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DLRG.info 1/2011 - DLRG Bezirk Bergedorf eV

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AUFKLÄREN I AUSBILDEN I RETTEN<br />

<strong>DLRG</strong><br />

Mitgliederzeitschrift der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>e <strong>Bergedorf</strong>, Feuerwehr, Oberelbe und Wandsbek<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong><br />

<strong>Bezirk</strong> im Dauereinsatz<br />

Neun Monate im Jahr auf der Alster<br />

Ausgabe: Frühjahr/Sommer <strong>2011</strong><br />

Nachwuchs für Rettungswachen<br />

Förderung für <strong>DLRG</strong>-Jugend<br />

Wachablösung<br />

Neuer LV-Präsident im Amt


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ALLES AUF EINEN BLICK<br />

INHALT<br />

Aus dem Landesverband<br />

LV-TAG <strong>2011</strong><br />

Hoffnung auf eine neue Ära<br />

Seite 6<br />

VON MITGLIEDERN –<br />

FÜR MITGLIEDER<br />

Das <strong>DLRG</strong>-Info-Heft hat sich<br />

gut entwickelt<br />

Seite 7<br />

DA HABEN WIR DEN<br />

RECHTLICHEN SALAT<br />

Vereinswirrwarr sorgt für<br />

Irretationen<br />

Seite 8<br />

IN CASE OF EMERGENCY<br />

ICE – Erleichterung für Einsatzkräfte<br />

durch Handyeintrag<br />

Seite 8<br />

EUROPA EHRT DAS<br />

EHRENAMT<br />

Tolle Idee, aber …<br />

Seite 9<br />

WARUM <strong>DLRG</strong><br />

Was uns bewegt in der <strong>DLRG</strong><br />

tätig zu sein<br />

Seite 10<br />

ICH DENK MAL SO<br />

Seite 10<br />

<strong>Bezirk</strong> <strong>Bergedorf</strong><br />

DOPPELT HÄLT BESSER<br />

Unsere neuen Jugendgruppen<br />

Seite 11<br />

RETTUNGS-<br />

SCHWIMMKURS<br />

… auch dieses Jahr wieder<br />

kostenlos<br />

Seite 11<br />

DEUTSCHE MEISTER-<br />

SCHAFTEN 2010<br />

Seite 12<br />

HERKUNFT UNSERES<br />

RETTUNGSSKI<br />

Seite 13<br />

TRAINING IST DIE HALBE<br />

MIETE<br />

Stömungsrettung in der <strong>DLRG</strong><br />

Seite 14<br />

ENDLICH IST ES SOWEIT<br />

Outdoor Wettkampfsport<br />

Seite 15<br />

EIN BEWÄHRTES TRIO<br />

Seite 15<br />

EINE GANZ BESONDERE<br />

GRUPPE<br />

Kleinkinderschwimmausbildung<br />

Seite 16<br />

EHRUNG FÜR DEN NACH-<br />

WUCHS<br />

Seite 17<br />

DAS HAMBURGER EINZEL<br />

Seite 18<br />

ANFÄNGERSCHWIMMEN<br />

Wassergewöhnung – aus Sicht<br />

eines Kindes<br />

Seite 18<br />

NEUER<br />

GESCHÄFTSFÜHRER<br />

Seite 20<br />

<strong>Bezirk</strong> Wandsbek<br />

OUTDOORTRAINING<br />

Saisonstart für die <strong>DLRG</strong> Wettkampfgruppe<br />

Seite 19<br />

WETTKAMPFWOCHEN-<br />

ENDE<br />

Freundschaftswettkampf in<br />

Baunatal<br />

Seite 21<br />

WANDSBEK WIEDER IM<br />

NETZ<br />

Seite 21<br />

LANDESMEISTER-<br />

SCHAFTEN <strong>2011</strong><br />

Immer wieder ein super Event<br />

Seite 22<br />

WENN ZWEI SICH<br />

STREITEN<br />

Seite 22<br />

JAHRESHAUPT-<br />

VERSAMMLUNG <strong>2011</strong><br />

Seite 23<br />

ÜBERRASCHENDER<br />

WINTEREINBRUCH<br />

Im Eise verkeilt …<br />

Seite 24<br />

<strong>Bezirk</strong> Oberelbe<br />

EIN BESUCH BEI DEN<br />

HAMBUR FREEZERS<br />

Seite 25<br />

NEUJAHRSSCHWIMMEN<br />

Seite 25<br />

JAHRESHAUPTVER-<br />

SAMMLUNG<br />

Seite 26<br />

ARZT AUS LEIDENSCHAFT<br />

Ein Kindheitstraum wird wahr<br />

Seite 27<br />

ELBHOCHWASSER<br />

72 Stunden non-stop im Einsatz<br />

Seite 28<br />

SYLVESTERBEREIT-<br />

SCHAFT<br />

Seite 30<br />

EDITORIAL<br />

Seite 4/5<br />

IMPRESSUM<br />

Seite 5<br />

DIE ANGEBOTE<br />

DER BE ZIRKE IM<br />

LANDESVER BAND<br />

HAMBURG E.V.<br />

Seite 31<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 3


EDITORIAL<br />

DEM NACHWUCHS EINE CHANCE<br />

Ein neues, hoffentlich interessantes<br />

Heft liegt vor Ihnen, enthalten<br />

sind Berichte, Hinweise,<br />

Tipps und etwas zum Nachdenken.<br />

Ein Mix, der das Heft<br />

lesenswert machen soll. Allen<br />

Kräften sei gedankt, dass dieses<br />

Heft so entstanden ist. Vergleicht<br />

man es mit dem Hamburg-Teil<br />

des „Lebensretters”<br />

dann kommt man für dieses<br />

Heft geradezu ins Schwärmen.<br />

In Wandsbek hat sich seit dem<br />

letzten Schwerpunktheft nicht<br />

viel verändert – ein Fels in der<br />

Brandung. Die Zeit seit dem<br />

letzten Heft war zwar stürmisch,<br />

aber eben der Fels.<br />

Der Versuch unseren <strong>Bezirk</strong><br />

zu spalten ist am Fels gescheitert.<br />

Wir versuchen weiterhin<br />

unseren Weg zu gehen, probieren<br />

den LV zu bekehren,<br />

seine Rolle als Mutter der<br />

<strong>Bezirk</strong>e zu erkennen, leisten<br />

in den Schwimmhallen und<br />

auf der Alster gute Arbeit,<br />

aber hinterfragen auch das<br />

ein oder andere.<br />

Eine unheilvolle Spirale ist<br />

im Gange. RW Falkenstein,<br />

RW Tesperhude, RW Altengamme,<br />

RW Boberg, RW<br />

Öjendorf – all diese Wachstationen<br />

gibt es nicht mehr<br />

und das innerhalb von etwa<br />

10 Jahren. Der Grund ist<br />

fast ausschließlich Personalnotstand.<br />

Denn sehr viel<br />

mehr Gewicht wird auf die<br />

Ausbildung gelegt. Damit<br />

ähneln wir immer mehr einem<br />

Schwimmverein. Die Folgen<br />

sind an den Schließungen<br />

der Wachen klar erkennbar.<br />

Sicher, die Interessen junger<br />

Menschen ändern sich … oder<br />

vernachlässigen wir etwa den<br />

Bereich zugunsten der Ausbildung<br />

Freudig festzustellen ist, dass<br />

in einzelnen <strong>Bezirk</strong>en ein sehr<br />

positiver Weg im Gange ist,<br />

der versucht Jugendliche wieder<br />

zu begeistern. Wir arbeiten<br />

daran, aber uns fehlen einfach<br />

vergleichbare Möglichkeiten<br />

AUFKLÄREN I AUSBILDEN<br />

I RETTEN<br />

4<br />

<strong>DLRG</strong><br />

<strong>DLRG</strong><br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong><br />

AUFKLÄREN I AUSBILDEN I RETTEN<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong><br />

Mitgliederzeitschrift der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>e <strong>Bergedorf</strong>, Feuerwehr, Oberelbe und Wandsbek<br />

Mitgliederzeitschrift der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>e <strong>Bergedorf</strong>, Feuerwehr, Oberelbe und Wandsbek<br />

Ausgabe: Frühjahr/Sommer <strong>2011</strong><br />

<strong>DLRG</strong><br />

AUFKLÄREN I AUSBILDEN I RETTEN<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong><br />

Mitgliederzeitschrift der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>e <strong>Bergedorf</strong>, Feuerwehr, Oberelbe und Wandsbek<br />

<strong>Bezirk</strong> im Dauereinsatz<br />

Neun Monate im Jahr auf der Alster<br />

Ausgabe: Frühjahr/Sommer <strong>2011</strong><br />

<strong>Bezirk</strong> im Dauereinsatz<br />

Nachwuchs für Rettungswachen<br />

Neun Monate im Jahr auf der Alster<br />

Förderung für <strong>DLRG</strong>-Jugend<br />

Nachwuchs für Rettungswachen<br />

Wachablösung<br />

Förderung für <strong>DLRG</strong>-Jugend<br />

Neuer LV-Präsident im Amt<br />

Ausgabe: Frühjahr/Sommer <strong>2011</strong><br />

<strong>Bezirk</strong> im Dauereinsatz<br />

Neun Monate im Jahr auf der Alster<br />

Nachwuchs für Rettungswachen<br />

Wachablösung<br />

Förderung für <strong>DLRG</strong>-Jugend<br />

Neuer LV-Präsident im Amt<br />

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Neuer LV-Präsident im Amt<br />

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EDITORIAL<br />

Ich glaube wir sollten uns alle<br />

mehr um unsere Nachwuchsproblematik<br />

kümmern und<br />

die LV-Jugend seitens des<br />

Stammverbandes mehr unterstützen.<br />

Der LV-Jugendvorstand<br />

kämpft auf ver lorenem<br />

Posten. Dabei würde er aber<br />

einen wichtigen Bereich, nämlich<br />

die Förderung der Jugend,<br />

insbesondere hinsichtlich des<br />

Spaßfaktors, tragen.<br />

Wir haben ein LV-Heim in<br />

dem Jugendliche sich treffen<br />

könnten – und das bezirksübergreifend.<br />

Dazu muss aber<br />

klar werden, wer denn hier für<br />

wen da ist. Die <strong>Bezirk</strong>e dürfen<br />

nicht Bittsteller sein, sondern<br />

das LV-Heim muss Ort für alle<br />

<strong>Bezirk</strong>e sein. So wäre sicherlich<br />

auch wieder ein positiver<br />

Zulauf erkennbar.<br />

In Berlin bietet der Ferienpass<br />

Kindern die Möglichkeit auf<br />

einen einwöchigen Aufenthalt<br />

an einer Wachstation. Hier<br />

können die Interessierten den<br />

Rettungsschein oder einen EH-<br />

Kurs machen, Wacherfahrung<br />

sammeln, technisches Gerät<br />

ausprobieren, MRB erfahren<br />

und zusammen mit anderen<br />

eine unvegessliche Zeit erleben.<br />

Der Spaß an der Sache,<br />

der Umgang mit Gleichgesinnten<br />

und die erworbenen<br />

Erfahrungen und Fähigkeiten<br />

tragen sicher dazu bei,<br />

dass einige der Jugendlichen<br />

dabei bleiben.<br />

Immer wieder, wenn ich die<br />

Geschäftsstelle betreue, stelle<br />

ich fest, dass junge Menschen,<br />

wenn man sich denn individuell<br />

um sie kümmert, auch<br />

absolut begeisterungsfähig<br />

sind. Hier wäre <strong>Bezirk</strong>sübergreifend<br />

mehr Engagement<br />

wünschenswert. Offene Arme<br />

schaffen ein Willkommensgefühl<br />

– nicht der Lehrgangskalender<br />

oder Profi(l)gehabe.<br />

In Wandsbek fehlt es insbesondere<br />

an der Wachstation,<br />

um solche Vorhaben auch<br />

umzusetzen. Man findet unsere<br />

Arbeit wichtig, aber man<br />

findet an der Alster, keinen<br />

Platz für eine Blockhütte o. ä.<br />

in der man sich treffen könnte,<br />

wo Klamotten getrocknet,<br />

und Akkus geladen werden<br />

können und wo Jugendliche<br />

am Wochenende eine Heimstätte<br />

fänden.<br />

Wir unterstützen den Rettungsdienst<br />

auf der Alster, aber mit<br />

wem bzw. wie dies klappen<br />

soll, scheint egal. Eine Bleibe<br />

hat uns als Jugendlichen sehr<br />

gut gefallen – das ist gelebte<br />

Jugendarbeit und das hat sich<br />

bis heute nicht geändert. Nur<br />

mit entsprechendem Angebot<br />

und der richtigen Förderung<br />

wachsen Rettungsschwimmer<br />

heran, die sich auch vernünftig<br />

engagieren.<br />

Man muss sich Ziele stecken,<br />

es gibt viel zu tun, packen wir<br />

es an.<br />

Viel Spaß beim Lesen.<br />

Bernhard J. Hänel<br />

<strong>Bezirk</strong>sleiter Wandsbek<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber:<br />

<strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong> <strong>Bergedorf</strong> e. V.<br />

Redaktion:<br />

Thorsten Walter, Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />

Redaktionsanschrift:<br />

Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft<br />

<strong>Bezirk</strong> <strong>Bergedorf</strong> e. V.<br />

Ladenbeker Furtweg 120<br />

21031 Hamburg<br />

Tel.: (040) 7 38 87 38<br />

Fax: (040) 27 86 82 89<br />

E-Mail: <strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>@bergedorf.dlrg.de<br />

Internet: www.bergedorf.dlrg.de<br />

Gestaltung, Produktion und Anzeigenvertrieb:<br />

Die Creativen<br />

Gesellschaft für Werbung, Design & Events mbH<br />

Mohnhof 12<br />

21029 Hamburg<br />

Tel.: (040) 72 00 66 -0<br />

Fax: (040) 72 00 66 -22<br />

E-Mail: <strong>info</strong>@diecreativen.de<br />

Internet: www.diecreativen.de<br />

Hinweis:<br />

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt<br />

die Meinung der <strong>DLRG</strong> wieder. Das Copyright sowie die Verantwortung<br />

für die publizierten Inhalte liegen ausschließlich bei den<br />

jeweiligen Autoren.<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 5


AUS DEM LANDESVERBAND<br />

LV-Tag <strong>2011</strong><br />

DIE MUTTER DER BEZIRKE –<br />

HOFFNUNG AUF EINE NEUE ÄRA<br />

Der LV-Tag des LV-Hamburg<br />

<strong>2011</strong> fand am 30.4.<strong>2011</strong> um<br />

10.00 Uhr wie gewohnt im<br />

Gemeindehaus des Hamburger<br />

Michels statt.<br />

Neben der Prominenz aus Politik,<br />

u. a. dem Innensenator Neumann,<br />

waren auch die benachbarten<br />

Landesverbände Schleswig-Holstein,<br />

Nieder sachsen<br />

und Bremen vertreten, natürlich<br />

neben Vertretern des Präsidiums<br />

u. a. mit dem <strong>DLRG</strong> Präsidenten<br />

Klaus Wilckens. Die Grußworte<br />

der Gäste bestärken uns in unserem<br />

Engagement – mögen es<br />

nicht nur Worte bleiben.<br />

Der scheidende Präsident<br />

Eschenbach berichtete neben<br />

den anderen Ressortleitern von<br />

der geleisteten Arbeit und nahm<br />

auch die Politiker in die Pflicht,<br />

uns in unserer gemeinnützigen<br />

Sache zu unterstützen. Es wurde<br />

viel von notwendigen Investitionen<br />

an der Elbe berichtet, aber<br />

nichts dazu, dass an der Alster<br />

keine Bleibe für die Rettungsschwimmer<br />

vorhanden ist und<br />

gerade dort die Wassersportsaison<br />

mit 9 Monaten extrem lang<br />

ist. Uns würden doch schon ein<br />

paar vorhandene unge nutzte<br />

Quadrat meter auf der Gurlittinsel<br />

über die Brücke rechts für<br />

eine Blockhütte reichen.<br />

Wichtigster Punkt war sicher die<br />

Wahl des neuen LV-Präsidenten.<br />

Hier wurde Kam. Heiko Mählmann<br />

erwartungsgemäß, aber<br />

auch keineswegs einstimmig<br />

zum neuen Präsidenten gewählt.<br />

Möge mit der neuen Ära<br />

auch ein Schlussstrich unter die<br />

alte gezogen werden und möge<br />

der LV-Vorstand sich auf seine<br />

Rolle als „Mutter der <strong>Bezirk</strong>e“<br />

besinnen, denn dafür brauchen<br />

die <strong>Bezirk</strong>e den LV und der LV<br />

die <strong>Bezirk</strong>e. Es sollten Möglichkeiten<br />

zur gegenseitigen Hilfe<br />

geschaffen werden und nicht<br />

zum Scheitern am „Hausherrn”.<br />

Dazu gehört z.B. die Bereitstellung<br />

von Stellplätzen im<br />

ASR2 oder die Möglichkeit<br />

mal im Winter in der Halle die<br />

Boote für die nächste Saison fit<br />

machen zu können.<br />

Zum Ehrenpräsidenten wurde<br />

Kam. Eschenbach für seine Verdienste<br />

ernannt. Vizepräsident<br />

wurde Kam. Thorsten Schreiber.<br />

Schatzmeister und Stellvertreter<br />

wurden wiedergewählt, als stv.<br />

TL/A wurde Kam. Katja Kabisch<br />

gewählt. Grundsätzlich darf angemahnt<br />

werden, dass aus gutem<br />

Grunde, laut unserer Satzung,<br />

das Innehaben eines Postens<br />

im <strong>Bezirk</strong>svorstande nicht<br />

auch mit einem im LV-Vorstand<br />

einhergehen sollte.<br />

Zum LdÖ fand sich leider niemand<br />

und gerade hier wäre mit<br />

einem gemeinsamen LV-Heft ein<br />

freier Redakteur und mit der Teilnahme<br />

an der Hanseboot- Messe<br />

ein Planer dringend nötig.<br />

Der Antrag auf Satzungsänderung<br />

wurde auf den nächsten<br />

LV-Tag vertagt.<br />

Es war ein freundlicher kameradschaftlicher<br />

LV-Tag, der gegen<br />

15.00 Uhr beendet wurde.<br />

BJH<br />

6<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


AUS DEM LANDESVERBAND<br />

VON MITGLIEDERN –<br />

FÜR MITGLIEDER<br />

Das <strong>DLRG</strong>-Info-Heft hat sich in den<br />

letzten Jahren zu einem gut gemachten,<br />

<strong>info</strong>rmativen Heft von Mitgliedern<br />

für Mitglieder entwickelt.<br />

Die <strong>Bezirk</strong>e können sich darin auf vielen<br />

Seiten darstellen uns berichten, was die<br />

eigenen Mitglieder wohl sehr interessieren<br />

dürfte und das nur für Versandkosten. Die<br />

beteiligten <strong>Bezirk</strong>e wissen voneinander und<br />

von ihrer Arbeit. Dem bisherigen „Chefredakteur”<br />

Thorsten Walter sei für die viele<br />

Arbeit recht herzlich gedankt. Mit Sorge<br />

wird sein Wunsch aufgenommen, die Redaktion<br />

in andere Hände geben zu wollen.<br />

Was der geneigte Leser kaum bemerkt,<br />

jeder <strong>Bezirk</strong> kann seine Berichte unzensiert<br />

einstellen, d. h. auch kritische Berichte dürfen<br />

gedruckt werden, auch die Wahrheit<br />

bekommt eine Chance. Nicht jeder Bericht<br />

mag jedem aus<br />

<strong>DLRG</strong><br />

AUFKLÄREN I AUSBILDEN I RETTEN<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong><br />

Mitgliederzeitschrift der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>e <strong>Bergedorf</strong>, Feuerwehr, Oberelbe und Wandsbek<br />

Ausgabe: Herbst 2009 · Titelfoto: Ole Kawohl<br />

<strong>DLRG</strong><br />

AUFKLÄREN I AUSBILDEN I RETTEN<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong><br />

Mitgliederzeitschrift der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>e <strong>Bergedorf</strong>, Feuerwehr, Oberelbe und Wandsbek<br />

60 Jahre Grundgesetz<br />

Die <strong>DLRG</strong>-Jugend in Berlin<br />

Neue Wachleiter für Hamburg<br />

Unterstützung für den Landesverband<br />

Geht nicht gibt’s nicht!<br />

Ein Verdienstkreuz geht nach Begedorf<br />

Ausgabe: Frühjahr/Sommer 2010<br />

Die Neuen stellen sich vor<br />

Verstärkung des Fuhrparks der <strong>DLRG</strong> Lauenburg<br />

„Ab ins Wasser – aber sicher!”<br />

Sicherheit für Kinder im Fokus<br />

„Für mehr Sicherheit!”<br />

Perfekte Ausbildung<br />

AUFKLÄREN I AUSBILDEN I RETTEN<br />

der Seele sprechen, aber dies leistet auch<br />

keine andere Zeitung. Eine Vereinszeitung<br />

sollte einen internen Dialog ermöglichen,<br />

sie muß die Rolle des Korrektives übernehmen.<br />

Toll wäre es, wenn auch die <strong>Bezirk</strong>e<br />

Altona, Harburg und Alster von der Arbeit<br />

<strong>info</strong>rmiert würden, die derzeit nicht dieses<br />

Presseerzeugnis beziehen und toll wäre<br />

es, wenn die Bezieher dieses Heftes auch<br />

etwas von den anderen <strong>Bezirk</strong>en erfahren<br />

könnten. „Wir sind doch alles <strong>DLRG</strong>ler” und<br />

sollten insofern auch zusammenstehen und<br />

über den Tellerrand schauen.<br />

Dieser missliche Zustand wurde im LV-Rat<br />

schon 2009 erkannt und ein gemeinsames<br />

Heft, welches alle Mitglieder im LV <strong>info</strong>rmiert<br />

gefor-<br />

dert, leider ist<br />

dies bis dato<br />

<strong>DLRG</strong><br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong><br />

Mitgliederzeitschrift der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>e <strong>Bergedorf</strong>, Feuerwehr, Oberelbe und Wandsbek<br />

Jubiläumsjahr<br />

<strong>2011</strong>:<br />

Ausgabe: Herbst/Winter 2010<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong><br />

Der <strong>Bezirk</strong><br />

Feuerwehr:<br />

Perfekte Schulung<br />

Rettungsschwimmausbildung<br />

„Nicht wegzudenken!”<br />

Rettungswachdienst an der Ostsee<br />

<strong>DLRG</strong><br />

AUFKLÄREN I AUSBILDEN I RETTEN<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong><br />

Mitgliederzeitschrift der <strong>DLRG</strong> <strong>Bezirk</strong>e <strong>Bergedorf</strong>, Feuerwehr, Oberelbe und Wandsbek<br />

Ausgabe: Frühjahr/Sommer <strong>2011</strong><br />

<strong>Bezirk</strong> im Dauereinsatz<br />

Neun Monate im Jahr auf der Alster<br />

Nachwuchs für Rettungswachen<br />

Förderung für <strong>DLRG</strong>-Jugend<br />

Wachablösung<br />

Neuer LV-Präsident im Amt<br />

nicht umgesetzt. Man verteilt die Schuld<br />

der Zweiteilung, statt diesem Wunsche und<br />

der Aufgabe als einendes Gremium nachzukommen.<br />

Es wäre also schön, auf dem nächsten Titelblatt<br />

könnten auch diese <strong>Bezirk</strong>e stehen und<br />

sie würden sich auch an diesem Heft beteiligen.<br />

Wir wollen alle Leben retten und sind<br />

deshalb Mitglied und wie der eigene <strong>Bezirk</strong><br />

oder der Nachbarbezirk dies umsetzt, sollte<br />

für alle interessant sein. Angst vor einer<br />

freien Presse sollte es nicht geben.<br />

Die „Lebensretter“-<strong>Bezirk</strong>e erfuhren von<br />

dem jahrelangen Streit mit für den LV drastischen<br />

Folgen und seine Existenzgefährdung<br />

durch Zersplitterung nichts. Man feierte<br />

vorschnell eine <strong>Bezirk</strong>sgründung und<br />

man berichtete von einer neuen OG. Es<br />

bedarf keiner weiteren Ausführungen, dass<br />

es beim Lebensretter nicht um Information<br />

der Mitglieder geht.<br />

Lieber Lebensretterleser, wenn Dir dieses<br />

Heft nur durch Zufall in die Hände kam,<br />

dann sprich Deinen <strong>Bezirk</strong>sleiter an, rum es nicht auch in Eurem <strong>Bezirk</strong> zu<br />

wabekommen<br />

ist, auch wenn der „Lebensretter“<br />

frei Haus kommt. Nutze dieses<br />

Medium, um Eure Berichte, Kritiken oder<br />

Ideen Gleichgesinnten zu vermitteln und<br />

profitiere von deren Erfahrungen.<br />

Alle Leser sind zur Mitarbeit herzlich<br />

eingeladen.<br />

Bernhard J. Hänel<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 7


AUS DEM LANDESVERBAND<br />

Haben die LV´s ausgedient<br />

DA HABEN WIR DEN<br />

RECHTLICHEN SALAT …<br />

… einen Verein der sich <strong>DLRG</strong> nennt<br />

und nach Schiedsver fahren nie ein<br />

<strong>DLRG</strong>-Verein gewesen ist, zumindest<br />

keiner des Landesverbandes<br />

Hamburg. Für diesen Verein ist die<br />

Sache damit geklärt, eine Einigung<br />

gefunden. Das Fehlen von klaren<br />

Ansagen des Präsidiums einen<br />

nicht vorgesehenen Zustand auch<br />

im Interesse der beteiligten legitimen<br />

Gliederung klar zu beenden,<br />

führt aber zur Irritation.<br />

Klar, der Verein gehörte nicht<br />

zum LV Hamburg. Damit ist<br />

die Sache auch für den LV geklärt.<br />

Wohin gehört denn nun<br />

aber diese Basisgliederung hin<br />

Sie gehört auch zu keinem<br />

anderen LV.<br />

Kann denn ein <strong>DLRG</strong>-Verein<br />

direkt ohne LV-Zugehörigkeit<br />

existieren<br />

Offensichtlich schon, denn ihm<br />

wurde die Tätigkeit unter der<br />

Flagge der <strong>DLRG</strong> jahrelang nicht<br />

untersagt. Die Mitg lieder sind ja<br />

nun auch solche des Präsidiums.<br />

Aber welche Rechte haben sie<br />

dort Alles ungeregelt. Ein ungewollter<br />

Zustand wird mangels Mut<br />

zur klaren Ansage zum Problem.<br />

Können wir dann alle auf einen<br />

LV verzichten Günstiger wird’s<br />

in jedem Fall, denn eine Beitragspflicht<br />

für das Präsidium gibt es<br />

für jeden LV, … auch für einen normalen<br />

Basisverein Die Kosten<br />

für den LV jedenfalls sparte man.<br />

Was macht aber der Verein, der zu<br />

treuen Händen mit dem Mitgliedsbeitrag<br />

seinen Mitglieder auch Beitragsanteile<br />

für den LV und das Präsidium<br />

einnimmt Führt er sie nicht<br />

ab, hat er sie zurückzuzahlen – will<br />

er sie nicht veruntreuen.<br />

Die Existenz einer Basisgliederung<br />

direkt unter dem Präsidium<br />

scheint, dem Handeln des Präsidiums<br />

nach, möglich zu sein,<br />

auch wenn dies keine Grund lage<br />

in der Präsidial satzung findet.<br />

Dies ist doch eine kostengünstige<br />

in teressante Option für alle<br />

Basisgliederungen-„Light“. Sie ist<br />

sicher ungewollt das Ergebnis eines<br />

Kuddelmuddels, das immer<br />

dann entsteht, wenn man rechtlich<br />

falsch positioniert, die satzungsmäßige<br />

Möglichkeit des eigenen<br />

Handelns verkennt oder zu erwartende<br />

klare Ansagen, was<br />

satzungs mäßig möglich ist, ausbleiben.<br />

Die LVs haben natürlich nicht ausgedient,<br />

ebenso ist es nicht möglich,<br />

eine Basisgliederung ohne<br />

LV ins Leben zu rufen. Das ist gegen<br />

die Struktur der <strong>DLRG</strong> und<br />

dies ist rechtlicher Unfug. Jedem<br />

ist das klar – nicht aber denen,<br />

deren klaren Worte hier ausgeblieben<br />

sind.<br />

BJH<br />

Das Rettungspersonal hat bemerkt, dass bei einem Verkehrsunfall die meisten Verwundeten<br />

ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei verletzten, nicht ansprechbaren<br />

Personen wissen die Einsatzkräfte aber nicht, wer aus den<br />

langen Adresslisten zu kontaktieren ist.<br />

Ambulanzfahrer und Notärzte haben also vorgeschlagen,<br />

dass jeder die im Notfall zu kontaktierende Person unter<br />

demselben Pseudo im Handy-Adressbuch eingibt.<br />

Das international anerkannte Pseudo ist:<br />

ICE (= In Case of Emergency).<br />

Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der<br />

Person eintragen, die im Notfall durch Polizei, Feuerwehr<br />

oder erste Hilfe anzurufen ist. Sind mehrere Personen<br />

zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw.<br />

8<br />

<strong>DLRG</strong><br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


AUS DEM LANDESVERBAND<br />

Europa ehrt <strong>2011</strong> das Ehrenamt<br />

Die EU-Kommission hat das<br />

Jahr <strong>2011</strong> zum Jahr der Freiwilligentätigkeit<br />

ausgerufen.<br />

Eine gute Idee, sicher, nur wäre<br />

es schön, man würde dem auch<br />

Taten folgen lassen.<br />

Klar, wir arbeiten ehrenamtlich<br />

und können damit keinen Lohn<br />

für unsere Tätigkeit verlangen,<br />

was soll aber dann als Hilfe für<br />

das Ehrenamt die sogenannte<br />

„Ehrenamtspauschale”<br />

Die, für die sie wäre – zumindest<br />

klingt dies so – hilft nicht weiter.<br />

Wer nichts bekommt, kann auch<br />

nichts steuerfrei bekommen –<br />

Mogelpackung.<br />

Ebenso verhält es sich mit der<br />

sogenannten Übungsleiterpauschale.<br />

Die Voraussetzungen<br />

dafür erfüllt sicher manch Aktiver,<br />

aber er erhält als Ehrenamtlicher<br />

keinen Lohn … also auch<br />

wieder eine Mogelpackung.<br />

Faktisch ist es anders:<br />

Die Auslagenpauschalen werden<br />

fiskalisch festgesetzt, diese<br />

darf er spenden und erhält<br />

dafür eine Spendenquittung.<br />

Aber, das Finanzamt erkennt<br />

Spenden nur bis zu einem<br />

bestimmten Höchstbetrag an.<br />

Dieser liegt für anerkannt<br />

gemeinnützige Zwecke bei<br />

5% der Jahreseinkünfte oder<br />

2% der Summe des Jahresumsatzes.<br />

Nimmt man mal ein<br />

Einkommen von 2000,- /Monat<br />

sind im Jahr 1200,- max. vom<br />

Einkommen abziehbar, je nach<br />

Steuersatz bleibt also nichts<br />

erspart, was auch nur annähernd<br />

die Auslage deckt.<br />

Nicht nur beim Einzelnen<br />

schlägt man gnadenlos zu,<br />

auch der Verein wird zur<br />

Kasse gebeten. Z.B. von der<br />

Kfz-Steuer befreit ist gem. §3<br />

Nr.5,5a KraftStG das Halten<br />

von Fahrzeugen, die<br />

ausschließlich im Dienste<br />

des Katastrophenschutzes<br />

und Rettungs dienstes stehen.<br />

Wehe, im Fahrtenbuch steht<br />

eine Fahrt zur Schwimmhalle,<br />

dann bedeutet das Steuerhinterziehung<br />

für den Verein<br />

und Fahrer. Der Staat braucht<br />

Geld und so sieht faktisch die<br />

Förderung des Ehrenamtes<br />

aus.<br />

Möge uns das Jahr <strong>2011</strong> also<br />

einen tatsächlichen Ausgleich für<br />

die Auslagen unserer ehrenamtlichen<br />

Tätigkeit bescheren, und<br />

nicht Worte statt Brot.<br />

BJH<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 9


AUS DEM LANDESVERBAND<br />

Was uns<br />

• … primär ist das sicherlich –<br />

wir wollen den Kindern das<br />

Schwimmen beibringen.<br />

Was aber bewegt uns dazu<br />

jede Woche in die Halle zu<br />

kommen Für viele ist neben<br />

dem persönlichen Engagement<br />

an dem zuvor Gesagtem und<br />

dem Spaß in der Halle (meint<br />

an der Tätigkeit – ich bin groß<br />

und darf anderen etwas vermitteln<br />

und ich bekomme ein<br />

tolles Feedback = leuchtende<br />

Kinderaugen) auch die Freundschaft<br />

mit den anderen Ausbildern<br />

oder auch Schwimmschülern<br />

ein wichtiger Grund. Bei uns heißt<br />

das dann Kameradschaft wobei<br />

ich finde gerade in den Ohren<br />

Jungendlicher klingt Freundschaft<br />

vielleicht nicht so verstaubt und<br />

nach Vereinsmeierei.<br />

Kurzer Ausblick für die Wachgänger:<br />

auch hier ist es die Fre undschaft<br />

mit den anderen Kameraden,<br />

daneben aber auch das<br />

geile Feeling, mit einem schnellen<br />

Boot fahren zu dürfen, und<br />

den ganzen Tag in der Sonne<br />

zu brutzeln und nach einem tollen<br />

Wochenende braungebrannt<br />

in die Schule oder zur Arbeit zu<br />

gehen – eben Abenteuer in Baywatch<br />

Manier.<br />

Warum sind einige Kameraden<br />

bewegt in der<br />

<strong>DLRG</strong> tätig<br />

zu sein …<br />

bereit mehr Zeit in die <strong>DLRG</strong> zu<br />

investieren, als nur für die Ausbildung<br />

der Schwimmkinder. Hier<br />

möchte ich meine persönliche<br />

Motivation darlegen: für mich ist,<br />

neben dem primären Ziel den<br />

Kindern das Schwimmen beizubringen,<br />

eigentlich noch viel wichtiger<br />

den älteren Kindern (dann<br />

Jugendlichen) in der <strong>DLRG</strong> eine<br />

sinnvolle Tätigkeit anzubieten. Ich<br />

freue mich über jeden, der bei uns<br />

bleibt. Ich gehe davon aus, dass<br />

100% der aktiven Jugendlichen<br />

bei uns nicht zu denen gehören<br />

von denen man in der Presse liest<br />

und die aus Langeweile andere<br />

Leute zusammentreten oder Autos<br />

anzünden. Ich finde es wichtig,<br />

dass die Jungendlichen bei uns<br />

lernen Verantwortung zu übernehmen<br />

(dies tun Sie, indem Ihnen<br />

Kinder anvertraut werden, auf die<br />

Sie gewissenhaft achten müssen –<br />

denn das Wasser verzeiht keine<br />

Fehler). Dass die Jugendlichen<br />

den Kindern etwas beibringen<br />

und erklären müssen, ist eine gute<br />

Übung vor einer Gruppe frei zu<br />

reden. Dies fällt einem leichter<br />

vor einer Gruppe von 6-8 Jährigen,<br />

denen ich als 12-18 Jähriger<br />

Wissen voraus habe = Sicherheit<br />

im Auftreten. Auch ein in der Schule<br />

eher stiller Ausbilder kann hier<br />

auftauen und wachsen.<br />

Diese Erfahrungen prägen die<br />

Jugendlichen für das spätere<br />

Leben. Neben der persönlichen<br />

Entwicklung denke ich zeugt<br />

ein Engagement in der <strong>DLRG</strong><br />

von Verantwortungsbewusstsein,<br />

Zu verlässigkeit und einer<br />

Persönlichkeitsentwicklung, die<br />

einem im „außer-dlrg-lichen“<br />

Leben zum Vorteil gereicht –<br />

z.B. bei einer Bewerbung auf<br />

eine Lehrstelle Vorteile verschafft.<br />

Ich freue mich, dass<br />

ich erlebt habe, dass sicherlich<br />

auch die Tätigkeit in der<br />

<strong>DLRG</strong> bei einigen inzwischen<br />

Erwachsenen dazu beigetragen<br />

hat einen Beruf im Dienst<br />

am Menschen (z.B. in der Pflege)<br />

zu ergreifen.<br />

Dies sind für mich ganz wichtige<br />

Argumente die bestimmt<br />

auch bei Euch Motivation<br />

waren, über die eigentliche Ausbildungstätigkeit<br />

auch weiterführende<br />

Tätigkeiten zu übernehmen.<br />

Es ist wichtig ganz klare Grenzen<br />

abzustecken, wie viel Zeit jeder<br />

Einzelne bereit ist zu investieren.<br />

Es macht keinen Sinn Aufgaben<br />

aus der Not heraus zu übernehmen<br />

und sich damit dann zu übernehmen.<br />

Auch ich sage oftmals,<br />

dass ich das eine oder andere<br />

nicht kann oder will und nicht<br />

bereit bin mich um dieses oder<br />

jenes Aufgabenfeld zu kümmern.<br />

Unsere Tage haben nur 24 Std<br />

und mehr geht dann einfach mal<br />

nicht. Muss ja auch nicht, wenn<br />

man es schafft die vorhandene<br />

Arbeit auf mehrere Schultern zu<br />

verteilen.<br />

Martin Schmidt<br />

ICH DENK<br />

MAL SO ...<br />

Es sollen Kurse angeboten werden,<br />

um Kindern das Schwimmen<br />

…, nein, falsch, genauer<br />

lediglich das Planschen beizubringen<br />

und die werden dann<br />

staatlich gefördert. Wassergewöhnungskurse<br />

nennt sich so<br />

„Ab ins Wasser, aber sicher” – der Slogan des Jahres<br />

etwas oder die Grundlagen<br />

zum Schwimmenlernen.<br />

Kurz, ehrenamtliche Kräfte sollen<br />

das Aufarbeiten, was normale<br />

Eltern mit Kindern eigentlich tun<br />

sollten, mit den Kindern öfters ins<br />

Schwimmbad gehen und dort<br />

spielerisch all die Fähigkeiten<br />

erlernen, die für die Schwimmausbildung<br />

hilfreich sind.<br />

Wie sinnvoll dies ist, mag jeder<br />

selbst entscheiden. Ich habe<br />

grundsätzlich Probleme, Eltern<br />

aus der Verantwortung zu entlassen.<br />

Sowenig Kitas und Schulen<br />

die Aufgabe der Erziehung<br />

zu übernehmen haben, sowenig<br />

sollten solch vorbereitende<br />

Erfahrungen aus der Verantwortung<br />

der Eltern genommen<br />

werden. „Duschen, aber richtig“,<br />

wäre sicher nicht die Aufgabe<br />

einer Rettungsorganisation.<br />

BJH<br />

10<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK BERGEDORF<br />

Unsere neuen Jugendgruppen<br />

DOPPELT HÄLT BESSER!<br />

Letztes Jahr um diese Zeit gab es eine Jugendgruppe<br />

mit ca. 13 Jugendlichen und eine Warteliste mit ca. 16<br />

Jugendlichen.<br />

Der heutige Stand ist besser,<br />

denn wir konnten durch Integration<br />

der Juniorretter Ausbildung<br />

in die Jugend gruppen,<br />

zwei Gruppen bilden. Einmal<br />

die 1. Jugendgruppe, das sind<br />

Jugendliche im Alter von 10 -<br />

12 Jahren, und die 2. Jugendgruppe<br />

mit Jugendlichen von<br />

13 - 15 Jahren. Diese Splittung<br />

ermöglicht uns eine gezieltere<br />

Ausbildung im Theoriesowie<br />

im Praxisbereich. Auch<br />

im Hinblick auf das Alter der<br />

Jugendlichen ist die Teilung<br />

von Vorteil.<br />

Zur Zeit gibt’s für die<br />

Jugendgruppe leider<br />

eine Warteliste.<br />

Jedoch ist diese, sehr zur<br />

Freude der Wartenden, nicht<br />

besonders lang.<br />

Andrea Asmus<br />

Rettungsschwimmkurs<br />

… auch dieses Jahr wieder Kostenlos! kostenlos!<br />

Letztes Jahr haben wir am Allermöher See einen kostenlosen<br />

Rettungsschwimmkurs aufgrund der Ereignisse angeboten.<br />

Auch dieses Jahr ist dieser Rettungsschwimmkurs vom 04. - 08.<br />

Juli <strong>2011</strong> am Allermöher See geplant, damit JEDER für mehr<br />

Sicherheit an den <strong>Bergedorf</strong>er Badeseen sorgen kann.<br />

Also wer Lust und Interesse hat meldet sich einfach per Mail an:<br />

tl-a@bergedorf.dlrg.de.<br />

Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen<br />

Anmeldeschluss: 23.06.11<br />

Auf unserer Homepage findet Ihr weitere Informationen<br />

sowie den Stundenverlauf. Bei Fragen könnt Ihr uns<br />

gerne kontaktieren.<br />

Wir freuen uns auf Euch.<br />

Andrea Asmus (tl-a@bergedorf.dlrg.de)<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 11


DER BEZIRK BERGEDORF<br />

Heidenheim an der Brenz (4. -7. November)<br />

DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN 2010<br />

Am Donnerstag sind wir bereits<br />

um 5.40 Uhr in <strong>Bergedorf</strong><br />

gestartet. Von Bahrenfeld ging<br />

es dann per Bus nach Heidenheim<br />

in Baden-Württemberg,<br />

wo wir erfolgshungrig ankamen.<br />

Daraufhin bezogen<br />

wir unser Quartier in einer<br />

kleinen Turnhalle, in der wir<br />

unsere Feldbetten aufstellten.<br />

Am Freitag begann der Tag mit<br />

dem Mannschaftswettkampf<br />

für die Altersklasse 13/14, bei<br />

dem die <strong>Bergedorf</strong>er Mannschaft<br />

trotz einer Disqualifikation<br />

und 600 Strafpunkten den<br />

28. Platz erreichte. Danach<br />

startete die Altersklasse 17/18,<br />

in der unsere Mannschaft<br />

ebenfalls trotz einer Disqualifikation<br />

und 200 Strafpunkten<br />

auch den 28. Platz erzielte.<br />

Kommunikativ wertvoll war<br />

dabei das Gespräch zwischen<br />

Henrik und Turgay, als Henrik<br />

während des Wettkampfes<br />

schrie: „Hol die Puppe!“,<br />

nachdem Turgay vergessen<br />

hatte die Puppe hochzuholen.<br />

Auch bei der HLW Prüfung am<br />

Nachmittag haben wir gelernt,<br />

dass der Kopf nicht an der<br />

Nase überstreckt wird, als nur<br />

4 von 8 Personen bestanden<br />

haben.<br />

Am Abend gab es auch ein unterhaltsames<br />

Abendprogramm,<br />

an dem wir teilnahmen.<br />

Am Samstag traten dann Gunnar<br />

und Henrik Ohl bei den<br />

Einzelwettkämpfen an. Gunnar<br />

Ohl erzielte den 27. Platz<br />

von 32 Teilnehmern in der AK<br />

13/14. Henrik kam auf den 28.<br />

Platz von 32 Teilnehmern in der<br />

AK 17/18.<br />

Insgesamt stellten<br />

wir zwei Landesrekorde<br />

in den Mannschaftswettkämpfen<br />

und Gunnar drei<br />

weitere Landesrekorde<br />

im Einzelwettkampf auf.<br />

Wer noch Kraft hatte, amüsierte<br />

sich am Abend auf der<br />

großen Party, bevor wir nachts<br />

um 2.00 Uhr zurück nach Hamburg<br />

aufbrachen.<br />

Ein Bericht von:<br />

Lucas Bienert, Jonas Rausch mayer, Annemarie<br />

Becker, Hauke Folger, Gunnar Ohl<br />

12<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK BERGEDORF<br />

HERKUNFT UNSERES<br />

RETTUNGSSKI<br />

Wie viele Kameraden wissen, gibt es Rettungsvergleichswettkämpfe in<br />

der <strong>DLRG</strong>. Diese finden statt, damit sich die Rettungsschwimmer untereinander<br />

messen können. Diese Wettkämpfe gibt es von der kleinsten<br />

Gliederungsebene bis hin zu den Deutschen Meisterschaften, wo sich<br />

die besten Deutschen Rettungsschwimmer messen können.<br />

Nun, dies gibt es natürlich auch<br />

noch größer, wie zum Beispiel die<br />

Europameisterschaften oder die<br />

Weltmeisterschaften. Genau diese<br />

Weltmeisterschaften fanden<br />

im vergangenen Jahr im ägyptischen<br />

Alexandria statt.<br />

Da nun dort so ziemlich alle<br />

Wasserrettungsorganisationen<br />

vertreten sind, die in der ILS organisiert<br />

sind, kann man sich natürlich<br />

vorstellen, dass es mit dem<br />

Materialtransport nach Ägypten<br />

ein ziemlich aufwändiges Unterfangen<br />

ist. Man stelle sich vor, fast<br />

jedes Land würde sein Material<br />

wie Rettungsbretter, Rettungskajak<br />

oder auch gesamte Rettungsboote,<br />

nur für diese 10 Tage nach<br />

Ägypten transportieren.<br />

Aus diesem Grund gibt es vor<br />

Ort einen Leihpool, der dieses<br />

Jahr von einer Deutschen Firma<br />

gestellt wurde.<br />

Aber was hat das mit der <strong>DLRG</strong><br />

Jugend <strong>Bergedorf</strong> zu tun<br />

Nun ja, wie in der letzten <strong>DLRG</strong>.<br />

<strong>info</strong> zu lesen war haben wir uns<br />

im vergangen Jahr im Rettungssport<br />

im Freigewässer Bereich<br />

weiterentwickelt. Dies führte<br />

im ver gangen Jahr dazu, dass<br />

wir uns immer wieder Material<br />

leihen mussten. Da das auf Dauer<br />

keine für uns tragbare Situation<br />

war, haben wir uns nun entschlossen<br />

einiges an Material zu<br />

be schaffen. Aber woher nehmen,<br />

wenn nicht stehlen. Nach einigem<br />

hin- und hergerätsel<br />

wurde unser<br />

Engagement mit<br />

einer großzügigen<br />

Spende bedacht.<br />

Hierfür noch einmal VIELEN<br />

DANK!!!<br />

So konnten wir im Herbst Material<br />

aus dem oben genannten<br />

Leihpool, um genau zu sein ein<br />

längenverstellbares Rettungskajak<br />

samt verstellbaren Paddel,<br />

besorgen.<br />

Dies ist nun seit Anfang April<br />

bei uns im Freigewässer-Training<br />

im Gebrauch und unsere Athleten<br />

erzielen mit diesen Geräten<br />

bereits Erfolge.<br />

Leider war der Rahmen für eine<br />

angemessene Taufe noch nicht<br />

gegeben, bzw. das Wasser hatte<br />

beim Anbaden noch den falschen<br />

Aggregatzustand.<br />

Natürlich fehlt uns noch weiteres<br />

Material (Rettungsbrett). Wer<br />

hierfür spenden oder die entstehenden<br />

Flächen als Werbeflächen<br />

nutzen möchte, wende<br />

sich bitte an Andrea Asmus.<br />

Marco Graw<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 13


DER BEZIRK BERGEDORF<br />

Strömungsrettung in der <strong>DLRG</strong><br />

TRAINING IST DIE HALBE MIETE …<br />

Der Bereich Strömungsrettung<br />

ist seit einiger Zeit ein gut integrierter<br />

Bestandteil in der <strong>DLRG</strong><br />

Hamburg. Das zunächst Reizvolle<br />

an diesem Bereich war das<br />

Schwimmen in stark strömenden<br />

Gewässern, da man hier unter<br />

sicheren Bedingungen seine eigenen<br />

körperlichen Grenzen gut<br />

austesten konnte. Hierzu stand<br />

zunächst nur eine sehr kleine Auswahl<br />

an Ausrüstung zur Verfügung.<br />

Aber ein ebenso wichtiger<br />

Bereich der Strömungsrettung ist<br />

das Arbeiten mit Seilmaterial.<br />

Hierzu belegten einige Kameraden<br />

spezielle Lehrgänge,<br />

nahmen an Fort- und Weiterbildungen<br />

teil und beschäftigten<br />

sich sehr intensiv mit dem Material.<br />

Im letzten Jahr ist das zur<br />

Verfügung stehende Material<br />

stark erweitert worden, sodass<br />

nun noch sicherer, schneller und<br />

besser gearbeitet werden kann.<br />

Da aber bei diesen Utensilien<br />

das Gleiche gilt wie in der Schule<br />

„ohne Fleiß kein Preis” oder<br />

„man kann nur etwas können,<br />

wenn man es auch übt” war klar,<br />

dass wir im Winter einiges zu tun<br />

haben werden. Also wurde erst<br />

einmal den Personen, die mit<br />

dem neuen Material noch nicht<br />

vertraut waren, eine Einweisung<br />

in die Ausrüstung gegeben –<br />

und danach hieß es üben, üben,<br />

üben.<br />

Wir lernten wie wir zu zweit, ohne<br />

viel Material, eine Person aus<br />

einem Haus evakuieren können<br />

und bauten Schrägseilbahnen,<br />

wo wir die neue Trage und weitere<br />

neue Ausrüstung einbinden<br />

oder Gegenstände hochziehen<br />

konnten. Das alles bringt nicht nur<br />

Spaß. Es sind auch gute und sinnvolle<br />

Übungen für den Ernstfall.<br />

Wenn beispielsweise, wie in den<br />

letzten Jahren vorgekommen,<br />

Hochwasser herrscht, und Häuser<br />

mit Wasser umspült sind und<br />

es somit für die Hausbewohner<br />

nicht mehr möglich ist, über einen<br />

normalen Weg das Haus zu verlassen,<br />

ist eine der Optionen wie<br />

geholfen werden kann, der Einsatz<br />

von Strömungsrettern.<br />

Zu unserem wichtigen Üben<br />

kommt aber auch noch eine weitere,<br />

nicht zu unterschätzende<br />

Komponente: man kommt einfach<br />

mal wieder zum gemüt lichen<br />

Klönschnack miteinander – und<br />

das nicht nur bezirksintern, denn<br />

die Strömungsretter der <strong>DLRG</strong><br />

Hamburg stammen aus verschiedenen<br />

<strong>Bezirk</strong>en.<br />

Sascha Paulig<br />

14<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK BERGEDORF<br />

ENDLICH IST ES SOWEIT<br />

Nach einigen Jahren Überlegung,<br />

ob wir im Outdoor Wettkampfsport<br />

mitmischen wollen,<br />

und nach Anschaffung von Material,<br />

ist es so weit. Ab Sommer<br />

<strong>2011</strong> können wir nun fast vollständig<br />

mit eigenem Material an diesen<br />

sehr reizvollen Wettkämpfen<br />

teilnehmen. Hier werden wieder<br />

ganz andere Fähigkeiten von den<br />

Athleten gefordert.<br />

Bei Massenstarts mit bis zu 40<br />

Personen wird ins Wasser gelaufen,<br />

wobei es zu einer großen<br />

Gedränge kommen kann, ganz<br />

im Gegensatz zum Hallenschwimmen,<br />

wo jeder Athlet seine eigene<br />

ca. 2 m breite Bahn hat.<br />

Vielen Dank alldenjenigen, die<br />

der Wettkampfgruppe dieses<br />

ermöglicht haben wie den<br />

Spendern, als auch den Personen<br />

die sich um die Anschaffung<br />

gekümmert haben.<br />

Sascha Paulig<br />

EIN BEWÄHRTES TRIO<br />

Das Side Imaging Sonar hat sich in der Praxis<br />

schon einige Male bewährt. Mit diesem<br />

Sonar kann ausgebildetes Personal verschiedene<br />

Objekte unter Wasser erkennen,<br />

und diese durch GPS Koordinaten einer<br />

Position zuordnen. Durch die Einbindung<br />

dieses Gerätes in den Wachbetrieb, mit einer<br />

am Wochenende 24 Stündigen Bereitschaft,<br />

und in der Woche einer teilweisen<br />

Bereitschaft, wurden wir in den letzten Jahren<br />

vermehrt zu Einsätzen angefordert. Die<br />

Einsätze gingen von einer Personensuche<br />

bis hin zu der Suche nach einem möglicherweise<br />

versunkenen Auto in der Elbe.<br />

Im Frühjahr 2009 hat sich die <strong>DLRG</strong> <strong>Bergedorf</strong><br />

ein neues Fahrzeug zugelegt (Mercedes<br />

Sprinter). Dieses Fahrzeug zeichnet sich<br />

durch seinen Allradantrieb, sehr gute Fahreigenschaften<br />

und 5 Sitzplätze aus. Zudem<br />

hat das Einsatzfahrzeug, mit dem Funkrufnamen<br />

Adler Hamburg 13/52, diverse<br />

Materialien für verschiedene Einsatzbereiche<br />

geladen. Hierzu zählt unter anderem:<br />

eine Vakuummatratze, Strömungsretter-<br />

und Sanitätsmaterial. Somit ist dieser<br />

Wagen sehr vielseitig einsetzbar.<br />

Der letzte Teil des angekündigten Trios ist<br />

das Motorrettungsboot 13/42. Seit vielen<br />

Jahren ist der Greif 3 ein fester Bestandteil<br />

unserer „Bootsflotte“. Dadurch dass es<br />

sehr leicht ist, kann man es problemlos mit<br />

einigen Helfern vom Trailer heben und ins<br />

Wasser setzten, wenn es keine Möglichkeit<br />

gibt, es mit dem Fahrzeug zu Wasser<br />

zu bringen. Ebenso ist es möglich dieses<br />

Boot mit einem Kran, oder der Drehleiter<br />

der Feuerwehr zu Wasser zu lassen. Es<br />

hat einen 30 PS starken Motor, und wird<br />

standardmäßig mit drei Wasserrettern<br />

besetzt.<br />

Dieses Trio, bestehend aus Fahrzeug, Boot<br />

und SI Sonar, wird normalerweise zu sämtlichen<br />

Aktivitäten im Rahmen des Wasserrettungsdienstes<br />

genutzt, sowie bei Einsätzen<br />

der SEG (Schnelleinsatzgruppe).<br />

Sascha Paulig<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 15


DER BEZIRK BERGEDORF<br />

EINE GANZ BESONDERE GRUPPE<br />

Die Ausbilder der Kleinkinder-<br />

Schwimmausbildung stehen<br />

schon seit vielen Jahren im<br />

alten, sowie auch im neuen<br />

Bille-Bad treu zu ihren Aufgaben,<br />

den Kindern die Angst vorm<br />

Wasser zu nehmen und sie spielerisch<br />

an das im und mit dem<br />

Wasser leben zu gewöhnen.<br />

Einer Besonderheit unserer Ausbildung,<br />

ist unser Leitspruch: „Wir<br />

bringen den Kindern Spaß und<br />

Freude beim Spielen im und mit<br />

dem Wasser bei, schwimmen lernen<br />

sie ausversehen nebenher.”<br />

Eine weitere Besonderheit: im<br />

ersten Kurs „Wassergewöhnung /<br />

Wasserbewältigung / Erlernen<br />

der Bewegungen” ist ein Elternteil<br />

dabei und macht mit seinem oder<br />

auch einmal einem Fremden Kind<br />

die Übungen, die von den Ausbildern<br />

Beaufsichtigt werden.<br />

Nachdem die Kinder die Gruppe<br />

und die Ausbilder kennengelernt<br />

haben wechseln sie geschlossen<br />

inklusive Ausbildern in den<br />

zweiten Kurs ins große Becken –<br />

dann jedoch ohne Eltern.<br />

Wir im <strong>Bezirk</strong> <strong>Bergedorf</strong> haben<br />

mit diesem langsamen „Entwöhnen”<br />

beste Erfahrungen<br />

gemacht. So werden von unseren<br />

Ausbildern jeden Freitag<br />

in drei Kursen parallel je Kurs<br />

15- 18 Kinder unterrichtet.<br />

Und noch etwas zeichnet diese<br />

„besondere Gruppe” aus: ein<br />

großer Teil der Ausbilder und<br />

Ausbilder-Helfer ist selbst als<br />

Kind oder Elternteil durch die<br />

Schwimmausbildung im <strong>Bezirk</strong><br />

<strong>Bergedorf</strong> gegangen und<br />

konnte sich so für die Ausbildung<br />

begeistern. Nach Aus-,<br />

Fort- und Weiterbildung stehen<br />

sie wie alle anderen in der<br />

Ausbildung seit Jahren zur Verfügung.<br />

Ich hoffe, dass wir auch in den<br />

folgenden Jahren Elternteile<br />

für die Ausbildung rekrutieren<br />

können. Die Warteliste für<br />

Anfängerschwimmen ist für die<br />

nächsten zwei Jahre gut gefüllt<br />

und die Nachfrage groß.<br />

„Allen Ausbildern gilt mein<br />

herzlicher Dank.“<br />

Bernd Paulig<br />

16<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK BERGEDORF<br />

Ehrung für<br />

Am Samstag, den 16.<br />

April <strong>2011</strong> wurden<br />

Tim Niklas, Gunnar,<br />

Annemarie und Jonas für<br />

ihre großen sportlichen Leistungen<br />

in 2010 vom <strong>Bezirk</strong>samt<br />

<strong>Bergedorf</strong> geehrt. Sie<br />

wurden Hamburger Meister<br />

im Einzel- und Mannschafts-<br />

Rettungsschwimmen.<br />

Die Ehrung fand in der Halle<br />

des Sportclubs Vier- und<br />

Marsch lande (SCVM) in Fünfhausen<br />

statt und wurde von der<br />

amtierende <strong>Bezirk</strong>samtsleiterin,<br />

Angela Braasch-Eggert, Christoph<br />

Mallok, Vorsitzender der<br />

<strong>Bezirk</strong>sversammlung, und weiteren<br />

Vertretern der <strong>Bezirk</strong>sversammlung<br />

ausgerichtet. Frau<br />

Braasch-Eggert betonte bei<br />

ihrer Ansprache: „Es ist lobenswert,<br />

dass junge Menschen<br />

trotz vieler Verpflichtungen zu<br />

Hause und in der Schule auch<br />

im Sportverein sehr aktiv sind.<br />

Hohe sportliche Leistungen, die<br />

Kinder und Jugendliche in Schulen<br />

und Vereinen zeigen, können<br />

nicht hoch genug gewürdigt<br />

werden.” <strong>Bezirk</strong>s-Sportreferent<br />

Fred Osterhage vergab bei der<br />

32. Sportler-Ehrung Urkunden<br />

und als kleine Aufmerksamkeit<br />

einen Kinogutschein an alle jungen<br />

Sportler. Es war ein gelungener<br />

Nachmittag mit einigen<br />

sportlichen Darbietungen, gut<br />

gelaunten Hamburger Meistern<br />

und stolzer Eltern.<br />

Die Erfolge der vier <strong>DLRG</strong><br />

Sportlerinnen und Sportler wurden<br />

am Sa., den 23. Jan. 2010<br />

auf den 35. Hamburger Landesmeisterschaften<br />

im Rettungsschwimmen<br />

erschwommen. Die<br />

vier junge<br />

Rettungs-<br />

sportler<br />

Wettkämpfe wurden im Landesleistungszentrum<br />

Schwimmen in<br />

Hamburg-Dulsberg mit insgesamt<br />

129 Rettungssportlerinnen<br />

und -sportlern ausgetragen.<br />

Unsere erfolgreichen Schwimmer<br />

erlangten ihre Erfolge in<br />

den Einzel-Disziplinen 100 m<br />

Hindernisschwimmen, 50 m Retten<br />

und 50 m/100 m Retten mit<br />

Flossen und in der Mannschaft<br />

mit 50 m Hindernis-, Rettungs-,<br />

Gurtretter- und Puppenstaffel.<br />

Als ich das erste Mal vom<br />

Rettungssport und seinen unterschiedlichen<br />

Disziplinen hörte,<br />

konnte ich mir kaum etwas darunter<br />

vorstellen und habe meine<br />

Kinder mit meiner ewigen Fragerei<br />

vielleicht etwas genervt.<br />

Sicherlich lag es auch daran,<br />

dass ich am Anfang nur für den<br />

Part Finanzierung, Ernährung,<br />

Bekleidung und Beförderung<br />

zuständig war. Das sollte so<br />

nicht weitergehen und deshalb<br />

arbeitete ich mich durch einige<br />

Internetseiten und habe bei<br />

einem Indoor-Wettkampf den<br />

<strong>DLRG</strong> Akteuren zugesehen. Für<br />

alle Leserinnen und Lesern, den<br />

es noch genauso geht, habe<br />

ich hier eine ganz (ganz) kurze<br />

Zusammenfassung über die Disziplinen<br />

der in 2010 so erfolgreichen<br />

jungen Leute geschrieben:<br />

Beim Hindernisschwimmen<br />

wird im Freistil geschwommen<br />

und dabei 0,7 m tiefe Hindernisse<br />

untertaucht. Bei „Retten<br />

mit und ohne Flossen” wird<br />

die halbe Strecke im Freistil<br />

zurückgelegt und der zweite<br />

Teil wird mit einer ca. 50 kg<br />

schweren Abschlepppuppe (ein<br />

Kunststofftorso) geschwommen.<br />

Dabei müssen sich Mund und<br />

Nase der Puppe ständig über<br />

der Wasserlinie befinden. Die<br />

Mannschaftswettbewerbe werden<br />

in Staffeln geschwommen,<br />

wobei die Schwimmerinnen<br />

und Schwimmer verschiedene<br />

Disziplinen absolvieren müssen.<br />

Dazu gehören u.a. Flossenschwimmen,<br />

Tauchen, Schleppen<br />

der Puppe, Schwimmen mit<br />

Gurtretter und einem „Opfer”.<br />

(Das detaillierte Regelwerk kann<br />

auf der <strong>DLRG</strong>–Internetseite eingesehen<br />

werden.)<br />

Ich wünsche allen aktiven<br />

Rettungssportlern eine erfolgreiche<br />

Outdoorsaison <strong>2011</strong>.<br />

Kirsten Ohl<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 17


DER BEZIRK BERGEDORF<br />

DAS HAMBURGER EINZEL <strong>2011</strong><br />

Am 15.01.<strong>2011</strong> war es mal<br />

wieder soweit, die Hamburger<br />

Einzel standen vor<br />

der Tür. Dieses Jahr konnten<br />

wir das zweite Mal<br />

hintereinander mit vielen<br />

<strong>Bergedorf</strong>ern starten.<br />

Dabei haben einige gute<br />

Ergebnisse erzielt.<br />

Tom Rohrschneider (AK 17-18) und<br />

Gunnar Ohl (AK 15-16) konnten<br />

sich gegen die Gegner beweisen<br />

und erreichten in ihrer Alters klasse<br />

den ersten Platz der Hamburger<br />

Meisterschaften und haben sich<br />

somit für die Deutschen Meisterschaften<br />

qualifiziert.<br />

Weiterhin haben wir <strong>Bergedorf</strong>er<br />

einige zweite und dritte Plätze<br />

erschwommen. Anders als letztes<br />

Jahr, starteten dieses Mal auch<br />

zwei Mädchen aus der Mannschaft<br />

AK offen weiblich. Es waren<br />

für sie neue Disziplinen, die eine<br />

längere Sprintdistanz von ihnen<br />

forderten, doch auch Sie haben<br />

sich gut geschlagen.<br />

Für das nächste Jahr nehmen wir<br />

uns vor, noch schneller zu<br />

werden und die <strong>Bergedorf</strong>er<br />

Gruppe weiter zu<br />

vergrößern.<br />

Lilija Schneider, Nicole Stradowski<br />

Fotos: Sascha Paulig<br />

Anfängerschwimmen<br />

Wassergewöhnung – aus der Sicht eines Kindes<br />

Hallo. Ich heiße Lukas. Ich<br />

bin 5 Jahre alt und gehe<br />

seit Januar <strong>2011</strong> (fast)<br />

jeden Freitag zur <strong>DLRG</strong><br />

zum Schwimmen.<br />

Am Anfang war das komisch.<br />

Ich bekam immer Wasserspritzer<br />

ins Gesicht! Und das<br />

Wasser lief mir in den Ohren.<br />

Das kitzelte und ich war mir<br />

nicht sicher, ob es auch wieder<br />

hinauslief. Und bevor wir<br />

ins Wasser dürfen, müssen wir<br />

immer kalt Duschen gehen, Brr.<br />

Wir haben uns dann auf die<br />

Treppe im Schwimmbecken<br />

gesetzt und ganz dolle mit den<br />

Beinen gestrampelt und ge -<br />

spritzt. Das hat Spaß gemacht<br />

und das Wasser im Gesicht<br />

war dann gar nicht mehr so<br />

schlimm.<br />

Am nächsten Freitag haben wir<br />

dann das Gesicht schon ganz<br />

ins Wasser gesteckt. Aber da<br />

konnte ich dann gar keine Luft<br />

mehr holen! Und<br />

ich musste erstmal<br />

ganz dolle<br />

husten! Martin<br />

hat dann gesagt,<br />

ich solle mal den<br />

Mund zu lassen.<br />

Und dann klappte<br />

das schon besser.<br />

Als nächstes sollten<br />

wir dann vom<br />

Beckenrand springen!<br />

Aber warum Das ist doch<br />

sowieso meistens verboten!<br />

(sagen die Erwachsenen) Und<br />

stehen konnte ich dann auch<br />

nicht mehr. Da war mir schon<br />

ganz schön mulmig. Dann kam<br />

Steffi und ich durfte ihr in die<br />

Arme springen und hatte gar<br />

keine Angst mehr.<br />

Das Schwimmen<br />

klappt<br />

schon<br />

ganz gut. Ich<br />

kann jetzt sogar<br />

schon<br />

alleine<br />

einen<br />

„Seestern”<br />

(auf dem<br />

Rücken treiben)<br />

machen<br />

und<br />

Tauchen. Ich<br />

traue<br />

mich<br />

auch alleine ins Wasser zu springen.<br />

Ich darf bloß nicht den<br />

Mund offen lassen! (siehe Bild).<br />

Und nun erschrecke ich mich<br />

bestimmt nicht mehr, wenn<br />

ich irgendwann einmal ins<br />

Wasser fallen sollte und kann<br />

meine Hände zum schwimmen<br />

benutzen!<br />

Mein Papa ist mit mir im Wasser<br />

und passt auf mich auf und<br />

hilft mir bei den Übungen, wenn<br />

es sein muss. Der hat, glaube<br />

ich genau so viel Spaß wie ich.<br />

Denn nun freue ich mich jedes<br />

Mal auf meine „Kumpel“ und<br />

den Schwimmunterricht und<br />

spritze jetzt „aus versehen ;-) “<br />

selbst.<br />

Und nach den großen Ferien<br />

darf ich dann auch schon ins<br />

große Becken.<br />

18<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK BERGEDORF<br />

Saisonstart für die <strong>DLRG</strong> Wettkampfgruppe<br />

OUTDOORTRAINING AN DER<br />

WACHE HOHENDEICH<br />

Bei einem traumhaftem Sommerwetter hat die <strong>DLRG</strong> Wettkampfgruppe<br />

<strong>Bergedorf</strong> den Ostersamstag genutzt, um ihre Outdoorsaison einzuleiten.<br />

Schon vor dem Training nutzten<br />

Einzelne die Sonne, um sich<br />

zu bräunen. Andere hatten mit<br />

den vielen Mücken und Fliegen<br />

zu kämpfen. Als die restliche<br />

Gruppe dazu gestoßen war,<br />

begann das Training mit Ski<br />

und Board.<br />

Das Wasser war jedoch so kalt,<br />

dass niemand seinen „Mann“<br />

stand und ohne Neopren oder<br />

Shorty ins Wasser ging.<br />

mit ihm. Nemo ist ein verstellbarer<br />

Ski und daher auch für<br />

Sascha Paulig nicht zu klein.<br />

Marco Graw brachte auch<br />

noch seinen eigenen, privaten<br />

Ski mit. Natürlich wollten viele<br />

von uns auch mal damit fahren,<br />

aber nur Marco kam mit<br />

seinem Ski klar, alle anderen<br />

kenterten nur. Für uns bedeutet<br />

das, dass wir viel mehr mit dem<br />

Ski üben müssen.<br />

Marco zeigte uns am<br />

Ende, wie wir den Ski<br />

verstellen können,<br />

damit jeder von uns<br />

in der Zukunft den Ski<br />

selbständig auf seine Größe<br />

einstellen kann.<br />

Das Training machte uns<br />

allen viel Spaß, da wir unsere<br />

Board- und Skifähigkeiten effizient<br />

verbessern konnten.<br />

Letztendlich verstauten wir<br />

die Geräte, Boards und Skis<br />

ordentlich, damit wir das nächste<br />

Training auch sicher absolvieren<br />

können. Ich denke, dass<br />

die gesamte Wettkampfgruppe<br />

so einen schönen Tag bald wiederholen<br />

möchte und auch sollte,<br />

damit wir die kommenden<br />

Outdoorwettkämpfe gut und<br />

erfolgreich beschreiten können.<br />

Damit endete ein hartes und<br />

doch sehr schönes Training.<br />

Maiko Lohbauer<br />

Mit unseren zwei Boards absolvierten<br />

wir improvisierte Übungen.<br />

Diese Übungen waren<br />

sehr anstrengend und viele von<br />

uns bekamen am nächsten Tag<br />

starken Muskelkater. Ich deute<br />

das als gutes Zeichen, denn es<br />

zeigt, dass sich auch alle angestrengt<br />

haben.<br />

„Nemo”, unser neuer Ski, wurde<br />

eingeweiht und alle trainierten<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 19


DER BEZIRK BERGEDORF<br />

NEUER<br />

GESCHÄFTSFÜHRER<br />

Die Mitgliederjahreshauptversammlung<br />

<strong>2011</strong> brachte eine<br />

personelle Veränderung im Vorstand<br />

mit sich. Wer am Donnerstag-Abend<br />

zur Geschäftszeit<br />

in unsere Geschäftsstelle<br />

am Ladenbeker Furtweg kommt,<br />

wird von einem neuen Gesicht<br />

begrüßt.<br />

Das Amt des Geschäftsführers der<br />

<strong>DLRG</strong> <strong>Bergedorf</strong> wird seit Ende März<br />

von Björn Lange (32) bekleidet. Der<br />

Kam. Lange ist für uns kein Unbekannter.<br />

Bereits im Jahr 1989 begann<br />

er seine Mitgliedschaft in der <strong>DLRG</strong><br />

und trat in den <strong>Bezirk</strong> Harburg ein.<br />

Nach einer recht aktiven Zeit bei den<br />

Harburger Kameraden wechselte er<br />

1995 in den <strong>Bezirk</strong> <strong>Bergedorf</strong>. Hier<br />

nahm seine aktive Laufbahn einen rasanten<br />

Verlauf. Neben vielfachen Tätigkeiten<br />

im Wasser rettungsdienst ließ<br />

er sich auch als Ressortleiter Schwimmen,<br />

Retten und Sport in den Jugendvorstand<br />

wählen. Hier leistete<br />

er einige Jahre sehr gute Arbeit, vergrößerte<br />

stets die Gruppe der Wettkampfschwimmer<br />

und nahm mit ihnen<br />

erfolgreich an vielerlei Wettkämpfen<br />

teil. Seine Kenntnisse rundete er letztendlich<br />

mit der Qualifikation zum Ausbilder<br />

Schwimmen/Rettungsschwimmen,<br />

dem Lehrschein der <strong>DLRG</strong>, ab.<br />

Ab 2002 konzentrierte sich Björn auf<br />

seinen beruflichen Fortschritt und zog<br />

sich aus dem aktiven Vereinsleben<br />

zurück, blieb uns jedoch stets als Mitglied<br />

treu.<br />

Nachdem er sich bei Airbus etabliert<br />

hat, wollte er sich gerne in der <strong>Bergedorf</strong>er<br />

<strong>DLRG</strong> wieder mehr engagieren<br />

und nahm mit Interesse die Suche<br />

nach einem neuen Geschäftsführer<br />

zur Kenntnis und stellt sich nun mit<br />

großem Engagement der neuen Herausforderung.<br />

Wir freuen uns auf die<br />

Zusammenarbeit mit Björn.<br />

Der ausgeschiedene Geschäftsführer<br />

Nils Peters hat schweren Herzens das<br />

Amt aufgegeben. Seine volle Aufmerksamkeit<br />

muss er jetzt allerdings<br />

seinem beruflichen Fortkommen widmen.<br />

Der Kamerad Peters hat in seiner<br />

Amtszeit von 2006 bis <strong>2011</strong> die ehrenamtliche<br />

Geschäftsführung unseres<br />

Vereins wesentlich voran getrieben<br />

und diese dank seines hohen persönlichen<br />

Einsatzes an die Anforderungen<br />

an eine moderne Mitgliederverwaltung<br />

angepasst.<br />

Der Vorstand dankt Nils für seine hervorragende<br />

Arbeit und wünscht ihm<br />

für seine berufliche und private Zukunft<br />

alles Gute.<br />

Arne Schicke<br />

EHRE, WEM<br />

EHRE GEBÜHRT<br />

Ein erfreulicher Tagesordnungspunkt<br />

einer jeden Mitgliederjahreshauptversammlung<br />

sind die vorzunehmenden<br />

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft.<br />

Auch im Jahr <strong>2011</strong> durfte die<br />

<strong>DLRG</strong> <strong>Bergedorf</strong> sich bei einigen treuen<br />

Mitgliedern bedanken. Die Jubilare<br />

erhielten neben der entsprechenden<br />

Urkunde und einer Ehrennadel noch<br />

kleine Präsente mit direktem Bezug<br />

zu <strong>Bergedorf</strong> als Dankeschön mit auf<br />

den Weg.<br />

Für 10-jährige Treue zur <strong>DLRG</strong><br />

erhielten das Mitgliedsehrenzeichen<br />

in Bronze:<br />

Susanne Becker<br />

Jennifer Dohrmann<br />

Frauke Fuchs<br />

Jennifer Hopp<br />

Steffi Schüttig<br />

Jan Diekelmann<br />

Nick-Julian Kriauza<br />

Claus Meyer<br />

Maximilian Schumann<br />

Jan Sommer<br />

Für 25-jährige Mitgliedschaft<br />

wurde geehrt:<br />

Sascha Corinth<br />

Jürgen Römer<br />

Bereits seit 40 Jahren sind Mitglied:<br />

Jürgen-Heinrich Malchau<br />

Benno Nowak<br />

Peter Pätzold<br />

Dieter Poew<br />

Dr. Jan Hinnerk Stange<br />

Und für 50-jährige Treue danken wir<br />

herzlich:<br />

Jörg Drühmel<br />

20<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK WANDSBEK<br />

WETTKAMPFWOCHENENDE<br />

IN BAUNATAL<br />

Wie schnell ist das Jahr vergangen – ich erinnere mich noch<br />

an das letzte Jahr als die Rettungssporttruppe zum Freundschaftswettkampf<br />

nach Baunatal aufgebrochen war. Nun ist<br />

ein Jahr vergangen und wir starteten erneut Richtung Hessen.<br />

Mit einem Trupp von 10 Personen<br />

fuhren wir am Frei tagnachmittag<br />

vor dem 1. Advent los. Das Wetter<br />

in Hamburg war ungemütlich und<br />

Schneeschauer begleiteten uns.<br />

Doch davon wollten wir uns nicht<br />

abhalten lassen.<br />

Ausgelassen und voller Vorfreude<br />

auf die bevorstehenden Wettkämpfe<br />

kamen wir im <strong>DLRG</strong> Heim<br />

Baunatal an. Dort wollten wir die<br />

erste Nacht verbringen. Alle waren<br />

aufgeregt und nicht wirklich müde.<br />

Samstagmorgen ging es dann<br />

los, wir zogen um in die Schule,<br />

die für die nächste Nacht unsere<br />

Unterkunft sein sollte. Schnell<br />

richteten wir uns dort häuslich ein,<br />

um uns vor unserem Aufbruch zur<br />

Schwimmhalle auszuruhen. Dies tat<br />

jeder auf seine Art und Weise. Es<br />

wurde gelesen, Musik gehört oder<br />

gelernt.<br />

Die Einzel-Wettkämpfe starteten<br />

pünktlich und unsere Schwimmer<br />

wärmten sich auf. Alles klappte<br />

hervorragend – wir verursachten<br />

keinen Fehlstart, bekamen keine<br />

Strafpunkte, fast alle Schwimmer<br />

konnten ihre Schwimmzeiten verbessern<br />

und auch mit den Platzierungen<br />

waren wir alle zufrieden.<br />

Danke Katja, für das super Training<br />

und die Vorbereitung!<br />

Ziemlich müde kamen wir dann zur<br />

Siegerehrung und zum Essen in die<br />

Unterkunft zurück. Die Disco, die<br />

am Abend stattfand ließen wir links<br />

liegen. Wir wollten fit sein für den<br />

nächsten Tag, denn dann standen<br />

die Mannschaftwettkämpfe an.<br />

Genauso aufgeregt wie am Vortag<br />

starteten wir nach dem Frühstück<br />

in die Schwimm halle. Die Mannschaft<br />

der AK 16 startete schon das<br />

erste Mal in Lauf 5 und in diesem<br />

Lauf schlugen wir als dritte Mannschaft<br />

an. Nach allen Disziplinen<br />

wurde die Mannschaft der AK<br />

16 mit Vivien, Jannik, Fabian und<br />

Adrian als Starter mit einem 10.<br />

Platz belohnt.<br />

Unsere „AK Offen“, die das erste<br />

Mal in dieser Aufstellung mit Katja,<br />

Anne, Jenny, Carmen startete konnte<br />

mit Platz 6 sehr sehr zufrieden<br />

sein.<br />

„Wir sind halt ein gutes Team und<br />

eine tolle Mannschaft mit einer<br />

tollen Trainerin und einer netten<br />

Betreuerin.”<br />

Adrian Doß<br />

Wandsbek wieder im Netz<br />

Unsere Homepage, seit Mitte<br />

2010 nicht mehr erreichbar, ist<br />

wieder im Netz.<br />

Unser Webmaster Kai Hufenbach<br />

sollte sich darum kümmern, aber<br />

Abi und nun Studium hindern ihn<br />

daran, nun endlich den geplanten<br />

Weg zu beschreiten. Es ist nicht<br />

nur ärgerlich und die angestrebte<br />

Transparenz fehlt, die Untätigkeit<br />

kostet den <strong>Bezirk</strong> auch echtes<br />

Geld, nämlich Spenden.<br />

Mangels eigener Kenntnisse kann<br />

ich auch nicht helfen. Hilfe kam aus<br />

der Halle Fabriciusstraße. Unser<br />

dortiger Kamerad Kersling hat die<br />

Homepage neu auf dem Server<br />

von Altona zum Laufen gebracht<br />

und der Ckalender.de ist dort<br />

sogar mit einem Klick abrufbar.<br />

Sowohl ihm, als auch dem <strong>Bezirk</strong><br />

Altona sei gedankt, dass wir dessen<br />

Server nutzen können. Der<br />

Server des Präsidiums ist wie auch<br />

das VHU-Programm für das Vereins-<br />

und Kassenwesen einfach<br />

schlecht und die Gliederungen<br />

helfen sich anderweitig. Eigentlich<br />

schade, dass man dort nicht<br />

brauchbare Dinge nutzt.<br />

Also, wir sind wieder homepagemäßig<br />

erreichbar. Stöbert mal auf<br />

der Homepage herum – Anregungen<br />

gern an mich. Beiträge,<br />

Bilder sind willkommen.<br />

Eintragungen in den Ckalender –<br />

wer wann an welchem event teilnehmen<br />

möchte – zu mir.<br />

BJH<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 21


DER BEZIRK WANDSBEK<br />

Die Landesmeisterschaften im Jahr <strong>2011</strong><br />

IMMER WIEDER EIN SUPER EVENT<br />

den jüngeren Altersklassen keinen<br />

Landesmeistertitel mit nach<br />

Hause nehmen. Macht nichts,<br />

dann eben nächstes Jahr …<br />

Doch können wir mit Stolz sagen,<br />

dass wir uns nicht verstecken müssen,<br />

denn alle geschwommen<br />

Zeiten waren sehr gut.<br />

Adrian konnte sogar in der<br />

Alterklasse 15/16 einen neuen<br />

Landesrekord aufstellen. In der<br />

Diziplin 100 m Puppe mit Flossen<br />

legte er eine sehr gute Zeit hin.<br />

Am 15 Januar trafen wir<br />

uns pünktlich zur vereinbarten<br />

Zeit am vereinbarten<br />

Treffpunkt, um bei<br />

den Landesmeisterschaften im<br />

Einzel zu starten. Die Aufregung<br />

war wie immer groß, als<br />

wir die Schwimm halle betraten<br />

und uns zum Einschwimmen<br />

fertig machten.<br />

Danke an Tim und Jenny, die als<br />

Wettkamprichter ihren Platz eingenommen<br />

hatten und somit auf<br />

einen Start verzichtet haben.<br />

Mit Katja und Carmen konnten<br />

wir diesmal sogar in der Seniorenklasse<br />

starten. Die beiden<br />

erzielten jeweils den 1. Platz<br />

in ihrer Altersklasse, wobei wir<br />

fairerweise sagen müssen, dass<br />

sie ohne Konkurrenz gestartet<br />

sind. Trotzdem legten die beiden<br />

eine tolle Leistung hin und<br />

zeigten das der <strong>Bezirk</strong> Wandsbek<br />

tolle Schwimmer hat.<br />

Alle anderen Schwimmer<br />

machten Ihre Sache sehr gut.<br />

Leider konnten wir diesmal in<br />

Leider konnten wir dieses Jahr<br />

nicht mit den Mannschaften an<br />

den Start gehen, denn einige<br />

von uns standen zum Zeitpunkt<br />

der Mannschaftsmeisterschaft<br />

in den Prüfungsvorbereitungen<br />

für Ihren Schulabschluss oder<br />

mussten sich durch Ihre angefangene<br />

Ausbildung arbeiten.<br />

Wir freuen uns auf ein tolles Jahr<br />

<strong>2011</strong> und hoffen das wir alle im<br />

Jahr 2012 wieder dabei sind.<br />

Adrian Doß<br />

Wenn zwei sich streiten …<br />

Beschwerdemanagement – Mediation<br />

Auch Ehrenamtlichen drückt<br />

mal der Schuh. Da passt<br />

einem der Ton des einen<br />

nicht, da fehlt einem die<br />

Zusprache oder Anerkennung,<br />

da ärgert man sich,<br />

dass trotz mehrfacher Bitte<br />

etwas nicht umgesetzt wird.<br />

Dies sind Reibereien, über die<br />

gesprochen werden sollte – wir<br />

wollen keinen Kameraden verlieren,<br />

weil er sich wegen Reibereien<br />

zurückzieht.<br />

Wir wollen eine Art Kummerstunde<br />

initiieren, dort kann man<br />

seinen Ärger benennen, dort<br />

kann über Lösungen gesprochen<br />

werden und dort kann im<br />

Gespräch zwischen den Kontrahenten<br />

ggf. eine „Mediation“<br />

stattfinden, um die gegenseitigen<br />

Probleme zu lösen.<br />

Im Dialog löst man bekanntlich<br />

Probleme.<br />

Es wird also ab sofort jeden 3.<br />

Dienstag im Monat von 18.00<br />

- 19.00 Uhr in der Geschäftsstelle<br />

jemand vom Vorstand zur<br />

Verfügung stehen, um sich Eurer<br />

persönlich vorgebrachten Sorgen<br />

und Nöte zu widmen (bitte<br />

nicht telefonisch).<br />

Nehmt das Angebot bitte an.<br />

BJH<br />

22<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK WANDSBEK<br />

• Wieder zurück im BSV-<br />

Heim wurde am 4. März<br />

<strong>2011</strong> um 19.00 Uhr die<br />

diesjährige JHV durch den<br />

<strong>Bezirk</strong>sleiter Kam. Hänel<br />

eröffnet.<br />

Die Beteiligung war wieder<br />

mäßig. Es erschienen nahezu<br />

ausschließlich die ohnehin<br />

im <strong>Bezirk</strong> aktiven Kameraden.<br />

Man schickt sein Kind<br />

zu uns in die Ausbildung,<br />

interessiert sich aber ansonsten<br />

für unseren Verein und<br />

seine Ziele zumindest nicht<br />

soweit, als dass man als Eltern<br />

an der JHV teilnimmt und damit<br />

den ehrenamt lichen Kräften,<br />

die eben diese Ausbildung aus<br />

Überzeugung machen, Anerkennung<br />

zollt.<br />

Vielleicht werden diese Zeilen<br />

von den Angesprochenen<br />

gelesen. Auch ehrenamtliche<br />

Kräfte verdienen Applaus. Nach<br />

Feststellung der Formalien<br />

begrüßte Kam. Eschenbach,<br />

der scheidende LV-Präsident<br />

die Versammlung und berichtete<br />

von den Erfolgen seiner<br />

Amtszeit. Geehrt wurden u.a.<br />

die Kameraden Räse und Martin<br />

Schmidt mit dem Verdienstabzeichen<br />

in Silber. Es folgten<br />

die Berichte des Vorstandes.<br />

Auch Kam. Hänel berichtete von<br />

seiner nun ablaufenden Amtszeit,<br />

die überwiegend von der<br />

Abwehr des LV-Angriffes auf<br />

unseren <strong>Bezirk</strong> durch den letztlich<br />

erfolglosen Versuch ihn zu<br />

halbieren in einen Teil Wandsbek<br />

und einen Teil Walddörfer,<br />

geprägt war. Dieser Angriff<br />

wurde zurückgeschlagen und<br />

der LV dafür abgestraft. Es<br />

Jahreshauptversammlung<br />

gibt auch künftig keinen <strong>Bezirk</strong><br />

Walddörfer im LV und unsere<br />

Wiese bleibt die unsere. Eine<br />

Ortsgruppe Hamburg Nord-<br />

Ost im <strong>Bezirk</strong> Alster darf künftig<br />

in der Halle des BFW-Farmsen<br />

und nur dort dank unserer<br />

Zustimmung Ausbildung betreiben.<br />

Es wurde von der neuen<br />

LV-Satzung gesprochen und<br />

von der Situation in den Hallen<br />

berichtet. Diese für alle interessante<br />

Power-Point-Präsentation<br />

wurde mittels dem von<br />

der Haspa gespendeten<br />

Beamer von unseren TL/<br />

As vorgestellt.<br />

Die Kassenlage ist normal.<br />

Wir konnten allerhand<br />

Spenden generieren.<br />

Es wurde die Frage<br />

aufgeworfen, warum kein<br />

Geld für die Jugend eingeplant<br />

wurde. Gäbe es<br />

eine organisierte Jugendarbeit<br />

der Jugend, wozu<br />

alle Jugendlichen aufgefordert<br />

werden, wären<br />

Gelder eingeplant worden.<br />

So würde auch die<br />

Rettungssport gruppe aus<br />

dem bestehenden Etat<br />

<strong>2011</strong><br />

unterstützt. Nach Entlastung<br />

aller Posten kam es zur Wiederwahl<br />

des <strong>Bezirk</strong>sleiters und<br />

des Vors. und stv. Vors. des<br />

SuEG. Jennifer Schneider wurde<br />

als jugendliches Mitglied und 2.<br />

Beisitzer hinzugewählt.<br />

Leider ist auch hier der Trend<br />

geblieben – Mitarbeit ja, mit<br />

Verantwortung in Amt und<br />

Würden aber nein. Über die<br />

automatische Erhöhung der Mitgliedsbeiträge<br />

von<br />

einem Euro p.a. wurde diskutiert.<br />

Während Kam. Dietzmann<br />

in Wandsbek die Beitragshöhe<br />

innerhalb des LV<br />

für die höchste hält, hält Kam.<br />

Hänel dafür die Kursgebühr<br />

dieses <strong>Bezirk</strong>es für niedriger.<br />

Die Kostenlast (wir müssen<br />

mangels Freiwilliger schon<br />

den Geschäftsstellenbetrieb<br />

bezahlen) ist steigend und<br />

der eine Euro würde gerade<br />

die Inflationsrate auffangen.<br />

In <strong>2011</strong> gelte es nun eine<br />

neue Satzung zu erarbeiten,<br />

die zur JHV 2012 zu verabschieden<br />

ist. Eine Satzungskommission<br />

für Interessierte wird<br />

eingerichtet. Alle Kameraden<br />

mögen bitte Ihre e-Mail-Adresse<br />

aufgeben, damit kostengünstig<br />

Infos fließen können.<br />

Mit Dank für die geleistete Arbeit<br />

an alle Aktiven wurde die Versammlung<br />

um 21.00 Uhr beendet.<br />

BJH<br />

ARK-Treff<br />

All die Kameraden, die außer der Ausbildung auch Interesse am<br />

praktischen Einsatz haben, treffen sich zwanglos jeden ersten<br />

Montag im Monat um 18.30 Uhr (außer in den Schulferien) in<br />

der Geschäftsstelle zum Dienstabend des Alster-Rescue-Kaders.<br />

Wir klönen, wir planen, wir lernen … Du bist herzlich eingeladen,<br />

daran teilzunehmen.<br />

Außerdem trifft man sich zwanglos jeden Dienstag<br />

zum Klönen in der Geschäftsstelle um 18.00 - 20.00 Uhr.<br />

Das Geschäftsstellenteam<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 23


DER BEZIRK WANDSBEK<br />

„Überraschender” Wintereinbruch<br />

IM EISE VERKEILT, STEHT<br />

MICHAELA UND HARRET ...*<br />

MITGLIEDER-<br />

VERWALTUNG<br />

All jährlich buchen wir ab,<br />

alljährlich sind Konten nicht<br />

gedeckt, wird rückgebucht,<br />

kommt Post retour und<br />

geschehen Fehler, weil neu<br />

aufgegebene Kontonummern<br />

nicht eingepflegt wurden<br />

etc.<br />

Dies belastet unsere Mitglieder<br />

und auch uns, denn wir<br />

arbeiten ehrenamtlich um die<br />

Gelder für Euren Verein zu<br />

akquirieren.<br />

Also eine schlichte Bitte,<br />

mailt zur Kontrolle und Aktualisierung<br />

der uns vorliegenden<br />

Datensätze Eure aktuellen<br />

Daten nach Checkliste an:<br />

anja_kleinschmidt@hotmail.de<br />

Wir prüfen alle Einträge und<br />

hoffen so die Fehlerzahl zu<br />

reduzieren.<br />

Checkliste:<br />

Die Regatten am 2. Advent<br />

und die Nikolausregatta<br />

am 12.12.10 standen<br />

noch an, da schlug der Winter<br />

erbarmungslos zu.<br />

Bevor die Regatten abgesagt<br />

wurden, war die Alster schon<br />

gefroren und mehrfache Versuche,<br />

zum Kran zu gelangen,<br />

scheiterten. Man hätte ja das<br />

Boot auch in Krannähe … aber<br />

der Winter kam ja so plötzlich,<br />

quasi über Nacht.<br />

Jetzt lag Michaela im Eis und<br />

uns waren faktisch die Hände<br />

gebunden. Wir schauten auf die<br />

Wetter vorhersagen, hoffend auf<br />

Plustemperaturen – aber denkste.<br />

Die einzige Hoffnung war, dass<br />

es am Liegeplatz keinen Eisgang<br />

gab, denn nur der soll für ein<br />

Kunststoffschiff gefährlich sein.<br />

Dann ein letztes Aufbäumen –<br />

mit Hacke und Beil schafften wir<br />

uns zunächst einen Spielraum von<br />

einem Meter, dann mit Wucht auf<br />

die Schollen geschoben, … eingebrochen,<br />

… zurück und weiter<br />

so …<br />

Sicherheitshalber wäre der<br />

Unterzeichner lieber in Stegnähe<br />

geblieben. Wer hätte uns helfen<br />

sollen, wenn der Prop streikt, das<br />

Eis noch nicht betretbar – mitten<br />

auf der Alster und die Nacht<br />

kommt und mit ihr die Kälte. Tom<br />

sah nur den kürzesten Weg zum<br />

Ziel und Nils brachte uns mutig<br />

mit Schwung, wie ein Eisbrecher,<br />

zum Kran.<br />

Künftig werden wir aber solch<br />

späte Veranstaltungen nicht<br />

mehr sichern, auch für uns gibt<br />

es Risiken und damit unnötige<br />

Probleme.<br />

BJH<br />

* frei nach Göthe - Faust I<br />

✓ Mitglied<br />

Name / Vorname<br />

✓ Anschrift<br />

Straße / Hs.-Nr.<br />

PLZ / Ort<br />

✓ Geb. Datum<br />

✓ Mitglied seit …<br />

✓ Bankverbindung<br />

Bankinstitut / Kto. / BLZ<br />

✓ Einzugsermächtigung<br />

erteilt ja / nein<br />

Vielen Dank für die Mühe,<br />

wir werden zwar 700 Eingänge<br />

prüfen müssen, aber<br />

besser als den Wurm im<br />

System zu haben.<br />

BJH<br />

24<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK OBERELBE<br />

UNSERT BESUCH<br />

BEI DEN<br />

Am Dienstag den 1. Februar <strong>2011</strong><br />

machten sich einige Kameraden auf<br />

den Weg, um sich ein Spiel der Hamburg<br />

Freezers gegen die Straubing Tigers anzuschauen.<br />

Alle freuten sich auf ein spannendes Spiel.<br />

Die Anreise zur O2 World<br />

Arena wurde schon sehr<br />

spannend. Plötzlich einsetzender<br />

Eisregen und das dadurch<br />

eintretende Blitzeis erschwerte<br />

die Anreise ungemein.<br />

Gott sei Dank sind alle gut<br />

angekommen und man konnte<br />

kurz vor Anpfiff schnell noch<br />

die Plätze einnehmen. Was<br />

wir zu sehen bekamen war<br />

ein spannendes Spiel, das<br />

die Freezer leider im Penalty<br />

schießen verloren.<br />

Trotz der Niederlage hatten<br />

wir einen schönen und gelungenen<br />

Abend.<br />

Auf diesem Wege – vielen<br />

Dank für die Karten!<br />

Adrian Doß<br />

NEUJAHRSSCHWIMMEN <strong>2011</strong><br />

Aufgrund des Eisganges auf<br />

der Elbe konnte dass diesjährige<br />

Neujahrsschwimmen<br />

leider nicht wie gewohnt in der<br />

Elbe stattfinden, sonder musste<br />

verlegt werden …<br />

Viele kluge Köpfe machten sich<br />

Gedanken, was als Alternative<br />

in frage kommen würde – der<br />

Dornhorster See. Einen Tag vor<br />

dem Event rückten einige unserer<br />

Helfer mit schwerem Gerät<br />

an, mit Hilfe einer Motorsäge<br />

wurde ein etwa 5x3 m großes<br />

Loch in die Eisdecke geschnitten.<br />

Rechtzeitig wurden alle Besucher<br />

und Gäste <strong>info</strong>rmiert, sodass<br />

niemand einsam und allein an<br />

der Elbe wartete. Gegen 11<br />

Uhr machten sich alle Schwimmer<br />

bereit, um in das Wasser<br />

zu springen, 11 mutige Jungen<br />

und Mädchen trauten sich in das<br />

eisige Nass, einige<br />

harrten länger<br />

aus, andere wollten<br />

schnell wieder<br />

hinaus. Die übrigen<br />

Schwimmer genossen<br />

noch einen<br />

Glühwein oder<br />

einen Kakao im<br />

See. Nun hoffen wir alle, dass<br />

unser nächstes traditionelles<br />

Neujahrsschwimmen wieder wie<br />

gewohnt von der Station Hafenstraße<br />

bis zum Ruderclub gehen<br />

kann.<br />

Fotos und Bericht: Sebastian Porthun<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 25


DER BEZIRK OBERELBE<br />

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG<br />

<strong>DLRG</strong> OBERELBE<br />

Die diesjährige Jahres-hauptversammlung der <strong>DLRG</strong> Oberelbe fand in<br />

der Fahrzeughalle der Lütauer Chaussee statt.<br />

Schon Tage vorher begangen Helfer die Halle auf Hochtouren zu schrubben und zu<br />

säubern … doch eines ließ sich nicht verbergen, es ist nun mal eine Fahrzeughalle.<br />

Die Halle wurde natürlich dekoriert. So stellten wir unseren NAW zur Schau und<br />

gewehrten interessierten einen Einblick. Die Versammlung verlief ruhig. Es wurden<br />

Jahresberichte vom Vorsitzenden sowie von den technischen Leitern-Einsatz und Ausbildung<br />

und vom Kassenwart referiert.<br />

Der ehemalige Bürgermeister Harald Heuer dankte für die stets gute Zusammenarbeit<br />

– nicht zuletzt beim Elbe-Hochwasser <strong>2011</strong>. Er wünscht dem Verein und den<br />

Kameraden weiterhin ein so gutes Gelingen wie bisher.<br />

Dr. Florentin Stachow wurde von der Versammlung zum ärztlichen Leiter für den<br />

<strong>Bezirk</strong> Oberelbe gewählt.<br />

Außerdem wurden Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft durchgeführt. Im<br />

Anschluss der Versammlung zeigte unsere Versorgungseinheit ihr Können und kochte<br />

Erbsensuppe für alle Gäste.<br />

Fotos und Bericht: Sebastian Porthun<br />

EHRUNGEN FÜR<br />

LANGJÄHRIGE<br />

MIT GLIEDSCHAF T<br />

Ehrenzeichen Gold mit silbernen Eichenrand<br />

50 Jahre <strong>DLRG</strong>-Mitgliedschaft:<br />

Wolfgang Swensson<br />

Ehrenzeichen Silber mit goldenem Eichenrand<br />

40 Jahre <strong>DLRG</strong>-Mitgliedschaft:<br />

Martin Fiedler<br />

Ehrenzeichen Silber<br />

25 Jahre <strong>DLRG</strong>-Mitgliedschaft:<br />

Rasmus Dittmer<br />

Ehrenzeichen Bronze<br />

10 Jahre <strong>DLRG</strong>-Mitgliedschaft:<br />

Helene Dürkop<br />

Wencke Meins<br />

26<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK OBERELBE<br />

Ein Kindheitstraum wird wahr<br />

ARZT AUS LEIDENSCHAFT …<br />

16.30 Uhr, Feierabend für Dr. Florentin Stachow – nicht<br />

ganz, denn der 48 jährige ist ein Arzt, wie man ihn sonst<br />

nur aus Fernsehsendungen kennt: nett, aufgeschlossen<br />

und meistens gut gelaunt! Dazu stets hilfsbereit und vor<br />

allen Dingen fast immer einsatzbereit.<br />

Seine medizinische Laufbahn<br />

begann Dr. Stachow schon vor<br />

seinem Studium an der Uni<br />

Hamburg. Er machte eine Ausbildung<br />

zum Rettungsassistenten<br />

und eine Ausbildung zum<br />

chemisch-technischen Assistenten.<br />

Mit diesen enormen Vorkenntnissen<br />

begann er dann<br />

1986 sein Studium.<br />

Im Anschluss an das Studium<br />

fing Dr. Stachow im Johanniter<br />

Krankenhaus Geesthacht als<br />

Assistenzarzt an. Inzwischen ist<br />

er Oberarzt auf einer Station der<br />

Inneren Medizin und Notarzt. Der<br />

Dienstplan für den Notarztdienst<br />

der Rettungs wache Geesthacht<br />

wird von ihm aufgestellt.<br />

Feierabend kennt Dr. Stachow<br />

nur selten, denn er ist für die<br />

Rettungsleitstelle Süd 24 Stunden<br />

in Rufbereitschaft. Er stellt den<br />

Reserve-Notarzt für Geesthacht<br />

und Umgebung. Mit seinem eigenen<br />

Notarzteinsatzfahrzeug auf<br />

Basis einer Mercedes B -Klasse<br />

fährt er auch von zuhause zu<br />

den Einsätzen. Finanziert wurde<br />

Fahrzeug aus seiner eigenen<br />

Tasche, die Medizinische Ausrüstung<br />

wurde vom Johanniter<br />

Krankenhaus Geesthacht sowie<br />

der <strong>DLRG</strong> Oberelbe bezahlt.<br />

Ausgestattet ist sein Fahrzeug<br />

mit allen notwendigen Materialien,<br />

wie z.B. einem Notfallkoffer,<br />

einem Sauerstoffgerät sowie<br />

einem AED, mit dem im Notfall<br />

ein Mensch defibriliert oder ein<br />

EKG geschrieben werden kann.<br />

Rund 150 mal gab es im vergangenen<br />

Jahr einen Grund für<br />

ihn zum Ausrücken, und zwar<br />

immer dann, wenn das hauptamtliche<br />

NEF der Rettungswache<br />

Geesthacht bereits im<br />

Einsatz war und ein weiteres<br />

Fahrzeug nicht in greifbarer<br />

Nähe zur Verfügung stand.<br />

Auch an Feiertagen ist für ihn<br />

nicht Schluss. So kam es in der<br />

Silvesternacht zu einem schweren<br />

Verkehrsunfall auf einer<br />

Landstraße, bei dem ein 35<br />

jähriger Fußgänger aus ungeklärter<br />

Ursache von einem Auto<br />

erfasst wurde und mehrere<br />

Meter weit geschleudert wurde.<br />

„Ich war gerade auf dem Rückweg<br />

von einer Silvesterparty”,<br />

so Stachow. Auf der A25 kurz<br />

vor Geesthacht bekam er von<br />

der Rettungsleitstelle den Einsatz.<br />

Die Uhrzeit und die Tatsache<br />

des Feiertages hielten ihn<br />

keinesfalls davon ab, den Einsatz<br />

zu übernehmen. Mit Blaulicht<br />

und Martinshorn ging es<br />

zum Einsatzort, wo bereits das<br />

Team vom RTW der <strong>DLRG</strong> Lauenburg<br />

mit der Versorgung des<br />

Unfallopfers beschäftigt war.<br />

Es war schon sein Kindheitstraum,<br />

Notarzt zu werden –<br />

diesen hat er sich erfüllt …<br />

Bericht und Fotos: Sebastian Porthun<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 27


DER BEZIRK OBERELBE<br />

72 Stunden non-stop Einsatz für Helfer der <strong>DLRG</strong><br />

ELBEHOCHWASSER <strong>2011</strong><br />

Im Februar <strong>2011</strong> drohte in der Lauenburger<br />

Altstadt wieder ein Hochwasser<br />

Menschen und Gebäude zu<br />

gefährden. In Dresden kämpfte man<br />

derweil schon gegen die immensen<br />

Wassermassen an. Prognose für den<br />

Höchststand in Lauenburg am 18.1. –<br />

9,12m. Umgehend begann die Freiwillige<br />

Feuerwehr Lauenburg mit den Maßnahmen<br />

für den Hochwasserschutz.<br />

Helfer standen rund um die Uhr an<br />

den Sandsackfüllstationen, um einen<br />

großen Vorrat an Säcken anzulegen.<br />

Bereits am 18.1. wurden erste<br />

Schutzwälle in den Straßen zur<br />

Elbseite sowie in den kleinen<br />

Twieten zwischen den Gebäuden<br />

gesetzt, um ein Eindringen des<br />

Wassers zu verhindern. In der<br />

Nacht wurde es hektisch. Neue<br />

Meldung: Höchstpegel 9,17m!<br />

Das waren schon 5cm mehr als<br />

beim Hochwasser 2006! Mittlerweile<br />

wurden Schwachstellen von<br />

damals beseitigt, z.B. wurden die<br />

Deiche rund um das Industriegebiet<br />

Lauenburg erhöht. Das<br />

hat sich dieses Mal bewährt.<br />

„Solange der Pegel nicht über<br />

9,20m steigt“, so Bürgermeister<br />

Heuer, „sei die Lage<br />

beherrschbar …“<br />

Das Großaufgebot von Feuerwehr,<br />

THW, <strong>DLRG</strong> und DRK<br />

wurde durch die technische Einsatzleitung<br />

des Kreises Herzogtum<br />

Lauenburg vor Ort disponiert.<br />

Rund um die Uhr saßen hier<br />

erfahrende Kollegen der Feuerwehr<br />

und hielten Funkkontakt<br />

zur Leitstelle, forderten Kräfte<br />

nach wenn nötig und stellten die<br />

gesamte Verpflegungsorganisation<br />

sicher, so dass kein Helfer mit<br />

hungrigem Magen seinen Dienst<br />

versehen musste.<br />

Zu Beginn des Hochwassers<br />

gründete man einen Krisenstabsausschuss,<br />

der jeden Tag<br />

im Lauenburger Schloss tagte.<br />

Hierbei wurden wichtige Dinge<br />

wie evtl. Personengefährdungen<br />

und evtl. Schwachstellen<br />

besprochen und an die Führungskräfte<br />

weitergegeben.<br />

Aufgrund der stetig weiter steigenden<br />

Prognosen für das nun<br />

schon auf 9,19m vorhergesagte<br />

Hochwasser beschloss man,<br />

die Elbstraße für Fahrzeuge<br />

von Anliegern und Besuchern<br />

zu sperren. Nur noch Einsatzfahrzeugen<br />

wurde die Zufahrt<br />

gewehrt.<br />

Die <strong>DLRG</strong> Lauenburg hielt an den<br />

beiden Zufahrtsstraßen zur Elbstraße<br />

über das gesamte Wochenende<br />

vom 21. - 23.1. Wache, um im<br />

Notfall zur Stelle zu sein.<br />

Durch die Medien wurde das<br />

Hochwasser als ein riesen Spektakel<br />

angepriesen, so dass vom<br />

Krisenstab für das Wochenende<br />

ein großer Besucheransturm<br />

erwartet wurde. Man beschloss<br />

also, einen Rettungswagen, der<br />

ebenfalls von der <strong>DLRG</strong> gestellt<br />

wurde, 24 Stunden in Bereitschaft<br />

im Einsatzgebiet zu positionieren.<br />

Am Tage war dieser ständig im<br />

Einsatzgebiet unterwegs, nachts<br />

wurden die Kräfte von zuhause<br />

alarmiert. Nach Schätzungen der<br />

Einsatzleitung waren rund 20 000<br />

Besucher allein am Wochenende<br />

in der Altstadt unterwegs, die<br />

28<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


DER BEZIRK OBERELBE<br />

Einsatzkräfte wurden allerdings<br />

durch den Besucheransturm nicht<br />

behindert.<br />

Der NDR hatte extra einen Sendewagen<br />

in Lauenburg stationiert,<br />

von dem rund um die Uhr von<br />

den Neuigkeiten aus der Altstadt<br />

berichtet wurde. Gesamt-Einsatzleiter<br />

Thomas Burmester von der<br />

die Häuser dem Wasserdruck<br />

stand hielten. Die Keller wurden<br />

elbseits bereits alle geflutet,<br />

in tiefer gelegenen Wohnräumen<br />

kämpfte man unterdessen<br />

vergebens mit zahlreichen<br />

Pumpen gegen das immer<br />

nachfließende Wasser. Die Einsatzkräfte<br />

standen in erhöhter<br />

Alarmbereitschaft.<br />

Am Sonntagmorgen ergaben<br />

neuste Prognosen wohl<br />

den endgültigen Höchststand:<br />

9,23m. Dieser wurden gegen<br />

Mittag tatsächlich erreicht.<br />

Mit riesigen Pumpen des THW<br />

pumpte man Wasser aus den<br />

Abwasserleitungen der Elbstraße<br />

zurück in die Elbe, um<br />

ein rückseitiges Einfließen in<br />

die Elbstraße zu verhindern.<br />

Auch der Grundwasserspiegel<br />

des Industriegebiets wurde mit<br />

solchen Pumpen und mit Hilfe<br />

des Pumpenhauses an der<br />

Palmschleuse zurückgehalten,<br />

so dass keine Gefahr für anliegende<br />

Firmen bestand.<br />

Stetig wurden die Kräfte mit<br />

Frühstück, Mittag, Kaffee und<br />

Abendbrot direkt an der Einsatzstelle<br />

durch das DRK Lauenburg<br />

versorgt. Und auch<br />

die Nachtwachen, die durch<br />

umliegende Ortsfeuerwehren<br />

gestellt wurden, mussten nicht<br />

Hungern. Es gab immer einen<br />

Mitternachtssnack … Rund<br />

300 Kräfte mussten tagsüber<br />

bekocht werden, nachts wurde<br />

auf 50 Helfer heruntergestuft.<br />

Am Nachmittag des 23.1. fiel<br />

der Pegel langsam aber sicher<br />

wieder. Die Prognosen ergaben,<br />

dass das Wasser noch<br />

lange anhalten würde, aber<br />

nicht mehr als Bedrohung für<br />

die Elbstraße gelten würde.<br />

Mit 9,23m stand das Wasser<br />

in Lauenburg so hoch wie<br />

seit 125 Jahren nicht mehr.<br />

Bei der Jahrhundert Flut<br />

im Jahr 2002 war „nur“ ein<br />

Pegel von 8,70m gemessen<br />

worden. Dank der Vorhersagen<br />

der Wasserämter konnten<br />

frühzeitige Maßnahmen<br />

getroffen werden. Das hat mit<br />

Sicherheit Schlimmeres verhindert.<br />

Auch die Erfahrungen<br />

der Führungskräfte mit<br />

dem Hochwasser kamen den<br />

Altstadtbewohnern zu gute.<br />

Nur wenige mussten ihre<br />

Häuser verlassen …<br />

Fotos & Bericht: Sebastian Porthun<br />

Feuerwehr Lauenburg gab an<br />

diesem Wochenende wohl so<br />

viele Interviews wie nie zuvor.<br />

In der Nacht vom Samstag auf<br />

Sonntag wurde ein Pegel von<br />

9,21 m erwartet, 1 cm über der<br />

kritischen Marke. Eine Evakuierung<br />

der gesamten Elbstraße<br />

war im Hinterkopf der Führung<br />

bereits komplett durchgeplant.<br />

Aufgrund der alten Bauweise<br />

der Häuser und der oft schwer<br />

einzuschätzenden Statik konnte<br />

niemand genau sagen, ob<br />

Um für den Fall der Fälle vorbereitet<br />

zu sein, beschloss die<br />

<strong>DLRG</strong>, den Wasserrettungszug<br />

Nord der <strong>DLRG</strong> Herzogtum<br />

Lauenburg mit einzubeziehen.<br />

25 Helfer waren in<br />

kürzester Zeit aus Mölln und<br />

Umgebung mit Ausrüstung<br />

und ihren Einsatzfahrzeugen<br />

nach Lauenburg gekommen,<br />

um eine Bereitschaft zu stellen.<br />

Sie verbrachten ihr gesamtes<br />

Wochenende in der <strong>DLRG</strong><br />

Wachstation in der Hafenstraße.<br />

Dort ist eine Leitstelle<br />

eingerichtet, über die Zugführer<br />

Frederik Schlie im Notfall<br />

seine Kräfte hätte einsetzen<br />

können.<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong> 29


DER BEZIRK OBERELBE<br />

Alle Jahre wieder …<br />

SILVESTER-BEREITSCHAFT<br />

Silvester – wie in jedem Jahr, ein<br />

großartiges Fest für groß und klein.<br />

Aber leider auch oft eine schlaflose<br />

Nacht für Notarzt und Rettungsdienst.<br />

„Von kleineren Blessuren bis zum<br />

tödlichen Unfall kann uns im Rettungsdienst<br />

alles erwarten“, so TL-<br />

Einsatz Thomas Thedens, der in dieser<br />

Nacht auch gleichzeitig Besatzungsmitglied<br />

des 2/83/1 war.<br />

Aufgrund der Erfahrungen der<br />

letzten Jahre, die sich im Kreis<br />

Herzogtum Lauenburg ergaben,<br />

entschloss man sich, einen zusätzlichen<br />

Rettungswagen für diese<br />

Nacht vorzuhalten. Diese Aufgabe<br />

übernahm die <strong>DLRG</strong>.<br />

Bei insgesamt 3 Einsätzen konnte<br />

der hauptamtliche Rettungsdienst<br />

entlastet werden, und das sogar im<br />

Nachbarland Mecklenburg Vorpommern.<br />

Dort wurde unsere Hilfe<br />

bei einer gestürzten Person benötigt,<br />

die sich, wie die Untersuchungen<br />

ergaben, eine Oberschenkelhalsfraktur<br />

zugezogen hatte.<br />

In der Nacht leistete die Bereitschaft<br />

starke Hilfe. Gegen 2.40<br />

Uhr wurden die Helfer zu einem<br />

Verkehrsunfall – Fußgänger von<br />

PKW erfasst – auf eine Landstraße<br />

zwischen Lauenburg und Schwarzenbek<br />

gerufen. Innerhalb kürzester<br />

Zeit war der Rettungswagen<br />

unterwegs. Vor Ort standen bereits<br />

mehrere Autos am Straßenrand<br />

und Passanten winkten die Retter<br />

heran. Am Boden lag ein regungsloser<br />

Mann. Sofort gingen routinierte<br />

Handgriffe in lebensrettende<br />

Maßnahmen über. Der hauptamtliche<br />

Notarzt war bereits anderorts<br />

im Einsatz, so dass der Reservenotarzt<br />

aus Geesthacht alarmiert<br />

wurde. Dieser befand sich gerade<br />

auf dem Rückweg einer Feier und<br />

war auf der etwa 30km entfernten<br />

A25 bei Geesthacht.<br />

Am Einsatzort kämpften während<br />

seiner Anfahrt Rettungsassistent<br />

und Sanitäter um das Leben des<br />

Patienten. Es wurden schwerste<br />

Verletzungen festgestellt. Schädelhirn-,<br />

Thorax- und Abdominaltrauma<br />

waren die Verdachtsdiagnosen,<br />

die sich später im<br />

Krankenhaus bestätigten. Der<br />

Patient wurde stabilisiert und in<br />

den Rettungswagen verbracht.<br />

Dort wurden die lebenserhaltenden<br />

Maßnahmen fortgeführt. Der<br />

eintreffende Notarzt, veranlasste<br />

sofort die Gabe wichtiger Medikamente.<br />

Aufgrund der schwersten<br />

Verletzungen, die gemeinsam ein<br />

Polytrauma ergaben, wurde der<br />

Patient ins BG Unfallkrankenhaus<br />

Hamburg-Boberg gefahren. Auf<br />

der Fahrt kam selbst die Ausstattung<br />

des hochmodernen RTW’s an<br />

ihre Grenzen. Alle der insgesamt<br />

18 Infusionsflaschen wurden verbraucht!<br />

Trotz der schnellen und<br />

kompetenten Versorgung und dem<br />

überaus richten Verhalten des Rettungsteams<br />

erlag der Patient im<br />

Krankenhaus seinen Verletzungen.<br />

Bericht & Foto: Sebastian Porthun<br />

30<br />

<strong>DLRG</strong>.<strong>info</strong>


Die <strong>DLRG</strong> <strong>info</strong>rmiert über<br />

SCHWIMMEN UND RETTUNGSSCHWIMMEN<br />

Die Angebote der <strong>Bezirk</strong>e im Landesverband Hamburg e.V.<br />

<strong>Bezirk</strong> Alster e.V.<br />

(alle Kurse nur nach Anmeldung!)<br />

Montag 18.50 - 20.00 Uhr<br />

St. Pauli, Budapester Straße<br />

Anfängerschwimmen, Kinder,<br />

Jugendschwimmen<br />

Dienstag 18.00 - 19.00 Uhr<br />

Ohlsdorf, Im Grünen Grunde 1<br />

Anfängerschwimmen, Kinderschwimmen,<br />

Jugendschwimmen<br />

Mittwoch 20.00 - 21.30 Uhr<br />

St. Pauli, Budapester Straße<br />

Allgemeines Schwimmen, Rettungs-,<br />

Wettkampf-, Senioren-,<br />

Babyschwimmen, Gerätetauchen<br />

ab 21.00 Uhr Lehrerfortbildung<br />

und Sportabzeichenprüfung<br />

Freitag, 17.00 - 19.00 Uhr<br />

Schwimmhalle im AK Eilbek<br />

Reha-Riege<br />

<strong>Bezirk</strong> Altona e.V.<br />

(alle Kurse nur nach Anmeldung!)<br />

Montag 16.30 - 18.00 Uhr<br />

Führungsakademie der Bundeswehr,<br />

Manteuffelstraße<br />

Anfängerschwimmausbildung für<br />

Kinder ab dem fünftem Lebensjahr<br />

Montag 19.00 - 21.00 Uhr<br />

Blankenese, Simrockstraße<br />

Rettungssport<br />

Montag 21.00 - 22.00 Uhr<br />

Führungsakademie der Bundeswehr,<br />

Manteuffelstraße<br />

Erwachsenenschwimmen<br />

Dienstag 18.00 - 19.00 Uhr<br />

St. Pauli, Budapester Straße<br />

Jugendschwimmausbildung ab<br />

DJSA Bronze, Rettungsschwimmausbildung<br />

Mittwoch 16.45 - 17.30 Uhr<br />

Führungsakademie der Bundeswehr,<br />

Manteuffelstraße<br />

Kinderschwimmausbildung, Seepferdchen<br />

bis DJSA Bronze<br />

Mittwoch 18.00 - 19.00 Uhr<br />

Führungsakademie der Bundeswehr,<br />

Manteuffelstraße<br />

Jugendschwimmausbildung ab<br />

DJSA Bronze bis Gold<br />

Donnerstag 18.00 - 20.00 Uhr<br />

Lurup, Elbgaustraße<br />

Jugendschwimmausbildung DJSA<br />

Bronze bis Gold<br />

Donnerstag 18.00 - 19.00 Uhr<br />

Führungsakademie der Bundeswehr,<br />

Manteuffelstraße<br />

Schwimmen und Wassergymnastik<br />

Donnerstag 20.00 - 21.00 Uhr<br />

Führungsakademie der Bundeswehr,<br />

Manteuffelstraße<br />

Rettungssport<br />

Samstag 10.00 - 12.00 Uhr<br />

Führungsakademie der Bundeswehr,<br />

Manteuffelstraße<br />

Rettungssport, Rettungsschwimmausbildung<br />

<strong>Bezirk</strong> <strong>Bergedorf</strong> e.V.<br />

(alle Kurse nur nach Anmeldung!)<br />

Dienstag 18.00 - 19.00 Uhr<br />

Bille-Bad <strong>Bergedorf</strong>, Reetwerder<br />

Deutsches Jugendschwimmabzeichen<br />

Silber und Gold<br />

Dienstag 19.00 - 20.00 Uhr<br />

Bille-Bad <strong>Bergedorf</strong>, Reetwerder<br />

Ausbildung der Jugendgruppe<br />

Dienstag 20.00 - 21.00 Uhr<br />

Bille-Bad <strong>Bergedorf</strong>, Reetwerder<br />

Rettungsschwimmausbildung, Training<br />

der Wettkampfgruppe<br />

Freitag 17.00 - 18.00 Uhr<br />

Bille-Bad <strong>Bergedorf</strong>, Reetwerder<br />

Anfängerschwimmausbildung<br />

für Kinder ab dem 5. Lebensjahr,<br />

Seepferdchen, Jugendschwimmabzeichen<br />

Bronze<br />

<strong>Bezirk</strong> Harburg e.V.<br />

Mittwoch 18.00 - 19.00 Uhr<br />

Schwimmhalle Wilhelmsburg,<br />

Dratelnstraße<br />

Anfängerschwimmausbildung,<br />

DJSA Bronze<br />

Mittwoch 20.45 - 21.30 Uhr<br />

Schwimmhalle Wilhelmsburg,<br />

Dratelnstraße<br />

Rettungsschwimmausbildung<br />

Donnerstag 18.00 - 19.00 Uhr<br />

Schwimmhalle Wilhelmsburg,<br />

Dratelnstraße<br />

DJSA Silber u. Gold, Junior-Retter<br />

Donnerstag 19.00 - 20.00 Uhr<br />

Schwimmhalle Wilhelmsburg,<br />

Dratelnstraße<br />

DRSA Bronze und Schnorcheltauchabzeichen<br />

für Jugendliche<br />

<strong>Bezirk</strong> Wandsbek e.V.<br />

Dienstag 18.00 - 19.00 Uhr<br />

Wandsbek, Schwimmhalle<br />

Wendemuthstraße<br />

Anfängerkurs (Seepferdchen)<br />

im Kurssystem, Ausbildung DJSA<br />

Bronze bis Gold jederzeit ohne<br />

Anmeldung möglich<br />

Dienstag 20.00 - 21.30 Uhr<br />

Wandsbek, Schwimmhalle<br />

Wendemuthstraße<br />

Aktivenschwimmen<br />

Donnerstag 18.00 - 19.00 Uhr<br />

Schwimmhalle Billstedt<br />

Anfängerkurs (Seepferdchen)<br />

im Kurssystem, Ausbildung<br />

DJSA Bronze bis Gold und<br />

Rettungsschwimmausbildung<br />

jederzeit ohne Anmeldung<br />

möglich<br />

Donnerstag 18.00 - 19.00 Uhr<br />

Bramfeld, Schwimmhalle<br />

Fabriciusstraße<br />

Anfängerkurs (Seepferdchen)<br />

im Kurssystem, Ausbildung DJSA<br />

Bronze bis Gold jederzeit ohne<br />

Anmeldung möglich, Rettungsschwimmausbildung<br />

nur nach<br />

Anmeldung<br />

<strong>Bezirk</strong> Oberelbe e.V.<br />

Nur in der Sommersaison,<br />

Aus bildung in den Freibädern<br />

Geesthacht und Lauenburg.<br />

Die Termine werden unter<br />

www.oberelbe.dlrg.de<br />

bekannt gegeben.<br />

Ortsgruppe Hamburg<br />

Nord-Ost e.V.<br />

Sonntag 15:30 - 17:30 Uhr<br />

Farmsen, Schwimmhalle Berufsförderungswerk<br />

August-Krogmann-Straße<br />

Anfänger- und Schwimmausbildung<br />

für Kinder und Erwachsene<br />

LV Hamburg e.V.<br />

Albert-Schweitzer-Ring 2<br />

22045 Hamburg<br />

Tel. 040 / 3570 0858<br />

<strong>Bezirk</strong> Alster e.V.<br />

Do., 18:30 - 20:00 Uhr<br />

Geierstraße 11<br />

22305 Hamburg<br />

Tel. 040 / 632 18 40<br />

<strong>Bezirk</strong> Altona e.V.<br />

Mi., 17:00 - 19:00 Uhr<br />

Elbchaussee 351<br />

22609 Hamburg<br />

Tel. 040 / 2548 0605<br />

<strong>Bezirk</strong> <strong>Bergedorf</strong> e.V.<br />

Do., 18:00 - 20:00 Uhr<br />

Ladenbeker Furtweg 120<br />

21033 Hamburg<br />

Tel. 040 / 738 87 38<br />

<strong>Bezirk</strong> Feuerwehr e.V.<br />

Westphalensweg 1<br />

20099 Hamburg<br />

Tel. 040 / 42851-3101<br />

<strong>Bezirk</strong> Harburg e.V.<br />

Postfach 90 02 19<br />

21042 Hamburg<br />

Tel. 040 / 77 28 38<br />

<strong>Bezirk</strong> Oberelbe e.V.<br />

Postfach 1145<br />

21470 Lauenburg<br />

Tel. 04153 / 52 01 97<br />

<strong>Bezirk</strong> Wandsbek e.V.<br />

Di., 18:00 - 19:00 Uhr<br />

Bramfelder Chaussee 1<br />

22177 Hamburg<br />

Tel. 040 / 68 46 62<br />

Ortsgruppe Hamburg<br />

Nord-Ost e.V.<br />

Postfach 71 01 90<br />

22161 Hamburg<br />

0152 - 04 95 21 14 oder<br />

Tel. 040 / 21 05 09 98


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