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Semprio: Der neue Repetierer von Krieghoff

Wenn ein namhafter

Jagd- und Sportwaffenhersteller

wie Krieghoff

einen neuen Jagdrepetierer

entwickelt, darf

man sicherlich etwas

Besonderes erwarten.

Die anwesenden Jagdjournalisten,

denen

diese Neuheit im neu

eröffneten «Müller-

Schiess-Zentrum Ulm»

Anfang Februar vorgestellt

wurde, waren

vom neuen Krieghoff-

Repetierer «Semprio»

mehr als nur überrascht.

Bestreitet doch

Krieghoff völlig neue

Wege, was die Konzeption

und die Bedienung

des neuen

«Semprio» Jagdrepetierers

anbelangt.

◆ MICHELE COSTANTINI

Die Anforderungen, welche sich die

Krieghoff-Verantwortlichen bei der Entwicklung

des neuen Repetierers an sich

selbst gestellt haben, waren schon von

allem Anfang an sehr hoch. Krieghoffs

neuer Repetierer sollte sicherer, schneller

repetierbar, schneller zerlegbar und

ergonomischer sein als alle anderen gängigen

Systeme und zudem noch über

ein herausnehmbares Magazin verfügen.

Was dabei herausgekommen ist,

überzeugt auf Anhieb, auch wenn man

sich als Jäger und Sportschütze an einen

Krieghoff Semprio «Standart» (unten) und «Standart Schwarz»(oben)

Fachjournalist Werner Reb beim Begutachten

des neuen Semprio.

völlig anderen Bedienungsablauf gewöhnen

muss.

«In-Line-Repetiersystem»

Äusserlich gleicht der neue «Semprio»

einer Mischung aus herkömmlichem

Repetierer und einer halbautomatischen

Jagdbüchse,nur einen Repetierhebel

werden wir an ihm nicht finden.

Repetiert wird mit dem Vorderschaft,

wobei sich, im Gegensatz zu einer Vorschaftrepetierbüchse,

der gesamte Lauf

mit der Zielvorrichtung mitbewegt.

Dieses von Krieghoff neu entwickelte

Repetiersystem, das «In-Line-Repetiersystem»,

ist sozusagen die Umkehr des

bisherigen Repetiersystems. Anstatt

des Zylinderverschlusses wird hier der

ganze Lauf mit Patronenlager, Magazin

und Zielvorrichtung etc. zum Repetieren

hin und her bewegt.

Ein erster kurzer Praxistest im neu

eröffneten Schiesskino des «Müller-

Mit einem Handgriff und ohne Werkzeug in

Sekundenschnelle zerlegt.

Schiess-Zentrum Ulm» überzeugt die anwesenden

Jagdjournalisten voll und

ganz. Mit etwas Übung können präzise

Schüsse schneller abgefeuert werden,

als bei den gängigen Geradezugrepetierern.

Ist das Magazin einmal leergeschossen,

kann es in Sekundenschnelle

herausgenommen werden und durch

ein volles ersetzt werden. Für den Jagdbetrieb

ist dieses System sicherlich ideal.

Auf dem Schiessstand, beim Schiessen

vom Schiessbock oder vom Sandsack,ist

dieses System jedoch eher nachteilig,da

nach jedem Repetieren die optimale

Position wieder gesucht werden muss.

Dieser Punkt ist jedoch jagdlich nicht relevant.

Separater Spannschieber

Der Sicherheit zuliebe wurde dem

Semprio ein separater Spannschieber

verpasst. Wie bei jeder anderen Jagdwaffe

mit Handspannung kann auch

Jagd&Natur 3/2007 59


Für Sie gesehen

beim Semprio eine Patrone im Lauf sicher

mitgeführt werden. Bei Bedarf

genügt ein kurzer Knopfdruck, und die

Waffe ist betriebsbereit. (Bitte gesetzliche

Vorschriften beachten!) Auf eine

weitere Sicherung wurde völlig verzichtet,da

die Waffe im entspannten Zustand

absolut sicher geführt werden kann.Die

separate Spannung und der fehlende Repetierhebel

wird sicherlich dafür sorgen,

dass diese Waffe gerade unter den

Gebirgsjägern einige Anhänger finden

wird. Kann doch diese Waffe problemlos,

sowohl links, als auch rechts getragen

werden, ohne dass die Repetierhebel

stören.

Take Down- und einfaches

Wechsellauf-System

Der Semprio ist die erste Waffe aus

Jeder Jäger, der schon einmal mit einem

Spektiv unterwegs war, hat sich

ein leichtes, stabiles Stativ gewünscht.

Die herkömmlichen Stative aus Leichtmetall

sind für weite Fussmärsche zu

schwer oder so instabil, dass Tierbeobachtungen

durch ein Teleskop keinen

Spass machen. Seit vergangenem Sommer

bietet Swarovski-Optik das Carbon-Stativ

CT101 an,welches aus Kohlefaserrohren

und glasfaserverstärkten

60 Jagd&Natur 3/2007

dem Hause Krieghoff,bei dem verschiedenen

Läufe und Kaliber ohne weitere

Anpassungen beliebig gewechselt werden

können. Je nach Kalibergruppe

muss neben dem Lauf auch der Verschlusskopf

sowie das Magazin ausgetauscht

werden. Der Verschlusskopf

kann ohne Werkzeug entfernt werden.

Da die Waffe ohne den Verschlusskopf

unbrauchbar ist, empfiehlt es sich, im

Sinne einer zusätzlichen Sicherheit, diesen

separat aufzubewahren.

Durch Umlegen eines einzigen kleinen

Hebels lässt sich der Semprio einfach

zum Reinigen oder für Auslandsjagden

zerlegen. Das längste Teil ist dann

der Lauf mit der Repetiervorrichtung

mit 70 bzw. 77 cm Länge. Der Semprio

passt somit in die diskreten 80-cm-Waffenkoffer.

Ein leichtes, stabiles Stativ:

Das Carbon-Stativ CT 101 von Swarovski

Das neue Swarovski Carbon-Stativ CT101,

ideal für Naturliebhaber und Jäger(innen).

Kunststoffteilen gefertigt ist.Gerade einmal

2 kg wiegt dieses dreiteilige Stativ,

dazu kommen noch 540 g,die der Stativkopf

FH101 (nur Stativkopf Fr. 410.– /

Stativkopf und Carbon-Stativ Fr. 915.–)

auf die Waage bringt. Das FMS (Fast Mount

System) ist nicht nur für Swarovski-

Spektive geeignet,fast alle anderen Teleskope

können ebenfalls darauf montiert

werden.

Beim Beobachten von Gams- und

Steinwild und beim «Digiscopen», dem

Fotografieren mit dem Teleskop von Tieren

und Vögeln, hat sich dieses Stativ in

der Praxis als sehr stabil erwiesen.Auch

das Gewicht war auf längeren Fussmärschen

im Gebirge durchaus noch zu

ertragen. Im unebenen Gelände funk-

Der Stativkopf FH101 lässt ruckfreie

Schwenk- und Neigebewegungen zu.

Moderater Preis

Noch vor der Drückjagdsaison 2007

werden die ersten Semprio ausgeliefert.

Im Schweizer Jagdfachhandel dürfte der

Krieghof Semprio Repetierer in der

Standard-Version zwischen 4100 bis

4200 Franken (2590 Euro) kosten. Lieferbar

sind die Versionen «Standard» mit

silberfarbigem Gehäuse und «Standard

Schwarz».Wie bei Krieghoff üblich,werden

Gravuren nach Kundenwunsch angefertigt.

Die Waffe wird zur Markteinführung

im Spätsommer in folgenden

Kalibern erhältlich sein:.243 Win,7x64,

.30-06, 8x57IS, 9,3x62 und .300 Win.

Mag. Weitere Kaliber sind in Vorbereitung.

tionierte dieses Stativ ausgezeichnet,

denn im Gegensatz zu vielen Fotostativen

lässt sich bei diesem Modell die

Winkeleinstellung der Beine einzeln

bis zu 90° variieren und dem Gelände

anpassen. Die Mittelsäule kann bei Bedarf

zusätzlich um bis zu 35 cm ausgefahren

werden. Der Stativkopf FH101

lässt ruckfreie Schwenk- und Neigebewegungen

zu,so dass er zusammen mit

dem Car-bon-Stativ CT101 auch für Video-Aufnahmen

bestens geeignet ist.

Als Zubehör werden für diesen Zweck

noch die Stativplatte (Fr.25.–) und eine

Balanceschiene (Fr. 90.–) angeboten.

MC

Zusammengelegt

auf ein

handliches

Packmass.

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