August/ September 2012 - Genezareth

genezareth.gemeinde.de

August/ September 2012 - Genezareth

S P R E N G E L

B O T E

August / September 2012

B r i e f d e r K i r c h e n g e m e i n d e n

Genezareth & Fürbitt-Melanchthon


Text: Jürgen Kleinsorge, Musik: Lebrecht Heidenreich

Musical für Kinder

Kinderchor Genezareth

Szenische Aufführung

Sonntag, 9. September, 17 Uhr

Gemeindesaal Genezareth

Entritt frei, Schillerpromende 16, Neukölln


Vorwort

Inhalt

Liebe Leserin und lieber Leser!

Der Sommer hat seinen kalendarischen

Höhepunkt bereits erreicht,

und wir hoffen weiterhin auf eine

Reihe von freundlichen Tagen.

Einige von Ihnen haben noch frei,

während für andere die Ferien bereits

beendet sind und sie sich wieder

in den Alltag einfügen müssen.

Wir hoffen sehr, dass sich alle erholt

haben, und wünschen Ihnen einen

guten Wiedereinstieg.

Es geht aber jetzt auch schon ein wenig

auf den Herbst und damit auf die

Erntezeit zu. Eine Zeitung wies vor

Jahren einmal darauf hin, dass man

heute vielerorts nur Erntefeste feiere,

während man früher doch Erntedankfeste

gefeiert hätte.

Wir wollen daher bei aller Freude

über die Ernte und bei aller Mühsal,

die auch dazu gehört, den Dank (und

ebenso das Teilen) nicht vergessen

und weisen deshalb besonders auf

die verschiedenen Veranstaltungen

am 23. und am 30. September in unserem

Sprengel zum Erntedankfest

hin, natürlich in der Hoffnung auf

eine rege Beteiligung.

Herzlichst Ihr Redaktionsteam

August 2012 | September 2012

Inhalt, Impressum 3

Schenk uns Zeit 4

Ein Licht geht uns auf 7

Als Deutscher geboren 8

Kita gratuliert 10

Hallo, ich bin Geeske Dehling 11

Familiengottesdienst 11

Angebote der Gemeinden 12

Busausflüge 14

Begegnungen – Besuche 15

Amtshandlungen 16

Gottesdienste 17

Kinderseite 19

Monatslied 20

Freitagabend tanzen wir 21

Musik in der Kirche 24

Erntedankfest 2012 25

Lange Nacht der Religionen 26

Nachbarschaftsfest 27

Adressen Genezareth-Gemeinde 28

Adressen Fürbitt-Melanchthon-Gemeinde 29

Sprengelausflug 30

Redaktionsschluss Ausgabe

Oktober | November 2012:

6. September 2012

Impressum

Herausgeber:

Die Gemeindekirchenräte der Gemeinden Genezareth und

Fürbitt-Melanchthon im Sprengel Nordwest-Neukölln

Redaktion:

Dr. Jutta Aumüller, Peter Cassiers, Dr. Uwe Feigel,

Olaf Hansen, Bernd Müller, Kurt Niedtner,

Reinhard Stolzenberg

Satz und Druck:

Druckerei Gläser, Blücherstraße 22, 10961 Berlin

Telefon: 030 / 330 29 25 52

3


Schenk uns Zeit

Am 11. August ist es wieder soweit.

Einschulung in Berlin! Die neuen

Erstklässler bekommen ihre Schultüte

und gehen gespannt und staunend

in ihre Schule. Alles ist aufregend,

und ein Hauch von Ehrfurcht und

Geheimnis schwebt in der Luft. Was

alles noch vor ihnen liegt!

Vielleicht finden sie hier neue

Freunde, Freunde fürs Leben. Vielleicht

entwickeln sie Talente (musische,

künstlerische, mathematische),

die sie in ihrem späteren

Berufsleben ausleben können. Vielleicht

haben sie LehrerInnen, die sie

nachhaltig beeindrucken.

Und die besonderen Zeiten in der

Schule – die Schulfeste und Klassenfahrten

– wie schön!

An unsere Schulzeit können wir uns

alle noch erinnern, vielleicht sogar

an die Einschulung. Der Neugierde

bei der Einschulung wich bei vielen

dann die Ernüchterung, als klar wurde,

wie lange man nun in die Schule

gehen muss! Tagein tagaus dasselbe

und es war auch nicht immer nur lustig.

Hinzu kamen schlechte Noten

und Lustlosigkeit.

Die SchülerInnen heute leiden zunehmend

unter Schulstress. Der

immer stärker werdende Leistungsdruck

lässt SchülerInnen nicht nur

psychisch, sondern auch körperlich

krank werden. Die Stundenpläne

sind vollgepackt bis zum Anschlag,

Nachmittags-AGs dürfen nicht fehlen,

meist sind es mehr als 8-Stunden-Tage,

die unsere Kinder bewältigen

müssen. Versagensängste sind

von allen Seiten zu spüren. Keine

Zeit mehr für Ruhe und Pausen. Die

Folgen sind dramatisch: Konzentrationsprobleme,

Kopfschmerzen,

Schlafstörungen, Bauchschmerzen

und Essstörungen. Dieser Umgang

mit Zeit und vor allem mit der Zeit

der Kindheit kann nicht der richtige

sein!

Am Beispiel Jesu lässt sich viel

über den gelassenen Umgang mit

der Zeit lernen. Beachtlich ist zunächst,

dass Jesus seinen Dienst für

Gott erst im Alter von 30 Jahren begonnen

hat. Obwohl ihm schon früh

klar war, dass er kein gewöhnlicher

Junge ist (Lukas 2,41-51), wartet er,

bis Gott ihn beruft (Lukas 3,21-22).

Daraufhin beginnt er seinen Dienst

4 August 2012 | September 2012


mit Kraft, Geradlinigkeit und Gelassenheit.

Obwohl seine zentrale

Botschaft lautet: „Das Reich Gottes

ist nah“, lässt er sich von Unvorhergesehenem

nicht aus der Ruhe bringen.

Als er zum Beispiel ans Sterbebett

eines jungen Mädchens gerufen

wird, hält ihn unterwegs eine Frau

auf, die ebenfalls Heilung sucht.

Jesus nimmt sich nicht nur die Zeit

für ihre Gesundheit, er hilft ihr auch

zu verstehen, wer er ist und was das

für sie bedeutet. Jesus besitzt also

die Gelassenheit, sich seine Tagesplanung

durcheinander bringen zu

lassen, weil er um den größeren Plan

Gottes weiß. Im Einsatz für Gott und

die Menschen ist immer Platz für

den einzelnen und seine Fragen und

Bedürfnisse, aber auch für die abgeschirmte,

ruhige Zeit für Gott.

Diese Zeit erweist sich als zentral

für den Dienst Jesu. An mehreren

Stellen im Lukas-Evangelium wird

erwähnt, dass sich Jesus zurückzieht,

um alleine zu sein und zu beten. Wir

wissen nicht, wie Jesus diese Zeiten

gestaltet hat. Wir können lediglich

sagen, dass ihm diese Zeiten des

August 2012 | September 2012

Rückzugs und des Redens mit Gott

immens wichtig waren. So wichtig,

dass er oft in der Nacht oder in den

frühen Morgenstunden gebetet hat,

um sicherzugehen, dass er wirklich

alleine mit Gott ist.

Auch meine Tochter wird am

11. August eingeschult, und was

ich ihr wünsche, ist vor allem Zeit!

Zeit, das Leben, das uns Gott geschenkt

hat, in Ruhe zu genießen.

Zeit, sich auch mal zu langweilen,

und in erster Linie Zeit, Kind zu sein.

Zeit, miteinander zu leben, miteinander

zu lachen, zu essen, Zeit zum Beten,

Klagen und Danken. So schließe

ich mich der Bitte des Liedes an:

„Schenk uns Zeit! Schenk uns Zeit,

Zeit aus deiner Ewigkeit! Zeit zum

Nehmen, Zeit zum Geben, Zeit zum

miteinander Leben. Schenk uns

Zeit! Schenk uns Zeit, Zeit aus deiner

Ewigkeit! Zeit zum Trinken, Zeit

zum Essen, Zeit, um keinen zu vergessen.

Schenk uns Zeit! Schenk uns

Zeit, Zeit aus deiner Ewigkeit! Zeit

zum Beten, Zeit zum Klagen, Zeit,

dir, Gott, auch Dank zu sagen.“

Vikarin Judith Kierschke

5


E. DAMERAU

Oldie-Party

27.10.2012 · 19-24 Uhr

HITS DER

LETZTEN JAHRZEHNTE

im Großen Saal der

Ev. Philipp-Melanchthon-Kirche

Hertastraße 11 · 12051 Berlin

Eintritt 5 € · Kinder und Schüler frei.

Kartenverkauf in der Zentralküsterei

Kranoldstraße 16

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August 2012 | September 2012


Ein Licht geht uns auf

Sprengel-Gottesdienst am Beginn des Konfirmandenjahres

„Mir geht ein Licht auf!“ sagt man,

wenn man was verstanden hat. Einen

Zusammenhang verstanden,

eine Idee gehabt, ein Rätsel gelöst,

ein Problem erkannt. Viele Entdeckungen

und Einsichten wünschen

wir uns für den neuen Konfirmandenkurs.

Viele neue Erkenntnisse

gewinnen wir gemeinsam – die

Konfirmanden zusammen mit dem

Unterrichtsteam. Auch mit Unterstützung

der Gemeinden und der

Familien. In dem Gottesdienst soll

das anschaulich werden, und wir

bitten um Gottes Segen für die Jugendlichen,

die sich auf ihre Taufe

bzw. Konfirmation zu Pfingsten

2013 vorbereiten.

„Ein Licht geht uns auf“ soll das

Motto des ganzen Jahres sein. Und

das Wort aus dem Matthäusevangelium

ermuntert uns dazu: Lasst euer

Licht leuchten vor den Leuten!

Alle sind herzlich eingeladen zum

Sprengel-Gottesdienst am Sonntag,

dem 9. September 2012, um 10 Uhr

in der Philipp-Melanchthon-Kirche.

Konfirmationen und Taufen 2013

Der Kurs beginnt mit dem Gottesdienst.

Den ersten gemeinsamen

Konfirmandentag erleben wir am

Samstag, den 15. September, ab

10 Uhr. Um 16 Uhr ist Gelegenheit

für das Elterngespräch, bei dem die

Eltern der teilnehmenden Jugendlichen

einander wahrnehmen und

ihre Fragen und Anregungen besprechen

können. Der zweite Konfirmandentag

ist eine ganze Woche

lang, nämlich die Fahrt im Oktober,

vom 1. bis 6. Oktober. Eine Woche

in Groß Väter See (geheimnisvoller

Ortsname) in der Schorfheide mit

Natur, Bibelkunde, Sport und Spiel.

Die Themen des ganzen Kurses im

Überblick:

1. Wir und unsere

Kirchengemeinden

2. Die Bibel

3. Sterben und Leben

4. Weihnachten

5. Die Natur – Gottes Schöpfung

6. Zu Gast bei Abraham – wir

besuchen eine Synagoge und

eine Moschee

7. Passion – Kreuzwege heute

8. Auf den Spuren der Reformation:

Lutherstadt Wittenberg

9. Gemeinsam leben, lernen,

glauben – wir erinnern uns

Noch sind Anmeldungen zur Teilnahme

in der Küsterei möglich.

Hübi Hübner, Pfarrer Olaf Hansen

August 2012 | September 2012

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Ich bin als Deutscher geboren – bin ich noch einer Nur

was ich Deutsches geschrieben – das nimmt mir Keiner!

Diese Worte schrieb der Dichter

Franz Grillparzer im 19. Jahrhundert

in Österreich in ein Poesiealbum. Sie

bezogen sich auf die damaligen politischen

Verhältnisse, in denen es darum

ging, ob ein „vereinigtes Deutschland“

unter Einbeziehung Österreichs oder

ohne Österreich entstehen sollte.

Das erleichtert den Umgang miteinander

nicht. Franz Grillparzer lässt

sich auch hier zitieren: „Von der

Humanität über die Nationalität zur

Heute gäbe es anderen Grund, so

etwas zu formulieren: Vor einigen

Jahren wurde festgestellt, dass

im Sprengel Nordwest-Neukölln

Menschen aus über 100 verschiedenen

Ländern leben. Eine gewisse

„babylonische Sprachenverwirrung“

ist inzwischen alltäglich geworden.

Die Bilder auf dieser und der

nächsten Seite geben das mit einem

Hauch Ironie wieder: Es sind keine

Urlaubsbilder, während der kostbaren

Ferien in fernen Ländern aufgenommen;

vielmehr stammen sie alle

aus Berlin-Brandenburg.

So schön die Ferne auch sein mag,

man kann sie wieder abstreifen wie

ein Paar Schuhe. Das Sprachen- und

Kulturgewühl in Berlin bleibt uns

erhalten. Wie sollen wir damit umgehen

Alle diese Sprachen zu lernen,

das schafft kein Mensch. Viele

fremde Sitten und Gebräuche sind

und bleiben uns fremd. Sollen wir

uns auf uns selbst zurückziehen

8

August 2012 | September 2012


Bestialität“. Die Entwicklung übertriebener

Nationalgefühle, verbunden

mit übersteigertem Selbstwertgefühl,

führte zur lang andauernden (endlich

überwundenen) Feindschaft

mit Frankreich, ließ europäische

Völker andere Völker unterjochen

(Kolonien) und war auch eine der

Ursachen der Weltkriege.

Für die Verhältnisse im Kleinen,

also zwischen einzelnen Menschen

oder Gruppen in demselben Land,

wird von vielen Menschen Toleranz

als die Lösung des Problems angesehen.

Aber: Toleranz bedeutet für

Philosophen etwas anderes als für

Techniker oder Politiker. Und ist

Toleranz wirklich so positiv Nach

seinem Ursprung, dem lateinischen

Verb tolerare (ertragen), bedeutet es

nur: ich ertrage, was ich nicht ändern

kann. Ein wirkliches Miteinander

entsteht dadurch nicht. Immerhin:

eine Toleranz, die gegenseitig ist

(und keine Einbahnstraße), wäre

schon ein Anfang.

Kurt Niedtner

Erläuterung der Bilder:

Arabischer Garten in den Gärten der Welt

Blüte einer Alliumpflanze

(ein Lauchgewächs)

Am Ruinenberg in Potsdam

Teil des Plakats vom Japanfestival

August 2012 | September 2012

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Die Kita Genezareth gratuliert

zum 25-jährigen Dienstjubiläum

Am 28. Juli 1987 hat Naciye ihre

Arbeit als Erzieherin bei uns aufgenommen.

Es war ihre erste Stelle

in Deutschland. In der Türkei war

sie als Lehrerin tätig gewesen. Mit

viel Mut und Zuversicht hat sie sich

in diesen, damals für sie fremden

Zusammenhängen ihren Weg gesucht

und gefunden. Heute ist Naciye nicht

einfach nur eine Erzieherin, nein, sie

ist zu einer Institution im Haus geworden.

Ihr guter Ruf ist ihr oftmals

vorausgeeilt. So ist es bis heute, und

es kommen Familien von weit entfernt,

um ihre Kinder in die Obhut

von Naciye zu geben.

In all den gemeinsamen Jahren haben

wir viel miteinander erlebt und voneinander

gelernt. Die Unterschiede

unserer kulturellen Identitäten werden

schon lange nicht mehr als fremd

empfunden, sondern als bereichernd

und selbstverständlich. Dies verdanken

wir vor allem Naciye!

Sie ist ein ganz besonderer Mensch,

mit unglaublichen Gaben gesegnet,

sie kann leuchten wie eine Sonne. In

diesem Licht halten sich vor allem

die Kinder gerne auf. Ja, die Kinder

– alle werden sie von Naciye geliebt

und umsorgt, niemals verliert sie

auch nur eines aus dem Auge, stets

ist sie wachsam, wenn es um zu erfüllende

Bedürfnisse geht. Nur am

Rande sei hier erwähnt, dass sie sich

immer auch für Erwachsene einsetzt

und hilft, wo sie kann. Dies geht weit

über ihre Arbeitszeit hinaus und setzt

sich ins Private fort.

Mein Vater sagte einmal: „Man

muss arbeiten können und feiern.“

Naciye kann beides. Als Kollegin ist

sie absolut zuverlässig und pflichtbewusst.

Sie sagt: „Mein tägliches

Brot muss ich mir verdient haben,

dann erst schmeckt es gut.“ Ihre

hohen Maßstäbe legt Naciye auch

als Messlatte an die gesamte Arbeit

im Haus an, und sie kann zu einem

glühenden Vulkan werden, wenn sie

etwas ungerecht findet. Sie kämpft

dann wie eine Löwin. Naciye ist

eine fantastische Köchin und

Gastgeberin. Das macht ihr keiner

nach, und wenn sie lacht oder tanzt

oder beides zusammen, sprüht die

reine Lebensenergie und Freude in

alle Richtungen. So erfüllt sie unser

Haus mit Leben, und das ist hier gar

nicht mehr wegzudenken.

Liebe Naciye,

herzlichen Dank für die vergangenen

Jahre. Wir freuen uns auf die kommende

Zeit mit Dir und wünschen

Dir von Herzen alles Gute!

Dorothee Meyer

10

August 2012 | September 2012


Hallo, ich bin Geeske Dehling

Ich werde ab Ende August ein

Praktikum in der Genezareth-

Gemeinde machen, dabei begleite

ich Pfarrerin Elisabeth Kruse.

Ich bin jetzt 23 Jahre alt und wohne

seit ein paar Monaten in Berlin-

Steglitz. Aufgewachsen bin ich in

Groningen (in den Niederlanden)

und dann in Bochum. Nach einem

Jahr Freiwilligenarbeit habe ich anschließend

in Amsterdam, Göttingen

und Lausanne Theologie studiert, für

den letzten Teil des Studiums bin ich

nun nach Berlin gekommen.

Bei all den verschiedenen Wohnorten

war es mir immer wichtig, in einer

Kirchengemeinde zu sein, in der ich

meinen Glauben leben und mit anderen

teilen kann. Jetzt möchte ich

gerne die Arbeit der Pfarrerin besser

kennenlernen und freue mich darauf,

Ihnen als Gemeindemitgliedern

bei verschiedenen Aktivitäten und

Gruppen begegnen zu können.

Über mich verrate ich nur noch so

viel: In meiner Freizeit unternehme

ich gerne viel draußen in der Natur, am

liebsten beim Wandern, Kajakfahren

oder Schwimmen – außerdem spiele

ich gerne Fußball und Klarinette.

August 2012 | September 2012

„Jetzt wächst Neues“ Jesaja 43,19

Erntedankfest in der Genezareth-

Kirche

Familiengottesdienst am Sonntag,

dem 23. September um 11 Uhr

Unter dem Motto „Jetzt wächst

Neues“ ruft die Arbeitsgemeinschaft

Christlicher Kirchen in Deutschland

im September zu einem ökumenischen

Tag der Schöpfung auf.

Davon lassen wir uns anregen zum

Lob der Schöpfung am diesjährigen

Erntedankfest, das wir mit

einem Familiengottesdienst am

23. September um 11 Uhr in der

Genezareth-Kirche feiern wollen.

Gaben für den Altar können bis

Sonnabend, 22. September in der

Kirche abgegeben werden.

Im Anschluss an den Gottesdienst

bleibt, wer mag, zu einer gemeinsamen

Mahlzeit beieinander.

Pfarrerin Elisabeth Kruse

11


Angebote der Gemeinden

Kinder

Mo 11:00-13:00 Eltern-Kind-Gruppe Lingott GK

(0 bis 2 Jahre)

Di 16:00 Uhr Spatzenchor ab 21.8. Korthus GK

(ab 3 Jahren)

Do 16:00 Uhr Kinderchor ab 16.8. Korthus GK

(ab 6 Jahren)

Di 20:30 Elternstammtisch in „Schiller’s“

Jugend

Mo, Mi 16:00-20:00 Jugendclub

Hübner PM

Di 18:30-20:00 Jugendchor ab 21.8. Korthus GK

(ab 14 Jahren)

Mi 18:00 Uhr Konfi-Tag-Vorbereitung 5.9. + 19.9. Team

Sa 10:00 Uhr Konfirmandentag 15.9. Jugendclub

So 10:00 Uhr Konfirmandengottesdienst 9.9. PM

Senioren

Mo 17:00-18:30 Dienstagstreff am Montag Stierle GK

Winkelmann

Mi 15:00-17:00 Seniorenkreis Köhren FG

Do 14:00-16:00 Seniorentanz Ausflug 9.8. Hube PM

16. + 30.8.

13. + 27.9.

Fr 15:00-16:30 Gemeindenachmittag 10.8. + 14.9. Hansen, GK

Maschke

Kirchenmusik

Mi 19:15-21:00 Chor Pampuch FK

Mi 19:30-21:30 Chor ab 22.8. Korthus PM

12

August 2012 | September 2012


Angebote der Gemeinden

Theatergruppe

Do 19:30-22:00 Licht & Schatten Döpke-Szymanski GG

Theologische Kreise

Do 19:30 Theologisches Gespräch 23.8. Kierschke

27.9. Hansen Par

Sa 11:00 Bibelbrunch Stierle GG

Weitere Angebote

Mi 11:00-14:00 Café InterNett Greeb PM

Fr 16:00-19:00 Café InterNett Greeb PM

Di 22:00 Nachtgebet Komplet Team GK

Mi 9:00 Busausflug (siehe Seite 14) Lange

Mi 17:00 Kirchenflüstern 15.8. Kierschke PM

12.9. Hansen PM

Mi 16:00-18:00 Tanz rund um den Globus

Stoklossa GK

Mi 17:00-19:00 Meditativer Tanz Seidel GG

Mi 19:30-20:30 Line Dance* Kiefer GG

Mi 21:00-22:00 Standard-/Lateintanz* Kiefer GG

Do 19:45 Meditation www.achtsam.org Ulrich PM

Fr 19:30 Meditativer Tanz 17.8. Ritgen PM

21.9. Schalow PM

Die mit einem * gekennzeichneten Angebote sind kostenpflichtig. Die Kurse von Herrn Kiefer kosten pro Stunde 5,00 Euro,

der Erlös ist für das Interkulturelle Zentrum bestimmt.

GG | Genezareth-Gemeindehaus, Schillerpromenade 16 GK | Genezareth-Kirche, Herrfurthplatz 14

PM | Philipp-Melanchthon-Kirche, Kranoldstraße 16 FK | Fürbittkirche / Gemeindehaus, Andreasberger Straße 13

Par | Parochialkirche, Waisenstraße

August 2012 | September 2012

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Busausflüge

Am 5. September (statt 29. August)

fahren wir nach Rostock und dann

mit dem Schiff nach Warnemünde.

Mittagessen nehmen wir in dem

Restaurant „Zur Kogge“ ein, anschließend

geht es zum Hafen. In

Warnemünde haben wir Gelegenheit

zum Spaziergang zur Ostsee und wer

mag, kann Fischbrötchen essen.

Abfahrt (Achtung Zeit geändert!)

8:30 Flughafenstraße 66

8:40 Genezareth-Kirche

8:50 Kranoldstraße 16

Am 26. September fahren wir

statt zum Wasserstraßenkreuz zur

Elbklause nach Niederlommatzsch

und von dort über die Elbe mit herrlichem

Panorama nach Meißen.

Abfahrt

9:00 Flughafenstraße

9:10 Genezareth-Kirche

9:20 Kranoldstraße 16

Die Kosten je Fahrt (Bus, Schiff und

Mittagessen) betragen 37,00 Euro.

Die Anmeldung erfolgt über die

Regionalküsterei und am Donnerstag,

den 2. August, von 11 bis 13 Uhr im

Büro an der Genezareth-Kirche sowie

unter der 030 / 627 318 111.

Für die Fahrt nach Krakau und

Umgebung vom 30. September bis

5. Oktober 2012 sind noch Plätze

frei. Mit umfangreichem Programm!

Haben Sie Interesse Rufen Sie an bei

Peter Schöppner: 0172 / 300 95 50

oder 03322 / 231700 oder bei Brigitte

Lange: 030 / 687 78 03.

Brigitte Lange

17. August 2012 ist Meldeschluss

für unseren Sprengelausflug am 2.

September 2012 zur Burg Rabenstein

im Fläming. Machen Sie sich und

Ihrer Familie eine Freude und kommen

Sie mit Ihren Kindern und all

Ihren Freunden mit auf diese spannende

Reise in die Vergangenheit.

Wir werden gegen 18 Uhr wieder in

Berlin sein. Bitte beachten Sie auch

unsere Anzeige auf Seite 30.

Die Teilnahmekarten erhalten Sie

Montags und Mittwochs von 9 bis

12 Uhr, und Donnerstags von 16

bis 18 Uhr in der Regionalküsterei,

Kranoldstraße 16, 12051 Berlin. Wir

sehen uns auf der Burg!

Elisabeth, Angelika, Dieter, Kurt,

Martin und Helmut

14 August 2012 | September 2012


Begegnungen – Besuche

Die Gemeinde lebt in der Begegnung.

Im Gottesdienst suchen und finden

wir Gott in Lob, Dank und Bitte. Wir

lassen uns erinnern an Gottes Güte

und bekommen gesagt, wie wir als

seine Kinder in der Welt leben sollen.

Im Gotteshaus begegnen wir auch

einander, und es hat seinen guten

Sinn, dass dort beides möglich ist:

ganz für sich in der Bank zu sitzen

und das Gespräch mit Gott zu suchen

– und ebenso, einander zu begrüßen

und Neuigkeiten auszutauschen.

Die Gemeinde lebt aber auch

in Begegnungen außerhalb von

Gotteshaus und Gottesdienst, nämlich

in vereinsähnlicher Geselligkeit.

Deshalb wurden, besonders seit

dem 19. Jahrhundert, neben den

Kirchen Gemeindehäuser gebaut.

Hier treffen sich Menschen verschiedener

Generationen zu vielfältigen

Veranstaltungen, Gesprächskreisen,

Vorträgen, Spiel, Musik. Man soll

und will nicht immer nur zu Hause

bleiben, sondern auch ein Dach

haben, unter dem man sich in der

– ausgesprochenen oder unausgesprochenen

– Gemeinschaft des

Glaubens versammelt. Begegnungen

sind gut und wichtig und im Sinne

des Herrn. Die Gemeinde ruft, und

August 2012 | September 2012

die Menschen mögen kommen. Es

gibt in den Häusern unserer Straßen

jedoch auch Kinder, Frauen und

Männer, die unseren Einladungen

nicht folgen. Deren Entscheidung ist

zu respektieren.

Manche Ältere bedauern, kaum

Kontakt zur Gemeinde zu haben. Oft

sind sie nicht gut zu Fuß oder finden

nicht den Mut, zu uns zu kommen.

Wir sollten es wagen, zu ihnen zu

gehen. Vielleicht anlässlich eines

Geburtstages, mit einem Gruß der

Gemeinde in der Hand.

Als Besucher werden wir unterschiedliche

Erfahrungen machen.

Manche Türen bleiben verschlossen,

andere werden geöffnet. Wo

Begegnungen in Gespräche münden,

werden die Beteiligten überwiegend

Gutes erleben. Kennenlernen und

lernen gehören zusammen.

Ich lade ein zu einem neuen

Besuchskreis. Wer mitmachen und

sich auf den Weg zu den Menschen

begeben möchte, möge sich bei mir

oder in der Küsterei melden. Wir

wollen dann gemeinsam beraten, wie

wir vorankommen können.

Pfarrer Dr. Uwe Feigel

15


Amtshandlungen

Aus dem Pfarrsprengel Nordwest-Neukölln sind verstorben:

Irmgard Zander 90 J. FM

Gisela Tempel 72 J. GG

Christel Ella Matuszak 75 J. GG

Hermann Drasdo 89 J. GG

Heidrid Bärbel Wagener 69 J. FM

Elisabeth Richter 104 J. FM

Christa Ahlert 75 J. Rixdorf

Gisela Oehler 81 J. FM

Heidelore Schmidt 71 J. GG

Irma Stein

96 J. FM

Brigitte Fuchs 73 J. GG

Trauerfeier:

Gerhard Bode

Irene Kühn

Brigitte Freihoff

Bärbel Kretschmer

Renate Schneider

Hildegard Delegrand

Erna Hass

Monika Lordson

Ursula Oppitz

Herta Knorr

Gisela Lefévre

85 J. FM

81 J. FM

77 J. Rixdorf

56 J. GG

67 J. FM

98 J. GG

95 J. FM

68 J. FM

91 J. GG

89 J. FM

80 J. FM

Christian Mayer

48 J. GK

Trauungen:

Jasmin El-Manhy und Manfred Wätje

Elke und Hans-Joachim Heßner

Maria und Oliver Seemann

GK

PM

PM

Goldene Trauung:

Brigitte und Manfred Mayer

PM

Diamantene Trauung:

Käte und Walter Schreiber

GG

Taufen:

Klemens Matteo Albrecht GK Scott-Martin Reed PM

August 2012 | September 2012


Gottesdienste

5. August

12. August

19. August

26. August

2. September

2. September

9. September

16. September

23. September

30. September

Erntedank

7. Oktober

9:30

10:00

10:00

9:30

10:00

10:00

9:30

10:00

10:00

9:30

10:00

10:00

Siehe

Seite 14

und Seite 30

9:30

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10:00

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9:30

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11:00

9:30

10:00

10:00

Abendmahlsgottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Sprengelausflug mit

Gottesdienst in Raben

Abendmahlsgottesdienst

Sprengelgottesdienst zum

Beginn des

Konfirmandenjahres

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Erntedankfest Familiengottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Ökumenische Andacht

Abendmahlsgottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

Schröter

Hansen

Feigel

Stierle

Feigel

Hansen

Kruse

Feigel

Kierschke

Kruse

Feigel

Aumüller

Kruse

Kierschke

Feigel

Steller-Gül

Hansen und

Team

Stierle

Schukat

Kierschke

Kruse

Kierschke

Hansen

Kruse

Feigel

Hansen/Kita

Kranoldplatz

Hirsch

Reichardt

Hansen

GK

FK

PM

GK

FK

PM

GK

FK

PM

GK

FK

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PM

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August 2012 | September 2012


Anwaltliche Hilfe

Wilfried Klingelhöller

Rechtsanwalt und Notar

Tätigkeitsschwerpunkte:

Familien-, Miet und Erbrecht

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18 August 2012 | September 2012


Kinderseite

Liebe Kinder,

verbindet die Buchstaben zu Wortschlangen!

Ein Beispiel habe ich

schon einmal vorgegeben. Viel Spaß

beim Raten!

Eure Simone

August 2012 | September 2012

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Monatslied September

„Gottes Geschöpfe, kommt zuhauf“ EG 514

Singt ihm Ehre! Der Sommer neigt

sich, die Zeit der Ernte ist gekommen.

Dankbar feiern wir das Erntedankfest.

Auch wenn wir „allezeit

volle Genüge“ haben, jede Frucht zu

jeder Zeit bekommen und die Regale

unserer Geschäfte prall gefüllt sind,

ist dies keine Selbstverständlichkeit.

Ebenso ist auch die Freude an

der Natur mit all ihren Schönheiten,

die wir im Urlaub genießen konnten,

keine Selbstverständlichkeit.

Gottes Geschöpfe, kommt zuhauf,

kommt und stimmt ein in den Lobgesang

Gottes des Schöpfers. So

singen nicht nur wir Menschen zur

Ehre Gottes ein Loblied, sondern die

gesamte Schöpfung wird in unserem

Lied aufgerufen einzustimmen. Vom

Sonnenschein über die Wasserbäche

bis zu den menschlichen Herzen,

Freud und Leid, sogar den Tod umfassend,

singen alle Kreaturen: Singt

ihm Ehre!

Unser Lied, von Karl Bude 1929

übersetzt, geht zurück auf den Sonnengesang

des Franz von Assisi.

Kurz vor seinem Tod dichtete er

1225 seinen Sonnengesang in der

altitalienischen Sprache. Dabei geht

es nicht um eine Naturromantik, also

einen Lobgesang auf die Schönheit

und Vielfalt der Natur an sich. Eine

solche gab es zu seiner Zeit noch

nicht, eher wurde die Natur noch in

ihrer Bedrohlichkeit empfunden. Der

Sonnengesang ist ein Gebet an Gott

den Schöpfer.

Die gewohnte Fülle und unser wichtiges

Wissen um die Naturgesetze

könnten uns den Blick versperren

auf die Schönheit der Natur und ihre

Gefährdung. So hilft uns dieses Lied,

dankbar Gott zu loben. Aus seiner

Schöpfergüte empfangen wir all diese

Schönheiten, sind selbst Teil der

Natur, zu der auch der „Bruder Tod“

gehört als ein Teil der Schöpfung in

ihrem Werden und Vergehen. Umfassend

können wir Gott loben, weil

auch der Tod nicht das letzte Wort

hat. Singt ihm Ehre!

Pfarrer Uwe Teichmann,

Kirchengemeinde Alt-Buckow

20 August 2012 | September 2012


… und Freitagabend tanzen wir!

Seit 18 Jahren tanze ich einmal im

Monat freitags meditative Tänze in

der Philipp-Melanchthon-Kirche.

Im August verlasse ich Berlin und

gebe deshalb die Tanzgruppe ab. Ich

schaue mit Freude zurück, habe aber

ob des Abschieds auch Wehmut im

Herzen.

1994 übernahm ich vom unvergessenen

Dimo Minkenberg die Leitung

des Tanzkreises.

Ein paar Zahlen: 10-mal im Jahr

habe ich – von wenigen Ausnahmen

abgesehen – ca. 10 Tänze mit bis zu

20 Teilnehmenden getanzt, also in

18 Jahren und 180 Termine und rund

1.800 Kreistänze. Wie viele Schritte

und Tanzende – nicht nur aus Neukölln

sondern ganz Berlin, dem Umland

sogar aus England und Frankreich!

Zu diesem Kreis kommen auch

Männer, denen ja nachgesagt wird,

dass sie nicht tanzen. Hier tun sie

es, und einige gehören lange zur

treuen Kerngruppe. Auf die Frage,

was der Gruppe das Tanzen bedeute,

sprudelte es hervor: Freude, sich

im Kontakt fühlen, Bewegung spüren,

Energie tanken, Lernen – auch

das Lachen, Ausgelassen-Sein – und

August 2012 | September 2012

Stille wahrnehmen, das Gefühl von

Unendlichkeit ahnen, sich erden und

doch innerlich beben, singend tanzen,

geordnetes Schreiten, die eigene

Mitte finden, Eins-Sein. Tanzen

in dieser Kirche Gemeinschaft im

großzügigen runden Raum mit runden

Tänzen, besondere Atmosphäre,

Schönheit, Ästhetik, Spiegelungen

bei Lichtertänzen, Weite und Geborgenheit,

Disziplin und Korrektheit

nicht nur im Tanz, sondern auch

beim Aufräumen (3,4,5 und 5,9,11

– magische Zahlen fürs Stellen der

Stühle) und: Freitagabend entspannen

wir hier von der Woche!

Bemerkenswert an diesen Tanzabenden

ist der Erholungseffekt.

Nach Arbeitstag und Fahrt bin ich oft

angestrengt, müde. Nach und nach

finde ich mein Lebensgefühl, entspanne,

werde zunehmend wacher

und konzentrierter.

Tanzen mit vorgegebenen Schritten

erfordert Konzentration ohne Anstrengung

und lässt von den Stürmen

des Alltags, den Sorgen und Plänen

abschalten. Die Tänze sind lebhaft,

auch herausfordernd und dann langsam,

einfach, in Pilgerschritten. Da

gilt es, Achtsamkeit bewahren, sich

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nicht ablenken lassen. Zum Tanz

gehört Bleibendes ebenso wie Veränderung.

Die Form wird bewahrt,

Schritt- und Bewegungsmuster ändern

sich. Die gut bekannten Tänze

erlauben dann Ausruhen und Mitsingen.

Zutaten, die Erholung bewirken!

Nach einem Tanzabend kann ich den

Tag in Ruhe ausklingen lassen, fühle

mich energetisiert, lebendig. Das

wird hier in der Schnelligkeit des

Stellens von Altar und Stühlen deutlich.

Die langjährig Tanzenden sind

alte Hasen und schaffen es, mit Freude

die Stühle sehr schnell für den üblichen

Gottesdienst aufzubauen.

Auf anderen Seins-Ebenen erfahre

ich Einklang, innere Stille, die ich

bewusst genieße. Ich erlebe ein Verwurzeln

und gleichzeitig scheinen

manchmal meiner Seele Flügel zu

wachsen. Für mich geschieht im meditativen

Tanzen auch Fließen, Versenken

und das Spüren von Leben.

Beim Tanzen im Kreis, egal wie

schnell oder langsam – wenn wir die

Schritte etwas verinnerlicht haben,

uns frei fühlen von dem Druck alles

richtig zu machen – kann Bewegung

Gebet sein, Meditation geschehen,

Foto: H. Svensson / creative commons

Glück und Liebe in Balance sein.

Für mich fühlt es sich hell an – wie

leuchtendes Licht. Das Bild nutze

ich oft zum Ausklang, wenn wir still

im Kreis stehen. Wir geben Segen

und Dankbarkeit weiter. Mit einem

Lichtstrom senden wir Menschen in

Not, Orten in Unfrieden das Gelingen

von Frieden und Hoffnung sowie

Heilung, Freude und Trost.

Für diese intensiven Tanzerlebnisse

danke ich den vielen Tänzerinnen

und Tänzern und der Gemeinde, in

der ich so lange in meinem schönsten

Tanzraum so viel im Kreis tanzen

durfte!

Und es wird weiterhin meditativ getanzt

werden! Jeanette Schalow, mit

der mich viele gemeinsame Seminare

verbinden, wird das Tanzen ab

September weiterführen. Alle können

mittanzen, Alte und Junge, Frauen

und Männer, Tanzfreudige und

Ausprobierende. Die Regel: Es gibt

nur Variationen, keine Fehler! hilft

die Scheu zu überwinden.

Ich freue ich mich auf den 17. August,

um ein letztes Mal viele der

mir über die Jahre lieb und vertraut

gewordenen Menschen zu treffen

– denn Freitagabend tanzen wir!

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Liebe Benedikta, Benedikta Ritgen

ein jedes Ding hat seine Zeit. Das gilt

jetzt nicht nur für Deinen Abschied

(der hoffentlich kein endgültiger sein

wird), sondern ebenso für das Danke-Sagen!

Ich darf das gleich doppelt

tun: einmal für

GKR und Gemeinde

und einmal

für Cornelia

und mich. Meditatives

Tanzen

ist in Philipp-

M e l a n c h t h o n

seit Jahrzehnten

Bestandteil dessen,

was man

n e u m o d i s c h

Gemeindeprofil

nennt. Eine der

vielen Veranstaltungen,

die

Gemeindeleben

ausmachen. Es

hat mich immer

wieder gewundert,

welch positive Auswirkungen

diese doch relativ einfachen Bewegungen

haben können. Meditatives

Tanzen ist im Kirchraum gerade richtig

angesiedelt. Wir sind nicht nur

August 2012 | September 2012

sehr froh, dass Du vor vielen Jahren

die Nachfolge von Dimo Minkenberg

angetreten hast, sondern auch

glücklich, dass es eine Nachfolgerin

für Dich geben wird, auf die wir uns

freuen können. Dir wünschen wir

eine frohe Zeit im Ruhestand und

hoffen, Dich hin und wieder bei uns

begrüßen zu dürfen.

Kurt Niedtner

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Donnerstag, 9. August, 18 Uhr

Zeit zum Träumen

45 Minuten Klaviermusik in Genezareth

Ulrike Brand spielt Klaviermusik von Bach,

Mozart u.a., verbunden mit Improvisationen

und poetischen Fantasien.

Genezareth-Kirche, Eintritt frei

Sonntag, 2. September, 16 Uhr

„Autumn Leaves“ – Saxofonkonzert

„Konzerte in Genezareth

Klaus Peter Herrmann und Schüler der

Musikschule Neukölln

Genezareth-Kirche, Eintritt frei

Sonntag, 9. September, 17 Uhr

JONA

Musical für Kinder

Szenische Aufführung mit dem

Kinderchor Genezareth

Siehe Plakat auf der vorderen Innenseite!

Gemeindesaal Genezareth, Eintritt frei

Donnerstag, 13. September, 18 Uhr

Zeit zum Träumen

45 Minuten Orgelmusik in Genezareth

Orgel: N.N.

Genezareth-Kirche, Eintritt frei

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Erntedankfest 2012

Wann feiert die Kirche Erntedank

Quizfrage. Einige denken, am ersten

Sonntag im Oktober. Andere

sagen: am Sonntag nach Michaelis

(29. September). In Pfarrsprengeln

auf dem Land, wo oft sehr viele

Gemeinden zusammengehören,

heißt es: „Bei uns ist an drei

oder vier Sonntagen nacheinander

Erntedankfest.“ Die Regel bezieht

sich zwar tatsächlich auf den Tag des

Erzengels Michael, am wichtigsten

jedoch ist – die meisten Früchte vom

Feld und aus dem Garten sollten geerntet

sein. Andererseits: Ist nicht

immer irgendwie Erntezeit Auch

in ländlichen Regionen sind viele

Menschen mit ganz anderen Arbeiten

und Wertschöpfungen beschäftigt als

auf dem Acker. Zu Erntedank beachten

wir jede Art Arbeitsergebnis. Ob

etwas herausgekommen ist bei aller

Mühe, ob die Arbeit sich gelohnt

hat, wie das Ergebnis ausgefallen ist.

Gibt es Grund zu Dank und Freude

Sind Mißerfolge zu beklagen Muß

man sich ernsthafte Sorgen machen

Sind die Früchte der Arbeit gerecht

verteilt

In unserm Sprengel feiern die

Gemeinden an zwei Sonntagen vier

Gottesdienste, um darüber vor Gott

nachzudenken. Am 23. September

August 2012 | September 2012

ist Familiengottesdienst in der

Genezareth-Kirche (siehe Seite 17).

Am 30. September feiern wir

Erntedank in der Fürbitt-Kirche

mit traditionell anschließendem

Mittagessen, zur gleichen Zeit in

der Philipp-Melanchthon-Kirche

mit einem Anspiel der KiTa-Kinder

unter dem Motto „Unser tägliches

Brot“. Anschließend gehen wir mit

den mitgebrachten Erntedank-Gaben

vom Altar zum Kranoldplatz zur

ökumenischen Andacht. Die Gaben

werden dort verladen und zu den

Barmherzigen Schwestern der Mutter

Teresa für deren Suppenküche in das

Kreuzberger Kloster gebracht. Auch

hier lädt anschließend die Fürbitt-

Melanchthon-Gemeinde zu einem

Mittagessen in den Saal Hertastraße

11 ein.

Gaben zur Ausschmückung der Altäre

und zum Weitergeben (Früchte,

Konserven, Kosmetikartikel,Geldspenden)

können zuvor in den

Kirchen bzw. in der Küsterei abgegeben

werden, am besten Freitag bis

15 Uhr. Vielen Dank!

Pfarrer Olaf Hansen

25


Vertraute Orte neu erleben und unbekannte Orte entdecken:

Erste Lange Nacht der Religionen in Berlin

Am 1. September 2012 laden

zahlreiche Kirchen und verschiedene

Religionsgemeinschaften

zum ersten Mal zur

„Langen Nacht der Religionen“

in Berlin ein. Auch die

Genezareth-Kirche wird in

dieser Nacht geöffnet sein und

sich mit folgendem Programm

beteiligen:

18 Uhr

Eröffnungsandacht

“Und Gott sprach …”

Leitung: Pastorin Sabine Stierle

und Teilnehmende der Gemeindegruppe

„Bibelbrunch“

19 Uhr

spirituelle Gesänge und Taizé-Gesänge

zum Mitsingen

Leitung: Cornelia Dette

20 Uhr

Orgelmusik und Choräle mit

Texten von Martin Luther

Gesa Korthus, Orgel und

Kantorei

21 Uhr

Orthodoxe Gesänge

Capella russica,

Leitung:

Irina Brockert-Aristova

22 Uhr

Gesänge aus mittelalterlichen

spanischen Manuskripten

“Ensemble Celestiel”

24 Uhr

Abschlussandacht

”Und richte unsere Füße auf

den Weg des Friedens …”

Leitung: Pastorin Martina

Basso, Mennonitisches Friedenszentrum

Entstanden ist die Idee zur Gestaltung

dieser langen Nacht

im berlinweiten „Dialog der

Religionen“. Alle Veranstaltungsorte

und das komplette

Programm finden Sie auch im

Internet unter www.lndr.de

August 2012 | September 2012


Nachbarschaftsfest auf dem Herrfurthplatz

„Einladung ins WortReich“

„Nachbar in Neukölln“: Freitag, den

7. September, 16 bis 21 Uhr

Das Interkulturelle Zentrum Genezareth

und die STADT UND LAND

Wohnbautengesellschaft laden zum

dritten Mal zum Nachbarschaftsfest

auf dem Herrfurthplatz ein. Diesmal

findet es im Rahmen der „Woche der

Sprache und des Lesens“ statt. Wir

wollen die Vielfalt der Sprachen und

Kulturen auf vergnügliche

Weise feiern und erleben.

Das Fest beginnt auf dem

roten Teppich vor der Kirche

nach der Eröffnung um

16 Uhr, zu der Stadträtin Dr.

Franziska Giffey, Superintendentin

Viola Kennert,

der Initiator der Sprachwoche

Kazim Erdogan und

Cornelia Würz von STADT

UND LAND ihr Kommen

zugesagt haben, mit Musik von „Les

Dompteuses des Saxos“ u. a. Auch in

diesem Jahr wird wieder der „Nachbarinneuköllnaward“

verliehen –

handgefertigt und gespendet von der

Rixdorfer Schmiede. Auf dem Vorplatz

erwartet Sie buntes Treiben an

Marktbuden, Gunhild Kreuzer erzählt

Ihnen „Das Blaue vom Himmel“. In

der Kirche gibt es eine Installation

der Künstlerin Hadmut Bittiger, im

Südflügel wird die Schauspielerin

Christiane Schoon Märchen für Kinder

vorlesen, während es im Nordflügel

Häppchen, Wortspiele und andere

Angebote gibt. Mit der Finissage der

Ausstellung „Endstation Paradies“

endet der erste Teil des Festes, denn

um 19 Uhr folgt etwas ganz Besonderes:

ein Abend mit Elija Avital.

Elija Avital singt und erzählt „Lieder

aus der Seele – Biblische Geschichten

frei aus dem Herzen“, begleitet von

Akkordeon und Trommel. Mehr unter:

www.frei-erzaehlt.de. Wir danken

der STADT UND LAND Wohnbautengesellschaft

für die großzügige

Unterstützung für das Fest.

Pfarrerin Elisabeth Kruse

August 2012 | September 2012

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Genezareth-Gemeinde

Genezareth-Kirche, Herrfurthplatz 14, 12049 Berlin

www.genezareth-gemeinde.de

Pfarrerin Elisabeth Kruse

Sprechzeit: Freitag 11:00 - 13:00 Uhr

Telefon während der Sprechzeit: 030 / 62 73 18 150

außerhalb der Sprechzeit: 0172 / 801 76 41

e-mail: kruse@genezareth-gemeinde.de

Pastorin Sabine Stierle, Leinestraße 50, 12049 Berlin 622 74 00

Regionalküsterei 625 30 02

Kranoldstraße 16, 12051 Berlin Fax 625 43 11

Annegret Bansemer

e-mail: regionalkuesterei@gmx.de

Öffnungszeiten:

Mo., Mi., 9:00 - 12:00, Do. 16:00 - 18:00 Uhr

Kindertagesstätte 620 08 58-160

Dorothee Meyer

Allerstraße 33, 12049 Berlin

Sprechstunde:

Do. 15:00 - 17:00 Uhr

e-mail: ev-kita.genezareth@kk-neukoelln.de

Kirchenmusik 628 425 71

Gesa Korthus

kirchenmusik.sprengel@yahoo.de

Ehrenamt-Koordination 62 73 18-125

Ulrike Latkowski

Sprechzeit nach Vereinbarung

e-mail: latkowski@genezareth-gemeinde.de

Kirchenprojekte im Sprengel

Raum- und Veranstaltungsmanagement 62 73 18-133

Birgit Kück

e-mail: raum@genezareth-gemeinde.de

„Kirche eine Stimme geben“ 60 03 46 98-1

Birgit Kück

e-mail: kueck@genezareth-gemeinde.de

„Eltern stärken“ 620 08 58-120

Evi Lingott

e-mail: lingott@genezareth-gemeinde.de

Bankverbindung Konto-Nr. 201 053 180, BLZ 100 602 37

beim Ev. Kirchenkreisverband Süd, Verwaltungsamt

Ev. Darlehensgenossenschaft e.G. Berlin · Bitte Verwendungszweck angeben

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August 2012 | September 2012


Fürbitt-Melanchthon-Gemeinde

Fürbitt-Kirche, Andreasberger Straße 13, 12347 Berlin

Philipp-Melanchthon-Kirche, Kranoldstraße 16, 12051 Berlin

www.ev-kirchenkreis-neukoelln.de

Pfarrer Olaf Hansen, Hertastraße 11, 12051 Berlin 625 19 40

Pfarrer Dr. Uwe Feigel 0175 / 527 60 14

Vikarin Judith Kierschke 625 30 02

e-mail: Diekierschkes@freenet.de

Regionalküsterei 625 30 02

Kranoldstraße 16, 12051 Berlin Fax 625 43 11

Annegret Bansemer

e-mail: regionalkuesterei@gmx.de

Öffnungszeiten:

Mo., Mi., 9:00 - 12:00, Do. 16:00 - 18:00 Uhr

Kindertagesstätte 685 10 07

Birgit Günther

Bruno-Bauer-Straße 14, 12051 Berlin

Sprechstunde:

Do. 15:00 - 17:00 Uhr

e-mail: ev-kita.philippmelanchthon@kk-neukoelln.de

Kirchenmusik 628 425 71

Gesa Korthus

kirchenmusik.sprengel@yahoo.de

Christoph Pampuch 863 983 55, 03378 / 20 66 45

Schularbeitskreis 626 85 94

Susanne Waldhubel-Dudda Hertastraße 11, tägl. 12:30 - 16:00 Uhr

Jugendclub 626 11 28

Thomas Hübner

Mo., Mi. 16:00 - 20:00 Uhr

Café Inter-Nett 62 84 24 92

Heidi Greeb

e-mail: cafe.inter-nett@freenet.de

Mi. 11:00 - 14:00, Fr. 16:00 - 19:00 Uhr

Haus- und Kirchwart 0152 / 538 212 95

Martin Dudda

e-mail: phil-mel@gmx.de

Bankverbindung Konto-Nr. 202 053 180, BLZ 100 602 37

beim Ev. Kirchenkreisverband Süd, Verwaltungsamt

Ev. Darlehensgenossenschaft e.G. Berlin · Bitte Verwendungszweck angeben

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Ein Gemeindekirchenrat an einem ungewohnten Ort

( 625 10 12 (Tag und Nacht) · www.bestattungshauspeter.de


Mögen alle Deine Himmel blau sein,

mögen alle Deine Träume wahr werden,

mögen alle Deine Freunde wahrhaft wahre Freunde

und alle Deine Freuden vollkommen sein,

mögen Glück und Lachen alle Deine Tage ausfüllen -

heute und immerzu ja,

mögen sich alle Deine Träume erfüllen.

Irischer Segenswunsch

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