„Neue Zeiten brauchen neues IP- Management“

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„Neue Zeiten brauchen neues IP- Management“

Pressemitteilung/Veranstaltungsrückblick

Management Circle AG

Eschborn, den 31. März 2009

„Neue Zeiten brauchen neues IP-

Management“

Mit dieser und weiteren Erkenntnissen schloss die 11. Jahrestagung „Patente

2009“ in München

Rund 100 Teilnehmer fanden sich am 23. und 24. März in den Tagungsräumen des Sofitel

Munich Bayerpost ein, um über die aktuellen internationalen Entwicklungen im

gewerblichen Rechtsschutz zu diskutieren. Den Vorsitz der Veranstaltung führte Dr.

Bertram Huber, Senior Vice President und Head of Corporate Intellectual Property der

Robert Bosch GmbH. Im Fokus seines Einführungsvortrags stand IP in der Globalisierung

und damit die aus zunehmenden F&E-Kooperationen und Open Innovation resultierende

Schutzrechtsfrage. Die gemeinsame Verantwortung sei es, „aktiv an der Diskussion über

Bedeutung und Wert von IP für unsere globale Gesellschaft und ihre wirtschaftlichen,

sozialen und ökologische Entwicklung teilzunehmen“, so sein Appell an die Teilnehmer.

Den internationalen Herausforderungen und Trends bei Patenten widmete sich im

Anschluss auch Frank L. Zacharias, Leiter Schutzrechte und Lizenzen der Porsche AG. Im

Fokus standen dabei unter anderem die Erfahrungen des Sportwagenherstellers zur

Produkt- und Markenpiraterie: „Produkt- und Markenpiraterie findet insbesondere bei

Ersatzteilen statt. Bei Fälschungen ist es häufig schwierig bis kaum möglich, die Hersteller

zu finden.“ Als mögliche Handlungsoptionen gab er den Teilnehmern mit auf den Weg,

Schutzrechte anzumelden, zu erwirken und konsequent und gezielt durchzusetzen.

Darüber hinaus gelte es, sich für Kooperationen, Open Innovation und Patentpools zu

öffnen, anstatt einen „deutschen Jägerzaun“ um das eigene Unternehmen und dessen

geistiges Eigentum zu bauen. „Neue Zeiten brauchen neues IP-Management“, lautete sein

Fazit am Vormittag des ersten Kongresstages.

Davon, wie Nahe sich Original und Fälschung tatsächlich kommen können, konnten sich

die Teilnehmer am zweiten Kongresstag anhand einer Waage des Herstellers Sartorius

überzeugen. Im Rahmen einer Diskussionsrunde zum Thema Schutz gegen

Markenpiraterie stellten Christian Oldendorf, Leitung Technologie & Innovation

Mechatronik, und Matthias Eger, Leitung Sensorik des internationalen

Technologiekonzerns, einen auf dem chinesischen Markt entdeckten und perfekt kopierten

Nachbau vor.


Weitere aktuelle Herausforderungen im IP-Management und die Möglichkeiten, diesen zu

begegnen, fasste an diesem Nachmittag Arian Duijvestijn, Senior Vice President, BG

Lighting, der Philips Intellectual Property & Standards, zusammen. Unerlässlich für eine

erfolgreiche globale IP-Organisation sei eine starke, zentrale Management-Struktur bei

gleichzeitiger Abdeckung lokaler Standorte mit sprach- und landeskundigen Mitarbeitern.

„Be global – think local“ lautete entsprechend sein Erfolgsrezept. Aber auch umfassende

Kenntnisse des Marktes und die Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie Universitäten,

Medien oder Behörden hob Duijvestijn als wichtige Voraussetzungen hervor.

Einblicke aus erster Hand in die aktuellen rechtlichen Entwicklungen in Indien, China und

den USA rundeten die Veranstaltung ab. Die internationalen Beiträge kamen von

Unternehmensvertretern der V. Lakshmikumaran & Sridharan in Neu Delhi, der NTD

Patent & Trademark Agency in Beijing und der Kenyon & Kenyon LLP in New York.

Kontakt für die Redaktion, Anfragen Bildmaterial (bitte nicht veröffentlichen)

Jessica Dörr

Pressereferentin

Management Circle AG

Hauptstr. 129

D-65760 Eschborn

Tel./Fax: 0 61 96/ 47 22- 801/ -444

E-Mail: presse@managementcircle.de

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