10-2012

beamnet

Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik

Oktober 10/2012 Jg. 16

D 42781 F

GLASSCAPE-Touchscreens

von RAFI für Industrieeinsatz

Seite 48


NEU

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8.–11. Oktober 2012

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Editorial

Vertrauen gewinnt

Der Textbaustein „Vertrauensvolle

Zusammenarbeit

und Partnerschaft“ wird

heutzutage fast schon inflationär

in der Unternehmenskommunikation

und im täglichen

Business-Talk verwendet.

Dennoch ist Vertrauen

die unverzichtbare

Basis einer jeden Partnerschaft,

ob im Privat- oder

Geschäftsleben. Was bedeutet

dieser Grundwert im

Jahr 2012 und welchen Stellenwert genießt

er in unserer Branche? Betrachtet

man diese Fragestellung aus der

Perspektive eines Stromversorgungsherstellers

mit Kunden aus Industrie und

Medizintechnik, so denkt man zunächst

an die Qualität der Produkte, Liefertreue,

Verfügbarkeit und Service – verbunden

mit attraktiven Preis- und Vertragskonditionen.

Viele dieser Aspekte

sind in verbindlichen Produktspezifikationen

und AGBs schriftlich fixiert und

suggerieren Sicherheit, sowie globale

Vergleichs- und Auswahlmöglichkeiten.

In der täglichen Praxis zeigt sich jedoch

allzu oft, dass es nicht genügt,

die vermeintlich günstigsten Komponenten

bei „gegoogelten“ Lieferanten

einzukaufen und zu einem profitablen

Endprodukt, wie beispielsweise einem

Industrie-PC, zu kombinieren. Viel zu

komplex gestaltet sich das Zusammenspiel

der zahlreichen Hardwarebestandteile

in einem IPC-System, als dass

man hier etwas dem Zufall überlassen

möchte. Natürlich kann der Systementwickler

die Angaben in den Datenblättern

zu den Einzelbaugruppen hinterfragen

und mit zeit- und kostenaufwendigen

Grundlagentests verifizieren.

Jedoch haben mittlerweile viele Unternehmen

erkannt, dass es am Ende des

Tages sicherer und kostengünstiger ist,

einen „Lieferanten seines Vertrauens“

zu haben. Einen Lieferanten, der jenseits

von Produkt und Vertrag seine Verantwortung

und sein Know-how in den

Dienst seiner Kunden stellt und nicht

nur den eigenen Vorteil sucht. Einen

Lieferanten, der über den eigenen Tellerrand

hinauszublicken vermag und

somit nutzenorientierte Lösungen für

seine Kunden generiert. Einen echten

Partner eben, auf dessen Worte und

Taten man sich verlassen kann und der

auch in kritischen Situationen offen und

ehrlich kommuniziert.

Klingt zu gut um wahr zu sein? Meine

Erfahrung zeigt mir, dass genau diese

strategischen Partnerschaften nicht nur

Krisen – wie unsere Branche sie vor

nicht allzu langer Zeit durchlebt hat –

besser überstehen. Partnerschaftlich

orientierte Unternehmen mit „Vertrauen“

in ihrer DNA agieren langfristig betrachtet

erfolgreicher am Markt und sind

nicht zuletzt als attraktive Arbeitgeber

bei Fachkräften hoch im Kurs. Ich bin

sicher, auch Ihnen kommen in diesem

Moment positive Beispiele in den Sinn.

Natürlich stehen wir alle im täglichen

Wettbewerb und das Preis-Leistungsverhältnis

von Produkten und Dienstleistungen

muss stimmen. Dennoch sei

uns allen empfohlen, die (Mehr-) Werte

zwischen den Zeilen zu pflegen und zu

erkennen. Oftmals machen sie den entscheidenden

Unterschied aus. Wir tun

gut daran, den manchmal sehr emotional

klingenden Begriff „Vertrauen“ wieder

öfter in unser Denken und Handeln

einfließen zu lassen. Wenn dieses Vertrauen

in Partnerschaften mit verbindlichen

Werten gelebt wird, und nicht

nur auf dem Papier existiert, entsteht

für alle Beteiligten die ideale Grundlage,

um innovative und hochinteressante

Produkte erfolgreich am Markt

zu etablieren. Eine nicht nur für die Industrie-

und Medizintechnik gewinnbringende

und wie ich meine erstrebenswerte

Perspektive…

Ihr Franz Hasmüller,

Bicker Elektronik GmbH

PC & Industrie 10/2012 3


Inhalt

Zeitschrift für Mess-, Steuer- und Regeltechnik

Herausgeber und Verlag:

beam-Elektronik

Verlags- und Vertriebs GmbH

Postfach 1167

35001 Marburg

www.beam-verlag.de

Tel.: 06421/9614-0

Fax: 06421/9614-23

Redaktion:

Christiane Erdmann

redaktion@beam-verlag.de

Anzeigen:

Tanja Meß

tanja.mess@beam-verlag.de

Tel.: 06421/9614-18

Fax: 06421/9614-23

Erscheinungsweise:

monatlich

Satz und Reproduktionen:

beam-Elektronik

Verlags- und Vertriebs GmbH

Produktionsleitung:

Jürgen Mertin

Druck:

Brühlsche Universitätsdruckerei

Auslieferung:

VU Verlagsunion KG,

Wiesbaden

Der beam-Verlag übernimmt trotz sorgsamer

Prüfung der Texte durch die Redaktion

keine Haftung für deren inhaltliche

Richtigkeit.

Handels- und Gebrauchsnamen, sowie

Warenbezeichnungen und dergleichen

werden in der Zeitschrift ohne Kennzeichnungen

verwendet. Dies berechtigt nicht

zu der Annahme, dass diese Namen im

Sinne der Warenzeichen- und Markenschutzgesetzgebung

als frei zu betrachten

sind und von jedermann ohne Kennzeichnung

verwendet werden dürfen.

Rubriken

Editorial.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Inhalt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Messtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Sensoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

IPC. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

SBC.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Kommunikation.. . . . . . . . . . . . . 27

Elektromechanik. . . . . . . . . . . . . 33

Antriebe.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Bauelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

Stromversorgung. . . . . . . . . . . . . 44

Bedienen & Visualisieren. . . . . . 46

Bildverarbeitung.. . . . . . . . . . . . . 49

Automatisierung . . . . . . . . . . . . . . 51

Steuern & Regeln. . . . . . . . . . . . . 55

Kennzeichnen + Identifizieren.. 57

Software/Tools/Kits. . . . . . . . . . . 59

Aktuelles. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62

Kolumne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62

Oktober 10/2012 Jg. 16

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GLASSCAPE-Touchscreens

von RAFI für Industrieeinsatz

Seite 48

Montageeffiziente

Installationsverteiler

mit hoher Schutzart

Rittal stellt seine neuen

montageeffizienten

Installationsverteiler aus dem

Systembaukasten Ri4Power vor,

die sich auch optimal für den

Einsatz in rauen Umgebungen

eignen. 33

Zum Titelbild:

Glasscape-Touchscreens für Industrieeinsatz

sind durch nichts zu irritieren

Bei den industrietauglichen Glasscape-Touchscreens

von Rafi führen auch aufspritzendes Wasser oder

Schmutz zu keinen Fehlbedienungen. Die Multitouch-Geräte

sind mit Bildschirmdiagonalen bis 24“

erhältlich. 48

Induktive Sensoren müssen hart im Nehmen

sein

Contrinex optimiert die induktiven Näherungsschalter durch das

Condet-Verfahren. 12

4 PC & Industrie 10/2012


10-2012

High-end Embedded-Systeme

der dritten Generation mit

zwei PCI-Express-Steckplätzen

Auf dem Strom sparenden Mobile-Chipsatz

Intel QM67 basiert die kompakte Embed.ded-

Systemfamilie NanoServer N2-QM67 von DSM

Computer. Die modularen Rechner integrieren

unterschiedliche Prozessoren, die sich in

puncto Rechen-, und Grafikleistung sowie in

der Anzahl der CPU-Kerne unterscheiden. 21

Neues COM-Express Typ-2-Modul mit

dritter Generation Intel-Core-Prozessor

congatec stellt mit dem conga-BP77 ein weiteres Modul

mit der dritten Generation Intel-Core vor. Diese Variante

basiert auf dem COM-Express Typ-2-Connector Pin-

Out und unterstützt den PCI-Express Grafik-Port für

hochleistungsfähige externe Grafikkarten. 24

IP67 D-SUB Steckverbinder so individuell

wie ihre Umgebungsbedingungen

Moderne Steckverbinder müssen je nach Applikation zusätzlich

hohe Ströme zur Energieversorgung übertragen, große

Datenmengen bewältigen und zum Erreichen von EMV-

Anforderungen beitragen. So vielfältig wie die Anforderungen ist

das Produktportfolio von Conec. 37

Kostengünstige Touchscreen-Module

Fortec Elektronik liefert die ab Werk vormontierten

Touch-LCD-Module des Herstellers Data Image in vielen

verschiedenen Varianten und Größen aus. 48

PC & Industrie 10/2012 5


Messtechnik

PC-Oszilloskope mit 1 GS/s Real-Time-Sampling

Die neue PC-Oszilloskop-

Serie „TravelScope“ von Acute

Technology erreicht im 1-Kanalmodus

ein Real-Time-Sampling

von 1 GS/s und 500 MS/s im

2-Kanalmodus.

Die vertikale Bandbreite

beträgt 200 MHz (einkanalig)

und 100 MHz/Kanal (zweikanalig)

bei einer vertikalen Auflösung

von 8-Bit. Die TravelLogic

Scopes sind für einen Überspannungsbereich

von 100 V

(DC+AC Peak) ausgelegt und

besitzen einen Offset-Range von

±1,5 V bis ±150 V.

Die umschaltbaren 250 MHz-

Tastköpfe (x1/x10) sind im Lieferumfang

enthalten. Als Trigger-Modi

stehen Rising, Falling,

Alternate, Either, Single,

Delay, Edge, Width und Video/

TV-Trigger zur Verfügung die

sowohl automatisch, manuell

oder „single“, mit einer zusätzlichen

Run/Stop-Taste an der

DSO-Box, ausgelöst werden

können. Der massive Pufferspeicher

von 64 MegaSamples

pro Kanal (TS2212A) ermöglicht

die Signalerfassung über

eine lange Zeitbasis.

Uneingeschränkt mobil

einsetzbar

Im Gegensatz zu anderen PC-

Oszilloskopen dieser Leistungsklasse

benötigen die TravelScopes

dank Stromversorgung über den

USB-Port kein externes Netzteil

und können deshalb mit Laptops

und Notebooks uneingeschränkt

mobil eingesetzt werden.

Über das integrierte Stack-

Kabel können zwei oder drei TravelScopes

hardwaremäßig miteinander

verbunden werden und

stellen dann entweder 2/4-Eingänge

mit 1 GS/s oder 4/6-Eingänge

mit 500 MS/s Real-Time-

Sampling zur Verfügung. Der

Jitter beträgt ±8 ns zwischen

den Master und Slave-Channels.

Mathematik-Funktionen inkl.

FFT-Signalanalyse

Neben einer Vielzahl von

Messmethoden stehen mathematische

Berechnungen inklusive

umfangreicher FFT-Analysemethoden

zur Verfügung

(Rectangular, Blackman, Hann,

Hamming, Harris, Triangular,

Cosine, Lanczos, Gaussian

- Vertical Scale: dBm RMS, dbV

RMS, Linear RMS).

Das TravelScope kann über die

Funktion „Internet Monitoring“

(TCP/IP) auch als WLAN basierendes

DSO kommunizieren. Als

Export-Formate sind WORD,

EXCEL, CSV, TEXT, HTML,

Clipboard, Hardcopy und Preview

implementiert. Ein I/O-

Port 3,3 V TTL mit >8 ns Trigger-Pulse

sowie ein Datenlogger-Modus

und ein integrierter

2-kanaliger Funktionsgenerator

mit Modulation-, Sweep- und

Burst-Funktion bieten vielfältige

Einsatzmöglichkeiten. In

Verbindung mit den 4 GHz Logikanalysatoren

TravelLogic

TL2X36 ist ein leistungsfähiges

Mixed-Signal-Oszilloskop realisierbar.

Für beide Instrumente

steht ein LabVIEW-Treiber zur

Verfügung.

Betriebssysteme, Programmiersprachen

und LabVIEW-VI

Die im Lieferumfang enthaltene

PCScope-Software unterstützt

Windows 2000, XP, Vista

(32/64 Bit) und Windows7

(32/64 Bit). Für die Entwicklung

eigener Anwendungen stehen

ein VB- und ein VC-Treiber zur

Verfügung. Optional ist für die

TravelScope-Serie auch ein Lab-

VIEW-Treiber verfügbar, der ab

der Version 8 aufwärts alle Lab-

VIEW-Versionen unterstützt.

• HACKER – DatenTechnik

info@hacker-datentechnik.

de

www.pc-messtechnik.biz

„Low Budget“ 24 Bit USB-Messmodule mit galvanischer Isolation

Data Translation bietet sein

24-Bit USB-Messmodul DT9826

in zwei neuen „Low Budget“-

Varianten mit nur vier bzw. acht

statt 16 analogen Eingängen an.

Wer mit weniger Kanälen auskommt,

findet mit den Modellen

DT9826-4 und DT9826-8

preiswerte Plug&Play-Messinstrumente,

die eine hohe

Auflösung und Funktionalität

mit den Vorteilen einer galvanischen

Isolation verbinden.

Erhältlich sind diese als robuste

Boxversion mit BNC-Anschlüssen

oder als Platinenvariante;

letztere adressiert OEM-Kunden,

die eine kostengünstige

Messhardware für den Einbau

in eigene Systeme suchen. Die

neuen Modelle sind mit einem

separaten 24 Bit Sigma-Delta-

A/D-Wandler pro Analogeingang

ausgestattet. Damit läßt

sich eine Abtastrate von bis

zu 41,6 kHz/Kanal realisieren.

Zudem verfügen die USB-Messmodule

über acht digitale Eingänge

und ebenso viele digitale

Ausgänge sowie über zwei

Counter/Timer (32 Bit) und

einen zusätzlichen Tachometer-Input.

Dieser erlaubt z.B.

die Erfassung von Drehzahlen

oder das Messen der Tacho-

Phasenlage mit einer Auflösung

von 82 ns bzw. 0,005° bei

Drehzahlen bis 10.000 Umdrehungen

pro Minute.

Die Ein- und Ausgänge sind

vom PC galvanisch isoliert

(±500 V) und können simultan

und synchron betrieben

werden, d.h. alle analogen und

digitalen I/O-Signale lassen

sich zeitgleich auch mit voller

Abtastrate erfassen.

• Data Translation GmbH

www.datatranslation.de

6 PC & Industrie 10/2012


Messtechnik

Quantensprung bei CCD-Spektrometern:

Neues Kompaktmodul mit internem

Prozessor

Polytec stellt das neue CCD-Minispektrometer

„Exemplar“ von B&WTek vor.

„Exemplar“ ist laut Hersteller das erste

Minispektrometer weltweit, das als integralen

Bestandteil einen Prozessor für die

Mittelung, Glättung und automatische

Dunkelstromreduzierung der Analysewerte

zusammen mit einer Temperaturkompensation

enthält.

Die High-Speed-Datenübertragung via

USB 3.0 erlaubt mit einer Rate von 900 Spektren

pro Sekunde eine blitzschnelle Weiterleitung

der aufbereiteten Spektraldaten.

Die extrem niedrige Trigger-Verzögerung

von 14 Nanosekunden und ein Gate-Jitter

von ±1 Nanosekunde ermöglichen Multichannel-Anwendungen,

das heißt eine

simultane Nutzung von bis zu 16 Spektrometermodulen.

Darüber hinaus ermöglicht die einstellbare

Belichtungszeit, mit einer Genauigkeit

von einer Mikrosekunde, eine exakte

Kontrolle des Signal-Rausch-Verhältnisses.

Das Minispektrometer verfügt über einen

2048-Elemente-CCD-Detektor. Der Konfigurationsbereich

liegt zwischen 200 und

1050 Nanometern mit spektralen Auflösungen

von 0,5 bis 4,0 Nanometern. Dank

dieser Leistungsmerkmale eröffnet die neue

Plattform bislang kaum denkbare Anwendungsmöglichkeiten.

• Polytec

www.polytec.de

www.polytec.de/mini-spektrometer

Der neue

Industriestandard

für Messtechnik ...

Überzeugen

Sie sich ...

08.-11.

Oktober

2012

Stuttgart

®

Neue pneumatische Kalibrier-

Handtestpumpe bis 60 bar

Für die portable Justage, Überprüfung

und Kalibrierung von Druckmessgeräten

(Manometer, Druckmessumformer,

Druckschalter, usw.) werden nicht nur

hinreichend genaue Referenzdruckmessgeräte

sondern auch portable Kalibrierdruckquellen

benötigt. Für Anwendungen,

bei denen die Druckerzeugungsleistung

der bewährten Kalibrier-Handtestpumpe

LR-Cal LPP 30 (max. 35...40 bar) nicht

ausreicht, bietet Druck & Temperatur

Leitenberger nun den neuen Typ LR-

Cal LPP 60 an.

Die handliche Kalibrier-Handtestpumpe

LR-Cal LPP 60 erzeugt trotz ihrer

kompakten Abmessungen mit geringem

Kraftaufwand Kalibrierdrücke bis 60 bar.

Darüber hinaus ist sie umschaltbar auf

Vakuumerzeugung bis -0,95 bar. Die Feineinstellung

der Prüfdrücke erfolgt über

das feindosierbare Volumenregelventil,

der Druck kann feinfühlig abgelassen

werden, um auch „bei fallendem Druck“

Prüfpunkte exakt anfahren zu können.

Zu der Kalibrier-Handtestpumpe LR-

Cal LPP 60 wird ein stabiler Transportkoffer

aus Kunststoff, mit Formschaumeinlagen,

angeboten, der auch Platz für

ein Referenzdruckmessgerät und Adapter

bietet.

• DRUCK & TEMPERATUR

Leitenberger GmbH

www.druck-temperatur.de

PC & Industrie 10/2012 7

▶ Genaue und stabile Messwerte

durch Trägerfrequenztechnologie

▶ Integration in moderne

Feldbussysteme

▶ Innovative Web-Bedien-

Technologie

www.hbm.com/de/pmx

HBM Test and Measurement

Tel. 06151 803 0 . Fax 06151 803 9100

E-Mail: info@hbm.com


Messtechnik

Grün denken, der Umwelt zuliebe

Um Stromversorgungen, Energiespeicher oder elektronische Komponenten auf Funktion, Leistung und

Parameter zu prüfen, bedient man sich gerne elektronischer Lasten. Bei der Prüfung können Spannung, Strom,

Widerstand und Leistung eingestellt und geregelt werden. Dadurch wird ein nachvollziehbarer Prüfprozess

ermöglicht.

Bei den üblicherweise verwendeten

elektronischen Lasten

wird der gewünschte Strom über

Leistungshalbleiter geführt und

geregelt. Die Leistung wird dabei

zu einem großen Teil in Wärme

umgesetzt, was eine aufwendige

Kühlung nach sich zieht,

auch für den umgebenen Raum.

Dadurch fallen zum einen laufende

Kosten für Energie, Wartung

und den benötigten Raum

an, zum anderen Anschaffungskosten

für Lasten und Klimatisierung.

Mit den elektronischen

Lasten der Serie ELR 9000 von

EA Elektro-Automatik lassen

sich die Kosten senken. Da die

für die Prüfung benötigte Leistung

bis zu 95% über einen

Inverter mit PFC sinusförmig ins

Netz zurückgeführt wird, entsteht

nur noch wenig Abwärme.

Die Klimageräte sind nicht mehr

nötigt und die hohen Energiekosten

entfallen.

Beispiel

An einer typischen Anwendung

kann dies verdeutlicht

werden. Für einen Burn-In-Test

sollen Stromversorgungen für

ein Funknetz geprüft werden.

Die 3-kW-Netzteile mit 56 V

EA-ELR 9080-510 19“ 3 HE, 0 - 80 V, 0 - 510 A, 0 - 10,5 kW

Ausgangsspannung werden

über einen Zeitraum von 2 h

mit 53,5 A getestet. An einem

8-Stunden-Tag wird also eine

Leistung von 24 kWh benötigt.

Bei der Last mit Netzrückspeisung

wird diese Leistung größtenteils

ins Netz zurück gespeist.

Hier kann man folgende

Rechnung aufstellen

Prüfkosten mit herkömmlicher

Last:

24 kWh x 0,25 € = 6,00 €/Tag

= 1.320,00 €/Jahr

Prüfkosten mit netzrückspeisender

Last:

2,4 kWh x 0,25 € = 0,60 €/Tag

= 132,00 €/Jahr (2,4 kW ergeben

sich aus 90% Rückspeisung)

Jährliche Ersparnis:

1.320,00 € -132,00 € =

1.188,00 €

Durch diese hohe Einsparung

amortisiert sich eine netzrückspeisende

Last in sehr kurzer

Zeit, ohne das Einsparpotential

für eine Klimatisierung zu

berücksichtigen. Diese Rechnung

geht sogar auf, wenn eine

herkömmliche Last gegen eine

Last mit Netzrückspeisung ersetzt

werden würde.

Flexibler Eingang, umfangreiche

Funktionen und Ausstattung

Die rückspeisenden Lasten der

Serie ELR 9000 sind mit ihrer

Modularität so konzipiert, dass

sie ein breites Einsatzspektrum

bedienen können. Der Eingang

der Last arbeitet galvanisch

getrennt bereits ab 0 V, steigt

dann linear an und kann ab

ca. 1% der Nennspannung den

vollen Strom aufnehmen. Mit

der Leistungshyperbel können

hohe Ströme und Spannungen

flexibel zur Leistung verarbeitet

werden. So kann der Anwender

für unterschiedliche Anforderungen

an Spannung und Strom

ein Gerät einsetzen. Bei größerem

Leistungsbedarf können

über einen Master-Slave-Bus bis

zu 16 Geräte parallel geschaltet

werden. Mit dem Mastergerät

kann die Gesamtanlage über

das HMI, eine analoge oder eine

digitale Schnittstelle gesteuert

und überwacht werden.

Statische und dynamische

Lastprofile

Die Performance der Lasten

lässt nicht nur statische, sondern

auch dynamische Lastprofile zu.

Für spezielle Anwendungen, wie

das Testen von Photovoltaik-

Modulen, steht eine von einem

FPGA geregelte Einheit zur Verfügung.

Diese Einheit setzt nicht

nur auf hohe Genauigkeit, sondern

speziell auf hohe Dynamik.

Hier bietet die Last die Möglichkeit,

die dynamischen Kurvenverläufe,

die z.B. im Funktionsgenerator

erstellt, in einem integrierten

Programm berechnet

oder einfach als Tabelle über

einen USB-Stick geladen werden,

ablaufen zu lassen.

Neues Bedienkonzept

Das Berechnungsprogramm

oder auch der Funktionsgenerator

sind im neuen HMI mit

großem Grafikdisplay intuitiv

zu bedienen. Dies wird durch

die neue Menüführung, die

über einen Touchscreen bedient

wird, ermöglicht. Dieses Konzept

erlaubt es dem Anwender,

Einstellungen schnell und einfach

vorzunehmen. Mit wenigen

Touchs können Parameter ausgewählt

und dann die Werte über

Encoder oder numerisch eingegeben

werden. Im Display sind

die aktuellen Werte für Spannung,

Strom und Leistung angeordnet.

Gleichzeitig hat der User

hier den Überblick über die eingestellten

Sollwerte, dem aktuellen

Regelmodus, anstehende

Alarme oder Warnungen und

den Zustand des Ausgangs.

• EA Elektro-Automatik

GmbH & Co. KG

www.elektroautomatik.de

8 PC & Industrie 10/2012


Messtechnik

Kurze Signalimpulse sicher erfassen

Oft steht der Anwender von SPS,

PLC oder ähnlichen Systemen vor

dem Problem Schaltsignale von

z.B. Lichtschranken, Endschaltern,

Initiatoren, Nockenschaltwerken,

Molchmeldern oder

vergleichbaren Signalgebern zu

erfassen, welche nur sehr kurze

Impulse liefern. Bedingt durch

Programmumlaufzeiten in der

SPS oder PLC können diese nicht

immer zuverlässig

erkannt

werden. Hier

kommt nun die

Impulsverlängerung

SF1 der LEG

Industrie-Elektronik

zum Einsatz.

Diese erfasst

extrem kurze

Signalimpulse

ab 5 µs und verlängert

das Signal

auf einen frei einstellbaren

Wert

von 10 ms bis

1500 ms, dadurch

ist die Auswertung

des Schaltsignals

problemlos

und sicher möglich.

Über Dip-

Schalter lassen

sich verschiedene

Funktionen, wie Zeitbereiche,

Retriggerbarkeit oder Durchsichtigkeit

für die Signale konfigurieren.

Durch die schmale Bauform

von nur 6,2 mm breite, im

anreihbaren Klemmengehäuse,

sind diese Module extrem platzsparend

einzusetzen und können

direkt in eine vorhandene

Klemmleiste integriert werden.

Programmierbarer Temperaturmessumformer/Regler

LEG Industrie-Elektronik hat

mit der Geräteserie UM1 einen

universell einsetzbaren Temperaturmessumformer/

Regler für

PT100/ PT1000 entwickelt. Die

Module setzen das Signal eines

PT100- oder PT1000-Sensors in

ein Temperatur lineares Normsignal

0...10 V, 0(4)...20 mA um

und signalisieren das Erreichen

eines einstellbaren Temperaturgrenzwertes

durch einen Relaiskontakt.

Über ein grafisches LC-Display

mit integrierter Hintergrundbeleuchtung

und drei Tastern können

alle notwendigen Parameter

eingestellt werden und der

Anwender kann im laufenden

Betrieb die aktuell gemessene

Temperatur, sowie die Zustände

der Ausgangsparameter ablesen.

Eine Überwachung des Sensors

auf Drahtbruch und Kurzschluss

ist ebenfalls vorhanden.

Der Messbereich ist von -200 °C

bis +850 °C beliebig skalierbar.

Die integrierte Weitbereichsversorgungen

von 19 bis 255 V AC/DC

dient zum weltweiten Einsatz

an unterschiedlichsten Versorgungsnetzen.

Alle Module

sind zur Hutschienenmontage

geeignet.

• LEG Industrie-Elektronik

GmbH

vertrieb@leg-gmbh.de

www.leg-gmbh.de

Das vielseitige 4-Kanal Allround-Oszilloskop

Gleich sechs neue, modulare

USB-Oszilloskope des Herstellers

Pico Technology stellt

der deutsche Master-Distributor

Meilhaus Electronic im

Juli 2012 vor.

Die neuen Oszilloskope bieten

eine maximale Abtastrate

von 1 GS/s (bis zu 10 GS/s effektiv

bei wiederholten Signalen),

Eingangsbandbreiten von

60 MHz bis 200 MHz und

einen Pufferspeicher mit einer

Kapazität von 4 bis 128 Megasamples.

Mit dem neuen FlexiPower-System

können die

Oszilloskope nach Bedarf mit

USB-Stromversorgung oder

Netzstrom betrieben werden.

Sie verfügen über ein neues,

schlankes Gehäuse und sind

wahlweise mit einem integrierten

Funktionsgenerator

oder einem Generator für

anwenderdefinierte Wellenformen

erhältlich. Die neuen

Modelle eignen sich somit ideal

für Entwickler und Techniker,

die einen kompletten Prüfstand

in Form eines einzelnen Geräts

benötigen.

Neben den Standard-Oszilloskop-

und Spektrum-Analysator-Funktionen

bietet die

PicoScope-Oszilloskop-Software

eine Reihe weiterer Funktionalitäten

wie die serielle Entschlüsselung,

Maskengrenzprüfungen,

einen segmentierten

Speicher und erweiterte Trigger.

• Meilhaus Electronic GmbH

sales@meilhaus.com

www.meilhaus.com

PC & Industrie 10/2012 9


Messtechnik

Neue, kompakte ATEX-

Auswerteeinheit zur Strömungs- und

Temperaturüberwachung

Temperaturtransmitter

für die Prozessindustrie

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist

besser - vor allem im Ex-Bereich.

Strömungs-, Temperatur- und

Leitungsüberwachung in einem

platzsparenden Gehäuse bietet

diese komplette Neuentwicklung

mit 4-Leiter-Technologie

der ifm electronic.

Einfach per Tastendruck erfolgt

der Abgleich auf die Strömung

und die Einstellung der Schaltpunkte,

die vor Ort gut sichtbar

über mehrfarbige LEDs angezeigt

werden. Weiterhin kann

der Anwender einen Temperaturschaltpunkt

vorgeben. So

können ein Mindestmaß an Strömung

erfasst und die maximale

Temperatur festgelegt werden.

Über potenzialfreie Relais mit

Wechslerkontakt erfolgt die

Ausgabe der Signale. Das Produkt

besitzt die ATEX-Zulassung

Gruppe II, Kategorie 2G

und ist für alle Sensoren vom

Typ SP anwendbar.

Auch überzeugt das Produkt

durch leichte Bedienung über

eine integrierte Teach-Funktion

sowie hohe Funktionalität.

Mehrere Medienkurven

sind bereits hinterlegt. Gleichzeitig

ermöglicht der Sensor das

präzise Erkennen von Trennschichten

(Wasser/Luft).

Zusätzliche Sicherheit bieten

die elektronische Verriegelung

der Einstellungen sowie die integrierte

Leitungsüberwachung.

Mit dieser neuen, platzsparenden

ATEX-Auswerteeinheit

mit 4-Leiter-Technologie hat der

Anwender Strömung und Temperatur

immer sicher im Griff.

• ifm electronic gmbh

www.ifm.com/de

www.ifm.com/de/ex-einheit

Die neuen Temperaturtransmitter

der ifm electronic gmbh

mit integrierter Driftüberwachung,

Diagnose- und Backup-

Funktion überwachen Temperaturen

mit einer sehr hohen

Genauigkeit von 0,2 K.

Die beiden integrierten Sensorelemente

gewährleisten eine

erhöhte Prozesssicherheit, da

sie sich gegenseitig überwachen.

Eine auftretende Drift wird auch

zwischen Kalibrierintervallen

sofort erkannt, diagnostiziert

und signalisiert. Kommt

es zum Ausfall eines Sensorelements,

lässt sich der Prozess

mit einem zweiten Messelement

fortsetzen (Backup-Funktion).

Aufgrund der Selbstüberwachung

lassen sich Kalibrierintervalle

vergrößern und somit

Instandhaltungskosten einsparen.

Die Genauigkeit des Temperaturtransmitters

TAD bestätigt

das 5-Punkte-Kalibrierzertifikat,

das jedem Sensor kostenfrei

beiliegt.

Neben bereits etablierten

Stablängen von 33 mm und

87,5 mm ergänzen die Temperatursensoren

TAD091 und

TAD081 mit einer „Zwischenlänge“

von 50 mm das Produktangebot.

Damit gehen die beiden

Sensoren speziell auf die

Anforderung der Prozessindustrie

ein. Mit IO-Link 1.1 ausgestattet,

sind die Sensoren auf

dem neusten Stand der Technik.

• ifm electronic gmbh

www.ifm.com/de

www.ifm.com/de/transmitter

Induktive Winkelmesssysteme

Umgebungen, die exakte

Messergebnisse erfordern,

machen es den Messsystemen

oft schwer: Vibrationen,

Magnetfelder und Verschmutzungen

beeinträchtigen viele

Instrumente. AMO hat mit

seinem induktiven Prinzip ein

unempfindliches, hochpräzises

Messsystem entwickelt, das sich

auch einfach in die Konstruktion

integrieren lässt.

Neuerdings werden die sinusförmigen

Ausgangssignale 1 Vss

mit einer Periodenlänge von

40 µm ausgegeben, das entspricht

18.000 Impulse/Umdrehung

bei einem Außendurchmesser

von lediglich 230 mm.

Das fotolithografisch geätzte

Maßband in Verbindung mit

der Elektronik erreicht eine

Signalgüte, die mit der optoelektronischer

Systeme vergleichbar

ist. Es kann jedoch

ohne aufwendige Kapselungen

direkt neben dem Rotor oder

Stator sitzen. Weder Schmiermittel

noch Schmutz können

die Messung beeinträchtigen.

Vorteilhaft sind die geringe

Masse, die ein niedriges Trägheitsmoment

bedingt sowie

die allgemein steife Konstruktion.

Ohne mechanische Kupplungen

zum Gebersystem gibt

es auch kein störendes Umkehrspiel

oder Elastizitäten, die die

Genauigkeit mindern.

• AMO Automatisierung

Messtechnik Optik GmbH

www.amo-gmbh.com

10 PC & Industrie 10/2012


Sensoren

Echte Alternative

zu etablierten optischen Systemen

Während der Motek stellt ipf electronic

eine völlig neue Technologie im Bereich

optischer Sensorik vor. „Optisch neu“ heißt

dann analog hierzu auch die Neuheit des

Sensorspezialisten.

Für alle Applikationen, in denen sich etablierte

optische Systeme wie Einwegschranken,

Reflexlichtschranken oder Taster nicht

einsetzen lassen, bieten die neuen „Tast-

Reflex-Geräte“ der Serie ON43 von ipf

electronic eine echte Alternative. Bei diesen

Geräten wird eine völlig neue Technologie

ähnlich einer Reflexlichtschranke

eingesetzt. Anstatt eines Reflektors lässt

sich jedoch ein beliebig diffus reflektierender

Gegenstand, am besten ein Metallteil

oder eine ebene Maschinenwand, als

Referenzfläche verwenden. Die Geräte bieten

somit die hohe Sicherheit einer Reflexlichtschranke,

benötigen aber keinen Tripelreflektor,

der sehr empfindlich auf Verschmutzungen

reagiert.

Die Einstellung des Abstands zur Referenzfläche

erfolgt durch Teach-In, unterstützt

durch eine im Gerät integrierte LED-

Anzeige als Einstellhilfe. Der Abstand

zur Referenzfläche sollte hierbei 800 mm

nicht überschreiten. Der interne Prozessor

ermittelt während des Einlernens sowohl

den Abstand als auch die Stärke des reflektierten

Lichtes. Anschließend wird das

abzufragende Objekt in den Strahlengang

des Gerätes eingebracht, wobei sich aus der

kombinierten Auswertung von Abstand

und Reflexion eine Zustandsänderung des

Schaltausgangs ergibt.

Aktuell stellt ipf electronic zwei „Tast-

Reflex-Geräte“ innerhalb der Serie ON43

bereit. Der ON430570 ist für Standard-Industrieanwendungen

ausgelegt, wie zum Beispiel

die Erkennung von farbigen Objekten

auf einem Förderband. Der besondere Vorteil

des ON430570: Er arbeitet auch bei verschmutzter

Referenzfläche, die zwischen 50

und 800 mm von Sensor entfernt sein darf,

noch problemlos.

Der ON430571 empfiehlt sich insbesondere

zur Erkennung von transparenten

Objekten, wobei der Abstand der Referenzfläche

zum Sensor zwischen 200 und maximal

800 mm betragen kann. Seine maximale

Reichweite erzielt das Gerät hierbei

auf metallisch glänzende Referenzoberflächen.

Bei anderen Materialien sind entsprechend

geringere Abstände zu wählen.

Wir stellen aus:

Motek: Halle 5, Stand 5205

• ipf electronic gmbh

info@ipf.de

www.ipf.de

Hochtemperatursensorik

und noch mehr aus einer

Hand

ipf electronic präsentiert außerdem zwei

neue Hochtemperatursensoren sowie

bekannte Geräte mit technischen Neuerungen.

Neu im Sortiment sind zwei induktive

Sensoren in den quaderförmigen Bauformen

IB 09 und IB 13. Die Bauform IB 09

in 8 x 8 mm verfügt über eine Länge von

55 mm und ist für einen Temperaturbereich

bis +140 °C ausgelegt. Der Schaltabstand

beträgt 2 mm. Verfügbar ist dieser sehr

schlanke Hochtemperatursensor als PNP-

Öffner/PNP-Schließer sowie NPN-Öffner/

NPN-Schließer. Die Bauform IB 13 in 12 x

12 mm (Länge: 59 mm) hält Temperaturen

bis maximal +130 °C stand. Der Schaltabstand

dieses als PNP-Schließer erhältlichen

Geräts beträgt 4 mm. Für beide neuen, silikonhaltigen

Bauformen stellt ipf electronic

zudem Silikonleitungen zur Verfügung.

Komplett überarbeitet wurde das Design

der Hochtemperatursensoren der Bauformen

IB/IN 30 (Schaltabstände: 10 und

15 mm) und IB/IN 50 (Schaltabstände: 20

und 25 mm), die sich für einen sehr hohen

Temperaturbereich bis +230 °C eignen. So

integrieren diese Sensoren nun eine für

Hochtemperaturanwendungen optimierte

Elektronik. Weiterhin wird die bei der Bauformen

IB/IN 30 bislang durch eine Klebung

befestigte Gehäusekappe aus Hochtemperaturkunststoff

jetzt mit einem Gewinde

fest fixiert. Beide Bauformen (IB/IN 30 und

50) sind silikonfrei und somit für Anwendungen

geeignet, in denen silikonhaltige

Hochtemperatursensoren nicht eingesetzt

werden können oder dürfen. Für alle Sensoren

der Bauformen IB/IN30 und IB/IN

50 stehen sowohl Teflonleitungen als auch

Lemostecker bereit. Die Bauform IB/IN 50

ist außerdem als dichte Version, vergleichbar

mit IP68, verfügbar.

• ipf electronic gmbh

info@ipf.de

www.ipf.de

PC & Industrie 10/2012 11


Sensoren

Induktive Sensoren

müssen hart im Nehmen sein

Induktive Näherungsschalter gelten im Einsatz zu Recht als sehr zuverlässig und

unproblematisch. Wie bei jedem technischen Produkt gilt dies allerdings nur bei

bestimmungsgemäßer Beanspruchung. Andernfalls kann es zu Ausfällen mit teils

beträchtlichen Folgeproblemen und -kosten kommen.

Dabei ist der Preis des Geräts

selbst in der Regel fast zu vernachlässigen.

Zusätzlich zu den

nicht geringen Beträgen, die für

den Wartungsdienst eingerechnet

werden müssen, entstehen durch

Stillstand der Anlagen mit entsprechendem

Produktionsausfall

und Ausschuss beim Wiederanlauf

erhebliche Verluste.

Als Faustregel gilt, dass 80 %

der Ausfälle induktiver Näherungsschalter

die Folge mechanischer

Beschädigung sind. Die

mechanisch empfindlichste Stelle

ist dabei funktionsbedingt die

Stirnseite mit der aktiven Fläche.

Genau dort befinden sich aber die

zu erfassenden bewegten Teile.

Konkret wird der Ausfall typischerweise

durch ungewollten

Kontakt, d.h. Schlag, Verformung,

Schleifen etc. solcher Teile mit

der Stirnfläche hervorgerufen.

In der Praxis werden sich solche

Ereignisse nie ganz verhindern

lassen. Es ist deshalb von

erheblichem Interesse, möglichst

beschädigungstolerante Geräte

einsetzen zu können.

Klassische Technik

Klassische induktive Näherungsschalter

reagieren auf die

Bedämpfung des magnetischen

Wechselfelds eines Schwingkreises,

das von der Schwingkreisspule

erzeugt wird. Die

Spule wiederum befindet sich

direkt hinter der Stirnseite des

Sensors. Das magnetische Wechselfeld

kann, von Spezialfällen

abgesehen, metallische Flächen

nicht durchdringen. Aus diesem

Grund besteht die Stirnseite aus

Kunststoff und bildet damit eine

potenzielle Schwachstelle bei

mechanischer Beanspruchung.

Eine naheliegende Alternative

ist es, die aktive Fläche statt

mit Kunststoff mit metallischen

Werkstoffen zu ummanteln, da

metallische Flächen für magnetische

Wechselfelder nicht grundsätzlich

undurchdringlich sind.

Wenn die Metallfläche dünn

genug ist und die Arbeitsfrequenz

viel tiefer als üblich gewählt wird,

gelingt eine Erfassung durchaus

auch durch Metallflächen hindurch.

Nur hat diese „Verbesserung“

entscheidende Nachteile:

• Damit eine Erfassung überhaupt

möglich ist, muss die

Metallwand an der Stirnfläche

dünn ausgeführt sein. Somit ist

der erwünschte mechanische

Schutz entsprechend gering.

• Die Reduktion der Arbeitsfrequenz

hat Konsequenzen: Die

Schwingkreisgüte wird stark

reduziert. Damit sinkt tendenziell

der Nutzschaltabstand,

die Empfindlichkeit auf Temperatur

und Störungen (EMV)

nimmt zu und Buntmetalle lassen

sich überhaupt nicht erfassen.

Zudem verringert sich die

nutzbare Schaltfrequenz deutlich.

• Kernbruch ist ein Problem:

Erfolgt durch mechanische

Überbeanspruchung eine Verformung

des Gehäuses, durch

die der empfindliche Ferritkern

unmittelbar unter der Stirnfläche

Schaden erleidet, sind die Konsequenzen

einschneidend. Die

Schwingkreisverluste werden

irreversibel erhöht, was einer Vorbedämpfung

des Geräts gleichkommt.

Je nach deren Ausmaß

verändert sich der Schaltabstand

des Näherungsschalters oder er

schaltet permanent durch. In beiden

Fällen aber muss das Gerät

letztendlich ersetzt werden.

Condist-Verfahren

Der praktische Nutzen der dünnen

Metallschicht ist also sehr

fraglich. Daher hat Contrinex

schon vor mehr als 20 Jahren

das Condist-Verfahren entwickelt,

mit dem die Sensoren bis zu

dreifach höhere Schaltabstände

erreichen. Beim Condist-Verfahren

wird durch einen Schwingkreis-Oszillator

ein hochfrequentes

Magnetfeld erzeugt, das

an der aktiven Fläche austritt.

Der patentierte Condist-Oszillator

und die nachgeschaltete

Signalauswertung sind jedoch

im Gegensatz zu herkömmlichen

Verfahren völlig anders

ausgeführt. Dadurch ergibt sich

eine wesentlich verbesserte Stabilität

gegenüber Umwelteinflüssen,

vor allem Temperaturschwankungen.

Durch den erheblich größeren

Schaltabstand können die

Geräte entsprechend weiter von

bewegten Teilen entfernt montiert

werden, was die Gefahr

mechanischer Beschädigung

stark reduziert. Allerdings reagieren

auch diese Geräte empfindlich

auf Kernbruch. Hingegen

werden Temperaturverhalten,

EMV-Eigenschaften und andere

Kenngrößen nicht vermindert.

Daraus resultiert bereits ein großer

Gewinn an Betriebszuverlässigkeit.

Die Entwicklung geht

aber weiter: heute sind Sensoren

12 PC & Industrie 10/2012


Sensoren

erhältlich, die die Betriebszuverlässigkeit

von Anlagen um mehrere

Größenordnungen steigern

können – die Condet-Geräte.

Das Condet-Verfahren

Das Condet-Verfahren hat

wenig mit anderen induktiven

Verfahren gemein. Anders als

bei herkömmlichen induktiven

Sensoren wird bei diesem Verfahren

die das Magnetfeld erzeugende

Spule nicht als Teil eines

Oszillators eingesetzt. Stattdessen

wird das Feld durch kurze

periodische Sendestromimpulse

erzeugt und induziert dann im

zu erfassenden Objekt eine Spannung.

Nach dem Abschalten des

Sendestromimpulses klingt der

Strom im Objekt ebenfalls ab,

wodurch in der Sendespule eine

Spannung rückinduziert wird.

Diese rückinduzierte Spannung

bildet das Nutzsignal, das im

Prinzip unabhängig von Energieverlusten

im Feld ist. Die Kopplung

zwischen Objekt und Sendespule

ist beim Condet-Verfahren

transformatorisch und

damit temperaturunabhängig

sowie nur in geringem Maße

vom Objektmaterial abhängig.

Als Erfassungsmittel ist das

magnetische Wechselfeld mit

all seinen Vorteilen geblieben.

Ansonsten gibt es aber weder

Schwingkreis noch Schwingkreisgüte,

keinen Oszillator und auch

keine Vorbedämpfung. Schwingkreisverluste

gehören bei diesen

Schaltern der Vergangenheit an.

Es fehlt auch das Mehrspulensystem.

Das Condet-Verfahren

vereinigt weitgehend alle Vorteile,

nicht aber die Nachteile

der verschiedenen induktiven

Verfahren in sich. Eine solide

Stahlwand schützt die aktive Fläche

(volle 1 mm bei M30) und

es werden gegenüber herkömmlichen

Sensoren dreifach höhere

Schaltabstände erzielt. Aber vor

allem sind diese Näherungsschalter

völlig unempfindlich

gegen, auch vielfachen, Kernbruch.

Sogar wenn das Kernmaterial

nur noch den Zusammenhalt

von Streusalz aufweist,

wird die Funktion der Geräte

nicht beeinträchtigt. Die Köpfe

mit ihrer empfindlichen Fläche

erweisen sich in der Praxis in

unterschiedlichsten rauen Umgebungen

seit Jahren als extrem

haltbar und zuverlässig.

In der Praxis

Condet-Geräte sind prädestiniert

für Einsatzorte, an denen

induktive Näherungsschalter

häufig ausfallen oder wo deren

Ausfall besonders folgenreich ist.

Auch wenn sie beim Kauf etwas

teurer sind, sind sie, bedingt

durch ihre Langlebigkeit, eine

lohnende Investition. Wo herkömmliche

induktive Sensoren

täglich oder alle paar Tage vorbeugend

durch den Wartungsdienst

ausgetauscht werden, da

Ausfälle im Betrieb zu inakzeptablen

Kosten führen würden,

amortisieren sich die Mehr.kosten

schon nach kürzester Zeit. Bei

zahlreichen Contrinex-Kunden,

die ihre herkömmlichen Markensensoren

durch die Condet-Geräte

ersetzt haben, laufen

diese über Zeitspannen, die

von wenigen Monaten bis hin zu

mehreren Jahren reichen, ohne

Ausfälle.

Einsparpotenzial

In der Firmenzentrale von

Contrinex wurden aufgrund der

verfügbaren und veranschlagten

Zahlen Schätzungen über das

Einsparpotenzial während der

Betriebszeit einer Anlage vorgenommen.

Verschiedene Szenarien

wurden analysiert. Die

errechneten (und in vielen Fällen

in der Praxis bestätigten) Werte

zeigen ein hohes Einsparpotenzial.

Nur selten können durch

eine so einfache Maßnahme so

hohe Kosten eingespart werden.

Der Ersatz marktüblicher

induktiver Näherungsschalter

durch Condet-Geräte ist fast

immer ohne jeden Zusatzaufwand

möglich.

Ein Beispiel aus der Praxis

für einen kritischen Einsatzort

ist eine Schweißanlage im

Karosserierohbau, wo ein Näherungsschalter

gemäß Wartungsvorschrift

alle fünf Arbeitstage

vorbeugend ausgetauscht werden

muss. Bei einer angenommenen

Restbetriebsdauer der

Anlage von fünf Jahren lassen

sich durch den Einsatz von Condet-Geräten

statt herkömmlicher

Sensoren Beträge im fünstelligen

Bereich einsparen. Hinzu

kommen die eingesparten Stillstandskosten

der Anlage.

Einsatzorte

Bei der Frage, ob sich die etwas

teureren Condet-Geräte in der

praktischen Verwendung lohnen,

gilt der Grundsatz: Je höher

die Ausfallrate marktüblicher

Näherungsschalter ist, desto

effizienter ist deren Ersatz durch

Condet-Geräte. Nach 13-jähriger

Einsatzerfahrung haben

sich unterschiedlichste Einsatzorte

als erfolgreich erwiesen,

beispielsweise:

• Schweißstationen: Die dort entstehenden

heißen Metall- und

Schlackenspritzer schmelzen

nicht ein und störende Beläge

können auch unter Einsatz

grober Reinigungsverfahren

wie Stahlbürsten oder Stichel

ohne Gefahr für das Gerät entfernt

werden.

• Dauernder Einsatz in Gegenwart

von Schneidölen und

Kühlmitteln von Werkzeugmaschinen.

Kunststoffe werden

in diesen Bereichen über

kurz oder lang immer angegriffen,

vor allem wenn zusätzliche

mechanische Beanspruchungen

auftreten. Die Teflonschicht

marktüblicher Geräte

wird wegen ihrer beschränkten

mechanischen Festigkeit bereits

nach kurzer Zeit angegriffen.

Aktive Flächen aus Stahl halten

diesen Anforderungen hingegen

problemlos stand.

• Einsatz im Spanablagebereich

von Werkzeugmaschinen. Das

andauernde Reiben der Späne

hält kein Kunststoff langfristig

ohne Beschädigung aus.

Zudem ist der Ferritkern herkömmlicher

Sensoren bruchgefährdet.

• Einsatzorte im Lebensmittelbereich,

wo periodisch eine Reinigung

mit Hochdruckstrahl

erfolgt (heiß, angereichert mit

Reinigungs- und Desinfektionsmitteln).

• Einsatzorte im Bereich über

und unter Meerwasser – dieses

ist in Kombination mit Temperaturwechseln,

Kristallisation

und Sonneneinstrahlung

für Näherungsschalter eine

schwierige Umgebung.

• Blechbearbeitung: Bleche können

in der Regel nicht präzise

geführt werden. Näherungsschalter

im Bereich der

Bleche müssen Schleifkontakt

und Schläge auf die aktive Fläche

aushalten. Aktive Flächen

aus Edelstahl, in Verbindung

mit großen Schaltabständen

und Unempfindlichkeit gegen

Kernbruch, führen zu einer

stark erhöhten Lebensdauer

der Geräte.

Typische Einsatzorte finden

sich also dort, wo Beanspruchungen

auf Dichtigkeit, Korrosion,

Temperaturwechsel, Schlag

und Abrieb einzeln oder in Kombination

auftreten. Die mit dem

Condet-Verfahren arbeitenden

Geräte unterscheiden sich in

Bezug auf Kompatibilität kaum

von vergleichbaren Standardgeräten

bekannter Hersteller.

Autor:

Dipl.-Ing. Norbert Matthes,

Produktmanager Geschäftsfeld

Sensorik Deutschland

• Contrinex GmbH

www.contrinex.de

PC & Industrie 10/2012 13


Sensoren

Maß nehmen mit Stößel oder Messfahne

Ob für externe oder mit integrierter Elektronik, programmierbar oder in Form

eines Messtasters – induktive Wegaufnehmer gibt es in vielfältigen Ausführungen

für unterschiedlichste Messaufgaben.

Bild 1: Symmetrischer Aufbau der induktiven Wegaufnehmer

Bild 2: Kompakte induktive Taster

Die typische Ausführung eines

induktiven Wegaufnehmers

besteht aus einem hohlen Spulenkörper

mit streng symmetrisch

gewickelten Spulen, einer ferromagnetischen

Abschirmung mit

hoher Permeabilität und einem

runden rostfreien Stahlgehäuse.

Die Freiräume zwischen Spule

und Gehäuse werden komplett

mit aushärtendem Kunststoff

vergossen.

Durch den Spulenkörper

bewegt sich der Stößel einer

Nickel-Eisenlegierung und verändert

die Induktivität der beiden

Spulenhälften gegensinnig.

Die Bohrung des Spulenkörpers

und der Durchmesser des Stößels

sind so gewählt, dass die Bewegung

berührungslos und somit

verschleißfrei erfolgt.

Kleinste Wegänderungen des

Stößels sind wegen der unendlichen

Auflösung messbar. Der

frei bewegliche Stößel hat keinen

Anschlag und kann aus

dem Wegaufnehmer herausgezogen

werden. Bei auftretenden

Überhüben wird er dadurch

nicht zerstört.

Nur axiale Bewegungen des

Stößels führen zu einer Induktivitätsänderung.

Radiale Bewegungen

zur Messrichtung werden

nicht mit erfasst, so dass

auch Hebelbewegungen messbar

sind (siehe Bild 1).

Feintaster mit Elektronik-

Modulen

Induktive Messtaster der Serie

SM22 messen in vielen Montage-

und Prüfautomaten. Bei

der dargestellten Anwendung

wird mit einer zylinderförmigen

Tastspitze die vorgeschriebene

Befüllung einer Kapsel gemessen.

Mit den auswechselbaren Messeinsätzen

werden die Taster an

die jeweilige Messaufgabe angepasst.

Die hohe Taktzeit erfordert

eine schnelle Reaktion der

Taster und der nachgeschalteten

Auswertung. Die Messtaster werden

an ein Elektronik-Modul der

Serie SM12 angeschlossen. Das

für max. zwei Kanäle ausgelegte

Modul im Gehäuse für Normschienenträger

wird im Schaltschrank

montiert und enthält die

Einstellpotentiometer für Nullpunkt

und Verstärkung.

Die maximale Länge des Verbindungskabels

zwischen den

Tastern und der Elektronik

beträgt bis zu 100 m. Die Taster

arbeiten nach dem Prinzip der

induktiven Halbbrücke. Dabei

wird ein NiFe-Kern durch den

hohlen Spulenkörper geführt. Die

Position des Kerns erzeugt eine,

der Position des Kerns proportionale,

gegensinnige Induktivitätsveränderung

der beiden in

Reihe geschalteten Spulen. Die

Auswerteelektronik versorgt die

Taster mit einer hochkonstanten

Wechselspannung, demoduliert

phasenrichtig, verstärkt und gibt

das Messsignal als normiertes

Ausgangssignal 0(4) bis 20 mA,

0 bis 10 V DC oder ±10 V DC zur

Weiterverarbeitung aus. Die verwendete

10 kHz Trägerfrequenz

ermöglicht die Erfassung hoch

dynamischer Messvorgänge.

Die standardmäßig eingestellte

Grenzfrequenz beträgt 800 Hz

und kann auf Kundenwunsch

auf 4 kHz erhöht werden.

Verschleißarm und wartungsfrei

ausgeführt, arbeiten die

Taster zuverlässig mit einer langen

Lebensdauer. Weitere Ausführungen

haben die Auswerteelektronik

bereits integriert.

Die erforderlichen Betriebsspannungen

der Elektronik-

Module sind variabel und können

den Anwendungen angepasst

werden, wie z.B. 11 bis

17 V DC beim Einsatz in Kraftfahrzeugen

(siehe Bild 2).

Messfahnen für Wegabschnitte

Im Allgemeinen begrenzt die

Baulänge der Sensoren den zu

messenden Weg. Daher ist das

induktive Messverfahren trotz

seiner Vorteile nicht überall einsetzbar.

Es gibt aber viele Aufgaben,

wo innerhalb großer Wege

nur begrenzte Abschnitte gemessen

werden müssen. Solche Fälle

deckt ein induktiver Wegaufnehmer

mit einem Messweg von

20 mm ab, der dem Prinzip des

symmetrischen Differentialtransformators

folgt. Die Kopplung

zwischen Primär- und Sekundärwicklung

wird durch ein

bewegliches Kupferblech, der

Messfahne, verändert. Die Primär-

und Sekundärspule liegen

sich gegenüber und sind durch

einen Spalt getrennt. In diesem

Zwischenraum ist die Messfahne

frei beweglich.

Die integrierte Elektronik wandelt

den Weg der 1 mm dicken

Messfahne durch den 2,5 mm

breiten Spalt in ein proportionales

analoges normiertes Ausgangssignal

(0(4) bis 20 mA oder

±10 V DC ) um. Die Messfahne

lässt sich an beiden Seiten aus

dem Spalt herausführen. Sobald

die Messfahne wieder dorthin

zurückgeführt wird, ist der Wegaufnehmer

erneut einsatzfähig.

Messfahnen und Wegaufnehmer

sind untereinander austauschbar,

so dass bei bestimmten Messaufgaben,

z.B. exakte Positionierung

des Drehtisches einer

Fräsmaschine, mehrere Messfahnen

mit einem Aufnehmer

oder auch kombiniert betrieben

werden können (siehe Bild 3).

14 PC & Industrie 10/2012


Sensoren

Bild 3: Induktive Wegmessung mit Messfahnen

Programmierbar

Induktive Wegaufnehmer melden

die Stellung von Hochdruck-

Dampf-Bypassventilen und Wassereinspritzventilen

an Dampfturbinen

in Kraftwerken an die

Warte. Damit die Forderung, die

Ventilstellung zwischen 0% und

100% trotz der mechanischen

Toleranzen der Ventile exakt

zu erfassen, erfüllt wird, müssen

Anfangs- und Endwert der

Wegaufnehmer einstellbar sein.

Die Montage und Justierung der

Wegaufnehmer soll schnell und

einfach erfolgen. Die programmierbaren

induktiven Wegaufnehmer

mit integrierter Elektronik

erfüllen diese Forderungen.

Der analoge Messwert des

induktiven Wegaufnehmers wird

mit einem 16-Bit A/D-Wandler

digitalisiert und in einem Mikrocontroller

verarbeitet. Mit den

im EEPROM abgelegten Genauigkeitsabweichungen

erfolgt die

Korrektur der Messwerte. Ein

Bild 4: Programmierbare induktive Wegaufnehmer

16-Bit D/A-Wandler formt die

digitale Information in normierte

Ausgangssignale um.

Beim Teach-in-Verfahren

wird der Wegaufnehmer auf

den Anfangspunkt gestellt und

ein Kontakt am Stecker- oder

Kabelausgang für mindestens

zwei Sekunden mit der Betriebsspannung

verbunden. Das Ausgangssignal

stellt sich damit auf

den Anfangswert ein. In gleicher

Weise wird der Endwert eingestellt.

Ein kurzzeitiger Wechsel

des Ausgangssignals auf Mittelstellung

signalisiert eine erfolgreiche

Programmierung.

Dank dieser Technik können

unterschiedliche Messwege mit

nur einem Wegaufnehmer dargestellt

werden. Ein Wegaufnehmer

mit nominal 150 mm

Messweg entsprechend 0 - 10 V DC

Ausgangssignal kann Messwege

von mindestens 0 bis 26 mm

oder maximal 0 - 160 mm in

ein 0 bis 10 V DC Signal umsetzen.

Die vergossene Bauweise in

einem nur 25 mm dicken Edelstahlgehäuse

ermöglicht einen

Einsatz bei Schockbelastungen

bis 250 g SRS (20 - 2000 Hz)

und Vibrationsbelastungen bis

20 g rms (50 g Spitze).

Der zulässige Betriebsspannungsbereich

zwischen 9 und

32 V DC , die große Genauigkeit

von 0,1% und die verschiedenen

Ausgangssignale ermöglichen

den Einsatz in vielen Bereichen.

Zusätzliche mechanische

Anbauten, wie Kugelgelenke an

Stößel und Gehäuse, Schutzrohre

oder Tasterversionen mit Rückholfeder

sind lieferbar. Der elektrische

Anschluss erfolgt wahlweise

über Stecker oder wasserdicht

angegossenes Kabel. In dieser

Ausführung wird die Schutzart

IP68 erreicht (siehe Bild 4).

Fazit

Induktive Feintaster nach dem

Prinzip der induktiven Halbbrücke

werden häufig in Montage-

und Prüfautomaten eingesetzt

und an Elektronik-Module

angeschlossen. Aufgaben mit

begrenzten Wegabschnitten

werden von Wegaufnehmern

mit Messfahnen und Messwegen

bis 20 mm gelöst.

Müssen Stellungen von Ventilen

exakt erfasst und mechanische

Toleranzen ausgeglichen

werden, kommen programmierbare

Wegaufnehmer mit integrierter

Elektronik zum Zuge.

Autor:

Dipl.-Ing Bernd Jödden

Geschäftsführender

Gesellschafter der a.b.jödden

gmbh

• a.b.jödden gmbh

info@abjoedden.de

www.abjoedden.de

Triaxialer Miniaturaufnehmer

mit erhöhter Empfindlichkeit

Der neue, triaxiale Vibrationsaufnehmer

Modell 356A03

basiert auf dem bekannten

Modell 356A01, weist bei

gleichen Abmessungen

allerdings eine um Faktor 2

erhöhte Empfindlichkeit auf.

Bei einer Kantenlänge von nur

6,3 mm liefert dieser Sensor

ein Signal von 10 mV/g. Der

hermetisch dichte Sensor mit

seinem Titangehäuse zeichnet

sich weiterhin durch ein

äußerst geringes Rauschen

und einen Schockschutz von

5.000 g aus.

Erhöht wurde auch die

Robustheit des integrierten

Kabels. Durch eine verbesserte

Zugentlastung widersteht

das Messkabel höheren

Biege- und Zugbelastungen.

Das Modell 356A03 kann an

allen Messsystemen und Versorgungseinheiten

mit ICP-

Eingängen betrieben werden.

Eingesetzt wird es für Vibrationsuntersuchungen

an leichten

und kleinen Strukturen,

bei Umweltuntersuchungen,

in der Produktqualifizierung

und bei Struktur- und NVH-

Untersuchungen.

• Synotech Sensor und

Meßtechnik GmbH

www.synotech.de

www.synotech.de/triaxial

PC & Industrie 10/2012 15


Sensoren

Farbsensoren – Kleinste Abweichung

sicher erfasst

di-soric Farbsensoren eignen

sich hervorragend für die industrielle

Farbmessung und Farberkennung

in nahezu allen Produktionsbereichen.

Durch die perzeptive Arbeitsweise,

die der Präzision des

menschlichen Auges gleicht, wird

auch der Einsatz im Bereich der

Qualitätsprüfung ermöglicht.

Neben Farbveränderungen können

auch unterschiedliche Oberflächenstrukturen

erkannt und

ausgewertet werden. Die integrierte

Langzeitstabilisierung

gewährleistet einen prozesssicheren

Betrieb auch über einen

langen Einsatzzeitraum und

ohne manuelle Nachjustierungen.

Auch der Einsatz bei wechselnden

Helligkeitsbedingungen ist

dank der internen Fremdlichtkompensation

möglich.

Die Farbsensoren aus dieser

Gerätefamilie unterscheiden

sich durch die verwendeten

Optikelemente, der Lichtleistung

und den zur Verfügung

stehenden Messkanälen,

was eine optimale Auswahl für

die jeweilige Applikation zulässt.

Alle di-soric Farbsensoren können

einheitlich über Bedientasten

parametriert und darüber

hinaus mit einer gemeinsamen

Softwareplattform weitergehend

konfigurieren werden.

Erfasste Messwerte können

als .csv-Datei exportiert werden.

Darüber hinaus stehen

zur kontinuierlichenÜbertragung

der Farbmesswerte optional

Geräte mit der Profibus oder

Fast Ethernet Feldbusschnittstelle

zur Verfügung.

Merkmale

• 350 Farben speicherbar

• 4 oder 12 Schalt-Ausgänge

• 4096 Ausgangskombinationen

• Integrierte Langzeitstabilisierung

• Unterscheidung kleinster Farbnuancen

(.E


Sensoren

Neue Sensoren für Laboreinsatz

und Prozessanalytik

Knick Elektronische Messgeräte erweitert

die Bandbreite seiner Sensoren zur pH-, Leitfähigkeits-

und Sauerstoffmessung sowohl

für den Prozessbereich als auch für den Einsatz

im Labor. Zur pH-Messung im Prozessumfeld

steht mit dem SE 557 ein druckbeaufschlagbarer

Memosens-Sensor mit Elektrolytvorrat

bereit. Der modifizierte Puffer

und ein spezielles Glas ermöglichen Tieftemperaturmessungen

bis -20 °C.

Ebenfalls neu im Programm sind 12 mm

pH-Sensoren mit Memosens-Anschluss. Für

Leitfähigkeitsmessungen in Prozessen mit

hohen hygienischen Anforderungen bietet

Knick den 2-Elektroden-Sensor SE 605H

mit Memosens-Anschluss sowie den digitalen,

induktiven Sensor SE 680 in Ausführungen

mit Clamp- und Milchrohrverschraubung.

Zur optischen Sauerstoffmessung dient der

digitale 12-mm-Sensor SE 740. Neben der

Störungsunempfindlichkeit und dem Verzicht

auf verschleißende Komponenten liegen

weitere Vorteile darin, dass keine aufwändige

Polarisation mehr erforderlich ist

und der Sensor keine Anströmung benötigt.

Im Bereich der Sensoren für den Laboreinsatz

bietet Knick mit den Geräten der Serie

SE 100 das ganze Spektrum seiner herkömmlichen

pH-Sensoren nun in Memosens-Versionen

an.

• Knick Elektronische Messgeräte

GmbH & Co. KG

knick@knick.de

www.knick.de

Armaturenprogramm ausgebaut

Knick Elektronische Messgeräte ergänzt

sein Programm an Wechselarmaturen

durch neue Modelle, erweiterte Funktionen,

wie größere Eintauchtiefen und

verbesserte Kompatibilität zu neuen Sensortypen,

sowie durch die Verwendung

extrem korrosionsfester Gehäusematerialien.

Mit CeraLong hat Knick einen

vielfach geäußerten Kundenwunsch

erfüllt und eine Wechselarmatur mit der

bewährten Ceramat-Technologie entwickelt,

die sich für pH- und optische Sensoren

eignet und mit einer Eintauchtiefe

von 300 mm den Einbau in Doppelwandkesseln

und T-Stücken großer Durchmesser

ermöglicht.

CeraLong ist mit Gehäusen aus Hastelloy

und Titan erhältlich. Auch die herkömmlichen

Ceramat-Wechselarmaturen

wurden von Knick aktualisiert und verfügen

nun über eine verdrillungssichere

Aufnahme für Lichtleiter, sodass sich mit

den Wechselarmaturen jetzt auch Raman-

Sensoren zur spektroskopischen Untersuchung

von Prozessmedien nutzen lassen.

Bei der Ceramat- bzw. CeraLong-Technologie

zur automatischen Wartung und Kalibrierung

der Sensoren unter Prozessbedingungen

sorgt die Drehbewegung von

zwei hochplanen, ultraharten Keramikscheiben

für die sichere Abschottung der

Kalibrierkammer gegen den Prozess. Durch

die praktisch unzerstörbaren Keramikelemente

und ein nicht bewegtes Außengehäuse

aus chemisch hochbeständigem

Material eignen sich die Armaturen für

den Einsatz in extrem korrosiven, abrasiven

und faserhaltigen Medien sowie in

Medien, die starke Ablagerungen bilden.

• Knick Elektronische Messgeräte

GmbH & Co. KG

knick@knick.de

www.knick.de

PC & Industrie 10/2012 17


Industrie-PCs/Embedded Systeme

Hutschienen-IPC mit Atom-Dual-Core-CPU

AMC stellt zwei neue, kompakte und lüfterlose Industrie-Rechner für DIN-Rail und Wandmontage vor

Die beiden langzeitverfügbaren Industrie-

Box-PCs UNO-1172A und UNO-1172AE

sind ideal für Anwendungen als Soft-SPS-

Controller, Protokollkonverter und/oder

Kommunikationsgateway in der Fabrik-,

Anlagen- und Gebäudeautomation, im

Maschinenbau als auch im Logistik und

im Umweltmonitoring geeignet.

Die neuen UNO-1172A/AE ergänzen das

umfangreiche AMC-Lieferprogramm an

embedded Box-PC-Plattformen für den

Industrieeinsatz.

Die UNO-1172A/AE sind mit dem Intel-

Atom Dual-Core D510-Prozessor ausgestattet,

verfügen werksseitig bereits über

2 GB-DDR2-RAM und sind Energy-Starzertifiziert.

Sie bieten damit eine exzellente

Rechenleistung bei minimalem Energieverbrauch.

Schnittstellenangebot

Standardmäßig verfügen die UNO-1172A/

AE über 3x Gigabit-Ethernet, 4x seriell (2x

interner RS-232-Pin-Stecker, 2x extern

RS-232/422/485), 4x USB und einen Mini-

PCIe-Slot für diverse Erweiterungsmöglichkeiten.

Drei Gigabit-Ethernet-Interfaces mit

Teaming-Support erlauben es dem Anwender

seine Netzwerkkommunikation flexibel

und mit erhöhter Redundanz zu gestalten.

Über den Onboard-Mini-PCIe-Slot können

z.B. WLAN und Feldbuskarten-Erweiterungen

realisiert werden. Zusätzlich stehen

beim UNO-1172AE noch zwei PC/104+

und eine Mini-PCI-Schnittstelle als Erweiterungsmöglichkeit

zur Verfügung.

System-Diagnose-Funktionen

Außerdem verfügen die UNO-1172A/AE

über innovative System-Diagnose-Funktionen.

Diese ermöglichen es dem Anwender,

das System aus der Ferne über digitale

Eingänge zu Steuern und zu Überwachen,

einschließlich Reset- und Power-Ein/

Aus-Funktion.

Der Remote-Event-Trigger alarmiert bei

Temperaturüberschreitung, Problemen bei

Spannung, Batterie und Energieversorgung

über LED und digitale Ausgänge.

Unterstützte Betriebssysteme

Beide embedded Industrie-Computer unterstützen

eine Vielzahl von Betriebssystemen

und Software-Anwendungen wie Microsoft

Windows WES 2009, Win7, Windows XP

Embedded, Windows XP, WinCE 6.0, sowie

embedded Linux. Zur Realisierung grundlegender

Fernwartungsaufgaben steht als

Zusatz-Software-Tool ein „DiagAnywhere

Agent“ zur Verfügung.

• AMC - Analytik & Messtechnik GmbH

www.amc-systeme.de

Box-PCs nach Wunsch ausstatten

Für vielseitige Anwendungen

im industriellen Umfeld stehen

in allen Modellen der ARS-

1000-PCs vier USB-2.0-Schnittstellen

bereit. Von diesen sind

zwei als externe Anschlüsse

an der Frontseite und zwei als

interne Anschlüsse ausgelegt.

Im Mini-PCI-Express-Schacht

können Erweiterungskarten

eingebaut werden. Für Netzwerkanbindungen

verfügen

die Box-PCs über zwei Gigabit-Ethernet-Ports.

Darüber

hinaus gehören jeweils acht

isolierte digitale Ein- und Ausgänge

zur Ausstattung.

Alle Modelle der ARS-1000-

PCs haben vier serielle RS-232-

Schnittstellen, von denen eine

auch RS-422/485 unterstützt.

Für umfangreichere Aufgaben

der Regelungstechnik gibt es je

nach Modell vier zusätzliche

RS-232-Schnittstellen oder

eine Firewire-Schnittstelle. In

sicherheitsrelevanten Bereichen

wie der Fahrzeugtechnik

kommt der CAN-Bus zum

Einsatz, der über zwei

zusätzliche Sub-D-Buchsen

verfügbar ist. Trotz ihrer

kompakten Abmessungen

bieten die Gehäuse Platz

zur Erweiterung durch ein

PC/104-Modul.

Robust auch in rauen

Umgebungsbedingungen sind

die lüfterlosen Box-PCs durch

passiv gekühlte Metallgehäuse,

wodurch Umgebungstemperaturen

im Betrieb von

-20…+70 °C zulässig sind.

• acceed GmbH

www.acceed.de

18 PC & Industrie 10/2012


Universelle Rugged-Serie „Fleet“

für anspruchsvolle Anwendungen

Um die vielfältigen Anforderungen

der Anwender in den

unterschiedlichen Einsatzbereichen

erfüllen zu können,

bringt PLUG-IN Electronic die

„Fleet-Serie“ mit drei Modellen

(Fleet, Fleet M und Fleet Atom)

auf den Markt.

Das Modell „Fleet“ ist für den

universellen Einsatz gedacht, das

Modell „Fleet-M“ ist speziell für

den Einsatz in öffentlichen Verkehrsmitteln

entwickelt und das

Modell „Fleet Atom“ ist eine abgespeckte

Version des Fleet, mit

Industrie-PCs/Embedded Systeme

weniger I/Os und zu geringeren

Kosten. Allen gemeinsam ist die

grundlegende Gerätearchitektur,

die auf einen langfristig zuverlässigen

Betrieb ausgelegt ist. Sie

besitzen die erprobte Stromversorgungstechnik

Hedgehog von

Octagon Systems, die hervorragenden

Schutz vor Spannungseinbrüchen,

wiederholten Spannungsspitzen

und Überspannung

bietet. Das dicht gepackte

Gehäuse aus Strangpressprofilen

dient als Kühlkörper für

die elektronischen Schaltungen,

die Wärme erzeugen. Durch

das spezielle Design, das die

elektrischen, thermischen und

mechanischen Komponenten

integriert, ist es möglich, den

Fleet-Rechner ohne Lüfter problemlos

in Umgebungstemperaturen

zwischen -40 und +70 °C

zu betreiben, den Fleet M bei -30

und +70 °C und den Fleet Atom

bei -25 bis +70 °C.

Als CPU kommt im Fleet

ein Intel-Atom N270-Baustein

mit 1,6 GHz Taktrate und dem

945GSE-Chipsatz zum Einsatz,

im Fleet M und Fleet Atom eine

sehr verlustleistungsarme und

mit 1,1 GHz getaktete CPU Intel-

Atom Z510 mit dem US15W-

Chipsatz. Der Fleet M erfüllt

auch noch die SAE J1113-11/

ISO-7637-2-2007-Standards,

während die beiden anderen

Modelle eine interne Temperaturüberwachung

besitzen.

Die Produkte von Octagon

Systems werden in Deutschland

exklusiv von PLUG-IN Electronic

vertrieben.

• PLUG-IN Electronic GmbH

www.plug-in.de

Iyv-Bridge Embedded-PC mit DDR3L-Modul

Mit dem SE-8210 kündigt die Industrial

Computer Source (Deutschland) einen neuen

Embedded-PC an, der als Prozessor Mobile-

Intel-i3/i5/i7 Ivy-Bridge verwendet und mit

Intel-HM76/QM77-Chipsatz ausgestattet ist.

Flexible Erweiterbarkeit und Leistungsfähigkeit

stehen dabei im Zentrum des SE-8210. Der

Embedded-Rechner kann über einen Mini-

PCIe-Steckplatz sowie optional über 1x PCI

oder 1x PCIe erweitert und individuell angepasst

werden. Der Embedded-PC erlaubt den

Anschluss von drei unabhängigen Displays

über VGA, DP oder HDMI. Somit können

mit einem Rechner drei unabhängige Displays

angesteuert werden, ohne dass eine PCI-Grafikkarte

installiert werden muss - im Bereich

Infotainment eine gefragte Eigenschaft.

Neben den zwei 8 GB DDR3-Modulen können

alternativ DDR3L-Module verbaut werden,

die mit einer geringeren Versorgungsspannung

arbeiten (1,35 Volt statt 1,5 Volt). Einen echten

Spareffekt erzielt man aber erst bei großem

Speicherausbau. Mit WiFi- und GSM-Funktionalität

kann der Rechner drahtlos vernetzt

werden. Zu den Schnittstellen gehören u.a. 4x

USB 3.0, 2x GbE LAN, 2x COM, 2x USB 2.0

sowie 1x CFast-Steckplatz.

• Industrial Computer Source (Deutschland)

GmbH

www.ics-d.de

PC & Industrie 10/2012 19


Industrie-PCs/Embedded Systeme

Compact 41-Serie: zuverlässig effizient

Die neueste Innovation von Syslogic

reiht sich in Puncto Robustheit

und Langlebigkeit nahtlos

ins bestehende Produktsortiment

ein. In Sachen Energieeffizienz

legt die Syslogic Compact

41-Serie jedoch nochmals

zu. Mit der Prozessorplattform

Vortex86DX2 verfügen die Syslogic-Rechner

über eine herausragende

Rechenleistung bei sehr

moderatem Energieverbrauch.

Dabei zeigt sich, dass die Vortex-Prozessoren

explizit für Embedded-Anwendungen

entwickelt

wurden. Besonders positiv

auf die hohe Energieeffizienz

wirkt sich dabei die innovative,

hochintegrierte Prozessorarchitektur

aus, welche

sämtliche Hauptfunktionen des

Prozessors auf einem einzigen

Chip vereint.

Integriertes Überwachungssystem

garantiert hohe Betriebssicherheit

Erstmals werden die Rechner

der Compact 41-Serie mit einem

umfassenden, integrierten Überwachungssystem

ausgestattet.

Dieses beinhaltet neben dem

bereits in zahlreichen Syslogic-Rechnern

erprobten intelligenten

Power-Management auch

eine Temperaturüberwachung

sowie einen Watchdog. Während

beim intelligenten Power-

Management ein zusätzlicher

Mikrokontroller das Ein- und

Ausschaltverhalten überwacht

und damit auch beim Abschalten

des Gesamtsystems, beispielsweise

einer Anlage oder

Maschine, ein definiertes Shutdown-Management

des Industrierechners

erlaubt, stellt der

Watchdog sicher, dass das System

im Fall einer Störung automatisch

wieder gestartet wird. Mit

der Temperaturüberwachung

kann der Wärmegrad im System

überwacht und allenfalls eingegriffen

werden. Dank diesen

Sicherheitsfunktionen garantiert

Syslogic einen langfristig zuverlässigen

Betrieb sowie eine hohe

Datensicherheit.

Die neuen Embedded-Rechner

sind für den erweiterten Temperaturbereich

(-40 bis +85 °C) auf

Bauteilebene ausgelegt. Syslogic

legt bereits bei der Entwicklung

und Bauteilselektion fest, welchen

Belastungen die Systeme

standhalten müssen. Der Burn-

In-Prozess vor der Auslieferung

dient bei Syslogic einzig der Qualitätssicherung

und damit der

Vermeidung von Feldausfällen.

Compact 41 M und Compact 41 S

Die neue Rechnerserie ist in

zwei Versionen erhältlich, die

sich lediglich in ihrem Formfaktor

und in unterschiedlichen

Schnittstellenbelegungen unterscheiden.

Je nach Kundenanforderungen

sind die Rechner in

verschiedenen Bestückungsvarianten

erhältlich. Während der

Compact 41 M zweistöckig baut

und somit Raum für eine Erweiterungskarte

oder zusätzliche

Schnittstellen lässt, handelt es

sich beim Compact 41 S um die

preiswerte Single-Board-Lösung.

Syslogic erfüllt mit der Compact

41-Serie gewohnt hohe

Anforderungen an Langlebigkeit

und Robustheit.

• Syslogic Datentechnik AG

www.syslogic.com

IP54-geschützter Industrie-PC im 19-Zoll-Rackmount-Format

Die Industrie-PC-Linie „ClassicLine“

für den klassischen

Einsatz im 19-Zoll-Rack wurde

um eine Variante mit frontseitigem

IP54-Schutz erweitert.

Der vier HE große Rechner

mit einem vollverzinkten

Stahlblech-Korpus ist mit einer

pulverschichteten Aluminiumfront

ausgestatten, in die eine

spezielle Luftfilter-Kassette

eingelassen ist. Diese sowie

die abgedichtete Frontklappe

verhindern das Eindringen

von Schmutz und Spritzwasser

in unsauberen Einsatzumgebungen.

Ein vibrationsdämpfender

Laufwerkskorb gewährleistet

auch bei stärkeren physischen

Beeinträchtigungen

im industriellem Umfeld die

Betriebssicherheit. Eine Quertraverse

versteift das Gehäuse

von innen und dient als Niederhalter

für eine sichere Befestigung

von Steckkarten.

Eine von mehreren möglichen

Konfigurationen mit einer

Gewährleistung von 36 Monaten

wird auf Basis eines ATX-

Industrie-Mainboards aufgebaut.

Der Industrie-PC ist mit

einer Intel Core i3 (2 × 3,3 GHz)

CPU bestückt und bietet 4 GB

DDR3 Arbeitsspeicher sowie

eine 500 GB große S-ATA-Festplatte.

Ein CD/DVD-Laufwerk

gehört zur Standardausstattung.

Außerdem sind Erweiterungssteckplätze

für zwei

PCIe- und vier PCI-Karten vorhanden.

Um Vorschädigungen

von Systemkomponenten auszuschließen,

durchläuft jedes

Gerät bei TL Electronic vor

der Auslieferung einen protokollierten

Burn-in Dauerbelastungstest

über 24 Stunden.

• TL Electronic GmbH

info@tl-electronic.de

www.tl-electronic.de

20 PC & Industrie 10/2012


Industrie-PCs/Embedded Systeme

High-end Embedded-Systeme der dritten

Generation mit zwei PCI-Express-Steckplätzen

Auf dem Strom sparenden Mobile-Chipsatz

Intel QM67 basiert die kompakte Embedded-Systemfamilie

NanoServer N2-QM67

von DSM Computer. Die modularen Rechner

integrieren unterschiedliche Prozessoren,

die sich in puncto Rechen-, und Grafikleistung

sowie in der Anzahl der CPU-Kerne

unterscheiden. Der NanoServer N2-QM67

lässt sich für High-end-Anwendungen

optional mit den Intel-Core-Prozessoren

der dritten Generation i7-3610QE mit vier

Kernen (2,3 GHz, 6 MB) bzw. i5-3610ME

mit zwei Kernen (2,7 GHz, 3 MB) bestücken.

Beide Prozessoren unterstützen die

Turbo-Boost-Technologie von Intel, durch

die der Prozessor bei Anwendungen, die nur

einen Core benutzen, automatisch übertaktet

wird. Dank der implementierten Intel-

Active-Management-Technologie AMT 7.0

können die leistungsfähigen Embedded-

Systeme aus der Ferne gebootet, verwaltet

und gewartet werden. Der Grafikcontroller

Intel HD4000 mit 16 Grafikkernen

ist auf dem Prozessor-Die untergebracht

und stellt eine hohe Video- und Grafikbeschleunigung

sicher. Dank der Intel-Graphics

Turbo-Boost-Technologie 2.0 kann

auch die Taktfrequenz des Grafikcontrollers

kurzzeitig erhöht werden.

Neben der Standardausführung mit Intel-

Core i5-2510E Prozessor mit 2,5 GHz (zwei

Cores) ist das Embedded-System optional

mit den Intel-Core-Prozessoren i7-2710QE

(vier Cores) bzw. i3-2330E oder, für kosteneffiziente

Anwendungen, auch mit dem Intel-

Celeron-Prozessor B810 erhältlich. Der

schnelle DDR3 RAM-Arbeitsspeicher kann

auf eine maximale Speicherkapazität von

8 GB ausgebaut werden.

• DSM Computer GmbH

info@dsm-computer.de

www.dsm-computer.de

emPC-X1100

Der emPC-X1100 ist ein lüfterloses

embedded Computer-

System basierend auf dem

Intel-Atom Z510-Prozessor mit

1,1 GHz. Zudem ist der Industrierechner

mit den üblichen

Schnittstellen wie USB und

RS-232 ausgerüstet und mit

einem 1 GB DDR2 Speicher

und einer 2 GB SSD ausgestattet.

Mit einem Embedded-PC

(lüfterlos, wartungsarm, energiesparend

und flexibel) ist ein

modular aufgebauter und kompakter

Industrie-PC gemeint.

Er ist ein eingebettetes System,

dessen Rechnerarchitektur sich

am Standard-PC orientiert. Der

Embedded-PC besteht nur aus

Komponenten, die auch für die

entsprechenden Anwendungen

benötigt werden. Wegen der

geringen Leistungsaufnahme

werden häufig die Embedded-

PCs lüfterlos betrieben und

haben wegen des geringen

Speicherplatzbedarfs meistens

keine Festplatte, sondern eine

Compact-Flash-Karte oder SSD.

Der Embedded-PC kommt

immer dann zum Einsatz, wenn

aufgrund der Anforderungen

besonders robuste und zuverlässige

Systeme erforderlich

sind. Diese modular aufgebauten

und kompakten Industrierechner

sind wartungsarm,

energiesparend und äußerst

flexibel. So findet er direkten

Einsatz im Maschinen- und

Anlagenbau, in der Medizintechnik,

in Transport & Verkehr

sowie Power & Energy, in

der Automobilindustrie, der

Produktions- und Fertigungstechnik,

sowie im Bereich der

Telekommunikation. Die immer

leistungsfähigeren Prozessoren

ermöglichen den Einsatz eines

Embedded-PCs zur Steuerung

komplexer Maschinen und

Anlagen.

• Janz Tec AG

mail@janztec.com

www.janztec.com

PC & Industrie 10/2012 21


Single-Board-Computer/Boards

Hochleistungs-ATCA Blade-Rechner mit zwei

Intel-Xeon-Prozessoren E5-2658 oder E5-2648L

Basierend auf den jüngsten Dual-8-Core/16-Thread Intel-Xeon-Prozessoren bietet der Adlink aTCA-6250-

Rechner hohe Rechenleistung für High-End Carrier-Grade-Applikationen

Adlink hat mit dem aTCA-6250

die Verfügbarkeit eines AdvancedTCA

Blade-Rechners bekannt

gegeben, der neben einer bemerkenswerten

Rechenleistung mit

hoher Durchsatz-Konnektivität

und beschleunigtem Packet-

Processing punktet. Der Rechner

beinhaltet Dual-8-Core

Xeon-Prozessoren E5-2658 bzw.

E5-2648L (2,1 GHz/1,8 GHz)

in Verbindung mit dem Intel-

C604-Chipsatz. Zu den weiteren

Features gehören acht Kanäle

DDR3-Memory bis 128 GB und

ein 400 W Spannungsversorgungs-Subsystem,

um maximale

Rechenleistung sicherzustellen.

Die vielseitigen Schnittstellenmöglichkeiten

umfassen zwei

10 GbE Fabric-Interfaces, zwei

GbE Base-Interfaces, vier GbE

Interfaces sowie je zwei USBund

COM-Ports an der Frontplatte

und einen Onboard SATA

DOM-Sockel. Über das optionale

Rear-Transition-Modul aTCA-

R6270 lässt sich der Rechner um

zwei 10 GbE-Ports und zwei hotswappable

SAS-Bays für zusätzlichen

Netzwerkdurchsatz und

erweiterte Speicherkapazitäten

ergänzen.

Hohe Rechenleistung und

Zuverlässigkeit

Der Blade-Rechner aTCA-

6250 wurde für Carrier-Grade-

Applikationen mit einem hohen

Bedarf an Rechenleistung, Zuverlässigkeit

und hohem Netzwerkund

Speicherdurchsatz ausgelegt.

Zu den typischen Anwendungen

gehören Media-Server

in IPTV, IP Multimedia Subsysteme

(IMS), Breitband-Netzwerke,

Netzwerksicherheit, Netzwerküberwachung

und -analyse

sowie Wireless-Infrastrukturen.

Adlinks neuestes ATCA-Blade

wurde NEBS-kompatibel entwickelt

und bietet Herstellern

von Telekommunikationseinrichtungen

(TEMs) sowie Netzwerkausrüstern

(NEPs) eine leistungsfähige

Lösung mit hoher

Bandbreite für Hochzuverlässigkeits-Applikationen

mit problemlosen,

zuverlässigen Skalierbarkeits-

und Upgrade-Pfaden.

Im aTCA-6250-Rechner

arbeiten zwei Intel-Xeon-Prozessoren

E5-2658 bzw. E5-2648L-

Chips, die über zwei Intel-Quickpath

Interconnect-Interfaces

(QPI) verbunden sind. Sie stellen

eine Konnektivität hoher

Bandbreite und niedriger Latenz

von bis zu 8 GT/s zwischen beiden

Prozessoren bereit. Mittels

der Intel-Hyper-Threadingund

Intel-Turbo-Boost-Technologien

steigern die Prozessoren

der Intel Xeon E5-2658 bzw.

E5-2648L-Serie die Leistung

von sowohl Multi-Threaded- als

auch Single-Threaded-Applikationen

und erhalten dabei die

thermische/energetische Effizienz.

Acht Sockel DDR3-1600

VLP RDIMM ermöglichen eine

maximale Speicherkapazität von

128 GB. Das Design des Speichers

des aTCA-6250 wurde für

die maximale Bandbreite optimiert

und ist vorwärts kompatibel

zum kommenden DDR3-

1866 Speicher, der von künftigen

Intel-CPUs unterstützt

werden wird.

High-speed Datentransfer

Der high-speed Datentransfer

über das PICMG 3.1 Fabric-

Interface wird durch den PCI-

Express 2.0 fähigen Intel 82599EB

10 GbE Ethernet-Controller realisiert.

Das Base-Interface beruht

auf dem PCI-Express 2.0 fähigen

Intel 82576EB Gigabit-Ethernet-

Controller. Ausgestattet mit dem

optionalen TCA-R6270 RTM

unterstützt der aTCA-Rechner

zusätzlich zwei 10 GbE SFP+

Ports auf Basis des Intel 82599ES

10 GbE Controllers.

Development-Kit

Der aTCA-6250 unterstützt das

Intel-Data-Plane Development-

Kit (Intel DPDK), eine schlanke

Laufzeitumgebung für Prozessoren

mit Intel-Architektur, die

LWRTE

App (e.g.IDS)

Libraries

Memory

NIC

App (e.g. Firewall)

Libraries

Environment Abstraction Layer

Intel Architecture

Core 1

geringen Overhead bietet. Der

Run-to-Completion-Mode maximiert

die Packet-Processing-Leistung.

Das Kit bietet eine große

Auswahl optimierter und effizienter

Bibliotheken (Environment-Abstraction-Layer

EAL),

die dafür verantwortlich sind,

Low-Level-Ressourcen zu allozieren

und zu initialisieren, sodass

die spezifischen Eigenschaften

der Umgebung vor den Applikationen

und Bibliotheken versteckt

werden und der Zugriff auf

Low-Level-Ressourcen wie Speicherbereich,

PCI-Geräte, Timer

und Konsolen organisiert wird.

Der EAL bietet einen optimierten

Poll-Mode-Treiber

(PMD), Memory- und Buffer-

Management, sowie Timer-,

Debug- und Packet-Handling

APIs, die teilweise auch vom

Betriebssystem bereitgestellt

werden.

• LiPPERT ADLINK

Technology GmbH

www.adlinktech.com

App (e.g. Routing)

Dispatch EU

Libraries

Core n

I/O Controller

App (e.g. RNL-d)

Libraries

Memory

22 PC & Industrie 10/2012


Single-Board-Computer/Boards

Micro-ATX Motherboard mit Intel-B75-Express-

Chipsatz für Multidisplay-Anwendungen

Mit IMBM-B75A stellt die

Industrial Computer Source

(Deutschland) ein Industrial-

Motherboard im Micro-ATX-

Format vor, das die Intel-Core-

Prozessortechnologie der dritten

Generation integriert. Das

Board bietet eine ideale Kombination

aus effizienter Leistung,

erweiterbaren Schnittstellen und

intelligenter Grafik. Das IMBM-

B75A basiert auf den neuesten

Cortex A8-1GHz im Formfaktor NetDCU

Ivy-Bridge 22 nm

Intel-Core-Prozessoren

und steht

dabei für höhere

Rechenleistung,

mehr Grafik-Performance

und eine

verringerte Stromaufnahme.

Verfügbar

mit Intel-

Core i7-3770 oder

i5-3550S LGA

1155-Prozessor

sowie dem Intel-

B75-Chipsatz unterstützt es bis

zu 32 GB DDR3. Mit fünf SATA-

Anschlüssen ist zusätzlicher

Speicherplatz gegeben. Darüber

hinaus bietet das IMBM-B75A

5x COM, 6x USB 2.0, 4x USB 3.0,

3x Audio Jack, 1x Keyboard/

Mouse und 1x 8-bit Digital-I/O.

Anwendungsspezifische Erweiterungen

können über 1x PCI-

Expressx16, 1x PCI-Expressx4

und 2x PCI vorgenommen werden.

Die Intel-Turbo-Boost-Technik

bietet zudem eine intelligente

Anpassung der Taktfrequenz,

wenn temporär mehr Verarbeitungsleistung

gefordert ist.

Weiterhin ermöglicht das Board

Multidisplay-Anwendungen in

Full-HD über HDMI oder VGA.

Durch die integrierte Intel-Grafiktechnik

können zum Beispiel

HD-Videos in hochwertiger Qualität

wiedergeben und fortschrittliche

3D-Funktionen genutzt

werden. Damit ist das IMBM-

B75A eine leistungsstarke Komplettlösung,

die in vielen Fällen

eine separate Grafikkarte überflüssig

macht.

• Industrial Computer Source

(Deutschland) GmbH

www.ics-d.de

Mini-ITX Embedded Motherboard

mit NVIDIA Tegra-3-Prozessor

In vielen Applikationen

der Industrie- und Medizintechnik

besteht der Bedarf

nach einem leistungsfähigen

Modul zur Displayansteuerung,

zum Anschluss von

Bedienelementen (Touchpanel,

Tastenfeld, Inkrementalgeber,…)

und zur Kommunikation

über moderne

Schnittstellen (Ethernet, USB,

WLAN,…). Die Produktfamilie

NetDCU bietet seit über

10 Jahren Module für diesen

Zweck an. Ein besonderes

Merkmal dieser Produktfamilie

ist die Möglichkeit ein

einfaches Basisboard zu verwenden.

Die NetDCU14 basiert

auf einer Cortex A8 CPU mit

1 GHz mit PowerVR SGX540

und ist mit bis zu 512 Mbyte

DRAM und 1 GByte NAND-

Flash ausgerüstet, ausreichend

um ein komplettes WCE oder

Linux direkt aus dem Flash

zu booten.

Das Modul kann weiterhin

mit einer SD-Karte aufgerüstet

werden. Die NetDCU14

bietet Schnittstellen wie beispielsweise

USB Host/ Device,

2x LAN, RS232, 2x CAN, SPI,

I2C, Audio (IN/ OUT) und

auch eine Kameraschnittstelle.

Es können Displays bis

zu WXGA angesteuert werden

(RGB oder LVDS). Zusätzlich

ist eine Schnittstelle zum

Anschluss eines Touchpanels

(resistiv) vorhanden, auch

der Anschluss eines kapazitiven

Touchpanels über I²C

ist möglich.

• F&S Elektronik Systeme

GmbH

www.fs-net.de

Im Rahmen von Kontrons

strategischem Einstieg in

die ARM-Prozessortechnologie

stellt das Unternehmen

heute sein erstes ARM basiertes

Motherboard im Mini-ITX

Formfaktor (170 x 170 mm) für

Embedded Applikationen vor.

Das Kontron KTT30/mITX

ist mit NVIDIAs Tegra-3-Superprozessor

bestückt und

besticht durch herausragende

Medienperformance bei

besonders geringem Energieverbrauch:

Das ARM Cortex-

A9 900 MHz Quad-Core Prozessorboard

bietet mit seiner

integrierten ultra-low-power

GeForce GPU umfangreiche

3D-Grafikunterstützung und

weist einen Gesamt-Energieverbrauch

von unter 7 Watt auf.

Mit diesen Leistungsmerkmalen

ist es ideal für viele grafik-

und video-orientierte Embedded

Applikationen wie

Thin-Clients, Panel-PCs und

Mini-Box-PC, die in nahezu

allen vertikalen Märkten des

Embedded Computings zu finden

sind. Mit einer Verfügbarkeit

von mindestens sieben

Jahren ist es zudem auch für

Branchen wie Medizintechnik,

Schienenverkehrswesen

und öffentliche Sicherheitsaufgaben

prädestiniert.

Mit seinem standardisierten

Mini-ITX-Formfaktor ist

das KTT30/mITX zudem der

schnellste Weg für OEMs, die

innovative ARM-Technologie

off-the-shelf in ihre Embedded

Applikationen zu integrieren.

• Kontron AG

sales@kontron.com

www.kontron.de

PC & Industrie 10/2012 23


Single-Board-Computer/Boards

Neues COM-Express Typ-2-Modul mit dritter

Generation Intel-Core-Prozessor

Mobile Intel-Express-Chipsatz

QM77 und bietet bis zu 16 GByte

Dual-Channel DDR3-Speicher

(1600 MT/s).

Sechs PCI-Express 2.0-Lanes,

vier SATA-Schnittstellen mit

bis zu 6 Gb/s und RAID-Unterstützung,

acht USB 2.0, eine

EIDE und eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle

ermöglichen

schnelle und flexible Systemerweiterungen.

Neben PEG 3.0 werden

VGA und LVDS unterstützt,

ebenso DirectX 11, OpenGL 3.1

und OpenCL 1.1. Lüfterkontrolle,

LPC-Bus für die einfache Anbindung

von Legacy I/O-Schnittstellen

und das Intel-High-Definition-Audio

runden das Funktionsset

ab.

• congatec AG

info@congatec.com

www.congatec.com

congatec stellt mit dem conga-

BP77 ein weiteres Modul mit

der dritten Generation Intel-

Core vor. Diese Variante basiert

auf dem COM-Express Typ-2-

Connector Pin-Out und unterstützt

den PCI-Express Grafik-

Port für hochleistungsfähige

externe Grafikkarten.

Die conga-BP77 Modul-Variante

eignet sich dadurch sehr gut

für Medizin-, Gaming- sowie

Multimedia Anwendungen, die

eine High-End Grafik-Leistung

benötigen, bei der die interne

Grafikunterstützung aus dem

Chipsatz nicht mehr ausreicht.

Die PEG-Anbindung wird über

ein kundenspezifisches Carrier-

Board optimal umgesetzt. Die

frei verfügbaren Schaltpläne

des Evaluation Carrier-Boards

conga-CEVAL liefern die perfekte

Vorlage zur Entwicklung

eigener Lösungen. Die entscheidenden

Neuerungen der dritten

Generation Intel-Core-Prozessoren

betreffen die Bauweise mit

3D-Tri-Gate-Transistoren und

22-Nanometer-Fertigung, den

stärkeren integrierten Grafikkern

sowie die verbesserte PEG-

3.0-Grafik. Der Unterschied zwischen

PEG 2.0 und PEG 3.0 ist

die Erhöhung der Performance

von 5 GT/s auf 8 GT/s.

Das conga-BP77 ist ab sofort

in den Prozessorvarianten Intel-

Core i7-3612QE (4x 2,1 GHz,

6 MB Intel-Smart-Cache, TDP

35 W), Intel-Core i7-3555LE (2,50

GHz, 4 MB Intel-Smart-Cache,

25 W) und Intel-Core i5-3610ME

(2,7 GHz, 3 MB Intel-Smart-

Cache, 35 W) verfügbar. Das

Modul verfügt über den neuen

Embedded Mini-ITX Motherboard mit AMD

R-Series APU für Rich-Media Embedded-

Applikationen

Beschleunigte Datenverarbeitung

und herausragende

Grafikmöglichkeiten für bis

zu vier unabhängige Displays

und 3D-HD-Video

Kontron hat heute das neue

Embedded Mini-ITX Motherboard

KTA70M/mITX für

Rich-Media Embedded-Applikationen

angekündigt. Es

basiert auf den neuen AMD

Embedded R-Series APU und

dem AMD A70M Controller-Hub.

Mit der integrierten

AMD Radeon HD 7000 Series

Grafik auf dem Niveau einer

dedizierten Grafikkarte bietet

es beschleunigte Verarbeitungsfunktionen

und herausragende

Grafikmöglichkeiten

mit der Fähigkeit, bis zu vier

Displays gleichzeitig zu betreiben

– entweder unabhängig

voneinander oder als geteilte

Darstellungsfläche (Videowand).

Somit ist das KTA70M/

mITX eine ideale Lösung für

Rich-Media-Applikationen mit

mittleren bis hohen Leistungsanforderungen

in vertikalen

Märkten wie Medizintechnik,

industrielle Automation,

Gaming und Digital Signage.

Das neue Mini-ITX Motherboard

bietet eine skalierbare

Performance von gelöteten

Dual-Core bis zu Quad-Core

APUs bei einem optimal ausbalancierten

Performancepro-Watt-Verhältnis.

Es erzielt

selbst mit der leistungsstärksten

APU eine geringe Thermal-Design-Power

(TDP) von

nur 25 Watt.

• Kontron AG

sales@kontron.com

www.kontron.de

24 PC & Industrie 10/2012


Single-Board-Computer/Boards

MicroATX-Board für Intel-Core-Prozessoren

der dritten Generation

diale Embedded Applikationen,

Überwachungssystemen, Digital

Signage, medizinische Bilddarstellung,

Gaming, Infotainment,

Kiosk/POS und industrielle

Automation.

Mit USB 3.0, SATA 6 Gb/s,

zahlreichen Schnittstellen und

der Langzeitverfügbarkeit unterscheidet

sich das Modell NANO-

QM770 von typischen kommerziellen

Karten.

Comp-Mall stellt das platzsparende

Modell NANO-QM770

(115 x 165 mm) mit G2-Sockel

vor. Der EPIC SBC basiert auf der

22 nm, 3. Gen. Intel-IVB Prozessor-Familie

und dem Intel QM77

Express-Notebookchipsatz. Der

Intel-HD Graphics-Generator mit

DirectX 11-, OpenCL 1.1- und

OGL 3.1-Unterstützung sowie

stark verbesserter HD Medienund

3D-Grafikperformance ermöglicht

den Einsatz des SBCs

für grafikintensive Applikationen.

Auch Multi-Screen-Installationen

mit gleichzeitiger Medienwiedergabe

auf drei unabhängigen

Displays sind ohne

eine zusätzliche GPU möglich.

Das Modell NANO-QM770 ist

ideal einsetzbar für multime-

• COMP-MALL GmbH

info@comp-mall.de

www.comp-mall.de

Lüfterfreier Mini-ITX mit Dual-Core-

Prozessor

Comp-Mall stellt das neue

Industrie MicroATX Motherboard

- Modell IMB-Q770 für

die 22 nm LGA1155 Intel-Core-

Prozessoren der dritten Generation

und mit Intel-Q77-Chipsatz

vor. Für grafikintensive Applikationen

bietet die integrierte Intel-

HD 4000 Grafik mit DirectX 11-

und OpenCL 1.1-Unterstützung,

die doppelte HD Medien- und

3D-Grafikperformance im Vergleich

zum Vorgänger. Auch

Multi-Screen-Installationen

mit gleichzeitiger Medienwiedergabe

auf drei unabhängigen

Displays sind ohne eine zusätzliche

GPU möglich. Mit USB 3.0,

PCIe 3.0, SATA 6 Gb/s sowie weiteren

zahlreichen Schnittstellen

und der Langzeitverfügbarkeit

unterscheidet sich das Modell

IMB-Q770 von typischen kommerziellen

Motherboards.

Das Modell IMB-Q770 verfügt

über einen LGA1155 Sockel für

Ivy-Bridge (IVB) und Sandy-

Bridge (SNB) Prozessor und

zwei 240 pin Speicherbänke für

Dual-Channel 1600/1333 MHz

DDR3 SDRAM, bis max. 32 GB.

Speichermedien lassen sich über

2x SATA 6 Gb/s und 4x SATA

3 Gb/s anschließen. Erweiterungskarten

werden über je

einen Gen 3.0 PCIe x16-, PCIe

x4-, PCIe x1- und einen PCI-

Slot eingebunden.

• COMP-MALL GmbH

info@comp-mall.de

www.comp-mall.de

EPIC SBC für die

3. Generation

Intel-Core-CPUs und

7er-Chipsatz

Mit dem neuen Modell

KINO-CV-D25501 stellt

Comp-Mall einen lüfterfreien

Mini-ITX SBC mit dem neuen

1,86 GHz dual-core Intel-

Atom-Prozessor D2550 und

Intel-NM10-Chipsatz vor. Dieser

lässt sich Dank der energieeffizienten

Komponenten

mit passiver Kühlung betreiben

und kann daher in 1-HE-

Gehäuse eingebaut werden. Als

Schwestermodelle sind Versionen

mit N2600 1,6 GHz und

N2800 1,86 GHz CPU lieferbar.

Der SBC besitzt die von

Industrieware gewohnten

Eigenschaften bezüglich Qualität,

Langzeitverfügbarkeit

und erweiterten Temperaturbereich.

Das Modell KINO-CV-

D25501 kann mit bis zu 4 GB

1066 MHz DDR3 SO-DIMM

ausgerüstet werden. Für Erweiterungen

stehen ein PCI- sowie

ein PCIe-Mini-card-Steckplatz

zur Verfügung, der auch

mSATA SSD unterstützt.

Das Board ermöglicht Dual-

Display-Betrieb mit dual LVDS,

VGA und HDMI-Ausgang. Bei

der integrierten GMA-3650-

GPU läuft der PowerVR-Grafikkern

mit 640 MHz. Die sehr

gute Grafikqualität bietet Auflösungen

bei VGA mit 1920 x

1200, 24-bit LVDS mit 1440

x 900 und HDMI mit 1920

x 1299 Punkten. Außerdem

werden OpenGL 3.0 und DX9

unterstützt.

• COMP-MALL GmbH

info@comp-mall.de

www.comp-mall.de

PC & Industrie 10/2012 25


Elektrische Automatisierung

Systeme und Komponenten

Internationale Fachmesse und Kongress

Nürnberg, 27. – 29.11.2012

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Erleben Sie auf Europas führender Fachmesse das ganze Spektrum

der elektrischen Automatisierung.

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Mobile Administration für Security Devices

Firewall & VPN-Appliance sowie Fernwartungs-Lösungen werden komfortabel

über Tablet oder Smartphone administriert

genua ermöglicht Administratoren

jetzt das komfortable

Arbeiten mittels „Bring your

own Device“. Auf der Messe

it-sa wurden die neuen Versionen

der Firewall & VPN-

Appliance genuscreen sowie der

Sicherheits-Plattform genubox

zur Fernwartung von Maschinen

vorgestellt, die angepasste

GUIs für Tablet-PCs und Smartphones

bieten und somit komplett

über mobile Devices administriert

werden können. Darüber

hinaus zeigte genua die zweistufige

Firewall genugate 7.3 mit

neuen Protokoll-Filtern.

Von unterwegs administrieren

Administratoren bei Unternehmen

und Behörden sind

viel beschäftigt und ständig im

Haus unterwegs, um Systeme

einzurichten oder Nutzer zu

betreuen. Für sie ist es hilfreich,

dass die Sicherheitslösungen von

genua jetzt von „unterwegs“ über

mobile Devices administriert

werden können. Die Firewall &

VPN-Appliance genuscreen und

die Sicherheits-Plattform genubox

bieten spezielle GUIs für

Tablets und Smartphones, auf

die via WLAN oder Mobilfunk

zugegriffen wird. Für verschlüsselte

und authentisierte Verbindungen

beim Zugriff sorgt das

VPN-Verfahren IPsec in Kombination

mit dem Layer 2 Tunneling-Protocol

(L2TP).

Da L2TP von mobilen Geräten

mit den Betriebssystemen

Android, iOS und Mac OS X

unterstützt wird, können die

Administratoren die Vorteile von

„Bring your own Device“ nutzen.

Voice-over-IP erhält Vorfahrt

Bei der Firewall & VPN-Appliance

genuscreen 4.0 können

zudem anspruchsvolle Anwendungen

bei der Quality-of-Service

bevorzugt werden. Beispielsweise

erhält Voice-over-

IP stets Vorfahrt vor anderen

Diensten - um auch bei hoher

Auslastung eine gute Sprachqualität

zu garantieren.

Firewall & VPN-Appliance

genuscreen ist zugelassen für

VS-NfD

Die Firewall & VPN-Appliance

genuscreen kann sowohl

zur Kontrolle von Schnittstellen

zwischen LAN und Internet

als auch zur Bildung von

Hochsicherheitszonen innerhalb

großer Netze eingesetzt

werden. Die VPN-Funktion ermöglicht

zudem den verschlüsselten

Datenaustausch via Internet.

Für den Behördenbereich liegt

eine Zulassung für die Geheimstufe

VS-NfD vor. Mit der Sicherheits-Plattform

genubox werden

Kommunikation

verschlüsselte Verbindungen in

fremde Netze aufgebaut, über

die z.B. Maschinenbauer ihre

bei Kunden installierten Anlagen

via Fernzugriff überwachen

und warten. Dazu ist die genubox

mit einem VPN-Gateway,

einer Firewall zur Absicherung

der betreuten Maschine sowie

einer Applikations-Plattform

ausgestattet, auf der individuelle

Wartungsanwendungen installiert

werden können.

Zweistufige Firewall genugate

filtert TCP-basierte Protokolle

Das Kennzeichen der Firewall

genugate ist die Zweistufigkeit:

Ein Application-Level-Gateway

und ein Paketfilter sind in Reihe

geschaltet - alle Daten müssen

beide Systeme passieren. Der

Paketfilter prüft formale Kriterien.

Das Application-Level-

Gateway schaut genauer hin mit

und filtert mit speziellen Prüfprogrammen

den Inhalt der Daten,

um unerwünschten oder gefährlichen

Content abzublocken. In

der Version 7.3. bietet die genugate

jetzt ein neues Filterprogramm

für TCP-basierte Protokolle.

Der TCP-Filter ist mit

einem Satz an Regeln ausgestattet,

um ein breites Anwendungsspektrum

abzudecken. Auf Kundenwunsch

können auch individuelle

Filterregeln mit wenig

Aufwand hinzugefügt werden,

um z.B. spezifische Protokollabläufe

zu kontrollieren.

Zertifizierung nach CC EAL 4+ als

Qualitätssiegel

Die zweistufige Firewall genugate

ist nach Common Criteria

(CC) in der Stufe EAL 4+ zertifiziert

und darüber hinaus als

„Highly Resistant“ eingestuft,

da sie beim zentralen Merkmal

des Selbstschutzes noch höhere

Anforderungen erfüllt. Die genugate

ist laut Hersteller die einzige

Highly-Resistant-Firewall

der Welt.

• genua mbh

www.genua.de

PC & Industrie 10/2012 27


Kommunikation

Netzwerksicherheit im Wandel

Sicherheitsanforderungen für industrielle Ethernet-Netzwerke betreffen

nicht mehr nur die Unternehmensebene, sondern zunehmend auch die

Prozesssteuerung und andere industrielle Umgebungen.

Nach den jüngsten Problemen

durch die Stuxnet Malware muss

das Thema Sicherheit in industriellen

Netzwerken neu betrachtet

werden. John Browett von

der CLPA beleuchtet die möglichen

Sicherheitsrisiken industrieller

Netzwerke und zeigt auf,

wie man ihnen begegnen kann.

Hohes Risiko

Ethernet ist immer häufiger

die erste Wahl bei industriellen

Netzwerken. Der Aspekt der

Netzwerksicherheit wurde dabei

jedoch lange Zeit vernachlässigt.

Das Risiko eines Angriffs von

außerhalb wie auch von innerhalb

eines Netzwerks ist allerdings

nach wie vor hoch. Es ist

nicht einfach, sich vor vorsätzlichen

Zugriffen Unbefugter zu

schützen, denn hier besteht nicht

nur ein Problem der Netzwerksicherheit,

sondern auch der auf

das Personal bezogenen Sicherheit.

Die Möglichkeit, dass ein

Mitarbeiter ein Gerät unbeabsichtigt

mit einer falschen Stelle

im Netzwerk oder mit unautorisierten

Anwendern verbinden

könnte, muss berücksichtigt werden.

Nicht autorisierte Dritte

können dann unter Umständen

wichtige Prozessparameter

ändern, ohne sich der Konsequenzen

bewusst zu sein. Zwar

schätzen Unternehmen die Vorteile

des Fernzugriffs auf Anlagen,

zum Beispiel in der Prozessüberwachung

über einen Standard-Web-Browser,

dies bedeutet

aber auch, dass die Netzwerke

dem potenziellen Missbrauch

durch Dritte geöffnet werden.

Die Stuxnet-Problematik des

letzten Jahres, in der der weit

verbreitete Virus auch SCADA-

Systeme angriff, macht Sicherheitsschwachstellen

der herkömmlichen

Steuerungsarchitektur

auf Werkebene deutlich.

In Folge haben viele Betriebe die

bislang üblichen Methoden zur

Informationsübertragung zwischen

Werk- und Unternehmensebene

in Frage gestellt.

Das Stuxnet-Virus hat den

Angriffspunkt im Unternehmensnetzwerk

von der vermeintlich

besonders sicheren obersten

zur anfälligeren mittleren Ebene

verlagert. Dort sind häufig PCbasierte

Steuerungssysteme im

Einsatz, die mit wenigen bis gar

keinen Sicherheitsfunktionen

ausgestattet sind.

Auf der mittleren wie auch

auf Maschinenebene verschärfen

sich Sicherheitsprobleme

zusätzlich, da die Zusammenarbeit

zwischen der IT-Abteilung

und der Steuertechnik häufig

eingeschränkt ist. Außerdem

messen Kontroll- und Engineering-Abteilungen

Sicherheitsgefahren

in Automatisierungssystemen

häufig nicht die nötige

Bedeutung bei. Vor allem hat

sich die Wirtschaftlichkeitsberechnung

für die Sicherheit von

Automatisierungssystemen noch

nicht durchgesetzt, und das Risikoverständnis

ist mangelhaft.

Offenen Netzwerktechnologien,

allen voran das Ethernet, geben

Unternehmen bei der Auswahl

der bestmöglichen Steuerungssysteme

große Freiheiten. Sie bergen

aber auch hohe Sicherheitsgefahren.

Einheitliche, offene Protokolle

haben die Forderungen

der Anwender nach Standardisierung,

Flexibilität und Auswahlmöglichkeiten

erfüllt. Die

Folgen werden erst jetzt deutlich:

Die offenen Protokolle sind

weniger stabil und anfälliger für

Angriffe. Im Gegensatz dazu

waren die zuvor eingesetzten proprietären,

also unternehmensspezifischen

Netzwerke besonders

stabil, aber auch wesentlich

unflexibler und boten lediglich

eine stark eingeschränkte Produktauswahl.

Das optimale industrielle

Netzwerk

In einem optimalen industriellen

Netzwerk wäre die Stabilität

des alten mit der Flexibilität

des neuen Systems kombiniert.

Eine Ideallösung würde sich

außerdem durch gewöhnliche

Verkabelung, herkömmliche

Anschlüsse, offene Standards,

einfache Konfiguration, Flexibilität,

höchstmögliche Sicherheit

und reduzierte Angriffsanfälligkeit

auszeichnen.

Bei der Suche nach Wegen,

industrielles Ethernet so zu

gestalten, dass es alle Anforderungen

einer Ideallösung tatsächlich

erfüllt, sollte man sich

die Begriffsdefinition von Ethernet

nochmal vor Augen führen.

Denn nirgends in der Netzwerksprache

wurde ein einziges Wort

so häufig als Überbegriff für so

viele unterschiedliche Standards,

Technologien und Applikationen

missbraucht wie im Fall

des Ethernets. Im ersten Schritt

ist die Betrachtung der sieben

Schichten des Open-System-

Interconnection-Modells, kurz

OSI-Modell, sinnvoll.

Schicht 1

= die Bitübertragungsschicht

(Physical Layer), definiert alle

elektrischen und physischen

Spezifikationen für Geräte und

Netzwerkkomponenten. Vor

allem bestimmt sie die Beziehung

zwischen einem Gerät

und dem Übertragungsmedium.

Schicht 2

bezeichnet die Sicherungsschicht

(Data Link Layer), die

Funktionen und Verfahren für

den Datentransfer zwischen

Netzwerkkomponenten zur Verfügung

stellt sowie Fehler der

Bitübertragungsschicht erkennt

und gegebenenfalls korrigiert.

Auf dieser Ebene wird Ethernet

als Netzwerkprotokoll gemäß

IEEE-Norm 802.3 definiert.

Im Lauf der Jahre wurde der

Begriff Ethernet zum Synonym

für die TCP/IP-Suite, was aber

nicht immer korrekt ist. IP ist

in Schicht 3 des OSI-Modells,

der Vermittlungsschicht (Network

Layer), festgelegt. Sie liefert

die Funktionen und Verfahren

zur Übertragung von Datensequenzen

variabler Länge von

einem Sender zu einem Empfänger

über ein oder mehrere

Netzwerke.

Schicht 4

ist die Transportschicht (Transport

Layer) und ermöglicht die

transparente Datenübertragung

zwischen Endanwendern und

beschreibt Protokolle wie TCP

und UDP.

Schicht 5

ist die Sitzungsschicht (Session

Layer) und steuert die Computerverbindungen.

28 PC & Industrie 10/2012


Kommunikation

Schicht 6

ist die Darstellungsschicht

(Presentation Layer). Sie wandelt

Daten um und erstellt so

eine Standardschnittstelle für

die Anwendungsschicht (Schicht

7, Application Layer).

Schicht 7

Hier findet man typische Applikationen

wie FTP, HTTP, RTP,

SMTP und SNMP. Diese sieben

übergeordneten Schichten bilden

die Voraussetzung für den Einsatz

von Ethernet als Kommunikationsarchitektur

in industriellen

Netzwerken.

Nicht alle industriellen Ethernet-Anbieter

implementieren

den Ethernet-Stack auf dieselbe

Art. In der Anwendungsschicht

verwenden die verschiedenen

Entwickler ihre eigenen Kernels

und Protokolle, die häufig

die wesentlichen funktionalen

Vorteile der jeweiligen Technologien

ausmachen. Aus Sicherheitssicht

sind jedoch die anfälligeren

unteren Schichten besonders

interessant.

Wird im OSI-Schichtmodell nur

eine Schicht erfolgreich angegriffen,

ist das gesamte Kommunikationssystem

gefährdet. Dabei

wird das Problem in den anderen

Schichten gegebenenfalls gar

nicht sichtbar. Die Sicherheit ist

nur so stark wie das schwächste

Glied des Systems.

Zwar gibt es eine Reihe diskreter,

gut funktionierender

Sicherheitsprodukte. Eines der

größten Probleme im industriellen

Bereich ist aber die Implementierung

von nahtlos integrierten

Sicherheitssystemen, ohne übermäßige

Kosten zu verursachen

und ohne eine Komplexitätsebene

zu schaffen, die nur schwer

aufrechterhalten und unterstützt

werden kann. Außerdem erfüllen

die standardmäßig verfügbaren

Sicherheitslösungen selten

die hohen Anforderungen

anspruchsvoller industrieller

Umgebungen.

Im Bereich der Netzwerktechnologie

wurde viel getan, um

Schicht 2 sicherer zu gestalten.

Die Schwachpunkte der Vermittlungs-

und der Transportschicht

(Schicht 3 und 4) in industriellen

Ethernet-Systemen finden

in der Regel wenig Beachtung.

Wie ein Office-Ethernet in der

Büroumgebung sind auch die

meisten industriellen Ethernet-Landschaften

in Schicht 3

IP-gestützt, in Schicht 4 basieren

sie oft auf TCP/UCP.

An Schnittstellen zu anderen

Netzwerken sind industrielle

Ethernet-Applikationen häufig

mit äußeren Sicherheitsfunktionen

wie Firewalls ausgestattet,

um so den Schutz für diese

leicht angreifbaren Schichten zu

gewährleisten. Firewalls filtern

nach Quell- und Ziel-IP-Adressen

sowie Protokoll-Portnummern

(zum Beispiel von TCPund

UDP-Ports) und schränken

so zusätzlich die Zugriffe

auf das Ethernet-Netzwerk ein.

Paketfilter können sogar zwischen

bekannten Netzwerk-

Communities implementiert

sein. In manchen Fällen sind

die Filter auch auf spezifische

Geräteadressen und Applikations-Ports

ausgerichtet, um die

Zugriffe zu sichern. Trotzdem

sind in herkömmlichen industriellen

Ethernet-Anwendungen

die Schichten 3 und 4 weiterhin

höchst anfällig für Angriffe.

CC-Link IE

CC-Link IE (Control and

Communication Link Industrial

Ethernet) ist hingegen

anders konzipiert. CC-Link IE

wurde von der CLPA als erstes

vollständig integriertes Gigabit-Ethernet-Netzwerk

für die

industrielle Automatisierung

entwickelt. Dabei wurden neue

Schwellenwerte für offene Standards

im industriellen Ethernet

definiert. CC-Link IE vereint die

Vorteile bestehender Technologien

und wendet sie auf einem

optischen oder kupferbasierten

industriellen Netzwerksystem

mit einer redundanten Architektur

an, die extrem schnelle

und zuverlässige Datenübertragung

zwischen Feldgeräten und

anderen Steuerungen über Ethernet-Verbindungen

ermöglicht.

Mit der Datenübertragungsrate

von einem Gigabit pro Sekunde

setzt CC-Link IE hohe Maßstäbe

und definiert Systemfähigkeiten

neu. Die Ansprüche an Echtzeitdatenübertragung

der Fertigungsindustrie

werden dabei

mehr als erfüllt.

Um den Kontrollanforderungen

auf sämtlichen Ebenen

des Automatisierungsnetzwerks

zu entsprechen, ist CC-Link IE

in unterschiedlichen Varianten

erhältlich. CC-Link IE Control

ist für den Einsatz auf Steuerungsebene

bestimmt, CC-Link

IE Field und CC-Link IE Motion

sind für die Geräteebene konzipiert.

Die Integration mit dem

CC-Link Feldbus funktioniert

nahtlos.

Der wesentliche Unterschied

zwischen CC-Link IE und

konventionellen Implementierungen

besteht in der Definition

eines offenen „Echtzeitprotokolls“

innerhalb der Schichten

des Protokoll-Stacks. CC-Link

IE erfüllt alle Anforderungen

einer idealen Netzwerktechnologie,

da es über Standard-

Ethernet-Anschlüsse verfügt,

einfach zu konfigurieren und

besonders stabil ist. Als offener

Standard verleiht es Anwendern

volle Entscheidungsfreiheit bei

der Wahl der „Best-of-Breed“-

Komponenten. Zudem erfüllt

es höchste Sicherheitsanforderungen

und ist deshalb weniger

anfällig für Angriffe. Die Vorteile

gegenüber anderer industrieller

Ethernet-Systeme sind

offensichtlich. Das wesentliche

Unterscheidungsmerkmal ist

eine offene aber zugleich kontrollierte

Wissensbasis für die

Netzwerktechnologie. Unternehmen

können also die Technologie

auf einer offenen Struktur

implementieren und dennoch

wird es für potenzielle Angreifer

schwieriger, in das Netzwerk

einzudringen.

Sicherheitsanforderungen für

industrielle Ethernet-Netzwerke

entwickeln sich ständig weiter.

Zunehmend müssen neben

Unternehmensnetzwerken auch

Prozesssteuerungen und andere

industrielle Umgebungen hohe

Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Bei Netzwerkinstallationen

sollten Unternehmen stets mögliche

Angriffsflächen und damit

verbundene Risiken ermitteln

und untersuchen. Netzwerksicherheit

gewinnt zunehmend

an Bedeutung und in jeder der

sieben Schichten der Netzwerkarchitektur

sollten potenzielle

Risiken abgeschwächt, reduziert

oder komplett ausgeschlossen

werden. Basierend auf einem

offenen Standard und proprietärer

Kommunikationstechnologie

stellt CC-Link IE eine

besonders interessante Option

dar, die Netzwerksicherheit zu

maximieren und zu optimieren.

Über CLPA

Die CC-Link Partner Association

(CLPA) ist eine internationale

Organisation mit weltweit

über 1.600 Mitgliedsunternehmen.

Gemeinsames Ziel ist die

Verbreitung und technische Entwicklung

der offenen CC-Link-

Netzwerktechnologien. Über

250 Hersteller bieten inzwischen

mehr als 1.100 zertifizierte Produkte

an.

• CLPA Europe

www.the-non-stop-opennetwork.com

PC & Industrie 10/2012 29


Kommunikation

Industriegerechter

unmanaged Switch

mit hoher Bandbreite

eks Engel hat sein Produktprogramm

um den neuen e-light2

Gigabit erweitert.

Dieser industriegerechte unmanaged

Switch, der erstmals auf

der Security in Essen vorgestellt

wird, ist insbesondere für den

Einsatz in kleineren Netzwerken

geeignet, bei denen es weniger

auf umfangreiche Managementfunktionen

als vielmehr eine

hohe Bandbreite ankommt. Er

hat drei Twisted-Pair-Ports und

vier optische Anschlüsse, die

Gigabit-Ethernet (10/100/1000

BASE-TX bzw. 1000 BASE-FX)

unterstützen. Insgesamt werden

sechs Ausführungen angeboten,

die sich nach Lichtwellenleiterart

und optischer Anschlusstechnik

unterscheiden. So lassen

sich große Datenmengen

über Entfernungen von bis zu

10 Kilometern übertragen und

beispielsweise Maschinensteuerungen,

Visualisierungssysteme

oder Brandmeldeanlagen

vernetzen.

Die Twisted-Pair-Ports, die

RJ45-Buchsen haben, unterstützen

Autocrossing und Autonegotiation.

Die optischen

Anschlüsse sind wahlweise für

Single- oder Multimodefasern

mit ST-, SC- oder E-2000-Steckern

in fasersparender BiDi-

Technik erhältlich.

Zu den weiteren Merkmalen

gehören Schutzart IP30, eine

hohe EMV-Festigkeit, eine passive

Kühlung, ein Temperaturbereich

von -40 °C bis +55 °C und

eine 12 - 65 V DC -Spannungsversorgung.

Schnell montiert

Der Switch lässt sich auf Hutschienen

montieren und mittels

eines integrierten PIC-

Mikrocontrollers, über den die

Ports konfiguriert werden können,

schnell in Betrieb nehmen.

Das kompakte Metallgehäuse

misst 119 x 137 x 70 mm (Tiefe

x Höhe x Breite). Informationen

zum Geräte- und Netzwerkstatus

werden über LEDs auf der

Frontplatte angezeigt.

• eks Engel GmbH & Co. KG

info@eks-engel.de

www.eks-engel.de

Autonegotiation

Wenn Baugruppen miteinander kommunizieren,

ist es sinnvoll, wenn die größt mögliche Übertragungsrate

verwendet wird. Zu diesem Zweck wurde

im Rahmen des Fast-Ethernet-Standards das sogenannte

Auto-Negotiation-Protocol (ANP) festgelegt,

das auf dem von National Semiconductor entwickelten

Nway-Protokoll basiert. Das Autonegotiation-Verfahren

kann selbständig die maximale

Übertragunsgsgeschwindigkeit zwischen zwei miteinander

verbundenen Ethernet-Netzwerkports ermitteln

und konfigurieren.

LTE-Variante des M2M-Routers für den industriellen High-Speed-Einsatz

Hy-Line Systems präsentiert

den neuen truecon LTE-

Router für den harten Industrieeinsatz.

Der neue ab sofort lieferbare

LTE-Router basiert auf der

bewährten Hy-Line truecon

Router-Serie. Mit den Routern

ist eine einfache, sichere und

globale IP-Kommunikation zu

Maschinen und Anlagen möglich.

Die kompakte Bauform

und das Industriegehäuse für

die Hutschiene erleichtern die

Montage im Schaltschrank. Bei

der Entwicklung des Routers

wurde ein modulares Modemkonzept

umgesetzt. In das gleiche

Grundgerät können verschiedene

Modem-Typen (analog,

ISDN, GSM/GPRS/EDGE,

DSL, UMTS und LTE) wahlweise

eingebaut werden. Die

bereits auf jedem Router vorhandene

Software ermöglicht

eine einfache Konfiguration.

Die LTE-Router-Variante

basiert auf einem internen

4G LTE-Modem, unterstützt

Datenraten bis zu 100 Mbit/s

im Download und kann im

erweiterten Temperaturbereich

von -20 bis +70 °C betrieben

werden. Dies sind ideale

Voraussetzungen für den harten,

industriellen Einsatz. Alle Router

sind auch mit integriertem

4-fach Switch erhältlich.

• HY-LINE Systems GmbH

www.hy-line.de

www.hy-line.de/router

30 PC & Industrie 10/2012


Kommunikation

Rückkanal für die

Funkrundsteuerung realisiert

Die Funkrundsteuerung eignet sich besonders

gut zur drahtlosen Ansteuerung einer

großen Anzahl von Anlagen ohne individuelle

Daten-Verbindung und ohne Latenzzeit.

Weit verbreitet ist die Technik der Funkrundsteuerung

bereits in den Bereichen Straßenbeleuchtung

und Tarifschaltung von

Stromverbrauchern. Jetzt gewinnt sie in

der Photovoltaik-Laststeuerung der Energieversorger

immer mehr an Bedeutung.

Einige Anwendungen im Energiemanagement

erfordern jedoch einen Rückkanal zur

Quittierung von Schaltbefehlen, was bisher

mit den Geräten zur Funkrundsteuerung

nicht möglich war.

Funktionalitäten erweitert

Die Wireless Netcontrol hat jetzt die

Funktionalität des Fernwirk- und Meldesystems

GO Serie blueline erweitert und

empfängt ab sofort auch die Schaltsignale

der Europäischen Funk-Rundsteuerung

GmbH (kurz: EFR). Das GO Fernwirksystem

besteht aus einer GSM-fähigen Zentraleinheit,

die SMS-Meldungen versenden

und empfangen kann. Mit Hilfe von bis zu

12 GO Erweiterungsmodulen ist es möglich,

diese Zentrale mit nahezu beliebig vielen

Eingängen für Schaltsensoren, Analogwert-

Aufnehmern und natürlich auch Fernwirk-

Relais auszustatten.

Mit dem GO EFR-Modul werden die EFR-

Signale der beiden Langwellen-Sender in

Mainflingen bei Frankfurt (129, 1 kHz)

und Burg bei Magdeburg (139, 0 kHz) empfangen

und der Schaltbefehl wird über das

neue EFR-Modul an die Zentraleinheit

weitergeleitet, die wiederum digitale Ausgänge

schaltet. Parallel können Meldungen

via SMS abgesetzt werden, um den Empfang

des Schaltbefehls zu quittieren. Das

GO EFR-Modul unterstützt sogar beide

Protokolltypen, also Versacom und Semagyr-Top

und ist somit in jeder Region und

von jedem Energieversorger verwendbar.

Über GSM realisierte Funktionen

Zusätzlich bietet das Melde- und Fernwirksystem

dem Anwender die Möglichkeit,

über GSM realisierte Funktionen wie die

Überwachung von digitalen und analogen

Eingängen zu nutzen. Verschiedenste Ereignisse

können kombiniert werden, sodass ein

multifunktionales Fernwirksystem entsteht,

welches auch die Funkrundsteuer-Technik

nutzt und über GSM die Rückmeldung zu

erfolgten Schaltbefehlen ermöglicht.

• WIRELESS-NETCONTROL GmbH

www.wireless-netcontrol.de

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Fernwartungslösung, die

Änderungen an den Ein- und

Ausgängen sowohl per SMS

als auch per E-Mail signalisieren

kann. Gerade in großen

Anlagen, bei denen diverse

Alarm- und Statussignale

dezentraler Einheiten zentral

überwacht werden, vereinfacht

der E-Mail-Versand bei Eintreten

definierter Zustände

die Übersicht und die Zuordnung

der Meldungen. Die acht

Eingänge des Moduls lassen

sich je nach Bedarf für digitale

oder analoge Signale konfigurieren.

Ausgangsseitig stehen

vier Wechsler-Relaisausgänge

zur Verfügung.

• CONTA-CLIP Verbindungstechnik

GmbH

www.conta-clip.de

Innovasic kündigt an, dass ihr RapID

Platform-Network Interface gemäß Profinet

Class B und Net Load Class III zertifiziert

wurde. Das Erreichen der Net

Load Class III bedeutet, dass die Innovasic-Plattform

den Profinet-Standard sogar

unter höchster Netzwerkbelastung erfüllt.

Innovasic erreicht die Net Load Class III-

Performance mit ihrer patentierten PriorityChannel-Technologie.

PriorityChannel

eliminiert die Effekte der Netzwerkbelastung

und stellt sicher, dass Echtzeit-

Profinet-Messages immer zur definierten

Zeit abgearbeitet werden. Ein Feldgerät mit

Innovasics-Network-Interface-Lösung ist

Moxas neues Embedded Seriellzu-Wireless-Modul

MiiNePort

W1 bietet IEEE 802.11 b/g Drahtlos-Konnektivität

für serielle

Geräte mit kompakten Abmessungen

und einem niedrigen

Stromverbrauch von nur 1,18 W.

Seine Produkteigenschaften,

wie erweiterte Betriebstemperaturen

von -40 bis 85 °C, Fast-

Roaming für reduzierte Handover-Zeiten

und die Unterstützung

einer Vielzahl von Sicherheitsfunktionen,

wie AES, WEP

64/128-bit, WPA, WPA2, PSK

und 802.11i machen das Modul

zur ersten Wahl für die Industrieautomation,

für RFID sowie

für Anwendungen im Bereich

der erneuerbaren Energien, insbesondere

Solarstrom.

Mit der Entwicklung des

MiiNePort E1, E2 und E3 liefert

Moxa eine Vielzahl von Lösungen

Profinet Class B, Net Load Class III-Zertifizierung für RapID-Plattform

geschützt vor unvorhersehbaren Paketverzögerungen,

überhöhten Latenzzeiten

und einer fehlerhaften Verbindung, unabhängig

von der Netzwerksegmentierung

oder der Switch-Konfiguration.

Das RapID-Plattform Network-Interface

ist als Modul oder in Form eines kostengünstigeren

Embedded-Designs verfügbar.

Der Nutzer kann bei Bedarf jederzeit

die Schaltung des Moduls in sein eigenes

Design übernehmen.

• Innovasic Semiconductor

www.innovasic.com

für die Bedürfnisse der Industriekunden,

einschließlich daumengroßer

Formfaktoren für

Anwendungen in Geräten mit

kompakten Abmessungen und

PoE-Fähigkeit für einen gesteigerten

Gerätewert. Die Wireless-

Version des Embedded Moduls

ist nun die Antwort des Unternehmens

auf die aktuellen Anforderungen

des Marktes.

Die MiiNePort W1-Serie

verfügt über Moxas exklusive

NetEZ-Technologie - EZPower

für variable 3,3 bis 5 V DC Spannungszufuhr.

Zusätzlich dazu

wurden zahlreiche Betriebsmodi,

wie RealCOM-Betrieb

und TCP-Server entwickelt, um

die Anforderungen der verschiedenen

Anwendungen von Embedded

Modulen zu erfüllen.

Die komplette Treiberunterstützung

reduziert den Aufwand für

Software-Neudesign und erhöht

somit die Time-to-Market.

• Moxa

www.moxa.com

32 PC & Industrie 10/2012


Montageeffiziente Installationsverteiler

mit hoher Schutzart

Rittal stellt seine neuen montageeffizienten Installationsverteiler aus dem Systembaukasten

Ri4Power vor, die sich auch optimal für den Einsatz in rauen

Umgebungen eignen.

Wie montageeffiziente Lösungen aussehen, stellt Rittal mit seinen

neuen Installationsverteilern aus dem Systembaukasten Ri4Power

unter Beweis.

Neue Installationsverteiler aus

dem Baukastensystem Ri4Power

Installationsverteiler (ISV)

sind zentrale Komponenten

der elektrischen Infrastruktur

in Gebäuden, Rechenzentren

und Industrieanlagen. Von

dort werden die Verbraucher mit

elektrischer Energie im Niederspannungsbereich

versorgt. Die

neuen Installationsverteiler aus

dem Systembaukasten Ri4Power

sind schnell und einfach

zu montieren.

Zusätzlich verfügen sie über

hohe Schutzarten, die die Neuentwicklungen

insbesondere

für den Einsatz in rauen Umgebungen

prädestinieren.

Viele Vorteile in der Montage

In einem Installationsverteiler

müssen sich je nach Art der

Verbraucher unterschiedliche

Komponenten unterbringen lassen.

Typische Beispiele hierfür

sind Schalt- und Schutzgeräte,

Klemmen, Reitersicherungselemente

oder NH-Schaltleisten.

Um alle benötigten Komponenten

einbauen zu können,

sollte das Ausbausystem dabei

sehr flexibel ausgelegt sein und

eine einfache sowie effiziente

Montage ermöglichen. Diese

Anforderung erfüllt Rittal mit

seinen neuen Ri4Power Installationsverteilern,

die speziell in

der Montage viele Vorteile bieten.

Die ISV sind sowohl als Standverteiler

als auch als Wandverteiler

einsetzbar und zeichnen

sich durch eine große Vielfalt

an verfügbaren Gehäusevarianten

aus. Auch der Einsatz unter

schwierigen Umgebungsbedingungen

ist möglich.

Die ISV von Rittal basieren

auf dem Standardschaltschrank

TS 8 und dem Wandgehäuse AE.

Damit lassen sich aus dem Serienprogramm

sowohl Edelstahlgehäuse

als auch lackierte Stahlblechgehäuse

wählen. Der erforderliche

Schutz ist durch IP55

bei den TS 8-Schränken und

bis zu IP66 bei den AE-Gehäusen

gegeben.

Spezielle Einbaumodule schaffen

Flexibilität

Elektromechanik

Um die benötigten Komponenten

einbauen zu können, stehen

spezielle Einbaumodule zur

Verfügung. Die Moduleinheiten

bestehen aus einzelnen Sets, die

sich einfach und schnell auf den

Tragrahmen aufbauen lassen. Die

unterschiedlichen Baugrößen

der Module sind nach Höheneinheiten

von 150 mm und Breiteneinheiten

von 250 mm sortiert.

Tiefenverstellbare Montageebenen

ermöglichen eine einfache

Anpassung der Geräte an

die Ausschnitte der Abdeckungen

und vermeiden aufwendige Sonderkonstruktionen.

Auch für NH-Sicherungslastschaltleisten

der Größen NH 00

bis NH 3 sind passende Ausbaumodule

erhältlich. Mit den

neuen Leistungsschaltermodulen

lassen sich die aktuellen

Schaltgeräte von ABB, Eaton,

Schneider Electric und Siemens

bis 630 A mit nur zwei unterschiedlichen

Modulbaugrößen

einbauen. Jede Abdeckung eines

Moduls hat Schnellverschlüsse,

die das Abnehmen oder Aufsetzen

der Berührungsschutzabdeckung

in Sekunden ermöglicht.

Auch Plombierungen lassen sich

zusätzlich anbringen.

Herausnehmbarer Tragrahmen

Ein weiterer Vorteil ist der

herausnehmbare Tragrahmen

des Verteilergerüstes. Damit

lässt sich der gesamte Geräteausbau

sowie die Verdrahtung

bequem und ergonomisch

außerhalb des Schrankes realisieren.

Nach Abschluss der Verdrahtung

wird der Tragrahmen

mit allen Geräten einfach in den

Schrank eingesetzt und mittels

Bolzen gesichert. Um Kosten zu

sparen, setzt sich der Tragrahmen

nur aus den tatsächlich

erforderlichen Streben zusammen.

Auf hinderliche Profilstreben

hat der Hersteller verzichtet,

aber trotzdem die benötigte

Flexibilität für den Ausbau

gewährleistet. Der Anwender

hat dadurch mehr Einbauraum

für Geräte und weiteres Ausrüstungsmaterial

zur Verfügung.

Mit den neuen 750 mm (3BE)

breiten Modulen lassen sich insgesamt

viele Geräte mit wenig

Montagezubehör unterbringen.

• Rittal GmbH & Co. KG

www.rittal.de

PC & Industrie 10/2012 33


Elektromechanik

Power-over-Ethernet-fähige THR-RJ45-Buchse

mit eingebauten Transformer-Modulen

Suyin stellt unter der Typenbezeichnung

101110F93H7M410ZA

eine robuste, für die Durchsteckmontage

nach dem THR-Verfahren

konzipierte, abgewinkelte,

8/8-polige RJ45-Buchse mit eingebautem

Receiver-/Transmitter-Filter

und zwei integrierten

LEDs (Signalfarben Gelb, Grün,

Orange) mit hoher Leuchtkraft

vor. Die Einfügungsdämpfung

des Tranceivers ist mit -1,2 dB

max. bei 1 bis 125 MHz spezifiziert,

die Gleichtaktunterdrückung

mit -30 dB und das Übersprechen

(crosstalk) mit -25 dB,

beides im Frequenzbereich 1 bis

100 MHz. Außerdem verfügt die

RJ45-Buchse über einen zusätzlichen

PoE-Anschluss. Damit lassen

sich beim Einsatz in breitbandigen

Datenverbindungen

in 10/100-Base-T-Ethernet-

Netzwerken wie Routern, POS-

Systemen, Telefonanlagen, Settop-Boxen

usw. sowohl ein separates

Stromversorgungskabel als

auch eine Gleichstromversorgungsbuchse

auf dem Board einsparen.

Umfangreiche Abschirmungsmaßnahmen

verhindern

die elektromagnetische Ab- und

Einstrahlungen.

• SUYIN GmbH

www.suyin-europe.com

Verbindungssystem für den Einsatz in

explosionsgefährdeten Bereichen nach Klasse I,

Division 2 und Zone 2

Molex Incorporated präsentiert

sein Verbindungssystem

Brad Ultra-Lock (M12) EX.

Dieses Steckverbindersystem

bietet Installateuren von Prozessautomatisierungssystemen

eine Möglichkeit für

den sicheren und schnellen

Anschluss von Mess- und

Steuergeräten in explosionsgefährdeten

und risikobehafteten

Bereichen.

Auch der Ultra-Lock

(M12) EX zeichnet sich durch

eine patentgeschützte Push-to-

Lock-Technologie aus, die eine

einfache und sichere Verbindung

gewährleistet. Außerdem

hat der Steckverbinder einen

integrierten Isolationsring, der

den Zugriff auf den Lösemechanismus

des Steckverbinders

beschränkt. Der Steckverbinder

kann zwar werkzeuglos

aufgesteckt werden,

zum Lösen der Verbindung

ist jedoch ein Schraubendreher

erforderlich. Weil die

Anschlusssstelle als funkenfrei

eingestuft ist, eignet sie sich

für den Einsatz in Bereichen,

die in Klasse I, Division 2 und

Zone 2 klassifiziert sind.

• Molex Incorporated

www.molex.com

Tubusgehäuse TUG V für horizontale und vertikale Leiterplattenaufnahme

Oftmals werden Geräte einer

Elektronikserie aufgrund der

Applikation als freistehende

oder als Gehäuse für eine

Wand- und Deckenmontage

eingesetzt. Vielfach müssen

die verwendeten Leiterplatten

mit den dazugehörigen Elektronikkomponenten

in diesen

Einhausungen horizontal und

auch vertikal eingebaut werden.

Für diese Anwendungsfälle

bietet Fischer Elektronik

ab sofort seinen Kunden

zwei neue Ausführungen der

Gehäuseserie TUG an. Die

praktischen, funktionellen und

soliden Tubusgehäuse TUG V

mit umlaufenden Führungsnuten

im Raster 5,08 mm und den

seitlichen, schraublos montierbaren

Laschen, ermöglichen

eine senkrechte sowie waagerechte

Aufnahme der Leiterplatten.

Die Grundgehäuse

sind standardmäßig in fünf

Längen (100, 120, 160, 200,

220 mm), sowie in drei verschiedenen

Oberflächenausführungen

erhältlich. Eine EMVgerechte

Ausführung, ermöglicht

durch den Einsatz von

elektrisch leitfähigen transparent

passivierten Oberflächen

und zusätzlichen leitfähigen

Dichtungen, wird ebenfalls

angeboten. Durch die Verwendung

von speziellen Dichtungen

ist ebenfalls die Schutzklasse

IP54 erreichbar.

• Fischer Elektronik

info@fischerelektronik.de

www.fischerelektronik.de

34 PC & Industrie 10/2012


Elektromechanik

Hochspannungs-Reed-Relais

Über Pickering

Pickering Electronics, Entwickler

und Hersteller hochwertiger

Reed Relais für

höchste Zuverlässigkeit für den

Einsatz bei Messinstrumenten

und automatischen Testsystemen

(ATE), wurde 1968

gegründet. Pickering Electronics

zählt die anspruchsvollsten

Hersteller großer ATE-

Systeme mit großem Relaisbedarf

zu seinen Kunden.

Aufgrund der langjährigen

Zusammenarbeit mit diesen

Kunden konnte Pickering

seine Design-, Produktionsund

Qualitätssicherungsverfahren

immer wieder verbessern,

um die Anforderungen

dieses komplexen Marktes

stets zu erfüllen.

Die Relais können direkt ab

Werk in Großbritannien oder

über ein umfassendes Händlernetz

in Europa, Nordamerika

und Asien bezogen werden.

Die Qualität aller Reed-Relais

von Pickering entspricht der

höchsten Stufe (Instrumentation-Grade),

sodass sie sich insbesondere

für anspruchsvolle

Anwendungen eignen. Die Palette

der verfügbaren Schalter reicht

dabei von 1 kV Durchbruchspannung

und 10 W Schaltleistung

bis zu 15 kV Durchbruchspannung

und 50 W Schaltleistung.

Die Single-in-Line Reed-Relais-

Serie 104 ist für Spannungsbereiche

vorgesehen, die weit über

die Möglichkeiten herkömmlicher

SIL-Reed-Relais hinausgehen.

Sie sind ideal geeignet

für Applikationen in den

Bereichen Übertragungs- oder

Kabel(baum)-Test oder sonstigen

automatischen Testeinrichtungen,

wo hohe Spannungen beherrscht

werden müssen. Wo Netzspannungen

geschaltet werden, um

z.B. Thyristor- oder TRIAC-

Gates zu steuern und zu isolieren,

sind sie die ideale Wahl.

Die Relais stehen in den Ausführungen

1 Form A (einpoliger

Schließer), 2 Form A (zweipoliger

Schließer) oder 1 Form B (einpoliger

Öffner) zur Verfügung. Die

Serie ist mit magnetischer MU-

Metall-Abschirmung ausgestattet,

die eine gegenseitige magnetische

Beeinflussung bei dichter

Anreihung der Relais verhindert.

Für unbenetzte Kontakte (kein

Quecksilber) stehen drei Ausführungen

mit Durchbruchspannungen

von 1 kV, 1,5 kV

und 3 kV DC zur Verfügung. Die

3-kV-Version weist einen erhöhten

Abstand zwischen Schalter-

und Spulenanschlüssen auf.

Höhere Spannungsfestigkeiten

und kundenspezifische Kontaktanordnungen

sind möglich.

Die Hochspannungs-Reed-

Relais der Serien 60/65 und 62/63

bieten bis zu 15 kV Durchbruchspannung

und 12,5 kV Schaltspannung

bei 50 W maximaler

Schaltleistung. Wolfram

beschichtete Kontakte stellen

hohe Zuverlässigkeit und lange

Lebensdauer sicher.

• Pickering Electronics

www.pickeringrelay.com

Konfigurierbare Federkontakt-/Starrstift-Schnittstellen

Die uwe electronic präsentiert

mit der neuen Steckverbinderserie

UEBK eine neue Dimension

der Erstellung kundenspezifischer

Steckverbindersysteme

mit gefederten Kontakten.

Das neue Baukastensystem

der uwe electronic erlaubt es

den Kunden, gefederte Interface-Systeme

exakt auf die

Bedürfnisse hin zu konfigurieren.

Es stehen hierfür verschiedene

gefederte Kontakte mit

einer Länge von 4 bis 11 mm

sowie starre Kontakte in 3,2

bis 8,3 mm Länge zur Auswahl,

welche sowohl in einer

Rein- als auch in einer Mischbestückung

im Träger verbaut

werden können.

Schnittstellen mit gefederten

Kontakten ermöglichen Anwendungen

im Bereich bis 10 A/

Kontakt sowie den Einsatz bei

Temperaturen von -40 °C bis

+120 °C. Eine Bandbreite der

Federkräfte von 0,82 N bis1,1 N

erlaubt das Kontaktieren von

verschiedensten Gegenflächen.

Verfügbare Möglichkeiten sind

2/ 3/ 4/ 5/ 6-polige Kunststoff-

Rahmen (Höhe = 3 mm) im

Rastermaß 2,54 mm.

• uwe electronic GmbH

info@uweelectronic.de

www.uweelectronic.de

PC & Industrie 10/2012 35


Elektromechanik

Pin-in-Paste RJ45-Buchsen mit

integrierten Transformatoren

matoren (integrated magnetics,

ICM). Sie machen das Wellenlöten

überflüssig und ermöglichen

so eine effizientere und

kostengünstigere Bestückung.

Erhältlich sind die neuen Buchsen

ab sofort über den Distributor

Rutronik.

Die Pin-in-Paste-Methode

ermöglicht es, durchkontaktierte

Elemente nicht nur mittels

Wellenlöten sondern auch

durch Reflow-Löten aufzubringen.

Diese Methode steht nun

für die Produktfamilien Pulse-

Jack JXR0, JXR1 1x1 Tab-Down

und Tab-Up 100BASE-T ICM

von Pulse zur Verfügung.

Der Pin-in-Paste-Prozess

lässt sich vollkommen verträglich

auf die ICM anwenden, so

dass zusätzliches Wellenlöten

entfällt. Dadurch verkürzt sich

der Produktionsprozess, der

Ausstoß wird erhöht und die

Kosten reduziert.

Die RJ45 Buchsen halten

Reflow-Temperaturen von 260 °C

stand und funktionieren in einem

erweiterten Temperaturbereich

von -40 bis 85 °C. Somit entsprechen

sie allen IEEE 802.3-Anforderungen.

Pulse Electronics präsentiert

jetzt Pin-in-Paste RJ45-Buchsen

mit integrierten Transfor-

Steckverbindersystem Flexi-Mate

für LED-Beleuchtungen

Das branchenweit einmalige

Steckverbindersystem Flexi-

Mate von Molex ist speziell auf

die Anforderungen von LED-

Beleuchtungsanwendungen

ausgerichtet. Mit einem umfassenden

Spektrum von Boardto-Board-

und Wire-to-Board-

Anschlussmöglichkeiten ist es

ab sofort bei Rutronik erhältlich.

Das Flexi-Mate-System ist in

standardmäßiger 2-poliger Ausführung

verfügbar. Es zeichnet

sich durch ein Kontaktteil mit

Zweipunktkontaktierung aus, der

für sicheren elektrischen Kontakt

sorgt, sowie durch robuste,

platzsparende, formschlüssige

seitliche Verriegelungen bei

Wire-to-Board-Steckverbindern.

Eine Einsteckführung bei den

Leiterplattenversionen ermöglicht

ein reibungsloses Einstecken

und schützt die Kontaktelemente

beim Ein- und Ausstecken.

Das Flexi-Mate-System wird für

unterschiedliche Umgebungsbedingungen

und Anforderungen

in Varianten aus halogenarmem

und nicht halogenarmem Material

angeboten. Damit bietet es

Leuchtenherstellern vor allem

für Beleuchtungen in Büroumgebungen

eine breite Palette an

Konfigurationsmöglichkeiten,

hohe System- und Designflexibilität

sowie eine einfache Montage

bei geringem Platzbedarf.

Rutronik stellt Stromversorgung

auf erneuerbare Energien um

Ab sofort bezieht die Rutronik

Elektronische Bauelemente

GmbH ihren Strom

zu 100% aus regenerativen

Energien wie Sonnen-, Windund

Wasserenergie. Damit

reduziert der Distributor die

jährliche Menge an CO 2 im

Vergleich zu konventionell

erzeugter Energie um rund

10.500 Tonnen.

Rutronik bezieht den Ökostrom

über die Firma WATT

Deutschland, die gemäß des

internationalen Standards

RECS („Renewable Energy

Certificate System“) zertifiziert

ist. So garantieren die Experten

vom TÜV Nord, dass der

Strom CO 2 - und atomstromfrei

ist. Mit dem Umstieg auf

Ökostrom vollzieht Rutronik

einen weiteren Schritt hin

zum verantwortungsvollen

Umgang mit den natürlichen

Ressourcen.

• Rutronik Elektronische

Bauelemente GmbH

www.rutronik.com

36 PC & Industrie 10/2012


Elektromechanik

IP67 D-SUB Steckverbinder so individuell wie ihre Umgebungsbedingungen

Ob in Verkehrsleitsystemen, Photovoltaikanlagen,

Baumaschinen, Überwachungskameras

oder Off-Shore-Windparks,

moderne industrielle Anwendungen stellen

hohe Anforderungen an die eingesetzten

Steckverbinder. Schon lange geht es dabei

nicht mehr ausschließlich um den Schutz

vor Feuchtigkeit oder mechanischen Belastungen.

Moderne Steckverbinder müssen

je nach Applikation zusätzlich hohe Ströme

zur Energieversorgung übertragen, große

Datenmengen bewältigen und zum Erreichen

von EMV-Anforderungen beitragen.

So vielfältig wie die Anforderungen ist das

Produktportfolio von Conec:

• IP67 D-Subminiatur Solid Body (Standard,

High Density)

• IP67 D-Subminiatur Combination Solid

Body (Standard, High Density)

• IP67 D-Subminiatur (Standard, High

Density)

• IP67 D-Subminiatur Combination (Standard,

High Density)

• IP67 D-Subminiatur Filter (Standard,

High Density)

• IP67 Hauben und Zubehör

Mit der Solid-Body-Ausführung der

D-Subminiatur-Steckverbinder hat Conec

die IP67-Serie weiter optimiert. Das Gehäuse

ist aus einem Teil gefertigt und bietet somit

einen optimalen Schutz im Umfeld hoher

mechanischer Belastungen.

Das Unternehmen, bekannt als Spezialist

für Filtersteckverbinder, hat die gegen

klimatische Umwelteinflüsse geschützten

Schnittstellen zusätzlich einen Tiefpassfilter

zum Schutz gegen elektrische Störungen

integriert. Hier kommt unter anderem

die von Conec patentierte Planarfiltertechnologie

zum Einsatz. Diese Technologie

beinhaltet nicht nur einen Filter

für leitungsgebundene Störungen sondern

auch eine optimale Schirmung im Steckbereich.

Somit werden auch Störungen

direkt an der Schnittstelle zum Geräteinneren

eliminiert.

• CONEC

Elektronische Bauelemente GmbH

www.conec.com

Optimierte Federkontakt-Batteriesteckverbinder für ergonomischen Ladebetrieb

Als Schnittstelle zwischen Ladeeinheit

und Endgerät spielen

Federkontakt-Batteriesteckverbinder

eine entscheidende Rolle.

Dabei stehen nicht nur ihre technischen

Daten - z.B. Steckzyklen,

Kontaktwiderstand oder

Strombelastbarkeit - im Vordergrund,

sondern auch die spezielle

Formgebung des Steckverbindergehäuses,

die eine unkomplizierte,

schnelle,

einfache, kontaktsichere

und zuverlässige

Verbindung

unterstützen soll.

Ein gutes Beispiel

für die flexiblen

Produktionsmöglichkeiten

von Suyin ist der

4-polige, stehende,

und für die Durchsteckmontage

vorbereitete

Federkontakt-Steckverbinder

des Typs 060069MS

für Lade- oder Basisstationen.

Seine Kontaktträgerplatte

ist zur vertikalen Achse in

einem Winkel von 8° nach

innen geneigt, um damit einen

besonders bequemen und trotzdem

sicheren Anschluss des zu

ladenden Gerätes zu ermöglichen.

Aus dem selben Grund

ist der Ladestecker auch seitlich

im Bezug zur senkrechten

Achse in einem Winkel von 5°

nach innen abgeschrägt.

Im Gehäuse selbst dienen speziell

geformte Plastikrippen als

Verriegelungsmechanismus,

um auch bei Vibrationsbelastung

hohe Kontaktsicherheit zu

gewährleisten. Bei der Verwendung

in Basisstationen kann der

Steckverbinder auch als Datensteckverbinder

genutzt werden.

Zwei schräg versetzte, seitlich

angebrachte Positionierzapfen

sorgen für zusätzlichen Halt

auf der Trägerplatine. Die im

1,5-mm-Raster angeordneten,

Gold über Nickel beschichteten

Kontaktfedern aus Kupferlegierung

sind für 12 V DC /2 A

pro Pin ausgelegt, die Anzahl

der Steckzyklen ist mit mind.

5.000 spezifiziert.

Suyin ist in der Lage, derartige

applikationsspezifische Anpassungen

ab einer Abnahmemenge

von 100 schnell und kostenoptimiert

durchzuführen.

• Suyin GmbH

www.suyin-europe.com

PC & Industrie 10/2012 37


Elektromechanik

Sehr kompaktes EMV-

Kabeldurchführungssystem mit IP65

Abb. 1: Die KDP/N-EMV als Zusatzmodul für die EMV-Ableitebene in

Verbindung mit den KDP/N-Varianten.

Murrplastik Systemtechnik

stellt das neue Kabeldurchführungsmodul

KDP/N-EMV vor.

Mit dem KDP/N-EMV können

Leitungen in jedes Gehäuse einfach

und schnell in Verbindung

mit der Kabeldurchführungsplatte

vom Typ KDP/N eingeführt

werden.

Zentraler Vorteil

Abb. 2: Über die EMV-Ableitebene werden Störungen von

Leitungsschirmen auf den Schaltschrank einfach und sicher abgeleitet.

EMV-Schutz plus hohe Sicherheit

gegenüber Umwelteinflüssen

gemäß der IP-Schutzklasse

65 gibt es jetzt erstmalig

von Murrplastik kombiniert in

einem Kabeldurchführungssystem.

Dank einer neuartigen

Abdichttechnik, die in eine

Dicht- (KDP/N) und eine separate

EMV-Ableitebene (KDP/

N-EMV) trennt, werden nicht

nur hervorragende EMV-Eigenschaften

sondern auch ein IP65-

dichtes Einführen von Leitungen

auf sehr engem Raum ermöglicht.

Für die technische Lösung

haben die Murrplastik-Ingenieure

tief in die konstruktionstechnische

Trickkiste gelangt.

Im Anschluss an die IP65 sichere

Kabeldurchführung ist eine

zusätzliche EMV-Ableit.ebene,

in Form einer leitfähigen Gummimatte

angebracht. Über die

EMV-Ableitebene werden Störungen

von Leitungsschirmen

auf den Schaltschrank einfach

und sicher abgeleitet.

Feldgebundene Störungen werden

durch das leitfähige Elastomer

und das Gehäuse aus Edelstahl

abgeleitet. Die KDP/N-EMV

gibt es angepasst auf die bestehenden

Lochbilder der Kabeldurchführungsplatte

vom Typ

KDP/N 24/xx. Leitungsdurchmesser

von 3 - 20 mm können

verdrahtet werden. Die KDP/N-

EMV ist in Verbindung mit der

KDP/N auf Schaltschrank-Ausschnitte

der 24-poligen schweren

Steckverbinder von Harting und

Wieland einsetzbar.

• Murrplastik Systemtechnik

GmbH

www.murrplastik.de

Mini-Hexapod bietet große Stellwege auf kleinem Raum

Der Miniatur-Hexapod H-811 von Physik

Instrumente (PI) ist mit einem Durchmesser

von nur 130 mm und einer Höhe

von 115 mm sehr kompakt gebaut. Zusätzlich

zur Vakuumausführung ist er jetzt

auch als Luftvariante verfügbar.

Der H-811 bietet Stellwege bis zu 35 mm

in der XY-Ebene und bis zu 13 mm in

Z-Richtung. Insbesondere die großen

Kippwinkel von 20° um X- und Y-Achse

und bis zu 40° um die Senkrechte machen

diesen Hexapod so vielseitig. Der Mini-

Hexapod positioniert zuverlässig Lasten

bis 5 kg und erreicht Geschwindigkeiten

bis 10 mm/s. Die Positionsauflösung des

Einzelbeins liegt bei 40 nm; die Positionen

werden mit Genauigkeiten unter 1 µm

wiederholbar angefahren. Die parallelkinematischen

6D-Positionierer werden

als System inklusive leistungsfähigem

Digitalcontroller und umfangreicher Softwareunterstützung

angeboten. Dabei stehen

zwei Varianten zur Auswahl: Einmal

im Paket mit einem neuen Kompaktcontroller

(255 x 226 x 185 mm), der die

volle Funktionalität zu einem geringeren

Systempreis zur Verfügung stellt. Weiterhin

verfügbar ist das Hexapodsystem mit

dem bisherigen 19-Zoll-Rackeinschub-

Controller, der ab sofort standardmäßig

die Ansteuerung von zwei weiteren einzelnen

Servoachsen bietet. Optional können

hier zusätzlich Piezosysteme sowie

optische oder analoge Eingänge angeschlossen

werden.

Die Ansteuerung erfolgt über TCP/

IP-Ethernet oder seriell über RS-232-

Schnittstelle. Alle (Ziel-) Positionen werden

bequem in kartesischen Koordinaten

angegeben.

• Physik Instrumente (PI)

GmbH & Co. KG

www.pi.ws

38 PC & Industrie 10/2012


Elektromechanik

M12 Flanschsteckverbinder mit Schraubklemmkontakten

Der konfektionierbare Flanschsteckverbinder

mit Schraubklemmkontakten

wurde zur

schnellen Feldverdrahtung entwickelt.

Er besteht aus einem

Gehäuse zum Einschrauben in

die Gehäusewand mit einem M20

x 1,5 Gewinde und dem eigentlichen

M12 Steckverbindereinsatz

als Stecker- oder Dosenversion

4-, 5- oder 8-polig.

Vorteile

• Einfache Verdrahtung vor Ort

• Die Schraubklemmkontakte

können Querschnitte 4- und

5-polig bis 1,5 mm² und 8-polig

bis 0,5 mm² aufnehmen

• Einschraubbar in Standardgewinde

M20 x 1,5 bzw. Befestigung

in Durchgangsbohrungen

mit Mutter möglich

• Bei Gestaltung des Gehäusedurchbruches

mit Flächen

erfolgt ein verdrehsicherer

Einbau

• Schutzart im eingebauten

und gestecktem/verriegeltem

Zustand IP67

• Einschraubgehäuse sind bei

unterschiedlichen Polzahlen

gleich, d.h. Kontakteinsatz

auswechselbar

• Die seitlichen Schrauben für

die Kontaktierung werden

durch eine innenliegende Isolierhülse

gegen Berührung des

Einschraubgehäuses zur Verhinderung

von Kurzschlüssen

geschützt

• Kabelabgangsrichtung eines

winkligen Gegensteckverbinders

kann in 4 x 90°-Schritten

bei der Konfektionierung

berücksichtigt werden

• Beweglicher M12 Verriegelungsring

gestattet auch das

Verriegeln von Gegenstücken

mit feststehendem Gewinde

Oft erfolgt die Montage des

Anschlusssteckverbinders erst

nach der elektrischen Verdrahtung.

Kabel oder Litzen sind

M12 Power-Steckverbinder

dann bereits im Gerät verdrahtet

und ragen durch die Frontplatte.

Das Steckverbindergehäuse

wird mit Mutter am Kundengehäuse

befestigt oder in

das M20 x 1,5-Gewinde eingeschraubt.

Anschließend werden

die Litzen durch das Gehäuse

geführt und in die Schraubklemmkontakte

des Steckverbinders

geklemmt und der Steckereinsatz

mit dem Gehäuse

verschraubt.

Aber auch beim Anschluss von

abweichenden Kabeln oder Litzen

gestatten die Schraubklemmkontakte

eine einfache Konfektionierung

im Feld.

SMD-Leiterplattentaster: Lebensdauer von

30.000 bis 100.000 Schaltzyklen

Auf Einsätze in den Bereichen

Automotive, Industrie-Elektronik

und Automatisierungstechnik

zielen die SMD-Leiterplattentaster

der Serie TP36

von Greatecs ab. Sie bieten

einen Schalthub von 1,3 mm.

Dank der verwendeten Silikon-

Haube ergibt sich ein sanftes

Tastgefühl mit geräuschlosen

Betätigung über die gesamte

Lebensdauer von 30.000

mechanischen Schaltzyklen

bei der Type TP36B13CTR

und 100.000 Schaltzyklen in

der Version TP36B13STR. Ihre

zulässige Betriebstemperatur

liegt zwischen -40 und +85 °C,

die maximale Strombelastbarkeit

beträgt 50 mA bei 12 V AC .

Die Serie TP36 hat eine Größe

von 6 mm × 6 mm und ist im

Reflow-Verfahren bei 260 °C

10 Sekunden lötbar.

Anwender können zwischen

einer Betätigungskraft von

200 gf (TP36B13CTR) oder

350 gf (TP36B13STR) wählen.

Die TP36 Serie ist ab sofort

ab Lager Schukat verfügbar.

• Schukat electronic

Vertriebs GmbH

Info@schukat.com

www.schukat.com

Der M12 Steckverbinder ist

der am Markt am weitesten

verbreitete Steckverbinder für

den industriellen Einsatz. Der

Grund dafür sind das genormten

Steckbild nach DIN EN 61076-

2-101, die weltweite Verfügbarkeit,

die Erschließung vielfältiger

Einsatzgebiete und die maßgeschneiderten

Anwenderlösungen.

Neben der Übertragung von analogen

und digitalen Signalen, der

Anwendung zur Datenübertragung

mit hoher Bandbreite wird

jetzt auch die Lücke zum Einsatz

als kompakter Powersteckverbinder

geschlossen.

Bisher war es nicht möglich

Power-Kabel an konfektionierbare

M12 Steckverbinder

anzuschließen, weil die Klemmen

nur bis 0,75 mm² ausgelegt

waren und der Kabeldurchlass

bei 8 mm endete. Die neuen

M12 Kabelversionen von Binder

können mit Aderendhülsen

bis 1,5 mm² geklemmt und der

Kabeldurchmesser bis 10 mm

mit der Schutzart IP67 abgedichtet

werden. Damit ist es möglich

bei 40 °C Umgebungstemperatur

8 A je Kontakt zu übertragen.

Zur Reduzierung der Übergangswiderstände

und der Verlustwärme

werden die Kontakte

mit Au-Oberfläche ausgelegt. Die

Steckverbinder sind steckkompatibel

mit allen 4- und 5-poligen

Versionen in A-Kodierung nach

DIN EN 61076-2-101.

Die dazugehörigen Gerätesteckverbinder

mit PG 9-Einbaugewinde

und UL-Litzen mit

AWG 18 und der Litzenlänge von

200 mm sind ab sofort lieferbar.

• Franz Binder GmbH + Co.

elektrische Bauelemente KG

info@binder-connector.de

www.binder-connector.de

PC & Industrie 10/2012 39


Elektromechanik

Steckverbinder mit hoher Leistung und

geringsten Verlusten

Die Telegärtner Karl Gärtner

GmbH stellt einen Steckverbinder

für verlustarme Koaxialkabel

vor. Der feldmontierbare Stecker

mit geringen Übertragungsverlusten

kann ohne Sonderwerkzeug

und ohne großen Aufwand

einfach vor Ort montiert werden.

Das Neuprodukt erweitert

die Steckerfamilie der Baureihe

und passt für viele Kabelarten.

Auch bei dem neuen Steckverbinder

für Low-loss-Kabel liegt

das Hauptaugenmerk auf eine

schnelle und einfache Montagemöglichkeit

vor Ort. Der neue

feldmontierbare

Steckverbinder

lässt sich ohne

Spezia lwerkzeug

montieren.

Auch crimpen

und löten ist

nicht notwendig.

Nach kurzer

Vorbereitung

lässt er sich für eine hochwertige

Verbindung im Innenbereich

einsetzen. Häufig angewendet

werden diese Verbindungsarten

im Bereich Antennen,

Messtechnik, Laboreinsatz,

Funkanwendung und Breitband-

Kommunikation.

Ohne Löten, Crimpen und

Spezialwerkzeug

Vor allem die stark verbreiteten

W-LAN-Funkverbindungen in

der Büro- und Industriekommunikation

erfordern bei der

Gebäudeverkabelung leistungsfähige

Steckverbindungen an

den Antennen und Verteilern

für Übertragungen mit geringen

Verlusten beziehungsweise

geringen Einfügedämpfungen.

Bei den neuen Steckverbindern

liegen die Einfügedämpfungen

bei unter 0,1 dB.

Die Steckverbinder sind für

Kabel der Telegärtner Gruppe

G37 (2.7/7.4) geeignet. Darunter

gehören unter anderem die

Kabeltypen 02Y(ST) 2.7/7.3

(Draka), LMR 400, CNT 400,

9913 (Belden) und Speedfoam

400. Ebenso können Kabel der

Telegärtner Gruppe G42 mit

den Kabeltypen 02Y(St)C(St)

H 2.6/7.3 AF, 213RT5, 9914, H

1000, H 2000, RT 50/20 damit

gesteckt werden. Beim Innenleiter

sorgt ein Federkontakt und

beim Außenleiter ein Klemmkontakt

für eine sichere Verbindung

nach dem Steckvorgang.

Hochwertige Dichtungen

schirmen die Verbindung gegen

äußere Einflüsse ab. Die Steckverbinder

der Schutzklasse IP67

sind RoHS konform und vertragen

Umgebungstemperaturen

von -30 bis 100 °C.

Nach höchsten Qualitätskriterien

gefertigt

Die von Telegärtner entwickelten

und in Deutschland

nach höchsten Qualitätskriterien

gefertigten neuen Steckverbinder

verfügen über das Steckgesicht

nach IEC 61169-16 und

sind für mehr als 500 Steckzyklen

geeignet. Telegärtner erweitert

damit seine Baureihen und

verbreitert das Sortiment durch

zahlreiche mögliche Varianten.

Die neuen Steckverbinder sind ab

sofort im Fachhandel erhältlich.

• Telegärtner Karl Gärtner

GmbH

www.telegaertner.com

Neue Miniatursteckbuchsen und -leisten mit 1 mm Rastermaß

WDIs Hersteller Mill-Max trägt mit den

neuen Stift- und Buchsenleisten der Serien

860 und 861 der fortwährenden Miniaturisierung

Rechnung. Diese Einlötversionen

haben ein Rastermaß von nur 1 mm und

erweitern damit logisch die Serien mit

2 mm und 1,27 mm Rastermaß. Erhältlich

sind diese Serien von 2 bis 50 Positionen.

Pins und Buchsen sind präzisionsgedreht

und mit Hartgold beschichtet.

Zusammen mit den eingesetzten,

ebenfalls vergoldeten Präzisionsclips

aus Beryllium-Kupfer wird eine sichere

und wiederholt steckbare Verbindung

geschaffen, die auch erschwerten Umwelteinflüssen

standhält und eine dauerhafte

sichere Kontaktierung und Leitfähigkeit

gewährleistet. Die Kunststoffgrundkörper

haben unterhalb kleine Stand-off Pins, so

dass ein Aufschwimmen beim Lötprozess

verhindert wird. Die Kunststoffkörper

sind aus Hochtemperatur-Thermoplastik

und geeignet für alle RoHS-Lötprozesse.

Die Einlötpins haben einen Durchmesser

von 0,36 mm und 0,38 mm. Die Clips

der Buchsenseite akzeptieren Pins mit

Durchmessern von 0,2 mm bis 0,33 mm

und haben eine dauernde Strombelastbarkeit

von 2 A. Zusammengesteckt haben

Stift- und Buchsenleiste gerade mal eine

Höhe von 5,08 mm, welches eine sehr

flache Stapelung der Platinen übereinander

ermöglicht.

Bei Interesse an Mustern, Angeboten

oder weiteren Informationen steht der

offizielle Distributor WDI zur Verfügung.

Wir stellen aus:

electronica 2012: Halle B6, Stand 257

• WDI AG

info@wdi.ag

www.wdi.ag

40 PC & Industrie 10/2012


Antriebe

NXP-Baureihe für Spitzenperformance optimiert

Vacon hat die Erneuerung seiner

Spitzenbaureihe Vacon NXP

mitgeteilt. Diese Hochleistungs-

Produktreihe wurde bezüglich

Leistungsfähigkeit, Robustheit

und Zuverlässigkeit weiter

verbessert. Die Aktualisierung

beinhaltet Verbesserungen der

luft- wie auch flüssiggekühlten

Versionen und deckt damit den

kompletten Leistungsbereich

zwischen 0,55 bis 5.300 kW ab.

Die Vacon NXP-Baureihe wird

damit ihre starke Position sowohl

innerhalb des Vacon-Produktportfolios

wie auch am stark

umkämpften Umrichtermarkt

allgemein behaupten.

Steuerplatine

Dezentrale Frequenzumrichter mit sicherem Halt

Beim Betrieb von Anlagen

ist die Sicherheit der Bediener

essenziell. Nach Aktivierung

eines Sicherheitskreises

muss sichergestellt sein, dass

keine rotierenden Anlagenteile

zu Arbeitsunfällen führen.

Doch auch die hohe Verfügbarkeit

der Maschinen und

das schnelle Wiederanfahren

werden gefordert. Trotz ihrer

Auslegung für kostenoptimierte

Antriebslösungen verfügen die

dezentralen Frequenzumrichter

der Serie SK 200E von Nord

Drivesystems über verschiedene

Sicherheitsfunktionen,

mit denen sich je nach verwendetem

Schaltgerät sichere

Abschaltwege bei hoher Risikoeinstufung

nach Kategorie

4 bzw. Performance-Level e

gemäß EN 13849-1 realisieren

lassen.

• Getriebebau NORD GmbH & Co. KG

info@nord.com, www.nord.com

Eine der wichtigsten Verbesserungen

betrifft die Steuerplatine,

die einem Redesign unterzogen

und mit Schutzlack versehen

wurde. Einige kritische

Komponenten sind ausgetauscht

worden, um deren Temperaturverträglichkeit

zu verbessern.

Die Funktionalität und Erweiterbarkeit

mit Platinen bleiben

jedoch gleich. Schutzlackierte

Karten und Optionsplatinen, die

in Modulen oberhalb von 72 A

standardmäßig eingesetzt werden,

haben nun einen verbesserten

Schutz gegen Staub und

Feuchtigkeit.

Optimale Kühlung

Zur weiteren Verbesserung

von Performance und Stabilität

trug auch die Optimierung der

Kühlkanäle für optimale Kühlung

sowie die auf Erfahrungswerten

basierende Optimierung

von Schutzgrenzen bei. Im

Bereich der luftgekühlten Vacon

NXP verbessern neue Lüfter die

Zuverlässigkeit des Umrichters

und erhöhen damit seine Standzeit

weiter.

Mit Hilfe eines neuen Kühlungskonzepts

ist die Wirksamkeit

der Lüfter um 50% erhöht

worden. In den flüssiggekühlten

Modulen im hohen Leistungsbereich

sind neue Optionen, wie

z.B. der integrierte Bremschopper,

verfügbar, um Schrankvolumen

und Kosten weiter zu reduzieren.

Vernickelte Kühlkörper

zum Schutz gegen aggressive

Flüssigkeiten und Korrosion

sind nun verfügbar.

Mehr Rechenleistung

Der Hauptprozessor der Steuerkarte

wurde ebenfalls gewechselt,

wodurch die Rechenleistung

um 15% gesteigert werden

konnte.

Ausführlich getestet

Die so verbesserte Vacon-NXP-

Baureihe wurde ausgedehnten

Tests unterzogen, ebenso wurden

HALT-Tests (Highly Accelerated

Life Test, Schnellalterungstest)

durchgeführt, um

die exzellenten Performancewerte

sichern zu können.

• Vacon GmbH

www.vacon.com

PC & Industrie 10/2012 41


Bauelemente

Umfangreiche Auswahl an Becher-Elkos

mit 1.500 µF bis 1,5 F bei 16 bis 500 V DC

Hochleistungs-Induktivitäten von Panasonic jetzt ab Lager Schukat

Kendeil (Vertrieb: Eldis) hat

die Elektrolytkondensatoren

der Serien K21, K22, K41 und

K42 im Aluminium-Bechergehäuse

in seine Angebotspalette

aufgenommen.

Die insgesamt über 400 neuen

Elkos gibt es mit vielen unterschiedlichen

Kapazitätswerten

sowie mit einer Reihe unterschiedlicher

Abmessungen.

Auch in Sachen Strombelastbarkeit

haben Anwender jetzt eine

Riesenauswahl.

Alle neuen Elkos stehen für

verschiedene Anschlussmöglichkeiten

(Schraubmontage

oder Ringschelle) zur Verfügung.

Die Elko-Serien K21 und K22

mit 1.500 bzw. 1.200 bis 15.000 µF

wurden speziell für professionelle

Elektronikapplikationen

wie Schaltnetzteile, Systeme mit

hohen Rippleströmen, Wandler

und Motorantriebe entwickelt.

Während die K21-Serie

bei +85 °C eine Lebensdauer

von über 12.000 h erreicht, ist

für die K22-Reihe bei +105 °C

eine Lebensdauer von über

5.000 h spezifiziert. Bei +40 °C

erhöht sich die Lebensdauer beider

Serien auf über 200.000 bzw.

250.000 h. Beide Familien verkraften

Spannungen von 350 bis

450 V DC und sind für den Einsatz

bei Temperaturen von -40

bis +85 bzw. +105 °C ausgelegt.

Beide Serien umfassen zusammen

über 100 Elkotypen.

Für anspruchsvolle Anwendungen

mit hohen mechanischen

Belastungen wurden die Kondensatorserien

K41 und K42 entwickelt.

Sie befinden sich in einem

achteckigen, stabilen Bechergehäuse,

optimiert auf hohe Zugund

Druckkräfte sowie auf hohe

Schwingungsbelastungen.

Die Serie K41 umfasst über

200 Bauteile für Spannungen von

16 bis 500 V DC . Diese gibt es mit

Kapazitäten von jeweils 220 bis

1.500.000 µF. Bei +85 °C wird eine

Lebensdauer von über 12.000 h

erreicht. Bei geringeren Temperaturen

ergibt sich eine wesentlich

längere Lebensdauer. Für

Spannungen von 16 bis 450 V DC

ist die Serie K42 ausgelegt. Sie

umfasst weit über 100 Typen

mit Kapazitätswerten von 100

bis 470.000 µF und erreicht bei

+105 °C eine Lebensdauer von

über 5.000 h.

Die Kondensatoren sind bei

der ELDIS Ehmki & Schmid

oHG erhältlich.

• ELDIS Ehmki & Schmid

OHG

www.eldis.de

und kleinen Gleichstromwiderstand

aus. Ausgestattet mit

einem Ferritkern für eine hohe

Flussdichte eignen sich z.B. die

radialen Miniatur-Induktivitäten

ELC09D ausgezeichnet für

Anwendungen in CTV, VCR,

PC, Audio- und Faxgeräten. Die

magnetisch geschirmten SMD-

Drosseln der Serie ELLATP

bieten eine hohe Strombelastbarkeit.

Sie finden Einsatz in

DC/DC-Wandlerschaltkreisen

für Computer-Peripheriegeräte

oder Unterhaltungsgeräte

und als Entkopplungsdrosseln

für Chopper-Schaltkreise

in DC/D-Wandlerkreisen.

Die Panasonic-Induktivitäten

sind ab sofort ab Lager

Schukat erhältlich.

tromechanische Bauteile. Als

Franchisepartner vieler führender

Hersteller bietet das

Unternehmen einen kompetenten

Projektierungs- und

Logistiksupport und begleitet

rund 9.000 B2B-Kunden

in 50 Ländern von der Entwicklung

bis zur Serienproduktion.

Technische Kataloge

und feste Ansprechpartner im

Innen- und Außendienst sind

Basis des Geschäftsmodells.

Im Bereich Traceability

nimmt der Distributor eine

Vorreiterrolle ein: Seit gut 20

Jahren garantiert Schukat die

lückenlose Rückverfolgbarkeit

jedes jemals ausgelieferten

Bauteils vom Kunden bis

zum Hersteller.

Ab sofort sind die Hochleistungs-Induktivitäten

der Serien

ELC09D, ELC11D, ELC18B,

ELL8TP, ELLATP und ELLCTV

über den offiziellen Vertragsdistributor

Schukat erhältlich.

Sie zeichnen sich durch einen

großen Induktivitätsbereich

Über Schukat electronic

Schukat electronic Vertriebs

GmbH ist ein Spezialdistributor

für aktive, passive und elek-

• Schukat electronic

Vertriebs GmbH

info@schukat.com

www.schukat.com

42 PC & Industrie 10/2012


Bauelemente

Superschlanke Hochleistungs-Supercaps

mit erhöhtem Temperatur- und Spannungsbereich

Up to 5V

2.5V to 5V

2.5V

0V

IN+

V REF

V DD

OV DD = 1.8V to 5V

IN –

LTC2369

GND

SPI

I/O

–40°C to +125°C

Guaranteed

AVX Corporation präsentiert eine neue

Serie von Zwischenkreis-Filmkondensatoren

mit Polypropylen-Dielektrikum. Die

neuen Kondensatoren der Serie FE, die

in diversen Gehäusegrößen und über 50

Nach der erfolgreichen HB-Serie ist nun

auch die HV-Serie der Powerstor Supercaps

bei Hy-Line Power Components lieferbar.

Diese bietet erweiterte Einsatztemperaturen

ab -40 °C und Betriebsspannungen bis zu

2,7 V bei Kapazitäten bis zu 100 F (dies ist

kein Schreibfehler).

Während die HB-Serie bei Standard-

Anwendungen wie Pufferung von RAIDund

SSD-Arrays, USV-Systemen, Rauchmeldern

und Spielzeug brilliert, mit geringen

Leckströmen und langer Lebensdauer

bereits die bessere Alternative zu Akkus

darstellt, hat die HV-Serie einen noch

geringeren ESR und höhere Leistungsspitzen

sowie einen erhöhten Spannungs- und

Temperaturbereich zu bieten.

Damit kann sie auch Funkanlagen, Anlasser

und Aktuatoren bestens und zuverlässig

versorgen - dies auch ohne Leistungseinbußen

im Außeneinsatz bei winterlichen

Temperaturen. Anwendungen bei

Solar- und Windenergie (Pufferung, Not-

Winkelverstellung der Propeller…) sind

ebenso möglich.

• HY-LINE Power Components Vertriebs

GmbH

power@hy-line.de

www.hy-line.de/power

Neue Zwischenkreis-Filmkondensatorserie

mit vier Anschlüssen für Leistungsanwendungen

neuen Werten erhältlich sind, besitzen vier

Anschlüsse und basieren auf einer verlustarmen

Filmtechnologie; sie sind in zahlreichen

Kapazitäts-/Spannungswerten bis

1,2 kV verfügbar und eignen sich ideal für

DC-Stromversorgungen, Solar-Wechselrichter,

Elektromotoren und industrielle

Stromversorgungssysteme.

Die neuen Zwischenkreis-Filmkondensatoren

sind in acht Gehäusegrößen mit

drei Anschlussraster-Optionen (27,5 mm,

37,5 mm und 52,5 mm) und mit Nennspannungen

von 550 bis 1200 V erhältlich,

decken den Kapazitätsbereich von 3,3 bis

75 µF ab und sind für den Betriebstemperaturbereich

von -40 bis +100 °C spezifiziert.

• AVX CZECH REPUBLI s.r.o.

www.avx.com

PC & Industrie 10/2012 43


Stromversorgung

Neue ein- und dreiphasige AC-Quellen

der Serie EAC-SP und EAC-ST 250 bis 36.000 VA

ET System electronic hat seine AC-Quellen der EAC-S-Familie grundlegend

erweitert und um eine Baureihe ergänzt, die ihre Power aus einem leistungsstarken

Schaltnetzteil statt wie bislang aus einem Transformator bezieht.

Mit seiner neuen Baureihe

EAC-SP bringt ET System electronic

eine neue Generation an

AC-Quellen auf den Markt, die

mit ihren Schaltnetzteilen trotz

reduziertem Bauraum deutlich

mehr Leistung erbringen, während

auch das Gewicht der Geräte

massiv gesenkt werden konnte:

So benötigt beispielsweise ein

Gerät mit 1,5 kVA Ausgangsleistung

nur noch 3 HE Bauraum,

während sein Gewicht nur noch

35 kg beträgt.

Ob Trafo oder Schaltnetzteil:

Sowohl die AC-Quellen der

neuen Serie EAC-SP wie auch die

künftig unter der Bezeichnung

EAC-ST laufenden Geräte mit

Transformatoren bieten enorme

Leistungen auf engstem Raum.

Je nach Ausführung liefern sie

frei einstellbare, ein- oder dreiphasige

Sinus-, Rechteck- oder

Dreieckspannungen. Der manuell

einstellbare Frequenzbereich

liegt zwischen 1 Hz und 3000 Hz.

Zusätzlich lassen sich die häufig

benötigten Frequenzen 50, 60

und 400 Hz auch per Tastendruck

fest einstellen.

Während die Schaltnetzteil-Geräte

mit einem hervorragenden

Wirkungsgrad und

einem geringen Gewicht punkten

können, sind die Geräte mit

Transformatoren in gewissen

Grenzen überlastbar und stellen

kurzzeitig sehr hohe Peakströme

zur Verfügung.

Beide Gerätevarianten ermöglichen

es, bei der Komponentenentwicklung

oder im Prüffeld

das Verhalten von Bauteilen,

Schaltnetzteilen, Motoren

und Geräten im Normalbetrieb

ebenso wie bei Unter- oder

Überspannungen zu prüfen. Sie

schaffen damit erst die Voraussetzungen

für die Entwicklung

oder den Test von Geräten, die

für das 400-Hz-Bordnetz in Flugzeugen

oder für den amerikanischen

Markt mit seinen 110 V/

60-Hz-Netz gedacht sind. Sie bilden

auch eine ideale Lösung für

die Prüfung von Wechselrichtern

in E-Fahrzeugen oder in

Solar- und Windkraftanlagen.

Hohe Funktionsvielfalt inklusive

Flicker-Simulation

Die Geräte der Serien EAC-SP

und EAC-ST weisen eine ungewöhnliche

Funktionsvielfalt auf.

Sie bieten beispielsweise eine

UI-Regelung oder können als

Konstantspannungs- und als

Konstantstromquelle betrieben

werden. Für Anwendungen, bei

denen einer Gleichspannung

eine Wechselspannung überlagert

werden muss, ist standardmäßig

auch ein einstellbarer

Gleichspannungsausgang bis

1000 V DC vorhanden.

Mit der integrierten Flicker-

Simulation lassen sich kurzzeitige

Netzausfälle nach EN 61000-

4-11 simulieren. Dabei lässt das

Gerät eine bestimmte Anzahl

von Sinus-Halbwellen ausfallen.

Zusätzlich zur Nennspannung

kann auch eingestellt werden,

wie stark der prozentuale

Spannungseinbruch sein soll

und für wie viele Halbwellen

die Spannung ausfallen soll. Da

sich die einzelnen Phasenlagen

optional mit einer Genauigkeit

von 0,1° einstellen lassen, können

auch Netzstörungen simuliert

werden.

Beliebige Kurvenformen

Neben Sinus-, Rechteck- und

Dreieckspannungen kann die

EAC-S-Familie auch beliebige

andere Kurvenformen erzeugen.

Dazu braucht lediglich an

einem PC eine entsprechende

Wavedatei in Form eines Scriptes

erstellt und per SD-Karte an die

AC-Quelle übergeben zu werden.

Das Gerät, das bis zu drei solcher

Kurven speichern kann, bildet

sequenziell den Kurvenverlauf

nach. So können dann problemlos

zum Beispiel die getreppten

Spannungsverläufe eines Rechteck-Wechselrichters

oder die

Signalverläufe von Triacs oder

Dimmern simuliert werden. Über

einen Oszillatoreingang lassen

sich aber auch externe Signale

einspeisen, so dass die Anwender

eigene Signalgeneratoren

nutzen können.

Brillantes Farbdisplay und viele

Schnittstellen

Die Geräte der EAC-S-Familie

messen automatisch Ausgangsspannung,

Effektivstrom, Mittelwert

und Spitzenstrom, Wirkleistung,

Blindleistung, Scheinleistung

sowie den Power-Faktor

und Crest-Faktor. Diese Größen

werden gleichzeitig auf dem

großen Farbdisplay angezeigt.

Das gilt auch für die dreiphasigen

Geräte, allerdings können

hier auf dem Display nicht

sämtliche Messwerte gleichzeitig

dargestellt werden. Das Gerät

stellt daher verschiedene Übersichtsbildschirme

zur Verfügung,

beispielsweise mit Anzeige aller

drei Leistungen, aller Spannungen

oder etwa aller Werte

eines Ausgangs. Der Nutzer

hat damit jederzeit das gesamte

Geschehen in Blick und braucht

für die meisten Aufgaben keine

zusätzlichen Messgeräte anzuschließen.

Die Baureihe EAC-S ist mit

zahlreichen Schnittstellen ausgestattet,

die für universelle

Anbindungsmöglichkeiten sorgen

und die Ansteuerung des

Gerätes ermöglichen. Die Fernüberwachung,

Fernsteuerung

und Konfiguration kann bei den

Geräten mit einer LAN-Schnittstelle

auch über eine Web-Oberfläche

erfolgen. In Verbindung

mit der IEEE-Schnittstelle lassen

sich zudem auch die Treiber

für die Benutzeroberfläche Lab

View nutzen.

• ET System electronic GmbH

info@et-system.de

www.et-system.de

44 PC & Industrie 10/2012


Kompaktes, konfigurierbares MicroPAC-Netzgerät

für hochwertige, platzbeengte Applikationen

Die Vicor Corporation stellt

heute das neue Westcor Micro-

PAC vor, ein PFC Netzgerät mit

bis zu 1300 W Dauerleistung und

einem Wirkungsgrad von bis zu

92%. Im kompakten, nur 102 x

44 x 190 mm großen Gehäuse

wird eine Leistungsdichte von

1,53 W/cm 3 erreicht. Die isolierten,

halbgeregelten 12, 24,

36 oder 48 V DC Ausgänge sind

ab Werk konfigurierbar. Damit

unterstützt das neue Westcor

MicroPAC einen breiten Anforderungsbereich

der Kunden an

Stromversorgung

die Stromversorgung und ist

ideal geeignet für Distributed

Power-Architekturen in Industrieund

Automatisierungsapplikationen

sowie den Bereichen MIL-

COTS, Telekom und erneuerbare

Energien.

Systementwickler, die eine flexible

Aufteilung der Ausgänge

eines Mehrspannungsgerätes

einer Lösung mit zwei Stromversorgungen

vorziehen, können

das MicroPAC mit einer Kombination

von insgesamt vier hochwertigen

VI-Chip-BCM Hochspannungsbuswandlern

konfigurieren.

Dabei ist jede beliebige

Kombination aus Einzelausgang,

Parallel- sowie Serienschaltung

mit integrierter Lastaufteilung

möglich. Für Applikationen mit

höherem Leistungsbedarf können

MicroPACs als Arrays mit

Lastaufteilung zwischen den

Geräten konfiguriert werden.

Die Energy Star konformen

MicroPACs besitzen einen Eco-

Mode-Betrieb, bei dem die individuellen

BCMs nur bei entsprechendem

Leistungsbedarf

in Betrieb sind, womit der Wirkungsgrad

über einen weiten

Lastbereich optimiert wird. Im

Standby-Betrieb ist die gesamte

Leistungsaufnahme geringer als

8 W, ein für ein Netzgerät mit

1300 W Leistung außergewöhnlich

guter Wert.

Die zulässige Umgebungstemperatur

der MicroPACs bei Volllast

erstreckt sich über einen weiten

Bereich von -40 bis +55 °C

und die Geräte wurden für raue

Umgebungsbedingungen entwickelt.

Sie bieten eine kostengünstige

Alternative zu MIL-Stromversorgungen

anderer Hersteller

und erfüllen die Anforderungen

der MIL-STD 810 für

Schock und Vibration – bis zu

7 G pro Achse für jeweils eine

Stunde und 40 G Schock im

Betrieb – und sind daher optimal

geeignet für den Transport

und Einsatz in Bodenfahrzeugen,

Flugzeugen und Schiffen.

Das konfigurierbare Westcor

MicroPAC Netzgerät ermöglicht

eine ideale Balance zwischen

Leistungsdichte, Wirkungsgrad

und Flexibilität und bietet

gleichzeitig modernste Möglichkeiten

zur Leistungseinsparung

auch im gesamten System.

Durch den hohen Wirkungsgrad

über einen weiten Leistungsbereich

sowie die extreme Robustheit

sind die MicroPACs in ihrer

Netzgeräteklasse eine der flexibelsten

und kostengünstigsten

Lösungen.

Wir stellen aus:

Electronica 2012: Halle A6.560

• Vicor GmbH

www.vicorpower.com

Das passende Netzteil zum Industrie-PC-Mainboard

Bicker Elektronik bietet mit

seinen neuen „Power+Board“-

Bundles eine durchdachte

Lösung für die Entwicklung

von IPC- und Embedded-

Systemen.

Diese geprüften Kombinationen

von Industrie-Netzteilen

aus dem Hause Bicker Elektronik

und Industrie-Mainboards

von Kontron und Fujitsu (FTS)

stießen bereits auf der diesjährigen

embedded world auf

großes Interesse. Die ausführlichen

Testergebnisse helfen

dem Systementwickler, eine

passende und vor allem zuverlässige

„Power+Board“-Lösung

für seine spezifische Applikation

zu finden. Die ausgewählten

Netzteile und Mainboards

überzeugen zudem im

24/7-Dauerbetrieb und unter

erhöhten Umgebungstemperaturen

in Industrie und Medizintechnik.

Neben der optimalen Dimensionierung

eines Netzteiles ist

das perfekte Zusammenspiel

mit dem verwendeten Industrie-Mainboard

von entscheidender

Bedeutung.

Die Auswahl am Markt ist

heute nahezu unüberschaubar.

Obgleich für beide Komponenten

detaillierte Design-Guides

und Richtlinien gelten, treten

in der Praxis bei bestimmten

Kombinationen immer wieder

kritische Situationen beim

Systemstart oder während des

laufenden Betriebes auf.

Genau hier setzt das Konzept

von Bicker Elektronik an, seinen

Kunden „echte Teamplayer in

Industrie-Qualität“ anzubieten.

In enger Zusammenarbeit mit

Kontron und Fujitsu (FTS)

hat Bicker Elektronik hierzu

im hauseigenen Testlabor

zahlreiche „Power+Board“-

Kombinationen umfassend

getestet.

• Bicker Elektronik GmbH

info@bicker.de

www.bicker.de

PC & Industrie 10/2012 45


Bedienen & Visualisieren

Bedienung mittels Gesten

Durch den Kinect-Sensor zur natürlichen

Benutzeroberfläche

(Natural User Interfaces, NUI)

Neue Wege durch Verschmelzung der realen und virtuellen Welt in der Prozess- und

Anlagen-Visualisierung mit Heitec-Software

In der Informationstechnologie

geistern immer neue Schlagworte

herum, wenn es um

Bediensysteme geht: Multitouch,

Usability, Augmented Reality,

User Experience, Industrie 4.0

– um nur ein paar zu nennen.

Doch welche Technik ist wirklich

wichtig? Wohin entwickeln

sich zukünftige Bediensysteme?

In den nächsten Jahren ist alles

erlaubt, sofern es echten Mehrwert

und Nutzen für den Bediener

bringt.

Neue Wege in der Prozess- und

Anlagenvisualisierung

In vielen Planungsdisziplinen

wie z.B. der Konstruktion oder

der digitalen Fabrikplanung

sind 3D-CAD-Daten zentrales

Artefakt. Der Kerngedanke ist die

Weiterverwendung von bereits

bestehenden CAD-Daten für die

spätere Anlagenbedienung bzw.

Prozessvisualisierung. Durch

die Integration von CAD-Daten

in das Anlagenbediensystem

eröffnen sich neue Wege in

der Welt der Prozess- und

Anlagenvisualisierung: Die

Anlagen können in allen

Einzelheiten räumlich dargestellt,

die 3D-Modelle mit der

Anlagensteuerung gekoppelt und

so Prozessabläufe realitätsgetreu

visualisiert werden.

Um dieses Vorhaben zu realisieren,

hat Heitec eine Visualisierungskomponente

entwickelt,

die in jedes beliebige Softwaresystem

integriert werden kann.

Diese Komponente verknüpft

Daten unterschiedlicher Informationsquellen

und stellt sie

übersichtlich dar. So könnte z.B.

der Anwender im Störungsfall

virtuell zur defekten Anlagenkomponente

geführt werden und

sich gleichzeitig weitere Informationen

wie z.B. Schaltpläne,

Materialstücklisten, Betriebsanleitungen,

oder Videosequenzen

einblenden - dies öffnet

die Türen in Richtung Augmented

Reality.

Augmented Reality

Das Schlagwort bezeichnet die

computergestützte Erweiterung

der Wahrnehmung der Realität

durch die Verwendung unterschiedlichster

Informationsquellen.

Während heute die Interaktion

mit der Anlagenbedienung

meist über Maus und Tastatur

erfolgt, ist die zukünftige Steuerung

auch mittels Gesten oder

Sprache denkbar: Sensoren erfassen

Gesten und Sprache eines

Menschen und setzen sie in

Bedienbefehle um. Unter Verwendung

des Kinect-Sensors

von Microsoft sind bereits heute

erste einsatzfähige Gesten- und

Sprachsteuerungen möglich.

Die Gestensteuerung könnte

auch im sterilen Umfeld, beispielsweise

in einem Operationssaal

oder in der Pharma-Produktion,

genutzt werden. Die

3D-Visualisierung von Anlagen

wird auch vor dem Hintergrund

der vierten industriellen Revolution

wichtig: Die Produktion

wird nicht mehr zentral gesteuert,

sondern die zu produzierenden

Teile haben selbst „ein

Gedächtnis“ und „sagen“ der

Bearbeitungsanlage, was zu tun

ist. Unterschiedliche Maschinen

tauschen sich über das Internet

aus und kommunizieren selbstständig

miteinander. So könnte

mithilfe einer 3D-Visualisierung

der Weg des Werkstücks durch

die Maschine dargestellt und Fehlerquellen

schnell lokalisiert werden.

Bei der Verschmelzung der

realen und der virtuellen Welt

ist es wichtig, dass der Verantwortliche

die Kontrolle behält.

Mit Hilfe von 3D-Visualisierung

ist es für ihn leichter, sich einen

Überblick über die Prozesse zu

verschaffen. Informationen können

kontextbezogen abgerufen

und angezeigt werden.

Informationen bereitstellen

Das Bediensystem kann seine

Informationen als Dienste im

Sinne der horizontalen Integration

auch Fremdsystemen

zur Verfügung stellen: Die verarbeiteten

Daten werden beispielsweise

durch ERP-Systeme

genutzt. Aber auch Mobilgeräte

wie Smartphones oder Tablet-

Computer können diese Informationen

abrufen und dem

Nutzer präsentieren: Damit

will Heitec heterogene Systemlandschaften

schnell und effizient

an sich ändernde Geschäftsprozesse

anpassen.

• HEITEC AG

www.heitec.de

46 PC & Industrie 10/2012


Red Lion Controls gab heute

die Erweiterung ihres Portfolios

der industriellen Automatisierungslösungen

um zwei

neue Bedienerschnittstellen für

die G3 Kadet-Baureihe bekannt.

Mit ihren hochauflösenden

Breitbildschirmen bieten die

neuen Modelle G304K2 and

G307K2 eine komplette Human-

Machine-Interface-Funktion

für SPSen, Motorsteuerungen

und andere kommunikationsfähige

Komponenten, um die

Produktivität in industriellen

Anwendungsbereichen durch

verbesserte Visibilität, Verwaltung

und Kontrolle zu steigern.

Die beiden neuen Modelle

bieten neben der gleichen leistungsfähigen

Multiprotokoll-

Umwandlung wie die vorangegangene

Generation,

erweitere Funktionen

für Maschinenbauer

und Endnutzer:

Das 4-Zoll-Model

G304K2

enthält einen Ethernet-Port

(10 base-

T/100 base-TX) und

unterstützt bis zu

vier Ethernet-Protokolle

aus einer Liste

von über 70 unterstützten

Protokollen.

Außerdem können

zwei serielle Protokolle

(aus einer Liste von über

150) den RS-232-und RS-485-

Ports des Gerätes zugewiesen

werden, wodurch es mit einer

großen Anzahl verschiedener

Geräte gleichzeitig kommunizieren

kann.

Das 7-Zoll-Model G307K2

wartet mit einem WVGA-Breitbildschirm

mit einer Auflösung

Bedienen & Visualisieren

Portfolio für industrielle Automatisierung

um zwei Produkte erweitert

Sicherheit auf Knopfdruck

Pilz erweitert die Familie

der Not-Halt-Taster PITestop.

Mit kompletten Sets PITestop,

die neben Taster aus

Kontaktblock mit Halterung

und Aufbaugehäuse bestehen,

erleichtert Pilz die Auswahl der

passenden Komponenten für

die unterschiedlichen Einsatzgebiete:

Beleuchtete Pilz-Taster

eignen sich bei schwierigen

Lichtverhältnissen oder zur

optischen Anzeige der Auslösung,

Taster mit Schlüssel

gestatten die Quittierung nur

durch eine Person und Geräte

mit Schutzkragen verhindern

das ungewollte Auslösen. Pilz

hat das Design der PITestop-

Familie überarbeitet: Bei den

neuen Not-Halt-Tastern befindet

sich das Not-Halt-Symbol

auf dem Taster selbst – aufgrund

des übersichtlichen

Designs sogar an drei Stellen.

Damit entfällt die zusätzliche

Beschriftung in Bediensprache.

Die beim PITestop eingesetzte

Push-in-Technology zur

Schnellmontage reduziert den

Montageaufwand erheblich.

Alle PIT Not-Halt-Taster verfügen

jetzt über einen Kontaktblock

mit Überwachung. Die

Überwachungsfunktion sorgt

dafür, dass der Taster nicht

durch äußere Bedingungen

der Maschinenumgebung wie

z.B. Vibrationen außer Funktion

gesetzt wird, ohne dass

dies angezeigt würde.

• Pilz GmbH & Co. KG

www.pilz.com

von 800 × 480 für Anwendungen

auf, die größere Displays benötigen.

Das hochauflösende Display

unterstützt 32.000 Farben,

so dass detailreiche Benutzerschnittstellen

in herausragender

Klarheit dargestellt werden können.

Dieses Modell unterstützt

bis zu vier Ethernet- und drei

serielle Protokolle gleichzeitig.

Beide Modelle bieten eine überragende

Protokollumwandlungsfunktion,

die es Integratoren und

Systementwicklern erlaubt, verschiedene

Ausrüstungen nahtlos

zu integrieren. Dank der Möglichkeit,

Geräte von verschiedenen

Herstellern auf einfache

Weise zu integrieren, können

Maschinenbauer die kosteneffektivsten

SPSen, Umrichter

und Motion Controller auswählen,

während Endnutzer marktführende

Komponenten für die

anstehende Aufgabe vorteilhaft

miteinander kombinieren können.

Endnutzer können außerdem

den Ethernet-Port zum

Upgraden vorhandener serieller

Steuerungssysteme nutzen

und so die Risiken und Stillstandszeiten

vermeiden, die mit

herkömmlichen SPS-Upgrades

einhergehen.

Software

Red Lions Crimson 3.0-Software,

die Zugang zu mehr als

220 Kommunikationsprotokollen

enthält, wird standardmäßig

mit den beiden Modellen

mitgeliefert und erleichtert so

die Nutzung und Programmierung.

Auf diese Weise können

die Kunden alle ihre Maschinen

unabhängig vom SPS-Hersteller

kosteneffektiv auf ein einziges

HMI standardisieren.

• Red Lion Controls

info@redlion.net

www.redlion.net

PC & Industrie 10/2012 47


Bedienen & Visualisieren

Glasscape-Touchscreens für

Industrieeinsatz sind durch nichts zu

irritieren

Bei den industrietauglichen Glasscape-Touchscreens von Rafi führen

auch aufspritzendes Wasser oder Schmutz zu keinen Fehlbedienungen.

Die Multitouch-Geräte sind mit Bildschirmdiagonalen bis 24“ erhältlich.

Echte Industrietauglichkeit von

Touchscreens zeichnet sich nicht

nur durch Verschleißfreiheit,

robustes Material oder Unempfindlichkeit

gegen Staub, Schmutz

und Wasser aus. Selbst härteste

Materialien nützen nichts, wenn

typische Einflüsse des industriellen

Umfelds Fehlfunktionen

hervorrufen oder ungewollte

Eingaben auslösen.

Rafi liefert mit der Glas.scape-

Technologie kapazitive Touchscreens

in kundenspezifischer

Ausführung, die sich durch

industrienormgerechte EMV-

Maschinenterminals für

produktionsnahe Anwendungen

Für produktionsnahe

Anwendungen hat tci die

Maschinenterminals der K15-

Serie entwickelt. Als robuste

Mensch-Maschine-Schnittstelle

(HMI) dienen sie zum

Steuern von Verfahrensabläufen,

zur Erfassung von

Betriebsdaten oder zur Überwachung

der Fertigung direkt

an der Anlage. Das leuchtstarke

15“-TFT-Touchdisplay

ist auch unter großen Blickwinkeln

gut ablesbar. Für

unterschiedliche Anforderungen

sind die Terminals

als Strom sparende Panel-

PCs, als Embedded Systeme

oder als VGA-Panel-Displays

verfügbar.

Allen gemeinsam ist der

kabelreduzierte Systemaufbau

ohne Lüfter und Festplatte.

Je nach Ausstattung kommen

Flash- oder SSD-Speicher zum

Einsatz. Das kompakte IP65-

Gehäuse schützt zuverlässig

vor Staub und Feuchtigkeit.

• tci Gesellschaft für technische

Informatik mbH

www.tci.de

Beständigkeit, erhöhten Temperaturbereich

und Resistenz

gegen Verschmutzung oder

Wasser für jedes industrielle

Umfeld eignen. Aktuell bietet

Rafi Glasscape-Varianten

mit Bildschirmdiagonalen bis

24“ an. Die kapazitiven Multitouchscreens

für Mehrfingerbedienung

lassen sich auch problemlos

mit Arbeitshandschuhen

bedienen, sind dabei aber

resistent gegen Fehlbedienungen

durch Schmutz oder aufspritzendes

Wasser. Auch die sonst

Touchscreen-typischen Fehlbedienungen

durch Handballenauflage,

versehentliches Abstützen

oder die Reinigung des Screens

werden von der Auswerteelektronik

erkannt und ausgefiltert. Die

fugenlose Oberfläche aus Glas,

das auch gegen scharfe Reinigungsmittel

unempfindlich ist,

machen Glasscape zur idealen

Bedien- und Überwachungslösung

sowohl im rauen Umfeld

der Prozess- und Fertigungsindustrie

als auch für Anwendungen,

in denen hohe hygienische

Anforderungen gestellt

werden.

Auf Nachfrage unterstützt Rafi

seine Kunden bei allen industrieüblichen

Zertifizierungen,

die zur Zulassung des Endprodukts

erforderlich sind.

• RAFI GmbH & Co. KG

www.rafi.de

Kostengünstige Touchscreen-Module

Fortec Elektronik liefert die

ab Werk vormontierten Touch-

LCD-Module des Herstellers

Data Image in vielen verschiedenen

Varianten und Größen

aus: mit Touch-Funktionalität,

farbig sowie in unterschiedlichen

Formaten, Auflösungen,

Helligkeiten, Schnittstellen,

Kontrastverhältnissen,

Blickwinkeln, Betriebstemperaturbereichen

etc., aber stets mit

einem Fokus auf einen besonders

niedrigen Preis.

Dabei kann Fortec Elektronik

die LCD-Module des gemäß

ISO 9001 zertifizierten Herstellers

bereits bei Abnahmemengen

ab 1.000 Stück in Varianten

mit diversen Anpassungen

der Cover-Lens (oberste durchsichtige

Abdeckschicht) liefern

– und zwar mit kundenspezifischen

Abmessungen, Bohrungen

oder Druckaussparungen

für LEDs, Taster usw.

Außerdem sind ein kundenspezifischer

Aufdruck per Siebdruck

sowie maximal vier kapazitive

Tasten mit Beleuchtung,

die entweder dauerhaft sichtbar

oder nach dem Abschalten der

Beleuchtungs-LEDs unsichtbar

sind, lieferbar.

Durch die Nutzung der Projected-Capacitive-Touch-Technologie

(projiziert kapazitive

Touch-Technologie) erkennen

die Touch-LCD-Module je nach

Ausführung 2 bis 10 Finger.

Wir stellen aus:

electronica 2012: Halle A3,

Stand 241

• FORTEC Elektronik AG

info@fortecag.de

www.fortecag.de

48 PC & Industrie 10/2012


Bildverarbeitung

Neue intelligente Kameraplattform

VRmagic präsentiert auf der VISION 2012 eine weitere intelligente

Kameraplattform.

Die neue intelligente Kameraplattform

verfügt über einen

1 GHz ARM-Cortex-A8-RISC

MPU mit Floating-Point-Unit

(FPU), auf dem das Linux-

Betriebssystem läuft und verwendet

als Co-Prozessor einen

750 MHz C674x VLIW DSP mit

FPU. Als Speicher stehen 2 GB

DDR3-800 RAM und 16 GB

Flash-on-Board zur Verfügung.

Des Weiteren zeichnet sich die

neue Kameraplattform durch

eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle

und eine Echtzeituhr aus.

Bei der Entwicklung der neuen

Kameraplattform lag der Fokus

nicht nur auf der Steigerung von

Performance und Speicherkapazität,

wie sonst üblich. Hier war

es auch das Ziel eine Plattform

zu designen, die den Kunden

noch mehr Flexibilität als bisher

bietet. Durch die erweiterte

Anzahl von Key-Features stehen

nun noch mehr Freiheitsgrade

zur Verfügung, um kostengünstig

kundenspezifische Embedded-Kameras

entwickeln zu können.

Außerdem werden dadurch

die Möglichkeiten während der

Entwicklung erweitert. Das

erweiterte Software-Angebot

reicht von Open-Source-Software

über Bildverarbeitungsbibliotheken

namhafter Hersteller

bis hin zu einem MONO-kompatiblen

.NET Interface.

Auf dem PC entwickelte Applikationen

können mit dieser

Schnittstelle ohne Cross-Compiler

auf die Kamera kopiert und

dort angewendet werden. Dies

spart Aufwand und Zeit.

Weitere Besonderheiten der

neuen Kameraplattform sind:

• USB (Host/Device)

• UART (RS-232/RS-485)

• Bis zu 44 GPIOs

• 2. Gigabit Ethernet-Schnittstelle

(optional)

• Wake-on-LAN

• Audio (Ein- und Ausgang)

• HDMI-Ausgang

• RGB888 (Ein- oder Ausgang)

• S-Video-Ausgang

• SD-Card (bootfähig)

• CAN-Bus

• SATA

• I 2 C

• SPI

Neuer Sensor:

Singlesensor-Kameras jetzt mit

MT9M021 von Aptina

Neben den bereits verfügbaren

Sensoren von Aptina (MT9V024,

MT9M001 und MT9T031), CMO-

SIS (CMV2000 und CMV4000)

und Sony (ICX445) werden zur

Vision 2012 intelligente Singlesensor-Kameras

und USB-Singlesensor-Kameras

mit dem

MT9M021 von Aptina vorgestellt.

Der in der VRmDC-16 und der

VRmC-16 verbaute 1/3 Zoll-Sensor

ist mit Global-Shutter ausgestattet

und liefert 45 Bilder pro

Sekunde bei voller Bildrate und

60 Bilder pro Sekunde bei 720 p.

Mit diesem Sensor bietet VRmagic

seinen Kunden attraktive

Auflösung bei hoher Framerate

zum Preis einer VGA-Kamera.

VRmDAVC-2:

Effiziente Vernetzung analoger

Kameras

Der VRmDAVC-2 ist die neue

intelligente Variante des Analog-Video-Konverters,

der im

Zusammenspiel mit analogen

Kameras Bildverarbeitungsaufgaben

übernehmen kann. Die

Bildverarbeitung erfolgt entweder

direkt im intelligenten Konverter

oder die Bilddaten werden

über das Ethernet übertragen.

Der intelligente Framegrabber

ist mit der neuen Embedded-Plattform

oder mit einem

300 MHz ARM9-Prozessor und

einen 600 MHz DSP mit 4.800

MIPs erhältlich. Zudem sind der

direkte Anschluss von Peripheriegeräten

(beispielsweise Monitor

mittels HDMI oder WLAN

mittels USB-Host) und die Steuerung

von Anlagen via RS-232

oder GPIOs möglich.

Die USB-Variante des Framegrabbers

benötigt keine zusätzliche

Stromversorgung, da sie

direkt über den USB-Anschluss

mit Strom gespeist wird. Auf dem

PC stehen die Bilddaten zum

komfortablen Zugriff über die

VRmagic API zur Verfügung.

Wir stellen aus:

Vision 2012: Halle1, Stand D81

• VRmagic GmbH

info@vrmagic.com

www.vrmagic.com

www.vrmagic-imaging.com

PC & Industrie 10/2012 49


One VISION

Was haben Bremsassistenten und Intraoralscanner gemein?

Beide Anwendungen wurden erst durch Bildverarbeitung möglich.

Die VISION zeigt das komplette Spektrum dieser einzigartigen

Technologie – von der Komponente bis zum schlüsselfertigen

Komplettsystem, von der Maschinenbau-Anwendung bis zur

Endoskopie. Hier trifft sich die Branche – und das seit 25 Jahren.

One VISION. 25 Years of VISION.

6. – 8. November 2012 Messe Stuttgart

www.vision-messe.de


Automatisierung

Hoch integriertes PXI-Schaltsystem

10 Jahre BRIC – das Pickering Interfaces PXI-Schaltsystem

Seit der Markteinführung im

Jahre 2002 sind mehrere hundert

Einheiten des hoch integrierten

PXI-Schaltsystems BRIC mit

unterschiedlichsten Konfiguration

im Einsatz und die Nachfrage

steigt bei zunehmender

Komplexität der Schaltanforderungen

weiterhin stetig an.

Das ursprüngliche Ziel war

es, mit dem BRIC eine für den

Kunden passende Lösung bei

großen Schaltmatrizen hinsichtlich

Preis und Baugröße

zu realisieren. War es doch bis

dahin notwendig, einzelne PXI-

Module mit externer Verdrahtung

so zu verschalten, dass

die gewünschte Matrixgröße

in X- und Y-Richtung erreicht

wurde. Die Verkabelung und die

damit schlechteren, elektrischen

Übertragungseigenschaften, die

Baugröße des Gesamtsystems

und die Kosten waren nicht zu

vernachlässigbare Faktoren, die

unter Umständen eine Realisierung

unmöglich machten.

Integriertes modulares Konzept

Die Optimierung einer solchen

Matrixkaskade war nur durch

ein integriertes, modulares Konzept

innerhalb des modularen

Autor:

Matthias von Bassenheim,

Geschäftsführer Pickering

Interfaces Deutschland

PXI-Standards sinnvoll. Einzelne

Tochterkarten über eine

Analogbackplane verbunden

ergeben heute Konfigurationsmöglichkeiten

in fast unzähliger

Größenordnung. Je nach

Matrixanforderung sind frei konfigurierbare

BRIC-Einheiten mit

4, 8, 16 oder 32 Y-Analogbussen,

einpolig, einpolig geschirmt oder

zweipolig in 2-, 4- und 8-PXI-

Slot breiten Gehäusen erhältlich.

Damit sind Matrixgrößen

mit bis zu 4416 Kreuzungspunkten

mit einem BRIC8 und seinen

12 Tochterkarten möglich.

Schaltleistungsvarianten ergänzt

In den letzten 10 Jahren sind

zur BRIC-Konfigurationsvielfalt

auch Schaltleistungsvarianten

hinzugekommen:

Schaltströme von 0,5 A bei 10 W,

1 A bei 20 W und 2 A bei 60 W

sind möglich. Die Schaltspannungen

bewegen sich je nach

Typ zwischen 150 V DC /100 V AC

und 300 V DC /250 V AC . Ebenfalls

im Programm sind BRICs

auf Halbleiterbasis die bis zu

40 V/0,25 A schalten.

Vor etwa fünf Jahren realisierte

Pickering Interfaces den BRIC

für die klassische Fehlersimulation,

dabei sind Ströme bis zu

10 A abgedeckt. 2011 folgte ein

hoch integrierter Multiplexer

auf Basis der BRIC-Technologie.

Durch die sehr hohe Packungsdichte

stehen Mehrkanalmultiplexer

mit über 50 unterschiedlichen

Konfigurationen – von 1

bis 3 A, von 48 Kanal 2 Pol bis

6 Kanal 160 Pol – zur Verfügung.

Präventive Diagnose

Ein weiterer wichtiger Aspekt

beim Einsatz des BRIC ist die

präventive Diagnose und die

Erkennung von Defekten, damit

hohe Ausfallzeiten eines Schaltsystems

erst gar nicht entstehen.

Dazu stattet Pickering Interfaces

seit einigen Jahren auch den

BRIC mit BIRST aus. BIRST ist

der Built-In Relay-Self-Test, der

als kompakte Messeinheit im

BRIC-Modul untergebracht ist.

Wiederholbar, mit einer Auflösung

von wenigen mOhm, können

Pfadwiderstände gemessen

sowie jedes Relais auf Funktion,

auf Kurzschluss, offenem Kontakt

oder erhöhtem Kontaktwiderstand

verifiziert werden.

Für alle im Markt gängigen

Programmierumgebungen sind

Kernel, VISA- und IVI-Treiber

erhältlich. Alle Produkte können

in PXI-, cPCI- und Pickering

Interfaces Modular LXI-

Chassis betrieben werden. Das

Unternehmen garantiert eine

Produktverfügbarkeit von mehr

als 15 Jahre.

• Pickering Interfaces GmbH

desales@pickeringtest.com

www.pickeringtest.com

PC & Industrie 10/2012 51


Automatisierung

Unabhängig von der Quelle und fit für den mobilen Einsatz:

Anlagendokumentation mit Windows

und Android

Bild 2: Der Livedok-Generator ist offen für nahezu alle denkbaren

Aufgaben und verarbeitet alle gängigen Formate (Foto: Rösberg)

Bild 1: Der Aktualitätsgrad der Anlagendokumentation wirkt sich

exponentiell auf die Effektivität des Anlagenpersonals aus (Quelle:

Aker Kvaerner “Excellence in All Plant Life Cycle Phases” 11th April

2005 PELC Conference – The Hague)

Elektronische Anlagendokumentation

bringt gerade in der

Prozessindustrie mit komplexen

Anlagen und deren meist

sehr umfangreichen Dokumentationen

erhebliche Vorteile,

wenn es darum geht, die

Unterlagen auf dem aktuellen

Stand zu halten. Elektronische

Dokumente erleichtern das Auffinden

von Inhalten und verbessern

die Datenqualität deutlich.

Damit Informationen nicht

Autor:

Dipl.-Betriebsw. (FH)

Evelyn Landgraf,

Marketing bei der Rösberg

Engineering GmbH

mehrfach erfasst werden müssen,

sondern sich direkt in digitaler

Form austauschen und in

vorhandene Systeme integrieren

lassen, sind entsprechende

Schnittstellen gefragt: Hier hat

sich einiges getan. Inzwischen

gibt es Dokumentationssysteme,

die Daten aller in der Anlagentechnik

üblichen Quellen verarbeiten

und obendrein auch die

mobile Nutzung über Smartphone

oder Tablet-PC erlauben.

Der Aktualitätsgrad der Anlagendokumentation

wirkt sich

exponentiell auf die Effektivität

des Anlagenpersonals aus;

das haben Untersuchungen

bestätigt. Liegt die Konsistenz

der Anlagendokumentation z.B.

bei 90%, so arbeitet das Personal

lediglich mit einer Effektivität

von 40% (Bild 1). Die

Gründe hierfür zeigt ein Blick

in die gängige Praxis: Bei heutigen

Anlagen ist die Anlagendokumentation

im Normalfall

noch immer in Papierform an

unterschiedlichen Orten, zumeist

sogar mehrfach vorhanden. Das

ist aufwändig und fehleranfällig:

Dokumente werden aus den

Ordnern entnommen, verändert

und nicht oder falsch abgeheftet.

Änderungen gehen auf dem

Weg zum Planer verloren oder

werden nicht an ihn übermittelt.

Abweichende Revisionsstände

in den Dokumentationssätzen

sind somit vorprogrammiert.

Neue Revisionen müssen

gedruckt und anschließend auf

die verschiedenen Dokumentationssätze

verteilt und aufwändig

einsortiert werden. Die daraus

resultierenden Umstände steigern

die Kosten und stellen ein

nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko

dar. Außerdem fehlt

bei der Papier-Dokumentation

die Möglichkeit einer effizienten

Suche. Nicht selten werden bei

der Wartung und Fehlersuche

mehrere Ordner benötigt.

Will man die personellen und

technischen Ressourcen optimal

einsetzen und Verfügbarkeit

und Produktivität einer

Anlage erhöhen, kommt man

deshalb nicht um eine elektronische

Anlagendokumentation

herum. Inzwischen stehen entsprechende

Lösungen zur Verfügung,

die hinsichtlich Flexibilität,

Komfort und Praxistauglichkeit

kaum Wünsche offen lassen. Ein

gelungenes Beispiel liefert Rösberg

mit dem Dokumentationssystem

Livedok, das speziell für

die Prozesse und Belange der

Betriebsbetreuung entwickelt

wurde und in der neuesten Version

jetzt auch mit allen branchenüblichen

ERP- oder Datenmanagementsystemen

zusammenarbeiten

kann. Als „Real

Time As-Built Documentation“

stellt das System alle Informationen

in Echtzeit zur Verfügung;

die Anlagendokumentation

entspricht damit dem realen

Zustand der gebauten Anlage.

Offen für alle Aufgaben, schnell

und intuitiv zu bedienen

Das System macht Schluss

mit den Papierbergen und mit

dem zeitraubenden Suchen nach

Dokumenten. Livedok begleitet

den kompletten Lebenszyklus

der Dokumentation, beginnend

bei der Erstellung über die

komfortable Benutzung bis hin

zur Revision der geänderten

Dokumente. Dafür sorgt das

„Herz“ der Dokumentationssoftware,

der leistungsfähige Livedok-Generator,

der für nahezu

alle denkbaren Aufgaben offen

ist (Bild 2). Er verarbeitet alle

gängigen Formate, kann also

Grundrisse, Lagepläne, Verfahrensfließbilder

und PLT-Stellenlisten

ebenso managen wie

Bedienvorschriften, Prüfanforderungen

und Wartungs-

52 PC & Industrie 10/2012


Automatisierung

Bild 3: Die Bedienung ist einfach und intuitiv (Foto: Rösberg)

anleitungen. Jeder Mitarbeiter,

der etwas sucht, wird auf diese

Weise schnell fündig, denn mit

dem Livedok-Browser werden die

Navigation und Suche innerhalb

der elektronischen Ablage dank

leistungsstarker und intuitiv

nutzbarer Werkzeuge zum Kinderspiel.

Dazu trägt die „Googleartige“

Suchsyntax ebenso bei,

wie die synchrone Anzeige bei

Dokumentvergleich und Aktualisierung

(Bild 3). Davon profitieren

Betriebsführung und

Servicepersonal ebenso wie das

gesamte Qualitätswesen. Alle Beteiligten

haben immer Zugriff

auf die aktuellsten Informationen,

Änderungen sind schnell

und einfach gemacht und obendrein

auch jederzeit nachverfolgbar.

die Dokumentation kann mit

jedem beliebigen Rechner mit

Webbrowser eingesehen werden.

Lediglich für Änderungen oder

Aktualisierung ist eine Livedok-

Lizenz erforderlich.

Weil auch die beste Dokumentation

nur dann genutzt wird,

wenn sich der Anwender einfach

darin zurechtfinden kann, spielt

Übersichtlichkeit eine wichtige

Rolle. Gliederungen der Dokumente

und Ansichten lassen sich

deshalb individuellen Bedürfnissen

anpassen. Auch für Änderungen

gibt es unterschiedliche

Möglichkeiten.

Die Redlining-Palette beispielsweise

reicht von Handschrifteingabe

über Markieren, Durchstreichen

und vielem mehr bis

hin zu dynamischen Stempeln

(Bild 4). Dazu nutzt der Mitarbeiter

den Stift eines Tablets oder

Tastatur bzw. Maus.

Wenn keine permanente Netzwerkverbindung

zur Dokumentation

auf dem Fileserver besteht,

lassen sich mit dem Offline-

Modul die Daten auch unterwegs

ohne Netzwerkverbindung eintragen.

Bei der anschließenden

Synchronisation werden die

Redlines in die zentrale Dokumentation

übertragen. Eventuelle

Konflikte werden angezeigt,

falls zum Beispiel parallel eine

zweite Person dasselbe Dokument

geändert hat.

Bild 5: Livedok mobile. Jetzt ist auch der Zugriff mit Smartphones und

Android-Tablets möglich (Foto: Rösberg)

Bild 4: Die Redlining-Palette reicht von Handschrifteingabe über

Markieren, Durchstreichen bis hin zu dynamischen Stempeln und

vielem mehr (Foto: Rösberg)

Jetzt auch für Smartphones und

Android-Tablets

Vorort z.B. im mobilen Feldeinsatz

kann der Mitarbeiter

die unterschiedlichsten Geräte

nutzen. Da die elektronische

Dokumentation neben Windows

auch Android unterstützt, lassen

sich Tablet-PCs ebenso nutzen

wie Smartphones (Bild 5).

Bei Bedarf kann man dann z.B.

einer Änderung der Dokumentation

ein entsprechendes Foto

beifügen, auf das dann ebenfalls

jeder Berechtigte Zugriff hat.

Da kurzfristig die ersten Industrie-

und Ex-Bereich-tauglichen

Über Rösberg Engineering

Tablets auf den Markt kommen

werden, wird diese Möglichkeit

sicher auf reges Anwenderinteresse

stoßen.

Auch für die Zukunft ist die

elektronische Dokumentation

bestens vorbereitet: Als weitere

Ausbaustufe ist z.B. die Aufbereitung

der Daten ins jahrzehntelang

elektronisch archivierbare

PDF/A-Format geplant. Digitale

Signaturen werden zukünftig

außerdem die Dokumentation

von Prüfabläufen etc. erleichtern.

• Rösberg Engineering GmbH

info.ka@roesberg.com

www.roesberg.com

Rösberg Engineering GmbH,

im Jahre 1962 in Karlsruhe

gegründet, bietet mit fast

100 Mitarbeitern an fünf

Standorten in Deutschland

und in China maßgeschneiderte

Automatisierungslösungen.

Dazu gehört das Basicund

Detail-Engineering für die

Automatisierung von prozessund

fertigungstechnischen

Anlagen. Zudem verfügt Rösberg

über umfangreiche Projektierungs-

und Anwendungserfahrung

beim Einsatz speicherprogrammierbarer

Steuerungen

aller marktgängigen

Fabrikate. Auch bei der Konfiguration,

Lieferung und Inbetriebnahme

von Prozessleitsystemen

vertrauen viele Unternehmen

auf Rösberg als herstellerunabhängigen

Systemintegrator.

Eine moderne Werkstatt

zur Fertigung kundenspezifischer

Schaltschränke rundet

das Dienstleistungsangebot

ab. Im Bereich Informationstechnik

ist Rösberg seit

mehr als 20 Jahren mit dem

datenbankbasierten PLT-CAE-

System PRODOK international

erfolgreich. 2007 präsentiert

Rösberg mit LiveDOK

ein System, das effizienten

Zugriff auf die elektronische

Anlagendokumentation bietet

sowie deren Pflege und Konsistenz

während des gesamten

Lebenszyklus gewährleistet.

PC & Industrie 10/2012 53


Automatisierung

Innovative Produkte

für die industrielle Automation

Die Datalogic Automation S.r.l. wird in diesem Jahr auf der Motek fünf

Produktschwerpunkte präsentieren: Die Sicherheitslichtgitter „SG Extended“, die

neue Sensoren-Baureihe „S8 Inox“ im Edelstahlgehäuse, die Innovation „Matrix

450“ sowie Machine Vision und Laser Marking.

Die Datalogic-Komponenten

sorgen in der industriellen Automation

für effiziente Logistikabläufe,

optimieren die Wirtschaftlichkeit

von Anlagen und sichern

damit die Wettbewerbsfähigkeit

von Unternehmen.

Datalogic präsentiert zum

einen die Sicherheitslichtgitter

„SG Extended“. Das charakteristische

Merkmal aller

Modelle ist, dass sie keine Todzone

haben, eine Reichweite von

bis zu 20 Metern abdecken und

sehr flexibel einsetzbar sind.

Eine Neuvorstellung ist die Sensoren-Baureihe

mit Edelstahlgehäuse

„S8 Inox“. Der Sensor

für die Erkennung von transparenten

Objekten widersteht den

Auswirkungen von Wasch- und

Desinfektionsmitteln und hält

auch sehr hohe Temperaturen

und Hochdruckreinigung aus.

Die Sensoren wurden speziell

für die Anwendung in extrem

rauer industrieller Umgebung

entwickelt, wie beispielsweise in

der Lebensmittel- oder Pharmabranche.

Ein weiteres Highlight ist das

innovative High-End 2D-Lesegerät

„Matrix 450“, das bis zu

200 Codes pro Lesefeld erfasst.

Dieses Lesegerät ist sowohl für

automatisiertes Materialhandling

bei hohen Fördergeschwindigkeiten

als auch für manuelles

Materialhandling geeignet.

Datalogic bietet Laser-Marking

mit Qualitätskontrolle per

Machine-Vision aus einer Hand.

Die Palette der Laser-Marking

Systeme umfasst DPSS-Laser,

Faserlaser und CO 2 -Laser.

• Datalogic Automation S.r.l.

www.automation.datalogic.

com

Digitalmodule AS-i für den Einsatz

im Feld

Mit den AS-i Digitalmodulen

stellt Bihl+Wiedemann

den unterschiedlichen Anforderungen

der Unternehmen

an Gehäuse, Bauform und

technische Spezifikationen

eine Vielzahl an Ausführungen

für unterschiedliche

Einsatzmöglichkeiten gegenüber.

Die anforderungsgerechten

Lösungen verringern

den Aufwand und reduzieren

damit die Kosten. Für

den Einsatz im Feld bietet

Bihl+Wiedemann dem Anwender

spezielle AS-i Digitalmodule

in IP67-Kunsstoffgehäusen

mit M12-Steckern.

Die Digitalmodule von

Bihl+Wiedemann für das

Feld sind in zwei Größen verfügbar:

im kleinen Gehäuse

sind aktuell die Varianten 4E,

4A und 4E/4A erhältlich, im

großen Gehäuse die Varianten

8E, 8A, 4E/4A. Die Eingangsspannung

der Module selbst

und der angeschlossenen Sensoren

erfolgt direkt aus AS-i,

während die Ausgänge ihre

Leistung galvanisch getrennt

aus einer Hilfsspannung AUX

heraus beziehen.

• Bihl+Wiedemann GmbH

www.bihl-wiedemann.de

54 PC & Industrie 10/2012


Leistungsfähiger Servokontroller

mit ausgezeichneten Reglereigenschaften

Steuern & Regeln

Nach der Lancierung von Escon im Herbst 2011 gesellt sich nun das zweite Mitglied zur neuen Servokontroller-

Baureihe von maxon motor, der Escon 50/5. Er zeichnet sich durch Benutzerfreundlichkeit und ein

außerordentliches Leistungsspektrum aus.

Der kompakte, leistungsstarke

4-Quadranten PWM-Servokontroller

ist für die effiziente

Ansteuerung von permanentmagneterregten

bürstenbehafteten

DC-Motoren und bürstenlosen

EC-Motoren mit Hall-Sensoren

bis ca. 250 Watt ausgelegt.

Der Escon 50/5 besitzt ausgezeichnete

Reglereigenschaften

und einen sehr schnellen digitalen

Stromregler mit enormer

Bandbreite zur optimalen Motorstrom-/Drehmomentkontrolle.

Das driftfreie, gleichzeitig extrem

dynamische Drehzahlverhalten

erlaubt einen Drehzahlbereich

zwischen 0 und 150.000 min -1 .

Der Kontroller verfügt über

umfangreiche Funktionalitäten

mit frei konfigurierbaren digitalen

und analogen Ein- und

Ausgängen und kann in diversen

Betriebsmodi (Drehzahlregler,

Drehzahlsteller, Stromregler)

betrieben werden. Perfekt auf

maxon-Motoren abgestimmt

macht der Escon 50/5 dynamische

Antriebslösungen möglich,

welche höchsten Ansprüchen

genügen.

Der kompakte Servokontroller

wird über einen analogen

Sollwert kommandiert. Dieser

kann mittels analoger Spannung,

externem oder internem

Potentiometer, einem Fixwert

oder mittels PWM-Signal mit

variablem Tastverhältnis vorgegeben

werden.

Weitere interessante Funktionalitäten

sind beispielsweise die

drehrichtungsabhängige Freigabe

oder Sperrung der Endstufe

oder das Beschleunigen

und Abbremsen mittels definierter

Drehzahlrampe.

Die Drehzahl kann mittels

digitalem Inkremental-Encoder,

DC-Tacho oder Hall-Sensoren

geregelt werden.

Inbetriebnahme leicht gemacht

Kommunikationseinheit für Sensoren

Der verstärkte Einsatz von Sensoren in Maschinen

bedeutet einen größeren Verdrahtungsaufwand.

Für einen übersichtlichen und zeitgemäßen

Aufbau bietet die Serie SC-GU3 von

Panasonic die Möglichkeit, bis zu 16 kompatible

Sensoren in einen Block zusammenzufassen

und einzeln oder im Block anzusteuern. Um

Der Escon 50/5 ist auf einfache

Inbetriebnahme und komfortable

Bedienbarkeit ausgelegt.

Über die USB-Schnittstelle mit

dem PC verbunden wird der Servokontroller

mittels der Graphischen

Benutzeroberfläche

«ESCON Studio» einfach und

effizient parametriert.

Eine Vielzahl von Funktionen

und bedienerfreundlichen Assistenten,

sowie ein ausgeklügeltes

automatisches Verfahren zur

Regler-Abstimmung helfen während

der Inbetriebnahme und

bei der Konfiguration der Einund

Ausgänge, Überwachung,

Datenaufzeichnung und Diagnose.

Hardware-seitig kommt

der Escon 50/5 als „Alles-wases-braucht-Paket“.

So sind beispielsweise

für den Betrieb keine

zusätzlichen externen Filter oder

Motordrosseln notwendig.

Schutzeinrichtungen vom

Feinsten

Der Escon 50/5 verfügt über

Schutzbeschaltungen gegen

Überstrom, Übertemperatur,

Unter- und Überspannung,

gegen Spannungstransienten

und Kurzschluss der Motorleitung.

Ebenso verfügt er über

geschützte digitale Ein- und

Ausgänge und eine einstellbare

Strombegrenzung zum Schutz

von Motor und Last. Motorstrom

und Ist-Drehzahl der Motorwelle

können mittels analoger

Ausgangsspannung überwacht

werden. Näheres unter http://

escon.maxonmotor.com.

• maxon motor ag

www.maxonmotor.com

für die in der Industrie vorhandene Netzwerkarchitektur

flexibel zu sein, ist die Kommunikationseinheit

in drei Varianten für CC-Link

(SC-GU3-01), Device-Net (SC-GU3-02) oder

EtherCAT (SC-GU3-03) erhältlich.

Kompatible Sensoren zum Vernetzen sind

diverse Lichtwellenleiterverstärker, Laser- und

Drucksensoren. Zum Aufbau genügt es, alle

gewünschten Sensoren in einer Reihe auf einer

DIN-Hutschiene zwischen der Kommunikationseinheit

SC-GU3 und der dazu gehörigen

Endeinheit zu platzieren.

Die eingebaute IR-Kommunikation der einzelnen

Sensoren sorgt für die innere Vernetzung,

während die Einheit SC-GU3 als Schnittstelle

nach außen dient.

• Panasonic Electric Works Europe AG

info.peweu@eu.panasonic.com

www.panasonic-electric-works.com

PC & Industrie 10/2012 55


Steuern & Regeln

Virtuelles Display für den Crouzet Millenium 3

Logic Controller

Mit einer neuen Android-

App lässt sich die Crouzet Millenium

3 Kleinsteuerung jetzt

auch via Bluetooth vom Smartphone

oder Tablet-PC aus überwachen

und fernsteuern.

Der kompakte und einfach zu

programmierende Logic Controller

Millenium 3 gehört zu

den Bestsellern unter den Kleinsteuerungen

im umfangreichen

Angebot von Distrelec Schuricht.

Der hohe Bedienungskomfort der

vielseitig einsetzbaren Steuerung

lässt sich jetzt mit einer App für

Smartphones und Tablet-PCs mit

Android-Betriebssystem weiter

verbessern. Die bei GooglePlay

als Download verfügbare App ist

in den Versionen Lite und Standard

erhältlich. Die kostenlose

Lite-Version bietet eine Darstellung

des kompletten Control-

Panels der Steuerung direkt auf

dem Smartphone oder Tablet.

Die kostenpflichtige Standard-

Version ermöglicht zusätzlich

die vollständige Programmierung

und Steuerung des Millenium

3 Controllers via Bluetooth.

Kostenlose Versionen

beider Apps für Windows XPund

Windows 7-kompatible

PCs und Tablets sind ebenfalls

verfügbar und können von der

Website www.crouzet.com geladen

werden.

Vielseitige

Anwendungsmöglichkeiten

Anwender der Crouzet Millenium

3 können die neue Android-

App auf unterschiedliche Weise

sinnvoll nutzen. Sämtliche Steuerungsparameter

können schnell,

bequem und einfach eingestellt

oder korrigiert werden. Laufende

Applikationen können aus kurzer

Distanz direkt überwacht

und bei Bedarf sofort korrigiert

werden. Durch die Steuerung

über Bluetooth kann problemlos

auch auf Steuerungen zugegriffen

werden, die an schwer

erreichbaren Stellen installiert

sind. Darüber hinaus bietet sich

das virtuelle Display auf dem

Smartphone als kostengünstiges

Upgrade für die „Blind“-Versionen

des Millenium 3 Controller

an, die nicht mit einem eigenen

Display ausgestattet sind.

Um die neue Android-App mit

einem Millenium 3 Logic Controller

zu nutzen, muss die App

nur über GooglePlay auf das

Smartphone geladen und ein

Millenium 3 Bluetooth Key an

die Steuerung angeschlossen werden.

Die Verbindung zur Steuerung

wird über Bluetooth automatisch

hergestellt, sobald die

App auf dem Smartphone oder

Tablet gestartet wird.

• Distrelec Schuricht GmbH

scc@distrelec.de

www.distrelec.de

I/O-Interface für übergeordnete Steuerung

Das Schmidt PRC-Gateway

dient als Bindeglied zwischen

Schmidt Pressensystemen und

einer übergeordneten Steuerung

(SPS). Es verfügt über

zwei CANopen-Anschlüsse

mit 24-V-Spannungsversorgung

für die Steuerung (Master)

und die optionale Messdatenerfassung

(Slave). Das integrierte

24-V-Interface mit je

16 Ein- und Ausgängen kann

nicht nur zur Kommunikation

mit einer übergeordneten Steuerung

genutzt werden, sondern

es können auch weitere Applikationen

realisiert werden, wie

z.B. Schiebetisch, Werkstückkontrolle,

Teileerkennung, usw.

Die I/Os sind kurzschlussfest

sowie überlastsicher und für

jeden Ein-/Ausgang sowie für

den CAN-Bus gibt es eine Status-LED.

Des Weiteren bietet

das PRC-Gateway eine Encoder-Schnittstelle

für das optionale

Handrad als Handheld

für die Schmidt ServoPress

oder TorquePress.

Das PRC-Gateway ist speziell

auf die Anforderungen einer

Automation ausgelegt und bietet

die Möglichkeit Schmidt

Pressensysteme sehr einfach

zu integrieren. Die kompakte

Bauform mit Hutschienenmontage

für den Schaltschrank

sowie der einfache und servicefreundliche

Zugang zu den elektrischen

Anschlüssen erleichtern

das Handling.

Des Weiteren sind alle

Kabel und Steckverbinder aus

genormten Teilen und mit

standardisierten Belegungen

ausgeführt, wodurch anwenderseitige

Installationsfehler

bestmöglich ausgeschlossen

sind. Weitere Informationen

sind auf der Messe Motek 2012

erhältlich.

Wir stellen aus:

Motek 2012: Halle 5, Stand 5302

• SCHMIDT Technology

GmbH

info@schmidttechnology.de

www.schmidttechnology.de

56 PC & Industrie 10/2012


Kennzeichnen & Identifizieren

Markierer aus Metall: Schilder für die

Betriebsmittel- oder Kabelkennzeichnung

aus Aluminium oder Edelstahl

Bislang waren Öfen oder ähnliche Zusatzgeräte für die Bedruckung von Markierern aus Metall erforderlich. Mit

der Einführung der MetalliCard bietet Weidmüller ein abgestimmtes Beschriftungssystem an, mit dem sowohl

Schilder aus Aluminium oder Edelstahl als auch Kunststoffmarkierer bedruckt werden können.

Bild 1: Weidmüller bietet mit MetalliCard erstmalig ein

Beschriftungssystem, mit welchem sich Metallschilder bedrucken

lassen. Die Bedruckung erfolgt mit dem Drucker „PrintJet PRO“, der

ebenso die bewährten Markierer aus dem MultiCard Sortiment

bedruckt.

Bild 2: Die Montage der Metallschilder erfolgt wahlweise mittels

Nieten, Kleber, Edelstahlkabelbindern oder Haltern und sorgt so für

hohe Flexibilität.

Bild 3: Farbige Grafiken, Zeichen oder Logos lassen sich

individuell erstellen. Der exzellente Farbdruck mit dem Drucker

PrintJet PRO gewährleistet eine hochwertige und dauerhafte

Anlagenkennzeichnung.

Weidmüller bietet mit MetalliCard

erstmalig ein Beschriftungssystem,

mit welchem sich

Metallschilder bedrucken lassen.

Die Bedruckung erfolgt mit

dem Drucker „PrintJet PRO“,

der ebenso die bewährten Markierer

aus dem MultiCard-Sortiment

bedruckt. Die Beschriftung

im und um den Schaltschrank

gestaltet sich mit dem

Weidmüller-System äußerst einfach:

Ein Drucker, eine Software,

ein Tintentyp. Kein Anwender

braucht einen Ofen oder ähnliche

Zusatzgeräte. Das aufeinander

abgestimmte Gesamtsystem

erlaubt hohe Individualität

– dank freiem Erstellen

von Layouts und problemloser

Datenübernahme aus anderen

Systemen. Zudem entfallen

lange Lieferzeiten für vorbedruckte

Markierervarianten.

Bedruckbar sind MetalliCards

mit dem Tintenstrahldrucker

PrintJet PRO.

Update-Kit

Ein spezielles Update-Kit

gestattet das Bedrucken von

MetalliCard-Metallschildern.

Ob farbige Grafiken, Zeichen

oder Logos – sie lassen sich

individuell erstellen. Die Montage

der Metallschilder erfolgt

wahlweise mittels Nieten, Kleber,

Edelstahlkabelbindern oder

Haltern und sorgt so für hohe

Flexibilität. MetalliCard Schilder

erfüllen höchste Ansprüche, sie

sind resistent gegenüber hohen

Temperaturen, starken Klimawechseln,

UV-Strahlung oder

anderen externen Einflüssen.

Verfügbar sind rechteckige

Schilder ab 27 mm x 18 mm

bis zu 85 mm x 54 mm. Hinzu

kommen solche in runder Form

(Durchmesser 30 mm) und als

Variante für Edelstahlkabelbinder

zur Kabelkennzeichnung.

Eloxiertes Aluminium (preisgünstig

mit hervorragendem

Druckbild) und Edelstahl (insbesondere

Prozess- oder Chemische

Industrie) sind die Materialien

der Wahl.

• Weidmüller

GmbH & Co. KG

weidmueller@weidmueller.

de

www.weidmueller.com

PC & Industrie 10/2012 57


Kennzeichnen & Identifizieren

USB-Dongle und -Modul jetzt auch mit RFID

KM-Gehäustech bietet jetzt auch komplette RFID-Geräte („Radio Frequency

Identification“) als USB-Sticks und -Module an.

Der RFID-USB-Dongle, als

einer der kleinsten UHF-RFID-

Leser, zeichnet sich durch seine

vielseitigen Anwendungsgebiete

aus, beispielsweise bei der

Datenerfassung am Arbeitsplatz,

bei der Zugangskontrolle oder

RFID-Initialisierungsstationen.

Aber auch das RFID-USB-Modul

mit Antenne findet in etlichen

Bereichen wie z.B. in der Logistik

Verwendung und kann sowohl

als stationärer Reader eingesetzt

als auch in mobile Geräte integriert

werden.

Beide Komponenten verfügen

über eine USB-Schnittstelle, das

USB-Modul ist zusätzlich mit

einer TTL- und LAN-Schnittstelle

ausgestattet. Im Frequenzbereich

variiert der USB-Dongle

zwischen 865 bis 868 MHz,

das USB-Modul sogar in einem

Bereich von 840 bis 960 MHz.

In Bezug auf die Lesereichweite

der beiden Komponenten hebt

sich das USB-Modul eindeutig

durch eine Reichweite von bis

zu vier Metern vom USB-Dongle

ab, das eine Reichweite von

ca. 0,6 Meter aufweist. Zudem

verfügt der USB-Stick über eine

interne, lineare Antenne, das

Modul über eine externe UHF-

Antenne mittels eines SMA-

Anschlusses.

Nähere Informationen zu USB-

Dongle und USB-Modul mit

RFID unter www.km-gehaeusetech.de.

• KM-Gehäusetech

GmbH & Co. KG

www.km-gehaeusetech.de

Nachschlagewerke für Entwickler, Einkäufer, Entscheider und

Systemintegratoren - jährlich neu!

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PC & Industrie Einkaufsführer mit umfangreichem Produktindex,

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58 PC & Industrie 10/2012


Software/Tools/Kits

SCADA-Tool mit Simulation

und integriertem Alarmhandler

Des Weiteren wurde das Alarmhandling

komplett überarbeitet, vielseitiger gestaltet

und in das Entwicklungstool JetView-

Soft integriert.

Die Meldungen können kategorisiert und

mit einem Prioritätslevel versehen werden.

Er legt fest, in welcher Reihenfolge die Meldungen

angezeigt werden sollen. Die Farben

für die Anzeige anstehender beziehungsweise

quittierter Alarme, Warnungen oder

Meldungen sind frei konfigurierbar.

• Jetter AG

www.jetter.de

Echtzeit-EtherCAT-Master

jetzt auch für Sicherheitslösungen

Ab sofort ist bei Jetter die neueste

Version 3.3 des SCADA-Entwicklungstools

JetViewSoft verfügbar.

Gegenüber der Vorgängerversion bietet

sie viele neue und interessante Features,

die die Entwicklung von Bedienoberflächen

noch effizienter machen, wie zum Beispiel

die Simulation eines Bedienpanels auf dem

PC. Damit ist keine Hardware mehr notwendig,

um die gestalteten Bedienmasken

darzustellen und zu testen.

Alle bei Jetter verfügbaren Bediengeräte

der JetView-Reihe für die industrielle und

mobile Automation können auf dem Bildschirm

simuliert werden. Falls das gewählte

Bediengerät über Bedientasten verfügt, lassen

sich diese virtuell auf dem Bildschirm

mit der Maus betätigen.

Kithara Software gibt die Erweiterung

ihres EtherCAT-Masters für Sicherheitslösungen

bekannt. Damit lassen sich in

der Windows-Echtzeiterweiterung »Real-

Time Suite« nun auch sicherheitskritische

Lösungen bis SIL3 realisieren.

In technischen Maschinen und Anlagen

müssen grundsätzlich auch Sicherheitslösungen

integriert werden. Hierfür

sind bekanntermaßen besondere Bedingungen

zu erfüllen, wozu in den meisten

Fällen auch eine gesonderte Verkabelung

und Sicherheitssteuerung gehörte.

Dies ist nun künftig mit dem Kithara

EtherCAT-Master nicht mehr erforderlich,

mit dem es ab sofort auch möglich

ist, Safety-Lösungen nach dem FSoE-

Protokoll („Safety-over-EtherCAT“) bis

SIL3 zu integrieren. Hierzu können die

bekannten EtherCAT-Safety-Klemmen

von Beckhoff („TwinSAFE“) verwendet

werden – eine gesonderte Verkabelung

oder eine gesonderte Sicherheitssteuerung

wird hierzu nicht mehr benötigt.

Kithara bietet damit eine TwinCAT unabhängige

EtherCAT-Master-Implementierung

an, mit der auch Safety-over-Ether-

CAT integrierbar ist.

• Kithara Software GmbH

info@kithara.de

www.kithara.de

Produktportfolio der Linerecorder auf internationalem Parkett erweitert

Als neue Tochtergesellschaft des ifm electronic

Konzerns firmiert das Linerecorder

Software-Business der Firma Handke

Industrie Software ab 01.08.2012 als ifm

datalink gmbh.

Das Manufacturing Execution System

Linerecorder (MES) bietet bereits heute

ein breites Spektrum zur Optimierung

und Überwachung aller Produktionsprozesse

vom Wareneingang bis zum Warenausgang.

Dem schnellen technologischen

Wachstum immer einen Schritt voraus zu

sein und den wachsenden Anforderungen

im modernen, internationalen Produktionsumfeld

aktuell zu begegnen hat sich die

ifm datalink vorgenommen. Der Fokus

liegt auf standardisierten, intelligenten,

branchenunabhängigen Software-Konzepten

im internationalen Wettbewerb.

Die Kopplung intelligenter Sensoren mit

der Linerecorder-Software eröffnet neue

Perspektiven auf alle Prozesse der Fertigungsoptimierung

und schafft so die

Verbindung „vom Sensor bis ins SAP“.

Bei der Entwicklung haben Funktionserweiterungen

im modernen „APP“-Design,

schnelle informative Diagnosefunktionen

und einfache, selbsterklärende Bedienkonzepte

eine hohe Priorität.

Weitere Informationen zur ifm datalink:

www.ifm-datalink.com

• ifm electronic gmbh

www.ifm.com

PC & Industrie 10/2012 59


Software/Tools/Kits

SolidWorks Electrical eröffnet neue

Möglichkeiten

Echtzeitintegration von 2D-Schemas und 3D-Modellen - genauere Konstruktionen

und optimierte Zusammenarbeit für Konstruktionsteams mechanischer und

elektrischer Systeme

Dassault Systèmes stellt heute

die SolidWorks Electrical Software

vor. Diese beinhaltet ein

innovatives Konstruktionswerkzeug

für 2D-Schemas auf Systemebene

und eine leistungsfähige

Zusatzanwendung für die

SolidWorks Konstruktionsanwendung

zur 3D-Elektromodellierung,

die in Echtzeit verknüpft

sind.

Heutzutage entwickeln Unternehmen,

die Industrieanlagen,

Engineering-Dienste, medizinische

High-Tech-Geräte und

Konsumgüter anbieten, Produkte

mit mehr elektrischen

Komponenten. Über die Hälfte

der SolidWorks-Kunden benötigt

eine Lösung, die die Zusammenarbeit

zwischen den Konstrukteuren

mechanischer und

elektrischer Systeme optimiert.

Mit SolidWorks Electrical bietet

Dassault Systèmes eine starke

Lösung, die den Schwerpunkt auf

Benutzerfreundlichkeit legt und

eine enge Zusammenarbeit zwischen

den Konstruktionsteams

für mechanische und elektrische

Systeme ermöglicht.

Hinsichtlich der Konstruktion

elektrischer Systeme suchen

Unternehmen oft nach Ansatzpunkten,

um die Gesamtleistung

ihrer Abteilungen zu verbessern.

SolidWorks Electrical macht

es Ingenieuren und Konstrukteuren

leicht, elektrische Systeme

zu planen und diese elektrikbezogenen

Aspekte in die mechanischen

Gesamt-3D-Modelle zu

integrieren.

Die Software ebnet Konstruktionsteams

von mechanischen

und elektrischen Systemen den

Weg für die Zusammenarbeit im

Rahmen der Produktentwicklung,

optimiert die Konstruktionsphase

und verringert Produktverzögerungen.

Dies resultiert

in konsistenteren, standardisierten

Konstruktionen,

Kostensenkungen sowie kürzeren

Markteinführungszeiten.

Zudem ist SolidWorks Electrical

vollständig in SolidWorks integriert.

Anwender arbeiten so in

ihrer vertrauten und intuitiven

Arbeitsumgebung.

SolidWorks Electrical bietet

neue Funktionen mit den folgenden

drei Anwendungen:

1. SolidWorks Electrical

- ein Konstruktionswerkzeug

für 2D-Schemas für die Architektur

elektrischer Systeme und

die Planung:

• Vereinfachung der elektrischen

Konstruktion über eine dynamische,

kontextbezogene Benutzeroberfläche,

mit der Konzepte

schnell in detaillierte

Konstruktionen umgesetzt

werden können

• Sofortige Identifikation von

Problemen durch Fehlererkennung

in Echtzeit, was kostspielige

Fehlentwürfe und Überarbeitungen

vermeidet

• Einfachere und genauere Erstellung

von Schemas mithilfe einer

Bibliothek von mehr als 500.000

elektrischen Standardteilen

• Gleichzeitiges Arbeiten mehrerer

Personen am selben Projekt

2. SolidWorks Electrical 3D

- eine Zusatzanwendung für

die SolidWorks CAD-Anwendung,

die SolidWorks Electrical

2D-Schemas auf Systemebene

mit in SolidWorks entworfenen

3D-Modellen verbindet:

• Bidirektionale Aktualisierungen

in Echtzeit zwischen 2D und 3D

zur Synchronisierung elektromechanischer

Konstruktionen,

sodass die Konsistenz über den

gesamten Entwicklungsprozess

hinweg gewahrt bleibt

• Integration des 2D-Schemas

in das 3D-Modell, um bei der

Standardisierung von Konstruktionen

und der Zusammenführung

von Stücklisten

Fehler und Verzögerungen zu

vermeiden

• Platzierung des elektrischen

Systems sowie von Kabeln und

Drähten im 3D-Modell, um

die Planung spezifischer Positionen

und Pfade für eine konsistente

Produktherstellung zu

ermöglichen

60 PC & Industrie 10/2012


Software/Tools/Kits

3. SolidWorks Electrical

Professional

- vereint die Funktionen von

SolidWorks Electrical und Solid-

Works Electrical 3D in einer einzigen

Anwendung und richtet

sich an Anwender, die sowohl

im 2D- als auch im 3D-Bereich

zur Entwicklung elektrischer

Systeme tätig sind. Die Solid-

Works Electrical-Anwendungen

basieren auf Technologie von

Trace Software , einem

Unternehmen mit mehr als 20

Jahren Erfahrung auf dem Markt

der elektrischen Konstruktion.

Trace ist ein aktueller Solid-

Works Gold Solution Partner.

Die elecworks-Produkte sind in

SolidWorks integriert und ermöglicht

es Konstrukteuren so,

innerhalb der vertrauten Solid-

Works Umgebung elektromechanische

Konstruktionen zu

optimieren.

Die erste Version von Solid-

Works Electrical wird in Nordamerika,

Europa und dem Nahen

Osten im August 2012 und später

auch in anderen Regionen und

Ländern verfügbar sein. Weitere

Informationen zu Solid-

Works Electrical finden sich

unter: http://www.solidworks.

com/electrical/

Über Dassault Systèmes

Dassault Systèmes, die „3D

Experience Company“, bietet

der Branche und den Menschen

virtuelle Welten, mit denen sie

nachhaltige Innovationen erleben

können. Die weltweit führenden

Lösungen verändern die

Art und Weise, wie Produkte

konstruiert, produziert und

unterstützt werden. Die kollaborativen

Lösungen von Dassault

Systèmes fördern soziale

Innovationen und erweitern die

Möglichkeiten, wie die Realität

durch die virtuelle Welt verbessert

werden kann.

Das Unternehmen bringt

Mehrwert zu über 150.000 Kunden

jeder Größenordnung, in

allen Branchen und in mehr als

80 Ländern.

• SolidWorks Deutschland

GmbH

www.solidworks.com

QNX-BSP für DIMM-MX53

QNX-BSP für emtrion DIMM-MX53. Der DIMM-MX53 ist ein Industrie-

PC basierend auf dem i.MX53 von Freescale. (Foto: emtrion GmbH)

Die Firma emtrion kündigt

hiermit an, dass das Betriebssystem

QNX Real-Time für

DIMM-MX53 ab sofort verfügbar

ist. Der DIMM-MX53

ist ein Industrie-PC basierend

auf dem i.MX53 von Freescale.

Das Board-Support-Package

(BSP) für QNX 6.5 unterstützt

die Haupteigenschaften des

Moduls: Ethernet, USB-Host,

UART, I²C, SPI, CAN-Bus, Displays

etc. Weitere Funktionen,

kundenspezifisches BSP und

Support werden von emtrion als

zusätzlicher Service angeboten.

Das BSP ist im Binary- oder

Source-Code verfügbar und

erhältlich zusammen mit einem

Developer-Kit von emtrion.

Jedes Developer-Kit enthält

ein DIMM-MX53 Modul, ein

Base-Board und ein Display.

Der Aufbau wird komplett

montiert und programmiert

ausgeliefert und ist sofort einsatzbereit.

Das BSP wurde in

Zusammenarbeit mit der Triadem

Solutions AG, Schweiz,

einem Team von QNX-Experten,

entwickelt.

Über emtrion GmbH:

emtrion GmbH ist spezialisiert

auf langfristig einsetzbare,

hochwertige und zuverlässige

High-End Embedded-Systeme

(32 bit).

Die Ingenieure des Unternehmens

haben mehr als 20

Jahre Erfahrung im Design

von Embedded Computern

und pflegen gezielt Partnernetzwerke

z.B. zu Renesas, Freescale,

QNX und Microsoft. Das

Team ist darauf spezialisiert,

im engen Kontakt mit dem

Kunden Projekte optimal zu

realisieren.

Vom Firmensitz in Karlsruhe

werden Unternehmen rund

um den Globus beliefert, z. B.

in den Bereichen Automatisierungstechnik,

Medizintechnik,

Messtechnik, Smart Metering

oder auch Bahntechnik.

emtrion hat ein flexibles

Konzept für Prototyping,

Kleinserien und Massenproduktion

von embedded

Modulen entwickelt. Das

Unternehmen setzt auf Feldbus

CAN und bietet passend zu

allen Modulen auch Software

an - vom BSP über Treiber bis

CANopen. So erhalten Kunden

Embedded-Lösungen aus einer

Hand. Besonders wichtig ist

auch eine konstante Lieferfähigkeit,

die noch viele Jahre

nach Produktabkündigungen

angeboten wird.

• emtrion GmbH

mail@emtrion.com

www.emtrion.com

PC & Industrie 10/2012 61


Das letzte Wort des Herrn B.

nomen est omen

Werbung gab es schon immer. Ihre Spuren lassen sich bis in die Antike

zurückverfolgen. Schon im alten Rom fanden sich Hinweise auf Tavernen

und die Politiker lockten die Wähler mit Versprechen auf Steuerentlastungen

oder besonders attraktive Gladiatorenspiele. Mit der Alphabetisierung

und vor allem durch den Buchdruck entwickelte sich „Werbung“

zu einem festen Instrument des Handels. Fahrende Kaufleute lernten

schnell, wie sie ihre Waren zielgerichtet anzupreisen hatten. Dabei kristallisierte

sich heraus, dass dem Namen eines Produkts besondere Bedeutung

zukam. Ein guter Name prägt sich ein, fördert den Absatz und setzt

eine feste Markierung im Gewimmel der Warenvielfalt. Durch die Industrialisierung

und die damit verbundene Massenproduktion wurden Produktnamen

immer wichtiger und nicht wenige Marken ersetzen sogar die

eigentliche Bezeichnung des produzierten Gegenstands. Jeder Hersteller

möchte die Welt mit seinen Produkten bereichern und bestehende Erzeugnisse

mit den seinigen verdrängen. Innerhalb dieses Wettbewerbs kann

der Name über den wirtschaftlichen Erfolg eines Produktes entscheiden.

Diese Einsicht hatten die Redmonder Marketingspezialisten sicherlich

schon immer, aber offensichtlich fehlte ihnen bisher das richtige Händchen

bei der Auswahl ansprechender verbaler Konstrukte. „Windows“ kennt zwar

fast jeder, aber mehr als ein müdes Lächeln dürfte es den meisten Käufern

kaum abringen und abgerungen haben. Viel besser fühlt sich hingegen

der Käufer mit einem Leoparden oder Tiger auf dem Rechner. Und

da auch „Zune“ viel weniger „cool“ als „iTunes“ klingt, fasste man sich bei

Microsoft endlich ein Herz und betitelte das neue Windows 8 mit „Metro“.

Als sei es nicht genug, dass Microsoft irgendwie die Fenster in Windows

abgeschafft hat, schufen die Werber nun einen Namen voller Esprit und

Vitalität einer pulsierenden Großstadt. „Metro“ leitet sich vermutlich von

Metropole ab und erinnert an kosmopolitische Interaktion gnadenloser Modernität.

„Metro“ ist für Microsoft nicht nur ein Name, sondern eine Strategie,

denn zum ersten Mal scheint Windows wirklich plattformübergreifend

einsetzbar zu werden. Um diesen Gedanken plakativ auszuschöpfen,

entwickelt der Softwareriese ein entsprechendes Metro-Tablet gleich

selbst. Microsoft möchte beweisen, dass im Windows-Kosmos die gleiche

schöpferische Kraft, die sich nun frei entfalten kann, wie bei Apple wirkt.

Während der Konsument zögerlich die Anstrengung, einen neuen Namen

zu lernen, auf sich nimmt, rudern die Macher aus Redmond zurück und

proklamieren Windows 8. Möglicherweise haben sich die Marketeers an

die langsame und überfüllte Pariser Metro erinnert und einfach Furcht vor

despektierlichen Analogien, oder die Juristen hatten keine Lust auf eine

Auseinandersetzung mit dem gleichnamigen hiesigen Großkonzern, der

mit seinen beiden Elektronikmärkten gefährlich nahe auf ähnlichen Geschäftsfeldern

tätig ist.

Vielleicht war es aber auch nur die Angst vor der eigenen Courage. Ich

kann hier nur mutmaßen, aber bei Licht besehen, trifft uns dieser Verlust

wenig, denn Windows ist seit den Achtzigerjahren ein fester Bestandteil

unserer Computerwelt und viele Anwender wissen nicht einmal um die

Version, die sie einsetzen. Sie benutzten einfach Windows und die große

Mehrheit wird das auch weiterhin tun. Insofern hat Microsoft richtig entschieden,

denn Windows ist Markenzeichen genug. Wir möchten ja auch

keine „Schnupftücher“ von Tempo, sondern schlicht die vertrauten Tempos.

Nach Kant sind Begriffe ohne Anschauung eben leer. Da bleiben wir

doch besser bei Windows.

Oliver Block

Aktuelles

Jetzt mehr Überspannungsschutz

im Eplan Data Portal

DEHNvenCI – bestmöglicher Anlagenschutz in Verbindung mit sehr

geringem Platzbedarf

Mehr als 300 Geräte und Bauteile

für den Blitz- und Überspannungsschutz

von Dehn wurden

ins EPLAN Data Portal aufgenommen.

Mit den einfach einzusetzenden

Hutschienengeräten

ist der Blitz- und Überspannungsschutz

leicht in jedem

Schaltschrank zu integrieren.

Die Anlagen und Systeme sind

geschützt. Minimaler Platzbedarf

und auf die Systeme zugeschnittene

Geräte erleichtern

die Planung.

Die Schutzgeräte von Dehn

zeichnen sich aus durch z.B.:

• hohes Ableitvermögen durch

leistungsfähige Funkenstrecken

und/oder Zinkoxidvaristoren

• hohe Gerätesicherheit durch

Überwachungseinrichtungen

Thermo-Dynamik-Control

oder LifeCheck

• energetisch koordiniert

• Funktions-/Defektanzeige

• einfacher, werkzeugloser Schutzmodul-Wechsel

durch Modulverriegelungssystem

mit Modulentriegelungstaste

• Auswechseln des steckbaren

Schutzmoduls ohne Abschalten

der Netzspannung/ Unterbrechung

des Signals

• vibrations- und schockgeprüft

nach EN 60068-2

Darüber hinaus ist z.B. bei den

Überspannungsschutzgeräten

DEHNguard CI und DEHNven

CI kein detailliertes Wissen

über Dimensionierungskriterien

von Ableitervorsicherungen

notwendig, da diese

bereits herstellerseitig berücksichtigt

sind und ideal aufeinander

abgestimmt wurden.

Die Überspannungsableiter

mit integrierter Vorsicherung

von Dehn überzeugen mit bis

zu 75% geringerem Platzbedarf,

kürzeren Leitungslängen

zur Einhaltung der Norm VDE

0100-534, Zeitersparnis bei Planung

und Montage, Benutzerfreundlichkeit,

da die Dimensionierung

einer externen Vorsicherung

entfällt, und integrierter

Sicherungsüberwachung.

• DEHN + SÖHNE

GmbH + Co.KG.

info@dehn.de

www.dehn.de

62 PC & Industrie 10/2012


Halle B2 405 1 Stand 1E72

Tough Workers.

„BlackLine“ – so heißt der neue Standard, den wir für unsere Kameras entwickelt haben. Darunter verstehen

wir herausragende Merkmale wie ein besonders robustes, nur aus zwei Teilen bestehendes Gehäuse.

Zusammen mit dem Objektiv-Tubus wird ein Schutz der Klasse IP67 erreicht. Die „BlackLine“ ist absolut

hochwertig ausgestattet mit industriellen 8- und 12-pin M12 Steckern für Gig-E und I/O-Konzept. So

werden aus unseren Serien „ECO“ und „EVO“ richtig harte Arbeiter, die auch in den rauhesten Umgebungen

erstklassige Ergebnisse liefern. Momentan verfügbar von 0,4 MP (VGA) bis 8 MP – in 40 Modellen.

Informieren Sie sich auf www.svs-vistek.de/blackline und erfahren Sie mehr über die vielen

weiteren Features der ECO und EVO „BlackLine“, den beiden Kamera-Serien von SVS-VISTEK, die in dem

neuen Standard erhältlich sind.

SVS-VISTEK GmbH

82229 Seefeld/Deutschland

Tel. +49 - (0) 81 52 - 99 85 - 0,

info@svs-vistek.de


maxon DC motor

Verlässlich und effizient.

maxon-Antriebe in Teleskopen.

Wenn es drauf ankommt.

Auch in der Antarktis kommen unsere Antriebssysteme zum Einsatz. Die stecken z.B. in Teleskopen und

helfen dabei, dass selbst bei minus 84°C die Sterne beobachtet werden können.

Gerade in der Antarktis ist der störungsfreie

und kontinuierliche Betrieb von Teleskopen

wichtig, denn die tiefen Temperaturen

machen Wartungsarbeiten enorm

schwierig. maxon-DC-Antriebe richten die

Teleskope auch in Eiseskälte präzise nach

den Sternen aus.

Das maxon-Produktprogramm ist modular

aufgebaut und besteht aus: bürstenlosen

sowie bürstenbehafteten DC-Motoren mit

eisenloser maxon-Wicklung, Flachmotoren

mit Eisenkern, Planeten-, Stirnradund

Spezialgetrieben, Istwertgebern und

Steuer elektronik.

maxon motor ist der weltweit führende

Anbieter von hochpräzisen Antrieben und

Systemen bis 500 Watt. maxon motor

steht für kundenspezifische Lösungen,

höchste Qualität, Innovationskraft und ein

weltweites Vertriebsnetz. Testen Sie uns:

www.maxonmotor.com

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