23.12.2014 Aufrufe

Vivum 10 | SCHÖNE NEUE WELT?

Die vivum ist ein Magazin für trendige Erwachsene der Region Laupheim.

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Ausgabe <strong>10</strong> | 1. Quartal 2015


www.zartbitter-design.com<br />

HEISSER OFEN<br />

GEFÄLLIG<br />

Scheffold feuert ein!


Inhalt<br />

4 GREATFRUIT<br />

Flüchtlinge – Willkommen in Laupheim<br />

Klick mal rein – unsere neue Homepage 5<br />

Optik Herrmann _Jeanne Toleikis 6<br />

Karateverein Der Name täuscht 7<br />

8 SPRECHDURCHFALL<br />

vivum Umfrage<br />

Steffies Planet – Lieber hippe Oma, als ölige Kim 9<br />

<strong>10</strong><br />

Schöne neue Welt<br />

Kommunikationskrüppel<br />

Intelligenz 12<br />

War früher alles besser 13<br />

14 GEILOMAT<br />

Unglaublich – aber wahr<br />

Kulturschock 15<br />

Habenswert 16<br />

18 KRASS<br />

Wissen Kompakt<br />

Technik 20<br />

JoPicX 21<br />

22 OUTTAKES<br />

HALLO,<br />

LIEBE LESERINNEN UND LESER...<br />

...und einen guten Start ins Neue Jahr 2015!<br />

Silvester ist meist der Moment, an dem man<br />

das vergangene Jahr reflektiert, an alles denkt,<br />

was sich in dieser Zeit verändert hat und gespannt<br />

ins neue Jahr blickt.<br />

Auch wir haben uns mit Veränderung beschäftigt.<br />

Was beeinflusst und verändert unsere Gesellschaft,<br />

was hat das mit Intelligenz zu tun und<br />

war früher wirklich alles besser Und auch wir<br />

wagen einen kleinen Ausblick in die Zukunft. Ihr<br />

dürft gespannt sein!<br />

Da wir mit dieser Ausgabe unsere <strong>10</strong>. Ausgabe<br />

feiern, hat sich auch bei der vivum selbst einiges<br />

verändert. Nicht nur unser Erscheinungsbild<br />

wurde gepimpt, wir sind auch stolz, unsere neue<br />

Internetseite präsentieren zu dürfen. Klickt mal<br />

rein: www.vivum-magazin.de. Viel Spaß beim<br />

Entdecken!<br />

Vielen Dank an das ganze vivum-Team für eure<br />

großartige Arbeit!<br />

Bianca Sommer<br />

mit Team<br />

Bilder: zartbitter / enchantedgal<br />

IMPRESSUM<br />

TEAM<br />

VERLAG_zartbitter design gmbh • VERLEGER_Evelyn Wekenmann • DRUCK_Auflage 5.200 Stück • Druck & Medien Zipperlen GmbH • Dornstadt<br />

vivum magazin<br />

Zeppelinstraße 19<br />

88471 Laupheim<br />

Fon 07392 . 939297 -4<br />

Fax 07392 . 939297 -5<br />

Web www.vivum-magazin.de<br />

Mail redaktion@vivum-magazin.de<br />

Mail anzeigen@vivum-magazin.de<br />

Stefanie Lehnert<br />

Eugene D. Dorival<br />

Melissa Wagner<br />

Sophie Zell<br />

Michael Schulte<br />

Lea Stückle<br />

Bianca Sommer<br />

Evelyn Wekenmann<br />

Vielen herzlichen Dank an zartbitter design und alle, die uns durch ihre<br />

Anzeige unterstützen. Ohne Sie würde es unsere vivum nicht geben.


4 Greatfruit<br />

Flüchtlinge –<br />

Willkommen in Laupheim<br />

Neckarhausen hat es geschafft: Dort ist ein Unternehmer zum<br />

»Bruder« eines iraker Flüchtlings geworden. Einheimische und<br />

Flüchtlinge haben gemeinsam eine Fußballmannschaft gegründet<br />

und trainieren mehrmals die Woche. Anfängliche<br />

Ängste sind überwunden und es haben sich mittlerweile<br />

außergewöhnliche Freundschaften entwickelt.<br />

Schöne Geschichte. Was geht uns das an<br />

In unserer Region sind rund 500 Flüchtlinge untergebracht.<br />

In Biberach, Oggelsbeuren, Riedlingen, Altheim, Bad Buchau,<br />

Bad Schussenried, Ochsenhausen, Reinstetten und seit<br />

Dezember auch in Laupheim. Die Flüchtlinge sind hauptsächlich<br />

Männer und Familien. Sie sind zwischen 25 und 50 Jahre<br />

jung, es gibt kaum jemanden, der älter als 50 ist. Über 40 %<br />

von ihnen kommen aus Syrien, viele aus Serbien, Afghanistan<br />

und Nigeria.<br />

Schrecklich<br />

Sie alle haben schreckliche Dinge erlebt, mussten Freunde<br />

und Familie zurück lassen mit dem Wissen, sie nie wieder zu<br />

sehen, haben Gewalt erfahren und müssen Angst um ihr<br />

Leben haben. Hier bei uns können sie aufatmen, Kraft tanken<br />

und im Falle eines positiven Asylantrags ein komplett neues<br />

Leben anfangen. Sie haben alles verloren, Haus, Hab und<br />

Gut, Familien und Freunde. Hier machen sie einen Neuanfang.<br />

Und dabei brauchen sie Hilfe.<br />

Wie kann ich helfen<br />

Materiell werden die Flüchtlinge mit dem Wichtigsten ausgestattet.<br />

Daher sind Spenden in Form von Möbeln nicht sinnvoll.<br />

Was Ehrenamtliche spenden können ist vor allem eines: Zeit!<br />

Ob Hausaufgabenbetreuung, Hilfe bei Arzt- oder Behördengängen<br />

oder Freizeitaktivitäten. Man muss bedenken: Während<br />

die Flüchtlinge in den Gemeinschaftsunterkünften sind, dürfen<br />

sie nicht arbeiten. Sie haben daher sehr viel freie Zeit, die ausgefüllt<br />

werden soll.<br />

Wo kann ich mich melden<br />

Erster Ansprechpartner ist Pfarrer Matthias Ströhle*. Er<br />

übernimmt so lange die Ehrenamtsbetreuung, bis die hauptamtliche<br />

Stelle besetzt ist. Ehrenamtliche Helfer können sich<br />

spezialisieren auf die verschiedenen Arbeitskreise „Deutschunterricht“,<br />

„Einzelfallbetreuung“, „Hilfe bei Behördengängen“,<br />

„Kinder- und Jugendbetreuung“ und „Kleidung, Möbel und<br />

Ausstattung“. Die Hauptverantwortliche für diese fünf Arbeitskreise<br />

ist Sigrun Winkler.<br />

Hier kannst du dich zusätzlich einbringen:<br />

Ökumenischer Arbeitskreis<br />

Asyl<br />

Pfarrer Matthias Ströhle<br />

• Fallberatung Flüchtlinge<br />

• Unterbringung nach<br />

24 Monaten<br />

• Ehrenamtsbetreuung<br />

Evang. Kirchengemeinde<br />

Pfarrerin Martina Servatius<br />

• Religiöse Anbindung<br />

Arbeitskreis christl. Kirchen<br />

Pfarrer Alexander Hermann<br />

• Besuchsdienst<br />

Interreligiöser Arbeitskreis<br />

der Stadt Laupheim<br />

Rainer Ganser<br />

• interreligiöse Fragen<br />

Aktion Hoffnung<br />

Bruno Heiss<br />

• Kostenlose Erstausstattung<br />

an Kleidung<br />

• Zweitausstattung bei Bedarf<br />

• Möglichkeit der Mitarbeit<br />

von Flüchtlingen<br />

Caritas Biberach<br />

Andreas Gratz<br />

• Hilfe bei der Sprache<br />

• Hilfe bei der Arbeitssuche<br />

• Integration<br />

• Sozialpsychiatrischer Dienst<br />

Deutscher Kinderschutzbund<br />

Ursula Dreiz<br />

• Hausaufgabenbetreuung<br />

• Sprachförderung<br />

• Kinderhort<br />

• Familienbegleitung<br />

AWO<br />

Helmut Polzer<br />

• Unterstützung bei Arztund<br />

Behördengängen<br />

• Räumlichkeiten für Sprachunterricht<br />

oder Geselligkeit<br />

Volkshochschule<br />

Sabine Zolper<br />

• Deutsch als Fremdsprache<br />

Arbeitskreis Interkulturelle<br />

Begegnung<br />

Brigitte Schmidt<br />

• gemeinsame Aktivitäten<br />

Sei dabei<br />

Bisher hat sich gezeigt, dass Laupheim und Region eine gute<br />

Willkommenskultur mit vielen Ehrenamtlichen hat. Doch dem<br />

Helferkreis fehlt es noch an Engagierten aus der jüngeren<br />

Generation. Ihr seid gefragt!<br />

*<br />

Wer Interesse hat, sich ehrenamtlich für Flüchtlinge zu<br />

engagieren, kann sich bei Pfarrer Matthias Ströhle<br />

melden.<br />

Telefon: 08395 / 936 93 80<br />

stroehle@kirche-erolzheim-rot.de


Klick mal rein!<br />

www.vivum-magazin.de<br />

Wir feiern die <strong>10</strong>. Ausgabe unserer vivum. Zu diesem Anlass<br />

möchten wir euch unsere neue Internetseite präsentieren.<br />

Ihr wollt immer auf dem neuesten Stand sein und euch über alles rund um<br />

Laupheim und die vivum informieren Dann werdet ihr auf unserer vivum-Seite<br />

fündig. Ob Partyshots, Locations oder Jobs – hier bekommt ihr einen Überblick,<br />

was in unserer Region los ist. Das und noch mehr Wissenswertes und<br />

Aktuelles rund um Laupheim gibt es zu entdecken. Oder seht euch Laupheim<br />

und Ehingen einfach mal in 360° an!<br />

Ihr könnt die nächste vivum nicht mehr erwarten Dann werft doch einfach mal<br />

einen Blick in unseren Blog. Hier erfahrt ihr alle Neuigkeiten aus Laupheim und<br />

der Umgebung oder lest über interessante Themen, die uns und die Welt<br />

beschäftigen. Sag uns, was du denkst! Per Kommentarfunktion könnt ihr eure<br />

Meinung teilen oder unsere Artikel bewerten. Steffies Planet ist natürlich auch<br />

mit dabei. Stöbert in einer Sammlung voll Artikeln, die ihren ganz eigenen<br />

Steffie-Charme haben.<br />

Es gibt viele spannende, regionale und überregionale Themen wie Lifestyle,<br />

Kultur, Kunst, Trends, Politik, Events und vieles mehr zu entdecken.<br />

Wir fördern<br />

soziales<br />

Engagement<br />

in unserer<br />

Region!<br />

Wir sind nicht nur ein leistungsstarker<br />

Finanzpartner sondern investieren<br />

auch gerne in die Förderung von<br />

Vereinen und gemeinnützigen<br />

Institutionen in unserer Region.<br />

Reinklicken lohnt sich!<br />

www.vr-li.de<br />

Ein<br />

starker<br />

Beitrag!<br />

Jeder Mensch hat etwas,<br />

das ihn antreibt.<br />

Wir machen den Weg frei.<br />

Bilder: zartbitter


6<br />

Greatfruit<br />

Optik Herrmann<br />

30 Jahre TRENDS<br />

UND TRADITION<br />

JEANNE TOLEIKIS<br />

<strong>10</strong> Jahre<br />

NATURHEILKUNDE<br />

30 Jahre – ein Grund zum Feiern! So lange gibt es das<br />

Optikgeschäft in der Rabenstraße bereits. Klar, dass der<br />

Erfahrungschatz und die Kompetenz mit jedem Jahr ein<br />

Stück gewachsen sind. Ebenso wie das Gespür für neue<br />

Trends. Ob Superdry, RayBan oder DIESEL – das traditionsreiche<br />

Optikgeschäft vereint Tradition und Moderne wie kein<br />

anderes.<br />

Modern, frisch und jung!<br />

Dabei steht beste Qualität immer an erster Stelle. Inhaber<br />

Herr Herrmann hat nicht nur hohe Ansprüche an die<br />

Lieferanten, sondern auch an sich, sein Team und seine<br />

Ausstattung. So werden alle Brillen in der eigenen Meister-<br />

Werkstatt geschliffen und die technische Ausstattung ist<br />

genial.<br />

Besonderer Service<br />

Optik Herrmann bietet kostenlose Brilleninspektionen,<br />

Augenglasbestimmungen, Verträglichkeitsgarantien und<br />

Brillenglasversicherungen. Herausragend ist der besondere<br />

Kundenservice und das kompetente Team.<br />

Wie für dich gemacht!<br />

Eine professionelle, typgerechte Beratung ist garantiert.<br />

Ob modische Highlights oder unauffällige Alltagsunterstützer<br />

– hier findet jeder die passende Sehhilfe.<br />

Vor genau <strong>10</strong> Jahren eröffnete Jeanne Toleikis ihre Naturheilkundepraxis<br />

und ungefähr dreimal so lang arbeitet sie<br />

nun im medizinschen Bereich und kann nun – durch ihre<br />

langjährige Erfahrung einiges vorweisen. Für Jeanne Toleikis<br />

steht das Wohl ihrer Patienten im Vordergrund und deshalb<br />

verbessert sie durch die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen<br />

ihr Behandlungspotenzial ständig.<br />

Naturheilkunde<br />

Die Grundlagen dieser Heiltechnik beziehen sich aus der<br />

Natur und haben keinesfalls etwas mit „Hokuspokus“ zu tun.<br />

Medizin nach „Natur-Art“ sozusagen.<br />

Schule<br />

Durch ihr umfangreiches Wissen leitet Jeanne Toleikis<br />

seit einigen Jahren erfolgreich eine Schule, in der sie Heilpraktiker<br />

und zur klassischen Homöopathie ausbildet. Momentan<br />

betreut sie in ihrer Schule ungefähr <strong>10</strong> Schüler.<br />

Die Schule liegt noch in den Kinderschuhen, es sind noch<br />

weitere Ausbildungsstränge für die nächsten Jahre geplant.<br />

Ästhetische Medizin<br />

Jeanne Toleikis widmet sich auch der ästhetischen Medizin<br />

und bietet kosmetische Korrekturen mit Hilfe von natürlichem<br />

Hyaluron an.<br />

17. Januar: Tag der offenen Tür<br />

Hier kann man sich anhand von Vorträgen über die Schule<br />

und ihre Arbeit informieren. Außerdem wird das Team von<br />

Jeanne Toleikis verstärkt, ihre neue Kollegin ist auf Kinderheilkunde<br />

spezialisiert.<br />

WiR seTzen TRends<br />

Rabenstraße 1· 88471 Laupheim · Tel. 07392/5178 · optik-herrmann@t-online.de<br />

Bilder: Teodora Vlaicu


Greatfruit<br />

7<br />

karateverein der name täuscht!<br />

Ob Fechten, Kickboxen oder Budomotion – hinter dem Namen verbirgt sich noch viel mehr, als nur<br />

Karate. Der 1975 gegründete Verein zählt inzwischen über 400 Mitglieder. Geboten wird:<br />

KARATE<br />

Neben Karatetechniken wird viel Wert auf Disziplin und Fairness<br />

gelegt. Gleichzeitig wird die Koordination, Konzentration<br />

und Feinmotorik verbessert.<br />

KICKBOXEN<br />

Kickboxen ist ein Kampfsport, bei dem das Schlagen mit Füßen<br />

und Händen mit konventionellem Boxen verbunden wird.<br />

KIDS<br />

Bereits ab 4 Jahren wird ein abgestimmtes, spielerisches<br />

Training angeboten, bei dem Bewegungserziehung und Koordinationstraining<br />

im Fokus stehen.<br />

Prävention/Selbstverteidigung<br />

In Zusammenarbeit mit der Polizei lehren die Gewaltschutztrainer<br />

Gefahren zu erkennen, bedrohliche Situationen zu<br />

vermeiden, geeignete Selbstbehauptungs- und Konfliktlösungsstrategien<br />

zu erlernen und Handlungsalternativen anzuwenden.<br />

Sport pro Gesundheit – Budomotion<br />

Ziel ist, durch Bewegung, Spiel und Spaß gesünder und aktiver<br />

zu leben. Beim Budomotion wird das Körperbewusstsein<br />

gesteigert und die Bewegungskoordination geschult.<br />

X-Do:<br />

X -Do verbindet Elemente aus Karate, Taekwondo und Kickboxen<br />

mit Aerobic. Die Ausdauer wird verbessert und Stress<br />

abgebaut. Zu schneller Musik praktiziert, ist es jedoch eher<br />

eine Fitnessgymnastik mit hohem Spaßfaktor.<br />

Fechten<br />

Beim Fechten geht es nicht nur um körperliche Stärke und<br />

Fitness, sondern es zählt vor allem der Kopf. Wer fechtet,<br />

schult seine Koordination und Feinmotorik. In der Fechtabteilung<br />

des Karatevereins trainieren Jugendliche und Erwachsene,<br />

Breiten- und Leistungssportler in der nagelneuen<br />

Fechthalle. Durch die Kooperationen mit den Fechtclubs<br />

aus Ravensburg und Ulm findet ein reger Austausch statt.<br />

Einmal im Monat finden sich Fechter aus dem ganzen Umland<br />

zum Poolfechten ein, um turniermäßig jeder gegen jeden<br />

zu fechten.<br />

Add-ons<br />

Ebenso wichtig, wie das Training, ist die Regeneration. Hierfür<br />

bietet der Verein zahlreiche Möglichkeiten:<br />

- Wellness: eine Bio-Sauna mit Aroma- und Farblichttherapie,<br />

einen Ruheraum sowie ein Solarium.<br />

- Fitness: für alle, die noch nicht genug haben.<br />

- Bistro: für alle, die hungrig und durstig sind.<br />

- Freizeitaktivitäten: für die ganze Familie.<br />

Und vor allem eines zeichnet den Karateverein Laupheim aus:<br />

Die offene und herzliche Atmosphäre.<br />

Schaut am besten selbst vorbei!<br />

Bilder: zartbitter


8<br />

Sprechdurchfall<br />

Früher war alles besser!<br />

Wir haben nachgefragt: Was hat sich verändert, was war besser<br />

und was war schlechter<br />

Jain, eher anders. Die Entfaltungsmöglichkeiten sind heute umfangreicher, sowohl was berufliche<br />

Ziele angeht, als auch die der Freizeitaktivitäten und manchmal habe ich das Gefühl, dass heute nicht<br />

wenige junge Menschen damit überfordert sind.<br />

Besser Was heißt das Dass ich lieber so leben möchte, wie vor 30 Jahren Definitiv nein, da<br />

ich das Leben heute viel interessanter finde als damals. Früher musste ich beispielsweise mein<br />

Wissen aus Büchern speisen, heute gehe ich ins Internet, das ist schneller und aktueller. Klar ist es<br />

hier wichtig seriöse Quellen zu finden, denn Unfug gibt es ebenso massenweise im Netz der Netze.<br />

Die Lebensmittelversorgung und Vielfalt ist heute besser, trotz aller Skandale.<br />

Michael Schulte, 51<br />

Es gibt tatsächlich etwas, dass ich früher besser fand: Wir haben unsere Bekannten und Freunde<br />

zum Spielen „abgeholt“. Genau, wir klingelten bei denen an der Tür und fragten, ob Mr. oder Mrs.<br />

X rauskommen zum Fußballspielen oder Sonstigem. Heute verbringen die jungen Leute mehr Zeit am<br />

Smartphone oder am Computer, statt draußen zu sein, das finde ich schade.<br />

Früher ging alles nicht so schnell, man hatte mehr Zeit. Man hat mehr körperlich gearbeitet, was<br />

natürlich Einfluss auf die Gesundheit hatte. Heute machen sich die Menschen sehr viel Stress.<br />

Und im Endeffekt wählen sie zwischen 200 Möglichkeiten sich die Zeit kaputt zu machen.<br />

Der Egoismus und die Anonymität sind viel größer geworden, keiner interessiert sich mehr groß<br />

für den anderen. Früher in der Nachkriegszeit war das besser, da hatte man eine gute Nachbarschaft<br />

und war auch auf sie angewiesen. Alle haben sich gegenseitig geholfen, untereinander<br />

vermittelt und Tipps gegeben, wo man was bekommt. In der Not kommen alle zur Besinnung,<br />

keiner sitzt mehr auf dem hohen Ross. Da ging es ums Überleben, jeder noch so kleine Flecken<br />

wurde genutzt, um Kraut und Rüben anzubauen. Damals war man noch nicht so „schleckig“.<br />

Was sich auch verändert hat sind die Familien: Früher hat man in Großfamilien zusammen gelebt,<br />

alle Generationen unter einem Dach. Da war das Familienleben natürlich anders als heute.<br />

Paul Marksteiner, 75<br />

Heutzutage hört man überall von Milliarden. Bei diesem Flughafen, bei jenem<br />

Projekt,...die Zeitung ist voll von Milliarden. Früher gab es das nicht. Das waren<br />

noch ganz andere Zeiten. Da kamen die Zigeuner immer zum Betteln. Die waren so<br />

in Not, dass sie einmal vor der Tür standen und ihr Kind verkaufen wollten. Und wer<br />

hatte früher schon ein Auto Da gab es den Bus und das Postauto, selbst besaß<br />

kaum jemand eines.<br />

Franz Sommer, 90<br />

www.bergbier.de<br />

Bilder: bianca sommer / fotolia_ grthirteen


Sprechdurchfall<br />

9<br />

Lieber hippe Oma, als ölige Kim.<br />

Mit großen, ungläubigen Augen schauen mich meine Nachhilfeschüler<br />

an. Minutenlanges Schweigen, verstohlene Blicke zum<br />

Sitznachbarn, unruhiges hin und her Rutschen auf den Stühlen.<br />

Keine Sorge, ich hatte keine unangebrachte, peinliche Gruselgeschichte<br />

aus meinem Leben erzählt. Man könnte es eher unter<br />

dem Titel<br />

„Ein Land vor unserer Zeit“<br />

verbuchen. Ich hatte meinen super-hippen und modernen Schülern<br />

lediglich vermitteln wollen, dass es mal eine Zeit ohne Internet<br />

gegeben hatte. Und ich war sogar dabei gewesen (war ein eher<br />

schlechtes Erzähldetail, da mich die meisten bis dato für eine<br />

hippe 20-Jährige hielten – diese Zeiten sind nun definitiv vorbei).<br />

Wir haben mit einem Telefon (mit Kabel), der Post und eventuell<br />

einem Faxgerät miteinander kommunizieren müssen. Bis zum<br />

Punkt „persönliche Gespräche“ bin ich gar nicht gekommen.<br />

Die Geschichte sorgte für blankes Entsetzen.<br />

Anfangs war ich eher belustigt, dass ich mich dabei tatsächlich<br />

ein bisschen wie meine Großeltern gefühlt hatte, die mit noch<br />

weniger technischem Fortschritt aufgewachsen waren als ich und<br />

sich auch bis heute nicht wirklich mit der Generation Smartphone<br />

anfreunden können. Und ich war gleichzeitig ein bisschen stolz,<br />

dass ich mitbekommen habe, wie sich das Internet entwickelt<br />

hat. Aber vor allem war ich stolz darauf, dass ich noch immer<br />

weiß, wie sich eine Welt ohne anfühlt. Ich habe meine liebevoll<br />

geschriebenen Briefe noch selbst zur Post getragen und ungeduldig<br />

auf eine Antwort meiner Brieffreundinnen gewartet.<br />

Urlaubsbilder mussten entwickelt werden, die Vorfreude schien<br />

unendlich groß, da durfte es dann auch mal die teure Express-<br />

Entwicklung sein. Meine Bücher habe ich aus der Bibliothek<br />

ausgeliehen, samstags gab es in der Tageszeitung eine Rätselseite<br />

für Kinder und Jugendliche und zu Hause kommunizierte<br />

man mit der besten Freundin in einer Geheimsprache, weil das<br />

Telefonkabel nun mal nicht bis ins eigene Zimmer reichte.<br />

Wer mich kennt, weiß, dass ich mich sehr schnell an Internet,<br />

Smartphone und neue Medien gewöhnt habe. Mein iPhone würde<br />

ich noch vor Kater und Freund aus einem brennenden Gebäude<br />

retten (selbstverständlich nur ein Spaß, wirklich!). Aber ich<br />

musste schließlich auch den mühsamen Weg ohne gehen. Heutzutage<br />

bekommt man vermutlich ein Early Bird Special (der-frühe-<br />

Vogel-fängt-den-Wurm-Angebot), wenn man pünktlich zur Geburt<br />

seines Nachwuchses einen Smartphone-Vertrag mit Allnet-Flat<br />

für ihn abschließt. Natürlich genieße ich es, dass ich theoretisch<br />

nie vom Sofa aufstehen müsste, um mir so gut wie alle Dinge des<br />

täglichen Lebens liefern zu lassen oder mit dem Rest der Welt in<br />

Kontakt treten zu können.<br />

Aber ich finde, diese Bequemlichkeit sollte man sich<br />

verdienen. Oder lernen sie zu schätzen.<br />

Bei Kleidung, Accessoires oder auch der Wohnungseinrichtung<br />

ist Retro total angesagt (kenn ich mich als fast 20-jährige, hippe<br />

Person auch super aus). Es sollte also auch wieder hipp sein,<br />

einen Brief zu schreiben, Fotos auf Papier auszudrucken,<br />

die Tageszeitung ab und an zu lesen (in Papierform) oder ein<br />

richtiges Buch (auch Papierform) in die Hand zu nehmen.<br />

Und im persönlichen Gespräch mit seinen Mitmenschen<br />

erfährt man mindestens genauso viele interessante<br />

Neuigkeiten wie beim Chatten. Und sind wir mal<br />

ehrlich. Es hätte mir völlig gereicht, nur zu hören,<br />

dass Kim Kardashian nun als öliges Nacktmodel<br />

zu bewundern ist. Damit hätte ich beim Surfen<br />

nun wirklich nicht überrascht werden müssen.<br />

In Großaufnahme. Und Detailbildern.<br />

Bilder: photocase_ nadine platzek / fotolia_ tomispin<br />

Wir „spielen“ mit der Farbe und<br />

verändern Menschen – typgerecht und stilvoll.<br />

[ T ] 073 92 . 9 28 42 86<br />

info@farbspiel-makeup.de<br />

www.farbspiel-makeup.de


<strong>10</strong><br />

Schöne Neue Welt<br />

Unser Leben ist voll von Veränderung. Alles wandelt sich: Die Bäume, Mode, Trends und vor allem<br />

wir Menschen. Was beeinflusst uns am meisten<br />

Willkommen in der Welt der Kommunikationskrüppel<br />

Überall Menschen, die auf ihre Smartphones schauen, egal ob<br />

sie auf den Bus warten, beim Essen sind oder mit Freunden<br />

feiern. Neudeutsch: Phubbing – die Kombination aus »phone«<br />

(Handy) und »snubbing« (vor den Kopf stoßen).<br />

Wir schauen täglich 150 Mal auf unser Smartphone – selbst<br />

während dem Sex! Das ist häufiger, als wir in das Gesicht<br />

unseres Partners blicken. Viele würden durchdrehen, wenn<br />

sie ohne Smartphone auf den Bus warten müssten!<br />

Bei einer Studie wurden Probanden in Gesprächspaare aufgeteilt.<br />

Einmal mit Handy, einmal mit Notizblock ausgestattet.<br />

Nach zehn Minuten wurden die Probanden gefragt, ob sie sich<br />

vorstellen können, Freunde zu werden. Die Antwort der<br />

Probanden mit Block fiel deutlich positiver aus. Fazit: Das<br />

Handy reduziert die Aufmerksamkeit enorm und Multitasking-<br />

Konversationen bleiben oberflächlich.<br />

Wie sozial sind soziale Netzwerke<br />

Wir verbringen Zeit auf sozialen Netzwerken und<br />

posten, wie toll unser Leben ist. Es wird immer mehr<br />

Zeit mit Medien verbracht, anstatt mit Freunden und<br />

Familie.<br />

Manche vergleichen ein Facebook-Profil<br />

mit einer zweiten Existenz: Wir<br />

präsentieren uns so, wie wir<br />

gerne wären, posten nur die<br />

hübschen Bilder und zeigen<br />

der Welt, wie glücklich wir<br />

sind!<br />

Was, wenn es dir schlecht<br />

gehen sollte Bei wie vielen<br />

deiner 900 Facebook-<br />

Freunde würdest du dich<br />

melden<br />

Schlaues Zuhause<br />

Sogar in unseren eigenen vier Wänden werden wir regiert. Das<br />

ganze Heim ist vernetzt, die Zahnbürste kommuniziert via<br />

Bluetooth mit einer App, die unser Putzverhalten aufzeichnet,<br />

der Kühlschrank schickt uns zum Einkaufen und die Pflanze<br />

jammert, wenn sie zu wenig Wasser hat.<br />

Perfekte Menschen<br />

Quantified Self ist hier das Stichwort. Um ein besserer<br />

Mensch zu werden, lassen wir uns von einer App sagen, was<br />

und wie viel wir essen dürfen, lassen uns ans Atmen erinnern<br />

und zum Sport zwingen.<br />

Optimiere deine Vagina!<br />

KGoal nennt sich das Vagina-Workout-Tracking Device, welches<br />

in die Vagina eingeführt wird und durch Anspannen der<br />

Muskulatur komprimiert wird. KGoal soll die Beckenbodenmuskulatur<br />

straffen und das Sexleben sowie die<br />

Gesundheit nachhaltig verbessern. Die Kickstarter-Kampagne<br />

wurde schon zwei Wochen vor Ablauf von rund 2000 Unterstützerinnen<br />

überfinanziert.<br />

Stromschlag garantiert!<br />

Das Armband Pavlok treibt die Selbstoptimierung auf die Spitze:<br />

Dem Träger werden Stromschläge verpasst, wenn er nicht<br />

aufsteht oder zu faul zum Sport ist. Die App erkennt via GPS<br />

und Uhrzeit, ob man sich pünktlich auf den Weg zum Fitnessstudio<br />

macht. Ist man zu spät dran – zack bekommt man<br />

einen Schock von bis zu 340 Volt. Das Gerät soll im April auf<br />

den Markt kommen und hat schon jetzt über <strong>10</strong>00 Vorbestellungen.<br />

Vergesslichkeit<br />

Neue Medien helfen auch gegen Vergesslichkeit. Beim Lifelogging<br />

befestigt man eine Kamera an seiner Kleidung, die alle<br />

60 Sekunden ein Foto schießt. Jede Minute des Lebens wird<br />

so dokumentiert – willkommen in deinem digitalen Gedächtnis.<br />

Bilder: zartbitter / shutterstock_ vook


Schöne Neue Welt<br />

11<br />

Was macht den Reiz aus<br />

Viele Menschen fliehen in die digitale Welt und verdrängen<br />

ihre Probleme. Doch der Begriff „Entspannungsmedien“ trifft<br />

nicht wirklich zu. Wir sind einer Reizüberflutung ausgesetzt,<br />

andauernd wird Adrenalin ausgeschüttet, wir stehen unter<br />

Stress. Dies führt zu Aufmerksamkeitsstörungen. Bei manchen<br />

löst dies auch Aggressionen aus.<br />

Wir verbringen viel Zeit mit den Medien, obwohl diese uns<br />

stressen. Warum Wir finden bei Google sofort alle Infos die<br />

wir brauchen, verfolgen Geschehnisse in Echtzeit, beim Chatten<br />

werden sogar Endorphine freigesetzt... jedes Like aktiviert<br />

unser Belohnungssystem und jeder leere Moment wird ausgefüllt.<br />

Was machst du, wenn deine Begleitung im Restaurant<br />

kurz auf der Toilette ist<br />

Sind wir für eine Stunde offline und öffnen dann Facebook,<br />

werden wir von unzähligen Neuigkeiten begrüßt. Dadurch haben<br />

wir das Gefühl etwas zu verpassen! Genauso verhält es sich<br />

auch mit Quantified Self. Eigentlich sind wir ganz zufrieden mit<br />

uns. Doch geht es noch besser Das ist doch reizvoll!<br />

Außerdem können wir unsere Verantwortung an die Medien<br />

abgeben, brauchen nichts mehr denken und nichts mehr wissen.<br />

Die Medien sind suchtgefährdend und machen uns abhängig.<br />

Phantomvibration – sind wir süchtig<br />

Fast jeder hat schon einmal gedacht, sein Handy vibriere,<br />

doch dann festgestellt, dass es reine Einbildung war. Dieses<br />

Phänomen nennt man Phantomvibration.<br />

Es gibt drei Kriterien, mit denen man Suchtverhalten feststellen<br />

kann:<br />

1. Gesteigertes Bedürfnis: Du verbringst bis zu 60 % des<br />

Tagesablaufs im Netz.<br />

2. Das Beenden des Internetkonsums löst negative Effekte aus.<br />

3. Der Alltag wird ständig unterbrochen.<br />

Was passiert in unserem Gehirn<br />

Neuronale Verschaltungen ändern sich. Zum Guten oder<br />

Schlechten Darüber wird noch heftig debattiert. Kindermedienforscher<br />

Prof. Dr. Klaus Peter Jantke ist der Meinung,<br />

dass gute Computerspiele Denkanreger im allerbesten Sinne<br />

seien. Wer spielt, der lernt.<br />

Doch nicht alle sehen die Veränderung durch Medien so<br />

positiv. Der Psychiater und Hirnforscher Dr. phil. Manfred<br />

Spitzer spricht sogar von »Digitaler Demenz«. Er ist der<br />

Meinung, dass es negative Auswirkungen hat, wenn wir<br />

geistige Arbeit auslagern, da damit die Gehirnbildungsprozesse<br />

kaputt gemacht werden. Die Folgen seien Konzentrationsmangel,<br />

Ängste, Abstumpfung, Schlafstörungen,<br />

Depressionen, Übergewicht und Gewaltbereitschaft. »Digitale<br />

Medien schaden dem Gedächtnis, sind zur Förderung des<br />

Lernens ungeeignet und machen süchtig.« Er warnt davor,<br />

dass die junge Generation früher dement werde.<br />

Ist das ein Zeichen für Sucht Tatsächlich haben Mediensucht<br />

und andere Suchterkrankungen ähnliche Abhängigkeitsmuster.<br />

Medienkonsum erregt die gleichen Gehirnareale wie<br />

Drogen. Überspitzt kann man sagen, für manche ist das Surfen<br />

auf dem Smartphone so etwas, wie für<br />

andere Nikotin.<br />

Bilder: zartbitter<br />

„Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren,<br />

verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten<br />

und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Sie widersprechen ihren Eltern,<br />

schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen,<br />

legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“<br />

Sokrates ca. 400 v. Chr.


12<br />

Schöne Neue Welt<br />

Kampagnen gegen Phubbing!<br />

Es gibt einen neuen Trend: Abstand von digitalen<br />

Medien. Es wurden Stop-Phubbing Kampagnen<br />

gestartet mit Aufrufen wie<br />

»Leave your phone in your<br />

pocket and have a chat<br />

in the real world« oder<br />

»While you finish updating<br />

your status we’ll gladly serve the polite person behind you«.<br />

Immer mehr Videos kursieren im Netz, in denen aufgefordert<br />

wird in die reale Welt zu gehen. Gary Turks Video »Look Up«<br />

wurde über 48 Millionen Mal aufgerufen. Darin bezeichnet er<br />

die Technologien als Illusion von Kommunikation, Freundschaft<br />

und Integration. Er beschreibt eine Welt voller Egoismus und<br />

Selbstdarstellung, in der wir uns von unserer besten Seite<br />

zeigen, aber Gefühle und Emotionen auslassen. Er ruft dazu<br />

auf, vom Handy aufzublicken, es auszuschalten und das Beste<br />

aus dem heutigen Tag zu machen, denn am Ende sei nichts<br />

schlimmer als zu bereuen.<br />

Immer mehr bekannte Stars verarbeiten dieses Thema in<br />

ihren Songs. Selbst Passenger singt »But we‘re all slowly<br />

dying in front of fucking computers«. Doch ob sich davon so<br />

viele beeinflussen lassen Wir sind gespannt, wie sich unsere<br />

Gesellschaft verändern wird. Vor allem im Hinblick auf unsere<br />

Kleinsten, die nichts anderes kennen.<br />

Lässt sich Intelligenz verändern<br />

Nach dem Kinostart von »Lucy«, wurde das oft<br />

zitierte Gerücht, dass wir nur <strong>10</strong> Prozent<br />

unserer Gehirnkapazität nutzen, häufig<br />

diskutiert. Werden wir in Zukunft unsere<br />

Intelligenz mit Hilfe einer Pille beeinflussen<br />

können<br />

Forscher lachen über die <strong>10</strong>-Prozent-These.<br />

Denn wir alle nutzen<br />

<strong>10</strong>0% unseres Gehirns! Würden<br />

wir bestimmte Teile nicht benutzen,<br />

so würden diese absterben<br />

oder sich neuen Aufgaben<br />

zuwenden. So können<br />

Blinde oft besser hören,<br />

da die Nervenzellen, die<br />

normalerweise für die Verarbeitung<br />

visueller Eindrücke zuständig<br />

sind, andere Funktionen<br />

übernehmen.<br />

Warum gibt es dann Menschen,<br />

deren Gehirne zu Außergewöhnlichem<br />

fähig sind Menschen, die<br />

komplizierteste Aufgaben in Sekunden<br />

berechnen, Erbsen mit einem Blick zählen oder komplexe<br />

Musikstücke nach einmaligem Hören nachspielen. Die Antwort<br />

ist einfach: So wie beim Blinden das Sehzentrum wegfällt, so<br />

haben diese vermeintlichen Genies anderswo massive Defizite.<br />

Oft fällt ihnen der Umgang mit Menschen schwer. Nervenzellen,<br />

die für die soziale und emotionale Intelligenz zuständig<br />

sind, übernehmen folglich andere Funktionen.<br />

Die australische Psychologin Robyn Young schaltete bei einem<br />

Experiment mit gezielten magnetischen Impulsen zeitweilig<br />

Teile des Sprachzentrums und Areale, die für das Sozialverhalten<br />

wichtig sind, ab. Sie imitierte Symptome des Autismus. Die<br />

Ergebnisse waren überraschend: Einige der Teilnehmer vollbrachten<br />

extreme Leistungen, vor allem im künstlerischen Bereich.<br />

Man vermutet, dass Sprache und Gedanken uns abhalten,<br />

manche kreativen Fähigkeiten auszuschöpfen.<br />

Gehirndoping durch Pillen<br />

Immer mehr Menschen greifen zum ADHS-Medikament Ritalin.<br />

Zappelige Kinder werden dadurch beruhigt und Erwachsene<br />

aufgeputscht. Sie berichten von einer gesteigerten Konzentrationsfähigkeit<br />

und dem Gefühl, hellwach zu sein. Eine Umfrage<br />

zum Thema Gehirndoping ergab, dass es jeder Fünfte schon<br />

einmal ausprobiert hat. Die meisten von ihnen probierten<br />

Methylphenidat, den Ritalin-Wirkstoff.<br />

Dieser macht uns nicht schlauer, sondern senkt die Konzentration<br />

des Botenstoffs Dopamin und wirkt wie eine Impulsbremse.<br />

Man kann sich besser konzentrieren und blendet<br />

unwichtige Wahrnehmungen und Bedürfnisse aus. Liebe Leser,<br />

wartet noch, bis ihr euch auf den Weg zur Apotheke macht!<br />

Denn das Ganze hat seine Schattenseite. Die Konsumenten<br />

empfinden Gefühle nur noch gedämpft, verlieren ihre Kreativität<br />

und vor allem verändert der Stoff die Persönlichkeit.<br />

Vergissmeinnicht<br />

Der Neurologe Ron Davis möchte über die Manipulation von<br />

Dopaminrezeptoren das Vergessen eliminieren. Er führt Forschungen<br />

an Fruchtfliegen durch, bei denen Dopaminrezeptoren<br />

unwichtige Informtionen aktiv löschen, bevor sie sich<br />

festigen. Schaltet man diese Rezeptoren ab, so bleiben alle<br />

Informationen erhalten.<br />

Davis geht davon aus, dass es im menschlichen Gehirn<br />

ähnliche Mechanismen gibt. Menschen, die ein ausgeprägtes<br />

Erinnerungsvermögen haben, haben möglicherweise einen<br />

fehlerhaften Vergessensmechanismus. Hier wittert man einen<br />

Ansatz für ein Medikament, das das Vergessen hemmt. Doch<br />

hier ist Vorsicht geboten, denn ein fehlerhafter Dopaminhaushalt<br />

ist Auslöser zahlreicher psychischer Erkrankungen. Und<br />

ist es nicht zu unserem Selbstschutz, dass wir so manche<br />

Dinge vergessen<br />

Bilder: zartbitter


Schöne Neue Welt<br />

13<br />

War früher alles besser<br />

Klar, manche denken: Früher war alles besser! Die Welt<br />

scheint zu spinnen. Doch war früher wirklich alles besser<br />

Und wenn ja, was war dann früher besser als heute oder<br />

sollte es eher heißen, früher war nicht alles besser, sondern<br />

anders<br />

Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir<br />

uns in zehn Jahren zurücksehnen werden.<br />

Wir werden alt!<br />

Die Medizin und die Technologie hat enorme Fortschritte gemacht.<br />

Unsere Lebenserwartung ist so hoch wie nie. Im Vergleich<br />

zu vor ca. 200 Jahren ist die Lebenserwartung um<br />

fast 40 Jahre gestiegen. Forscher gehen davon aus, dass<br />

Menschen, die im 21. Jahrhundert geboren wurden, eine<br />

Lebenserwartung von <strong>10</strong>0 Jahren haben. Gründe sind<br />

u.a., dass weniger Kinder sterben und die medizinische Versorgung<br />

besser geworden ist. Wir haben einen hohen Lebensstandard.<br />

Zahlreiche Techniken erleichtern uns das Leben.<br />

Noch nie war es so einfach, ans andere Ende der Welt zu<br />

kommen oder mit ihm zu kommunizieren.<br />

Technik, die begeistert!<br />

Via Internet kann man sich seine Einkäufe aus aller Welt<br />

schicken lassen, ohne das Sofa zu verlassen. Es ist mittlerweile<br />

eher ungewöhnlich, wenn man noch nie den Kontinent<br />

verlassen hat oder noch nie geflogen ist. Früher war eine<br />

Reise nach Südtirol ein absolutes Highlight.<br />

Die Welt wird tolerant!<br />

Die Menschen früher waren eher »starrsinnig«, nicht weltoffen.<br />

Oft wurde ein extremes Rollenverhalten gelebt. Heute<br />

darf sich auch ein Mann aktiv am Haushalt beteiligen, ohne,<br />

dass er von Gleichgeschlechtlichen als Weichei angesehen<br />

wird. Frauen genießen heutzutage Unabhängigkeit und<br />

Möglichkeiten, von denen die Frauen früher nur geträumt<br />

haben. Insgesamt geht es uns heute sehr gut, keiner muss<br />

Angst haben, zu verhungern, wir sind sozial abgesichert.<br />

Herkunft, Hautfarbe oder sexuelle Neigung spielen heute<br />

keine ganz so große Rolle mehr.<br />

Dauerstress<br />

Wir leben inzwischen unter einem enormen Druck. Schnelligkeit<br />

und Perfektion, im Berufsleben und in der Freizeit. Kurz: Wir<br />

sind im Dauerstress. Kein Wunder, dass psychische Krankheiten<br />

wie Burn-Out oder Depressionen so sehr zunehmen.<br />

Geh kaputt – das hilft der Wirtschaft!<br />

Um die Wirtschaft anzutreiben, betreiben immer mehr<br />

eine geplante Obsoleszenz, das heißt, dass die Geräte gewollt<br />

schnell kaputt gehen. Früher haben Produkte zum<br />

Teil mehrere Generationen überlebt, heute halten sie<br />

ein Jahr.<br />

Allergien<br />

Früher gab es weniger Menschen mit Allergien. In<br />

den letzten Jahrzehnten hat sich die Zahl der Allergiker<br />

verdreifacht. Untersuchungen zufolge leiden heute mehr<br />

als drei Millionen Menschen unter Asthma. Es ist<br />

bewiesen, dass die Ursachen für den Allergieboom<br />

zum Teil mit unserem Lebensstandard zu<br />

tun haben. Impfungen, Antibiotika und übertriebene<br />

Hygiene sollen Allergien fördern.<br />

Social Freezing<br />

Beim Social Freezing werden Eizellen eingefroren, so<br />

dass Frauen auch in höherem Alter noch Mutter<br />

werden können, wenn das biologisch nicht mehr<br />

möglich ist. Befürworter freuen sich, da die Frau<br />

dadurch mehr Unabhängigkeit erlangt und Karriere<br />

mit Kinderträumen leichter verbinden kann. Gegner<br />

kritisieren, dass mit Leben gespielt wird und die Karriere<br />

über das Leben eines Kindes gestellt wird.<br />

Egoismus pur<br />

Vielleicht ist das nur unser Empfinden... aber die Zahl<br />

der Egoisten scheint ständig zuzunehmen. Wohin sind<br />

die christlichen Werte verschwunden Nächstenliebe<br />

etc. Gab es früher schon so maßlose Egoisten oder<br />

ist das ein Produkt unserer Gesellschaft<br />

Im Hier und Jetzt<br />

Wir werden zu einer bestimmten Zeit geboren und<br />

wissen meist nicht zu schätzen, wie gut es uns<br />

geht. Denn mal ehrlich, wollt ihr tauschen Fortschritt<br />

hat immer gute und schlechte Seiten.<br />

Woanders wächst das Gras immer grüner<br />

als dort, wo man selbst ist!<br />

So wie schon Sokrates 400 v. Chr. die Veränderung<br />

der Jugend bemängelte, wird es bestimmt auch<br />

noch in 50 Jahren heißen: »Früher war<br />

alles besser«.<br />

Bilder: zartbitter


14 Geilomat<br />

*unglaublich - aber wahr!<br />

Er muss es ja wissen – er hat ja<br />

studiert!<br />

Tatort: Laupheimer Hautärztin<br />

Lassen sie sich nicht ärgern, das<br />

steht Ihnen nicht!<br />

Tatort: Blaue Tankstelle Laupheim<br />

November 2014. Ein Besuch in der Praxis. Mein Ziel: Einen Termin<br />

zum Hautkrebs-Screening. Die Dame am Empfang teilte<br />

mir mit, dass sie einen Termin hat: Im September 2015! Ich<br />

sagte, dass mir das zu spät ist, da ich eine Veränderung an<br />

einem Fleck entdeckt habe. Auch erklärte ich, dass wir Hautkrebs<br />

in unserer Familie haben.<br />

Sie: Hat Ihr Hausarzt den Fleck angeschaut<br />

Ich: Ja… er meinte, es sei eine »Alterswarze«.<br />

Sie: Er muss es ja wissen – er hat ja studiert!<br />

Total geschockt habe ich die Praxis verlassen. Ich bin wirklich<br />

keine Dramaqueen, aber etwas besorgt, da sich die Farbe und<br />

die Form an meinem Fleck verändert haben.<br />

DIE EXISTENZ DER FACHÄRZTE<br />

Wenn der Hausarzt alles weiß, dann frage ich mich schon,<br />

warum Fachärzte existieren. Am meisten stört mich das nicht<br />

vorhandene Einfühlungsvermögen der Arzthelferin. Ich soll<br />

neun Monate mit der Besorgnis leben. Vielen Dank auch. Ich<br />

melde mich dort an, wo ich einen Termin bekomme.<br />

PRIVATPATIENTEN SIND WERTVOLLER<br />

Ich setzte den Test fort: Ich rufe bei der laupheimer Hautärztin<br />

an, sage, dass ich privatversichert bin und frage, bis wann ich<br />

einen Termin zum Hautkrebsscreening bekomme. 1,5 Wochen<br />

später habe ich einen Termin.<br />

Das Ergebnis ist ernüchternd!<br />

Wartezeit Kassenpatient: <strong>10</strong> Monate<br />

Wartezeit Privatpatient: 1,5 Wochen<br />

Unglaublich – aber wahr!<br />

Vor einiger Zeit bekam ich einen Tankgutschein über 50 Euro<br />

geschenkt und tankte für diesen Betrag. An der Kasse bestellte<br />

ich mir noch 2 Schachteln Zigaretten dazu. Nun stand ich da,<br />

mit meinem Gutschein und zwanzig Euro, doch der Gutschein<br />

wurde vom System nicht angenommen.<br />

Ich: Wo liegt denn das Problem Ist kein Geld auf der Karte<br />

Er: Doch es ist Geld auf der Karte, aber sie wird nicht<br />

akzeptiert! Sie müssen jetzt Geld besorgen, um Ihre<br />

Rechnung zu begleichen! Fahren Sie heim und holen Sie<br />

welches.<br />

Ich: Wenn Geld auf dem Gutschein ist, dann liegt es ja an<br />

Ihrem System. Können Sie bitte Ihren Vorgesetzten anrufen<br />

und ihn um Hilfe bitten<br />

Er: Treten Sie zur Seite, Sie sehen ja, ich habe noch andere<br />

Kunden, die bedient werden müssen!<br />

Nach 20 Minuten, in denen ich nicht beachtet wurde, bat ich<br />

den Angestellten erneut und er rief seinen Vorgesetzten an.<br />

Danach belehrte er mich: Mit dem Gutschein kann man nur<br />

tanken und keine Zigaretten kaufen, das hätten Sie wissen<br />

müssen! Ungläubig schaute ich ihn an.<br />

Ich: Meinen Sie das wirklich ernst!<br />

Er: (mit spöttischem Lachen) Sie können sich gerne beschweren,<br />

mein Name steht auf dem Schild.<br />

Ich: So nötig habe ich es nicht!<br />

Er: Das glaube ich Ihnen, dass Sie das nicht nötig haben.<br />

Arbeitete er bei der Tankstelle oder ich! Ungläubig und irritiert<br />

verließ ich die Tankstelle. Wird man so neuerdings behandelt!<br />

Als ich am Auto war, sagte ein älterer Herr mit einem Lächeln<br />

zu mir: „Lassen Sie sich nicht ärgern und schauen sie nicht<br />

so drein, das steht Ihnen nicht“. Er hatte Recht, über solche<br />

Menschen sollte man doch nur lachen!<br />

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Geilomat<br />

15<br />

kulturschock<br />

Dominic en republica Dominicana<br />

Afrika, Asien, Lateinamerika… Immer mehr Jugendliche zieht es<br />

ins Ausland. Als Backpacker, Au-Pairs, FSJ-ler – noch nie waren<br />

die Möglichkeiten vielfältiger und das Interesse größer. Im vergangenen<br />

Jahr haben über 3350 Freiwillige mit dem entwicklungspolitischen<br />

Freiwilligendienst „weltwärts“ Deutschland verlassen,<br />

um in Projekten in einem der über 80 Ländern zu arbeiten.<br />

Die Aufgabenbereiche reichen von der Arbeit an Schulen und Kindergärten,<br />

über Umwelt- und Gesundheitsaufklärung bis hin zu<br />

Einsatzstellen, bei denen Sport, Kunst und Kultur im Fokus stehen.<br />

In den Projekten nimmt man als Freiwilliger eine unterstützende<br />

Position ein und arbeitet zusammen mit Einheimischen.<br />

Der kulturelle Austausch und das „Voneinander-<br />

Lernen“ stehen dabei im Vordergrund.<br />

Einer dieser Freiwilligen war ich. Zusammen mit einem deutschen<br />

Kollegen wohnte und arbeitete ich in einem kleinen Dorf in der Dominikanischen<br />

Republik. Das Projekt, in dem ich beschäftigt war,<br />

besteht aus einer ökologischen Urlaubsanlage und einem Büro,<br />

welches unseren Einsatz und sonstiges Organisatorisches regelt.<br />

Durch den erwirtschafteten Gewinn werden Freiwillige finanziert,<br />

die im nahegelegenen Dorf vor allem mit Kindern, Jugendlichen<br />

und Frauen arbeiten.<br />

In meinem Freiwilligendienst organisierte ich zum Beispiel Musikkurse,<br />

Vor- und Nachmittagsbetreuung für Kinder, Hausaufgabenhilfe<br />

und Englischkurse. Der Höhepunkt des Jahres war ein zweitägiges<br />

Zeltlager mit Spielen und unterschiedlichen Lerneinheiten.<br />

Die Situation ist schwierig.<br />

Überforderte, unzureichend ausgebildete und schlecht bezahlte<br />

Lehrkräfte an öffentlichen Bildungseinrichtungen, für das Bildungssystem<br />

stehen zu wenig finanzielle Mittel zur Verfügung,<br />

wer Geld hat, schickt seinen Nachwuchs auf private Schulen,<br />

Zwei-Klassen-Bildungsgesellschaft, ein Teufelskreis... Etwa 11 %<br />

der Bevölkerung sind Analphabeten. Wenn Kinder von zuhause<br />

aus keine Unterstützung erfahren, bzw. die Eltern (Schul-)Bildung<br />

nicht als wichtig empfinden, ist es auch für den Nachwuchs<br />

schwer, aus der Armut auszubrechen. Was außerdem dazu<br />

kommt: viele Kinder werden tagsüber zu Hause gebraucht und<br />

können deshalb nicht zur Schule gehen.<br />

80% der Viertklässler konnten nicht einmal ihren<br />

eigenen Namen schreiben oder lesen.<br />

Besonders Spaß hat mir die Musik-AG gemacht. In kleinen Gruppen<br />

von 4-6 Schülern wurde getrommelt, gesungen und Gitarre<br />

gespielt. Es war schön zu sehen, wie viel Spaß die Kinder am Musikmachen<br />

hatten. Das kleine Konzert bei der Zeugnisübergabe<br />

war der Höhepunkt unseres Schuljahres.<br />

Kulturelles Verständnis bedeutet, zu erkennen, dass<br />

es kein Gut und kein Schlecht gibt, nur ein Anders.<br />

Wenn man in einer fremden Kultur lebt, kommt man mit einigen<br />

zuvor unbekannten Dingen in Berührung. Oft eckt man mit<br />

dem eigenen kulturellen Hintergrund an die Andersartigkeit des<br />

Gastlandes an. Doch umso mehr man sich auf eine solche Erfahrung<br />

einlässt, beginnt man diese neuen, anderen Sichtweisen<br />

auch zu verstehen. Durch kulturelles (Kennen-)Lernen rücken Kulturen<br />

zusammen und werden nicht mehr als fremd oder als „Gefahr“<br />

wahrgenommen. Wenn man so will, wurden „mir die Augen<br />

geöffnet“. Dafür, dass ich nicht allein auf der Welt bin. Dafür, dass<br />

nicht alle die selben Möglichkeiten haben und man sich deshalb<br />

der eigenen durchaus bewusst sein sollte. Und dafür, dass bloßes<br />

Vorurteilsdenken einfach nur Schwachsinn ist.<br />

Mein Freiwilligendienst war eine riesen Chance für mich. Ich habe<br />

unheimlich viel über mich, die Welt und das Leben gelernt. Die<br />

Arbeit im Projekt hat mir Spaß gemacht und ich bin davon<br />

überzeugt, etwas Sinnvolles gemacht zu haben. Mit<br />

der Dominikanischen Republik habe ich eine zweite Heimat<br />

gefunden, mit den Menschen dort neue Freunde.<br />

Dominic Graf<br />

• Es ist niemals ruhig, aus jeder Ecke kommt Musik<br />

• Gelassene Unpünktlichkeit / in den Tag hineinleben<br />

• Bei Regen fällt die Schule aus und einige Straßen<br />

verwandeln sich in Schlammpisten.<br />

Bilder: Dominic Graf<br />

Neueröffnung<br />

Schönheit beginnt mit schönen Händen<br />

Dunja Schäfer • Im Schlößle 20 • 88483 Burgrieden/Rot • [ T ] 07392.913 17 30 • [ M ] 0157.84 31 49 32<br />

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<strong>10</strong>€<br />

Gutschein<br />

für Ihren 1. Termin


16<br />

Geilomat<br />

HABENSWERT<br />

Kuchen im Glas<br />

REHFORM<br />

Ein Unikat aus Beton ist das iPhone Akustik-Horn. Der Sound<br />

des Smartphones wird durch einen Schalltrichter verstärkt,<br />

der den ganzen Raum mit Musik füllt. Das Smartphone wird<br />

einfach auf die Öffnung aus Holz gesteckt und los geht‘s. Das<br />

Horn ist handgefertigt und jedes hat seine individuelle Betonstruktur.<br />

Lass das Horn ertönen!<br />

Sehr simpel, individuell, qualitativ hochwertig, lecker und<br />

super zum verschenken. Die kleinen Kuchen sind bereits<br />

fertig gebacken und man kann sofort mit Schlemmen beginnen.<br />

Außerdem sind sie in den verschiedensten Geschmacksrichtungen<br />

erhältlich. Zum Beispiel als Schoko-Guinness-,<br />

Rotwein- oder Schoko-Erdnuss-Karamell-Kuchen. Mmmhh...<br />

Preis: 6er Set 53,40 € // www.kuchen-im-glas.com<br />

Preis: ca. 119 € // www.rehform.com<br />

VESPER<br />

Zeigen, was man hat! Mit Vesper hat die Sextoyindustrie<br />

einen so eleganten Vibrator entwickelt,<br />

dass man ihn nun auch dezent als Schmuckstück<br />

um den Hals tragen kann. Ihn gibt es in den Farben<br />

Silber, Bronze oder Gold. Batterie leer Per USB-<br />

Stick lässt Vesper sich schnell aufladen. Praktisch,<br />

elegant und sexy!<br />

Preis: ca. 37 € // www.crave.tilt.com<br />

Lotus grill<br />

Der Grill für Stubenhocker. Mit dem Lotus Grill kann man nahezu<br />

rauchfrei grillen, denn er hat einen speziellen Lüfter eingebaut,<br />

der dafür sorgt, dass man schon innerhalb von Minuten loslegen<br />

kann. Einige Teile des Grills sind sogar geeignet für Spülmaschinen.<br />

Perfekt für alle, die auch an kalten Tagen nicht aufs Grillen<br />

verzichten wollen!<br />

Preis: ab 138 € // www.lotusgrill.de<br />

LJ LAMP<br />

Eine Hängeleuchte aus Beton mit Textilkabel. Jedes Exemplar dieser ungewöhnlichen Lampe ist ein<br />

Unikat und kann zusätzlich durch das Zerschlagen des Betons individualisiert werden. Durch das<br />

Zerschlagen wird die Drahtstruktur sichtbar und von innen beleuchtet. Diese einzigartige Lampe wird<br />

mit Sicherheit alle Blicke auf sich ziehen!<br />

Preis: ca. 149 € // www.ljlamps.de<br />

Bilder: kuchenimglas / rehform / crave.tilt / lotusgrill / ljlamps


Geilomat 17<br />

Samenbomben<br />

Du wünschst dir eine bunte Blumenwiese in der grauen Stadt<br />

Dann wirf eine Samenbombe! Samenbomben sind aus Erde<br />

geformte Kugeln, die Pflanzensamen enthalten. Die idealen<br />

Wurfzeiten sind je nach Wetter zwischen April und August.<br />

Das Komplettpaket enthält acht verschiedene Sorten Samenbomben<br />

mit jeweils zehn Stück pro Sorte. Flower Power!<br />

Preis: 52 € // www.diestadtgärtner.de<br />

KEECKER<br />

Das fahrende Multimediasystem für zuhause. Keecker ist eine Mischung<br />

aus Roboter, Beamer, Soundsystem und Kamera. Es fährt überall hin, wo<br />

man ihn haben will, projeziert Filme, Musik und Fotos auf alle Wände und<br />

Oberflächen. Sogar als Überwachungskamera kann man ihn einsetzen.<br />

Auf jeden Fall ein Gerät mit Zukunftschancen!<br />

Preis: ca. 1969 € // www.keecker.com<br />

JOHNS PHONE<br />

Dieses Handy übertrifft alle anderen in seiner Einfachheit. Die Tasten sind groß<br />

und übersichtlich und das Adressbuch ist ganz klassisch analog mit kleinem<br />

Block und Stift auf der Rückseite angebracht. Es ist stoß- und spritzwasserfest<br />

und es hat nur eine Funktion: Telefonieren. Doch die eigentliche Besonderheit<br />

liegt in dem puristischen Design und der langen Akkulaufzeit. Ganze drei Wochen<br />

hält der Akku!<br />

Preis: ab 69,95 € // www.johnsphones.com<br />

TANTE FINES SPA<br />

Hier bekommst du das Rundum-Schönheitsprogramm. Liebevoll<br />

zusammen gestellt und für jede Stimmung passend. Nur Natur, sonst<br />

nix – alles wird von Hand gesät, geerntet und getrocknet, ganz ohne<br />

Chemie. Genieße das Fühl-dich-wohl-Bad und ruhe dich danach auf dem<br />

Träum-schön-Kissen aus. Entspannung pur!<br />

Preis: 25,90 € // www.tantefine.de<br />

Osswald stellt Riedel vor!<br />

Für Geniesser mit höchsten Ansprüchen<br />

Bilder: diestadtgaertner / keecker / johnsphones / tantefine<br />

Electro Osswald<br />

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18<br />

Krass<br />

WISSEN KOMPAKT<br />

Nationale Vielfalt, Blood Bridge, Luis Quiles und Traces.<br />

Zahl der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen<br />

Zahl der Amtssprachen der Vereinten Nationen<br />

Zahl der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union<br />

Zahl der Amtssprachen der Europäischen Union<br />

Quelle: Brand eins<br />

193<br />

6<br />

28<br />

24<br />

Achtung – Du wirst angezapft!<br />

Energiequelle mensch<br />

Nationale Vielfalt<br />

In Deutschland leben 6 169 400<br />

Menschen mit fremder Staatsbürgerschaft<br />

und es werden immer mehr:<br />

- 1 607 161 Türken<br />

- 520 159 Italiener<br />

- 468 481 Polen<br />

- 283 684 Griechen<br />

- 223 014 Kroaten<br />

- 197 984 Serben<br />

- 195 3<strong>10</strong> Russen<br />

Im Gesamten sind es ca. 7,4 % Ausländer.<br />

Quelle: <strong>10</strong>0+1 Fakten, Das muss jeder Deutsche wissen.<br />

weisheit<br />

Energie wird zum knappen Gut. Wir leben, als hätten wir<br />

noch drei Erden in Reserve. Um Energie zu gewinnen, werden<br />

immer wieder neue Wege eingeschlagen. Die Industriedesignerin<br />

Naomi Kizhner will den Menschen selbst als<br />

Energiequelle nutzen. Sie hat eine Serie von drei Schmuckstücken<br />

entwickelt, die durch Blutdruck und Nervenaktivität<br />

angetrieben werden und so <strong>10</strong>0 Prozent Öko-Strom erzeugen.<br />

Bei der »Blood Bridge« wird die Pulsschlagader angezapft,<br />

so dass der vom Herzschlag erzeugte Blutdruck ein kleines<br />

Rädchen antreibt. Der »e-Pulse Conductor« ist ein Anhänger,<br />

der durch einen Zangengriff im Rückgrat verankert wird.<br />

Dort soll er die Bioelektrizität des menschlichen Nervensystems<br />

nutzen. Das dritte Schmuckstück, der »Blinker«, ähnelt<br />

einer Brillenbrücke und wird von den Muskelkontraktionen<br />

beim Blinzeln betrieben.<br />

Auch die Körperwärme lässt sich nutzen. So wird bereits<br />

jetzt das 13-stöckige Bürohaus »Kungsbrohuset« in Schweden<br />

mit der Körperwärme von 250.000 Pendlern beheizt,<br />

die sich in der U-Bahnstation unterhalb des Gebäudes aufhalten.<br />

Für Sportler gibt es bereits den AMPY portable charger,<br />

der Bewegungen zur Energiegewinnung nutzt. 30 Minuten<br />

Laufen bringen genug Energie, um 3 Stunden das Smartphone<br />

nutzen zu können.<br />

Die gewonnene Energie soll per Chip oder Mikroenergiezelle<br />

gespeichert werden. Bisher ist es erst ein Konzept, doch es<br />

ist definitiv ein Schritt in die Zukunft.<br />

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Bilder: naomikizhner / iStock_ loops7


LUIS QUILES, der Satiriker<br />

Mädchen, die für ein paar mickrige Likes auf die Knie gehen, Kinder, die von<br />

putzigen Videospielhelden verstümmelt werden, Menschen, die nur noch durch<br />

kunterbunte Medikamente ein einigermaßen geregeltes Dasein führen können.<br />

Der spanische Illustrator Luis Quiles weiß die »perverse« Welt, in der wir heutzutage<br />

leben, gekonnt für immer festzuhalten.<br />

»Flesh Market« nennt sich die durchaus explizite Sammlung von Bildern, die die<br />

aktuelle Lage unserer Spezies besser veranschaulichen, als so mancher Roman.<br />

WIR LASSEN<br />

DIE PUPPEN<br />

TANZEN!<br />

Die ADTV-Tanzschule in Laupheim.<br />

Der Künstler wiederum ist im Netz eher bekannt unter dem Namen Gunsmithcat,<br />

er illustriert homosexuelle Teletubbies, sprichwörtliche Finanzhaie und die Zensur<br />

an sich – unheimlich realitätsnah.<br />

TRACES – IT`S UP TO You!<br />

Das neue Must-Have aus Großbritannien: Traces. Du erhältst eine Nachricht,<br />

die dich auffordert, zu einem bestimmten Ort zu gehen. Dein Smartphone<br />

führt dich und sobald du in der Nähe bist, erscheint ein Wassertropfen<br />

auf deinem Display. Erreichst du diesen Ort, explodiert der<br />

Tropfen und die Nachricht erscheint. Diese kann Texte, Musik, Bilder,<br />

Videos, Animationen und sogar Gutscheine beinhalten.<br />

Welches Potenzial bietet Traces<br />

Unternehmen könnten beispielsweise eine Schatzsuche mit Coupons starten<br />

und Museen und Tourismusbüros können interaktive Reiseführer anbieten.<br />

Mitglied im Allgemeinen Deutschen<br />

Tanzlehrerverband e.V.<br />

Bilder: zartbitter / Luis Quiles<br />

Das Ziel ist klar: Traces ist der nächste Schritt in die Zukunft der Messenger.<br />

Bisher gibt es die App nur in Großbritannien.<br />

Ulmer Straße 45<br />

88471 Laupheim<br />

Fon 07392.18921<br />

Web www.tanzschule-gutzmann.de


20 Krass<br />

Mercedes FT2025<br />

Eine Revolution im Lkw-Bereich kommt ins Rollen. Von der<br />

Vision zur Realität. Auf der IAA Nutzfahrzeuge feierte der<br />

autonome Lkw „Mercedes-Benz Future Truck 2025“ seine<br />

Premiere.<br />

Der Future Truck 2025 ist dank einer umfassenden Vernetzung,<br />

neuesten Techniken und speziellen Sensoren in der<br />

Lage, bei realistischen Geschwindigkeiten von 80 km/h im<br />

echten Verkehrsgeschehen auf der Autobahn autonom zu<br />

fahren. Der Lkw macht alles allein. Er kann mit seiner Kameratechnik<br />

sehen, mit seinen Sensoren alles kontrollieren<br />

und völlig eigenständig auf den Verkehr reagieren. Dem Truck<br />

sieht man seine Fähigkeit auch an! Fährt ein Mensch, ist der<br />

Truck mit weißem Licht unterwegs. Fährt der Truck autonom,<br />

wechselt die Farbe des Lichts zu blau. Außerdem blinkt das<br />

blaue Licht, um den anderen Verkehrsteilnehmern zu zeigen,<br />

dass der Truck autonom fährt.<br />

Aus der Sicht von Mercedes Benz hat das autonome Fahren<br />

viele Vorteile: Verbrauch und Emissionen werden stark reduziert,<br />

Staus werden vermieden und auch zu Unfällen soll es<br />

seltener kommen.<br />

Technisch sieht sich Mercedes-Benz bereits heute in der<br />

Lage, den Lkw alleine fahren zu lassen. Realistisch geht<br />

man davon aus, dass der Truck frühestens 2025 eingesetzt<br />

wird. Das Berufsbild des bisherigen Lkw-Fahrers wird sich<br />

folglich ändern. Inwieweit ist noch nicht klar. Es wird spannend!<br />

BMW i8<br />

Der erste einer neuen Generation: Der BMW i8. Die Mischung<br />

ist perfekt: Die Eleganz eines Sportwagens und Emissionswerte<br />

eines Kleinwagens. Was bisher Wunschdenken war, ist<br />

nun Realität:<br />

In diesem Fahrzeug werden die Vorteile von innovativer<br />

Elektro- und Verbrennungsmotortechnologie vereint, ein<br />

echter Plug-in-Hybrid. Innerhalb von zwei Stunden ist der<br />

Sportwagen geladen und das mit einem einfachen Ladekabel<br />

zuhause. Sensationell: Der Verbrauch liegt bei ungefähr 2,1<br />

Litern (49 g CO2/km) und das bei 362 PS!<br />

Der i8 wurde primär aus Carbon gefertigt, das dem Fahrzeug<br />

enorme Leichtigkeit verleiht. Es ist weltweit das erste Serienfahrzeug,<br />

bei dem Laserlicht zum Einsatz kommt.<br />

Ein weiteres Highlight ist das stylische Design. Es ist kompromisslos<br />

auf Aerodynamik und Ästhetik getrimmt: von den<br />

grifflosen Flügeltüren bis zum Stream-Flow, der den Weg des<br />

Fahrtwinds vorgibt. Mit seiner geschwungenen Silhouette und<br />

den spektakulären Flügeltüren ist er ein echter Hingucker.<br />

Man spürt bereits im Stand den Bewegungsdrang.<br />

Der BMW i8 beweist, dass sich Nachhaltigkeit und Premiumqualität<br />

keinesfalls ausschließen – sondern vielmehr zukunftsorientiert<br />

harmonieren.<br />

Preis: ab ca. 126.000 €<br />

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Bilder: zartbitter autoblog


Krass<br />

21<br />

Seit 20<strong>10</strong> erobert eine junge Band aus Ulm die Bühnen Süddeutschlands.<br />

Jochen Jehle an der Gitarre, Stephan Dötterer,<br />

von allen Picco genannt, am Schlagzeug und Alexandra Rohde an<br />

Bass und Mikro. Die drei begeistern mit ihren selbst geschriebenen<br />

Songs, die ihren Spaß an der Musik und ihre Spielfreude<br />

spüren lassen.<br />

• 21.02.2015<br />

Hirsch Auernheim<br />

• 06.03.15<br />

Tweety Biberach<br />

• 14.03.2015<br />

Danzinger Stüble<br />

Stuttgart<br />

• 23.03.2015<br />

Open Stage Roxy<br />

• 21.04.2015<br />

Radio Fips<br />

Göppingen<br />

Ein Ohrwurm reiht sich an den anderen und live sind JoPicX eins<br />

mit dem Publikum. Klar, dass bei einer stetig wachsenden Fanbase<br />

der Ruf nach einem Longplayer immer lauter wurde und so<br />

erschien im September 2014 ihr erstes Album „Soundmenue“,<br />

welches sofort zur Platte der Woche beim regionalen Radiosender<br />

Radio free FM wurde. Die erfolgreiche Band war bereits im<br />

Fernsehen, Radio, Zeitungen und hat fast alle Bandcontests gewonnen.<br />

Wir haben mit ihnen gesprochen...<br />

Wir würdet ihr euren Musikstil beschreiben<br />

Es ist schwer unseren Stil in eine der gängigen Genre-Schubladen zu<br />

stecken. Unsere Musik ist eine Mischung aus Pop und Country,<br />

zu dem die einzelnen Einschläge von uns Dreien dazu kommen.<br />

Alex hört gern Singer-/Songwriter und Country, Jochen mag es<br />

etwas rockiger, er hört gern Eric Clapton und Marc Knopfler und<br />

Picco kommt aus der Punkrichtung, er hat früher Green Day rauf<br />

und runter gehört und liebt Indie. So entsteht eine ganz eigene<br />

Mischung, die immer nach JoPicX klingt.<br />

Worauf seid ihr stolz, was sind eure größten Erfolge<br />

Uns freut es sehr, dass wir nach fünf Jahren immer noch so einen<br />

starken Zusammenhalt in der Band haben. Wir sehen das bei so<br />

vielen jungen Bands, die sich nach einiger Zeit verkrachen und<br />

auseinander gehen. Für uns alle ist die Band ein sehr wichtiger<br />

Pfeiler in unserem Leben und es ist toll, dass wir immer noch so<br />

gute Freunde sind.<br />

Zu unseren größten Auftritten gehört das Summernight Festival in<br />

Laupheim (2013), das Donaubeben (2013) und die CD-Release-<br />

Party im Swobsters (2014). Und der Bandcontest-Sieg in Starnberg<br />

2012, an dem über 600 Bands teilgenommen haben, das<br />

war schon ein sehr tolles Gefühl und eine lehrreiche Zeit. Und als<br />

sie uns in der KUFA Ulm fast die Bude eingerannt haben, obwohl<br />

es schon spät nachts war. Das freut uns immer, wenn so viele<br />

da bleiben, um einen zu sehen. Wir hätten anfangs niemals damit<br />

gerechnet einmal zusammen mit Bands wie Blumentopf, Heisskalt,<br />

den Donots oder Flo Mega auf einer gemeinsamen Bühne zu stehen.<br />

Unser Ziel war es erstmal, in Ulm an einen Auftritt zu kommen<br />

(lachen). Die Freude am spielen haben wir noch immer wie<br />

am ersten Tag.<br />

Was sind eure Pläne für die Zukunft<br />

Es sind einige Auftritte geplant, wir wollen auch mal ein Musikvideo<br />

drehen und in weiterer Ferne ein zweites Album aufnehmen. Toll<br />

wäre es natürlich auch, wenn wir als Toursupport für eine bekanntere<br />

Band durch die Republik fahren dürfen. Wir freuen uns außerdem,<br />

in Zukunft neue Städte, Bars, Clubs und Festivals zu rocken.<br />

Aber wer weiß, was in 20 Jahren ist Wir sind gespannt<br />

und freuen uns darauf!<br />

Was ist euch am wichtigsten<br />

Am wichtigsten ist uns, dass man sich auch in stressigen Phasen<br />

immer wieder besinnt und Kraft in der Band finden kann. Der<br />

Zusammenhalt und die Freude an der Musik haben bei uns allen<br />

Dreien einen sehr hohen Stellenwert. Unser Ziel ist es, diese Freude<br />

am Musik machen weiterzutragen und unseren Zuhörern ein Lächeln<br />

auf ihre Gesichter zu zaubern.<br />

Wir freuen uns immer über neue Zuhörer und neue Besucher<br />

auf unseren Konzerten und Internetplattformen (facebook, soundcloud<br />

und youtube).<br />

Danke an JoPicX für das tolle Interview!<br />

Ihr kennt JoPicX noch nicht Dann hört doch einfach mal rein:<br />

soundcloud.com/jopicx!<br />

Gewinne das neue Album Soundmenue!<br />

So einfach gehts: Einfach die vivum-Seite auf<br />

facebook liken und du nimmst automatisch<br />

an der Verlosung teil. Mit etwas Glück hältst<br />

du bald das Soundmenue mit original Autogrammen<br />

in deinen Händen!<br />

Bilder: JoPicX


22 Outtakes<br />

01<br />

APR<br />

Am 01. April 2015<br />

erscheint die neue vivum.<br />

GEWINNE GUTSCHEINE!<br />

Wir verlosen <strong>10</strong> Einkaufsgutscheine der Sättele<br />

Fashion GmbH im Wert von 20 €.<br />

So geht’s: Finde alle Vögel, die auf unserem Titel versteckt sind. Einfach die<br />

richtige Zahl an redaktion@vivum-magazin.de schicken und gewinnen.<br />

Die Gutscheine sind in der Modepassage Laupheim und im Modestudio Ehingen<br />

einlösbar.<br />

kurz und knackig<br />

„endlich schaffen, was ich mir vorgenommen habe“<br />

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- Donauhalle Ulm<br />

12. März 2015<br />

Telefon: 07305 - 933 89 56<br />

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„Gelassen und sicher im Stress“<br />

MITTWOCH, 14. Jan. 2015; <strong>10</strong> Abende<br />

Anfänger von <strong>10</strong>:00 - 11:30 Uhr und 18:00 - 19:30 Uhr<br />

Fortgeschrittene von 19:45 - 21:15 Uhr<br />

„Nichtraucher in der Fastenzeit“<br />

MONTAG, 23.02./02.03./09.03./16.03./23.03./30.03.2015<br />

Von 19:00 - 21:00 Uhr, max. <strong>10</strong> Teilnehmer, Anmeldung bis 01.02.2015<br />

Full Service der rockt!<br />

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Bilder: zartbitter


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