Zentrum des Bankenviertels und in direkter Nähe zu dem innerstädtischen

Grünzug der Taunusanlagen. Trotz der Nachbarschaft zu einer solch qualitativen urbanen Fläche

mangelt es der geschäftigen Straßenschlucht jedoch an Sicht oder Wegebezügen, was als essentieller

Mangel zu beheben ist und daher – neben der Planung eines attraktiven Lebens- und Arbeitsumfeldes,

die Vernetzung innerhalb des Quartiers einen grundlegenden Aspekt der Entwurfskonzeption

darstellt. Weitere Rahmenbedingungen stellen die Integration und Erhaltung einer unter Denkmalschutz

stehenden historisierenden Gründerzeitfassade, sowie ein der exponierten Lage im urbanen Kontext

angemessenes Nutzungskonzept.


Entwurf |

Neue.MZ

|

Frankfurt am Main

| | |

01 02 03

Vernetzung im Quartier Extrusion/Abtreppung Baukörper Solare Optimierung der Baukörper/

Terrassierung ermöglichen

04

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Freigeschosse/Aufbrechen der Kubatur/

Fuge zu Historischer Fassade ausbilden

05

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Verbinden der Baukörper/

Windenergetische Nutzung

06

|

Elementfassade/ Bioadaptive + Photovoltaische

Energieerzeugung


|

Neue.MZ

|

Nutzungskonzept

Frankfurt am Main

TURM A

26 GESCHOSSE

TURM B

15.662 m 2 TURM B

TURM C

12 GESCHOSSE

14 GESCHOSSE

15 GESCHOSSE

5.800 m 2

5.972 m 2 3.040 m 2

TURM C

13 GESCHOSSE

2.503 m 2

|

Arbeiten/Büroflächen

| Öffentlche Nutzung

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Wohnflächen

Reversible, flexible Grundrisse erlauben das Bereitstellen verschiedenster Büro- und Wohnungsgrössen sowie Typologien für die unterschiedlichsten

Ansprüche der Nutzer, bzw. Bewohnergruppen. Ebenso unterliegt die öffentliche Nutzung einer Vielfalt an Einkaufs- und

Erholungsmöglichkeiten sowie kultureller Einrichtungen.


|

Neue.MZ

|

Bsp. Grundriss 4.OG

Frankfurt am Main

Beispielgrundriss: Wohnen - Arbeiten - Entspannen


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Neue.MZ

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Energie+Lüftung

Frankfurt am Main

Bepflanzung -

Verdunstungs-/Passive kühlung durch

Vegetation | Erhöhen der Zuluftqualität

Wasserverstromung -

Dezentrale Kleinstwasserkraftwerke

(Turbinen) erzeugen elektrischen Strom

Windverstromung -

Anlagendimensionierung gem.

vorhandenen Potentialen

Solarenergie -

Photovoltaik | Bioadaptive Fassade |

Low-E Beschichtung

Über das Energie- und Lüftungskonzept hinaus wurden ebenfalls Überlegungen hinsichtlich der WASSERÖKOLOGIE erarbeitet - von einer

Regenwasserspeicherung, über die Grauwassernutzung bis hin zur Verwertung des Schwarzwassers als Biomasse wird lediglich ein Bruchteil

des benötigten Wasserbedarfs aus dem öffentlichen Trinkwassernetz gespeist.


|

Neue.MZ

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Visualisierung

Frankfurt am Main

Blick ins begrünte Atrium & auf die Verbindungsstege


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Neue.MZ

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Visualisierung

Frankfurt am Main

Blick aus dem Strassenraum (Junghofstrasse) auf den Eingangsbereich


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Neue.MZ

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Visualisierung

Frankfurt am Main

Blick aus den Taunusanlagen


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Neue.MZ

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Visualisierung

Frankfurt am Main

Luftaufnahme Süd/West


01

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Neue.MZ

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Visualisierung

02

Frankfurt am Main

03 04

01

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Blick entlang der Neuen Mainzer Str.

Blick auf die Fassade von Westen

03 Freigeschoss

04 Blick aus den Taunusanlagen

02

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MASTER

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