5-2014
HF-Praxis 5/2014
HF-Praxis 5/2014
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Mai 5/<strong>2014</strong> Jahrgang 19<br />
HF- und<br />
Mikrowellentechnik<br />
Neuer Handheld-Spektrumanalysator<br />
bis 2,7 GHz einsetzbar<br />
Telemeter Electronic, Seite 10
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Editorial<br />
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Die »SDR-ification« der HF-<br />
Messgeräte<br />
HF-Messgeräte haben sich längst<br />
vom herkömmlichen Messgerät zum<br />
hochleistungsfähigen Systemdesigntool<br />
entwickelt. Diese Evolution<br />
wurde durch eine Vielzahl von Technologien<br />
beschleunigt, deren Wurzeln<br />
im Bereich Software-Defined<br />
Radio (SDR) liegen. Vor allem die<br />
Flexibilität von SDR hat nicht nur<br />
die Wireless-Industrie, sondern<br />
auch das HF-Testequipment neu<br />
definiert.<br />
In der Vergangenheit stützten sich<br />
Funksysteme auf komplexe Analogschaltungen,<br />
sowohl für das Übertragen<br />
und Empfangen von HF- und<br />
Mikrowellensignalen als auch für<br />
das Codieren und Decodieren von<br />
Nachrichtensignalen. Der Grundgedanke<br />
von SDR war es, ein universelles<br />
Funksystem für Übertragung<br />
und Empfang zu nutzen und viele<br />
Physical-Layer-Funktionen (z. B.<br />
Modulation und Demodulation) in<br />
der Software auszuführen.<br />
Die schnelle Verbreitung der neuen<br />
Wireless-Standards und der SDR-<br />
Architektur in der Mobilfunk-Branche<br />
zwang auch den HF-Test- und<br />
-Messtechnikbereich, Schritt zu<br />
halten und ein immer größeres<br />
Spektrum an Messfunktionen zu<br />
bieten, was wiederum eine flexiblere<br />
Architektur erforderte. Testsystem-<br />
Hersteller begannen daher, sich mit<br />
dem Konzept softwaredefinierter<br />
HF-Messgeräte auseinanderzusetzen.<br />
Die Architektur der neuen<br />
Generation von Testequipment<br />
setzt nicht nur auf ein Universal-<br />
Funksystem, sondern auch auf eine<br />
breite Palette unterschiedlichster<br />
PC- und Signalverarbeitungstechnologien<br />
wie Multicore-CPUs und<br />
FPGAs. Diese – wie wir sie nennen<br />
– SDR-ification von HF-Testequipment<br />
bietet Vorteile in klassischen<br />
HF-Anwendungen und hilft Anwendungen<br />
umzusetzen, die mit herkömmlichen<br />
HF-Messgeräten früher<br />
nahezu unmöglich waren.<br />
Zusätzlich wird in HF-Messgeräten<br />
immer häufiger ein Kernelement<br />
des modernen SDR integriert: der<br />
FPGA. Obwohl FPGAs in HF-Messgeräten<br />
bereits seit mehr als zehn<br />
Jahren zum Einsatz kommen, geht<br />
der Trend nun immer mehr zu durch<br />
den Benutzer des Messgeräts frei<br />
programmierbaren FPGAs. Damit<br />
avanciert das Messinstrument von<br />
einem Gerät mit einer vom Hersteller<br />
festgelegten Funktion zu einem<br />
vielseitig verwendbaren Instrument<br />
einschließlich Steuer- und Regelfunktionen.<br />
Die Integration vieler der aus der<br />
SDR-Architektur kommenden<br />
Ansätze in heutiges HF-Messequipment<br />
führte zu einer neuen<br />
Messgerätegeneration, bei der die<br />
Grenze zwischen Messgeräte- und<br />
Embedded-Plattformen aufgehoben<br />
ist. Durch die Möglichkeit, die<br />
Messgeräteeigenschaften vollständig<br />
per Software festzulegen, wird<br />
immer mehr HF-Messequipment<br />
in Embedded-Anwendungen eingesetzt.<br />
Die Verhaltensweise des<br />
HF-Messgeräts komplett bestimmen<br />
und auf die Anwendung maßschneidern<br />
zu können, ist eine wesentliche<br />
Voraussetzung zur Bewältigung der<br />
Herausforderungen der nächsten<br />
Generation im Bereich Test. ◄<br />
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Temperature Range -40 to 85°C<br />
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Embedded Oscillator<br />
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Digital Video Broadcast<br />
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hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 3
Inhalt<br />
Zum Titelbild:<br />
Mai 5/<strong>2014</strong> Jahrgang 19<br />
State of the Art MW-Amplifiers<br />
from 5 kHz to 60 GHz<br />
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• SATCOM Amplifiers<br />
• Wideband Amplifiers<br />
• Waveguide Amplifiers<br />
• EMC Amplifiers<br />
HF- und<br />
Mikrowellentechnik<br />
Handheld-Spektrumanalysator<br />
bis 2,7 GHz einsetzbar<br />
Telemeter Electronic, Seite 10<br />
In dieser Ausgabe:<br />
Messtechnik:<br />
Handheld-Spektrumanalysator<br />
bis<br />
2,7 GHz einsetzbar<br />
Der PSA2 definiert den Spektrum<br />
analysator neu, mit erneuerten<br />
Features wie einem 4,3 Zoll<br />
großen TFT-Touchscreen, geringem<br />
Gewicht von 560 g und<br />
einer Batterielaufzeit von 8 Stunden.<br />
10<br />
Die ACP ist ein Maß für die<br />
Nichtlinearität eines Geräts<br />
und erfasst die Aufspreizung<br />
der Bandbreite in die<br />
Nachbarkanäle hinein. 19<br />
Nachbarkanalmessungen<br />
mit<br />
dem Spektrumanalysator<br />
Performance-Probleme<br />
bei der Highspeed-Verkabelung<br />
Bei der Entwicklung von<br />
hoch bit ra ti gen Datenübertra<br />
gungs systemen sucht man<br />
ständig nach potentiellen<br />
Ursachen für eine verringerte<br />
Signalintegrität. 22<br />
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Optimierung eines Funksystems für das<br />
ISM-Band<br />
Wenn es um Produkte für das<br />
ISM-Band (Industrial/Scientific/<br />
Medical) geht, sind die Anwender<br />
häufig nicht ausreichend mit der<br />
Struktur der Low-Pin-Count-<br />
Sender und der vollintegrierten<br />
Superheterodyn-Empfänger<br />
vertraut. 36<br />
4 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
5/<strong>2014</strong><br />
EMV:<br />
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weitestgehend digitaler Technik, komplette Messdurchläufe<br />
in nur wenigen Sekunden. 30<br />
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4G-Module<br />
HF-Technik:<br />
Schlüsselparameter zur Auswahl<br />
von HF-Spulen<br />
AirPrime-HL-Module (Vertrieb: HY-Line) gehören<br />
zu den kleinsten und flexibelsten Lösungen<br />
zur Implementierung von 2G-, 3G- und 4G-Technologien.<br />
35<br />
Bauelemente:<br />
Ein „flinker“ HF-Transceiver<br />
Die programmierbare Breitbandfähigkeit des<br />
AD9361 macht ihn optimal geeignet für viele<br />
Breitbandapplikationen mit Transceivern, speziell<br />
bei 3G- und 4G-Basisstationen. 48<br />
Das Inductor-Finder-Tool von Coilcraft ermöglicht<br />
die Auswahl einer Spule basierend auf sechs<br />
unterschiedlichen Parametern. 52<br />
Rubriken:<br />
Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3<br />
Inhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4<br />
Aus Forschung und Technik . . . . . . . . . 6<br />
Titelstory . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10<br />
Messtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12<br />
EMV. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26<br />
Funkmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35<br />
Wireless . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36<br />
Bauelemente. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45<br />
HF-Technik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52<br />
Produkt-Portrait . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54<br />
RF & Wireless . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55<br />
Aktuelles . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59<br />
Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 5<br />
5
Aus Forschung und Technik<br />
Drahtlose Transceiver-Technologie<br />
für medizinische Geräte<br />
400-MHz-Spezifikation, konform<br />
mit IEEE 802.15.6, dem<br />
internationalen Standard flur<br />
BANs sowie Unterstützung für<br />
zwei unabhängige Betriebsarten.<br />
nämlich einen 4,5-Mbps-Highspeed-Mode,<br />
um Hirnwellen,<br />
Bilder und andere medizinische<br />
Daten zu senden, sowie einen<br />
1,7 kbps Low-Speed/Lowpower-<br />
Mode für Betrieb mit geringer<br />
Leistung, wenn sich die Sensorknoten<br />
im StandbyModus<br />
befinden.<br />
Bild 2 betrifft zwei wesentliche<br />
Merkmale der neuen Transceiver-Technologie:<br />
1. Digitale Empfängersteuerung<br />
Bild 1: Schematische Ansicht eines BAN-Systems<br />
Fujitsu Laboratories, Kawasaki,<br />
und imec Holst Centre, Eindhoven,<br />
entwickelten gemeinsam<br />
eine funkbasierte Transceiver-<br />
Technologie für die Medizintechnik.<br />
Diese im Einklang<br />
mit dem internationalen Standard<br />
für das 400-MHz-Band<br />
stehende Lösung benötigt nur<br />
1/10 der Versorgungsleistung<br />
bislang bekannter Modelle und<br />
erleichtert dadurch auch die<br />
Belastung von Patienten, die<br />
Sensoren tragen müssen. Die<br />
drahtlose Transceiver-Applikation<br />
zum Einsatz in Body Area<br />
Networks (BANs) entspricht den<br />
heutigen hohen Erwartungen an<br />
medizinische Anwendungen,<br />
wie dem drahtlosen Aufnehmen<br />
von Hirnwellen oder anderen<br />
Signalen des menschlichen<br />
Organismus´. Für diese Ziele<br />
wurden in der Vergangenheit<br />
elektrische Leistungen von einigen<br />
Dutzend Milliwatt benötigt.<br />
Hintergrund und<br />
Ergebnis<br />
Im Gesundheits- und Medizinbereich<br />
haben BANs eine hohe<br />
Bedeutung, weil hier Patientendaten<br />
systematisch gesammelt,<br />
angezeigt und ausgewertet<br />
werden müssen. Ein drahtloses<br />
Netzwerk mit Sensoren direkt<br />
am Körper des Patienten (Bild<br />
1) ist dabei Standard.<br />
Die diversen Sensoren und ihre<br />
Verkopplungen (Nodes) in Form<br />
der BAN-Grundstruktur benötigen<br />
eine gewisse Versorgungsleistung<br />
aus einer Batterie. Um<br />
das System so zweckmäßig wie<br />
möglich für Patienten und medizinisches<br />
Personal zu gestalten,<br />
werden hohe Batterielaufzeiten<br />
angestrebt. Durch Optimierung<br />
der Grundarchitektur und Verfeinerung<br />
der Schaltungstechnik ist<br />
es den beiden Partnern in Japan<br />
und Holland nun gelungen, den<br />
Leistungsanspruch des drahtlosen<br />
Transceiver-Frontends<br />
auf 1,6 mW bei Datenempfang<br />
und auf nur 1,8 mW beim Senden<br />
von Daten zu minimieren.<br />
Diese Technologie erlaubt ungefähr<br />
eine zehnfach höhere Batterielebensdauer<br />
als bisher beim<br />
Patienten-Monitoring üblich.<br />
Es ist nun aber auch möglich,<br />
kleinere und leichtere Batterien<br />
zu verwenden und damit dennoch<br />
längere Nutzungszeiten als<br />
bisher zu erzielen. In jedem Fall<br />
muss weniger oft ausgetauscht<br />
werden. Die neue drahtlose<br />
Lösung soll sich nach Plänen<br />
von Fujitsu Laboratories auch für<br />
nichtmedizinische Zwecke nutzen<br />
lassen. Details dieser Technologie<br />
gab man auf der IEEE<br />
International Solid-State Circuits<br />
Conference <strong>2014</strong> (ISSCC <strong>2014</strong>)<br />
im Februar bekannt.<br />
Die neue Technologie<br />
Diejenige Komponente im Sensor<br />
Node, welche mit abstand<br />
die höchste Versorgungsleistung<br />
benötigt, ist die drahtlose<br />
Transceiver-Schaltung. Einsparanstrengungen<br />
müssen daher<br />
hier ansetzen. Dies ist durch<br />
Entwicklung eines neuen, kompakten<br />
Low-Power Transceivers<br />
gelungen, der seine Medizingeräte-Umgebung<br />
durch verschiedene<br />
Übertragungsraten optimal<br />
unterstützt, ohne dass dazu weitere<br />
Schaltungen (Treiber, Interfaces<br />
etc.) erforderlich wären.<br />
Dieses Forschungsprojekt<br />
vereinbarte eine drahtlose<br />
Die Architektur der Transceiver-<br />
Schaltung wurde mit dem Ziel<br />
der Senkung des Leistungsverbrauchs<br />
soweit als möglich vereinfacht.<br />
Der digital gesteuerte<br />
Transceiver nutzt eine programmierbare<br />
Struktur, um seine charakteristischen<br />
Eigenschaften zu<br />
verändern. Somit ist es möglich,<br />
verschiedene Phasen- und Frequenzmodulationen<br />
in Übereinstimmung<br />
zum internationalen<br />
BAN-Standards optimal<br />
zu unterstützen. Der Empfänger<br />
besteht aus Low-Noise Amplifier,<br />
Mixer, Tiefpassfilter und<br />
A/D-Converter, es liegt also eine<br />
Direct-Conversion-Technik vor.<br />
Das Basisbandsignal wird direct<br />
aus dem Empfangssignal gewonnen.<br />
Dieses Direktmischkonzept<br />
ermöglicht aufgrund seiner einfachen<br />
Struktur die geringe Versorgungsleistung.<br />
Den 4,5 Mbps<br />
High-Speed Mode optimieren<br />
dabei die Übertragungscharakteristik<br />
des Low-Pass-Filters<br />
und der ADC mithilfe digitaler<br />
Schaltungen. Im 11,7-kbps-<br />
Betrieb arbeitet der LNA mit<br />
geringer Leistung. Das reduziert<br />
seine Empfindlichkeit, doch dies<br />
wird durch digitale Signalverarbeitung<br />
in Folge kompensiert.<br />
6 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
“Ich will heute einen Signal-Analysator, …<br />
… der sich auch übermorgen noch<br />
für Anwendungen von gestern und<br />
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Aus Forschung und Technik<br />
2. Digitale High-Speed-Dreipunktmodulation<br />
Der Einsatz eines Mixers im Sendezug<br />
macht es einfacher, einen<br />
High-Speed Mode zu implementieren.<br />
Jedoch sind Mischer und<br />
ihrer Treiber dafür bekannt, eine<br />
hohe Versorgungsleistung zu<br />
benötigen. Durch geschickte<br />
Kombination der drei folgenden<br />
Techniken wurde dennoch eine<br />
geringe Versorgungsleistung<br />
erzielt:<br />
- Statt eines Sendermischers wird<br />
eine digitale Dreipunkt-Modulationsschaltung<br />
eingesetzt. Darin<br />
erzeugt eine PLL das Funksignal,<br />
abgeleitet von einer digitalen<br />
Schaltung. Diese liefert ein<br />
Signal mit hoher und ein Signal<br />
mit niedriger Frequenz. Das<br />
verstärkte Sendesignal gelangt<br />
schließlich über einen Power<br />
Amplifier zur Antenne.<br />
- Um den High-Speed-Modus<br />
in Einklang mit der Dreipunktmodulation<br />
zu implementieren,<br />
wurde eine Dual-Varactor-<br />
Schaltung entwickelt. Diese<br />
sorgt dafür, dass im High-Speed<br />
Mode die Variation der Varactor-<br />
Kapazität ansteigt. Dies nutzt<br />
ein VCO aus, der die hochfrequent<br />
modulierten Signale als<br />
Eingangssignale nutzt.<br />
- Für den Low-Speed/Low-<br />
Power Mode wurde eine spezielle<br />
Low-Power-Technologie<br />
entwickelt, welche den Stromverbrauch<br />
der VCO-Modulationsschaltung<br />
um 90% reduziert,<br />
ohne die Qualität der Modulation<br />
nennenswert zu beeinträchtigen.<br />
Die genannten technologischen<br />
Fortschritte erlauben zusammen<br />
sowohl einen Low-Speed- als<br />
auch einen High-Speed-Modus<br />
mit einer über 300 mal höheren<br />
Übertragungsrate, bei maximalen<br />
DC-Versorgungsleistungen<br />
von nur 1,6 mW (receiving) bzw.<br />
1,8 mW (transmitting).<br />
Ergebnisse und<br />
Aussichten<br />
Bild 2: Die Transceiver-Architektur lässt die im Text näher beschriebenen wesentlichen neuen<br />
Merkmale erkennen.<br />
Die vorgestellte Healthcare-<br />
Applikation hat das Potential,<br />
in breitem Umfang als Sensor-<br />
Frontend-Interface im Management<br />
medizinischer Geräte eingesetzt<br />
zu werden, wie im Aufmacherbild<br />
skizziert.<br />
Fujitsu Laboratories plant, das<br />
Konzept dieser Applikation<br />
über die Bereiche Medicine<br />
und Healthcare auszuweiten,<br />
wie beispielsweise die Darstellung<br />
sozialer Infrastruktur<br />
oder die Erweiterung bestehender<br />
Netzwerk-Frontend-Interface-Technologien.<br />
Schließlich<br />
wurde hier eine fundamentale<br />
Network-Frontend-Technologie<br />
entwickelt, welche auch<br />
in anderen Bereichen vorteilhaft<br />
eingesetzt werden kann.<br />
Dazu zählen beispielsweise<br />
auch Landwirtschaft, Livestock<br />
Management oder Fabrik- und<br />
Umwelt-Monitoring.<br />
Quellen<br />
www.fujitsu.com<br />
http://jp.fujitsu.com/labs/en<br />
www.imec.be<br />
www.holstcentre.com<br />
Basisbandsignal:<br />
So bezeichnet man entweder<br />
das noch unmodulierte<br />
Signal beim Senden oder das<br />
empfangene Signal nach der<br />
Demodulation.<br />
Glossar<br />
Modulation/<br />
Demodulation:<br />
Als Modulation bezeichnet<br />
man das Aufprägen der<br />
eigentlichen Informationen<br />
(z.B. Sprache oder Daten) auf<br />
ein Trägersignal. Als Demodulation<br />
bezeichnet man die<br />
Rückgewinnung der Information<br />
im Empfänger.<br />
PLL:<br />
Phase-Locked Loop (phasenstarre<br />
Schleife). Das ist ein<br />
Schaltungsprinzip, um mithilfe<br />
einer Regelung besonders<br />
frequenzstabile Signale<br />
zu erzeugen. Eine PLL benötigt<br />
eine stabile Referenzfrequenz.<br />
VCO:<br />
Voltage-Controlled Oscillator<br />
(spannungsgesteuerter Oszillator).<br />
Die Frequenz dieses<br />
Oszillators ist von einer externen<br />
Gleichspannung abhängig.<br />
Varactor:<br />
Dies ist die allgemeine<br />
Bezeichnung für Bauelemente,<br />
die eine mit einer Gleichspannung<br />
beeinflussbare innere<br />
Kapazität aufweisen. Hierzu<br />
zählt die Kapazitätsdiode.<br />
8 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
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Mini-Circuits ®<br />
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DISTRIBUTORS<br />
504 Rev D<br />
504 rev D.indd 1 3/27/14 10:14 AM
Messtechnik<br />
Handheld-Spektrumanalysator<br />
bis 2,7 GHz einsetzbar<br />
Der PSA2 definiert den Spektrumanalysator<br />
neu mit aufregenden<br />
erneuerten Features,<br />
wie einem 4,3 Zoll großen<br />
TFT-Touchscreen, geringen<br />
Gewicht von 560 g und das<br />
alles bei einer Batterielaufzeit<br />
von 8 Stunden. Telemeter Electronic<br />
bietet den PSA2 in einem<br />
komplett geändertem Design!<br />
Die Auflösungsbandbreite<br />
ist auf 1 MHz, 280 kHz oder<br />
15 kHz einstellbar, außerdem<br />
besteht die Möglichkeit<br />
die Mittenfrequenz in 1-kHz-<br />
Schritten zu regeln. Zusätzlich<br />
bietet dieses Gerät einen Cursor<br />
zur Vermessung automatischer<br />
Peak-Erkennung. Die Messung<br />
ist sowohl in dBM, als auch<br />
in dBµV, mV oder µW möglich.<br />
Diese Messinhalte können<br />
abgespeichert und erneut<br />
abgerufen werden. Durch die<br />
integrierten Lautsprecher kann<br />
eine Audio-Demodulation von<br />
AM oder FM-Signalen durchgeführt<br />
werden.<br />
Optional sind folgende Produkte<br />
als Zubehör erhältlich:<br />
KFZ-Adapter, Transporttasche,<br />
PSA-U01 Firmware Upgrade,<br />
WB-ANT Breitband-Teleskopantenne.<br />
■ Telemeter Electronic<br />
GmbH<br />
www.telemeter.info<br />
Oszilloskope mit einfacher Bedienung<br />
Die digitalen Oszilloskope R&S RTE bieten<br />
schnelle und zuverlässige Lösungen für<br />
den Messalltag. Das gilt für die Entwicklung<br />
von Embedded Designs genauso wie für<br />
die Analyse von Leistungselektronik oder<br />
die allgemeine Fehlersuche. Dabei profitieren<br />
Anwender von Eigenschaften wie<br />
der hohen Samplerate, der hohen Akquisitionsrate<br />
und der guten Signaltreue. Viele<br />
Mess- und Analysewerkzeuge sorgen für<br />
schnelle Ergebnisse. Über das hochauflösende<br />
Touchscreen lässt sich das R&S RTE<br />
besonders einfach bedienen.<br />
Das neue R&S RTE von Rohde & Schwarz<br />
steht mit Bandbreiten von 200 MHz bis 1<br />
GHz zur Verfügung. Mit einer Erfassungsrate<br />
von mehr als 1 Million Messkurven<br />
pro Sekunde findet es Signalfehler sehr<br />
schnell. Das punktgenaue digitale<br />
Triggersystem ohne nennenswerten<br />
Trigger-Jitter sorgt für präzise<br />
Messergebnisse. Zusätzlich<br />
kommt es, aufgrund des Single-<br />
Core-A/D-Wandlers mit mehr als<br />
sieben effektiven Bits (ENOB),<br />
kaum zu Signalverzerrungen. Mit<br />
einer Abtastrate von 5 GS/s sowie<br />
einer maximalen Speichertiefe von<br />
50 MS/Kanal ermöglicht das R&S<br />
RTE eine detailgetreue Aufzeichnung<br />
langer Signalsequenzen.<br />
Die hohe Messgeschwindigkeit des<br />
R&S RTE kommt vor allem bei komplexen<br />
Aufgaben zum Tragen. Zum Beispiel<br />
liefern Maskentests innerhalb kurzer Zeit<br />
statistisch aussagekräftige Ergebnisse. Die<br />
sehr reaktive, an einen Spektrumanalysator<br />
angelehnte FFT detektiert auch sporadisch<br />
auftretende Signale zuverlässig. Damit eignet<br />
sich das R&S RTE sogar für die entwicklungsbegleitende<br />
EMV-Fehlersuche.<br />
Der hochauflösende 10,4-Zoll-XGA-Touch-<br />
Bildschirm ist das Herzstück der Bedienung<br />
und macht das tägliche Arbeiten<br />
besonders intuitiv. Beispielsweise lässt sich<br />
durch einfaches Wischen auf gespeicherte<br />
Geräte setups zugreifen. Messkurven können<br />
mühelos mittels Drag&Drop auf dem<br />
Bildschirm angeordnet werden. Über eine<br />
Miniaturansicht der Signale in Echtzeit am<br />
Bildschirmrand sehen Anwender immer,<br />
was gerade passiert. Geöffnete Bediendialoge<br />
legen sich halbtransparent über die<br />
Messfenster, die dadurch immer ihre volle<br />
Größe behalten. Signalflussdiagramme und<br />
Vor-und-Zurück-Tasten in den Dialogen<br />
vereinfachen die Navigation.<br />
Innovative Werkzeuge unterstützen den<br />
Anwender bei seiner Arbeit. Die Quick<br />
Meas-Funktion führt für ein Signal gleich<br />
mehrere Messungen auf einmal aus. Mit<br />
dem Fingertipp-Zoom verschafft sich der<br />
Anwender einen ersten Überblick über<br />
Signaldetails, indem er mit dem Finger den<br />
Zoombereich am Signal entlangfährt. Auswählen<br />
lassen sich die Werkzeuge über die<br />
konfigurierbare Toolbar.<br />
Zudem bietet Rohde & Schwarz eine Vielzahl<br />
dedizierter Anwendungslösungen für<br />
das R&S RTE: Hierzu gehören Trigger- und<br />
Decodier-Optionen für serielle Protokolle,<br />
eine Mixed-Signal-Option mit 16 zusätzlichen<br />
digitalen Kanälen und eine Option<br />
zur Leistungsanalyse. Das breite Tastkopfportfolio<br />
rundet das Angebot ab.<br />
Das neue R&S RTE steht in den Bandbreiten<br />
200, 350, 500 MHz und 1 GHz jeweils als<br />
Zwei- und Vierkanalmodell zur Verfügung.<br />
■ Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG<br />
www.rohde-schwarz.de<br />
10 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Messtechnik<br />
Vektor-Signal-Transceiver mit 200 MHz<br />
National Instruments stellte den Vektorsignal-Transceiver<br />
(VST) NI PXIe-5646R<br />
mit einer Bandbreite von 200 MHz vor.<br />
Dieser eignet sich optimal für den Test<br />
aktueller Wireless-Standards, z.B. IEEE<br />
802.11ac, 160 MHz WLAN und LTE<br />
Advanced. Anwender können das offene<br />
Softwaredesign des VST zur Entwicklung<br />
verschiedenster Anwendungen einsetzen.<br />
Beispiele hierfür sind Kanalemulation,<br />
Prototypingsysteme für Funkanwendungen<br />
oder benutzerspezifische Echtzeit-Signalverarbeitung<br />
im Bereich Spektralanalyse.<br />
Der VST vereint Vektorsignalanalysator<br />
und -generator mit einem anwenderprogrammierbaren<br />
FPGA für die Signalverarbeitung,<br />
Steuerung und Regelung in<br />
Echtzeit. Kunden bestätigen eine Reduzierung<br />
der Prüfzeit um das Zehn- bis Hundertfache<br />
bei Anwendungen wie Power<br />
Servoing für RF-Leistungsverstärker. Die<br />
verringerte Prüfzeit wird möglich, indem<br />
Geschwindigkeit, deterministische Verarbeitung<br />
und inhärente parallele Architektur<br />
des FPGAs genutzt werden. Der VST<br />
auf Basis der NI LabVIEW RIO Architecture<br />
verbindet Programmierflexibilität<br />
mit modernster RF-Hardware und<br />
modernisiert so den Test mobiler Technologien.<br />
Der VST NI PXIe-5646R bietet<br />
seine komplexe Bandbreite von 200 MHz<br />
über eine Sample Rate von 250 MS/s, das<br />
Achtfache des standardmäßigen LTE-Frames.<br />
Der VST eignet sich daher optimal<br />
für Entwicklungs- und Teststrategien,<br />
wie die digitale Vorverzerrung und die<br />
Envelope-Tracking-Technik. Der VST<br />
NI PXIe-5646R basiert auf der Systemdesignsoftware<br />
NI LabVIEW und bietet<br />
die optimale Plattform, um heutige und<br />
zukünftige Entwicklungs- und Testherausforderungen<br />
leichter zu bewältigen.<br />
■ National Instruments<br />
www.ni.com<br />
NEU_1-8_42x126_HF_2013_Layout 1 2<br />
Leistungsstarkes DAQ-System<br />
mit 320 Kanälen<br />
Temperaturmanagement<br />
Industriekomponenten<br />
Messtechnik<br />
HF-/Mikrowellentechnik<br />
Luftfahrtelektronik<br />
Entwicklung und Service<br />
Link zu:<br />
Telemeter Electronic GmbH<br />
HF-/Mikrowellentechnik<br />
Wir liefern Lösungen ...<br />
www.telemeter.info<br />
Die Rigol Technologies EU<br />
GmbH erweitert ihr Produktangebot<br />
um ein neues Datenerfassungs-/Datenlogger-System.<br />
Modell M300 verbindet ein<br />
DMM mit einem Messstellenumschalter.<br />
Das hochflexible<br />
System ist mit bis zu 5 Einsteckkarten<br />
erweiterbar; optional<br />
auch mit einem 6½-stelligen<br />
DMM, 10 verschiedenen<br />
Umschaltkarten und Steuerkarten<br />
von 2-poligen Schaltern<br />
bis hin zu Matrixkarten. Zum<br />
direkten Anschluss an PC oder<br />
Notebook stehen alle relevanten<br />
Schnittstellen wie LAN (LXI)<br />
USB, RS232 und GPIB Interfaces<br />
zur Verfügung. Das modulare<br />
System mit 16 bis max. 320<br />
Kanälen in einer Single Box verbindet<br />
eine exakte Messmöglichkeit<br />
mit einer flexiblen Signalanpassung<br />
für unterschiedlichste<br />
Test- und Prüf-Anwendungen.<br />
Ein intuitiv zu bedienendes Web<br />
Interface (Software) ermöglicht<br />
die einfache Fernsteuerung auch<br />
über das Netzwerk.<br />
Mit der mitgelieferten<br />
UltraAcquire-<br />
Software kann ein<br />
erstelltes Programm<br />
geladen werden und<br />
das System ohne<br />
PC (Computer)<br />
betrieben werden.<br />
Die Messdaten können<br />
ebenfalls per<br />
USB Stick oder im<br />
internen Speicher<br />
erfasst werden,<br />
die Daten werden<br />
dann zur Weiterverarbeitung<br />
in den<br />
PC übernommen.<br />
Die Vielzahl der<br />
Module ermöglicht eine große<br />
Bandbreite von industriellen<br />
Anwendungen. Das M300 ist<br />
damit eine ideale, flexible und<br />
sehr kosteneffiziente Lösung<br />
gerade für Systemintegratoren;<br />
gegen Aufpreis mit erweiterter<br />
Software (UltraAquire-Pro)<br />
erhältlich..<br />
■ Rigol Technologies Europe<br />
GmbH<br />
www.rigol.eu<br />
12 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
A/D ConverterS<br />
High Speed, High Performance & Low Power<br />
Analog, Digital & Mixed-Signal<br />
ICs, Modules, Subsystems & Instrumentation<br />
HMCAD1063 - DuAl 14-Bit A/D Converter, 250 & 400 MSPS<br />
HMCAD1073 - DuAl 16-Bit A/D Converter, 250 & 400 MSPS<br />
n 50 to 400 MSPS Sampling Rate Range<br />
n 14-Bit: 85 dB SFDR & 72 dB SNR at Fin = 125 MHz, FS = 400 MSPS<br />
n 16-Bit: 90 dB SFDR & 76 dB SNR at Fin = 125 MHz, FS = 400 MSPS<br />
n Coarse & Fine Gain Control<br />
n Dynamic Power Scaling vs. Sample Rate<br />
n 2 & 4-Bit Fast Amplitude Detect (FAD) Outputs<br />
n 124 Lead 9 x 9 mm ELP-R2 Package: 81 mm 2<br />
Signal-to-Noise vs. Sampling<br />
Rate for Fin = 30 MHz @ -1 dBFS<br />
80<br />
75<br />
70<br />
SNR (dBFS)<br />
65<br />
60<br />
55<br />
50<br />
45<br />
40<br />
100 200 300 400 500 600<br />
SAMPLING RATE (MSPS)<br />
Ultra High Speed Analog-to-Digital Converters<br />
Part Number Resolution Input Frequency (GHz) Sample Rate (GSPS)) ENOB SFDR (dBc))<br />
EasySuite<br />
Evaluation Kit P/N<br />
HMCAD5831LP9BE 3-Bit 20 26 2.9 26 EKIT01-HMCAD5831LP9<br />
Analog-to-Digital Converters<br />
Part Number<br />
Resolution<br />
Maximum<br />
Sample Rate<br />
# of<br />
Channels<br />
Power<br />
Dissipation<br />
SNR (dBFS)<br />
SFDR (dBc)<br />
EasySuite<br />
Evaluation Kit P/N<br />
HMCAD1520 12-Bit 160 / 320 / 640 MSPS 4 / 2 / 1 490 mW 70 75 [1] EKIT01-HMCAD1520<br />
HMCAD1520 14-Bit 80 / 105 MSPS 4 530 / 603 mW 75 / 74 85 / 83 EKIT01-HMCAD1520<br />
HMCAD1513 8-Bit 250 / 500 MSPS 4 / 2 710 mW 50 / 49.8 59 / 56 EKIT01-HMCAD1513<br />
HMCAD1512 8-Bit 450 / 900 MSPS 2 / 1 650 mW 49.8 63 / 64 [1] EKIT01-HMCAD1512<br />
HMCAD1511 8-Bit 250 / 500 / 1000 MSPS 4 / 2 / 1 710 mW 49.8 70 / 63 / 64 [1] EKIT01-HMCAD1511<br />
HMCAD1510 8-Bit 125 / 250 / 500 MSPS 4 / 2 / 1 295 mW 49.7 / 49.8 65 / 69 [1] EKIT01-HMCAD1510<br />
HMCAD1104 10-Bit 20 / 40 / 50 / 65 MSPS 8 12 / 20 / 25 / 30 mW / Channel 61.6 81 EKIT01-HMCAD1104<br />
HMCAD1102 13 / 12-Bit 80 MSPS 8 59 mW / Channel 70.1 77 EKIT01-HMCAD1102<br />
HMCAD1101 13 / 12-Bit 65 MSPS 8 51 mW / Channel 72.2 82 EKIT01-HMCAD1101<br />
HMCAD1100 13 / 12-Bit 20 / 40 / 50 MSPS 8 23 / 35 / 41 mW / Channel 72.2 82 EKIT01-HMCAD1100<br />
HMCAD1050-80 13 / 12-Bit 65 / 80 MSPS 2 85 / 102 mW 72.6 / 72 81 / 77 EKIT01-HMCAD1050<br />
HMCAD1050-40 13 / 12-Bit 20 / 40 MSPS 2 30 / 55 mW 72.2 / 72.7 85 / 81 EKIT01-HMCAD1050<br />
HMCAD1051-80 13 / 12-Bit 65 / 80 MSPS 1 50 / 60 mW 72.6 / 72 81 / 77 EKIT01-HMCAD1051<br />
HMCAD1051-40 13 / 12-Bit 20 / 40 MSPS 1 19 / 33 mW 72.2 / 72.7 85 / 81 EKIT01-HMCAD1051<br />
HMCAD1040-80 10-Bit 65 / 80 MSPS 2 65 / 78 mW 61.6 77 / 75 EKIT01-HMCAD1040<br />
HMCAD1040-40 10-Bit 20 / 40 MSPS 2 24 / 43 mW 61.6 81 EKIT01-HMCAD1040<br />
HMCAD1041-80 10-Bit 65 / 80 MSPS 1 38 / 46 mW 61.6 77 / 75 EKIT01-HMCAD1041<br />
HMCAD1041-40 10-Bit 20 / 40 MSPS 1 15 / 25 mW 61.6 81 EKIT01-HMCAD1041<br />
HMCAD1052 12-Bit 160 MSPS 4 490 mW 69 78 [2] EKIT01-HMCAD1052<br />
HMCAD1054 12-Bit 320 MSPS 2 490 mW 69 78 [2] EKIT01-HMCAD1054<br />
HMCAD1056 12-Bit 640 MSPS 1 490 mW 69 78 [2] EKIT01-HMCAD1056<br />
HMCAD1062 14-Bit 80 / 105 / 125 MSPS 4 490 / 605 / 765 mW 74 85 EKIT01-HMCAD1062<br />
HMCAD1068 14-Bit 80 / 105 / 125 MSPS 2 300 / 380 / 460 mW 74 85 EKIT01-HMCAD1068<br />
HMCAD1063 14-Bit 400 MSPS 2 750 mW / Channel 72 85 EKIT01-HMCAD1063<br />
HMCAD1073 16-Bit 400 MSPS 2 1100 mW / Channel 76 90 EKIT01-HMCAD1073<br />
[1] Excluding interlacing spurs.<br />
[2] For BW
Messtechnik<br />
Digitale Hochleistungs-Oszilloskope<br />
Rigol Technologies EU stellte<br />
die Hochleistungs-Digitaloszilloskop-Serie<br />
DS2000A-S mit<br />
einer fortschrittlichen Technologie<br />
beim analogen Frontend<br />
vor und bietet damit attraktive<br />
Leistung und Funktionalität in<br />
dieser Klasse.<br />
telco_ins_291113 29.11.2013 1<br />
Ein rundes<br />
Programm<br />
Diese Geräte wurden entwickelt,<br />
um die Testzeiten in Forschungs-,<br />
Entwicklungs- und<br />
Fehleranalyse-Anwendungen<br />
zu reduzieren und machen die<br />
Erkennung von Signalen und<br />
Geräteeigenschaften einfacher.<br />
Sie bieten umfangreiche Trigger-Funktionen,<br />
erweiterte<br />
hardwarebasierte Echtzeit-Wellenform-Aufzeichnung<br />
sowie<br />
Wiedergabe-, Such- und Analysefunktionen.<br />
Das neue mehrsprachige<br />
User Interface erlaubt<br />
das einfache Konfigurieren der<br />
Oszilloskope in der jeweiligen<br />
Landessprache.<br />
Das neue Frontend ist rauschärmer<br />
und hat eine größere vertikale<br />
Auflösung (500 µV/div<br />
bis 10 V/div) über die volle<br />
Bandbreite. Die Geräte nutzen<br />
die Ultra-Vision-Technologie<br />
aus der DS6000-Serie mit bis<br />
zu 2 GS/s Abtastrate und bis zu<br />
56 Mio. Punkten Speichertiefe.<br />
Es lassen sich bis zu 50.000<br />
Signalzüge/s erfassen und auf<br />
einem 8-Zoll-Display intensitätsabhängig<br />
(256 Stufen) darstellen.<br />
Zu den 16 Triggerfunktionen<br />
gehören z.B. Runt, Setup-<br />
Hold, Windows, N-te Flanke<br />
und automatische Messfunktionen<br />
mit Statistik. Die Geräte<br />
haben serielle Bus-Trigger und<br />
viele Mathematikfunktionen und<br />
erlauben optional die Decodierung<br />
von I 2 C, SPI, RS232 und<br />
CAN-Bus (neu).<br />
A l s O p t i o n w e r d e n d i e<br />
DS2000A-S-Oszilloskope mit<br />
eingebautem Zweikanal-Arbiträr-Funktionsgenarator<br />
mit einer<br />
Bandbreite von 25 MHz geliefert.<br />
Hierdurch ist ein einfaches<br />
Herunterladen von erfassten<br />
Messsignalen und deren kontinuierliche<br />
Ausgabe zur Stimulation<br />
bzw. Signalerzeugung möglich,<br />
ohne die Zwischenstufe eines<br />
externen Generators oder von<br />
PC-Software-Tools.<br />
Rigol bietet zudem eine Vielzahl<br />
von aktiven und passiven Tastköpfen<br />
sowie weiteres Zubehör.<br />
Der serielle Bus-Trigger ist als<br />
Standard-Feature verfügbar.<br />
Das DS2000A-S eignet sich<br />
ideal für Anwendungen in den<br />
Bereichen Kommunikation,<br />
Aerospace/Verteidigung, Forschungs-<br />
und Bildungseinrichtungen<br />
sowie in der Industrieund<br />
Unterhaltungselektronik<br />
bzw. in der Computer- und Messtechnik-Industrie.<br />
Die erweiterte zweikanalige<br />
Oszilloskopserie DS2000A-S<br />
wird mit 8-Zoll-Farbdisplay und<br />
Bandbreiten von 70, 100, 200<br />
und 300 MHz geliefert.<br />
■ Rigol Technologies Europe<br />
GmbH<br />
www.rigol.eu<br />
• AT Schnitt Quarze<br />
True-Waveform-Arbiträrgeneratoren bis 80/120 MHz<br />
• Uhrenquarze<br />
• TCXO/VCTCXO<br />
• SAW Filter<br />
• Clock Oszillatoren<br />
• Quarzfilter<br />
www.telcona.de<br />
info@telcona.de<br />
Basierend auf der Trueform-<br />
Technologie von Agilent, sind<br />
die vier neuen Arbiträrgeneratoren<br />
der Serie 33600A der<br />
bisherigen DDS-Technologie<br />
überlegen, was Jitter, Genauigkeit<br />
und Rauschen betrifft.<br />
Wie die Vorgängermodelle der<br />
33500B-Serie zeichnen sie sich<br />
durch einen sehr geringen Jitter<br />
www.infratron.de<br />
EMV-Materialien aus einer Hand<br />
● EMV- und Umwelt-Dichtungen (bis IP69k)<br />
● auch Dispensing in x-y-z Achsen<br />
● verschieden dotierte Silikone+Fluorsilikone<br />
● verschiedenste metallisierte Gewebe<br />
● EMV-Fenster + Folien<br />
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Firmenschriften zum<br />
Thema EMV an!<br />
Infratron GmbH · Tel: 089 / 158 126 - 0 · www.infratron.de
Messtechnik<br />
Highspeed-Fertigungstests an LTE-Geräten<br />
Anritsu meldete, dass der LTE-Chiphersteller<br />
Sequans Communications das MT8870A<br />
Universal-Wireless-Test-Set als moderne<br />
Testlösung für Fertigungstests an LTE-<br />
Geräten, die auf der LTE-Plattform Mont<br />
Blanc von Sequans basieren, zugelassen<br />
hat. Hochmoderne Fertigungseinrichtungen<br />
erfordern schnelle und zuverlässige Testverfahren,<br />
damit kosteneffiziente Fertigungslösungen<br />
möglich sind. Der MT8870A erfüllt<br />
mit seiner flexiblen Hardwarekonfiguration<br />
und ausgereiften Softwarelösung diese<br />
Anforderungen. Und er ist eine kostengünstige<br />
Lösung, da er parallel mehrere Standards<br />
und das Testen mehrerer Antennen<br />
unterstützt sowie über ein modular aufgebautes<br />
und erweiterbares Gehäuse verfügt.<br />
Der MT8870A ist in der Lage, alle weltweit<br />
üblichen Mobilfunkstandards zu unterstützen,<br />
zudem eignet er sich zum Testen von<br />
Funkstandards mit geringer Reichweite (z.B.<br />
WiFi und Bluetooth), GNSS (z.B. GPS und<br />
Glonass) sowie für UKW-Funkmessungen.<br />
Damit steht eine umfassende und flexible<br />
Fertigungstestlösung für Smartphones und<br />
Mobilfunkgeräte zur Verfügung. Die Combi<br />
Test-Softwareumgebung gibt dem Anwender<br />
eine ausgereifte Anwendung an die Hand,<br />
mit der er die MT8870A-Testhardware steuern<br />
kann. Es wird eine problemlose Konfiguration<br />
und Steuerung der Testlösung<br />
gewährleistet. Mit dieser Anwendung unterstützt<br />
der MT8870A sowohl die an die HF-<br />
Kalibrierung als auch die an das Screening<br />
(die Endkontrolle) gestellten Anforderungen<br />
des Gerätetests im Fertigungszyklus (Production<br />
Line Device Test) für Geräte, die<br />
auf Chipsätzen der Firma Sequans basieren.<br />
Die LTE-Plattform Mont Blanc von Sequans<br />
besteht aus der Basisband-SOC (Systemon-Chip-Lösung)<br />
SQN3120 von Sequans<br />
mit integrierter Netzwerk-CPU, einem<br />
vom Netzbetreiber geprüften und voll entwickelten<br />
LTE-Protokoll-Stack, einem für<br />
LTE optimierten Sende-/Empfangsmodul,<br />
einem reichhaltigen Softwarepaket und<br />
Referenzdesigns.<br />
Konzipiert für höchste Performance und Effizienz,<br />
ist Mont Blanc eine leistungsfähige,<br />
kompakte und kostengünstige Halbleiterlösung,<br />
um leistungsfähige Mobilfunkgeräte<br />
mit großem Funktionsumfang zusätzlich<br />
mit LTE auszurüsten. Das Herzstück,<br />
der Basisband-Chip SQN3120, ist von den<br />
führenden Mobilfunknetzbetreibern Verizon<br />
Wireless und China Mobile zertifiziert.<br />
■ Anritsu Corp.<br />
www.anritsu.com<br />
HF-Conformance-Testsystem zur GCF-Validierung für Endgeräte-Zertifizierung<br />
Das HF-Conformance-Testsystem<br />
ME7873L ist das weltweit erste Testsystem<br />
mit GCF-Zulassung, welches<br />
mehr als 80% der Testfälle für LTE-<br />
Advanced-Carrier-Aggregation<br />
abdeckt. Conformance-Testsysteme<br />
müssen dies leisten, damit sie für den<br />
Einsatz in der Terminal-Zertifizierung<br />
durch das Global Certification Forum<br />
(GCF) anerkannt werden. Das HF-<br />
Conformance-Testsystem ME7873L<br />
von Anritsu hat die weltweit ersten<br />
GCF-Carrier-Aggregation-Testfallzulassungen<br />
erreicht. Nun folgte eine<br />
weitere Zulassung für neue Testfälle. Somit<br />
ist das ME7873L das weltweit erste Testsystem,<br />
das 80% der GCF-Testfälle für<br />
HF/RRM- Konformitätstests unterstützt.<br />
Die Zulassungen wurden mit den 3GPP-<br />
Frequenzbandpaaren 1-5 und 3-8 durchgeführt.<br />
Das bedeutet, dass das ME7873L<br />
die erste LTE-Testplattform ist, die den<br />
Zulassungs-Meilenstein erreicht hat und<br />
für die Carrier-Aggregation-Gerätezertifizierung<br />
zum Einsatz kommt. Der<br />
LTE-Advanced-Standard ist der neuste<br />
4G-Highspeed-Mobilfunkstandard,<br />
der heute von den Netzbetreibern in<br />
breitem Umfang eingesetzt wird. Angetrieben<br />
durch den Bedarf von höheren<br />
Netzkapazitäten und höheren Spitzendatenraten<br />
im Netz, setzen die Netzbetreiber<br />
LTE-Advanced ein. Mithilfe<br />
der Carrier-Aggregation-Technologie<br />
können diese Netze Spitzendatenraten<br />
von bis zu 300 MB/s erreichen. Das<br />
GCF-Selbstzertifizierungsprogramm<br />
ermöglicht es Geräteherstellern, Geräte<br />
als 3GPP-konform zu zertifizieren und<br />
auf diese Weise das Vertrauen in die<br />
fehlerfreie Funktion des Gerätes im Netz<br />
zu erhöhen.<br />
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16 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
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Messtechnik<br />
40-GHz-Handheld-Kabel- und Antennenanalysator<br />
Anritsu stellte den Site Master<br />
S820E für den Mikrowellenbereich<br />
vor – nach eigener Auffassung<br />
den weltweit ersten<br />
Kabel- und Antennenanalysator<br />
als Handheld-Gerät, der<br />
über eine Frequenzabdeckung<br />
von bis zu 40 GHz verfügt. Der<br />
Site Master S820E bietet gemäß<br />
Anritsu Außendiensttechnikern,<br />
Ingenieuren und Monteuren im<br />
Mobilfunknetzbereich auch<br />
einen branchenführenden Dynamikbereich,<br />
Richtfaktor und eine<br />
im Markt einmalige Robustheit.<br />
Mit dem S820E können bei<br />
Installations-, Wartungs- und<br />
Fehlersucharbeiten äußerst<br />
genaue Messungen bis in den<br />
Mikrowellenbereich durchgeführt<br />
werden. Wie Anritsu<br />
außerdem mitteilt, wird der Site<br />
Master S820E über zusätzliche<br />
Vektor-Netzwerkanalysator-<br />
Messfunktionen verfügen.<br />
Mit einem Dynamikbereich von<br />
110 dB bis 40 GHz erreicht der<br />
Site Master S820E bei Messungen<br />
im Feldeinsatz die Performance,<br />
die üblicherweise nur<br />
von Benchtop-Geräten bekannt<br />
ist. Zudem bietet die branchenweit<br />
beste Auflösung von 1 Hz<br />
ein Maximum an Frequenzgenauigkeit.<br />
Der große Frequenz-<br />
Sweepbereich erlaubt bei DTF-<br />
Messungen eine extrem kleine<br />
Entfernungsauflösung (ca. 4<br />
mm bei 40 GHz Sweep). Damit<br />
konnte man exaktere Kabelfehlerstellen-Messungen<br />
durchführen.<br />
Ein leistungsfähiger<br />
Prozessor erlaubt eine Sweep-<br />
Geschwindigkeit von 650 µs/<br />
Datenpunkt und steigert so die<br />
Produktivität bei Messungen im<br />
Feldeinsatz.<br />
Hoher Richtfaktor<br />
Der Site Master S820E liefert<br />
den für ein Handgerät höchsten<br />
Richtfaktor, womit bei<br />
Messungen im Feldeinsatz ein<br />
maximaler Genauigkeitsgrad<br />
auch bei großen Dämpfungen<br />
erreicht wird. Er verfügt zudem<br />
über eine HF-Immunität von<br />
17 dBm, womit er alle anderen<br />
Handheld-Kabel- und Antennenanalysatoren<br />
übertrifft und selbst<br />
im Innenstadtbereich verlässliche<br />
Messwerte liefert.<br />
Konstruiert für Messungen an<br />
Koaxial- und Hohlleitersystemen,<br />
lassen sich mit dem Site<br />
Master S820E alle wichtigen<br />
Eintormessungen, wie Reflexionsdämpfung,<br />
SWR, Kabeldämpfung,<br />
Kabelfehlstellen,<br />
Phasen- und Smith-Diagramm-<br />
Messungen ausführen. Ebenso<br />
kann der Anwender Zweitor-<br />
Transmissionsmessungen sowie<br />
Zweitor-Kabeldämpfungstests<br />
durchführen.<br />
Der Analysator verfügt über<br />
easyTest Tools von Anritsu,<br />
wodurch die Standardisierung<br />
von Tests für wiederholbare<br />
Messungen möglich ist, sowie<br />
über Line Sweep Tools für eine<br />
vereinfachte Protokollierung und<br />
Berichterstattung.<br />
Anritsu wird auch VNA-Messfunktionen<br />
für den Site Master<br />
S820E anbieten. Mit der optional<br />
erhältlichen Software werden die<br />
Messfunktionen des Kabel- und<br />
Antennenanalysators erweitert<br />
und umfassen die wichtigsten<br />
im Feldeinsatz durchzuführenden<br />
VNA-Messungen.<br />
Der S820E ist mit einem Akku<br />
ausgerüstet, der eine vierstündige<br />
Laufzeit bietet. Der Site<br />
Master verfügt weiterhin über<br />
den größten TFT-Touchscreen<br />
(8,4 Zoll) mit der in seiner Klasse<br />
besten Auflösung von 800x600.<br />
Die Anwender können somit bei<br />
allen Lichtverhältnissen problemlos<br />
die Messergebnisse<br />
anschauen. Eine intuitive grafische<br />
Touchscreen-Schnittstelle<br />
für den Anwender-Touchscreen,<br />
die eine große alphanumerische<br />
Tastatur mit einer benutzerdefiniert<br />
einstellbaren EZ-Namensmatrix<br />
beinhaltet, ermöglicht die<br />
schnelle, problemlose und effiziente<br />
Vergabe von Dateinamen.<br />
US-Spezifikation<br />
MIL-PRF-28800F<br />
Der Site Master S820E für den<br />
Mikrowellenbereich genügt der<br />
US-Spezifikation MIL-PRF-<br />
28800F für den Einsatz in explosionsgefährdeten<br />
Bereichen.<br />
Die Abmessungen betragen<br />
273x199x91 mm, das Gewicht<br />
3 kg. Zur Gewährleistung präziser<br />
Messergebnisse im Feldeinsatz<br />
bietet Anritsu Koax-Kalibrier-Kits<br />
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von -10 bis +55 °C an.<br />
Ein großes Temperaturfenster<br />
von ±10 K macht bei Feldeinsätzen<br />
weniger Kalibrierungen<br />
zur Maximierung der Produktivität<br />
erforderlich.<br />
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18 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Messtechnik<br />
Nachbarkanalmessungen mit dem Spektrumanalysator<br />
Der vorliegende Artikel befasst<br />
sich mit der Messung der<br />
Nachbarkanalleistung (ACP,<br />
Adjacent Channel Power).<br />
Die ACP ist ein Maß für die<br />
Nichtlinearität eines Geräts<br />
und erfasst die Aufspreizung<br />
der Bandbreite in die<br />
Nachbarkanäle hinein.<br />
Der Leser erfährt, wie die Messung durchgeführt<br />
wird und wie Messgeschwindigkeit,<br />
Reproduzierbarkeit und Dynamikbereich<br />
optimiert werden können. Ein Blick auf<br />
neue Messmethoden zeigt, wie man bei dieser<br />
Messung die schnellsten und am besten<br />
reproduzierbaren Ergebnisse erzielen kann.<br />
Geschichte der ACP-Messung<br />
Die ACP-Messung gibt es seit vielen Jahren.<br />
Ursprünglich benutzte man sie für<br />
schmalbandige analog modulierte Signale<br />
und ermittelte das Verhältnis der Leistung<br />
in den höheren und niedrigeren Kanälen zur<br />
gesamten Sendeleistung. Die Sendegesamtleistung<br />
war definiert als die Trägerleistung<br />
plus dem Großteil der in höheren oder niedrigeren<br />
Kanälen übermittelten Leistung.<br />
Heute wird die Messung definiert als Verhältnis<br />
von einem oder mehreren benachbarten<br />
Kanälen zur gesamten Trägerleistung<br />
über die Bandbreite des Kanals hinweg.<br />
Im Mobilfunk ist man darauf angewiesen,<br />
dass nur wenig Leistung in die Nachbarkanäle<br />
abgestrahlt wird, so dass sie die Kommunikation<br />
in diesen Kanälen nicht stört.<br />
Deswegen ist die Messung der Nachbarkanalleistung<br />
von zentraler Bedeutung. Mobilfunkstandards<br />
wie W-CDMA, cdma2000®<br />
und LTE definieren die zugehörigen Messmethoden<br />
und Grenzwerte und geben der<br />
Messung einen noch aussagekräftigeren<br />
Namen. cdma2000 beispielsweise schreibt<br />
von ACPR (Adjacent Channel Power Ratio),<br />
W-CDMA spricht von ACLR (Adjacent<br />
Channel Leakage Ratio). GSM und EDGE<br />
haben ähnliche Anforderungen und arbeiten<br />
mit einer Messung des Ausgangsspektrums<br />
(ORFS, Output RF Spectrum), damit sichergestellt<br />
ist, dass die in die Nachbarkanäle<br />
eingestreute Leistung ein bestimmtes Maß<br />
nicht überschreitet. Die meisten modernen<br />
Von Bob Nelson & Spiro Moskov,<br />
Agilent Technologies<br />
Bild 1: W-CDM-ACLR-Messung der benachbarten und übernächsten Kanäle.<br />
Spektrumanalysatoren verfügen über vordefinierte<br />
Einstellungen für verschiedene<br />
Standards, dadurch lassen sich diese Geräte<br />
schnell für die entsprechenden Messungen<br />
einstellen.<br />
Bei schmalbandigen analog modulierten Signalen<br />
ist hauptsächlich das Phasenrauschen<br />
des Lokaloszillators für die in die Nachbarkanäle<br />
eingestreute Leistung verantwortlich.<br />
Bei heutigen breitbandigen Signalen stammt<br />
die Nachbarkanalleistung von verschiedenen<br />
Faktoren. Sie rührt wiederum vom Phasenrauschen<br />
her, aber auch von Intermodulationsverzerrungen<br />
und dem Grundrauschen<br />
des Systems. Diese Faktoren beeinflussen<br />
gleichzeitig den ACP-Dynamikbereich, den<br />
ein Spektrumanalysator bei diesen Messungen<br />
erreichen kann.<br />
Das Ergebnis einer ACP-Messung kann folgendermaßen<br />
darstellt werden:<br />
(1)<br />
Hierbei ist P adj die Leistung im Nachbarkanal<br />
und die Leistung innerhalb des Nutzkanals.<br />
Bild 1 zeigt die Bildschirmdarstellung eines<br />
Signalanalysators Agilent N9020A MXA bei<br />
der Durchführung einer ACLR-Messung an<br />
einem W-CDMA-Signal. Die ACLR-Messung<br />
ist definiert als die relative Leistung in<br />
den direkt benachbarten und jeweils übernächsten<br />
Kanälen im Verhältnis zum Träger,<br />
der mit einer Bandbreite von 3,84 MHz<br />
gemessen wird. Der Kanalabstand beträgt<br />
jeweils 5 MHz (somit 10 MHz zu den übernächsten<br />
Kanälen). Die Leistungen in den<br />
Kanälen werden als Integral berechnet (siehe<br />
Gleichung 2), dabei wird jeder Messwert<br />
(dBm) in den Kanälen in mW umgerechnet<br />
und mit den passenden Integrationsparametern<br />
aufsummiert.<br />
(2)<br />
Danach wird die Leistung entsprechend<br />
dem RRC-Filter (Root Raised Cosine Filter)<br />
rechnerisch korrigiert, das bei W-CDMA<br />
eingesetzt wird.<br />
Dynamikbereich<br />
Bei breitbandigen Signalen besteht die Bandbreitenaufspreizung<br />
in die benachbarten und<br />
übernächsten Kanäle überwiegend aus kohärenten<br />
und nichtkohärenten Verzerrungen.<br />
Die kohärenten Verzerrungen werden normalerweise<br />
aus nichtlinearen Verzerrungen<br />
der 3. und der 5. Harmonischen zusammengesetzt,<br />
die im Testobjekt entstehen. Die<br />
nichtkohärenten Verzerrungen sind ihrer<br />
Natur nach rauschähnlich, sie sind primär<br />
auf das Phasenrauschen des Lokaloszillators<br />
und das Grundrauschen des Geräts zurückzuführen.<br />
Auch der Spektrumanalysator selbst<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 19
Messtechnik<br />
erzeugt Störungen in den Nachbarbändern.<br />
Man kann das Maß der entstehenden Verzerrungen<br />
allerdings durch geeignete Einstellung<br />
des Geräts gering halten. Die Verzerrungen<br />
der 3. und 5. Harmonischen, die<br />
im Spektrumanalysator entstehen, hängen<br />
vom Mischerpegel ab, der nach Gleichung<br />
3 berechnet werden kann:<br />
Mixer Level = DUT-Level - external<br />
atten - internal atten (3)<br />
Teilt man (extern oder intern) das Messsignals<br />
herunter, verringert man damit den<br />
Pegel am Mischer des Spektrumanalysators,<br />
wodurch der Pegel der hier entstehenden<br />
Verzerrungen sinkt. Somit wäre eine<br />
möglichst starke Abschwächung des Eingangssignal<br />
wünschenswert. Leider handelt<br />
man sich damit aber einen Nachteil ein: Der<br />
Abstand des Messsignals zum Grundrauschen<br />
des Spektrumanalysators verringert<br />
sich. Aus diesem Grund ist die Optimierung<br />
des Dynamikbereichs bei ACP-Messungen<br />
durch geeignete Einstellung des Eingangsteilers<br />
immer wieder eine Herausforderung.<br />
Optimierung der Einstellung<br />
des Spektrumanalysators<br />
für einen maximalen<br />
Dynamikbereich<br />
Um optimale Einstellung des Spektrumanalysators<br />
finden zu können, muss man<br />
vorher die Dynamik der verschiedenen Verzerrungen<br />
verstanden haben. Die 3. Harmonische<br />
taucht primär in den Nachbarkanälen<br />
auf, die 5. Harmonische vorwiegend in<br />
den übernächsten Kanälen. Wenn der Eingangsteiler<br />
herunter geregelt wird, reduziert<br />
das den Signalpegel am Mischer. Dadurch<br />
sinkt die 5. Harmonische deutlich schneller<br />
als die 3. Harmonische (5:1 gegenüber<br />
3:1). Im übernächsten Kanal fallen damit<br />
die kohärenten Verzerrungen schnell unter<br />
das Grundrauschen, wohingegen die 3. Harmonische<br />
im Nachbarkanal noch deutlich<br />
über dem Grundrauschen liegt. Teilt man<br />
das Eingangssignal noch weiter herunter,<br />
bekommt man im übernächsten Kanal eine<br />
schlechtere ACP-Genauigkeit, weil sich<br />
dadurch das Grundrauschen relativ erhöht.<br />
Bild 2: Reproduzierbarkeit für ein übliches Verhältnis Auflösungsbandbreite zu<br />
Kanalbreite. Vergleich zwischen Wobbelverfahren und „fast power“<br />
Den besten Kompromiss zwischen der<br />
Absenkung der kohärenten Verzerrungen<br />
im Nachbarkanal und der Verringerung des<br />
Dynamikbereichs im übernächsten Kanal<br />
erzielt man mittels Rauschkorrektur (bei<br />
Agilent Signalanalysatoren als „Noise Floor<br />
Extension“, NFE, bezeichnet). Zuerst wird<br />
der Eingangsteiler zur Verringerung der<br />
intern erzeugten Verzerrungen im Nachbarkanal<br />
stufenweise herunter geregelt, bis<br />
sich die ACP-Ergebnisse im Nachbarkanal<br />
nicht weiter verbessern. Damit wird sichergestellt,<br />
dass auch im übernächsten Kanal<br />
die ACP-Leistung des Testobjekts gemessen<br />
wird. Anschließend wird die Rauschkorrektur<br />
dazu geschaltet. Sie reduziert die nichtkohärenten<br />
Verzerrungen im übernächsten<br />
Kanal, die aus dem Grundrauschen des<br />
Spektrumanalysators stammen.<br />
Wenn – wie z. B. bei Messungen nach dem<br />
Tetra-Standard – Phasenrauschen der begrenzende<br />
Faktor ist, kann man bei modernen<br />
Spektrumanalysatoren wahlweise das nahe<br />
oder das ferne Phasenrauschen minimieren.<br />
Messunsicherheit<br />
Bei den meisten Messungen von nichtlinearen<br />
Verzerrungen wie Harmonischen,<br />
TOI (Third Order Intercept) und SHI (SHI,<br />
Second Harmonic Intercept) muss man dafür<br />
sorgen, dass intern im Messgerät entstandene<br />
Intermodulationsverzerrungen die<br />
Verzerrungen des Testobjekts nicht auslöschen.<br />
Das kann vorkommen, wenn intern<br />
entstandene Verzerrungen von der Amplitude<br />
her etwa gleich groß sind wie Verzerrungen<br />
durch das Testobjekt, aber von ihrer<br />
Phasenlage her gegenphasig sind. Erzielt<br />
man durch geringfügige Änderungen des<br />
Eingangsteilers sofort große Verbesserungen<br />
der ACP, ist das vermutlich der Fall.<br />
Sind die Amplituden von intern erzeugten<br />
Verzerrungen und Verzerrungen durch das<br />
Testobjekt gleich, beträgt die Unsicherheit<br />
der Messung +6 dB bis „minus unendlich“.<br />
Die Unsicherheit der Messergebnisse ist am<br />
geringsten, wenn die internen Verzerrungen<br />
des Spektrumanalysator einige dB schwächer<br />
sind als die Verzerrungen des Testobjekts.<br />
Um das zu erreichen und damit diese<br />
Unsicherheit auszuschließen, kann es notwendig<br />
werden, einen leistungsfähigeren<br />
Spektrumanalysator einzusetzen.<br />
Die Signalanalysatoren der Serie X von Agilent<br />
verfügen über eine Funktion Adjust for<br />
Minimum Clip (Einstellung für minimale<br />
Begrenzung), mit der man den Pegel am<br />
Mischer automatisch optimal an den Eingangspegel<br />
anpassen kann. Der Pegel am<br />
Mischer wird hierbei so gewählt, dass er den<br />
optimalen Dynamikbereich ohne übermäßig<br />
große Messunsicherheit erzielt.<br />
Geschwindigkeit versus<br />
Reproduzierbarkeit<br />
Die meisten modernen Spektrumanalysatoren<br />
messen Kanalleistungen bei gewobbelten<br />
ACP-Messungen mit integrierenden Detektoren<br />
oder solchen, die Effektivwerte messen.<br />
Die beobachtete Varianz ergibt sich zu:<br />
Hierbei ist<br />
(4)<br />
20 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
K N O W - H O W V E R B I N D E T<br />
(5)<br />
und tacquisition die Wobbelzeit des Spektrumanalysators.<br />
In den meisten Fällen gibt der jeweilige<br />
Standard die Bandbreite der Kanäle und die<br />
Auflösungsbandbreite (RBW, Resolution<br />
Bandwidth) vor. Für besser reproduzierbare<br />
Ergebnisse muss man die Wobbelzeit<br />
verlängern. Dadurch steigt allerdings die<br />
Messzeit insgesamt.<br />
Agilents Fast Power Option<br />
Die Signalanalysatoren der Serie X von<br />
Agilent verfügen über eine Option Fast<br />
Power, mit der man Leistungsmessungen<br />
wie Kanalleistung, Nachbarkanalleistung,<br />
Leistungsbandbreite und X-db-Messungen<br />
(Option FP2) sehr schnell durchführen kann.<br />
Die Leistungsmessungen werden per Hardware<br />
beschleunigt, der FPGA-Code arbeitet<br />
echtzeitig überlappende FFT-Berechnungen<br />
ab. Aus den Ergebnissen aller FFTs wird<br />
der Effektivwert ermittelt, zusammen liefern<br />
sie das Echtzeitspektrum, aus dem die<br />
Leistungswerte errechnet werden. Diese<br />
Funktion ist nur im Fernsteuerungbetrieb<br />
(z. Bsp. SCPI) abrufbar und ermöglicht es<br />
Messungen wie etwa die der Nachbarkanalleistung<br />
direkt in Hardware durchzuführen.<br />
Man kann beispielsweise mit einem externen<br />
Steuerprogramm eine W-CDMA-<br />
ACLR-Messung anfordern, während eine<br />
EVM-Messung lokal am Messinstrument<br />
durchgeführt wird. Bei einer Erfassungszeit<br />
von 1 ms kann eine Messzeit von 3 ms<br />
erreicht werden.<br />
Die Methode fast power verbessert die<br />
Reproduzierbarkeit, weil mit einer deutlich<br />
größeren Bandbreite alle Kanäle gleichzeitig<br />
gemessen werden. Als Beispiel berechnen<br />
wir die Reproduzierbarkeit der gewobbelten<br />
ACLR-Messung aus Bild 1. Die Messung<br />
arbeitet mit folgenden Einstellungen: Wobbelzeit<br />
3 ms, Auflösungsbandbreite 100 kHz,<br />
Kanalbandbreite 3,84 MHz in einem Bereich<br />
von 25 MHz. Die Wobbelmessung dauert<br />
insgesamt 13 ms. Mithilfe der Gleichung 4<br />
kann die Reproduzierbarkeit der gewobbelten<br />
Messung wie folgt berechnet werden:<br />
Messtechnik<br />
(5)<br />
Damit kann nun die Reproduzierbarkeit und<br />
die Messzeit der Methode fast power mit 1<br />
ms Erfassungszeit und einer Gesamtmesszeit<br />
von 3 ms mit der Wobbelmethode verglichen<br />
werden. Für die Methode fast power<br />
gilt für NBW folgende Gleichung:<br />
NBW FFT = ChannelBW<br />
Daher ergibt sich für die Reproduzierbarkeit<br />
der Methode fast power:<br />
(6)<br />
Mit fast power können ACLR-Messungen<br />
demzufolge im Vergleich zur gewobbelten<br />
Messung viermal so schnell durchführt werden<br />
und verbessern dabei die Reproduzierbarkeit<br />
um den Faktor 9.<br />
Bild 2 zeigt die Reproduzierbarkeit von<br />
ACP-Messungen nach dem Wobbelverfahren<br />
und mit Fast Power für verschiedene Erfassungszeiten.<br />
Die roten und blauen Linien<br />
sind die theoretischen Werte, wie sie sich<br />
aus Gleichung 4 ergeben.<br />
Gewobbelte Messungen werden immer einen<br />
größeren Dynamikbereich aufweisen als<br />
Fast Power-Messungen, weil sie mit einem<br />
schmalbandigen Zwischenfrequenzfilter<br />
arbeiten. Dieses schmalbandige ZF-Filter<br />
liefert eine viel geringere Spitzenleistung<br />
an den A/D-Wandler als bei Fast Power, wo<br />
man das ganze Band gleichzeitig misst. Ist<br />
ein großer Dynamikbereich wichtig, sollte<br />
man daher mit dem Wobbelverfahren arbeiten.<br />
Braucht man aber eine möglichst hohe<br />
Messgeschwindigkeit und Reproduzierbarkeit,<br />
beispielsweise in einem automatischen<br />
Testsystem, wo ein großer Dynamikbereich<br />
nicht das vordringliche Kriterium ist, ist die<br />
Option Fast Power der Signalanalysatoren<br />
der Familie X von Agilent anderen Messmethoden<br />
weit überlegen.<br />
Zusammenfassung<br />
Der vorliegende Artikel hat eine Reihe von<br />
Fragen zu ACP-Messungen behandelt. Mit<br />
dem Aufkommen von neuen Modulationsmethoden<br />
braucht man weitere Messungen<br />
wie etwa die Spektralemissionsmaske<br />
(SEM, Spectral Emission Mask), die dem<br />
Anwender mehr Einblick in die Linearität<br />
seiner Testobjekte geben. Diese Messungen<br />
zusammen mit Messungen der linearen Verzerrung<br />
wie etwa Fehlervektor (EVM, Error<br />
Vector Magnitude) stellen sicher, dass die<br />
Nutzer der Endprodukte sich einer ungestörten<br />
Kommunikation erfreuen können und das<br />
begrenzte Spektrum „sauber“ genutzt wird.<br />
cdma2000 ist in den USA ein eingetragenes<br />
Warenzeichen der Telecommunications<br />
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eine anschaulichere<br />
Betrachtung erreicht<br />
wird.<br />
Bild 1: Die Messung einer typischen Anschlusskomponente zeigt, dass bei einer Erhöhung der<br />
Frequenz auch die Signaldämpfung zunimmt<br />
Techniker, die in die Entwicklung<br />
von hochbitratigen Datenübertragungssystemen<br />
involviert<br />
sind, suchen ständig nach potentiellen<br />
Ursachen für eine verringerte<br />
Signalintegrität. Ganz<br />
oben auf der Liste der Schuldigen<br />
stehen frequenzabhängige<br />
Verluste, die in Verbindern und<br />
Kabeln auftreten, sowie die sich<br />
daraus ergebende Begrenzung<br />
ihrer Bandbreite. Und wenn<br />
dieses Problem früher eher Telekommunikationsanwendungen<br />
zugeschrieben wurde, ist es nun<br />
zunehmend auch im industriellen<br />
und im Automotive-Bereich<br />
zu finden.<br />
Die Einführung von Multimedia-Unterhaltungstechnik,<br />
Freisprech-,<br />
Spracherkennungs- und<br />
Satellitennavigationssystemen in<br />
PKWs, hat zu einer Nachfrage<br />
nach sehr hohen Datenübertragungsgeschwindigkeiten<br />
in<br />
Kraftfahrzeugen geführt. Und<br />
wo auch immer hochfrequente<br />
Signale übertragen werden, müssen<br />
qualitativ hochwertige HF-<br />
Kabelkomponenten zum Einsatz<br />
kommen. Unterschiedliche<br />
physikalische Phänomene haben<br />
bei einer Erhöhung der Übertragungsrate<br />
zunehmend Einfluss<br />
auf die Frequenzcharakteristik<br />
der verwendeten Komponenten.<br />
Unter anderem führen dielektrische<br />
Verluste oder Skin-<br />
Effekte zu frequenzabhängigen<br />
Verlusten (siehe Bild 1). Bei der<br />
digitalen Übertragung verringern<br />
solche Verluste die Werte<br />
der logischen 0- und 1-Pegel,<br />
sodass die Schwellenwerte für<br />
eine fehlerfreie Erfassung nicht<br />
mehr erreicht werden können.<br />
Dies kann zu einer Verschlechterung<br />
der Signalintegrität und<br />
somit zu einer Minderung der<br />
Übertragungsqualität führen. Im<br />
Wesentlichen basiert die gegenwärtige<br />
Charakterisierung von<br />
Konnektoren und der Verkabelung<br />
in der Durchführung einer<br />
S-Parameter-Messung. Dieser<br />
Jürgen Rummelsberger<br />
Field Application Engineer<br />
Anritsu (Deutschland)<br />
www.anritsu.com<br />
Bild 2: S21-Messung im Vergleich zu einer Augen-Margin-Messung<br />
22 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Messtechnik<br />
Bild 3: Ein Messoszilloskop erzeugt ein Augendiagramm, indem<br />
es die Zeitsteuerung der stichprobenartigen Messung geringfügig<br />
ändert.<br />
Artikel liefert Argumente dafür,<br />
eine auf der Augenöffnung basierende<br />
Margin-Messung und eine<br />
Analyse der Bitfehlerrate (BER-<br />
Analyse) durchzuführen. Der<br />
Artikel zeigt auch, dass eine S21-<br />
Messung allein nicht in jedem<br />
Fall genügend Informationen<br />
zur Signalintegrität und somit<br />
zur Qualität von Anschlusskomponenten<br />
liefert.<br />
S-Parameter zur<br />
Charakterisierung<br />
passiver Komponenten<br />
Die S-Parameter haben in der<br />
Messtechnik eine wichtige<br />
Bedeutung, um damit die Transmissions-<br />
und Reflexionsfaktoren<br />
eines Netzwerkes (Zweitor)<br />
bestimmen zu können. So<br />
gibt der S21-Parameter (Vorwärts-Transmissionsfaktor)<br />
die<br />
Amplituden- und Phasenänderung<br />
der Welle an, die von Tor 1<br />
zu Tor 2 gestreut wurde. Bei passiven<br />
Komponenten erhält man<br />
die Einfügedämpfung. Die Messung<br />
erfolgt in der Praxis durch<br />
einen Netzwerkanalysator und<br />
wird als Funktion über der Zeit<br />
dargestellt. Die Angabe erfolgt<br />
in Betrag (in dB) und Phase in<br />
Grad (°) und bezieht sich üblicherweise<br />
auf eine Wellenimpedanz<br />
von 50 Ohm.<br />
Bild 2 zeigt jedoch, dass schon<br />
eine geringfügige Veränderung<br />
des Verstärkungswertes (Gain)<br />
der S21-Messung (von -15 dB<br />
auf -15,8 dB) einer Differenz von<br />
über 20% in der Augen-Margin-<br />
Messung entsprechen kann. Das<br />
legt nahe, dass es für eine detaillierten<br />
Einschätzung der Qualität<br />
einer Baugruppe sinnvoll ist, die<br />
gewohnte S-Parameter-Messung<br />
zu ergänzen.<br />
Wie das<br />
Augendiagramm<br />
zum Erhalt von mehr<br />
Informationen führt<br />
Eine übliche Methode, um die<br />
Qualität eines digitalen Signals<br />
zu beurteilen, ist die Durchführung<br />
einer Augendiagrammmessung<br />
mittels Oszilloskop.<br />
Durch die grafische Überlagerung<br />
mehrerer Messungen zu<br />
unterschiedlichen Zeitpunkten<br />
an einem periodischen Signal<br />
entsteht ein Augendiagramm.<br />
Beim Sampling-Scope benötigt<br />
man eine Abtastung basierend<br />
auf einem Taktsignal. Die<br />
gesamte Kurvenform erhält<br />
man, indem die Abtastzeitpunkte<br />
jeweils geringfügig variiert werden,<br />
um das Signal (z.B. PRBS;<br />
Pseudzufallsmuster) als Superimposition<br />
(siehe Bild 3) der<br />
einzelnen Kurvendurchläufe<br />
darstellen zu können.<br />
Eine ausreichende vertikale und<br />
horizontale Augenöffnung ist ein<br />
wichtiges Kriterium für die fehlerfreie<br />
Signalrekonstruktion, um<br />
eine Übertragung mit geringer<br />
Fehlerrate zu gewährleisten. So<br />
können Übersprechen oder Intersymbol-Interferenz<br />
die Kurvenform<br />
stark beeinflussen und das<br />
Auge dadurch zunehmend verschließen.<br />
Bei einer zu geringen<br />
Augenöffnung können aber die<br />
Schwellwerte für eine korrekte<br />
Detektion von "0" und "1" nicht<br />
mehr eingehalten werden.<br />
Parasitäre Kapazitäten können<br />
eine Verlangsamung der<br />
Anstiegs- und Abfallzeiten verursachen<br />
und zu einer Verzerrung<br />
des Auges führen. Fehlanpassungen<br />
der Impedanz zeigen<br />
eine Verringerung der linken<br />
Augenöffnung. Alternierende<br />
"0"- und "1"-Folgen werden<br />
stärker abgeschwächt als aufeinanderfolgende<br />
Bits. Da die<br />
0101-Folgen höhere Frequenzanteile<br />
enthalten verschließt<br />
sich das Auge stärker durch das<br />
Tiefpassverhalten des Prüflings,<br />
und die "0"- "1"- Pegel erscheinen<br />
dicker.<br />
Beschädigte Stecker oder Kabel<br />
können zu dem Effekt führen,<br />
dass die Mitte des Auges komplett<br />
geschlossen ist und die<br />
hohen Frequenzanteile (sehr<br />
geringe Reihen-Kapazitäten oder<br />
Shunt-Induktivitäten) Pulse produzieren,<br />
die an der Position des<br />
Kreuzpunktes des eigentlichen<br />
Auges liegen.<br />
In allen Fällen kommt es im<br />
Ergebnis zu einer Verschlechterung<br />
der Übertragungsqualität<br />
bis zu dem Punkt, an dem<br />
die Übertragung gänzlich fehlschlägt.<br />
Die Margenmessung (Schwellwert-<br />
und Phasenmarge-Messungen)<br />
ist für die Prognose des<br />
System/Komponentenverhaltens<br />
wichtig und stellt eine qualitative<br />
Möglichkeit zur Bewertung<br />
(sicherere Unterscheidbarkeit<br />
von "0" und "1") eines dem Entscheiders<br />
zuzuführenden Signals<br />
dar. Generell gilt: je höher die<br />
Marge umso geringer ist die<br />
BER (Bitfehlerrate). Jedoch wird<br />
jegliche Entscheidung darüber,<br />
welche Vor- oder Nachteile sich<br />
durch eine Margenänderung<br />
ergeben, vom Techniker getroffen<br />
werden müssen.<br />
Bild 4: Die BER-Analyse erfordert die Berechnung der zum Erreichen eines bestimmten<br />
Konfidenzgrades notwendigen Messzeit<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 23
Messtechnik<br />
Bild 5: Masken-Margin der Signalquelle bei 10 Gb/s<br />
BER: ein quantitativer<br />
Parameter<br />
Eine Methode, um die korrekte<br />
Übertragung von Nutzinformationen<br />
zu überprüfen, ist die<br />
Erfassung der BER (Bitfehlerrate).<br />
Damit steht eine quantitative<br />
Beurteilungsmöglichkeit<br />
zur Bestimmung der Komponentengüte<br />
zur Verfügung.<br />
Üblicherweise verwendet man<br />
hierfür eine PRBS (Pseudo-Random-Binary-Sequence;<br />
Pseudo-<br />
Zufallsmuster), um einen statistischen<br />
Signalverlauf zu erhalten.<br />
Ein Pseudozufallsgenerator<br />
erfüllt diese Forderungen und<br />
lässt andererseits zu, dass der<br />
Signalverlauf vorherbestimmbar<br />
ist. Realisiert wird dieser<br />
Generator durch eine Sonderform<br />
unter den Zählern, den<br />
sogenannten Schieberegisterzähler.<br />
Bei entsprechender Schaltung<br />
des Rückkopplungsweges<br />
beträgt die maximale Periode<br />
dieses Zählers 2n-1 Taktimpulse.<br />
Pseudozufallsfolgen haben statistische<br />
Eigenschaften:<br />
• Die längste ununterbrochene<br />
Folge (Sequenz) von Einsen<br />
Bild 6: Reduzierte Augen-Margin des Signals aufgrund der<br />
Kabeldämpfung<br />
entspricht der Länge des Schieberegisters<br />
• Die längste ununterbrochene<br />
Folge (Sequenz) von Nullen<br />
entspricht einem Wert um eins<br />
weniger, als die Länge des Schieberegisters<br />
(nicht invertiertes<br />
Signal)<br />
Natürlich kann die Bitfehlerrate<br />
(BER) nur dann gemessen<br />
werden, wenn die Bitstruktur<br />
bekannt ist. Beim Empfänger<br />
muss daher die gesendete Bitfolge<br />
bitweise mit dem erstellten<br />
Referenzmuster verglichen<br />
und die Anzahl der falsch übertragenen<br />
Bits ermittelt werden.<br />
Die Bitfehlerrate (Fehlerquotient)<br />
wird wie folgt angegeben:<br />
BER = fehlerhafte Bits/Gesamtanzahl<br />
empfangener Bits<br />
Ein kombiniertes<br />
Messgerät spart Zeit<br />
Um den messtechnischen Aufwand<br />
reduzieren zu können,<br />
ist es wünschenswert, die drei<br />
beschriebenen Messverfahren<br />
in einem Messgerät kombinie<br />
Bild 7a: 1 post tap, 31% Augen-Margin<br />
Bild 7b: 1 pre/post tap, 56% Augen-Margin<br />
24 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Messtechnik<br />
ren zu können. So lässt sich mit dem Scope<br />
des MP2100, neben der umfangreichen<br />
Augenanalyse, auch eine Frequenz-Charakterisierung<br />
durchführen. Wie bei einem<br />
VNA (Vektor-Netzwerk-Analysator) wird<br />
der Vorwärtstransmissionsfaktor (S21 Parameter)<br />
ermittelt und die Verstärkung und<br />
Phase über der Frequenz dargestellt. Basis<br />
hierfür ist die Verwendung der FFT (Fast-<br />
Fourier-Transform). Damit ist es möglich,<br />
ein Signal vom Zeitbereich in den Frequenzbereich<br />
zu konvertieren. Die Signale lassen<br />
sich dadurch von der Darstellung (Zeitpunkt,<br />
Abtastwert) in die Darstellung (Frequenzanteil,<br />
Amplitude, Phase) überführen.<br />
Messergebnisse nutzen<br />
Es ist in der realen Welt unmöglich, eine<br />
Verringerung der Signalintegrität, die bei<br />
hohen Übertragungsraten auftritt, gänzlich<br />
auszuschließen. Wie sollten also die Ergebnisse<br />
von BER-Messungen und Augendiagramm-Analysen<br />
genutzt werden?<br />
Das Ziel des Technikers besteht in der Regel<br />
darin, die störenden Effekte einer verminderten<br />
Signalintegrität zu reduzieren. Eine<br />
effektive Methode, mit der eine größere<br />
Öffnung des Auges erreicht wird, ist die<br />
Nutzung der Preemphasis-Übertragungstechnik.<br />
Dies führt zu einer Zunahme der<br />
Spektralenergie bei höheren Frequenzen,<br />
um der bei diesen Frequenzen auftretenden<br />
höheren Dämpfung entgegenzuwirken. Bei<br />
Nutzung der Preemphasis wird das erste Bit<br />
akzentuiert und mit einer höheren Ansteuerung<br />
gesendet. Durch die Pre-Emphasis<br />
wird die Dämpfung an den Signalübergängen<br />
verringert und der Verschlechterung der<br />
Augenöffnung entgegengewirkt.<br />
Wenn das Messgerät über eine Transmission-Estimation-Funktion<br />
verfügt, lassen<br />
sich Einflüsse durch die Verbesserung der<br />
Augenöffnung unter der Verwendung der<br />
Emphasis simulieren. Um diese Funktion<br />
zu unterstützen, muss die Frequenz-Charakteristik<br />
des DUT (Device Under Test) über<br />
die Scope-Funktion zuvor erfasst oder als<br />
s2p-Datei (2-Port S-parameter File) geladen<br />
werden.<br />
Bild 7 zeigt am Beispiel einer Leitung (19<br />
dB Dämpfung bei 10 Gb/s), wie sich die<br />
Augenöffnung durch die Emphasis verbessern<br />
lässt. Bild 5 zeigt die Referenzmessung,<br />
nach der die Frequenzkennlinien des<br />
Kabels in das Messgerät geladen werden.<br />
Aus Bild 6 ist ersichtlich, dass die Augenöffnung<br />
durch die Dämpfungscharakteristik<br />
des Kabels deutlich herabgesetzt wird. Es<br />
können unterschiedliche Emphasenformen<br />
simuliert werden (der MP2100 gestattet bis<br />
zu 3 Taps). Die jeweiligen Effekte können<br />
durch Messen der Augenöffnung verifiziert<br />
werden (siehe Bild 7a und 7b).<br />
Die Messtechnik unterstützt<br />
eine verbesserte Signalqualität<br />
Der BertWave MP2100 in Kombination<br />
mit der Software MX210002A unterstützt<br />
die Augendiagramm-, BER-Messung und<br />
Übertragungsanalyse mittels S21-Parametererfassung.<br />
Weiterhin kann eine Simulation<br />
der Kurvenform (de-embedded) vorgenommen<br />
werden, um rechnerisch die optimalen<br />
Werte für Equalizer und Emphasis zu finden.<br />
Dabei kann die Frequenz-Charakteristik<br />
eines DUT (Device Under Test) mit dem<br />
Sampling-Oszilloskop (FFT) aufgenommen<br />
oder als s2p-Datei geladen werden. Mittels<br />
dieser Parameter erfolgt danach die Kalkulation<br />
der optimalen Emphasis-Einstellung.<br />
Durch die Kombination dieser verschiedenen<br />
Messverfahren ist der Techniker somit in der<br />
Lage, das Übertragungssystem auf Basis der<br />
ermittelten Charakteristik der Komponenten<br />
gezielt zu optimieren. ◄<br />
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25<br />
4110<br />
tun kann:
EMV<br />
Wie Übergangswiderstände die Dämpfung<br />
eines Filters beeinflussen<br />
EMI-Filter und Durchführungskondensatoren<br />
sind heute<br />
gängige Elemente, um Signaloder<br />
Versorgungsleitungen von<br />
hochfrequenten Störungen zu<br />
befreien. Je nach Konstruktion<br />
des Filterelements werden unerwünschte<br />
Störsignale in dessen<br />
Inneren von Induktivitäten in<br />
Wärme umgewandelt oder mittels<br />
Durchführungskondensatoren<br />
nach Masse abgeleitet. Jedem<br />
Entwickler sind die „Goldenen<br />
Daumenregeln“ der HF-Filterung<br />
bekannt:<br />
1.) Der Ausgang des Filterelements<br />
darf den Eingang nicht<br />
sehen.<br />
Das heißt tatsächlich, dass der<br />
Eingang und der Ausgang des<br />
Filterelements keine sichtbare<br />
Verbindung miteinander haben<br />
sollten. Typischerweise wird also<br />
ein Filter in eine leitende Gehäusewand<br />
eingeschraubt, der Eingang<br />
ist draußen, der Ausgang<br />
ist drinnen.<br />
2.) Maximale Fehlanpassung<br />
Hochohmige Signalquellen sollten<br />
auf niederohmige Filter treffen<br />
- und umgekehrt.<br />
3.) Kurze, niederohmige Verbindung<br />
zur Masse.<br />
Während die Regeln 1.) und<br />
2.) üblicherweise gewissenhaft<br />
beachtet werden, wird deren<br />
Ergebnis durch Verletzung der<br />
Autor:<br />
Erich Thomich,<br />
Geschäftsführer<br />
ELECTRADE GmbH<br />
Bild 1: Die Filter-Impedanz Z und die Impedanzen der Signalquelle<br />
(Source) und der Last (Load) von jeweils 50 Ohm bilden einen<br />
Spannungsteiler.<br />
Regel 3.) oft durch unglaubliche<br />
Konstruktionen wieder zunichte<br />
gemacht.<br />
Warum?<br />
Einfach betrachtet leitet ein<br />
Filter hochfrequente Störsignale,<br />
die an seinem Eingang<br />
eingespeist werden, in Richtung<br />
Masse ab. Es muss dazu<br />
dem hochfrequenten Störsignal<br />
eine recht niedrige Impedanz<br />
(Z) anbieten. Niedrig heißt hier,<br />
bezogen auf die Impedanz der<br />
Signalquelle, die wir mit 50 Ohm<br />
annehmen wollen.<br />
Bild 1 verdeutlicht, dass die Filter-Impedanz<br />
Z und die Impedanzen<br />
der Signalquelle (Source)<br />
und der Last (Load) von jeweils<br />
50 Ohm einen Spannungsteiler<br />
bilden. V out wird sich also zu V in<br />
wie das Verhältnis der Impedanzen<br />
verhalten. Ist Z klein genug<br />
im Vergleich zur Quell- und<br />
Lastimpedanz, kann die Dämpfung<br />
des Filterelements annähernd<br />
nach der Formel<br />
Einfügungsdämpfung [dB] =<br />
20 log 25/Z<br />
berechnet werden. Diese Formel<br />
funktioniert in der Praxis recht<br />
gut, speziell für einzelne Filterelemente,<br />
wie zum Beispiel<br />
Durchführungskondensatoren.<br />
Der Auftritt des Übergangswiderstands<br />
Bei unglücklicher Montage eines<br />
Filterelements in ein Gehäuse<br />
kann ein Übergangswiderstand<br />
zwischen dem Masseanschluss<br />
des Filterelements und dem<br />
Gehäuse entstehen. Das elektrische<br />
Potential des Gehäuses<br />
bezeichnen wir dabei als System-Masse.<br />
Mögliche Ursachen<br />
für Übergangswiderstände sind<br />
verschmutzte oder korrodierte<br />
Oberflächen, falsches Montagematerial,<br />
lange Masseleitung.<br />
Wenn dieser Übergangswiderstand<br />
R in die Beschaltung des<br />
Filters eingefügt wird, so liegt er<br />
in Serie mit der Filterimpedanz<br />
Z, siehe Bild 2.<br />
Die Dämpfung des hochfrequenten<br />
Störsignals wird nunmehr<br />
durch das Verhältnis von<br />
Quellimpedanz (50 Ohm) zu<br />
(Z+R) berechnet. Erreicht dabei<br />
R einen viel größeren Wert als<br />
Z, wird die Einfügungsdämpfung<br />
des Filters hauptsächlich durch<br />
den ohmschen Widerstand R<br />
bestimmt. Damit lautet unsere<br />
Näherungsformel jetzt:<br />
Einfügungsdämpfung [dB] =<br />
20 log 25/R<br />
(Wie bereits erwähnt, gilt diese<br />
Formel in erster Linie für einzelne<br />
Filterelemente, passt aber<br />
auch für alle Filter, bei denen Z<br />
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Das haben wir natürlich auch<br />
in der Praxis überprüft - mit<br />
einem Hochleistungsfilter und<br />
einem 3-Ohm-Widerstand in<br />
der Masseleitung. Tatsächlich<br />
ergab sich dabei bis zu ca. 1 MHz<br />
eine flache Kurve mit ca.18 dB<br />
Dämpfung.<br />
Erst darüber setzte eine Filterwirkung<br />
ein, sicher dadurch verursacht,<br />
dass das hochfrequente<br />
Signal einfach am Widerstand<br />
R „vorbeirauschte“. Es können<br />
dabei auch unterstützende kapazitive<br />
Koppeleffekte auftreten.<br />
Also: Je kleiner der Übergangswiderstand<br />
R ist, umso besser<br />
wird die Wirkung des Filters.<br />
Filter für geschirmte<br />
Gehäuse<br />
Ein geschirmtes Gehäuse ist ein<br />
HF-geschirmtes Gebilde, wie<br />
zum Beispiel ein Schaltschrank<br />
aus Metall, oder aber auch ein<br />
ganzer abgeschirmter Raum für<br />
einen Computertomographen im<br />
Krankenhaus. Die Thematik ist<br />
dabei immer gleich.<br />
Der Übergangswiderstand R<br />
zwischen Filterelement und den<br />
Gehäuse soll so klein sein wie<br />
möglich, haben wir gerade erfahren.<br />
Erreicht wird dies durch<br />
saubere Schraubverbindungen<br />
und korrosionsfreie Oberflächen.<br />
Das gilt natürlich auch für<br />
geschirmte Gehäuse, ist hier<br />
allerdings nicht immer einfach.<br />
Oberflächen können verschmutzt,<br />
korrodiert, lackiert<br />
oder gar nichtleitend sein, auch<br />
wenn diese Flächen mit angeblich<br />
leitendem Lack beschichtet<br />
sind. Dann ist es natürlich mit der<br />
Filter-Performance nicht mehr<br />
weit her, wenn ein Filterelement<br />
in eine solche Trennwand eingeschraubt<br />
wird. Es ist also extrem<br />
wichtig, eine tadellose Verbindung<br />
zwischen dem Gehäuse des<br />
Filterelements und den Wänden<br />
des geschirmten Gehäuses herzustellen.<br />
Diese Wände bilden<br />
nämlich den Schirm und damit<br />
Bild 2: Wenn der Übergangswiderstand R in die Beschaltung<br />
des Filters eingefügt wird, so liegt dieser in Serie mit der<br />
Filterimpedanz Z.<br />
Bild 3: Die tatsächliche Erdung kann zum Beispiel die Verbindung<br />
mit dem Schutzleiter der Stromversorgung sein.<br />
die System-Masse des Gehäuses,<br />
die nicht unbedingt mit<br />
der tatsächlichen Erdung (hin<br />
zur Umgebung) identisch sein<br />
muss. Die tatsächliche Erdung<br />
kann zum Beispiel die Verbindung<br />
mit dem Schutzleiter der<br />
Stromversorgung sein. Sehen<br />
wir uns dazu Bild 3 an.<br />
Der Widerstand R (mains lead)<br />
vom geschirmten Gehäuse<br />
zur tatsächlichen Erdung kann<br />
z.B. aufgrund langer Zuleitung<br />
beträchtlich ausfallen. Das ist<br />
aber nicht weiter schlimm, vorausgesetzt,<br />
Filterelement und<br />
geschirmtes Gehäuse - sprich<br />
System-Masse - sind gut leitend<br />
miteinander verbunden.<br />
Wenn das hochfrequente Störsignal<br />
außerhalb der Schirmung<br />
auftritt ist sein Pegel auf die tatsächliche<br />
Erdung bezogen. So<br />
wird ein Teil des Störsignals über<br />
R (mains lead) abgeleitet. Vout<br />
bezieht sich dabei aber auf die<br />
System-Masse und „weiß nichts“<br />
von R (mains lead). Damit kann<br />
das Filterelement seine volle<br />
Wirkung zeigen - unbeeinflusst<br />
von R (mains lead).<br />
Netzfilter - über<br />
Schutzleiter geerdet<br />
Hier ist die Situation vergleichbar<br />
mit dem geschirmten<br />
Gehäuse. Auch hier bezieht<br />
sich Vout auf das Gehäuse des<br />
Filters, die System-Masse. Die<br />
Länge und der Widerstand des<br />
Schutzleiters sind dann auch<br />
nicht relevant.<br />
Ist jedoch das Netzfilter nicht<br />
korrekt in das Gehäuse des<br />
Geräts eingebaut, kann es auch<br />
hier wieder einen Übergangswiderstand<br />
geben und die schon<br />
vertraute Problematik tritt auf.<br />
Schlussfolgerung:<br />
Soll ein Filter seine volle Filterwirkung<br />
erbringen, so muss<br />
sein Gehäuse möglichst niederohmig<br />
mit der System-Masse<br />
verbunden sein. Für geschirmte<br />
Gehäuse und über Leitungen<br />
geerdete Netzfilter gilt: Die Leitung<br />
zwischen System-Masse<br />
und tatsächlicher Erdung sollte<br />
ebenfalls niederohmig sein.<br />
Zwar wird durch sie die Filterwirkung<br />
nicht beeinflusst, dennoch<br />
ist es im Hinblick auf elektrische<br />
Sicherheit sinnvoll. Die<br />
Potentiale von System-Masse<br />
und tatsächlicher Erdung sollten<br />
immer möglichst gleich sein.<br />
Auch, weil dadurch HF-Abstrahlung<br />
seitens der System-Masse<br />
verhindert wird.<br />
Merke: Wenn ein Filter<br />
nicht richtig funktioniert,<br />
liegt es wahrscheinlich am<br />
Einbau!<br />
Artikel erstellt unter<br />
teilweiser Verwendung von<br />
Applikationsunterlagen<br />
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verschiedenster Hersteller<br />
verfügbar. Eine Ansteuerung<br />
der Messgeräte über GPIB,<br />
Ethernet, USB sowie über eine<br />
serielle Schnittstelle wird von<br />
der Software unterstützt.<br />
■ ETS-Lindgren<br />
www.ets-lindgren.com<br />
ESCO Technologies<br />
www.escotechnologies.com<br />
ETS-Lindgren stellt mit TILE!7<br />
die neueste Version der TILE-<br />
Software (Total Integrated Lab<br />
Environment) für automatisierte<br />
EMV-Prüfungen bei Herstellern,<br />
in Testhäusern sowie behördlichen<br />
EMV-Prüflaboren vor.<br />
Zu den wesentlichen Neuerungen<br />
gehören eine weiterentwickelte<br />
graphische Benutzeroberfläche<br />
(GUI) mit vereinfachter<br />
Navigation sowie die<br />
Kompatibilität mit den Windows-Versionen<br />
XP, 7 und 8.<br />
Das erweiterte Modul für Messungen<br />
in einer Modenverwirbelungskammer<br />
unterstützt Messungen<br />
nach MIL-STD-461, DO<br />
160G/F und IEC 61000-4-21<br />
mit allen nötigen Prüfabläufen.<br />
Der neue Sequencer bietet eine<br />
verbesserte Programmierbarkeit<br />
zur vereinfachten Kompilierung<br />
von Profilen.<br />
Das Standardpaket der neuen<br />
Version wurde im Hintergrund<br />
so weiterentwickelt, dass die<br />
neuesten Microsoft-Compiler<br />
eingesetzt werden können. Weiterhin<br />
bietet die neue Version<br />
verbesserte Treiber sowie eine<br />
PDF-Druckfunktion.<br />
TILE!7-Anwender haben nun<br />
auch die Möglichkeit das Modul<br />
TILE! empowered by EMQuest<br />
einzusetzen. EMQuest – eine<br />
Software für Anwendungen im<br />
Wireless-Bereich – kommt hier<br />
als Controller der Wireless-<br />
Kommunikation für die TILE!7<br />
zum Einsatz. Neu sind auch die<br />
optionalen Module Audio Break<br />
Softwareoption für EMV-Tests<br />
an Multimediageräten<br />
Bald soll die EMV-Norm<br />
CISPR 35 verabschiedet werden.<br />
Sie schreibt den Test von<br />
Multimedia-Equipment mit<br />
Störsignalen vor und wird<br />
die bisher gültigen EMV-<br />
Testnormen für Geräte und<br />
Komponenten aus dem IT-<br />
Bereich (CISPR 24) und aus<br />
dem Consumer-Elektronik-<br />
Bereich (CISPR 20) vereinen.<br />
Rohde & Schwarz wird<br />
mit der Verabschiedung des<br />
Standards die Option R&S<br />
EMC32-K35 für seine EMV-<br />
Testsoftware R&S EMC32<br />
auf den Markt bringen. Für<br />
Hersteller von Consumer-<br />
Elektronik vereinfacht sich<br />
damit der Testaufbau erheblich.<br />
Sie benötigen für die<br />
Tests an Rundfunk- und TV-<br />
Empfängern, A/V-Receivern<br />
oder Mediaplayern nur noch<br />
eine Erweiterung eines bereits<br />
vorhandenen EMS-Testsystems<br />
nach EN 61000-4-3 und<br />
EN 61000-4-6. Hersteller von<br />
IT-Geräten, wie Notebooks,<br />
Drucker, Router oder auch<br />
Geldautomaten, benötigen zur<br />
Anpassung des vorhandenen<br />
Testaufbaus meist lediglich<br />
die neue Softwareoption.<br />
■ Rohde & Schwarz<br />
GmbH & Co. KG<br />
www.rohde-schwarz.de<br />
NEU<br />
Kameras<br />
• 256 (16x16) Pixel,<br />
1024 (32x32) Pixel,<br />
4096 (64x64) Pixel,<br />
3200 (16x200) Pixel<br />
• Pixelgrösse:<br />
1,5 mm x 1,5 mm<br />
Detektoren<br />
• Frequenzbereich:<br />
10 bis 700 GHz<br />
• Empfindlichkeit:<br />
1 V/W<br />
• Ansprechzeit:<br />
300 ps<br />
SUB-TERAHERTZ-TECHNIK<br />
Oszillatoren<br />
• Frequenzbereich:<br />
3 bis 400 GHz<br />
• Ausgangsleistung:<br />
typ. 10 mW<br />
• preisgünstig und<br />
kompakt<br />
Komponenten<br />
• Fenster<br />
• Linsen<br />
• Prismen<br />
• Dämpfungsglieder<br />
• Strahlteiler<br />
• Polarisatoren<br />
Komplette Imaging-<br />
Systeme für<br />
• Beam Profiling Systems<br />
• Homeland Security<br />
• Hidden Objects and<br />
Defects Identification<br />
• Medizin. Diagnose<br />
• Qualitätskontrolle für<br />
Benzin und Öl<br />
• zerstörunsfreie Prüfung<br />
• Kommunikationstechnik<br />
• OEM Applications<br />
• preisgünstig und<br />
kompakt<br />
SI Scientific Instruments GmbH · Postfach 1326 · 82198 Gilching · Tel.: 08105/7794-0 · Fax: 08105/7794-22 · Email: Info@SI-GmbH.de · Internet: www.SI-GmbH.de<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 29
EMV<br />
EMI-Messempfänger CORE-6<br />
Der EMI Messempfänger CORE-6 deckt<br />
den Frequenzbereich von 9 kHz bis 6 GHz<br />
ab und ermöglicht, aufgrund weitestgehend<br />
digitaler Technik, komplette Messdurchläufe<br />
in nur wenigen Sekunden.<br />
Der mit Maßen von 19“ Breite, einer Höhe<br />
von 1 HE und einem Gewicht von 5 kg sehr<br />
kompakte „CORE-6“ verfügt über Peak-,<br />
Quasi-Peak-, Average-, RMS-, RMS-average-<br />
und CISPR-average- Detektoren und<br />
entspricht zu 100% den Anforderungen<br />
nach CISPR 16-1-1. Ein 20-dB-Vorverstärker<br />
für den gesamten Betriebsbereich<br />
von 9 kHz - 6 GHz sowie ein Pulslimiter<br />
für den Frequenzbereich 9 kHz - 30 MHz<br />
sind bereits im Gerät integriert. Bedient<br />
wird der „CORE-6“ mittels einer leistungsstarken<br />
Steuersoftware, die sowohl vollautomatische<br />
Prüfabläufe als auch einen quasi<br />
manuellen Betrieb ermöglicht.<br />
Einige wichtige Merkmale des CORE-6<br />
Frequenzbereiche:<br />
9 kHz – 30 MHz, 30 MHz – 6 GHz<br />
Eingangsfilter:<br />
Sechs festabgestimmte Bandpässe im<br />
Bereich 9 kHz bis 30 MHz, über 30 MHz<br />
kommen, neben zwei festabgestimmten Filtern,<br />
auch vier Tracking-Filter zum Einsatz<br />
Dämpfungsglied:<br />
35 dB, in 5-dB-Stufen schaltbar im Bereich<br />
von 9 kHz bis 30 MHz, max. 55 dB über<br />
30 MHz ebenfalls in 5-dB-Stufen schaltbar<br />
Integrierter Vorverstärker:<br />
20 dB<br />
Integrierter Impulsbegrenzer:<br />
bis 30 MHz<br />
Detektoren:<br />
Peak, quasi-peak, average, RMS RMS-average,<br />
CISPR-average<br />
Messgenauigkeit:<br />
±1 dB bei S/N 20 dB bis 1,1 GHz, darüber<br />
±1,5 dB bis 3 GHz bzw. ±2 dB bis 6 GHz<br />
Betriebsarten für Suchlauf:<br />
Automatik-Scan und manueller Modus<br />
Schnittstellen:<br />
USB- und RS-232-Interface<br />
Leistungsfähige Software:<br />
„EM-LAB“ ermöglicht vollautomatische<br />
Emissions-Messsungen, einschließlich<br />
der Steuerung eines Drehtisches und der<br />
Antennen-Masten<br />
Testabläufe:<br />
Sind gemäß CISPR-Standards vorprogrammiert<br />
und ermöglichen einen „Fast<br />
pre-check sowie die abschließende „Full<br />
compliant Messung“.<br />
Expert Entry:<br />
Erfahrene EMV-Ingenieure können den<br />
Experten-Eingang benutzen, der es ermöglicht,<br />
ihre eigenen Werte für verschiedene<br />
Parameter einzugeben.<br />
Betriebstemperatur:<br />
0 bis 40°<br />
Abmessungen:<br />
19“ Breite, Höhe 1 HE<br />
■ Frankonia EMC Test Systems GmbH<br />
www.frankoniagroup.com<br />
30 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Aus Agilents Electronic Measurement Group wird Keysight Technologies<br />
Agilent Spektrum<br />
News<br />
Am 7. Januar haben wir den Namen unseres neuen<br />
elektronischen Messtechnik-Unternehmens bekannt<br />
gegeben: Keysight Technologies.<br />
Zwar agieren wir derzeit noch unter dem Namen Agilent,<br />
doch hoffen wir, dass Sie unseren neuen Namen schon bald<br />
mit den Eigenschaften assoziieren, die Sie seit Jahren an uns<br />
schätzen: marktführende Produkte, hervorragende Qualität<br />
und vorbildliche Kundenunterstützung.<br />
Was bedeutet “Keysight”?<br />
“Keysight” setzt sich aus zwei englischen Wörtern<br />
zusammen: “key” – was so viel bedeutet wie<br />
unverzichtbar, wesentlich, Zugangsschlüssel – und<br />
“insight”, was für Einblick, Vorstellungsvermögen und<br />
Wahrnehmung steht. Der Name deutet an, dass wir Sie<br />
dabei unterstützen möchten, zu sehen, was anderen<br />
verborgen bleibt und wesentliche Erkenntnisse zu<br />
gewinnen, um so die sich wandelnde technologische<br />
Landschaft zu erschließen.<br />
Der Grundstein wurde bereits im Jahr 1939 gelegt, als zwei<br />
Pioniere der Messtechnik ein erstes Patent anmeldeten. Ihre<br />
Namen: William R. Hewlett und David Packard. Wir wurden<br />
von diesen Messtechnik-Pionieren geformt, haben uns als<br />
Agilents Electronic Measurement Group weiterentwickelt<br />
und repräsentieren zukünftig Keysight Technologies. Ein<br />
fortan eigenständiges Unternehmen, das auf eine lange und<br />
erfolgreiche Historie zurückblickt, aber – viel entscheidender<br />
– sich ausschließlich auf das Fundament des ursprünglichen<br />
Konzerns, die Mess- und Prüftechnik, konzentriert.<br />
Unser Versprechen an Sie, unsere Kunden: Mit Keysight<br />
haben wir die Möglichkeit, uns noch stärker auf Ihre<br />
Bedürfnisse zu fokussieren und Ihnen bei der Entwicklung<br />
Ihrer neuen Technologie-Generationen zur Seite zu stehen.<br />
Unser Ziel ist es, innovative Produkte und Lösungen zu<br />
entwickeln, bevor Sie sie benötigen. Unsere Wissenschaftler<br />
und Ingenieure werden sich mit all ihrem Ideenreichtum und<br />
ihrer traditionsreichen Erfahrung auf die Weiterentwicklung<br />
von Messtechnik-Geräten konzentrieren, die Ihnen zu neuen<br />
Erkenntnissen und somit zum Erfolg verhelfen.<br />
Unser neuer Name? Keysight Technologies<br />
Unser oberstes Ziel? Modernste Messtechnik für Ihren<br />
Innovationsvorsprung.<br />
Heute träumen wir von einem ultra-dicht gesponnen Netzwerk,<br />
anpassungsfähig und leistungsfähig genug, um Dienste wie Augmented<br />
Reality (computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung) zur<br />
Arbeitserleichterung oder zur Information und Unterhaltung ohne Barrieren<br />
zu ermöglichen. Stellen Sie sich Milliarden von Geräten und Sensoren vor,<br />
die aufgrund ihres niedrigen Energiebedarfs quasi überall verbaut sind, alle<br />
miteinander kommunizieren und sowohl zur bequemen Fernsteuerung von<br />
Dingen genutzt werden als auch zur Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs<br />
des öffentlichen Lebens z.B. im Verkehr dienen.<br />
Schon während der Einführung von LTE und LTE-Advanced<br />
wird an deren Nachfolger gearbeitet. Der Bedarf an noch mehr<br />
Hochgeschwindigkeitskommunikation ist der gemeinsame Nenner beim<br />
Ausblick auf die fünfte Netzwerkgeneration, kurz „5G“. Wenn wir rund um<br />
die Uhr auf alles zugreifen möchten, was uns interessiert, und es mit anderen<br />
teilen möchten, wir den eingeschlagenen Weg weitergehen – dann müssen<br />
wir weit über einfache Sprach- und Datendienste hinausgehen und einen<br />
Zustand erreichen, wo “alles überall und jederzeit online” ist.<br />
Mit Blick auf dieses Ziel werden zahlreiche Technologien erprobt, von<br />
Millimeterwellen über aktive Antennensysteme bis hin zu Software Defined<br />
Radios. Agilent Technologies spielt dabei eine aktive Rolle und stellt<br />
Testlösungen bereit, die Ingenieure bei der Entwicklung ihrer 5G-Geräte<br />
und -Netzwerke unterstützen. Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen, die<br />
5G-Technologie voranzubringen.<br />
In dieser Ausgabe von Agilent Spektrum News informieren wir Sie über<br />
Messverfahren zur Signalanalyse, von einfachen Kanalleistungsmessungen bis<br />
zur Demodulation komplexer, digital modulierter Signale.<br />
Weitere Informationen und ausführliche Applikationsberichte über die in<br />
diesem Newsletter angesprochenen Themen, finden Sie unter www.agilent.<br />
com/find/AgilentSpektrumNews. Wir wünschen Ihnen eine interessante<br />
Lektüre.<br />
Jim Curran<br />
Marketing Manager<br />
Microwave & Communications Division<br />
Wir planen, ab dem 1. August <strong>2014</strong> in den meisten Ländern<br />
als Keysight Technologies zu firmieren.<br />
Weitere Informationen unter: www.keysight.com
Aus Agilents Electronic Measurement Group wird Keysight Technologies<br />
Vertrauen ist gut, vergleichen ist besser<br />
Eine Positionsbestimmung von Handheld- und Labor-Messgeräten in der HF- und Mikrowellentechnik<br />
Selbst beim Arbeiten in sehr unwirtlichen Umgebungen<br />
erwarten Techniker und Ingenieure von ihren Handheld-<br />
Messgeräten genaue Ergebnisse. „Genau“ ist dabei für<br />
viele die Präzision von Benchtop-Mikrowellenmessgeräten<br />
unter Labor-Bedingungen. Dabei haben mobile Geräte erst<br />
vor kurzem die Leistungsmerkmale ihrer teuren ortsfesten<br />
Gegenstücke erreicht. Mittlerweile stehen tragbare<br />
Universalmessgeräte für hochgenaue Messungen der<br />
Netzwerkanalyse, Spektrumanalyse, von Leistung und<br />
Frequenz zur Verfügung, deren Ergebnisse bis auf Hundertstel<br />
dB mit denen der Labor-Instrumente korrelieren. Aber Vorsicht:<br />
Nicht alle modernen Handheld-Mikrowellenanalysatoren<br />
sind hier ebenbürtig und Datenblätter geben oft<br />
wenig Informationen zum direkten Vergleich, da die<br />
Randbedingungen nicht übereinstimmen.<br />
Warum korrelieren?<br />
Korrelation steht für die relative Übereinstimmung eines<br />
Satzes von Messdaten und desselben Prüflings, jedoch<br />
gemessen mit unterschiedlichen Geräten, wie etwa einem<br />
Präzisions-Laborinstrument und einem Handheld. Je besser die<br />
Übereinstimmung, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass<br />
ein Messverfahren das andere gleichwertig ersetzt.<br />
Zum Vergleich der beiden Messungen dienen Delta-Marker.<br />
Sie zeigen -40,37 dB auf dem Benchtop und -40,07 dB<br />
auf dem Handheld, also mit nur 0,3dB Differenz eine gute<br />
Übereinstimmung. Die Marker-Ergebnisse für die anderen<br />
Frequenzen zeigen ebenfalls eine exzellente Korrelation. Auch<br />
wenn man aufgrund der Wobbelgeschwindigkeit und des<br />
möglichen Dynamikbereichs den Handheld nicht als direkten<br />
Ersatz für das Laborgerät betrachten kann, eignet er sich doch<br />
gut für den Feldtest und selbst für allgemeine Messaufgaben im<br />
Labor.<br />
Bild 2. zeigt den Vergleich der Ergebnisse einer S-Parameter-<br />
Messung eines Breitbandverstärkers von 3 bis 12 GHz mit einer<br />
Verstärkung von 23 dB. Hier messen drei verschiedene Vektor-<br />
Netzwerkanalysatoren – zwei Laborgeräte und ein Handheld<br />
– vier S-Parameter. Alle drei Instrumente waren auf einen<br />
Frequenzbereich von 100 MHz bis 26,5 GHz, 401 Messpunkte<br />
und eine Zwischenfrequenz-Bandbreite von 10 kHz eingestellt.<br />
Die Systemfehler-Korrektur erfolgte über eine komplette<br />
mechanische Zwei-Port-Kalibrierung.<br />
In jeder Etappe seines Entwicklungs- und Lebenszyklus wird<br />
ein Produkt von einer Vielzahl unterschiedlicher Geräte auf<br />
ganz spezifischen Messplätzen geprüft. Beim Feldtest ist die<br />
Übereinstimmung der Daten mit denen der Labormessungen<br />
bzw. des Produktionstests für den ordnungsgemäßen Betrieb<br />
einer Anlage im Falle einer Reparatur, Wartung oder Überprüfung<br />
der Umgebung kritisch. Korrelieren die Feldmessdaten nicht gut<br />
mit den Labormessdaten, könnte eine tatsächlich einwandfreie<br />
Komponente als fehlerhaft erscheinen oder ein mangelhaftes Teil<br />
die Tests erfolgreich bestehen.<br />
Die Übereinstimmung beweisen<br />
Bild 1 zeigt als Beispiel zwei Spektrum-Messungen eines 10-GHz-<br />
Multitone-Signals (Kammsignal). Das Signal hat in konstantem<br />
Frequenzabstand Spektrallinien mit 10 dB größeren bzw.<br />
kleineren Amplituden als die jeweiligen Nachbarn.<br />
Bild 2: S-Parameter-Messwerte eines 3/12-GHz-Breitbandverstärkers.<br />
Grafisch überlagert wurden Messungen der Vektor-<br />
Netzwerkanalysatoren Agilent 8510C (blau) und PNA-X (grün) sowie<br />
des Handheld-Modells FieldFox im Vektor-Netzwerkanalysator-Modus<br />
(magenta).<br />
Bild 1: Spektrummessung eines 10-GHz-Multitone-Signals mit dem Signalanalysator Agilent MXA (links) und<br />
dem Spektrumanalysator Agilent FieldFox (rechts).
Aus Agilents Electronic Measurement Group wird Keysight Technologies<br />
Zum Vergleich wurden die drei erfassten S-Parameter-Datensätze<br />
zur Darstellung in das Format eines der Benchtop-Geräte<br />
portiert, eingeladen und dort in der Grafik überlagert. Die drei<br />
Messdatensätze sind im Wesentlichen identisch. Ausnahme<br />
ist die Abweichung der S21-Daten des älteren der Benchtop-<br />
Geräte am oberen Ende des Frequenzbereichs. Dagegen ist die<br />
Korrelation zwischen dem Handheld (magenta) und dem neueren<br />
Laborinstrument (grün) exzellent. Damit qualifiziert sich der<br />
Handheld als ideales Gerät für S-Parameter-Messungen im Feld<br />
und für gängige Messaufgaben im Labor.<br />
Auch bei der HF-Leistungsmessung ergibt sich eine gute<br />
Korrelation der Messergebnisse und zwar im Einsatz als<br />
Power Meter mit angesteckten USB-Leistungssensoren<br />
(Referenzmessung) als auch bei der Direktmessung mit dem<br />
Handheld.<br />
Freq (GHz)<br />
Power meter<br />
and power<br />
sensor (dBm)<br />
Fieldfox<br />
CPM<br />
(dBm)<br />
0.1 -0.07 -0.10<br />
18 -2.90 -2.84<br />
26.5 -3.75 -3.71<br />
Tabelle 1: Vergleich der gemessenen HF-Leistung eines Dauerstrich-<br />
Signals als Funktion der Frequenz. Der Handheld-Analysator Agilent<br />
FieldFox misst die Signalleistung über seine Channel Power Meter-<br />
(CPM-)Funktion. Benötigt werden lediglich ein kurzes Koaxialkabel zur<br />
Verbindung mit dem Testpunkt und die Wahl der Bandbreite für die<br />
Kanalmessung.<br />
Zusammenfassung<br />
Beim Einsatz eines Handheld-Gerätes für den Feldtest ist<br />
es wichtig, dass die Messergebnisse gut mit denen von<br />
Laborinstrumenten übereinstimmen. Die hier gezeigten Beispiele<br />
demonstrieren klar und deutlich, dass moderne Handheld-<br />
Instrumente sowohl alle Voraussetzungen für den Einsatz im Feld<br />
als auch in gängigen Laboranwendungen mitbringen.<br />
Detaillierte Informationen finden sich in dem Applikationsbericht<br />
“Correlating Microwave Measurements Between Handheld and<br />
Benchtop Analyzers” unter<br />
www.agilent.com/find/fieldfoxapps<br />
Von Tom Hoppin & Tomas Lange, Agilent Technologies<br />
Drei Jahre<br />
Standardgewährleistung<br />
Agilent verspricht seinen Kunden zuver lässige, langlebige Produkte<br />
und hat sich kontinuierliche Qualitätsverbesserung zum Ziel gesetzt.<br />
Seit 2002 hat sich die Ausfallrate unserer Messtechnikgeräte um<br />
mehr als 50% verbessert.<br />
Und das Beste daran ist: Wir geben die dadurch erzielten<br />
Kosteneinsparungen an Sie weiter.<br />
Agilent und China Mobile intensivieren<br />
ihr Zusammenarbeit<br />
Andy Botka, Vice President und General Manager der Microwave<br />
and Communications Division (MCD), besuchte im vergangenen<br />
Monat den führenden chinesischen Mobilfunkbetreiber,<br />
um sich über den aktuellen Stand eines gemeinschaftlichen<br />
Forschungsprojekts zum Thema Cloud-Radio Access Network<br />
(C-RAN) zu informieren. Während seines Besuchs bei der China<br />
Mobile Communications Corp. (CMCC) in Peking führte Andy u. a.<br />
Gespräche mit dem General Manager und dem Chief Technology<br />
Officer von CMCCs Forschungsinstitut. Dabei konnte er sich von<br />
den Fortschritten überzeugen, die das gemeinschaftliche C-RAN-<br />
Projektteam während der vergangenen zwölf Monate erzielt hat.<br />
Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf drei Gebiete: TD-LTE/TD-<br />
LTE-Advanced-Hochfrequenzmessungen; neue Testanforderungen<br />
durch die C-RAN-Architektur; sowie Parallel-Computing und SDR<br />
(Software-Defined Radio).<br />
Das China Communications Operations (CCO) Team der MCD<br />
und das Measurement Research Lab der EMG arbeiten seit<br />
August 2012 zusammen mit einem C-RAN-Team der CMCC<br />
an drei Projekten; sie werden dabei von Vertriebs- und<br />
Applikationsingenieuren der Greater China Field Operation<br />
unterstützt. Die Zusammenarbeit hat zu CMCCs TD-LTE-<br />
Ecosystem beigetragen und Agilents führende Marktposition<br />
gestärkt.<br />
CMCC, der weltgrößte Funknetzbetreiber, hat über 700<br />
Millionen Kunden und verfügt über ein riesiges Netz, das die<br />
Standards GSM, EDGE und TD-SCDMA abdeckt. CMCC führt<br />
derzeit in mehr als zehn Städten, über ganz China verteilt, einen<br />
TD-LTE-Feldversuch durch und bereitet damit die Einführung<br />
von 4G in China vor. Das Unternehmen betreibt außerdem ein<br />
LTE-FDD-Netz in Hong Kong. Das CMCC Research Institute –<br />
Forschungszentrum des Unternehmens – unterstützt regionale<br />
Netzbetreibergesellschaften auf zahlreichen Gebieten der Technik<br />
und betreibt Spitzenforschung im Bereich Mobilfunktechnologien<br />
wie C-RAN und 5G – auch als IMT-2020 bekannt.<br />
Das von dem Forschungszentrum geleitete C-RAN-Projekt zielt<br />
auf die nächste Generation der Netzwerkarchitektur für 4G und<br />
5G. Dabei geht es um Themen wie: zentralisiertes Basisband-<br />
Pool-Processing; Collaborative Radio mit verteilten Antennen,<br />
die mit RRH (Remote Radio Head) ausgestattet sind; und<br />
Echtzeit-Cloud-Infrastruktur, die dazu beitragen soll, das Ziel<br />
“saubere Energie” zu verwirklichen. Das Projekt verspricht für die<br />
Funknetze der nächsten Generation dramatische Änderungen an<br />
der Architektur und Topologie.<br />
Andy Botka war vom Fortschritt des C-RAN-Projekts beeindruckt<br />
und dankte beiden Teams für ihr Engagement im Rahmen der<br />
einzigartigen Partnerschaft.<br />
“Als führender Messgerätehersteller wird Agilent auch weiterhin<br />
zusammen mit CMCCs Forschungsinstitut und weiteren Partnern<br />
an C-RAN arbeiten, um die benötigten Test-Tools zu definieren<br />
und bereitzustellen”, sagte Andy Botka und merkte an, dass<br />
Agilent und CMCC die Fortführung der Zusammenarbeit<br />
vereinbart haben, mit dem Ziel, “die technologische<br />
Führungsposition beider Unternehmen zu stärken.”
Aus Agilents Electronic Measurement Group wird Keysight Technologies<br />
Erfolgreiche HF-Signalanalyse<br />
in der Praxis<br />
Bei Messungen oder bei der Fehlersuche an Systemen, die mit<br />
digitaler Modulation arbeiten, kommt man leicht in Versuchung,<br />
gleich die Tools für die digitale Demodulation einzusetzen. Einfach<br />
nur eine Reihe von mehr oder weniger willkürlichen Messungen<br />
durchzuführen und darauf zu warten, dass dabei Fehler oder<br />
Auffälligkeiten zutage treten, kann zwar zu brauchbaren<br />
Ergebnissen führen – aber es kann auch passieren, dass dabei<br />
wichtige Dinge unerkannt bleiben und, dass Zeit durch eine<br />
unproduktive und ineffiziente Herangehensweise vergeudet wird.<br />
Ein wohlüberlegter Messplan ist der zuverlässigste Weg, um die<br />
Ursache von Signalproblemen herauszufinden und vermindert das<br />
Risiko, dass andere gravierende Signalfehler unerkannt bleiben.<br />
Wir empfehlen den folgenden, aus drei Schritten bestehenden<br />
Messplan:<br />
Measurement and Troubleshooting Sequence<br />
Frequency,<br />
Frequency and Time<br />
Get basics right,<br />
find major problems<br />
Basic<br />
Digital Demod<br />
Signal quality numbers,<br />
constellation, basic error<br />
vector measurements<br />
Advanced and<br />
Specific Demod<br />
Find specific problems<br />
and causes<br />
1. Schritt – Frequenzmessungen und kombinierte Frequenz-/<br />
Zeitbereichmessungen: Überprüfen Sie die Mittenfrequenz, die<br />
Bandbreite, den Signal/Rauschabstand des Signals und andere<br />
wichtige Zeit- und Frequenzbereichsparameter.<br />
2. Schritt – Grundlegende Digitalmodulationsanalyse: Schauen<br />
Sie sich das Konstellationsdiagramm an und überprüfen Sie die<br />
Kennzahlen für die Modulationsqualität.<br />
3. Schritt – Erweiterte Digitalmodulationsanalyse: Untersuchen<br />
Sie das Signal eingehend mithilfe von modulationsformatspezifischen<br />
Tools.<br />
Zeittorgesteuerte Spektrummessungen<br />
Die flexible und präzise Zeittorfunktion moderner<br />
Vektorsignalanalysatoren erweist sich insbesondere bei der<br />
Analyse von Signalen mit Trainingssequenz als nützlich. Bei<br />
einigen Messungen ist es wichtig, dass das Zeittor an bestimmten<br />
Präambel-Symbolen ausgerichtet wird.<br />
Bei vielen Kommunikationssignalen heutiger Standards ändern<br />
sich die Frequenz- und Amplitudeneigenschaften des Signals zu<br />
bestimmten Zeitpunkten im Verlaufe eines Bursts oder Frames.<br />
Das dynamische Amplitudenverhalten (charakterisiert durch<br />
das Spitzen-/Durchschnittsleistungsverhältnis oder die CCDF)<br />
ändert sich zwischen den Präambel- und Datenabschnitten<br />
des Signals und sogar zwischen verschiedenen Bereichen des<br />
Datenabschnitts. Zeittorgesteuerte Messungen wie Leistung<br />
und CCDF sind für die genaue Charakterisierung einzelner<br />
Signalabschnitte unverzichtbar.<br />
Das obere Messdiagramm in Abbildung 3 zeigt das mittels Zeittor<br />
isolierte Spektrum des zweiten Symbols einer Präambel, die in<br />
jedem zweiten QPSK modulierten OFDM-Träger enthalten ist.<br />
Länge und Position des Zeittors werden durch die vertikalen<br />
Marker im unteren Bildschirmfenster (Zeitbereichhüllkurve)<br />
definiert. Um die maximale Frequenzauflösung zu erhalten, wurde<br />
für die Messung der RBW-Filtertyp “uniform” gewählt; bei dieser<br />
Einstellung werden Trägerfrequenzen einzeln aufgelöst. Die<br />
Delta-Marker in der oberen (Spektrum-) Messkurve messen die<br />
Frequenzdifferenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten<br />
OFDM-Träger. Diese Messung ist etwas anderes als eine<br />
Leistungsbandbreitenmessung und eignet sich zur Diagnose<br />
von Problemen bei der Erzeugung analoger wie auch digitaler<br />
Signale.<br />
Im vorliegenden Artikel erläutern wir den ersten Schritt im Detail;<br />
weitere Informationen über die Schritte 2 und 3 finden Sie über<br />
den Link am Ende dieser Seite.<br />
1. Schritt: Frequenzmessungen und kombinierte<br />
Frequenz-/Zeitbereichmessungen<br />
Der Messplan beginnt mit Spektrum- und Vektormessungen, die<br />
Frequenz- und<br />
Measurement<br />
Zeitbereichanalyse<br />
and<br />
kombinieren.<br />
Troubleshooting Sequence<br />
Selbst einige Probleme, die direkt mit dem digitalen<br />
Modulationsprozess zusammenhängen, sind u. U. bei einer<br />
Vektormessung (im Frequenz- und Zeitbereich) besser<br />
erkennbar, Frequency, als mithilfe spezieller Demodulationsanalyse. Basic<br />
Die<br />
Frequency and Time Digital Demod<br />
Vektoranalyse bietet außerdem eine günstige Gelegenheit, die<br />
Triggereinstellungen und die Pulssuche zu optimieren. Abbildung<br />
2 enthält eine Liste typischer Frequenz- und kombinierter<br />
Get basics right, Signal quality numbers,<br />
Frequenz-/Zeitbereichmessungen. find major problems constellation, Im Folgenden basic errorwerden and wir causes uns<br />
auf zeittorgesteuerte Messungen vector konzentrieren.<br />
measurements<br />
Wideband spectrum<br />
Narrowband spectrum<br />
Frequency and time<br />
Triggering, timing<br />
Gated spectrum<br />
Gated power, CCDF<br />
Time capture<br />
Spectrogram<br />
Die Zeittorfunktion ermöglicht noch viele weitere spezifische<br />
Messungen. Messungen im Zusammenhang mit Digitalmodulation<br />
oder digitaler Signalverarbeitung, beispielsweise<br />
Trägerabstände von OFDM-Signalen, können gut in der<br />
Vektoranalyse statt in der Modulationsanalyse durchgeführt<br />
Advanced and<br />
Specific Demod werden. Modulationsfehler wie z. B. ungenaue Trägerabstände,<br />
die später zu einem völligen Versagen der Digitalmodulation<br />
führen können, lassen sich in bestimmten Fällen besser in diesem<br />
frühen Stadium des Messplans erkennen.<br />
Find specific problems<br />
Abbildung 2.<br />
Frequenz- und<br />
Zeitbereich-<br />
Messplan.<br />
Abbildung 3.<br />
Zeittorgesteuerte<br />
Spektrummessung<br />
einer Präambel<br />
Es gibt noch viele andere Messungen, die zu einer erfolgreichen<br />
Modulationsanalyse beitragen können. Informationen über<br />
weitere Frequenz- und Zeitbereich-Messungen sowie über die<br />
oben erwähnten Schritte 2 und 3 finden Sie in dem vollständigen<br />
Applikationsbericht unter<br />
www.agilent.com/find/AgilentSpektrumNews.
Funkmodule<br />
Pinkompatible 2G-, 3G- und 4G-Module<br />
AirPrime-HL-Module (Vertrieb:<br />
HY-Line) gehören zu<br />
den kleinsten und flexibelsten<br />
Lösungen zur Implementierung<br />
von 2G-, 3G- und 4G-Technologien.<br />
Aufgrund der Skalierbarkeit<br />
unter den Modulen<br />
ist nur ein PCB-Design für<br />
alle Technologien notwendig.<br />
Die Module können direkt<br />
auf das PCB gelötet oder über<br />
einen Snap-in-Adapter vereint<br />
werden. „Ready-to-use“-<br />
Firmware-Upgrades, Netzwerkskalierbarkeit<br />
und ihre<br />
Kompaktheit prädestinieren<br />
die HL-Module für M2M-<br />
Lösungen. Die neue HL-Familie<br />
Sierra Wireless bietet im<br />
sehr kleinen Formfaktor 22x23<br />
mm 2 skalierbare 2G-, 3G- und<br />
4G-Module mit GNSS (GPS &<br />
Glonass) Support.<br />
Die AirPrime-Module verfügen<br />
über eine Dual-SIM-Funktion.<br />
„Ready-to-use“-Upgrades sind<br />
via AirVantage Management<br />
Service möglich.<br />
■ HY-Line Communication<br />
Products<br />
www.hy-line.de/sierra<br />
Neuer Funktransceiver für 868 MHz<br />
Endrich zeigt auf der embedded<br />
world <strong>2014</strong> einen neuen Funktransceiver<br />
für das 868-MHz-<br />
Band von Aurel. Die Integration<br />
des Transceivers in die<br />
Kundenapplikation ersetzt eine<br />
Kabelverbindung zur Weitergabe<br />
der Daten. Sie ermöglicht<br />
auch eine drahtlose Halbduplex-<br />
Datenkommunikation zwischen<br />
Sender und Empfänger über 3<br />
km bei 869,4...869,65 MHz im<br />
kostenfreien europäischen ISM-<br />
Band 868/870 MHz.<br />
Die hohe Empfindlichkeit von<br />
-118 dBm und die große mögliche<br />
Ausgangsleistung von<br />
typisch +27 dBm ERP (Effective<br />
Radiated Power) sorgen für ein<br />
hervorragendes „Link Budget“<br />
von ca. 145 dB. Dies ermöglicht<br />
eine Funkreichweite, die bis zu<br />
fünfmal größer ist als bei traditionellen<br />
10-mW-LPD-Geräten.<br />
Das Modul arbeitet in zwei<br />
Modi: Direct-Mode mit Modulation<br />
und Demodulation eines<br />
eigenen Datenprotokolls und<br />
Packet-Mode, einstellbar durch<br />
AT-Befehle über die UART-<br />
Schnittstelle. Verfügbar sind bis<br />
zu sieben Frequenzkanäle mit<br />
GFSK-Modulation, abhängig<br />
von der Übertragungsgeschwindigkeit.<br />
Bei maximaler Leistung<br />
liegt die Stromaufnahme bei 600<br />
mA; im Standby-Modus beträgt<br />
sie etwa 1 µA.<br />
Die Störfestigkeit (Blocking<br />
Immunity) ist in Übereinstimmung<br />
mit der Klasse 1 und bietet<br />
damit eine optimale Unterdrückung<br />
von Störungen in den<br />
Nachbarkanälen. 3,3 V Betriebsspannung<br />
ermöglichen auch eine<br />
Versorgung durch eine Batterie.<br />
Optimal geeignet ist der Transceiver<br />
für sogenannte SCADA-<br />
Anwendungen (Supervisory<br />
Control and Data Acquisition)<br />
und für das Überwachen und<br />
Steuern technischer Prozesse<br />
mittels eines Computersystems,<br />
also für eine Vielzahl von Industriesteuerungen<br />
wie Tier-Tracking,<br />
Alarmanlagen, Zählerfernauslesung<br />
(z.B. von Gas-,<br />
Wasser- oder Stromzählern)<br />
oder Smart-Metering-Applikationen<br />
sind weitere Anwendungsbeispiele.<br />
Dank seiner kleinen<br />
Abmessungen kann das Modul<br />
vertikal in die Anwenderschaltung<br />
eingebaut werden, mit ähnlichen<br />
Abmessungen wie bei<br />
den Aurel-Standardempfängern<br />
(38,1 mm Länge, 24 mm Höhe).<br />
Zudem ist das Modul mit einem<br />
Schirmblech geschützt, sodass<br />
die europäischen Normvorschriften<br />
eingehalten werden.<br />
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hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 35
Wireless<br />
Optimierung eines Funksystems für das ISM-Band<br />
Wenn es um Produkte<br />
für das ISM-Band<br />
(Industrial/Scientific/<br />
Medical) geht, sind die<br />
Anwender häufig nicht<br />
mit der Struktur der<br />
Low-Pin-Count-Sender<br />
und der vollintegrierten<br />
Superheterodyn-<br />
Empfänger von Maxim<br />
vertraut.<br />
Bild 1: Prinzipschaltung des Senders<br />
Der folgende Beitrag zeigt, wie<br />
sich in einigen wenigen Schritten<br />
die optimale Performance<br />
aus diesen Sender- und Empfängerbausteinen<br />
herausholen lässt.<br />
Darüber hinaus werden Techniken<br />
vorgestellt, mit deren<br />
Hilfe sich die Leistungsfähigkeit<br />
eines Designs messen lässt.<br />
Ständig kommen neue Produkte<br />
für die drahtlose Übertragung im<br />
ISM-Band auf den Markt. Angesichts<br />
des umfangreichen Angebots<br />
verwundert es nicht, dass<br />
die Anwender in vielen Fällen<br />
nicht mit der Struktur der einzelnen<br />
Low-Pin-Count-Sender<br />
und vollintegrierten Superheterodyn-Empfänger<br />
vertraut sind.<br />
Nachfolgend werden eine Reihe<br />
einfacher Schritte vorgestellt, mit<br />
deren Hilfe Designer das Optimum<br />
an Leistungsfähigkeit aus<br />
diesen Sendern und Empfängern<br />
herausholen können.<br />
Zusätzlich werden Techniken<br />
gezeigt, mit denen sich wichtige<br />
Performance-Parameter dieser<br />
Designs messen lassen.<br />
Optimierung des<br />
Senders<br />
Um die Funktion eines einfachen<br />
ISM-Senders zu optimieren<br />
sind im Wesentlichen nur zwei<br />
Schritte nötig (Bild 1). Erstens<br />
ist sicherzustellen, dass die Referenzfrequenz<br />
korrekt eingestellt<br />
ist, und zweitens muss das Ausgangsnetzwerk<br />
des Senders korrekt<br />
an die Antenne angepasst<br />
werden. Üblicherweise wird<br />
ein Quarzoszillator als Referenz<br />
sowohl für die Sender- als auch<br />
für die Empfängerschaltungen<br />
verwendet. Die entsprechende<br />
Optimierungstechnik wird deshalb<br />
später im Abschnitt über die<br />
Empfänger behandelt.<br />
Anpassung der<br />
Sendeantenne<br />
Für die erste Anpassung einer<br />
Sendeantenne wird eine S11-<br />
Messung (Bild 2a) vorgenom<br />
Bilder 2a und 2b: Gemessene Impedanz (a, links) und berechnetes Netzwerk (b, rechts).<br />
Martin Stoehr<br />
Maxim Integrated<br />
www.maximintegrated.com/<br />
Bild 3: Diese<br />
Schaltung erlaubt ein<br />
Variieren der Frequenz<br />
von 11 MHz bis 15 MHz<br />
36 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Wireless<br />
Bild 6: Prinzipdarstellung der Quarzschaltung<br />
Bild 4: Durch Optimieren des Anpassungsnetzwerks werden ein<br />
Strom-Minimum und ein Leistungs-Maxim nahe der gewünschten<br />
Frequenz erreicht.<br />
men. Hierzu wird mit einem<br />
Koaxialkabel eine Verbindung<br />
zum Einspeisepunkt der Antenne<br />
hergestellt. Die Impedanzwandlungs-Schaltung<br />
(Bild 1) wurde<br />
als Pi-Tiefpassnetzwerk konzipiert,<br />
um zwei Dinge zu erreichen:<br />
• Erstens passt die Schaltung die<br />
Ausgangsimpedanz des Leistungsverstärkers<br />
(Power Amplifier<br />
– PA), die hier mit 200 Ω<br />
+ 0j modelliert ist, an die konjugiert<br />
komplexe Impedanz der<br />
Antenne (gemessen mit ca. 2,69<br />
Ω - 80,6j – mit der Hand gehalten<br />
– siehe Bild 2 und Bild 4) an.<br />
• Zweitens dient die Tiefpasswirkung<br />
der Unterdrückung von<br />
Oberwellen. In diesem Fall wird<br />
der Wert der Bias-Induktivität<br />
des PA so gewählt, dass die 2,0<br />
pF bis 2,5 pF betragende Streukapazität<br />
zur Masse am PA-<br />
Ausgang kompensiert wird. Der<br />
Serienkondensator C8 fungiert<br />
als Gleichspannungssperre.<br />
Mit der LLSmith-Software1<br />
lassen sich die Werte für eine<br />
Gruppe von Bauelementen<br />
schnell näherungsweise bestimmen.<br />
Das Smith-Diagramm der<br />
theoretisch berechneten Anpassung<br />
ist in Bild 2b zu sehen. Da<br />
die Antenne elektrisch klein ist,<br />
hat sie einen hohen Q-Faktor<br />
(ca. 30). Aus diesem Grund ist<br />
es meist notwendig, die theoretisch<br />
berechneten Werte der Bauelemente<br />
anzupassen, um Änderungen<br />
der Antennen-Impedanz<br />
zu berücksichtigen, die durch<br />
Umgebungseinflüsse und parasitäre<br />
Widerstände sowie durch<br />
Verluste aus den Anpassungs-<br />
Bauelementen und der Leiterplatte<br />
resultieren. Die Bauelemente<br />
des Netzwerks wurden<br />
wie folgt dimensioniert: L1 = 62<br />
Bild 7: Bandbreite des ZF-Filters, aufgezeichnet in der Max-Hold-<br />
Betriebsart des Spektrumanalysators<br />
nH, C8 = 100 pF, C9 = 15 pF, L2<br />
= 39 nH, C10 entfällt.<br />
Nachdem auf diese Weise ein<br />
Ausgangspunkt geschaffen ist,<br />
werden aufgrund von Messungen<br />
der Sendeleistung und des<br />
PA-Stroms als Funktion der Frequenz<br />
Feineinstellungen vorgenommen.<br />
Die Messanordnung<br />
ist in Bild 3 zu sehen. Anstelle<br />
des mit fester Frequenz schwingenden<br />
Quarzes wird über einen<br />
Sperrkondensator ein externer<br />
Signalgenerator an die Quarz-<br />
Anschlüsse angeschlossen,<br />
damit die Frequenz zwischen<br />
ca. 11 MHz und 15 MHz variiert<br />
werden kann (was Sendefrequenzen<br />
von 352 MHz bis 480<br />
MHz ergibt). Die Peak-to-Peak-<br />
Spannung des Signalgenerators<br />
ist auf rund 500 mV eingestellt.<br />
Bild 5: Die Diagramme des PA-Stroms machen deutlich, wie Änderungen am Anpassungs-Netzwerk<br />
die Lage des Strom-Minimums beeinflussen.<br />
Für jeden Frequenzwert werden<br />
die Sendeleistung und der<br />
PA-Strom gemessen und aufgetragen.<br />
Die Werte der Bauelemente<br />
im Anpassungsnetzwerk<br />
(Bild 1) werden anschließend so<br />
lange variiert, bis in der Nähe<br />
der gewünschten Frequenz (im<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 37
Wireless<br />
Bild 8a/8b: Gemessene Impedanz (a, links) und Anpassungs-Berechnungen (b, rechts) für die<br />
Empfängerantenne.<br />
Bild 9: Prinzip der<br />
ISM-Empfängerschaltung<br />
vorliegenden Fall 434 MHz) ein<br />
optimiertes Strom-Minimum<br />
und ein Leistungs-Maximum<br />
erreicht ist.<br />
Nach dieser Methode wurden für<br />
das Netzwerk, das den geringsten<br />
PA-Strom und die maximale<br />
Sendeleistung ergibt, die folgenden<br />
Werte ermittelt: L1 = 62 nH;<br />
C8 = 100 pF; C9 = 7,5 pF; L2 =<br />
51 nH, C10 entfällt.<br />
An dem Diagramm, in dem der<br />
Strom als Funktion der Frequenz<br />
aufgetragen ist (Bild 5), wird<br />
sichtbar, wie sich das Strom-<br />
Minimum mit jeder Änderung<br />
am Anpassungs-Netzwerk zu<br />
einer anderen Frequenz verschiebt.<br />
Der Graph für die beste<br />
Anpassung bei 434 MHz ist gelb<br />
dargestellt. Wie man sieht, haben<br />
sich die Werte von C9 und L2<br />
entscheidend verändert (nämlich<br />
von 15 pF und 39 nH), um die<br />
parasitären Einflüsse der Bauelemente<br />
und der Leiterplatte<br />
zu kompensieren.<br />
Die Anpassung von Tx, PA-<br />
Leistung, Betriebsfrequenz<br />
und Antennenimpedanzen ist in<br />
den Applikationsschriften 1954<br />
(Designing Output Matching<br />
Networks for the MAX1472<br />
ASK Transmitter) und 3401<br />
(Matching Maxim‘s 300 MHz to<br />
450 MHz Transmitters to Small<br />
Loop Antennas) beschrieben.<br />
Optimierung des<br />
Empfängers<br />
Am Beginn der grundlegenden<br />
Maßnahmen zur Optimierung<br />
der betrieblichen Eigenschaften<br />
eines Superheterodyn-Empfängers<br />
für das ISM-Band steht<br />
die systematische Untersuchung<br />
der verschiedenen Funktionsabschnitte<br />
eines solchen Empfängers.<br />
In der Regel gibt es vier<br />
Blöcke, in denen sich die Leistungsfähigkeit<br />
verbessern lässt.<br />
Dies sind die Quarzoszillator-<br />
Schaltung, die Antennenanpassungs-Schaltung,<br />
der Schwingkreis<br />
und der Basisband-Teil.<br />
Auswahl des richtigen<br />
Quarzes<br />
Zu den häufigsten Herausforderungen<br />
im Zusammenhang<br />
mit quarzbasierten Empfängern<br />
und Sendern gehört die korrekte<br />
Abstimmung der Oszillatorschaltung.<br />
Der Oszillator<br />
in ISM-Funkschaltungen ist<br />
stets für einen Quarz mit einer<br />
bestimmten Lastkapazität vorgesehen<br />
(Bild 6), die in einigen<br />
ISM-Empfängern typisch mit 3<br />
pF spezifiziert ist. Da ein solch<br />
niedriger Wert nicht gerade eine<br />
besonders gängige Spezifikation<br />
für einen Quarz ist, versuchen<br />
die Anwender aus Gründen der<br />
Kosten oder der Liefersicherheit<br />
meist, ein System auf der Basis<br />
eines Quarzes mit einer geprüften<br />
Lastkapazität von 6 pF, 8 pF,<br />
10 pF oder auch mehr zu entwickeln.<br />
Dies ist zwar nicht unzulässig,<br />
bringt aber Abstriche mit<br />
sich, da die Oszillatorschaltung<br />
an ihren Quarz-Anschlüssen<br />
lediglich die spezifizierte Lastkapazität<br />
von 3 pF aufweist. Bei<br />
einem für 10 pF spezifizierten<br />
Quarz hat dies zur Folge, dass<br />
die Schwingfrequenz deutlich<br />
höher ist als vorgesehen.<br />
Weitere Informationen hierzu<br />
enthält die Applikationsschrift<br />
1017 (How to Choose a Quartz<br />
Crystal Oscillator for the<br />
MAX1470 Superheterodyne<br />
Receiver).<br />
Zur Kompensation dieser Frequenzverschiebung<br />
kann der<br />
Kunde die Lastkapazität für<br />
den Quarz anheben, indem er<br />
zusätzliche Kondensatoren in<br />
seine Schaltung einfügt. Unserer<br />
Erfahrung nach sind hier<br />
anstelle einer Parallelschaltung<br />
zwei Shunt-Kondensatoren zur<br />
Masse zu empfehlen, was mehr<br />
Flexibilität bietet und hinsichtlich<br />
der Belastung weitere Vorteile<br />
ergibt. Nachteilig an einer<br />
derart angepassten Lastkapazität<br />
ist, dass es Probleme mit<br />
dem Anlaufen des Oszillators<br />
geben kann, wenn eine zu große<br />
Kapazität an die Schaltung angeschlossen<br />
wird.<br />
Die Schwingfrequenz des im<br />
zuvor genannten Referenzdesign<br />
verwendeten Quarzes wurde<br />
durch Messen ermittelt. Hierfür<br />
wurde die Quarzfrequenz mithilfe<br />
eines Spektrumanalysators<br />
R&S ZVL3 und einer geeigneten<br />
Antenne analysiert. Die Antenne<br />
wurde hierzu in die Nähe des<br />
Quarzes (oder falls nötig an eine<br />
der Zuleitungen) gehalten, um<br />
die Schwingfrequenz näherungsweise<br />
festzustellen. Das System<br />
war mit einem 13,2256-MHz-<br />
Quarz mit einem spezifizierten<br />
CL-Wert von 8 pF bestückt,<br />
während die Oszillatorschaltung<br />
nur eine Lastkapazität von rund<br />
3 pF zur Verfügung stellte. Das<br />
Frequenzmaximum dieses Systems<br />
wurde mit 13,23049 MHz<br />
gemessen, was etwa 370ppm<br />
mehr ist als der Sollwert. Hieraus<br />
resultiert eine Schwingfrequenz<br />
von 434,085 MHz (32 ×<br />
13,23049 + 10,7), wodurch die<br />
erwartete Local Oscillator (LO)-<br />
und Trägerfrequenz um 165 kHz<br />
höher ist als beabsichtigt. Diese<br />
vom Sollwert abweichende Frequenz<br />
des Quarzoszillators hat<br />
zur Folge, dass der empfangene<br />
ASK-Träger und die zugehörigen<br />
Seitenbänder an den Rand<br />
bzw. sogar über den Kennlinienknick<br />
des ZF-Filters hinausgeschoben<br />
werden, was zu einer<br />
unnötigen Abschwächung der<br />
Signalleistung führt.<br />
Um weitere Aussagen über die<br />
Folgewirkungen dieses Frequenzfehlers<br />
einzuholen, wurde<br />
das Durchlassband des ZF-Filters<br />
überprüft. Durch Verstellen<br />
der Trägerfrequenz und Untersuchung<br />
des Ausgangssignals am<br />
ZF-Filter mit dem Spektrum<br />
38 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Wireless<br />
analysator im Max-Hold-Modus<br />
ließ sich die Filterbandbreite<br />
grafisch darstellen. Der Marker<br />
M1 wurde bei 10,7 MHz (der<br />
nominellen Mittenfrequenz des<br />
ZF-Filters) gesetzt, der Delta-<br />
Marker D2 dagegen am Frequenzmaximum<br />
des HF-Signals<br />
von 433,92 MHz. Der Signalgenerator<br />
wurde auf 434,085<br />
MHz eingestellt, wenn sich das<br />
ZF-Frequenzmaximum bei M1<br />
befand, womit die Verschiebung<br />
der LO-Frequenz bestätigt<br />
wurde. Das Diagramm in Bild 7<br />
belegt, dass die Fehlabstimmung<br />
zu einer Abschwächung des Trägers<br />
um etwa 7 dB führt. Die für<br />
die ASK-Demodulation nötige<br />
Seitenband-Information wird<br />
sogar noch stärker abgeschwächt<br />
und wegen der Positionierung im<br />
nichtlinearen Teil der Filterkennlinie<br />
außerdem verzerrt.<br />
Die folgenden Einträge wurden<br />
für die Schätzwerte bei einer<br />
spezifizierten Lastkapazität des<br />
Quarzes von 8 pF verwendet:<br />
ISM-Empfänger MAX7034:<br />
- CPAR = 1,8 pF<br />
- CSHUNT = 0 pF<br />
- CSER = 10.000 pF (AC-Kurzschluss)<br />
- f0 = 13,2256 MHz<br />
- C0 = 2,8 pF<br />
- CL = 8,24 pF<br />
- R1 = 60 ?<br />
- C1 = 11,1 fF.<br />
Mit diesen Werten ergibt sich<br />
eine Schwingfrequenz von<br />
434,0853 MHz. Weitere Informationen<br />
hierzu finden sich in<br />
der Applikationsschrift 5422<br />
(Crystal Calculations for ISM-<br />
RF Products). Durch Experimentieren<br />
mit verschiedenen<br />
Shunt-Kondensatoren ergab<br />
sich, dass eine Kombination<br />
aus zwei 10-pF-Kondensatoren<br />
den ursprünglichen Wert der<br />
Schwingfrequenz wieder herstellt.<br />
Unter der Annahme, dass<br />
die übrigen Werte des Quarzes<br />
gut abgeschätzt waren,<br />
können die Auswirkungen auf<br />
das Anlaufverhalten hier als<br />
akzeptabel bezeichnet werden.<br />
Die Berechnung des negativen<br />
Widerstands ergab einen Wert<br />
von -291,5 Ω, verglichen mit 4<br />
× R1 = 240 Ω. Hierdurch bleibt<br />
eine Reserve von etwa -50 Ω.<br />
In erster Näherung wurde der<br />
Versuch unternommen, die<br />
Empfindlichkeit der Demonstrationsschaltung<br />
LFRD014<br />
(Tube Motor Receiver Reference<br />
Design) zu verbessern, indem<br />
zwei Shunt-Kondensatoren à<br />
10 pF (C21 und C22) hinzugefügt<br />
wurden. Es konnte nachgewiesen<br />
werden, dass sich die<br />
Schwingfrequenz des Quarzes<br />
hierdurch auf den korrigierten<br />
Wert von 13,226 MHz veränderte.<br />
Nach dem Abstimmen<br />
des HF-Generators zurück auf<br />
eine Mittenfrequenz von 433,92<br />
MHz wurde die Empfindlichkeit<br />
mit -107 dBm gemessen. Diese<br />
Verbesserung um 12,4 dB resultierte<br />
aus der korrekten Einstellung<br />
der Referenzfrequenz für<br />
den Lokaloszillator.<br />
Anpassung der<br />
Antenne<br />
Bild 10: Schwingkreisschaltung im Empfänger<br />
Der nächste Schritt bei der Feinabstimmung<br />
eines Empfängerdesigns<br />
besteht im Messen der<br />
Antennenimpedanz. Hierzu wird<br />
eine Verbindung zum Einspeisepunkt<br />
der Antenne benötigt<br />
(wenn es sich um eine Leiterplatten-Antenne<br />
handelt). Bevor<br />
ein Koaxialkabel angeschlossen<br />
wird, muss der Netzwerkanalysator<br />
auf das Ende eines<br />
als Port-Erweiterung dienenden<br />
Koaxialkabels kalibriert<br />
werden. Am Netzwerkanalysator<br />
ist ein geeigneter Frequenzbereich<br />
zu wählen, und<br />
die Ausgangsleistung an Port 1<br />
sollte auf einen sinnvollen Wert<br />
(-30 dBm) eingestellt werden,<br />
um ein Übersteuern des LNA<br />
(Low-Noise Amplifier) zu vermeiden.<br />
Schließlich kann eine<br />
S11-Messung durchgeführt und<br />
das Ergebnis in einem Smith-<br />
Diagramm visualisiert werden.<br />
Bedingt durch das Format der<br />
Antenne, das Gehäuse und das<br />
Prüfumfeld (Beeinflussungen<br />
durch menschliche Körper,<br />
Automobilkarosserien usw.)<br />
kann es sich schwierig gestalten,<br />
reproduzierbare Messungen<br />
durchzuführen. Im vorliegenden<br />
Fall wurde eine Antennenimpedanz<br />
von 205 Ω - j39 gemessen<br />
(Bild 8a).<br />
Um die Bauelemente für das<br />
Anpassungsnetzwerk richtig<br />
dimensionieren zu können, war<br />
auch die Impedanz des LNA<br />
zu messen. Hierfür wurden mit<br />
dem Netzwerkanalysator die<br />
S11-Parameter des Designs<br />
auf der anderen, mit dem LNA<br />
verbundenen Seite des Anpassungsnetzwerks<br />
gemessen. In<br />
der Regel kommt am LNA eine<br />
Gegenkopplungs-Induktivität<br />
(degeneration inductor) zwischen<br />
LNA-Quell-Pin und Masse<br />
zum Einsatz (Bild 9).<br />
In diesem Fall stellt sich die<br />
Eingangsimpedanz des LNA<br />
wie eine Parallelschaltung aus<br />
Bild 11: Abtasten der Schwingkreisschaltung<br />
einem 50-Ω-Widerstand und<br />
einem Kondensator von 2 bis<br />
2,5 pF dar. (Ohne die Gegenkopplungs-Induktivität<br />
dagegen<br />
entspricht die Impedanz einem<br />
Widerstand von 500 bis 700 Ω<br />
parallel zu einem Kondensator<br />
mit 2 bis 2,5 pF.) Mit diesen<br />
Impedanzmodellen lassen<br />
sich Anpassungsnetzwerke für<br />
beliebige Antennenimpedanzen<br />
entwerfen.<br />
In diesem Beispiel ergab die<br />
Messung eine Impedanz von 50<br />
– j4 Ω . Gibt man in die kostenlose<br />
Smith-Diagramm-Software<br />
LLsmith1 die Werte der Bauelemente<br />
im LNA-Bias-Netzwerk<br />
an – diese betragen 100 pF (C6)<br />
und 56 nH (L3), während C4<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 39
Wireless<br />
Bild 12: Resonanzfrequenz der Schwingkreisschaltung vor der<br />
Abstimmung<br />
kurzgeschlossen und C5 offen<br />
ist –, so konnte die Eingangsimpedanz<br />
des LNA auf rund 50 +<br />
j145 Ω zurückgerechnet werden.<br />
Zur Ermittlung der finalen Werte<br />
für das Anpassungsnetzwerk<br />
kann die Software die optimal<br />
geschätzten Werte zur Bestückung<br />
des Empfänger-Boards<br />
ermitteln (Bild 8b). Gibt man in<br />
den ‚Simple MatchMe Wizard‘<br />
die Anfangsimpedanz von 205 +<br />
j39 (den konjugiert komplexen<br />
Wert der Antennen-Impedanz)<br />
und die Endimpedanz von 50<br />
– j145 (den konjugiert komplexen<br />
Wert der LNA-Impedanz)<br />
Bild 13: Abgestimmte Schwingkreisschaltung<br />
ein und wählt die Einstellung<br />
Lumped Lowpass, 1 Section, so<br />
ergibt die von LLsmith vorgenommene<br />
Abschätzung für das<br />
Anpassungsnetzwerk folgende<br />
Werte (vom LNA zur Antenne):<br />
• 9,4 pF Serienkondensator<br />
• 3,2 pF Shunt-Kondensator<br />
* 32,3 nH Serieninduktivität<br />
• 2,1 pF Serienkondensator<br />
Abstimmung der<br />
Schwingkreisschaltung<br />
Als nächste Maßnahme im Zuge<br />
der Optimierung des Empfängerdesigns<br />
muss sichergestellt werden,<br />
dass die am LNA-Ausgang<br />
und am Mischereingang liegende<br />
Schwingkreisschaltung gut auf<br />
die Betriebsfrequenz abgestimmt<br />
ist (Bild 10). Die außerhalb des<br />
Chips angeordnete LC-Kombination<br />
stellt eine abgestimmte<br />
Schaltung mit hoher Impedanz<br />
dar, die den Strom am Ausgang<br />
des LNA in eine Spannung<br />
umwandelt, die wiederum dem<br />
chip-internen Mischer zugeführt<br />
wird. Es kann leicht vorkommen,<br />
dass die Abstimmung<br />
dieser Schaltung durch parasitäre<br />
Kapazitäten auf der Leiterplatte<br />
verlorengeht.<br />
Die beste Methode, sich von<br />
der korrekten Abstimmung der<br />
Schwingkreisschaltung zu überzeugen,<br />
besteht darin, die Eingangsfrequenz<br />
durchzustimmen<br />
und das Frequenzmaximum der<br />
daraus resultierenden Resonanzkurve<br />
zu ermitteln. Man<br />
kann die entsprechenden Daten<br />
manuell unter Verwendung<br />
eines HF-Generators und eines<br />
Spektrumanalysators einholen.<br />
Am besten aber eignet sich ein<br />
Zweitor-Netzwerkanalysator für<br />
diese Aufgabe. Die Ansteuerung<br />
erfolgt durch Tor 1 des Netzwerkanalysators,<br />
das über die<br />
Antenneneinspeisung mit dem<br />
LNA verbunden ist. Die Messung<br />
dagegen wird mit einer<br />
Antenne vorgenommen, die an<br />
den Eingang (Tor 2) des Netzwerkanalysators<br />
angeschlossen<br />
ist. Diese unabgestimmte<br />
Antenne kann in die Nähe der<br />
Induktivität der Schwingkreisschaltung<br />
gehalten werden (Bild<br />
11), nimmt dadurch die Abstrahlungen<br />
bei der Resonanzfrequenz<br />
der Schaltung auf und liefert eine<br />
S21-Messung. Es wird empfohlen,<br />
die Signalquelle auf eine<br />
Leistung von -20 dBm oder -30<br />
dBm einzustellen, damit es zu<br />
keiner Übersteuerung des LNA-<br />
Eingangs kommt.<br />
Die empfohlenen Werte für die<br />
Schwingkreisschaltung in diesem<br />
Beispiel betrugen 27 nH<br />
für die Induktivität ohne parallelgeschalteten<br />
Kondensator.<br />
Hierdurch können die parasitären<br />
Kapazitäten der Leiterplatte<br />
als kapazitives Element dienen.<br />
Zum Berechnen der Resonanzfrequenz<br />
der Schwingkreisschaltung<br />
dient folgende Gleichung:<br />
ω 0 ² = (2πf 0 )² = 1/LC oder<br />
Die ersten Messungen ergaben<br />
für dieses Beispiel (Bild 12)<br />
eine Resonanzfrequenz von 480<br />
MHz, während das System bei<br />
der angestrebten Frequenz von<br />
434 MHz einen Verlust von 10<br />
dB gegenüber dem Maximum<br />
aufwies.<br />
Da der Wert von L5 bekannt ist<br />
(27 nH), lässt sich mit der zuvor<br />
verwendeten Gleichung die tatsächliche<br />
parasitäre Kapazität<br />
errechnen, um einen geeigneten<br />
Wert für C7 zu ermitteln. Aufgrund<br />
der Resonanzfrequenz von<br />
480 MHz errechnet sich für die<br />
parasitäre Kapazität CP ein Wert<br />
von 4,07 pF:<br />
C P = 1/((27 nH)(2π480 MHz)²)<br />
Fügt man für C7 zusätzlich einen<br />
1,0-pF-Kondensator hinzu, lässt<br />
sich in dieser Beispielschaltung<br />
die Empfindlichkeit anheben.<br />
Für die solcherart modifizierte<br />
Schwingkreisschaltung ergibt<br />
die S21-Messung, dass sich das<br />
Frequenzmaximum sehr nahe am<br />
angestrebten Wert von 434 MHz<br />
befindet (Bild 13).<br />
Messung der Empfängerverstärkung<br />
Die Verstärkung des Systems<br />
vom LNA-Eingang bis zum<br />
Mischerausgang ermöglicht es,<br />
gleichsam zwischendurch Aussagen<br />
über die Leistungsfähigkeit<br />
des Empfängers einzuholen.<br />
Gemessen wurde diese Größe in<br />
diesem exemplarischen Empfänger<br />
mithilfe eines Trägersignals<br />
mit einer Frequenz von<br />
433,92 MHz und einer Amplitude<br />
von -50 dBm. Mit einem<br />
hochohmigen FET-Tastkopf<br />
am Spektrumanalysator wurde<br />
das Ausgangssignal daraufhin<br />
an der Leitung MIXOUT (am<br />
Keramikfilter) abgegriffen. Die<br />
Eingangsleistung lässt sich hier<br />
entweder aufgrund des eingestellten<br />
Wertes am Signalgenerator<br />
ermitteln oder an der<br />
Antenneneinspeisung messen.<br />
Es wird empfohlen, beim Messen<br />
der Ein- und Ausgangssig<br />
40 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Wireless<br />
Autor<br />
Martin D. Stoehr schloss sein<br />
Studium im Fach Kommunikationssysteme<br />
und Regelungstechnik<br />
an der University<br />
of Colorado in Colorado<br />
Springs/USA im Jahr 1994<br />
ab und ist seitdem in der IC-<br />
Industrie tätig. In den letzten<br />
zwölf Jahren beschäftigte er<br />
sich bei Maxim Integrated mit<br />
dem Design verschiedener<br />
Leiterplattensysteme, deren<br />
Palette von vollautomatischen<br />
Laborprüfsystemen über Charakterisierungs-Boards,<br />
Evaluation<br />
Kits und Referenzdesigns<br />
bis zu Demonstratoren<br />
reichte. Als Strategic Applications<br />
Engineer für die ISM-<br />
RF-Produktlinie betreut er<br />
Kunden auf dem Gebiet des<br />
Hochfrequenz-Designs. Seine<br />
Freizeit verbringt er gerne in<br />
dem in Colorado gelegenen<br />
Teil der Rocky Mountains mit<br />
Camping, Ski- und Kanufahren<br />
sowie anderen Outdoor-<br />
Aktivitäten<br />
Bild 14: Basisbandschaltung im Empfänger<br />
nale am Filter jegliche digitalen<br />
Störgrößen aus der Basisbandschaltung<br />
zu eliminieren. Dies<br />
lässt sich einfach erreichen,<br />
indem man die Leitung DNS mit<br />
der Masse verbindet (wodurch<br />
der Slicer-Pegel kleiner als das<br />
Rauschen wird), während man<br />
die Spektrumanalysator-Diagramme<br />
erzeugt.<br />
Im vorliegenden Beispiel wurde<br />
das Eingangssignal am Einspeisepunkt<br />
der Antenne mit -49,9<br />
dBm gemessen. Die gemessene<br />
Signalstärke am Filtereingang<br />
betrug -35,5 dBm (allerdings<br />
mit einem 10x-Tastkopf, sodass<br />
20 dB von der gemessenen Leistung<br />
abgezogen werden müssen).<br />
Somit betrug die tatsächliche<br />
Signalstärke ca. -15,5 dBm.<br />
An diesen Zahlen ist abzulesen,<br />
dass die Systemverstärkung vom<br />
LNA zum Mischerausgang etwa<br />
34,4 dB beträgt.<br />
Optimierung des<br />
Basisbandteils<br />
Die Ziel-Datenrate der Basisbandschaltung<br />
sollte so gewählt<br />
werden, dass die Eckfrequenz<br />
das 1,5-fache der höchsten vom<br />
Sender zu erwartenden Datenrate<br />
entspricht. Da das Beispielsystem<br />
für 1 kbit/s NRZ ausgelegt<br />
wurde, beträgt die Eckfrequenz<br />
des Datenfilters 1,5 kHz 5 . Es<br />
wird empfohlen, die Manchester-<br />
Codierung zu verwenden. Mehr<br />
hierzu enthält die Applikationsschrift<br />
3435 (Manchester Data<br />
Encoding for Radio Communications).<br />
Die Werte für ein Sallen-Key<br />
Butterworth-Datenfilter errechnen<br />
sich wie folgt:<br />
C13 (CDFFB) = 1/(141,4<br />
kπfC) = 1/(141,4 kπ1,5k) =<br />
1.500,7 pF<br />
C12 (COPP) = 1,414/<br />
(400kπfC) = 1,414/(400<br />
kπ7,2k) = 750,1 pF<br />
Aufgrund der soeben durchgeführten<br />
Berechnungen wurde für<br />
C13 ein Kondensator von 1.500<br />
pF und für C12 ein solcher von<br />
750 pF gewählt. Die Zeitkonstante<br />
der RC-Schaltung bewirkt<br />
eine Mittelwertbildung, die die<br />
Schwellenspannung des Datenslicer-Komparators<br />
bestimmt.<br />
Die Zeitkonstante sollte ungefähr<br />
auf das Zehnfache des Bit-<br />
Intervalls der Datenrate (1 kHz)<br />
eingestellt werden. Als Ausgangspunkt<br />
wurden R1 = 20 kΩ<br />
und C17 = 0,47 µF gewählt, was<br />
dem 1-Bit-Intervall nur ungefähr<br />
entspricht. Weiterführende<br />
Informationen über den Basisbandteil<br />
des Empfängers und die<br />
Datenslicer-Schaltungen enthalten<br />
die Applikationsschrift 3671<br />
(Data Slicing Techniques for<br />
UHF ASK Receivers) und das<br />
Tutorial 5426 (Baseband Calculations<br />
for ISM-RF Receivers).<br />
Referenzen<br />
* RFdude.com Smith Chart Program,<br />
RFdude.com LLC, Lance<br />
Lascari, © 2008–2010, v0.810,<br />
Jun 2007,<br />
* http://tools.rfdude.com/<br />
RFdude_Smith_Chart_Program/RFdude_smith_chart_program.htm<br />
* R&S ist eine eingetragene<br />
Marke und eine eingetragene<br />
Dienstleistungsmarke der Rohde<br />
& Schwarz GmbH & Co. KG.<br />
Relevante Bauelemente<br />
MAX1470 – Sparsamer 315<br />
MHz Superheterodyn-Empfänger<br />
(+3 V, geringe Leistungsaufnahme)<br />
MAX1471 – Sparsamer 315<br />
MHz/434 MHz 3 V/5 V ASK/<br />
FSK-Superheterodyn-Empfänger<br />
MAX7034 – 315MHz/434MHz<br />
ASK Superheterodyn-Empfänger.<br />
◄<br />
5 - ) 6 4 , - 7 6 5 + 0 ) ,<br />
/ > 0<br />
M M M I A = JH @ A<br />
5 - ) 6 4 , - 7 6 5 + 0 ) , / > 0<br />
K I JH" '<br />
# ! ! " A ? A D A E<br />
6 A A B " ' # % " # & %<br />
6 A A B= N " ' # % # <br />
- = EE B ( I A = JH @ A<br />
1D H <br />
2 = H J A H <br />
B H<br />
- 6 9 1+ 7 / > EI " / 0 <br />
5 ) 6 - 16 - 7 1 ) 6 1 <br />
. - 4 6 1/ 7 / 5 ; 5 6 - - / - 4 6 -<br />
0 . 2 - 6 - <br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 41
Wireless<br />
LTE-Advanced-CAT6-<br />
Spitzendatenraten<br />
demonstriert<br />
Anritsu demonstrierte auf dem<br />
Mobile World Congress den mit<br />
der Intel-XMM-7260-Plattform<br />
betriebenen MD8430A mit<br />
Datenraten von 300 Mbps im<br />
Downlink und<br />
50 Mbps im Uplink.<br />
Die Anritsu Corporation hat die erfolgreiche<br />
Demonstration der Geräteplattform<br />
Intel XMM 7260, die mit Hilfe der Carrier-Aggregation<br />
Technologie Datenübertragungsraten<br />
der LTE-Advanced-Kategorie<br />
6 von 300 Mbps im Downlink und<br />
gleichzeitig 50 Mbps im Uplink erreicht,<br />
bekanntgegeben. Für die Präsentation wird<br />
die Entwicklungstestumgebung MD8430A/<br />
RTD von Anritsu genutzt.<br />
Hintergrund<br />
Die Netzbetreiber beginnen bereits damit,<br />
die LTE-Carrier-Aggregation-Technologie<br />
einzusetzen. Es wird erwartet, dass viele<br />
LTE-Mobilfunknetzbetreiber die Technologie<br />
zur Versorgung der Kunden mit höheren<br />
Spitzendatenraten und zur effizienteren Nutzung<br />
des verfügbaren Frequenzspektrums<br />
nutzen, um die Anwenderzufriedenheit zu<br />
steigern. Für weltweit agierende Mobiltelefonlieferanten<br />
und für die führende<br />
Mobilfunknetzbetreiber ist es wichtig, dass<br />
die Geräte in der Lage sind, den gesamten<br />
Umfang der möglichen 3GPP-Konfigurationen<br />
mit bis zu 40 MHz Gesamtbandbreite<br />
und einen Datendurchsatz von bis zu 300<br />
Mbps im Downlink und gleichzeitig bis zu<br />
50 Mbps im Uplink zu unterstützen.<br />
End-to-End-<br />
Datenverbindung<br />
Intel konnte durch den Einsatz des leistungsstarken<br />
Signalisierungstesters MD8430A<br />
von Anritsu zusammen mit der erweiterten<br />
RTD-Protokollentwicklungs-Umgebung<br />
eine End-to-End-Datenverbindung mit<br />
300 Mbps im Downlink und gleichzeitig<br />
50 Mbps im Uplink etablieren. Dazu müssen<br />
sowohl Testsystem als auch Geräteplattform<br />
die Carrier-Aggregations-Technologie<br />
von LTE-Advanced mit 20+20 MHz-Bandbreite<br />
unterstützen. Die modernen F&E-<br />
Ausstattungsmerkmale und die hohe Stabilität<br />
des MD8430A/RTD ermöglichen den<br />
Anwendern, die Funktionalität innerhalb der<br />
Geräteplattform rasch zu aktivieren und die<br />
Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.<br />
■ Anritsu Corporation<br />
www.anritsu.com<br />
42 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Directional/Bi-Directional<br />
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von Sierra Wireless<br />
Die AirLink-Gateway-Serie<br />
von Sierra Wireless (Vertrieb:<br />
HY-Line) sorgt per 3G, 4G und<br />
WLAN für eine schnelle, zuverlässige<br />
und robuste Internetanbindung<br />
im rauen Industrie- und<br />
Fahrzeugumfeld. Hintergrund:<br />
Um den immer größer werden<br />
Markt im rauen Industrieumfeld<br />
und Fahrzeugeinsatz gerecht<br />
zu werden, erweitert HY-Line<br />
seine Produktpalette mit Gateways-<br />
und Portallösungen des<br />
Herstellers Sierra Wireless. Als<br />
Hardware-Plattform kommen<br />
die AirLink- GX- und AirLink-<br />
ES-Serie mit LTE sowie die<br />
zugehörige Softwareplattform<br />
namens Aleos zum Einsatz. Bei<br />
den AirLink-Gateways handelt<br />
es sich um eine flexible, robuste<br />
Hardware-Plattform mit mehreren<br />
Schnittstellen und einem<br />
integrierten Erweiterungssteckplatz<br />
z.B. für WLAN. In Kombination<br />
UMTS/LTE und WLAN<br />
sind verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten,<br />
wie redundante<br />
Verbindungen, WLAN als<br />
Access- oder Repeater, möglich.<br />
Sichere<br />
Mobilfunkverbindung<br />
Der kompakte, robuste Formfaktor,<br />
der verfügbare Highspeed-<br />
und Ethernet-Anschluss<br />
sowie die sichere permanente<br />
Mobilfunkverbindung sind hierbei<br />
optimal für den Einsatz in<br />
verschiedensten Applikationen,<br />
z.B. Anbindung von Serviceflotten,<br />
Handelsketten, mobile<br />
Fahrzeuge und Fahrkartenautomaten<br />
usw.<br />
Dezentral verwaltet und administriert<br />
werden die Gateways der<br />
AirLink-Serie durch die Aleos-<br />
Softwareplattform. Aleos ermöglicht<br />
durch verschiedene eingebettete<br />
Sicherheits-Features, wie<br />
VPN (Ipsec, GRE-Tunnel), dass<br />
Daten sicher vor unbefugtem<br />
Zugriff übertragen werden.<br />
Diese Software-Plattform ermöglicht<br />
ein hochgradig konfigurierbares<br />
Umfeld für Outof-the-Box-Setups.<br />
So können<br />
mittels Konfigurationsvorlagen<br />
gezielt neue Gateways parallel<br />
in Sekunden in Betrieb genommen<br />
werden.<br />
Durch die Nutzung der AirLink-<br />
Gateways und -Software wird<br />
eine permanente Netzwerkstruktur<br />
geschaffen. Kostspielige<br />
Serviceeinsätze vor Ort werden<br />
minimiert, System- und Netzwerkdiagnosen<br />
sind per Remotezugriff<br />
durch die IT-Abteilung<br />
möglich. Konfigurationsparameter,<br />
Firmware, Upgrades<br />
und regelmäßige Softwarewartungen<br />
erfolgen Over-the-Air<br />
mit minimalem Benutzereingriff,<br />
wodurch lange Ausfallzeiten<br />
der Hardware vermieden werden<br />
können.<br />
Für individuelle Kundenapplikationen<br />
bietet die GX- und ES-<br />
Serie eine integrierte Sandbox-<br />
Software-Schnittstelle. Über<br />
verschiedene Schnittstellen<br />
(Seriell, USB, LAN) kann direkt<br />
mit Fremdhardware kommuniziert<br />
werden.<br />
■ HY-Line Systems GmbH<br />
systems@hy-line.de<br />
www.hy-line.de/systems<br />
Innovative Hochleistungsantennen<br />
Antenova M2M ist Hersteller von<br />
sogenanten embedded oberflächenmontierbaren<br />
Antennen und Funkantennenmodulen.<br />
Zum einen konzentriert man<br />
sich auf den M2M-Markt mit in der Regel<br />
anspruchsvollen Anwendungen, da diese<br />
Sparte die hohe Leistungsfähigkeit der<br />
angebotenen Produkte erfordert.<br />
Zum anderen hat man sich entschieden,<br />
technische Kernkompetenz von Großbritannien<br />
in das eigene nach ISO9001 2008<br />
zertifizierte Kompetenzzentrum in Taiwan<br />
zu verlagern. 2013 hat sich sowohl im<br />
Wachstum als auch in der Ertragskraft als<br />
erfolgreich erwiesen, und für <strong>2014</strong> zeichnet<br />
sich bereits ab, dass dies ein noch besseres<br />
Jahr wird. Antenova-Antennen für<br />
verschiedenste Frequenzbänder sind klein,<br />
hocheffizient, sparsam und kosteneffektiv.<br />
Laut Prognosen wächst der M2M-Markt<br />
bis 2017 um 40 Mrd. Euro. Antenova<br />
kann eine hervorragende Erfolgsbilanz<br />
bei M2M- und Standard-Funkantennen für<br />
die Bereiche Telematik, Zählerfernauslesung<br />
(AMR), mHealth, Funksicherheitstechnik,<br />
Heimautomatisierung, Peilsender,<br />
industrielle Datenverarbeitung, drahtlose<br />
Festnetzzugänge und elektronische Regalplatzetiketten<br />
nachweisen.<br />
■ Antenova M2M<br />
www.antenova.com<br />
44 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Bauelemente<br />
Fester Präzisions-<br />
Attenuator<br />
Das neue koaxiale Dämpfungsglied<br />
BW-K6-2W44+ von Mini-<br />
Circuits hat 50 Ohm Impedanz<br />
und dämpft mit 6 dB im Bereich<br />
DC bis 40 GHz. Dabei verträgt es<br />
bis zu 2 W Eingangsleistung. Es<br />
findet eine Pi-Struktur Anwendung.<br />
Das Dämpfungsmaß wird<br />
absolut und über den Frequenzbereich<br />
genau eingehalten. Eine<br />
hohe Präzision und eine robuste<br />
Ausführung zeichnen diesen<br />
Dämpfungsglieder aus. Die<br />
Anschlüsse sind aus rostfreiem<br />
Stahl gefertigt.<br />
Weitere technische Daten:<br />
• Arbeitstemperaturbereich<br />
-55 bis +100 °C<br />
• Lagertemperaturbereich<br />
-55 bis +100 °C<br />
• Dämpfung bei DC bis 26,5<br />
GHz min. 5,5 dB, max. 6,5 dB<br />
• Dämpfung bei 26,5 bis 37 GHz<br />
min. 5,2 dB, max. 6,8 dB<br />
• Dämpfung über 37 GHz min<br />
5,2 dB, max. 7,2 dB<br />
• SWR bei DC bis 26,5 GHz<br />
typ. 1,06<br />
• SWR bei 26,5 bis 37 GHz<br />
typ. 1,09<br />
• SWR über 37 GHz typ. 1,5<br />
10-W-Splitter/<br />
Combiner<br />
Der neue Splitter/Combiner<br />
ZC24PD-222+ von Mini-Circuits<br />
in 50-Ohm-Technik ist für<br />
den Frequenzbereich von 0,65<br />
bis 2,2 GHz vorgesehen und<br />
kann bis zu 10 W aufteilen bzw.<br />
Teilleistungen bis 10 W zusammenführen.<br />
Er hat 24 Wege,<br />
wobei zwischen diesen nominell<br />
kein Phasenversatz auftritt.<br />
Die Einfügedämpfung wird mit<br />
typisch 1,8 dB angegeben, natürlich<br />
über den theoretisch unvermeidlichen<br />
6 dB. Die Amplitudenabweichung<br />
beträgt typisch<br />
0,5 dB, die Isolation typisch 25<br />
dB. Der Baustein hat ein 22,4<br />
mm flaches Gehäuse der Grundfläche<br />
32,4 x 14 cm.<br />
Weitere technische Daten<br />
• Arbeitstemperaturbereich<br />
-55 bis +100 °C<br />
• Lagertemperaturbereich<br />
-55 bis +100 °C<br />
• interne Verlustleistung max.<br />
3,6 W<br />
• Phasen-Unbalance typ. 10°,<br />
max. 18°<br />
• Amplituden-Unbalance typ.<br />
0,5 dB, max. 0,9 dB<br />
• SWR Port S typ. 1,3, max. 1,85<br />
• SWR Port 1 bis 24 typ. 1,25,<br />
max. 1,6<br />
• Isolation min. 16 dB, ryp.<br />
25 dB<br />
Monolithischer<br />
Verstärker<br />
Der neue duale monolithische<br />
Verstärker PMA4-33GLN+<br />
von Mini-Circuits basiert auf<br />
zwei identischen MMICs in<br />
E-PHEMT-Technik. Er verbindet<br />
geringes Rauschen, hohe<br />
Verstärkung und hohen IP3<br />
und eignet sich somit optimal<br />
für empfindliche Anwendungen<br />
mit hohem Dynamikbereich. Der<br />
Einsatzfrequenzbereich beträgt<br />
0,7 bis 3 GHz. Der 50-Ohm-<br />
Baustein arbeitet an einfachen 5<br />
V. Das Gehäuse misst 4 x 4 mm.<br />
Das Rauschmaß beträgt typisch<br />
0,47 dB bei 900 MHz. Der OIP3<br />
wird bei dieser Frequenz mit<br />
40,4 dBm angegeben. Die Verstärkung<br />
beträgt dann typisch<br />
38,9 dB. Der Betriebsstrom wird<br />
mit nominell 154 mA angegeben.<br />
Die maximale Eingangsleistung<br />
ist 24 dBm.<br />
Weitere technische Daten<br />
• Arbeitstemperaturbereich<br />
-40 bis +85 °C<br />
• Lagertemperaturbereich<br />
-65 bis +150 °C<br />
• Verlustleistung bei Zimmertemperatur<br />
max. 550 mW<br />
• Versorgungsspannung max.<br />
5,5 V<br />
• Return Loss Input bei 0,9 (1,5,<br />
2) GHz typ. 12,3 (13, 11,6) dB<br />
• Return Loss Output bei 0,9<br />
(1,5, 2) GHz typ. 10 (12,8,<br />
6,7) dB<br />
• Ausgangsleistung für 1 dB<br />
Kompression bei 0,9 (1,5, 2)<br />
GHz typ. 22,6 (22,6, 22,9)<br />
dBm<br />
• Wärmewiderstand 53 K/W<br />
Programmierbarer<br />
Attenuator<br />
RCDAT-6000-60 heißt ein neues<br />
spannungsgesteuertes Dämpfungsglied<br />
von Mini-Circuits. Es<br />
ist für 50 Ohm Systemimpedanz<br />
und den Frequenzbereich 1 MHz<br />
bis 6 GHz ausgelegt. Die Dämpfung<br />
lässt sich in 0,25-dB-Schritten<br />
von 0 bis 60 dB über USB<br />
oder Ethernet programmieren.<br />
Dabei beträgt die Toleranz ±0,3<br />
dB typisch. Die Protokolle http<br />
als auch Telnet werden akzeptiert.<br />
Das Umschalten erfolgt<br />
mit sehr hoher Geschwindigkeit<br />
(typisch 650 ns).<br />
Das schirmende Gehäuse hat<br />
koaxiale Anschlüsse (SMA) und<br />
misst 3x2,5x0,85 Zoll. Damit<br />
besitzt dieser Attenuator eine<br />
sehr robuste Ausführung. Sein<br />
Return Loss wird mit typisch 25<br />
dB (Input) bzw. 28 dB (Output)<br />
angegeben.<br />
Weitere technische Daten:<br />
• Arbeitstemperaturbereich<br />
0 bis +50 °C<br />
• Lagertemperaturbereich<br />
-20 bis +60 °C<br />
• IP3 1 MHz bis 3 GHz typ.<br />
56 dBm<br />
• IP3 über 3 GHz typ. 53 dBm<br />
• Eingangsleistung 1...10 MHz<br />
max. 13 dBm<br />
• Eingangsleistung über 10 MHz<br />
max. 23 dBm<br />
• Isolation In-Out typ 68 dB<br />
• maximale Betriebsspannung<br />
6 V<br />
• USB-Strombedarf typ. 190<br />
mA, max. 250 mA<br />
Kleiner HF-Schalter<br />
für mittlere<br />
Leistungen<br />
Der HF-Schalter aus der SP6T-<br />
Serie von Mini-Circuits JSW6-<br />
33DR+ ist für 50 Ohm Anschlussimpedanz<br />
und den Frequenzbereich<br />
0,01...2,7 GHz ausgelegt.<br />
Er benötigt eine einfache Versorgungsspannung<br />
zwischen<br />
2,5 und 4,8 V. Schalten kann<br />
er mittlere Leistungen (maximal<br />
2,8 W bei Einhaltung aller<br />
Kennwerte). Dabei beträgt die<br />
Durchlassdämpfung typisch 0,6<br />
dB bei 1 GHz.<br />
Das Bauteil wurde mit einem<br />
Siliconon-on-Insulator-Prozess<br />
gefertigt. Im 2x2x0,55 mm 3 messenden<br />
Gehäuse wurden noch ein<br />
CMOS-Treiber und ein Inverter<br />
für die intern benötigte negative<br />
Betriebsspannung integriert.<br />
Weitere technische Daten:<br />
• Arbeitstemperaturbereich<br />
-40 bis +85 °C<br />
• Lagertemperaturbereich<br />
-55 bis +150 °C<br />
• Eingangsleistung max. 5 W<br />
• IP3 typ. 59 dBm bei 1 GHz<br />
• Isolation typ. 37 dB bei 1 GHz<br />
• 0,1-dB-Eingangskompression<br />
typ. 34,5 dBm<br />
• Betriebsspannung max. 5 V<br />
• Stromverbrauch typ. 40 µA<br />
• Shutdown-Stromaufnahme<br />
typ. 5 µA<br />
■ Mini-Circuits<br />
www.minicircuits.com<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 45
Bauelemente<br />
Transportabel und schockresistent - neue Mini-SMD-Quarze<br />
Quarze an, die u.a. für die Verwendung<br />
in Funkapplikationen<br />
entwickelt wurden.<br />
Durch eine extrem hohe Schockfestigkeit<br />
in Kombination mit<br />
dem sehr günstigen Preis und<br />
möglichen Frequenzen zwischen<br />
12 und 125 MHz hat sich<br />
diese Serie in Funk-Handsendern<br />
besonders bewährt. Durch<br />
extrem geringe Widerstände<br />
ergibt sich eine ausgezeichnete<br />
Anschwingsicherheit. Serienverwendung<br />
finden die Quarze<br />
SMD02502/4 mit Funk-ICs u.a.<br />
von Melexis, Semtech, Micrel,<br />
STMicroelectronic, Infineon,<br />
Texas Instruments oder Silicon<br />
Labs.<br />
Lieferbar ist der SMD02502/4<br />
im Temperaturspektrum von -40<br />
bis +125 °C. Mit 8ppm-Quarzen<br />
können dabei sehr schmalbandige<br />
Funklösungen realisiert<br />
werden.<br />
■ Petermann-Technik GmbH<br />
info@petermann-technik.de<br />
www.petermann-technik.de<br />
Petermann-Technik präsentiert<br />
in verschiedensten sehr<br />
kleinen Gehäuseabmessungen<br />
High-Performance/Low-Cost-<br />
Mini-SMD-Quarze für portable<br />
Applikationen. Diese<br />
sind in den Keramikgehäusen<br />
1,6x1,2x0,3 mm 3 (Serie<br />
SMD01612/4), 2x1,6x0,45 mm 3<br />
(Serie SMD02016/4), 2,5x2x0,6<br />
mm 3 (Serie SMD02502/4)<br />
und 3,2x2,5x0,6 mm 3 (Serie<br />
SMD03025/4) verfügbar.<br />
Alle Quarze gibt es für den<br />
erweiterten Temperaturbereich<br />
-40/+125 °C und mit Frequenztoleranzen<br />
von 8ppm bei 25<br />
°C. Die Temperaturstabilität<br />
von 8ppm über 0/+70 °C bis<br />
zu 50ppm über -40/+125 °C<br />
gewählt werden. Damit lassen<br />
sich auch schmalbandige<br />
Funkmodule realisieren. Bei<br />
Mini-SMD-Quarzen mit 32,768<br />
kHz gibt es auch kostengünstige<br />
Lösungen in den Keramikgehäusen<br />
3,2x1,5x0,8 mm 3<br />
(Serie M3215), 2x1,2x0,55 mm 3<br />
(Serie M2015) und 1,6x1x0,45<br />
mm 3 (Serie M1610). Die Standardfrequenztoleranz<br />
bei 25 °C<br />
beträgt hier 20ppm, aber 10ppm-<br />
Ausführungen sind auf Wunsch<br />
lieferbar. Der Standardtemperaturbereich<br />
für alle 32,768-kHz-<br />
Quarze beträgt -40/+85 °C, Ausführungen<br />
mit bis zu -40/+125<br />
°C sind auf Wunsch verfügbar.<br />
Schockresistent<br />
Petermann-Technik bietet im<br />
2,5x2 mm 2 messenden Vier-Pad-<br />
Keramikgehäuse mit der Serie<br />
SMD02502/4 sehr kleine SMD-<br />
Miniaturisierte und dämpfungsarme Pigtail-Konfektion<br />
Die von IMS Connector Systems neuentwickelte<br />
Pigtail-Konfektion ist die ideale<br />
Lösung für eine dämpfungsarme HF-Übertragung<br />
von geräteinternen Kabelverbindungen.<br />
Damit können miniaturisierte<br />
U.FL- und MHF-Leiterplatten-Steckverbinder<br />
– mittlerweile „Quasi Standards“<br />
für HF-Anwendungen mit limitiertem<br />
Bauraum – mit einer RG178-Pigtail-Konfektion<br />
verbunden und HF-Signalübertragungen<br />
verlustarm übertragen werden.<br />
Mit einem Kabeldurchmesser von 1,8<br />
mm sind ein Biegeradius von 5 mm und<br />
eine Bauhöhe von nur 2,5 mm möglich.<br />
Für die Schnittstelle an der Gehäusewand<br />
bietet IMS-CS verschiedene Steckverbinderlösungen.<br />
Technische Eigenschaften:<br />
• Frequenzbereich DC bis 4 GHz<br />
• Rückflussdämpfung bei 2 GHz 23 dB<br />
• Einfügedämpfung bei 2 GHz 0,3<br />
dB/0,1 mm<br />
• Betriebstemperatur -40 bis +90 °C<br />
• maximale Bauhöhe 2,5 mm im<br />
gesteckten Zustand<br />
• halogenfrei gem. IEC 60754<br />
Die miniaturisierten Pigtail-Konfektionen<br />
eignen sich hervorragend für Geräte mit<br />
limitiertem Bauraum, wie HF-Module<br />
oder M2M-Datenübertragungs-Terminals<br />
mit WLAN- oder GSM/UMTS/LTE-<br />
Schnittstelle.<br />
■ MES Electronic Connect<br />
GmbH & Co KG<br />
info@mes-electronic.de<br />
www.mes-electronic.de<br />
46 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Bauelemente<br />
Realtime-Clock-Serie mit integrierter Solid-State-Batterie<br />
Die neuen Realtime-Plus-<br />
Echtzeituhren von Cardinal<br />
Components verfügen über<br />
eingebaute wiederaufladbare<br />
ENERChip-Solid-State-Batterien<br />
sowie über deren Erhaltungsladeregelung.<br />
Betrieben<br />
werden kann diese RTP-Serie<br />
im Versorgungsspannungsbereich<br />
von 1 bis 3,3 V. Der<br />
geringe Stromverbrauch ermöglicht<br />
einen Batteriebetrieb<br />
von maximal 90 Tagen. Durch<br />
die Integration von Realtime-<br />
Clock und Backup-Batterie<br />
in einem SMD-Gehäuse der<br />
Größe 10x12 mm 2 lässt sich<br />
eine Platzersparnis von mehr<br />
als 50% auf der Platine realisieren.<br />
Die Realtime-Clock-<br />
Anbindung erfolgt mittels<br />
I 2 C-Bus. Die Uhrenfunktion<br />
umfasst Sekunden, Minuten<br />
und Stunden, eine Kalenderfunktion<br />
mit Tag, Monat und<br />
Jahr sowie diverse Timer- und<br />
Alarmfunktionen. Zunächst ist<br />
die RTP-Serie in drei RoHSkonformen<br />
Varianten erhältlich:<br />
CRTCPN0 mit bis zu 4<br />
Tagen, CRTPA12 mit bis zu<br />
20 Tagen sowie CRTPA50 mit<br />
bis zu 90 Tagen Batteriebetrieb.<br />
Die neue RTP-Produktserie<br />
eignet sich für alle Arten von<br />
portablen und batteriebetriebenen<br />
Systemen. Beispiele<br />
hierfür sind Digitalkameras,<br />
GPS-Systeme, Datenlogger,<br />
Zeitschaltuhren, Industriesteuerungen<br />
sowie automotive<br />
Applikationen.<br />
■ WDI AG<br />
info@wdi.ag<br />
www.wdi.ag<br />
Global Models für MLCCs<br />
mit ultraniedrigem ESR<br />
Modelithics Inc. hat Syfers Baureihe<br />
mit ultraniedrigem ESR<br />
in ihre Bauteil-Modellierungsbibliothek<br />
aufgenommen. Mithilfe<br />
dieser Modelle können<br />
Entwicklungsingenieure das<br />
Verhalten der keramischen Vielschichtkondensatoren<br />
(MLCCs)<br />
aus der UltraLow-ESR-Baureihe<br />
von Syfer exakt simulieren. Sie<br />
sind die ersten Komponenten<br />
in Syfers Modelithics-Bauteil-<br />
Modellbibliothek und vollständig<br />
kompatibel mit einer Reihe<br />
von Softwareanwendungen<br />
inklusive Agilent ADS, Agilent<br />
Genesys und AWR Microwave<br />
Office.<br />
Modelithics Global Models verfolgen<br />
zuverlässig, wie sich die<br />
Leistungsdaten jedes Modells<br />
mit den Substratcharakteristiken<br />
verändern und skalieren<br />
automatisch alle vom Substrat<br />
abhängigen parasitären Effekte<br />
mit dem Bauteil-Nennwert. So<br />
kann ein einzelnes Modell exakte<br />
Simulationen einer vollständigen<br />
Bauteilfamilie erzeugen.<br />
Ultra-Low-ESR-Kondensatoren<br />
sind optimal geeignet für den<br />
Einsatz in HF-Leistungsverstärker-Baugruppen,<br />
mobiler Kommunikation<br />
und Anwendungen<br />
wie Satelliten, GPS, Automotive,<br />
Anpassungsnetzwerke und<br />
Wireless-LAN.<br />
Die Kondensatorbaureihe von<br />
Syfer mit ultraniedrigem ESR<br />
nutzt ein sehr stabiles Keramikmaterial<br />
mit hoher Güte Q, was<br />
in Systemen über einen Temperaturbereich<br />
von -55 bis +125 °C<br />
zu einer exzellenten Leistung mit<br />
niedrigen Verlusten führt.<br />
Um eine erhöhte Zuverlässigkeit<br />
mit überlegener mechanischer<br />
Leistung zu bieten, ist Syfers<br />
FIexiCap-Anschlusssystem<br />
nebst verschiedenen anderen<br />
Anschlussoptionen verfügbar.<br />
RoHS-kompatible Beschichtungen<br />
sind Standard. Die Bauteile<br />
gibt es sowohl in Tape and<br />
Reel als auch lose verpackt.<br />
■ Syfer Technology Ltd.<br />
www.syfer.com<br />
HF-Komponenten<br />
• HF-Steckverbinder<br />
◦ N-Serie ◦ SMA-Serie<br />
◦ BNC-Serie ◦ SMB-Serie<br />
◦ TNC-Serie ◦ und andere<br />
◦ UHF-Serie<br />
• HF-Adapter<br />
• HF-Kabel<br />
• HF-Kabelkonfektion<br />
• HF-Zubehör<br />
KCC Handelsgesellschaft mbH<br />
Storchenweg 8a • 21217 Seevetal<br />
Kontakt 040/769 154 - 0<br />
www.kcc.de • info@kcc.de<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 47
Bauelemente<br />
Ein „flinker“ HF-Transceiver<br />
Mit dem AD9361 hat Analog<br />
Devices im letzten Jahr einen<br />
hochintegrierten und hochleistungsfähigen<br />
„RF Agile Transceiver“<br />
auf den Markt gebracht.<br />
Seine programmierbare Breitbandfähigkeit<br />
macht ihn optimal<br />
geeignet für viele Breitbandapplikationen<br />
mit Transceivern,<br />
speziell bei 3G- und<br />
4G-Basisstationen.<br />
Das Bauteil kombiniert ein RF-<br />
Frontend mit einer flexiblen<br />
Mixed-Signal-Basisbandsektion<br />
und integrierten Frequenz-Synthesizern.<br />
Hinzu kommt ein konfigurierbares<br />
digitales Interface<br />
als Schnittstelle zu einem Prozessor.<br />
Dadurch wird das Gesamtdesign<br />
deutlich gegenüber herkömmlichen<br />
Strukturen vereinfacht.<br />
Der AD9361 darf sich<br />
deshalb „agile“ (flink) nennen,<br />
weil er mit geringem Aufwand<br />
zum Arbeiten auf Frequenzen<br />
zwischen 70 MHz und 6 GHz<br />
gebracht werden kann, wobei die<br />
meisten lizensierten wie unlizensierten<br />
Bänder eingeschlossen<br />
sind. Hierbei werden Kanalbandbreiten<br />
von weniger als 200 kHz<br />
bis zu 56 MHz unterstützt. Der<br />
AD9361 hat ein 10x10x1,7 mm<br />
messendes 144-Ball-Gehäuse<br />
(12x12-Array). Seine Hauptanwendungen<br />
sind Point-to-Point-<br />
Kommunikationssysteme, Femtocell/Picocell/Microcell-Basisstationen<br />
und Funksysteme für<br />
allgemeine Anwendungen.<br />
Die Empfangszüge<br />
Die beiden Direktmischempfänger<br />
haben ein Eigenrauschen<br />
und eine Linearität gemäß dem<br />
Stand der Technik und enthalten<br />
jeweils AGC, DC-Offsetkorrektur,<br />
Quadraturkorrektur<br />
und digitale Filter, sodass diese<br />
im digitalen Basisband entbehrlich<br />
sind. Jeder Empfangszug<br />
hat drei Eingänge, deren<br />
Signale auf die Signalverarbeitungskette<br />
gemultiplext werden<br />
können. Diversity-Systeme sind<br />
somit leicht realisierbar. Die<br />
externe Einstellung der Verstärkung<br />
ist möglich. Die maximale<br />
Durchgangsverstärkung beträgt<br />
bei 2,3 MHz 72...72 dB. Zwei<br />
ADCs mit hohem Dynamikbereich<br />
pro Kanal wandeln I- und<br />
Q-Signal. Es schließen sich einstellbare<br />
Dezimierungsfilter an<br />
sowie 128-Tap-Finite-Impulse-<br />
Response-Filter, um ein 12-Bit-<br />
Ausgangssignal gemäß der vorhandenen<br />
Sampling Rate zu produzieren.<br />
Je nach Weg beträgt die Isolation<br />
zwischen den Empfängern<br />
auf 2,4 GHz typisch 50 dB bzw.<br />
65 dB. Jeder Empfangszug hat<br />
seinen eigene RSSI (Signalstärkeindikator).<br />
Bei Nutzung eines<br />
gemeinsamen Frequenz-Synthesizers<br />
ist MIMO-Betrieb möglich.<br />
Externe LNAs lassen sich<br />
mit dem IC koppeln.<br />
Die Sendezüge<br />
Die beiden Sender haben ebenfalls<br />
eine Direct-Conversion-<br />
Architektur. Dadurch wird<br />
sowohl eine hohe Modulationsgenauigkeit<br />
als auch ein beson<br />
Kurzcharakteristik<br />
• 2x2-Transceiver<br />
• 12-Bit-DACs und -ADCs<br />
• einsetzbar zwischen 70 MHz und 6 GHz<br />
• unterstützt TDD- und FDD-Betrieb<br />
• einstellbare Kanalbandbreite: 0,2...56 MHz<br />
• duale Empfänger mit 6 symmetrischen oder 12 unsymmetrischen<br />
Eingängen<br />
• Rauschmaß unter 2,5 dB<br />
• Empfänger-Gain-Control<br />
• Realtime-Monitor und Steuersignale zur manuellen Verstärkungseinstellung<br />
• unabhängige Automatic Gain Control<br />
• dualer Sender mit 4 symmetrischen Ausgängen<br />
• hohe Linearität im Senderzug<br />
• Sender-EVM unter -40 dB<br />
• Senderrauschen unter -157 dBm/Hz<br />
• Sender-Monitor mit min. 66 dB Dynamik und 1 dB Toleranz<br />
• Multichip-Synchronisation möglich<br />
• integrierte Fraktional-N-Synthesizers<br />
• LO-Schrittweite max. 2,4 Hz<br />
• digitales Interface mit CMOS/LVDS-Technologie<br />
Grundaufbau des AD9361<br />
48 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Bauelemente<br />
Parameter 800 MHz 2,4 GHz 5,5 GHz<br />
Rauschmaß 2 dB 3 dB 3,8 dB<br />
IP3 -18 dBm -14 dBm -17 dBm<br />
IP2 40 dBm 45 dBm 42 dBm<br />
LO Leckage -122 dBm -110 dBm -95 dBm<br />
Q Gain Error 0,2 dB 0,2 dB 0,2 dB<br />
Q Phase Error 0,2 deg. 0,2 deg. 0,2 deg.<br />
Modulations- -42 dB -42 dB -37 dB<br />
genauigkeit (EVM)<br />
Die wichtigsten typischen Kennwerte der Empfänger bei Betrieb<br />
an 3,3 V, Details s. Datenblatt<br />
Parameter 800 MHz 2,4 GHz 5,5 GHz<br />
S22 Ausgang -10 dB -10 dB -10 dB<br />
Ausgangsleistung 8 dBm 7,5 dBm 6,5 dBm<br />
Modulationsgenauigkeit -40 dB -40 dB -36 dB<br />
(EVM)<br />
OIP3 23 dBm 19 dBm 17 dBm<br />
Träger-Leckage -50 dBc -50 dBc -50 dBc<br />
Rauschflur -157 dBm -156 dBm -152 dBm<br />
Isolation<br />
TX1(2) zu TX2(1)<br />
50 dB 50 dB 50 dB<br />
Die wichtigsten typischen Kennwerte der Sender bei Betrieb an<br />
3,3 V, Details s. Datenblatt<br />
ders geringes Eigenrauschen zu<br />
erreicht. Zudem ist mit weniger<br />
als -40 dB Fehler bei der<br />
Modulation ein EVM-Bestwert<br />
möglich, sodass eine ständige<br />
Systemreserve für die optimale<br />
Aussteuerung einer externe PA-<br />
Stufe besteht. Einen LO nutzen<br />
die Senderzüge gemeinsam.<br />
Parameter 1,2 V 1,8 V 2,5 V<br />
Sleep Mode 45 µA 84 µA 150 µA<br />
LTE10 Single-Port 2,9 mA 4,5 mA 6,5 mA<br />
LTE10 Dual-Port 2,7 mA 4,1 mA 6,0 mA<br />
LTE20 Dual-Port 5,2 mA 8,0 mA 11,5 mA<br />
Typische Stromaufnahme an drei Betriebsspannungen bei 1RX,<br />
1TX und DDR, mehr Details s. Datenblatt<br />
Parameter 1,2 V 1,8 V 2,5 V<br />
LTE3 Dual-Port 1,3 mA 2,0 mA 3,0 mA<br />
LTE10 Single-Port 4,6 mA 8,0 mA 11,5 mA<br />
LTE10 Dual-Port 5,0 mA 7,5 mA 10,0 mA<br />
LTE20 Dual-Port 8,2 mA 14,0 mA 20,0 mA<br />
GSM Dual-Port 200 µA 300 µA 500 µA<br />
WiMAX 8.75 Dual-Port 3,3 mA 5,0 mA 7,3 mA<br />
WiMAX 20 Dual-Port, FDD 6,7 mA 10,7 mA 15,3 mA<br />
Typische Stromaufnahme an drei Betriebsspannungen bei 2RX,<br />
2TX und DDR, mehr Details s. Datenblatt<br />
Der integrierte Sendeleistungs-<br />
Monitor lässt sich als Power<br />
Detector verwenden, sodass eine<br />
Leistungsmessung mit hoher<br />
Genauigkeit erfolgen kann. Die<br />
integrierten PLLs enthalten Low-<br />
Power-Fraktional-N-Synthesizer<br />
für alle Empfangs- und Sendekanäle.<br />
Parameter<br />
Grenzwert<br />
VDDx zu VSSx<br />
-0,3...+1,4 V<br />
Logikein- und -ausgänge zu -0,3...VDD-Interface+0,3 V<br />
VSSx<br />
Eingangsstrom für jedes Pin -10...+10 mA<br />
HF-Spitzeneingangsleistung 2,5 dBm<br />
TX-Monitor-Spitzeneingangsleistung<br />
9 dBm<br />
Einsatztemperatur -40...+85 °C<br />
Lagertemperatur -65...+150 °C<br />
Ausgewählte Grenzwerte des AD9361<br />
IIP3 und RX Gain Index auf 2,4 GHz mit 30/61 MHz<br />
IIP2 und RX Gain Index auf 2,4 GHz mit 60/61 MHz<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 49
Bauelemente<br />
RX LO Leckage über der LO-Frequenz<br />
TX-Trägerunterdrückung über der Frequenz<br />
TX-Ausgangsleistung über der LO-Frequenz bei 0 dB Dämpfung<br />
und CW<br />
TX-Spektrum und Frequenz-Offset auf 2,4 GHz bei LTE20,<br />
Downlink<br />
Die von den Frequenzdivisions-<br />
Duplexsystemen verlangte Kanalisolation<br />
wird bereits vom Senderzug<br />
erbracht. Auch alle VCOund<br />
Schleifenfilter-Bestandteile<br />
sind schon integriert. Die DACs<br />
haben einstellbare Sampling-<br />
Rates. Der Sender-Power-Control-Bereich<br />
beträgt typisch 90<br />
dB bei 0,25 dB Auflösung. Ein<br />
Selbstkalibrierungs-Automatismus<br />
sorgt für eine Optimierung<br />
der Senderzüge in Echtzeit.<br />
Betrieb und<br />
Steuerung<br />
Die Versorgung und Steuerung<br />
des Bausteins sind überaus einfach.<br />
Der funktionelle Kern des<br />
AD9361 kann direkt an einem<br />
1,3-V-Stabilisator arbeiten. Der<br />
ganze IC lässt sich über einen<br />
seriellen Vierdraht-Standard-Port<br />
und vier Realtime-I/O-Pins steuern.<br />
Umfassende Power-down-<br />
Betriebsarten sind vorhanden,<br />
sodass bei üblicher Nutzung der<br />
Leistungsverbrauch optimiert<br />
werden kann.<br />
Zur Erprobung des interessanten<br />
ICs haben Analog Devices und<br />
Ettus Research gemeinsam Cutting-Edge-Technology<br />
auf Basis<br />
des AD9361 entwickelt und<br />
bieten dazu ein vollintegriertes<br />
Single-Board im Rahmen der<br />
Universal-Software-Radio-Peripheral-Plattform<br />
an. Dabei ist der<br />
gesamte Frequenzbereich von<br />
70 MHz bis 6 GHz kontinuierlich<br />
nutzbar. Die Boards USRP<br />
B200 and USRP B210 beruhen<br />
auf Software in C++ API.<br />
Diese Software und die Boards<br />
ermöglichen ein sehr schnelles<br />
Prototyping mit dem AD9361.<br />
Die Firma Avnet bietet zudem<br />
zwei SDR Kits an, welche<br />
Xilinx-Entwicklungsplattformen<br />
einschließen und die AD9361<br />
FMC Boards von Analog<br />
Devices nutzen. Für den Einsatz<br />
auf 2,4...2,5 GHz spezifiziert ist<br />
das AES-ZSDR2-ADI-G SDR<br />
Evaluation Kit, welches Avnets<br />
ZedBoard einschließt. Hiermit<br />
können die Datenblatt-Spezifikationen<br />
am leichtesten und am<br />
präzisesten nachgebildet werden.<br />
Xilinx-Vivado-<br />
Software<br />
Das AES-ZSDR3-ADI-G SDR<br />
System Development Kit setzt<br />
hingegen auf das Xilinx ZC706<br />
Development Board und ermöglicht<br />
optimale Daten im gesamten<br />
Einsatzfrequenzbereich des<br />
AD9361. Beide Kits nutzen die<br />
Xilinx-Vivado-Software, vier<br />
Pulse-4G-LTE-Blade-Antenen<br />
und Referenzdesigns für Zynq-<br />
7000 All Programmable SoC<br />
unter Linux. ◄<br />
50 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Bauelemente<br />
Neue SMD-Oszillatoren kurzfristig lieferbar<br />
Der US-Hersteller ILSI America<br />
stellt die neuen SMD-<br />
Oszillatoren Serien ISM63/<br />
ISM64 vor und rundet damit<br />
das bereits breite Produktportfolio<br />
weiter ab. Diese neuen<br />
Serien sind ab sofort mit einer<br />
Lieferzeit von lediglich ca.<br />
zwei Wochen bei der WDI AG<br />
erhältlich.<br />
Zur Verfügung stehen die<br />
SMD-Bauformen 7x5 mm 2<br />
(ISM63-Serie) und 5x3,2<br />
mm 2 (ISM64-Serie). Beim<br />
Ausgangssignal kann zwischen<br />
LVCMOS, LVPECL<br />
und LVDS gewählt werden.<br />
Der Frequenzbereich erstreckt<br />
sich von 10 bis 250 MHz bei<br />
LVCMOS. Bei LVPECL sowie<br />
LVDS beträgt er 10 MHz bis<br />
1,5 GHz.<br />
Angeboten werden die ISM63/<br />
ISM64 mit Frequenzstabilitäten<br />
von bis zu 20ppm über<br />
den kommerziellen sowie bis<br />
zu 50ppm über den industriellen<br />
Arbeitstemperaturbereich.<br />
Als Versorgungsspannung sind<br />
2,5 oder 3,3 V möglich.<br />
Bedingt durch Jitter-Werte<br />
von nur 0,9 ps typisch sind die<br />
ISM63/ISM64-Serien ideal für<br />
den Einsatz in anspruchsvollen<br />
Anwendungsgebieten, wie<br />
Telekommunikation, Datenspeicherung,<br />
WLAN, Ethernet<br />
und Basisstationen, sowie in<br />
schnellen Kommunikationssystemen<br />
geeignet.<br />
■ WDI AG<br />
info@wdi.ag<br />
www.wdi.ag<br />
SMPS-Kondensatoren mit neuen Gehäusegrößen und Nennspannungen<br />
Komponenten für<br />
die BOS-Inhouse-<br />
Versorgung<br />
Rittmann-HF-Technik bietet<br />
einen neuen bidirektionalen<br />
Signalabzweiger für die BOS-<br />
Inhouse-Versorgung (0 bis 1<br />
GHz) an. Die Koppler sind mit<br />
Auskoppeldämpfungen von<br />
10, 15 und 20 dB erhältlich<br />
und in einem stabilen Aluminium-Gehäuse<br />
mit Montagehalter<br />
untergebracht. Es stehen<br />
Die für MIL-PRF-49470-QPL<br />
qualifizierten C0G-SMPS-Kondensatoren<br />
(NP0) von AVX sind<br />
jetzt in sechs Gehäusegrößen und<br />
mit Nennspannungen von 50 bis<br />
500 V verfügbar sind, eignen<br />
sich optimal zur Verwendung als<br />
I/O-Filter- und Ladekondensatoren<br />
in einer Vielzahl von militärischen,<br />
Raumfahrt-, Hochzuverlässigkeits-<br />
und Hochspannungs-Anwendungen.<br />
AVX<br />
Corp. hat für seine horizontal<br />
gestapelten C0G-SMPS-Kondensatoren<br />
in gekapselten und<br />
nichtgekapselten Versionen in<br />
den Gehäusegrößen 3, 4 und 5<br />
mit Nennspannungen von 100,<br />
200 und 500 V und BP-Charakteristik<br />
die MIL-PRF-49470-T-<br />
Level-Zulassung erhalten.<br />
Die hochzuverlässigen T-Level-<br />
C0G-SMPS-Kondensatoren von<br />
AVX sind mit Nennspannungen<br />
von 100, 200 und 500V und<br />
mit Kapazitäten von bis zu 1,8<br />
µF verfügbar. Die für normale<br />
Zuverlässigkeitsanforderungen<br />
ausgelegten B-Level-C0G-<br />
SMPS-Kondensatoren gibt es<br />
mit Nennspannungen von 50,<br />
die Anschlussvarianten SMA,<br />
BNC und N zur Verfügung.<br />
■ Rittmann-HF-Technik<br />
www.ritmann-hf-technik.<br />
de<br />
100, 200 und 500 V verfügbar<br />
bis 2,2 µF ab. Sowohl die T- als<br />
auch B-Level-Typen sind für den<br />
m e<br />
s a<br />
s.urface m.ounted a.pplication e.lectronics GmbH<br />
RFID<br />
EMI<br />
Antennen<br />
13,56MHz<br />
www.smae.de<br />
info@smae.de<br />
Temperaturbereich von -55 bis<br />
+125 °C spezifiziert.<br />
■ AVX Corp., www.avx.com<br />
Zur Verbesserung der Sende und Empfangs-<br />
Eigenschaften von RFID-Tags und Antennen<br />
bietet TDK flexible Folien der Serien IFL10M,<br />
IFL12, IFL04 und IBF15 an.<br />
Sie eignen sich auf Grund ihrer hohen<br />
Permabilität µ´ für RFID-Lesegeräte und<br />
RFID-Antennen.<br />
Insbesondere bei metallischen Untergründen<br />
sorgen die Flexield Folien für eine optimale<br />
Bündelung des Magnetfeldes und erhöhen<br />
so Reichweite und Signalqualität.<br />
Die Folien lassen sich in beliebige Formen<br />
schneiden und sind auf Wunsch selbstklebend.<br />
Auch sind RFID-Antennen mit interierter<br />
Flexield-Folie erhältlich.<br />
RFID-Tag<br />
Flexield high µ type<br />
IFL12 / IBF20<br />
Metal sheet<br />
Metal surface<br />
of a device.<br />
s.m.a.e. GmbH<br />
Lise-Meitner-Straße 6, 40878 Ratingen<br />
Telefon: 02102 / 4248-0, Fax: 02102 /4248-23<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 51
HF-Technik<br />
Schlüsselparameter zur Auswahl von HF-Spulen<br />
Die Spezifikationen von HF-Spulen richtig auslegen<br />
Bei der Auswahl von HF-Spulen<br />
sind folgende Schlüsselparameter<br />
im Spiel: Montagetechnik<br />
(oberflächenmontierbar oder<br />
Durchstecktechnik), Induktivitätswert,<br />
Strombelastbarkeit,<br />
DC-Widerstand (DCR), Eigenresonanzfrequenz<br />
(SRF), Q-Faktor<br />
und Temperaturbelastbarkeit.<br />
Obwohl normalerweise geringe<br />
Ausmaße gewünscht sind,<br />
begrenzen die physikalischen<br />
Gesetze, wie klein eine Spule für<br />
eine gegebene Applikation sein<br />
kann. Der Induktivitätswert und<br />
die Strombelastbarkeit sind die<br />
Hauptfaktoren, welche die Größe<br />
bestimmen; weitere Parameter<br />
können dann optimiert werden.<br />
Was bestimmt den<br />
benötigten Induktivitätswert?<br />
Wenn die Spule nur als einfache<br />
Hochfrequenz-Drossel mit<br />
einem Element (1.Ordnung) eingesetzt<br />
wird, basiert die Auswahl<br />
auf der Frequenz des stärksten<br />
Rauschens, das ausgefiltert werden<br />
soll. Bei der Resonanzfrequenz<br />
(SRF) einer Spule hat die<br />
Serienimpedanz ihr Maximum.<br />
Deshalb basiert für eine einfache<br />
HF-Drossel die Auswahl darauf,<br />
eine Spule zu finden, deren SRF<br />
nahe der Frequenz liegt, bei der<br />
das Unterdrücken des Rauschens<br />
erforderlich ist.<br />
Für Filter höherer Ordnung muss<br />
der Induktivitätswert jedes einzelnen<br />
Elements, basierend auf<br />
der Grenzfrequenz (für Tiefpass-<br />
und Hochpassfilter) oder<br />
der Bandbreite (Bandpassfilter),<br />
berechnet werden. Diese<br />
Berechnungen werden häufig mit<br />
kommerziell erhältlichen Schaltungssimulationsprogrammen<br />
wie SPICE, AWR Microwave<br />
Office und Genesys oder ADS<br />
von Agilent, durchgeführt.<br />
Christopher Hare<br />
Application Engineer<br />
Coilcraft, Inc.<br />
www.coilcraft.com<br />
Bild 1: Induktivität und Impedanz einer drahtgewickelten 10-nH-<br />
Spule<br />
Für abgestimmte Schaltungen<br />
oder die Impedanzanpassung ist<br />
eine enge Toleranz der Induktivität<br />
gewünscht. Wie in Tabelle<br />
1 gezeigt, erreichen gewickelte<br />
Drahtspulen üblicherweise<br />
engere Toleranzen als Multilayer-<br />
oder Dickfilm-Spulen.<br />
Wie beeinflusst die<br />
Strombelastbarkeit die<br />
Auswahl?<br />
Höhere Ströme benötigen<br />
dickere Drähte oder mehr Adern<br />
desselben Drahtdurchmessers,<br />
um die Verluste und den Temperaturanstieg<br />
auf ein Minimum<br />
zu beschränken. Dickere Drähte<br />
verringern den DCR und steigern<br />
Q, aber auf Kosten von größeren<br />
Komponentenausmaßen<br />
und möglicherweise geringerer<br />
SRF. Die in Tabelle 1 gezeigte<br />
Strombelastbarkeit belegt, dass<br />
drahtgewickelte Spulen hervorragende<br />
Werte im Vergleich zu<br />
Multilayer-Spulen der gleichen<br />
Größe und Induktivitätswerte<br />
aufweisen.<br />
Eine höhere Strombelastbarkeit<br />
und ein geringerer DCR können<br />
erreicht werden, indem man<br />
eine Spule mit Ferritkern und<br />
kleinerer Wicklungszahl verwendet.<br />
Ferrite können jedoch<br />
neue Einschränkungen einbringen,<br />
wie größere Induktivitätsänderungen<br />
mit der Temperatur,<br />
größere Toleranzen der Verluste,<br />
geringeres Q und reduzierten<br />
Sättigungsstrom. Ferritspulen<br />
mit offenen Magnetstrukturen,<br />
wie die LS-Serie von Coilcraft,<br />
gehen, selbst bei vollem Belastungsstrom,<br />
nicht in Sättigung.<br />
Es sieht so aus, als ob die<br />
Strombelastbarkeit den DC-<br />
Widerstand bestimmt.<br />
Strombelastbarkeit und DCR<br />
hängen stark voneinander ab.<br />
In den meisten Fällen, wenn alle<br />
anderen Parameter gleich bleiben,<br />
sind jedoch größere Komponentenausmaße<br />
nötig, um den<br />
DCR zu senken.<br />
Wie hoch muss die Resonanzfrequenz<br />
liegen, damit die<br />
Spule arbeitet?<br />
Die SRF ist durch folgende Formel<br />
festgelegt:<br />
f 0 = 1/2π√LC<br />
Für Drosselanwendungen ist die<br />
SRF die Frequenz, welche die<br />
beste Signalunterdrückung liefert.<br />
Bei Frequenzen unterhalb<br />
der SFR, steigt die Impedanz<br />
mit der Frequenz, bei der SFR<br />
hat die Impedanz ihr Maximum<br />
und bei Frequenzen über der SFR<br />
sinkt die Impedanz wieder mit<br />
der Frequenz.<br />
Für Filter höherer Ordnungen<br />
oder impedanzangepassten<br />
Applikationen ist es wichtiger,<br />
eine relativ flache Induktanzkurve<br />
(konstante Induktanz über<br />
die Frequenz) nahe der erforderlichen<br />
Frequenz zu haben. Dies<br />
bedingt es, eine Spule mit einer<br />
SRF auszuwählen, die deutlich<br />
über der Frequenz des Designs<br />
liegt. Ein Daumenwert ist es,<br />
eine Spule zu wählen, deren SRF<br />
eine Dekade (10mal) höher liegt<br />
als die Betriebsfrequenz. Im Allgemeinen<br />
bestimmt die Wahl des<br />
Induktivitätswerts üblicherweise<br />
die SRF und umgekehrt. Je höher<br />
die Induktivität, desto kleiner<br />
die SRF, wegen der steigenden<br />
Windungskapazität.<br />
Bild 2: Hohe Q-Werte ergeben schmale Bandbreiten und geringe<br />
Einfügeverluste<br />
52 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
HF-Technik<br />
Tabelle 1: Die dargestellte Strombelastbarkeit belegt, dass drahtgewickelte Spulen hervorragende<br />
Werte im Vergleich zu Multilayer-Spulen der gleichen Größe und Induktivitätswerte aufweisen.<br />
Induktivität und<br />
Impedanz in<br />
Abhängigkeit von der<br />
Frequenz<br />
Sowohl Induktivität als auch<br />
Impedanz steigen nahe der<br />
Resonanzfrequenz (SRF) einer<br />
Spule stark an, wie in Bild 1<br />
gezeigt. Für Drossel-Applikationen,<br />
wählt man eine Spule,<br />
deren SRF bei oder nahe der zu<br />
dämpfenden Frequenz liegt. Für<br />
andere Anwendungen sollte die<br />
SRF mindestens zehnmal höher<br />
sein als die Betriebsfrequenz.<br />
Wann ist der Q-Faktor<br />
wichtig?<br />
Ein hoher Q-Wert resultiert in<br />
einer schmalen Bandbreite, was<br />
wichtig ist, wenn die Spule als<br />
Teil eines LC-Schwingkreises<br />
(Oszillator) oder in Anwendungen<br />
mit engem Bandpass benutzt<br />
wird (siehe Bild 2). Ein hoher<br />
Q-Wert führt auch zu geringen<br />
Einfügeverlusten, was die Leistungsaufnahme<br />
minimiert.<br />
Der Q-Faktor einer Spule wird<br />
berechnet mit:<br />
Q = Im[Z]/Re[Z]<br />
Sämtliche frequenzabhängigen<br />
realen und imaginären Verlustanteile<br />
sind in der Messung<br />
von Q enthalten, wie Induktivität,<br />
Kapazität, Skin-Effekt des<br />
Leiters und Kernverluste des<br />
magnetischen Materials. Wie<br />
in Tabelle 1 dargestellt, haben<br />
drahtgewickelte Spulen wesentlich<br />
höhere Q-Werte als Multilayer-Spulen<br />
der gleichen Größe<br />
und des gleichen Werts.<br />
Wie wähle ich die<br />
benötigte Temperaturfestigkeit?<br />
Leistungsverluste steigen mit<br />
dem Strom und dem DC-Widerstand,<br />
was einen Temperaturanstieg<br />
der Komponenten verursacht.<br />
Spulen sind üblicherweise<br />
für eine bestimmte Umgebungstemperatur<br />
und wegen des<br />
Stroms durch die Spule auch<br />
auf einen Temperaturanstieg<br />
über die Umgebungstemperatur<br />
hinaus ausgelegt. Ein Bauteil,<br />
das beispielsweise für 125<br />
°C Umgebungstemperatur und<br />
einen Anstieg um 15 °C bei voller<br />
Strombelastung (Irms oder<br />
Idc) ausgelegt ist, verkraftet rund<br />
140 °C als maximale Bauteiltemperatur.<br />
Man muss deshalb<br />
nur verifizieren, dass die Umgebungstemperatur<br />
einer Applikation<br />
und der maximal fließende<br />
Strom die Werte der Spule nicht<br />
übersteigen.<br />
Wie finde ich<br />
schnell die Spulen,<br />
die alle benötigten<br />
Charakteristika haben?<br />
Der Vergleich der Datenblätter<br />
von Spulenherstellern kann zu<br />
zeitaufwändig sein. Das Inductor-Finder-Tool<br />
von Coilcraft<br />
Bild 3: Das Inductor-Finder-Tool von Coilcraft ermöglicht die<br />
Auswahl einer Spule basierend auf sechs Parametern.<br />
(http://www.coilcraft.com/apps/<br />
finder_apps/finder.cfm) ermöglicht<br />
die Auswahl einer Spule<br />
basierend auf sechs unterschiedlichen<br />
Parametern. Nur durch<br />
Autor:<br />
Eingeben des Induktivitätswertes<br />
und der Betriebsfrequenz wird<br />
eine Liste von Spulen präsentiert,<br />
die alle gestellten Anforderung<br />
erfüllen. ◄<br />
Christof Hare arbeitet als<br />
Elektroingenieur seit 1999<br />
bei Coilcraft. Zu seinen Aufgabenbereichen<br />
gehörten die<br />
Entwicklung magnetischer<br />
Komponenten, RF und Mikrowellenmessungen<br />
und Analysen,<br />
die Entwicklung von<br />
Simulationsmodellen und<br />
der Support bei technischen<br />
Anwendungen. Mr. Hare hat<br />
einen BS in Physik von der<br />
Northern Illinois University<br />
seit 1987.<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 53
Produkt-Portrait<br />
UltraCMOS Global 1 - das erste<br />
rekonfigurierbare, industrielle HF-Front-End<br />
Peregrine Semiconductor kündigte<br />
das UltraCMOS Global 1<br />
an, das erste rekonfigurierbare<br />
RF Front End (RFE). Erstmals<br />
können 4G-LTE-Platform-Provider<br />
und OEMs Zeit und Geld<br />
sparen indem sie ein einziges<br />
SKU-Design für globale Märkte<br />
erstellen.<br />
Um mehr als 40 Frequenzbänder<br />
und einen über 5000fachen<br />
Anstieg in der Anzahl der möglichen<br />
Operationszustände<br />
zu unterstützen, ist ein echtes<br />
rekonfigurierbares RFFE jetzt<br />
unbedingt erforderlich. Dieser<br />
Level an Rekonfigurierbarkeit<br />
ist nur mit einem CMOS-Prozess<br />
durchführbar. Das gesamte<br />
System von Global 1<br />
• Multimode<br />
• Multiband (MMMB) power<br />
amplifier (PA)<br />
• Schalter nach der PA<br />
• Antennenschalter und<br />
• Antennen Tuner<br />
basiert auf Peregrine‘s UltraC<br />
MOS-10-Technologie-Plattform.<br />
Diese Plattform stützt sich auf<br />
25 Jahre HF-Erfahrung mit<br />
erwiesener Leistungsfähigkeit,<br />
die durch mehr als 2 Milliarden<br />
ausgelieferte RF-SOI-Einheiten<br />
bestätigt wird. Zusätzlich enthält<br />
Global 1 die erste LTE-CMOS-<br />
PA mit der gleichen robusten<br />
Leistungsfähigkeit wie die führenden<br />
GaAs-PAs und zeichnet<br />
sich noch durch eine 33prozentige<br />
Leistungssteigerung gegenüber<br />
anderen CMOS-PAs aus.<br />
Global 1 RFFE-System<br />
Auf einem einzigen Chip bietet<br />
Peregrine‘s Global 1 RFFE-System<br />
eine einfache Skalierungsmöglchkeit,<br />
um mehr Bandbereiche<br />
durch Umschaltung<br />
mit niedrigen Verlusten sowie<br />
Abstimmbarkeit der Antenne<br />
zu unterstützen. Weiterhin bietet<br />
Global 1 hohe Entkopplung,<br />
um Probleme durch Wechselwirkungen<br />
zu vermeiden, sowie<br />
eine einfache, digital gesteuerte<br />
Adaption an die verschiedensten<br />
Modes und Bänder, und last not<br />
least: Eine PA-Leistung äquivalent<br />
zu GaAs. Das konfigurierbare<br />
RFFE des UltraCMOS<br />
Global 1 Systems bietet:<br />
• 3-Wege-MMMB-PA, Post-<br />
PA-Umschaltung, Antennen-<br />
Schalter und Antennen-Tuner<br />
• Support für Hüllkurven-Tracking<br />
• Common RFFE-MIPI-interface<br />
UltraCMOS Global 1 PA<br />
Performance<br />
Bis jetzt war kein Hersteller<br />
in der Lage, PA-Leistung auf<br />
GaAs-Niveau in einer CMOS-PA<br />
zu liefern, was verhinderte, dass<br />
CMOS-PAs als Konkurrenz in<br />
dem leistungsgetriebenen LTE-<br />
Handgeräte-Markt eingesetzt<br />
wurden. Das Global 1 System<br />
integriert Peregrine‘s bewährte<br />
HF-Schalter und Tuner problemlos<br />
mit der CMOS-PA, um<br />
die Performance von GaAs-Pas<br />
zu erreichen. Diese Leistungsfähigkeit<br />
wird ohne Erweiterungen<br />
durch Hüllkurven-Überwachung<br />
oder digitale Vorverzerrung<br />
erreicht, was sonst oft der<br />
Fall ist, wenn CMOS-PAs mit<br />
GaAs-PAs einem Benchmark-<br />
Test unterzogen werden.<br />
Ein Standard-Industrie-Benchmark<br />
für die PA-Leistungsfähigkeit<br />
ist PAE (power-added<br />
efficiency) unter Verwendung<br />
einer WCDMA(Sprach)-Kurvenform<br />
bei einem ACLR (adjacent<br />
channel leakage ratio) von<br />
-38 dBc. Unter diesen Bedingungen<br />
erreicht die Performance<br />
der UltraCMOS Global<br />
1 PA näherungsweise 50% PAE.<br />
Dies liegt auf gleicher Höhe wie<br />
die führenden GaAs-PAs und<br />
überschreitet die Leistungsfähigkeit<br />
bisheriger CMOS-PAs<br />
um 10 Prozentpunkte, was einer<br />
33prozentigen Leistungssteigerung<br />
entspricht.<br />
Die CMOS Global 1 PA erreicht<br />
mit GaAs vergleichbare Leistungslevel,<br />
ohne die Verwendung<br />
von Hüllkurven-Tracking,<br />
unterstützt aber alle wesentlichen<br />
Lösungen, die gegenwärtig auf<br />
dem Markt sind. Die PAE bei<br />
gesättigter Leistung (PSAT) ist<br />
ein gutes Indiz dafür, welche<br />
PAE möglich ist bei Verwendung<br />
eines Hüllkurven-Tracking-<br />
Modulators. Allerdings sind die<br />
Wirkungsgrad-Verbesserungen,<br />
die Envelope-Tracking ermöglicht,<br />
sehr bandspezifisch. Mit<br />
einem Envelope-Tracker steigt<br />
die System-Effizienz von Ultra<br />
CMOS Global 1 typisch um 10<br />
Prozentpunkte, abhängig vom<br />
jeweils genutzten Band.<br />
UltraCMOS Global 1<br />
bringt jedem Vorteile<br />
Vorteile bringt das Global 1 System<br />
aber nicht nur den Entwicklungsingenieuren,<br />
sondern beeinflusst<br />
vielmehr das ganze drahtlose<br />
System in positiver Weise:<br />
• Platform-Provider können eine<br />
einzige Referenz-Plattform<br />
entwickeln, und dadurch die<br />
Entwicklungskosten für das<br />
Referenz-Design und die zur<br />
Validierung benötigte Zeit zu<br />
reduzieren.<br />
• OEMs können eine einzige,<br />
globale SKU entwickeln. Das<br />
reduziert die Entwicklungskosten,<br />
verkürzt die Time-tomarket,<br />
verschlankt die Lieferkette<br />
und verbessert das<br />
Lager-Management.<br />
• Kunden können sich über<br />
längere Batterielebensdauer,<br />
besseren Empfang, schnellere<br />
Datenraten und einen weiteren<br />
Roamingbereich freuen.<br />
• Betreiber von drahtlosen Netzwerken<br />
können den Kapitalaufwand<br />
für ihre Netze reduzieren,<br />
bei gleichzeitig verbesserter<br />
RFFE-Performance,<br />
was in besserer Bereichsabdeckung<br />
und Verbindungssicherheit<br />
resultiert.<br />
■ Peregrine Semiconductor<br />
www.psemi.com<br />
Die System-Effizienz steigt typisch um 10 Prozentpunkte,<br />
abhängig vom jeweils genutzten Band.<br />
54 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Rubriken<br />
Test & Measurement<br />
Agilent Technologies Introduces World‘s Highest-Performance Oscilloscope<br />
Agilent Technologies Inc. introduced its<br />
Infiniium Z-Series oscilloscopes, which<br />
can be synchronized to measure up to 40<br />
channels simultaneously with a maximum<br />
63-GHz real-time oscilloscope bandwidth<br />
(on up to 10 oscilloscopes). With industryleading<br />
noise and jitter measurement floors,<br />
the new oscilloscopes enable engineers to<br />
effectively test devices that incorporate the<br />
newest technologies and achieve new performance<br />
milestones.<br />
The Z-Series includes 10 models ranging<br />
from 20 to 63 GHz, all of which are bandwidth-upgradable<br />
to 63 GHz. The Z-Series<br />
also features significantly faster processing<br />
and a next-generation user interface.<br />
Key capabilities include:<br />
• Sufficient bandwidth to capture the third<br />
harmonic on 28-, 32- and 40-Gbps digital<br />
signals;<br />
• Next-generation user interface to analyze<br />
emerging technologies, including spatial<br />
modulation;<br />
• Optional synchronization port to measure<br />
up to 40 channels simultaneously;<br />
• Capacitive touch screen and touch-screenfriendly<br />
controls to improve the user experience;<br />
and<br />
• USB 3.0 offload speeds, making it significantly<br />
faster to offload and analyze data.<br />
The Z-Series leverages key technologies<br />
used in the 90000 Q-Series oscilloscopes.<br />
They include RealEdge technology, which<br />
comprises a combination of Agilent-proprietary<br />
architectures, next-generation microcircuits/thin-film<br />
components, and advanced<br />
application of Agilent‘s indium phosphide<br />
semiconductor process. RealEdge enables<br />
high-frequency capability while maintaining<br />
the industry‘s lowest noise and jitter<br />
measurement floors (75 fs).<br />
These new oscilloscopes allow engineers to<br />
take advantage of Agilent Infiniium oscilloscopes<br />
industry-leading hardware and software<br />
advancements that have been years in<br />
the making. These improvements include<br />
seamless integration of elements such as:<br />
• The ability to join multiple Z-Series oscilloscopes<br />
together using Agilent‘s exclusive<br />
software to form a system of 40 channels<br />
or more (N8822A);<br />
• Compatibility with more than 40 measurement-specific<br />
applications, including<br />
jitter, triggering and measurement software,<br />
analysis tools and full-compliance<br />
certification test suites;<br />
• Breakthrough Infiniium offline analysis<br />
software, which lets engineers analyze<br />
data using oscilloscope software on a PC<br />
or laptop instead of tying up the instrument<br />
for analysis;<br />
• N2807A PrecisionProbe Advanced software<br />
that helps engineers characterize and<br />
correct for cables to the full 63 GHz; and<br />
• Agilent‘s flexible and innovative InfiniiMax<br />
III probing technology for bandwidths<br />
up to 30 GHz.<br />
Customers who have previously purchased<br />
the 90000 Q-Series can upgrade their units<br />
to Z-Series performance by ordering the<br />
N2105A and N2109A upgrade kits.<br />
■ Agilent Technologies<br />
www.agilent.co.uk<br />
Vector Signal Analysis Software Offers Proprietary Signal Analysis Capabilities<br />
Agilent Technologies Inc.<br />
announced that its 89600 VSA<br />
software has been enhanced<br />
with custom IQ modulation<br />
analysis. The analysis capability<br />
speeds time to insight<br />
by allowing R&D engineers<br />
to more easily test proprietary<br />
signals for satellite and military<br />
communication applications.<br />
Due to security concerns, engineers<br />
developing SATCOM<br />
and MILCOM applications<br />
typically use proprietary and<br />
non-standardized signals. Testing<br />
these signals using a general-purpose<br />
tool can be very<br />
time-consuming. Engineers<br />
often have to develop their own<br />
algorithms, which must then<br />
be modified for each domain<br />
(e.g., analog, digital and RF)<br />
and different hardware drivers.<br />
Agilents new custom IQ modulation<br />
analysis simplifies this<br />
process by allowing engineers<br />
to create custom signal<br />
mapping that can be used to<br />
verify transmitters and also serves<br />
as a reference receiver for<br />
proprietary signals, enabling<br />
more accurate measurements.<br />
In addition, because the VSA<br />
software works across multiple<br />
platforms, there is no need<br />
rewrite code to accommodate<br />
different formats and drivers,<br />
further streamlining signal<br />
measurements.<br />
Agilents 89600 VSA software<br />
is a comprehensive set<br />
of tools for signal demodulation<br />
and vector signal analysis<br />
that provide simultaneous<br />
views of virtually every facet of<br />
complex signals. This critical<br />
information enables engineers<br />
to achieve the clarity needed<br />
to find the root cause of signal<br />
problems. The software runs<br />
on a PC or inside PC-based<br />
instruments.<br />
■ AgilentTechnologies<br />
www.agilent.co.uk<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 55
RF & Wireless<br />
Wireless<br />
High sensitive NFC Z-axis Low Profile antenna<br />
Due to its compact dimensions<br />
and low profile (height less than<br />
3,2 mm), the new ZC1003HF<br />
Series, based on NFC technology,<br />
is ideally suitable for slim<br />
Smartphone designs improving<br />
communication distance, due<br />
to its high performance material.<br />
Enhanced efficiency over<br />
ground metal planes or batteries.<br />
Near Field Communications<br />
(NFC) market is growing rapidly<br />
worldwide. Global shipments of<br />
cellphones equipped with Near<br />
Field Communication (NFC)<br />
technology will surge by more<br />
than a factor of four from 2013 to<br />
2018, reaching 1.2 billion units,<br />
according to IHS Technology.<br />
One of the most extended NFC<br />
applications is cashless payment<br />
but it is increasingly being used<br />
in applications such as, physical<br />
access, driver identification, keyless<br />
entry systems, peer-to-peer<br />
file sharing, and credential storage<br />
& exchange. In an effort<br />
to meet the growing demands<br />
for NFC antennas, PREMO has<br />
developed a new Z axis SMD<br />
ferrite antenna suitable for signalïs<br />
reception/transmission at<br />
13,56MHz. ZC1003HF series is<br />
a highly sensitive and compact<br />
solution (10x10x3.1mm) specially<br />
designed for those NFC<br />
applications where size of components<br />
is critical. This innovative<br />
antenna requires less board<br />
space compared with PCB printed<br />
loop antennas and offers up<br />
to 30% longer reading distances.<br />
Furthermore, this Z-axis<br />
coils design offers an outstanding<br />
electrical performance and<br />
mechanical robustness, providing<br />
an excellent reliability, as<br />
they are designed and validated<br />
with automotive standards.<br />
ZC1003HF series is offered with<br />
2,5 μH/13,56 MHz inductance<br />
value and can be taylored according<br />
to customers specifications.<br />
The antenna includes a high performance<br />
NiZn ferrite core material<br />
(>10 6 Ohm/m) and low initial<br />
permeability to work at high frequency.<br />
It provides a very stable<br />
performance in a wide range of<br />
temperature (-40 ºC to +100 ºC).<br />
Additionally, ZC1003HF series<br />
offers better performance over<br />
metal parts ground planes or<br />
batteries devices. Its surface<br />
mount (SMD) and tape and reel<br />
packaging configuration allows<br />
an easy integration in an automatic<br />
printed circuit board assembly<br />
process, avoiding handling<br />
of the piece that could damage<br />
winding wire of the piece.<br />
■ PREMO<br />
News<br />
RFMD and TriQuint to Combine, Creating a New Leader in RF Solutions<br />
RF Micro Devices, Inc., a global leader<br />
in the design and manufacture of highperformance<br />
radio frequency solutions,<br />
and TriQuint Semiconductor, Inc., a leading<br />
RF solutions supplier and technology<br />
innovator, announced a definitive merger<br />
agreement under which the companies<br />
will combine in an all-stock transaction.<br />
To reflect the nature of this transaction<br />
as a merger of equals, the new company<br />
(„NewCo“) will have a new name and<br />
shared leadership team.<br />
The merger will create new growth opportunities<br />
in three large global markets -<br />
mobile devices, network infrastructure and<br />
aerospace/defense - with scale advantages,<br />
innovative new products and a greatly<br />
improved operating model. RFMD and<br />
TriQuint together will offer the industry‘s<br />
broadest portfolio of critical enabling<br />
technologies to develop and commercialize<br />
tightly integrated solutions at record<br />
speeds. The combination will foster a new<br />
wave of exciting mobile devices that are<br />
broadly accessible and offer dramatically<br />
higher data throughput, to the benefit of<br />
carriers and consumers alike. The combination<br />
also creates a leader in infrastructure<br />
and defense (with approximately $500<br />
million in annual revenue), with a broad<br />
portfolio of products and foundry services<br />
supporting applications including radar,<br />
next generation base stations, optical communications,<br />
and the Internet of Things.<br />
With today‘s transaction (24.2.<strong>2014</strong>),<br />
which is intended to qualify as a tax-free<br />
reorganization, TriQuint shareholders<br />
will receive 1.675 shares of NewCo and<br />
RFMD shareholders will receive 1 share<br />
of NewCo for each TriQuint or RFMD<br />
share held. At the closing of the transaction,<br />
the companies will execute a one-forfour<br />
reverse stock split resulting in approximately<br />
145 million shares outstanding.<br />
Former shareholders of RFMD and<br />
TriQuint will each own approximately<br />
50 percent of the new company post-merger.<br />
The transaction represents an implied<br />
price of $9.73 for each TriQuint share,<br />
representing a 5.4% premium based on<br />
the closing price of $9.23 for TriQuint on<br />
February 21, <strong>2014</strong>. The combination is<br />
expected to achieve at least $150 million<br />
in cost synergies; $75 million in annualized<br />
synergies exiting the first year after<br />
closing and an additional $75 million<br />
exiting the second year. The transaction<br />
is expected to be accretive to non-GAAP<br />
EPS in the first full fiscal year following<br />
the closing of the transaction. The transaction<br />
is expected to close in the second<br />
half of calendar <strong>2014</strong> subject to approval<br />
by the shareholders of both companies, the<br />
receipt of regulatory approvals, and other<br />
customary closing conditions.<br />
■ TriQuint Semiconductor, Inc.<br />
www.triquint.com<br />
■ RF Micro Devices, Inc.<br />
www.rfmd.com<br />
56 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
RF & Wireless<br />
Wireless<br />
CommScope Redefines Inbuilding<br />
Wireless with ION-E<br />
When 80 percent of mobile connections<br />
are made inside buildings<br />
but only about two percent<br />
of the worlds commercial<br />
space is covered from the inside,<br />
clearly something has to change.<br />
That change is happening now,<br />
as CommScope introduces a<br />
completely new architecture for<br />
in-building wireless systems.<br />
The ION-E is a unified wireless<br />
infrastructure platform designed<br />
around IT-based structured<br />
cabling architecture, making<br />
it friendly to both wireless operators<br />
and business enterprises<br />
alike. The flexibility, scalability<br />
and simplicity of the system<br />
resolve the issues associated<br />
with rapidly changing indoor<br />
coverage and capacity demands.<br />
The ION-E brings together<br />
licensed wireless and power plus<br />
Gigabit Ethernet for WiFi into<br />
one unified wireless network<br />
that can scale to building size<br />
and is technology and spectrum<br />
adaptive. Unlike any other offerings<br />
available today, it features<br />
multi-band, multi-operator and<br />
multi-technology capabilities<br />
and uses the standard IT structured<br />
cabling infrastructure common<br />
to most commercial buildings.<br />
The ION-E is currently<br />
available for operator trials in<br />
Europe with expected general<br />
availability in other regions in<br />
the second half of <strong>2014</strong>.<br />
Trends in the enterprise market<br />
make supporting mobile devices<br />
in businesses imperative. Bring<br />
Your Own Device policies,<br />
increased concern about wireless<br />
security and the proliferation of<br />
smartphones have combined to<br />
make indoor systems mandatory.<br />
IT managers are often tasked<br />
MAST Technologies offers Customized<br />
RF Absorber Samples<br />
RFMW, Ltd. announces the<br />
availability of RF absorber<br />
material tuned to customer<br />
specific applications. These<br />
free samples are electrically<br />
tuned (optimized) to absorb<br />
unwanted RF emissions between<br />
1 and 40 GHz based on<br />
design requirements provided<br />
by the user. These magnetic<br />
„Tuned Frequency“ absorbers<br />
are intended for specular<br />
reflection loss or for customers<br />
who experience cavity<br />
resonance effects at discrete<br />
frequencies. MAST<br />
absorber materials<br />
are engineered to<br />
reduce or eliminate<br />
RF and microwave<br />
noise associated with<br />
electronic circuits by<br />
attenuating the electromagnetic<br />
waves<br />
and converting them<br />
to heat. For additional<br />
information on<br />
RF absorbers, MAST offers<br />
a white paper discussing the<br />
proper selection of microwave<br />
absorbing and EMI shielding<br />
products. Designers interested<br />
in obtaining free samples<br />
should contact RFMW<br />
through their tech@rfmw.com<br />
e-mail address or one of their<br />
authorized agents.<br />
■ MAST Technologies<br />
Stocking Distributor<br />
RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
Richardson Introduces 0.7 - 2.7 GHz,<br />
10 W Hybrid Coupler from Wavelex<br />
Richardson RFPD, Inc.<br />
announces immediate availability<br />
and full design support<br />
capabilities for a new 0.7?2.7<br />
GHz, 10 W hybrid coupler<br />
from Wavelex. The SMAconnectorized,<br />
90-degree<br />
WHC0727A hybrid coupler<br />
with supporting both wired and<br />
wireless networks in the enterprise<br />
despite having limited training<br />
in RF.<br />
Yet, of the approximately 30<br />
billion square meters of commercial<br />
real estate in use today<br />
globally, only approximately two<br />
percent are currently covered<br />
with a dedicated indoor wireless<br />
network. That is a serious<br />
issue in a world that expects<br />
ubiquitous, reliable service for<br />
increasingly faster data rates.<br />
The ION-E platform solves the<br />
biggest roadblocks to in-building<br />
wireless through simplicity, flexibility<br />
and scalability.<br />
• The ION-E simplifies implementation<br />
by using the structured<br />
cabling systems familiar<br />
to IT installers, along with providing<br />
a simple user interface<br />
for setup and configuration<br />
with minimal input.<br />
• Todays modern buildings<br />
require flexibility to handle<br />
floor space layout changes,<br />
the relocation of users, or<br />
other changes that would<br />
require an extensive rework<br />
of the wireless system. As a<br />
multi-band, multi-operator and<br />
multi-technology platform, the<br />
features a low insertion loss<br />
of 0.5 dB (typical), high isolation<br />
of 18 dB (minimum) and<br />
excellent VSWR. It is suitable<br />
for LTE and land mobile radio<br />
(LMR), as well as RF bench<br />
test and mobile base station<br />
applications.<br />
The new hybrid coupler<br />
is packaged with precision<br />
machine housings in<br />
Wavelexs IP-1 package.<br />
Wavelex products are 100%<br />
production-tested on all minimum<br />
and maximum electrical<br />
specifications.<br />
■ Richardson RFPD, Inc.<br />
www.richardsonrfpd.com<br />
ION-E employs a standard<br />
grid approach and supports<br />
on-demand software defined<br />
frequencies to flexibly adapt to<br />
changing requirements.<br />
• The ION-E platform easily<br />
scales to support buildings<br />
from 5,000 to 500,000 square<br />
meters. It is frequency agile<br />
and technology agnostic, eliminating<br />
the need for costly<br />
infrastructure and equipment<br />
upgrades.<br />
The world lacks people who<br />
have RF design expertise. This<br />
limits the deployment of traditional<br />
distributed antenna system<br />
(DAS) networks at a time<br />
when deploying indoor networks<br />
within enterprise buildings is<br />
increasingly in demand. With<br />
the ION-E, CommScope has<br />
simplified and optimized a solution<br />
that empowers IT professionals<br />
to deploy these systems.<br />
For example, adding network<br />
capacity to meet changing usage<br />
patterns is achieved with a simple<br />
click-and-drag. The ION-E<br />
self-detects and self-configures<br />
its components, while sending<br />
alarm notifications when it<br />
detects network issues.<br />
■ CommScope, Inc.<br />
www.commscope.com<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 57
RF & Wireless<br />
Wireless<br />
New AR-RBT-<br />
Remote-Bias-T to<br />
Support Military<br />
Tactical Booster<br />
Amplifiers<br />
AR Modular RF has released<br />
their new model „AR-RBT“<br />
Remote Bias-T in support of<br />
existing Military Warfighter<br />
requirements. The AR Modular<br />
RF new model “AR-RBT“<br />
Remote Bias-T combines RF<br />
signals and DC power onto a<br />
single coax cable. This allows<br />
a warfighter to use his single<br />
KMW1031 (20 watt), AR-50 (50<br />
watt) or AR-75 (75 watt) power<br />
amplifier to be boldly located<br />
remotely using a single RF coax<br />
cable. The new model „AR-<br />
RBT“ Bias-T therefore eliminates<br />
the need to transport multiple<br />
heavy copper DC power lines<br />
to the remote amplifier. Further<br />
advantages of locating the amplifier<br />
remotely at the antenna<br />
is to improve the PAs output<br />
power (by reducing line loss)<br />
and increasing the performance<br />
of the Low Noise Amplifier at the<br />
antenna which will improve the<br />
transmit power and receive noise<br />
figure. The AR-RBT is a compact,<br />
lightweight tactical low loss<br />
Bias Tee designed and built to<br />
withstand hostile environments<br />
where dependable mission critical<br />
communications is essential.<br />
The new „AR-RBT“ Remote<br />
Bias-T outperforms all expectations<br />
with a dependable treated<br />
aluminum enclosure meeting<br />
IP67 standards and aggressively<br />
handling up to 1000 V-voltage<br />
spikes during thunder storms.<br />
■ AR Competitive Edge<br />
www.arworld.us<br />
MIMOtech<br />
launches high<br />
capacity small-cell<br />
radio link<br />
MIMOtech, a specialist in ultra<br />
high capacity wireless point-topoint<br />
backhaul, has announced<br />
the launch of StarLink 60G,<br />
a fully-integrated millimeterwave<br />
radio link optimized for<br />
short-range small-cell backhaul<br />
in urban network deployments.<br />
The StarLink 60G operates<br />
in the 57 - 66 GHz frequency<br />
band (V-band), providing costeffective<br />
high-capacity wireless<br />
point-to-point Gigabit Ethernet<br />
connectivity for network operators<br />
and service providers.<br />
StarLink 60G features a patented<br />
automatic antenna alignment<br />
technique that makes deployment<br />
fast, simple and costeffective.<br />
Channel bandwidth<br />
is scalable from 56 MHz up to<br />
250 MHz with flexible modulation<br />
from QPSK to 64QAM<br />
and hitless Adaptive Modulation<br />
(HAACM). This allows for<br />
management of spectral bandwidth<br />
versus capacity requirements<br />
- and in some cases annual<br />
spectrum costs - depending on<br />
local 60 GHz regulations. The<br />
small aperture size of 0.2 m and<br />
low mass make the StarLink 60G<br />
ideal for pole mounting in urban<br />
environments, minimizing site<br />
leasing costs.<br />
The underlying millimeterwave<br />
technology is an advanced<br />
silicon germanium (SiGe)<br />
chipset with a highly integrated<br />
transceiver design, allowing<br />
both time-division (TDD) and<br />
frequency-division duplexing<br />
(FDD) operation. This millimeter-wave<br />
technology has several<br />
advantages - most importantly<br />
the use of standard manufacturing<br />
techniques and the capability<br />
to cover higher millimeterwave<br />
frequencies, including the<br />
70/80 GHz ultra high capacity<br />
backhaul band.<br />
■ MIMOtech Ltd.<br />
www.mimotechnology.com<br />
Waveguide High<br />
Pass Filter<br />
Spacek Labs model HPF-700<br />
is a waveguide high pass filter<br />
in WR-12 waveguide. This<br />
filter series is designed with a<br />
sharp cut off close to the passband.<br />
This filter will pass all of<br />
E-Band down to 71 GHz with<br />
an insertion loss of 1.5 dB typ<br />
and 2 dB max. The reject band<br />
is ≤ 68 GHz, with 20 dB rejection<br />
at 68 GHz and 40 dB at<br />
≤ 67 GHz. Spacek Labs offers<br />
this HPF series of filters up to<br />
110 GHz. They can be customized<br />
to suit any application or<br />
form factor.<br />
■ Spacek Labs, Inc.,<br />
www.spaceklabs.com<br />
P1dB announces a full line of low PIM adapters<br />
P1dB, Inc. , a leading manufacturer of RF<br />
and microwave coaxial connectors, cable<br />
assemblies, adapters and terminations, is<br />
introducing a full line of low-PIM adapters<br />
within their P1LP-ADP line. Available<br />
for 7/16 and TypeN within-series applications<br />
and 7/16 between-series (Type N and<br />
SMA) applications, the new high-performance<br />
line of adapters complements P1dBs<br />
high quality low-PIM cable assemblies.!<br />
P1dBs range of Low PIM adapters are ideal<br />
for wireless applications requiring consistent<br />
electrical performance, low return<br />
loss, and low IMD. Between series and<br />
in-series, P1dBs low PIM RF adapters are<br />
available with Type N, 7/16 and SMA connector<br />
interfaces. These coaxial adapters<br />
feature precision-machined brass bodies<br />
and contacts. The bodies of the adapters<br />
are silver plated phosphorus bronze and<br />
offer the same Low PIM performance as<br />
silver without fear of tarnishing. Contacts<br />
are either silver-plated beryllium copper or<br />
silver plated beryllium copper over phosphorus<br />
bronze.! The P1LP-ADP adapters<br />
are available from stock to 3 weeks ARO.<br />
Features and Benefits<br />
• High quality craftsmanship and materials<br />
• Wide selection of adapter types<br />
• Low cost<br />
• Precision-machined brass bodies and<br />
silver-plated contacts<br />
• Type N, 7/16 DIN, and SMA connector<br />
interfaces<br />
• Applications<br />
• Instrumentation<br />
• Military-Aerospace<br />
• Broadband<br />
• RFID<br />
• Telecommunications<br />
■ P1dB, Inc.<br />
www.p1db.com<br />
58 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Aktuelles<br />
WDI schließt Distributionsvertrag mit Chilisin<br />
Von links: Eason Chou, Natasha Hsiao (beide Chilisin), Falko<br />
Ladiges (WDI), Irene Chang (Chilisin), Thorsten Broda (WDI)<br />
Ab sofort ist die WDI AG autorisierter<br />
Distributionspartner<br />
mit Chilisin Electronics Corp.<br />
und baut den Produktbereich<br />
PEMCO im Bereich der induktiven<br />
Bauelemente weiter aus.<br />
Chilisin wurde 1972 als Hersteller<br />
für Ferritkerne gegründet,<br />
hat sich ständig weiterentwickelt<br />
und bietet heute ein sehr umfassendes<br />
Produktsortiment von<br />
induktiven Bauelementen an. Es<br />
wird mit über 3.000 Mitarbeitern<br />
an fünf Produktionsstandorten,<br />
davon drei in China und zwei in<br />
Taiwan, gefertigt.<br />
Die kostengünstigen manuellen<br />
Fertigungen in China und die<br />
vollautomatisierte Fertigung in<br />
Taiwan inklusive Reinraumfertigung<br />
sowie die eigenen Ferritkernfertigung<br />
hat Chilisin eine<br />
unabhängige und flexible Ausgangsposition<br />
verschafft, um<br />
sich zu einem der führenden<br />
Hersteller für induktive Bauelemente<br />
in Asien zu entwickeln.<br />
Die Produkte von Chilisin<br />
zeichnen sich durch ihre hohe<br />
Zuverlässigkeit aus. Sie finden<br />
Verwendung in Industrieanwendungen<br />
(z.B. Stromwandler,<br />
Netzteile, Server, Base Stations),<br />
der Unterhaltungselektronik<br />
(z.B. LCD-TV, Tablets,<br />
Smartphones, Settop-Boxen),<br />
in Automotivanwendungen, in<br />
Technologien zur Gewinnung<br />
von erneuerbarer Energie (z.B.<br />
Solarinverter) und weißer Ware.<br />
Die Produktpalette in allen gängigen<br />
Bauformen (SMD, Chip<br />
oder bedrahtet) reicht von Ferritkernen<br />
über drahtgewickelte<br />
Leistungs- und Chipinduktoren,<br />
Speicherdrosseln, SMD-Multilayer-Chip-Beads,<br />
Dünnfilm-<br />
Chipinduktivitäten bis hin zu<br />
verschiedenen Ausführungen<br />
von HF- und Filter-Spulen.<br />
Es besteht durch umfangreichen<br />
technischen Support die Möglichkeit<br />
der Schaffung von<br />
kundenspezifischen Lösungen,<br />
Schaltungssimulationen und<br />
technischen Seminaren.<br />
Bei Chilisin wird nachhaltiger<br />
Umgang mit Ressourcen und<br />
Umweltschutz groß geschrieben.<br />
Chilisin ist nach ISO/TS<br />
16949, ISO 9001:2000 sowie<br />
ISO 14001:2004 zertifiziert und<br />
hat bereits diverse internationale<br />
Partnerauszeichnungen erhalten.<br />
■ WDI AG<br />
info@wdi.ag<br />
www.wdi.ag<br />
Ein halbes Jahrhundert Telemeter Electronic<br />
Die erste Electronica im Jahr 1964<br />
Das heutige Firmengelände<br />
Was im April 1964 als kleines<br />
Büro in München anfing,<br />
wuchs zu einem mittelständischen<br />
Unternehmen mit rund<br />
60 Mitarbeitern in Donauwörth<br />
Auch dieses Jahr wird Telemeter wieder ausstellen.<br />
heran. Bereits in der zweiten<br />
Generation wird das Unternehmen<br />
erfolgreich für Mitarbeiter,<br />
Partner und Kunden gleichermaßen<br />
zuverlässig und planbar<br />
betrieben. Auch in der Schweiz<br />
und in der Tschechischen Republik<br />
wurde ein Tochterunternehmen<br />
gegründet.<br />
Einsatzgebiete<br />
Spezialisiert ist das Unternehmen<br />
auf Temperaturmanagement<br />
(beispielsweise Heizfolien,<br />
Temperatursensoren und<br />
Kühlgeräte, Schlüsselkomponenten,<br />
wie Lüfter, Kabel, Sensoren,<br />
Thermostate und Logik-<br />
Bauelemente), Messtechnik<br />
(Oszilloskope, Generatoren<br />
und Labornetzgeräte), HF-/<br />
Mikrowellen-Technik (Absorber,<br />
Antennen, Schalter und<br />
Verstärker), Luftfahrtelektronik<br />
(stabilisierte Kamerasysteme,<br />
Anlasshilfsakkus, Spurlaufund<br />
Vibrationsmessgeräte)<br />
sowie Service und Entwicklung<br />
(Kalibrierungen, Reparaturen,<br />
Wartungen und Installationen).<br />
Auch die Bereiche Automatisierung<br />
(Frequenzumrichter für<br />
Produktionsanlagen, Robotersteuerungen,<br />
Verpackungsautomaten,<br />
Fördersysteme und<br />
Prozesssteuerungen), Medizin<br />
(Beatmungssysteme, Anästhesiegeräte,<br />
Blutreinigungsanlagen<br />
oder Inkubatoren), Telekommunikation,<br />
Verteidigung<br />
und Erneuerbare Energien werden<br />
versorgt.<br />
■ Telemeter Electronic<br />
GmbH<br />
info@telemeter.de<br />
www.telemeter.info<br />
hf-praxis 5/<strong>2014</strong> 59
50 MHz to 26.5 GHz<br />
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Mini-Circuits hat einen Gewinn von 13 dB, ist unter allen Betriebsbedingungen<br />
stabil und unterstützt Applikationen von 13 bis 26,5<br />
GHz bei 0,5 W Leistungsbelastung. Der mit ±1 dB sehr flache<br />
Frequenzgang und 58 dB Entkopplung machen diesen kleinen<br />
Chip zu einem herausragenden Pufferverstärker in P2P-Radios,<br />
militärischer EW sowie Radar, DBS, VSAT und mehr. Seine integrierte<br />
Applikationsschaltung sorgt für Schutz bei verkehrter Polung,<br />
sequentielle Einschaltung der Spannungen und Stromstabilisierung,<br />
alles in einem Gehäuse!<br />
Der AVA-183A+ hat einen flachen Frequenzgang von ±1,0 dB über<br />
seinen gesamten Frequenzbereich von 5 bis 18 GHz bei 38 dB Entkopplung<br />
und 19 dBm Belastbarkeit. Er arbeitet bedingungslos stabil<br />
und ist ein idealer LO-Treiber. Interne DC-Abblockkondensatoren,<br />
Bias Tee und ein Mikrowellen-Kopplungs-Kondensator vereinfachen<br />
die externen Schaltungen und verkürzen die Entwicklungszeit.<br />
Der PHA-1+ verwendet E-PHEMT-Technologie und bietet einen<br />
extrem großen Dynamikbereich, niedriges Rauschen und ausgezeichnetes<br />
IP3-Verhalten, was ihn ideal für LTE und TD-SCDMA<br />
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sieben Oktaven erweitern seine Anwendungsmöglichkeiten auf<br />
CATV, WLANs und Infrastruktur von Basisstationen.<br />
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RoHS compliant<br />
o<br />
S<br />
Model Freq. Gain NF IP3 P out Current Price $<br />
(MHz) (dB) (dB) (dBm) (dBm) (mA) (qty. 20)<br />
PMA2-162LN+ 700-1600 22.7 0.5 30 20 55 2.87<br />
PMA-5452+ 50-6000 14.0 0.7 34 18 40 1.49<br />
PSA4-5043+ 50-4000 18.4 0.75 34 19 33 (3V)<br />
58 (5V)<br />
2.50<br />
PMA-5455+ 50-6000 14.0 0.8 33 19 40 1.49<br />
PMA-5451+ 50-6000 13.7 0.8 31 17 30 1.49<br />
PMA2-252LN+ 1500-2500 15-19 0.8 30 18<br />
25-55 (3V)<br />
37-80 (4V )<br />
2.87<br />
PMA-545G3+ 700-1000 31.3 0.9 33 22 158 4.95<br />
PMA-5454+ 50-6000 13.5 0.9 28 15 20 1.49<br />
Model Freq. Gain NF IP3 P out Current Price $<br />
(MHz) (dB) (dB) (dBm) (dBm) (mA) (qty. 20)<br />
PGA-103+ 50-4000 11.0 0.9 43 22<br />
60 ( 3V)<br />
97 ( 5V)<br />
1.99<br />
PMA-5453+ 50-6000 14.3 0.7 37 20 60 1.49<br />
PSA-5453+ 50-4000 14.7 1.0 37 19 60 1.49<br />
PMA-5456+ 50-6000 14.4 0.8 36 22 60 1.49<br />
PMA-545+ 50-6000 14.2 0.8 36 20 80 1.49<br />
PSA-545+ 50-4000 14.9 1.0 36 20 80 1.49<br />
PMA-545G1+ 400-2200 31.3 1.0 34 22 158 4.95<br />
PMA-545G2+ 1100-1600 30.4 1.0 34 22 158 4.95<br />
PSA-5455+ 50-4000 14.4 1.0 32 19 40 1.49<br />
PSA PMA PGA<br />
www.minicircuits.com<br />
Mini-Circuits ®<br />
P.O. Box 350166, Brooklyn, NY 11235-0003 (718) 934-4500 sales@minicircuits.com<br />
DISTRIBUTORS<br />
506 rev E<br />
506 rev E_LNA.indd 1 2/24/14 2:32 PM
Aktuelles/Impressum<br />
Modelithics und Syfer kooperieren<br />
In einer gemeinsamen Pressenotiz haben Modelithics,<br />
Inc. und Syfer ihre Kooperation bei<br />
der Modellierung der Low-ESR-Kapazitäten<br />
bekannt gegeben. Im Rahmen dieser Kooperation<br />
wurden die Kapazitäten der High-Q, Ultra-<br />
Low ESR Familie (Bauform 0603) charakterisiert<br />
und in die CLR-Bibliothek integriert.<br />
Mittlerweile sind mehr als 300 Bauteil-Reihen<br />
mit mehreren Tausend Bauteil-Werten in die<br />
Bibliothek eingepflegt. Qualifizierte Anwender<br />
können die Syfer-Bibliothek kostenlos erhalten,<br />
Modelithics-Kunden mit aktivem Wartungsvertrag<br />
erhalten diese mit dem nächsten Update.<br />
EMV-Seminare mit neuem Träger<br />
Für Entwickler und Konstrukteure<br />
wird fundiertes EMV-<br />
Know-How zur Layoutgestaltung<br />
und zum Baugruppen- und<br />
Geräteaufbau immer wichtiger.<br />
HF Competence Centre eröffnet<br />
Acal BFi gab die Eröffnung<br />
des HF Competence Centre<br />
in Deutschland bekannt. Diese<br />
spezielle Einrichtung ist Teil<br />
einer Investitionsinitiative in<br />
Höhe von 2,4 Mio. Euro. Im<br />
HF Competence Centre arbeitet<br />
ein vielseitiges Designteam<br />
aus kompetenten HF-, Hardware-<br />
(Analog und Digital)<br />
und Software-Technikern.<br />
Das Team ist für die Bereitstellung<br />
eines kompletten Design-<br />
Services ausgelegt und kann<br />
vollständige Systeme entwickeln,<br />
in denen die HF-Konnektivität<br />
einen Grundbestandteil<br />
bildet.<br />
Daneben stehen beispielhafte S-Parameter zum<br />
kostenlosen Download zur Verfügung.<br />
■ Tactron Elektronik GmbH & Co. KG<br />
www.tactron.de<br />
In Experimentalseminaren zur<br />
Störaussendung und Störfesigkeit<br />
auf Baugruppen sowie speziellen<br />
IC-Workshops werden<br />
Kenntnisse über die tatsächlichen<br />
EMV-Wirkzusammenhänge<br />
und Fähigkeiten für das<br />
entwicklungsbegleitende Lösen<br />
von EMV-Problemen vermittelt.<br />
Alle theoretischen Aussagen<br />
werden durch die Teilnehmer<br />
experimentell geprüft.<br />
Die Langer EMV-Technik<br />
GmbH übernahm in den letzten<br />
Jahren solche Seminare<br />
und führte die Zertifizierung<br />
durch. Ab <strong>2014</strong> veranstaltet das<br />
Gunter Langer Ingenieurbüro<br />
EMV-Experimentalseminare<br />
in Zusammenarbeit mit Langer.<br />
Unter www.langer-emv.de<br />
finden Sie Themen, Inhalte und<br />
Termine.<br />
■ Langer EMV-Technik GmbH<br />
www.langer-emv.de<br />
Das Team arbeitet derzeit vorrangig<br />
mit Kunden, die folgende<br />
Elemente integrieren:<br />
• Nahbereichs-ISM-Lösungen<br />
(433 MHz, 915 MHz und<br />
2,4 GHz)<br />
• Mobilfunk-Konnektivität<br />
(GSM, GPRS, EDGE, 3G,<br />
4G) und GPS<br />
■ Acal BFi Germany GmbH<br />
info@acalbfi.de<br />
www.acalbfi.de<br />
hf-Praxis<br />
ISSN 1614-743X<br />
Fachzeitschrift für HFund<br />
Mikrowellentechnik<br />
• Herausgeber und Verlag:<br />
beam-Verlag<br />
35001 Marburg, Postfach 1148<br />
Tel.: 06421/96140<br />
Fax: 06421/961423<br />
E-Mail: info@beam-verlag.de<br />
www.beam-verlag.de<br />
• Redaktion:<br />
Dipl.-Ing. Reinhard Birchel (RB)<br />
Joachim Müller (JM)<br />
Ing. Frank Sichla (FS)<br />
redaktion@beam-verlag.de<br />
• Anzeigen:<br />
Frank Wege<br />
Tel.: 06421/961425<br />
Fax: 06421/961423<br />
frank.wege@beam-verlag.de<br />
• Erscheinungsweise:<br />
monatlich<br />
• Satz und Reproduktionen:<br />
beam-Verlag<br />
• Druck:<br />
Strube Druck & Medien oHG<br />
• Auslieferung:<br />
VU Verlagsunion KG<br />
Wiesbaden<br />
Der beam-Verlag übernimmt<br />
trotz sorgsamer Prüfung der<br />
Texte durch die Redaktion keine<br />
Haftung für deren inhaltliche<br />
Richtigkeit.<br />
Handels- und Gebrauchsnamen,<br />
sowie Warenbezeichnungen<br />
und dergleichen werden in der<br />
Zeitschrift ohne Kennzeichnungen<br />
verwendet.<br />
Dies berechtigt nicht zu der<br />
Annahme, dass diese Namen im<br />
Sinne der Warenzeichen- und<br />
Markenschutzgesetzgebung als<br />
frei zu betrachten sind und von<br />
jedermann ohne Kennzeichnung<br />
verwendet werden dürfen.<br />
62 hf-praxis 5/<strong>2014</strong>
Weltweit erster<br />
Vektorsignal-Transceiver<br />
VSA + VSG + FPGA = RF neu definiert<br />
Der Vektorsignal-Transceiver von NI vereint einen VSA und einen VSG mit einem<br />
anwenderprogrammierbaren FPGA für die Signalverarbeitung, -steuerung und<br />
-regelung in Echtzeit in einem einzigen Gerät – zu einem Bruchteil der Kosten und<br />
Größe einer traditionellen Lösung. Diese richtungsweisende Technologie findet<br />
sich im NI PXIe-5644R, dem ersten softwaredesignten Messgerät. Mithilfe der<br />
Systemdesignsoftware NI LabVIEW kann die Soft- und Firmware verändert und<br />
so ein Messgerät erstellt werden, das sich exakt den Anforderungen anpasst.<br />
WIRELESS-TECHNOLOGIEN<br />
National Instruments unterstützt zahlreiche<br />
Wireless-Standards, darunter:<br />
802.11a/b/g/n/ac<br />
CDMA2000/EV-DO<br />
WCDMA/HSPA/HSPA+<br />
LTE<br />
GSM/EDGE<br />
Bluetooth<br />
>> ni.com/vst/d<br />
089 7413130<br />
© <strong>2014</strong> | National Instruments, NI, ni.com und LabVIEW sind Marken der National Instruments Corporation.
Anleitung zur Handhabung der Schnellsteckverbindungen (“Push-On”) der Serien N,<br />
TNC und 7/16. Sie koppeln in Sekunden an die Standardbuchse des gleichen Typs.<br />
1. Verwandeln Sie ihr Standard-Kabel mit<br />
N-Stecker in ein “Push-On”-Kabel mit<br />
Hilfe des “Push-On”-Adapters.<br />
2. Fassen Sie den Adapter fest am Rändel<br />
der Schiebemutter an.<br />
3. Setzen Sie den Adapter auf die Buchse<br />
des Gegenstücks auf und bewegen Sie die<br />
Schiebemutter ganz nach vorne. Die Feststellmutter<br />
muss dabei gelöst sein.<br />
4.Lassen Sie die Schiebemutter zurückrutschen,<br />
sie verriegelt dann automatisch. Die Verbindung<br />
ist hergestellt, in Sekunden und sicher, und die<br />
Verbindung ist komplett verriegelt.<br />
5. Zum Lösen der Verbindung bewegen Sie die<br />
Schiebemutter nach vorne. Um zu verhindern,<br />
dass die Mutter wieder zurückrutscht, setzen Sie<br />
Ihre Finger dabei auf der Feststellmutter auf.<br />
6. Sichergestellt durch Ihre Finger auf der<br />
Feststellmutter kann die Schiebemutter nicht<br />
zurückrutschen, und Sie können den Schnellstecker<br />
jetzt wieder abziehen.<br />
Anleitung zur Handhabung der Schnellsteckverbindungen (“Push-On”) SMA male und SMA female.<br />
Diese Schnellsteckverbindungen können mit jedem standardmäßigen SMA verbunden werden.<br />
1. Verwandeln Sie ihr Standard-Kabel mit<br />
SMA Stecker in ein “Push-On”-Stecker-Kabel<br />
durch Aufschrauben des “Push-On-m”-Adapters.<br />
2. Aus Ihrem Standard-Kabel ist jetzt ein<br />
SMA-Stecker-Schnellverbindungs-Kabel<br />
geworden.<br />
3. Stecken Sie den SMA Schnellstecker auf<br />
die standardmäßige SMA Buchse des Gegenstücks<br />
auf. Die Verbindung ist in Sekunden<br />
hergestellt.<br />
4. Um die Verbindung zu lösen, ziehen Sie<br />
den Schnellstecker einfach ab.<br />
Unsere Kontaktdaten:<br />
www.spectrum-et.com<br />
Email: sales@spectrum-et.com<br />
Tel.: +49-89-3548-040<br />
Fax: +49-89-3548-0490<br />
1. Verwandeln Sie ihr Standard-Kabel mit<br />
SMA Stecker in ein “Push-On”-Buchse-<br />
Kabel durch Aufschrauben des “Push-Onf<br />
”-Adapters.<br />
2. Aus Ihrem Standard-Kabel ist jetzt ein<br />
SMA-Buchse-Schnellverbindungs-Kabel<br />
geworden.<br />
3. Stecken Sie die SMA Schnellverbindungs-Buchse<br />
auf den standardmäßigen SMA<br />
Stecker des Gegenstücks auf. Die Verbindung<br />
ist in Sekunden hergestellt.<br />
4. Um die Verbindung zu lösen, ziehen Sie<br />
die Schnellverbindungs-Buchse einfach<br />
ab.