Maritime Woche an der Weser 2009

maritimewoche.de

Maritime Woche an der Weser 2009

Extra-Journal

20. bis 26. September in Bremen und Bremerhaven

Schiffsparade • Vorträge • Schifffahrten

Filme • Maritimer Markt • Open Ship

Betriebsbesichtigungen • Musikprogramm


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Gut für Stadt und Region

Vorwort von Ralf Nagel, Senator für Wirtschaft und Häfen

Liebe Bremerinnen und

Bremer, liebe Bremerhavenerinnen

und Bremerhavener,

verehrte Buten-Bremerinnen

und Buten-Bremer!

Bremen und Bremerhaven

sind Städte, deren Identität und

Image wesentlich von der Weser

geprägt wird. Die „Maritime

Woche an der Weser“ rückt dies

einerseits ins Zentrum Bremens

und sorgt mit unterhaltsamen

Aktionen und ganz besonderen

Eindrücken für maritimes Flair,

andererseits soll aber auch in

beiden Hafengruppen mit

Betriebsbesichtigungen der

„Blick hinter die Kulissen“ ermöglicht

und ein Eindruck von

der Leistungsfähigkeit unserer

heutigen modernen Hafenbetriebe

vermittelt werden.

In diesem Jahr ist es den erstmals

gemeinsam agierenden

Veranstaltern CityInitiative Bremen

Werbung e.V. und bremenports

mit der Kombination ihrer

Aktivitäten gelungen, die Wirtschaft

noch enger einzubinden,

noch mehr Schiffe in die Innenstadt

zu holen und so die maritime

Atmosphäre zusätzlich zu

stärken.

Diese Atmosphäre zeichnet

uns aus, sie trägt dazu bei, dass

sich die Bremerinnen und Bremer

in ihrer Stadt wohl fühlen

und immer mehr auswärtige

Gäste Bremen als lohnendes

Reiseziel entdecken. Sie verdeutlicht

aber auch, dass sich die Einwohner

unseres Zwei-Städte-

Staates über die wirtschaftliche

Bedeutung der Häfen in Bremen

und Bremerhaven für den Standort

bewusst sind.

Die „Maritime Woche an der

Weser“ wird einen wichtigen

Beitrag für die positive Ausstrahlung

Bremens und Bremerhavens

leisten. Erleben Sie mit uns Tradition

und Moderne, Vergangenheit

und Zukunft, interessante

Einblicke in das tägliche Hafengeschehen,

spannende Vorträge

und Geschichten auf den Schiffen

am Weserufer, maritime

Stadtführungen, die Schiffsparade

und vieles mehr.

FOTO: FR

Ich wünsche Ihnen spannende

Tage und viel Vergnügen in

derMaritimen Woche an der

.Weser“.

Ralf Nagel

Senator für Wirtschaft

und Häfen

Auf Augenhöhe

Interview mit den Veranstaltern

Die „Maritime Woche an

der Weser“ ist die Zusammenlegung

von zwei Veranstaltungen,

die im vergangenen

Jahr noch mehr oder minder

parallel stattfanden: die

Maritime Woche“, die es bereits

seit 30 Jahren gibt und

die von bremenports organisiert

wurde, und „Bremen

Maritim“, die von der City-

Initiative auf die Beine gestellt

wurde. Im Gespräch mit

Christian Mayr äußerten sich

Dr. Jan-Peter Halves, Geschäftsführer

der CityInitiative,

und Michael Skiba, bei bremenports

für Marketing verantwortlich,

über die Gründe

und die Vorteile der Vereinigung.

Was hat Sie veranlasst, die

beiden Veranstaltungen zu

„verheiraten“

Michael Skiba: Es macht wenig

Sinn und stiftet nur Verwirrung,

wenn zwei Veranstaltungen,

die beide darauf ausgerichtet

sind, die Öffentlichkeit für die

Bedeutung Bremens und Bremerhavens

als Hafenstandort zu sensibilisieren,

getrennt voneinander

und innerhalb kürzester Zeit

durchgeführt werden. Das nutzt

weder den Besuchern der Veranstaltung,

noch den Organisatoren.

Dr. Jan-Peter Halves: Wir

haben es so geschafft, ein hochattraktives

Programm –dank der

finanziellen EFRE-Mittel der EU –

fast immer kostenlos für unsere

Besucher auszuarbeiten: Vorträge,

Firmenbesichtigungen und

Schiffsfahrten.

Wo sehen Sie die Vorteile

des neuen Konzepts

Skiba: Neben der schon erwähnten

Klarheit für die Besucher

der Veranstaltung ergibt sich

eine ganze Reihe von Synergien

im organisatorischen Bereich. Zudem

gelingt es uns, thematisch

eine Brücke zwischen der Bremer

Innenstadt –dem historischen

Kern der bremischen Häfen –und

den Hafenarealen in Bremen und

Bremerhaven zu schlagen.

Halves: bremenports hat einfach

wesentlich bessere Verbindungen

in die maritime Wirtschaft

und wir haben den engeren

Draht über unsere Partner zu

den Wassersportthemen und natürlich

über unsere sonstige Arbeit

zur Innenstadtwirtschaft. Jeder

macht das, was er besonders

gut kann. So kommt für die Besucher

richtig viel zustande, über

100 Veranstaltungen.

Hat die Zusammenlegung

Konsequenzen für das Programm

Skiba: Ja, es wird noch abwechslungsreicher

und deutlich

breiter aufgestellt. Daneben haben

wir auch die Hafengruppe

Bremerhaven über dort mögliche

Betriebsbesichtigungen mit eingebunden.

Halves: Spannend finde ich

die Kombinationen, die wir anbieten:

Schiffsfahrt zum Weserwehr

und Besichtigung der Anlagen

vom Wasser- und Schifffahrtsamt.

Oder eine kombinierte

Schiffs-, Bus- und Fußtour von

der Schlachte zum Pier 2und

dann bis zur Schleuse Oslebshausen.

Wie ist der neue Name zustande

gekommen

Skiba: In beiden ehemaligen

Programmbezeichnungen war

der Begriff „maritim“ bereits enthalten,

so dass es sich anbot, mit

dem neuen Namen „Maritime

Woche an der Weser“ darüber

hinaus die Dauer der Veranstaltungsreihe

deutlich zu machen

und zudem beide Standorte des

Zwei-Städte-Staates zu berücksichtigen.

Halves: Mit der Namensänderung

wollen wir auch ausdrücken,

macht mit in Vegesack, Hemelingen

oder in der Neustadt.

Bremen liegt am Fluss und dies

wollen wir mit immer mehr Partnern

darstellen.

Dr. Jan-Peter Halves, Geschäftsführer

der CityInitiative

FOTO: CITYINITIATIVE

Ein Blick in die Glaskugel:

Welchen Stellenwert hat das

Event im Jahr 2015

Skiba: Hoffentlich denselben,

wie bislang. Da die maritime

Logistik-Wirtschaft ihre Bedeutung

für Bremen und Bremerhaven

behalten wird und damit

sicher auch künftig das Interesse

der Öffentlichkeit daran

besteht, einen Blick hinter die

Kulissen der Unternehmen in

Bremerhaven zu werfen und sich

über maritime Themen –historisch

und aktuell –vor Ort informieren

und das mit den Annehmlichkeiten

einer attraktiven

Innenstadt in Bremen verbinden

zu können, bleibt eine solche

Veranstaltung –nicht zuletzt

durch die jetzt erreichte Kombination

–ganz sicher reizvoll.

Halves: Städte haben eine

Identität und Bremen hat eine

maritime Prägung. Wir freuen

uns, wenn die dicksten Pötte

Bremerhaven anlaufen, oder

wenn Wassersportler die Weser

Michael Skiba, Leiter Marketing

bremenports

FOTO: BREMENPORTS

nutzen. Daher bin ich fest davon

überzeugt, dass die „Maritime

Woche an der Weser“ noch sehr

viel mehr Potenzial hat. In wenigen

Jahren sollte es zum guten

Tongehören, seinen Wassersport,

seinen maritimen Betrieb

oder seine wissenschaftliche Einrichtung

auf der Veranstaltung

zu präsentieren.

I M P R E S S U M

Maritime Woche an der Weser

12. September 2009

Eine Anzeigen-Sonderveröffentlichung

der Medien Vermarktung

Bremen GmbH (MVB) in

Zusammenarbeit mit bremenports

GmbH &Co. KG und der

CityInitiative Bremen Werbung e.V.

Redaktion:

Dr. Christian Mayr, MVB

Anzeigen (verantwortlich):

Michael Sulenski, Werner Elberskirch,

MVB

Druck: Bremer TageszeitungenAG


3

Große Schiffsparade

Organisatoren suchen noch Teilnehmer

Am Sonnabend, 26. September,

findet um 17 Uhr der

krönende Abschluss derMaritimen

Woche an der Weser

statt: eine Schiffsparade auf

der Weser. Umden Zuschauern

an Land ein buntes Bild

zu bieten, suchen die Veranstalter

noch Kapitäne, die sich

beteiligen möchten.

Bislang nehmen 13 Berufsschiffe

und 78 Sportboote an

der großen Parade teil. Das erklärte

Ziel ist es jedoch, 100

Schiffe zusammenzubekommen.

Für Unentschlossene gibt es

noch einen kleinen, aber gerade

für Wassersportbegeisterte

überaus

entscheidenden

Anreiz: Für jedes

teilnehmende

Sportboot spendet

die Bremer Projektund

Schwergutreederei Beluga

Shipping GmbH eine Summe

von 50 Euro andie Seenotretter.

Wer sich der Parade anschließen

möchte, kann sich im Internet

Wie imvergangenen Jahr bildet die Schiffsparade auch 2009 den

krönenden Abschluss.

FOTO: BPS

(www.maritimewoche.de) anmelden.

Auf jeden Fall werden folgende

Boote zu bestaunen

sein: zwei

Feuerlöschboote,

das Schiff der Wasserschutzpolizei,

ein

Seenotrettungskreuzer,

der Race

Deck Cruiser „NAN“, die Kogge

„Roland von Bremen“, die von

bremenports gestellten Boote,

das Wasserinjektionsgerät „Hol

Deep“ und das Vermessungsschiff

„Habau 24“ sowie die

MS „Sansibar“, die MS „Friedrich“,

die MS „Senator“ und

das Schiff „No.2“. Ebenfalls von

der Partie sind die Freizeitkapitäne

vieler Wassersportvereine. Die

Parade beginnt um 17 Uhr an

der Schlachte. Von dort fahren

die Schiffe und Boote bis zum

Café Sand, wenden und präsentieren

sich dann ein weiteres Mal

den Zuschauern.

„Eine nicht wahrgenommene Dimension“

Ein Plädoyer für mehr Bewusstsein in puncto maritimes Bremen

Bremen ist ein Luft- und

Raumfahrtstandort. Daran

gibt es keine Zweifel. Doch

genauso wie diese Bezeichnung

richtig sei, müsse man

gleichzeitig auch sagen, dass

die Hansestadt ein maritimer

Standort sei, betont Klaus

Schlösser. Allerdings werde

diese Tatsache zu oft vergessen,

bedauert der Inhaber

einer Sport- und Segelschule,

der die CityInitiative bei maritimen

Veranstaltungen berät.

„In jedem Bremer steckt das

Maritime –davon bin ich überzeugt.

Man muss es nur wecken.“

Kaum hat der passionierte

Segler diesen Satz ausgesprochen,

beginnt er mit seiner „Beweisführung“:

Der Bremer genieße,

sobald die Sonne scheint,

die einzigartige Stimmung am

Deich, verbringe seine Freizeit

oft singend in einem der zahlreichen

Shantychöre oder genieße

entspannte Stunden auf einem

Boot. Auch die Wirtschaft der

Stadt ist immer noch maritim

geprägt: Mit mehr als 40 Reedereien

ist die Hansestadt in

Deutschland einer der wichtigsten

Standorte, die Deutsche Gesellschaft

zur Rettung Schiffbrüchiger

(DGzRS) koordiniert von

der Hansestadt aus jeden Notruf

aus der Nord- und Ostsee und

im Spezialschiffbau von Luxusyachten,

Marineschiffen oder

Lotsenbooten sind zudem in und

im Umfeld der Stadt immer noch

zahlreiche Global Player beheimatet.

Viele Firmen wie bremenports,

die Bremer Lagerhausgesellschaft

(BLG), Forschungseinrichtungen

wie das Max-Planck-

Institut für marine Mikrobiologie

sowie die Hochschule für Nautik

oder das Wasser- und Schifffahrtsamt

sprechen für die

aktuelle Bedeutung des Maritimen

in Bremen, zählt Schlösser

auf. „Selbst Wassersportbegeisterten

sind diese Tatsachen oft

nicht bewusst.“

In puncto Tradition macht

sich Schlösser hingegen weniger

Gedanken, da die Historie und

damit die Bedeutung der Seefahrt

für Bremen hinlänglich bekannt

ist. Das beginne bei Veranstaltungen

wie dem Schaffermahl

und der Eiswette, reiche

über architektonische Höhepunkte

wie dem Rathaus und

dem Schütting und ende bei

Straßennamen, die ihren Ursprung

im maritimen Bereich haben.

Begriffe wie Schlachte, der

einen Anlegeplatz am Fluss bezeichnet,

Teerhof, ein Gelände,

auf dem Teer gelagert, umgefüllt

Während des Kirchentages konnten die Besucher im Europahafen

maritimes Flair genießen.

FOTO: DPA

Klaus Schlösser, Inhaber einer

Sport- und Segelschule und Berater

der CityInitiative in puncto

maritimer Veranstaltungen.

FOTO: K. SCHLÖSSER

und verarbeitet wurde, oder Use

Akschen –unsere Aktien(gesellschaft)

–, wie die Arbeiter der

AG Weser ihr Unternehmen bezeichneten,

stehen für diese Geschichte.

Als weiteres Beispiel

führt der 39-Jährige an, dass jeder,

der sich Bremen über die

Autobahn nähert, mit der Bremer

Speckflagge, die zu einem

Schiff gefaltet ist, begrüßt wird.

All das soll über die Veranstaltung

derMaritimen Woche

wieder in den Köpfen der Bremer

verankert werden.

Dass in der Stadtmitte der

Hansestadt selbst keine größeren

Schiffe anlegen können und

auch die für Hafenstädte typische

Kneipenlandschaft fehlt,

macht für Schlösser einen Teil

des wenig ausgeprägten Bewusstseins

in Sachen maritimes

Flair aus. Daher sähe er es auch

mehr als gern, wenn im Europahafen

eine neue lange Pier entstünde.

„Das wäre mein Wunsch

für das nächste Jahr“, sagt der

Fachmann –die „Maritime

Woche“ 2010 bereits im Blick.

Während des Kirchentages lagen

in diesem Bereich schon Schiffe

und Schlösser betont: „Da hatten

wir maritimes Flair.“ Für ihn

reicht es allerdings nicht, wenn

an der Pier Sportboote liegen –

es sollten schon auch große

Segler oder noch besser Traditionsschiffe

sein.

Ihm sind in Bremen zu wenige

Emotionen mit dem Meer

und dem Fluss in der Stadt verbunden.

Die Idee an diesem

Punkt zu arbeiten, bestehe

schon lange. Ein Schritt war die

Initiierung einer Bootsmesse, die

Boatfit, die jeweils am Jahresanfang

stattfindet. Als vorläufigen

Höhepunkt nennt er die bald

startende „Maritime Woche“,

die noch mehr Strahlkraft entwickeln

soll.

Zum Schluss fällt Schlösser

noch eine weitere Sehenswürdigkeit

ein, die seit dem 20. April

1664 Seefahrern als Ansteuerungszeichen

für die Weser

dient: die Bremer Schlüsseltonne.

Sie ist ein rot-weiß-gestreiftes

Seezeichen mit dem

Bremer Schlüssel und liegt auf

der Position 53°56' nördlicher

Breite und 7°55' östlicher Länge.

Somit wird auch Seeleuten früh

klar, wohin der maritime Weg sie

führen sollte. Nach Bremen!

mac


4

Höhepunkte ausdem Programm

Bustour über den

NTB-Terminal

FOTO: KZW

Der Großsegler

„Großherzogin Elisabeth“

Am Montag, 21. September,

fährt der Großsegler „Großherzogin

Elisabeth“ um 15 Uhr von

der Stadtkaje Elsfleth Richtung

Bremen. Am Weserbahnhof ist

das Schiff amDienstag, 22. September,

und Mittwoch, 23. September,

jeweils zwischen 9und

11, sowie 14 und 17 Uhr für Besucher

zugänglich.

Am Freitag, 25. September,

legt die „Großherzogin“ wieder

Richtung Elsfleth ab. Für die

Hin- und Rückfahrt stehen für

jeweils 60 Tagesgäste Fahrkarten

(kostenpflichtig) zur Verfügung.

Anmeldungen für Tagesgäste:

Elfriede Popken,

Telefon 04404/988672,

Fax 04404/988673,

E-Mail buchung@grossherzoginelisabeth.de

NTB steht für North Sea Terminal

Bremerhaven GmbH &

Co. Ein Unternehmen, das seit

seiner Gründung 1998 von rasantem,

erfolgreichem Wachstum

geprägt ist. In wenigen

Jahren hat sich NTB zu einem

der bedeutendsten europäischen

Container-Terminals entwickelt.

Eine Präsentation sowie

Bustour bis 17 Uhr informieren

Sie über den Containerumschlag

in Bremerhaven. Die

Besichtigung findet am Montag,

21. September, amMittwoch,

23. September, und am

Freitag, 25. September, jeweils

um 15 Uhr statt und dauert

etwa zwei Stunden.

Die Anmeldung für die Führungen

bei Frau Eggert und Frau

Maritimer Markt in der Bremer City

FOTO: F. T. KOCH

Am Sonnabend, 26. September,

findet von 10 bis 18 Uhr auf

dem Ansgarikirchhof, dem Hanseatenhof

sowie in der LLOYD

PASSAGE ein Maritimer Markt

statt. Verschiedene Aussteller,

Musikgruppen, und Gastronomen

haben mit einem vielfältigen

Programm für jeden etwas

zu bieten. Die Aussteller warten

mit spannenden Informationen

und Berichten auf und bieten so

den Besuchern die Möglichkeit,

die maritime Kultur und Freizeit

Döter: Telefon 04 71 /

94 46400; North Sea Terminal,

Senator-Borttscheller-Straße 14,

27568 Bremerhaven,

www.ntb.eu.

Bremens zu entdecken. Des Weiteren

stellen sich auf dem Hanseatenhof

maritime Vereine aus

Vegesack vor und vervollständigen

auf unterhaltsame Weise

das maritime Flair in der Innenstadt.

Besichtigung der Industriehafenschleuse

Am Sonnabend, 26. September,

bietet bremenports um

12 Uhr eine etwa einstündige

Besichtigung der Industriehafenschleuse

an.

bremenports ist für die infrastrukturellen

Anlagen zuständig,

die zum reibungslosen Funktionieren

des Bremer Hafenbetriebes

notwendig sind. Die Schleuse

ist das Herzstück des Industriehafens.

Seit dem Umbau

1980 bis 1982 können auch

„dicke Pötte“ mit Panamakanal-

Maß in den Industriehafen gelangen.

Die Vergrößerung der

Schleuse, heute 250 Meter lang

und 49 Meter breit, hat die

Situation vieler Betriebe im

Industriehafen verbessert. bremenports

nimmt seine Aufgaben

in enger Zusammenarbeit mit

Dienststellen wie der Wasserschutzpolizei,

dem Hansestadt

Bremischen Hafenamt oder der

Feuerwehr wahr.

Die maximale Teilnehmerzahl

beträgt 50 Personen. Ein

FOTO: BREMENPORTS

Bustransfer ab Pier 2ist möglich

und auch der Rücktransfer zum

Pier 2ist gewährleistet. Für die

Veranstaltung ist ein gültiger

Personalausweis erforderlich.

Die Gäste haben die Möglichkeit

um 10.45 Uhr kostenlos

vom Martinianleger mit dem

Schiff „No. 2“ zum Pier 2zugelangen

–Ankunft 11.15 Uhr.

Von dort startet der Bustransfer

um 11.30 Uhr. Nach der Führung

können die Teilnehmer um

14 Uhr mit der MS „Sansibar“

zurück zum Martinianleger fahren

–Ankunft: 14.15 Uhr.

Anmeldung ist erforderlich bei

Ronald Schwarze:

04 21 /30901612,

marketing@bremenports.de.

Weitere Programmpunkte

entnehmen Sie bitte den

folgenden Seiten.

Das ausführliche Programm

finden Sie im Internet

(www.maritimewoche.de).


VORTRÄGEMONTAG,21.9.

18.00 Uhr MitDr. Henning Scherfüberden Atlantik

MS„Friedrich“

Dr.Henning Scherf(Bürgermeister a.D.)

Schlachte –Anleger 4 Die Segelkameradschaft „Das Wappen zu Bremen“

machtFahrtenzuallen Kontinentenund in

die Arktis.Auch Henning Scherfist schon lange

prominentesMitglied und segelteauf einem

der SKWB-Schiffebis zum 80. Längengradmit.

18.00 Uhr Automobilumschlag in den Bremischen Häfen

Haus der Wissenschaft Prof. Dr.Klaus Holocher (Fachhochschule Oldenburg/

Kleiner Saal

Ostfriesland/Wilhelmshaven)

DerVortrag stellt die Aktivitätenrund ums Auto

in Bremerhavenvor,erläutertdie Einbindung der

„Automobildrehscheibe Bremerhaven“ in die globalen

Handels- und Transportströme und zeigt auf,wie

Unternehmen und Beschäftigtedie aktuelle Krise

bewältigen.

19.00 Uhr Konfliktpotential zwischen Berufs-und

„Treue“

Sportschifffahrt

Schlachte –Anleger 5 Kapitän Gerald Immens (Präsidentdes

Bundesverbandes der See- und Hafenlotsen)

Anschließend:

Eine immer größereAnzahl vonFahrzeugen, eine

Bremer Seglerstammtisch immer begrenztereVerkehrsfläche.Inzwischen

wurden vereinzelteRufenach mehr Vorschriften

und damit natürlich verbundenen Verboten laut.

Angemessenes Mittel oder fehlendes Verständnis

20.00 Uhr Mitder„Polarstern“ unterwegs durch die

MS„Friedrich“

Klimazonen der Welt

Schlachte –Anleger 4 Heinz Hill (Diplom-Meteorologe); in Kooperation mit

der Bremer Volkshochschule

Ein Vortragüber die Expedition ANT-XXV/5 des

größten deutschen Forschungsschiffes„Polarstern“

im April/Mai 2009 durch verschiedene Klimazonen.

20.00 Uhr Vonder bremischen Kanzel in die Neue Welt –

Haus der Wissenschaft DieAuswanderung des Pastors Rudolph Dulon

Kleiner Saal nach der Revolution 1848

Steffen Wiegmann

(Johannes-Gutenberg-UniversitätMainz)

Aufgrund seiner freien Schriftauslegung

und seines temperamentvollen Redestils berief

die Gemeinde der Liebfrauenkirche im März 1848

Dulon aus Magdeburgals Prediger nach Bremen.

In der Hansestadt übernahm Dulon schnell die

Meinungsführerschaftder Massen und predigtedie

Demokratie vonder Kanzel.Die Fluchtnach dem Ende

der Revolution führte ihn in die Vereinigten Staaten

vonAmerika, wo er in einem anderen Berufsfeld

erfolgreich wurde.

VORTRÄGEDIENSTAG,22.9.

18.30 Uhr Sicherheit und Unfallhäufigkeit beim Segelsport

MS„Friedrich“

August Judel (Jugendobmann, Fachverband

Schlachte –Anleger 4 Segeln Bremen) in Kooperation mit der Bremer

Volkshochschule

Anhand vonBeispielen werden Situationen

dargestellt,die zu Unfällen geführthaben. Im Rahmen

einer Diskussion soll geklärtwerden, welche Möglichkeiten

zur Vermeidung es gibt und welche Rettungsmittel

im Schadensfall eingesetzt werden können.

19.00 Uhr Filmdokumentation„Stadtporträts“

„Treue“

Dr.Diethelm Knauf (Landesfilmarchiv Bremen)

Schlachte –Anleger 5 BewegteBilder erzählen Wichtiges und Unbekanntes,

Witziges und Erschreckendes,Lehrreiches und

Unterhaltsames.

20.00 Uhr Hurra, wir fahren nach Amerika–Bremen und die

MS „Friedrich“ überseeische Auswanderung (1830–1914)

Dr.Horst Rößler (Kursleiter der Bremer Volkshochschule)

Im 19. und 20. Jahrhundertsind Millionen Deutsche

aus den unterschiedlichsten Gründen vorallem in die

USA ausgewandert. Mitdem Vollschiff„Bremen“

haben mehr als 2000 Auswanderer Europa verlassen…

VORTRÄGEMITTWOCH,23.9.

18.00 Uhr Krisenstimmung –Nein! In Zeiten der Rezession

Haus der Wissenschaft über Innovationen wachsen

Kleiner Saal

Verena Beckhusen (Beluga Shipping GmbH, Bremen)

Die Bremer Projekt-und Schwergutreederei Beluga-

Shipping behauptet ihren Status als Weltmarktführer

erfolgreich –trotz Krise –und will ihrePosition

weiter ausbauen. Welche Rolle Innovationen dabei

spielen, erläutertVerena Beckhusen.

PROGRAMMÜBERSICHT 5

VORTRÄGEMITTWOCH,23.9.

18.30 Uhr Lehrjahrebeim Lloyd

MS„Friedrich“

Achim Saur (Kulturhaus Walle) und

Schlachte –Anleger 4 Christine Spiess (Journalistin)

Norddeutscher Lloyd –das warennichtnur Kapitäne

und Luxusliner.Dazu gehörte auch, Frachtenzu

chartern und Liniendienstezuorganisieren. Fürdas

Geschichtskontor(brodelpott) hatdie Journalistin

Christine Spiess Interviewsmit dem Ausbilder und seinen

kaufmännischen Lehrlingen geführt.

19.00 Uhr Mitdem Schiff zur Beobachtung der längsten

Aufdem Schiff

totalen Sonnenfinsternis des 21. Jahrhunderts

„GroßherzoginElisabeth“ auf den Pazifik

Liegeplatz

Dr.Hartmut Renken (Hochschule Bremen)

verlängerte Schlachte, Seit Jahrtausenden sind totale Sonnenfinsternisse be-

Haltestelle Linie 3:

sonders faszinierende Naturschauspiele.Sofand am

Eduard-Schopf-Allee 21. Juli dieses Jahres die längstetotale Sonnenfinsternis

des 21. Jahrhunderts statt.Umdiese in ihrer

maximalen Länge von6Minuten und 40 Sekunden

zu erleben, bedarfeseiner Reise auf den westlichen

Pazifik ganz in die Nähe der geschichtsträchtigen

Insel IwoJima.

20.00 Uhr Innovation im Schiffbau aus Sichtdes

Haus der Wissenschaft Schiffsentwurfs

Kleiner Saal

Prof.Dr. Hans Gudenschwager (Hochschule Bremen)

In der Entwicklung vonSchiffen wirdinunterschiedlichsten

Zusammenhängen über Innovation

gesprochen. DerVortrag beleuchtetdie Möglichkeiten

für Innovation aus der Sichtdes Schiffsentwurfs.

20.00 Uhr Filmabend an Bord der„Friedrich“

MS„Friedrich“

Geschichtswerkstatt Gröpelingen und Kulturhaus

Schlachte –Anleger 4 Walle (organisiertdurch bremenports GmbH &Co. KG)

Die drei Kurzfilme aus der Geschichtswerkstatt

Gröpelingen und vomKulturhaus Walle zeigen

maritime Begebenheiten aus Bremen: 1. U-Boote

auf der AG Weser und der Bunker Hornisse

(von GünterReichertund Eike Hemmer), 2. Kapitänsgeschichten(vomGeschichtskontorWalle)

und

3. Lankenau –Das Badeparadies der Gröpelinger

(von der Geschichtswerkstatt Gröpelingen e. V.)

VORTRÄGEDONNERSTAG,24.9.

Alle Veranstaltungen sind –soweit nichtanders angegeben –kostenlos.

18.00 Uhr DieErdelebt –Die Erde bebt

Haus der Wissenschaft Dr. Hannes Grobe (Alfred-Wegener-Institut für Polar-

Kleiner Saal

und Meeresforschung)

Über die Entstehung vonKontinentenund Ozeanen.

18.30 Uhr Segeln auf Koggen

MS„Friedrich“

Dr.AlbrechtSauer (Deutsches Schiffahrtsmuseum

Schlachte –Anleger 4 Bremerhaven) in Kooperation mit der Bremer VHS

Bereits vordem Fund der Bremer Kogge von1380 boten

die Segeleigenschaftenund das Leben an Bord auf

diesem rund zwei Jahrhunderte in unseren Seerevieren

dominierenden Schiffstyp Anlass für vielfältige Spekulationen.

DerVortrag gibt einen Überblick über die

Forschungsergebnisse der vergangenen Jahrzehnte.

19.00 Uhr „Hafen und Logistik“ als Thema im

Aufdem Schiff

Wirtschaftsunterricht

„GroßherzoginElisabeth“ Bettina Pulkrabek (Institut für Ökonomische Bildung,

Liegeplatz

Oldenburg) und Ronald Schwarze (bremenports

verlängerte Schlachte, GmbH &Co. KG)

Haltestelle Linie 3:

In einer globalisiertenWelt spielen Häfen und Logistik

Eduard-Schopf-Allee eine zentrale Rolle.Den Kernder Veranstaltung bildet

die Vorstellung des Projektes „WirtschaftimHafen“

und der in diesem Zusammenhang entstandenen

Unterichtsmaterialien für die Sek. Iund Sek. II.

ZurVeranstaltung sind Lehrkräfte der Sek. Iund II

herzlich eingeladen.

20.00 Uhr Bremen, die Niederlande und der Walfang

MS„Friedrich“

Dr.Horst Rößler (Kursleiter der Volkshochschule Bremen)

Schlachte –Anleger 4 Anden Walfang wirdinder Bremer Wirtschafts- und

Seefahrtsgeschichte mit besonderem Stolz erinnert.

Abenteuerliche Fangfahrtenführtendie Bremer Walfänger

über lange Zeit in arktische Gewässer,nach

1800 verlagertensich die Jagdgründe zunehmend

in südseeische Gebiete.

20.00 Uhr German Wind –Frischer Wind aus dem Nordwesten

Haus der Wissenschaft Prof. Dr.-Ing.GertGoch (Bremer Institut für Mess-

Kleiner Saal

technik,Automatisierung und Qualitätswissenschaft)

An dem Windenergie-Cluster„germanwind“ beteiligen

sich insgesamt87Unternehmen und Instituteaus

dem Nordwesten. Das Ziel vongermanwind ist die

Entwicklung innovativer Konzepteund

Komponenten, mit denen der stetig steigende


6

VORTRÄGEDONNERSTAG,24.9.

Windenergieanteil zuverlässig in die elektrische

Energieversorgung integriertwerden kann. Bessere

Fertigungstechniken und neue Materialien sollen

dabei die Effizienz der Anlagen steigernund die

Erzeugungskosten senken.

20.00 Uhr Lange Filmnacht: „Aus Sturm und Not“

DGzRS, Werderstraße 2 Spannende historische und neuzeitliche Filme

Anmeldung unterTelefon der Seenotretter.

0421/53707666

bei Holger Stucke

(info@seenotretter.de).

Maximale Teilnehmerzahl:

50 Personen

VORTRÄGEFREITAG,25.9.

18.00 Uhr 20 Jahrenach dem Unfall der „Exxon Valdez“ –

Haus der Wissenschaft Rechtspolitische Konsequenzen bis heute

Kleiner Saal Dr.Henning Jessen (Hochschule Bremen –

IS Shipping &Chartering)

Jede schwere Ölkatastrophe löst Kosten in Milliardenhöhe

aus.Dies gilt sowohl für den Unfall

der „Exxon Valdez“ im Jahr 1989 vorAlaskaals

auch für die Unglücke der „Erika“ (1999) und der

„Prestige“ (2003) voreuropäischen Küsten. Der

Vortragsoll kompakt die seitdem auf nationaler

und internationaler Ebene sowie im Rahmen der

EU getroffenen rechtlichen Reaktionen vorstellen.

18.30 Uhr Round Iceland Race 2009

MS„Friedrich“

Jens Oberbossel (SKWB –Segelkameradschaft

Schlachte –Anleger 4 Wappen vonBremen) in Kooperation mit der

Bremer Volkshochschule

In diesem Jahr kann die Segelkameradschaft

„Das Wappen vonBremen“ auf eine 75-jährige

Geschichte zurückblicken. Ausdiesem Anlass

wurde im Sommer 2009 eine Regatta rund um

Island ausgeschrieben, die als Nordmeer-Törn

an die Tradition zahlreicher Aufsehen erregender

und preisgekrönter SK-Reisen anknüpfte.

20.00 Uhr Segeln im Bremer Revier

MS„Friedrich“

Jochen Nagell (Fachverband Segeln) in

Schlachte –Anleger 4 Kooperation mit der Bremer Volkshochschule

Wassich seit Mittedes 19. Jahrhunderts bis in unsere

Tage im Weserrevier alles getan hat, beleuchtendie rund

100 Bilder und Texteindiesem Vortrag. Ein kurzweiliger

Abriss der Segelei und deren Repräsentantenaus

Gesellschaft, Sportund Wirtschaft.

20.00 Uhr Inseln der Südsee im 21. Jahrhundert

Haus der Wissenschaft Dr. Hartmut Roder (Überseemuseum Bremen)

Kleiner Saal

Vonden exotischen Inseln der Südsee träumtfast die

ganzeWelt.Weiße Strände,eine üppige Vegetation,

türkisblaues Wasser und sonstige Liebreize

zeichnen ein paradiesisches Bild.Mit der

Globalisierung vonWirtschaft, Politik und

Schadstoffen wurde aber auch dieser Raum vollständig

in„unsere“ Welt einbezogen –mit allen Segnungen,

Auswirkungen und Fehlentwicklungen.

BETRIEBSBESICHTIGUNGEN

Vorträge und Führungen

nach Absprache mit

Michael Moehlmann unterTelefon

0421/542075.

Besichtigung nach

Absprache mit Jürgen

Frieden unterTelefon

0421/649030.

Besichtigung nach Absprache

mit PeterAddix unter

Telefon 0421/6180226

und Henning Weise unter

Telefon 0421/6180284.

GVZ EntwicklungsgesellschaftmbH

Das GVZ Bremen ist die Nummer 1unter den deutschen

GVZ (ISL-Studie,2005) und bietet attraktive

Flächen mit einem hohen Synergiepotential für die

Transport- und Speditionswirtschaft.

Ludwig-Erhard-Straße 15, 28197 Bremen

TSRRecycling GmbH &Co. KG

TSRist ein führendes Unternehmen auf dem

europäischen Marktfür das Recycling vonStahlschrott

und NE-Metallen. Maßgeschneiderte Entsorgung

und Verwertung metallischer Abfälle ist eine

der starken Seiten der TSR-Gruppe.

Waterbergstraße 6, 28237 Bremen

KloskaGroup

Die KloskaGroup ist Servicepartner und Systemlieferant

für Schifffahrt, Werften, Industrie,Handwerkund

Baugewerbe.

Pillauer Straße 15, 28217 Bremen

PROGRAMMÜBERSICHT

Montag,21., bis Donnerstag,24.

September,

von9bis 16.30 Uhr,und

Freitag,25. September,

von9bis 14.30 Uhr

Montag,21., bis Freitag,

25. September,zwischen

9.30 und 12 Uhr

Anmeldung unterTelefon

0471/946 6516 bei Herrn

Votres bis spätestens am

jeweiligen Vortag (bzw.bis

18. September); minimal 3,

maximal 10 Teilnehmer

Montag,21., bis Freitag,

25. September,zwischen

9.30 und 12 Uhr

Anmeldung unterTelefon

0421/3629810bei Herrn

Douvier bis spätestens am

jeweiligen Vortag (bzw.bis

18. September); minimal 3,

maximal 5Teilnehmer

Montag,21., bis Freitag,

25. September,um10Uhr

Anmeldung unterTelefon

0421/6430123bei Sven

Riekers,Führung abhängig

vonder Teilnehmerzahl

Montag,21., bis Freitag,

25. September,10Uhr

Anmeldung unterTelefon

0421/6915620bei Herrn

Möckel

Montag,21. September,

Mittwoch, 23. September,

und Freitag,25.

September,jeweils um

11 Uhr und 14 Uhr

Anmeldung unterTelefon

0421/6180026bei Martin

Vollers

Montag,21., bis Freitag,

25. September,um14Uhr

Anmeldung unterTelefon

0421/53707666bei Holger

Stucke

Montag,21., Mittwoch,

23., und Freitag,25. September,um15Uhr

Dauer etwa 2Stunden.

Anmeldung unterTelefon

0471/9446400bei Frau

Eggertoder Frau Döter

Montag,21., Dienstag,

22., und Freitag,25.

September,jeweils ab

16 Uhr

Festes Schuhwerk wird

benötigt.Anmeldung unterTelefon

0421/643960

bei Arndt Overbeck

Montag,21. September,

um 14 Uhr

Mittwoch, 23. September,

um 10 Uhr

Maximal 20 Teilnehmer

proFührung.

Anmeldung werktags von

8bis 16 Uhr unterTelefon

0421/53780beim WSA

Bremen

Montag,21., bis Sonnabend,26.

September,

um 19 Uhr

Abfahrtvom Schaufenster

Fischereihafen, Bremerhaven,

Anmeldung unter

Telefon 0471/94646120

bei Frau SandraRanneberg

ISL Informationszentrum/Bibliothek

Das ISL Informationszentrum/Bibliothek ist ein europaweit

führendes Zentrum für Information und Dokumentation

in der maritimen Wirtschaftund Logistik.

Universitätsallee GW1 Block A, 28359 Bremen

Polizeiinspektion Bremerhaven

Die „Wasserschützer“inBremen und Bremerhaven

gewährleisten die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs

auf den Wasserstraßen und in den Häfen und sie

ermitteln und verfolgen Ordnungswidrigkeiten und

Straftaten. Besuchen Sie einen Informationsvortrag.

Senator-Borttscheller-Straße 1b/ Gatehouse 3,

27568 Bremerhaven

Direktion Wasserschutz- und Verkehrspolizei

Die „Wasserschützer“inBremen und Bremerhaven

gewährleisten die Sicherheit und Leichtigkeit des

Verkehrs auf den Wasserstraßen und in den Häfen und

sie ermitteln und verfolgen Ordnungswidrigkeiten

und Straftaten.

In der Vahr 76, 28329 Bremen

WeserportGmbH

Entdecken Sie die 4Terminals auf denen Weserport

eine große BandbreiteanSeegüternumschlägt: Stahl,

Forstprodukte, Projektladung und Massengüter werden

zu weltweiten Destinationen verladen.

Windhukstrasse 31, 28237 Bremen

Schimmler-Umschlag- und Speditions GmbH

Die FirmaSchimmler ist im„packing“ und„stripping“

vonSeecontainerntätig sowie in der Lagerung von

Import- und Exportgütern.

Kap-Horn-Straße 10a, 28237 Bremen

G.H.K.Industriekonservierung GmbH

VomRohmaterial bis zum versandfertigen Endprodukt

erfolgt eine Führung durch das Lager,das eine

Lagerkapazitätvon 150000 Tonnen hat, und eine

Erläuterung sämtlicher Produktionsabläufe.

Kap-Horn-Straße 26, 28237 Bremen

Besichtigung des Betriebsgeländes

Werderstraße der DGzRS

Besichtigen Sie das Betriebsgelände der Seenotretter

(DGzRS) und statten Sie einem Museums-Seenotkreuzereinen

Besuch ab.

Werderstraße 2, 28199 Bremen

NorthSea Terminal BremerhavenGmbH &Co.

NTB ist ein Unternehmen, das seit seiner Gründung

1998 vonrasantem, erfolgreichem Wachstum geprägt

ist.Eine Präsentation sowie eine Bustour informieren

Sie über den Containerumschlag in Bremerhaven.

(WeitereInformationen zu dieser Veranstaltung

finden Sie auf Seite4)

CHS CONTAINER Handel GmbH

Die CHS Container Handel GmbH befasst sich als eines

der größten Unternehmen in dieser Sparte mit dem

Kauf und Verkauf vonContainern, der Vermietung und

dem Leasing vonContainernund Raumelementen

sowie der Anfertigung vonSpezialcontainernnach

Kunden-Spezifikationen.

Tillmannstraße 19, 28239 Bremen

Besichtigung des Weserwehrs mit Filmvorführung

Vorder Besichtigung informiertein Film über die

Bauphasen des in den Jahren 1988 bis 1993 neu

errichtetenWeserwehres und vermittelt die Beweggründe

zum Neubau.Sie werden anschließend den

vollständig elektronischen Steuerstand besichtigen

und etwa zehn Meterunter dem Wasserspiegel beim

Rundgang Erläuterungen zum Betrieb und den Steuerungsmöglichkeiten

erhalten.

Mehrzweckraum am Weserwehr,Hastedter Osterdeich

234, 28207 Bremen

Der HafenBus

DerHafenBus fährtdurch den Überseehafen, über

das beeindruckende Container-Terminal,das Auto-

Terminal und die Lloyd-Werft im Norden der Stadt.

Einer der faszinierendsten Bereiche des Hafens ist

jetzt für jeden aus nächster Nähe zu bestaunen.

Alle Veranstaltungen sind –soweit nichtanders angegeben –kostenlos.


BETRIEBSBESICHTIGUNGEN

Dienstag,22. September,

ab 8Uhr

Abfahrt8Uhr vonder

Schlachte,Anleger 4–

Rückkehr gegen 15 Uhr,

maximal 55 Personen.

Kosten: 10 Euro.

Anmeldung unterTelefon

0421/3347143oder

0162/9798010

(Mi. und Do., 10 –14Uhr)

Dienstag,22. September,

stündlich ab 9bis 15 Uhr

–außer um 12 Uhr

Maximal sieben Personen

proBesichtigung.

Fürdiese Hafenrundfahrt

ist ein gültiger Personalausweis

erforderlich.

Anmeldung unterTelefon

0421/3982251bei Stefanie

Wrieden-Kunze

Dienstag,22. September,

10 Uhr

Treffpunkt: Haupteingang

des WSA Bremerhaven,

Am AltenVorhafen 1.

Maximal 15 Personen.

Anmeldung bei Herrn

Stampe unterTelefon

0471/4835116

Dienstag,22. September,

und Donnerstag,

24. September,zwischen

10 und 12 Uhr.

Mittwoch, 23. September,

und Freitag,25.

September,zwischen 14

und 16 Uhr

Anmeldung unterTelefon

0421/3592098bei Herrn

Heemsoth

Dienstag,22. September,

um 10 und 11 Uhr

Donnerstag,24. September,

um 14 und 15 Uhr

Maximal 12 Teilnehmer pro

Führung.

Anmeldung werktags

8bis 16 Uhr unterTelefon

0421/53780beim WSA

Bremen

Dienstag,22. September,

um 10 Uhr

Donnerstag,24. September,

um 16 Uhr

Dauer:2Stunden.

Maximal 25 Personen ab

12 Jahre.

Anmeldung unterTelefon

0471/48311112bei

Jacqueline Martin

Dienstag,22. September,

Donnerstag,

24. September,und

Freitag,25. September,

jeweils um 11 Uhr

Maximal 15 Personen.

Anmeldung unterTelefon

0421/38773530bei

Anneli Backhaus

Dienstag,22. September,

von11bis 16 Uhr

Donnerstag,24. September,

von11bis 16 Uhr

Dienstag,22. September,

um 14 Uhr

Anmeldung unterTelefon

0471/8001115bei

KarenReinke

Dienstag,22. September,

19 Uhr

Kosten (Eintritt und

Führung): Erwachsene

Werftbesichtigung an der Unterweser

Wirwerden bei den WerftenFaßmer,Bardenfleth

(Gruppe 1), und Hegemann/Rolandwerft,Ganspe

(Gruppe 2), beides gegenüber Blumenthal,erwartet.

Aufder Fahrtzuden Werftenwirddurch fachliche

Begleitung Einstimmung in das Thema gegeben.

Getränke und Imbiss werden an Bord angeboten.

BLGCargo Logistics GmbH &Co. KG

BLGLogistics betreibt als Hafenumschlagsunternehmen

einen multifunktionalen Terminal im Neustädter

Hafen, Bremen. Fürnationale und internationale

Kunden werden Stahl-, Forst-und Papierprodukte,

Rohre, Bleche und Projektladung,wie Anlagen, Maschinen,

Fahrzeuge etc. umgeschlagen. Während einer

Hafenrundfahrtbekommen Sie einen Einblick hinter

die Kulissen des Hafens.

Senator-Borttscheller-Straße 1, 28197 Bremen

Besichtigung der Verkehrszentrale des

WSABremerhaven

Das Wasser-und SchifffahrtsamtBremerhavenist an

der Bundeswasserstraße Weser für folgende Aufgaben

zuständig: Gewährleistung eines sicheren Verkehrsweges

und Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit

des Schiffverkehrs.

swb Erzeugung GmbH &Co. KG

swb Erzeugung betreibt am StandortHafen zwei

Steinkohleblöcke und ein Mittelkalorikkraftwerk.

Machen Sie mit uns einen Spaziergang über das weitläufige

Gelände des Kraftwerks Hafen.

Otavistraße 7–9, 28237 Bremen

Besichtigung der Verkehrszentrale Bremen

An der Wilhelm-Kaisen-Brücke im Anbau zum Wasserund

Schifffahrtsamt(WSA)Bremen befindet sich die

Verkehrszentrale.Hier verfolgen im Schichtbetrieb

rund um die Uhr qualifizierte Nautiker alle meldepflichtigen

Schiffsbewegungen zum Schutz vor

potenziellen Verkehrsgefährdungen auf den Bundeswasserstraßen

Weser und Hunte im Aufgabenbereich

des WSA Bremen.

Franziuseck 5, Eingang: Friedrich-Ebert-Straße

Alfred-Wegener-Institut für Polar- und

Meeresforschung

Das Alfred-Wegener-Institut forschtinder Arktis,

Antarktis und den Ozeanen der mittleren sowie

hohen Breiten. Es koordiniertdie Polarforschung in

Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den

Forschungseisbrecher„Polarstern“ und Stationen in

der Arktis und Antarktis für die internationale Wissenschaftzur

Verfügung.Gebäude des Alfred-Wegener-

Instituts an der Columbusstraße, 27568 Bremerhaven

J. Müller Weser GmbH &Co.KG

Die J. Müller GmbH &Co. KG beschäftigt sich vorrangigmit

Hafenumschlag,Rohwarenlogistik und Containerumschlag.Die

Schwerpunktesind Kaffee,Kakao,

Getreide und Futtermittel –Vortrag mit anschließender

Betriebsbesichtigung.

Sondertermine für Schulklassen sind möglich.

Cuxhavener Straße 12, 28217 Bremen

Hafenarchiv im Hafenmuseum

Die Einrichtung des Kulturhauses Walle sammelt und

archiviertFotos mit den Themenschwerpunkten stadtbremischer

Hafenanlagen, Schiffbau und Schifffahrt.

Am Speicher XI, 28217 Bremen

Columbus Cruise Center

Das Columbus Cruise Center Bremerhavengehört

zu den weltweit modernsten Passagierterminals.

Entdecken Sie den Kreuzfahrt-Terminal-Bremerhaven.

Columbuskaje 1, 27568 Bremerhaven

Focke-Museum

Führung: „Von der Kogge zum Supertanker –

Geschichte des Schiffbaus in Bremen“

Schwachhauser Heerstraße 140, 28211 Bremen

PROGRAMMÜBERSICHT 7

BETRIEBSBESICHTIGUNGEN

7Euro, Ermäßigt 5Euro,

Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger

3Euro.

Mittwoch, 23. September,

10 Uhr

Treffpunkt: Am Torzum

Bahnhof (AmRadarturm).

Maximal 15 Personen.

Anmeldung unterTelefon

0471/4835116bei Herrn

Stampe

Mittwoch, 23. September,

und Freitag,25. September,

jeweils zwischen 10

und 16 Uhr

FürGruppen ist eine Anmeldung

erforderlich.

Anmeldung unterTelefon

0421/394044bei Nikolaus

Sindermann

Mittwoch, 23. September,

14 Uhr

Anmeldung bei M. Witzleb:

gauss@gauss.org

Donnerstag,24. September,

von10bis 16 Uhr

Hin- und Rückfahrtmit

der MS„Friedrich“,Abfahrt:

Schlachte,Anleger 4.

Maximal 55 Personen.

Kosten: 10 Euro.

Anmeldung unterTelefon

0421/3347143oder

0162 /9798010 (Mi. und

Do., 10–14 Uhr)

Donnerstag,24. September,11Uhr

BegrenzteTeilnehmerzahl.

Anmeldung unterder

Telefon 0421/3397018

bei Wilfried Neumann

Donnerstag,24. September,

um 14 Uhr

Freitag,25. September,

um 10 und 14 Uhr

Maximal zehn Personen

proFührung.

Anmeldung unterTelefon

0471/944120bei Claudia

Jones

Freitag,25. September,

um 10 Uhr

Personalausweis erforderlich,

Anmeldung unter

Telefon 0471/8001115

bei KarenReinke

Freitag,25. September,

10 bis 15 Uhr

FürweitereInformationen

wenden Sie sich an Frau

Andrea Spohn telefonisch

unter0421/3892220.

Freitag,25. September,

um 16.30 Uhr

Treffpunkt Foyerdes Auswandererhauses.

Dauer:90Minuten.

Kosten: 10,50 Euro p.P.

Anmeldung unterTelefon

0471/902200bei

Aislinn Merz

Samstag,26. September,

12 Uhr

Gültiger Personalausweis

erforderlich.

Maximal 50 Personen.

Anmeldung unterTelefon

0421/30901612bei

Ronald Schwarze (marketing@bremenports.de)

Alle Veranstaltungen sind –soweit nichtanders angegeben –kostenlos.

Besichtigung des Tonnenhafens des WSABremerhaven

Das Wasser-und SchifffahrtsamtBremerhaven

gewährleistet an der Bundeswasserstraße Weser die

Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffverkehrs.

Am alten Vorhafen 1, 27586 Bremerhaven

LotsenbrüderschaftWeser I(Bremen)

Die LotsenbrüderschaftWeser Iaus Bremen befasst

sich mit den Lotsungen auf der Unterweser.Erfahren

Sie mehr bei einer Präsentation über das Lotsenwesen.

Überseetor 20, 28217 Bremen

GAUSS mbH

Die GAUSS mbH ist ein maritimes Dienstleistungszentrum.

Tauchen Sie ein in die drei Geschäftsfelder

Maritime Forschung und Entwicklung“, „Maritime

Weiterbildung und Training“ und „Beratung und

Expertisen“.

Werderstraße 73, 28199 Bremen

Besichtigung der Weserschleuse Hemelingen

Genießen Sie die Fahrtmit der MS„Friedrich“ vonder

Schlachte bis zur Weserschleuse Hemelingen. Die

„Friedrich“ wirdgeschleust und legt direkt am Weserwehr

an. Fachkundige Führer erklären die Abläufeund

versorgen Sie mit allen Detailinformationen.

Bremer Baumwollbörse

Die Bremer Baumwollbörse ist eine internationale

Rohstofforganisation, die weltweit im Verbund mit

14 weiteren Baumwollbörsen für die vertragsgemäße

Abwicklung des Baumwollgeschäfts sorgt.

Wachtstraße 17–24, 28195 Bremen

BLGColdstoreLogistics GmbH

Nehmen Sie teil an einer Führung sowie Besichtigung

des Kühlhauses.Die BLGColdstorebetreibt Kühlhäuser

für die Verteilung und Lagerung vonhauptsächlich

Fisch und Geflügel in Europa.

Senator-Borttscheller-Straße 8, 27568 Bremerhaven

Columbus Cruise Center

Entdecken Sie den Kreuzfahrt-Terminal Bremerhaven

und besichtigen Sie das Schiff MS„Atheana“ von

Phoenix Reisen Bonn.

Columbuskaje 1, 27568 Bremerhaven

BERTHOLD VOLLERS GmbH

Teilnahme an einer Führung durch das Kaffeelager

im Speicher III. Erfahren Sie viele interessante Dinge

über die Verbindung „Kaffee und VOLLERS“, testen

Sie Ihre Geschicklichkeit mit einem ferngesteuerten

Gabelstapler und genießen Sie Kaffeespezialitäten.

Speicherhof 308, 28217 Bremen

Deutsches Auswandererhaus

Das Deutsche Auswandererhaus ist das größteErlebnismuseum

Europas zum Thema Auswanderung.Das

Haus wirdinhaltlich vondreiSäulen getragen: Der

Dauerausstellung zur historischen Auswanderung,

dem aktuellen Forum Migration sowie Sonderausstellungen

und Veranstaltungen. Nehmen Sie teil an der

Führung „Verpflegung auf Auswandererschiffen“.

Columbusstraße 65, 27568 Bremerhaven

Besichtigung der Industriehafenschleuse

Die Schleuse ist das Herzstück des Industriehafens.

Seit dem Umbau 1980 bis 1982 können auch “dicke

Pötte” mit Panamakanal-Maß in den Industriehafen

gelangen. Die Vergrößerung der Schleuse,heute250

Meterlang und 49 Meterbreit,hat die Situation vieler

Betriebe im Industriehafen verbessert.

(WeitereInformationen zu dieser Veranstaltung

finden Sie auf Seite4)


Anleger

Tiefer 2

8

STADTFÜHRUNGEN

Sonntag,20. September,

15 Uhr

Treffpunkt: Stadtmusikanten.

Dauer:etwa1,5 Stunden.

BegrenzteTeilnehmeranzahl:

Nur die ersten 25

Besucher können an der

Stadtführung teilnehmen.

Diese Veranstaltung wird

wiederholt: Sonnabend,

26. September,15Uhr.

Montag,21. September,

15 Uhr

Treffpunkt: Anleger Pier 2/

Waterfront;

Dauer etwa 70 Minuten.

BegrenzteTeilnehmeranzahl:

Nur die ersten 25

Besucher können an der

Stadtführung teilnehmen.

Dienstag,22. September,

11 Uhr

Treffpunkt: Speicher XI.

Dauer:etwa1,5 Stunden.

Maximal 25 Teilnehmer.

Anmeldungen bei Claudia

Seidel unterTelefon

0421/3038279

Mittwoch, 23. September,

16 Uhr

Treffpunkt: Speicher XI.

Dauer:etwa1,5 Stunden.

Maximal 25 Teilnehmer.

Anmeldungen bei Claudia

Seidel unterTelefon

0421/3038279

Mittwoch, 23. September,

17 Uhr

Treffpunkt: Wendeplatz

Gröpelinger Fährweg.

BegrenzteTeilnehmeranzahl:

Nur die ersten 25

Besucher können an der

Stadtführung teilnehmen.

Mittwoch, 23. September,

18 Uhr

Treffpunkt: Roland,Bremer

Marktplatz.

Dauer:etwa1,5 Stunden.

BegrenzteTeilnehmeranzahl:

Nur die ersten 25

Besucher können an der

Stadtführung teilnehmen.

Donnerstag,24. September,

16 Uhr

Treffpunkt: Speicher XI.

Dauer:etwa1,5 Stunden.

BegrenzteTeilnehmeranzahl:

Nur die ersten 25

Besucher können an der

Stadtführung teilnehmen.

Donnerstag,24. September,

18 Uhr

Treffpunkt: Domtreppen

(Dom Haupteingang).

Dauer:etwa1,5 Stunden.

BegrenzteTeilnehmeranzahl:

Nur die ersten 25

Besucher können an der

Stadtführung teilnehmen.

Freitag,25. September,

18 Uhr

Treffpunkt: DGzRS, Werderstraße

2.

Dauer:etwa1,5 Stunden.

BegrenzteTeilnehmeranzahl:

Nur die ersten 25

Besucher können an der

Stadtführung teilnehmen.

DieHanse für Kinder

SarahHarjes-Fritsche/Wiebke Lorch(StattReisen

Bremen)

Folgt der hanseatischen Kaufmannstochterdurch die

Zeit der Hanse.Ausgestattet mit einem Bollerwagen

voller Materialien lässt unsereKaufmannstochter

Katharina die maritime Geschichte im alten Bremen

wieder lebendig werden. Geeignet für Kinder von8

bis 12 Jahren in Begleitung Erwachsener.

Gröpelingen Maritim

Kultur vorOrt Bremen

Rundgang vomAnleger,durch die Getreideverkehrsanlage,Fatih

Moschee und dem ehemaligen Arbeiteramt

der AG Weser LICHTHAUS. Besichtigt wirddas

neue Gesichtdes Stadtteils Gröpelingen an der Weser.

„Hafen hautnah“ –durch den Holz- und

Fabrikhafen

Hafenspeichermuseum Speicher XI

VomÜberseehafen zur Überseestadt

Hafenspeichermuseum Speicher XI

DerRundgang vomSpeicher XI zum Europahafen lädt

ein zur Spurensuche zwischen Hafentradition und

Investorenprojekten, zwischen Aufbruch und Bewahren,

zwischen historischen Gebäuden und modernen

Fassaden.

Der Koloss

Kultur vorOrt Bremen

in Kooperation mit der FirmaWandel &Co

Führung durch die Getreideverkehrsanlage mit Ausblick

auf Gröpelingen, die Waterfront und die Weser.

Besichtigt werden die historischen Förderanlagen

und Silos,die noch heutevon der FirmaWandel &Co

betrieben werden.

Seemannsgarn und Anglerlatein

Andreas Calic (StattReisen Bremen)

Amerikas Demokratie ist auf Bremer Stein gebaut und

der jammernde Wind gab dem Windjammer seinen

Namen: Seemannsgarn Mituns erleiden Sie weder

Schiffbruch noch landrattige (Stadtführungs-)Flaute!

Wahreund unwahreGeschichtenmixen wir zu einem

maritimen Bremen-Cocktail der besonderen Art.

Kaffee,Kunst und vereinzelt Matrosen

Kultur vorOrt Bremen

Spazieren Sie entlang der Hafenkaje vonSpeicher

XI bis zur Waterfront. DerSpaziergang führtmitten

durch das immer noch aufregende Hafenleben.

Unterm Pflaster liegt der Strand –Vom Gullideckel

bis Atlantis

Andreas Calic (StattReisen Bremen)

VomSand jener Düne,die Bremens Fundamentbildet,

bis zur Schaffermahlzeit als Ausdruck hanseatischen

Könnens; vomungeliebten Neptunbrunnen bis zum

größten Kunstwerk der Welt; vomstolz geschmückten

Gullideckel bis zum sagenumwobenen Atlantis –die

Geschichte Bremens ist die seines Wassers.

Frauen am Fluss

Katrin Klug (StattReisen Bremen)

DerRundgang beschäftigt sich anhand ausgewählterBiografien

mit dem Wandel der Frauenrolle im

maritimen Bereich. Vonder Gesellschaftzur Rettung

Schiffbrüchiger,über die Böttcherstraße und den

Marktplatz bis zum Museum Weserburgerzählt der

Rundgang vonFrauen, die am Fluss ihr Geld und

Glück fanden.

PROGRAMMÜBERSICHT

SCHIFFSFAHRTEN MIT PROGRAMM

Sonnabend,26. September,

14 Uhr

Treffpunkt: Martinianleger.

Dauer:etwa2Stunden.

BegrenzteTeilnehmeranzahl:

Nur die ersten 40

Besucher können an der

Fahrtteilnehmen.

Sonnabend,26. September,

14 Uhr

Treffpunkt: Martinianleger.

Dauer:etwa2Stunden.

BegrenzteTeilnehmeranzahl:

Nur die ersten 25

Besucher können an der

Fahrtteilnehmen.

Sonnabend,26. September,

14 Uhr

Treffpunkt: Martinianleger.

Dauer:etwa2Stunden.

BegrenzteTeilnehmeranzahl:

Nur die ersten 55

Besucher können an der

Fahrtteilnehmen.

Marina

Bremen

Haus der

Wissenschaften

SBU-

Anleger

DJH

Kalkstraße

Langemarckstr.

Gr.

Fischer

str.

MS

Senator

Letzte

Schlachtpf.

Bgm.-Smidt-Brücke

Grünenstraße

Große Johannisstraße

Neustadtswall

Faulenstraße

Geeren

Häschenstraße

Treue

Am Deich

Westerstraße

MS

Friedrich

Open

Ship

Fluss- und Hafenrundfahrt: Lebenund Arbeiten

am Fluss

Katrin Klug/Thomas Gehrmann (StattReisen Bremen)

Wirladen Sie zu einer Bootsfahrtauf der MS„Senator“

ein. Zwischen Osterdeich und Europahafen gibt es

viel zu berichten: Wirzeigen Ihnen die maritime Seite

unserer Stadt.

DieStadt ist am Fluss –Fahrtauf der MS„Verden“

Senatsbaudirektor Franz-Josef Höing

Die Weser ist das Rückgrat Bremens und hatdie Begabung,diese

Rolle in den kommenden Jahren noch

deutlicher auszuspielen. Sie ist kraftvolle Reserve

für die Stadtentwicklung –für neue Wohnmilieus,

für neue Arbeitsorte und hochwertige Freizeit-und

Landschaftsräume.

Hafenrundfahrtmit der MS„Friedrich“

CityInitiative, Landesfilmarchiv Bremen und

Landesinstitut für Schule

Gezeigt werden privateFilmdokumente aus den

1930er Jahren und kurz nach Kriegsende,die „Fairland“

und den ersten Container,den Film der Bremen-

Werbung „Schlüssel zur Welt“(1969) und „Konzert

für Klavier und bremische Häfen“ der BLGaus dem

Jahre1983.

Schiffsbesichtigungen für jedermann

Am Haupttag der Veranstaltung,Sonnabend,26. September,

haben Besucher im Rahmen von„Open Ship“ die Möglichkeit

historische Schiffe, Arbeitsschiffe, Motorboote,aberauch

kleine Pöttezubesichtigen und den Besatzungen Fragen

zu stellen. Unteranderem können ein Feuerwehrboot, das

Arbeitsschiff„Weserland“ des Wasser- und SchifffahrtsamtesBremen

und ein Zollbootangeschaut werden. Auch

die Seenotretter der Deutschen Gesellschaftzur Rettung

Schiffbrüchiger nehmen an dieser Aktion teil.Als besondererHöhepunkt

liegt die„NAN“ bereit,ein sogenannterRace

Deck Cruiser,der dieses Jahr zum ersten MalinDeutschland

der Öffentlichkeit präsentiertwird. Alle Interessierten

können am Sonnabend zwischen 11 und 16.30 Uhr an den

Anlegern an der Schlachte und am Anleger Tiefer die Schiffe

besichtigen.

OPEN SHIP AM 26. SEPTEMBER LAGEPLAN

Open

Ship

Pannekoekschip

Martinianleger

Hanseatenhof

LLOYDPASSAGE

Anleger

Tiefer 1

Fotos: BLG, DDP,F.T.KOCH, DPA, ALEX TIEG, AFP,FR, DJD,BPS, KDE

Alle Veranstaltungen sind –soweit nichtanders angegeben –kostenlos.


9

Schiffsshuttle

Kostenloser Transport

„Zukunfthafen.de“

Traditionelle Umschlagsreviere stärken

Am Sonnabend, 26. September,

haben Besucher die

Möglichkeit, einen eingerichteten

Schiffsshuttle zu nutzen,

um so auf dem Wasserweg

in die Bremer City zu gelangen.

Der kostenlose Transport

erfolgt auf der Route zwischen

Martinianleger, Pier 2und Vegesack

mit den Schiffen „Hanseat“,

Schiff „No. 2“ und MS

„Sansibar“.

Zusätzlich werden an diesem

TagFahrten auf der Hansekogge

„Roland von Bremen“ angeboten

(Kosten: 5Euro; 2,50 Euro

ermäßigt): Zwischen 11und 17

Uhr legt das Schiff stündlich vom

Anleger Tiefer zur Rundfahrt

entlang der Wilhelm-Kaisen-

Brücke, dem Weserstadion und

der Erdbeerbrücke ab.

„Auch gute Ideen brauchen

einen Hafen“, sagt Werner

Maywald, Geschäftsführer

der Initiative Stadtbremische

Häfen (ISH). In der ISH sind

zurzeit 46 mittelständische

Unternehmen der maritimen

Wirtschaft vertreten, die sich

gemeinsam dafür einsetzen,

die Zukunft der stadtbremischen

Häfen zu sichern und

zu gestalten.

auch gute Chancen für eine

prosperierende Zukunft haben.

Bei den Bürgerinnen und Bürgern

inBremen und umzu will

die ISH dafür werben, dass Bremen

als Hafenstadt und damit

als Ankerplatz für moderne

maritime Logistik wieder besser

wahrgenommen wird. Weitere

Informationen finden Interessierte

im Internet (www.zukunfthafen.de).

Hier finden Sie

eine Fahrplanübersicht:

Martinianleger

Pier 2

Vegesack

Vegesack

Pier 2

Martinianleger

Schiff No. 2

FahrteninRichtung Vegesack

10.45

11.15

12.15

MS Sansibar

FahrteninRichtung Martinianleger |Bremer City

12.15

13.00

13.45

13.00

13.50



14.00

14.50

Schiff No. 2

13.45

14.15

15.15

15.15

16.00

16.45

Hanseat

18.15

18.45

19.30

9.00

9.45

10.00

„Die Standorte ander Weser

sind ein Pfund, mit dem Bremen

wuchern kann –das wollen

wir sichtbar machen“, sagt

der Geschäftsführer der Vereinigung.

Unter dem gemeinsamen

Motto „Zukunfthafen.de“

dokumentieren die Mitglieder

der ISH, dass die Häfen am

rechten Weserufer nicht nur auf

eine lange und erfolgreiche Geschichte

zurückblicken, sondern

Werner Maywald, Geschäftsführer der Initiative Stadtbremische

Häfen.

FOTO: MATTHIAS KOCH

DieErde in Bewegung

Vortrag zur Entstehung der Kontinente

1915 veröffentlichte der

Meteorologe Alfred Wegener

ein Buch mit dem Titel „Entstehung

der Kontinente und

Ozeane“. Darin vertrat erdie

Theorie, dass sich die Kontinente

verschieben und die

gesamte Landmasse einmal

vereint war. Esdauerte mehrere

Jahrzehnte bis Wegeners

Hypothese von der Wissenschaft

akzeptiert wurde.

Sogar während seines Studiums

sei immer noch die Rede

von einer Theorie gewesen, sagt

der Geologe Dr. Hannes Grobe.

„Heute ist die Kontinentalverschiebung

Lehrmeinung und im

Detail ganz gut bekannt.“ Am

24. September hält der Forscher

des Alfred-Wegener-Instituts für

Polar- und Meeresforschung

einen Vortrag zu diesem Thema.

Der Titel: Die Erde lebt –die Erde

bebt. Grobe wird dann unter anderem

mit Hilfe eines zweiminütigen

Films verdeutlichen, wie

Der deutsche Polarforscher

Alfred Wegener (1880–1930)

auf einer Grönland-Expedition.

FOTO: DPA

sich die Erdoberfläche innerhalb

von 200 Millionen Jahren verändert

hat: Aus der ursprünglich

zusammenhängenden Landmasse,

die Wegener Pangaea

taufte, entstanden die heutigen

Kontinente.

Doch es ist nicht nur faszinierend,

wie sich das Bild der Erde

wandelte und heute noch wandelt,

sondern auch welchen Einfluss

die Verschiebungen auf das

Klima hatten und auch heutzutage

noch haben. So bildete sich

zum Beispiel durch die Trennung

der Antarktis und Tasmaniens

eine Meeresströmung heraus,

die letztendlich zur Vereisung

der Antarktis führte. Zudem sind

die Bewegungen innerhalb der

Erdkruste –die Kontinente bewegen

sich mit einer Geschwindigkeit

von einigen Zentimetern

pro Jahr –auch Auslöser für Erdbeben,

Tsunamis und Vulkanismus.

In einer für jedermann

verständlichen Sprache erklärt

Grobe in seinem etwa einstündigen

Vortrag die Prinzipien der

Kontinentalverschiebung, den

eigentlichen Vorgang sowie die

Geschichte und gibt abschließend

einen kurzen Ausblick in

die Zukunft.

mac

Der Vortrag findet am Donnerstag,

24. September, um18Uhr

im kleinen Saal des Hauses der

Wissenschaft statt.


10

„Dieser Terminalist in Europa eine Perle“

Tradition und Zukunft: Der Bremerhavener Kreuzfahrtterminal Columbus Cruise Center

Der Bremerhavener Kreuzfahrtterminal

Columbus

Cruise Center hat nicht nur

eine aufregende Gegenwart,

sondern auch eine sehr emotionale

Geschichte. Für tränenreiche

Abschiede von Europa

war der frühere Columbusbahnhof

ein ebenso zentraler

Punkt wie für hoffnungsvolle

Ankünfte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

passierten hier viele amerikanische

Soldaten die Gangways,

darunter auch der GI Elvis Presley.

Inden 1960er Jahren begann

dann die Entwicklung zum

wichtigen deutschen Kreuzfahrthafen.

Zwar können Traditionen

verführerische Ruhekissen sein,

aber wirtschaftliche Dynamik

braucht andere Bedingungen. So

startete der Bremer Senat vor

rund einem Jahrzehnt eine weitere

Investitionsoffensive des

Landes und setzte im Lauf der

Jahre rund 25 Millionen Euro für

die vollständige Erneuerung des

Kreuzfahrtterminals ein. Die Hafengesellschaft

bremenports trat

als Bauherrin auf und ließ unter

anderem eine neue Abfertigungshalle

bauen, die einen Vergleich

mit modernen Luftfahrtterminals

nicht zu scheuen

braucht.

Die komfortable Anlage

sorgt für ein bequemes Einchecken

an modernen Schaltern,

bietet einen schnellen und sicheren

Gepäckumschlag und verfügt

über bequeme Aufenthaltsbereiche

unterschiedlicher Ausprägung.

Der Terminal verfügt

über einen eigenen Gleisanschluss,

große Parkplätze und

einen überdachten Busbahnhof

mit 20 Stellplätzen.

„Dieser Terminal ist in Europa

eine Perle“, schwärmt selbst Veit

Hürdler, der Geschäftsführer von

Columbus Cruise Center Bremerhaven

(CCCB). „Es gibt nichts

Vergleichbares –das ist das Optimum.“

Technisch und organisatorisch

sei es unter den neuen

Bedingungen kein Problem, an

einem Tag6000 Passagiere für

drei Schiffe parallel abzufertigen,

erläutert Hürdler.

Damit könnte zwar theoretisch

das ganze Jahresprogramm

in zwei Wochen abgewickelt

werden, aber so läuft das Kreuzfahrtgeschäft

in der Praxis nicht.

Modernste Technik und freundliche Mitarbeiter zeichnen das

Columbus Cruise Center in Bremerhaven aus. FOTO: KOLZE

„Das ist ein sehr saisonales Geschäft“,

lautet Hürdlers Auskunft,

so dass die Betreibergesellschaft

mit einem kleinen Mitarbeiterstamm

von gut einer

Handvoll Beschäftigter auskomme.

Wenn der Betrieb losgeht,

strömen punktgenau bis zu 120

Mitarbeiter zusätzlich aus anderen

Unternehmen auf den Terminal,

um die anstehenden Arbeiten

zu erledigen.

Was den Bremerhavener Terminal

nach Angabe des CCCB-

Geschäftsführers auszeichnet, ist

außer der ausgefeilten Technik

seine Freundlichkeit im Umgang

mit den Menschen. „Die schönste

Anlage ist nur so gut, wie die

Menschen, die sie bedienen“,

sagt er und meint dies nicht nur

mit Blick auf die Passagiere, sondern

auch auf die Schiffsbesatzungen.

„Ja, wir fahren gerne

nach Bremerhaven, weil die Leute

hier wirklich nett sind“ –diese

Einschätzung wünscht sich der

CCCB-Geschäftsführer bei allen,

die mit einem Passagierschiff in

der Seestadt ankommen oder

von hier abreisen. Detlev Kolze

Das Columbus Cruise Center

kann am Dienstag, 22. September,

und am Freitag, 25. September,

besichtigt werden. Nähere

Informationen entnehmen Sie

bitte dem Programm.

Pullt, pullt ...

Musik, Vorführungen und Rennen

„Search and Rescue“

Die Zentrale der Seenotretter liegt an der Weser

Am Sonnabend, 26. September,legt

um 11 Uhr der

Werftfliegerunterstützungszug

aus Schwanewede mit der Barkasse

Kl. 934 „V3“ am Martinianleger

an. An Bord befindet

sich der Shantychor Rekum,

welcher am Martinianleger das

Publikum musikalisch unterhalten

wird.

Außerdem finden an diesem

TagamMartinianleger stündlich

Aktionen wie die Demonstration

der Löschbereitschaft des Feuerlöschbootes

und Übungen des

Technischen Hilfswerks und der

Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft

statt.

Ein weiterer Höhepunkt am

Sonnabend sind die Kutterpuller.

Zwischen 11 und 16 Uhr können

sich Land- und Wasserratten beim

„Schnupperpullen“ erproben. Um

12, 13.30 und 15 Uhr stellen

dann die Profis im Rahmen von

drei Rennen ihr Können unter Beweis.

Entstanden ist der Sport unter

anderem aus der Seenotrettung.

Von„Landratten“ wirddas

Kutterpullen als Rudernbezeichnet

–zum Pullen wirdaber ein

besonderes Boot, ein Kutter,benutzt.

Einen Kutter kann man sich

wie die Rettungsboote auf Passagierschiffen

vorstellen.

Kutterpullen ist eine schweißtreibende

Sportart.

FOTO: F. T. KOCH

Wann immer in Nord- und

Ostsee Menschen in Gefahr

sind, kommt die Deutsche Gesellschaft

zur Rettung Schiffbrüchiger

(DGzRS) zum Einsatz.

Die DGzRS mit Sitz ihrer

Zentrale in Bremen ist zuständig

für den Such- und Rettungsdienst

(SAR: „Search

and Rescue“) im Seenotfall.

75 515 Menschen verdanken den Helfern der Deutschen Gesellschaft

zur Rettung Schiffbrüchiger ihr Leben.

FOTO: FR

Zur Erfüllung ihrer vielfältigen

Aufgaben verfügt die Gesellschaft

über eine Rettungsflotte

von 61 modernen, leistungsstarken

Seenotkreuzern und

Seenotrettungbooten auf 54

Stationen zwischen der Emsmündung

im Westen und der

Pommerschen Bucht im Osten.

Die 185 fest angestellten und

rund 800 freiwilligen Rettungsmänner

und -frauen sind bei jedem

Wetter an 365 Tagen im

Jahr rund um die Uhr zum Einsatz

bereit. Alle SAR-Maßnahmen

werden von der Seenotleitung

Bremen der DGzRS zentral

koordiniert und überwacht.

Seit Gründung des Rettungswerks

verdanken 75 515 Schiffbrüchige

ihr Leben dem Eingreifen

der Seenotretter. 45Rettungsmänner

sind in dieser Zeit

im Einsatz auf See geblieben.

Zusätzliche Informationen finden

Sie im Internet (www.seenotretter.de);

Spendenkonto: Sparkasse

Bremen (BLZ 290 501 01),

Kontonummer 107 2016.

Von Montag, 21. September, bis

Freitag, 25. September, ist das

Betriebsgelände der DGzRS zu

besichtigen. Weitere Informationen

entnehmen Sie bitte dem

Programm.


11

2000 Meter Kaje inBremen

Weserport betreibt den größten privaten Terminal der Hansestadt

Ihr Revier ist rund 34 Hektar

groß und allein die Kaje

entlang der Weser misst zwei

Kilometer: Jährlich bewegen

die rund 100 Mitarbeiter der

Firma Weserport Güter mit

einem Gewicht von mehreren

Millionen Tonnen –und halten

damit Bremens Import- und

Exportwirtschaft in Gang.

Meist herrscht an den vier

Weserport-Terminals Hochbetrieb:

Bis zu 2000 Frachter haben

in den vergangenen Jahren an

den Kaimauern des traditionsreichen

Hafenquartiers zwischen

Stahlwerken und Industriehäfen

festgemacht –vom kleinen

Binnenschiff bis hin zum ausgewachsenen

Hochseetransporter.

Geladen und gelöscht wird dabei

so ziemlich alles, was der Markt

begehrt: Düngemittel, Gips und

Baustoffe wie Holz ebenso wie

Kohle und Koks für die benachbarten

ArcelorMittal-Stahlwerke

bis hin zur sogenannten Projektladung,

beispielsweise Turbinen für

Windkraftanlagen. Insgesamt

gingen von hier im vergangenen

Jahr rund neun Millionen Tonnen

Güter auf große Fahrt oder erreichten

ihr Ziel –einzeln verpackt,

als loses Massengut oder

in Containern.

Der größte schwimmende

Gast, den die Geschäftsführer

Michael Appelhans und Heiner

Delicat im Weserport bislang begrüßen

konnten, maß beeindruckende

270 Meter. Die meisten

Schiffe sind jedoch kleiner.

Dabei könne der Hafen sogar

noch größere aufnehmen, erklärt

Delicat. Doch die 9,45 Meter tiefe

Schleuse und die 75 Meter breite

Bis zu 2000 Frachter mit Ladungspartien von 500 bis 50 000 Tonnen

laufen im Jahr die Kajen der Firma Weserport an. FOTO: FR

Hafeneinfahrt setzen enge Grenzen.

Die Folge: Werden bei Weserport

zwei Frachter gleichzeitig

abgefertigt, passt kein weiteres

Schiff mehr durch. Will dann ein

weiterer Frachter passieren, heißt

es Leinen los, ablegen, warten

und wieder anlegen. „Verholen“,

nennen das Fachleute wie Heiner

Delicat. Dann müssen Festmacher,

Lotsen und Schlepper bezahlt

werden. „Das kostet die

Schiffseigner bis zu 20 000 Euro“,

erklärt er. Wenn dies zu häufig

vorkomme, werde es zu einem

Nachteil beim Wettbewerbsfaktor

Logistikkosten.

Die Firma Weserport gibt es

erst seit 14 Jahren. Damals stieg

die Rhenus-Gruppe als Partner der

Stahlwerke Bremen in den Betrieb

des ehemaligen Werkshafens ein.

Auf fast zehn Millionen Tonnen

wuchs bis 2007 derGüterumschlag.

Und trotz Wirtschaftskrise

bleibt Delicat optimistisch. In den

vergangenen Jahren hat Weserport

für zwölf Millionen Euroeinen

neuen Containerterminal errichtet

–ein Angebot vor allem an

regionale Kunden. aho

Die Terminals sind von Montag,

21., bis Freitag, 25. September,

um 10 Uhr zu besichtigen. Weitere

Informationen entnehmen Sie

bitte dem Programm.

FOTO: FR

Ramona und Toni Ariola.

Deftig und scharf

Am Mittwoch, 23., und

Donnerstag, 24. September, bieten

die Ariolas um 20Uhr auf

der „Treue“, Schlachte –Anleger

5, ihr Musikprogramm unter

dem Motto „Inseln der Glückseligkeit“

–ein Rückblick im

Showformat, scharf und deftig

gewürzt mit der Realität des Hafen-

und Rotlichtmilieus.

Der Eintrittspreis liegt bei

jeweils 16 Euro, 13 Euro ermäßigt.

Die Tickets sind im Vorverkauf

(13 Euro plus Vorverkaufsgebühr)

erhältlich bei Nordwest-

Ticket (Telefon 04 21 /363636)

oder direkt bei der „Treue“

(info@treue-bremen.de).

Wandelund Geschichte

Führung durch den Holz- und Fabrikenhafen

Die Hafenwirtschaft ist ein

wichtiger und lebendiger Teil

der Überseestadt. Am Holzund

Fabrikenhafen lässt sich

der Warenumschlag unmittelbar

beobachten: Rohstoffe

aus der ganzen Welt wie Getreide,

Kaffee oder Mineralöle

werden per Schiff nach

Bremen transportiert, hier

zwischengelagert und weiterverarbeitet.

Auf dem Rundgang, der vom

Hafenmuseum Speicher XI angeboten

wird, entlang der Industriegebäude

erfahren Sie Wissenswertes

über den Wandel in

Umschlag und Logistik sowie

über die Geschichte einzelner

Traditionsunternehmen. Den

Abschluss bildet ein Besuch der

Rösterei von „Lloyd Caffee“.

Im Hafenmuseum Speicher

XI galt es, dem besonderen Ort

und seiner Geschichte Rechnung

zu tragen. Der Speicher steht als

Industriedenkmal neben anderen

herausragenden Bauwerken und

Institutionen für das Gedächtnis

Bremens. Das Ende des Überseehafenbeckens

war Schlusspunkt

einer langen, wechselvollen Entwicklung

und stellte für viele

den schmerzvollen Abschied von

einem emotional stark besetzten

Ort dar. Daraus ergeben sich Anspruch

und Verantwortung des

Hafenmuseums, das nur im Speicher

XI sein einzigartig authentisches

Domizil finden konnte.

Ein Areal imLauf der Zeit: Ein Rundgang durch den Holz- und Fabrikenhafen

verdeutlicht den Wandel.

FOTO: FR

Die Führung findet Dienstag,

22. September, von 11 bis 12.30

Uhr statt; Treffpunkt: Speicher

XI; maximal 25 Teilnehmer; Anmeldung

unter 04 21/303 82 79.

Weitere Informationen entnehmen

Sie bitte dem Programm.


12

Schwimmender Traumnamens „NAN“

Die klassische Yacht ist beim Open Ship am 26. September zu Gast

Drei Jahre lang hat Georg

Papp nach seinem Traumschiff

gesucht. Fündig wurde er in

den USA. „NAN“, so heißt die

rund 16 Meter lange Yacht –

erbaut vor mehr als sieben

Jahrzehnten vom bekannten

amerikanischen Konstrukteur

Ed Monk Senior. InZukunft

soll sie das schwimmende Zuhause

des Bremer Werbefachmanns

werden. Beim „Open

Ship“ können sich die Besucher

nun vom Charme des

Backdeckkreuzers anstecken

lassen.

Es war Liebe auf den ersten

Blick: „Da war ein Potenzial, ein

Charakter, der sich sensibel

weiterentwickeln lässt“, erinnert

sich Georg Papp an das erste

Treffen mit der „NAN“. Wenn

der Inhaber der gleichnamigen

Bremer Werbeagentur über seine

klassische Yacht spricht, dann

klingt es fast ein wenig so, als

Im Mai 1934 lief die „NAN“ im US-Bundesstaat Washington vom Stapel.

spreche er über einen Menschen.

Und so wundert es nicht,

dass Papp das Wort „Eigner“

auch nicht gern hört. In den USA

sage man „Careholder“, erklärt

der gelernte Schiffbauer. „Also

diejenige Person, die die Verantwortung

für eine Yacht trägt.“

Gebaut wurde das Schiff im

Jahr 1934 als Race-Deck Cruiser,

hierzulande Backdeckkreuzer

oder Backdecker genannt –ein

Schiff, dessen Vorschiff das

Hauptdeck um ein halbes oder

ein ganzes Deck überragt. Entworfen

hat es Ed Monk Senior,

einer der großen amerikanischen

Schiffbauer seiner Zeit. Über

3000 Schiffe konstruierte der

„Naval Architect“ –sodie korrekte

englische Berufsbezeichnung.

Doch als die „NAN“ am

31. Mai 1934 in Redondo Beach

im US-Bundesstaat Washington

vom Stapel lief, war es ein besonderer

Moment. „NAN“ war

das erste Projekt seiner Selbstständigkeit

und trägt die Bauplan-Nummer

1.“ Sieben Jahre

lang diente sie der Familie danach

als Heim und „Floating Office“,

als schwimmendes Büro.

Für den Bau der Yacht hatte

Ed Monk Senior einen Güterwaggon

voll Holz gekauft. Zum

Preis von 25 Dollar, anfangs der

1930er Jahre ein halber Wochenlohn.

Douglas fir und Yellow

Cedar dienten als Baumaterial.

Insgesamt 3500 Dollar verschlang

die Konstruktion, doch

sie bot viel für ihre Zeit. „,NAN’

ist kein Schiff von der Stange“,

stellt Georg Papp klar. Bei einer

Länge von 15,88 Metern sei es

mit seinen 4,43 Metern fast einen

Meter breiter als damals üblich.

Das Ergebnis ist beeindrukkend:

Auf insgesamt 49 Quadratmetern

Wohnfläche bietet

der Backdecker Platz zum Wohnen,

Leben und Arbeiten. Eine

Qualität, die unter anderem im

Jahr 2001 beim „Classic Boat Festival“

mit dem Preis „Best over

all power“ ausgezeichnet wurde.

Doch der Weg andie Weser

war weit: Per Tieflader ging es

von der US-Ostküste zunächst

nach Baltimore. „Dort sorgte

Thomas Gimbel von Stargate

Shipping für den sicheren Transport

nach Bremerhaven“, berichtet

Papp. Insgesamt zwei Monate

dauerte die Tour. Doch Hitze

und Trockenheit bekamen dem

Schiff nicht. „Man konnte teilweise

zwischen den Planken

durchschauen“, erinnert sich

Papp: „Eine schwierige Situation“.

Zehn Tage lang dichteten

er mit Marian Chmielecki und

seinem Bruder Karl den Schiffsrumpf

in Eigenarbeit ab, bevor er

am 18. August erstmals in

Deutschland zu Wasser gelassen

werden konnte. Weitere 2000

Stunden Restauration und Umbauten

standen Papp bevor.

FOTOS (2): FR

Einen Teil davon erledigten Hans

Stützle von der Bootswerft

Winkler und Thomas Kleist von

ke-Anlagentechnik. „Wir wollten

den Charakter erhalten und

„NAN“ zugleich mit moderner

Technik ausstatten“, betont der

Werbefachmann. Und so erhielt

„NAN“ eine komplette technische

Überholung. Elektrik und

Frischwassersystem wurden erneuert,

Generator, Heizung und

Bugstrahlruder installiert. Das

Ziel der Mühen stand für den

Bremer jedoch von Anfang an

fest: Die „NAN“ soll für ihn und

Auch innen ist das Schiff eine

Schönheit sondergleichen.

seine Frau Ruth zum Zuhause

werden. Und nicht nur dass. Wie

schon Ed Monk Senior vor 75

Jahren, wird auch Georg Papp

die Yacht als „Floating Office“

seiner Agentur nutzen. aho

Die „NAN“ kann am Sonnabend,

26. September, imRahmen von

„Open Ship“ zwischen 11und

16.30 Uhr besichtigt werden.

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