Ein Burger weniger - Starke Pfoten

starke.pfoten.de

Ein Burger weniger - Starke Pfoten

Das kostenlose Jugendmagazin von VIER PFOTEN

Winter | 2009

Käfigfrei!

Ein Burger

weniger

Hilfe für Streuner


Foto: creativecommons.cc

< < < w i s s e n s w e r t e s > > >

ein Burger

weniger

Wusstest du schon, dass du Millionen Nutztieren Leid ersparen

kannst, wenn du auf einen Burger pro Woche verzichtest

Weil Menschen so viel Fleisch essen, werden immer mehr Tiere auf

immer kleineren Flächen gehalten. Für die Tiere bedeutet dies ein

Leben in Angst, Enge, Gestank, Dunkelheit und Leid. Über 13 Millionen

Rinder und rund 27 Millionen Schweine leben in Deutschland. Viele

Millionen Nutztiere werden jährlich geschlachtet. Intensivtierhaltung

bedeutet großes Leid für Nutztiere!

Foto: creativecommons.cc

Das Abholzen von Regenwäldern zerstört

den Lebensraum von Pflanzen und Tieren

Ein Burger weniger heißt…

…Regenwald schützen und damit Tiere vor dem Aussterben retten!!

Weil wir selbst nicht genügend Futter für die vielen Tiere haben, führt die EU jährlich

über 27 Millionen Tonnen Soja, zum Großteil aus Brasilien, ein. Für Viehweiden

und Futteranbau wird jedes Jahr eine Regenwaldfläche in der Größe Deutschlands

vernichtet.

…Klima schützen!

Die Tierhaltung ist hauptverantwortlich für die weltweit vom Menschen produzierten

Treibhausgase. Die Haltung von Wiederkäuern (Kühen) produziert das

Treibhausgas Methan, das 23 mal stärker als Kohlendioxid die Erwärmung der

Atmosphäre fördert. Über die Hälfte der Treibhauswirkung wird von Methan verursacht.

…einen Beitrag gegen den Hunger leisten!

Um 1 kg Fleisch zu erzeugen, werden 6 bis 16 kg Getreide oder Soja benötigt.

Weltweit fressen Nutztiere 30 bis 50 % des Getreides und 80 % des Sojas. In armen

Regionen verhungern Menschen neben vollen Feldern, weil die Ernte als Tierfutter

verkauft wird. Der Wasserverbrauch für die herkömmliche Erzeugung von Rindfleisch

ist enorm und verschlingt 17 mal mehr Wasser als die Erzeugung von Weizen.

Foto: VIER PFOTEN/Mihai Vasile

Obwohl immer mehr Getreide

und Soja angebaut werden, steigt

der Welthunger stetig.

…gesünder leben!

2008 wurde in Deutschland im Schnitt mehr als 1 kg Fleisch und Wurst pro Woche

verzehrt. Das entspricht etwa sechs Burgern. Ärzte und Ernährungsberater warnen

vor dem Konsum von zu viel Fleisch, da es unser Krankheitsrisiko erhöht. Eine

ausgewogene, überwiegend pflanzliche Kost verlängert unsere Lebenserwartung.

Ein Burger weniger ist gut für alle:

Menschen,Tiere und die Umwelt!

Foto: VIER PFOTEN/Verena Zimmermann

Mehr Infos auf

www.starke-pfoten.de

Foto: creativecommons.cc

Regenwaldflächen werden zu Viehweiden

oder für Futtermittelanbau verwendet.

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e d i t o r i a l > > >

Hallo

starke pfote,

Foto: privat

dank der großartigen Unterstützung bei der

Umfrage zu unserem letzten pfotenabdruck,

hältst du nun dieses ganz neu gestaltete

Clubmagazin in den Händen. Wir haben so

viele Wünsche und Vorschläge wie möglich

berücksichtigt – vielleicht findest du ja die

eine oder andere Anregung von dir wieder!

In dieser Ausgabe geben wir dir wertvolle

Tipps im Umgang mit Heimtieren und klären

dich über das große Problem der Kaninchen-

und Gänsemassenhaltung auf. Außerdem

erwarten dich spannende Schicksalsgeschichten

aus der PFOTNEHILFE in Österreich

und ein Einblick in das erfolgreiche Streunertierprojekt

in Osteuropa.

Viel Spaß beim Lesen!

Deine Anna-Lena

Inhalt

2 WISSENSWERTES: Ein Burger weniger heißt…

3 EDITORIAL, INHALT

4 Projekte: Erfolgreicher Einsatz von VIER PFOTEN für Streunertiere

6 KAMPAGNEN: Mastkaninchen

8 Tierschutz-News, CLUBLEBEN: Aktionen, Mitmach-Aufruf

10 PFOTENHILFE: Tierschicksale

12 RATGEBER: Heimtiere im Winter

13 HEIMTIER-INFO: Fragen und Antworten rund um Heimtiere

14 FUN: Knifflige Rätselfragen rund ums Tier

15 REZEPT: Vegetarischer Festtagsschmaus

16 TIERPORTRÄT: Die Gans

Foto: privat

www.starke-pfoten.de

Hast du in letzter Zeit mal auf unserer Club-Homepage vorbeigeschaut Hier

hat sich einiges getan! Zum Beispiel kannst du dir nun Filme zu verschiedenen

Tierschutz-Themen im Bereich „Wissen“ anschauen und dir aktuelle Unterschriftenlisten

herunterladen. Im Forum hast du die Möglichkeit deine kreativen

und interessanten Beiträge und Referate veröffentlichen zu lassen und so aktiv an

der Homepagegestaltung mitzuarbeiten.

Klick dich doch mal wieder rein auf

www.starke-pfoten.de – wir freuen uns auf dich!

Impressum

Herausgeber/Medieneigentümer: VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz, Dorotheenstraße 48,

22301 Hamburg, Tel.: 040/399 249-0, Fax: 040/399 249-99 Spendenkonto: 745919-202, BLZ 200 100

20, Postbank Hamburg Redaktion: Anna-Lena Krebs, Kirsten Hagner Gestaltung: sputnik kommunikations.satellit,

www.sputnik-kommunikation.com Druck: edp – einfach-digital print GmbH, GF

Norbert Urban, Virchowstraße 10-12, 22767 Hamburg Coverfoto: VIER PFOTEN/Mihai Vasile

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p r o j e k t e > > >

Foto: VIER PFOTEN

Auch Katzen gehören auf

unseren OP-Plan

Foto: VIER PFOTEN/Mihai Vasile

Foto: VIER PFOTEN/Mihai Vasile

Erfolgreicher

Einsatz für

Streuner

VIER PFOTEN Projekt „Hilfe für Streunertiere“

Lassie hatte Glück im Unglück – abgemagert, panisch

und völlig verängstigt lief die Hündin auf einer stark befahrenen

Straße herrenlos hinter den Autos her, als das

bulgarische VIER PFOTEN Team sie fand. Streuner wie

Lassie gibt es viele in bulgarischen Städten. Ihnen hilft

VIER PFOTEN mit dem Projekt „Hilfe für Streunertiere“.

In Süd- und Osteuropa bevölkern tausende herrenlose

Hunde und Katzen die Straßen – immer auf der Suche

nach Futter. Viele von ihnen sind verletzt oder krank. Sie

vermehren sich grenzenlos, Krankheiten breiten sich

aus, Menschen können sich infizieren. Die zuständigen

Behörden ordnen oft grausame Massentötungen an,

um die Probleme so zu lösen. Eine sinnlose Maßnahme,

denn die überlebenden Tiere vermehren sich weiterhin

unkontrolliert, Krankheiten bleiben unbehandelt und

breiten sich aus.

VIER PFOTEN hilft

Herrenlose Tiere werden behutsam von unseren Hundefängern

eingefangen und in die VIER PFOTEN Tierklinik

transportiert. Dort werden „Hund und Katz“ unter

Narkose kastriert, geimpft und gegen Parasitenbefall

behandelt.

Durch die angewandte neue Kastrationsmethode

ist der Schnitt sehr klein. Die Wunde

wird versorgt und das Tier kann nach 24

Stunden Beobachtung wieder freigelassen

werden. Zurück in seinem Revier

findet es Schutz in seinem Rudel.

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Wusstest du schon, dass …

… durch unsere Kastration von durchschnittlich

5.000 Streunertieren im Jahr verhindert wird, dass

bis zu 60.000 Welpen in ein ungewisses Leben auf

der Straße hineingeboren werden Diese Zahl

entsteht dadurch, dass jede unkastrierte Straßen-

Hündin bis zu zehn Welpen in einem Jahr werfen

kann.

Foto: VIER PFOTEN

Insgesamt konnte VIER PFOTEN

mit dem „Stray Animal

Care“ Projekt bisher

57.000 Hunde und

Katzen in Rumänien,

Bulgarien und Moldawien

kastrieren und behandeln.

Happy End für Lassie

Doch was passierte nun mit Lassie Es stellte sich heraus,

dass sie erst kürzlich ausgesetzt wurde - wahrscheinlich

wegen ihres hohen Alters und weil sie an Krebs erkrankt

ist. In einer aufwendigen Operation konnten VIER PFOTEN

Tierärzte den Tumor und die Metastasen entfernen. Wie alle

Patienten wurde Lassie außerdem kastriert, entwurmt und

geimpft. Nach der Operation erholte sich die Hündin sehr

schnell, wurde anhänglich und blieb während der ganzen

Zeit beim Team.

Gegen Ende des zweiwöchigen Projekt-Aufenthalts gelang

es VIER PFOTEN, einen Hundebesitzer vor Ort zu finden,

der sich bereit erklärte, Lassie für ihren Lebensabend bei

sich aufzunehmen und für sie zu sorgen.

„Hunde helfen Menschen“

Früher lebten sie auf der Straße - heute

können sie Leben retten: Maya, Alma,

Marin, Codrut und Spritz sind Therapie- und

Rettungshunde beim VIER PFOTEN Projekt

„Dogs for People“ .

Das Projekt „Dogs For People“ entstand

unter dem Dach der VIER PFOTEN Streunerhilfe

(Stray Animal Care). VIER PFOTEN

nahm Streunerhunde auf und bildete sie zu

Therapie- und Rettungshunden aus. Täglich

beweisen sie ihre Fähigkeiten im Einsatz

für den Menschen und helfen dabei, das

Ansehen herrenloser Tiere in Osteuropa zu

verbessern.

Streunerhund im Rettungs-Einsatz

Foto: VIER PFOTEN

Foto: VIER PFOTEN

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k a m p a g n e n > > >

Kaninchen gehören

nicht in den Käfig

Foto: VIER PFOTEN/Alois Eller

Da ihre Körperbeschaffenheit als äußerst sensibel

zu bezeichnen ist, führt nicht artgemäße Haltung bei

den geselligen Tieren zu Stress und Krankheiten.

Wie Kaninchen in der freien Natur leben und welch

tristes Dasein sie in den Drahtkäfigen erleben,

erfährst du hier.

Kaninchen in der Natur

Kaninchen sind niedliche Tiere mit großen Augen,

lustigen Löffelohren und kuscheligem Fell. In der Natur

leben sie in Kolonien, entwickeln enge Beziehungen und

lieben die Gesellschaft.

Wühlen und Graben ist ihnen ein wichtiges Bedürfnis.

Die Höhlen werden mit viel Freude gebuddelt und dienen

als Rückzugsmöglichkeit. Ausgewählte Beschützer

bewachen die Erdlöcher.

Ihr Bewegungsdrang ist enorm und wird durch tollkühnes

Rennen, Springen und Herumtollen immer

wieder trainiert.

Knabbern, keine Aussicht auf Bewegung und ohne die

Möglichkeit Freundschaften zu schließen, verkümmern

die intelligenten Tiere an der Reizarmut ihres Lebensraumes.

Weniger als ein Din A4-Blatt

Das Platzangebot pro Kaninchen im Käfig entspricht

weniger als einem DIN A4-Blatt. Innerhalb der Jungtiergruppen

kommt es aufgrund der Enge und den

fehlenden Rückzugsmöglichkeiten oft zu Kämpfen. Die

Höhe der Käfige beträgt ca. 30 – 35 cm. Das Aufrichten

zur vollen Größe und das gleichzeitige Hinlegen aller

Kaninchen ist unmöglich. Die beengte Haltung in der

Mast führt zu gesundheitlichen Problemen, die medikamentös

behandelt werden müssen.

Tageslicht sehen diese

Kaninchen nie und

von grünem Gras

können sie nur

träumen.

Foto: pixelio.de

Käfigbatterien

gibt es leider auch in Deutschland, denn viele Kaninchen

landen auf unseren Speisetellern. Ähnlich wie bei

den Legehennen, werden Gruppen gleichaltriger Tiere

– ohne soziale Struktur - in Drahtkäfige eingepfercht.

Ihre Augen sind vom beißenden Ammoniakgestank

entzündet, ihre Pfoten geschwollen. Keine Einstreu zum

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Die sensiblen Wesen sind für die

Massentierhaltung nicht geeignet, weil…

» ihr Verdauungssystem so empfindlich ist, dass ein

„normaler“ Durchfall bereits zum Tode führen kann.

» immer Stroh oder Heu zum Knabbern benötigt wird

und dies auf Drahtboden, ohne Einstreu, nicht möglich

ist.

» es durch die Haltung von vielen Kaninchen auf sehr

engem Raum zu lebensbedrohendem Parasitenbefall

kommt.

» die Tiere daher ständig Medikamente erhalten müssen.

» die ungepolsterten Pfoten auf den Drahtböden fast

immer verletzt sind.

» sie in der Natur gerne in Gruppen leben und ihre

Freunde selbst wählen wollen.

» der wenige Platz zu aggressivem Verhalten unter den

Tieren führt.

Kaninchen sind extrem

sensible Tiere

Diese aufgeführten Punkte und noch viele mehr

sprechen gegen eine Käfighaltung von Kaninchen.

VIER PFOTEN setzt sich gegen die Käfighaltung ein und sucht

Lösungen für eine artgemäße Kaninchenhaltung. In Österreich

hat die Arbeit von VIER PFOTEN schon Früchte getragen und

zur Einführung des Käfigverbotes ab 01.01.2012 beigetragen.

Jetzt arbeiten wir an einem Käfigverbot in Deutschland.

VIER PFOTEN fordert

» Die Abschaffung der Käfighaltung für Kaninchen.

» Eine ausschließliche Haltung in Gruppen mit sozialer Struktur.

» Eine Haltung, die arttypische Bewegungen und Verhaltensweisen

ermöglicht, vorzugsweise Auslauf- oder Freilandhaltung.

Foto: VIER PFOTEN/R&D

Mehr Infos findest du auf www.starke-pfoten.de

Foto: pixelio.de

Gewinnfrage:

Was versteht man unter dem so genannten

„Blinddarmkot“ von Kaninchen

Wir möchten gerne wissen was die putzigen Wesen damit anstellen

und welche Bedeutung er für die Gesundheit der Säugetiere hat.

Kaninchen sind gesellige Tiere.

Sende deine Recherche bitte bis Ende Januar 2010 – Kennwort Kaninchen –

per E-Mail an anna-lena.krebs@vier-pfoten.org oder an VIER PFOTEN –

Stiftung für Tierschutz, Dorotheenstraße 48, 22301 Hamburg

Das Los entscheidet! Auf den Gewinner mit der richtigen Antwort

wartet eine „tierische“ Überraschung.

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t i e r s c h u t z - n e w s > > >

Massentierhaltung

Klimakiller No. 1

Foto: VIER PFOTEN/Nicholas Fürschuss

„Sau-schlecht“, so ein Leben

in der Massentierhaltung

Klimaschädlinge Nummer eins sind die riesigen Mengen an umweltschädlichen

Gasen wie Methan, CO2 und Lachgas, die bei der intensiven

Haltung von großen Massen an Tieren entstehen. Würde jeder

seinen Fleisch- und Wurstverbrauch verringern, wäre das ein voller

Erfolg. Denn: Wenn die Nachfrage nach Fleisch sinkt, werden auch

weniger Tiere gezüchtet. Damit entstehen wesentlich weniger Treibhausgase

und die Atmosphäre kann sich wieder abkühlen.

Tiertransporte

Auf Europas Straßen werden jedes Jahr Millionen Tiere zu Schlachthöfen in alle

möglichen Länder transportiert – oft tagelang über tausende Kilometer.

Langzeittransporte sind in der EU leider immer noch erlaubt.

Wir sind für die Abschaffung von Lebendtiertransporten.

Bis dies erreicht ist, fordern wir Fahrten zum nächstgelegenen

Schlachthof oder zumindest die Verkürzung der Fahrtzeiten

auf maximal acht Stunden.

Unterstütz auch du die online-Kampagne

auf www.8hours.eu.

Stop it!

Keine Wildtiere im Zirkus

Wildtiere können im Zirkus niemals artgerecht gehalten werden. Dauernder Platzmangel, ständige Transporte und zweifelhafte

Dressuren gehören zum tristen Alltag der Zirkustiere. In vielen Ländern ist die Wildtierhaltung in Zirkussen bereits

verboten. Nun ziehen endlich auch einzelne deutsche Städte wie Heidelberg und Köln nach. Auch München, Berlin

und Kassel denken über ein Verbot für einige Wildtierarten nach.

Unterstütz unsere Online-Kampagne für ein deutschlandweites Verbot auf www.vier-pfoten.de/stopit

Foto: VIER PFOTEN/Fred Dott

Foto: creativecommons.cc

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c l u b l e b e n > > >

Foto: Martina Braun-Mund

Das Gewinnerbild des

Schnappschusswettbewerbes

von Reemda H. (11 Jahre aus Kiel)

Projekt

Tierschutz

Die Sekundarschule Sülzetal hat mit unserer

Tierschutzlehrerin tolle Tierschutz-Info-Mappen

gebastelt und viele wunderschöne Töpfereien

erstellt. Alle diesen kreativen Arbeiten werden am

06.12. auf dem Weihnachtsmarkt verkauft um den

Erlös an VIER PFOTEN zu spenden.

Für diesen super Einsatz danken wir allen Schülern,

die uns hiermit unterstützen ganz herzlich

und wünschen viel Erfolg!

Möchtest du auch mal Tierschutzprojekttage in

deiner Schule veranstalten Dann melde dich bei

uns per Mail: anna-lena.krebs@vier-pfoten.org

oder per Telefon: 040/399 249 -64.

Wir helfen dir sehr gerne weiter!

Schach und matt –

wer ist hier nun der Champion

Mach deinem Namen als

Tierschützer/in alle Ehre

Werde ein Teil unseres Club-Magazins pfotenabdruck!

Was kannst du tun

Erzähl uns was dir wichtig ist und was dich bewegt.

Du kannst Orte empfehlen, die du als sehenswert

empfindest, recherchieren, kommentieren,

Beiträge schreiben, über Erfahrungen

und Aktivitäten berichten, Tipps zu sozialen

Netzwerken geben und vieles mehr.

Wie wird’s gemacht

Wenn du mindestens 12 Jahre alt bist, sende

deine kreative Bewerbung bis zum 28.02.2010

und der Begründung, warum du glaubst am Besten

dafür geeignet zu sein, an VIER PFOTEN –

Stiftung für Tierschutz, Dorotheenstraße 48,

22301 Hamburg, Kennwort: „Ich mach mit“.

Was machen wir

Deine Aktivitäten werden in unser Magazin

aufgenommen und du begleitest unsere

LeserInnen dann – mit tollen Fotos –

durch das Heft.

Wir wählen die fünf vielversprechendsten

Bewerbungen aus und nehmen im März Kontakt

mit den Gewinnern auf.

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p r o j e k t e > > >

PFotenhilfe

lochen

Das Tierheim PFOTENHILFE Lochen nimmt

ausgesetzte, entlaufene und von Behörden

beschlagnahmte Tiere auf. Lies selbst, wie

es einigen Schützlingen ergangen ist.

Tamia

Hundebabys sind einfach entzückend. Viele Menschen

entscheiden sich aber leider aufgrund des süßen Anblicks

viel zu schnell für einen kleinen Hund.

Auch Welpen müssen lernen

Manchen Menschen ist nicht klar, dass kleine Hunde

nicht stubenrein geboren werden. Oft wird die Wohnung

des Hundehalters ohne Rücksicht auf Verluste erkundet

und angeknabbert. Den Vorbesitzern Tamias erging

es so. Sie stellten erst im Nachhinein fest, was für eine

große Aufgabe es ist, die Hündin aufzuziehen.

Foto: VIER PFOTEN

Welcome

Welcomes Rettung

Im Sommer 2008 wurde sie von

einer Gruppe Reiter entdeckt.

Die Stute stand abgemagert

und verwahrlost in einem

Garten. Die Pferdefreunde

sprachen den Besitzer auf den

schlechten Zustand des Tieres

an. Dieser aber meinte, dass sie

über 20 Jahre alt sei und dass Pferde in diesem Alter nun

mal so aussehen würden.

Die Stute war total abgemagert...

Die Tierfreunde wandten sich an die PFOTENHILFE.

Diese bot dem Besitzer an, Welcome aufzunehmen.

Es stellte sich heraus, dass sie früher ein erfolgreiches

Springpferd war. Als die Stute in der PFOTENHILFE ankam,

sah man davon wenig.

Ihr Zustand war haarsträubend

Die Hufe waren mit den wackeligen Eisen schon ganz

verwachsen und zunehmen konnte sie nicht, da sie kaum

noch Zähne hat. Nach vielen Arztbesuchen durfte Welcome

ihre neuen Kollegen kennenlernen.

Der Abschied

Die Entscheidung, Tamia

bei der PFOTENHILFE

abzugeben, war für alle

nicht leicht. Doch der

kleine Wirbelwind hatte

sich schnell eingelebt

und wurde sofort in die

lustige Welpengruppe

integriert.

Der Wonneproppen konnte

vermittelt werden.

Die neue Familie

Seit kurzem hat Tamia ein neues Zuhause gefunden. Eine

hundeerfahrene Familie möchte die Schäfermix-Hündin

liebevoll auf ihr neues Leben vorbereiten.

Foto: VIER PFOTEN

Jetzt ist sie glücklich

Schon im Frühling 2009 erlebten

wir Welcome als temperamentvolle

Stute. Wenn

sie ihr Futter nicht täglich in

Breiform bekommen würde,

dann könnte man fast vergessen,

dass sie bereits 24 Jahre

alt ist.

Foto: VIER PFOTEN

... nun tobt sie herum wie ein

junges Fohlen.

Die Beziehung zwischen Mensch

und Tier steht im Vordergrund

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oto: VIER PFOTEN


Foto: VIER PFOTEN

Ich warte auf ein neues Zuhause!

Karim

Wie der Rüde in die PFOTENHILFE kam

Karims Besitzer wurde von TierschützerInnen angezeigt.

Der Amtstierarzt bestätigte die Vernachlässigung und

Karim wurde daraufhin beschlagnahmt. Seit zwei Jahren

lebt er jetzt in der PFOTENHILFE.

Karim liebt Spiele

Am liebsten spielt er mit dem „Kong“. Das ist ein Plastikteil,

in dem Leckerlis versteckt werden. Hier wird seine

Intelligenz gefordert und direkt belohnt.

Der Kuschelbär ist bereit für ein neues Heim

Inzwischen hat Karim von der Hundetrainerin alles

gelernt, was ein großer Hund wissen muss. Sein Grundgehorsam

ist sehr gut und an der Leine geht er super.

Andere Rüden mag Karim nicht. Dafür liebt er aber

Menschen jeder Größe und wir hoffen, bald wieder ein

glückliches Zuhause für ihn zu finden.

Mehr Infos unter

www.pfotenhilfe.at

Foto: VIER PFOTEN/Schleich

Internationale

Tierschutzferien

… fanden auch in diesem Sommer

wieder statt.

20 engagierte starke pfoten aus Österreich,

Deutschland und der Schweiz sind

angereist und erlebten eine tolle und

aufregende Tierschutz-Woche in unserer

PFOTENHILFE in Lochen/Österreich!

Wir freuen uns auf den nächsten Sommer

wenn es wieder heißt: „Auf geht‘s - ab

geht’s - sieben Tage Spaß“! Hast du Lust

mitzukommen Dann melde dich gerne

unter: anna-lena.krebs@vier-pfoten.org

oder rufe an: 040/399 249 - 64

Foto: VIER PFOTEN Foto: VIER PFOTEN

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h e i m t i e r e > > >

Heimtiere im

Winter

Foto: VIER PFOTEN/Daniela Clemencic

Gut beleuchtet im Straßenverkehr

Foto: creativecommons.cc

Reflektoren schützen Hunde und Katzen

in der Dunkelheit

Achtung Winter! Besonders in der dunklen Jahreszeit ist es

wichtig, Tiere im Straßenverkehr zu schützen. Empfehlenswert

sind blinkende Halsbänder und Leuchtwesten, sowie

extra stark reflektierendes Brustgeschirr. So ist das Tier

bereits von Weitem sichtbar und weniger durch Autos und

Fahrradfahrer gefährdet.

Foto: creativecommons.cc

Frisch gecremt läuft es sich besser

Streusalz

Der erste Schnee ist da, und auf die Straßen wird Salz und

Sand gestreut. Die empfindlichen Pfoten deines Hundes

können dadurch spröde und rissig werden. Nach dem Spaziergang

solltest du das Streusalz an den Pfoten mit Wasser

entfernen und diese zusätzlich vor und nach dem Spaziergang

mit Vaseline eincremen.

Achtung: Tiere sind keine

Weihnachtsgeschenke!

Foto: VIER PFOTEN/Udo Leitner

Vorsicht Weihnachten!

Weihnachten kann für deine Haustiere zur Gefahr werden.

Achte darauf, was dein Tier frisst, denn Festtagskost ist

meist zu salzig und fettreich. Verfüttere niemals Schokolade

an deinen Hund – das kann tödlich enden! Achte deshalb

besonders darauf, dass keine Schokolade oder Verpackungen,

auf dem Boden liegen. Eine weitere Gefahr lauert

im Tannenbaum, denn die Nadeln sind giftig. Außerdem

spielen Katzen gerne mit Lametta oder Christbaumkugeln,

was besonders bei brennenden Kerzen ein Risiko darstellt.

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Foto: creativecommons.cc

Feuerwerke sind für Tiere kein

schöner Anblick

Silvester – Stress für Tiere

Lärm und Lichteffekte durch Raketen und Böller bedeuten

für Tiere unerträglichen Stress. Um sie zu schützen, solltest

du sie an Silvester nicht nach draußen lassen. Kleintiere und

Katzen sollten Silvester am besten in einem ruhigen und

verdunkelten Zimmer verbringen, und auch Weidetiere, wie

Pferde, müssen an Silvester in einem Stall untergebracht

werden.


Heimtiere:

Fragen und

Antworten

Foto: fotolia.com

Ich habe einen Wellensittich in

der Zoohandlung gekauft. Der

Käfig, den ich bekommen habe,

ist sehr klein – wie groß sollte

er sein

Ein Vogel ist nicht dazu geeignet, sein

Leben im Käfig zu fristen. Er hat Flügel

– also sollte er tagsüber die Möglichkeit

zum uneingeschränkten Freiflug haben.

Doch Vorsicht – im Zimmer gibt es sehr

viele Gefahren: offene Fenster, giftige

Pflanzen, Nischen, die zur Falle werden

Wellensittiche

brauchen Artgenossen

sowie Teppichböden und Gardinen, in

denen sich die Krallen verhaken können. Beschaff dir Fachliteratur und mach das Zimmer für deinen Vogel zur flugsicheren

Zone. Bedenke aber bitte, dass Wellensittiche normalerweise im Schwarm leben und sehr viel Aufmerksamkeit

und Liebe brauchen. Du solltest für deinen gefiederten Freund also unbedingt einen Kumpel anschaffen, mit dem er

spielen und schmusen kann. Ein Spiegel ist übrigens keine Lösung: er kann niemals einen Partner ersetzen, der Gefühle

erwidert und mit dem man aneinandergekuschelt einschlafen kann.

Foto: creativecommons.cc

Ich habe Tierquälerei beobachtet – was kann ich tun

Sofort handeln! Bei direkter Tierquälerei (Tier wird geschlagen, getreten, Katze

sitzt auf Baum fest, etc.) Polizei oder die Feuerwehr verständigen. Bei „indirekter“

Tierquälerei (z.B. verwahrloste Tiere, ständige Zwingerhaltung, angekettete

Hunde, etc.) einen Tierschutzverein in der Nähe oder gleich den zuständigen

Amtstierarzt alarmieren.

Verwahrloste Hunde findet man

auch in Deutschland.

Kann ich mein Meerschweinchen und Kaninchen kuscheln

wie ein Stofftier

Meerschweinchen und Kaninchen sind gesellige Tiere und müssen mindestens zu

zweit gehalten werden. Sie haben keine Lust darauf, Kuscheltiere für uns Menschen

zu sein! Im Gegensatz zu Meerschweinchen finden Kaninchen das Kuscheln

mit ihren Kaninchenfreunden ziemlich toll, aber von Menschen fühlen sie sich oft

bedroht und wehren sich dann durch Kratzen und Beißen.

Sie finden es auch doof, auf den Arm genommen zu werden. Streicheln darfst du sie

natürlich gern, wenn das Kaninchen auf dem Boden sitzt und freiwillig zu dir kommt.

Will es weglaufen, knurrt es, oder stupst es dich mit dem Näschen weg, hat es

genug. Dann lass’ es zufrieden und versuche nicht, es einzufangen. Wenn

Meerschweinchen und Kaninchen zusammen gehalten werden, müssen sie

mindestens einen Artgenossen haben, sowie ein großes und artgerechtes

Außengehege.

Foto: Ruth Morgenegg

Hast du auch Fragen zu Tieren oder Tierschutz Dann schreibe

uns einen Brief an: VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz,

Dorotheenstraße 48, 22301 Hamburg oder sende eine Mail an:

anna-lena.krebs@vier-pfoten.org. Vielleicht erscheint Deine

Frage schon in der nächsten Ausgabe!

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f u n > > >

Kniffliges

rund ums Tier

ZIEL

Foto: VIER PFOTEN/Karina Knapek

Bärenlabyrinth

Hilf dem Tanzbären durch

das Labyrinth, damit er

seinen Nasenring gegen

ein glückliches Leben im

TANZBÄRENPARK Belitsa

tauschen kann.

Foto: VIER PFOTEN International

START

Nutztierrätsel

Markiere die richtigen Buchstaben und trage

diese dann von oben nach < unten < < fin udie n Lösungskästchen

ein.

> > >

Stimmt es, dass…

JA

NEIN

Foto: creativecommons.cc

… Schweine keinen Wert auf Hygiene legen

A

I

… die männlichen Küken nach dem Schlüpfen

„entsorgt“ werden

… Hühner zu Ostern mehr Eier legen

… Kaninchen für Tierversuche eingesetzt werden

… Gänse manchmal lebend gerupft werden

… Hühner aus Legebatterien nur eineinhalb Jahre

alt werden, aber deutlich mehr Eier legen

… Schweine so intelligent sind wie 3- jährige Kinder

S

C

E

R

G

E

L

M

T

F

N

U

ECHT

WITZIG

Treffen sich zwei Hunde. Sagt der

eine: „Ich bin adelig. Ich heiße

Hasso von Herrenhausen!“

Sagt der andere: „Ich bin auch

adelig. Ich heiße Runter vom Sofa.“

… am St. Martins-Tag keine Gänse gegessen werden

dürfen

B

M

… in manchen Fertigprodukten versteckte Eier

aus Käfighaltung verarbeitet werden

S

U

… die Abgase einer Kuh zur Klimaerwärmung

beitragen

E

K

Lösung:

S H Ü

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k o c h e n o h n e t i e r l e i d > > >

Vegetarischer Festtagsschmaus

für besondere Anlässe

Hier findest du ein leckeres Rezept für spezielle Tage.

Vielleicht hilft ja die ganze Familie in der Küche mit, damit

ihr euch gemeinsam auf den wundervollen Festabend

einstimmen könnt.

Viel Spaß dabei und guten Appetit!

Kichererbsenbratenfür

4 Personen

Du brauchst:

450 g Kichererbsen (Dose)

1 EL Vitam R (Reformhaus)

150 g gehackte Walnüsse

alle Fotos: Pala Verlag

150 g Weißbrotkrümel

1 Zwiebel (gehackt)

100 g Pilze, in Scheiben

50 g Maiskörner (Dose)

2 Knoblauchzehen, zerdrückt

1 TL Sojasauce

3 EL Gemüsebrühe

1 EL gehackter Koriander

Salz, Pfeffer

225 g Blätterteigscheiben

1 Bio-Ei, verquirlt

2 EL Bio-Milch

für die Sauce:

1 EL Pflanzenöl

1 Porreestange,

in dünnen Ringen

2 EL Sojasauce

1 TL Balsamico

150 ml Gemüsebrühe

So wird’s gemacht:

1. Kichererbsen, Vitam

R, Nüsse und Brotkrümel

ca. 30 Sekunden in der

Maschine pürieren. Zwiebeln

und Pilze drei bis vier

Minuten in der Pfanne

andünsten. Kichererbsenmischung,

Mais und

Knoblauch einrühren.

Brühe, Koriander, Salz und

Pfeffer dazugeben und zu

einem Brei verarbeiten.

Vom Herd nehmen und

abkühlen lassen.

2. Blätterteig auf einer

bemehlten Fläche zu

einem 30 x 35 cm großen

Rechteck ausrollen. Die

Masse wie einen Laib

formen und in den Teig

wickeln. An den Rändern

zusammendrücken. Mit

dem Saum nach unten auf

ein gefeuchtetes Backblech

legen und oben ein

rasterförmiges Muster

einritzen. Ei und Milch

mischen und auf den Teig

pinseln. Im vorgeheizten

Ofen (200°C) 25 bis 30

Minuten backen.

3. Sauce: Öl in einem

Topf erhitzen und den

Porree 5 Min. dünsten.

Sojasauce, Balsamico

und Brühe dazugeben

und kurz aufkochen. Fünf

Minuten köcheln lassen

und zusammen mit dem

Braten servieren.

Aus: Jenny Stacey.

Vegetarische Küche.

Beste Rezepte. Bath 2003.

Parragon.

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Noch mehr fleischlose Köstlichkeiten findest

du im Buch von Heike Kügler-Anger: Vegetarisches

fürs Fest (Darmstadt/2009, Pala

Verlag). Für 10,20 € findest du viele Rezepte

zum Nachkochen und einen Einblick

in andere Traditionen und Bräuche.

Berichte uns von deinen

vegetarischen Kocherlebnissen

Sende deine leckersten Rezepte an VIER PFOTEN –

Stiftung für Tierschutz, Dorotheenstraße 48, 22301

Hamburg, oder per Mail an anna-lena.krebs@vierpfoten.org.

Unter den besten Einsendungen verlosen

wir ein Exemplar dieses brandneuen Buches.

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t i e r p o r t r ä t > > >

Die Gans

Familie: Entenvögel

Verbreitung: weltweit

Nahrung: Gräser, Samen, Wasserpflanzen

Flügelspannweite: von 150 bis 180 cm

Gewicht: 5 bis 8 kg

Lebenserwartung: etwa 25 Jahre

Schlachtungsalter: wenige Monate!

Foto: VIER PFOTEN/Marcus Mueller

Meine Federn brauch‘ ich selber

Ein Partner fürs Leben

Die Gans wählt ihren Partner auf Lebenszeit. Wird ein Familienmitglied krank, weichen

die anderen nicht von seiner Seite. Stirbt ein Partner, dann trauern die Tiere

oft den Rest ihres Lebens.

Nicht nur Gänse, sondern auch

viele Millionen Enten werden für die

Stopfleberproduktion ausgenutzt.

Gans schön ausgenutzt

» Für eine angebliche Delikatesse, die Stopfleber, werden die Vögel in einen

körpergroßen Käfig gesperrt um dort ein krankhaftes Übergewicht zu erreichen. Die Zwangsfütterung

– das Stopfen – ist eine Qual für die Tiere.

» Für die Daunenproduktion werden den Tieren die Federn maschinell ausgerupft. Zwar ist es in Deutschland

offiziell verboten, die Tiere lebendig zu rupfen, jedoch hat VIER PFOTEN in diesem Jahr aufgedeckt, dass es leider

auch hierzulande illegal betrieben wird. Den qualvollen Lebendrupf müssen die intelligenten Tiere bis zu dreimal

in ihrem Leben erleiden – gebrochene Gliedmaßen, Wunden, Schmerzen und Angst sind die Folge.

» Als Martinsgans und Festtagsbraten steht sie leider

immer noch hoch im Kurs.

Foto: VIER PFOTEN/R&D

Unterstütz diese

Ausbeutung nicht, es gibt

tierfreundliche Alternativen!

mehr Infos auf

www.starke-pfoten.de

Foto: Bernd Boscolo/pixelio.de

Nutztierrätsel:

I, S, M, E, R, G, E, M, S, E

Lösung: Iss mehr Gemüse

Lösungen v. S. 14

Bärenlabyrinth:

Foto: creativecommons.cc

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