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1-2012

Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik

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Januar 1/2012 Jg. 16

D 42781 F

Energieeffizienz im

Schaltschrankbau

Eplan, Seite 60


Industrial Networking

und Connectivity

M8 Kunststoff

– Installationsvereinfachung

– Parametrierung

– Diagnose

M12 Kunststoff

M12 Metall

Ventilinselstecker

Industrial RFID-Systeme

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Induktive Koppler


Editorial

Debugger im Wandel der Zeit

Vor 15 Jahren, als noch

Bondout-Chip-Emulatoren

die Mikrocontroller-Entwicklung

dominierten, handelte

es sich bei Debuggern in der

Regel um einfache monitorbasierte

Lösungen, die einzig

und allein der Fehlersuche

dienten. Doch die seither

enorm gestiegene Komplexität

der Mikroprozessoren

und -controller – Stichwort

System-on-Chip – hat das

Anforderungsprofil an moderne Debugger

inzwischen drastisch verändert. Zwar

haben auch Low-End-Lösungen, wie sie

üblicherweise z.B. in für das erste Kennenlernen

oder die Evaluierung einer

neuen Mikrocontroller-Architektur ausgelegten

Hardware-Starterkits der Halbleiterhersteller

zum Einsatz kommen, nach

wie vor ihre Existenzberechtigung. Doch

wer die Funktionalität und Leistungsfähigkeit

moderner 32-Bit-High-End-

SoCs mit ihren oftmals bereits auf dem

Chip integrierten leistungsfähigen Debug-Schnittstellen

und/oder Trace-Lösungen

in der Praxis voll nutzen will, ist

gut beraten, sich von Anfang an nach

entsprechend leistungsfähigen High-

End-Tools umzusehen.

Immer mehr moderne SoCs enthalten

zwei oder mehr Mikrocontroller-Cores.

Der verwendete Debugger sollte deshalb

hinsichtlich Aufbau und Bedienkonzept

das Debuggen mehrerer Cores unterstützen,

ohne z.B. mehrere Instanzen

starten zu müssen.

Um bei einer modernen SoC-Applikation

den Überblick zu behalten, ist es

wichtig, dass das Debug-Werkzeug außerdem

unterschiedliche Sichten auf das

System in unterschiedlichen Abstraktionsstufen

beinhaltet. Dazu gehört wann

immer möglich auf jeden Fall auch die

grafische Darstellung von komplexen

Zusammenhängen. Typische Beispiele

hierfür sind die grafische Darstellung

von Daten und Prozessgrößen im zeitlichen

Verlauf und in Relation zueinander,

Funktionslaufzeiten, Programmfluss etc.

Moderne Debugger stellen außerdem

nicht nur den Zugang zum sowie die Ablaufsteuerung

auf dem Target bereit,

mit einem entsprechenden Zusatztool

können sie beispielsweise auch direkt

für automatisierte Systemtests genutzt

werden. Wichtig ist hierbei nur, dass entsprechend

leistungsfähige, idealerweise

standardisierte Schnittstellen zur Verfügung

stehen, die es dem Entwickler erlauben,

mit seinen Werkzeugen eigene

optimierte Workflows zusammenzustellen

oder die Tools in Frameworks wie

Eclipse nahtlos einzubinden.

Die Praxis belegt übriges immer wieder,

dass im Rahmen der Produktentwicklung

mitunter ganz vergessen wird,

dass zur Programmierung des On-Chip-

Flash-Speichers - inzwischen fast ausnahmslos

Bestandteil jedes SoC - ebenso

wie zum Softwareupdate oder zur Diagnose

im Feld die Debug-Schnittstelle

benötigt wird. Diese ‚Vergesslichkeit’

kann im Zweifelfall richtig teuer werden.

Beispielsweise, wenn für die Produktion

der Baugruppe ein zusätzlicher

Nadeladapter notwendig wird und sich

Softwareupdates nur direkt beim Hersteller

durchführen lassen. Deshalb empfiehlt

sich heutzutage generell der Einsatz

von Werkzeugen, die den gesamten

Lebenszyklus abdecken, vom Debugger

für die Entwicklung, über Produktions-

bzw. Service-Flasher bis zum

Diagnosetool im Feld.

Und zu guter Letzt: Achten Sie darauf,

das der Debugger möglichst auch

Architektur-spezifische Features unterstützt,

denn dies ist in der Regel ein verlässlicher

Hinweis, dass beim jeweiligen

Toolanbieter entsprechend tiefes System-

Know-how vorhanden ist und eine intensive

Zusammenarbeit mit den jeweiligen

MCU-Hersteller besteht.

Heiko Riessland, Leiter Produktmarketing

bei der PLS Programmierbare Logik

& Systeme GmbH

PC & Industrie 1/2012 3


Inhalt

Zeitschrift für Mess-, Steuer- und Regeltechnik

Herausgeber und Verlag:

beam-Elektronik

Verlags- und Vertriebs GmbH

Postfach 1167

35001 Marburg

www.beam-verlag.de

Tel.: 06421/9614-0

Fax: 06421/9614-23

Redaktion:

Christiane Erdmann

redaktion@beam-verlag.de

Anzeigen:

Tanja Meß

tanja.mess@beam-verlag.de

Tel.: 06421/9614-18

Fax: 06421/9614-23

Erscheinungsweise:

monatlich

Satz und Reproduktionen:

beam-Elektronik

Verlags- und Vertriebs GmbH

Produktionsleitung:

Jürgen Mertin

Druck:

Brühlsche Universitätsdruckerei

Auslieferung:

VU Verlagsunion KG,

Wiesbaden

Der beam-Verlag übernimmt trotz sorgsamer

Prüfung der Texte durch die Redaktion

keine Haftung für deren inhaltliche

Richtigkeit.

Handels- und Gebrauchsnamen, sowie

Warenbezeichnungen und dergleichen

werden in der Zeitschrift ohne Kennzeichnungen

verwendet. Dies berechtigt nicht

zu der Annahme, dass diese Namen im

Sinne der Warenzeichen- und Markenschutzgesetzgebung

als frei zu betrachten

sind und von jedermann ohne Kennzeichnung

verwendet werden dürfen.

Januar 1/2012 Jg. 16

Energieeffizienz im

Schaltschrankbau

Eplan, Seite 60

D 42781 F

Zum Titelbild:

Energieeffizienz im Schaltschrankbau

Energieeffizienz betrifft nicht nur die Produktion

– sie beginnt deutlich früher im Prozess. Schließlich

werden 70 bis 80 Prozent der Material-, Produktions-

und Betriebskosten schon im frühen Stadium

des Engineerings definiert. Eplan und Rittal bieten

hier schlagkräftige Lösungsansätze mit einer intelligenten

Verknüpfung von softwarebasierten Werkzeugen

und Prozessen. 60

Winkelmessgeräte von Heidenhain

für das leistungsfähigste Teleskop der Welt

ALMA beobachtet nicht mit einer einzelnen Antenne, sondern nach

der Fertigstellung sogar mit 66 Empfängern, die hochpräzise

gesteuert und zu einem riesigen Teleskop zusammengeschaltet werden.

Entscheidend dabei ist die exakte Positionierung der tonnenschweren

Antennen. Dafür sorgen unter anderem Winkelmessgeräte

von Heidenhain. 6

Rubriken

Editorial.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Inhalt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Messtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Qualitätssicherung.. . . . . . . . . . . 15

Sensoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

IPC/SBC.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Bildverarbeitung.. . . . . . . . . . . . . 25

Bedienen & Visualisieren. . . . . . 30

Elektromechanik. . . . . . . . . . . . . 34

Stromversorgung. . . . . . . . . . . . . 40

Bauelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

Kommunikation.. . . . . . . . . . . . . 49

Antriebe.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55

Steuern & Regeln. . . . . . . . . . . . . 58

Software/Tools/Kits. . . . . . . . . . . 60

Kolumne/Aktuelles . . . . . . . . . . . 62

Lüfterloser Embedded-Computer

Adlink Technology

Inc. hat die

Verfügbarkeit

des lüfterlosen

MXC-6000 High-

End Embedded-

Computers

bekannt gegeben.

Ausgestattet mit

einem Intel-Core i7-

620LE Prozessor

mit 2,0 GHz, bietet

der MXC-6000

herausragende

Rechenpower für

leistungshungrige

Anwendungen wie

Bildverarbeitung,

Signalverarbeitung

und Echtzeit-

Automatisierung..

18

4 PC & Industrie 1/2012


1-2012

Extrem leistungsstarker,

Intel Q67 basierender

ATX-Industrierechner

Der erstmals auf der SPS/IPC/DRIVES

vorgestellte 19-Zoll-Industrierechner

Infinity 96M1594-ATXQ67 von DSM

Computer basiert auf einem industriellen

ATX-Mainboard mit Intel-Q67-

Chipsatz. 21

Alternative zu

RISC-Lösungen

Mit dem KTLX800/pITX bietet

die Fortec Elektronik AG den

neuen kompakten SBC im kompakten

Pico-ITX Format an. Das

KTLX800/pITX mit AMD Geode

LX800 Prozessor kombiniert

höchste Kosten- und Energieeffizienz

mit einem industriegerechten

Schnittstellenangebot. 22

Schneller zur sicheren

Pick&Place-Lösung

Cognex bietet in Zusammenarbeit mit Keba

eine neue hocheffiziente Komplettlösung

an, die die Prozessverbesserung

unterstützt. 29

Immer eine Nasenlänge voraus

Effiziente Technik - die Laserschweißanlage der Firma Held Systems

Deutschland, gefertigt und eingesetzt im Schiffsbau bei der Meyer Werft in

Papenburg, gesteuert mit der CNC von IBH Automation..

(Bildverweis: Meyer Werft, Papenburg) 58

PC & Industrie 1/2012 5


Messtechnik/Applikation

Höchste Genauigkeit für neuen Blick ins Universum

Winkelmessgeräte von Heidenhain

für das leistungsfähigste Teleskop der Welt

ALMA beobachtet nicht mit einer einzelnen Antenne, sondern nach der Fertigstellung sogar mit 66 Empfängern, die hochpräzise gesteuert und

zu einem riesigen Teleskop zusammengeschaltet werden. Entscheidend dabei ist die exakte Positionierung der tonnenschweren Antennen.

Dafür sorgen unter anderem Winkelmessgeräte von Heidenhain. Quelle: Foto-Credits: ESO/José Francisco Salgado

Als Winkelmessgeräte werden

typischerweise Messgeräte

mit einer Genauigkeit

besser ±5 Winkelsekunden

und mehr als 10 000 Strichen

bezeichnet.

Diese Winkelmessgeräte

werden in Anwendungen eingesetzt,

die eine hochgenaue

Winkelmessgeräte

Erfassung von Winkeln im

Bereich von wenigen Winkelsekunden

benötigen, beispielsweise

in Rundtischen

und Schwenkköpfen von

Werkzeugmaschinen, C-Achsen

von Drehmaschinen aber

auch an Messeinrichtungen

oder Teleskopen.

Messprinzip

Das internationale ALMA-

Projekt ist für alle Beteiligten

ein Prestigeobjekt. Obwohl das

Observatorium erst 2013 fertig

gestellt wird, lieferte es schon

am 3. Oktober 2011 atemberaubende

Aufnahmen aus den

Tiefen des Weltalls. 25 der insgesamt

66 Antennen sind aus

Europa und mit Winkelmessgeräten

von Heidenhain ausgestattet.

Damit wird die exakte Positionierung

der tonnenschweren

Antennen überhaupt erst möglich.

Denn höchste Genauigkeit

ist notwendig für astronomische

Beobachtungen der nächsten

Generation.

Das ALMA-Observatorium

in der Atacama-Wüste im Norden

Chiles ist das leistungsfähigste

Radioteleskop und das

wohl komplexeste erdgebundene

Observatorium der Welt.

Mit ALMA, für „Atacama Large

Millimeter/Submillimeter Array“,

wollen Astronomen besonders

weit entfernte Galaxien erforschen,

nach den Grundbausteinen

für Sonnensysteme und

bewohnbaren Planeten suchen.

Es ist noch nicht einmal fertig

gebaut, da haben erste Aufnahmen

ungeahnter Genauigkeit

weltweit für Aufsehen gesorgt.

Bislang sind etwa ein Drittel

der 66 geplanten Radioantennen

auf dem 5000 Meter hoch

gelegenen Wüstenplateau errichtet.

ALMA beobachtet den Kosmos

nicht mit einer einzelnen

Antenne, sondern mit mehreren

Empfängern, die sehr genau

rangiert und zu einem einzigen

Teleskop zusammengeschaltet

werden. Alma-Korrelator, einer

Heidenhain-Messgeräte

benutzen Maßverkörperungen

aus regelmäßigen Strukturen –

so genannte Teilungen. Als

Trägermaterial für diese Teilungen

dienen Glas- oder

Stahlsubstrate.

Beim inkrementalen Messverfahren,

das auch beim Weltraumteleskop

ALMA, eingesetzt

wird, besteht die Teilung

aus einer regelmäßigen Gitterstruktur.

Die Positionsinformation

wird durch Zählen

der einzelnen Inkremente

(Messschritte) von einem beliebig

gesetzten Nullpunkt aus

gewonnen. Da zum Bestimmen

von Positionen ein absoluter

Bezug erforderlich ist,

verfügt die Maßverkörperung

über eine weitere Spur

mit sogenannten abstandskodierten

Referenzmarken.

Die mit den Referenzmarken

festgelegte absolute Position

des Maßstabs ist genau einem

Messschritt zugeordnet.

6 PC & Industrie 1/2012


Messtechnik/Applikation

Messegeräte ERA 7480 und ERA 4282

Das Winkelmessgerät ERA 7480C besteht aus der Abtasteinheit und einem einteiligen Stahlmaßband als

Teilungsträger. Das Stahlmaßband liefert Heidenhain standardmäßig bis zu einer Länge von 30 Metern

und auf Anfrage sogar noch weit darüber hinaus. Für Anwendungsfälle, bei denen kein Vollkreis zur

Verfügung steht oder nur Teilwinkel zu erfassen sind, stehen Segmentlösungen zur Verfügung.

Das Einbau-Winkelmessgerät ERA 4282C besteht aus Teilungstrommel und besonders kompaktem

Abtastkopf.

der schnellsten spezialisierten

Supercomputer der Welt, verrechnet

die Bilddaten der Antennen

dann zu einem Gesamtbild.

Gestochen scharf und Lichtjahre

entfernt

Die Kopplung der Antennen

zu einem riesigen Teleskop ermöglicht

ALMA Aufnahmen

von Himmelskörpern, die etliche

Millionen Lichtjahre entfernt

sind. Entscheidend ist

dabei die exakte Positionierung

der tonnenschweren Antennen.

Geringste Ungenauigkeiten verfälschen

das Ergebnis und führen

zu unscharfen Bildern.

Bei den 25 europäischen Radioantennen

entschieden sich die

Verantwortlichen für Winkelmessgeräte

von Heidenhain. Seit

fast 60 Jahren entwickelt und

produziert Heidenhain Winkelmessgeräte

und ist damit ein

Pionier auf diesem Gebiet. Mit

der außerordentlichen Messgenauigkeit,

und der hohen

Langzeitstabilität gewährleisten

sie bei ALMA die erforderliche

Genauigkeit bei der Ausrichtung

der Antennen.

Die besondere Stärke der eingesetzten

Winkelmessgeräte

von Heidenhain ist die hervorragende

Genauigkeit innerhalb

einer Signalperiode. Sie arbeiten

berührungslos und eignen sich

dadurch besonders für den Einsatz

in Präzisionsgeräten.

Über HEIDENHAIN

Horizontal- und Vertikalwinkel

präzise messen

Um den Horizontalwinkel

(Azimut) exakt zu justieren,

nutzen die europäischen

ALMA-Antennen das neue

inkrementale Winkelmessgerät

ERA 7480C mit 247 800 Teilungsstrichen

und einem Durchmesser

von 3155 Millimetern.

Das ERA 7480C wurde extra

für den ALMA-Einsatz maßkonfektioniert,

die Bandlänge

genau auf den benötigten Durchmesser

angepasst. Die erzielbare

Genauigkeit wurde bei der Projektierung

vorab simuliert. Die

Winkelmessgeräte der Baureihe

ERA 7000 bestehen aus der

Abtasteinheit und einem einteiligen

Stahlmaßband als Teilungsträger.

Den Vertikalwinkel (Elevation)

stellen die Forscher in Chile

mit Hilfe des Winkelmessgeräts

ERA 4282C ein. Das besonders

genaue Winkelmessgerät der

ERA-4000-Baureihe mit Stahlteilungstrommel

hat 32 786 Teilungsstriche

und einen Durchmesser

von 209 Millimetern.

Die Interface-Elektroniken von

Heidenhain passen die Messgerätesignale

an die Schnittstelle

der Folge-Elektronik an.

Die neue externe Interface-Box

EIB 749 interpoliert und kompensiert

die Ausgangssignale

aus den Abtastköpfen. Die Positionswerte

werden über Ethernet

an den Steuerungscomputer

der Antenne ausgegeben.

• DR. JOHANNES

HEIDENHAIN GmbH

www.heidenhain.de

Schematische Darstellung einer Heidenhain-Kreisteilung mit

abstandscodierten Referenzmarken (Beispiel für ERA 4480 mit

20 000 Strichen).

Heidenhain-Produkte sorgen

dafür, dass Maschinen und

Anlagen produktiv und effizient

arbeiten. Die Dr. Johannes

Heidenhain GmbH entwickelt

und produziert Längen-

und Winkelmessgeräte,

Drehgeber, Positionsanzeigen

und numerische Steuerungen

für anspruchsvolle

Positionieraufgaben.

Heidenhain-Produkte kommen

vor allem in hochgenauen

Werkzeugmaschinen sowie

in Anlagen zur Produktion

und Weiterverarbeitung von

elektronischen Bauelementen

zum Einsatz.

Mit umfassendem Knowhow

in Entwicklung und Fertigung

von Messgeräten und

Steuerungen schafft Heidenhain

wichtige Voraussetzungen

für die Automatisierung von

Anlagen und Fertigungsmaschinen

von morgen.

PC & Industrie 1/2012 7


Messtechnik

Neue Oszilloskope mit USB-Versorgung

Das neue PicoScope 4262 von

Pico Technology - in Deutschland

vertrieben durch den Master

Distributor Meilhaus Electornic

GmbH - ist ein 2-Kanal-Oszilloskop

mit hoher 16-Bit-Auflösung

(VHRO - Very-High-Resolution

Oscilloscope) und einem

eingebauten, verzerrungsarmen

Signal-Generator. Mit seiner

Bandbreite bis 5 MHz analysiert

das Gerät problemlos Audio-,

Ultraschall- und Schwingungs-

Signale, charakterisiert das Rauschen

in Schaltnetzteilen, misst

Verzerrungen und eignet sich

zudem für einen weiten Bereich

von verschiedensten Mess-Aufgaben

mit hohen Anforderungen

an die Präzision. Das Pico-

Scope 4262 ist sowohl ein voll

ausgestattetes Oszilloskop, als

auch ein Signal- und Arbiträr-

Funktions-Generator, der über

eine Abtastfunktion für Frequenzgang-Analysen

verfügt.

Es bietet Funktionen wie Masken-Grenzwert-Tests,

Mathematik-

und Referenz-Kanäle,

erweiterte Triggerung, serielle

Decodierung, automatische Messungen

und eine Persistenzanzeige

in Farbe. Beim Einsatz als

Spektrum-Analysator verfügt

das Modul über ein Menü mit

elf automatischen Messungen

in der Frequenz-Domaine, wie

zum Beispiel IMD, THD, SFDR

und SNR. Dabei kann das Gerät

durch seine guten Leistungsdaten

in vielen Bereichen sogar

Hochauflösendes 16-Bit-USB-Oszilloskop PicoScope 4262

kostengünstig und platzsparend

sehr viel teurere Audio-Analysatoren

und Dynamic-Signal-

Analysatoren ersetzen.

Über USB 2.0 wird das Pico-

Scope 4262 an einen PC oder

Laptop mit Windows XP, Vista

oder Windows 7 angeschlossen.

Da es vom PC über USB versorgt

wird, ist kein zusätzliches externes

Netzteil erforderlich. Pico

liefert ein SDK und Beispiel-

Code kostenlos mit.

Kompakt und tragbar

Das PicoScope 2205 MSO ist ein

Zweikanal-Oszilloskop kombiniert

mit einem 16-Kanal-Logik-

Analysator in einem kompakten,

tragbaren USB-Gerät. Jetzt können

analoge Wellenformen und

digitale Daten mit der effizienten

und benutzerfreundlichen Pico-

Scope-Software auf demselben

Bildschirm angezeigt werden. Mit

einer analogen Bandbreite von

25 MHz, analogen Abtastraten

von bis zu 200 MS/s und einer

maximalen digitalen Eingangsfrequenz

von 100 MHz eignet sich

das PicoScope 2205 MSO hervorragend

für die Entwicklung

und Prüfung von gemischt analogen

und digitalen Schaltungen

sowie für die Störungssuche.

Da die Stromversorgung über

USB erfolgt, ist kein Netzteil

nötig. Der Puffer für 48 000

Abtastungen ist groß genug, um

mehrere Aufzeichnungen rasch

aufeinanderfolgend in Abstän-

den von nur 2 Mikrosekunden

zu speichern. Die mitgelieferte

PicoScope-Software bietet

eine hochauflösende, übersichtliche

Anzeige und eine Reihe

von erweiterten Signalverarbeitungsfunktionen.

Das neue

MSO kann ab sofort bei Meilhaus

Electronic bezogen werden,

zum Beispiel über den Web-Shop

www.MEsstechnik24.de

Neue Palette von USB-Scopes

Mit der PicoScope 2000-Serie

bietet Meilhaus Electronic als

deutscher Master-Distributor

eine interessante neue Palette von

USB-Scopes von Pico Technology

an. Die drei neuen Modelle

der PicoScope 2000-Serie sind

weltweit die ersten Oszilloskope

mit USB-Stromversorgung, die

eine Echtzeit-Abtastrate von

1 GS/s bieten.

Mit zwei Kanälen, Bandbreiten

von 50 MHz bis 200 MHz,

integriertem Funktionsgenerator

und Generator für anwenderdefinierte

Wellenformen

(Arbiträr-Signalgenerator) sowie

einem externen Eingang eignen

sich diese kompakten und wirtschaftlichen

Oszilloskope perfekt

für Entwickler und Techniker

mit Bedarf an einer kompletten

Messbank in einem einzelnen

Gerät.

• Meilhaus Electronic GmbH

sales@meilhaus.com

www.meilhaus.com

Zweikanal-Oszilloskop PicoScope 2205 MSO

PicoScope 2000-Serie mit Echtzeit-Abtastrate von 1 GS/s

8 PC & Industrie 1/2012


Messtechnik

Windows-Datenloggersystem zur mobilen

Signalerfassung von Analog- und Busmodulen

Ipetronik bietet mit WINlog ein neues Windows-Datenloggersystem auf Basis des Box-PCs

Kontron Micropspace MPCX28R. Das Systempaket bestehend aus Windowslogger,

IPEmotion und Touchpad kann an individuelle Anforderungen angepasst werden.

Mit der fahrzeugtauglichen

PC-Hardware und IPEmotion

Professional als Messapplikation

unter Windows 7 eignet sich

das System zur mobilen Messdatenerfassung

mit den Ipetronik-CAN-Bus-Modulen

der M-

und SIM-Serie, den IpetronikxBus-Modulen

der Mx-SENSund

Sx-STG-Serie sowie mit

nahezu jeder externen Messhardware,

für die ein entsprechendes

Plug-In zur Verfügung

steht. Die Bedienung erfolgt über

Standard-Tastatur/-Monitor

oder über Remote-Desktop und

Touchpad. Als Hardware dient

ein lüfterloser, IP52-geschützter

und EN 50155-zertifizierter Box-

PC, der im 190 x 159 x 66 mm³

(L x B x H) großen Aluminiumprofilgehäuse

untergebracht

und für den erweiterten Temperaturbereich

von -25 bis +70 °C

ausgelegt ist. Der PC basiert auf

einem mit 1,6 GHz getakteten

Intel-Atom-Z530-Prozessor und

unterstützt 2 GByte DDR2-RAM.

Schnittstellen

Das Schnittstellenangebot

umfasst frontseitig zwei USB-

2.0-Schnittstellen, zwei 3,5-mm-

Klinkenbuchsen für Mikrofon-

und Kopfhöreranschluss

sowie Slots für Solid-State-Disk

Die neuen Geräte sind besonders

geeignet für verschiedenartigste

Einsätze, sowohl im

mobilen und stationären Servicebereich,

als auch im Forschungs-

und Lehrbereich, im

KFZ-Sektor uvm. Die Oszilloskopfunktion

bietet z.B.

2 Messkanäle mit Realtime-

Abtastraten bis 500 MS/s und

Bandbreiten bis 100 MHz. Das

3,7-Zoll-Display hat eine Auflösung

von 640 x 480 Pixel und

16 k Farbdarstellung. Die Zeitbasis

reicht von 0,25 ns/DIV

bis 100 s/DIV, die Empfindlichkeit

von 5 mV/DIV bis

5 V/DIV (ohne Tastkopfvorteilung).

Die xy-Aufteilung beträgt

12 DIV x 8 DIV. Gemessen werden

können Spannung, Strom,

(SDD), Compact-Flash- und SIM-

Karte. Rückseitig stehen zwei

weitere USB-2.0-Schnittstellen

und DVI-D (optional VGA) für

analoge sowie digitale Videosignale

mit einer Auflösung

von bis zu 1600 x 1200 Bildpunkten

(UXGA) zur Verfügung.

Hinzu kommen integriertes

WLAN nach WiFi-

IEEE-802.11b/g-Standard,

zwei 100Base-T-Ports, zwei

CAN-2.0-Bus-Ports gemäß

ISO 11898-2 und zwei robuste

DSUB-Stecker für COM-

Ports (RS232C/ RS422/485).

Als Massenspeichermedium

steht entweder eine 32-GByteoder

128-GByte-SSD zur Verfügung.

Über einen SATA-

Port kann ein externer Speicher

angeschlossen werden.

Vorteile

WINlog bietet zahlreiche

Vorteile. Das System entwickelt

auch bei hoher CPU-

Last nur eine geringe Eigenwärme,

ist aufgrund der fehlenden

mechanisch beweglichen

Teile wie Lüfter, Festplatten etc.

erschütterungsunempfindlich

und eignet sich wegen des

Widerstand, Kapazität, Diode

und Durchgang. Das Messgerät

hat einen Kurvenspeicher

und kann eine automatische

Auswertung verschiedener

Signalparameter wie

Spitze-Spitze, Durchschnitt,

Echteffektivwert, Frequenz,

Tastverhältnis u.a. durchführen.

Dabei ist auch die Signalauswertung

mittels Cursor

möglich. Der Akku ist austauschbar

und hat eine Laufzeit

von 6 Stunden. Das kompakte

Messgerät mit Abmessungen

von 18 x 11,3 x 4 cm³

wiegt nur 650 g. Als Zubehör

werden Tastköpfe, Messleitungen,

Akku, Netzgerät, CD,

USB-Kabel, stabiler Metallkoffer

angeboten.

erweiterten Temperaturbereichs

sowohl für Sommer- als auch

Winter.erprobungen. Zudem ist

es Remote-fähig. Dadurch kann

das System über ein Klemme-

15-Signal wie einen Ipetronik-

Datenlogger mit dem Starten

des Motors oder einem anderen

Signal in den Messbetrieb

versetzt werden. Neben ferngesteuertem

An- und Abschalten

unterstützt WINlog auch kundenspezifische,

eventgesteuerte

Funktionen wie WakeOnLan. Da

das System über zwei integrierte

CAN-Bus-Schnittstellen verfügt,

ist keine zusätzliche Hardware

erforderlich. Das heißt, sowohl

die CAN-Bus-Module als auch

die Ethernet-Module können

direkt am WINlog angeschlossen

werden.

• IPETRONIK

GmbH & Co. KG

www.ipetronik.com

Neue Handheld-Kombigeräte, die Oszilloskop und

Multimeter vereinen

• Bitzer Digitaltechnik

mail@bitzer.net

www.dso3000.eu

PC & Industrie 1/2012 9


Messtechnik

Neues Sensortelemetriesystem überträgt

Messdaten per Funk und induktiv

Manner Sensortelemetrie hat

das bewährte Sensortelemetriesystem

weiterentwickelt. Eine

besondere Variante lässt nun

die wahlweise Übertragung

der Messdaten sowohl induktiv

als auch per Funk zu. Damit

werden die jeweiligen Vorteile

der unterschiedlichen Systemtypen

kombiniert. Bekanntermaßen

zeichnet sich das batteriegespeiste

Radiotelemetriesystem

durch einfachste Handhabung

aus, da die Montage von

Pick-up und Rotorinduktionsschleife

entfällt. Besonderes

Kennzeichen ist, dass das System

im Batteriebetrieb eine Reichweite

von bis zu 50 m

aufweist. Dennoch

können mehrkanalig

auch Signalbandbreiten

bis zu 40 kHz realisiert

werden. Dagegen

zeichnet sich das induktive

Sensortelemetriesystem

durch unbegrenzte

Betriebsdauer

und extreme Robustheit

unter erschwerten

Umweltbedingungen

aus. Interferenzen sind

gegenstandslos. Je nach

Anwendungsfall ist der

eine oder andere Systemtyp

vorteilhaft.

Das neue System ist

sowohl für Kurzzeitmessaufgaben

unter Verwendung

einer Batterie als auch für

Langzeitmessungen mit induktiver

Speisung bei unbegrenzter

Laufzeit nutzbar. Messdienstleister

brauchen damit nur einen

Systemtyp mit äußerst geringem

Gewicht im Handgepäck

zu haben, was die Logistik und

Wartung erheblich vereinfacht.

Damit kann auch ein für Kurzzeitmessung

montiertes System

bei Bedarf vorteilhaft auf einfachste

Weise auf Langzeitmessung

umgestellt werden.

Die Messwerte werden mit

16 Bit digitalisiert und codegesichert

übertragen. Dies garantiert,

neben hoher Genauigkeit,

auch eine hohe Zuverlässigkeit

trotz Radioübertragung - Signalstörungen

sind Vergangenheit.

Auch auf die Fernsteuerbarkeit

mit den feinfühlig einstellbaren

Messbereichen und Autozero

muss nicht verzichtet werden.

Die Messdaten werden in

jedem Fall ohne Genauigkeitsverlust

digital übertragen und

analog oder über die Schnittstellentypen

CAN-Bus, USB, Ethernet

oder EtherCat für die Weiterverarbeitung

bereitgestellt.

• Manner Sensortelemetrie

GmbH

www.sensortelemetrie.de

Grenzwerte überwachen mit Universalmessgerät

Die neuen Messgeräte der

Serie Almemo 2470 von Ahlborn

bieten eine unglaubliche

Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten,

denn jeder Sensor kann

angeschlossen werden. Ideal

geeignet sind die Geräte zur

Überwachung von Grenzwerten

aber auch als Langzeit-Datenlogger

oder Referenzmessgerät

im Labor. Dabei können

die Allrounder mobil vor Ort

oder als stationäres Wandgerät

verwendet werden. Die Messwerte

werden auf einer frischen

Anzeige mit heller Beleuchtung

gut sichtbar dargestellt. Messund

Programmierwerte kommen

in 5 verschiedenen Farben.

Werden Grenzwerte überschritten,

steht eine Alarmanzeige

mit rotem Hintergrund

und akustischem Signal zur

Verfügung. Durch Quittieren

wird der Alarm zurückgesetzt.

Neben den Messfunktionen wie

Max./Min.-Werte, Nullsetzen

und Fühlerabgleich sind Programmierfunktionen

verfügbar

z.B. zur Sensorkorrektur.

Aber auch Datenloggerfunktionen

wie Zyklen, Echtzeituhr

und Sleepmode sind abrufbar.

Eine Doppelanzeige dient

der gleichzeitigen Darstellung

von Messwert und Messwertüberschreitung

oder von zwei

unterschiedlichen Messwerten

beim Anschluss von Doppelfühlern,

wie z.B. Temperatur

und Luftfeuchtigkeit. Die ohnehin

optimale Messgenauigkeit

kann durch den Anschluss von

verfügbaren Digitalsensoren

noch erhöht werden. Damit

sind die Geräte nicht nur zur

Raumklimamessung sondern

auch im Kalibrierlabor einsetzbar.

Übrigens, auch ohne Vorkenntnisse

ist eine Bedienung

leicht und schnell möglich. Die

Geräte werden im Familienunternehmen

in Deutschland

hergestellt.

• Ahlborn Mess- und

Regelungstechnik GmbH

www.ahlborn.com

10 PC & Industrie 1/2012


USB-Mixsignal-Oszilloskop

Das PicoScope 2205 MSO

ist ein Zweikanal-Oszilloskop,

kombiniert mit einem

16-Kanal-Logikanalysator in

einem kompakten, tragbaren

USB-Gerät. Es zeigt sowohl

analoge Wellenformen als auch

digitale Daten mit der effizienten

und benutzerfreundlichen

PicoScope-Software

auf demselben Bildschirm an.

Mit einer analogen Bandbreite

von 25 MHz, analogen

Abtastraten von bis zu

200 MS/s und einer maximalen

digitalen Eingangsfrequenz

von 100 MHz eignet sich das

PicoScope 2205 MSO hervorragend

für die Entwicklung

und Prüfung von analogen

und digitalen Mehrzweckschaltungen

sowie für die Störungssuche.

Da es über USB

mit Strom versorgt wird, ist

kein externes Netzteil erforderlich:

Man schließt es einfach

an den PC oder Laptop an und

startet die Software. Der Puffer

für 48 000 Abtastungen ist

groß genug, um mehrere Aufzeichnungen

rasch aufeinanderfolgend

in Abständen von

nur 2 Mikrosekunden zu speichern.

Die mitgelieferte Pico-

Scope-Software bietet eine

hochauflösende, übersichtliche

Anzeige und eine Reihe

von erweiterten Signalverarbeitungsfunktionen.

• PSE-

Priggen Special Electronic

www.priggen.com

Neue Messgeräteplattform für Schwingungs- und

Schallanalyse, Schwingprüfung und Prozessmesstechnik

auch mit Gleichspannungseingang.

Der hochwertige, geräuscharme

Lüfter kann für Schallmessungen

vom Messrechner aus

ausgeschaltet werden.

Bis zu 24 Eingangskanäle

mit 24-Bit A/D-Wandler und

102,4 kHz Abtastrate sind in

einem VibRunner untergebracht.

Für höhere Kanalzahlen werden

mehrere VibRunner über

eine „Daisy-chain“-Verbindung

synchron betrieben. Die Kommunikation

mit dem Messrechner

geschieht über eine 1 Gbit/s

Ethernet-Schnittstelle, die auch

die sehr hohen Anforderungen

an den Datendurchsatz bei Vielkanalsystemen

erfüllt.

Weitere VibRunner-Funktionskarten

bieten Analogausgänge

für Anwendungen in

der Schwingprüfung oder der

Modalanalyse, bei denen Drivesignale

für die Schwingerreger

benötigt werden.

• m+p international Messund

Rechnertechnik GmbH

sales.de@mpihome.com

www.mpihome.com

Der VibRunner ist die neue

lösungsorientierte Messgeräteplattform

von m+p international.

Entwickelt wurde er für dynamische

Messungen, bei denen

auch bei großer Kanalzahl und

hoher Datenrate präzises und

effizientes Testen oberste Priorität

hat.

VibRunner eignet sich bestens

für Projekte wie Motorprüfstände

mit ihrem hohen Datendurchsatz,

große Strukturen, für die

der Verkabelungsaufwand möglichst

klein gehalten werden soll,

und Versuche mit hoher Kanalzahl

wie z.B. sensible Tests in der

Luft- und Raumfahrt. Er ist die

ideale Hardwareplattform für alle

Anwendungen, die aufgrund ganz

unterschiedlicher Testanforderungen

eine möglichst flexible

Systemkonfiguration erfordern.

Eingesetzt wird der VibRunner

mit den bewährten Softwarelösungen

von m+p international

für eine Vielzahl von Anwendungen

in der Schwingprüfung,

Schwingungs- und Schallanalyse

und Prozessmesstechnik.

Das 19” Basisgerät für bis zu

drei frontseitig montierte Funktionsmodule

lässt sich sowohl

als Standalone-Tischgerät verwenden

wie auch in ein Rack

montieren. Es verfügt über

eine eigene Spannungsversorgung

sowohl mit Mehrbereichs-

Wechselspannungseingang wie

USB Modul mit 4

PT100-Eingängen

zum Erfassen von

Temperaturen

Die bewährte RO-Serie aus

dem Hause Deditec wurde nun

um die Möglichkeit erweitert,

Temperaturen zu erfassen. Das

USB-Modul RO-USBPT100-4

bietet dabei bis zu 4 Anschlussmöglichkeiten

für Temperatur-Sensoren.

Als Temperatur-Sensoren

können PT-100-Sensoren

verwendet werden, die dann

über den Zwei- oder Dreileiteranschluss

an das RO-

USB-PT100-4 angeschlossen

werden können. Der Vorteil

des Dreileiteranschlusses ist,

dass der Leitungswiderstand

durch eine zusätzliche Fühlerleitung

ermittelt und ausgeglichen

werden kann, um

somit den Einsatz von längeren

Anschlussleitungen zu

ermöglichen.

• Deditec GmbH

vertrieb@deditec.de

www.deditec.de

PC & Industrie 1/2012 11


Messtechnik

Ladungsverstärker für die Kraftmessung

mit Schnittstellen zu SPS und LabVIEW

Kraftmesstechnik ist sowohl in der Produktion und Automatisierungstechnik als auch in

Forschung und Entwicklung ein wichtiger Bestandteil von Maschinen und Anlagen.

HBM bietet für solche Anwendungen,

bei denen es auf schnelle

und zuverlässige Kraftmessungen

ankommt, piezoelektrische

Kraftsensoren und dazu passende

Ladungsverstärker vom

Typ CMD600 an. In den Sensoren

erzeugt die zu messende

Kraft aufgrund des piezoelektrischen

Effekts Ladungen, die

der Ladungsverstärker CMD600

verstärkt und den Messwert über

einen schnellen Signalausgang

mit bis zu 30 kHz ausgibt. Für

die schnelle Bewertung des Kraftverlaufs

können die im Verstärker

integrierten Spitzen- und

Grenzwertausgänge verwendet

werden.

Bei komplexeren Maschinen

und Anlagen ist oft eine übergeordnete

Steuerung vorhanden,

in die die Kraftmessung eingebunden

werden muss. Für solche

Fälle besitzt der CMD600

eine Ethernet-Schnittstelle, für

die HBM verschiedene Softwarelösungen

für die Automatisierungstechnik

zur Verfügung

stellt. Die erste Möglichkeit

ist die Anbindung an eine

SPS über den TCP/IP-Kanal des

Echtzeit-Ethernetprotokolls Profinet.

Neben der Übertragung

der Messwerte

an die SPS lassen sich

auch Diagnose- und

Konfigurationsdaten

übertragen. Dadurch

kann der CMD600 von

dem SPS-Programm

aus gesteuert und parametriert

werden. Eine

besonders in der Forschung

häufig verwendete

Plattform ist die

Software Labview von

National Instruments.

Dieses messtechnische

Programmierwerkzeug

ermöglicht es, auch

komplexe messtechnische

Aufgaben und

Abläufe zu erstellen

und ablaufen zu lassen.

Auch hierfür bietet

HBM eine entsprechende

Softwarelösung

an, über die die volle

Funktionalität des Messverstärkers

CMD600

als so genannte virtuelle

Instrumente

(VIs) in Labview zur

Verfügung steht. Ein

kostenloser Download

steht unter www.

hbm.com/de/menu/

produkte/industrie-.

messverstaerker zur

Verfügung.

• Hottinger Baldwin

Messtechnik GmbH

www.hbm.com

Datenlogger von Grant: Software-Update für Squirrel

Grant Instruments, im Vertrieb der Dr. Schetter

BMC IgmbH hat für die Anzeige- und

Bediensoftware seiner Squirrel-Datenlogger

ein Software-Update bereitgestellt: momemtan

aktuell ist die Version 3.7.1.

Der Anwender kann sich das kostenlose

Software-Update von der webSite von Grant

Instruments herunterladen. Es handelt sich

hierbei um die Programme „SquirrelView

Software Version 3.7 „ sowie „PaintView Software

Version 2.7“.

Bei einigen Datenloggern muss die Firmware

auf den neuesten Stand gebracht werden. Hinweise

dazu entnehmen Sie bitte der Download-

Seite von Grant.

Über Dr. Schetter BMC

Seit 25 Jahren ist die Dr. Schetter BMC mit

hochwertigen Produkten für die Mess- und

Automatisierungstechnik am Markt vertreten.

Die umfassende Erfahrung in Verbindung

mit einem breiten Angebot an ausgewählten

Komponenten bildet eine solide Grundlage für

maßgeschneiderte Lösungen. Die Auftraggeber

kommen aus Industrie, Forschung und Entwicklung:

Vom Großunternehmen mit großen

Fertigungsanlagen über mittelständische Firmen

mit vielfältigen Mess- und Prüfaufgaben

bis zu Hochschulen und Ingenieurbüros, die

einen Partner für intelligente Mess- und Automatisierungstechnik

suchen.

• Dr. Schetter BMC IGmbH

info@bmc.de

www.bmc.de

12 PC & Industrie 1/2012


Messtechnik

Neue Produktlinie: X-Plorer-Systeme

Mit der X-Plorer-Reihe

stellt measX eine neue Produktlinie

vor, die in robusten

Koffergehäusen komplette

DAQ-Hardwaresysteme bietet.

Die nach IP67 wasserdichten

Koffer sind in den Farben

Schwarz und Orange, auf

Anfrage auch in weiteren

Sonderfarben, erhältlich.

Abhängig von der gewünschten

Hardwareausstattung stehen

die Koffer in 22 Abmessungen

zur Verfügung. Die größeren

Exemplare sind zum besseren

Transport mit Rollen und

Trolleygriffen ausgestattet.

Die extrem robusten und

langlebigen Hartschalen sind

bis -33/ +90 °C temperaturbelastbar

und entsprechen

den hohen Militärnormen.

measX bietet in den Koffern fest

installierte kundenspezifische

Komplettlösungen an. Diese

können zum Beispiel aus lüfterlosen

IPCs und Touchscreen-

Systemen bestehen, die neben

der analogen und digitalen

Signalkonditionierungen

auch entsprechende Messsysteme

mit USB, Ethernet

Schnelles Koordinatenmessgerät

für die 3-D-CNC-Messung

Mitutoyo erweitert sein Programm

hochleistungsfähiger

Koordinatenmessgeräte. Die

jetzt vorgestellten Modelle der

Serie Strato-Apex 700/900 ergänzen

als neue Linie das Mitutoyo

KMG-Programm für anspruchsvolle

3-D-CNC-Messpräzision.

Das voll digitale Antriebssystem

der neuen Ausführungen

erlaubt eine Verfahrgeschwindigkeit

von bis zu 520 mm/s

und eine Beschleunigung von

bis zu 2500 mm/s² beziehungsweise

0,25 g. Gleichzeitig nennt

Mitutoyo für die Strato-Apex

700/900 eine Genauigkeit von

MPEE = 0,9 +0,25 L/100 [µm,

L in mm].

Zum Einsatz kommen zudem

neu entwickelte hochauflösende

Glasmaßstäbe mit einer Auflösung

von 0,00002 mm oder

0,02 µm und „Nullausdehnung“.

Dank dieser aufwändigen

Technik ermöglichen die neuen

oder WLAN-Anbindung

beinhalten. Durch die Vielzahl

an Koffervarianten ist fast jeder

beliebige Kundenwunsch realisierbar.

Die Systeme werden

wahlweise über 230/110 V AC

(Schuko-Steckdose), 12/24 V DC

(bspw. PKW/LKW-Bordnetz),

integrierte Batterien oder

auch Kombinationen dieser

Varianten versorgt.

Mit an Bord ist, falls

gewünscht, auch eine entsprechende

Standard-Messwerterfassungssoftware

oder aber es

wird eine maßgeschneiderte

Software entwickelt, die mit der

verbauten Hardware optimal

harmoniert.

Falls jedoch der Kunde

die Koffer lediglich als

hervorragenden Schutz für

seine teuere DAQ-Hardware

nutzen möchte, kann über

entsprechend konfektionierte

Schaumstoffeinlagen ein

sicherer Schutz vor Stößen und

Erschütterungen gewährleistet

werden.

• measX GmbH Co. KG

www.measx.com

Systeme auch das Hochgeschwindigkeitsscannen

für Regelgeometrien

sowie das Messen von

Masterwerkstücken und Lehren

– was sich normalerweise

ausschließt.

Weiteres Highlight der neuen

Serie Strato-Apex 700/900 ist

ihre innovative Vibrationsdämpfung.

Dabei werden mechanische

Schwingungen des Bodens durch

aktiv gesteuerte, schwingungsdämpfende

Elemente absorbiert

und vom Messsystem ferngehalten.

Durch das gleichermaßen leistungsstarke

wie kostengünstige

3-D-CNC-Messgerätekonzept der

neuen Serie Strato-Apex 700/900

bietet Mitutoyo eine schlüssige

Lösung vor allem für Anwender

mit hohen Forderungen an

Präzision und Geschwindigkeit.

• Mitutoyo Europe GmbH

www.mitutoyo.com

PC & Industrie 1/2012 13


Messtechnik

Neigung auch unter Beschleunigung messen

Sensor beschleunigt oder gedreht

wird für etwa zehn Sekunden

durch das Gyroskop gestützt

wird, bevor ein anwachsender

Fehler bemerkbar ist.

Standardmäßig ist eine CAN-

Bus-Schnittstelle zur Übertragung

der Messwerte vorgesehen.

Optional sind auch serielle

Schnittstellen möglich. Mit seiner

hohen Schutzart IP65 eignet

sich das Gyro-Inklino ideal für

Anwendungen unter rauen Umgebungsbedingungen.

Typische

Einsatzgebiete finden sich in

mobilen Maschinen, beispielsweise

für den Berg- oder Tiefbau

sowie die Überwachung von

Kippachsen.

• GeneSys Elektronik GmbH

www.genesys-offenburg.de

MEMS-Sensoren zur Bestimmung

von Neigungen messen die

Richtung der Erdbeschleunigung,

um daraus die Neigung zu ermitteln.

Wird nun der Sensor selbst

beschleunigt, funktioniert dieses

Messprinzip nicht mehr. Die

.GeneSys Elektronik GmbH hat

nun einen einachsigen Neigungssensor

vorgestellt, der auch

während der Bewegung die Neigung

korrekt bestimmt. Dazu

ist in dem so genannten Gyro-

Inklino neben dem herkömmlichen

Neigungssensor noch ein

Gyroskop integriert. Ein Signalprozessor

verrechnet die Werte

der beiden Sensoren und liefert

auch dann ein korrektes Ergebnis,

wenn sich der Gesamtsensor

bewegt. Da die Kreiseldrift

des Gyroskops auch während

des Stillstands ständig abgeschätzt

wird, zeigen die Messwerte

auch beim Übergang in

die Bewegung keinen Sprung.

Die Temperaturkompensation

ermöglicht eine sehr hohe

Genauigkeit von 0,5% des Messbereichs,

die auch während der

Präzise, zuverlässige

Temperaturmessung

für Extrem um -

gebungen

Ircon-Pyrometer der Serie

Modline 5 gewährleisten eine

zuverlässige Überwachung

der Prozesstemperatur in

verschiedensten industriellen

Hochtemperaturanwendungen.

Verfügbar sind Ausführungen

für Temperaturbereiche

von 50 bis 3000 °C,

die je nach Typ z.B. in Metallschmiede-

und Gießereiprozessen,

in Vakuumöfen und

Brennöfen, in der Wärmebehandlung

von Metallen, beim

Punktschweißen oder in der

Gummi- und Kunststoffherstellung

eingesetzt werden

können. Alle elektronischen

Bauteile sind in einem versiegelten

Edelstahlgehäuse

mit einem Durchmesser von

57 mm untergebracht, das

Schutzklasse IP65 erreicht.

• Raytek GmbH

www.raytek.de

Energiemessgerät auch für DPSS und Faserlaser

Mit dem mach5-System

präsentiert Gentec-EO

ein neues Energiemessgerät

zur Vermessung von

Lasern, welches über Laser

Components vertrieben

wird. Als Messköpfe stehen

sechs verschiedene Detektoren

aus Si,..InGaAs und

pyroelektrische Elemente

zur Auswahl. Bis zu 4 Millionen

Messpunkte können

gespeichert werden.

Das ergibt bei einer Pulsfrequenz

von 100 kHz eine

Messzeit von 40 Sekunden.

Neben der Pulsenergie

werden Frequenz, Durchschnittsleistung

und

Pulsschwankung ermittelt.

Zusätzlich kann die

Anzahl der fehlenden Pulse

und die von Pulsen unterhalb

eines Schwellwerts

erfasst werden.

Die Messergebnisse sind

in verschiedener Weise

direkt auf dem Messgerät

darstellbar und können

in einem Log-File

zur späteren Verarbeitung

gespeichert werden.

• LASER

COMPONENTS

GmbH

info@

lasercomponents.com

www. lasercomponents.

com

14 PC & Industrie 1/2012


Qualitätssicherung

Neue Produkte für PXI- und LXI-Plattformen

Pickering Interfaces zeigte auf der productronica 2011 neue Produkte für PXI- und LXI-Plattformen.

Pickering Interfaces hat außerdem

in 2011 regelmäßig neue

Produkte für die beiden PXIund

LXI-Plattformen vorgestellt.

Alle LXI-Produkte sind

mit der neuesten LXI-Spezifikation

1.4-konform. Pickering

Interfaces hat sich verpflichtet

die neuesten Funktionen des

LXI-Standards zur Verbesserung

der Ethernet basierenden

Instrumentierung zu implementieren.

Es gibt großen Bedarf an Multiplexern

mit hoher Kanalzahl

in PXI basierenden Testsystemen

bei denen mehrere Prüflinge

mit minimalem Operator-

Handling in Serie getestet werden

sollen. Die Möglichkeit 10,

20 oder mehr Signale gleichzeitig

von einem Prüfling zum anderen

zu schalten steigert die Effizienz

eines Testsystems enorm. Darüber

hinaus verlangt der Markt

neue Matrix-Konfigurationen,

einschließlich solcher, die nicht

in einem Standard-PXI-Modul

(3 HE, ein Steckplatz) realisiert

werden können. Matrizen können

zu größeren Konfigurationen

erweitert werden, jedoch

sind herkömmliche Methoden

für den Anwender zeitaufwendig

und haben oft Auswirkungen

auf deren Schalteigenschaften

und erzeugen zusätzliche

Kosten.

Folgende Produkte sind

besonders hervorzuheben

Diese Produkte wurden alle

auf der productronica gezeigt.

Die neuen 6-GHz-Schaltkarten

sind die Alternative zu mechanischen

Schaltern im Mikrowellenbereich

durch hervorragende

Crosstalk- und Isolationseigenschaften,

sehr schnellen Schaltzeiten

und hoher Lebensdauer

ideal einsetzbar bei RF-Signalen

im Bereich Produktions- und

Entwicklungstest.

1. 40 - 480 6 GHz

RF-Halbleiterschalter

• Weiter Frequenzbereich von

10 MHz bis 6 GHz

• Hochleistungs-Solid-State-

Switch

• Dual-, Quad-, Hex- und Octal-

Versionen

• Automatischer Abschluss von

nicht genutzten Ports

• Hohe Entkopplung

• SMA Coaxial-Anschlüsse

• VISA, IVI & Kernel-Treiber

unterstützen Windows 2000/

XP/Vista

• wird von PXI- oder LXI-Chassis

unterstützt

2. 40 - 570 DUT MUX BRIC

• DUT-Multiplexer mit hoher

Dichte

• MUX mit Größen bis zu 6

Kanäle/160 Pole, 12 Kanäle/80-

Pole, 24 Kanäle/40-Pole,

48 Kanäle/20 Pole und 96

Kanäle/10 Pole

• Erweiterbar über einen

üblichen Loop-Thru-Connector

• Maximaler Schaltstrom von

1 A, bis zu 100 V mit 60 W

maximaler Leistung

• Entkopplungs-Schalten für

optimale Signalintegrität in

großen Systeme

3. 45 - 541 6 HE PXI 132x8

1-Pol-Schaltmatrix.

Typische Anwendungen für

diese Matrix mit extrem hoher

Packungsdichte sind Funktionstests

bei Datenerfassungssystemen.

Verwendet werden Reed-

Relais mit extrem hoher Zuverlässigkeit

(Ruthenium Reed) und

stabilem Kontaktwiderstand

über die gesamte Lebensdauer

(Schaltzyklen >109).

4. 41 - 753 Batterie-Simulator

Der Batterie-Simulator wird

bereits erfolgreich von unseren

Kunden weltweit beim Test von

Batterie-Management-Systemen

eingesetzt.

• Single Slot Batterie-Simulator

• abgesetzter Spannungsfühler

• potentialfreie Ausgänge

• Ausgangsspannung bis zu 6 V

• Leistung wird von der PXI-

Backplane geliefert

• programmierbarer Ausgangswiderstand

• programmierbare Stromsenkenkapazität

bis 0,5 A für

die Belastungssimulation des

Ladegerätes

Verfügbarkeit

Diese Produkte sind ab sofort

verfügbar, weitere Informationen

und Preise finden Sie unter .

www.pickeringtest.com.

• Pickering Interfaces

www.pickeringtest.com

PC & Industrie 1/2012 15


Sensoren

Absolutdrucksensor mit 24 bit Auflösung

für mobile Anwendungen

Amsys präsentiert als Marktneuheit

das 24-bit-Drucksensormodul

MS5803 der Firma

MEAS Switzerland S.A. zur Präzisionsmessung

des absoluten

Druckes in den Bereichen von

10 bis 1300 mbar, 0 bis 2 bar, 0

bis 5 bar, 0 bis 14 bar und 0 bis

30 bar. Der MS5803 zählt zur

neusten Generation von hoch

auflösenden Absolutdruckaufnehmern

mit SPI- und I 2 C-

Bus-Schnittstelle. Das Sensormodul

MS5803 baut dabei

auf dem bewährten Altimeter

MS5540 auf und hat die gleichen

Abmessungen (6,4 x 6,2

x 2,88 mm³) und die gleichen

Konstruktionsmerkmale.

Im MS5803 wandelt ein 24-bit

ΔΣ ADC die gemessene druckund

temperaturabhängige Spannung

der hochlinearen Messzelle

in zwei 24-bit-Datenworte. In

dem internen PROM sind individuelle

Koeffizienten abgelegt,

die zusammen mit den Messinformationen

die hochgenaue

Softwarekorrektur für die Druckund

Temperaturmessung durch

einen externen Mikroprozessor

erlauben. Eine I²C- oder eine SPI-

Schnittstelle dient zur Kommunikation

mit diesem Mikroprozessor.

Das Sensormodul bietet

verschiedene programmierbare

Betriebsarten, die dem Nutzer

erlauben, Konversionsgeschwindigkeit

und Stromaufnahme an

seine Anwendung anzupassen.

Durch den 24-bit ADC erreicht

man ohne Filterung eine Auflösung

von 0,012 mbar, was einer

Höhe von 15 cm entspricht. Der

implementierte Temperatursensor

mit einer Auflösung von

0,02 °C gestattet eine hochauflösende

Temperaturmessung. Der

MS5803 benötigt keine zusätzlichen

externen Komponenten.

Das Sensormodul MS5803

überzeugt durch eine äußerst

geringe Stromaufnahme von

1 µA (Standby


Linearwegsensoren für Hydraulikzylinder

Eine optimierte Positionserfassung

in Hydraulikzylindern

verspricht Turck mit den

neuen magnetostriktiven LTX-

Linearwegsensoren in Stabbauform.

Mit Hilfe optional verfügbarer

Schwimmermagnete

lassen sich zusätzlich auch

Füllstandabfragen realisieren.

Dank ihrer hohen Schock- und

Vibrationsfestigkeit steht auch

dem Einsatz in Baumaschinen

und anderen rauen Einsatzbereichen

nichts entgegen.

Die Serie ergänzt das Portfolio

der induktiven LI-Linearwegsensoren

um Lösungen für

Applikationen, in denen ein

magnetischer Positionsgeber

erforderlich ist. Die LTX-Reihe

erfüllt die Schutzart IP68 und

ist resistent gegenüber vielen

Chemikalien und Ölen. Der

aus hochwertigem Edelstahl

gefertigte Stab bietet auch bei

aggressiven Medien optimalen

Schutz.

Die verschleißfreien LTX-

Sensoren liefern präzise Messsignale

mit hoher Linearität

und Wiederholgenauigkeit.

Sie sind mit analogem Ausgang

(4…20 mA, 0…10 V DC )

oder mit hochauflösendem

digitalen SSI-Ausgang verfügbar.

Eine dreifarbige LED

am Sensorausgang zeigt jederzeit

den aktuellen Geräte- und

Signalstatus an. Die geringe

Leistungsaufnahme (1 Watt

typ.) ermöglicht den direkten

Anschluss an Anzeige-, Control-

und Interface-Module.

Die leichte Programmierbarkeit

der LTX-Sensoren erlaubt

eine bequeme individuelle Einstellung

des Messbereichs. Ist

ein kürzerer Messweg erforderlich,

kann der Messbereich

des Sensors im Handumdrehen

angepasst werden. So lassen sich

die vorzuhaltenden Gerätevarianten

für unterschiedliche

Messwege effizient reduzieren.

• Hans Turck

GmbH & Co. KG

more@turck.com

www.turck.com

Robuster 3-achsiger Low-Power

Beschleunigungssensor (SIL)

360° Lowest-Power

TMR-Winkelsensor

Die neue Beschleunigungssensorfamilie

SCA3xxx von VTI,

Vertrieb Hy-Line Sensor-Tec,

basiert auf dessen neuer automotiven

3D-MEMS-Technologie,

die dem AEC-Q100 entspricht.

Die robusten dreiachsigen

Beschleunigungssensoren

SCA3060 und SCA3100 besitzen

eine SPI-Schnittstelle und

der Messbereich beträgt ±2 g.

Für stark vibrierende Umgebungen

kann der SCA3100 auch

mit einem Messbereich von ±6 g

geliefert werden. Zur Überprüfung

der Meßzellen hat der

SCA3100 ein 4-achsiges Design,

sowie umfangreiche Self-Diagnostic-Funktionen,

wodurch

der für SIL- und Fail-Safe-

Anwendungen optimal geeignet

ist. Die Versorgungsspannung

beträgt 3,0 bis 3,6 V, wobei der

SCA3060 speziell für Low-Power

optimiert wurde, da er bei 3,3 V

mit typ. 150 µA betrieben werden

kann. Der Aufbau ist extrem

robust und bis 20 000 g extrem

schockfest. Die Betriebstemperatur

beträgt von -40 °C bis

+105 °C bzw. +125 °C. Die Sensoren

werden in dem neuen Dual-

Flat-Lead (DFL)-Gehäuse (7,6 x

3,3 x 8,6 mm 3 (B x H x L)) geliefert.

Weitere technische Informationen:

http://www.hy-line.

de/SCA3xxx .

• HY-LINE Sensor-Tec

www.hy-line.de

Der neue 360° Winkelsensor

AAT001-10E von NVE,

Vertrieb Hy-Line Sensor-Tec

Vertriebs GmbH, besteht aus

2 Halbbrücken Tunneling

Magnetoresistance (TMR)-

Sensoren. Der TMR-Sensor

erzeugt mit je 360° ein

sehr großes Sinus- Cosinus-Ausgangssignal

von typ.

160 mV/Vpp ohne Verstärkung.

Der konstante Abstand

zwischen Magnet und Sensor

ermöglicht eine sehr hohe

Genauigkeit von besser 0,5°

über alles. Die einzigartige

TMR-Technologie erlaubt auch

sehr hohe Einbautoleranzen,

d.h. der Abstand zwischen

Magnet und Sensor kann

mehrere Millimeter groß sein.

Aufgrund seines sehr hohen

Widerstands von typ. 1,2 MΩ

sind Sensoren mit einer sehr

geringen Leistungsaufnahme

möglich, speziell wenn man

das Sensor-Interface IC PS09

der Fa. acam, ebenfalls im Lieferprogamm

der Fa. Hy-Line

Sensor-Tec, verwendet.

Die Betriebstemperatur

beträgt -40 °C bis +125 °C. Der

AAT001-10E wird in einem

TDFN6-Gehäuse (2,5 mm x

2,5 mm x 0,8 mm) geliefert.

Weitere technische Informationen:

http://www.hy-line.

de/AAT für den AAT001 und

http://www.hy-line.de/PS09

für den PS09.

• HY-LINE Sensor-Tec

Vertriebs GmbH

www.hy-line.de

PC & Industrie 1/2012 17


Industrie-PCs/Single-Board-Computer

Lüfterloser Embedded-Computer

auf Basis des Intel-Core i7-Prozessors

Adlink Technology Inc. hat

die Verfügbarkeit des lüfterlosen

MXC-6000 High-End Embedded-Computers

bekannt gegeben.

Ausgestattet mit einem Intel-

Core i7-620LE Prozessor mit

2,0 GHz, bietet der MXC-6000

eine herausragende Rechenpower

für leistungshungrige Anwendungen

wie Bildverarbeitung,

Signalverarbeitung und Echtzeit-Automatisierung.

Mit seinem

erweiterten Betriebstemperaturbereich

von -10 °C bis

60 °C und seinem kabelfreien

Aufbau bietet der MXC-6000

Über Adlink Technology European

Adlink Technology bietet

eine umfangreiche Palette

an Embedded-Computer-

Produkten und Dienstleistungen

für die Bereiche Testund

Messtechnik, Automatisierungstechnik

und Prozesskontrolle,

Spiele-Industrie,

Kommunikationstechnik,

Medizintechnik, Netzwerksicherheit

sowie Logistik.

Adlinks Produkte umfassen

unter anderem die Bereiche

PCI Express-Datenerfassung

und I/O, Bildverarbeitung

und Antriebstechnik,

AdvancedTCA, CompactPCI

und Computer-on-Modules

(COMs) für Industrieanwendungen.

Durch die Übernahme

von Ampro Computers,

Inc. hat Adlink unter dem Markennamen

Ampro by Adlink

eine breite Palette äußerst

robuster Single-Board-Computer,

Computer-on-Modules

und Systeme der Kategorien

Rugged und Extreme Rugged

im Programm.

Adlink ist der Minimierung

der Gesamtkosten für

seine Kunden (total cost of

ownership TCO) verpflichtet

und bietet kundenspezifische

Anpassungen sowie komplette

Systemintegration an.

Adlinks Kunden profitieren

von niedrigen Produktionskosten

und hoher Lebensdauer

der Produkte.

höchste Zuverlässigkeit in rauen

Umgebungsbedingungen. Zwei

PCI/PCIe x4 Erweiterungsslots

sorgen für exzellente Erweiterungsmöglichkeiten.

Der benutzerfreundliche

Aufbau ermöglicht

den Einbau von Erweiterungskarten

in drei einfachen

Schritten. Der MXC-6000 verbindet

höchste Zuverlässigkeit

und Lebensdauer mit einfachstem

Zugang für Installations-

und Wartungszwecke.

Extrem robust

Die laut Hersteller industrieweit

führende Haltbarkeit des

MXC-6000 beruht auf dem

erweiterten Temperaturbereich,

dem kabellosem Aufbau sowie

dem außerordentlich robusten

und dabei kompakten Gehäuse,

das lediglich 130 x 225 x 183 mm³

(BxTxH) aufweist.

Die Vibrationsfestigkeit liegt

bei 5 g und die Schockfestigkeit

erreicht 50 g. Abgerundet wird

die Funktionalität des Computers

durch PCI/PCIe-Erweiterungsslots.

Damit eignet sich der

Embedded-Computer besonders

für Anwender, die neben hoher

Rechenleistung vor allem auch

drastisch verringerte Wartungskosten

schätzen. „Immer mehr

Anwendungen in der Industrie

erfordern nicht nur Rechenleistung,

kompakten Aufbau und

flexible Konfiguration, sondern

auch die Kompatibilität zu rauen

Umgebungsbedingungen wie

extreme Betriebstemperaturen

sowie Vibrationen und/oder

Schock. In der Fabrikautomatisierung

muss häufig eine Computerplattform

als Rechnerkern in

eine Maschine integriert werden.

Dabei ist der Einbauraum meist

sehr begrenzt und die Zugänglichkeit

für Wartungszwecke

eingeschränkt. Die Computerplattform

muss daher kompakt

aufgebaut und äußerst zuverlässig

und andererseits so flexibel

sein, dass ein weites Anwendungsfeld

industrieller Applikationen

abgedeckt ist“, sagt Kenny

Chang, Leiter von Adlinks I/O-

Plattform-Center.

Erhöhte Sicherheit

Ein interner USB-2.0-Port des

MXC-6000 bietet die Möglichkeit,

Lizenzschlüssel und/oder

verschlüsselte Passwörter über

einen USB-Dongle bereitzustellen,

wodurch die Sicherheit der

Plattform spürbar erhöht werden

kann. Falls erforderlich, leitet

ein einfach montierbares Lüftermodul

zusätzlich Wärme ab.

Schnittstellen

Zu den vielfältigen I/O-Möglichkeiten

des Embedded-Computers

gehören VGA/DVI Dual-

Display-Support, 16 kanaliges,

isoliertes digitales I/O, zwei GbE

Ports, zwei per Software programmierbare

RS-232/422/485-

Anschlüsse (COM1 & COM2),

zwei RS-232-Anschlüsse (COM3

& COM4), vier externe USB-2.0-

Ports und ein interner USB-2.0-

Port (auf einer Riser-Card).

Weitere Informationen über

die MXC-6000 Serie erhalten

Sie auf unserer Homepage

www.adlinktech.com.

• Adlink Technology Inc.

www.adlinktech.com

18 PC & Industrie 1/2012


Industrie-PCs/Single-Board-Computer

SBC mit AMD Embedded G-Series für tief eingebettete

Systeme ohne Grafik

Kontron hat heute die Verfügbarkeit

einer „headless“-

Variante des Kontron PC/104-

Plus SBC Microspace MSM-eO

auf Basis des AMD Embedded

G-Series-Prozessors angekündigt.

MSM-eO-N ist eine besonders

kosten- und energieeffiziente

Lösung für tief eingebettete

Systeme, die keine Grafikausgabe

benötigen.

Mit seiner platzsparenden

Zwei-Chip-Lösung auf Basis

des AMD-Embedded-Prozessors

T24L und des Fusion-

Controller-Hubs A55E ist der

langzeitverfügbare PC/104-

Plus SBC die ideale Lösung

für lüfterlose Small-Form-

Factor-Designs, die als reine

Rechenknechte vorgesehen

sind. OEMs profitieren so von

einer reduzierten Energieaufnahme

und geringerem Materialeinsatz

(BoM /Bill of Material)

für ihre SFF Designs. Der

MSM-eO-N bietet eine hohe

Datenverarbeitungsdichte

bei nur 5,0 W Prozessor TDP.

Dank dieser extrem geringen

Leistungsaufnahme ermöglicht

er den Designaufwand

für lüfterlose, wartungsfreie

Designs deutlich zu minimieren.

Solche Designs werden

in zahlreichen industriellen

Märkten für Steuerungsrechner

sowie für die Datenerfassung

und Datendistribution

benötigt.

• Kontron AG

sales@kontron.com

www.kontron.de

Q7-Atom-E6

High-Definition Audio-

Interface.

Das Q7 -ATOM-E6 basiert auf

den Intel-Atom-Prozessoren der

E6-Serie, sowie dem Intel-I/O

Hub EG20T. Die Performance

beträgt derzeit 600 MHz bis

1,6 GHz. Das Board ist mit aufgelötetem

512 MB bzw. 1024 MB

DDR2-667/800 MHz Arbeitsspeicher

und einem Solid-State-

Drive mit bis zu 8 GB bestückt.

Der im Intel-Atom-Prozessor

integrierte Grafikcontroller

Intel GMA600 unterstützt

SDVO bis zu einer Auflösung

von 1280 x 1024 und 18/24 Bit

LVDS -Displays bis zu einer

Auflösung von 1280 x 768. Als

Schnittstellen stehen zur Verfügung:

8x USB 2.0, 1x SATA, 4x

PCI-Express x1 Lanes, CAN-

Bus-Interface, LPC-Interface

und Gigabit-Ethernet sowie ein

Technische Daten

• Abmessungen: 70 x

70 mm 2

• CPU Intel-Atom E620T/

E640T/E660T/E680T

• Taktrate der CPU

600 MHz - 1,6 GHz

• Cache 512kB L2

• Systemspeicher bis 1 GB

DDR2-667/800 onboard

verlötet

• Video Controller Intel-

Graphics-Media-Accelerator

GMA600

• Video Memory bis

256 MB (Intel DVMT

4.0)

• LCD 18/24 Bit LVDS

• NAND drive bis 8 GB

• LAN 10/100/1000 MBit

• Stromverbrauch 5 V/1 A

(1,3 GHz) typ.

• Arbeitsbereich -40 bis +85 °C

• embedded-logic GmbH

www.embedded-logic.de

PC & Industrie 1/2012 19

19


Industrie-PCs/Single-Board-Computer

IPC Micro-ATX-Board bietet

Kostenvorteil

Hochleistungs PICMG 1.3

Slot-CPU-Karte

Comp-Mall bietet mit dem

Modell IMB-H610, ein Micro-

ATX Motherboard für Intel-

Core-Prozessoren der zweiten

Generation für preissensitive

industrielle Anwendungen.

Diese SBC mit Intel-H61-Chipsatz

und mit Intel-35W Core i7/

i5/i3/Pentium-/Celeron-Prozessoren

ist auf kostenoptimierte

Anwendungen ausgerichtet.

Mit ihren integrierten Grafikfunktionen

bieten die Core i7/

i5/i3-Prozessoren ein beeindruckendes

und perfekt abgestimmtes

Multimedia-Erlebnis

auch ohne zusätzliche Hardware.

Das Modell IMB-H610 eignet sich

für Anwendungen wie Industriesteuerungen,

Bildverarbeitung

und Automatisierungstechnik,

die Multitasking-Fähigkeiten,

gute Rechenleistung und hohe

Datentransferraten erfordern.

Für Erweiterungen sind ein

PICe x16 und drei PCIe x1

Steckplätze vorhanden. Das

Motherboard verfügt über einen

LGA1155 Sockel für den Prozessor

und zwei 240 pin Speicherbänke

für Dual-Channel

1333/1066 MHz DDR3 SDRAM,

bis max. 16 GB. Für hohen Datentransfer

bietet das Modell IMB-

H610 4 x SATA 3Gb/s.

Als weitere Ein-/Ausgänge sind

vorhanden : 2 PCIe GB Ethernet-

Kanäle - einer mit ASF 2.0-Unterstützung,

HD Audio, VGA, DVI-

D, 10 x USB 2.0, 6 x COM, PS/2,

Frontpanel-Stecker, und 8 bit

digitale E/A.

Bestückt mit den die Intel-

Core i3, i5 & i7-Prozessoren

der zweiten Generation liefert

die PICMG 1.3 Slot-CPU-

Karte, Modell PCIE-Q670

von Comp-Mall auch in diesem

Formfaktor jetzt viel Leistung

und Verbesserungen bei

der Sicherheit und Systemverwaltung.

Die Karte basiert auf dem

Q67-Chipsatz, UEFI-BIOS

und der LGA1155-Sockel ermöglicht

den Einbau von Intel-

Core i7/i5/i3/Pentium-/Celeron-Prozessoren.

Diese Slot-

CPU ist bestens für High-

Performance-Anwendungen

geeignet, bei denen die von

Comp-Mall angebotene große

Vielfalt an PCI & PCIe-Steckplätzen

über die wählbaren

passiven Busplatinen erforderlich

ist. Für den Einsatz

bei Industriesteuerungen,

Datenerfassung, Bildverarbeitung,

Automatisierungstechnik,

bei Gaming, digitale

Videoerstellung, Workstations

und Netzwerke ist

das Modell PCIE-Q670 sehr

oft die richtige Lösung.

Systemfernwartung, Diagnose

und Remote-Management

sind über die Intel-Active

Management-Technology 7.0

gegeben. Das mitgelieferte IEI

iEZman Management-Programm

benutzt diese AMT-

Technologie und bietet eine

out-of-band KVM-Funktion

für den zentralisierten Zugriff

und hilft dadurch die Gesamtbetriebskosten

(TCO) und

Ausfallzeiten zu reduzieren.

Wir stellen aus:

Embedded world 2012: Halle 1,

Stand 1-238

Mini-ITX-Mainboard mit drei GLAN

Comp-Mall bietet mit dem Modell

KINO-PV-D4253/-5253 ein Mini-ITX

Mainboard mit drei GLAN-Schnittstellen

für industrielle Anwendungen. Es

besitzt für den Industrieeinsatz die dafür

notwendigen Eigenschaften. Das Mainboard

basiert auf den Intel-Atom-D525/

D425-Prozessor. Dank des stromsparenden

Aufbaus lässt sich das Mini-ITX-

Board auch in 1-HE-Gehäuse einbauen.

Anwendungen finden sich u.a. in Automatisierung,

Maschinensteuerung, bei

messen – regeln – steuern, Kommunikation.

Das Mainboard verwendet den Intel-

Atom-D525 Dual-Core (1,8 GHz/1 MB L2

cache) oder D425 Single-Core-Prozessor

(1,8 GHz/512 K L2 cache), ICH 8M-Chipsatz

und bis 4 GB 800 MHz SO-DIMM

DDR3 Speicher. Das verwendete UEFI-

BIOS erlaubt eigene PBAs, Treiber, Development-Tools,

Support-Utilities zu integrieren

und diese auch auf andere Plattformen

zu übertragen. Erweiterungen sind

über die PCI, PCIe x1 & 2x PCIe Mini

card Steckplätze möglich. Ein vielfältiges

Schnittstellenangebot ist vorhanden. Das

Mini-ITX Mainboard arbeitet im Temperaturbereich

von -20 bis + 60 °C ohne

Lüfter nur mit Heatsink und mit zusätzlichem

Lüfter bis 70°C.

• COMP-MALL GmbH

info@comp-mall.de

www.comp-mall.de

20 PC & Industrie 1/2012


Der erstmals auf der SPS/IPC/

DRIVES vorgestellte 19-Zoll-

Industrierechner Infinity

96M1594-ATXQ67 von DSM

Computer basiert auf einem

industriellen ATX-Mainboard

mit Intel-Q67-Chipsatz. Für

höchste Rechenleistung und

zahlreiche Zusatzfunktionen bei

dennoch geringem Leistungsverbrauch

sorgt ein Intel-Core-Prozessor

der zweiten Generation

mit vier bzw. zwei Rechenkernen.

Noch leistungsfähigere Systeme

Neben dem Modell mit Intel-

Core i3-2120-Prozessor (3,3 GHz,

3 MB Cache), der zwei Cores

integriert, sind optional noch

leistungsfähigere Systeme mit

Intel-Core i7-2600 (3,4 GHz,

8 MB Cache) bzw. mit Intel-

Core i5-2400 (3,1 GHz, 6 MB

Cache) lieferbar. Diese beiden

rechenstarken Prozessoren verfügen

über vier Cores. Optional

ist darüber hinaus eine kostengünstige

Variante mit Intel Pentium

G850 mit zwei Rechenkernen

und 3 MB Cache erhältlich.

Performancesteigerung

Da die Intel-Core-Prozessoren

der zweiten Generation die Grafikfunktionalität

direkt auf dem

Die integrieren, ist die Anbindung

der Grafik optimal, was zu

einer deutlichen Performancesteigerung

führt. Bei den neuen

Intel GPUs HD 2000 und HD

3000 hat jede Recheneinheit den

doppelten Durchsatz wie Ihre

Vorgänger. Dank der implementierten

Intel-Active-Management-

Technologie iAMT 7 lässt sich

der High-end-Rechner remote

booten und warten. Über vier

DIMM-Steckplätze ist der Hauptspeicher

bis auf eine Kapazität

von 32 GB erweiterbar.

Hohe Fertigungsqualität und

Zuverlässigkeit

Das im Infinity 96M1594-

ATXQ67 eingesetzte Industrial

ATX-Mainboard wird ebenso

wie der robuste IPC in Deutschland

gefertigt und zeichnet sich

durch eine hohe Fertigungsqualität

und eine hohe Zuverlässigkeit

aus. Das professionelle

Mainboard ist mit hochwertigen

Elektrolyt-Kondensatoren

der Longlife-Serie mit

einer besonders hohen Lebensdauer

bestückt, die für mindestens

105 °C spezifiziert sind.

Damit lässt sich der dauerhafte

Einsatz des Mainboards bis zu

einer Umgebungstemperatur

von 60 °C sicherstellen.

Systemerweiterungen

Für Systemerweiterungen stehen

insgesamt sieben Slots zur

Verfügung: ein PCI Express x8

Industrie-PCs/Single-Board-Computer

Extrem leistungsstarker, Intel Q67 basierenden

ATX-Industrierechner

(eine Lane), ein

PCI Express

2.0 x16, ein PCI

Express 2.0 x16

(vier Lanes) und

vier PCI-Steckplätze.

Der Infinity-Rechner

bietet

vier 5,25 Zoll-

Laufwerkseinschübe

u nd

einen 3,5-Zoll-

Einschub. Auf

Anfrage ist ein

SATA-We c h-

selrahmen, z.B.

für drei Laufwerke,

drei in

zwei (belegt 2

x 5,25 Zoll-Einschübe)

lieferbar.

Alle Laufwerke und Bedienungselemente

sind hinter einer

abschließbaren Metalltüre

geschützt.

Große Auswahl an Schnittstellen

Der hochleistungsfähige

19-Zoll-Industriecomputer bietet

eine Auswahl an Standardschnittstellen,

unter anderem

zwölf externe und zwei interne

Seit Ihrer Gründung im

Jahre 1981, ist es der DSM

Computer GmbH als Anbieter

von Industriecomputern,

Embedded PC-Systemen,

Panel PCs und CPU-Board-

Technologien immer wieder

gelungen, auf den sich ständig

ändernden Markt flexibel

zu reagieren: Ob mit individuellen,

maßgeschneiderten

Lösungen oder Produktlinien

mit standardisierten

Ausführungen - DSM bietet

qualitativ hochwertige Computertechnologie

für Industrieanwendungen,

Automation,

Medizintechnik, regenerative

Energien, Robotik,

POI/POS, Telekommunikation

und Messtechnik.

USB 2.0-Ports, Dual GigaBit

LAN, 2 x PS/2, 2 x COM, Audio,

DVI-I und Display-Port. Darüber

hinaus sind SATA-Schnittstellen

für vier SATA II 300-Laufwerke

mit 3 GBit/s, die RAID 0,

1, 5, 1+0 unterstützen, und für

zwei SATA III 600-Laufwerke

mit 6 GBit/s vorhanden.

Widersteht rauen

Industrieumgebungen

Über DSM Computer

Untergebracht ist der Infinity

96M1594-ATXQ67 in einem

massiven, hochwertigen Rack

für den Einbau in 19-Zoll-

Schränke oder als Desktop-

System, das für die raue Industrieumgebung

ausgelegt ist. Die

Front ist auf Anfrage in einer

kundenspezifischen Farbe, auf

Wunsch auch mit Firmen-Logo,

lieferbar. Ein weiteres wichtiges

Merkmal sind die vielfältigen

Boot-Möglichkeiten Recovery

BIOS, Quick Boot, Logo Boot

und Quiet Boot des implementierten

AMI BIOS.

• DSM Computer GmbH

info@dsm-computer.de

www.dsm-computer.de

Auf Anfrage liefert die DSM

viele Geräte in fast der gesamten

Farbpalette, integriert die

vom Kunden gewünschte

CPU-Plattform oder ergänzt

die benötigten Schnittstellen.

Das DSM Vertriebs-Team

berät Interessenten und Kunden

zum Thema kundenspezifische

Anpassungen.

Die DSM entwickelt und

fertigt Embedded und Display-Systeme

sowie Industrie-Computer

kundenspezifisch

als Projektlösung für

die Automatisierung, Maschinen-

und Anlagenbau, POS/

POI, Digital Signage, Messtechnik,

Verkehrs- und Leittechnik

und für die Energietechnik.

PC & Industrie 1/2012 21


Industrie-PCs/Single-Board-Computer

Neue Single-Board-Computer im Pico-ITX-Format

KTA55/pITX

Hervorragende Grafikleistung bei geringem

Stromverbrauch

Mit dem KTA55/pITX bietet die Fortec

Elektronik AG den neuen kompakten SBC

im Pico-ITX-Format an. Der KTA55/pITX

ist ideal geeignet für grafikintensive Anwendungen,

die aber gleichzeitig einen geringen

Stromverbrauch benötigen. Ausgestattet ist

der extrem kompakte SBC mit der neuesten,

für den Embedded Markt entwickelten,

AMD G-Serie CPU mit Fusion-Technik. Die

Größe des KTA55/pITX beträgt gerade einmal

100 x 72 mm². Auf dem Board kommt

ein schneller DDR3-Arbeitsspeicher zum

Einsatz. Damit lässt sich ein schneller und

kosteneffizienter Einstieg in die Entwicklung

von grafikintensiven und/oder stromsparenden

Applikationen realisieren. Das

KTA55/pITX unterstütz neben DirectX 11

auch Full-HD Video-Wiedergabe (1080 i/p)

und Dual-Screen-Ansteuerung. Der Stromverbrauch

der Accelerated-Processing-Unit

beginnt bei ca. 9 - 10 Watt (abhängig von

der CPU) und bietet neben einem oder zwei

64 Bit Prozessor-Cores auch eine programmierbare

Grafikeinheit nebst PCI-Express

Gen 2.0-Controller. Dank OpenCL-Unterstützung

profitieren auch rechenintensive

Applikationen im Low-Power-Segment.

Zudem minimiert der integrierte Unified-

Video-Decoder die CPU-Last bei der Dekodierung

von H.264, VC-1, MPEG, WMV

und DivX HD Videos. Zusammen mit High-

Definition-Audio, das für eine kristallklare

Audioausgabe sorgt, ermöglicht der 2,5 Zoll

Pico-ITX Embedded SBC energieeffiziente

Video-Applikationen.

Eigenschaften im Überblick

• 1,2 GHz Single-Core-CPU AMD T40E oder

1,0 GHz Dual-Core-Prozessor AMD T40R

• DDR3 SODIMM mit bis zu 4 GByte RAM

• DVI-i Ausgang für DVI und VGA, Dual-

Channel LVDS-Interface

• Backlight-Ausgang

• 6 x USB 2.0, GBit LAN, 3 x 6.0 Gbit/s SATA,

• TPM-Modul, LPC-Bus, 8 konfigurierbare

GPIO

Als Betriebssystem unterstützt das KTA55/

pITX Windows XP, Windows XP Embedded,

Windows Embedded Standard 7 und Linux.

Alternative zu RISC-Lösungen

Mit dem KTLX800/pITX bietet die Fortec

Elektronik AG den neuen kompakten SBC

im kompakten Pico-ITX-Format an.

Das KTLX800/pITX mit AMD Geode

LX800 Prozessor kombiniert höchste Kostenund

Energieeffizienz mit einem industriegerechten

Schnittstellenangebot. Mit mehrjähriger

Langzeitverfügbarkeit und lediglich 5

bis 7 Watt durchschnittlicher Leistungsaufnahme,

ist der Kontron KTLX800/pITX die

ideale Basis für eine Vielzahl von extrem

kompakt auszulegenden und kostensensitiven

Industrieapplikationen. Als Schnittstellenangebot

bietet das KTLX800/pITX

KTLX800/pITX

neben VGA und LVDS mit Jili30 auch zwei

serielle Schnittstellen, Fast-Ethernet, SATA,

4x USB 2.0 und 16 GPIO. Der extrem kompakte

SBC (100 mm x 72 mm) ermöglicht

so die schnelle und einfache Entwicklung

von kostenoptimierten und extrem kleinen

Designs und ultra-mobilen Geräten. Dank

seiner preisoptimierten Performance und

den kompakten Abmessungen stellt der

Kontron KTLX800/pITX auch eine ideale

Alternative zu RISC-basierten Lösungen

dar. Vorteile ergeben sich z.B. durch die

umfangreiche Softwarebasis des x86er Ökosystems

sowie die daraus resultierende vereinfachte

Applikationsentwicklung, was

letztlich eine schnelle Time-to-Market und

geringere Gesamtbetriebskosten bedeutet.

Weiterhin vereinfacht Kontrons umfassendes

Softwareangebot mit vielfältigen

Board-Support-Packages die Entwicklung.

Eigenschaften im Überblick

• Langzeitverfügbarer 2,5“ Pico-ITX

.Single-.Board-Computer KTLX800/pITX

• Bis zu 1 GB DDR RAM

• AMD Geode LX 800 Prozessor mit 500

MHz

• Durchschnittliche Leistungsaufnahme

5 bis 7 Watt

• 1x 10/100 Mbit LAN, 4x USB 2.0, 2x

RS-232, 16 konfigurierbare

• 1x VGA (DSUB-15, bis zu 1600 x1200

UXGA)

• 1x Jili30 (LVDS Single Channel, bis zu 1280

x 1024 @ 85 Hz) mit Backlight-Support

• 1x SATA II, MicroSD-Slot

Der 2,5“ Pico-ITX SBC Kontron KTLX800/

pITX unterstützt Windows XP, Windows

XP Embedded, Windows Embedded Standard

7 und Linux.

• FORTEC Elektronik AG

info@fortecag.de

www.fortecag.de

22 PC & Industrie 1/2012


gbm kündigt mit der PCIe-

278N der Firma Nallatech Inc.

das erste Network-Processing-

Board an, das mit FPGAs der

Xilinx 7-Serie ausgestattet ist.

Das Board ist die erste verfügbare

„Off-The-Shelf“-Lösung mit

den derzeit leistungsfähigsten

FPGAs von Xilinx für Network-

Processing, Cyber-Security und

Accellerated-Computing.

Zwei Kintek-7 FPGAs stehen

komplett für User-Applikationen

zur Verfügung. Sie sind

direkt mit vier SFP+-Ports verbunden,

die sowohl 1 GigaBit als

auch 10 GigaBit Datentransfer

unterstützen. Jeder FPGA verfügt

über unabhängige Speicherbänke

mit QDR-II+ SRAM

und DDR3-SDRAM mit hoher

Bandbreite für schnellen Speicherzugriff

und zum Speichern

großer Datenmengen. Ein dritter

FPGA (VIRTEX-6) dient speziell

zur Bereitstellung eines 8-Lane

PCI-Express 2.0 Host-Interfaces

und gewährleistet Datentransferraten

bis zu 5 GByte/s.

Das PCIe-278N FPGA-Board

ist kompatibel mit High-Density-

Server und Blade-Center-Plattformen

von führenden OEMs wie

CRAY, DELL, HP, IBM und SGI.

Optimierte IP-Cores und Network

Traffic Capture Referenz-

Designs sind ebenso Bestandteil

des Lieferumfanges wie Treiber

und API-Source-Code für

64-Bit Linux-Betriebssysteme.

Die PCIe-278N kombiniert Kintek-7

FPGAs mit einer flexiblen

Speicherarchitektur und bietet

so eine ideale Plattform für

Real-Time Network-Filter oder

ähnlich rechenintensive Computing-Anwendungen.

DIN-Rail-PC

Industrie-PCs/Single-Board-Computer

Erste industrielle FPGA Network-Processing-

Card mit Xilinx 7 FPGA

Über Nallatech

Nallatech ist einer der führenden

Anbieter von FPGA-basierenden

COTS-Systemen (Commercial

Off The Shelf) im Bereich

Embedded und High Performance

Computing.

Über gbm

gbm vertreibt seit 1994

anspruchsvolle DSP- und FPGA-

Produkte im deutschen Sprachraum.

Die Anwendungen umfassen

sowohl FPGA-Programmierung

als auch Software-Entwicklung

für DSPs, Controller

und Windows-Systeme. Kombiniert

mit der entsprechenden

Signalanpassung, 19“- oder Embedded

Computern liefert gbm

Komplettlösungen für viele

anspruchsvolle Anwendungen

in Produktion und Automation.

• gbm mbH

info@gbm.de

www.gbm.de

Mit dem RISE 4300 liefert Vision Systems ab

sofort einen Komplettrechner für die Hutschienenmontage

mit den besonders kompakten

Abmessungen von 163 x 111 x 83 mm³. Die

Kombination aus VIA Nano-CPU (1,3 GHz)

und VIA VX800 Chipset ermöglicht einen

extrem stromsparenden Betrieb.

Highlights für den Einsatz in Industrieapplikationen

sind der Verzicht auf Lüfter und

Kabel bei internen Verbindungen und zu den

Peripherie-Anschlüssen. Das garantiert eine

hohe Rüttelfestigkeit für Anwendungen im

rauen industriellen Umfeld. Ein Aluminium-

Kühlkörper mit großer Oberfläche, montiert

auf einem kompakten Stahlgehäuse, sorgt für

passive Wärmeabfuhr und bietet auch optisch

eine robuste Erscheinung. Der Arbeitstemperaturbereich

von -20 bis +60 °C rundet das

Gesamtbild ab.

Die hohe Konnektivität ist ein weiterer Trumpf

des RISE 4300. Zu erwähnen sind unter anderem

2x GBit-LAN und zwei bis drei RS-232-

Schnittstellen. Der dritte COM-Port kann alternativ

als CAN-Schnittstelle konfiguriert werden.

Über Schraubklemmen sind neben einer

zusätzlichen RS-422/485-Schnittstelle auch

Digital-I/Os, ADC und der I²C-Bus verfügbar.

Als Massenspeicher ist der Einsatz einer

1,8“ SATA-HDD oder -SSD und/oder einer

CF-Karte vorgesehen.

Zur Erweiterung der Kommunikationsmöglichkeiten

kann der Kunde die auf dem Basisboard

befindlichen mini-PCI-Express- und

ExpressCard 34 Slots nutzen. Auf dem Zubehörmarkt

ist eine große Auswahl an mini-PCI-

Express-Karten und ExpressCard 34 erhältlich,

mit der WLAN, Bluetooth oder 3G/GPRS realisiert

werden können.

• VS Vision Systems GmbH

info@visionsystems.de

PC & Industrie 1/2012 23


Industrie-PCs/Single-Board-Computer

COM Express Typ 6 Modul

mit Intel-Quad-Core Prozessor

GHz, 35 W, PGA) mit bis zu

8 GByte schnellem Dual-Channel

DDR3-Speicher (1333 MHz).

Pin-Out Typ 6 ist die ideale

Lösung für die implementierte

Intel QM67 Express-Chipsatz-

Serie und für folgende Generationen.

Neben VGA und LVDS,

verfügt es über drei digitale Display

Interfaces, die jeweils für

Display-Port (DP), HDMI oder

DVI ausgeführt werden können

und im Gegensatz zu Typ 2

Modulen jetzt nicht mehr gemultiplext

sind. Zusätzlich verfügt

es über einen PEG (PCI Express

Grafik) Port zur Anbindung weiterer

leistungsstarker

Grafikkomponenten

für maximalen Display

Support in Anwendungen

der Gamingund

Medizin-Industrie.

Das größte Highlight

des COM-Express-

Basic (95 x 125 mm²)

Moduls ist die herausragende

Grafikleistung.

Die 3D-Performance

wurde im Vergleich

zur vorherigen Generation

von Intel wieder

deutlich gesteigert.

Die Intel HD-Grafik

unterstützt Intel-Clear-

Video-Technologie

und DirectX Video-Beschleunigung

(DXVA) für schnellere

Videobearbeitung. Zusammen

mit der zusätzlichen Rechenleistung

der zweiten Generation

der Intel-Core-Prozessorfamilie

ist das conga-TM67 die

ideale Lösung für Grafikanwendungen

bei Spielautomaten, in

der Medizintechnik, der Automatisierung

sowie für Digital-

Signage-Anwendungen. Die integrierte

Videodecodierungsfunktion

erlaubt eine Echtzeitverarbeitung

eingehender Videostreams.

• congatec AG

info@congatec.com

www.congatec.com

Die congatec AG präsentierte

das neue Hochstleistungsmodul

conga-TM67 für zukünftige

Designs. Durch das Pin-Out von

Typ 6 werden bessere Displayoptionen

durch die digitalen

Display Interfaces und erhöhte

Bandbreiten mit weiteren PCI-

Express-Lanes zur Verfügung

gestellt.

Das neue Modul zeichnet sich

durch die zweite Generation der

Intel-Core-Prozessoren aus –

wie dem Intel-Core i7-2710QE-

Prozessor (2,1 GHz, 45 W, PGA)

und dem Dual-Core Intel-

Core i5-2510E-Prozessor (2,5

Neuer Box-PC erweitert die

EM-Box-Familie

Die Produktfamilie EM Box

wird durch den neu entwickelten

und noch leistungsstärkeren

Box PC-85 erweitert.

Der neue Box PC-85 wird

ausgestattet mit dem Intel-

Core i7-Prozessor sowie dem

Intel-QM57-Express-Chipsatz.

Das bedeutet ab sofort: Leistung

auf höchstem Niveau.

Die aktuelle Intel-Core-Architektur

gepaart mit der Hyper-

Threading-Technik ermöglicht

auf dem Prozessor optimale

Parallelverarbeitung. Dies

sorgt für eine effiziente Nutzung

der Prozessorressourcen,

einem höheren Verarbeitungsdurchsatz

und somit

einer besseren Leistung. Die

Intel-SpeedStep-Technik ist

zudem eine fortschrittliche

Funktionalität für die Kombination

hoher Leistung bei

möglichst geringem Energieverbrauch.

Spannung und Frequenz

schalten je nach Prozessorauslastung

gleichzeitig

zwischen hohen und niedrigen

Werten um. Dazu kommen

unter anderem noch die

Vorzüge der Intel-Virtualisierungstechnik

sowie der Intel

64-Bit-Architecture hinzu.

Der Box PC-85 ist individuell

einsetzbar durch den Spannungsversorgungsbereich

von

8 V - 32 V und einem integrierten

EMI-Filter.

• EM Trust

www.emtrust.de

24 PC & Industrie 1/2012


Bildverarbeitung

Genau und schnell

Allied Vision Technologies präsentiert

die Prosilica GX6600

mit 29 Megapixeln Auflösung

und erweitert so seine Prosilica

GX-Kamerafamilie um die Prosilica

GX6600.

Hohe Auflösung und doppelte

Gigabit-Ethernet-Schnittstelle

Die Prosilica GX6600 ist mit

dem KAI-29050 CCD-Sensor von

Kodak ausgestattet. Dieser neue

Sensorchip liefert eine besonders

hohe Empfindlichkeit mit

geringem Rauschen dank dem

5,5 µm Pixelraster dieser KAI-

Sensorfamilie. Der Sensor unterdrückt

Blooming-Effekte und

ermöglicht eine genaue Belichtungskontrolle

über den elektronischen

Shutter.

Die AVT Prosilica GX6600

verfügt über zwei GigE-Vision

kompatible Gigabit Ethernet-

Schnittstellen und kann sowohl

mit einem als auch mit zwei

Kabeln betrieben werden. Durch

die Kombination von beiden

Anschlüssen verdoppelt sich die

Bandbreite auf 240 MBytes pro

Sekunde, um schnellere Bildraten

bei unkomprimierten Daten zu

ermöglichen. Das GigE-Vision-

Interface bringt viele Vorteile mit

sich, etwa die weite Verbreitung

von Gigabit-Ethernet-Standardkomponenten

und Kabellängen

bis 100 m, die mit Hilfe von

Switches oder optischen Kabeln

noch verlängert werden können.

Anwendungsbereiche

Passend zum hochauflösenden

Sensor ist die Prosilica GX6600

mit einem Nikon F-Mount für

hochwertige Objektive ausgestattet

– etwa von Nikon,

Schneider oder Zeiss. Diese neue

Kamera eignet sich besonders für

anspruchsvolle Anwendungen

in der industriellen Bildverarbeitung

(LCD-Prüfung), oder

der Medizintechnik, für Luftaufnahmen,

Sicherheitsüberwachung

oder Verkehrskontrolle.

Die Prosilica GX-Familie

Die Prosilica GX-Kameras sind

schnelle Industriekameras mit

doppeltem GigE-Vision-Interface.

Die Familie besteht aus

8 Modellen mit Auflösungen von

1 bis 29 Megapixeln und Bildraten

bis 112 fps (1 Megapixel). Als

Bildsensoren werden auch hochqualitative

EXview HAD CCDs

eingesetzt, darunter auch in HD-

Auflösung. Alle Modelle verfügen

über ein thermisch optimiertes

Gehäuse mit Kühlrippen

für eine bestmögliche Wärmeableitung.

Die Firmware bietet

intelligente Funktionen wie

Auto-Belichtung, Auto-Gain,

Auto-Weißabgleich oder flexibles

Binning.

Die fantastischen Vier -

AVT Bonito

Auf der Vision 2011 präsentierte

Allied Vision Technologies

eine neue Kamerafamilie,

die hohe Auflösung mit sehr

hohen Bildraten kombiniert.

Die Bonito entstand am neuen

AVT-Standort Osnabrück (ehemals

VDS Vosskühler).

4 Megapixel CMOS-Sensor

Die Bonito ist mit einem

CMOS-Sensor ausgestattet und

hat 4 Megapixel Auflösung (2320

x 1726). Dank Global-Shutter

und kurzen Belichtungszeiten

kann sie selbst schnell bewegte

Objekte verzerrungsfrei aufnehmen.

Die AVT Bonito ist wahlweise

als Monochrom- oder Farbversion

mit C-Mount, F-Mount

oder EF-Mount erhältlich.

Rund 400 fps bei voller Auflösung

Dank zweifacher 10-tap

Camera Link Full+-Schnittstelle

ist die Bonito in der Lage, bis

zu 386 Bilder pro Sekunde bei

voller Auflösung zu übertragen.

Die Kamera kann aber auch mit

nur einem 10-tap Camera-Link-

Channel bei einer reduzierten

Bildrate von 193 fps betrieben

werden. Für Anwendungen, die

mit dieser niedrigeren Bildrate

auskommen, bietet AVT als Einstiegsmodelle

alle Bonito Modelle

mit 193 fps an. Wer nicht die volle

4 Megapixel-Auflösung des Sen-

sors braucht, kann mit der AVT

Bonito noch höhere Bildraten

erzielen. Hierzu steht die ROI-

Funktion zur Verfügung, bei

der nur ein Teil des Bildes, also

eine reduzierte Auflösung übertragen

wird, was die Framerate

entsprechend erhöht. So liefert

die Bonito weit über 1000 fps bei

entsprechender ROI-Einstellung.

Als leistungsstarke High-Speed-

Kamera ist die Bonito besonders

geeignet für anspruchsvolle

industrielle, wissenschaftliche

und medizinische Bildverarbeitungsanwendungen,

um schnelle

Bewegungsabläufe mit höchster

Präzision zu inspizieren. Die

Bonito ist ab sofort verfügbar.

• Allied Vision Technologies

GmbH

info@alliedvisiontec.com

www.alliedvisiontec.com

Die neue Bonito High-Speed-Kamera von Allied Vision Technologies

liefert bis zu 400 Bilder pro Sekunde bei rund 4 Megapixeln

Auflösung.

PC & Industrie 1/2012 25


Bildverarbeitung

Hochauflösende Intelligente Kameras

mit Global-Shutter

VRmagic stellte auf der VISION 2011 neue Kameramodelle mit Sony ICX445 CCD-Sensor und

Global-Shutter CMOS-Sensoren von CMOSIS vor.

VRmagic erweitert seine Serie

intelligenter Kameras um drei

Modelle mit hochauflösenden

Sensoren. Die programmierbaren,

Linux-basierten Kameras werden

ab der VISION 2011 auch mit

dem CCD-Sensor ICX445 von

Sony und den CMOS-Sensoren

CMV 2000 und CMV 4000 von

CMOSIS erhältlich sein.

Mit einer hohen Lichtempfindlichkeit

und niedrigem Rauschen

bieten die neuen Kameras auch

bei schlechten Lichtverhältnissen

eine sehr gute Bildqualität

mit hoher Ortsauflösung. Im

nahen Infrarot-Bereich sind

die Sensoren überdurchschnittlich

empfindlich, so dass sie für

industrielle Anwendungen und

3D-Messaufgaben besonders

geeignet sind.

Kamera VRmDC-14

Das Kameramodell VRmDC-14

ist mit einem 1/3 Zoll Sony

ICX445 CCD-Sensor mit Progressive-Scan

Interline Transfer

mit einer Auflösung von

1,25 Megapixel (1296 x 966 Pixel)

ausgestattet. Die Kamera liefert

bis zu 22 Bilder pro Sekunde.

Kameramodelle VRmDFC-22 und

VRmDFC-42

Mit der VRmDFC-22 und der

VRmDFC-42 stellt VRmagic zwei

Kameras mit einer Kombination

von DaVinci Dual-Core-Prozessor,

FPGA und CMOS-Sensor

mit Global-Shutter vor. Der

2/3 Zoll-Sensor CMV 2000 von

CMOSIS hat eine Auflösung von

2,2 Megapixel (2048 x 1088) und

liefert 28 Bilder pro Sekunde. Der

quadratische CMV 4000-Sensor

bietet eine Auflösung von

4,2 Megapixel (2048 x 2048)

bei einer Bildwiederholungsrate

von 15 fps.

Erhältliche Bauformen und

Features

Die neuen Kameramodelle

sind in monochrom und Farbe,

als Platinenversion oder im

hochwertigen Aluminiumgehäuse

mit C-Mount-Anschluss

erhältlich. Alle intelligenten

Kameras von VRmagic enthalten

mit dem DaVinci-Prozessor

von Texas Instruments einen

300 MHz ARM9-Prozessor, auf

dem das Linux-Betriebssystem

läuft, und einen 600 MHz DSP

mit 4800 MIPs, der komplett

für Bildverarbeitungsaufgaben

zur Verfügung steht. Die Kame-

DVI- und HDMI-Ausgang für intelligente OEM-Kameras

ras sind mit 256 MB RAM und

einem 512 MB Flash-Baustein

ausgestattet.

Unterstützte Schnittstellen

sind Ethernet, USB 2.0 Host,

RS-232 und General-Purpose-

I/O, Analog-Video-Ausgang

sowie optional digitaler Videoausgang

und Audio-Schnittstelle.

Entwickler können eigene

Bildverarbeitungs-Algorithmen

auf ihrem Host-System entwickeln

und über Cross-Compiler

in den DSP und den ARM-

Prozessor der Kamera übertragen.

Host-System und Kamera

verfügen über die gleiche API.

Das kostenlose Software-Development-Kit

bietet Anwendern

Kontrolle über alle Kamerafunktionen

und den uneingeschränkten

Zugriff auf die Sensor-Rohdaten.

Es ist kompatibel

mit allen aktuellen Windows-

Betriebssystemen und Linux

und enthält Demo-Programme

und frei verwendbare Sourcecodes

verschiedener Entwicklungsplattformen.

• VRmagic GmbH

info@VRmagic.com

www.VRmagic.com

Für seine Linux-basierten, intelligenten

Kameras bietet VRmagic jetzt ein Backend

mit Picoblade Miniatur-Steckverbindern

für die Schnittstellen Ethernet, USB 2.0

Host, RS-232 und General-Purpose-I/O

und Analog-Video-Ausgang. Zusätzlich

kann eine Platine mit DVI- oder HDMI-

Ausgang an die Kameras angeschlossen

werden. Das externe Board wird über ein

Flexible-Printed-Circuit-Kabel (FPC) mit

der Kamera verbunden. Bildaufnahme

und -darstellung über DVI oder HDMI

sind bis 60 Hz synchronisiert möglich.

Frei programmierbare Bildverarbeitung auf

dem DaVinci Dual-Core-Chip

Alle intelligenten Kameras von..VRmagic

verfügen mit dem DaVinci-Prozessor von

Texas Instruments über einen 300 MHz

ARM9-Prozessor, auf dem das Linux-

Betriebssystem läuft, und einen 600 MHz

DSP mit 4800 MIPs, der komplett für

Bildverarbeitungsaufgaben zur Verfügung

steht. Die Komponenten sind mit

256 MB RAM und einem 512 MB Flash-

Baustein ausgestattet. Entwickler können

eigene Bildverarbeitungs-Algorithmen

auf ihrem Host-System entwickeln und

über Cross-Compiler in den DSP und den

ARM-Prozessor der Kamera übertragen.

Host-System und Kamera verfügen über

die gleiche API.

Das kostenlose Software-Development-

Kit bietet die gleichen Eigenschaften wie für

Intelligente Kameras bereits beschrieben.

• VRmagic GmbH

info@VRmagic.com

www.VRmagic.com

26 PC & Industrie 1/2012


tige Schnittstellen-Technologie

für Anwendungen in Industrie,

Medizin und Verkehrswesen

etablieren wird. Diese Schnittstelle

kombiniert einige interessante

Eigenschaften: Sie überträgt

Bandbreiten von bis zu

300 Megabyte/Sekunde, wird

vollständig „plug&play“-tauglich

sowie echtzeit-fähig sein. Mit

diesen Vorteilen hat USB 3.0 eine

Bildverarbeitung

Erste Kameras mit USB 3-Vision-Standard in 2012

gute Chance, sich neben GigE als

anwenderfreundliches Interface

für Mainstream-Anwendungen

zu etablieren. GigE bietet weiterhin

technische Vorteile bei

Kabellänge (100 m) und Multi-

Kamera-Fähigkeit sowie die

breite Markt-Akzeptanz.

• Basler AG

www.baslerweb.com

Basler stellt neue Website in moderner Optik vor

Basler arbeitet seit

September federführend

am neuen Standard

USB-3-Vision

für Industriekameras,

Software und Zubehör,

der 2012 verabschiedet

wird. Mit

Fertigstellung des

USB-3-Vision-Standards

wird Basler

auch standard-konforme

USB 3.0-Kameras

anbieten.

Ziel der Komitee-Arbeit ist es,

die USB 3.0-Schnittstelle in ähnlicher

Weise wie Gigabit-Ethernet,

Camera-Link oder IEEE 1394 industrietauglich

zu machen. Für

den erfolgreichen Einsatz im

industriellen Bereich muss sie

sowohl physisch als auch logisch

in einem Standard implementiert

werden, damit alle verwendeten

Teile wie Kamera, Software,

Zubehör perfekt zusammen

arbeiten.

Basler ist davon überzeugt,

dass USB 3.0 sich mit der Zeit

neben Gigabit-Ethernet als wich-

Kleine IR-Kamera, große Auflösung

Der Internetauftritt der Basler

AG wurde grundlegend

überarbeitet und modernisiert.

Zeitgleich wurden ein

neues Logo und ein neues

Corporate Design eingeführt.

Baslers Entschluss, sich stärker

auf sein Kerngeschäft mit

Kameras zu konzentrieren,

hat die Neugestaltung der

Website ebenso geprägt wie

der Anspruch, die Größe

des Unternehmens und seine

Professionalität zu visualisieren.

Das neue Erscheinungsbild

der Homepage zeichnet

sich entsprechend durch eine

zeitgemäße Optik, ein umfassenderes

Informationsangebot

und einen leichteren Zugang

zu den Inhalten aus. Beispielsweise

wurde die Navigationsführung

so erweitert,

dass neben dem Einstieg über

den bekannten Produktkatalog

auch ein Zugang über die

Anwendungen der Kameras

möglich ist.

Ganz neu wird ein Forum

sein, in dem Kunden sowohl

miteinander als auch mit den

Mitarbeitern von Basler kommunizieren

können. Damit

wird das Angebot einer modernen,

dialogorientierten Kommunikation

weiter ausgebaut,

nachdem sich die Basler AG

bereits seit August dieses Jahres

auf der Social-Media-Plattform

Facebook präsentiert.

Mit der Entwicklung der

optris PI400 vervollständigt

die Optris GmbH ihre Familie

von Online-Infrarotkameras.

Sie ist mit den Maßen 56 x

46 x 90 mm 3 laut Hersteller die

kleinste Kamera ihrer Klasse

und wiegt inklusive Optik nur

320 g. Außerdem verfügt das

neue Modell über eine sehr gute

thermische Empfindlichkeit

– 80 mK bei der optris PI400

und 40 mK bei der optris PI450.

Die Darstellung und Aufnahme

von radiometrischen

Wärmebildern und Infrarot-

Videos ist mit voller Auflösung

von 382 x 288 Pixel bei

einer hohen Messgeschwindigkeit

von 80 Bildern pro

Sekunde realisierbar. Im Vergleich

zu den anderen Modellen

stehen somit für die gleiche

Messobjektfläche vier Mal

mehr Pixel zu Verfügung. In

Kombination mit dem passenden

Objektiv (Öffnungswinkel

30° oder 13°) werden

detailliertere Messungen möglich

und das Anwendungsfeld

wird erweitert.

Die robuste Kamera ist sowohl

für den Einsatz im Bereich von

F&E als auch zur Messung an

Teststationen oder in automatisierten

Industrieprozessen

geeignet (Schutzklasse IP67 /

NEMA4).

• Optris GmbH, info@optris.de, www.optris.de

PC & Industrie 1/2012 27


Bildverarbeitung

11 MP Auflösung, exzellente Bildqualität,

extrem kompakt

Das ist die neue Lm11059 von

Lumenera. Diese High-Resolution

11 Megapixel USB-2.0-Kamera

ist für Verkehrsüberwachung,

Flachbildschirm-Inspektion,

Biotechnologie und hochauflösende

Digitalisierung von

Dokumenten prädestiniert.

Diese CCD-Progressive Scan-

Digitalkamera wurde unter

anderem für den industriellen

24/7-Einsatz entwickelt. Für

hervorragende hochauflösende

Aufnahmen sorgt ein bewährter

großformatiger 35 mm CCD-Sensor.

Durch den vollständig integrierten

Canon-EF-Lens-Controller

ist keine externe Verkabelung

für Canon-EF-Objektive

nötig. Dies reduziert Komplexität

und erhöht die Lebensdauer

des Systems.

Die Lm11059 ist ideal für die

Verkehrsüberwachung, automatische

Kennzeichenerkennung

(LPR), Flat-Panel- und Solar-

Panel-Inspektion, sowie hochauflösende

Digitalisierung von

Dokumentation und ophthalmologische

Bildgebung geeignet.

Die Scientific-Variante

(Lm11059-SCI) wird in einer

staubfreien Umgebung gefertigt,

um sicherzustellen, dass

keine sichtbaren Störobjekte im

optischen Pfad zu finden sind.

Dies ist eine wesentliche Voraussetzung

für Anwendungen mit

kollimierten Lichtquellen. Der

qualitativ hochwertige CCD-

Sensor bietet sowohl Monochrom-

als auch Farbbilder für

anspruchsvollste Anforderungen.

Unkomprimierte Streaming-

Videos und Standbild-Aufnahmen

lassen sich leicht durch eine

Reihe von stabilen und zuverlässigen

USB-Gerätetreiber

steuern. Durch den Region-of-

Interest (ROI)- und Binning-

Modus kann die Kamera auch

mit höheren Bildraten betrieben

werden, da nur die Bilddaten zur

Verfügung gestellt werden, die

tatsächlich benötigt werden. Die

synchronisierte Bilderfassung ist

über eine Hardware- oder Software-Trigger

möglich und wird

durch einen internen 32-MB-

Speicher ergänzt.

Das kompakte und leichte

Design der Lm11059, mit

Abmessungen von 76,2 x 76,2 x

82,6 mm³, ermöglicht die einfache

Integration in beengten

Räumen und Anlagen. Die verriegelte

USB-2.0-Verkabelung,

der Netzanschluss und die digitale

Schnittstelle sorgen für eine

einfache Plug&Play-Installation.

Es ist kein Framegrabber erforderlich.

Ein verriegelter Hirose-

Stecker mit 2 Ausgängen, 2 Eingängen

und 2 konfigurierbaren

I/O-Ports vereinfacht die I/O-

Verkabelung.

Das SDK bietet eine umfassende

Palette von Merkmalen

und Funktionen, die es erlauben,

die Leistung der Kamera in der

eigenen Anwendung zu maximieren.

Das SDK ist kompatibel

mit allen USB- und GigE-Kameras

von Lumenera. Microsoft

DirectX/DirectShow-, Windows

API- und .NET API-Schnittstellen

erlauben die Wahl der Entwicklungsumgebung

von C/C++

zu VB.NET oder C #.NET. Vollständige

Inline-IntelliSense Auto-

Vervollständigung und Dokumentation

wird mit dem .NET

API-Schnittstelle zur Verfügung

gestellt und wird durch eine

vollständige API-Dokumentation

begleitet, die alle Kamerafunktionen

und Eigenschaften

beschreibt.

• FRAMOS GmbH

www.framos.de

Grenzenlose Flexibilität – Neue Board-Level-Kameraserie für mehr Freiheitsgrade

In immer mehr Anwendungen zählt

durch die fortschreitende Miniaturisierung

jeder Millimeter Bauraum. Mit der

neuen Board-Level-Kameraserie MXG

bietet Baumer die Lösung für Applikationen,

die entsprechend hochflexible Komponenten

benötigen. Die räumlich abgesetzte

Sensorplatine ist mit 28 x 28 mm²

kaum größer als ein 2-Euro-Stück. Über

eine Flexprint ist sie mit der Systemplatine

verbunden. So lassen sich die Kameras

auch in kleine und verwinkelte Bauräume

individuell in annährend jede

mechanische Konstruktion integrieren.

Die neue Kameraserie erstreckt sich

über acht Modelle – jeweils vier Monochrom-

und Farbkameras mit Auflösungen

von VGA bis 4 Megapixel. Neben

den leistungsstarken CCD-Sensoren von

Sony wird auch – erstmals in einer Board-

Level-Kamera – ein 4-Megapixel CMOS-

Sensor von CMOSIS zum Einsatz kommen.

Das erste Kameramodell der neuen

Serie, mit VGA Auflösung, wurde auf der

Vision vorgestellt und überträgt 140 Bilder/s.

Integriert ist dabei viel Technologie für

wenig Raum. So vereinfacht das Trigger-Delay

die Synchronisation zwischen

Applikation und Kamera, während der

Sequencer die Aufnahme von Bildserien

mit wechselnden Aufnahmeparametern

erheblich erleichtert. Für die zuverlässige

Datenübertragung im Mehrkamerabetrieb

steht zudem sowohl das Packet-

Delay- als auch das Transmission-Delay-

Verfahren zur Verfügung. Speicherbare

Usersets vereinfachen die Kameraintegration

und durch die GigE-Standardschnittstelle

mit Power-over-Ethernet können

die Integrations- und Wartungskosten

erheblich reduziert werden.

• Baumer GmbH

sales.de@baumer.com

www.baumer.com/cameras

28 PC & Industrie 1/2012


Bildverarbeitung

Xenon-Sapphire:

Neue 16k-Line-Scan-Objektive

Schneller zur sicheren

Pick&Place-Lösung

Die Globalisierung der Märkte

erfordert von Fertigungsbetrieben

immer schnellere Reaktionszeiten

zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit.

Um dies zu erreichen,

müssen Prozesse möglichst

reibungslos und effizient

gestaltet werden. Wichtig sind

Lösungsansätze, die eine kurze

Implementierungszeit ermöglichen.

Cognex bietet in Zusammenarbeit

mit der Keba AG

eine neue hocheffiziente Komplettlösung,

welche für die Prozessverbesserung

von entscheidender

Hilfe ist.

Die Produktfamilie der

autarken Vision-Systeme In-

Sight bietet ein breites Spektrum

anwendungsspezifischer

Leistungsmerkmale und Funktionen.

Mit der neuen Version 4.6

des dazugehörigen Software-

Pakets In-Sight-Explorer wurden

die Einsatzmöglichkeiten

noch erheblich erweitert. Das

betrifft vor allem die schnellere

und einfachere Entwicklung

von Bildverarbeitungsaufgaben

und deren rasche Implementierung

in den Fertigungsprozess

einschließlich standardisierten

und effektiv arbeitenden

Kommunikationsmöglichkeiten

im Firmennetzwerk. Die

neue Funktion TestRun ermöglicht

auf einfache Weise den automatischen

Test der Visionsysteme,

ob alle Aufgaben korrekt

abgearbeitet werden. Mit IPSec

erhält der Anwender ein Internet-Sicherheitsprotokoll

für die

sichere Kommunikation über

das Ethernet. Hinzu kommen

die integrierten Schnittstellen

und direkten Kommunikationsfähigkeiten

mit nahezu allen

gängigen SPS, Robotern, MMS

und Feldbus-Systemen.

In enger Partnerschaft mit

Cognex hat die Keba Automation

bereits die Funktionen des

neuen In-Sight Explorer 4.6

in seine Robotik-Komplettlösung

KeMotion integriert. Das

Anwendungspaket gewährleistet

Pick&Place-Aufgaben in Hochgeschwindigkeit

als auch Palettieraufgaben.

In diese Anwendungslösung

sind bereits die

kompletten Konfigurationsbausteine

von Vision-System,

Robotern und Anlagen wie Fließbänder

integriert.

• COGNEX Germany

www.cognex.com

• KEBA AG

www.keba.com

Schneider-Kreuznach zeigte

auf der VISION 2011 sein

neues Spezialobjektiv Xenon-

Sapphire. Die Objektivserie

ist für höchste Anforderungen

bei Web- und Oberflächeninspektionen..designt

und erste Wahl für FPD-und

PCB-Inspektionssysteme.

Diese Anwendungen benötigen

Line-Scan-Objektive

mit besonders hoher Auflösung,

um eine kosteneffiziente

Fehlererkennung während

der Herstellung und den

damit verbundenen Qualitätssicherungsprozessen

zu

gewährleisten. Bei der Verwendung

von hochauflösenden

Kameras ist oft das

Objektiv der einschränkende

Faktor für eine optimale Ausnutzung

der theoretisch möglichen

Systemleistung.

Die Xenon-Sapphire-Objektive

sind speziell für den Einsatz

der neuen 16k-Line-Scan-

Sensoren entwickelt worden.

Im geforderten optischen

Vergrößerungsbereich reizen

diese Objektive die Möglichkeiten

der allerneuesten Sensorgeneration

voll aus. Die für

16k-Zeilenkameras designten

Objektive verfügen über ausgezeichnete

optische und mechanische

Eigenschaften. Die hohe

Auflösung der Objektive nutzt

die Pixelgröße von 3,5 µm auf

dem Sensor voll aus. Die hervorragende

Beschichtung der

Linsen im Bereich von 400 bis

1000 nm garantiert eine optimale

Lichtausbeute.

Eine präzise Feinmechanik

unter Verwendung spezieller

Fassungstechnologie

minimiert den Kontrastverlust

aufgrund von Fertigungstoleranzen.

Zur weiteren

Kontrastverbesserung

kann zusätzlich der beste Azimuth

eingestellt werden. Die

Ausrichtung des Azimuth ist

hier durch die industrietaugliche

V78-Schnittstelle möglich.

Die Blendeneinstellung

ist arretierbar, um die Abbildungsleistung

des Objektivs

auch bei starken Vibrationen

sicherzustellen.

• Jos. Schneider Optische

Werke GmbH

www.schneiderkreuznach.

com

PC & Industrie 1/2012 29


Bedienen & Visualisieren

Hoher Entspiegelungsgrad und robuste

Oberflächen

Lambda-Viertel-Technik

Die Verminderung des Reflexionsgrades durch Interferenz

von einfallender und reflektierter Lichtwelle

kann durch das Einsetzen von einer Verzögerungs-

oder Wellenplatte (auch: λ/n-Plättchen) erfolgen.

Dieses optische Bauteil kann die Polarisation

und Phase von durchtretenden elektromagnetischen

Wellen (meist Licht) ändern. Es gibt unterschiedliche

Plättchen. Handelt es sich dabei um ein

λ/4-Plättchen, so verzögert dieses das Licht, welches

parallel zu einer Bauteil-spezifischen Achse polarisiert

ist, um eine viertel Wellenlänge.

Pepperl+Fuchs präsentiert die

VisuNet-Bedienstationen mit

neuen Displays.

Mehr Ablesekomfort und

höhere Widerstandsfähigkeit

gegen mechanische Einwirkungen

– dies bieten ab sofort

die Bedienstationen der VisuNet-

Reihe von Pepperl+Fuchs. Die

neuen Displays werden sowohl

Kompatibler OLED-Ersatz für VFDs

in Touch- als auch Nicht-Touch-

Varianten sowie in Versionen

hinter Schutzglas eingesetzt.

Bislang wird zur Entspiegelung

von Displays vielfach die

Lambda-Viertel-Technik genutzt.

Dabei wird durch Aufbringen

einer Antireflexbeschichtung

auf der Displayoberfläche die

Verminderung des Reflexionsgrades

durch Interferenz von

einfallender und reflektierter

Lichtwelle erreicht. Allerdings

ist die verhältnismäßig weiche

Beschichtung empfindlich gegen

mechanische Einwirkungen.

Die jetzt für die Displays der

VisuNet-Familie eingesetzte

Technologie der Oberflächenätzung

führt zu guten Ergebnissen

bei der Entspiegelung. Darüber

hinaus sind die so bearbeiteten

gehärteten Gläser im Vergleich

zu mit herkömmlichen

Verfahren hergestellten Displays

deutlich unempfindlicher gegen

mechanische Beanspruchung.

• Pepperl+Fuchs GmbH

pa-info@de.pepperl-fuchs.

com

www.pepperl-fuchs.com

Die neuen Densitron Character

OLED-Module bieten

eine kostengünstige und grundsätzlich

kompatible Lösung für

Vacuum-Fluorescent-Display-

Anwender, die eine Ersatz- bzw.

Upgrade-Option mit Mehrwert

suchen.

Verglichen mit VFDs,

haben OLED-Displays eine

deutlich schnellere Antwortzeit.

Blickwinkel (annähernd 170°),

Kontrastverhältnis (10000:1),

Helligkeitswert (100 cd/m²)

und gute Farbsättigung auch

ohne Filter sind weitere

Pluspunkte. OLED-Module

bieten bis zu fünfzig tausend

Stunden Lebensdauer, d.h.

bis zur halben Helligkeit und

verbrauchen 50% weniger

Energie als VFDs. Die Lücke

zwischen den OLED-Pixeln ist

fünfmal kleiner als die zwischen

VFD-Pixeln, was eine glattere

graphische Darstellung erlaubt.

Ein VFD-Display benötigt

elektronische und mechanische

Bauteile, die um den

Rahmen montiert sind. Ebenso

dicke Gläser, die für einen

sicheren Vakuumeinschluss

sorgen. All das führt zu einer

unhandlichen Konstruktion

und hohen Produktionskosten.

Im Gegensatz dazu kann die

Dicke eines OLED-Displays im

besten Fall 1,3 mm betragen,

da sein Aufbau nur aus einer

emittierenden Schicht umgeben

von zwei dünnen Gläsern

besteht. Weil auch weniger

Bauteile zur Ansteuerung

benötigt werden, reduziert

sich die Stückliste (BOM) beim

Kunden signifikant.

Die Densitron 2x16 (DD-

2C16WE-1A, DD-2C16YW-

1A) und 2x20 (DD-2C20WE-

1A, DD-2C20YW-1A) Character

OLEDs sind mechanisch

kompatibel mit VFDs

und erhältlich in den Farben

Gelb und Weiß. Rot, Blau und

Grün sind ebenfalls auf Kundenwunsch

erhältlich. Die Displays

werden mit dem Zeichensatz

CGROM, anwenderfreundlichen

Anschlussboards, die

eine einfache Systemintegration

ermöglichen und Chipon-Glass

(COG) Konfiguration

ausgeliefert. Zur Verfügung

stehende, konfigurierbare

Interfaces sind 8 oder 4 Bit

parallel, SPI oder I²C.

• Densitron Deutschland

GmbH

info@densitron.de

www.densitron.com/

displays

30 PC & Industrie 1/2012


Mit der neuen Patrol-Schallgeberserie

stellte Pfannenberg

rechtzeitig zur SPS 2011 eine

Erweiterung seiner Signaltechnologie-Produktpalette

vor. Die

neuen Schallgeber, die ab Januar

2012 auf dem Markt erhältlich

sind, zeichnen sich durch

ihr breites Frequenzspektrum

und ihre leichte Handhabung

aus. Das Unternehmen spricht

von einer Innovation in drei

Dimensionen, da die Schallgeber

in Sachen Sicherheit und Sparsamkeit

Vorreiter und daneben

besonders schnell zu installieren

sind.

„Aufgrund des hohen Anteils

tiefer Frequenzen verteilt sich

der Schall der neuen Geräte

nicht nur im Raum, sondern

durchdringt auch Hindernisse

wie Türen und Wände“, erklärt

Volker Matthies, Productmanager

Signalling Technology bei

der Pfannenberg GmbH. „Damit

erhöhen wir nicht nur die Alarmierungssicherheit,

sondern helfen

auch bei der Einsparung von

Geräten, da bereits ein Schallgeber

ausreicht, um einen ganzen

Korridor inklusive angrenzender

Räume zu alarmieren.“ Die

Schallgeber, die schwerpunktmäßig

in den Bereichen Feueralarmierung,

Maschinenwarnung

sowie Prozesstechnik der

Pharma-, Chemie und Petrochemie-Industrie

zum Einsatz

kommen, punkten auch bei der

Installation: Einfach und in

weniger als einer Minute montier-

und installierbar, schließen

die Schallgeber eine fehlerhafte

Montage und Langzeitschäden

an der elektrischen Kontaktierung

praktisch aus und sind

innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit.

So werden die einzelnen Teile

nicht verschraubt ausgeliefert

Bedienen & Visualisieren

Patrol: Sicherer, schneller und sparsamer alarmieren

und müssen demzufolge nicht

vor der Installation aufwändig

demontiert werden. Verschlusselemente

und Gehäusedichtung

sind bereits vom Werk aus so

fixiert, dass Teile nicht abhanden

kommen. Dazu kommt, dass

die Verschlusselemente außerhalb

des Dichtbereiches liegen

und somit der IP-Schutz nicht

beeinflusst wird. Vor Manipulation

schützt eine Zugriffssicherung

(Plombierung), die unbefugtes

Öffnen der Geräte erkennbar

macht. Elektrische Kontaktierungen

im Unterteil verhindern

Druck auf die Klemmstellen,

automatische Kontaktierungen

im Oberteil schützen

vor gefährlicher Spannung an

der Elektronik beim Öffnen der

Geräte. Allseitige Kabeleinführungen

lassen alle Installationsarten

wie Auf- und Unterputz,

Durchverdrahtung oder Gehäuseanreihung

zu.

Die Schallgeber der Patrol-

Serie sind auch als Kombigeräte

mit aufgesetzter, ab Werk

vorverdrahteter Blitzleuchte

erhältlich, deren Lichtintensität

den gleichen Signalempfangsbereich

wie den des Schallpegels

abdeckt.

• Pfannenberg GmbH

info@pfannenberg.com

www.pfannenberg.com

Touchpanels für performante CoDeSys-Webvisualisierung

Die XS-Technologie von tci

ist speziell für die Webvisualisierung

von CoDeSys-basierten

Steuerungen konzipiert.

Um preisgünstige und performante

Lösungen anbieten

zu können, hat tci eine neue

Geräteklasse unterhalb der

klassischen IPCs realisiert.

Die Touchpanels von 3,5“ bis

12“ sind mit einem speziellen

MicroBrowser ausgestattet, der

direkt auf die preisgünstigen

ARM-Rechner abgestimmt

ist. Die Systeme arbeiten ohne

rechenzeitintensive JVM (Java

Virtual Machine). Das ermöglicht

den 24h-Dauereinsatz und

sehr kurze Reaktionszeiten im

laufenden Betrieb. Der Systemstart

ohne Betriebssystem ist

blitzschnell. Der wartungsfreie

Systemaufbau ohne Lüfter und

Festplatte ist dank der kabelfreien

tci-Technologie besonders

robust und langlebig. Die

Touchpanels können optional

auch über PoE (Power over

Ethernet) mit Strom versorgt

werden, so dass das Ethernet-

Kabel als einzige Anschlussleitung

genügt. Die XS-Technologie

ist in zwei Gehäusevarianten

verfügbar: Als Einbaugeräte

mit eloxierter Aluminium-Front

in Schutzart IP65

oder im robusten Kunststoffgehäuse

für die Wand- und Tragarmmontage.

Neben CoDeSys

kann der MicroBrowser auch

Steuerungen von Siemens,

Wago, Beck IPC, Panasonic,

Schleicher, Phoenix Contact,

SAIA Burgess PCD und Beckhoff

visualisieren, sofern die

Steuerungen einen intergierten

Webserver haben.

• tci Gesellschaft für

technische Informatik mbH

www.tci.de

PC & Industrie 1/2012 31


Bedienen & Visualisieren

Direkte Ansteuerung über den PC

Grafikfähiges Bedienpanel

für mobile Arbeitsmaschinen

In vielen Bereichen ist es

erforderlich, Betriebszustände

oder Störungen mittels eines

optischen Signals anzuzeigen.

Da nicht immer eine SPS oder

Maschinensteuerung zur Verfügung

steht, werden häufig PCs

zur Steuerung und Überwachung

der Anlagen eingesetzt.

Die optimale Lösung bietet

das Anschlusselement mit

USB-Schnittstelle, welches für

die Signalsäulenserien KombiSIGN

71 und Kompakt 71

erhältlich ist. Diese Innovation

aus dem Hause Werma wird

direkt über den PC angesteuert

und lässt sich daher schnell

und einfach in Betrieb nehmen.

Neben der Ansteuerung über eine

DLL kann das Element unkompliziert

per VCP-Ansteuerung in

Betrieb genommen werden. Eine

Einbindung in die kundenspezifische

Software ist somit problemlos

möglich.

Es besteht die Möglichkeit pro

PC bis zu fünf Signalsäulen mit

maximal je fünf Signalelementen

anzuschließen. Dank der optimierten

Elektronik kann jede

der Stufen blinkend oder permanent

angesteuert werden. So

lassen sich mit nur einer Signalsäule

bis zu zehn verschiedene

Betriebszustände signalisieren.

Für das Anschlusselement mit

USB-Schnittstelle wird weder

eine separate Stromversorgung,

noch eine zusätzliche Hardware

benötigt.

• WERMA Signaltechnik

GmbH + Co. KG

info@werma.com

www.werma.com

Jetter präsentiert das grafikfähige

Bediengerät BTM 012.

Sein 4,3“ großes TFT-Display

wurde speziell für den rauen

Außeneinsatz in Fahrzeugen

oder mobilen Arbeitsmaschinen

konzipiert.

Das Gerät erfüllt entsprechende

Schutzanforderungen

hinsichtlich Umgebungstemperaturen,

Schock, Vibrationen

sowie elektromagnetischer

Verträglichkeit und

Dichtigkeit (IP65 frontseitig).

Das Nachtdesign ermöglicht

auch die sichere Bedienung

des Geräts bei Dunkelheit.

Die Helligkeit des Displays

und der Tastenbeleuchtung

kann im Anwenderprogramm

der Umgebungshelligkeit

angepasst werden. Mit

Hilfe eines digitalen Potentiometers

kann man schnell

und einfach durch die Anwendungen

navigieren.

Ein Micro-SD-Kartenslot ermöglicht

das Tauschen oder

Sichern von Daten. Für die

Kommunikation mit dezentraler

Peripherie stehen zwei

CAN-Busse zur Verfügung,

die unabhängig voneinander

arbeiten. Als Protokolle werden

standardmäßig CANopen

und SAE J1939 angeboten.

Für den Datenaustausch enthält

das BTM 012 eine Ethernet-Schnittstelle,

einen USB-

Anschluss und vier Videoeingänge

(multiplexed).

• Jetter AG

www.jetter.de

Programmierbares multifunktionales 3,5- und 4,3-Zoll-Touch-Display

GeBE Elektronik und Feinwerktechnik

GmbH stellte auf der SPS/

IPC/DRIVES ihre jüngste Entwicklung

aus der universalen I/O-Geräteserie

GeBE-INDICO vor.

Das Dateneingabe- und -anzeigegerät

mit 3,5“ und 4,3“ TFT-Display

mit Touchfunktion ist in einem

schlagfesten, brandhemmenden DIN

96x96 oder DIN144x96 Kunststoffgehäuse

eingebaut. Je nach Einsatzgebiet

kommen seine Steuerungseigenschaften

zum Tragen. Und immer

sind mehrere Anzeigen kombinierbar.

Großer Vorteil: Viele Funktionalitäten

in einem Gerät derart zu bündeln

erhöht die Einsatzflexibilität, erleichtert

das Arbeiten, spart Platz und Geld. GeBE

sieht das vielseitige I/O-Device vorrangig

in der Industrie und anderen rauen

Umgebungen, z.B. in Fahrzeugen oder

auf Schiffen. Dank vibrationsfestem

Aufbau, frontseitigem IP67 Schutz

und einer sehr weiten Temperaturrange

von -20 bis 70 °C stellen Outdoor-Einsätze

ebenfalls kein Problem

dar. Weiteres Plus: seine intelligente

Ansteuerung erhöht die Lebensdauer

des mit 320 x 240 oder 480 x 272 Pixel

Auflösung sehr gut lesbaren Displays.

Konfiguriert wird die gewünschte

Geräte-Applikation vom PC aus mittels

passender Anwender-Software,

der GeBE-Toolbox.

• GeBE Elektronik und

Feinwerktechnik GmbH

sales.ef@gebe.net

www.oem-printer.com

32 PC & Industrie 1/2012


Elektromechanik

Überzeugende Gehäuse-Lösungen

Auf der SPS/IPC/DRIVES präsentierte sich die Günther Spelsberg GmbH + Co. KG

mit ihrer frisch UL-zertifizierten Gehäuseserie TG.

Die TG-Serie (Schutzart IP67) ist in den Kunststoffen ABS oder PC für höchste

Industriequalität erhältlich.

„Die diesjährige Markteinführung unserer

TG-Gehäuse ist sehr erfolgreich verlaufen.

Die zahlreichen neuen Produkteigenschaften

der Serie konnten in der Praxis

überzeugen“, so Friedel Wasserfuhr, Leiter

Vertrieb Gehäuse bei Spelsberg. Vor allem

wenn es um das Customizing der Industriegehäuse

geht, kann der Spelsberg punkten.

Dank modularer Werkzeuge lassen sich die

Gehäuse schnell und kostengünstig individuell

bearbeiten und fast jeder Sonderwunsch

ist umsetzbar. Dabei kann sich Spelsberg

auch auf seine mehr als 100-jährige Kompetenz

in der Elektrobranche verlassen.

Die Spelsberg-Gehäuse der TG-Serie aus

Polycarbonat sind jetzt auch serienmäßig mit

der kanadischen und US-amerikanischen

Über Spelsberg

Seit mehr als 100 Jahren entwickelt

und produziert Spelsberg Lösungen

für die Elektroinstallation. Dabei sind

sie immer ein mittelständisches Familienunternehmen

geblieben mit Verantwortungsgefühl

für den Standort, die

Mitarbeiter und vor allem auch für die

Kunden. Bei Spelsberg wird langfristige

Partnerschaft, Dialog, Kundennähe und

höchste Qualität groß geschrieben. Das

Unternehmen unterstützt seine Kunden

dabei im Markt zu bestehen und

erfolgreich zu sein.

Zertifizierung der Underwriters Laboratories

(cUL USA) lieferbar. In den hauseigenen

UL-akkreditierten Laboren ist es Spelsberg

möglich, neue Entwicklungen selbst nach

den hohen UL-Standards zu testen. Diese

erreichen die Gehäuse der TG-Serie durch

ihre robuste Bauform, hochwertige Materialien

und durchdachtes Engineering.

Höchste Industriequalität

Die TG-Serie ist in den Kunststoffen

ABS oder PC für höchste Industriequalität

erhältlich. Die Gehäuse sind gemäß der

Schutzart IP67 staubdicht und schützen

die Einbauten zuverlässig gegen eindringendes

Wasser beim zeitweiligen Untertauchen.

In der UC-beständigen PC-Variante

erreichen die Gehäuse außerdem eine

Schlagfestigkeit gegen Stöße bis zu 5 Joule

(IK08). Damit wird die TG-Reihe höchsten

Ansprüchen gerecht und bietet selbst hochempfindlicher

Elektronik in rauen Industrieumgebungen

sicheren Schutz.

Besondere Produkteigenschaften wie die

serienmäßige Deckelverliersicherung, ein

innovativer Schnellverschluss aus Edelstahl

sowie die praktischen Befestigungsnocken

im Gehäuseinneren für die einfache und

schnelle Befestigung von Platinen, Montageplatten

oder Normschienen zeichnen die

TG-Gehäuse aus. Darüber hinaus bietet Spelsberg

die Entwicklung, Bearbeitung, Bedruckung,

Vorkonfektionierung und Lieferung

montagefertiger Baugruppen. Design.folien

Der innovative Schnellverschluss aus Edelstahl

erleichtert die Montage.

und Folientastaturen runden das Angebot

ab. Ein zusätzlicher Service bei Spelsberg

ist der umfangreiche Online-Katalog. Planer

und Installateure finden hier nicht nur

Produktdatenblätter, sondern auch die entsprechenden

Maßzeichnungen – klassisch

in 2D und interaktiv in 3D – als Download

unter www.spelsberg.de.

• Günther Spelsberg GmbH + Co. KG

www.spelsberg.de

Design-Folien und Folientastaturen runden

das Angebot ab.

34 PC & Industrie 1/2012


Elektromechanik

Flach, kompakt und robust

Elegante Doppeldrucktaste im

Rontron-R-Design

Passend zur designprämierten

Baureihe Rontron-R-Juwel ist

nun auch eine sehr flache, titanlackierte

Doppeldruck.taste

erhältlich.

Dabei handelt es sich quasi um

zwei in einer Hülse kombinierte

Drucktasten mit Ringbeleuchtung

(Type RRJTLR), die aber

nur ein Kontaktelement und

auch nur eine Einbauöffnung –

eine ovale Spezialbohrung oder

eine Kombination aus drei überlappenden

22-mm-Bohrungen –

benötigen. Durch Verwendung

des passenden Unterlegringes

kann der Betätiger auch in eine

Klein, leicht und robust

16-mm-Bohrung montiert werden.

Die Farbe der Ringbeleuchtung

wird über die LED-Farbe

anwendungsspezifisch angepasst.

Die titanlackierte Tasterkappe

ist laserbeschriftbar.

Die Doppeldrucktaste funktioniert

über ein geteiltes

Druckstück, dessen Hälften

jeweils von einer der beiden

Druck.tasten betätigt werden.

Aus diesem Grund ist dieser

Betätiger nur mit Kontaktelementen

zu kombinieren, die über

zweigeteilte Stößel verfügen. Dies

sind z.B. die Kontaktelemente

der Baureihe BZ oder auch

einige CT/CZT-Kontaktgeber

(CT2, CTL2, CZTP2, CZTLP2).

Die Betriebsdaten sind den

entsprechenden Datenblättern

zu entnehmen.

Shortron – ultraflache Betätiger

für minimale Einbautiefe

Das Produktsortiment der

Firma Schlegel wurde um äußerst

kompakte Betätiger erweitert. Auf

den ersten Blick scheinen diese

zur designprämierten Baureihe

Rontron-R-Juwel zu gehören: sie

sind sehr flach (2 mm), kreisrund

(d = 28 mm) und titanlackiert.

Auf den zweiten Blick offenbaren

sich jedoch deutliche Unterschiede:

die Betätiger der Baureihe

Shortron können auch mit

konvexen Tasterkappen versehen

werden. Bemerkenswert sind der

geringe Hub von 2,3 mm und die

dadurch bedingte minimale Einbautiefe

von nur 16 mm – inklusive

Kontaktelement! Für dieses

geringe Maß zeichnen neben dem

geringen Hub auch die bereits

von den kompakten Not-Aus-

Tasten FRVK bekannten, in den

Betätiger integrierten Kontaktelemente

der Serie PT… verantwortlich.

Diese Kontaktelemente

sind als Öffner, Schließer oder

Kombination der Schaltfunktionen,

mit oder ohne Leuchtmittel

erhältlich und verfügen über

Print- oder Flachsteckanschlüsse.

• Georg Schlegel

GmbH & Co. KG

info@schlegel.biz

www.schlegel.biz

ODU hat einen neuen, extrem

kurzen Stecker innerhalb der

Push-Pull-Serie ODU MINI-

SNAP entwickelt.

Der „Super Shorty“-Stecker

ist um 20% kürzer als ein Standard-Stecker

und somit auch

leichter. Derzeit ist der Super-

Shorty in der Größe 0 (mit

einem Außendurchmesser von

9,4 mm) und in der Größe 1

(mit einem Außendurchmesser

von 12 mm) verfügbar. Standardmäßig

stehen Polbilder

von bis zu 14-polig zur Verfügung.

Durch die schwarzmattchrome

Oberfläche sind

die Stecker bestens für den

militärischen Einsatz geeignet.

Der Kunde hat die Wahl zwischen

zwei Versionen in zwei

Serien. Zum einen die Version

aus Serie B (Kodierung über

Nut und Feder) und eine Version

aus der Serie F (Kodierung

über Halbschalen). Zudem gibt

es die Stecker mit Push-Pull-

Verriegelung oder als Abreißstecker.

Die neuen Stecker sind mit

den Standard-Geräteteilen aus

der bekannten ODU MINI-

SNAP-Serie komplett steckkompatibel

d.h. bereits verbaute

Geräteteile müsse nicht

ausgetauscht werden. Der neue

SuperShory kann ohne Probleme

gesteckt eingesetzt werden.

Die Schutzart des neuen

Steckers liegt standardmäßig

bei IP68 – in Bezug auf die

Dichtigkeit des Endgerätes.

Auch ist ein 360° EMV-Schutz

auf Wunsch erhältlich.

• ODU Steckverbindungssysteme

GmbH & Co. KG

www.odu.de

PC & Industrie 1/2012 35


Elektromechanik

Einzelschrank SE 8 von Rittal

Neuer Solist mit viel Talent

Sollen Schaltschränke als Stand-Alone-Lösungen zum Einsatz kommen oder sind seitliche Zugänge

nicht erforderlich, bieten Einzelschränke deutliche Vorteile. Allerdings mussten Anlagenbauer dabei

auf die bislang gewohnte Ausbauvielfalt, wie sie Anreihsysteme ermöglichen, verzichten.

Diesen Nachteil räumt Rittal jetzt aus.

Mit seinem neuen Einzelschrank SE 8 gewährt Rittal volle

Systemkompatibilität zu seinem Topschranksystem TS 8.

Mit seinem neuen Einzelschrank

SE 8 gewährt der Hersteller

volle Kompatibilität zu

seinem Topschranksystem TS 8 –

und damit höchstmögliche Ausbauvielfalt

und deutliche Kostenvorteile

in einer einzigen Lösung.

Einzelschaltschränke kommen

in vielen Bereichen der Industrie

und der Gebäudetechnik zum

Einsatz. Typische Anwendungsfelder

finden sich etwa bei kompakten

Maschinen und Anlagen,

deren Energieverteilungsund

Automatisierungskomponenten

sich in einem einzelnen

Schaltschrank unterbringen lassen.

Für solche Fälle hat Rittal

seine TS 8 Systemplattform um

einen neuen Einzelschrank vom

Typ SE 8 erweitert.

Im Gegensatz zu Anreihschränken

mit Rahmengestell

und abnehmbaren Seitenwänden

ist der Korpus des SE 8, der

aus zwei Seitenwänden und Dach

besteht, aus einem Stück Stahlblech

gefertigt. Für den einfachen

Zugang zum Schrank ist die

Rückwand verschraubt ausgeführt.

Am integrierten Bodenrahmen

lassen sich Kabeleinführungslösungen

wie beim Anreihsystem

TS 8 verwenden. Türen

und Sockel des SE 8 sind ebenfalls

aus dem TS 8-Programm

übernommen.

Identisch mit Topschrankserie

Da die Schrankprofile für den

Innenausbau mit denen der Topschrankserie

identisch sind, ist

der SE 8 komplett in die TS 8

Systemplattform integriert – mit

vielfältigen Vorteilen. So profitiert

der Anwender von den verbesserten

Ausbaumöglichkeiten

auf zwei Montageebenen. Das

umfangreiche Systemzubehör,

das Rittal für den Topschrank

anbietet, kann dabei problemlos

in den SE 8 eingebaut werden.

Wo in der Vergangenheit

für Einzel- und Anreihschränke

unterschiedliche Zubehörteile

benötigt wurden, lässt sich die

Vielfalt der Teile im Lager deutlich

reduzieren.

Komplett aus einem Blech

Da beim SE 8 der Gehäusekorpus

und das Profil aus einem

Blech geformt sind, können zum

einen die Kosten des Produktes

gesenkt werden, zum anderen

entfallen für den Anwender

sowohl das Handling als

auch die Montage von separaten

Über Rittal

Seitenwänden. Speziell in großer

Breite bietet der SE 8 hohe

Einsparpotenziale. So lässt sich

anstelle von zwei bis drei angereihten

Schränken auch ein einzelner

Schrank verwenden. Zur

weiteren Kostensenkung trägt

ein automatischer Potenzialausgleich

des Schrankkorpus mit

Rückwand und Bodenblechen

bei. Spezielle Kontaktelemente,

die sich bei der Montage in die

Oberflächenbeschichtung eindrücken

und eine sichere elektrisch

leitende Verbindung herstellen,

machen das Anbringen

separater Erdungsbänder überflüssig.

Vorteile für CAD-Konstrukteure

Deutliche Vorteile ergeben

sich auch für CAD-Konstrukteure.

Da der Innenausbau von

SE 8 und TS 8 völlig identisch

ist, kann zunächst mit der Planung

begonnen und danach erst

festlegt werden, ob ein Einzelschrank

oder ein Anreihschrank

notwendig ist.

Der neue Einzelschrank ist ab

Januar 2012 in den Höhen 1600,

1800 und 2000 mm, in den Tiefen

400, 500 und 600 mm sowie

in den Breiten 600 bis 1800 mm

lieferbar.

• Rittal GmbH & Co. KG

www.rittal.de

Seit der Gründung im Jahr

1961 hat sich Rittal kontinuierlich

zum weltweit führenden

Systemanbieter für Schaltschränke,

Stromverteilung,

Klimatisierung, IT-Infrastruktur

sowie Software und Service

entwickelt. Heute bietet

„Rittal – Das System.“ eine perfekt

abgestimmte Systemplattform.

Sie vereint innovative

Produkte, zukunftsweisende

Engineering-Lösungen und

weltweiten Service für vielfältige

Anforderungen. Und dies

in unterschiedlichsten Branchen

– vom Maschinen- und

Anlagenbau über die Automobilindustrie

bis hin zur Informationstechnologie.

36 PC & Industrie 1/2012


Elektromechanik

Robuste, halogenfreie PUR-Steuerleitung

Aufgrund dieser Eigenschaften

lässt sich die Leitung sehr vielseitig

einsetzen. Die neue Produktgruppe

trägt den Namen

PURtronic Highflex bzw. PURtronic-D

Highflex und ist in der

Abmessung 0,14 mm² jeweils in

ungeschirmter und geschirmter

Version erhältlich.

Robuste, halogenfreie PUR-

Steuerleitungen sind ab sofort

lagernd bei kabeltronik. Der

Trend nach flexiblen, mechanisch

robusten und möglichst

dünnen Steuerleitungen nimmt

weiter zu. kabeltronik bietet

jetzt eine Steuerleitung mit

TPE-E Aderisolation und einer

halogenfreien PUR-Mantelmischung

an. Vorteile gegenüber

PVC-Leitungen z.B. halogenfrei,

wärmebeständig, mechanisch

robust, Einsatz auch im Freien,

kleiner Außendurchmesser.

• kabeltronik A. Volland

GmbH

info@kabeltronik.de

www.kabeltronik.de

Cat.6 A -RJ45-Patchkabel zertifiziert

Telegärtner bietet jetzt neu zertifizierte

Patchkabel der Kategoie

6 A an. Die von GHMT mit

dem PVP Premium Zertifikat

ausgezeicheten und zertifizierten

Patchkabel geben Anwendern die

Gewissheit, dass in einer strukturierten

Verkabelung tatsächlich

auch 10 Gbit/s bei 500 MHz

übertragen werden können. Ein

einzigartiger Messaufbau hat

dabei erstmals überhaupt belastbare

Prüfergebnisse für Patchkabel

nach dem von Telegärtner

definierten Real-Time Re-

Embedded-Verfahren geliefert.

Aufgrund dieses Verfahrens

kann Telegärtner die höchsten

Komponenteneigenschaften bieten,

die mit dem RJ45-Steckgesicht

möglich sind. Und Anwender

haben die Sicherheit durchgehend

schneller Verbindungen.

„Als wir uns daran machten,

Licht in das Übertragungsverhalten

von Patchkabeln in einer

strukturierten Verkabelung nach

Cat.6 A -Norm zu bringen, stellten

wir fest, dass es gar kein zuverlässiges

Messverfahren dafür

gab“, schildert Falco Lehmann

von Telegärtner die damalige

Situation. „Also kümmerten wir

uns zunächst einmal um einen

Labormessaufbau mit Messadapter

und Acht-Port-Netzwerkanalyser

für RJ45 Patchkabel“,

so der Produktmanager weiter.

Mit dem Real-Time Re-embedded-Messverfahren

bei dem alle

vier Paare gleichzeitig und in

Echtzeit mit einem 8-Port-Netzwerkanalysator

gemessen

werden, erhielt Telegärtner

genaueste Messergebnisse,

die richtungweisend für

die Überprüfung von qualitativ

hochwertigen RJ45

Cat.6 A -Patchkabel MP8

FS500 mit 90°, 180° und

270° Tülle sind. Ergebnis

sind zertifiziertePatchkabel

in Cat.6 A -Norm.

Von unabhängiger

Prüfinstanz bestätigt

Die unabhängige Prüfinstitution

GHMT hat diesen

Patchkabeln umgehend

das PVP Premium

Zertifikat verliehen. Dabei

wurden in den anonymen

Tests nicht nur Prüfmusterkabel

getestet sondern auch Produkte

aus der laufenden Serienfertigung.

Das war dem Hersteller

sehr wichtig, weil es die prozesssichere

Fertigung der Kabel

nach einem anspruchsvollen

Qualitätsmanagement bestätigt.

Betreiber von Datennetzen mit

hohen Datenraten wie beispielsweise

10-Gbit-Ethernet erhalten

damit eine geprüfte Sicherheit,

dass das unscheinbare Patchkabel

im Channel Link Class EA

keine Übertragungsprobleme

bereitet.

Patchkabel werden häufig

vernachlässigt

Für die Erstellung hochwertiger

Netzwerke erfordert es nicht nur

hochwertige Anschlussdosen

oder Module, auch die Patchkabel

müssen höchsten Anforderungen

mit Reservepotenzial

genügen und die benötigte Bandbreite

bis zu den aktiven Geräten

bereitstellen.

Die neuen Telegärtner Patchkabel

sind geprüft nach der Cat.6 A -

Norm gemäß ISO/IEC 11801

AMD2 (2010-04). Unter der

Bezeichnung Patchkabel MP8 FS

500 Cat.6 A S/FTP 4x2xAWG27/7

LSZH sind sie in verschiedenen

Farben und Längen sowie Kabelabgängen

in 90°, 180° und 270°

lieferbar.

• Telegärtner Karl Gärtner

GmbH

www.telegaertner.com

PC & Industrie 1/2012 37


Elektromechanik

Innovative Steckverbinderlösungen

Serie 820: 7/8-Zoll-Kabelsteckverbinder

mit Pinbedruckung im

Anschlussraum

Die zunehmende Verbreitung des 7/8-Zoll-

Steckverbindersystems für die Spannungsversorgung

erfordert neue Flanschsteckverbinder

mit alternativen Anschluss- und

Montagemöglichkeiten.

Aus diesem Grund bietet Binder jetzt auch

von vorn verschraubbare Flanschstecker und

-dosen mit vorkonfektionierten, standardmäßig

200 mm langen UL-Litzen, mit AWG 18

an. Damit erhält der Kunde die Möglichkeit

die elektrische Baugruppe komplett zu

konfektionieren und diese anschließend in

ein IP67-Gehäuse einzubauen.

umspritzten Leitungen in unterschiedlichen

Längen an. Dies stellt eine entscheidende

Erweiterung für die M12 Profinet-Anwendungen

dar, die den Kunden von Binder

nun auch die Vorteile umspritzter Steckverbindungen

zugänglich machen. Die Steckverbindungen

erfüllen im verschraubten

Zustand die Schutzart IP67.

Serie 765: M12 Zweifachverteiler

Zur Verbesserung der Anschlussarbeiten

des Kabels am Steckverbinder hat Binder

an der Montageseite eine Bedruckung mit

PIN-Nummerierung ergänzt. Dadurch ist

eine sichere Zuordnung der entsprechenden

Ader zum Pin gewährleistet.

Serie 820/870: 7/8-Zoll-Flanschsteckverbinder

mit Litzen von vorn

verschraubbar

Die Steckverbindergehäuse und Sechskantmuttern

sind aus Messing vernickelt,

die Kontaktoberflächen vergoldet und damit

für raue Einsatzbedingungen geeignet. Diese

Steckverbinder sind CUR zertifiziert.

Serie 876: Umspritzte M12-Kabelsteckverbinder

Profinet

Binder bietet ab sofort für Profinet-

Anwendungen Kabelstecker und -dosen mit

Binder bringt eine Produktergänzung der

M12 Steckverbinder mit allen Vorteilen des

Druckgussgewinderings auf den Markt. Zur

Erweiterung des bestehenden M12 2-fach

Verteiler-Produktprogramms werden diese

um 1:1 verdrahtete Versionen mit Druckgussgewindering

ergänzt. Die Steckverbindungen

erfüllen im verschraubten Zustand

die Schutzart IP68.

• Franz Binder GmbH + Co.

Elektrische Bauelemente KG

www.binder-connector.de

U-förmige Stiftleisten

für die planare

Verbindung von

LED-Platinen

Gradconn (Vertrieb: Infratron)

bietet eine neue Baureihe

U-förmiger Stiftleisten

im 2-mm-Raster an. Die einoder

zweireihigen B2B-Verbinder

ermöglichen eine einfache

planare Verbindung von

Platinen, wie sie z.B. in LED-

Applikationen verwendet wird.

Die Stiftleisten können

Through-Hole direkt eingelötet

werden und stellen damit

eine äußerst kostengünstige

Lösung dar. Häufig wird aber

aus Fertigungsgründen eine

steckbare Verbindung und /

oder SMD-Montage bevorzugt.

Hierfür stehen passende

Buchsenleisten zur Verfügung.

• Infratron GmbH

info@infratron.de

www.infratron.de

Motorschutzschalter

bis 32 A

Die Baugröße bis 32 A

in 45 mm Breite war

bisher allein durch den

Leistungs-Motorschutzschalter

MS132 vertreten.

Der ebenfalls 45 mm breite

Motorschutzschalter MS116

wurde nun über 16 A hinaus

durch drei weitere Strombereiche

auf 32 A erweitert. ABB

bietet damit zwei Geräte bis

32 A mit gleichem Zubehör für

unterschiedliche Leistungsanforderungen

an. Der MS116 ist

als besonders wirtschaftliches

Gerät für Standardaufgaben

hervorragend geeignet für vorsicherungsfreien

Betrieb. Der

MS132 erfüllt Anforderungen,

bei denen hohe Kurzschlussströme

auftreten.

• ABB Stotz-Kontakt GmbH

info.desto@de.abb.com

www.abb.de/stotz-kontakt

38 PC & Industrie 1/2012


Hochfrequente Störungen

einfach aber sicher ableiten

Bedingt durch die, im Vergleich

zu herkömmlichen Schirmklemmen,

bis zu 50% größere Kontaktfläche

ist eine sehr gute Ableitung

hochfrequenter Störungen

nachgewiesen. Hier liegen die

Werte des Wirkwiderstandes

(Betrag der Impedanz) im Frequenzbereich

bis 1000 MHz

unterhalb von 120 Ohm und

erreichen im Bereich 10 kHz bis

100 MHz deutlich unter 20 Ohm.

Die Zugentlastung des Kabels

erfolgt am Teil selbst. Somit

sind richtlinienkonform beide

Funktionen, Kontaktierung des

Schirms und Zugentlastung voneinander

getrennt.

Bei der Entwicklung der SKL-

Baureihe stand an oberster Stelle,

dass der Kabelschirm

großflächiger

kontaktiert

wird, als

bei herkömmlichen

Lösungen,

zudem die Bestückung

der SKL-

EMV-Schirmklammern

von

vorne erfolgen

kann.

Elektromechanik

Unabhängig ob Montage auf Hutschienen, für Direktmontage oder für Montage auf Sammelschienen

oder aber kundenspezifische Lösungen. Icotek bietet mit der SKL-Baureihe für Querschnitte von 1,5 bis

29 mm eine sehr pfiffige und universelle Lösung für nahezu jede Anwendung.

Ein ebenfalls

sehr wichtiges

Kriterium war

die Vibrationssicherheit

der

kompletten Bauteile.

Ob im

Fahrzeugbau, im Bereich der

Schienenverkehrstechnik, an

Elektromotoren/Antriebe,

Umrichter, Wechselrichter, im

herkömmlichen Schaltschrankbau

oder aber unter Extrembedingungen

in Windkraftanlagen

im offshore Bereich. Die

SKL-Baureihe hat sich als eine

sehr zuverlässige, universell einsetzbare

und wirksame Lösung

einen Namen gemacht.

EMV-Steckfuß STFZ

Eine absolute Neuheit und ein

Highlight ist der EMV-Steckfuß

STFZ für die Zugentlastung,

Kabelführung und Schirmkontaktierung

von Signalleitungen

an dezentralen Perepheriemodulen

zahlreicher Hersteller.

Die Schirmkontaktierung der

Signalleitungen sowie die Kabelführung

und zugleich Zugentlastung

erfolgen direkt an der

Klemme. Die Montage und

Bestückung erfolgen in Sekundenschnelle.

EMV-Reihenfuß RLFZ

Ein weiteres Highlight ist der

EMV-Reihenfuß RLFZ auf dem

auf engstem Raum sehr viele Leitungen

abgefangen werden können

und somit zu einer erheblichen

Arbeitszeit- und somit

Kostenreduzierung führt.

• icotek GmbH

www.icotek.de

Aluminiumkleingehäuse AKG D

Die im Lieferprogramm bestehenden

sehr praktischen und

funktionellen Aluminiumkleingehäuse

hat Fischer Elektronik

um eine neue Aluminiumkleingehäuseserie

mit integrierten

Dichtungen erweitert.

Die formschönen und vielseitig

einsetzbaren Gehäuse

bestehen aus zwei Aluminiumprofil-Halbschalen,

welche

über eine spezielle Geometrie

gegeneinander gesteckt

einen Tubus formen und mittels

Frontplatten fixiert werden.

Umlaufende, rutschfeste

Dichtungen, die auch als

Design.element dienen, ermöglichen

zum Schutz der Elektronik

einen sicheren Einsatz

als Tischgehäuse. Integrierte,

innenliegende Führungsnuten

bieten dem Anwender die

Möglichkeit einer Aufnahme

von ungenormten Leiterplatten

oder Komponenten sowie

Europakarten mit einer Breite

von 100 mm. Standardmäßig

sind die Gehäuse in drei

Längen (50 mm, 80 mm und

100 mm), sowie in zwei verschiedenen

Oberflächenausführungen

(naturfarbig- und

schwarz eloxiert) erhältlich.

Neben den Standardausführungen

können die Gehäuse

auf Kundenwunsch mechanisch

bearbeitet, oberflächenbehandelt

und bedruckt werden.

• fischer elektronik

info@fischerelektronik.de

www.fischerelektronik.de

PC & Industrie 1/2012 39


Stromversorgung

Mehr Leistung in PoE-Lösungen

Im Standard-IEEE 802.3at wurde die Klasse 4 neu hinzugefügt: Ethernet-Endgeräte signalisieren ihre

Leistungsanforderung an die PoE-Komponente (z.B. PoE-Midspan)

Die Stromversorgung von

IP-Endgeräten über das LAN

erspart zusätzliche Verkabelungen.

Durch die Neufassung

des IEEE 802.3at-Standards

liefern jetzt die im Markt verfügbaren

Ethernet-Schnittstellen

bis zu 30 Watt elektrische

Energie. Darüber hinaus können

durch Midspan-Lösungen

auch Spitzenverbraucher mit

bis zu 90 Watt versorgt werden.

Die Logik ist naheliegend: IP-

Endgeräte werden über die Ethernet-Verkabelung

nicht nur mit

Daten sondern auch mit Strom

versorgt (Power-over-Ethernet,

PoE), ein zusätzlicher Stromanschluss

bei jedem Endgerät ist

nicht erforderlich. Der Ansatz

ist nun fast zehn Jahre alt, aber

die ersten proprietären Lösungen

hatten mit zahlreichen Problemen

zu kämpfen, wie niedriger

Speiseleistung oder der Gefahr

Autor:

Jean-Marie Decker, Sales-

Manager, get-power GmbH,

www.get-power.com

nicht PoE-fähige Endgeräte zu

beschädigen. Den ersten Schub

erhielt die Technologie mit dem

im Jahr 2003 verabschiedeten

Standard IEEE 802.3af. Dieser

sieht eine Schutzkleinspannung

von 48 Volt vor. Dabei

Unter der Bezeichnung

POE576U-24AFAT bietet

Phihong einen Midspan für

16 Ports mit 15,4 W pro Port

und 8 Ports mit 33,6 W pro

Port. Damit stehen zwei unterschiedliche

Leistungspakete

in einem 19“-Rack mit 1 HE

beschränkt der Standard die

Stromaufnahme im Dauerbetrieb

zwischen 10 bis 350 mA.

Zudem ist die maximale Speiseleistung

auf 15,4 Watt, die maximale

Leistungsaufnahme des

Endgeräts nach Abzug der Leitungsverluste

über eine Kabellänge

von 100 Metern auf knapp

13 Watt beschränkt.

Mehr Power mit IEEE 802.3at und

Midspan

Ethernet-Interfaces gemäß

der Neufassung des Standards

als IEEE 802.3at (September

2009) liefern jetzt bis zu 30 bzw.

90 Watt an elektrische Energie.

90 Watt werden möglich, indem

die Endgeräte über sogenannte

Midspan-Komponenten mit

Strom versorgt werden. So lassen

sich über die LAN-Verkabelung

auch Verbraucher mit höherem

Stromhunger, wie beispielsweise

Bildtelefone oder Sicherheitskameras

mit Leistung versorgen.

Wesentliche Neuerungen

Die wesentlichen Neuerungen

durch IEEE 802.3at betreffen:

• Einführung einer neuen PoE-

Klasse (Klasse 4) mit einem

Strom zwischen 36 bis 44 mA

und einer Leistung zwischen

12,95 bis 30 W.

• Neben den bekannten 10 BaseTund

100 BaseT-Interfaces werden

jetzt auch 1000 Base-T

(Gigabit Ethernet) unterstützt.

• Phantom-Speisung: Übertragung

der Leistung über alle vier

Neuer Multiport Midspan nach IEEE802.3af und IEE802.3at

zur Verfügung und sind somit

bestens für Anwendungen bei

unterschiedlichen Leistungsanforderungen

geeignet, wie

z.B. bei einem System mehrerer

high-power Access-Points,

voll funktionsfähigen Überwachungskameras

und einer

Anzahl von VoIP-Telefonanlagen.

Die Modelle gibt es wahlweise

auch mit SNMP Netzwerk-Management

und einer

externen Redundanz Stromversorgung

mit höchster Zuverlässigkeit.

• get-power GmbH

www.get-power.com

40 PC & Industrie 1/2012


Stromversorgung

Klasse Verwendung Klassifikationsstrom (mA) Maximale Entnahmeleistung

0 Default 0 - 4 0,44 bis 12,95 W

1 optional 9 - 12 0,44 bis 3,84 W

2 optional 17 - 20 3,84 bis 6,49 W

3 optional 26 - 30 6,49 bis 12,95 W

4 optional 36 - 44 12,95 bis 30 W

P0E-Leistungsklassen nach IEEE 802.3at

Adernpaare (nur bei Gigabit-

Ethernet möglich).

Der Stromversorger wird generell

als Power-Source-Equipment

(PSE) bezeichnet. Dabei handelt

sich in der Regel um einen

PoE-fähigen Ethernet-Switch,

der auch für die Stromversorgung

zuständig ist (sogenanntes

Endspan-Verfahren). Ergänzend

steht auch ein zweites, als

Midspan bezeichnetes Verfahren

zur Verfügung. Dabei wird der

Strom über einen gesonderten

Energielieferanten in das PoE-

Netz eingespeist. Dieser wird

als Power-Injektor bezeichnet

und im Leitungsnetz zwischen

einem normalen Switch und

der abgehenden Netzwerkleitung

zum Endgerät eingeschaltet.

Dem Midspan-Verfahren

kommt darüber hinaus auch

eine leistungssteigernde Bedeutung

zu, da durch die Einschaltung

von Power-Injektoren noch

höhere Leistungsentnahmen

bis zu 90 Watt durch Endgeräte

realisiert werden können.

Diese sind im Standard optional

zugelassen, werden jedoch von

den PoE-Switches selbst nicht

bereitgestellt.

Anwendungen

VoIP-Endgeräte, Access-Points,

aber auch eine Vielzahl weiterer,

moderner IP-Endgeräte fordern

hohe und immer höhere Leistungseinspeisung:

Video-Überwachungskameras,

Zutrittskontroll-Systeme,

RFID-Scanner,

Bewegungs- und Temperatursensoren,

Brandmelder, biometrische

Identifizierungsgeräte

und eine Reihe von Zubehör

für Überwachungskameras

einschließlich Heizgeräte,

Mikrofone und Beleuchtungen.

Gerade Überwachungs-Kameras

im Außenbereich mit Funktionen

wie Tilt- und Zoom, On-

Board-Heizungen sowie Beleuchtung

gilt es mit hoher Leistung

zu versorgen. Die Möglichkeit,

mittels PoE die Anwendungen

innerhalb eines Netzwerkes zu

versorgen, bietet über die reine

Stromversorgung hinaus eine

Reihe von weiteren Vorteilen.

Heute werden typischerweise

die zentralen Komponenten

eines Netzwerks über eine

unabhängige Stromversorgung

(USV) gegen Ausfälle abgesichert.

Dies gilt umso mehr in

sensiblen Anwendungsszenarien,

und je nach Dimensionierung

der USV ist ein Vorteil von

PoE zweifelsfrei die Fähigkeit zur

Überwachung und temporären

Aufrechterhaltung aller sicherheitsrelevanten

Systeme, auch

bei Stromausfall. Ebenso spielen

Erschließungskosten eine

Rolle. Insbesondere für Überwachungskameras,

welche an

strategisch wichtigen Standorten

angebracht werden müssen,

können die Kosten durch

die Verkabelung bzw. Installation

zusätzlicher Steckdosen in

die Höhe schnellen. Hierdurch

muss der Anwender oftmals

einen Kompromiss zwischen

idealer Platzierung und Kosten

eingehen. Durch eine Erweiterung

mit PoE-Midspans können

jedoch auch Spitzenverbraucher

im Bereich von Sicherheitseinrichtungen

über die Ethernet-

Kabel-Infrastruktur mit Strom

mitversorgt werden, ohne dass

bereits vorhandene Standard-

Switches ersetzt werden müssen.

Remote-Management für

Sicherheitslösungen

Mithilfe des Simple-Network-

Management-Protocol (SNMP)

ist es auch möglich detaillierte

Informationen über den Stromverbrauch

zu erhalten. Die Funktion

kann auch in SNMP-fähigen

Midspans realisiert werden und

ist besonders vorteilhaft bei

Sicherheitsanwendungen, denn

sie ermöglicht die zentrale Überwachung,

Fern-Diagnose und

Fehlersuche. Mit der Möglichkeit

auch Resets und Positionsausrichtungen

von Kameras durchzuführen,

können aufwändige

Lokalisierungen von Kameras,

die aufgrund von Netzstrom-

Problemen abdunkeln und deren

Zurücksetzen durch Arbeiten

vor-Ort entfallen. Zeitfenster

mit Überwachungslücken werden

minimiert.

Das Monitoring der Stromverbräuche

schützt zudem die

Geräte selbst. Neben der vereinfachten

Integration von USVs

ermöglichen PoE und PoE-Midspans

auch „line detection“, eine

Eigenschaft welche hochwertige

2011

PRODUKTÜBERSICHT

Endgeräte gegen Überlast und

Kurzschluss schützt, hervorgerufen

durch nicht kompatible Verbindungen

oder defekte Geräte.

Mittels „line detction“ wird die

aktuelle Leistung erkannt und

gegebenenfalls abgelehnt, um

Schäden zu vermeiden.

Video-Überwachung, PoE und

USV-Anlagen

Bei der Absicherung von IP-

Netzwerkkamera-Installationen

gegen Stromausfall bestehen gravierende

Unterschiede zu klassischen

analogen Anlagen. Bei

IP-Anlagen ist jede im IP-Netz

integrierte Kommunikationskomponente

anfällig gegen Störungen

oder Ausfälle der Stromversorgung.

Heute gehört zwar

in vielen Unternehmensnetzen

eine USV zur Stromabsicherung

für Server und wichtige Router/

Switche zur Grundausstattung.

Meist sind die Anlagen aber

nicht in der Lage, die gesamte

IP-Installation (bis hin zu den

Etagen-Switches) zusätzlich mitzuversorgen.

Aus diesem Grund

ist es ratsam, für die Videoüberwachung

im IP-Netz ein eigenes

Notstromkonzept zu entwickeln,

sei es um eine durchgängige

Kommunikation zu gewährleisten

oder um in einer Überbrückungsphase

Vorgänge ordentlich

beenden zu können.

• get-power GmbH

www.get-power.com

Programmierbare

NETZGERÄTE

Lasten, Test- & Prüfgeräte

DC-Stromversorgungen

0-1200V, 0-3.000A, bis 100kW

Elektronische Lasten

60W bis 100kW

AC-Quellen 1-

und 3-phasig

0-300VAC/ph bis 90kVA

Unsere 10-seitige Produktübersicht finden Sie hier:

www.pce-powercontrol.de

Tel: (+49)08374-23260-0

• Power Meter

• HIPOT & SAFETY Tester

• Video Pattern Generator &

Color Analyzer

Automatische Testsysteme

für Stromversorgungen

NEWS

PC & Industrie 1/2012 41


Stromversorgung

Compact-Schaltnetzteil-Familie erweitert

Lütze stellte auf der SPS/IPC/DRIVES 2011 ein nur 39 mm breites, primär

getaktetes 120-Watt-Schaltnetzteil mit PFC „Power Factor Correction“ und eine

primär getaktete 240-Watt-Spannungsversorgung vor .

LÜTZE 120-Watt-Schaltnetzteil mit PFC

„Power Factor Correction“

Platzsparender Kraftmeier

Zu den technischen Highlights

des neuen 120-Watt-

Netzteiles aus der Lütze-Compact-Serie

gehört der sehr kompakte

Aufbau mit nur 39 mm

Baubreite. Lütze bietet das neue

120-Watt-Netzgerät mit 1- und

2-phasiger Spannungsversorgung

und einem Weitbereichseingang

AC 187 - 550 V und

DC 250 - 725 V für den weltweiten

Einsatz an. Ausgangsseitig

lassen sich bis DC 24 Volt individuell

einstellen. So kann die

Primär getaktete 240-Watt-Spannungsversorgung,

die 1-, 2- oder 3-phasig betrieben

werden kann

Spannung an Applikationen aller

Art angepasst werden, z.B. zum

Ausgleich von Spannungsabfällen

über große Leitungsstrecken.

Das standardmäßig eingebaute

DC-ON-Signal informiert mittels

einer grünen LED über die

korrekte Funktion des Netzteils.

Die Lütze 120 Watt Spannungsversorgung

ist primär

getaktet, was den Wärmeverlust

verringert und einen maximalen

Wirkungsgrad ermöglicht.

Das neue Lütze 240-Watt-

Netzteil besitzt diverse nationale

und internationale Zulassungen

gemäß UL und CE. Unter

anderem: UL 508, IEC 60950,

EN 60950, EN 61000-6-2(2005),

EN 61000-6-4(2007), EN 61000-

4-2/3/4/5/6/11, EN 61000-5-5,

EN 55011

Allroundtalent mit 240 Watt

Power

Lütze stellte ebenfalls auf der

SPS/IPC/DRIVES 2011 eine primär

getaktete 240-Watt-Spannungsversorgung

vor, die alternativ

1-, 2- oder 3-phasig betrieben

werden kann. Also ein klassischer

Allrounder für den Schaltschrank.

Trotz der Power von

240 Watt hat Lütze das technische

Innenleben auf einer Baubreite

von gerade mal 55 mm untergebracht.

Damit sind leistungsstarke

Verdrahtungen selbst bei

eingeschränkten Platzverhältnissen

im Schaltschrank möglich.

Das neue 240-Watt-Netzgerät

wird eingangsseitig mit einem

Weitbereichseingang AC 187 -

550 V und DC 250 - 725 V angeboten.

Zu den Pluspunkten des

neuen 240-Watt-Netzteils zählt

die hohe Überlaststromfähigkeit

von bis zu 150%. So läuft

das Netzteil selbst unter schwierigen

Lasten sicher an. Darüber

hinaus ist das Lütze-Netzteil mit

einem Ready-On-Relais ausgestattet,

das bei Stromausfall und

im Reset-Fall reagiert. Ausgangsseitig

lässt sich das Netzteil bis

DC 24 Volt einstellen. Erwähnenswert

ist auch der hohe Wirkungsgrad

von über 90%, der

minimale Verlustleistungen

und Erwärmungen sicher stellt.

Das neue Lütze-240-Watt-

Netzteil besitzt diverse nationale

und internationale Zulassungen

gemäß UL und CE. Unter

anderem: UL 508, IEC 60950,

EN 60950, EN 61000-6-2(2005),

EN 61000-6-4(2007), EN 61000-

4-2/3/4/5/6/11, EN 61000-5-5.

• Friedrich Lütze

GmbH & Co.KG

hofelich@luetze.de

1-Ampere Abwärtsregler im SIL- und SMD-Gehäuse

Die neuentwickelten Serien TSRN-1

(SIL) und TSRN-1SM (SMD) von Tracopower

stellen eine neue Generation

von sehr effizienten und kompakten

nicht isolierten 1-A-Abwärtsreglern

dar. Mit der wahlweise positiven oder

negativen Ausgangs.spannung können

Linearregler der Serien LM78xx, wie

LM79xx problemlos ersetzt werden.

Der extrem weite Eingangsspannungsbereich

reicht bei allen Modellen

bis 42 V DC . Ausgangsseitig bieten

diese Konverter geregelte positive

oder negative Spannungen von 1.5,

1.8, 2.5, 3.3, 5, 6.5, 9, 12, und 15 V DC .

Bei den SMD-Modellen sind diese

zusätzlich über einen weiten Bereich

trimmbar, sowie extern ein-/ausschaltbar.

Die großen Vorteile gegenüber

Linearreglern liegen in der sehr niedrigen

Standby-Stromaufnahme, dem

ultraweiten Eingangsspannungsbereich,

der besseren Ausgangsstabilität

und dem Betrieb ohne Verwendung

zusätzlicher externer Bauteile.

Typische Anwendungsgebiete sind

platzsensitive, leistungsoptimierte

Applikationen und batteriebetriebene

Geräte.

• TRACO ELECTRONIC GmbH

www.traco-electronic.de

42 PC & Industrie 1/2012


Leistungsfähige Peltier-Kühl-/Heizgeräte für den Laboreinsatz

Die uwe electronic hat sein

umfangreiches Portfolio an

Peltier-Kühl- bzw. -Heizgeräten

überarbeitet und bietet

jetzt auch besonders leise Varianten

an. Beginnend mit den

kompakten 100-W-Geräten

bis hin zu den leistungsstärksten

380-W-Geräten können

alle Module jetzt mit leisen

Lüftern konfiguriert werden.

Dadurch ist gewährleistet, dass

ein Einsatz im Laborbereich

auch ohne störende Nebengeräusche

möglich ist. Die

Geräuschleistung liegt deutlich

unter 40 dB(A). Ein besonders

abgestimmtes Verhältnis von

E-T-A Elektrotechnische Apparate

GmbH erweitert mit speziellen

ATEX-Versionen für

Ex Zone 2 die Produktpalette

der elektronischen Sicherungsautomaten.

Die Typen ESX10

(steckbar auf Stromverteiler

Modul 17plus) und ESX10-T

Lüfter und Kühlkörper erlaubt

dabei eine hohe Kühlleistung

trotz niedrigerem Luftdurchfluss.

Die Peltier-Kühl-/Heizgeräte

zeichnen sich außerdem

(für direkte Hutschienenmontage)

sind nach IEC/EN 60079-0

Allgemeine Anforderungen und

IEC/EN 60079-15 Zündschutzart

„n“ zugelassen und mit der

Gerätekennzeichnung Ex II 3G

Ex nA II B T4 Ge X versehen.

Die Geräte kommen gezielt in

durch eine exakte Temperaturstabilität

aus. Sie lassen sich

direkt mittels eines Reglers

ansteuern, haben kompakte

Abmessungen und geringes

Anwendungen der Prozesstechnik

in den Bereichen Chemie,

Erdöl und Gas zum Einsatz. Die

Platz sparenden ESX10-T sind

für Gerätenennspannungen

DC 12 V oder DC 24 V verfügbar

und ermöglichen eine optimale

Absicherung der Lasten (Steuerung,

Sensoren, Messumformer,

Magnetventile etc.), die von

Schaltnetzteilen oder batteriegepufferten

Stromversorgungen

gespeist werden. Mit einer Baubreite

von nur 12,5 mm bietet

der ESX10-T ein ausgeklügeltes

Stromschienen-Konzept. Die

Einspeisung sowie der Lastanschluss

an den gesicherten Plusund

den Null-Leiter erfolgen

über eine Schraubklemme bis

zu 10 mm² direkt an den Geräten.

Die Schraubklemme besteht

aus einer hochfesten Kupferlegierung

und ist nach dem patentierten

Reakdyn-Prinzip konzipiert.

Sie garantiert somit einen

sicheren Leiteranschluss.

Zuverlässige selektive

Lastabsicherung

Die selektive Lastabsicherung

des ESX10-T mit festen Nennströmen

von 0,5 A bis 12 A schaltet

bei Überlast oder Kurzschluss im

Lastkreis ohne Rückwirkung auf

die DC-Versorgung ausschließlich

den fehlerhaften Strompfad

ab. So wird verhindert, dass bei

einem Fehler in einem einzigen

Lastkreis die Spannung einbricht

und gleich alle am Schaltnetzteil

Gewicht. Es sind, abgesehen

vom Lüfter, keine beweglichen

Teile im Einsatz. Auch werden

keine Kühlflüssigkeiten eingesetzt,

was die Peltier-Kühl-/

Heizgeräte zu einer umweltfreundlichen

Alternative macht.

Gerade im Bereich der Medizintechnik

und der Labortechnik

stellen die Geräte eine preislich

und technisch sehr interessante

Option zur Kühlung

beziehungsweise Temperierung

von Proben dar.

• uwe electronic Vertriebs

GmbH

info@uweelectronic.de

www.uweelectronic.de

Elektronische DC 24-V-Sicherungsautomaten

mit ATEX-Zulassung

Die elektronischen Sicherungsautomaten ESX10 (auf dem

Sockel 17plus) und ESX10-T (für direkte Hutschienenmontage)

bieten eine kompakte Absicherung von DC-24-V-Steuerungskomponenten

im Bereich der Ex-Zone 2. (Foto: E-T-A)

angeschlossenen Verbraucher

ausfallen und eventuell sogar

einen Anlagenstillstand verursachen.

Das Gerät begrenzt den

Kurzschlussstrom auf das 1,3-

bis 1,8-fache des ausgewählten

Nennstroms und schaltet den

fehlerhaften Stromkreis nach

100 ms ab. Einschaltspitzen

hingegen werden zugelassen -

kapazitive Lasten mit mehr als

20 000 µF sind somit kein Problem.

Bei Überlast schaltet der

Sicherungsautomat bereits ab

dem 1,1-fachen des Nennstromes

nach 3 sec ab, was bei großen

Leitungslängen mit herkömmlichen

Leitungsschutzschaltern

nicht möglich ist.

Fernsteuerbar und international

Neben den Standard-Versionen

mit potenzialfreiem Signalkontakt

gibt es spezielle ESX10-Versionen

mit elektronischem Statusausgang

und Steuer-/bzw.

Reset-Eingang. Dies bedeutet

beim Einsatz in dezentralen

IP65-Systemen im Feldbereich,

dass z.B. im Überstromfall der

elektronische Sicherungsautomat

auch über ein entsprechendes

Fernsteuersignal wieder

zurückgesetzt werden kann,

ohne dass ein Techniker einen

teilweise sehr langen Fußmarsch

zurücklegen muss.

• E-T-A Elektrotechnische

Apparate GmbH

www.e-t-a.de

PC & Industrie 1/2012 43


Stromversorgung

Stromversorgungen -

kostengünstig, klein und kompakt

Kompakte 300-W-AC/DC-

Netzteile mit aktiver

Leistungsfaktorkorrektur

In einem U-Chassisgehäuse der Höheneinheit

1 HE hat die Firma MicroPower-

Direct (Vertrieb: CompuMess Elektronik

GmbH) die neue Schaltregler-Serie MPU-

300 auf den Markt gebracht, die eine maximale

Ausgangsleistung von 300 W liefert,

sofern eine Luftkühlung mit einem Volumenstrom

von ca. 700 Liter pro Minute

erfolgt. Insgesamt stehen vier Standard-

Modelle mit den Ausgangsspannungen

12 V, 15 V, 24 V und 48 V zur Verfügung,

die für Eingangs-Wechselspannungen von

90 bis 264 V ausgelegt sind. Sie zeichnen

sich weiterhin aus durch eine aktive Leistungsfaktorkorrektur

nach EN 61000-3-

2, eine Eingangsfilterung entsprechend EN

55022, Klasse B, einen Wirkungsgrad von

80 % sowie durch einen niedrigen Masse-

Kompakte 100-W-AC/DC-Schaltregler

für OEM-Anwendungen

Die CE-zertifizierten und RoHS-konformen

100-W-Schaltregler der Serie

MPO-100S von MicroPowerDirect (Vertrieb:

CompuMess Elektronik) werden auf

einer Platine mit Abmessungen von nur

4 Zoll x 2 Zoll angeboten. Sie zeichnen

sich damit durch eine hohe Leistungsdichte

in Kombination mit Robustheit

und Wirtschaftlichkeit aus.

Es stehen vier Modelle für einen Eingangsspannungsbereich

von 90 bis 264 V AC

zur Verfügung, die geregelte Ausgangsspannungen

von 12, 15, 24 oder 48 V DC

liefern. Alle Modelle sind geschützt gegen

Überspannung und Kurzschluss und

außerdem anerkannt nach EN 60950. Sie

verfügen über eine aktive Leistungfaktorkorrektur

nach EN 61000-3, Klasse D,

während die Eingangsfilterung die Vorgaben

nach EN 55022, Klasse B, erfüllt.

Der MTBF-Wert liegt über 200 000

Stunden, der Arbeitstemperaturbereich

erstreckt sich von -10 bis +70 °C. Die

Leckstrom aus. Selbstverständlich sind alle

Modelle gegen Kurzschluss, Überlast, Überspannung

und Übertemperatur geschützt.

Befindet sich das Netzteil im Ein-Zustand,

leuchtet eine grüne LED auf. Der Ausfall

der Kühlung wird durch ein „Fan Fail“-

Signal angezeigt; ebenso steht ein „Power

Good“-Signal zur Verfügung. Über ein TTL-

Applikationsfelder sind vielfältig, beispielsweise

Prozesssteuerungsanlagen,

industrielle Automatisierungssysteme,

Test- und Monitoring-Ausrüstungen sowie

Telekommunikation und EDV-Anlagen.

• CompuMess Elektronik GmbH

info@compumess.de

www.compumess.de

www.netzteile.de

Interface lässt sich der Ausgang ein- oder

abschalten. Außerdem dient ein zusätzlicher

12-V-Ausgang für den Anschluss eines Lüfters.

Der MTBF-Wert dieser kompakten

Schaltregler liegt über 100 000 Stunden,

und sie erfüllen die CE- und RoHS-Spezifikationen

wie auch die Sicherheits-Anforderungen

nach EN 60950.

Kostengünstige 6-W-DC/DC-Wandler mit 4:1-Eingang

Die für 6 W Ausgangsleistung spezifizierten

DC/DC-Wandler der Serie

A600ERU von der Herstellerfirma Micro-

PowerDirect (Vertrieb: CompuMess Elektronik)

gehören zur Reihe ihrer sog. „Cost

Cutter“-Produkten. Das heißt also, dass

sie besonders preisgünstig sind. Es sind

insgesamt 18 Modelle für Eingangsspannungen

von 9 bis 36 V bzw. von 18 bis 72

V verfügbar, die auf ±1 % geregelte Ausgangsspannungen

von 3,3 bis 24 V bzw.

von ±5 bis ±24 V liefern. Kurzschlussschutz

mit Auto-Recovery sowie geschützte Ausgänge

sind serienmäßig. Die MTBF liegt

über 1 Mio. Stunden. Die Produkt-Familie

wird angeboten in einem kompakten,

24 poligen DIP-kompatiblen Gehäuse mit

Industrie-Standard-Pinout und 1500 V DC

Isolationsspannung. Sie können in einem

Umgebungstemperaturbereich von -40 bis

85 °C bei Konvektionskühlung betrieben

werden. Anwendungsbereiche sind portable

Geräte, industrielle Maschinen-/Prozessanlagen,

Test-Instrumentierung und

natürlich Strom-/Spannungsverteilung

auf Leiterplatten.

• CompuMess Elektronik GmbH

www.compumess.de

www.netzteile.de

44 PC & Industrie 1/2012


Stromversorgung

Kleine 5-W-Netzteile für

Printmontage

Die CE- und RoHS-zertifizierten und

zugleich kostengünstigen 5-W-Schaltregler

der Serie MPB-05S der Firma Micro-

PowerDirect (Vertrieb: CompuMess Elektronik

GmbH) zeichnen sich vornehmlich

durch eine geringe Grundfläche (55

x 35 mm²) und eine hohe Zuverlässigkeit

(MTBF von über 200 000 h) aus. Sie sind

für einen Eingangsspannungsbereich von

85 bis 264 V AC ausgelegt und in sieben Standard-Ausführungen

mit Ausgangsspannungen

von 3,3 bis 24 V DC mit Wirkungsgraden

von 70 bis 80% erhältlich. Außerdem

verfügen sie über einen Klasse II-Eingang

nach IEC 61140, der ihren Betrieb

auch ohne eine Masse-Verbindung erlaubt.

Der Leckstrom liegt bei niedrigen 0,25 mA.

Der Arbeitstemperaturbereich reicht von

0…+70 °C, die Ein-/Ausgangs-Isolationsspannung

beträgt 3000 V AC .

• CompuMess Elektronik GmbH

www.compumess.de

www.netzteile.de

Hocheffizienter DC/DC-Wandler für mobile Anwendungen

Der neue DC/DC-Wandler DC2412 von

Bicker Elektronik liefert bei einer geregelten

Ausgangsspannung von 12 V eine Leistung

von 110 Watt. Er zeichnet sich durch

einen sehr kompakten Aufbau

und ein hocheffizientes

Schaltungsdesign aus. Aufgrund

der geringen Wärmeverlustleistung

erreicht der

DC2412 einen hohen Wirkungsgrad

von bis zu 93%.

Typische Einsatzbereiche sind

die direkte Versorgung von

Single-Board-Computern

(SBC) oder deren Peripherie

aus einer 24-V DC -Spannung

in der Automatisierungstechnik

sowie bei mobilen Bordnetz-Applikationen.

Der robuste und mit hochwertigen Komponenten

aufgebaute Spannungswandler

akzeptiert Eingangsspannungen in

Ein Netzteil versorgt parallel Mainboard und Display

einem Bereich von 18 bis 30 V DC . Zahlreiche

Schutzfunktionen sorgen für eine

hohe Betriebssicherheit des DC2412. Er

ist standardmäßig ausgestattet mit einem

Über- und Unterspannungsschutz am

Eingang, einem Kurzschluss-Schutz

mit Abschaltung, einem Überlastschutz

sowie einem thermischen Übertemperaturschutz.

Der kompakte DC/DC-Wandler

arbeitet bei Umgebungstemperaturen

von -10 bis +70 °C und hat eine Grundfläche

von nur 45 x 80 mm² bei einer Bauhöhe

von 18 mm.

Neben dem Stand-Alone-Betrieb kann

der DC2412 auch in Kombination mit den

ebenfalls bei Bicker Elektronik verfügbaren

DC100W bzw. DC120W zur Versorgung

von ATX-Mainboards betrieben werden.

Das neue Netzteil BEG-300-1224 mit

Dual-Ausgang von Bicker Elektronik stellt

eine +12 V DC und eine +24 V DC Ausgangsspannung

zur Verfügung. Dadurch wird

die gleichzeitige Versorgung von Mainboard

(+12 V) sowie z.B. Display, Drucker

oder Münzprüfer (+24 V) mit nur

einem einzigen Netzteil möglich.

Das BEG-300-1224 eignet

sich somit ideal für den

Einsatz in POI-, POS- und

SB-Terminals, in Bankautomaten

sowie im Gaming-

Bereich. Das kompakt aufgebaute

Netzteil liefert bei forcierter

Kühlung eine Gesamtleistung

von bis zu 300 Watt

und bei Konvektionskühlung

bis zu 150 Watt. Das hocheffiziente

Netzteil erreicht hierbei

einen Wirkungsgrad von

bis zu 88%. Dies ermöglicht

den Einsatz in lüfterlosen Applikationen

ebenso wie in belüfteten 1-HE-Systemen.

Der Weitbereichseingang von 90 bis

264 V AC (Eingangsfrequenz von 47 bis

63 Hz) ist standardmäßig mit einer

aktiven Leistungsfaktorkorrektur (PFC)

ausgestattet und erlaubt den weltweiten

Einsatz des robusten Open-Frame-Netzteiles.

Für eine langjährige und zuverlässige

Betriebssicherheit sorgen neben

hochwertigen Komponenten zahlreiche

Schutzfunktionen.

Das Netzteil startet ab -20 °C und kann

ohne Lüfterkühlung bis +70 °C Umgebungstemperatur

betrieben werden. Neben

einem Power-Good-Signal verfügt das

BEG-300-1224 zusätzlich über eine Inhibit-Funktion,

welche es erlaubt das Gerät

durch ein externes Signal abzuschalten.

Die Feinregulierung der +12-V-Ausgangsspannung

im Bereich von ±5% ist mittels

eines integrierten Potentiometers möglich.

Wir stellen aus:

Embedded world 2012: Halle 2, Stand 117

• Bicker Elektronik GmbH

info@bicker.de

www.bicker.de

PC & Industrie 1/2012 45


Bauelemente

Zwei neue Mikrocontroller-Familien

von Renesas im Programm

Renesas hat mit den Mikrocontroller-Familien RX210 und RX630 zwei untereinander kompatible

Produktgruppen auf den Markt gebracht, die flexible und skalierbare Lösungen für intelligente Strom- und

Gaszähler ermöglichen. Sie sind ab sofort über den Distributor Rutronik erhältlich.

Die mit einem leistungsfähigen

32-Bit RX CPU-Kern ausgestatteten

Baureihen verwenden

zwei Monos-Flash-Prozesse.

Entwickler können so von

zwei zueinander kompatiblen

Prozessorgruppen spezifische

Funktionsmerkmale passend

für ihre neuen Designs wählen

und gleichzeitig einen Teil der

gemeinsamen Software für die

jeweiligen Anwendungen wiederverwenden.

Der RX210 ermöglicht einen

Flash-Speicherbetrieb mit bis zu

50 MHz Taktfrequenz bei einer

Versorgungsspannung von 3,3 V.

Ab 1,62 V Versorgungsspannung

ist ein Betrieb bei bis zu

20 MHz möglich. Dadurch ist

der Mikrocontroller in Anwendungen

einsetzbar, die eine Notstromversorgung

durch Batterien

sowie einen Lesebetrieb

bei abgeschalteter Versorgungsspannung

benötigen. Zu den Features

des RX210 gehören bis zu

512 kB integrierter Flash-Speicher,

8 kB On-Chip Data-BGO

Flash mit einer Lebensdauer von

100 000 Schreib/Löschzyklen und

Programmier- sowie Löschbetrieb.

Zusätzlich bietet er eine

breite Palette an Funktionen für

Zähleranwendungen wie einen

vollwertigen Real-Time-Clock-

Calendar (RTCC) mit automatischer

Kalibrierung sowie Alarm-

und Tamper-Logging-Funktionen.

Er besitzt einen 12-Bit

A/D-Wandler mit 1 µs Abtastzeit

und drei Sample-and-Hold-

IGBT Drive-Optokoppler

Mit dem PS9402 bietet Rutronik

den ersten intelligenten

IGBT-Drive-Optokoppler mit

integrierter IGBT-Schutzfunktion

von Renesas an.

Der PS9402 enthält eine

Gallium-Aluminium-Arsenid

(GaAlAs)-LED als Licht

emittierendes Element und

einen Fotodetektor-IC. Er

wurde speziell für die Steuerung

von IGBTs entwickelt,

die in Inverter-Geräten zur

Motorsteuerung oder Solarstromumwandlung

zum Einsatz

kommen.

Eingängen sowie die Möglichkeit

der automatischen Steuerung

per Timer. Hinzu kommen

bis zu neun serielle Schnittstellen

die auch I 2 C und SPI unterstützen,

sowie DMA- (Direct

Memory Access), DTC- (Data

Transfer Controller) und ELC-

(Event Link Controller) Funktionen

für eine einfache Automatisierung

von Low-Level-Tasks.

Der RX630 ermöglicht mit

seinen 100 MHz Taktfrequenz

eine Programmabarbeitung aus

dem Flash-Speicher ohne Wait-

States. Er besitzt eine integrierte

Floating-Point-Unit und ist mit

zahlreichen Gehäuseformaten (64

bis 176 Pins) und Speicheroptionen

(bis zu 2 MB Flash, 32 kB

Data-Flash und 128 kB SRAM)

Die integrierte Schutzschaltung,

die zuvor als externe

Komponente hinzugefügt werden

musste, vereinfacht den

Systemaufbau. Sie umfasst

Funktionen wie UVLO (Under-

Voltage-Lock-Out)-Schutz mit

Hysterese, Entsättigungserkennung

und Soft-Abschaltfunktion,

Fehlerstatus-Feedback,

Auto-Reset-Funktion und eine

aktive Miller-Klemmschaltung.

Weitere Eigenschaften

des neuen IGBT-Drive-Optokopplers

PS9402 sind Ausgangsströme

von maximal

2,5 A und mindestens 2 A, eine

High-Speed-Schaltung (tpHL,

tpLH ≤200 ns), ein reduzierter

Versorgungsstrom von maximal

3 mA, eine hohe Gleichtaktunterdrückung

von mindestens

25 kV/µs und ein erweiterter

Betriebstemperaturbereich

von -40 °C bis 110 °C.

erhältlich. Zu seiner Ausstattung

gehören neben vielen Funktionen

des RX210 bis zu 13 serielle

Schnittstellen, vier zusätzliche

I 2 C-Schnittstellen und drei

SPI-Interfaces sowie ein 12-Bit

A/D-Wandler mit 21 Kanälen

und ein 10-Bit A/D-Wandler mit

acht Kanälen. Die zusätzliche

Unterstützung für einen Batteriebetrieb

sowie ein vollwertiger

RTC mit Alarm, Kalibrierung

und Tamper Logging sind

entscheiden für Zähleranwendungen.

Optional ist der RX630

mit CAN-und USB-Schnittstellen

erhältlich.

• Rutronik Elektronische

Bauelemente GmbH

www.rutronik.com

Der IGBT-Drive-Optokoppler

PS9402 kommt im 16-Pin-

Small-Outline-Package (SOP)

mit 8 mm äußerer Kriechstrecke

und 8 mm Luftstrecke. Er

ist kompatibel mit ACPL-332J

und besitzt die Zulassungen UL,

CSA und DIN-EN 60747-5-2

(VDE 0884, Teil 2).

• Rutronik Elektronische

Bauelemente GmbH

www.rutronik.com

46 PC & Industrie 1/2012


Hochlast-Drahtwiderstände im Metallgehäuse

jetzt auch mit eingebautem Kühlkörper

Über Schukat electronic

Bauelemente

Schukat electronic Vertriebs GmbH ist ein Spezialdistributor

für aktive, passive und elektromechanische Bauteile.

Als Franchisepartner vieler führender Hersteller wie Sunon,

MeanWell, GSN, Talema, Microchip, TSC und LiteOn sowie

200 weiterer Linien, bietet Schukat einen kompetenten Projektierungs-

und Logistiksupport und begleitet rund 9 000 B2B-

Kunden in 50 Ländern von der Entwicklung bis zur Serienproduktion.

Technische Kataloge und feste Ansprechpartner

im Innen- und Außendienst sind Basis des Geschäftsmodells.

Schukat hat sein Angebot an

Hochlast-Drahtwiderständen

weiter ausgebaut. Neu im Sortiment

sind die Drahtwiderstände

der bekannten RH-Serie im vollisolierten

Metallgehäuse des Herstellers

Vishay. Dank des eingebauten

Kühlkörpers mit hoher

6000 Stunden LM80-Testzyklus der LED-Serie 2323 abgeschlossen

Wärmeleitfähigkeit wird der

Kühleffekt verstärkt, wodurch

sie sich ideal für die Chassismontage

eignen. Die komplett

im Metallgehäuse vergossenen

Drahtwiderstände der RH-Serie

von Vishay stehen für die Leistungsbereiche

5 W, 10 W, 25 W

und 50 W zur Auswahl.

Sie erfüllen u.a. die MIL-

PRF-18546 Norm. Sind Hochlast-Drahtwiderstände

mit stark

reduzierter Induktivität gefordert,

ist die NH-Serie mit Aryton-Perry-Verdrahtung

verfügbar.

Mit einer Widerstandstoleranz

von 1% sind diese Bauteile

für eine Vielzahl von Anwendungen

einsetzbar, beispielsweise

im Bereich der Leistungselektronik

als Brems- oder Ausgleichswiderstand

und für den

allgemeinen Einsatz in elektrischen

Maschinen.

• Schukat electronic GmbH

Info@schukat.com

www.schukat.com

Samsung LED informiert,

dass seine 2323 LEDs für

den mittleren Leistungsbereich

nun durch ein unabhängiges,

EPA-anerkanntes

Gremium einer Prüfung

von mehr als 6000 Stunden

gemäß IES LM80-Standard

unterzogen wurden. Somit

kann das Unternehmen bei

Bedarf einen LM80-Prüfbericht

vorlegen.

IES LM-80-2008 ist der

Branchenstandard, in dem

das Verfahren zur Prüfung

von LED-Leuchten, LED-

Arrays und -modulen zur

Ermittlung ihrer Lichtstromrückgang-Charakeristika

festgelegt

ist. Die Zielsetzung von

LM-80 besteht darin, durch

Festlegung einheitlicher Prüfverfahren

eine zuverlässige

Vergleichbarkeit der Ergebnisse

unterschiedlicher Prüfeinrichtungen

sicherzustellen.

Diese Prüfdaten ermöglichen

es den Herstellern von

LED-Leuchtmitteln und -lampen,

die Energy Star-Anforderungen

zum Lichtstärkenerhalt

zu erfüllen und setzt die Zertifizierungsdauer

für die Energy

Star-Zertifizierung beim Einsatz

der Samsung LED 2323

herab. Die LEDs der Serie 2323

von Samsung für den mittleren

Leistungsbereich warten

mit einer extrem hohen

Lichtausbeute von 120 lm/W

bei Kaltweiß und einem minimalen

Platzbedarf von 2,3 mm

x 2,3 mm auf. Dies macht sie

ideal für eine große Bandbreite

unterschiedlicher

LED-Beleuchtungsanwendungen,

unter anderem

im Bereich der Architektur

sowie für gewerbliche

und Privatanwendungen im

Wohnbereich. Gegenwärtig

kommt die 2323 LED-

Einheit als LED-Unterbauleuchte,

für LED-Lampen,

LED-Flachbildschirme und

LED-Leuchtstoffröhren in

aller Welt zum Einsatz.

Neben den LM80-Testergebnissen

zur Serie 2323 ist

Samsung LED im Begriff, auch

bei anderen LED-Gehäusen des

mittleren und Hochleistungsbereichs

die magische Schwelle

von 6000 Stunden im LM80-

Testbetrieb zu erreichen.

• setron GmbH

www.setron.de

PC & Industrie 1/2012 47


Bauelemente

Universelle digitale Sensor-Ausgangstreiber

mit Sensorversorgung

Die universellen, digitalen Ausgangstreiber

iC-DX/DXC erlauben

den Aufbau kompakter Sensoren

mit NPN-, PNP-, Push-Pullund

IO-Link-konformer Ausgangstreiber-Option.

Zur Versorgung

der Sensorelektronik

liefert

ein integrierter

Längsregler aus

der Eingangsspannung

von 8 bis

30 V eine stabile

+5-V-Spannung

mit 10 mA Belastbarkeit.

Der iC-

DX-Schaltausgang

liefert mindestens

±150 mA Treiberstrom,

während

der iC-DXC

bei 200 mA Mindest-Treiberstrom

zusätzlich IO-

Linkkompatibel

ist, da er einen

Rückkanal mit

Polaritätswächter zur Wake-

Up-Erkennung beinhaltet. Die

integrierte Temperaturüberwachung

schützt die beiden Bausteine

gegen Übertemperatur

und schaltet bei +150 °C den

Ausgangstreiber aus. Ein integrierter

Verpolschutz sichert den

Sensor gegen falsche Verdrahtung

der Versorgungsspannung.

Integrierte Freilaufschaltung

Zum Treiben induktiver

Lasten ist eine Freilaufschaltung

bereits mit integriert. Die Bausteine

eignen sich als komplette

Schnittstelle mit Sensorversorgung

besonders für kleine digital

schaltende Sensoren wie z.B.:

• Induktive oder kapazitive

Näherungsschalter

• Schaltende Ultraschallsensoren

• Licht- und Gabellichtschranken

• Drucksensoren/-schalter

• Magnetische, kapazitive oder

optische Endschalter

• Zahnradsensoren

Kompakte Filtermodule mit ICP-Eingang

Die Filtermodule der Serie DR von Kemo

(Vertrieb Synotech) werden auf DIN-Schienen

montiert und dienen zur Signalaufbereitung

in industriellen Steuerungs- und Überwachungssystemen.

Sie enthalten eine integrierte

ICP-Versorgung zum direkten Anschluss von

piezoelektrischen Sensoren. Durch die galvanische

Trennung zwischen Versorgungsspannung

und Signalpfad wird die Signalqualität

deutlich erhöht und die Gefahr von Einstreuungen

reduziert.

Während die Module der Serie DR1200 mit

einer fest eingestellten Grenzfrequenz im Bereich

0,1 Hz…500 kHz geliefert werden, ist bei der

Serie DR1600 die Einstellung der Grenzfrequenz

möglich. Die bei der Bestellung angegebene

Basisfrequenz (0,2 Hz bis 127,5 kHz)

kann mit den Faktoren x1…x255 multipliziert

werden. Angeboten werden Tiefpass- und

Hochpass-Filter mit unterschiedlichen Filtercharakteristiken.

Das Modell DR1000 verzichtet

völlig auf eine Filterfunktion und dient als

universell einsetzbare ICP-Versorgungseinheit.

Sie liefert einen Konstantstrom von 4 mA bei

max. 24 V DC . Bei allen Modulen ist die Verstärkung

zwischen x1 und x1000 einstellbar.

• Synotech Sensor und Meßtechnik GmbH

www.synotech.de/SF47

Die Ausgangsstufe des iC-DX/

iC-DXC kann über die Eingänge

IN/NIN und OE so angesteuert

werden, dass der Ausgang

als NPN-, PNP oder Push-Pull

arbeitet. Für Sensoren, die auch

IO-Link bedienen sollen, hat

der iC-DXC den Rückkanal mit

Polaritätswächter zur Wake-Up-

Erkennung bereits integriert.

Diese Flexibilität gestattet es

dem Anwender, fast allen jetzigen

und zukünftigen Anforderungen

an die Ausgangskonfiguration

(NPN/PNP/PP/IO-

Link) in den weltweiten Sensormärkten

ohne zusätzlichen Entwicklungs-

und bei geringerem

Logistikaufwand zu entsprechen.

Die kleinen Gehäuse DFN6

(2 x 2 mm²) des iC-DX bzw.

DFN8 (3 x 3 mm²) des iC-DXC

gestatten den Aufbau von Sensoren

kleinster Abmessungen.

Der Betriebstemperaturbereich

reicht von -40 °C bis +125 °C.

Zur Evaluierung der iCs steht

eine 8-polige DIL-Platine zur

Verfügung.

• iC-Haus GmbH

www.ichaus.com

48 PC & Industrie 1/2012


Kommunikation

Innovative Bluetooth-Lösungen

Ab sofort erweitert SE Spezial-Electronic AG den Vertrieb der beliebten Baureihe

„Robust Serial Port Adapter“ um den neuen RBS433. Das neue OBS421 Modul von

connectBlue erweitert ebenfalls das Bluetooth-Programm.

Datendurchsatz und Reichweite

von Rugged Bluetooth Serial-

Port-Adaptern verbessert

Serial-Port-Adapter RBS433

Der wasserdichte RBS433 bietet

als Kabelersatz für serielle

Datenkabel eine zuverlässige

Plug&Play-Lösung. Mit diesem

Ready-To-Use Bluetooth-Interface

kann nahezu jedes Gerät,

das eine RS-232-, eine RS-422-

oder eine RS-485-Schnittstelle

hat, drahtlos mit bis zu 1000 m

Reichweite betrieben werden,

ohne dass zusätzliche Software

hierfür entwickelt werden muss.

Der neue Rugged Bluetooth

Serial-Port-Adapter RBS433

ersetzt den älteren RSPA333s.

Neben den bewährten Eigenschaften

des RSPA333s bietet der

RBS433 einen höheren Datendurchsatz

und eine deutlich größere

Reichweite bis zu 1000 m.

Wie alle bei SE Spezial-Electronic

erhältlichen Produkte von connectBlue,

ist der RBS433 technologie-

und generationsübergreifend

kompatibel, so dass ein

Upgrade ohne Neuentwicklung

oder große Investitionen nahtlos

möglich ist.

Zulassungen und gesetzliche

Anforderungen

Der Serial-Port-Adapter ist

als Sende- und Empfangsgerät

für den Betrieb in Nordamerika

(FCC, IC) und Europa (R&TTE)

voll zugelassen und erfüllt alle

gesetzlichen EMV und medizingerätetechnischen

Anforderungen,

sowie die Anforderungen

gemäß Bluetooth

2.1+EDR (eine Upgrademöglichkeit

auf Bluetooth 3.0 ist vorgesehen).

Diese Zertifikate befreien

den Anwender von den oft erforderlichen

erheblichen Aufwänden

und erlauben so eine einfache

und preisgünstige drahtlose

Anbindung.

Neben diesen Eigenschaften

bietet der Rugged-Serial-Port-

Adapter RBS433 auch erweiterte

Funktionen für höhere

Leistungsmerkmale, wie zum

Beispiel die Betriebsart Wireless

Multidrop, mit der eine

Kommunikation mit bis zu sieben

Geräten gleichzeitig zulässig

ist. Mit Hilfe des Extended-

Data-Mode-Protokolls ist eine

individuelle Kommunikation

und Konfiguration mit jedem

dieser zeitgleich verbundenen

Geräte möglich.

Dual-Mode-Modul bereit für

Bluetooth-Low-Energy

SE Spezial-Electronic AG erweitert

sein Bluetooth-Angebot mit

dem neuen OBS421 Modul von

connectBlue. Das OBS421 ist

als Bindeglied zwischen dem

OBS411 und OBS433 hinsichtlich

Performance und Reichweite

sowie als direkter Nachfolger

des OEMSPA331 entwickelt

worden.

Mehr Slaves verfügbar

Auf vielfachen Kundenwunsch

wurde die Unterstützung

von bis zu 3 Slaves, wie sie

beim OBS411 gegeben ist, beim

neuen OBS421 auf die maximale

Anzahl von 7 Slaves erhöht. Im

direkten Vergleich zum Vorgänger

OEMSPA331 konnte connect-

Blue vor allem die Nettodatenrate

auf über 1 Mbit/s steigern.

Durch eine verbesserte Empfindlichkeit

ist die maximale Reichweite

von 300 m, trotz geringerer

Sendeleistung und Stromaufnahme,

identisch geblieben.

Der integrierte Bluetooth-Protokoll-Stack

arbeitet nach dem

2.1+EDR-Standard. Hardwareseitig

ist das OBS421 bereits

als Dual-Mode-Lösung entwickelt,

so dass es mittels kostenlosem

Firmwareupgrade ab

Anfang 2012 auch Bluetooth 4.0

Low-Energy unterstützten wird.

Neben den Standard-Bluetooth-

Profilen GAP, SPP, DUN und

PAN verfügt das OBS421 ebenfalls

über die Protokoll Erweiterungen,

die für die Verbindung

zu modernen Smartphones notwendig

sind.

Voll kompatibel

Das OBS421 ist, wie alle seriellen

von connectBlue bei SE

erhältlichen Module, generations-

und technologie-übergreifend

kompatibel. Es erfüllt

alle industriellen und medizinischen

Voraussetzungen einschließlich

der Radio Type

Approvals (FCC, IC, R&TTE),

EMV-Anforderungen, Sicherheits-

und Medizingerätestandards

und die Bluetooth-Standards.

Das Modul bietet weitere

einmalige Eigenschaften,

wie „Wireless Multidrop“ zur

zeitgleichen Kommunikation

mit bis zu 7 Geräten, wobei der

„Enhanced Data Mode“ die individuelle

Kontrolle jedes einzelnen

Kanals erlaubt und die Konfiguration

der Module mit Hilfe von

AT Kommandos über die Bluetooth-Schnittstelle

ermöglicht.

• SE Spezial-Electronic AG

www.spezial.com

OBS421-Modul

PC & Industrie 1/2012 49


Kommunikation

19-Zoll Gigabit-Switch

Seit der Gründung 1981

beschäftigt sich Janich & Klass

mit der Entwicklung und Fertigung

von Industrie-PC-Baugruppen

einerseits, zum anderen

mit Image Capturing Hardware

und Software. Durch konsequente

Weiterentwicklung baut

J&K seither seine Führungsposition

in beiden Produktbereichen

kontinuierlich aus.

• Janich & Klass Computertechnik

GmbH

info@janichklass.com

www.janichklass.com

Kostengünstiges FlexRay-Analyse-Kit

Der Etherswitch 5 von Janich

und Klass basiert auf dem Baustein

88E6350 von Marvell. Dieser

Chip beinhaltet fünf Transceiver,

fünf voneinander unabhängige

media Access-Controller,

sowie 1 MBit Frame-Buffer-

Memory. An die Baugruppe lassen

sich bis zu fünf Netzwerkteilnehmer

über RJ45-Kabel

anschließen.

Die Karte besitzt eine automatische

MDI/MDIX-Erkennung,

so dass keine gekreuzten Kabel

benötigt werden. Jeder Kanal

kann bei 10/100/1000 Mbps

sowohl im full-duplex als auch

im half-duplex betrieben werden.

Die Erkennung erfolgt

automatisch. Die Stromzuführung

erfolgt über den rückwärtigen

Busstecker oder eine

2pol. Anschlussklemme. Die

Baugruppe ist als 19-Zoll-Baugruppe

oder im Gehäuse zur

Hutschienen- oder Wandmontage

lieferbar.

Über Janich & Klass

Janich & Klass ist seit mehr als

20 Jahren einer der führenden

Anbieter von Produkten in den

Bereichen Industrie-PC-Technik

und Document Imaging.

Mit der neuen

FR-IB100/PCIe

Karte und dem

multibusAnalyser

ermöglicht

IXXAT den Aufbau

einer preisgünstigen

Analyseplattform

für

FlexRay-Geräte

und -Systeme.

Mit dem multibusAnalyser

für

2000/XP/Windows 7 FlexRay-

Nachrichten können anhand

von vordefinierten Sendelisten

zur Stimulation und Konfiguration

von Busteilnehmern

versendet werden. Empfangene

Nachrichten werden im

Scroll- oder Overwrite-Modus

angezeigt. Die in den FlexRay-

Nachrichten übertragenen,

physikalischen Signale werden

mittels FIBEX-Datenbeschreibungsdatei

interpretiert

und in Klartext oder als Grafik

angezeigt. Weitere Informationen

unter www.ixxat.

de/flexray

• IXXAT Automation

GmbH

info@ixxat.de

www.ixxat.de

Leistungsstarker und robuster 20/32 Port 10 Gigabit Ethernet-Rackmount-Switch

Kontron hat heute den leistungsstarken

10 Gigabit Ethernet-Rackmount-Switch

CP6930-RM mit bis zu 32 Ports vorgestellt.

Er ist auf eine hohe Schock- und

Vibrationsfestigkeit sowie für den erweiterten

Temperaturbereich und eine hohe

Störfestigkeit (EMV) ausgelegt. Über

SFP+, SFP, RJ45 und M12 Konnektoren

sind zahlreiche Konfigurationsoptionen

gegeben. So kann der CP6930-RM einfach

in unterschiedliche Einsatzszenarios

integriert werden, von der Industriellen

Automation über die Luftfahrt bis

hin zur Verteidigungstechnik. Der Kontron

CP6930-RM ist eine einsatzfertige

Rackmount-Einheit basierend auf dem

10 Gigabit Ethernet CompactPCI Switch

Kontron CP6930 mit integrierter AC-

oder DC-Stromversorgung, die optional

auch redundant ausgelegt werden kann.

Der Non-Blocking, Fully-Managed L2/L3

10 Gigabit Ethernet-Switch bietet bis zu

6x 10-GbE-Ports und bis zu 26x 1-GbE-

Ports. Für extrem anspruchsvolle Umgebungsbedingungen

können bei Bedarf

auch besonders robuste M12 Konnektoren

ausgeführt werden.

• Kontron AG, sales@kontron.com

www.kontron.de

50 PC & Industrie 1/2012


Kommunikation

AS-i 3.0 Profinet-Gateways

Die AS-i 3.0 Profinet-Gateways von

Bihl+Wiedemann bieten die Möglichkeit,

alle Eigenschaften von Profinet

auf direktem Weg auch für AS-i zu nutzen.

Bei einer Baubreite von lediglich 85

bzw. 100 mm vermittelt das Modul im

Edelstahlgehäuse transparent und ohne

Umweg die Verbindung zum übergeordneten

Netz, das bis zur Unternehmensführung

reichen kann. Die Geräte kombinieren

einen AS-i 3.0-Single- oder Doppelmaster

mit einem Profinet-I/O-Device.

Die erste Komponente - das Profinet

I/O Device - bietet einen integrierten

Switch, entspricht der Profinet Conformance

Class-B und kann mit jedem Profinet-Controller

kommunizieren.

Mit dem zweiten Bestandteil, dem AS-i

3.0-Master, stehen dem Anwender die

erweiterten Diagnosefunktionen wie Doppeladresserkennung

und EMV- und Erdschlusswächter

sowie die Fehlerzähler für

jeden Slave zur Verfügung.

• Bihl+Wiedemann GmbH

www.bihl-wiedemann.de

NetBox NB1600 – Wirtschaftlich dank

Software-Update „over the Air“

Umfangreiches Lösungsportfolio

für Edge-to-Core-Netzwerke

Eine echte Alternative zu

teuren Kupfer- und Glasfaserleitungen

bietet die drahtlose

M2M-Kommunikation mit

dem NetBox NB1600 Wireless-Router.

Das kompakte

UMTS-Gerät bringt einen

mobilen Breitbandanschluss

auf die Hutschiene. Es ist für

den erweiterten Temperaturbereich

und somit auch für

den Einsatz in rauen Umgebungen

ausgelegt.

Ein integriertes 2G/3G+

Modem realisiert den schnellen

Internet-Zugang via Mobilfunknetz.

Von GPRS bis HSPA

werden alle Dienste unterstützt,

wobei der NB1600 automatisch

immer den Schnellsten

nutzt. Das macht die proaktive

Fernüberwachung, Maschinenwartung

und -steuerung

und Analyse per Fernzugriff

besonders attraktiv – keine

teuren Vororteinsätze mehr

bei gleichzeitig höherer Verfügbarkeit

und Transparenz

der Überwachungsprozesse

für praktisch alle Industriesegmente

und Anwendungen.

Besonders interessant in

diesem Zusammenhang: Der

NB1600 Router ermöglicht das

einfache und sichere Software-

Update „over the Air“ (OTA),

und ermöglicht damit auch

Service von jedem Standort

der Erde aus.

• NetModule AG

www.netmodule.com

Mit der ICS-G7000 Core-

Switch Serie, den ersten Hochleistungs-Core-Switches

der

Industrie mit bis zu vier 10 Gigabit

Ethernet (10 GbE) Ports und

maximal 48 Gigabit Ethernet

Ports, komplettiert Moxa sein

Angebot an Lösungen für Edgeto-Core-Netzwerke.

Die ICS-G7848/G7850/G7852

Layer 3 und ICS-G7748/G7750/

G7752 Layer 2 Core Switches mit

hoher Port-Dichte bieten bis zu

48 Gigabit Ethernet-Ports und

unterstützen bis zu vier 10 GbE-

Ports.

Die Switches eignen sich aufgrund

der vollen Gigabit-Netzwerkbandbreite

optimal für

Hochleistungsumgebungen und

den ununterbrochenen Betrieb

in Leitstellen. Von Vorteil für solche

Anwendungen sind außerdem

ihr flexibles modulares

Hot-Swap-Design, der zuverlässige

lüfterlose Betrieb und

eine Wiederherstellungszeit

unter 50 ms dank Moxas selbstheilenden

Netzwerktopologien

Turbo-Ring und Turbo-Chain.

Die ICS Switches erfüllen dank

ihrer fortschrittlichen Layer

3-Intelligenz die hohen Anforderungen

an Kernnetzwerkanwendungen

in der Industrie, wie

zum Beispiel in der Prozess- und

Transportautomation. Die große

Bandbreite erlaubt die Bildung

redundanter 10GbE-Ringe und

Uplinks für zukunftssichere und

skalierbare industrielle Backbones

mit schnellen Kommunikationsgeschwindigkeiten

und

niedriger Latenz.

Wenn noch höhere Bandbreiten

gefordert sind, können die

Switche mehrere 10GbE-Ports

zu einem einzigen Kanal zusammenfassen.

Die Switches verfügen

über ein lüfterloses Design

und arbeiten zuverlässig im

erweiterten Betriebstemperaturbereich

von 0 bis 60 °C. Sie

haben eine fünfjährige Garantie

und sind UL 60950-1 und

EN 50121-4 zertifiziert.

• Moxa Inc.

www.moxa.com

PC & Industrie 1/2012 51


Kommunikation

Gestörte Feldbusse meist ein EMV-Problem

Bild 1: René Heidl, Geschäftsführer Technik

& Entwicklung bei der Indu-Sol GmbH:

„Wenn man die Erkenntnis erst einmal

hatte, dass die meisten Störungen galvanischer

Natur sind, scheint dies naheliegend.

Denn damit ein Störstrom ein Bit

eines Telegramms zerstört, muss er nicht

all zu hoch sein. Um jedoch ein komplettes

Telegramm zu zerstören, sind immense

Ströme nötig. Störströme in dieser Größenordnung

nicht-galvanisch einzukoppeln ist

technisch betrachtet relativ unrealistisch.“

Der ständig steigende Automatisierungsgrad

bringt enorme wirtschaftliche Vorteile,

hat aber auch seine Schattenseiten.

Mit ihm wächst die Leistungsdichte und

damit das Risiko von Störungen. In diesem

Zusammenhang wird die Forderung

nach elektromagnetischer Verträglichkeit

(EMV) zunehmend wichtiger. Dabei gehen

Anlagenbauer und Instandhalter derzeit in

der Regel davon aus, dass die meisten Störungen

feldgebundener, nichtgalvanischer

Natur sind. Trennung von Motor- und Buskabeln,

Kreuzungen im 90-Grad-Winkel,

zusätzliches Auflegen der Schirme bei Eintritt

in den Schaltschrank, großflächiges

Auflegen u.v.m. sind unter Elektrotechnikern

weitverbreitete Maßnahmen und ein

sicheres Indiz für die vermutete nichtgalvanische

Natur der Störer. Doch wenn der

Geräte- und Leitungsschirm nur halbwegs

funktioniert, bringen sie kaum einen messbaren

Nutzen, so René Heidl, Geschäftsführer

Technik & Entwicklung bei der Indu-

Sol GmbH. Die langjährige Praxis bei der

Fehlersuche im Feld brachte ihm inzwischen

die Erkenntnis, dass der Großteil aller

EMV-Störungen galvanische Ursachen hat.

Autoren:

Dipl.-Ing. (FH) Nora Crocoll und Dipl.-Ing.

(FH) Dietrich Homburg, beide Redaktionsbüro

Stutensee

Feldgeräte sind – sofern richtig ausgeführt,

was man heute normalerweise voraussetzen

kann – faradaysche Käfige, die von außen

praktisch nicht gestört werden können und

auch sich selbst und andere Geräte normalerweise

nicht stören. Kritischer sind „lange

Leitungen“ zwischen den Geräten, die den

Gehäuseschirm durchbrechen und in das

Gerät hinein- bzw. aus dem Gerät herausführen.

Das sind einerseits die Busleitungen.

Generell sprechen Hochfrequenztechniker

von „langen Leitungen“, wenn die Leitungslänge

größer ist als die Flankendauer eines

Signals. Der Begriff wird also relativ verwendet,

und bedeutet im Umfeld von Bussen,

dass man ab einer Länge von ein oder

zwei Metern von „langen Leitungen“ spricht.

Andererseits sind es Leitungen, die Störungen

einfangen und unter den Schirm

mitnehmen können, beispielsweise die

24-V-Versorgungsspannung oder analoge

und digitale Geberleitungen.

Typisches Problem: Ausgleichsströme

Damit eine Störquelle ein Betriebsmittel

beeinflussen kann, muss die Störung über

eine Koppelstrecke zur Störsenke (also dem

beeinflussten Betriebsmittel) übertragen werden.

Für die Übertragung infrage kommt

entweder eine galvanische oder eine nichtgalvanische

Koppelstrecke wie kapazitive,

induktive oder Strahlungskopplung. Galvanische

Einkopplungen von Störströmen

entstehen an gemeinsamen Impedanzen

der beiden Stromkreise von Störquelle und

Störsenke. Ein typisches Beispiel sind Ausgleichsströme,

die über gemeinsame Leitungsabschnitte

beider Stromkreise Spannungen

einkoppeln.

Ein Fallbeispiel

Heidl berichtet von einem Fall aus der Praxis:

Die Minusleitung der 24-V DC -Stromversorgung

der Busmodule wurde nicht nur

am Netzteil geerdet, sondern zusätzlich

an einem Busmodul in der Anlage. Solche

Fehler kommen immer wieder vor. Die gleiche

Erdung hatte ein 230-V AC -Trenntransformator

für den Lüfter eines Motors. Nun

kam es nach fünf Jahren Betrieb zu einem

Schluss der Phase gegen Masse der Anlage.

Dieser sporadisch auftretende Schluss war

nicht groß genug, um die Sicherung zum

Auslösen zu bringen. Er floss über die Anlagenmasse

zurück zum Trafo im Schaltschrank,

weil dort die 230-V AC -N-Erdung

war. Ein solcher Erdschlussstrom nimmt

naturgemäß alle zur Verfügung stehenden

Wege zurück zum Schaltschrank, unter

anderem auch über den doppelt geerdeten

Minuspol der 24 V DC . Somit floss der Strom

durch mehrere Busmodule hindurch und

richtete bustechnisch großen Schaden an.

Es kam sporadisch zu Profibus-Ausfällen.

In diesem Fall war die gemeinsame Impedanz

die Erdung des N-Leiters der 230-V AC -

Versorgung und die Erdung des Minuspols

des 24-V DC -Netzteils.

Solche galvanischen Störungen haben

aber aus Sicht des Elektrotechnikers einen

„Vorteil“: Sie lassen sich relativ leicht messen.

Schwierig kann jedoch sein, die richtige

Stelle zum Messen zu finden. Bei nichtgalvanischen

Störungen dagegen trifft man

auf elektrische und magnetische Felder, die

sich nicht ganz so einfach messen lassen.

Langzeit-EMV-Messungen vor Ort

Als Experten für die Businstandhaltung

werden die Mitarbeiter der Indu-Sol GmbH

immer wieder zurate gezogen, wenn es in

Produktionsanlagen oder -maschinen zu

Problemen kommt. Da viele Anlagenstillstände

auf sporadisch auftretende Kommunikationsfehler

zurückzuführen sind, die sich

nachträglich oft schwer bis gar nicht reproduzieren

lassen, setzen die Netzwerkdoktoren

auf Langzeitüberwachung. Mit dem

in den letzten Jahren entwickelten Profibus-

INspektor lässt sich das Bussystem dauerhaft

und rückwirkungsfrei auf Telegrammfehler

überwachen. So sind einerseits permanente

Verschlechterungen bei der Kommunikation

erkennbar, andererseits lassen sich

durch die Speicherung von Telegrammfehlern

mit dem exakten Zeitpunkt des Auftretens

rückwirkend Ausfallursachen einfacher

ausfindig machen. „Auch viele EMV-

Probleme treten sporadisch auf,“ erläutert

Heidl (Bild 1). „Will man also wissen, welche

Störer die Buskommunikation behindern,

ist auch hier eine permanente Überwachung

gefragt.“ Dazu hat das Unternehmen

mit dem EMV-INspektor ein entsprechendes

Messgerät entwickelt (Bild 2). Mit

relativ geringem Installationsaufwand können

die Experten für die Businstandhaltung

damit über einen längeren Zeitraum hinweg

unterbrechungsfrei an immerhin vier Stellen

gleichzeitig die EMV-Belastung messen

(Bild 3a-d). Zusammen mit den Informationen

über die Fehltelegramme lassen sich

so teilautomatisiert Zusammenhänge feststellen,

die dabei helfen, Störer und Koppelstrecken

aufzuspüren.

Messpraxis bringt überraschende

Erkenntnisse

„Wir waren in den letzten Jahren auf zahlreichen

Messeinsätzen in ganz verschiedenen

Branchen unterwegs,“ sagt Heidl. „Anfangs

52 PC & Industrie 1/2012


Kommunikation

Bild 2: EMV-INspektor: Über Messzangen können parallel mehrere potentielle Störstrecken

unterbrechungsfrei vermessen werden.

haben auch wir immer an der falschen Stelle

gesucht. Wir haben im Wesentlichen mit

nicht-galvanischen Störern gerechnet und

wurden dann einfach nicht so richtig fündig.

Mit unseren Messgeräten konnten wir

dann vor Ort aber nachvollziehbare Messergebnisse

gewinnen und damit in vielen

Fällen nachweisen, dass galvanische EMV-

Störer die Ursachen sind. Nach all den

Messungen, die wir in den letzten Jahren

gemacht haben, würde ich sagen, dass das

in über 80% der Fälle so ist.“ Ein Problem,

das dabei immer wieder auftauchte, war z.B.

der Rückstrompfad zwischen Frequenzumrichter

und Motor (Bild 4). Zum Verständnis

des Rückstrompfads: Die induktiven

und ein Teil der kapazitiven Ströme, die

in Schutzleiter und Schirm der Motorkabel

eingekoppelt sind, nehmen ihren Weg

zwischen Frequenzumrichter und Motor

über das Potentialausgleichsystem. Durch

diese hochfrequenten Ströme im Kilohertzbereich

(unter ungünstigen Bedingungen

bis zu einem Zehntel des Motorphasenstromes)

kommt es zu negativen Auswirkungen

auf das Signalbezugspotential von

elektronischen Baugruppen und zu unzulässig

hohen Strömen auf geschirmten Leitungen.

Heidl berichtet aus der Praxis: „Mit zunehmender

Automatisierung steigen die Anforderungen

an Geschwindigkeit und Regelgenauigkeit

der Antriebe. Heute hat man

mit fast zwanzigmal höheren Schaltfolgen

zu tun als noch vor zehn Jahren. Das führt

zu immer kürzeren Impulsen und somit

steigenden Frequenzen.“ Streukapazitäten,

beispielsweise in der Zuleitung von einer

Phase auf den Schutzleiter, haben somit bei

der Entstehung von hochfrequenten Leckströmen

enorm an Bedeutung gewonnen.

Nicht selten werden auch Schirmverbindungen

von Bus- oder auch Messleitungen,

die parallel zum Schutzleiter oder

der Erdverbindung liegen, mit diesen hoch-

a

b

c

d

Bild 3: (a) Messungen Schirmstrom Profibus; (b) Messungen im PE/PA-System; (c) Messungen Schirmstrom/PE-Strom FU-gesteuerter Motoren;

(d) Messungen EMV-Einkopplung auf 24-V DC -Versorgung

PC & Industrie 1/2012 53


Kommunikation

Indu-Sol, die Experten für die Feldbusüberwachung

Bild 4: Rückstrompfad: Die induktiven und

ein Teil der kapazitiven in Schutzleiter und

Schirm der Motorkabel eingekoppelten Ströme

nehmen ihren Weg zwischen Frequenzumrichter

und Motor über das Potentialausgleichsystem.

Durch diese hochfrequenten Ströme im

Kilohertzbereich kommt es zu negativen Auswirkungen

auf das Signalbezugspotential von

elektronischen Baugruppen und zu unzulässig

hohen Strömen von geschirmten Leitungen.

frequenten Ausgleichsströmen durchflossen

und es kommt zu Störungen der angeschlossenen

Peripherie. Diese Störungen

lassen sich ganz einfach um ca. 60% verringern,

wenn man vorhandene unsymmetrische

Motorkabel gegen Symmetrische

tauscht (Bild 5). Selbstverständlich ist es

aber auch sinnvoll, diese Erkenntnis direkt

bei Entwicklung und Bau von Maschinen

und Anlagen zu berücksichtigen.

Reproduzierbare Ergebnisse

Die Zuverlässigkeit der Kommunikation

ist der Garant für eine kontinuierliche

Produktion. Deshalb hat sich die

Indu-Sol GmbH als herstellerneutrales,

branchenübergreifendes Dienstleistungsunternehmen

die objektive Bewertung

der Qualität und Stabilität industrieller

Datennetzwerke zur Aufgabe gemacht.

Lösungen und Dienstleistungen von

Indu-Sol unterstützen das sichere und

störungsfreie Arbeiten von Maschinen

EMV-Messungen in der Produktionsanlage

erforderten bislang jede Menge

Know-how. In der Regel ging es nicht ohne

einen externen Experten. Was dieser genau

machte, war für den Maschinenbauer bzw.

Anlagenerrichter oder -betreiber oft kaum

nachvollziehbar. „Natürlich haben solche

Experten über die Jahre Know-how angesammelt

und bringen aufgrund ihrer Erfahrung

ein Gespür für Ursachen von EMV-

Problemen mit,“ weiß Heidl. „Gleichzeitig

hatte das alles aber oft so etwas von „Handauflegen“.

Wie der Experte zu seinen Ergebnissen

kam, war für den gemeinen Elektrotechniker

oft nicht nachvollziehbar. Dazu

kommt ein weiteres Problem: Solche Experten

können niemals eine Garantie aussprechen,

dass sie die Ursachen für EMV-Probleme

schnell finden. Die Sache kann also

unter Umständen sehr teuer werden.“ Mit

Messgeräten wie dem EMV-INspektor gibt

es nun nachvollziehbare Messwerte. Zudem

wird damit langfristig schon im Vorfeld

eine teilautomatisierte Problemaufdeckung

möglich. Langzeitmessungen liefern

die notwendigen Werte, die der Laie beispielsweise

einem Experten für eine rasche

Ferndiagnose zur Verfügung stellen kann.

Heidl nennt ein Beispiel aus der Praxis:

„Einen Problemfall, der neben Rückstrompfad

immer wieder auftritt, gibt es bei der

24-V DC -Stromversorgung. Bei einem Kunden

hatten wir immer, wenn ein Antrieb die

Bremse zuschaltet, eine Störung im Kommunikationsbus.

Erst durch die permanente

Netzwerküberwachung und die kontinuierlichen

EMV-Messungen konnten wir hier

einen Zusammenhang aufdecken. Ursache

war, dass Bus-Module und die Bremse des

Antriebs an die gleiche Stromversorgung

angeschlossen waren. Beim Zuschalten der

Bremse kam es zu einer Störeinspeisung in

den Bus. Auch hier war das also wieder ein

galvanischer Störer. Die Lösung des Problems

war denkbar einfach: Bremse und

Bus-Module erhielten getrennte Stromversorgungen.“

Erdschlussüberwachung mit dem

EMV-INspektor

Ebenfalls interessant im Zusammenhang

ist die EN 50310 (Anwendung von Maßnahmen

für Potentialausgleich und Erdung in

Gebäuden mit Einrichtungen der Informationstechnik).

Diese schreibt unter anderem

vor, dass der Potentialausgleich niederimpedant

sein soll. In der Praxis wird der

Potentialausgleich aber meist ausschließlich

aus ohmschen Gesichtspunkten ausgelegt.

Auch hier sind Kommunikationsprobleme

vorprogrammiert, weiß Heidl:

„Der Schirm des Kommunikationsbusses

und Anlagen. Angeboten werden Unterstützung

bei der Fehlersuche und Fehlerbehebung

in industriellen Netzwerken,

Abnahme und Zertifizierung von

Netzwerken sowie Praxisseminare und

Workshops.

Gleichzeitig vertreibt das Unternehmen

Tools für die Inbetriebnahme, Wartung

und Instandhaltung von Kommunikationsbussen

sowie Lösungen für permanente

Netzwerküberwachung.

ist ein sehr guter niederimpedanter Leiter.

Wenn das Potentialausgleichsystem selbst

nicht niederimpedant ausgelegt ist, nehmen

die Ausgleichsströme also ihren Weg

über den Busschirm.“

Verursacher von EMV-Störungen sind

auch die zuvor erwähnten mehrfach geerdeten

24-V DC -Stromversorgungen. Der

EMV-INspektor kann in solchen Fällen das

Netzwerk auf Erdschlüsse überwachen, solche

Probleme aufdecken und dabei helfen,

diese von vornherein zu vermeiden.

Die Netzwerkexperten von Indu-Sol haben

über die vergangenen Jahre umfassendes

Know-how im Bereich EMV gesammelt.

Derzeit arbeiten sie daran, dieses Wissen in

die Weiterentwicklung des EMV-INspektors

zu stecken, der dann in Zukunft automatisch

auf EMV-Probleme aufmerksam

machen kann, bevor es zum Anlagenstillstand

kommt. Zudem geben die Netzwerkexperten

ihr Know-how selbstverständlich

als Dienstleistung und in Schulungen

weiter. „Es gibt noch so viel Unklarheit

im Bezug auf dieses Thema. Aber je mehr

man versteht und weiß, desto besser kann

man natürlich selbst auf Probleme reagieren“

resümiert Heidl.

• Indu-Sol GmbH

info@indu-sol.com

www.indu-sol.com

Bild 5: Die symmetrischen Motorkabel der SymFlex-Baureihe sind für den Einsatz von

frequenzgeregelten Antrieben optimiert. Die geringe Betriebskapazität und -induktivität

des Kabelaufbaus, umschlossen mit einer Kombination aus Geflecht- und Folienschirm

(100% Überdeckung), garantieren minimale elektromagnetische Emissionen in benachbarte

Elektronik-Stromkreise. Alle Bilder Indu-Sol.

54 PC & Industrie 1/2012


Antriebe

Konfigurierbare Linearstellzylinder

Systemhaus A-Drive stellt konfigurierbare Linearstellzylinder EKA vor

A-Drive stellt den konfigurierbaren

Linearstellzylinder EKA

vor, bei dem der zur Anwendung

passende Antrieb und die

Mechanik aus einem Systembaukasten

ausgewählt werden. So

ist der Stellzylinder wirtschaftlich

konstruiert und gleichzeitig

frei konfiguriert. Auch eine

kurzfristige Verfügbarkeit ist

sichergestellt.

Baureihe EKA

Die Baureihe EKA steht für

höchste Flexibilität durch universelles

Design. Die mechanische

Stelleinheit ist modular

aufgebaut und kostenoptimiert.

Bei der Baugröße 60 stehen vier

Spindelarten zur Auswahl. Um

die technischen und wirtschaftlichen

Vorgaben zu erfüllen, kann

der Schwerpunkt bei der Auslegung

auf Wirkleistung, Lebensdauer

oder auf die Kosten gelegt

werden. Dabei sind verschiedene

effiziente Antriebstechnologien

wählbar, die alle genau

auf die Mechanik abgestimmt

sind. Das Systemhaus A-Drive

folgt dabei dem Trend, zunehmend

elektrische Antriebstechnik

als Alternative zu Fluidantrieben

einzusetzen. Dies gilt

für unterschiedliche Anwenderbranchen,

z.B. Verpackungstechnik,

Medizintechnik, Pressen,

Metallverarbeitung oder Montage-

und Prüfautomaten. Dabei

arbeiten die elektrischen Stellantriebe

dynamisch, kraftvoll

und mit variablen Geschwindigkeiten.

Als Teil des Systembaukastens

ist der EKA weder zeitund

kostenaufwendig konstruiert

noch unerprobt, wie es Sonderlösungen

häufig sind.

Die passende Ansteuerelektronik

gibt es in zentraler oder

dezentraler Ausführung und mit

mindestens einem gängigen Feldbussystem

(CAN). Bei den Performance-Servos

sind die gängigen

Schnittstellen modular erweiterbar.

Dies ermöglicht eine Kontrolle

hinunter bis zur Ebene des

Aktors in Bezug auf Motortemperatur,

Stromaufnahme, Positionierung

oder Geschwindigkeitsverlauf.

Somit ist eine präventive

Diagnose ebenso möglich

wie die Planung von Wartungsintervallen

oder eine kurzfristige

Verringerung der Taktzahl,

um ungewollten Maschinenstillstand

zu vermeiden.

Mit langjähriger Erfahrung

und gründlicher Kenntnis der

Produkte sorgt das Systemhaus

für die richtige Auslegung und

Auswahl der Antriebselemente

– und stellt sicher, dass diese

aufeinander abgestimmt sind.

Durch die differenzierte Produktpalette

ergeben sich einzigartige

Lösungen mit zahlreichen

Alleinstellungsmerkmalen.

Der Linearstellzylinder

wird jetzt mit Standardkomponenten

konfiguriert anstatt konstruiert.

Das erfahrene Team

von A-Drive berät und unterstützt

kompetent in allen Phasen

von der Projektabwicklung

bis zur Inbetriebnahme.

• A-Drive Technology GmbH

info@a-drive.de

www.a-drive.de

Drehgeber mit Feldbus-Schnittstellen

PROFINET - PROFISAFE SIL2

13 Bit/360°, 4096 Umdrehungen

Edelstahl oder Aluminium

Der Antrieb und die Mechanik des EKA werden aus einem Systembaukasten

bei A-Drive passend zur Anwendung ausgewählt. So ist

der Stellzylinder wirtschaftlich und gleichzeitig maßgeschneidert

konfiguriert

www.twk.de

PC & Industrie 1/2012 ANZ 085755


Antriebe

Funktionale Sicherheit leicht gemacht

Umsetzung der neuen Maschinenrichtlinien am Beispiel der Antriebsüberwachung

Bild 1: Safety-M-Modul SP1

Angesichts Europäischer

Maschinenrichtlinien kristallisiert

sich immer stärker heraus,

dass allein mit zertifizierten

Komponenten kein Höchstmaß

an Sicherheit zu erreichen

ist. Dafür ist die Materie zu vielschichtig.

Und so verlangt der

Anwender immer mehr nach

Systemen – aus einer Hand.

Kübler hat auf diese Anforderungen

reagiert und bietet mit

der Kombination aus Drehgebern

und Sicherheitsmodulen

ein effektives Gesamtpaket für

funktionale Sicherheit, das es so

bisher noch nicht gegeben hat.

Den Einsatzgebieten sind keine

Grenzen gesetzt: Ganz gleich

ob sichere Bewegungsüberwachung

im Ein- oder Mehrachsbetrieb,

ob sichere Verarbeitung

von Lichtgittern, Türüberwachungen

und -verriegelungen,

Not-Stop, 2-Hand-Bedienung

– mit dem System von Kübler

lässt sich jede sicherheitstechnische

Aufgabenstellung einfach,

schnell und wirtschaftlich

umsetzen.

Die Module zeichnen sich

durch hohe Sicherheitsstandards

und Integrationsfähigkeit aus.

So sind sie geeignet für Anwendungen

bis PLe nach EN 13849

bzw. SIL3 nach EN 61508, und

sie entsprechen als sichere, baumustergeprüfte

Logiksteuerung

der Maschinenrichtlinie

2006/42/EC. Außerdem verfügen

die Safety-M-Module über

alle integrierten Sicherheitsfunktionen

zur Antriebsüberwachung

nach EN 61800-5-2.

Dank eines modularen Aufbaus

und dem Interface für alle gängigen

Feldbussysteme können sie

universell und genau den jeweiligen

Anforderungen angepasst

eingesetzt werden.

Perfektes Zusammenspiel

Die Safety-M-Module funktionieren

ideal im Zusammenspiel

mit den Drehgebern für Funktionale

Sicherheit Sendix SIL der

Firma Kübler. Verfügbar sind

drei Hauptvarianten an Drehgebern:

Zum einen Sendix SIL

inkremental mit reinen sin/cos-

Signalen und zum anderen Sendix

SIL absolut singleturn/multiturn

mit zusätzlicher Absolutinformation

SSI. Diese Geber

sind zertifiziert zur Anwendung

bis SIL3 bzw. PLe.

Um den höchst möglichen Fehlererkennungsgrad

(Diagnostic

Coverage DC) zu gewährleisten

überwachen die Safety-

M-Module die sinus/cosinus-

Signale mittels der Funktion

sin 2 + cos 2 = 1. Für eine sichere

Information über die Position,

auch nach einem spannungslosen

Zustand, vergleicht das

Sicherheitsmodul die interne

Position aus den Inkrementalsignalen

mit dem Absolutwert

des Gebers.

Einfach und Vielfältig in der

Anwendung

Bild 2: Sendix SIL-Drehgeber und Safety-M-Modul SP1 bilden ein

effektives System für funktionale Sicherheit.

Mit den integrierten Funktionen

für digitale Signalverarbeitung

wie Sensoren, Befehlsgeräte

und Abschaltkanäle lassen

sich typische Sicherheitsaufgaben

sehr komfortabel lösen.

Aber die Safety-M-Module bieten

noch deutlich mehr: Sichere

Bewegungsüberwachung mit

höchster Anforderung sind kein

Problem. Und die integrierten

Überwachungsfunktionen mit

vielen praxisgerechten Zusatzleistungen

sorgen für eine einfache

und transparente Umsetzung

der Aufgabenstellung.

Mit ihren integrierten Technologiefunktionen

garantieren

die Safety-M-Module für eine

schnelle und problemlose Umsetzung

der sicherheitstechnischen

Aufgabenstellung. Es steht eine

umfangreiche Funktionsbibliothek

für die Vorverarbeitung

von Sensoren (Eingänge) oder

Aktuatoren (Ausgänge) zur Verfügung,

die auch und gerade für

die sichere Antriebsüberwachung

eingesetzt werden kann. Durch

einfache Verknüpfung der Eingangs-,

Überwachungs- und Ausgangsfunktionen

mittels Logikbausteinen

können sehr schnell

und transparent umfangreiche

Sicherheitsfunktionen aufgebaut

werden. Alle Funktionen sind

offen in Bezug auf die verwendeten

Sensoren, Antriebe und

Aktuatoren gestaltet. Unabhängig

von der verwendeten Antriebstechnologie,

ob Elektroantrieb

mit Vektor- oder Frequenzregler,

Pneumatik oder Hydraulik, die

Safety-M-Module sind die praxisnahe

Lösung für das Sicherheitsmanagement

im Maschinen-

und Anlagenbau.

Sichere Antriebsüberwachung

Sicherheitsfunktionen zur Sensor-/Aktorverarbeitung

bieten

eine erhebliche Vereinfachung in

der Programmierung. So kann

beispielsweise der Programmieraufwand

zum logischen/

zeitlichen Vergleich von Mehrfacheingängen

der Sicherheitssensorik

entfallen. Anstelle dessen

wird die nötige Verarbeitung

schnell und sicher über das Peripherie-Konfigurationsmenü

ausgewählt.

Im Programmeditor

erscheint jedes Eingangs- und

Ausgangselement nur als Funkti-

Bild 3: Eine von vielen Möglichkeiten: Sichere Bewegungsüberwachung

mit 2 Achsen.

56 PC & Industrie 1/2012


Antriebe

Bild 4: Anschlussmöglichkeiten der Safety-M Module

onsblock. Sie sind bereits auf ein

einzelnes Logiksignal reduziert.

Konventionelle Sicherheitssteuerungen

beschränken sich

auf Logikverarbeitung bzw. auf

reduzierte Word-Verarbeitung

von Daten. Eine sichere Antriebsüberwachung,

wie sie die europäische

Maschinenrichtlinie

per Gesetzt fordert, lässt sich

so nur schwer realisieren. Mit

den Safety-M-Modulen ist das

Abkürzung Bezeichung Funktion

anders. Mittels in der Firmware

integrierter Sicherheitsfunktionen

zur Antriebsüberwachung

lassen sich die neuen Aufgabenstellungen

schnell und effizient

umsetzen.

Unabhängig von der Antriebstechnologie

bieten sie alle Funktionen

nach EN 61800-5-2 zur

Antriebsüberwachung und darüber

hinaus praxisgerechte Funktionserweiterungen

an. Das gilt

für Ein- oder Mehrachsbetrieb,

einfache Umrichter oder hochwertigen

Servoantrieb, Elektro-,

Hydraulik- oder Pneumatikantrieb.

In jedem Bereich sind die

in der Firmware integrierten

Sicherheitsfunktionen leicht

anzuwenden.

Programmieren, Parametrieren

und Validieren leicht gemacht

Die grafische Programmierung

über Symbole ist sehr einfach

aufgebaut und erfordert keine

spezifischen Programmierkenntnisse.

Nach dem Programmieren

können die Module noch

parametriert werden. Das ist

sehr hilfreich, vor allem wenn

ein Modul in der Montage für

mehrere Maschinentypen eingesetzt

werden soll. Maschinenspezifische

Parameter können

in der Montage oder im Feld

geändert werden, ohne jegliche

Anpassungen der Software.

Zu einer sicheren Steuerung

gehört auch das Validieren der

Software. Die Safety-M-Module

liefern hierzu den Ausdruck

eines Validierungsreports, der

durchgesehen, abgehakt und

unterschrieben wird. Damit

ist der Software-Ersteller automatisch

entlastet, er hat seiner

Sorgfaltspflicht Genüge getan.

• Fritz Kübler GmbH

Zähl- und Sensortechnik

info@kuebler.com

www.kuebler.com

SSX Safe Stop 1 oder 2 Überwachung Bremsrampe und Abschalten des Motors nach Stillstand (SSI)

oder Überwachung Bremsrampe und SOS nach Stillstand (SS2)..

Entspricht Stopp-Kategorie 1 oder 2 nach DIN EN 60204-1.

SOS Safe Operating Stop Überwachung Stillstand bei aktivem Motor

SLA Safety-Limited Acceleration Überwachung des Überschreitens eines Beschleunigungsgrenzwertes

SLS Safety-Limited Speed Überwachung eines Geschwindigkeitsgrenzwertes

SLT Safety-Limited Torque Überwachung eines Drehmoment-/Kraftgrenzwertes

SLP Safety-Limited Position Das Überschreiten eines Positionsgrenzwerts wird überwacht.

SEL Safe Emergency Limit Sichere Überwachung der minimalen und maximalen Position, bzw. des

erlaubten Positionsbereichs. Optional Überwachung der Geschwindikgeits-/.

Positionsgrenzkurve zur Minimierung des worst-case-Überfahrwegs.

SLI Safety-Limited Increment Das Einhalten eines spezifizierten Schrittmaßes beim Verfahren wird überwacht.

SDI Safe Direction Die nicht beabsichtigte Bewegungsrichtung des Motors wird überwacht.

SBC Safe Brake Control Sichere Ansteuerung und Überwachung einer externen Bremse.

SCA Safe Cam Während sich die Motorposition in einem spezifizierten Bereich befindet,.

wird ein sicheres Ausgangssignal erzeugt.

SSM Safe Speed Monitor Während die Motordrehzahl niedriger als ein spezifizierter Wert ist, wird ein

sicheres Ausgangssignal erzeugt.

SAR Safe Acceleration Range Die Einhaltung der Beschleunigung des Motors innerhalb spezifizierter.

Grenzwerte wird überwacht.

ECS Encoder Status Fehlerstatus des Geschwindigkeits-/Positionssensors

PDM Position Deviation Muting Muting der Abweichungsüberwachung im 2-Sensoren-Betrieb.

Liste der sicheren Antriebsfunktionen nach EN 61800-5-2

PC & Industrie 1/2012 57


Steuern und Regeln

Immer eine Nasenlänge voraus

Wie eine PC-basierte Steuerung echte Offenheit beweist

Gesteuert von der IBH macro 8005 NT werden Schiffselemente auf der Laserschweißportalanlage in der

Meyer Werft Papenburg mit hoher Wirtschaftlichkeit gefertigt. Dass IBH Automation die CNC liefert, kommt

nicht von ungefähr – hier stammen nicht nur die Steuerung der Schweißnahtverfolgung und das Management

der Schnittstellen, sondern auch die Dateninformationsübertragung aus einer Hand.

Anspruchsvolle Lösungen durch das Zusammenspiel der Technik (Abb. IBH/Traffic AfWK&D)

Die Maschine ist hallenfüllend:

40 Meter lang und 6 Meter hoch

bringt sie eine Masse von 260

Tonnen auf den Boden. Die gigantische

Laser-Hybrid-Schweißanlage

steht bei der Meyer Werft in

Papenburg. Teile der berühmten

AIDA-Schiffe werden auf ihr

geschweißt.

Gut 250 Meter lang ist ein solches

Clubschiff. 15 Stockwerke

türmen sich auf und bieten mehr

als 2 000 Passagieren Platz. Die

Ansprüche der Meyer Werft an

die Maschinen, die für die Produktion

eines solchen Schiffes

benötigt werden, sind hoch: Die

Schweißanlage ist mit einem

Per Nahtsensor werden während des automatisierten Laser-Hybrid-

Schweißens Daten kommuniziert, um den Aufsetzer exakt zu

positionieren. (Bildverweis: HELD-SYSTEMS Deutschland GmbH)

12 kW CO 2 -Laser von Trumpf

und einer 900 A MIG Stromquelle

ausgestattet. „Durch

diese Anlage wird die Anzahl

der Verbindungsstellen über

die Länge eines Schiffes erheblich

reduziert und damit werden

Kosten gespart“, verkündet

die Held Systems Deutschland

GmbH nicht ohne Stolz.

Hohe Ansprüche an Steuerung,

Schnittstellenmanagement und

Datenübertragung

Anspruchsvolle Aufgaben warteten

auf alle Partner bei diesem

Projekt der Superlative. Mit

zentraler Funktion dabei: Die

IBH Automation Gesellschaft

für Steuerungstechnik mbH in

Kornwestheim. Denn von der

Hard- und Softwareschmiede

stammen nicht nur die Steuerung

der Schweißnahtverfolgung

und das Management der

Schnittstellen, sondern auch die

Dateninformationsübertragung.

Mehr als 30 Sercos-Achsen

hat die Steuerung zu bewältigen.

„Und wir mussten sehr viele

Schnittstellen managen“, berichtet

IBH-Geschäftsführer Roland

Jaensch. Wenn Jaensch dies in

seiner gelassenen Art fast beiläufig

erwähnt, dann klingt das

nach einer Selbstverständlichkeit.

Tatsächlich aber bildet eine solche

Anbindung fast ein eigenes

Arbeitsfeld. Das IBH-Team integrierte

die Anforderungen des

Kunden in das Projekt. „Es ist

uns wichtig, dem Kunden schnell

Lösungen anbieten zu können“,

begründet Jaensch.

Die Aufgabe

Dabei scheint die Aufgabe der

Maschine auf den ersten Blick

gar nicht so kompliziert: Auf

liegende Panelbleche, die später

im Innenbereich der Schiffe das

Deck und die Zwischenwände

bilden, werden zur Versteifung

senkrecht stehende, sogenannte

Aufsetzer geschweißt. Bis zu

30 Meter sind die Versteifungsstücke

lang, die mit dem Laser-

Hybrid-Schweißverfahren verbunden

werden. Im Schweißportal

wird die Naht zwischen

Aufsetzer und Panelblech selbstständig

gesucht und verbunden.

Sobald ein Aufsetzer verschweißt

ist, wird das Panel zur

nächsten Naht weitertransportiert.

Nur bei Störungen – wenn

beispielsweise der Spalt zu breit

ist oder wenn Schmutz den Vorgang

zu stören droht – muss der

Bediener eingreifen.

Neues NC-Programm

An die Güte der Schweißnaht

werden auf der Meyer Werft

hohe qualitative Anforderungen

gestellt. Denn wenn das Blech

das Schweißportal verlässt, wandert

es weitgehend direkt an die

Position im Schiff. Penibel überwachen

Kameras und Sensoren

deshalb den Fügeprozess.

Basis für die Lösung bildet

dabei eine besondere

58 PC & Industrie 1/2012


Steuern und Regeln

Effiziente Technik - die Laserschweißanlage der Firma Held Systems

Deutschland, gefertigt und eingesetzt im Schiffsbau bei der

Meyer Werft in Papenburg, gesteuert mit der CNC von IBH Automation.

(Bildverweis: Meyer Werft, Papenburg)

Schweißnahtführung: „Wir

sprechen von einer CNC-integrierten

Schweißnahtführung“,

erläutert Dr. Walter Schwabe,

Geschäftsführender Gesellschafter

der ibs Automation GmbH.

Das bedeutet, dass, im Gegensatz

zu bekannten technischen

Lösungen zur Schweißnahtverfolgung,

nicht die im Programm

hinterlegten Positionen im Interpolator

korrigiert werden, sondern

ein neues NC-Programm in

der CNC automatisch generiert

wird. In der Praxis kann die IBH-

CNC-Steuerung mit CNC-integrierter

Nahtführung Schweißbahnen

mit einer Geschwindigkeit

oberhalb von 10 m/min bei

einem Bahnradius von 40 mm

und einer Bahngenauigkeit von

+50 µm generieren.

Dies gelingt nur, wenn tief in

die CNC-Betriebsystem-Software

eingegriffen wird – einen Weg,

den die Kornwestheimer geebnet

haben: Als sogenannter Compile-

Zyklus wird die Schweißnahterkennung

auf die CNC aufgesetzt.

Als einer der wenigen Hersteller

in Deutschland stellt IBH

diese Schnittstelle zur Verfügung.

Bei Maschinenbauern

ist diese Schnittstelle durchaus

beliebt, lassen sich darüber

leicht bestimmte Funktionen

und eigene Software-Entwicklungen

in C++ in die CNC-Software

einbinden. Ohne über eine

aufwändige Sondersoftware zu

gehen, können über diese offene

Tür für Zusatzfunktionen spezielle

Kundenanforderungen

vergleichsweise einfach realisiert

werden. „Damit kann jeder

OEM eigenes Know-how in die

Steuerung einbringen“, verdeutlicht

Jaensch die Vorteile dieser

offenen IBH-Strategie.

Neben der CNC-integrierten

Schweißnahtführung wurde bei

der Anlage auf der Meyer Werft

eine online Nahtgeometriekontrolle

eingesetzt. Über Profibus

ist sie an die IBH-Steuerung

angeschlossen. Der Informationsverkehr

ist enorm: In beide

Richtungen werden Datenpakete

übertragen. Die Steuerung

überträgt auch während

der aktiven CNC-integrierten

Schweißnahtführung Parameter

zum Nahtsensor. „Somit

werden Parameteränderungen

‚on-the-fly’ möglich“, so Jaensch.

Und Dr. Schwabe ergänzt: „Da

der Nahtsensor neben der Position

der definierten Schweißnaht

wie Überlappstoß, I-Naht oder

Kehlnaht auch weitere Daten

wie Spalt oder Winkel der Kehlnaht

übertragen kann, werden

anwendungsspezifische Datenstrukturen

kommuniziert.“

Im Kern des Schweißgiganten

arbeitet eine kompakte macro

8005 NT (New Technologie) der

Kornwestheimer. Seine Besonderheit

ist das Thema Kommunikation:

Die Daten für die

Maschine kommen direkt aus

der Konstruktion. Vom dortigen

CAD/CAM-System werden sie

in die NC-Programme überführt.

„Die Anlage arbeitet sozusagen

just-in-time“, verdeutlicht

Jaensch den Ablauf. Sowohl an

der Maschine direkt, wie auch

in der Konstruktion steht ein

Bedienfeld, das auch über den

Fortgang des Prozesses Auskunft

gibt.

Zwischen der Fertigungshalle

der Meyer Werft mit Maschine

und dem Konstruktionsbüro

liegen circa 30 Meter. Die Kommunikation

läuft ohne Verzögerung.

„Wenn wir Echtzeit sagen,

dann meinen wir das auch so“,

bestätigt Jaensch.

Viele Andockmöglichkeiten

Wer bei einem solchen Ansturm

von Daten und Anforderungen

nicht auf echte Offenheit setzt,

der würde schnell in den Fluten

untergehen. Eine PC-basierte

Steuerung bringt kostengünstig

viele Andockmöglichkeiten von

Hause aus mit. Ob Ethernet, USB

oder welcher Bus auch immer

angeschlossen werden soll – bei

einem echt offenen System müssen

dafür keine Hilfskonstruktionen

angestrengt werden. „Wir

sind gut im Integrieren“ freut

sich deshalb Jaensch. Die Philosophie

des offenen Systems ist für

ihn bei dieser Laserschweißanlage

der Superlative wieder einmal

„voll aufgegangen“.

In zwei IBH Hochleistungs-

Industrie-PCs ist die Steuerung

untergebracht. Deren standardisierte

Architektur erlaubt es

dem Kunden, Features vom klassischen

PC zu nutzen. So kann

beispielsweise die Datensicherung

problemlos selbst vorgenommen

werden. Standardisierte

Schnittstellen – wie Ethernet

oder USB -, die im Consumer-Markt

üblich sind, erlauben

ein Datenhandling ohne Spezialkenntnisse.

Die Steuerung kann

deshalb sehr einfach in ein vorhandenes

PC-Netzwerk eingebunden

werden.

Sollte evtl. doch einmal ein Problem

auftauchen - via Remote-

Control kann der IBH-Service

umgehend darauf reagieren.

Integrierte Dokumentation

Ein weiterer Vorteil zeigte sich

während der Inbetriebnahme:

Die Dokumentation direkt auf

der Maschine. So wurden gezielt

Teile der Dokumentation als

HTML und PDF ausgelesen

und in die Visualisierung eingebunden.

Der Bediener kann

sich so schnell und mit Hilfe von

gewohnten Browser-Funktionen

(„Such/Finden“-Optionen) im

Steuerungs-Bedienungs-Menü

an der Maschine informieren,

ohne lange dicke Handbücher

wälzen zu müssen.

Zukunftssicherheit

Die Frage nach der Zukunftssicherheit

seiner Steuerungen

nimmt Jaensch gelassen. „Im

Grunde altern die offenen IBH-

CNCs nicht“, so der Steuerungs-

Spezialist. Denn die technische

Entwicklung bringe schnellere

Prozessoren und verbesserte

Arbeitsspeicher. Neuerungen

könnten immer wieder als

Upgrade zur Leistungsverbesserung

einfließen. Jaensch spricht

aus den Erfahrungen einer mehr

als 30-jährigen Geschichte der

macro-Baureihe. Viele Werkzeugmaschinen

mit diesen Steuerungen

verrichten noch heute

zuverlässig ihren Dienst.

Dass im globalen Wettbewerb

auch auf deutschen Werften

weiterhin Schiffe gebaut werden

können, hängt sicher nicht

zuletzt von solchen Lösungen

ab, wie sie auf der Meyer Werft

realisiert wurden. Hochspezialisierte

und innovative Partner

fanden zusammen, um im Wettstreit

der Werften für Papenburg

einen wichtigen Vorsprung

herauszuholen.

• IBH Automation Gesellschaft

für Steuerungstechnik mbH

www.ibh-cnc.com

Die IBH CNC lässt durch

ihr offenes, modulares

Steuerungssystem individuelle,

kundenspezifische Lösungen zu.

(Abb. IBH/Traffic AfWK&D)

PC & Industrie 1/2012 59


Software/Tools/Kits

Energieeffizienz im Schaltschrankbau

Über Eplan Software & Service

Eplan Software & Service

entwickelt Engineering-

Lösungen, die den Produktentstehungsprozess

beschleunigen.

Interdisziplinäre Experten-systeme

sichern ein

Höchstmaß an Produktivität

und Datendurchgängigkeit.

Kundenspezifisch entwickelt

der Lösungsanbieter

maßgeschneiderte PDM- und

PLM-Konzepte und bietet

umfassende Dienstleistungen

wie Customizing, Consulting

und Training. Innovative

Entwicklungskompetenz,

konsequente Praxisorientierung

und internationale Präsenz

sind die Erfolgsfaktoren.

Eplan gehört zu Rittal International

und damit zum Unternehmensverbund

der Friedhelm

Loh Group.

´Efficient Engineering´ - das

Firmenmotto unterstreicht die

Kompetenz von optimierten,

effizienten Prozessen, die

Kunden dabei unterstützen,

langfristig wettbewerbsfähig

zu sein.

Energieeffizienz betrifft

nicht nur die Produktion – sie

beginnt deutlich früher im Prozess.

Schließlich werden 70 bis

80 Prozent der Material-, Produktions-

und Betriebskosten

schon im frühen Stadium des

Engineerings definiert. Eplan

und Rittal bieten hier schlagkräftige

Lösungsansätze mit einer

intelligenten Verknüpfung von

softwarebasierten Werkzeugen

und Prozessen.

Die Energie- und Kosteneffizienz

im Schaltschrankbau wird

durch anwendungsoptimierten

Montageaufbau, perfekte Dimensionierung

und effiziente Technik

nachweisbar gesteigert.

Durch die ganzheitliche

Optimierung

dieser Faktoren lassen

sich Betriebskosten

nachhaltig reduzieren.

Mit diesem

Ziel arbeiten Eplan

und Rittal Hand in

Hand: Engineeringund

Systemlösungen

ergänzen einander für

höchstmögliche Effizienz.

Eplan Pro Panel

Professional, die neue

Engineering-Lösung

für den 3D-Schaltschrank-

und Schaltanlagenbau,

sichert

die perfekte Dimensionierung

und Raumnutzung

im Schrank.

Alle Komponenten

eines Steuerungskonzeptes werden

normgerecht auf der Montageplatte

oder im Schaltschrank

platziert. Die elektrische Planung

und der mechanische Aufbau des

Schrankes lassen sich integrativ

im 3D-Modell zusammenführen.

Qualitativ hochwertige Produktivdaten

zu Schaltschränken,

Zubehörkomponenten oder

Klimatisierungslösungen sind

dabei Dreh- und Angelpunkt

einer effizienten Planung. Rittal

stellt diese als 3D-Originalmodelle

über das Eplan-Data-Portal

bereit. Eine tiefe Integration

in den Engineering-Prozess ist

damit gesichert.

Korrekt vorgedacht –

effizient gefertigt

Eplan Pro Panel unterstützt

den korrekten Aufbau des virtuellen

Prototypen mit einer Vielzahl

von Planungshilfen. Kollisionsprüfungen,

Sperrflächen-

Berücksichtigung und spezielle

Prüfläufe sorgen dafür, dass

die vom Komponentenhersteller

geforderten Mindestabstände

zwischen den Betriebsmitteln

eingehalten werden und der verfügbare

Platz optimal genutzt

wird. Das gilt als wesentliche

Voraussetzung für gesicherte

Standzeiten der Komponenten

im späteren Betrieb. Der fertige

Montageaufbau inklusive aller

vorgesehenen Komponenten und

Betriebsmittel wiederum liefert

die Basis für die optimal dimensionierte

Klimatisierungslösung.

Verlustleistung exakt definiert

Für eine effiziente Planung

stellt die aktuelle Eplan-

Plattform 2.1 neben hochwertigen

Produktdaten von Rittal zu

Heizungs-, Kühlungs- und Klimatisierungskomponenten

jetzt

eine direkte Kopplung zur Software

Rittal Therm bereit. Damit

wird die Gesamtverlustleistung

aller verbauten Komponenten in

der Eplan-Plattform ermittelt.

Via Eplan Data Portal greifen

Anwender direkt auf die webbasierte

Konfigurationslösung

Rittal Therm zu. Hier erfolgt

die systemgestützte Berechnung

des Klimatisierungsbedarfs

auf Basis der ermittelten

Gesamtverlustleistung und in

Anlehnung an die Vorgaben der

IEC/TR3 60890 AMD 1 und der

DIN 3168 für Schaltschrank-

Kühlgeräte. Das sichert eine

energieeffiziente Planung und

verhindert vermeidbare Energiekosten.

Schließlich kann beispielsweise

die Überdimensionierung

eines Kühlgerätes um

nur 1 kW in drei Jahren Energiekosten

von rund 1000 Euro

verursachen.

Energieeffiziente Produkte –

kostengünstiger Betrieb

Das Resultat sind korrekt

dimensionierte Klimatisierungskomponenten,

eine detaillierte

Dokumentation und ein gefüllter

Warenkorb mit den notwendigen

Komponenten zur weiteren

Projektierung in Eplan

Pro Panel. Dabei ist der Prozess

für Anwender komfortabel: Einfach

die Daten aus dem Eplan-

Data-Portal herunterladen, per

Drag-and-drop in den 3D-Montageaufbau

integrieren und fertig.

Dieses durchgängige Engineering

dient als Basis für energieeffiziente

Produkte und den

kostengünstigen Betrieb.

• EPLAN Software & Service

GmbH & Co. KG

www.eplan.de

60 PC & Industrie 1/2012


Software/Tools/Kits

Embedded Systemplattformen

für Avionik-Lösungen

Bild 1: Anzeige- und Bedienterminal aus Pilotensicht

Die Rechnerplattform

Für anspruchsvolle, flexible

und zügig umzusetzende embedded

Systemlösunge führte

MicroSys den miriac MPX-Standard

ein. Auf einem „System-on-

Module“ sind dabei die wesentlichen

CPU-Funktionen zusammengefasst.

Die Module sind über

einen sog. elastomeren Stecker

mit Trägerboards für die I/O-

Integration verbunden. Diese

Kombination wird anspruchsvollen

Betriebsbedingung gerecht,

wie sie u.a. in der Luftfahrt vorkommen.

Die leistungsfähigen

Systeme können mit MPX auf

kleinstem Raum, auch lüfterlos

und für raue Umgebungsbedingungen

ausgelegt werden.

Die Anwendung

Bild 4: EFB-Kommunikation: Luft-Boden-Satellit

Die Avionic-Anwendung, ein

sog. elektronischer Pilotenkoffer

(Electronic Flight Bag, EFB)

neuester Generation, wird integriert

und umgesetzt von einem

der auf Luftfahrtlösungen spezialisierten

Partner. Die drei Rechner

des EFB enthalten die miriac

MPX-Technik von MicroSys.

Alle Systeme sind lüfterlos

ausgelegt und der Zentralrechner

kann mit bis zu fünf CPU-

Modulen ausgestattet werden.

Diese EFB-Lösung ist für sog.

„Class 2“ und „Class 3“ EFB-

Hardwareanforderungen ausgelegt.

Anwendungen sind beispielsweise

E-Charts, E-Documents,

E-Techlogs oder E-Performance.

Das System ist flexibel

und kann um zusätzliche

Anwendungen erweitert werden.

Das EFB ist ein vernetztes

elektronisches Informationssystem

mit Touch-Displays für

die Piloten im Cockpit, Zentralrechner

und ein Interface für

den Datenaustausch während

des Flugs über Iridium-Satelliten.

Die Plattform ist bereits

jetzt für den Einsatz von neuen

Kommunikationsverfahren in

der Flugsicherung vorbereitet

(z.B. ADS-P und CPDLC).

MicroSys liefert die Rechner

gemäß RTCA-DO160F.

Anzeige- und Bedienterminal

• enthält miriac MPX SoMs .

mit Freescales Power-Architecture-CPUs

• hochauflösendes Grafiksystem

• lesbar bei direkter Sonneneinstrahlung

• automatische Helligkeitskontrolle

• zweifach redundant ausgelegt

Kompakte Zentralrechner

• hochintegriert, kompakt und

lüfterlos

• enthält bis zu fünf Freescale

QorIQ P2020 und/oder Intel

E6xx basierte System-on-

Modules, zusätzlich SSDs

• redundant ausgelegter Hochleistungsswitch

für die Vernetzung

im Flugzeug

• versch ie dene A R I NC

429/717-Interfaces & diskrete

I/Os

• 3 MCU ARINC 600 Box

Iridium-Kommunikationsrechner

• enthält MPX SoM mit QorIQ-

CPU

• lüfterlos

• Iridium-Satelliteninterface

• Netzwerkanschluss

Wir stellen aus:

Embedded World 2012, Halle 4,

Stand 4-328

Bild 2: Der Zentralrechner mit bis zu fünf CPUs

Bild 3: Iridium-Kommunikationsrechner

• MicroSys Electronics GmbH

info@microsys.de

www.microsys.de

PC & Industrie 1/2012 61


Das letzte Wort des Herrn B.

Aktuelles

Der lange Abschied

Das Jahr 2011 wird ganz offensichtlich durch wirtschaftliche Turbolenzen

und die Eurokrise in Erinnerung bleiben. Es ist aber auch

das Jahr der Abschiede im Hinblick auf die Veränderungen innerhalb

des virtuellen Kosmos. Der Markt für Desktop-Computer bricht

radikal ein und der Gigant HP verkündet seinen Abschied von eben

diesem, um wenig später die eigene Auferstehung zu feiern. Nokia

kann sich gerade noch mit Microsofts Hilfe aus dem Kiesbett retten

und auch RIM muss sich mit den hinteren Plätzen der Tabelle anfreunden.

Ohne Frage gehört die Zukunft den mobilen Endgeräten

und wer diesen Trend ignoriert, wird untergehen. Period.

Da verwundert es sehr, dass das Management von Adobe just

das Aus von Flash für mobile Geräte verlauten ließ. Apple hat es

immer gewusst und die Jünger springen nun aus allen Ecken hervor,

um mit einem Siegeslächeln Adobes Rückzug zu feiern. Ganz

so schön waren die tristen roten Kreuze auf den stylischen iOS-

Geräten wohl doch nicht, aber das kollektive Bewusstsein von der

besseren Technik linderte den Schmerz der selbst gewählten Askese.

Die Sticheleien der Android-Benutzer haben nun auch ein

Ende und die geschundene Seele kann zur Ruhe kommen. Flash

war böse und der Hersteller selbst hat dies nun bemerkt.

Insgesamt war Flash aber nie wirklich erfolgreich auf dem Smartphone,

denn es verschlang zu viele Ressourcen und die Integration

in die Streicheloberflächen ist nie hundertprozentig gelungen.

Daher scheint es auch ökonomisch wenig verwunderlich, dass

Adobe den Flashplayer für mobile Endgeräte sausen lässt, um sich

seinem Kerngeschäft zu widmen. Das war schon immer die Herstellung

von Werkzeugen für multimediale Inhalte. Außerdem lauert

im Hintergrund weiteres Ungemach in Gestalt von Windows 8

und der neuen Metro-Oberfläche, deren Konzeption gar keine Plugins

zulässt. Adobes Abkehr geschieht also alles andere als freiwillig

oder aus einer Position der Stärke heraus. Halbherzig empfiehlt

Adobe seinen Flash-Entwicklern daher, auf native Apps und AIR

zu setzen. Flash soll seinen Platz in Premium-Anwendungen wie

Video und Computerspielen behaupten.

Bei aller Plausibilität birgt diese Betrachtung einen Widerspruch

und dürfte das Ende von Flash besiegeln. Wenn gerade der Markt

der mobilen Geräte die Zukunft bestimmt, dann muss man den

Rückzug aus diesem als Totalverlust betrachten. Flash ist Geschichte

und die Entlassung von über 700 Mitarbeitern untermauert

die Aussage mit faktischer Kälte. Schlimmer steht es allerdings

um RIM, denn das Unternehmen hatte gerade die Code-Basis von

Flash eingekauft, um sich Vorteile im Wettbewerb zu sichern. Aber

auch den Kollegen von Microsoft ergeht es mit Silverlight nicht besser.

Es wird schon lange gemunkelt, dass die Version 5 das Ende

der Entwicklung markieren wird.

Die Zukunft gehört HTML5, da es von allen mobilen Endgeräten

unterstützt wird. Noch läuft Flash auf den meisten Desktops, aber

der lange Abschied hat begonnen. Die vertrauten Updates nach

dem ersten Einloggen morgens werden wir wohl kaum vermissen.

.

Oliver Block

Effizientere Elektronik- und Elektro-

Altgeräteverwertung mit der weltweit

modernsten Recyclinganlage

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis

zeichnet Unternehmen

aus, die wirtschaftlichen

Erfolg mit sozialer Verantwortung

und Schonung der Umwelt

verbinden – und nachhaltiges

Handeln zu weiterem Wachstum

nutzen. Im Fokus stehen

konsequentes Nachhaltigkeitsmanagement

und Nachhaltigkeitsthemen

in der Markenführung.

2011 haben sich rund 700

Unternehmen für den „Deutschen

Nachhaltigkeitspreis“

beworben.

Die Adamec Recycling GmbH

wurde unter den Top 3 beim

„Deutschen Nachhaltigkeitspreis

2011“ in der Kategorie

„Deutschlands nachhaltigste

Initiativen 2011“ nominiert.

Die Jury würdigt das vorbildliche

Engagement der Adamec

Recycling GmbH zum nachhaltigen

Umgang mit natürlichen

Ressourcen, der Umwelt und

der Gesundheit ihrer Mitarbeiter

durch eine Nominierung in

der Kategorie „Deutschlands

nachhaltigste Initiativen“.

Das Recycling von Elektroaltgeräten

aus Industrieländern

erfolgt in Ländern der Dritten

Welt häufig unter katastrophalen

gesundheits- und umweltschädlichen

Bedingungen. Verstärkt

wird diese Problematik

durch vermehrte illegale Elektronik-Schrottexporte.

Aus diesen

Gründen hat Adamec Recycling

ein neuartiges Verfahren

entwickelt, das im Rahmen des

Umweltinnovationsprogramms

des Bundesumweltministeriums

mit 1,5 Millionen Euro gefördert

wurde. Die Entwicklung dieses

Verfahrens und der Bau der Verbundstoffzerkleinerungs-

und

Trennanlage dauerten insgesamt

dreizehn Jahre und kosteten

rund 10 Millionen Euro. Die

Innovation des Unternehmens

schont Umwelt und Ressourcen

und gewinnt zudem mehr sortenrein

getrennte Metalle und

Kunststoffe aus Elektroschrott

als andere Verfahren. Nach heutigem

Stand gehört die Anlage,

die eine Recyclingquote von

95% aufweist, zu den weltweit

modernsten Recyclinganlagen

für Elektronikschrott. Mit der

Investition wurden auch 15 neue

Arbeitsplätze geschaffen.

Über die Adamec Recycling GmbH

Die Adamec Recycling GmbH

mit Sitz in Fürth ist seit mehr

als 50 Jahren auf dem Gebiet

der Wiederverwertung unterschiedlichster

Materialien tätig.

Das Unternehmen ist seit 1996

ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb

(Efb) und nach ElektroG

als Erstbehandlungsanlage

ebenfalls zertifiziert. Zudem setzt

das Unternehmen ein Umweltmanagementsystem

nach DIN

EN ISO 14001:2009 ein.

• Adamec Recycling GmbH

Info@adamec.de

www.adamec.de

62 PC & Industrie 1/2012


Ihre Aufgaben unsere Lösungen

Sockel mit Carrier

“Peel Away”

Buchsenleisten Stiftleisten Wire to Board Edgecard-Stecker Sockel und Adapter BGA-Test-Sockel

Kühlkörper für diverse

Anwendungen

Geschraubte

Kühlkörper

Clip-System-

Kühlkörper

Thermische leitende

Vergusslösungen

Thermisch leitfähige

Kunststoffe

Rationelle

Kühllösungen

Spezialsockel

EMV-Dichtungen

Gestanzte

EMV-Dichtungen

EMV-Mesh und

-Folien

EMV-Gehäuse-

Dichtungen

EMV-Zelte und

-Räume

Gap Filler

Rundstecker

FLP Series Lens Caps

Press Fit

Press Fit

PCB

FLPR FLPV SMFLP SMPT

LED-Anordnungen

LED-Halterungen

Flexible

Light-Pipes

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EMV-Fenster

und Gitter

Kool Pads

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Kartenauswerfer und

Verrigelung

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LEDs in vielen

Ausführungen

IP68 und EMV-

Kombidichtungen

Kühlkörper aus

Spezial-Kunststoffen

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Buchsenleisten

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EMV-Faltenbälge

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Board 2 Board-

Lösungen

Stab-Libellen

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Endlosdichtungen

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Entwicklungen

Schrauben, Clips,

Klammern

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Kabelhalterungen

Geschirmte

Lüftungsgitter

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Steckverbinder

Detail-Infos unter: www.infratron.de

Infratron GmbH · Postfach 50 03 06 · 80973 München · Tel.: 089/158 126-0 · Fax: 089/158 126-99

www.infratron.de · e-mail: info@infratron.de

HF-Stecker und -Kabel

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