an der Orgel - Orgelbau Walcker-Mayer

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an der Orgel - Orgelbau Walcker-Mayer

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A--2770 Guttensstteiin

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A-- 22335533 GUNTTRAMSDORFF

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Die Stephan Helwig Orgel

der Kath. Wallfahrtskirche Mariahilferberg

in 2770 Gutenstein

Inhaltsverzeichnis

Orgeldisposition und Beschreibung .......... 03-04

Geschichte der Orgel .......... 05-06

Bericht von Prof. Mag. Dr. Karl Schütz .......... 07-12

Generalsanierung .......... 13-22

Abbau der Orgel, Reinigung der Orgelteile .......... 13

Pfeifenwerk .......... 14

Windladen .......... 15-16

Wind- und Balganlage, Orgelventilator .......... 16

Spiel- und Registertraktur .......... 17

Spieltisch .......... 18-19

Gehäuse und Holzwurmbehandlung .......... 19

Wiederaufbau, Intonation und Stimmung .......... 20

Kollaudierung .......... 21-22

Mitarbeiter .......... 23

Danksagung .......... 23

Anmerkungen zur Klanggebung .......... 24

Pfeifenmensuren .......... 25-31

3.Auflage April 2006

Orgelbauwerkstätte

M. Walcker-Mayer

A-2353 Guntramsdorf

Am Tabor 6

Tel. +43 (0) 2236 52253

Für den Inhalt verantwortlich:

Michael Walcker-Mayer

Gestaltung und Grafik:

Michael Walcker-Mayer und Judith Traxler

Deckblatt:

Vorderseite: Pfeifenmündung vor der Restaurierung

Copyright © 2006

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Orgel-Disposition und Beschreibung

I. Manual - Hauptwerk - 47 Töne, C;D;E;F;G;A – d 3

01. Principal 8' C-D Holz offen, E-d¹ Prospekt, ab ds¹ Lade,

Zinnlegierung,

02. Viola da Gamba 8' C – F Holz gedeckt, ab G Zinnlegierung offen,

03. Waldflöte 8' Holz gedeckt

04. Quintatön 8' C – G Holz gedeckt, ab A Zinnlegierung gedeckt,

05. Octav 4' C Holz offen, D-d° Prospekt, ab ds° Lade,

Zinnlegierung,

06. Quint 2 ⅔' Zinnlegierung

07. Octav 2' Zinnlegierung

08. Quint 1 ⅓' Zinnlegierung

09. Mixtur 1' 3-4fach, Zinnlegierung,

II. Manual - Rückpositiv - 47 Töne, C;D;E;F;G;A – d 3

10. Copula 8' Holz gedeckt

11. Principal 4' C – E Holz offen, F-g¹ Prospekt, ab gs¹ Lade,

Zinnlegierung,

12. Dulciana 4' C – H gedeckt, ab c° offen, Zinnlegierung

13. Flauta amabile 4' C – h¹ gedeckt, ab c² offen, Holz

14. Octav 2' Zinnlegierung

15. Mixtur 1 ⅓' 2fach, Zinnlegierung,

Pedal, 18 Töne, C – a°,

Tonfolge C;D;E;F;G;A;B;H;c;cs;d;e;f;Fs;g;Gs;a

(Fs+Gs nur bei Subbass 16'; bei den Anderen fs+gs)

16. Subbaß 16' Holz gedeckt

17. Octavbaß 8' Holz offen

18. Quintbaß 5 ⅓' C – g° Prospekt, gs° und a° Lade, Zinnlegierung,

19. Principalbaß 4' C – fs° Prospekt, g°; gs° und a° Lade, Zinnlegierung,

Prospektfelder : Rechtes Gehäuse (von links nach rechts) 8-6-7-5 Pedal

Linkes Gehäuse (von links nach rechts) 5-7-6-8 HW

Rückpositivgehäuse

5-5-5-5-5 RP

Windladensystem : Schleifladen

Spieltraktur : mechanisch

Registratur : mechanisch

Spieltisch : angebaut an das Rückpositiv, mit Blickrichtung des Organisten

zum Altar

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Windanlage : Doppelfaltenbalg mit Schöpfer als Hauptbalg im

Balgkastengehäuse links neben der Orgel.

Winddruck : 75 mm WS

Orgelventilator Type Schörpf 380 Volt, (links außerhalb vom

Balgkasten aufgestellt, Abdeckung für Motor aus Platten ohne

Schalldämmung).

Tonhöhe : 444 Hz / 17° C / 66 % LF (am 03.07.2001 vor Abbau gemessen)

Erbaut von : Stefan Helwig im Jahre 1777

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Geschichte der Orgel

Veränderungen 1

1917/18 Zinnprospekt wurde nicht entfernt

1953 Reparatur durch Josef Huber

1957 Reinigung und Stimmung Orgelbaufirma Huber (Eisenstadt)

Eigener Bericht

Bei der Überprüfung der Orgel am 28.07.1998 und 02.11.2000 durch Herrn Michael Walcker-

Mayer und unserem Mitarbeiter Herrn Reichhold wurde festgestellt, dass eine Generalsanierung

der Orgel erforderlich war.

Soweit bei der Überprüfung ersichtlich war, waren die Pfeifen bis auf kleinere Veränderungen

an den Holzpfeifen (Labien verschraubt, möglicherweise einzelne Pfeifen ersetzt) orginal

vorhanden. Die Stimmung der Orgel war verändert worden, da das Pfeifenwerk sichtbar höher

gestimmt worden war.

Das Pfeifenwerk, insbesonders die Metallpfeifen, waren durch unsachgemäßes Stimmen sehr

stark beschädigt. Nachträglich waren bei etlichen Pfeifen Stimmschlitze eingeschnitten

worden. Die Holzpfeifen sprachen schlecht an. Die Stöpsel waren undicht und an den offenen

Holzpfeifen waren die Rändern beschnitten und dadurch gestimmt worden.

Die Windladenkanzellen waren mehrfach angebohrt, hatten Risse, die mit Leder überklebt

worden waren. Zusammenstecher waren vorhanden. Die Schleifen konnten nur mit einem

erheblichen Kraftaufwand betätigt werden. Das Leder an den Spielventilen war hart, die

Lederpulpeten im Hauptwerk sowie Pedal waren undicht.

In der Pedallade befinden sich in der tiefen Lage 12 Spielventile. Diese hatten und haben

keine Funktion. Verbindungswellen sind nicht vorhanden und auch nicht ersichtlich.

Möglicherweise war hier eine Pedalkoppel geplant.

Die ursprüngliche Keilbalganlage war nicht vorhanden und war durch einen

Doppelfaltenbalg mit Schöpferbalg ersetzt worden. Die Belederung des Balges ist dicht. Die

Windkanäle waren undicht.

Der Orgelventilator von 1953 war laut und das Lager defekt. Der Motorkasten war aus

minderwertigem Material und hatte keine Schallschutzfunktion.

Die Spieltraktur war sehr geräuschvoll und schwergängig. Die Lagerungen der Eisenwinkel

waren ausgespielt. Die Abstraktendrähte waren aus Eisen und großteils verrostet.

Die Betätigung der Registerzüge war schwergängig und sehr unterschiedlich. Bei Betätigung

etliche Züge waren Anschlaggeräusche wahrnehmbar. Die Lagerungen an den Schwertern

und Winkel hatten zuviel Spiel.

1 Angaben durch Prof. Dr. Karl Schütz

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Am Spieltisch waren einige Veränderungen vorgenommen worden. Die Klaviaturbacken

waren durchgeschnitten. Die Manualschiebekoppel funktionierte nicht mehr. Die emalierte

Registerbeschriftung aus Blech entsprach nicht dem Original.

Die Tasten der Manualklaviaturen hatten seitliches Spiel. Die angeschraubte Anschlagleiste

vom I. Manual war nicht das Original.

An der Pedalklaviatur waren die Tastenbeläge abgetreten. Die Tasten selbst hatten seitliches

Spiel. Die Anschlagfilze waren hart.

Die Stecher- und Winkelmechanik der Manuale und des Pedales waren ausgespielt.

Am Orgelgehäuse waren einige Füllungen locker. Bei den Vorsatzbrettern fehlen beim

Hauptwerk- und Pedalprospekt einige Schnitzereien. Die Farbfassung des Orgelgehäuses war

ursprünglich grün – jetzt marmoriert.

An der gesamten Orgel wurde kein Holzwurmbefall festgestellt.

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Bericht von Prof. Mag. Dr. Karl Schütz (Wien 04.07.2000)

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Die Generalsanierung

Abbau der Orgel

Beim Abbau der Orgel am 03. Juni 2001 wurden keine weiteren Veränderungen gegenüber

der vorstehenden Beschreibung festgestellt. Sämtliche Teile wurden beschriftet und

fotografiert.

Der Winddruck wurde abgenommen und die Tonhöhe gemessen. Alle Pfeifenmensuren 2 und

Materialien wurden aufgenommen.

Danach wurden die Teile verpackt und bis auf das Orgelgehäuse in die Werkstätte nach

Guntramsdorf transportiert.

Reinigung der Orgelteile

Anschließend an den Abbau

wurden die Teile, welche in der

Kirche belassen worden waren,

gereinigt. Alle übrigen Teile

wurden im Zuge der Sanierung in

der Werkstätte geputzt und die

Metallpfeifen gewaschen.

Der Emporenboden wurde bauseitig

mit einer dünnen Betonschicht

eingelassen, um weitere

Staubbildung zu vermeiden.

2 Siehe Anhang Mensurenangaben

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Pfeifenwerk

Der Winddruck wurde von 75 mm auf 63 mm WS verringert. Die Tonhöhe, welche vor dem

Abbau gemessen wurde, blieb unverändert (447 Hz bei 19° C gleichschwebend)

Die Metallpfeifen, sowie deren Stimmvorrichtungen waren sehr stark beschädigt. Einzelne

Pfeifen mussten angelängt werden, da diese zu kurz abgeschnitten waren.

Die Chorzusammensetzung der Mixturpfeifen wurde, wie original vorhanden, nach dem

Pfeifenstöcken und deren Bohrungen zusammengestellt. Die restlichen Pfeifenfußlöcher im

Diskantstock wurden zugedübelt.

Die übrigen verbeulten Pfeifen wurden ausrundiert, alle Lötnähte überprüft, geplatzte Stellen

bzw. Löcher zugelötet siehe ABB10, gerissene Kerne, Kernspalten und Aufschnitte wurden

korrigiert. Die Deckel der gedeckten Pfeifen wurden aufgepasst und neu beledert, die

Stimmvorrichtungen in Ordnung gebracht.

Bei einer früheren Reparatur wurden die Metallpfeifen bereits bearbeitet, jedoch so

unfachmännisch, sodass eine optimale Rückführung nicht mehr möglich war.

Abb10

vor der Renovierung

nach der Renovierung

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Die Hanftsicherungen an den Metallfüssen blieben. Pfeifen, bei

welchen der Fußumfang kleiner, als die Stockbohrungen waren,

wurden durch Hanftummantelungen vergrößert und somit gesichert.

Bei den Holzpfeifen wurden offene Fugen verleimt und abgedichtet,

der feste Sitz der Vorschläge wurde überprüft und gerichtet.

Geschraubte Vorschläge wurden erneuert und nach der Intonation

aufgeleimt. Gerissene Kerne, Labien und Aufschnitte wurden dabei

saniert. Alle Stöpsel wurden neu beledert, eingepasst und abgedichtet.

Bei den offenen Pfeifen wurden fehlende Stimmplatten ergänzt.

Einige Holzpfeifen wurden mit Leim ausgestrichen bzw. ausgegossen.

Windladen

Die Windladen wurden saniert wie im Kostenvoranschlag vom 02.11.2000 beschrieben.

Dabei wurden größtenteils die Pfeifenstöcke mit Planatol ausgegossen, die Schleifenbetten

wurden neu beledert und die Schleifen eingepasst. Zwischen Pfeifenstock, Schleife und

Windladen wurden Dichtungsringe aus Filz eingebaut, die Dämme um die Filzstärke erhöht.

Die Windladenrohlinge wurden mit Planatol ausgegossen, die vorhandenen Risse

ausgespundet und abgedichtet. Insbesonders wurden dabei die Spunde eingepasst und neu

verleimt. Die nachträglich eingebohrten Löcher in den Kanzellen wurden geschlosssen, die

Laden mit dem Handhobel abgerichtet.

Die Windkästen wurden mit Leder abgedichtet und die Spunddeckel neu beledert. Alle

Spielventile neu doppelt beledert und aufgepasst. Dabei wurden auch die

Anhängevorrichtungen in Messingdraht erneuert. Die Ventilfedern wurden komplett nach

den Vorbildern erneuert, da die alten aus Eisen verrostet waren.

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Die Ventilleitstifte wurden aus verzinnten Messingdraht

erneuert. Die Abzugdrähte der Ventile wurden durch einen

etwas dickeren Messingdraht ersetzt.

Die Lederpulpeten wurden nach den Vorbildern erneuert.

Der Windkastenboden des Rückpositives wurde gegen

Käferbefall imprägniert und danach stabilisiert. Die

Windeinlasslöcher der Rückpositivlade wurden

vergrößert, da bei der Probe vor dem Abbau erheblicher

Windabfall hörbar war und dies durch diese Maßnahme

erheblich verbessert werden konnte.

Alle Rasterbretter, Stützen und Haltevorrichtungen

wurden nachgearbeitet, bzw. ergänzt.

Wind und Balganlage, Orgelventilator

Der Doppelfaltenbalg mit Schöpferbalg wurde an schadhaften Stellen neu beledert. Der Tritt

wurde demontiert und liegt unterhalb des Schöpferbalges. Dies wurde notwendig, da das neue

Gebläse breiter ist und der Tritt schräg angeordnet werden müsste. siehe ABB25

Das Rollventil wurde ebenfalls

saniert und alle Lederteile daran

erneuert. Die Windkanäle

wurden sorgfältig abgedichtet

und beledert.

Abb25

Ein neues Orgelgebläse (Type

Laukuff 13m³ 120 mmWS, 1450

U/min, 230-400 Volt) sowie ein

neuer schallisolierender Motorkasten

wurden neben dem

Doppelfaltenbalg aufgestellt.

Ein neuer Holzkanal wurde

angefertigt und zwischen Motor

und Rollventil eingebaut.

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Spieltraktur

Die Wellenbretter wurden saniert, ausgespielte Lager wurden etwas aufgebohrt; neu dickere

Achsen in den Wellen montiert. Die verbogenen Wellenärmchen wurden gerichtet und die

ovalen Bohrungen aufgebohrt.

Die Eisenwinkel wurden ausgebaut und mit Rostumwandler behandelt. Danach wurden diese

wieder eingebaut. Ein dickerer Achsendraht wurde eingeschoben.

Einzelne Abstrakten mussten erneuert werden. Alle Abstraktendrähte an den vorhandenen

Holzabstrakten wurden durch etwas dickere, verzinnte Messingdrähte erneuert. In Absprache

mit dem BDA (Herrn Prof. Schütz) wurden Regulierstellen für die Hauptwerk- und

Pedaltraktur neu nach Vorbildern der damaligen Erbauerzeit hinzugefügt. Seither ist es

überhaupt möglich, die Trakturen regulieren zu können. Einige Abstraktenführungen wurden

repariert.

Die gesamte Spieltraktur wurde nach dem Einbau neu einreguliert.

Registertraktur

Sämtliche Wippen, Wellen und

Schubstangen sowie die Lagerungen

wurden saniert, dabei an den

Registerschwertern und an den

Verbindungsstangen neue, etwas dickere

Achsen eingebaut.

Alle Winkelverbindungen wurden

überholt und die Eisenwinkel mit

Rostumwandler gestrichen; die ovalen

Löcher für die Achsstifte aufgebohrt und

alle Achsstifte für die Verbindungsstangen

erneuert.

Die Über/Untersetzungen wurden neu

errechnet und entsprechend abgeändert.

Die alten Bohrungen wurden belassen. Alle

Schleifen wurden justiert, entsprechend mit

den Registerknopfpositionen neu einreguliert.

Durch die Abänderung an den

Windladen und der Registermechanik

wurde eine leichtere Bedienung der

Registertraktur erreicht.

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Spieltisch

Alle Tasten der Manualklaviaturen wurden neu eingepasst,

großteils die Bohrungen der Achs- und Führungsstifte

ausgedübelt und neu gebohrt.

Beide Anschlagleisten wurden durch Eisenstäbe erneuert und

matt schwarz lackiert. Diese Leisten liegen lose auf und werden

durch Schlitze in den Manualbacken geführt. Durch das Gewicht

dieser Stangen werden alle Tasten gleichmäßig nach unten

gedrückt (funktioniert ähnlich wie ein Trakturspanner).

Die verschnittenen Klaviaturbacken, welche wegen einer nicht

funktionierenden Transposition getrennt worden waren, wurden

wieder miteinander verleimt und die Profilierung nachgearbeitet.

Danach wurden die Backen mit Schelllack mehrmals behandelt.

(Die Transposition konnte nicht funktionieren, da durch die

Schiebekoppel die Klaviatur nicht exakt über die Stecher

verschoben werden konnte).

Die Manualschiebekoppel wurde wieder instand gesetzt. Alle

Stecher und die Schiebestecherleiste unterhalb des Klaviaturbrettes

wurden nachgearbeitet. Einzelne Stecher mussten

erneuert werden, da daran bereits unfachmäßig geschliffen

worden war.

Die Pedalklaviatur wurde saniert. Alle

Tastenbeläge wurden aus Weißbuchenholz

erneuert.

Die Tasten und der Klaviaturrahmen wurden

saniert. An den Tastenenden wurden neue

nichtrostende Augenfedern nach Vorlage

montiert.

Die Anschlagleder wurden erneuert. Die

Führungen wurden durch Furnierstreifen

verengt.

Sämtliche Trakturteile wurden, wie bereits unter

„Spiel- und Registertraktur“ beschrieben, überarbeitet

und überholt.

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Der Registerzug „Principal 4“ wurde wieder auf die ursprüngliche Position zurück versetzt.

Ein Registerknopf wurde neu nach Muster gedrechselt.

Die beschädigten Stellen der Gehäusefüllungen und die abgeschabten Trittleisten wurden

durch Hartholz erneuert.

Die Registerbeschilderung wurden ähnlich wie bei der Orgel in Langegg in Absprache mit

dem BDA Herrn Ing. Brauneis durch Frau Beutling vorgenommen. Die aus handgeschöpftem

Büttenpapier bestehenden Streifen wurden nicht montiert, da die Oberfläche des

Spieltischgehäuses noch aussteht.

Gehäuse und Holzwurmbehandlung

Holzwurmbehandlung mußte nicht durchgeführt werden, da keine Holzschädlinge

vorzufinden waren.

Sämtliche Füllungen und deren Verriegelungen wurden überprüft und einige nachgearbeitet.

Unnötige Nägel und Bretter, sowie Lampen und Verkabelungen wurden an den

Hauptgehäusen entfernt.

Die fehlenden Schnitzereien bei den Vorsatzbrettern und die Fassung des kompletten

Orgelgehäuses wurde noch nicht ergänzt bzw. durchgeführt.

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Grundriss der Orgel

Wiederaufbau, Intonation und Stimmung

(von Links nach Rechts)

H.Walcker W.Reichhold Prof. Schütz Ing. Brauneis

Nachdem alle Arbeiten in der

Werkstatt im Winter 2001 durch das

BDA überprüft und abgenommen

wurden, konnten alle Teile verpackt

und am 08. April 2002 in die Kirche

transportiert werden. Durch die

extremen Witterungsverhältnisse in

der Kirche (ca. 5°C) wurden die

Montagearbeiten erst im Mai 2002

durch Orgelbaumeister Helmut

Walcker-Mayer durchgeführt.

Im Juni 2002 wurden die Pfeifen

angeliefert und eingebaut. Die

Intonation wurde durch Herrn

Orgelbaumeister Wilhelm Reichhold

vorgenommen. Mit der

Hauptstimmung Ende Juli wurde die

Generalsanierung abgeschlossen.

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Kollaudierung

Die Kollaudierung durch das Bundesdenkmalamt Wien, vertreten durch Herrn Reg. Rat

Amtsdirektor Ing. Walther Brauneis und Herrn Prof. Mag. Dr. Karl Schütz sowie der

Orgelbauwerkstätte M. Walcker Mayer, vertreten durch Hr. OBM Wilhelm Reichhold und

Michael Walcker-Mayer erfolgte am 29.07.2002.

Hierzu schrieb Herr Prof. Mag. Dr. Karl Schütz folgenden Abschlussbericht :

Die Orgel wurde durch Orgelbau M.Walcker-Mayer (Guntramsdorf) einer Restaurierung

unterzogen. Die Schlußbesichtigung fand am 29. Juli 2002 statt. Neben dem Unterzeichneten

waren anwesend der Leiter der Abteilung für Klangdenkmale im Bundesdenkmalamt, Reg.-

Rat Amtsdirektor Ing.Walther Brauneis, P.Prior des Servitenklosters, seitens der

Orgelbauwerkstätte OBM Michael Walcker-Mayer und Wilhelm Reichhold.

Das Projekt wurde durch den Unterzeichneten mehrfach begleitet.

1) Der Kostenvoranschlag samt Aktualisierung wurde überprüft.

2) Während der Abtragung war der Unterzeichnete am 24. Oktober 2001 anwesend. Es

konnten wertvolle Details für die weitere Vorgangsweise bei der Restaurierung erarbeitet

werden, insbesondere im Bereich des teilweise veränderten Spieltisches.

3) Die Fortschritte der technischen Instandsetzung des Werks überprüfte der Unterzeichnete

zusammen mit dem Leiter der Abteilung für Klangdenkmale im Bundesdenkmalamt, Reg.-

Rat Amtsdirektor Ing.Walther Brauneis in der Werkstätte am 22. Februar 2002.

Die Arbeiten an den Windladen, den Spieltischteilen (Klaviaturen etc.) und den Pfeifen

erwiesen sich als dem Kostenvoranschlag entsprechend und bestens ausgeführt. Es wurde

die weitere Vorgangsweise hinsichtlich Klaviaturen, Registerbeschriftung und Gebläse

vereinbart (Protokoll v. 26. Februar 2002 per e-mail)

4) Fragen der Pedalzusammensetzung wurden mit dem Unterzeichneten per e-mail am 12.

April 2002 abgeklärt.

BEFUND

Die Grundlagen des Schlußberichts:

1) Der Kostenvoranschlag vom 14. Februar 2000 (Aktualisierung eines Kostenvoanschlags

vom 15. Oktober 1998)

2) Dessen Aktualisierung vom 2. November 2000.

3) Die Schlußuntersuchung am 29. Juli 2002

Die Restaurierung kann als sehr geglückt bezeichnet werden. Die Arbeiten sind solid und

handwerklich einwandfrei ausgeführt. Sie entsprechen dem Kostenvoranschlag.

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Der Restaurierung des Spieltisches erwies sich als sehr aufwendig. Die Koppelanlage war in

der Vergangenheit durch Unverständnis intervenierender Orgelbauer und durch den

mißglückten Versuch eine Transponiereinrichtung einzubauen unbrauchbar geworden. Die

Registertraktur war schon vom Erbauer nicht besonders qualitätsvoll konstruiert worden.

Die Mängel wurden vorzüglich behoben, die technische Funktion ist wieder gewährleistet.

Die Korrekturarbeiten am Layout des zuletzt sehr lädierten Spieltisches wirken überzeugend.

Die Fassung des Spieltisches sollte instandgesetzt werden, damit entsprechende

Registerbezeichnungen angebracht werden können.

Die Elektroinstallationen im Bereich des Spieltisches und der Brüstung sollten entfernt und

fachmännisch andernorts angebracht werden (Motorschalter und Sicherungen gehören an die

Eingangswand).

An der Balganlage waren wegen der Labilität der Windführungen Drucksteigerungen

vorgenommen. Diese wurden wieder rückgeführt.

Die Pfeifen waren in sehr schlechtem Zustand. In die Pfeifen waren Expressionen geschnitten

worden, zum Teil waren Stimmschlitze angebracht worden. Einige dieser Eingriffe waren

bereits in schlechter Löttechnik rückgängig gemacht worden. Die Restaurierung der

Metallpfeifen erwies sich daher als aufwendig und schwierig, sie wurde mit Akribie

vorgenommen.

Winddruckrückführung und Pfeifenrestaurierung waren die Voraussetzung für die Intonation.

Herr Reichhold hat sich mit jeder Pfeife besondere Mühe gegeben und konnte in geradezu

vorbildlicher Weise den ursprünglichen Klangcharakter wiedergewinnen. Bei der

Untersuchung war kein Ton der historischen Pfeifen zu beanstanden! Der Klang der Orgel

beeindruckt durch seinen ruhigen, singenden Klang. Das Werk erfüllt den Raum mit

kräftigen, jedoch anmutigen Tönen.

Seite 22


Mitarbeiter und Danksagung

Für die Überwachung der Generalsanierung war Herr Orgelbaumeister Helmut Walcker-

Mayer zuständig. Die aufwendige Intonation wurde durch Orgelbaumeister Wilhelm

Reichhold durchgeführt. Die Bearbeitung der Windladen sowie der Holzpfeifen wurde durch

Frau Orgelbauerin Judith Traxler vorgenommen. Die gewissenhafte Renovierung der

Metallpfeifen führte Herr Pfeifenmacher Peter Povazan durch. Sanierung der Trakturteile

erfolgte durch Herrn Michael Walcker-Mayer.

Herzlichen Dank an ALLE – die in irgendeiner Weise an diesem Projekt beteiligt waren und

dazu beigetragen haben, dass dieses Instrument wieder seinen Dienst zur vollen Zufriedenheit

der Organisten und der Zuhörer tätigen kann. Besonderer Dank gebührt Herrn Pater Franz M.

Brunner, der als die Seele des ganzen Projektes alles sorgfältig leitete, sowie auch Herrn

Bürgermeister Rauscher für dessen finanziellen Beitrag und Einsatz.

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Einige Anmerkungen zur Intonation bzw. zur Klanggebung

I. Manual – Hauptwerk 47 Töne, C – d 3

01. Principal 8' Ansprache sehr prompt, sehr sanfter weicher fülliger

Klang, auch im Diskant nicht zu kräftig

02. Viola da Gamba 8' Ansprache sehr präzis und weich streichend, mischt

sich im Zusammenspiel mit Principal 8' und Waldflöte 8

03. Waldflöte 8' weich und füllig, leicht spuckend und nicht zu kräftig;

sehr lieblicher Klang

04. Quintatön 8' sehr färbend mit gutem Grundton; zeichnet sehr gut,

mischt sich gut mit den übrigen 8‘ vom Hauptwerk

05. Octav 4' weicher fülliger und hellerer Klang als Principal 8', fügt

sich sehr schön im Principalchor ein

06. Quint 2 ⅔' weicher Klang, aber gut tragend und füllig

07. Octav 2' heller weicherer Klang, gut in der Principalreihe, aber

auch gut verwendbar für die Flötenstimmen

08. Quint 1 ⅓'

09. Mixtur 1' sehr angenehmer weicher Klang, Übergänge verschmelzen

sehr schön, kommt in der Principalreihe und

im Pleno gut durch

II. Manual – Rückpositiv 47 Töne, C – d 3

10. Copula 8' weicher, eher singender Klang, mit gutem Grundton

11. Principal 4' weicher, fülliger und hellerer Klang als Principal 8‘,

führt sehr gut

12. Dulciana 4' feiner Strich, mischt sich gut mit Copula 8‘ und

Principal 4‘

13. Flauta amabile 4' etwas spuckend, heller und singender Klang; mischt sich

gut mit Copula, Principal und Dulciana

14. Octav 2' klarer eher kräftiger Klang; mischt sich solistisch sowie

auch in der Principalreihe gut

15. Mixtur 1 ⅓' weicher heller Klang; mischt sich gut mit den übrigen

Stimmen im Positiv; schöne Klangkrone

Pedal, 18 Töne, C – a°

16. Subbaß 16' im Bass sehr sanft und sonor, zum Diskant hin

ansteigend etwas kräftiger

17. Octavbaß 8' weicher fülliger Klang, zum Diskant ansteigend

18. Quintbaß 5 ⅓' runder hellerer weicher Klang, sehr obertönig

19. Principalbaß 4' weicher hellerer Klang als Octavbaß

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Pfeifen – Mensuren

Hauptwerk

01 Principal 8

Ton Durchmesser Labien Fussloch Auf- Länge Bemerkung

Innen Aussen Breite durchm. Schnitt Fuss Körper Gesamt

C 112/88 141/120 93 16 88 2268 2356 Holz offen

D 108/85 134/116 88,5 18 89 1946 2035 Holz offen

c 72,5 73,5 53,5 8 14,5 316 1190 1506 E-d1 Prospekt Zinn

c1 42 43 30 5 9,5 325 594 919

c2 25 25,5 18 4,5 6 159 287 446

c3 14 14,5 10 3 4 157 138 295

02 Viola di Gamba 8

C 76/67 100/88 65,5 11 76 93 2334 2427 Holz offen

D 81/64 111/86 63,5 11 9 62 2075 2137 Holz offen

E 75/61 100/84 59 11 23 68 1807 1875 Holz offen

F 74/69 97/80 57,5 11 25 64 1048 1112 Holz offen

C 45 46 30 5 12 164 1040 1204 ab G Zinn

C1 29 29,5 185 3 7 162 587 749

C2 18 18,5 10,5 2,5 4,5 163 301 464

C3 10,5 11 6 2 3 162 150 312

03 Waldflöte 8

C 110/87 143/119 86,5 18 27,5 68 1245 1313 Holz, gedeckt

c 69/58 96/86 58 16 17,5 63 582 645

c1 44/35 62/53 34 9 11 54 297 351

c2 27/23 40/37 22 7 8 47 159 206

c3 15/12 23/20 125 5,5 4 37 84 121

d3 14/12 21/20 11 5 4 35 75 110

Seite 25


04 Quintatön 8

C 95/66 119/94 66 15 21 77 1180 1257 Holz gedeckt

D 87/61 113/87 62 16,5 17 77 1077 1154 Holz gedeckt

E 83/57 107/81 56,5 15 145 77 941 1048 Holz gedeckt

F 71/53 100/79 53 13,5 17 77 894 971 Holz gedeckt

c 54,5 55,5 36 10 11 173 251 424 ab A Zinn, gedeckt

c1 31 31,5 21,5 4,5 5,5 152 264 416

c2 18 18,5 11,5 5 4,5 153 117 270

c3 11,5 12 6,5 3 3,5 149 52 201

05 Octav 4

C 77/67 97/88 67,5 17 21 70 1063 1130 Holz

c 42 43 31 6,5 9,5 322 602 924 C-d° Prospekt, Zinn

c1 24 25 18 4 6 156 279 435

c2 14 14,5 10 3 4 159 136 295

c3 9 9,5 6,5 3 2,5 158 62 220

06 Quint 2 2/3

C 56 57 41,5 6,5 11 170 761 831 Zinn

c 32 33 23,5 4 7 174 386 560

c1 19 20 13 4 5 157 186 343

c2 11 11,5 8 3 3 162 92 254

c3 6,5 7 5 2 2 161 43 203

07 Octav 2

C 27,5 28 20 4,5 6,5 134 312 546 Zinn

c 14,5 15 11 3 3,5 153 147 300

c1 9 9,5 7 2,5 3 159 665 225

c2 5 5,5 5 3 2 158 31 189

c3 3,5 4 3 2 2 158 15 173

08 Quint 1 1/3

C 40 41 33 6 9 156 576 736 Zinn

c 25,5 26 20 5 6 167 288 455

c1 14 14,5 11,5 3 4 156 139 295

c2 9 9,5 7 4 3 157 70 227

c3 6 6,5 5 3 2 159 31 190

Seite 26


09 Mixtur 1 4-3fach

C 24 24,5 18,5 4,5 6 156 287 443 Zinn

C 12 12,5 10 4,5 5,5 156 139 295

C 18 18,5 13 4,5 5 156 181 337

C 8,5 9 6,5 3 2,5 156 73 229

c 19 19,5 16 4 5,5 151 192 343

c 10,5 11 9 3 3,5 153 89 242

c 14,5 15 11 3 4 158 138 296

c 7,5 8 5,5 2 2 161 42 203

c1 10 10,5 11 3 3,5 161 138 199

c1 13,5 14 9,5 3 3,5 157 87 244

c1 7 7,5 6,5 3,5 2 147 31 178

c2 14,5 15 11 3,5 3,5 155 84 239

c2 11 11,5 8 3 3,5 152 67 219

c2 11,5 12 8 4,5 3,5 149 64 213

C - H 1 - ⅔ - ½ - ⅓

c - h 1 - ⅔ - ⅓ - ¼

c¹ - c² 2 ⅔ - 2 - 1 ⅓ - 1

cs² - d³ 4 - 2 ⅔ - 2

Seite 27


Rückpositiv

10 Copula 8

Ton Durchmesser Labien Fussloch Auf- Länge Bemerkung

Innen Aussen Breite durchm. schnitt Fuss Körper Gesamt

C 97/68 118/93 67 16 22 73 1272 1345 Gekröpft

C 97/68 118/93 67 16 22 73 1272 1345 Gekröpft

c1 33/25 43/38 24 9 8 53 293 346 Holz, gedeckt

c2 21/15 30/26 14 5 4,5 59 154 213

c3 13/11 23/21 10,5 4,5 4 60 96 156

d3 13/10 21/19 9,5 4 4 60 88 148

11 Principal 4

C 73/53 91/72 53 13 19 71 1083 1153 Holz offen

D 67/42 84/66 49 13,5 12 71 956 1027 Holz offen

E 64/46 81/65 46,5 17,5 17 71 864 1027 Holz offen

F 72 13 50,5 8 11 258 785 1043 Metall gekröpft

c 42,5 43,5 34,5 6 9 265 640 905 F-g1 Prospekt, Zinn

c1 25,5 26 19,5 4,5 7 240 292 532

c2 14,5 15 11 3,5 4,5 159 136 295

c3 9,5 10 7 2,5 3 161 66 227

12 Dulciana 4

C 44 45 30 4,5 9 150 565 706 C-H gedeckt,

c 34 35 22 3 6 154 575 729 ab c° offen, Zinn

c1 29 29,5 12 2,5 4 157 295 452

c2 10,5 11 2,5 2 3 162 140 302

c3 7 7,5 4,5 1,5 2 162 67 229

13 Flauta amabile 4

C 57/40 74/62 4 16 12 73 627 700 gekröpft

c 34/25 44/37 23,5 9 7,5 68 292 360 C-h1 gedeckt,

c1 21/15 30/26 15 5,5 5 56 155 211 ab c2 offen, Holz

c2 13/11 23/21 10,5 4,5 3,5 56 95 151

c3 10/7 13/11 6 4 3 37 6 97

d3 8/6 11/10 6,5 4 3 37 51 88

Seite 28


14 Octav 2

C 46 47 33,5 5 9 264 586 850 Zinn

c 26 26,5 19,5 4 5,5 160 293 453

c1 15 15,5 12 3 3,5 157 138 295

c2 9,5 10 7 3 2,5 160 65 225

c3 6 6,5 5 2,5 2 159 32 191

15 Mixtur 1 1/3 2fach

C 34,5 35 26,5 6 5 158 197 355 1 1/3´

c 20,5 21 14,5 6 5 158 197 355 1 1/3´

c1 11 11,5 8 3 3 154 89 243 1 1/3´

c2 9 9,5 7 4 2,5 160 57 217 2 2/3´

c3 8 8,5 5,5 5 2 160 43 203 2 2/3´

C 27 27,5 19 4 5,5 157 293 450 1´

c 20 20,5 11,5 3 3,5 161 134 296 1´

c1 13 13,5 11,5 3 3,5 161 134 295 2´

c2 9 9,5 7 4,5 2,5 163 61 224 2´

c3 5 5,5 7 4,5 2,5 163 61 224 2´

C - h 1 ⅓ - 1

c¹ - h¹ 2 - 1 ⅓

c² - d³ 2 ⅔ - 2

Seite 29


Pedal

16 Subbaß 16

Ton Durchmesser Labien Fussloch Auf- Länge Bemerkung

Innen Aussen Breite durchm. schnitt Fuss Körper Gesamt

C 233/201 267/232 224 49 73 59 2192 2281 Holz, gedeckt

D 207/198 245/221 191 36 60 89 1910 1999

E 199/187 250/234 178 35 62 89 1713 1802

F 184/164 220/197 173 34 57 86 1569 1655

G 162/142 195/175 145 32 43 86 1488 1661

A 157/134 129/165 138 32 50,5 84 1399 1483

B 150/126 181/158 129 31 48 81 1233 1313

H 139/123 168/146 122 31 45 81 1255 1336

c 136/117 166/141 113 14,5 35 88 1293 1381

cis 131/113 159/141 114 22,5 41 81 1124 1205

d 127/109 155/131 110 30 32 83 1102 1185

dis 114/105 143/130 117 28,5 38 82 1033 1115

e 112/98 143/127 98 29 37 82 975 1057

f 105/97 133/122 98,5 28 32 82 877 959

fis 182/157 218/191 162 34 46 86 1575 1661

g 105/92 133/120 93 27 33 79 870 949

gis 176/148 206/177 154 32 54 86 1448 1575

h 95/83 107/122 83,5 18 31 82 678 760

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17 Octavbaß 8

C 99/73 145/117 94 18 34 112 2170 2282 Holz, offen

D 121/104 146/132 100,5 22 31 70 1971 2041

E 110/99 136/120 95 19,5 34 70 1748 1818

F 104/90 128/116 89,5 17 23,5 70 1650 1720

G 92/80 109/97 80,5 19,5 25 70 1430 1500

A 86/71 100/88 73 18 29 70 1292 1362

B 81/67 99/89 69 18 25 70 1244 1314

H 75/63 89/80 66 18,5 22 70 1176 1246

c 77/66 96/87 65 13 22 91 1098 1189

cis 66/52 84/76 57 15 19,5 70 1052 1122

d 63/56 79/70 56 15 20 60 985 1040

dis 63/52 79/67 52 14 21 60 949 1009

e 60/50 77/64 49,5 14,5 17 60 878 938

f 58/47 75/63 48,5 15 17 60 836 896

fis 100/84 118/104 84 20 23 70 1541 1611

g 56/45 70/61 46 13 17 60 739 799

gis 91/81 109/98 78 19,5 23 70 1353 1423

h 51/41 65/57 40,5 13 14 60 641 731

18 Quintbaß 5 1/3

C 95 95 69 9 17 343 1650 1993 C-g° Prospekt, Zinn

c 54,5 55,5 42,5 7,5 11,5 317 820 1197

19 Principal 4

C 112/87 142/120 93 16,5 28 90 2244 2334 Holz

D 109/86 134/116 89 18 25 90 1946 2036 Holz

c 71 72 53,5 8 15 315 1188 1203 C-fs° Prospekt, Zinn

c1 77 78 53 7 16 343 1210 1553

c2 41 42 31 6 9,5 324 359 921

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