WEITBLICK - LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH

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WEITBLICK - LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH

WEITBLICK

Das Magazin der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH

Ausgabe 8

Juni 2011

Fokusthema

Volle Energie

Angeschaltet: Prominente Experten

beleuchten für Sie die wichtigsten Trends

im Energiesektor

Weiteres Topthema

Rollende Rendite

Oldtimer sind nicht nur schön anzusehen,

sie versprechen auch hohe Wert steige­

rungen. Worauf es beim Kauf ankommt

Fonds in Feinarbeit.


Gerade bei Rohstoffen gilt:

Die richtige Mischung sorgt

für den Erfolg.

LBBW Rohstoffe 1

Rohstoffe sind interessanter denn je. Mit dem LBBW Rohstoffe 1 partizipieren Anleger

an der Entwicklung der zehn attraktivsten Rohstoffe aus fünf unterschiedlichen Segmenten.

Hierzu wird über einen eigens entwickelten Index, in dem Rohstoffe mit positiver Roll -

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LBBW Rohstoffe 1 I, ISIN DE000A0MU8J9 (Mindestanlage 75.000 EUR), LBBW Rohstoffe 1 R, ISIN DE000A0NAUG6. Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung

eine erhöhte Volatilität (Wertschwankung) auf. Diese Anzeige ist eine Werbemitteilung und dient der Beschreibung des Produktes und stellt weder eine Anlageberatung

noch ein Angebot für den Kauf oder Verkauf dieses Produktes dar. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Anteilen des Fonds ist der Verkaufsprospekt

in Verbindung mit dem neuesten Halbjahres- und/oder Jahresbericht. Diese Unterlagen erhalten Sie kostenlos bei der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH,

Postfach 10 03 51, 70003 Stuttgart, Telefon +49 (0) 711 22910-3110, Telefax +49 (0) 711 22910-9198, E-Mail: info@lbbw-am.de sowie unter www.lbbw-am.de.

Quelle: Finanzen Verlag, Euro Fund Award 2010, Anlagekategorie Alternative/Rohstoffe, 1. Platz, 01. 01. 09 – 31. 12. 09. (Salz- und Pfefferstreuer »Humpty Dumpty« mit freundlicher

Unterstützung von PHILIPPI.)

Jürgen Zirn, Mitglied der Geschäftsführung

Sehr geehrte

Leserinnen und Leser,

stellen Sie sich vor, es gäbe eine Maschine, die niemals zum Stillstand kommt;

die sich, einmal in Betrieb gesetzt, immerfort von selbst bewegt und unerschöpfliche

Energie liefert. Die Welt sähe anders aus. Es gäbe keine Abhängigkeit

von fossilen Energieträgern wie Öl oder Kohle. Man müsste keine Klimakonferenzen

einberufen. Auch auf Atomkraft ließe sich problemlos verzichten.

Energie stünde der Welt quasi unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung. Doch

die Erfindung eines solchen Perpetuum mobile dürfte ein Traum bleiben. Eine

Wunschvorstellung, die nach den uns bekannten Gesetzen der Physik niemals

Realität werden wird. Und weil das so ist, müssen sich die Menschen fragen, wie

sie mit dem Thema Energie in Zukunft umgehen wollen.

Energie – das ist auch die Titelgeschichte dieser Ausgabe von WEITBLIcK. Ab

Seite 4 gehen wir dabei spannenden Fragen nach und liefern Antworten, zum

Beispiel, wie sich der weltweite Energiebedarf entwickeln wird, warum Energieeffizienz

einen Schlüsselbeitrag zur Lösung des Energieproblems liefern kann

und welche Anforderungen sich durch den Ausbau der erneuerbaren Energien

für die Stromnetze und das kommunale Energiemanagement ergeben. Und

natürlich beleuchten wir auch die chancen und Risiken des Energiesektors aus

Anlegersicht. Zu Wort kommen dabei so anerkannte Fachexperten wie der Bundesverdienstkreuzträger

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, der Präsident der

Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, oder der Diplom-Physiker Andreas Kießling,

wissenschaftlicher Leiter des E-Energy-Projekts „Modellstadt Mannheim“.

Nicht weniger „energiegeladen“ sind die weiteren Beiträge in diesem Heft. Im

Fondsporträt auf Seite 14 erhalten Sie interessante Einblicke in die Fondspolitik

eines der erfolgreichsten Mischfonds Deutschlands. In der Rubrik „Fondsjubiläum“

auf Seite 15 blicken wir auf überaus erfolgreiche zehn Jahre „LBBW Renta-

Max“ zurück. Und falls Sie sich für Oldtimer interessieren, dann sollten Sie den

„Trends“-Beitrag „Rollende Rendite“ ab Seite 12 lesen. Hier erfahren Sie zum

Beispiel, dass sogar mit einer „alten Ente“ Geld zu verdienen ist. Zum Abschluss

stellen wir Ihnen in der Rubrik „Lebensart“ einen perfekten Begleiter für ein sommerliches

Picknick vor (Seite 18).

Neugierig geworden? Dann bleibt mir nur noch übrig, Ihnen viel Spaß beim

Lesen zu wünschen.

Jürgen Zirn

Mitglied der Geschäftsführung

WEITBLICK

Editorial

Fokus

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine beschlossene

Sache. Zu welchen Herausforderungen

das führt, erfahren Sie in unserer Titelgeschichte

„Volle Energie“ ab Seite 4.

4 Fokus

Volle Energie

10 Durchblick

Smart Grids für Deutschland

12 Trends

Rollende Rendite

14 Fondsporträt

Auf die richtige Mischung

kommt es an

15 Fondsjubiläum

„Das bewährte Konzept

beibehalten“

16 Einblicke

News, Events & Awards

17 Impressum

18 Lebensart

Leicht durch den Sommer

20 Kontakt

Ihre Ansprechpartner

Seite 3

Inhalt


Seite 4

Fokus

Volle Energie

WEITBLICK

Volle Energie

Die Energiefrage bewegt die Menschen in Deutschland. Anerkannte Experten

wie Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker oder Bundesnetzagentur-Präsident

Matthias Kurth stellen in WEITBLICK ihre Sichtweisen dar. Erfahren Sie außerdem,

welche Chancen der Energiesektor für Anleger bietet.

Sie sind so hoch wie der Kölner Dom, ihre Rotoren haben

die Länge eines Fußballfelds und sie gelten als Symbol für

ein neues Energiezeitalter in Deutschland. Die 21 Windräder

des ersten kommerziell betriebenen Windparks in der

deutschen Ostsee. Anfang Mai wurde „Baltic 1“ von Bundeskanzlerin

Angela Merkel eingeweiht. Seither produzieren

die Windräder Strom für rund 50 000 Haushalte. „Baltic 1“

soll aber nur der Auftakt sein. Denn bereits im Jahr 2013

soll vor der Küste Rügens der nahezu sechsmal so große

Windpark „Baltic 2“ in Betrieb gehen und Strom für rund

340 000 Haushalte liefern.

Der globale Energiehunger nimmt zu

Nicht nur in Deutschland, auch in zahlreichen anderen

Ländern wird der Ausbau der erneuerbaren Energien aus

Ohne Strom und

Energie läuft in

unserer modernen

Welt fast nichts, auch

nicht der Computer.

Doch wie kann der

weltweit zunehmende

Energiebedarf gedeckt

werden?

Wind-, Sonnen- und Wasserkraft, Biomasse und Geothermie

vorangetrieben. Doch dies ist nur eine Facette des Megathemas

Energie. Fest steht, dass der weltweite Energiebedarf

zunehmen wird. So geht die Internationale Energie-

agentur (IEA) in ihrer Studie „Global Energy Outlook“ von

einem um 36 Prozent höheren weltweiten Energiebedarf bis

zum Jahr 2035 aus (siehe Kasten auf Seite 5). Die steigende

Nachfrage ist aber nur eine Seite der Medaille. Die andere

beschäftigt sich mit den Herausforderungen, die sich aus

dem zunehmenden globalen Energiehunger ergeben. Dazu

gehört insbesondere die Ressourcenknappheit fossiler

Energieträger wie Öl oder Kohle sowie die Umwelt- und

Klimaproblematik durch den Ausstoß von Treibhausgasen.

Spätestens seit der Atomkatastrophe in Fukushima ist ein

weiterer Aspekt hinzugekommen: das Problem der Energie-

sicherheit, wobei der Begriff Sicherheit sowohl die Sicherheit

der Energiegewinnung selbst als auch die Versorgungssicherheit

umfasst. Doch welche Konsequenzen ergeben

sich aus den Punkten Ressourcenknappheit, Umweltverträglichkeit

und Sicherheit? Ist das Zeitalter der billigen Energie

vorbei, wie Nobuo Tanaka, chef der IEA, kürzlich prophezeite,

während Wirtschaft und Verbraucher auch in Zukunft

vertretbare Preise für Strom und Energie fordern? Lässt sich

durch Ausbau der erneuerbaren Energien der zukünftige

Bedarf überhaupt decken oder müssen weitere Faktoren beachtet

werden? Welche Anforderungen an die Infrastruktur

und Verteilungsnetze ergeben sich aus einer Energiewende?

Experten kommen zu Wort

In einem exklusiven Interview mit Prof. Dr. Ernst Ulrich von

Weizsäcker wollen wir zum Beispiel den Aspekt der Energieeffizienz

(siehe Seite 6 bis 7) eingehend beleuchten. Der

weltweit anerkannte Wissenschaftler fordert, die Ressourcenproduktivität

mindestens um den Faktor 5 zu steigern,

Der Energiebedarf nimmt weltweit zu

„Langfristig sind es die Regierungen und ihre Antwort auf

die gemeinsamen Herausforderungen des Klimawandels und

der Energiesicherheit, welche die Zukunft des Energiesektors

bestimmen werden“, schreibt die Internationale Energieagentur

(IEA) in ihrem jährlich erscheinenden Weltenergieausblick

(World Energy Outlook). Demnach werde der Ausblick auf

den globalen Energiebedarf bis zum Jahr 2035 maßgeblich

von energiepolitischen Maßnahmen und deren Einfluss auf

Technologie, Energiepreise und das Verhalten der Endverbraucher

bestimmt. Die Organisation geht davon aus, dass

die weltweite Nachfrage nach Energie bis zum Jahr 2035 um

rund 36 Prozent zulegen wird (siehe Grafik rechts oben).

Verantwortlich dafür sei insbesondere der schnell wachsende

Energiebedarf in Schwellenländern wie china.

Gedeckt wird dieser zusätzliche Bedarf laut dem Szenario der

IEA vor allem durch den Ausbau der erneuerbaren Energien

(siehe Grafik rechts unten). Aber auch Gas wird als Energieträger

weltweit an Bedeutung gewinnen. „Insbesondere dann,

wenn Kernenergie wie zu erwarten in Zukunft an Bedeutung

verliert, könnte eine rasch steigende Nachfrage nach relativ

billigem Gas ein goldenes Gas-Zeitalter einläuten“, sagte

kürzlich Nobuo Tanaka, chef der IEA. Außerdem wies er darauf

hin, dass bis zum Jahr 2035 drei Viertel der weltweiten

Ölproduktion aus bestehenden Feldern ersetzt werden muss.

WEITBLICK

Volle Energie

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0

– 300

– 600

Kohle Öl Gas Kernkraft Wasserkraft

Rest der Welt China OECD-Staaten

andere

erneuerbare

Energien

Quelle: International Energy Agency, „World Energy Outlook 2010“ / „The age

of cheap energy is over, IEA Executive Director warns“, IEA-Pressemitteilung vom

21. April 2011

Seite 5

Fokus

um den relativen Energie- und Ressourcen verbrauch um

80 Prozent zu verringern. In einem weiteren Gastbeitrag

erklärt Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur,

warum der Ausbau der erneuerbaren Energien auch einen

raschen Ausbau der deutschen Stromnetze erfordert (siehe

Seite 8). In der Rubrik „Durchblick“ stellt der Diplom-Physiker

Andreas Kießling das E-Energy-Projekt „Modellstadt

Mannheim“ vor. Erfahren Sie, wie Erzeuger und Verbraucher

von Energie mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologie

näher zusammengebracht werden

können (Seite 10 bis 11).

Energie für Anleger

Natürlich werden wir uns dem Thema Energie auch aus

Anlegersicht annehmen. christoph Schäfer, Fondsberater

des Dachfonds LBBW Rohstoffe & Ressourcen, gewährt zu

diesem Zweck einen spannenden Einblick in die Fondspolitik.

Auf welche Segmente im Energiesektor sollten Anleger

derzeit setzen? Die Antwort gibt es auf Seite 9.

Weltweite Primärenergie-Nachfrage nach Regionen bis 2035

Mtoe = Millionen Tonnen von Öleinheiten

18 000

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10 000

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2 000

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1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035

Rest der Welt China OECD-Staaten

Durch welche Energieträger der zusätzliche Bedarf

bis 2035 gedeckt wird

Mtoe = Millionen Tonnen von Öleinheiten


Seite 6

Fokus

WEITBLICK

Volle Energie

Interview: Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker

„Energie muss teurer werden“

Man muss die Rahmenbedingungen so ändern, dass die Zukunftstechnologien profitabel

werden und die schädigenden Technologien unrentabel, sagt der deutsche Wissenschaftler

und Politiker Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker im exklusiven Gespräch mit WEIT-

BLICK. Und er erklärt, warum Ressourcenschonung mehr Wohlstand für alle bedeutet.

Herr Prof. Dr. von Weizsäcker, mit Ihrem Bestseller

„Faktor Vier“ haben sie vor 16 Jahren eine große

Debatte zum Thema Energieeffizienz ausgelöst. Vor

einem Jahr erschien mit „Faktor Fünf“ eine Neuauflage.

Könnten Sie uns bitte die Kernpunkte Ihres neuen

Konzepts erklären?

„Faktor Vier“ war in der Hauptsache eine anekdotische

Sammlung von 50 Einzelbeispielen. „Faktor Fünf“, mit

neuen Koautoren und ohne eine einzige Zeile Überlappung

mit „Faktor Vier“, ist besser integriert und politischer. Wir

berücksichtigen jetzt endlich auch den „Rebound-Effekt“,

der in der Vergangenheit fast alle Effizienzfortschritte

durch zusätzlichen Konsum überkompensiert hat. Und wir

trauen uns zu, auch über Genügsamkeit zu sprechen.

In welchen Bereichen der umweltgerechten technologischen

Entwicklung sehen Sie derzeit die deutlichsten

Fortschritte? Und auf welchen Gebieten gibt es aus

heutiger Sicht den größten Forschungsbedarf?

Prof. Dr. Ernst Ulrich

von Weizsäcker

Der Diplom-Physiker und promovierte

Biologe Ernst Ulrich

von Weizsäcker gilt als wichtiger

Vordenker einer nachhaltigen

Ausrichtung der Wirtschaft.

© James Badham

Mit seinen wissenschaftlichen

Arbeiten, Ideen und Vorschlägen hat der fünffache

Familienvater in den letzten Jahrzehnten wichtige

Beiträge für diese gesellschaftliche Debatte geliefert.

Er war unter anderem Präsident der Universität

Kassel, Direktor am UNO-Zentrum für Wissenschaft

und Technologie in New York und Direktor des Instituts

für Europäische Umweltpolitik. Für seine Arbeit

und sein Engagement erhielt von Weizsäcker eine

Vielzahl von Auszeichnungen und Ehrungen, wie den

Deutschen Umweltpreis oder das große Verdienstkreuz

der Bundesrepublik Deutschland.

Bei Gebäuden kann man Effizienz mit ökonomischem Gewinn

paaren. Bei Fahrzeugen plus/minus null. Forschungsbedarf

gibt’s vor allem bei der Frage der besten politischen Instrumente,

um die Effizienz in großer Breite rentabel zu machen.

Der Anteil von Solar- und Windenergie soll in Deutschland

kräftig wachsen. Ist die Versorgungssicherheit

damit nicht gefährdet?

Natürlich brauchen wir einen Ausbau der Leitungsinfrastruktur,

weil die erneuerbaren Energien an Plätzen geerntet werden,

wo heute kein Kabel liegt. Ich setze auf Hochspannungs-

Gleichstrom-Übertragung (HGÜ), was viel platzsparender und

umweltfreundlicher ist als Wechselstrom-Hochspannung.

In Deutschland wird derzeit über den Bau von neuen

effizienten Kohlekraftwerken als Ersatz für Kernkraft

diskutiert. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Das Wort „effiziente Kohlekraftwerke“ ist Augenwischerei.

Kohle bleibt Kohle und ist klimaschädlich. Ich bin daher auch

gegen einen übereilten Atomausstieg. Durch Fukushima ist

kein einziges deutsches Atomkraftwerk unsicherer geworden.

Im Gegenteil: diejenigen, die vorher recht unsicher waren,

wurden abgeschaltet. Ich plädiere für einen Ausstiegspfad,

bei dem die Effizienz und die Erneuerbaren richtig kräftig

ausgebaut und verbessert werden. Und in dem Rhythmus,

wie hier Umweltfreundliches nachwächst, soll man die umweltschädlichen

Kraftwerke eins nach dem anderen stilllegen.

Zu den größten Energieverbrauchern gehört die Wirtschaft.

Wie lassen sich Konzernmanager davon überzeugen,

den Profitgedanken hintanzustellen und in umweltschonende

Zukunftstechnologien zu investieren?

Man muss überhaupt nicht das Profitdenken hintanstellen.

Man muss die Rahmenbedingungen so ändern, dass die

Zukunftstechnologien profitabel werden und die schädigenden

Technologien unrentabel. Also zum Beispiel lang -

sam steigende Steuern auf schädliche Energie.

Sie verbinden Maßnahmen zur Ressourcenschonung mit

der Aussicht auf mehr Wohlstand für alle. Ist das nicht

Wunschdenken? Stichwort „teurer Ökostrom“.

Wenn die Effizienz für Beleuchtung, Heizung, Mobilität

sich verdoppelt, kann mich ein verdoppelter Strom- oder

Spritpreis nicht schrecken. Ich habe dann gleichviel Licht,

Wärme, Mobilität zum gleichen Preis. Und nur wenn der

Kilowattstunden- oder der Benzinpreis raufgeht, werden die

Effizienztechniken so richtig rentabel.

Noch eine Nachfrage zum Wohlstandsaspekt. Sie haben

auch eine langfristige Verteuerung des Energieverbrauchs

vorgeschlagen. Wäre das sozial gerecht?

Genau das habe ich gesagt. Die Monatskosten für Energie

würden nicht zunehmen. Gewiss kann man noch einen Sozial-

rabatt machen, weil die Effizienz bei den Begüterten zeitlich

etwas früher ankommt als bei Ärmeren. Das ist dann legitime

Sozialpolitik – und nicht unterlassene Umweltpolitik.

Angenommen, Deutschland würde zum energieeffizientesten

Land der Welt. Die Ressourcenprobleme der Erde

wären damit aber noch nicht gelöst. Man denke an den

steigenden Energieverbrauch in Schwellenländern wie

China, Indien oder Brasilien. Wie werden dort die Probleme

wahrgenommen beziehungsweise mit welchen

Argumenten können diese Länder überzeugt werden?

Wenn Deutschland leuchtend vorangeht, werden chinesen,

Brasilianer usw. gierig auf Effizienzfortschritte. Heute sind

sie gierig nach Energie.

Eine Frage an den Diplom-Physiker: Welche Chance geben

Sie eigentlich der Kernfusion? Kann diese Technologie

eines Tages die Energieprobleme der Welt lösen?

WEITBLICK

Volle Energie

Eine Formel geht um die Welt

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker liefert mit „Faktor Fünf“ die Formel

für nachhaltiges Wirtschaften

Lassen sich Ökonomie und Ökologie

vereinen? Ja, meint Professor Ernst

Ulrich von Weizsäcker. In seinem

Buch „Faktor Fünf – Die Formel für

nachhaltiges Wachstum“ zeigt der

weltbekannte Diplom-Physiker Wege

auf, wie die Ressourcenproduktivität

mindestens um den Faktor 5

gesteigert werden kann, um auf

diese Weise den relativen Energie-

und Ressourcenverbrauch um 80

Prozent zu verringern. Durch praxisnahe

Beispiele veranschaulichen

der Autor und sein Team, wie sich

Wirtschaftswachstum und Umwelt-

und Ressourcenschutz gegenseitig

befruchten.

Erschienen bei Droemer

Ernst Ulrich von Weizsäcker |

Karlson Hargroves | Michael Smith

Faktor Fünf

Die Formel für nachhaltiges

Wachstum

432 Seiten | Hardcover

22,99 € (D)

ISBN 978-3-426-27486-6

Seite 7

Fokus

Physikalisch faszinierend, energiepolitisch völlig uninteressant.

Weswegen die Fusionsbefürworter unter Physikern

häufig, unter Energiemanagern überhaupt nicht anzutreffen

sind. Selbst wenn Fusion technisch klappen würde,

was viele bezweifeln, wäre sie alles andere als sauber:

Man hätte es mit irrsinnigen Neutronenflussdichten zu

tun und ebenso irrsinnigen Mengen radioaktiven Wasserstoffs.

Beides ist schwerer zu bändigen als Uran oder

cäsium.

Ein Blick in die Zukunft: Wie sieht Ihr Szenario für die

nächsten 25 Jahre aus?

Eine arabische Welt, die die Freuden der Aufklärung

genießt, ein Amerika ohne Tea-Party-Narretei, ein china

ohne Todesstrafe, eine Dritte Welt ohne Hunger und eine

Technologie, die bereits dreimal so energieeffizient ist wie

die heutige. Das wäre die Positiv-Vision. Für die negative

fragen Sie jemand anderen.

Zum Schluss noch eine private Frage: Wie sieht es

eigentlich bei Ihnen zu Hause mit dem effizienten Verbrauch

von Energie und nachhaltigem Konsum aus?

Ich bin eine Katastrophe, was Treibhausgase durch Flugreisen

angeht. Aber wie soll ich die Faktor-Fünf-Botschaft in

china verbreiten, ohne hinzufliegen? Sonst sind wir in der

Familie ganz zivil: ein schönes Passivhaus, fast ohne Heizung,

die meisten Fahrten mit Fahrrad und Bahn, Lebensmittel

vom lokalen Ökoladen.


Seite 8

Fokus

WEITBLICK

Volle Energie

Gastbeitrag: Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur

Sichere und leistungsfähige Netze

sind unsere zentrale Aufgabe

Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, erklärt,

warum neue Stromleitungen für die erneuerbaren Energien

gebaut werden müssen.

Wir haben in Deutschland ein Stromnetz, das in Zukunft

andere Erzeugungsschwerpunkte haben wird als bisher.

Bislang sind viele Kraftwerke im Süden angesiedelt. Alle

Parteien im Bundestag wollen die erneuerbaren Energien

stärken. Das soll zu einem wesentlichen Teil durch Windanlagen

gelingen, die in der Nord- und in der Ostsee im

Offshore-Bereich entstehen. Wenn wir künftig 50 oder mehr

Prozent unseres Stroms aus erneuerbaren Energien gewinnen

wollen, wird das nur gehen, wenn wir diese Offshore-

Windkapazitäten voll ausschöpfen. Diese Kapazitäten sind

im Norden Deutschland, die Verbrauchszentren sind aber

in der Mitte und im Süden. Dafür ist das Stromnetz nicht

geplant und nicht gebaut worden. Wir brauchen zum Teil

völlig neue Trassen, um diesen Strom zu transportieren.

Wenn der Umbau in Richtung erneuerbare Energien

beschleunigt werden soll, dann muss auch der Stromnetzausbau

vorangebracht werden. Das erfordert große

Anstrengungen. So kommt die DENA-Netzstudie II zu dem

Ergebnis, dass bis 2020 bis zu 3600 Kilometer weitere

Leitungen im deutschen Übertragungsnetz erforderlich

sind, was rund 20 Prozent der bestehenden Trassen des

„Wenn der Umbau in Richtung erneuerbare Energien beschleunigt werden soll,

dann muss auch der Stromnetzausbau vorangebracht werden“, fordert Matthias

Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur in Bonn.

Übertragungsnetzes entspricht. Für den Ausbau der Übertragungsnetze

wurden von der Bundesnetzagentur bereits

Investitionsbudgets in Milliardenhöhe genehmigt. Wenn die

erforderlichen Leitungen nicht zügig gebaut werden, liegt

das in fast allen Fällen an den langwierigen und aufwendigen

Planungsverfahren, wie die bisherigen Erfahrungen

zeigen. Netzprojekte haben derzeit eine Laufzeit von 10 bis

15 Jahren. Ziel muss eine Verkürzung auf etwa 5 Jahre sein.

Bei einigen Ausbaumaßnahmen ist zu beobachten, dass

immer wieder aufs Neue diskutiert wird, ob die geplanten

Leitungen energiewirtschaftlich erforderlich sind.

Daher sind die Pläne der Bundesregierung zu begrüßen,

einen Bundesnetzplan zu erstellen, um den Leitungsausbau

besser zu koordinieren. Dieser Plan soll bundesweit

festlegen, wo neue Leitungen gebaut werden müssen.

Sicherlich gibt es dazu viel Diskussionsbedarf, auch bei

den Bürgern, wie zum Beispiel: Sind die Trassen überhaupt

erforderlich? Kann man dies mit Erdkabeln machen? Ich

schlage vor, diese grundlegenden Debatten bundesweit zu

führen. Im Moment haben wir die Situation, dass sich bei

jedem Leitungsprojekt energiepolitische Experten melden

und sagen, diese Leitung sei überhaupt nicht nötig. Wenn

wir die Energiewende beschleunigen wollen, können wir es

uns zeitlich nicht leisten, an 30 bis 40 Orten gleichzeitig

energiepolitische Grundsatzdebatten zu führen. Die sollten

wir einheitlich bundesweit führen – mit einer offenen Bürgerbeteiligung.

Auch die Bedeutung grenzüberschreitender Stromleitungen

wird künftig noch zunehmen. Beispielsweise gibt es

Initiativen zwischen Deutschland und Norwegen, um den

Bau von neuen Seekabeln zu ermöglichen und die schwankenden

deutschen Windstromkapazitäten mit den Kapazitäten

der norwegischen Wasserkraft zu koppeln. In dieser

Marktkopplung liegt eine große chance für beide Länder,

die Vorteile der erneuerbaren Energien zu kombinieren.

Deutsche Windkraft könnte dann in Zeiten des Versorgungsüberschusses

genutzt werden, um norwegische

Pumpspeicherwerke aufzuladen. Norwegische Wasserkraft

könnte wiederum helfen, Flauten in der Windenergieerzeugung

auszugleichen.

WEITBLICK

Volle Energie

Christoph Schäfer, Leiter Vermögensverwaltung Portfoliomanagement 3,

Baden-Württembergische Bank

Energie für das Depot

Die Anlageklasse Energie ist in aller Munde. Christoph Schäfer,

Fondsberater des Dachfonds LBBW Rohstoffe & Ressourcen,

erklärt, welche Segmente er favorisiert.

Herr Schäfer, vor allem die erneuerbaren Energien gelten

als Gewinner einer Energiewende. Sollten Anleger

auf diesen Sektor setzen?

Erneuerbare Energien stellen in der Tat ein aussichtsreiches

Anlagesegment dar. Allerdings verlief die Wertentwicklung

im vergangenen Jahr eher enttäuschend. Ich erwarte jedoch,

dass diese relative Schwäche nicht weiter anhält, da die Bewertungen

auf ein attraktives Niveau zurückgekommen sind.

Auf welchem Segment der erneuerbaren Energien sollte

der Schwerpunkt liegen?

Als besser erachte ich es, gut diversifiziert in den Sektor

der alternativen Energien zu investieren, also nicht alles

auf eine Karte zu setzen. So machen wir es übrigens auch

bei unserem Dachfonds LBBW Rohstoffe & Ressourcen. Hier

investieren wir in breit aufgestellte Zielfonds, welche die

gesamte Wertschöpfungskette des Segments der erneuerbaren

Energien abdecken – und in denen das Thema

Solarenergie eine eher untergeordnete Rolle spielt. Darüber

hinaus sollten Anleger noch einen weiteren Punkt beachten:

Ich erwarte keine sprunghaften Kurssteigerungen,

sondern eine moderate, länger anhaltende Outperformance

der erneuerbaren Energien zum Gesamtmarkt. Investoren

sollten also Geduld mitbringen.

Und wie beurteilen Sie die Perspektiven für „klassische“

Energie-Aktien aus der Versorger- oder der Öl-Branche?

Bei diesen traditionellen Energiesektoren bin ich derzeit

eher skeptisch. Beispiel Versorger: Der politisch gewollte

Ausbau der erneuerbaren Energien wird für die Stromkonzerne

mit hohen Kosten verbunden sein. In ihrem Bericht

für die Bundesregierung fordert die Bundesnetzagentur

zum Beispiel einen schnellen Ausbau der Stromnetze, um

die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Man muss

kein Prophet sein, um vorherzusehen, dass die Investitionen

hierfür in die Milliarden gehen werden.

Und wo liegt der Haken bei Öl-Aktien?

Aktuell beim Ölpreis. Die Zeiten billigen Öls mögen zwar

vorbei sein, aber uns erscheint der Ölpreis auf dem derzeitigen

Niveau von etwa 115 US-Dollar für das Barrel der

Sorte Brent doch eher zu hoch bewertet. Daher verzichten

Seite 9

Fokus

wir im aktuellen Umfeld beim Dachfonds LBBW Rohstoffe &

Ressourcen vollständig auf Energiefonds mit Schwerpunkt

bei den fossilen Energieträgern.

Sie sagten, die Zeiten des billigen Öls sind vorbei. Sind

nicht generell die Zeiten der billigen Energie vorüber?

Absolut betrachtet: vermutlich ja. Relativ gesehen: eher

nicht. Das Zauberwort heißt „Energieeffizienz“.

Ergeben sich daraus auch neue Chancen für Anleger?

Davon bin ich überzeugt. Denn steigende Energiepreise

bedeuten eine zunehmende Nachfrage nach energiesparenden

Produkten – und davon profitieren ganze Industrien.

Man denke an Hersteller von Materialien für die Wärme-

und Kältedämmung oder an Unternehmen, die verbrauchsarme

Heizungs- und Kühlungsanlagen entwickeln.

Ist dieser Aspekt auch für den LBBW Rohstoffe & Ressourcen

ein Thema?

Bei einem Fonds, der sich mit Rohstoffen und Ressourcen

beschäftigt, ist Energieeffizienz immer ein Thema.

Für den Dachfonds LBBW Rohstoffe & Ressourcen

gelten klare Quoten

Wasser

Top-down:

Quoten für die Sektoren der Aktien und Rohstoffe

Nahrungsmittel

Energie

Bergbau/

Minen

Restriktionen und Bedingungen:

Max. 20 % in einen Fonds

Max. 50 % in einen Sektor

Strategische Investments

Konzentriertes Portfolio

Bottom-up:

Festlegung Zielfonds pro Sektor

Edelmetalle

Rohstoff-

Fonds


Seite 10

Durchblick

WEITBLICK

Smart Grids für Deutschland

Smart Grids für Deutschland

Mannheim wurde als

„Modellstadt“ beim

E-Energy-Projekt der

Bundesregierung ausgewählt.

Ziel ist es,

durch intelligente

Ressourcensteuerung

einen „Marktplatz der

Energie“ zu schaffen.

Mit dem steigenden Anteil an Trägern von erneuerbaren Energien wie Wind und

Sonne muss sich auch das bestehende Energiesystem umfassend verändern.

Wie das in der Praxis aussehen kann, erläutert Andreas Kießling, wissenschaftlicher

Leiter des E-Energy-Projekts „Modellstadt Mannheim“.

Erneuerbare Energien sind die Zukunft der Stromversorgung.

Gleichzeitig muss aber auch die Versorgung mit

Strom und Wärme weiter sichergestellt bleiben – und zwar

zu akzeptablen Preisen für die Bürger und die Wirtschaft.

Das Problem ist, dass erneuerbare Energie viel schwankender

zur Verfügung steht als zum Beispiel Energie aus

Atom- oder Kohlekraftwerken. Um den Spagat zwischen

Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit

zu schaffen, benötigt der Strommarkt in

Zukunft deutlich mehr Reserven und Flexibilität. Das

erfordert nicht nur neue zentrale Energiequellen wie zum

Beispiel Offshore-Windparks in der Nordsee, sondern auch

eine erhöhte Einbindung dezentraler Quellen. Der absehbare

Anstieg des Anteils dezentraler und zentraler Stromerzeugung

aus erneuerbaren Energien setzt wiederum

eine technische Verbesserung der Verteilungsnetze voraus.

Diese Aufgabe wird insbesondere den kommunalen Ver-

sorgern zufallen. Wie eine solche Verbesserung der Netze

aussehen kann, wird im Projekt „Modellstadt Mannheim“,

kurz „moma“, untersucht – eines von insgesamt sechs

Projekten, die von der Bundesregierung im Rahmen des

E-Energy-Programms gefördert werden.

Ein Energiemarktplatz entsteht

Die zentrale Idee der „moma“ besteht darin, Erzeuger

und Verbraucher von Energie durch den Einsatz moderner

Informations- und Kommunikationstechnologie näher

zusammenzubringen. Diesen Ansatz setzt das Mannheimer

Projektkonsortium mithilfe eines Energiemarktplatzes und

einer intelligenten Nachfrage- und Netzsteuerung um. Auf

diesem virtuellen Marktplatz werden Verbraucher, Erzeuger,

Lieferanten, Händler, Netzbetreiber und Energiedienstleister

zusammengeführt. Er basiert auf einer service-

orientierten Softwarearchitektur. Voraussetzung hierfür ist

ein echtzeitfähiges Kommunikationsnetz, das in Mannheim

auf der Grundlage des bestehenden Breitband-Powerline-

Netzes aufgebaut wird.

Die Steuerung der Nachfrage erfolgt über variable Preise,

die abhängig vom Angebot aus erneuerbaren Energien

und der Herkunft der Energie entstehen. Für Privatkunden

bedeutet diese Art der Steuerung eine neue Möglichkeit

zur Beeinflussung ihrer Energiekosten. Die Teilnehmer des

Projektes haben über wechselnde Preise zu verschiedenen

Tageszeiten einen Anreiz, ihren Stromverbrauch auf Zeiten

zu verlagern, in denen das Angebot groß und die Nachfrage

klein ist. Verschiebt sich die Nachfrage seiner Kunden,

kann ein Energielieferant Strom günstiger einkaufen und

diesen Preisvorteil an die Kunden weitergeben.

Ein „Butler“ für besondere Aufgaben

Um dies so kundenfreundlich wie möglich zu gestalten,

wurde ein sogenannter „Energiebutler“ entwickelt. Das

ist ein kleiner Rechner, der sich automatisch um den

effizienten und kostengünstigen Energieeinsatz beim

Kunden kümmern soll. Über ihn erhalten die Kunden

den Strompreisverlauf des nächsten Tages. Aus diesem

Preis verlauf und den Vorgaben des Kunden errechnet die

Steuereinheit einen optimalen Einsatzplan für die angeschlossenen

Geräte. Zum vorgegebenen Zeitpunkt schaltet

das System dann den Strom für das jeweils angeschlossene

Gerät ein. Auf diese Weise können größere Stromverbraucher

wie Kälteanlagen, Wärmepumpen und Haushaltsgeräte,

aber zukünftig auch das Elektroauto ihren Verbrauch in

Zeiten größerer Angebote und niedriger Preise schieben.

Der Kunde hat aber auch jederzeit die Möglichkeit, die

WEITBLICK

Smart Grids für Deutschland

Andreas Kießling

Beispiel Smart Grid

Seite 11

Durchblick

Der Diplom-Physiker Andreas Kießling ist wissenschaftlich-technischer

Projektleiter des E-Energy-

Projektes „Modellstadt Mannheim“ und arbeitet bei

der MVV Energie AG, einem Verteilungsnetzbetreiber

und regional aufgestellten Energieversorgungsunternehmen

aus Mannheim, im Verbund mit weiteren

Stadtwerken.

Automatik abzuschalten und wie gewohnt die Geräte manuell

zu bedienen.

Ziel ist es, dass der „Energiebutler“ zukünftig die Basis für

das gesamte Energiemanagement im Gebäude mit allen

Geräten, Batterien und Stromerzeugern wie Solaranlagen

und KWK-Anlagen darstellt und bei Stromüberschüssen aus

diesen Anlagen die Möglichkeit zur automatischen Vermarktung

von Strom bietet. Um den Teilnehmern des Praxistests

unmittelbar eine Rückmeldung über ihre Stromverbräuche

geben zu können, ist ein neuer elektronischer Zähler („Smart

Meter“) Bestandteil des Systems. Der Kunde kann seinen

Stromverbrauch viertelstundengenau abfragen und erhält

monatlich eine Rechnung. Der Zähler kann aus der Ferne

automatisch abgelesen werden, sodass die Daten unverzüglich

dem Kunden zur Verfügung gestellt werden können. Das

E-Energy-Projekt „moma“ ist Anfang September 2010 in die

zweite Phase des dreiteiligen Praxistests gestartet, an der

insgesamt 200 Haushalte teilnehmen. Für Ende 2011 ist die

dritte Phase vorgesehen, die bis zu 1500 Teilnehmer einbinden

soll. Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein.

Im Projekt „Modellstadt Mannheim“

(„moma“) wird ein „Internet der Energie“

geschaffen, das das gesamte Elektrizitätssystem

von der Stromerzeugung

über die Netze bis hin zum Stromverbrauch

intelligent steuert und regelt.

Dadurch wird möglich, dass ganz

unterschiedliche Akteure zusammen

agieren können und einen gemeinsamen

„Marktplatz der Energie“ schaffen. Vision

des Projekts ist, die heutige Trennung

der Funktionen zu überwinden. Zum Beispiel

können Kunden zukünftig verstärkt

Erzeuger (Producer) und Verbraucher

(customer) sein und damit in der Wortverbindung

zum „Prosumer“ werden.


Seite 12

Trends

Rollende Rendite

WEITBLICK

Rollende Rendite

Oldtimer sind nicht nur schick, sie gelten

auch als reizvolle Geldanlage. Die Preise

für klassische Autos sind in den vergangenen

Jahren beträchtlich gestiegen.

Worauf Interessenten achten sollten.

Er ist eine Ikone und gehört zu den berühmtesten Filmautos

der Welt: der silberne Aston Martin DB5 aus „Goldfinger“,

mit dem Sean connery alias James Bond vor fast

50 Jahren auf Verbrecherjagd ging. Im vergangenen Oktober

schaffte es der Dienstwagen von 007 wieder in die

Schlagzeilen. Das Gefährt wurde in London für die Summe

von 4,6 Millionen US-Dollar an einen amerikanischen

Sammler versteigert. Der Vorbesitzer durfte sich die Hände

reiben. Er hatte den berühmten Oldtimer im Januar 2006

für weniger als den halben Preis erstanden. Beim ersten

Verkauf im Jahr 1970 kostete der Flitzer sogar nur 5 000

Britische Pfund – das entsprach damals rund 15 000 Dollar.

Hohe Wertzuwächse

Solche extremen Wertsteigerungen sind bei Oldtimern zwar

eher die Ausnahme, trotzdem bietet der Mark ein attraktives

Potenzial für Preiszuwächse. Und so überrascht es nicht,

dass sich auf dem Markt für klassische Autos nicht nur Liebhaber

tummeln, sondern auch immer mehr Geldanleger und

Investoren anzutreffen sind. „In den vergangenen 20 Jahren

ist der Wert von Oldtimern deutlich gestiegen, im Schnitt

um etwa 5 bis 7 Prozent pro Jahr“, sagt Jochen Strauch,

Geschäftsführer von classic-car-Tax, einem Unternehmen

aus castrop-Rauxel, das sich auf die Erstellung von Wertgut-

Rendite auf vier Rädern

Wertentwicklung in %; indexiert: 1999 = 100 %

200

180

160

140

120

100

80

60

40

20

0

1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Oldtimer üben eine besondere Faszination aus. Aber sie sind nicht nur schön

anzusehen, sondern verfügen auch über ein hohes Wertsteigerungspotenzial.

achten für historische Fahrzeuge spezialisiert hat. Allerdings,

so Strauch, erfolge der Anstieg nicht kontinuierlich, sondern

schubweise. „Wie unsere Erfahrung zeigt, verharrt ein Modell

drei, vier Jahre auf einem bestimmten Preisniveau und macht

dann einen kräftigen Sprung nach oben.“

Auch die „Ente“ ist ein Renner

Bemerkenswert ist, dass sich nicht nur mit Modellen aus

dem Luxussegment hohe Wertzuwächse erzielen lassen,

sondern auch mit Gefährten, die früher einmal zum Alltagsbild

auf Deutschlands Straßen gehörten. Das belegen die

neuesten Daten des Deutschen Oldtimer Index (DOX), einer

Benchmark, die von classic-car-Tax im Auftrag des Verban-

Deutscher Oldtimer Index

DAX

Der Deutsche Oldtimer Index wird alle sechs

Monate vom Verband der Automobilindustrie

(VDA) herausgegeben. Die für die Ermittlung

des Index notwendigen Daten steuert die Firma

Classic-Car-Tax aus Castrop-Rauxel bei. Dem

Index liegen Marktanalysen von 88 unterschiedlichen

Fahrzeugtypen aus sieben Herstellernationen

zugrunde, die in ihrer Gesamtheit den

deutschen Oldtimermarkt repräsentieren.

Quelle: Verband der Automobilindustrie;

Stand: Dezember 2010

des der Automobilindustrie (VDA) berechnet wird. Der Index

umfasst 88 unterschiedliche Fahrzeugtypen aus sieben

Herstellernationen, die in ihrer Gesamtheit den deutschen

Oldtimermarkt repräsentieren. Den stärksten Wertzuwachs

erzielte dabei der citroen 2 cV (Baujahre 1969 bis 1976).

Dieses als „Ente“ in die Autogeschichte eingegangene Modell

hat seit 1999 fast 300 Prozent an Wert zugelegt.

Zu Anlagezwecken werden aber immer noch Premiummarken

wie Porsche, Mercedes, Ferrari oder Jaguar favorisiert, insbesondere,

wenn es sich um offene Modelle handelt und nicht

um Limousinen. Allerdings rät Strauch Interessenten, sich

vor einem Kauf genau über das ins Auge gefasste Fahrzeug,

dessen Originalität und die aktuelle Marktsituation zu informieren.

„Wer dabei nicht selbst sattelfest ist, sollte unbedingt

unabhängige Experten zu Rate ziehen, zum Beispiel den

Typenreferenten eines clubs, einen Kfz-Sachverständigen,

oder er sollte die Suche einem seriösen Oldtimer-Vermittler

überlassen“, so Strauch. Außerdem seien Fahrzeuge mit

lückenloser Historie immer zu bevorzugen, ansonsten könne

es einem passieren, dass sich ein teuer bezahltes cabrio

nachträglich als abgeschnittenes coupé entpuppt.

Was der Experte rät

Ein weiterer Tipp des Oldtimer-Experten: Die Grundregel

„Je älter, desto teurer“ gelte schon lange nicht mehr. Alleine

die Nachfrage bestimme den Preis. „Am beliebtesten ist

derzeit die Epoche von Mitte der 1950er- bis Anfang der

1970er-Jahre, diese Fahrzeuge kombinieren klassisches

Aussehen mit guten Fahrleistungen und zeitgemäßer Zuverlässigkeit“,

weiß Strauch. Und wie sollte der Zustand des

Kaufobjekts sein? „Das ideale Anlageobjekt gibt es in zwei

Varianten: Top restauriert oder im überdurchschnittlich gut

erhaltenen Originalzustand“, konstatiert der Fachmann.

Für diese Fahrzeuge würde es, unabhängig von jeder konjunkturellen

Entwicklung, immer solvente Käufer geben.

Auch mit „alten Enten“ lässt sich Geld verdienen. So ist der Wert eines

Citroen 2 CV aus den Baujahren 1969 bis 1976 laut dem Deutschen Oldtimer

Index seit 1999 um fast 300 Prozent gestiegen.

WEITBLICK

Rollende Rendite

Seite 13

Trends

Bleibt die Frage nach dem Preis. Auch hier ist Information

oberste Pflicht. Eine Möglichkeit bieten zum Beispiel

die Preiskataloge von Oldtimer-Händlern. Wer sich ganz

unverbindlich für Preise interessiert, kann außerdem auf

der Homepage von classic-car-Tax (www.classic-car-tax.de)

die aktuellen Marktwerte für über 3500 Modelle kostenlos

abrufen. Die mittlere Preisklasse beginnt laut Strauch bei

etwa 50 000 Euro. Nach oben seien die Grenzen offen.

Immer mehr Sammler aus Deutschland würden selbst

sieben stellige Summen investieren.

Oldtimer als Dienstwagen

Wer einen Oldtimer kauft, muss ihn nicht zwangsweise

für immer und ewig in der Garage wegschließen. Für

Unternehmer oder Selbstständige kann es auch reizvoll

sein, einen Klassiker als Geschäftswagen einzusetzen oder

ihn zu leasen. „Der berühmte geldwerte Vorteil wird mit

1 Prozent des ehemaligen Neupreises angesetzt. Das ist

bei einem Neupreis von 11 000 Euro für einen Jaguar MkII

von 1960 schon sehr interessant“, sagt Strauch. Hinzu

kommt, dass fast alle Versicherer für Oldtimer sehr

güns tige Spezialtarife anbieten, die Kaskoprämien errech -

nen sich dabei aus dem Marktwert, der bei Versicherungsabschluss

durch eine Bewertung festgelegt wird. Wichtig

ist es, diesen Wert regelmäßig, am besten alle zwei Jahre,

aktualisieren zu lassen, damit man im Schadensfall nicht

unterversichert ist.

Abschließend warnt Strauch vor „schwarzen Schafen“ in

der Branche: „Wir müssen immer schmunzeln, wenn uns

angeblich hochseltene, alte Rennwagen zur Bewertung

vorgelegt werden, die irgendwo in Südamerika wieder aufgetaucht

sind und komischerweise über keinerlei Historie

verfügen.“ Schon nach kurzer Recherche stellt sich dann

meist heraus, dass es sich um brandneue, aber perfekt auf

alt getrimmte Nachbauten handelt.

Der legendäre Aston Martin DB5 aus dem James-Bond-Streifen „Goldfinger“ wurde

auf der RM-Oldtimer-Auktion in London für 4,6 Mio. US-Dollar versteigert.

Bildquelle: Classic-Car-Tax


Seite 14

Fondsporträt

Auf die richtige Mischung kommt es an

Der LBBW Multi Global ist ein defensiv ausgerichteter Mischfonds.

Unabhängige Analysen bescheinigen dem Fonds höchste Qualität.

Wer auf die chancen des Aktienmarktes nicht ganz verzichten

möchte, aber zugleich in den Genuss der regelmäßigen

Erträge und der Sicherheit des Rentenmarktes kommen will,

findet in Mischfonds ein passendes Anlageinstrument. Im

vergangenen Jahr erlebte diese Anlageform einen regelrechten

Boom. Und auch die Renditen konnten sich sehen

lassen. Zu den besten seiner Klasse gehört der Fonds LBBW

Multi Global, der im vergangenen Jahr eine Performance

von plus 11,7 Prozent erzielte – obwohl der Mischfonds

eher defensiv ausgerichtet ist. Für diese Leistung wurden

die Fondsmanager Jochen Wolf und Thomas Rademacher

bei den Fonds-Awards 2011 des Anlegermagazins „Euro“

mit einem Goldenen Bullen und von „Focus Money“ und der

DSW mit dem 1. Platz in der Kategorie „Mischfonds Euro

flexibel“ ausgezeichnet.

„Wir investieren auf der Rentenseite in Pfandbriefe und

Staats- und Unternehmensanleihen mit überwiegend guter

bis sehr guter Bonität, wobei wir den Fokus in den vergangenen

Monaten auf Unternehmensanleihen gelegt haben“,

sagt Wolf. Ziel sei es, durch eine fachge rechte Auswahl

an Titeln eine Mehrrendite gegenüber Staatsanleihen und

Pfandbriefen zu erzielen. „Mit einer Duration im Rentenbereich

von nur 2,0 Jahren und somit sehr geringem Zinsänderungsrisiko

erzielen wir aktuell eine Rendite von rund

3,5 Prozent p. a.“, ergänzt Rademacher.

Flexibel steuerbare Aktienquote

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die flexibel steuerbare

Aktienquote. Sie kann – je nach Markteinschätzung des

LBBW Multi Global

Performance seit Auflegung

220

200

180

160

140

120

100

80

LBBW Multi Global

96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10

Mission erfüllt: Der Mischfonds LBBW Multi Global hat seit seiner Auflage im

September 1995 stetig an Wert hinzugewonnen.

Quelle: Thomson Datastream; Stand: 16. Mai 2011

WEITBLICK

Auf die richtige Mischung kommt es an

Fonds managements – zwischen 0 und 30 Prozent betragen.

Aktuell beläuft sie sich auf rund 16 Prozent. Bei der

Titelselektion liegt der Fokus zum einen auf Aktien, die

von zukunftsrelevanten Wachstumstrends (Megatrends)

profitieren. Zum anderen wird auch auf Substanz geachtet,

also auf Aktien mit stabiler Gewinnentwicklung. Zur

Feinsteuerung des Fonds sind auch derivative Finanzinstrumente

erlaubt. So können durch den Verkauf von Optionen

Zusatzerträge generiert werden.

Die höchste Punktzahl erzielt

1. Platz Mischfonds

Euro flexibel

„Wir streben über alle Marktphasen hinweg langfristig eine

Rendite über 4 Prozent p. a. (nach Kosten) bei geringen Wertschwankungen

an“, sagt Fondsmanager Wolf. Das übergeordnete

Ziel sei es, durch eine fein aufeinander abgestimmte

Mischung aus unterschiedlichen Wertpapieranlagen eine

deutlich über dem Geldmarktsatz liegende Wertentwicklung

ohne große Kursschwankungen zu erreichen. In der Vergangenheit

ist das dem Fondsmanagement gelungen. Seit Auflage

im September 1995 hat der Fonds mehr als 100 Prozent

hinzugewonnen, bei einer jährlichen Volatilität von lediglich

6,4 Prozent. „Für ein weltweites Portfolio den richtigen

Anlage-Mix zu finden, das gehört zu den anspruchs vollsten

Aufgaben im Asset Management“, heißt es in einem Artikel

in „Der Fonds“ vom Mai 2011. In einem hierzu durchgeführten

Ranking erzielte der LBBW Multi Global unter 225 untersuchten

Mischfonds die höchste Punktanzahl.

Die Top 5 Stand: 13. Mai 2011

Anleiheemittenten Branche Fondsgewicht

1. Akzo Nobel chemie 2, 50 %

2. Heineken Nahrungsmittel 2, 44 %

3. Telecom Italia Telekommunikation 2, 25 %

4. BNP Paribas Banken 2, 23 %

5. Schweden Staat 2, 23 %

LBBW Multi Global

WKN/ISIN 976688/DE0009766881

KAG LBBW Asset Management

Fondsmanager Jochen Wolf, Thomas Rademacher

Depotbank Landesbank Baden-Württemberg

Ausgabeaufschlag 1,50 %

Verwaltungsvergütung 1,25 %

Ertragsverwendung ausschüttend

Geschäftsjahr 1. Februar bis 31. Januar

Auflegungsdatum 1. September 1995

WEITBLICK

„Das bewährte Konzept beibehalten“

„Das bewährte Konzept beibehalten“

Vor zehn Jahren startete mit dem LBBW RentaMax einer der erfolgreichsten

Fonds für Unternehmensanleihen. Im Interview gewährt Fondsmanager

Thomas Schneider Einblick in die Fondspolitik und erklärt, warum Anleger

weiterhin auf Unternehmensanleihen setzen sollten.

Der LBBW RentaMax feiert sein 10-jähriges Jubiläum.

Können Sie uns die Strategie des Fonds kurz umreißen?

Der Anlageschwerpunkt des Fonds liegt auf europäischen

Unternehmensanleihen mit guter Bonität. Unser Ziel ist

es, mittel- und langfristig eine risikoadjustierte Outperformance

gegenüber der Benchmark zu erreichen.

Seit dem Start im März 2001 hat der Fonds zahlreiche

Auszeichnungen und Fondspreise gewonnen. Warum ist

der LBBW RentaMax einer der Besten seiner Klasse?

Die Ausrichtung auf einen werterhaltenden Investmentansatz

trägt dem besonderen Risikocharakter dieser Assetklasse

Rechnung. Die direkte Performanceverantwortung

des Fondsmanagers erlaubt es, auf negative Marktsituationen

schnell und effektiv zu reagieren, wie zum Beispiel auf

die Finanzkrise vor drei Jahren.

Warum sollten Investoren weiterhin auf Unternehmensanleihen

setzen?

Vor der Finanzkrise galten alle Euro-Staatsanleihen per

Definition als sicher. Diese Einstellung hat sich infolge

der ausufernden Ausgaben- und Verschuldungspolitik

einzelner Staaten überholt. Im gleichen Zeitraum hat sich

gezeigt, das Unternehmen sehr viel besser mit den Heraus-

forderungen der Märkte umgehen können. Immer auf

Ertrag und Profitabilität ausgerichtet, sind die Möglichkeiten

der Unternehmen, ihre Kreditqualität zu halten oder

zu verbessern, deutlich höher. Wir können daher bei vielen

Unternehmen von einer besseren Kreditqualität als bei

manchen Anleihen der öffentlichen Hand ausgehen. Ein

weiterer Punkt: Im aktuellen Niedrigzinsumfeld suchen

Investoren nach höheren Renditen, die Unternehmensanleihen

durchaus bieten.

Und wie gehen Sie mit den Risiken um?

Bei Unternehmensanleihen wird das Ausfallrisiko noch immer

als das größte Risiko angesehen. Aber auch die Risiken

massiver Spreadveränderungen sollten wir nicht unterschätzen.

Diese können vielfältige Gründe haben. Normalerweise

gehen sie einher mit signifikanten Ver änderungen

der Unternehmensrisiken. Daher ist eine

ständige Überwachung der jeweiligen Unternehmensentwicklung

unbedingt notwendig. Diese kontinuierliche Kontrolle

stellen wir durch unser eigenes Buy-Side-Research in

Zusammenarbeit mit dem LBBW-Research sicher. Anleihen

von Unternehmen, deren negative Risiken überwiegen, wer-

Seite 15

Fondsjubiläum

den nicht erworben. Das restliche Risiko wird durch eine

sehr breite Diversifizierung auf ein Minimum reduziert.

Im Jahr 2009 erzielte der Fonds eine herausragende

Performance mit zweistelligen Zuwächsen. 2010 lief es

nicht mehr ganz so gut. Worin lagen die Gründe?

2009 war ein überragendes Jahr für Unternehmensanleihen,

von dem auch der LBBW RentaMax trotz der beibehaltenen

defensiven Ausrichtung profitieren konnte. 2010

lagen die vergleichbaren Erträge für Unternehmensanleihen

zwischen 4,5 und 5,0 Prozent auf Indexebene und damit

deutlich über den Erträgen von Staatsanleihen im gleichen

Zeitraum. Wir waren allerdings 2010 insgesamt zu defensiv

positioniert und hatten uns – ehrlich gesagt – auf einen

früheren Zinsanstieg eingestellt. Diese zu vorsichtige

Einschätzung führte zu einer geringeren Performance im

Vergleich zum Vorjahr.

Wie ist der Fonds ins Jahr 2011 gestartet und wie sieht

die aktuelle Asset Allocation aus?

Aktuell bilden Anleihen mit BBB-Rating den Schwerpunkt

des Fondsportfolios. Banken haben wir untergewichtet

zugunsten der Industriegüter und Telekommunikation.

Mittelfristig können wir uns vorstellen, Anleihen aus dem

Finanzsektor etwas aufzustocken. Auch ausgewählte

Nachranganleihen von Finanz- wie auch Industrieunternehmen

bieten noch attraktive Renditevorteile. Generell bevorzugen

wir kurz- bis mittelfristig laufende Anleihen, um

das Zinsänderungsrisiko zu reduzieren. Mit dieser Strategie

sind wir gut ins Jahr gestartet; bis Ende April konnte der

LBBW RentaMax mit 1,20 Prozent einen Mehrertrag von

0,40 Prozent gegenüber seiner Benchmark erzielen.

Thomas Schneider

Thomas Schneider arbeitet

seit 2008 bei der LBBW Asset

Management. Seit August 2009

ist der 50-jährige Finanz- und

Investmentökonom (VWA) Leiter

der Abteilung „Fixed Income credits“

und verantwortlicher Fondsmanager

des LBBW RentaMax.


Seite 16

Einblicke

WEITBLICK

News, Events & Awards

News, Events & Awards

Das Jahr 2011 ist zwar erst zur Hälfte vorüber, aber schon reich an Ereignissen und Neuigkeiten. So waren wir

wieder auf zahlreichen Messen und Veranstaltungen für Sie live vor Ort. Nicht minder gefüllt ist der Terminplan

für das zweite Halbjahr. Auch auf den verschiedenen Fonds-Awards war die LBBW Asset Management prominent

vertreten – und zwar erfreulich oft auf dem Siegertreppchen.

Rückblick (1. Halbjahr 2011)

26. – 27. Januar 2011 FondsKongress,

Mannheim

22. Februar 2011 Investorenkonferenz

„Trends 2011“ in Stuttgart

Im Kalender vieler Kunden hat sich

die Investorenkonferenz „Trends“

mittlerweile einen festen Platz

erobert.

Die alljährliche Investorenkonferenz „Trends“ der

LBBW Asset Management liefert zwar keine Gewissheiten,

aber wichtige Anhaltspunkte zu künftigen

Entwicklungen. Die „Trends 2011“, die mit

140 Teilnehmern glänzend besucht war, blickte

nicht nur auf das kommende Jahr, sondern bis ins

Jahr 2020 voraus. Gastredner Dr. Pero Micic, ein

führender Experte für Zukunftsmanagement, skizzierte

Trends und Technologien, die das Leben

der Menschen im nächsten Jahrzehnt verändern

werden. Weitere Programmschwerpunkte waren

ein Ausblick auf die Dividendensaison sowie das

Thema Nachhaltigkeit. Bei einer Führung durch die Oldtimer-Restaurationswerkstatt

im Mercedes-Benz classic center in Fellbach und einem anschließenden

Dinner hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die Themen des Tages zu vertiefen.

28. Februar / 1. März 2011 Institutional Money,

Frankfurt

09./10. März 2011 FondsKongress,

Wien

18. – 20. März 2011 Invest, Stuttgart

Vorschau (2. Halbjahr 2011)

09. Juli 2011

Grünes Geld, München

19./20. September 2011

1. Forum für

Family Offices und Private Banking,

Hamburg

28. September 2011

dab Investmentkongress,

München

15. Oktober 2011

Grünes Geld, Freiburg

25. – 27. Oktober 2011

DKM, Dortmund

Webinare

„Information über Geld ist fast so

wichtig wie Geld selbst“, lautet ein

Zitat des amerikanischen Bankiers

Walter Wriston. Unsere Webinare

bieten Ihnen eine solche Wissensvermittlung

auf spannende, informative

und bequeme Art.

Im 1. Halbjahr haben wir Webinare zu

folgenden Themen durchgeführt:

11. April 2011:

Dividende und mehr –

Aktien selektion in Feinarbeit

LBBW Dividenden Strategie Euroland

Referent: Berndt Maisch

24. Mai 2011:

Technologien ändern sich – die Herausforderung

Klimawandel bleibt

LBBW Global Warming

Referent: christoph Keidel

Gerne informieren wir Sie frühzeitig

über die nächsten Termine und nehmen

Sie in unseren Webinar-Ver teiler auf.

E-Mail: seminare@lbbw-am.de

Awards 2011

IMPRESSUM

Herausgeber mit inhaltlicher

Verantwortung:

LBBW Asset Management

Investmentgesellschaft mbH

Jürgen Zirn

Kronenstraße 20

70173 Stuttgart

Telefon: +49 711 22910 - 3110

Telefax: +49 711 22910 - 9198

weitblick@lbbw-am.de

Verlag: Münchner Verlagsgruppe GmbH

Sibyle Vogel

Nymphenburger Straße 86

80636 München

Telefon: +49 89 651285-0

Telefax: +49 89 652096

Druck: Dr. Cantz’sche Druckerei

GmbH & Co. KG · Zeppelinstraße 29–31

73760 Ostfildern/Kemnat

Lipper Fund Awards

Österreich 2011

LBBW Dividenden

Strategie Euroland R

(WKN 978041)

1. Platz über 10 Jahre

Deutscher

Fondspreis 2011

LBBW RentaMax R

(WKN 5326414)

1. Platz über 5 Jahre, Unternehmensanleihen

global, Investment Grade, EUR

LBBW Renten Euro Flex (WKN 976696)

2. Platz über 5 Jahre, Anleihen global,

gemischt, konservativ, EUR

Focus Money / DSW

LBBW Multi Global

(WKN 976688)

1. Platz Mischfonds Euro flexibel

BW-Renta-

International-Universal

(WKN 848367)

1. Platz Rentenfonds global 20 Jahre

TOP Fondsgesellschaft

für Rentenfonds

WEITBLICK

News, Events & Awards

Qualität ist eines der wichtigsten Entscheidungskriterien bei Investmentfonds.

Von der hohen Qualität der Fonds der LBBW Asset Management zeugen die zahlreichen

Auszeichnungen und Awards, mit denen unsere Produkte regelmäßig prämiert

werden. Auch in diesem Jahr ist die Liste der ausgezeichneten Fonds lang.

€uro Fund Awards 2011

LBBW Exportstrategie

Deutschland

(WKN 977196)

1. Platz über 1 Jahr

LBBW Dividenden

Strategie Euroland R

(WKN 978041) 3. Platz über 10 Jahre

LBBW Renten Euro Flex

(WKN 976696) 2. Platz über 10 Jahre

LBBW Multi Global

(WKN 976688) 3. Platz über 10 Jahre

LBBW Rohstoffe & Ressourcen

(WKN 532648)

1. Platz über 1 Jahr, 2. Platz über 3 Jahre,

3. Platz über 10 Jahre

Lipper Fund Awards

Deutschland 2011

LBBW Renten Euro Flex

(WKN 976696) 1. Platz über 3 Jahre,

1. Platz über 5 Jahre

LBBW Dividenden

Strategie Euroland R

(WKN 978041) 1. Platz über 10 Jahre

Dieses Dokument dient nur zur Information und stellt

weder eine Anlageberatung noch ein Angebot für den

Kauf oder Verkauf dieses Produktes dar.

Meinungsbeiträge geben die Auffassung der einzelnen

Autoren wieder.

Die enthaltenen Informationen wurden von uns sorgfältig

zusammengestellt und beruhen auf allgemein zugänglichen

Quellen, die wir für zuverlässig erachten. Eine

Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit können

wir jedoch nicht übernehmen. Die Darstellung vergangenheitsbezogener

Daten oder die Abbildung von Auszeichnungen

für die Performance des Produkts geben

keinen Aufschluss über zukünftige Wertentwicklungen.

Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von

Investmentfonds der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft

mbH ist der ausführliche Verkaufsprospekt

in Verbindung mit dem neuesten Halbjahres­

und/oder Jahresbericht. Diese Unterlagen erhalten Sie

kostenlos bei Ihrem Berater oder der LBBW Asset Manage

ment Investmentgesellschaft mbH, Postfach 10 03 51,

70003 Stuttgart, sowie unter www.lbbw­am.de.

Die von der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft

mbH ausgegebenen Anteile des Produktes

dürfen nur in solchen Rechtsordnungen zum Kauf angeboten

oder verkauft werden, in denen ein solches

Angebot oder ein solcher Verkauf zulässig ist. Das

Produkt darf weder direkt noch indirekt in den Vereinig­

Mitmachen

und gewinnen –

sagen Sie uns Ihre

Meinung!

Teilnahme-Postkarte am Umschlag

Seite 17

Einblicke

Einfach Postkarte ausfüllen

und bis zum 31. August 2011

einsenden oder faxen

an 0711 22910 - 9198. Unter allen

Einsendungen verlosen wir:

1. Preis:

Das Gesellschaftspiel

„Welt der Weine“ – Wissenswertes

aus der Welt

der feinen

Rebsäfte

2. – 3. Preis:

je 1 Buch

„Faktor Fünf“ von

Ernst Ulrich von

Weizsäcker

4. – 5. Preis:

je 1 Flasche 2010er cannstatter

Zuckerle Trollinger Alte Reben

vom Weingut Rux aus unserem

Lebensart-Weintipp

ten Staaten gegenüber oder für Rechnung oder zugunsten

einer US­Person angeboten, verkauft, übertragen

oder übermittelt werden.

Bei dem vorliegenden Druckstück handelt es sich

um Werbung.

Bildquellen: mauritius images / SuperStock [S. 1]; Getty­

Images / photo division [S. 3]; fotolia/WoGi [S. 4]; James

Badham [S. 6]; fotolia/JWS [S. 8]; mauritius images / image­

broker / Karsten Kramer [S. 10]; moma [S. 11]; mauritius

images / imagebroker / Kurt Möbus [S. 12]; mauritius

images / imagebroker / Günter Lenz [S. 13]; Classic­Car­

Tax [S. 13]; HUCH! & friends [S. 17]; Weingut Rux [S. 18]

WEITBLICK wurde klima neutral gedruckt. Die entstandene

Menge CO 2 in Höhe von 2950 kg wurde durch Zertifikate

aus dem Windernergiepark­Projekt Prony und Kafeate

in Neukaledonien – einem Gold­Standard­Klimaschutzprojekt

– kompensiert.


Seite 18

Lebensart

WEITBLICK

Leicht durch den Sommer

2010er Cannstatter Zuckerle Trollinger Alte Reben, Rux, verkostet von Bernd Kreis

Leicht durch den Sommer

Das Cannstatter Zuckerle gehört zu den steilsten Weinlagen im Raum Stuttgart.

Der 2010er Cannstatter Zuckerle ist einer

der interessantesten Trollinger des Ländles.

Der Muschelkalkboden, auf dem die Trauben

wachsen, verleiht dem Wein eine zarte

Struktur.

Tipp: 2010er Cannstatter Zuckerle Trollinger Alte Reben,

Rux, 8, – € zzgl. Versandkosten. Bezug über Weinhandlung

Kreis & Krämer KG, Böheimstr. 43, 70199 Stuttgart;

Telefon +49 711 762839; info@wein-kreis.de

Der Trollinger ist dabei, sein altbackenes Image abzuschütteln.

Er könnte sogar der neue Kultwein Württembergs

werden, denn der Trollinger besitzt alle Voraussetzungen,

die ein idealer Sommerrotwein mitbringen muss: Er ist leicht,

fruchtig, besitzt wenig Gerbstoff und kann sogar kühl getrunken

werden. So gesehen könnte man meinen, Württemberg

sei das Sommerwein-Schlaraffenland, denn immerhin

ist gut ein Fünftel der schwäbischen Weinberge mit Trollinger

bestockt. Allerdings fühlen sich die meisten Weingärtner

ausgerechnet zu jener Variante des Trollingers hingezogen,

die heute aus der Mode gekommen ist. Zum Glück gibt es

aber auch immer mehr – zumeist – junge Winzer, die keine

Mühen scheuen und den Trollinger nach dem Motto „Klasse

statt Masse“ produzieren. Genau diese Qualitäts-Trollinger

werden nun zunehmend nachgefragt und besonders in den

Großstädten des Nordens und Ostens Deutschlands konsumiert,

denn leichte Weine liegen im Trend.

Ein idealer Wein für das sommerliche Picknick

In der steilen Spitzenlage cannstatter Zuckerle produziert

die hübsche Winzerin Heike Ruck einen der interessantesten

Trollinger des Ländles. Der karge Muschelkalkboden

der Rebterrassen, die in atemberaubender Weise über dem

Neckar thronen, verleiht diesem fruchtigen Wein eine zarte

Struktur. Seine helle Farbe ist zu einem guten Teil diesem

speziellen Boden zu verdanken. Für den Rest sorgt die

ausgesprochen natürliche Weinbereitung, für die übrigens

Ehemann christoph Ruck, im Hauptberuf Gutsleiter von

Schloss Lehrensteinsfeld, zuständig ist. Jedwede Manipulation

ist tabu, was der Genießer nicht nur schmecken, sondern

am herrlich klaren und würzigen Kirschenduft dieses

Trollingers auch riechen kann. Geschmacklich zeigt er viel

Finesse und geht geradezu tänzelnd leicht über die Zunge,

um in einem erfrischenden, trockenen Nachhall zu enden.

Ein idealer Wein für das sommerliche Picknick und natürlich

auch als Begleiter von schwäbischen Spezialitäten wie

Maultaschen und Linsen mit Spätzle.

Bernd Kreis gehört zu den renommiertesten Weinkennern

Europas. Nach dem Abitur und der Ausbildung zum Hotelfachmann

arbeitete er von 1991 bis 2001 als chef-Sommelier

im Restaurant Wielandshöhe in Stuttgart. Er wurde 1992

als „Bester Sommelier Deutschlands“ und als „Bester

Sommelier Europas“ sowie 1993 als „Sommelier des Jahres“

aus gezeichnet. Im Jahr 1996 eröffnete er eine Weinhandlung.

Der 1963 geborene Kreis hat zahlreiche Fachartikel zum

Thema Wein veröffentlicht, außerdem ist er Autor von

verschiedenen Weinbüchern und beratend in der Weinbranche

tätig.

Das Signum einer ausgezeichneten

Unternehmensanleihen-Strategie –

der LBBW RentaMax.

LBBW RentaMax Fonds in Feinarbeit.

Der LBBW RentaMax ist ein Corporate-Bond-Fonds mit aktivem Management-

ansatz. Den Anlageschwerpunkt bilden Investment-Grade-Anleihen in Euro. Das

langjährige Know-how unserer Fondsmanager, eigene Researchanalysen sowie

eine hohe Risikostreuung im Fonds sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren für

unsere Anleger. Sprechen Sie mit uns – zum Beispiel über attraktive Investmentideen

mit Unternehmensanleihen. Mehr Informationen unter www.lbbw-am.de

LBBW RentaMax I, ISIN DE000A0MU8M3 (institutionelle Kunden, Mindestanlage 75.000 EUR), LBBW RentaMax R, ISIN DE0005326144 (private Kunden). Diese Anzeige ist eine

Werbemitteilung und dient der Beschreibung des Produktes und stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot für den Kauf oder Verkauf dieses Produktes dar. Allein

verbindliche Grundlage für den Erwerb von Anteilen des Fonds ist der Verkaufsprospekt in Verbindung mit dem neuesten Halbjahres- und/oder Jahresbericht. Diese Unterlagen

erhalten Sie kostenlos bei der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH, Postfach 10 03 51, 70003 Stuttgart, Telefon +49 (0) 711 22910-3110, Telefax +49 (0) 711 22910-9198,

E-Mail: info@lbbw-am.de sowie unter www.lbbw-am.de. Quelle: Deutscher Fondspreis 2011, 1. Platz in der Vergleichsgruppe »Unternehmensanleihen Global Investment Grade« im

5-Jahres-Bereich 01. 01. 10 – 31. 12. 10, Euro Finanzen Verlag, Euro Fund Award 2010, 2. Platz »Rentenfonds Unternehmensanleihen Euro« im 5-Jahres-Bereich 01. 01. 09 – 31. 12. 09.


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