Oktober/ November 2012 - Genezareth

genezareth.gemeinde.de

Oktober/ November 2012 - Genezareth

S P R E N G E L

B O T E

Oktober / November 2012

B r i e f d e r K i r c h e n g e m e i n d e n

Genezareth & Fürbitt-Melanchthon


Basar

1. Advent, den 2. Dezember 2012

Basar

12 Uhr Gottesdienst

13 Uhr Basar-Eröffnung

16 Uhr Abschluss

Wir erwarten Sie mit einem vielseitigen Angebot. Nach dem adventlichen Gottesdienst

stehen verschiedene Imbissstände, ein Café und Getränke für Sie bereit.

Dann lohnt sich das Stöbern an den Ständen: Kleidung, Bücher, Hausrat, Edel-Trödel,

Kinderspielzeug, Gebasteltes, Gebackenes, Karins große Pfefferkuchenhäuser und

vieles mehr. Für die Kinder sind Angelika und die guten Geister mit Bastelangeboten

Musical für Kinder

Kinderchor Genezareth

Szenische Aufführung

Sonntag, 9. September, 17 Uhr

Gemeindesaal Genezareth

und Märchenecke da. Auch die Tombola soll es wieder geben. In der Kirche und im

Hof bereichern Musik und Kinderbetreuung das Programm. Und wenn wir Glück

haben, verzaubert auch noch ein romantisches Schneeflöckchen den Nachmittag.

Der Basar-Erlös dient der Arbeit in unserem Pfarrsprengel, vor allem zwei Schülerbzw.

Jugendprojekten. Bitte unterstützen Sie den Basar mit Ihren Spenden und vor

allem durch Ihr Kommen.

Evangelische Kirchengemeinde Fürbitt-Melanchthon

Kranoldstraße 16 · 12051 Berlin

Entritt frei, Schillerpromende 16, Neukölln


Vorwort

Inhalt

Liebe Leserin und lieber Leser!

Der Herbst hat Einzug gehalten und

regt an, Nachlese zu halten: Da ist

zum Beispiel die Trauung unserer

Kirchenmusikerin, die am 11. August

in der Philipp-Melanchthon-

Kirche stattfand. Eine Kirche, mit

vielen nicht nur sangesfreudigen,

sondern auch sangeskundigen Menschen

gefüllt. Ein Vergnügen! Einige

verspürten neben der Freude über

das Ereignis auch Erleichterung,

denn in der Nacht zum 10. August

hatte es einen Einbruch in die Kirche

und die meisten anderen Räume

gegeben. Geringe Beute, aber

viel Schaden. Ein herzlicher Dank

an alle, die dazu beigetragen haben,

die Schäden bis zum Trauungsgottesdienst

zu beseitigen oder wenigstens

„unsichtbar“ zu machen!

– Der Sprengelausflug war für die

Teilnehmer/innen eine angenehme

Abwechslung vom kirchlichen Alltag,

siehe Heftmitte. – Wichtige Ereignisse

des Kirchenjahres nähern

sich. Da sind die besinnlichen Tage,

die Anlass zur Rückschau und zum

Nachdenken geben; aber wenig später

folgt der Beginn des neuen Kirchenjahres,

sodass wir Anlass haben,

guten Mutes zu sein.

Herzlichst Ihr Redaktionsteam

Oktober | November 2012

Advents-Basar 2

Vorwort, Inhalt, Impressum 3

Wohl dem, der fragt 4

Trauer und Dank 7

Offene Moscheen 11

Vorstellung Praktikantin 11

Unsere feste Burg 12

Bedingungsloses Grundeinkommen 13

Busausflüge 14

Tanztag 15

Wohltätigkeits-Skat 15

Angebote der Gemeinden 16

Sprengelausflug zur Burg Rabenstein 18

Einbruch 23

Amtshandlungen 24

Gottesdienste 25

Kinderbibeltag 26

Kinderseite 27

Unser Luther 29

Musik in den Kirchen 32

Oldie-Party 32

Orgelfest 35

Adressen Genezareth-Gemeinde 28

Adressen Fürbitt-Melanchthon-Gemeinde 29

Nachbarinneukölln 38

Parforcehornkonzert 39

Redaktionsschluss Ausgabe

Dezember 2012 | Januar 2013:

1. November 2012

Impressum

Herausgeber:

Die Gemeindekirchenräte der Gemeinden Genezareth und

Fürbitt-Melanchthon im Sprengel Nordwest-Neukölln

Redaktion:

Dr. Jutta Aumüller, Peter Cassiers, Dr. Uwe Feigel,

Olaf Hansen, Bernd Müller, Kurt Niedtner,

Reinhard Stolzenberg

Satz und Druck:

Druckerei Gläser, Blücherstraße 22, 10961 Berlin

Telefon: 030 / 330 29 25 52

3


Wohl dem, der fragt

Der HERR ist freundlich dem, der

auf ihn harrt, und dem Menschen, der

nach ihm fragt. Klagelieder 3,25

Der Herbst kommt. Man kann es

riechen. Der Saft zieht sich zurück

aus den Bäumen. Die Stauden sind

verblüht. Das Laub fällt und gibt den

Blick frei. Aber es erinnert auch daran,

dass alles Leben vergänglich ist.

Im Supermarkt liegen Lebkuchen

neben der Grillkohle. Als könnten

wir die Zeit dazwischen überspringen:

„Herr, lehre uns bedenken, dass

wir sterben müssen, auf dass wir

klug werden.“ (Psalm 90, 12). Wohl

dem, der sich nicht gegen das schöpfungsgemäße

Werden und Vergehen

zu stemmen versucht.

Läuft dieser Kreislauf für den einen

ruhig und ungestört, hat ein anderer

zusätzliche Schläge einzustecken

– Krankheit, Verlust, Missachtung.

Wohl dem, der darüber sein Gottvertrauen

behält. Da liest sich der Monatsspruch

aus den Klageliedern auf

den ersten Blick wie ein Trostpflaster.

Ob es hilft Ob es heilt Ich empfehle,

das ganze Lied zu lesen. Es ist

von solcher Wucht und Tiefe, dass

seine Verwendung als Steinbruch

für schöne Worte weder dem Autor

noch dem Leser, der Leserin gerecht

wird. Sie haben gerade keine Bibel

zur Hand Hier ist es – in Auszügen:

„Ich bin der Mann, der Elend sehen

muss durch die Rute des Grimmes

Gottes. Er hat mich geführt und gehen

lassen in die Finsternis und nicht

ins Licht. Er hat seine Hand gewendet

gegen mich und erhebt sie gegen

mich Tag für Tag. Er hat mir Fleisch

und Haut alt gemacht und mein Gebein

zerschlagen. Er hat mich ringsum

eingeschlossen und mich mit Bitternis

und Mühsal umgeben. Er hat

mich in Finsternis versetzt wie die,

die längst tot sind. Er hat mich ummauert,

dass ich nicht herauskann,

und mich in harte Fesseln gelegt.

Und wenn ich auch schreie und rufe,

so stopft er sich die Ohren zu vor

meinem Gebet… Meine Seele ist aus

dem Frieden vertrieben; ich habe das

Gute vergessen. Ich sprach: Mein

Ruhm und meine Hoffnung auf den

HERRN sind dahin. Gedenke doch,

wie ich so elend und verlassen, mit

Wermut und Bitterkeit getränkt bin!

Du wirst ja daran gedenken, denn

4 Oktober | November 2012


meine Seele sagt mir’s. Dies nehme

ich zu Herzen, darum hoffe ich noch:

Die Güte des HERRN ist’s, dass wir

nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit

hat noch kein Ende, sondern

sie ist alle Morgen neu, und seine

Treue ist groß. Der HERR ist mein

Teil, spricht meine Seele; darum will

ich auf ihn hoffen. Denn der HERR

ist freundlich dem, der auf ihn harrt,

und dem Menschen, der nach ihm

fragt. Es ist ein köstlich Ding, geduldig

sein und auf die Hilfe des

HERRN hoffen…. Denn der HERR

verstößt nicht ewig, sondern er betrübt

wohl und erbarmt sich wieder

nach seiner großen Güte. Denn nicht

von Herzen plagt und betrübt er die

Menschen. Wenn man alle Gefangenen

auf Erden unter die Füße tritt

und eines Mannes Recht vor dem

Allerhöchsten beugt und eines Menschen

Sache verdreht, sollte das der

Herr nicht sehen Wer darf denn sagen,

dass solches geschieht ohne des

Herrn Befehl und dass nicht Böses

und Gutes kommt aus dem Munde

des Allerhöchsten Was murren

denn die Leute im Leben Ein jeder

murre wider seine Sünde! Lasst uns

Oktober | November 2012

erforschen und prüfen unsern Wandel

und uns zum HERRN bekehren!

„... Du führst, Herr, meine Sache und

erlöst mein Leben.“ (Klagelieder 3,

1-8.17-26.31-40.58)

Lies noch einmal – laut, langsam und

mit Pausen. Hörst Du, wie sich das

Leid syrischer Flüchtlinge, Asylsuchender

in Abschiebegefängnissen,

zur Prostitution gezwungener Frauen

in den Versen spiegelt Findest

Du Dich selbst darin wieder, wenn

Du ganz unten bist, aber das Fragen

noch nicht aufgegeben hast Welche

Antwort hält das Lied für Dich

bereit Dass Du nicht allein bist in

Deinem Leid Dass es manchmal

gut tut, der Klage Raum zu geben

Dass es Zeit ist, sich selbst zu erkennen

und umzukehren von Wegen, die

in die Irre führen Dass Geduld, Beharrlichkeit

und Fragen lohnt Dass

Gott trotz allem zugewandt und treu

ist

Der Herbst kommt. Und mit ihm Zeit,

in sich zu gehen und die Verbindung

zu erneuern zu Gott, der freundlich

ist denen, die auf ihn warten.

Pfarrerin Elisabeth Kruse

5


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Oktober | November 2012


Trauer und Dank

Abschied von unserem Bruder

Walter Schreiber

Am 9. August 2012 nahmen wir

Abschied von Walter Schreiber und

taten es voller Trauer, aber mit großer

Dankbarkeit.

Genezareth hatte einen hohen Stellenwert

in seinem Leben, deshalb

wurde Walter Schreiber von der

Gemeinde in seiner/unserer Kirche

im Rahmen einer Trauerfeier verabschiedet.

Herr Schreiber war nicht nur ein

liebenswerter und gütiger Mensch,

sondern auch immer hilfsbereit.

Sein großes Wissen als Jurist, der

als Notar und Rechtsanwalt seine

eigene Praxis hatte, war für die

Genezareth-Gemeinde ein großes

Geschenk. Er übernahm – und zwar

kostenlos – alle rechtlichen Angelegenheiten

der Gemeinde und vertrat

uns immer bestens.

Oktober | November 2012

Seit ca. 50 Jahren gehörte er dem

Gemeindekirchenrat an, davon war

er viele Jahre stellvertretender Vorsitzender,

Schriftführer und in vielen

Ausschüssen tätig. Herr Schreiber

war im Kreiskirchenrat, der das

Leitungsgremium für den gesamten

Kirchenkreis ist. Als Synodaler war

er in der Kreis- und Regionalsynode.

Alle diese Funktionen waren

mit viel Verantwortung und Arbeit

verbunden. Es war ihm immer

wichtig, nicht nur seinen Glauben

zu leben, sondern auch als Christ

anderen zu helfen und für sie da

zu sein. Seine Hilfsbereitschaft gehörte

auch den Benachteiligten in

unserer Gesellschaft. Als bei uns

die Tee- und Wärmestube für die

Obdachlosen eingerichtet wurde,

war er einer der ersten, die halfen.

Er brachte sich nicht nur mit seinem

Wissen ein, sondern auch mit

nicht unerheblichen Geldspenden,

über die er nie ein Wort verlor. Er

war ein Gründungsmitglied des

ehemaligen Fördervereins der Teeund

Wärmestube Neukölln und deren

Kassenwart. Walter Schreiber

war ein Mensch, der neben seinem

Nächsten stand und nicht über ihm

oder von ihm entfernt. Er hatte viele

Freunde, und seine Freundschaft

hatte einen hohen Stellenwert.

7


Zu seinen Geburtstagen wollte er

keine Geschenke von seinen Gästen

für sich, sondern er bat immer um

Spenden für die Genezareth-Kirche.

Er gab immer den Verwendungszweck

an.

Wir verdanken ihm das Altarkreuz

und zwei Abendmahlskelche. Bei

seinem letzten Geburtstag bat er

um Geld für die Reinigung unserer

Orgel, die sehr teuer ist, und es kam

viel zusammen.

Wir in Genezareth haben viel verloren,

aber das gilt auch für seine Familie,

mit der wir trauern. Die, die

ihn liebten oder in Freundschaft mit

ihm verbunden waren, behalten ihn

in ihren Herzen.

Edeltraut Hauptmann

Helmut Krause

Anna Berta Pähr

* 15.02.1916

✝ 11.10.2009

In der Kirchengemeinde können wir in der Gemeinschaft

Christi leben und daraus Kraft schöpfen, um Frieden

weiterzugeben. Dankend erinnern wir uns an Frau Anna

Berta Pähr, die mit ihrem Testament die Arbeit der

Genezareth-Kirche unterstützt hat. Sie hilft uns, unsere

Türen auch anderen Menschen zu öffnen.

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Oktober | November 2012


Danke, Jürgen!

Gelegentlich wies er darauf hin: „Ich

bin nicht als Jurist auf die Welt gekommen!“

Denn Juristen leben in einer

Parallelwelt und sehen viele Dinge

aus einer Perspektive, die „normalen“

Menschen nur schwer verständlich zu

machen ist. Jürgen Klein wusste das

und war in der Lage, von der einen

Welt in die andere zu wechseln. Seine

peniblen Hinweise auf juristische

Probleme machten Beratungen im

Gemeindekirchenrat hin und wieder

kompliziert und verlängerten sie, aber

sie zwangen uns, noch einmal präzise

zu überlegen, auf welchem (zulässigen)

Wege wir zum Ziel kämen. Es

gibt in den GKR-Beratungen immer

noch Situationen, in denen ich seine

Anmerkungen vermisse.

Jürgen Klein war rhetorisch durchaus

robust, aber nicht persönlich verletzend,

und mit „Retourkutschen“ hatte

er keine Probleme. Er war in der Lage,

auch Leistungen von Menschen anzuerkennen

und zu loben, mit denen

er nicht auf dem vertrautesten Fuße

stand. Er war immer hilfsbereit und

Oktober | November 2012

stellte auch dann Zeit und Arbeitskraft

zur Verfügung, wenn er wenig oder

keinen Erfolg erwarten konnte.

Jürgen Klein gehörte viele Jahre zur

Philipp-Melanchthon-Gemeinde und

war u.a. langjähriges Mitglied des

GKR, zuletzt auch stellvertretender

Vorsitzender. Mit dem Ende der Berufstätigkeit

seiner Ehefrau Sylvia

in der Gemeinde gab er seine ehrenamtliche

Tätigkeit auf. Diese Aufgabe

umfasste leider auch den von beiden

lange Zeit in regelmäßigen Abständen

veranstalteten „Israel-Abend“. Israel

im weitesten Sinne war das zentrale

Thema. Ob nun über den Tempel in

Jerusalem, das hebräische Alphabet

(Stichwort Quadratschrift) oder historische

Situationen berichtet wurde:

Interessant war es immer. Auch Reisen

nach Israel wurden geplant und durchgeführt.

Jürgen Klein verstarb am 3. September

2012; die Beisetzung fand am 11. September

2012 auf dem Heidefriedhof

in Berlin-Mariendorf unter großer Anteilnahme

statt. Den Aussegnungsgot-

9


tesdienst leitete der ehemalige Pfarrer

der Philipp-Melanchthon-Gemeinde,

Dr. Thomas Ulrich.

Kurt Niedtner

Jürgen Klein lachte gern; daher sei

hier noch ein Juristenwitz angefügt:

Ein Arzt, ein Architekt und ein Anwalt

streiten in ihrem

Rotary-Club darüber,

welcher ihrer Berufe

der älteste ist. Der Arzt

ist felsenfest überzeugt,

dass er den ältesten Beruf

hat: „Gott schuf Eva,

indem er eine Rippe

von Adam nahm. Also

war Gott selbst Chirurg,

und die Ärzte haben

den ältesten und damit

ehrwürdigsten Beruf

der Welt, wie es ihnen

auch selbstverständlich

zukommt.“ Der Architekt

hält vehement

dagegen: „Gott selbst

schuf die Welt; davor

war nur das CHAOS.

Gott selbst war also

10

der erste Architekt – lange bevor Eva

aus der Rippe Adams erschaffen wurde!

Architekt ist der älteste Beruf der

Welt!“ Der Anwalt grinst nur, zieht

genüsslich an seiner Zigarre und entgegnet:

„Das alles ist ja richtig, meine

Herren. Aber was glauben Sie wohl,

wer das CHAOS erschaffen hat“

Oktober | November 2012


Tag der offenen Moschee am

3. Oktober 2012

„Herzlich willkommen, wer immer

du bist“, so heißt es wieder am 3.

Oktober, dem Tag der deutschen

Einheit, an dem die Moscheen in

Deutschland ihre Türen öffnen. Alle

sind eingeladen, die Lust haben, eine

Moschee von innen zu sehen und mit

Muslimen ins Gespräch zu kommen.

So gibt es in der Sehitlik-Moschee am

Columbiadamm Moscheeführungen,

Essen, Henna-Malerei, Bücherstand,

Koranlesung, Ebru-Malerei und nette

Gespräche bei einem Glas türkischem

Tee. „Herzlich willkommen,

wer immer du bist“, so lautet

auch das Motto der diesjährigen

Interkulturellen Woche, die am 3.

Oktober endet. Mal ehrlich: Ist da

Raum in Deinem Herzen, um zu einer

Willkommenskultur beizutragen, wie

sie von den Organisatoren der Woche

angeregt wird

Wir sind als Gottes Kinder willkommen

in diesem Leben. Es wäre doch

schön, wir könnten das annehmen,

weitergeben und die Einladung, die

von muslimischer Seite an uns ergeht,

auch annehmen.

Wer sich für einen Besuch in der

Sehitlik-Moschee am 3. Oktober verabreden

möchte, melde sich bei Pfarrerin

Elisabeth Kruse (0172 / 801 76 41).

Oktober | November 2012

Liebe Genezareth-Gemeinde!

Ich möchte die Gelegenheit nutzen

und mich Ihnen auf diesem Weg

vorstellen. Mein Name ist Caroline

Butzkies. Vom 22. Oktober bis zum

14. Dezember absolviere ich ein

Praktikum in Ihrer Gemeinde. In dieser

Zeit werde ich Pfarrerin Kruse

und Pastorin Stierle begleiten und an

verschiedenen Veranstaltungen und

Projekten teilnehmen.

Der Schwerpunkt meines Praktikums

liegt auf Gruppen und Begegnungen

mit Erwachsenen. Ich bin 22 Jahre

alt und komme ursprünglich aus

Sachsen-Anhalt. Seit drei Jahren studiere

ich Religionspädagogik an der

Evangelischen Hochschule in Berlin.

Nach meinem Studium möchte ich

als Gemeindepädagogin arbeiten.

Ich freue mich darauf, Sie und die

Gemeinde kennenzulernen.

Durch die Arbeit in der Gemeinde

hoffe ich, viele neue Erfahrungen und

Eindrücke zu sammeln, die mir in

meiner Ausbildung und meiner späteren

Arbeit helfen können und aus

denen ich Kraft schöpfen kann.

Caroline Butzkies

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„Eine feste

Burg ist

unser Gott…“

So schrieb Martin Luther.

Was glauben wir

„Ein feste Burg“ gilt als das zentrale

Lied der Reformation im 16.

Jahrhundert. Martin Luther hat

dafür Verse aus dem 46. Psalm

übertragen. Was sagen diese

Texte uns und was bedeuten sie

für uns heute

In der Reihe „Kirche eine Stimme

geben“ wollen wir uns

Martin Luther und den Texten

annähern mit Liedern, einer

geschichtlichen Einordnung und

Auslegungen am Dienstag, 30.

Oktober 2012, 19.30 bis 21.00

Uhr in der Genezareth-Kirche.

Musik:

Gesa Korthus,

Kirchenmusikerin

Auslegungen:

Pfarrerin Elisabeth Kruse und

Felicia Schulz, Bildungsbeauftragte

im Kirchenkreis Neukölln

12 Oktober | November 2012


Bedingungsloses

Grundeinkommen

Verantwortung zumuten –

Engagement ermöglichen

Welche Chancen bietet ein Grundeinkommen

für den Einzelnen und

die Gesellschaft Wie würde sich

unser Menschenbild verändern und

welche Voraussetzungen müssen

gegeben sein

Im Rahmen der Reihe „Kirche eine

Stimme geben“ laden wir ein zu

einem Vortrag mit anschließendem

Gespräch am Freitag, 02.11.2012, in

der Genezareth-Kirche.

Unser Gast ist Dr. Sascha Liebermann.

Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter

an der Ruhr Universität

Bochum und Mitbegründer der Initiative

Freiheit statt Vollbeschäftigung,

die sich für eine öffentliche

Diskussion um ein Grundeinkommen

einsetzt.

Gesprächsleitung: Wiebke Rockhoff,

Referentin für Grundsicherung und

Arbeitsmarktpolitik, Diakonisches

Werk Berlin-Brandenburg-schlesische

Oberlausitz e.V. (DWBO)

Oktober | November 2012

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Busausflüge

Haben Sie Lust auf Ludwigslust

Am 31. Oktober fahren wir nach

Ludwigslust, südlich von Schwerin.

Das Schloss, der Park und die

Stadtanlage zählen mit ihren klassizistischen

und barocken Gebäuden zu

den wertvollsten Kulturdenkmälern

des 18. und 19. Jahrhunderts in

Deutschland. Da das Geld für die

Innenausstattung des Schlosses nicht

mehr ausreichte, wurde alles aus

Altpapier geschaffen und vergoldet.

Lassen Sie sich überraschen! Der

Schlosspark ist ein Meisterstück

von Peter Joseph Lenné, auch die

Hofkirche ist überwältigend. Nach

dem Mittagessen kann sich jede(r)

umschauen.

Die Kosten für Busfahrt und Essen

betragen 27 Euro.

Unser Abschlussessen am 5. Dezember

führt uns zum Seehotel Ichlem.

Nach einem Dreigangmenü mit

14

Suppe, Gänsebraten und Eisdessertteller

geht es weiter nach Wittstock

zu einem kleinen Bummel, und

der Abschluss wird wieder eine

Lichterfahrt sein.

Die Kosten für Busfahrt und 3-Gang-

Menü betragen 36 Euro.

Abfahrt für beide Ausflüge:

9.00 Uhr Flughafenstraße

9.10 Uhr Genezareth-Kirche

9.20 Uhr Kranoldstraße 16

Die Anmeldung für beide Fahrten ist

am Donnerstag, den 11. Oktober, in

der Zeit von 11 bis 13 Uhr im Büro

der Genezareth-Gemeinde und unter

der Telefonnummer 030 / 627 318-

111, später in der Regionalküsterei.

Zum Schluss noch eine Bitte an

alle: Nehmen Sie bitte immer

Ihre Gesundheitskarte (Krankenkassenkarte)

mit.

Brigitte Lange

Oktober | November 2012


Tanztag in Genezareth

am Samstag, den 10. November 2012,

von 11.00 bis 17.00 Uhr im Saal in

der Schillerpromenade 16/17.

„Tanz rund um den Globus“ lädt

Männer und Frauen, jung und alt,

herzlich ein zum Tanzen im Kreis

nach Musik aus vielen Ländern.

Einen ganzen Tag lang fröhlich tanzen,

tanzen, tanzen, essen, trinken

und den Alltag vergessen. Bringen

Sie bitte einen kleinen Imbiss für die

Mittagszeit mit. Getränke werden

eingekauft und können dann vor Ort

bezahlt werden.

Da das Ehepaar Stoklossa die

Tanzanleitung ehrenamtlich übernommen

hat, entstehen Ihnen keine

weiteren Kosten, doch freut sich das

Interkulturelle Zentrum Genezareth

über Spenden zur Deckung der

Betriebskosten. Anmeldung unter:

latkowski@genezareth-gemeinde.de

Liebe Skatspielerinnen und

Skatspieler,

ich lade Sie heute ganz herzlich zu

unserem traditionellen Benefiz- Skatturnier

am 3. November 2012 um

15.00 Uhr ein. In diesem Jahr wollen

wir uns zum achtzehnten Mal (!)

in der Fürbittkirche, Andreasberger

Straße 13, 12347 Berlin, unter dem

Motto treffen: „Spielend Gutes tun“.

Oktober | November 2012

Mit den erspielten Geldern unterstützen

wir die Obdachlosenhilfe in unserer

Gemeinde. Möglich ist dies nur,

weil ein großzügiger Sponsor uns die

Preise in Form von diversem Geflügel

und diversen anderen Preisen spendiert.

Wir haben es bisher immer

geschafft, dass jede/r Teilnehmer/in

mit einem Preis nach Hause gehen

konnte. Das Startgeld beträgt 9 Euro.

Außerdem kostet jedes verlorene

Spiel zusätzlich 0,30 Euro. Dafür

wird neben den Preisen Spiel und

Spaß über mehrere Stunden geboten.

Die Gemeinde spendiert Bouletten

und Schmalzbrötchen, Getränke

kann man zu zivilen Preisen käuflich

erwerben. Da wir im Gemeindesaal

spielen, ist das Rauchen dort nicht

gestattet! Wer dennoch nicht ohne

„Glimmstengel“ auskommen kann,

muss in den Spielpausen vor das

Kirchengebäude gehen. Ich hoffe,

allen Freunden des Skatspiels genug

Informationen geliefert zu haben.

Die Anmeldung und die Entrichtung

erfolgt über die Regionalküsterei.

Geben Sie sich einen Ruck und

melden Sie sich an, auch wenn Sie

nicht regelmäßig spielen sollten.

Der olympische Gedanke zählt! Als

Organisator freue ich mich sich auf

Sie und einen fröhlichen und gemütlichen

Skattag. Bernd Müller

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Angebote der Gemeinden

Kinder

Mo 11:00-13:00 Eltern-Kind-Gruppe Lingott GK

(0 bis 2 Jahre)

Di 16:00 Spatzenchor (ab 3 Jahren) Korthus GK

Do 16:00 Kinderchor (ab 6 Jahren) Korthus GK

Fr 17:00 ökum. Martins-Umzug 9.11. PM

Sa 10:00-14:00 Kinderbibeltag 24.11. Kierschke PM

Di 20:30 Elternstammtisch in „Schiller’s“

Jugend

Mo, Mi 16:00-20:00 Jugendclub Hübner PM

Di 18:30-20:00 Jugendchor (ab 14 Jahren) Korthus GK

Mi 18 Konfi-Tag-Vorbereitung 7.11. alle Teamer

Konfirmandenfahrt 1.10. - 6.10.

Sa 10:00 Konfirmandentag 17.11. Jugendclub

Senioren

Mo 17:00-18:30 Dienstagstreff am Montag Stierle, GK

Winkelmann

Di 15-17 Seniorengeburtstagsfeier 16.10. Feigel, PM

Hansen

Mi 15:00-17:00 Seniorenkreis Köhren FG

Do 14:00-16:00 Seniorentanz 11.10. + 25.10. Hube PM

8.11. + 22.11.

Fr 15:00-16:30 Gemeindenachmittag 12.10. Hansen, GK

16.11. Maschke

Kirchenmusik

Mi 19:15-21:00 Chor Pampuch FK

Mi 19:30-21:30 Chor Korthus PM

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Oktober | November 2012


Angebote der Gemeinden

Theatergruppe

Do 19:30-22:00 Licht & Schatten Döpke-Szymanski GG

Theologische Kreise

Do 19:30 Theologisches Gespräch:

Lilith – Adams Ex

25.10. Kierschke PM

Engel 22.11. Hansen Par

Sa 11:00 Bibelbrunch 20.10. Stierle GK

Weitere Angebote

Mi 11:00-14:00 Café InterNett Greeb PM

Fr 16:00-19:00 Café InterNett Greeb PM

Di 21:00 Nachtgebet Komplet Team GK

Mi 9:00 Busausflug (siehe Seite 14) Lange

Mi 17:00 Kirchenflüstern 31.10. + 5.12. Kierschke PM

10.10.. Hansen PM

Mi 16:00-18:00 Tanz rund um den Globus

Stoklossa GK

Mi 17:00-19:00 Meditativer Tanz Seidel GG

Mi 19:30-20:30 Line Dance* Kiefer GG

Mi 21:00-22:00 Standard-/Lateintanz* Kiefer GG

Do 19:45 Meditation www.achtsam.org Ulrich PM

Fr 19:30 Meditativer Tanz 26.10. + 23.11. Schalow PM

Die mit einem * gekennzeichneten Angebote sind kostenpflichtig. Die Kurse von Herrn Kiefer kosten pro Stunde 5,00 Euro,

der Erlös ist für das Interkulturelle Zentrum bestimmt.

GG | Genezareth-Gemeindehaus, Schillerpromenade 16 GK | Genezareth-Kirche, Herrfurthplatz 14

PM | Philipp-Melanchthon-Kirche, Kranoldstraße 16 FK | Fürbittkirche / Gemeindehaus, Andreasberger Straße 13

Par | Parochialkirche, Waisenstraße

Oktober | November 2012

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Sprengelausflug zur Burg Rabenstein

Eine lange und genaue Planung lohnt

sich! So kann man den Tag zusammenfassen,

den wir am 2. September

erleben durften.

Nach einer Busfahrt stand als erstes

(um 11 Uhr) ein gemeinsamer

Gottesdienst in der Dorfkirche in

Raben auf dem Programm. Die alte

Dorfkirche ist sehr schön und liebevoll

restauriert und der Gottesdienst,

der im Zeichen von Psalm 19 stand,

war – nicht zuletzt dank des etwas

reduzierten, aber dennoch wohlklingenden

Chores – sehr gelungen.

Auch war es eine Freude, einmal so

eine volle Kirche zu erleben.

Psalm 19: „Die Himmel erzählen

die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt

seiner Hände Werk. Ein Tag

sagt’s dem andern, und eine Nacht

tut’s kund der andern, ohne Sprache

und ohne Worte; unhörbar ist ihre

Stimme. Ihr Schall geht aus in alle

Lande und ihr Reden bis an die Enden

der Welt. Er hat der Sonne ein

Zelt am Himmel gemacht; sie geht

heraus wie ein Bräutigam aus seiner

Kammer und freut sich wie ein Held,

zu laufen ihre Bahn.

Sie geht auf an einem Ende des

Himmels und läuft um bis wieder an

sein Ende, und nichts bleibt vor ihrer

Glut verborgen.“

Bei schönstem Wetter konnte man

anschließend zu Fuß oder mit dem

Bus zur Burg Rabenstein gelangen,

wo es gegen 12.30 Uhr Mittagessen

im alten Rittersaal gab. Während

man dann die Umgebung der Burg

selber erkunden konnte, wurde den

Kindern ein sehr schönes Kinderprogramm

geboten (u.a. konnten sie

Steckenpferde und Hüte basteln).

Als zusätzliches Angebot standen

entweder noch die Besichtigung

der Burg oder die Vorführung eines

Falkners auf dem Programm. Ich

konnte die eindrucksvolle Vorführung

des Falkners erleben und seine

Tiere bewundern.

Gegen 15.30 Uhr gab es dann noch

einmal im Rittersaal Kaffee und Kuchen,

Kinderprogramm, und dann

ging es auch schon wieder mit den

beiden Reisebussen und dem Gemeindebus

(insgesamt sind über 100

Personen mitgefahren) zurück nach

Berlin.

Als Fazit lässt sich festhalten: Ein

sehr gelungener Ausflug mit schönem

Wetter, guter Planung und – ich

denke, ich spreche für alle Mitgefahrenen

– einem rundherum schönen

Tag. Vielen Dank an Gott und

das Vorbereitungsteam um Helmut

Schulte.

Vikarin Judith Kierschke

18 Oktober | November 2012


August 2012 | September 2012


Einbruch

In der Nacht vom 9. auf den 10. August 2012 wurde

in die Räume der Philipp-Melanchthon-Kirche

eingebrochen. Die Täter richteten auf ihrem

„Rundgang“ durch die Räume großen Schaden an,

machten aber wenig Beute.

Martin Dudda und seinen Helfern gelang es (nachdem

die Polizei den Tatort intensiv untersucht hatte),

die Spuren zu beseitigen bzw. zu kaschieren.

Wer genau hinsieht, kann aber auch jetzt noch erkennen,

dass etwas nicht stimmt.

Die Reparaturen z.B. der Bleiglasfenster dauern

nämlich noch an. Wir sind dennoch froh, dass

nicht noch mehr demoliert wurde.

Kurt Niedtner

Oktober | November 2012

23


Amtshandlungen

Aus dem Pfarrsprengel Nordwest-Neukölln sind verstorben

Gerda Janeck

92 Jahre

Hannelore Römer

72 Jahre

Detlef Kranz

59 Jahre

Alexander Trum

35 Jahre

Gisela Scholz

91 Jahre

Ingeborg Meier

73 Jahre

Waltraud Ziehlke

85 Jahre

Anneliese Kühnert

98 Jahre

Ingrid Baake

77 Jahre

Gerda Otto

86 Jahre

Rainer Chelminiak

62 Jahre

Jutta Schulze

74 Jahre

Walter Schreiber

84 Jahre

Jürgen Klein

59 Jahre

Rudi Thomaske

86 Jahre

Ursula Kussatz

90 Jahre

Heidemarie Sprinz

71 Jahre

Irma Oehlert

90 Jahre

Erna Drochmann

91 Jahre

Roswitha Balzer

74 Jahre

Erhard Herre

69 Jahre

Elli Thomaske

98 Jahre

Ursula Gauert

72 Jahre

Getraut wurden

Katja und Peter Arend

Gesa und Eckhard Korthus

Getauft wurden

Clarissa Scheunemann

Karlotta Lei

Lilith Lütkepohl

24

Oktober | November 2012


Gottesdienste

07. Oktober

14. Oktober

21. Oktober

28. Oktober

31. Oktober

9:30

10:00

10:00

9:30

10:00

10:00

9:30

10:00

10:00

9:30

10:00

10:00

18:00

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Hirsch

Reichardt

Hansen

Kruse

Hansen

Feigel

Kruse

Feigel

Kierschke

Stierle

Feigel

Aumüller

Kierschke

GK

FK

PM

GK

FK

PM

GK

FK

PM

GK

FK

PM

GK

Reformationstag

4. November

11. November

St. Martin

18. November

21. November

Buß- und Bettag

25. November

Ewigkeitssonntag

2. Dezember

1. Advent

9:30

10:00

10:00

9:30

10:00

10:00

9:30

10:00

10:00

18:00

16:00

9:30

10:00

10:00

12:00

9:30

10:00

12:00

Abendmahlsgottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Familiengottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Kruse

Feigel

Kierschke

Stierle

Feigel

Hansen

Kennert

Feigel

Hansen

Kruse

Feigel

Kruse

Hansen

Feigel

Hansen

Kruse/Hirsch

Hansen

Feigel

GK

FK

PM

GK

FK

PM

GK

FK

MK

GK

FK

GK

FK

PM

+)

GK

FK

PM

+) Grenzallee 53, JHV-Hilfswerk

Oktober | November 2012

25


Jesus, der andere König

Herzliche Einladung zum Kinderbibeltag

Samstag, den 24. November 2012

Alle Kinder von 4 bis 12 Jahren können mit oder ohne

Anmeldung bei uns mitmachen.

10 bis 14 Uhr in der Philipp-Melanchthon-Kirche,

Kranoldstraße 16, 12051 Berlin

Wir wollen gemeinsam singen, essen, malen, basteln, spielen

und Geschichten hören. Wir freuen uns auf Euch!

Anmeldung unter 030-625 30 02

Evangelische Kirchengemeinden Genezareth und Fürbitt-Melanchthon

26 Oktober | November 2012


Kinderseite

Am Freitag, dem

9. November, feiern

wir das ökumenische

Martinsfest.

Wir treffen

uns um 17 Uhr in

der Philipp-Melanchthon-Kirche.

Dort beginnen wir

mit einer kleinen

Andacht. Mit Musik

und sehr anschaulich

lernen

wir Martin und

seine Geschichte

kennen. Wer ihn schon kennt, trifft

ihn wie einen guten alten Bekannten

und Freund wieder. Für die Andacht

hat Frau Kröger sicher wieder gute

Ideen und schöne Lieder. Vor der

Kirche leuchten dann die Laternen

auf. Das leuchtende Beispiel des

Heiligen Martin geht uns voran. Und

jedes Kind und jeder Erwachsene

kann auch wie ein Licht für andere

sein. Ein richtiges, lebendiges Pferd

wartet vor der Kirche auf uns. Darauf

sitzt der Heilige Ritter Martin

und führt uns mit unsern Laternen

durch die Straßen zum Kranoldplatz.

Da stimmen wir das Lied von der

Laterne an: Am Himmel „droben

leuchten die Sterne, aber hier unten

Oktober | November 2012

leuchten wir!“ Später endet der Umzug

vor der katholischen St. Eduard-

Kirche. Wir stärken uns mit Tee und

Martinshorn, ach nein: mit Martinshörnchen.

Wir freuen uns auf diesen

schönen Laternenumzug. Und auf

das Pferd. Und auf die Geschichte

vom Martin. Und auf Frau Kröger.

Kommt und bringt eure Freundinnen

und Freunde mit! In diesem

Jahr ist der richtige Martinstag am

Sonntag! Deshalb feiern wir in der

Philipp-Melanchthon-Kirche einen

besonderen Gottesdienst für

junge, alte und mitteljunge Gotteskinder.

Auch dazu laden wir herzlich

ein, am 11. November um 10 Uhr.

Pfarrer Olaf Hansen

27


Am 31. Oktober ist es wieder soweit.

Reformationstag!

Am 31. Oktober 1517 schlug der

Mönch Martin Luther 95 Thesen

gegen den Ablass an die Eingangstür

der Schlosskirche in Wittenberg.

Dieses Ereignis gilt als der Beginn

der Reformation. Reformation

heißt „Veränderung“ oder

„Erneuerung“.

Martin Luther wollte

keine neue Kirche

gründen, er

wollte die tholische Kir-

kache

seiner Zeit

reformieren.

Daraus entstand

dann im

Laufe der Zeit

die Evangelische

Kirche.

Was war nun

das Neue, die

Veränderung, die

Luther und den

Protestanten

wichtig

war Zum Beispiel

verdanken wir Luther, dass

unser Gottesdienst auf Deutsch

gehalten wird, und nicht mehr auf

Latein. Luther wollte, dass alle Menschen

verstehen, was in der Kirche

gesagt wird. Theologisch haben sich

in der Reformation vier sogenannte

„solas“ herausgebildet. Das soll bedeuten:

das allein ist nötig. Grundsätze,

hinter die die Protestanten nicht

zurückgehen wollten. Alle gehen im

Ursprung auf Martin Luther zurück:

Sola scriptura (allein die Heilige

Schrift)

Die Bibel ist die alleinige

Vermittlerin

des Heils, das

heißt, eine Ergänzung

durch

k i r c h l i c h e

Traditionen

ist nicht notwendig.

Sola fide (allein

durch

den

Glauben)

Der

Mensch

kann sich die Anerkennung

Gottes

nicht durch eigene

Werke verdienen, er

ist dabei auf die Beziehung

zu Gott im Glauben angewiesen.

Sola gratia (allein aus Gnade)

Sehr eng mit dem Gedanken des „sola

fide“ ist das „sola gratia“ verbunden.

Der Mensch kann vor Gott mit seinen

28 Oktober | November 2012


guten Werken nichts verdienen. Alles

Heil erweist Gott aus Gnade.

Solus Christus (allein Christus)

Für Luther war es notwendig, deutlich

zu machen, dass allein Christus

die Erlösung des Menschen bewirkt.

Um den Reformationstag gebührend

zu feiern, lade ich Sie und Euch ganz

herzlich ein zu einem Reformationsgottesdienst

am 31. Oktober 2012

um 18.00 in die Genezarethkirche.

Da wollen wir Luthers Lieder singen

und vom Werk und Leben des Reformators

hören.

Damit Ihnen die Zeit bis zum Reformationsfest

nicht zu lange wird und

Sie sich schon einmal auf Luther

einstimmen können, folgt ein kleines

Luther-Quiz:

Oktober | November 2012

1. Der Legende nach ändert sich

Luthers Leben schlagartig 1505.

Welches Ereignis brachte Luther

dazu, Mönch zu werden

c) Er war unglücklich verliebt und

ging ins Kloster.

b) Als zweitgeborener Sohn musste

er damals ins Kloster, da sein

Bruder schon Haus und Hof erbte.

a) Er war in einem Unwetter unterwegs,

und aus Angst vor einem

Blitzschlag versprach er der

Heiligen Anna, Mönch zu werden.

2. 1512 lehrte er als Theologieprofessor

in Wittenberg. Eine Frage

beschäftigte ihn ganz besonders.

Auf welche Frage suchte er eine

Antwort:

m) Auf die Frage nach der Gerechttigkeit

Gottes.

n) Auf die Frage, wie man richtig

betet.

o) Wie muss man richtig Gottesdienst

gestalten

3. Auf welcher Burg wurde Luther

als Junker Jörg versteckt

d) Auf der Sparrenburg

e) Auf der Wartburg

f) Auf der Eisenburg

4. Es war ein Skandal, als Luther

heiratete – wen heiratete er 1525

g) Die Sängerin Britney von Spears

n) Die Nonne Katharina von Bora

k) Die Magd Christina von Bona

Viel Spaß! Bestätigung oder Auflösung

am 31. Oktober. Also: bis

dann!

Vikarin Judith Kierschke

29


Donnerstag, 11. Oktober, 18 Uhr, Genezareth-Kirche

Zeit zum Träumen

45 Minuten Klaviermusik mit Gesa Korthus

14. Oktober, 16 Uhr, Genezareth-Kirche

„Konzert in Genezareth

„Die Erde schenkt“ – Erntedankkonzert

Das Trio Zeitsprung (Michael Spiecker, Jiri Berger, Lena Sperrfechter)

spielt Werke von Dufay, Bach, Schulhoff u.a.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Sonntag, 28. Oktober, 16 Uhr, Genezareth-Kirche

Herbst und Hörnerklang

Benefizkonzert der Brandenburgischen Parforcehornbläser Berlin

Das Parforcehorn, das Horn der berittenen Jäger, ist ein Naturinstrument

ohne Ventile und Klappen, mit einem etwas raueren Klang als ein Konzerthorn.

Jäger, Reiter und Hundeleute haben vor 35 Jahren das Orchester

der Brandenburgischen Parforcehornbläser gebildet. Das Horn wurde

zur Zeit Ludwigs XIV von berittenen Jägern als Signalhorn benutzt, um

der nachfolgenden Jagdgesellschaft den Verlauf der Jagd mitzuteilen. So

gibt es z.B. Signale wie „ Der Hirsch gewinnt das Feld“ oder „Wenn das

Wild zu Wasser geht“. Über diese Signale hinaus wurde das Horn auch

bei jagdlichen Geselligkeiten und in Kirchen geblasen. Das Repertoire

des Orchesters umfasst alle Bereiche, die dieses Horn bietet. So wird

nicht nur auf Jagden, Reitjagden und zu anderen festlichen Anlässen geblasen,

sondern auch in Kirchen die Hubertusmesse gespielt: ein Dankgottesdienst

zu Ehren des heiligen Hubertus, Schutzpatron der Jäger und

Tiere. Auch gibt das Orchester Benefizkonzerte, um mit den Einnahmen

30 Oktober | November 2012


die Kirchen zu unterstützen. Wir freuen uns, dass die Brandenburger

Parforcehornbläser Berlin zu uns kommen. Sie wollen die Genezareth-Orgel

mit einem Benefizkonzert unterstützen. Wir laden herzlich

zu diesem spannenden Konzert ein. Siehe auch Seite 34 und Seite 39!

Samstag, 3. November, 18 Uhr, Genezareth-Kirche

Klezmerkonzert

Gruppe Querbeet

Sonntag, 4. November, 16 Uhr, Genezareth-Kirche

„Konzert in Genezareth

A Lua Girou

Lieder aus vielen Ländern, von der Renaissance bis hin zu Traditionals,

gesungen in der Originalsprache vom Internationalen Chor der Musikschule

Steglitz, Leitung: Sadey Augsburger, Eintritt frei, Spenden erbeten

Donnerstag, 8. November, 18 Uhr, Genezareth-Kirche

Zeit zum Träumen

45 Minuten Klaviermusik mit Gesa Korthus

Sonntag, 11. November, 17 Uhr, Philipp-Melanchthon-Kirche

„Musik an den Kaiserhöfen“

Vokal- und Instrumentalmusik des 15. und 16. Jahrhunderts an den Höfen

von Maximilian I. und Karl V. Das Ensemble unter der Leitung der

Lautenistin Beate Dittmann präsentiert die Musik der Renaissance, die

an den Kaiserhöfen beliebt und populär war, mit Gesang, Flöten, Lauten

und Gamben. Einige der berühmtesten Renaissance-Hits werden dargeboten.

Erklärende Texte und zeitgenössische Gedichte lockern das abwechslungsreiche

Programm auf.

Oktober | November 2012

31


Sonntag, 11. November, 18 Uhr, Genezareth-Kirche

Zu Gast in Genezareth: Neuköllner Serenade,

Leitung: Martin Dehli

Sonntag, 2. Dezember, 9.30 Uhr, Genezareth-Kirche

Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der Orgel (s. S. 34)

„Machet die Tore weit“ – Adventskantate von Wolfgang Carl

Briegel mit der Kantorei Genezareth-Melanchthon und Instrumentalisten,

Leitung: Gesa Korthus

Sonntag, 2. Dezember, 16 Uhr, Genezareth-Kirche

„Konzert in Genezareth

„Traditionelles – Amerikanisches – Vorweihnachtliches“ zum

Hören und Mitsingen

Ensemble „Farfield vocal ensemble“ (American Sacred Harmony)

Leitung: Irene Brockert, Eintritt frei, Spenden erbeten

Oldie-Party

27.10.2012 · 19-24 Uhr

HITS DER LETZTEN JAHRZEHNTE

im Großen Saal der

Ev. Philipp-Melanchthon-Kirche

Hertastraße 11 · 12051 Berlin

Eintritt 5 € · Kinder und Schüler frei. Kleine Speisen und

Getränke werden zu günstigen Preisen angeboten.

Kartenverkauf in der Zentralküsterei , Kranoldstraße 16

32 Oktober | November 2012


Anwaltliche Hilfe

Wilfried Klingelhöller

Rechtsanwalt und Notar

Tätigkeitsschwerpunkte:

Familien-, Miet und Erbrecht

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Moldt Bestattungen, ehem. Reuterplatz 623 26 38

Urban Bestattungen, ehem. Hermannstr. 622 10 82

Suhr Bestattungen, ehem. Graefestr. 691 76 74

Oktober | November 2012

33


Haste Töne

Das Sammelziel für die Genezareth-Orgel ist erreicht!

„Machet die Tore weit“ – pünktlich

zum 1. Advent erklingt und

erstrahlt die Genezareth-Orgel

wieder in neuem Glanz. Herzliche

Einladung zum Festgottesdienst zur

Wiedereinweihung der Orgel sowie

zum anschließendem Empfang.

Die Kantorei Genezareth-Melanchthon

wird zur Festlichkeit des Tages

mit einer Adventskantate von Carl

Briegel beitragen.

Und was geschieht davor Im

Oktober und November wird die

Firma „Eberswalder Orgelbauwerkstatt“

der Genezareth-Orgel zu Leibe

rücken. Alle Pfeifen werden herausgenommen

und einzeln mit Druckluft

gereinigt. Nicht nur das jedoch: Das

gesamte Gehäuse, alle beweglichen

Teile, die Windladen und Ventile

werden gereinigt. Undichte Stellen

werden geschlossen, mechanische

Fehlfunktionen reguliert, weitere

anfallende Reparaturen vorgenommen.

Dann werden die Pfeifen wieder

eingesetzt und neu intoniert.

Auch Holzarbeiten werden die

Eberswalder vornehmen, so dass in

Zukunft das Öffnen der rückwärtigen

Türen funktioniert. Von diesen

aus gibt es einen zum Stimmen benötigten

Zugang zu den Pfeifen, der

in letzter Zeit immer mühseliger geworden

war.

Im Zuge der Arbeiten wird auch der

Farbanstrich der Orgel erneuert. Das

geschieht übrigens werkweise. Das

bedeutet: jeder Abschnitt der Orgel

(Hauptwerk, Rückpositiv, Pedal,

Brustwerk) wird einzeln bearbeitet:

alle Pfeifen eines Werkes kommen

zwecks Reinigung an die frische Luft,

die Windladen werden abgedichtet,

das Holz vorbereitet und gestrichen;

dann erst werden die Pfeifen dieses

Werkes wieder eingesetzt.

Ein spannender Vorgang, bei dem

neugierige Zuschauer sicherlich

nicht stören, solange die Orgelbauer

ungehindert ihre Arbeit tun können.

An den Wochentagen ist die

Genezareth-Kirche normalerweise

bis 18 Uhr geöffnet. Schauen Sie

doch vorbei!

Wir von der Gruppe „Haste Töne“

bedanken uns ganz herzlich bei

Ihnen allen, die dazu beigetragen

haben, dass dieses Vorhaben endlich

ausgeführt werden kann. Seit

Mai 2009 sind wir dabei und haben

34 Oktober | November 2012


schließlich alles in allem über 27.000 Euro auf

dem Orgelkonto sammeln können. Dadurch

können nun die Arbeiten beginnen.

Es waren viele kleine und so manche sehr große

Spenden, durch die das möglich geworden

ist. In manchen Gruppen wie „Tanz rund um

den Globus“ oder dem Tanzkurs von William

Kiefer wurde regelmäßig für die Orgel gesammelt.

Ob es der Erlös des Weihnachtsmarktes

war oder der einer Auktion in der Kirche

– aus vielen Quellen tropfte, rieselte, floss

und schoss das Geld. Vielen, vielen Dank

an alle, an Gemeindemitglieder, Besucher,

Mitarbeiter, Pfarrerin und GKR, dass all diese

Quellen nie versiegten!

Und nun Im Oktober ist doch noch ein

Benefizkonzert für die Orgel – ist das

eigentlich nötig

Ja, auf jeden Fall! Abgesehen davon, dass

dieses Konzert verspricht, sehr unterhaltsam

zu werden, werden wir weiter für die Orgel

sammeln. Es sollte und muss eine ordentliche

Rücklage gebildet werden. Das ist bei jeder

Orgel so. Denn etwa alle 20 Jahre steht eine

Generalreinigung an, und im Jahr 2032 soll die

Gemeinde nicht schon wieder ausrufen müssen:

„Haste Töne! – Jetzt ist die Orgel dran!“

Gesa Korthus

Kirchenmusikerin

Oktober | November 2012

35


Genezareth-Gemeinde

Genezareth-Kirche, Herrfurthplatz 14, 12049 Berlin

www.genezareth-gemeinde.de

Pfarrerin Elisabeth Kruse

Sprechzeit: Freitag 11:00 - 13:00 Uhr

Telefon während der Sprechzeit: 030 / 62 73 18 150

außerhalb der Sprechzeit: 0172 / 801 76 41

e-mail: kruse@genezareth-gemeinde.de

Pastorin Sabine Stierle, Leinestraße 50, 12049 Berlin 622 74 00

Regionalküsterei 625 30 02

Kranoldstraße 16, 12051 Berlin Fax 625 43 11

Annegret Bansemer

e-mail: regionalkuesterei@gmx.de

Öffnungszeiten:

Mo., Mi., 9:00 - 12:00, Do. 16:00 - 18:00 Uhr

Kindertagesstätte 620 08 58-160

Dorothee Meyer

Allerstraße 33, 12049 Berlin

Sprechstunde:

Do. 15:00 - 17:00 Uhr

e-mail: ev-kita.genezareth@kk-neukoelln.de

Kirchenmusik 628 425 71

Gesa Korthus

kirchenmusik.sprengel@yahoo.de

Ehrenamt-Koordination 62 73 18-125

Ulrike Latkowski

Sprechzeit nach Vereinbarung

e-mail: latkowski@genezareth-gemeinde.de

Kirchenprojekte im Sprengel

Raum- und Veranstaltungsmanagement 62 73 18-133

Birgit Kück

e-mail: raum@genezareth-gemeinde.de

„Kirche eine Stimme geben“ 60 03 46 98-1

Birgit Kück

e-mail: kueck@genezareth-gemeinde.de

„Eltern stärken“ 620 08 58-120

Evi Lingott

e-mail: lingott@genezareth-gemeinde.de

Bankverbindung Konto-Nr. 201 053 180, BLZ 100 602 37

beim Ev. Kirchenkreisverband Süd, Verwaltungsamt

Ev. Darlehensgenossenschaft e.G. Berlin · Bitte Verwendungszweck angeben

36 Oktober | November 2012


Fürbitt-Melanchthon-Gemeinde

Fürbitt-Kirche, Andreasberger Straße 13, 12347 Berlin

Philipp-Melanchthon-Kirche, Kranoldstraße 16, 12051 Berlin

www.ev-kirchenkreis-neukoelln.de

Pfarrer Olaf Hansen, Hertastraße 11, 12051 Berlin 625 19 40

Pfarrer Dr. Uwe Feigel 0175 / 527 60 14

Vikarin Judith Kierschke 625 30 02

e-mail: Diekierschkes@freenet.de

Regionalküsterei 625 30 02

Kranoldstraße 16, 12051 Berlin Fax 625 43 11

Annegret Bansemer

e-mail: regionalkuesterei@gmx.de

Öffnungszeiten:

Mo., Mi., 9:00 - 12:00, Do. 16:00 - 18:00 Uhr

Kindertagesstätte 685 10 07

Birgit Günther

Bruno-Bauer-Straße 14, 12051 Berlin

Sprechstunde:

Do. 15:00 - 17:00 Uhr

e-mail: ev-kita.philippmelanchthon@kk-neukoelln.de

Kirchenmusik 628 425 71

Gesa Korthus

kirchenmusik.sprengel@yahoo.de

Christoph Pampuch 863 983 55, 03378 / 20 66 45

Schularbeitskreis 626 85 94

Susanne Waldhubel-Dudda Hertastraße 11, tägl. 12:30 - 16:00 Uhr

Jugendclub 626 11 28

Thomas Hübner

Mo., Mi. 16:00 - 20:00 Uhr

Café Inter-Nett 62 84 24 92

Heidi Greeb

e-mail: cafe.inter-nett@freenet.de

Mi. 11:00 - 14:00, Fr. 16:00 - 19:00 Uhr

Haus- und Kirchwart 0152 / 538 212 95

Martin Dudda

e-mail: phil-mel@gmx.de

Bankverbindung Konto-Nr. 202 053 180, BLZ 100 602 37

beim Ev. Kirchenkreisverband Süd, Verwaltungsamt

Ev. Darlehensgenossenschaft e.G. Berlin · Bitte Verwendungszweck angeben

Oktober | November 2012

37


Nachbarschaftsfest auf dem Herrfurthplatz

Ein roter Teppich und ein „Herzlich

willkommen“ über der Tür – so

empfing die Genezareth-Kirche am

1. Freitag im September jede und

jeden, der oder die der „Einladung

ins WortReich“ gefolgt ist – unter ihnen

Superintendentin Kennert, Frau

Würz von der STADT UND LAND

Wohnbautengesellschaft, die uns

freundlich unterstützt hat, Stadträtin

Dr. Giffey und, last but not least,

Kazim Erdogan, Initiator der Woche

der Sprache und des Lesens, in deren

Rahmen das Fest stattfand.

in diesem Jahr an Susan Worschech

für die Initiative „Kiezschule für

alle“ verliehen. Mit ihrem Engagement

trägt sie gemeinsam mit vielen

Mitstreiter/innen dazu bei, dass Familien

im Kiez bleiben, wenn ihre

Kinder eingeschult werden, so dass

eine stärkere Durchmischung an der

Schule allen zugute kommt.

Sprache einmal nicht als Problem erleben,

sondern als Vergnügen – spielend,

hörend, plaudernd und feiernd

– dazu bot dieser Nachmittag reichlich

Gelegenheit. Und viele haben

sie genutzt – an den Ständen, bei der

Märchenerzählerin, an einem der Tische

mit den Wortspielen und beim

liebevoll gestalteten Buffet.

Der „Nachbarinneuköllnaward“

(wieder von der Rixdorfer Schmiede

gestaltet und gespendet) wurde

Ein besonderer Höhepunkt für viele

war der Abend mit Elija Avital, der

auf sehr feinfühlige Weise das Thema

des Tages aufgriff, als er die Geschichte

von Jakob und Esau erzählte

und die Zuhörer/innen mit der Poesie

hebräischer Lieder verzauberte.

Allen, die das Fest mitgestaltet und -

gefeiert haben, so dass das Interkulturelle

Zentrum Genezareth seinem

Ruf als Ort der Begegnung einmal

mehr gerecht wurde, sei herzlich gedankt!

Pfarrerin Elisabeth Kruse

38 Oktober | November 2012


Parforcehornkonzert


Es sind die Begegnungen

mit Menschen,

die das Leben

lebenswert machen.

Guy de Maupassant

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