Meldung für die Organisation von Freizeit und kulturellen Tätigkeiten

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Meldung für die Organisation von Freizeit und kulturellen Tätigkeiten

An das Lizenzamt der Gemeinde



Meldung über den Beginn der Organisation von Freizeit- und von kulturellen Tätigkeiten als “Urlaub auf

dem Bauernhof”-Tätigkeit

(Art. 8 des L.G. vom 19.9.2008, Nr. 7 )

Der/Die unterfertigte Betriebsleiter/in (1) _____________________________________________________________

geboren am _________________ in ____________________________________________ wohnhaft in der

Gemeinde ________________________________ Fraktion/Straße _____________________________________

Nr. ___________ Hofname _____________________________________________________________________

mit Steuernummer ________________________________________________

in der Eigenschaft als (Zutreffendes ankreuzen)

□ Eigentümer/in □ Miteigentümer/in □ Pächter/in □ gesetzl. Vertreter/in □ anderes

(angeben)

des landwirtschaftlichen Betriebs der „Urlaub auf dem Bauernhof“ anbieten will und zwar an nachfolgender Adresse

____________________________________________________________________________________________

(nur angeben falls anders als Wohnsitz)

meldet

den Beginn der Organisation von Freizeit- und kulturellen Tätigkeiten als “Urlaub auf dem

Bauernhof”-Tätigkeit,

welche wie folgt beschrieben wird:

_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

(1) Es ist die Eintragung als Betriebsleiter des landwirtschaftlichen Betriebs im land- und forstwirtschaftlichen Informationssystem (LAFIS) erforderlich.

Die Organisation der Freizeit- und Kulturtätigkeit wird für Gruppen von ca. ____________ Personen angeboten

werden.


Die Tätigkeit erfolgt (Zutreffendes ankreuzen)



ganzjährig

für den Zeitabschnitt von_____ bis ________

für den Zeitabschnitt von _____ bis ________

erklärt

1. ein landwirtschaftlicher Unternehmer im Sinne von Art. 2135 des Zivilgesetzbuches zu sein (2)

2. über einen landwirtschaftlichen Betrieb zu verfügen, mit der Mindestgröße (3) von

0,5 ha Obst-, Wein-, Gemüseanbaufläche

oder

1 ha Acker

oder

1 ha Wiese oder Ackerfutterbaufläche und mindestens 0,4 effektiv gehaltene Großvieheinheiten (GVE) pro

ha Futterfläche und jedenfalls mindestens 1 GVE im Betrieb, sofern es sich um einen reinen

Grünlandbetrieb handelt;

3. dass die von ihm/ihr ausgeübte landwirtschaftliche Tätigkeit, vom Zeitaufwand her, gegenüber der

“Urlaub auf dem Bauernhof”-Tätigkeit überwiegt, da (Zutreffendes ankreuzen)





a) die Beherbergungs- oder Schanktätigkeit nicht mehr als 10 Betten bzw. nicht mehr als 10 Sitzplätze

umfasst;

b) die Beherbergungs- oder Schanktätigkeit mehr als 10 Betten bzw. mehr als 10 Sitzplätze umfasst und der

Schwellenwert der Tabelle A des B.L.R. vom 9.12.2008, Nr. 4617 überschritten wird;

Für die Berechnung des Schwellenwerts wird die Tabelle B des B.L.R. vom 9.12.2008, Nr. 4617 vom

Melder ausgefüllt und beigelegt;

c) es sich um eine “Urlaub auf dem Bauernhof”-Tätigkeit handelt, die weder eine Beherbergungs- noch eine

Schanktätigkeit nach Tabelle A des B.L.R. vom 9.12.2008, Nr. 4617 ist und ein geeigneter Nachweis

darüber erbracht wird, dass die landwirtschaftliche Tätigkeit, vom Zeitaufwand her, gegenüber der “Urlaub

auf dem Bauernhof”-Tätigkeit überwiegt;

d) die Schwellenwerte der Tabelle A des B.L.R. vom 9.12.2008, Nr. 4617 zwar nicht erreicht werden oder

nicht zur Anwendung kommen, aber ein geeigneter Nachweis darüber erbracht wird, dass die

landwirtschaftliche Tätigkeit, vom Zeitaufwand her, gegenüber der “Urlaub auf dem Bauernhof”-Tätigkeit

überwiegt;

4. die Mitarbeit der nachfolgend angegeben Personen für die “Urlaub auf dem Bauernhof” -Tätigkeit zu

beanspruchen (4)

(Vor- und Nachname sowie Verwandschafts- oder Verschwägerungsverhältnis zum Melder z.B. Mutter, Onkel ...)

(Vor- und Nachname sowie Verwandschafts- oder Verschwägerungsverhältnis zum Melder z.B. Mutter, Onkel ...)

(Vor- und Nachname sowie Verwandschafts- oder Verschwägerungsverhältnis zum Melder z.B. Mutter, Onkel ...)

(Vor- und Nachname sowie Verwandschafts- oder Verschwägerungsverhältnis zum Melder z.B. Mutter, Onkel ...)

(2) Landwirtschaftlicher Unternehmer ist, wer eine auf die Bewirtschaftung des Bodens, die Forstwirtschaft und die Viehzucht gerichtete Tätigkeit und damit verbundene Tätigkeiten ausübt

(Art. 2135 ZGB).

(3) Im Sinne von Punkt 1.2 des Beschlusses der Landesregierung vom 9.12.2008, Nr. 4617

(4) Nach Art. 2, Abs. 2 des L.G. vom 19.9.2008, Nr. 19 müssen zur Durchführung der “Urlaub auf dem Bauernhof”-Tätigkeit vorwiegend der landwirtschaftliche Unternehmer und seine

Familienangehörigen nach Art. 230-bis des Zivilgesetzbuchs (Ehepartner, Verwandte bis zum 3° und Verschwägerte bis zum 2°) bestimmt sein.


5. dass die Räumlichkeiten und Unterkünfte, welche für die “Urlaub auf dem Bauernhof”-Tätigkeit

verwendet werden, geeignete Voraussetzungen in Hinsicht auf Stabilität, Sicherheit und Ausstattung

aufweisen und mit angemessenen hygienisch-sanitären Anlagen ausgestattet sind, welche den Tätigkeiten und

der gemeldeten Aufnahmekapazität entsprechen sowie, dass bei der Ausübung der Schanktätigkeit in Form

von Party-Service geeignete Räumlichkeiten für die Zubereitung von Speisen und Getränken vorhanden sind,

welche den Landesbestimmungen entsprechen, die für die Räumlichkeiten gelten, die für die Verarbeitung und

Zubereitung landwirtschaftlicher Produkte vorgesehen sind; (5)

6. in den letzten 3 Jahren weder wegen eines der in den Artikeln 442, 444, 513, 515 und 517 des

Strafgesetzbuchs vorgesehenen Verbrechens, noch wegen eines der in Sondergesetzen vorgesehenen

Verbrechens auf dem Gebiet der Hygiene und Sanität oder wegen Betruges bei der Herstellung von

Lebensmitteln rechtskräftig verurteilt worden zu sein ;

7. nicht einer Vorbeugungsmaßnahme im Sinne des Gesetzes vom 27.12.1956, Nr. 1423 unterworfen zu sein

oder zum Gewohnheitsverbrecher erklärt worden zu sein;

8. dass zu seinen/ihren Lasten bzw. zu Lasten der Gesellschaft/Firma keine Hinderungs-, Aussetzungs-, oder

Aberkennungsgründe im Sinne von Art. 10 des Gesetzes vom 31.5.1965, Nr. 575 i. g. F. bestehen (Antimafia-

Bestimmungen)

und legt bei

– Unterlagen zur Lage und Größe des landwirtschaftlichen Betriebs (Kataster- oder Grundbuchsauszug);

– Grundriss der Räumlichkeiten, welche für die “Urlaub auf dem Bauernhof”-Tätigkeit verwendet werden;

– Nachweis einer angemessenen beruflichen Ausbildung des Unternehmers oder eines der Familienmitglieder,

das aktiv an der “Urlaub auf dem Bauernhof”-Tätigkeit teilnimmt (6) ;

– nur für den Fall, dass unter dem vorhergehenden Punkt 3 die Buchstaben b), c) oder d) angekreuzt worden

sind, die vom Melder ausgefüllte Tabelle B des B.L.R. vom 9.12.2008, Nr. 4617 bzw. geeignete Unterlagen, die

nachweisen, dass die landwirtschaftliche Tätigkeit, vom Zeitaufwand her, gegenüber der “Urlaub auf dem

Bauernhof”-Tätigkeit überwiegt.

In Kenntnis der Bestimmungen laut Art. 76 des D.P.R. vom 28.12.2000, Nr. 445 und des Art. 495 des StGB erklärt

der/die Unterfertigte, dass sämtliche oben gemachten Angaben der Wahrheit entsprechen.

Ort, Datum

_________________

Unterschrift

_____________________________

(1) Es wird daran erinnert, dass für die “Urlaub auf dem Bauernhof”-Tätigkeit, welche auch eine Verabreichung von Speisen und Getränken beinhaltet, die Registrierung der

Lebensmittelbetriebe gemäß EU-Verordnung 2004/852/EG vorzunehmen ist. (man siehe dazu die Mitteilungen des Gemeindenverbandes Nr. 5/2008 und 55/2008).

(2) Im Sinne des B.L.R. vom 9.12.2008, Nr. 4617 ist für die Ausübung der “Urlaub auf dem Bauernhof”-Tätigkeit folgende berufliche Ausbildung erforderlich:

3) Berufliche Ausbildung

3.1 Der Nachweis über die angemessene berufliche Ausbildung des Betriebsleiters oder eines im Betrieb kontinuierlich mitarbeitenden Familienmitglieds gilt, im Sinne von Artikel 11

des Landesgesetzes, als erbracht:

a)durch den erfolgreichen Abschluss einer Schule oder eines Studiums in den Bereichen Land-, Forst-, Hauswirtschaft, Wirtschaft und Tourismus,

b) oder durch die Eintragung in das Verzeichnis der Gastgewerbetreibenden der Handelskammer,

c) oder durch den erfolgreich abgeschlossenen Besuch eines entsprechenden Kurses.

Der Kurs laut Buchstabe c) des vorhergehenden Punktes 3.1 umfasst mindestens 85 Stunden und besteht aus einem allgemeinen und einem spezifischen Teil. Der allgemeine Teil

beträgt höchstens die Hälfte der Gesamtstundenanzahl; der spezifische Teil ist auf die jeweils ausgeübte „Urlaub auf dem Bauernhof“ - Tätigkeit abgestimmt. Die Kurse werden von

den Fachschulen für Land- und Hauswirtschaft oder von den seitens der Landesabteilung Land-, forst- und hauswirtschaftliche Berufsbildung eigens dafür ermächtigten

Weiterbildungseinrichtungen organisiert und durchgeführt.

3.3 Hat der Betriebsleiter oder eines der am Betrieb mitarbeitenden Familienmitglieder einen Schulabschluss, der keinem der oben angeführten Schulen entspricht, so können durch

die Landesabteilung Land-, forst- und hauswirtschaftliche Berufsbildung für den allgemeinen Teil des Kurses folgende Fächer im Ausmaß von maximal 19 Stunden anerkannt

werden:

- EDV,

- Arbeitsschutz, Sicherheit am Arbeitsplatz und auf dem Bauernhof, Brandschutz.

3.4 Bei Umschreibung der Tätigkeit auf den Hofübernehmer im Falle von Hofübergabe oder im Erbwege an ein am Hof kontinuierlich mitarbeitendes Familienmitglied, muss der

Nachweis der Ausbildung im Sinne des vorhergehenden Absatzes 1 innerhalb von zwei Jahren ab Datum der Hofübergabe erbracht werden. Andernfalls erfolgt die Einstellung der

Tätigkeit durch Anordnung des Bürgermeisters.

3.5 Für die Tätigkeit des Lehrbauernhofs ist in jedem Fall der erfolgreiche Abschluss eines spezifischen Lehrgangs im Ausmaß von mindestens 80 Stunden erforderlich.

3.6 Für die Tätigkeit der Betreuung von Personen am Betrieb kann der Nachweis der angemessenen beruflichen Ausbildung, in Abweichung vom vorhergehenden Punkt 3.1,

Buchstabe a), auch durch den erfolgreichen Abschluss der Lehranstalt für Soziales erfolgen.

3.7 Für die Ausübung von Tätigkeiten laut Artikel 2, Absatz 3, Buchstabe c des Landesgesetzes Nr. 7 vom 19.09.2008 können auch andere Lehrgänge, wie zum Beispiel für

Wanderführer, als geeignete Ausbildung anerkannt werden.

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