Mitteilungen 2014 - Alpenvereins Kelheim

alpenverein.kelheim.de

Mitteilungen 2014 - Alpenvereins Kelheim

Unsere

Hütte

wird 50!

Mitteilungen 2014

Heft 63

Mitteilungen 2014 1


Inhalt

Aus dem Vereinsleben

Grußwort des Vorsitzenden...........................................5

Die aktuelle Vereinsführung..........................................7

Neuaufnahmen 2013...................................................9

Geburtstage 2013.....................................................10

Ehrungen ..................................................................11

Freud und Leid ..........................................................13

... kurz informiert!......................................................14

Alpenvereinsjahrbuch Berg 2013.................................16

Kurzbericht der Jahreshauptversammlung 2013...........18

Jahreshauptversammlung 2014..................................20

Ehrenordnung............................................................21

Programm der Sektionsabende 2014..........................25

Dia-Vorträge 2014......................................................26

Unsere Hütte wird 50!................................................28

Serviceleistungen der Sektion.....................................32

Hütteneinsätze 2013.................................................34

Gebührenordnung.......................................................36

Hüttenordnung...........................................................37

Perfekter Durchblick für Sportler.................................39

Naturschutz

Kämpfer in der Natur: die Pionierpflanzen....................60

Familiengruppe I

Jahresrückblick 2013.................................................62

Vorhaben für 2014.....................................................63

Familiengruppe II

Jahresrückblick 2013.................................................64

Termine 2014............................................................64

Feucht-fröhlicher Ausflug.............................................64

Winterwochenende im Rofan.......................................65

In den Sommerferien auf die Steinseehütte.................66

Jugend-Journal

Skifahrt im Februar auf die Kelheimer Hütte................67

Grillen am Häusl........................................................67

Bouldern und Klettern................................................68

Jugend-/Jungmannschaftsskitour Lizumer Hütte...........69

Jugend II & Jungmannschaft klettern in Arco................69

Tourenpläne

Wissenswertes für alle Tourenteilnehmer.....................40

Touren an Wochentagen.............................................40

Schwierigkeitsbewertung der Touren…........................41

Ausrüstungsliste........................................................43

Tourenprogramm 2014 ..............................................44

Das Millionste Mitglied des DAV..................................55

Jungmannschaft

Neuer Jungmannschaftsleiter Johannes Schweiger.......71

Aktionen 2013...........................................................71

Kurztrip Vajoletttürme und Vinschgau..........................73

Sportkletterer

Das war 2013, Plan 2014..........................................74

Dafür ist kein Weg zu weit.

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und Können, mit dem wir Spezialitäten für den wahren Genuss brauen.

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Ausbildung

Immer wieder Klettersteige.........................................56

Fachübungsleiter........................................................56

Ausbildungskurse.......................................................57

Neue Fachübungsleiter...............................................57

Hochtouren- und Eiskurs am Taschachhaus.................58

Impressum

Herausgeber:

Sektion Kelheim des DAV,

Eschenstr. 7, 93326 Abensberg, Tel. 09443 6516

Bankverbindung:

Kreissparkasse Kelheim, Kto.-Nr. 190 207 621 (BLZ 750 515 65)

Raiffeisenbank Bad Abbach-Saal eG, Kto.-Nr. 604 208 (BLZ 750 690 14)

Gestaltung, Satz und Lektorat:

Die Grafikschmiede Verena Lindner, Kranichstr. 8,

93309 Kelheim, Tel. 09441 683986, Fax: 09441 683987,

info@diegrafikschmiede.de, www.diegrafikschmiede.de

Auflage: 1400

Titelbild: Jungmannschaft in den Dolomiten bei Meran:

pure Ausgesetzheit an den Vajoletttürmen

Vereinschor

Jahresbericht des Vereinschors „Gspielt und gsunga“....75

Bergfreunde erzählen

Festzug „150 Jahre Befreiungshalle“ am 5. Mai..........76

„Vatertagstour“: Auf den Hochstaufen.........................78

Auerspitze – Rotwand.................................................78

Hochtour in den südlichen Ötztaler Alpen.....................79

Mai-Wanderung in den Tegernseer Bergen...................81

Es müssen nicht immer die Alpen sein!.......................82

Hochtour Hochwilde und Schalfkofel............................84

Das Bier im Gipfelbuch – eine wahre Geschichte!.........85

Genusstouren in den Sextner Dolomiten......................86

Hochfeiler 3509 m.....................................................88

Kultur, Monarchie und Berge = Schachenschloss!........89

Herbsttouren im Vinschgau.........................................90

Aufnahmeantrag

Anschriften & Infos

in der Heftmitte!

Datenschutzerklärung des DAV....................................92

SEPA-Lastschriftverfahren...........................................93

Mitgliedsbeiträge.......................................................93

Änderung persönlicher Daten......................................94

Änderungsmeldung.....................................................94

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Mitteilungen 2014 Mitteilungen 2014

3


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Mitteilungen 2014

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Aus dem Vereinsleben

Liebe Sektionsmitglieder,

um unserem Anspruch als leistungsfähiger und zukunftsorientierter Verein gerecht zu werden, haben

wir in unserer Jahreshauptversammlung am 07. März 2013 die Weichen dafür gestellt.

Als ersten Schritt möchte ich auf den gezielten Umbau der Vorstandschaft mit Frau Dr. Christa

Andres als 2. Vorsitzende und Georg Andres als Jugendreferent hinweisen. Auch im Beirat und

Ehrenamt haben wir uns auf acht Positionen verändert, wobei ich besonders auf die neue Position

eines stellvertretenden Naturschutzreferenten, besetzt mit Florian Kolbinger, hinweisen will.

Der zweite Schritt war die einstimmige Annahme der Neufassung unserer Satzung, die zwischenzeitlich

auch vom Hauptverband des Alpenvereins und vom Registergericht Regensburg ohne Beanstandung

gebilligt wurde. Die mehrjährige Hängepartie mit dem Registergericht Regensburg ist damit beendet.

Der dritte Schritt war die ebenfalls einstimmige Billigung der Anpassung der Mitgliedsbeiträge der

Sektion. Trotz deutlicher Erhöhung der Abgaben an den Hauptverein haben wir uns damit die erforderlichen

Freiräume für eine solide Finanzierung unserer Aufgaben wie

• Sicherung des umfangreichen und vielfältigen Angebots der Sektion für unsere Mitglieder

• Gewährleistung einer fundierten Aus- und Fortbildung für unsere Fachübungsleiter/Jugendleiter/

Familiengruppenleiter

• Sicherung des Erhalts und Durchführung von Modernisierungen auf unserer sektionseigenen Hütte

unterm Wildalpjoch und des Hafenhäusls

für die nächsten Jahre geschaffen.

Erfreulich ist auch die allgemeine Mitgliederentwicklung im DAV und der Sektion Kelheim. Während

das millionste DAV-Mitglied am 12. Juli 2013 im Rahmen der Outdoor-Messe in Friedrichshafen

durch den Vizepräsident Franz-Josef van de Loo begrüßt werden konnte, liegt die bereinigte Mitgliederzahl

bei der Sektion Kelheim z. Zt. bei ca. 1 850. Im Durchschnitt der letzten Jahre stieg unsere

Mitgliederzahl kontinuierlich um ca. 50 Personen, worauf wir stolz sein können. Sie sehen, der

Alpenverein im Allgemeinen und die Sektion Kelheim im Besonderen werden als attraktiver Verein

wahrgenommen und akzeptiert.

Dies funktioniert aber nur mit einer motivierten Mannschaft, bei der ich mich für ihren Einsatz im

abgelaufenen Jahr 2013 recht herzlich bedanken will. Bei

• der Vorstandschaft für ihre Bereitschaft, Verantwortung für die Sektion zu übernehmen

• den Gruppenleitern/innen Jugend, Jungmannschaft, Klettern und Familie für ihre engagierte und

erfolgreiche Tätigkeit

• dem Beirat und Ehrenrat für ihren Einsatz für unsere Alpenvereinsfamilie

• den Tourenführern für die Organisation und Umsicht bei den Touren

• der Hüttenmannschaft für ihre Arbeit in und um unsere Hütte unterm Wildalpjoch

• dem Alpenvereinschor „Gspielt und Gsunga“ für die schöne Gestaltung unserer Bergmesse und

der Weihnachtsfeier

• dem Redaktionsteam um Ulrike Federl und Verena Lindner für die Zusammenstellung und Gestaltung

des Mitteilungsheftes 2014.

Mitteilungen 2014

5


Im Mitteilungsheft 2014 werden wieder sektionsrelevante Themen in einer lebendigen Gestaltung

aufbereitet. Sie können gespannt sein auf interessante Vorträge bei unseren Sektionsabenden. Für

uns und die Referenten wäre es schön, wenn möglichst viele Bergfreunde/innen unsere Monatsversammlungen

besuchen würden.

Das Touren- und Ausbildungsprogramm bietet wieder die ganze Palette des Bergsports. Bitte nehmen

Sie das Angebot zu den äußerst günstigen Konditionen an. Unsere Fachübungsleiter, Ausbilder,

Trainer und Tourenführer freuen sich über Ihre Anmeldung.

Des Weiteren sind die Aktivitäten unserer Familiengruppe, der Jugendgruppe I und II, der Jungmannschaft

und der Klettergruppe aufgeführt sowie Erlebnisberichte über Touren im Jahr 2013

nachzulesen.

Abschließend möchte ich noch persönlich und auch im Namen der gesamten Vorstandschaft allen

Sektionsmitgliedern und Förderern der Sektion ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes

und erfolgreiches Jahr 2014 sowie unfallfreie und erlebnisreiche Ski- und Bergtouren im neuen Jahr

wünschen.

Helmut Hainzlmeier, Vorsitzender

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und Sa: 9.00 - 16.00

Bringt den Verein weiter voran: die neu gewählte Vorstandschaft mit Helmut Hainzlmeier, Dr. Christa Andres,

Helga Louwen, Hans Senft, Christian Mader und Georg Andres (v.l.)

Die aktuelle Vereinsführung

VORSTAND

1. Vorsitzender

Helmut Hainzlmeier

Tel. 09443 6516

helmut.hainzlmeier@gmx.de

Eschenstr. 7, 93326 Abensberg

2. Vorsitzende

Dr. Christa Andres

Tel. 09441 81123,

andreschrista@t-online.de,

Ludwig-Thoma-Str.3, 93342 Saal

www.alpenverein-kelheim.de

Schatzmeisterin

Helga Louwen

Tel. 09441 7908

helgalouwen@web.de

Klausenstr. 101, 93309 Kelheim

Schriftführer

Christian Mader

Tel. 09443 5308

chrisundeli@t-online.de

Preysingstr. 13, 93326 Abensberg

Jugendreferent

Georg Andres

Tel: 0151 40363604

georg-andres@gmx.de

Ludwig-Thoma-Str.3, 93342 Saal

Naturschutzreferent

Hans Senft

Tel. 09443 5164

senft.abensberg@freenet.de

Jahnstr. 9, 93326 Abensberg

6 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

7


Beirat

Neuaufnahmen 2013

Hüttenwart/Bücherwart

Anton Schaible

Tel. 09441 20510

schaible-heizung@t-online.de

Rennweg 140, 93309 Kelheim

Hüttenwart, stv.

Rupert Stocker

Tel.: 09441 10067

rup-stocker@gmx.de

Holzharlandener Weg 14, 93309 Kelheim

Tourenwart

Andreas Marxreiter

Tel. 09441 5901

andreasmarxreiter@gmx.de

Schwanenstr. 4, 93309 Kelheim

Gerätewart

Johann Stockbauer jun.

Tel. 09441 4856

j_stockbauer@yahoo.de

Tulpenstr. 32, 93309 Kelheim

Hafenhäuselwart

Ulrich Köglmaier,

Tel. 09441 1746917

ulrichkoeglmaier@web.de

Schwalbenstr. 42, 93309 Kelheim

Ausbildungsreferent

Werner Hueber

Tel. 09441 3143

hueber@alpenverein-kelheim.de

Abensberger Str. 25, 93342 Saal/Do.

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Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

Ulrike Federl

Tel. 09441 1745938

ulrike.federl@web.de

Hemauer Str. 35, 93309 Kelheim

Schriftführerin, stv.

Doris Schlegel

Tel. 09499 1286

peter-doris-schlegel@t-online.de

Elsternweg 1, 93351 Painten

Jugendgruppe I

Katharina Stockbauer

Tel. 09441 4856

katharinas89@yahoo.de

Tulpenstr. 32, 93309 Kelheim

Jugendgruppe II

Barbara Andres

Tel. 09441 81123

barbara-andres@gmx.net

Ludwig-Thoma-Str.3, 93342 Saal

Jungmannschaft

Johannes Schweiger

Tel.: 09441 12392

johannesschweiger@freenet.de

Mitterfeldstr. 26, 93309 Kelheim

Klettergruppe

Christian Bodem

Tel. 0151 23814881

sportklettern@gmx.de

Am Bahnhof 17, 93333 Neustadt

Wir bedanken uns recht herzlich bei den Inserenten dieses

Mitteilungs blattes, die das Erscheinen des Heftes erst

ermöglichen.

Damit auch in Zukunft die Herausgabe des Mitteilungsblattes

gesichert ist, berücksichtigen Sie, liebe Mitglieder, bitte bei Ihren

Einkäufen die Inserenten dieses Heftes.

Familiengruppe I

Verena Breig

Tel. 09441 1745028

verena.breig@web.de

Johann-Stoll-Str. 7, 93309 Kelheim

Familiengruppe II

Helmut Gleixner

Tel. 09405 500090

helmut-gleixner@t-online.de

Donaustr. 24, 93077 Bad Abbach

Ehrenrat

Gerfrid Dietz

Tel. 09441 176157

g-e.dietz@t-online

Kirchstr. 11, 93346 Ihrlerstein

Leonhard Mirlach sen.

Tel. 09441 2262

Hemauer Str. 30, 93309 Kelheim

Wolfgang Kunzendorf

Tel.: 09499 902982

wkunzendorf@gmx.de

Am Renner 5, 93351 Painten

Kassenprüfer

Roswitha Hainzlmeier

Holzharlandener Weg 16, 93309 Kelheim

Johann Auer

Birkenweg 7, 93346 Ihrlerstein

Als neue Mitglieder begrüßen wir:

A-Mitglieder

Alkofer Renate

Anzinger Matthias

Bald Thomas

Bartzick Michal

Biedermann Carolin

Bittner Herbert

Brandl Christine

Donauer Edi

Eberl Reinhard

Gabler Tanja

Heindl Johann

Henssler Sascha

Huber Dominik

Kalitzky Andraes

Karl Bernhard

Knittl Gerald

Knott Josef

Kühnel Jürgen

Lange Dieter

Laußer Markus

Lugauer Adrian

May Bernhard

Meister Juliane

Metzger Thomas

Neubauer Christian

Nigst Christian

Nigst Arno

Nunner Markus

Ostermeier Christian

Pfaffelhuber Christian

Plank Wolfgang

Reichl Maria

Schierlinger Christoph

Schmaus Gerald

Seidl Michaela

Silbereisen Claudia

Stark Rolf

Volkmann Christian

Von Knoblauch Matthias

Zepf Helmut

Zott Peter

B-Mitglieder

Alkofer Harald

Bartzick Heike

Donauer Sabine

Hanke Martina

Holmelin Carola

Huber Thomas

Iger Maria

Knittl Eva

Knott Rita

Kriegisch Elisabeth

Lange Heidemarie

Lugauer Sonja

May Franziska

Neumayer Stephanie

Nigst Anna

Nunner Maria

Schierlinger Manuela

Schott Christine

Umlauf Tanja

Zepf Roswitha

Zott Sabine

C-Mitglieder

Arnold Bastian

Kopfmüller Michael

Junioren

Biberger Markus

Brauner Tanja

Campanale Sandro

Dorfner Michael

Kirchberger Julia

Krist Georg

Niebler Monika

Rothenwöhrer Dominic

Schwarzer Elena

Sendtner Maria

Simon Jan-Christoph

Weck Bastian

Weinmann Kevin

Ziegler Thomas

Kinder

Gabler Tobi

Helmreich Franziska

Huber David

Jurack Lilli

Kinast Rosalie

Knittl Andreas

Knittl Lukas

Knittl Regina

Knott Clarissa

Knott Isabella

Krenzler Fritz

Krenzler Moritz

Lugauer Franziska

Lugauer Lena

Nunner Felix

Nunner Jonas

Rappl Emily

Reifenscheid Clara

Reifenscheid Finja

Reisinger Samuel

Schierlinger Felix

Schierlinger Jonas

Winkler Marco

Zepf Charlotte

Zepf Henrik

Zepf Valentin

Zott Laura

Zott Timo

8 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

9


Geburtstage 2013

Im vergangenen Jahr hatten folgende Mitglieder einen runden Geburtstag:

90. Geburtstag

Dasch Martin

85. Geburtstag

Jantsch Isolde

Schäffer Hermann

80. Geburtstag

Aukofer Anton

Hobl Hildegard

Manglkammer Johann

Metzger Fritz

Mirlach Leonhard

Pinosa Emil

Schambeck Johann

Werner Konrad

Wochinger Berta

75. Geburtstag

Berr Heinrich

Brandl Albert

Engelbrecht Sieglinde

Fuchs Leo

Heller Josef

Jenke Friedrich

Kink Magnus

Maag Alwin

Niedernhuber Monika

Riedel Karl

Ritter Manfred

Schiefele Hans

Schiffert Marianne

Schmid Otto

Schuster Gerlinde

Slonek Dietmar

Springer Ekhard

Steger Josef

Sums Franz

Zierer Franz

70. Geburtstag

Amann Reinhard

Breig Helmut

Bührer Hermann

Civerny Sieglinde

Hainzlmeier Helmut

Höllerbrand Franz

Knobloch Lillian

Knorr Max

Dr. Krüger Wiltrud

Kühn Klaus

Lehner Hertha

Meier Gertrud

Minner Rolf

Müller Heinrich

Petschl Marianne

Pohl Klaus

Rabl Willi

Reifenscheid Volker

Rockermeier Anneliese

Schwab Ursula

Strehler Anton

Strehler Gabriele

65. Geburtstag

Bergmann Josef

Bierig Peter

Fuchs Maria Christine

Großkopf Manfred

Gruber Renate

Grüner Ulrich

Guber Paul

Huber Josef jun.

Huf Emmeram

Kolbinger Georg

Lange Dieter

Lebert Hannelore

Leipert Alfons

Limmer Ludwig

Mayer Andreas

Minner Agnes

Mökesch Karl

Moser Hans-Joachim

Müller Edeltraud

Plapperer Franz

Rappl Martha

Richter Erhard

Riedl Walter

Riepl Heinrich

Rösch Adolf

Schaible Anton

Schiefele Christa

Schmid Fritz

Stadler Max

Stoiber Helga

Waltl Wolfgang

Wocheslander Michael

60. Geburtstag

Anetsberger Maria

Begemann Irmi

Birnthaler Christiane

Brodbeck Edith

Brunner Rita-Katharina

Buchtelik Adalbert

Busch Hans-Dieter

Butz Maria

Comunello Giorgio

Dankesreiter Maximilian

Eder Hans

Eigner Michael-Sylvester

Fischer Jutta

Fleischmann Barbara

Huber Anneliese

Karl Christa

Kellner Franz

Klein Manfred

Kolmhuber Hans

Kopf Johann

Kraus Wolfgang

Kraus-Krist Gertrud

Kurz Stefan

Lange Ursula

Lanz Brigitte

Lehmann Alfred

Lenz Bernhard

Louwen Helga

Peischl Germania

Riedl Johann

Schmidt Hans-Peter

Stark Elke

Stütz-Zenger Ingrid

Wallner Franz

Weidinger Karl

Weigl Monika

Wittmann Gerhard

Dr. Zeitler Elisabeth

Ziegler Karin

Ehrungen

Im Rahmen der Weihnachtsfeier 2013 wurden folgende

Mitglieder wegen langjähriger DAV-Zugehörigkeit geehrt:

60 Jahre DAV

Kuefner Heinz

Lobe Dieter

Metzger Fritz

Miller Heinrich

Mletzko Konrad

Westermayer Josef

50 Jahre DAV

Beck Elfriede

Gil Anton

Manglkammer Ursula

Michel Renate

Murr Marianne

Schmidtner Jutta

Volkmann Werner

40 Jahre DAV

Dr. Dietz Stefan

Federl Hansjörg

Forster Harald

Hacker Norbert

Kolmhuber Ingrid

Lange Dieter

Meier Helmuth

Mirlach Leonhard jun.

Oellinger Quirin

Schierlinger Beate

Schlegel Peter

Schmid Arno

Schmid Otto

Schmidt Heinz

Schott Walther

Dr. Schubert Ernst

Ziegler Kurt

25 Jahre DAV

Baumann Josef

Baumann Rainer

Bierig Gertraud

Bierig Thomas

Breunig Stefan

Ecker Hermann

Gassner Hans

Groß Wolfgang

Gruber Bernhard

Heindl Pia

Hofmann Ramon

Kellner Susanne

Kinast Julia

Dr. Kohler Susanne

Louwen Helga

Dr. Marxreiter Hubert

Potuschnik Karl-Heinz

Rank Konrad

Rausch Alfred

Röckl Markus

Roth Franz

Schels Lorenz

Schindlbeck Karin

Schwindl Albert

Staudacher Franz

Stelzl Angelika

Stelzl Thomas

Wutzlhofer Paul

10 Mitteilungen 2014 Mitteilungen 2014

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Freud und Leid

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Leonhard Mirlach feiert seinen 80sten Geburtstag

50 Jahre (1954-2004) begleitete der Männergesangsverein der Sektion alle Veranstaltungen unserer

Sektion, sang beim Adventssingen in Kelheim, bei der Christmette in Weltenburg und trat sogar in

Funk und Fernsehen auf. Ein Grund, Leonhard Mirlach, einem der drei Gründungsmitglieder, zum

80sten Geburtstag besonders zu gratulieren.

C. L. Berger

Telefon 09441 12153

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag

9.00 – 18.00 Uhr

Samstag

9.00 – 13.00 Uhr

Internet:

www.buchladen-kelheim.de

Wir gedenken unserer verstorbenen Mitglieder

Wolfgang Hampp

Egon Werner

luise/pixelio.de

12 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

13


... kurz informiert!

Hüttenbelegung 2014 – bitte beachten!

An diesen Terminen steht die Kelheimer Hütte folgenden Gruppen zur Verfügung:

Familiengruppe I: 28.-30.11.

Familiengruppe II: 17.-19.01., 08.-09.11.

Wegen Sektionstouren für Mitglieder nur beschränkt verfügbar:

11./12.01., 18./19.01., 25./26.01., 08./09.02., 01./02.03.

Wegen Gottesdienst für Mitglieder nur beschränkt verfügbar: 16.-18.05.

Wegen Einsatz der Hüttenmannschaft (Reinigung, Reparaturen) ist die Hütte an

folgenden Terminen gesperrt: 23.-25.05., 10.-12.10.

Bergmesse und Hüttenjubiläum

Am 9. August 2014 werden es 50 Jahre,

dass unsere Hütte offiziell eingeweiht

wurde. Das wollen wir am Sonntag,

den 21. September 2014 im Rahmen

unserer traditionellen Bergmesse feiern.

Um 10.30 wird sie von Herrn Stadtpfarrer

Hans Maier zelibriert, musikalisch

umrahmt vom Alpenvereinschor „Gspielt

und gsunga“. Nach dem Gottesdienst

bewirtet uns die bewährte Hüttenmannschaft

mit Würstl, Kraut und Bier und

„D Andern 4“ unterhalten mit Wirtshausmusi. Die von der Sektion durchgeführte Busfahrt wird, wie in

den vergangenen Jahren, auch dieses Jahr wieder für 15,– e angeboten. Anmeldungen sind ca. zwei

Wochen vorher beim Busunternehmen Hierl vorzunehmen. Bitte beachten Sie dazu die Informationen

in den Tageszeitungen. Wir laden schon heute alle Mitglieder und Freunde der Sektion herzlich ein.

Grillabend der DAV-Sektion Kelheim

Inzwischen ist es schon Tradition, die Monatsversammlung im Juli ans Hafenhäusl zu verlegen, um

mit Grillwürstl, Salaten und kalten Getränken einen gemütlichen Abend zu verbringen. „Gspielt und

gsunga“ darf dabei genauso wenig fehlen wie ein lauer Sommerabend. Den lauen Sommerabend

haben wir für Freitag, den 4. Juli 2014 ab 18 Uhr bestellt. Da Petrus manchmal aber launisch ist,

steht für alle Fälle auch ein Zelt bereit, das uns unser ehemaliger stellvertretender Hüttenwart Peter

Bierig gespendet hat. Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür. Wir laden schon heute alle Mitglieder zum

Grillabend mit Biergartenatmosphäre recht herzlich ein.

Weihnachtliche Einstimmung

Auch 2014 sind wieder alle Mitglieder im Namen der Jugend I & II, der Jungmannschaft und der

Familiengruppen recht herzlich zu einer nächtlichen Fackelwanderung am Freitag, den

12. Dezember 2014 eingeladen. Treffpunkt um 16.30 Uhr am Hafenhäusl.

Weihnachtsfeier

Die DAV-Sektion Kelheim veranstaltet am Samstag, den 13. Dezember

2014 wieder ihre alljährliche alpenländische Weihnachtsfeier. Diese findet

im Saal des Weissen Bräuhauses in Kelheim statt. Beginn 19.00 Uhr. Durch

den unterhaltsamen Teil führt wieder Gerfrid Dietz mit besinnlich-heiteren und

ernsten Advents- und Weihnachtsgeschichten. Den musikalischen Teil gestalten

die Stubenmusik, der Brandler Viergesang, der Alpenvereins chor „Gspielt

und gsunga“ und Kindergruppen. Im Rahmen der Feierstunde werden auch

die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und Vereinsarbeit vorgenommen. Die Vorstandschaft lädt

sehr herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

Gottesdienst auf dem Wildalpjoch

Seit drei Jahren gehört ein Wochenende im Frühjahr den

Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich zum

Spielen, Wandern und zum evangelischen Gottesdienst

zusammenfinden. Ließ vor drei Jahren Schneeregen einen

Gottesdienst nur in der Hütte zu, so konnte in den beiden

letzten Jahren die Feier unter freiem Himmel stattfinden.

Pfarrer Scheuerer und Clemens Breig laden für das

Wochenende 16.-18.05.2014 zu einem Gottesdienst

auf dem Wildalp joch alle herzlich ein. Die Hütte wird zu

diesem Zweck ganz bzw. teilweise für Gottesdienstbesucher

reserviert sein.

Hochseilgarten

An dieser Stelle möchten wir an „unseren“ Hochseilgarten erinnern. Bedingt durch eine finanzielle

Unterstützung im Rahmen der Errichtung der Anlage steht der Sektion der Hochseilgarten an

bestimmten Terminen zur Verfügung. Die diversen Jugend- und Familiengruppen bzw. die Jungmannschaft

nutzen das Angebot im Rahmen ihrer Aktivitäten. Zusätzlich können alle Sektionsmitglieder

den Hochseilgarten an bestimmten Terminen begehen, dieses Jahr am 2. April und am 17. September.

Anmeldung und Fragen an Werner Hueber, E-Mail: hueber@alpenverein-kelheim.de.

Boulderwand im Donau-Gymnasium

Nachdem im Sommer erwartungsgemäß wenig los war, herrscht langsam wieder Betrieb an der Boulderwand.

Der Zutritt zur Boulderwand ist für Sektionsmitglieder kostenfrei und unter Beachtung

der geltenden Benutzungsregeln recht unbürokratisch geregelt. Bei Fragen, wer berechtigt ist, den

Schlüssel zu bekommen bzw. wie man die Wand nutzen kann, bitte eine kurze E-Mail an

hueber@alpenverein-kelheim.de senden.

Für unsere jungen Sektionsmitglieder im Alter bis 18 Jahre ist jeden Montag ab 18.30 Uhr jemand

zur Betreuung an der Boulderwand, dieser Termin wechselt sich 14-tägig mit der Gruppenstunde der

Jugend ab. Im Zweifelsfall reicht eine kurze E-Mail an oben genannte Adresse.

Sonst hat sich nichts geändert, es kann werktags von 16.30 bis 21.00 Uhr und samstags bis 17.00

Uhr trainiert werden.

Werner Hueber

14 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

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Suchen Sie ein Geschenk

Wie wär’s mit dem Standardwerk

für alle Bergfreunde, dem Alpenvereinsjahrbuch

BERG 2014

Zeitlos: „BergWelten“ rückt dieses

Mal den Hochschwab, dieses „ursteirische

Gebirge“ am Ostrand der

Alpen, in den Mittelpunkt.

Aktuell: Im Zuge von Energiewende

und europäischer Wirtschaftskrise

wird die wirtschaftliche Erschließung

von Naturräumen mit neuen Argumenten

und wachsender Dynamik

betrieben. Welche Konsequenzen

hat dies für die Alpen Dieser

Frage geht „BergFokus“ auf den

Grund.

Weitblick: „BergSteigen“ bringt

die große Chronik der internationalen

Highlights sowie spannende

Reportagen aus den Alpen und den Bergen der Welt zu den verschiedensten Spielarten des

Alpinismus.

Auf Augenhöhe: In Porträts und Interviews der Rubrikbegegnen Sie Persönlichkeiten, die

etwas zu sagen haben.

Und egal ob es im Weiteren um die harten Fakten von „Bergwissen“ geht oder um den offenen

Geist der „BergKultur“: Sachkompetenz steht hinter allen Texten, Verstand und Emotion.

Das schafft Qualität. Und Lesevergnügen.

Alpenvereinsjahrbuch BERG 2014

Herausgeber: Deutscher Alpenverein (DAV), Oesterreichischer Alpenverein (OeAV) und

Alpenverein Südtirol (AVS); Redaktion: Anette Köhler, Tyrolia-Verlag Innsbruck

Ca. 256 Seiten, ca. 230 farbige Abbildungen, 20,8 x 25,8 cm, gebunden.

Für 17,– e beim 1. Vorstand Helmut Hainzlmeier zu erwerben.

Vereinsliteratur

Um unsere Bibliothek ständig erweitern zu können, bitten wir alle Leser, uns nicht mehr benötigte

oder aus Haushaltsauflösungen übrigbleibende Berg- und Wanderführer, alpine Literatur oder Kartenmaterial

zur Verfügung zu stellen. Werfen Sie die Bücher nicht weg, sondern melden Sie sich bitte

bei Helmut Hainzlmeier, Tel. 09443-6516.

Infomail

Seit zwei Jahren wird von unserer Sektion eine Informationsmail angeboten, in der z.B. an die nächsten

Veranstaltungstermine erinnert oder auf Änderungen gegenüber dem Mitteilungsheft hingewiesen

wird. Auch Interessantes aus dem Vereinsleben oder neue Veranstaltungen und Touren können

publik gemacht werden. Leider ist die Resonanz nicht so groß, derzeit sind nur wenige Mitglieder

Empfänger der Infomail. Dabei ist der Eintrag doch ganz einfach: nur die E-Mail-Adresse an den Administrator

der Homepage unserer Sektion melden, …und wenn Sie selbst einen Hinweis verteilen wollen,

dann den Inhalt per E-Mail an den Administrator (administrator@alpenverein-kelheim.de) senden,

der für die Weiterverteilung sorgt.

Skigymnastik

Schon seit Jahren bietet unsere Sektion zusammen mit dem ATSV über die Wintermonate einmal pro

Woche Skigymnastik an. Unter der bewährten Leitung von Charly Breunig wird in eineinhalb Stunden

der durch sommerliche Biergartenbesuche etwas träge gewordene Körper wieder für die Belas tungen

auf der Piste, im Tiefschnee oder auf der Loipe getrimmt. Es wird gejoggt, gedehnt, es werden Muskeln

aufgebaut, Gelenkigkeit und Schnelligkeit trainiert, und zum Schluss darf die Entspannung auch

nicht fehlen. Wer mitmachen will: jeden Dienstag um 19.30 Uhr, von Schuljahrsbeginn bis Ostern,

außer in den Ferien, in der Turnhalle des Donau-Gymnasiums.

Kelheims Eisgarten

Sie haben richtig gelesen: Eis-, nicht Klettergarten! In Kelheims Winter

2012/13 war es mal richtig knackig kalt, und deshalb entstand die

Idee, an die Fichte vor dem Hafenhäusl ein Holzgerüst zu montieren und

das Ganze mit Wasser zu besprühen in der Hoffnung, dass ein schönes,

kletterbares Eis entsteht.

Ein erster Versuch mit Wasser aus der Leitung misslang gründlich: Das

Wasser lief runter, das Eis entstand am Boden. Logo! Wasser aus der

Leitung ist zu warm … und zu teuer (O-Ton Schatzmeisterin).

Also Pumpe organisiert, Schläuche verlegt und Kanal angezapft. Na,

ein bisschen blieb hängen, auch Vorkühlen in Fässern brachte nicht

den gewünschten Erfolg, aber für vier Mal Klettern mit viel Spaß hat

es gereicht. Das „Aus“ war dann die komplette Vereisung der vorderen

Parkplätze des Finanzamts. Oh Sch…, Streuen, Salzen und Entschuldigung

beim Hausmeister.

Na ja, einen Versuch war’s wert!

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Kurzbericht der Jahreshauptversammlung 2013

7. März 2013 im Gasthaus Weißes Lamm in Kelheim

TOP 1: Der 1. Vorsitzende Helmut Hainzlmeier eröffnete die Jahreshauptversammlung 2013.

Er begrüßte die 65 erschienenen Mitglieder und stellte fest, dass die Versammlung

satzungsgemäß einberufen wurde und beschlussfähig ist.

TOP 2: Der 1. Vorsitzende verlas die Namen der verstorbenen Mitglieder des Jahres 2012 und bat

die anwesenden Mitglieder, sich von ihren Plätzen zu erheben.

TOP 3: Die Referenten trugen ihre Jahresberichte vor. Zu diesen gab es keine Anfragen.

Helmut Hainzlmeier bedankte sich bei allen ehrenamtlich tätigen Personen in der Sektion

für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

TOP 4: Helga Louwen trug den Kassenbericht 2013 vor. Die Einnahmen betrugen 92.817,00 €,

ausgegeben wurden 72.105 €. Der Überschuss von 20.712,00 € wurde für die Rückzahlung

von Darlehen verwendet.

TOP 5: Die Prüfung der Jahresrechnung erfolgte durch Roswitha Hainzlmeier und Johann Auer.

Ergebnis der Prüfung: Das Bankguthaben und das Bargeld stimmen mit den Belegen überein.

Auf Antrag von Helmut Hainzlmeier wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

TOP 6: Die Neuwahl der Vorstandschaft, des Beirats und des Ehrenrats leiteten Quirin Oellinger

und Uli Kick.

Vorstandschaft 1. Vorsitzender Helmut Hainzlmeier

2. Vorsitzender neu! Dr. Christa Andres

Schatzmeisterin

Helga Louwen

Schriftführer

Christian Mader

Jugendreferent

neu! Georg Andres

Naturschutzreferent

Hans Senft

Beirat

Hüttenwart/Bücherwart

Anton Schaible

Hüttenwart, stv.

neu! Rupert Stocker

Tourenwart

Andreas Marxreiter

Gerätewart

Johann Stockbauer

Hafenhäuslwart

neu! Ulrich Köglmeier

Ausbildungsreferent

Werner Hueber

Pressereferentin

Ulrike Federl

Schriftführerin, stv.

Doris Schlegel

Jugendleiterin I

Katharina Stockbauer

Jugendleiter II

Andreas Gubik

Jungmannschaftsleiter neu! Johannes Schweiger

Ehrenrat

Klettergruppe

Familiengruppe I

Familiengruppe II

Naturschutzreferent, stv.

Gerfrid Dietz

Leonhard Mirlach sen.

Wolfgang Kunzendorf

neu! Christian Bodem

Verena Breig

Helmut Gleixner

neu! Florian Kolbinger

neu!

Die Vorstandschaft, der Beirat und der Ehrenrat wurden jeweils einstimmig gewählt.

(Ausnahme: Stellvertretende Schriftführerin 1 Enthaltung)

TOP 7: Die Satzung der Sektion Kelheim des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V. wurde wie auf den

Seiten 21 bis 27 des Mitteilungsheftes 62 (2013) abgedruckt einstimmig angenommen.

TOP 8: Aufgrund der auf der Hauptversammlung des DAV beschlossenen Erhöhung der Mindestbeiträge

und einer Erhöhung der Verbandsbeiträge wird eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge

ab dem 01. Januar 2014 unumgänglich. Die neuen Mitgliedsbeiträge sind im Mitteilungsheft

2014 auf Seite 93 nachzulesen. Die Anpassung der Mitgliedsbeiträge wurde einstimmig

angenommen.

TOP 9: Helga Louwen stellte den Haushaltsvoranschlag 2013 vor.

Veranschlagte Einnahmen für 2013: 91.200,00 €; geplante Ausgaben: 90.250,00 €.

Der gesamte Haushaltsvoranschlag 2013 wurde einstimmig angenommen.

TOP 10: Die Pläne für eine Solaranlage auf dem Dach der Kelheimer Hütte werden nicht mehr verfolgt.

Gerätewart Hans Stockbauer teilte mit, dass Klettersteigsets künftig nicht mehr an

Privatpersonen verliehen werden.

Der 1. Vorsitzende Helmut Hainzlmeier bedankte sich für die Aufmerksamkeit und beendete die

Jahreshauptversammlung 2013 um 21.45 Uhr.

Christian Mader

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Jahreshauptversammlung 2014

Die Jahreshauptversammlung findet am Donnerstag, den 6. März 2014 um 20.00 Uhr im Gasthof

Weißes Lamm, Ludwigstr. 12, Kelheim, statt. Hierzu ergeht satzungs gemäß die Einladung mit nachfolgend

aufgeführter Tagesordnung.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Gedenkminute für verstorbene Mitglieder

3. Jahresberichte mit Aussprache

4. Kassenbericht 2013

5. Kassenrevisionsbericht 2013

6. Entlastung der Vereinsleitung

7. Nachwahl von Vorstands-, Beirats- und Ehrenratsmitglieder soweit erforderlich

8. Neubeschluss der Ehrenordnung

der Sektion Kelheim des Deutschen Alpenvereins e.V.

9. Haushaltsvoranschlag 2014

10. Verschiedenes / Anträge

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EHRENORDNUNG der Sektion Kelheim

des DEUTSCHEN ALPENVEREINS e.V. (DAV)

Präambel

Die Sektion Kelheim des Deutschen Alpenvereins

e.V. (DAV) kann Mitglieder durch Auszeichnungen

ehren, wenn diese sich besondere

Verdienste für die Sektion Kelheim und deren

Belange erworben haben.

§ 1

DAV Ehrenzeichen

Mitglieder, die dem Deutschen Alpenverein e.V.

mindestens 25 Jahre ununterbrochen angehören,

erhalten von der Sektion Kelheim ein

vom DAV gestiftetes Ehrenzeichen für langjährige

Mitgliedschaft. Die Staffelung liegt bei

25/40/50/60/70 und 75 Jahre. Die anrechenbare

Zeit beginnt mit Eintritt in den DAV.

Die zu Ehrenden werden im Mitteilungsblatt der

Sektion veröffentlicht.

Die Überreichung des Ehrenzeichens mit

Urkunde erfolgt für alle Mitglieder, die jeweils

bis zum 31.12. die Voraussetzung für die Ehrung

erfüllen, am Jahresende bei der Weihnachtsfeier

oder zu Beginn des folgenden Vereinsjahres im

Rahmen eines Ehrenabends.

§ 2

Auszeichnungen für besondere

Verdienste

Es können folgende Auszeichnungen verliehen

werden:

Verdienstnadel der Sektion Kelheim (§ 2.1)

Ehrenmitgliedschaft der Sektion Kelheim (§ 3/2)

Ehrenvorsitzende/Ehrenvorsitzender der Sektion

Kelheim (§ 2.3)

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§ 2.1

Verdienstnadel der Sektion Kelheim

Die Verdienstnadel wird in 2 Stufen verliehen:

in Silber

in Gold

Die Verdienstnadel in Silber kann verliehen werden

für eine mindestens 12-jährige aktive Mitarbeit

im Vorstand oder Beirat der Sektion oder für

andere gleichwertige Verdienste um die Sektion,

z. B. als Tourenführer/in

Die Verdienstnadel in Gold kann verliehen werden

für mindestens 20-jährige aktive Mitarbeit

im Vorstand als Beirat der Sektion oder für

andere gleichwertige Verdienste um die Sektion,

z.B. als Tourenführer/in

Die Verleihung der Verdienstnadel erfolgt auf Vorschlag

des Vorstandes mit Zustimmung des Beirats

und Ehrenrat.

§ 2.2

Ehrenmitgliedschaft

der Sektion Kelheim

zu TOP 8

Die Ehrenmitgliedschaft der Sektion kann an Mitglieder

vergeben werden, die sich durch besondere

Verdienste verdient gemacht haben.

Ehrenmitglieder erhalten den Mitgliedsausweis

ihrer Kategorie; sie können von der Beitragspflicht

gegenüber der Sektion freigestellt werden

gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung der Sektion.

Die Beschlussfassung erfolgt auf Vorschlag des

Vorstandes durch die Mitgliederversammlung

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§ 2.3

Ehrenvorsitzende/Ehrenvorsitzender

der Sektion Kelheim

Zu Ehrenvorsitzenden der Sektion können Mitglieder

ernannt werden, die Vorsitzende/Vorsitzender

der Sektion waren und sich hierbei

besondere Verdienste erworben haben.

Ehrenvorsitzende erhalten den Mitgliedsausweis

ihrer Kategorie; sie können von der Beitragspflicht

gegenüber der Sektion freigestellt werden

gemäß § 8 Absatz 1 der Satzung der Sektion.

Ehrenvorsitzende gehören nicht dem Vorstand

der Sektion an.

Die Beschlussfassung erfolgt auf Vorschlag des

Vorstandes durch die Mitgliederversammlung.

§ 3

Verfahren

Die Verleihung einer der in § 2 genannten Auszeichnung

kann vom Vorstand der Sektion

beantragt werden. Dem Antrag ist eine aussagekräftige

Darstellung der Leistung beizufügen, für

die eine Ehrung erfolgen soll.

Über sämtliche Ehrungen ist eine Urkunde auszustellen

und zusammen mit der Auszeichnung

zu überreichen.

Die Überreichung erfolgt durch eine Vertreterin/

einen Vertreter des Vorstandes. Die Verleihung

der Auszeichnung Ehrenvorsitzende/Ehrenvorsitzender,

Ehrenmitglied und Verdienstnadel findet

im Rahmen der Weihnachtsfeier, bei einem

Ehrenabend bzw. bei der Jahresmitgliederversammlung

statt.

§ 4

Aberkennung von Ehrungen

Eine Aberkennung der Ehrung ist möglich, wenn

die geehrte Person

sich grob vereinsschädigend verhält oder

rechtskräftig aus der Sektion ausgeschlossen wurde.

Für die Aberkennung ist das Organ zuständig,

das die Ehrung beschlossen hat.

Die Aberkennung der Ehrung ist dem/der Betroffenen

sowie dem Antragsteller bzw. Antragstellerin

unter Angabe der Gründe schriftlich

mitzuteilen.

§ 5

Ehrungen zu runden Geburtstagen

Anlässlich des 70./75./80./85./90. Geburtstages

erhalten Sektionsmitglieder eine

Glückwunschkarte.

Besonders verdiente Sektionsmitglieder bekommen

ein Geschenk (Buch/Wein usw.) Die

Überreichung erfolgt durch ein Mitglied des Vorstandes,

des Ehrenrates bzw. durch ein vom

Vorstand beauftragtes Mitglied. Die Geehrten

werden im Mitteilungsblatt veröffentlicht.

§ 6

Ehrenordnung für verstorbene

Mitglieder

Bei der Beerdigung nachstehend aufgeführter

Sektionsmitglieder wird von einem Vereinsvertreter

ein Kranz oder ein Blumengebinde am Grab

niedergelegt:

bei Mitgliedern des Vorstandes, Beirates, Ehrenrates,

Kassenprüfer oder auch bei anderen

gleichgestellten Funktionären;

bei ehemaligen Vorstandsmitgliedern, die mindestens

sechs Jahre in diesem Amt tätig waren

– oder Mitgliedern, die über zwölf Jahre ein

anderes Ehrenamt (Beirat, Ehrenrat, Kassenprüfer)

bekleideten;

bei Gründungsmitgliedern der Sektion Kelheim

bei Mitgliedern, die sich um den Verein besondere

Verdienste erworben haben; z.B. beim

Hüttenbau

bei aktiven Bergsteigern und Skiläufern, die den

Bergtod fanden.

Voraussetzung für die Niederlegung eines

Kranzes oder Blumengebilde ist, dass die Beerdigung

in Kelheim oder in einer Nachbargemeinde

stattfindet.

Ob bei auswärtigen Beerdigungen eine Ehrung

am Grab durchgeführt wird und auch darüber,

ob zusätzliche Ehrungen (Todesanzeige in der

Tageszeitung, besondere Ehrung am Grab) zu

veranlassen sind, entscheiden zwei Vorstandsmitglieder

und ein Vertreter des Ehrenrates.

Die Todesanzeige bzw. der Nachruf erfolgt im

Sektionsmitteilungsblatt.

Buch

Tipp

§ 7

Änderungen

Änderungen dieser Ehrenordnung werden auf

Antrag des Vorstands durch die Mitgliederversammlung

beschlossen.

§ 8

Inkrafttreten

Diese Ehrenordnung wird beschlossen in der

Mitgliederversammlung vom 06.03.2014 und

tritt mit ihrer Annahme durch die Mitgliederversammlung

in Kraft.

(Datum, Stempel, Unterschrift)

Wanderführer Gran Paradiso

Erinnern Sie sich noch an den Bericht über die Sektionstour „Zwischen Piemont und Côte

d’Azur“ im letzten Heft Zu dieser Tour angeregt wurde

Helmut Hainzlmaier durch ein

Buchgeschenk der Provinz Cuneo „Grande Traversata

della Alpi“ Teil 1.

Zwischenzeitlich ist ein weiterer Teil erschienen, der den

piemontesischen Teil des Gran Paradiso Nationalparks

vorstellt. Es werden ein- bis zweiwöchige Wanderwege

vorgestellt, die zu dem großen Weitwanderweg durch

die Alpen des Piemont gehören. Sie verlaufen auf alten

Wanderwegen durch einsame, stark durch Abwanderung

geprägte Alpentäler und sind ein Beispiel für umweltund

sozialverträglichen Tourismus.

Werner Bätzing und Michael Kleider

Gran Paradiso

Wandern auf der piemontesischen Seite des

Nationalparks

Farbfotos und Routenskizzen, 224 Seiten 26,– €

ISBN 978-3-85869-0

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Mitteilungen 2014

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Programm der Sektionsabende 2014

Während der Monatsversammlungen, die im Gasthof Weißes Lamm, Ludwig str. 12, Kelheim,

am jeweils ersten Donnerstag des Monats um 20.00 Uhr stattfinden, werden folgende Referate und

Vorträge gehalten:

Wein des Jahres 2014

Recoveco – Tinto – DOC Rioja

Bodegas Gil Berzal, Laguardia

Jahrgang: 2010/11 – Rebsorten: Tempranillo 95 %, Viura 5 % – Alkohol: 13,50 %

Ausbau: Maceraciòn Carbonica, Cuves, Flasche – Dekantierzeit: keine

Die Rioja war, ist und bleibt Spaniens bekannteste Weinbauregion. Ihr Aufstieg begann,

als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts französische Winzer und Weinhändler in

dem Gebiet am Ebro eine Alternative für ihre von der Reblaus vernichteten Weinberge

suchten und fanden. Im Herzen der Rioja Alavesa – dem baskischen Teil der Rioja – liegt

das zauberhafte Städtchen Laguardia, Sitz und Heimat grandioser Bodegas. Eine davon

ist das kleine, feine Weingut von Gil Berzal und seinen Söhnen. Seit vielen Generationen

vinifizieren sie Tintos von erhabener Klasse und Eleganz, wie diesen Wein:

Tiefdunkles Rot mit kräftigen, violetten Reflexen am Glasrand, was für eine Robe!

Die Nase wird betört von einer überwältigenden, charismatischen Fruchtfülle, hervorgerufen

von der Maceración Carbónica: intensivste, dichte, vielfältige Aromen dunkler

Beeren und Früchte, dazu deutliche florale Noten von Veilchen und Lakritz. Am Gaumen

zeigt sich der Tinto vollmundig, rund, mit einem wundervoll ausgeglichenen Frucht- und

Säurespiegel. Ein Traum von Joven mit einem beachtlich langen Abgang, der viel Freude

und unkomplizierten Trinkgenuss beschert.

Kennenlernpreis: 6 Flaschen im Paket

6,60 €/Flasche »» 39,60 € für 6 Flaschen à 0,75 l

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Geöffnet samstags von 15 bis 18.30 Uhr

9. Januar Lawinenkunde Andreas Poschenrieder

6. Februar Höhepunkte des Orients Helmut und Klaus Hainzlmeier

6. März Jahreshauptversammlung

3. April Erschöpfung, Hitze, Kälte, Höhe Dr. Christa Andres

– Gefahren in den Bergen

8. Mai Klettersteige Werner Hueber

5. Juni Wandern im Velebit Christian Mader und Helmut Hainzlmeier

4. Juli Grillabend am Hafenhäusl

9. Oktober Kanada Gerfrid Dietz

6. November Elbsandsteingebirge Toni Putz

Abweichender Veranstaltungsort:

Pavillon des Weissen Bräuhauses Kelheim,

Emil-Ott-Str. 3

4. Dezember Jahresrückblick in Bildern

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Höhepunkte des Orients:

Damavavand 5.671 m

und Kultur im Iran

Dia-Vortrag von Klaus und Helmut Hainzlmeier

am 6. Februar

Iran (Persien), ein heute oft verkanntes Land, bietet wilde

Gebirgszenarien, endlose Wüsten, viele architektonische

Kostbarkeiten der islamischen Zeit sowie monumentale Ruinenstätten

aus der Antike. Über die Erlebnisse ihrer Iranreise

im September 2013 berichten Klaus und Helmut Hainzlmeier.

Kanada: Eindrücke einer Rundreise

Vortrag von Gerfrid Dietz am 9. Oktober

Wandern im Velebit

Vortrag von Helmut Hainzlmeier

und Christian Mader am 5. Juni

Weiß, bizarr, ausgewaschen und wild zerklüftet

präsentiert sich der Nationalpark

Paklenica, in dem anspruchsvolle Tageswanderungen

ab Meereshöhe bis 1.757 m

(Vaganski vrh) möglich sind. Der Nationalpark

befindet sich im Süden des etwa 145 km langen

Karstgebirgszug Velebit, der parallel zur kroatischen Mittelmeerküste verläuft.

Ausgangspunkt für Wander- und Klettertouren ist der am Meer gelegene Ort Starigrad. Aber auch

Ausflüge nach Zadar oder zur Inselgruppe der Kornaten lassen sich von dort aus organisieren.

Die Referenten berichten gemeinsam von ihren beiden Reisen im Juni bzw. August 2013.

Im Mai/Juni 2013 waren wir gut drei Wochen mit Flugzeug, Auto und Zug unterwegs in Kanada. Über

Toronto und einige Tage in Vancouver kamen wir die ca. 4.500 km mit dem Zug wieder zurück nach

Toronto. Fünf Tage und vier Nächte dauert die Fahrt, wenn man direkt fährt. Wir unterbrachen für

fünf Tage in Jasper und „erkundeten“ einen kleinen Teil der Rocky Mountains mit dem Auto.

Auf Variationen des Malerwegs

durch das Elbsandsteingebirge

Vortrag von Anton Putz am 6. November

Die wildromantisch-dramatische

Stimmung des Elbsandsteingebirges

fasziniert Maler und Zeichner seit

mindestens dreihundert Jahren. Auf

ihrem Weg von Dresden in die Sächsische

Schweiz folgten sie zumeist

derselben Route. Der heutige Malerweg

orientiert sich weitgehend an

der historischen Route der Künstler.

Auf einer beeindruckenden Herbstwanderung

begingen wir einige

Etappen oder änderten sie zugunsten

besonders spektakulärer Landschaften

ab.

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Mitteilungen 2014

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Unsere Hütte wird 50!

Weißes Lamm

Ludwigstraße 12

93309 Kelheim

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Familie Appel und Mitarbeiter

freuen sich auf Ihren Besuch!

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Küche im angenehmen,

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Man sieht der Jubilarin das Alter nicht an:

Dass dem so ist, verdankt sie vielen, vielen

Freiwilligen, die sie erbaut, saniert und

regelmäßig gepflegt haben. Aber fangen wir

vorne an.

Frühsommer 1958: Die Sektion war schon fast

sieben Jahre alt, hatte bereits die erste Ski-

Stadtmeisterschaft ausgerichtet – und hatte

immer wieder Probleme, für eine Gruppe an

Wochenenden oder in den Ferien eine Unterbringung

in Hütten zu finden. Deshalb reifte der

Gedanke nach etwas Eigenem. So zogen sie los:

der ortskundige Rudi Egger, der Baufachmann

Emil Habermann, der als Kraftfahrer eingesetzte

Heinrich Duschl sen. und der damalige 1. Vorstand

Hans Tomandl. Im Arzmoosgebiet waren

zwei Hütten zur Pacht ausgeschrieben gewesen,

aber das Nutzungsrecht stand in keinem Verhältnis

zu Ausbau- und Pachtkosten, deshalb

wurde alternativ nach einem geeigneten Bauplatz

gesucht.

„Im Almbesitzer Sebastian Antretter fanden

wir einen verständnisvollen Vertragspartner“,

schreibt H. Tomandl in seiner Laudatio zum

25-jährigen Hüttenjubiläum. Im Februar 1959

beschloss die Sektion den Hüttenbau. 5,90 DM

kostete der Quadratmeter Almwiese, das reichte

bei 3000 DM Kassenstand gerade für das

Grundstück. Idealismus war reichlich vorhanden,

die Köpfe voller Ideen, und Anpacken war Pflicht.

Am 24. Juni 1961 wurde mit dem Bau begonnen:

zuerst mit der Trinkwasserversorgung aus

der nahe gelegenen Quelle. Der damalige Medizinaldirektor

Dr. Mihatsch hatte dazu schwierige

Verhandlungen mit dem Gesundheitsamt

Rosenheim führen müssen. Der Architekt Rudi

Heigl hatte die Fäden in der Hand und trieb mit

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Hans Zieglmeier und

seine Frau Renate trabten

von Mitglied zu Mitglied

und sammelten die Mitgliedsbeiträge

ein mit

der Bitte, vielleicht schon

ein bisschen im Voraus

zu zahlen oder gar den

Betrag aufzurunden.

Die nächste Hürde war die Abwasserentsorgung.

Gott sei Dank fanden wir hilfsbereite und

verständnisvolle Nachbarn im Arzmoos, mit den

Familien Antretter, Schweinsteiger und Wittmann

konnte manches Problem beredet und gelöst

werden. Nicht zu vergessen auch die Sennerin

Nanni von der Jacklbergeralm, die uns während

der Bauzeit in ihrer Alm nächtigen ließ – viel

Spaß mit eingeschlossen.

Der Rohbau ist fertig, das Wäldchen oberhalb der Hütte gibt es noch nicht.

seinem eigenen Einsatz die Kameraden an –

vielleicht ein bisschen zu schnell, denn im Juli

1962 wurde der Bau vom Landratsamt Rosenheim

eingestellt, weil die formale Baugenehmigung

nicht vorlag. Der Vorstandschaft flatterte

ein Bußgeldbescheid ins Haus – auch das noch!

Die Kasse war ja permanent leer. Zur Erinnerung:

damals nix Bankeinzug, der Schatzmeister

Viel Unterstützung kam

auch von den Kelheimer

Betrieben (Dank an

alle). So wurden uns

ausgewechselte, alte,

ummantelte Kupferkabel

gespendet. Es war dann Aufgabe der Jugend

und Jungmannen, die selbigen freitags an den

Donauauen abzufackeln und tags darauf das

Kupfer auszulösen. Soviel zum Thema Umweltschutz

1962, aber der Kasse tat’s gut. Altes,

uns überlassenes Bauholz wurde zu Brennholz

verarbeitet und verkauft. Viele Hände schafften,

dass der Bau weiterging.

Feierlicher Eröffnungsgottesdienst am 9. August 1964: Wer erkennt sich wieder

Silvester 1963/64 konnte die Hütte dann erstmals

als Unterkunft dienen, zwar provisorisch, aber das

war der Anfang vieler zünftiger Silvester in unserer

Hütte. Am 9. August 1964 war es dann soweit, die

Hütte konnte feierlich eingeweiht werden.

Jeder, der schon mal gebaut hat, weiß es: Es

gibt immer weiter was zu tun. Bei unserer Hütte

stand in den folgenden Jahren die Vergrößerung

des Hüttengrundstücks an, der Bau der Wasserreserve

und der Anschluss an die öffentliche

Stromversorgung. Ach, war das schön, ohne das

Gebrumme des Generators!

35 Jahre nach der Erbauung gab es dann eine

Generalsanierung unter dem Motto Wärmeschutz:

neue Fenster, eine Außenverkleidung

und eine moderne, umweltfreundliche Heizungsanlage.

Weil man schon so im Werkeln drin war,

wurden auch noch die Sanitäranlagen renoviert.

2008-2010 kam der nächste Renovierungsschub:

Aus Gründen des Feuerschutzes musste

eine Notausstiegstreppe im Geschoss der

Schlafräume angebaut werden ... und dann war

da noch der Holzwurm in der Küche! Also, wenn

schon neue Küche, dann richtig: Warm- und Kaltwasserversorgung

neu verlegen, Fliesen ab und

neue ran, Boden raus und erneuern, dazu völlig

neues Mobiliar. Die schicken Oberschränke,

die wir inzwischen alle nutzen, mussten noch ein

Jahr warten und kamen mit den neuen Balkonmöbeln

erst 2009 dran. 2010 wurden die alten

Öltanks ausgetauscht, und um die Zuschüsse

Beste Wünsche zur Einweihung vom damaligen

Bürgermeister Fritz Mathes sen. an Vorstand H. Tomandl

für biologische Kläranlagen zu nutzen, musste

die Umstellung der Kläranlage, die nach Auflagen

der Behörden in den kommenden Jahren

vorgeschrieben war, vorgezogen werden.

„Dem Geburtstagskind für die nächsten 25

Jahre eine glückhafte Zukunft, ein volles Haus

und gute Pflege“ das wünschte H. Tomandl der

Hütte zum 25-sten Jubiläum. Seine Wünsche

erfüllten sich. Für die gute Pflege sorgten unsere

Hüttenwarte mit vielen Helfern, nicht nur bei den

routinemäßigen Hütteneinsätzen im Frühjahr und

Herbst. Dass wir alles finanziell stemmen konnten,

verdanken wir auch den heimischen Firmen,

die uns all die Jahre unterstützt haben. All

denen ein herzliches Vergelt’s Gott. Die Gemütlichkeit

der Hütte sorgte all die Jahre für ein

volles Haus, und wir hoffen, dass der glückliche

Stern weiterhin über unserer Hütte steht.

Ulrike Federl

PS: Eine Geburtstagsfeier gibt es natürlich

auch: Am 21.09.14 bei der Bergmesse!

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Serviceleistungen der Sektion

Die DAV-Sektion Kelheim bietet ihren Mitgliedern folgende Serviceleistungen an:

Kostenloser Verleih von Führerliteratur und Karten

bei Bücherwart Anton Schaible (Sanitäranlagen), Rennweg 140, 93309 Kelheim,

Tel. 09441 20510, Öffnungszeiten wie Geschäfts zeiten Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 12.00

und 13.00 bis 17.00 Uhr, Freitag von 8.00 bis 15.00 Uhr, Samstag geschlossen.

Vereinseigene Hütte am Sudelfeld

Anmeldung und Schlüsselabholung für die

Kelheimer Hütte bei Herrn Anton Schaible,

Sanitäranlagen, Kelheim, Rennweg 140,

Tel. 09441 20510. Geschäftszeiten Montag

bis Donnerstag von 8.00 bis 12.00 und 13.00

bis 17.00 Uhr, Freitag von 8.00 bis 15.00 Uhr,

Samstag geschlossen. Für die auswärts

wohnenden Interessenten liegen Schlüssel wie

bisher bei nachstehenden Sektionsmitgliedern

bereit:

Ludwig Schaffelhuber, Stadtweg 12, 93080

Pentling, Tel. 0941 98560; Emmeram Huf, Ringweg

20, 84085 Langquaid, Tel. 09452 1571. Außerdem ist ein Schlüssel deponiert bei der Firma

„Nadelkissen“, Ulrichstr. 35, 93326 Abensberg, Tel. 09443 6937. Geschäftszeiten Montag bis

Freitag von 9.00 bis 12.00 und 14.00 bis 18.00 Uhr, samstags von 9.00 bis 12.00 Uhr.

Anmeldung und Abrechnung erfolgt auch in diesen Fällen bei Anton Schaible, Kelheim.

Wegen Einsatz der Hüttenmannschaft (Reinigung, Reparaturen) ist die Hütte an folgenden Terminen

gesperrt: 23.-25.05., 10.-12.10.

Achtung: Es wird darauf hingewiesen, dass die Hüttenregeln unbedingt eingehalten werden

müssen. Einen Abdruck finden Sie auf S. 37.

Energie sparen

und Klima schützen

Fa. Schaible ist sich ihrer Verantwortung zum nachhaltigen Schutz

der Umwelt bewusst. Danach richten wir unsere Firmenphilosophie

und unsere Anlagen aus.

Wärmeverteilung Realschule Riedenburg

heizung · sanitär

ist Ihr Fachbetrieb für alle

Heizungs-, Lüftungsund

Sanitärarbeiten

im Einfamilienhausbereich

wie auch im Wohnanlagenund

Industriebau.

Unsere Mitarbeiter bieten

ein fachgerechtes Wissen,

das wir mit unserer

Kundendienstabteilung

noch abrunden können.

Du willst ins Gebirge – es fehlt an Material...

Komm doch zum Gerätewart in die Tulpenstr. 32 in Kelheim!

Dort gibt es Schneeschuhe, Tourenski, Lawinenschaufeln, Lawinenverschütteten-Suchgeräte,

Lawinensonden, Grödeln, Steigeisen, Eispickel, Biwaksäcke,

Eisschrauben, Einbindebandschlingen, Prusikschlingen, Sitzgurte, Brustgurte,

Kombigurte, Kinderkombigurte, Karabiner, Fels- und Eishämmer, Helme, Höhenmesser,

Kompasse.

Eine genaue Auflistung, welches Material bei welchen Touren benötigt wird, findest du auf S. 43!

Euer Gerätewart Hans Stockbauer, Tulpenstr. 32, 93309 Kelheim

Mit etwas Glück erreichbar unter Tel. 09441 4856.

Hackschnitzelanlage Realschule Riedenburg

Somit sind Sie allseits

gut beraten.

Rennweg 140

93309 Kelheim/Do.

Telefon 09441 2051-0

Telefax 09441 2051-29

32 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

33


Hütteneinsätze 2013

Wie alle Jahre, so galt es auch heuer das größte

Kapital unserer Sektion – unsere Hütte im Sudelfeld

– mit zwei Arbeitseinsätzen auf Vordermann

zu bringen.

Bereits im Vorfeld zum Frühjahrseinsatz hatten

einige Jungmänner um Georg Andres im

Kalkwerk Saal für reichlich Brennholz gesorgt.

Ein Dankeschön an die Burschen und an Quirin

Oellinger, der dies ermöglicht hat. Nachdem

am Samstag zuerst die Getränke abgeladen

und das Leergut aufgeladen waren, teilte sich

die Mannschaft auf. Die Frauen, unterstützt

durch einige Männer und Kinder, reinigten alle

Lager und wechselten die Bettwäsche. Dass

Matratzen ausklopfen harte Arbeit ist, merkten

einige Jungs an den Blasen, die sie davon bekamen.

Anschließend wurden alle Räume geputzt

und die Küche gewienert. Die restlichen Helfer

waren mit richtiger Männerarbeit beschäftigt:

Das Brennholz wurde geschnitten, gespalten

und angerichtet. Außerdem stand Wiesen und

Ranken mähen auf dem Programm. Das Kreuz

wurde mit neuen Holzschindeln von Josef Huber

fachmännisch überdacht.

Als am späten Nachmittag alle Arbeit getan

war, sollte noch ein unerwartetes Highlight folgen.

Senner Hermann und Sepp Kern waren die

Kühe, welche zum Parkplatz Sudelfeld getrieben

werden sollten, ausgebrochen, sie statteten uns

daraufhin einen Besuch ab. Kurzerhand sprangen

vier Mann von uns als Cowboys ein. Nach

einer guten Stunde hatten wir dann aber auch

die dickköpfigste Kuh mit vereinten Kräften hinter

den Zaun gebracht.

Der Herbsteinsatz stand auf der Kippe:

In der Nacht auf den Freitag hatte es rund

30 cm geschneit. Nach einigen Telefonaten

Immer wieder überrascht uns das Wetter mit ersten Wintereinbrüchen im Oktober

Gesellige Hüttenabende versüßen jeden anstrengenden Arbeitseinsatz

entschlossen wir uns aber doch, die Auffahrt

zu riskieren. Peter Bierig fuhr den LKW

mit Getränken und Brennholz sicher bis zur

Hütte. Dann wurden schnell noch die Getränke

entladen.

Am Samstag standen wieder die obligatorischen

Reinigungs- und Holzarbeiten an. Davor hieß es

aber, erst den Schnee vom Hüttendach abzuräumen

sowie einen Arbeitsplatz für das Brennholz

freizuschaufeln. Dass Waldarbeit gefährlich

ist, musste ein Helfer am eigenen Leib erfahren:

Beim Ausasten einer Lärche gab es einen Rückschlag

mit der Kettensäge, und Werner brach

sich dabei den kleinen Finger der linken Hand.

Wir wünschen ihm einen guten Heilungsverlauf.

Höhepunkt beider Einsätze war wie immer

der von den Frauen hervorragend zubereitete

Schweinebraten am Samstag. Herzlichen Dank

für euren Einsatz, wenn der Rest der Mannschaft

schon Feierabend hat.

Wie bei jedem Hütteneinsatz wird an den

Abenden dann am alten Getränkebestand und

auch hochprozentigeren Grundnahrungsmitteln

gearbeitet, ebenso gehören die Geschichten

von schönen Touren dazu, welche dabei erzählt

werden.

Natürlich möchten wir uns auch heuer wieder bei

den Helfern bedanken, die so fleißig zum Erhalt

und zur Sauberkeit unserer Hütte beitragen. Es

ist nicht selbstverständlich, dass alles funktioniert

und in Ordnung ist und man nur noch Einheizen

muss, damit es warm und gemütlich wird,

wenn man auf der Hütte eintrifft.

Zum Schluss noch ein Aufruf:

Da nächstes Jahr etliche Renovierungsarbeiten

anfallen, hoffen wir auf Verstärkung durch fleißige

Frauen und handwerklich begabte Männer

(Fliesenleger, Maurer ...). Zum Teil sollen diese

Arbeiten bereits vor den Hütteneinsätzen durchgeführt

werden. Bitte meldet Euch beim stellvertretenden

Hüttenwart Rupert Stocker.

Ihr werdet es nicht bereuen, ein Hütteneinsatz

kann richtig Spaß machen! Die kommenden

Renovierungsarbeiten werden zunächst einige

Beeinträchtigungen verursachen, für die wir um

Entschuldigung bitten.

Rupert Stocker

34 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

35


Gebührenordnung für die

Übernachtung in der Kelheimer Hütte

Übernachtungsgebühren

Gruppe 1: Mitglieder DAV Sektion Kelheim

Gebühr in e/Nacht

1A) Alter < 6 Jahre 0,00

1B) Alter 6-13 Jahre 2,00

1C) Alter 14-18 Jahre u. Jungmannschaftsmitglieder 3,00

1D) Alter > 18 Jahre 5,00

Gruppe 2: DAV-Mitglieder, jedoch nicht Sektion Kelheim

2A) Alter < 6 Jahre 0,00

2B) Alter 6-13 Jahre 2,50

2C) Alter 14-18 Jahre 4,00

2D) Alter > 18 Jahre 6,00

Gruppe 3: NICHT-DAV-Mitglieder (GAST)

3A) Alter < 6 Jahre 2,00

3B) Alter 6-13 Jahre 5,00

3C) Alter 14-18 Jahre 8,00

3D) Alter > 18 Jahre 12,00

Für alle: Energiezuschlag vom 01.10.-31.03. pro Person/Nacht 1,50

GETRÄNKEKOSTEN

Bier 2,00

Limo/Apfelschorle/Wasser 1,00

Der Hüttenschlüssel kann gegen eine Gebühr von e 25,00 beim Hüttenwart

ausgeliehen werden. Für Sektionsmitglieder, die außerhalb wohnen, verschicken wir auch gerne

den Schlüssel.

HÜTTENORDNUNG

Das Hüttenumfeld ist in Ordnung zu halten!

• VERBOT! Mit dem Auto zur Hütte zu fahren ist verboten! Bei Nichteinhaltung

wird Anzeige erstattet bzw. kann man vom Verein ausgeschlossen werden.

• Fahrten zur Hütte sind nur dem Hüttenwart zu bestimmten Zeiten gestattet!

• Die Mitnahme von „Bierfässern“ bzw. selbst mitgebrachtem Bier ist verboten!

• Der Eintrag ins Hüttenbuch hat von jedem Hüttenbesucher zu erfolgen

• Die laufende Nummer muss ins Abrechnungsformular übertragen werden

• Die Hütte darf nicht mit Straßenschuhen/Bergschuhen/Skistiefeln betreten werden!

• Schuhe in den Regalen im Trocknungsraum abstellen

• Die gesamte Hütte ist nur mit Hüttenschuhen bzw. Hausschuhen zu betreten

• Rucksäcke müssen in den Gepäckraum gestellt bzw. in die Regale gelegt werden!

• IN DER GESAMTEN HÜTTE BESTEHT RAUCHVERBOT!!!!!!!!!!!

• Fensterläden öffnen, festmachen und Räume lüften

• Betten sind nur mit (Hütten-)Schlafsack oder mit 2 Bettlaken zu benutzen

• Die Hüttenruhe von 23.00-06.00 Uhr ist einzuhalten

• In den Schlafräumen darf weder gegessen noch getrunken werden

• Mitgebrachte Radio- und Fernsehgeräte dürfen in der Hütte nur benutzt werden,

sofern niemand Einspruch erhebt

• Der Abfall ist in Tüten zu sammeln und mit nach Hause zu nehmen! Keine Essensreste

in die Gegend werfen! Auch Zigarettenstummel müssen in Mülltüten entsorgt werden.

• Benutztes Geschirr ist zu spülen und wieder in die Schränke einzuräumen/Essplatz reinigen

• Die Schlafplätze lüften, reinigen und „Betten machen“!

• Heizkörper-Thermostat auf *(Stern) stellen wg. Frostschutz bzw. auf Energiesparmodus

• Die Küchenregale und die Regale im Kühlraum sind zu leeren und die Reste mitzunehmen

• Die Abrechnung für Übernachtung und Getränke zusammenstellen und den

Getränkestand in die Abrechnung und auch ins Hüttenbuch übertragen

• Der Aschenkasten vom Holzofen ist zu leeren und zu reinigen. Die Asche gehört in die

Aschentonne. Holz wieder auffüllen.

• Die Hütte ist in gereinigtem Zustand zu verlassen, d.h. mit den anderen Hütten besuchern ist

abzusprechen, wer was putzt (nur biologisch abbaubare Putzmittel verwenden!)

• Jeder Hüttenbesucher muss sich bei der Abreise im Hüttenbuch austragen

• In allen Räumen ist das Licht auszuschalten

• Die Fenster/Fensterläden und Türen sind zu schließen bzw. zu verriegeln

• Das Wasser muss am Hauptwasserhahn, der Strom am Stromhauptschalter abgedreht/ausgeschaltet

sein!!

• Noch einmal: Es ist verboten, mit dem Auto zur Hütte zu fahren!!!!

Bei technischen Problemen oder sonstigen Fragen sind wir unter folgender

Telefon-Nummer erreichbar: Tel. 0 94 41/20 51-0 (Fa. Anton Schaible)

Euer Hüttenwart

WER DIE HÜTTENORDNUNG NICHT EINHÄLT,

KANN VON DER HÜTTE VERWIESEN WERDEN!!!

36 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

37


Perfekter Durchblick für Sportler

Optik Jäkel in Kelheim bietet jetzt ein deutlich erweitertes Sportbrillenprogramm für

Brillenträger.

War bisher die Auswahl an Sportbrillen für Brillenträger mit

stärkerer Sehschwäche beschränkt, ermöglicht nun eine

neue Technologie für Brillenträger beste Aussichten.

„b-thin active design“ nennt sich das neue Sportbrillenglas

(von +6 bis -8 dpt erhältlich) und ermöglicht 99% der Brillenträger

eine ideale optische Lösung bei ihrer Sport- und

Sonnenbrille. Die neuartigen Brillengläser sind dank innovativer

Schleiftechniken und Materialzusammensetzungen bis

zu 45 % leichter und 72 % dünner als herkömmliche Gläser am Markt. Durch eine neue Freeform-

Fertigungstechnologie können die Sportbrillen ohne einen Innen-Clip bzw. Adaptersystem ausgestattet

werden.

Mit einer umfangreichen Auswahl von insgesamt 19 verschiedenen Glasvarianten können Sportler

so ihre Wunschbrille zusammenstellen.

Kategorien

Bei der Auswahl der Brille ist neben der Passform auch die Sonnenschutz-Kategorie entscheidend.

Diese gibt Auskunft über die Lichtdurchlässigkeit und das ideale Einsatzgebiet der Brillengläser.

Kategorie 0:

Kategorie 1:

Kategorie 2:

Kategorie 3:

Kategorie 4:

80-100 % Lichtdurchlässigkeit

43-80 % Lichtdurchlässigkeit

18-43 % Lichtdurchlässigkeit

8-18 % Lichtdurchlässigkeit

3-8 % Lichtdurchlässigkeit

Glasfarben

Je nach Einsatzgebiet der Sportbrille sind unterschiedliche Glasfarben und Tönungen geeignet.

• Gelbe oder orange Gläser: haben eine kontrastverstärkende Wirkung - gut geeignet für

Schlechtwettereinsatz

• Mittelstark getönte Gläser: für diesiges bis helleres Licht

• Dunkel getönte Gläser: für sonnige Lichtverhältnisse

• Sehr dunkel getönte Gläser: geeignet im Gebirge auf Schneeflächen oder auf dem Wasser

• Polarisierende Gläser: für klare, scharfe Kontraste; vermindern Oberflächenreflexe

• Selbsttönende Gläser: passen sich den Lichtverhältnissen von selbst an

Bei Optik Jäkel in der Donaustr. 25 in Kelheim, können Sie alle Sonnenbrillen testen und sich zu den

neuartigen Sportgläsern beraten lassen. Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter 09441-3677.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Simon Jäkel, staatl. gepr. Augenoptikermeister und zertifizierter Sportbrillenspezialist

38 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

39


Tourenpläne

Wissenswertes für alle Tourenteilnehmer

An den Touren der Sektion kann jedes Mitglied, das im Besitz einer gültigen Jahresmarke ist und die

entsprechen den Voraussetzungen mitbringt, teilnehmen. Voraussetzung für die Teilnahme ist neben

der Leistungsfähigkeit selbstverständlich auch eine geeignete Ausrüstung. (Unsere Fachübungsleiter

informieren Sie gerne vor dem Kauf über zweckmäßige Ausrüstung.)

Haftung/Versicherung: Sie beginnt am Ausgangspunkt der eigentlichen Tour und endet am Tourenendpunkt.

Die Hin- u. Rückreise zählen nicht zur Tour. Jeder Teilnehmer verzichtet auf Schadenersatzansprüche

jeglicher Art gegen die Tourenführer, andere Sektionsteilnehmer oder die Sektion, soweit

ein entstandener Schaden nicht durch bestehende Haftpflichtversicherung abgedeckt ist. Für Sie

als Sektionsmitglied besteht während der Tour Unfallversicherungsschutz im Rahmen des Alpinen

Sicherheits-Service (ASS).

Die Anfahrt zum Tourenausgangspunkt geschieht, soweit nicht anders vereinbart, mit Privat-PKW. Wer

eine Mitfahrgelegenheit in einem privaten PKW wahrnimmt, tut dies auf eigene Gefahr und eigenes

Risiko. Für den Fahrer bzw. den Halter des PKWs besteht eine Dienstreise-Kaskoversicherung (Selbstbeteiligung

150 Euro) durch die Sektion.

Anmeldung zu den Touren geschieht beim Organisator. Der Bergsport hat in den letzten Jahren

immer mehr Freunde gefunden. Die Quartierbelegungen wurden immer schwieriger. Dies ist mit ein

Grund, warum auch die Teilnehmerzahl für die Touren begrenzt ist. Ein weiterer Grund liegt darin,

dass gemäß den Richtlinien für die Führer im DAV und der Schwierigkeit der Tour nur eine begrenzte

Anzahl von Teilnehmern verantwortungsvoll „geführt“ werden kann. Die Anzahl richtet sich somit

auch nach den zur Verfügung stehenden Führern.

Melden Sie sich daher rechtzeitig an!

Die Fahrtenbesprechungen finden entsprechend dem Tourenprogramm statt.

Die Tourenziele können kurzfristig geändert bzw. auch abgesagt werden, wenn die Wetterverhältnisse,

die Lawinen- bzw. die Schneelage oder die Hüttenbelegung es erfordern. Es besteht kein

Anspruch auf Durchführung der Tour!

Die Unkostenbeiträge für die Touren werden durch die Sektion festgelegt.

Als Tourenorganisatoren stehen die auf Seite 56 aufgeführten Ausbilder zur Verfügung.

Die Verwendung eines Hüttenschlafsacks ist bei Übernachtungen auf DAV-Hütten (auch Kelheimer

Hütte) Pflicht! Auf sämtlichen Touren ist grundsätzlich der DAV-Ausweis, der mit der jeweils

gültigen Jahresmarke versehen ist, mitzuführen.

Touren an Wochentagen

Bergsportler, die am Schneeschuhbergsteigen, an Bergtouren und Klettersteigen während der

Woche (als Tages- oder Mehrtagstouren) interessiert sind, können sich bei Helmut Hainzlmeier,

Tel. 09443 6516 zur Bildung von Fahrgemeinschaften melden.

E-Mail: helmut.hainzlmeier@gmx.de.

Schwierigkeitsbewertung der Touren

nach Kondition und Technik

Leicht Mittel Schwer

Kondition

< 800 Hm, 4-5 Std. 800-1200 Hm, 5-7 Std.

bzw. Touren bis 3000 m

Sommer:

Gehen auf markierten Wegen und

Steigen im Gebirge, z.B. Wendelstein,

Hochthron

Klettersteige: A-B

Auch für Klettersteigneulinge.

Trittsicherheit und Schwindel freiheit

erforderlich

Skitouren:

Aufsteigen mit Fellen und zügiges

Abfahren auch mit Rucksack.

Einzelpassagen bis 30 Grad, keine

Spaltengefahr. Handhabung von

LVS-Gerät, Sonde und Lawinenschaufel,

z.B. Rotwand, Geigelstein

Schneeschuhtouren:

Auch für die Teilnehmer, die zum

ersten Mal mit Schneeschuhen

unterwegs sind. Handhabung von

LVS-Gerät, Sonde und Lawinenschaufel

erforderlich, z.B. Torwand,

Trainsjoch

Technik

Sommer:

Sicheres Gehen auf schmalen

Trittpfaden und in weglosem

Gelände, Trittsicherheit und

Schwindelfreiheit erforderlich

Klettersteige: C

Steiles bis sehr steiles Felsgelände,

längere, häufig ausgesetzte

Passagen

Skitouren:

Sichere Skitechnik in Aufstieg und

Abfahrt. Steilpassagen bis 35 Grad

möglich. Gute Spitzkehrentechnik

erforderlich, sichere Handhabung

von Steigeisen und Pickel, mögliche

Spaltengefahr, z.B. Wildspitze

Schneeschuhtouren:

Steilpassagen bis 35 Grad möglich.

Erfahrung im Schneeschuhgehen,

für Gipfelaufstieg Trittsicherheit

erforderlich. Kenntnisse im Steigeisengehen,

z.B. Ritzer Grießkogel,

Salzachgeier

1200-1600 Hm, > 7 Std.

bzw. Touren über 3000 m

Sommer:

Schmale, steil angelegte Wege,

gehäuft versicherte Gehpassagen

und/oder einfache Kletterstellen, es

kann Absturzgefahr bestehen.

Absolute Trittsicherheit/Schwindelfreiheit

ist erforderlich. Seilfreies

Gehen bis II-Grad im Fels sowie

situationsbedingt in Firn und Eis,

z.B. Guffert, Großglockner

Klettersteige: D-E

Senkrechtes, oft auch überhängendes

Gelände, meist sehr ausgesetzt,

wenige Tritthilfen.

Erfahrung im Klettersteiggehen

erforderlich, z.B. Rino Pisetta,

Hochthronsteig, Pidinger Klettersteig

Skitouren:

Sehr gute Skitechnik in Aufstieg und

Abfahrt sowie Abfahren in der Seilschaft.

Steilpassagen bis 45 Grad

möglich. Evtl. Gipfelaufbau Fels oder

kombiniertes Gelände. Kletterei bis

zum angegebenen Schwierigkeitsgrad

UIAA, z.B. Piz Palü, Mont Blanc

Schneeschuhtouren:

Steilpassagen bis 40 Grad. Sicherer

Umgang mit Pickel und Steigeisen.

Kenntisse in Spaltenbergung, Trittsicherheit

und Schwindelfreiheit

erforderlich, z.B. Hoher Sonnblick,

Großvenediger

40 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

41


Sommer

+ Winter Ausrüstungsliste

... für Skitour im unvergletscherten Gelände (ST), Skihochtour im unvergletscherten Gelände (SHT), Schneeschuhtour

im unvergletscherten Gelände (SSW), Wanderung im alpinen Gelände (BW), Klettersteig (KS), Klettertour im alpinen

Gelände (K), Hochtour im vergletscherten Gelände ohne Fels- und Eisklettern (HT), Hochtour im vergletscherten

Gelände mit Felsklettern (HTF), Hochtour im vergletscherten Gelände mit Eisklettern (HTE)

berg + bike

sport abensberg

Winter

Sommer

ST SHT SSW BW KS K HT HTF HTE

Ski mit Tourenbindung (*)

Harscheisen (*)

Steigfelle (*)

Skitourenschuhe

Verschüttetensuchgerät (*)

Lawinenschaufel (*)

Lawinensonde (*)

Snow card (**)

Torsionsfreie Schneeschuhe


Anzahl der Karabiner 3 3

Anzahl der Karabiner, z.T. mit Expressschlingen (*) 8 8 8

Klemmkeilsortiment

Steinschlaghelm (*)

Abseilachter (*)

Kletterschuhe

Leichtbergschuhe mit Profilsohle


Einfachseil

Halbseil

Brust- und Hüftsitzgurt

Schlauchband, 15 kN, 1,2 m Länge zum Anseilen (*)

2 Prusikschlingen, Durchmesser 6 mm, 4,2 m lang (*)

1 Prusikschlinge, Durchmesser 6 mm, 1 m lang (*)

Bandschlinge, vernäht, 1,2 m Nutzlänge

Halbmastwurfkarabiner (*)

Schraubkarabiner

Steigeisen (*)

Eispickel (*)

Anzahl der Eisschrauben (*) 2 2 2 2

Eishammer/Eisbeil (*)


steigeisenfeste Bergschuhe

Gamaschen

Klettersteigset (*)


Ski-/Sonnenbrille

Sonnenschutzmittel

AV-Plananzeiger (**)

Erste-Hilfe-Material

Biwaksack (*)/Rettungsdecke

Hüttenschlafsack (***)

Stirn-/Taschenlampe

Hüttenschuhe

Wärmeschutz

Regenschutz

Tourenproviant

Ersatzwäsche

Thermosflasche

(*) Diese Ausrüstungsgegenstände können bei der Sektion ausgeliehen werden. Rechtzeitige Reservierung, am besten bei Anmeldung zur Tour oder zum Kurs,

ist notwendig! Bitte um unverzügliche Rückgabe nach der Tour oder nach dem Kurs bzw. Freigabe bei Rücktritt!

(**) erhältlich bei Gerätewart Hans Stockbauer, Tel. 09441 4856, Tulpenstr. 32, 93309 Kelheim

(***) Auf allen AV-Hütten Pflicht! Erhältlich bei unserer Geschäftsstelle

Mitnahme: ist unabdingbar, ist empfehlenswert, wird bei Kursen und Touren der Sektion besprochen.

Über die mitzunehmende Ausrüstung entscheidet der Ausbilder bzw. Tourenleiter. Abweichungen von obiger Liste sind durchaus möglich!

Je nach Tour und Jahreszeit können Ergänzungen oder Streichungen geboten sein!

42 Mitteilungen 2014

Aventinusplatz 1 D-93326 Abensberg www.berg-bikesport.de

Mitteilungen 2014

43


Tourenprogramm 2014

11.–12. Januar

Skitourenkurs für Einsteiger

und Fortgeschrittene

Kondition: mittel

Technik: leicht

Ü: Kelheimer Hütte

Meldung: bis 6. Januar

Anzahl der Teilnehmer: 8 je Führer

FB: nach Vereinbarung

UB: 15,– €

Org.: Hans Stockbauer, Tel. 09441 4856

E-Mail: j_stockbauer@yahoo.de

18.–19. Januar

Schneeschuhbergsteigen Bayerische Alpen

Kondition: mittel

Technik: leicht

Ü: Kelheimer Hütte

G: 1. Tag Wallberg 1722 m, Hm: 800,

Gz: 6 Std.

2. Tag Rotwand 1844 m, Hm: 800,

Gz: 6 Std.

Anzahl der Teilnehmer: 8

Meldung: bis 9. Januar

FB: 9. Januar, 19.00 Uhr,

Weisses Lamm Kelheim

UB: 15,– €

Org.: Helmut Hainzlmeier, Tel. 09443 6516

E-Mail: helmut.hainzlmeier@gmx.de

Liebe Mitglieder!

Bitte nehmen Sie rege

an den von der Sektion

angebotenen

Veranstaltungen teil!

25.–26. Januar

Anschlusstour an den Skitourenkurs

für Einsteiger und Fortgeschrittene

Ziel je nach Schneelage im näheren Umkreis um

die Kelheimer Hütte

Kondition: mittel

Technik: leicht

Ü: Kelheimer Hütte

Meldung: 13. Januar

Anzahl der Teilnehmer: 8 je Führer

FB: nach Vereinbarung

UB: 15,– €

Org. Hans Stockbauer, Tel. 09441 4856

E-Mail: j_stockbauer@yahoo.de

31. Januar – 2. Februar

Variantenskifahren / Freeriding

Das Ziel richtet sich nach der Schneelage

Kondition: Mittel

Technik: gutes skifahrerisches Können, parallele

Skiführung in allen Schneearten

Meldung: bis 12. Januar

Anzahl der Teilnehmer: 7

FB: 4. Februar, 19.00 Uhr,

Weisses Lamm Kelheim

UB: 22,50 €

Org.: Albert Schindlbeck, Tel. 09443 3631

8.–9. Februar

Skitourenwochenende

Das Ziel richtet sich nach der Schneelage

Kondition: mittel

Technik: leicht

Ü: Kelheimer Hütte

Meldung: bis 3. Februar

Anzahl der Teilnehmer: 8 je Führer

FB: nach Vereinbarung

UB: 15,– €

Org. Hans Stockbauer, Tel. 09441 4856

E-Mail: j_stockbauer@yahoo.de

1.–2. März

Schneeschuhbergsteigen Bayerische Alpen

Kondition: mittel

Technik: mittel

G: 1. Tag Hirschberg 1668 m, Hm: 900

Gz: 6 Std.

2. Tag Brünnstein 1634 m, Hm: 850

Gz: 6 Std.

Ü: Kelheimer Hütte

Anzahl der Teilnehmer: 8

Meldung: bis 6. Februar 2014

FB: 6. Februar, 19.00 Uhr,

Weisses Lamm Kelheim

UB: 15,– €

Org.: Helmut Hainzlmeier, Tel. 09443 6516

E-Mail: helmut.hainzlmeier@gmx.de

1.–9. März

Skihochtouren im Hohen Atlas – Marokko

Kondition: mittel

Technik: mittel

G: Toubkal 4167 m, Hm: 1000-1500

Gz: ca. 6 Std.

Ü: Marrakesch und Toubkalhütte

Anzahl der Teilnehmer: 5

Meldung: bis 31.12.2013

FB: nach Vereinbarung

UB: 40,– €

Org.: Andreas Poschenrieder,

Tel. 0174 322 0675

E-Mail: poschi.a@web.de

14.–16. März

Schneeschuhbergsteigen Tuxer Alpen

Kondition: mittel

Technik: mittel

G: 1. Tag Kreuzspitze 2746 m, Hm: 1030,

Gz: 6 ½ Std.

2. Tag Morgenkogel 2607 m, Hm: 900,

Gz: 5 Std.

Ü: Meissner Haus 1720 m, Hm: 700,

Gz: 3 Std.

Anzahl der Teilnehmer: 8

Meldung: bis 9. Januar 2014

FB: 6. März, 19.00 Uhr,

Weisses Lamm Kelheim

UB: 22,50 €

Org.: Helmut Hainzlmeier, Tel. 09443 6516

E-Mail: helmut.hainzlmeier@gmx.de

21.–23. März

Skihochtour Stubaier Alpen (HTA)

Kondition: mittel

Technik: mittel

Ü: Pforzheimer Hütte 2308 m, A: 2,5 Std.

G: Samerschlagspitze 2829 m, A: 2,5 Std.

Zwieselbacher Roßkogel 3082 m, A: 3 Std

Meldung: bis 2. Februar beim Organisator

Anzahl der Teilnehmer: 8 je Führer

FB: 18. März, 19.00 Uhr, Hafenhäusl

UB: 22,50 €

Org.: Quirin Oellinger, Tel. 09441 7986

2. April

Hochseilgartenführung / Naturfreundehaus

Treffpunkt: 17.00 Uhr am Hochseilgarten

Meldung: bis 30. März

UB: 5,– €

Org.: Werner Hueber

E-Mail: hueber@alpenverein-kelheim.de

4.–6. April

Skihochtour Ötztaler Alpen

Kondition: schwer

Technik: mittel

G: Guslarspitze 3126 m, A: 2 Std.

Sennkogel 3400 m, A: 4 Std.

Fluchtkogel 3500 m, A: 4 Std.

Ü: Hochjoch-Hospitz 2412 m, A: 3 Std.

Anzahl der Teilnehmer: 7

Meldung: bis 2. März

FB: 1. April, 19.00 Uhr,

Weisses Lamm Kelheim

UB: 22,50 €

Org.:: Albert Schindlbeck, Tel. 09443 3631

44 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

45


11.–13. April

Schneeschuhbergsteigen Stubaier Alpen

Kondition: mittel

Technik: mittel

G: Längentaler Weißer Kogel 3217 m,

Hm: 1100, Gz: 7 Std.

Winnebacher Weisskogel 3185 m,

Hm: 910, Gz: 6 Std.

Ü: Westfalenhaus 2273 m,

Hm: 640, Gz: 3 Std.

Anzahl der Teilnehmer: 8

Meldung: bis 6. Februar 2014

FB:

Mitgliedsnummer in die Mitgliederdatei aufgenommen am Ausweis ausgehändigt/versandt am Stammdatenerfassungsbeleg versandt am

Beitrag Aufnahmegebühr 1. Jahresbeitrag bezahlt am Zahlungsart Die erste Abbuchung erfolgt ab

Wird von der Sektions-Geschäftsstelle ausgefüllt !

3. April, 19.00 Uhr,

Weisses Lamm Kelheim

UB: 22,50 €

Org.: Helmut Hainzlmeier, Tel. 09443 6516

E-Mail: helmut.hainzlmeier@gmx.de

12.–18. April

Bitte melden Sie jede Anschriftenänderung sofort Ihrer Sektion (nicht der DAV-Bundesgeschäftsstelle in München). Sie sichern sich dadurch

die fortlaufende Zusendung des DAV Panorama und Ihrer Sektionsmitteilungen. Falls sich Ihre Bankverbindung ändert, teilen Sie die Änderungen

bitte Ihrer Sektion für den Beitragseinzug mit. Denn solange der Jahresbeitrag nicht bezahlt ist, haben Sie keinen Versicherungsschutz.

Wichtiger Hinweis:

Skihochtourenwoche Bernina (HTA)

Ziel wird kurzfristig nach Schneelage festgelegt!

Kondition: schwer

Technik: schwer

G: 3000 und 4000er, Gz: jeweils 5-8 Std.

Meldung: bis 16. Februar 2014 beim Organisator

FB: 8. April 2014, 19:00 Uhr, Hafenhäusl

UB: 40,– €

Begrenzte Teilnehmerzahl!

Org.: Quirin Oellinger, Tel. 09441 7986

4. Mai

Wanderung Jurasteig ab Pielenhofen

Kondition: mittel

Technik: leicht

Gz.: ca. 6 Std. Hm: ca. 300 m

Anzahl der Teilnehmer: 8

Meldung: bis 2. Mai 2014

FB: telefonisch,

Abfahrt 9.00 Uhr, Hafenhäusl

UB: 5,– €

Org.: Ingrid Hainzlmeier, Tel. 09443 6516

E-Mail: helmut.hainzlmeier@gmx.de

9.–11. Mai

Aufbaukurs Sportklettern/Kletterwochenende

Sportklettern in verschiedenen Gebieten

Ziel richtet sich nach der Wetterlage

Kondition: leicht

Technik: bis UIAA Grad 6 im Nachstieg

Meldung: bis 30. April

Anzahl der Teilnehmer: 4 je Führer

FB: nach Vereinbarung

UB: 22,50 €

Org.: Werner Hueber

E-Mail: hueber@alpenverein-kelheim.de

27.–29. Juni

Bergtour Allgäuer Alpen

Kondition: schwer

Technik: schwer

G: 2. Tag Hochvogel 2593 m,

Aufstieg über Bäumenheimerweg,

Hm: 1200, Gz: 8 Std.

3. Tag über Jubiläumsweg zur Willersalpe/Hinterstein,

Gz: 8 Std.

Vor dem ersten Einzug einer SEPA-Basislastschrift wird mich die

DAV-Sektion über den Einzug in dieser Verfahrensart unterrichten

und mir die Mandatsreferenz mitteilen.

Unterschrift (bei Minderjährigen des/der gesetzlichen Vertreter/s)


Ort, Datum

Kontonummer Bankleitzahl

IBAN

DE

Ü: 1.Tag Prinz-Luitpold-Haus 1846 m, Gz: 3 Std.

Anzahl der Teilnehmer: 4

Meldung: bis 1. Juni

FB: nach Vereinbarung

UB: 22,50 €

Org.: Helmut Hainzlmeier, Tel. 09443 6516

E-Mail: helmut.hainzlmeier@gmx.de

Name des Kreditinstitutes

Name des Kreditinstitutes BIC

widerruflich, die von mir zu entrichtende Zahlung bei Fälligkeit

durch Lastschrift von meinem Konto einzuziehen.

4.–6. Juli

Hochtour Zillertaler Alpen

Kondition: mittel

Technik: mittel bis UIAA II

G: Olperer 3476 m, A: 6 Std.

Fußstein 3381 m, A: 5 Std.

Ü: Olpererhütte, A: 1,5 Std.

Anzahl der Teilnehmer: 6 je Führer

UB: 22,50 €

Meldung: bis 18. Mai

Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem

Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen.

Es gelten dabei die mit meinem Kreditunternehmen vereinbarten

Bedingungen.

FB: 25. Juni, 19.00 Uhr, Hafenhäusl

Org.: Rupert Stocker, Tel.: 09441 10067

E-Mail: rup-stocker@gmx.de

Name / Sitz der Sektion

Ich ermächtige die DAV-Sektion

Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen.

Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von der DAV-Sektion

auf mein Konto gezogene Lastschrift einzulösen.

Einzugsermächtigung

Vorname und Name Kontoinhaber

Name / Sitz der Sektion

Sektion Kelheim des Deutschen Alpenvereins e.V. Kelheim

DE65ZZZ00000201917

Gläubiger-Identifikationsnummer (wird von der Sektion ausgefüllt)

SEPA-Lastschriftverfahren

Ich ermächtige die DAV-Sektion

Erteilung einer Einzugsermächtigung und eines SEPA-Lastschriftmandats

Ort, Datum Unterschrift des Antragstellers und ggf. des Partners


Ich stimme der Speicherung, Verarbeitung und Nutzung meiner personenbezogenen Daten zu, soweit es für Verwaltungszwecke der Sektion

bzw. der Bundesgeschäftsstelle erforderlich ist.

Sie können jederzeit schriftlich Auskunft über die bezüglich Ihrer Person gespeicherten Daten erhalten und Korrektur verlangen, soweit die

bei der Sektion oder der Bundesgeschäftsstelle gespeicherten Daten unrichtig sind. Sollten die gespeicherten Daten für die Abwicklung der

Geschäftsprozesse der Sektion / oder der Bundesgeschäftsstelle nicht erforderlich sein, so können Sie auch eine Sperrung, gegebenenfalls

auch eine Löschung, Ihrer personenbezogenen Daten verlangen.

Wir sichern Ihnen zu, Ihre personenbezogenen Daten vertraulich zu behandeln und nicht an Außenstehende weiterzugeben. Zugriff auf Ihre

Daten haben nur die Beauftragten Ihrer Sektion bzw. Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle, die diese Daten für die Erledigung der ihnen übertragenen

Aufgaben innerhalb des DAV benötigen. Diese Mitarbeiter sind auf das Datengeheimnis, gemäß § 5 BDSG, verpflichtet.

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die von Ihnen in Ihrer Beitrittserklärung angegebenen personenbezogenen Daten auf Datenverarbeitungs-Systemen

Ihrer Sektion und der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Alpenvereins e.V. (DAV) gespeichert und für Zwecke der

Mitglieder-Verwaltung Ihrer Sektion, beziehungsweise für sektionsübergreifende Verwaltungszwecke der Bundesgeschäftsstelle (z.B. Versand

DAV Panorama und Mitgliedsausweise, Überprüfung Versicherungsschutz) verarbeitet und genutzt werden. Eine Übermittlung Ihrer Daten an

Dritte findet nicht statt.

Datenschutzerklärung

Aufnahmeantrag (bitte in Druckschrift ausfüllen)

46 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

47


Aufnahmeantrag (bitte in Druckschrift ausfüllen)

An die Sektion

Hauptantragsteller

Fensterkuvert

Name Vorname

Kelheim, z.Hd. Christian Mader

des Deutschen Alpenvereins e. V.

Geburtsdatum Beruf (freiwillige Angabe)

Straße / Hausnummer

Straße, Hausnr.

Preysingstr. 13

PLZ / Wohnort

PLZ, Ort

93326 Abensberg

Telefon Telefon mobil

E-Mail

Hinweise zur Mitgliedschaft: Mit nebenstehender Unterschrift

bestätigt der Antragsteller, dass er die Ziele und insbesondere die

Satzung der Sektion anerkennt. Es wird darauf hingewiesen, dass

die Mitgliedschaft kalenderjährlich gilt und sich, sofern nicht fristgerecht

gekündigt wurde, jeweils automatisch um ein weiteres Jahr

verlängert (gilt auch mit Erreichen der Volljährigkeit).

Ort, Datum

Unterschrift (bei Minderjährigen des/der gesetzlichen Vertreter/s)

Im Falle eines Austritts muss dieser jeweils bis zum 30. September schriftlich gegenüber der Sektion erklärt sein, damit er zum Jahresende

wirksam wird. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Entrichtung des Jahres-Mitgliedsbeitrags.


Mein Partner möchte auch Mitglied werden:

Name des Partners Vorname des Partners Geburtsdatum

Beruf (freiwillige Angabe) Telefon des Partners

Ort, Datum Unterschrift des Partners


Meine Kinder möchten auch Mitglied werden:

Name des Kindes Vorname des Kindes Geburtsdatum

Name des Kindes Vorname des Kindes Geburtsdatum

Name des Kindes Vorname des Kindes Geburtsdatum

Name des Kindes Vorname des Kindes Geburtsdatum

Ort, Datum Unterschrift des/der gesetzlichen Vertreter/s


Ich bin bereits Mitglied in einer anderen Sektion und möchte Gastmitglied werden:

Name Sektion Mitgliedsnummer

Folgende Familienmitglieder sind bereits Mitglied in einer anderen Sektion und möchten Gastmitglied werden:

Name Sektion Mitgliedsnummer

Name Sektion Mitgliedsnummer

Name Sektion Mitgliedsnummer

Name Sektion Mitgliedsnummer

Der Sektion bzw. der DAV-Bundesgeschäftsstelle wird das Recht eingeräumt, zu überprüfen ob eine entsprechende Hauptmitgliedschaft

vorliegt und gegebenenfalls die Anschriften abzugleichen.

Für den Versand im Fenster -

kuvert hier die Adresse der gewünschten

Sektion eintragen.

48 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

49


Mitgliedsnummer in die Mitgliederdatei aufgenommen am Ausweis ausgehändigt/versandt am Stammdatenerfassungsbeleg versandt am

Wird von der Sektions-Geschäftsstelle ausgefüllt !

Beitrag Aufnahmegebühr 1. Jahresbeitrag bezahlt am Zahlungsart Die erste Abbuchung erfolgt ab

Bitte melden Sie jede Anschriftenänderung sofort Ihrer Sektion (nicht der DAV-Bundesgeschäftsstelle in München). Sie sichern sich dadurch

die fortlaufende Zusendung des DAV Panorama und Ihrer Sektionsmitteilungen. Falls sich Ihre Bankverbindung ändert, teilen Sie die Änderungen

bitte Ihrer Sektion für den Beitragseinzug mit. Denn solange der Jahresbeitrag nicht bezahlt ist, haben Sie keinen Versicherungsschutz.

Wichtiger Hinweis:

Vor dem ersten Einzug einer SEPA-Basislastschrift wird mich die

DAV-Sektion über den Einzug in dieser Verfahrensart unterrichten

und mir die Mandatsreferenz mitteilen.

Unterschrift (bei Minderjährigen des/der gesetzlichen Vertreter/s)


Ort, Datum

Kontonummer Bankleitzahl

IBAN

DE

60750515650190207621

Name des Kreditinstitutes

Kreissparkasse Kelheim BYLADEM1KEH

Name des Kreditinstitutes BIC

widerruflich, die von mir zu entrichtende Zahlung bei Fälligkeit

durch Lastschrift von meinem Konto einzuziehen.

Kelheim

Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem

Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen.

Es gelten dabei die mit meinem Kreditunternehmen vereinbarten

Bedingungen.

Name / Sitz der Sektion

Ich ermächtige die DAV-Sektion

Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen.

Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von der DAV-Sektion

auf mein Konto gezogene Lastschrift einzulösen.

Einzugsermächtigung

Name / Sitz der Sektion

Vorname und Name Kontoinhaber

18.–20. Juli

Gläubiger-Identifikationsnummer (wird von der Sektion ausgefüllt)

Erteilung einer Einzugsermächtigung und eines SEPA-Lastschriftmandats

Bergtour/ Watzmannüberschreitung

Kondition: schwer

Technik: mittel (Klettersteig B)

G: Watzmannüberschreitung, A: 8 -10 Std.

Ü: Watzmannhaus, A: 3,5 St

Anzahl der Teilnehmer: 4 pro Führer

Meldung: bis 15. Juni

FB: nach Absprache

UB: 22,50 €

Org.: Andreas Gubik, Tel. 09441 6799365

E-Mail: andreas@gubik.de

18.–20. Juli

Hochtouren-Aufbaukurs

Ziel richtet sich nach den Verhältnissen

Kondition: mittel

Technik: mittel

Meldung: bis 23. Juni

Anzahl der Teilnehmer: 6 je Führer

FB: nach Vereinbarung

UB: 22,50 €

Org.: Werner Hueber

E-Mail: hueber@alpenverein-kelheim.de

SEPA-Lastschriftverfahren

Ich ermächtige die DAV-Sektion

20.–23. Juli

Ort, Datum Unterschrift des Antragstellers und ggf. des Partners


Bergtour Berchtesgadener Alpen

Königssee-Umrundung

Kondition: schwer

Ich stimme der Speicherung, Verarbeitung und Nutzung meiner personenbezogenen Daten zu, soweit es für Verwaltungszwecke der Sektion

bzw. der Bundesgeschäftsstelle erforderlich ist.

Technik: mittel

Ü: Wimbachgrieshütte 1333 m,

Kärlingerhaus 1630 m,

Wasseralm 1423 m

G: Hirschwiese 2114 m,

Funtenseetauern 2578 m

Anzahl der Teilnehmer: 7

Meldung: bis 6. Juli 2014

FB: telefonisch

UB: 30,– €

Org.: Emmeram Huf, Tel. 09452 1571

E-Mail: emm-huf@web.de

Sie können jederzeit schriftlich Auskunft über die bezüglich Ihrer Person gespeicherten Daten erhalten und Korrektur verlangen, soweit die

bei der Sektion oder der Bundesgeschäftsstelle gespeicherten Daten unrichtig sind. Sollten die gespeicherten Daten für die Abwicklung der

Geschäftsprozesse der Sektion / oder der Bundesgeschäftsstelle nicht erforderlich sein, so können Sie auch eine Sperrung, gegebenenfalls

auch eine Löschung, Ihrer personenbezogenen Daten verlangen.

Wir sichern Ihnen zu, Ihre personenbezogenen Daten vertraulich zu behandeln und nicht an Außenstehende weiterzugeben. Zugriff auf Ihre

Daten haben nur die Beauftragten Ihrer Sektion bzw. Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle, die diese Daten für die Erledigung der ihnen übertragenen

Aufgaben innerhalb des DAV benötigen. Diese Mitarbeiter sind auf das Datengeheimnis, gemäß § 5 BDSG, verpflichtet.

DAV Panorama und Mitgliedsausweise, Überprüfung Versicherungsschutz) verarbeitet und genutzt werden. Eine Übermittlung Ihrer Daten an

Dritte findet nicht statt.

25.–27. Juli

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die von Ihnen in Ihrer Beitrittserklärung angegebenen personenbezogenen Daten auf Datenverarbeitungs-Systemen

Ihrer Sektion und der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Alpenvereins e.V. (DAV) gespeichert und für Zwecke der

Mitglieder-Verwaltung Ihrer Sektion, beziehungsweise für sektionsübergreifende Verwaltungszwecke der Bundesgeschäftsstelle (z.B. Versand

Datenschutzerklärung

Hochtour Granatspitzgruppe

Zu Besuch auf unserer Patenhütte

Kondition: mittel

Technik: mittel

G: Großer Muntanitz 3233 m,

Hm: 600, Gz: 5 Std.

Vordere Kendlspitze 3088 m,

Hm: 450, Gz: 2 Std.

Ü: Sudetendeutsche Hütte 2650 m, A: 5 Std.

über Sudetendeutschen Höhenweg

Anzahl der Teilnehmer: 7

Meldung: bis 1. Juni

FB: nach Vereinbarung

UB: 22,50 €

Org.: Helmut Hainzlmeier, Tel. 09443 6516

E-Mail: helmut.hainzlmeier@gmx.de

25.–27. Juli

Hochtour Ötztaler Alpen

Kondition: mittel

Technik: mittel

G: Fineilspitze 3514 m, Gz: 6 Std.

Similaun 3606 m, Gz: 7 Std.

Ü: Martin-Busch-Hütte 2501 m, Gz: 2,5 Std.

Anzahl der Teilnehmer: 6

Meldung: bis 15. Juni

FB: nach Vereinbarung

UB: 22,50 €

Org.: Christian Mühl, Tel. 09441 28995

Mobil: 0160 94845864

Zeichenerklärung:

Ü: Übernachtung, G: Gipfel, GZ: Gehzeit, T/F: Teilnehmer

je Führer, A: Aufstiegszeit, NTA: Normal touren-Ausrüstung,

HTA: Hochtouren-Ausrüstutng, FB: Fahrt besprechung,

UB: Unkostenbeitrag, Org: Organisator

Aufnahmeantrag (bitte in Druckschrift ausfüllen)

50 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

51


24.–25. Juli

Bergwanderung Allg. Alpen – Kleinwalsertal

Kondition: Mittel

Technik: Leicht

G: Kemptner Kopf 2191 m,

Hm: 180, Gz: 0,5 Std.

Ü: Mindelheimer Hütte 2013 m,

Hm: 1100, A: 6 Std.

2. Tag über Krumbacher Höhenweg –

Fiderescharte 2 214 m, Fiderehütte

2067 m nach Mittelberg, A: 300 Hm,

Abst.: 1100 Hm

Anzahl der Teilnehmer: 8

Meldung: bis 22.Juni

FB: nach Vereinbarung

UB: 15,– €

Org.: Ingrid Hainzlmeier, Tel. 09443 6516

E-Mail: helmut.hainzlmeier@gmx.de

2. August

Mountainbike-Tour: Anton-Leidinger-Weg

von Nürnberg nach Amberg

Kondition: mittel (ca. 75 km, Hm: 1300)

Technik: mittel

Anzahl der Teilnehmer: 10

Meldung: bis 25. Juli

FB: nach Vereinbarung

UB: 5,– €

Org.: Florian Kellner

E-Mail: florian.kellner@gmail.com

30.–31. August

Bergtour Wilder Kaiser

Anspruchsvolle, anstrengende Bergtour mit

ausgesetzten Kletterstellen bis II

Kondition: schwer

Technik: schwer

G: 1. Tag Ackerlspitz 2329 m,

Maukspitze 2231 m,

Hm: 1350, Gz: 8 Std.

2. Tag Hinterer Goinger Halt 2192 m,

Hm: 930, Gz: 6 Std.

Ü: Gaudiamushütte 1263 m, A: 5 Std.

Anzahl der Teilnehmer: 4

Meldung: bis 1. Juli

FB: nach Vereinbarung

UB: 15,– €

Org.: Helmut Hainzlmeier, Tel. 09443 6516

E-Mail: helmut.hainzlmeier@gmx.de

6.–7. September

Bergtour Karwendel

Brendlsteig zu Ödkar und Brikkarspitze

Kondition: mittel

Technik: mittel

G: Ödkarspitze, Birkkarspitze, A: 5,5 Std.

Ü: Karwendelhaus, A: 3,5 St

Anzahl der Teilnehmer: 6

Meldung: bis 10. August

FB: nach Absprache

UB: 15,– €

Org.: Andreas Gubik, Tel. 094416799365

E-Mail: andreas@gubik.de

7.–13. September

Bergtour in den Julischen Alpen/Slowenien

Klettersteig C über Bamberger Weg auf den Triglav

Kondition: schwer

Technik: schwer

G: z.B. Triglav 2864 m, Stenar 2501 m,

Skrlatica 2740 m

bis 1800 Hm/Tag, bis 9 Std. Gz/Tag

Ü: Aljazev dom 1015 m,

Dom Savica 850 m

Anzahl der Teilnehmer: 4

Meldung: bis 1. Juli

FB: nach Vereinbarung

UB: 40,– €

Org.: Helmut Hainzlmeier, Tel. 09443 6516

E-Mail: helmut.hainzlmeier@gmx.de

13. September

Bergwanderung Achenseegebiet

Kondition: mittel

Technik: leicht

G: Hochplatte 1813 m, Hm: 870, Gz: 3 Std.

Anzahl der Teilnehmer: 8

Meldung: bis 10. September

FB: telefonisch

UB: 5,– €

Org.: Ingrid Hainzlmeier, Tel. 09443 6516

E-Mail: helmut.hainzlmeier@gmx.de

13.–14. September

Alpinklettern Lamsen Spitze Nordostgrat

Kondition: mittel

Technik: im Nachstieg bis UIAA Grad 4+

G: Lamsen Spitze 2508 m

Ü: Lamsenhütte

Anzahl der Teilnehmer: 2 pro Führer

Meldung: bis 15. August

FB: telefonisch

UB: 15,– €

Org.: Stefan Loibl

E-Mail: loibl.stefan@t-online.de

17. September

Hochseilgartenführung / Naturfreundehaus

Treffpunkt: 17.00 Uhr am Hochseilgarten

Meldung: bis 30. März

UB: 5,– €

Org.: Werner Hueber

E-Mail: hueber@alpenverein-kelheim.de

26.–29. September

Alpinklettern in den Dolomiten

Gebiet Rosengarten

Kondition: mittel

Technik: im Nachstieg bis UIAA Grad 4+

Anzahl der Teilnehmer: 2 pro Führer

Meldung: bis 1. September

FB: telefonisch

UB: 30,– €

Org.: Helmut Gleixner

E-Mail: helmut-gleixner@t-online.de

52 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

4. Oktober

Alpinklettern Guffert Südgrat

Kondition: mittel

Technik: im Nachstieg bis UIAA Grad 5+

2 Std. bis Einstieg, 300 Hm bis 5+,

Abstieg 2 Std.

G: Guffert 2194 m

Anzahl der Teilnehmer: 2 pro Führer

Meldung: bis 10. September

FB: telefonisch

UB: 5,– €

Org.: Stefan Loibl

E-Mail: loibl.stefan@t-online.de

13.–14. Dezember

Skitourenwochenende

Ziel richtet sich nach der Schneelage

Kondition: mittel

Technik: mittel

Anzahl der Teilnehmer: 5 je Führer

Meldung: 30. November

FB: nach Vereinbarung

UB: 15,– €

Org.: Andreas Poschenrieder,

Tel. 0174 3220675

E-Mail: poschi.a@web.de

53



-Navigationsgeräte-Vertragshändler

• Offizieller Schöffel-Shop

• Schneeschuh-Verkauf und

-Verleih

• elektronische Fußmessung

mit Einlagenservice

Das Millionste Mitglied des DAV

Im Rahmen der Outdoor-Messe in Friedrichshafen hat DAV-Vizepräsident Franz-Josef von Loo am Freitag,

12. Juli, das millionste Mitglied begrüßt: die 31-jährige Kirsten Philipp aus Maulburg im Südschwarzwald.

Die begeisterte Wanderin ist im Juni bei der DAV-Sektion Lörrach Mitglied geworden.

Mit dem Erreichen der Millionenmarke setzt sich eine Entwicklung fort, die seit vielen Jahren zu verzeichnen

ist: Der DAV wächst kontinuierlich. Er ist der weltgrößte Bergsportverband und der mitgliederstärkste

Naturschutzverband in Deutschland. In der DOSB-Rangliste der größten Sportverbände

in Deutschland belegt der DAV den fünften Platz. Der Aufwärtstrend beim DAV hält nicht nur seit vielen

Jahren an, sondern er verstärkt sich sogar. So stieg die Zahl der Mitglieder im Jahr 2012 um

49.188. Das ist der größte absolute Zuwachs in der Geschichte des Vereins – und mit 5,25 % auch

eine der größten Wachstumsraten. Besonders erstaunlich ist es vor dem Hintergrund einer alternden

Gesellschaft in Deutschland, dass die Mitglieder im DAV durchschnittlich immer jünger werden. Die

beiden zuwachsstärksten Altersgruppen im Jahr 2012 sind die 19- bis 25-jährigen (8,23 %) und die

Kinder und Jugendlichen (6,01 %). Der Anteil der Frauen stieg im Jahr 2012 von 40,4 auf 40,6 %.

Der Blick auf die regionale Verteilung der Zuwachsraten ergibt ein zweigeteiltes Bild: Einerseits

weisen die südlichen Sektionen die größten absoluten Zuwächse auf – die Sektionen München,

Oberland und Stuttgart liegen hier ganz vorne und haben zusammen über 6.000 neue Mitglieder

gewonnen. Andererseits legen die Sektionen in Ostdeutschland relativ gesehen am stärksten zu.

Im Durchschnitt liegt der Zuwachs dort bei 7,02 %. Insgesamt verzeichnete der DAV deutschlandweit

gute Zuwachsraten – alle Landesverbände hatten zum Jahresende deutlich über drei Prozent mehr

Mitglieder als noch am Jahresanfang.

Bericht vom Hauptverein

Test-Coupon

Abschnitt zum Beratungsgespräch mitnehmen.

Sie erhalten dann beim Kauf eines Schöffelteils 20 % Rabatt*

*Es kann pro Einkauf nur ein Coupon eingelöst werden, ausgeschlossen reduzierte Ware und Sonderbestellungen, gültig ab 100 e.

54 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

55


Ausbildung

Immer wieder Klettersteige

„Ich habe so viele glückliche Menschen auf

ihnen gesehen, dass ich dafür sein muss“,

meinte vor Jahren einmal Reinhold Messner.

Im Jahr 2013 waren 37 % der Rettungseinsätze

an Klettersteigen Blockierungen, also Situa tionen,

in denen der Alpintourist weder vor noch

zurück konnte. Recht glücklich hat da wohl niemand

mehr drein geschaut.

Damit nicht genug: Wer in den letzten Jahren

den Trubel um die Funktionssicherheit der Klettersteigsets

mitverfolgt hat, muss sich fragen,

warum man mehr und mehr die sichernde

Hand des Seilpartners gegen ein mechanisches

Bauteil austauscht und ob so etwas im richtig

steilen Gelände – Norm hin oder her – noch

funktionieren kann.

Soll man überhaupt noch Klettersteige gehen

Ich würde sagen, auf alle Fälle! Aber man sollte

die Kirche im Dorf lassen bzw. die in herkömmlicher

Sicherungstechnik kletternden Alpinisten

in der durchgängig steilen Wand.

Klettersteige sind super, um in abgestuftem

Gelände mäßig schwierige Kletterpassagen mit

Gehgelände zu verbinden. Dann kann man sich

bei Zeiten auch einmal ausruhen und die herrliche

Bergwelt genießen. Kletter-technisch gesehen

ist ein schwieriger Sportklettersteig sowieso

am ehesten mit dem Erklimmen einer Dachbodenleiter

bei gleichzeitig zusammengebundenen

Füßen zu vergleichen.

Für alle, denen das nicht genug ist, empfehle

ich die Ausbildungskurse sowie die angebotenen

und nicht immer ausgebuchten Klettertouren der

Sektion. Übrigens, wie Reinhold Messner seine

Aussage mittlerweile sieht, kann man folgendem

Link entnehmen:

http://www.alpenverein.de/bergsport/

aktiv-sein/klassiker-sanierung/interviewmit-reinhold-messner-sanieren-ist-der-falscheweg_aid_13267.html

Werner Hueber, Ausbildungsreferent

Fachübungsleiter

Georg Andres

Trainer C Sportklettern

Regina Beckstein Kletterbetreuerin

Christian Bodem Trainer C Sportklettern

Clemens Breig

Bergsteigen,

Skihochtouren

Michael Fruth

Kletterbetreuer,

Trainer C Sportklettern

Helmut Gleixner Alpinklettern,

Familiengruppenleiter

Helmut Hainzlmeier Bergsteigen

Ingrid Hainzlmeier DAV-Wanderleiterin

Werner Hueber Alpinklettern,

Hochtouren

Emmeram Huf

Bergsteigen

Ulrich Jedel

DAV-Wanderleiter

Florian Kellner

Mountainbike

Stefan Loibl

Alpinklettern

Christian Mühl

Bergsteigen

Quirin Oellinger Skihochtouren

Martina Pöppel DAV-Wanderleiterin

Andreas Poschenrieder Skibergsteigen

Albert Schindlbeck Skihochtouren

Johann Stockbauer Skihochtouren

Rupert Stocker Bergsteigen

neu hinzugekommen:

Andreas Gubik

Bergsteigen

Ausbildungskurse 2014

11.–12. Januar

Skitourenkurs Einsteiger und Fortgeschrittene

Kondition: mittel

Technik: leicht

Ü: Kelheimer Hütte

Meldung: bis 6. Januar

Anzahl der Teilnehmer: 8 je Führer

FB: nach Vereinbarung

UB: 10,– e

Org.: Hans Stockbauer, Tel. 09441 4856

E-Mail: j_stockbauer@yahoo.de

5.–6. April

Klettern – Grundkurs

Möglichkeit zum Erwerb des DAV-Kletterscheins!

Ort: nach Absprache und Witterung

Ausbildung: • Vermittlung der Grundtechniken

des Kletterns

• Anseilen

• Sicherungstechniken

• Toprope-Klettern

• Abseilen

Meldung: bis 24. März

Anzahl der Teilnehmer: 6 je Führer

Treffpunkt: 9.00 Uhr am Hafenhäusl

UB: 15,– e

Org.: Michael Fruth

E-Mail: michael.fruth@gmx.net

Neuer Fachübungsleiter

Andreas Gubik

DAV-Ausbildung: seit Jahren in der Jugendarbeit

tätig, FÜL Bergsteigen

Alter: 30 Jahre

Hobbys: Klettern,Musik

Beruf: Sozialpädagoge

27.–29. Juni

Hochtourenkurs/Eiskurs

Ort: Pitztal

Ü: Taschachhaus, 2435 m

Ausbildung: • Gebrauch von Pickel u. Steigeisen

• Sicherungstechnik in Eis und Firn

• Anseilen und Begehen von Firn- und

Eisflanken

• Abseilen

• Spaltenbergung

Meldung: bis 1. April

Anzahl der Teilnehmer: 6 je Führer

FB: nach Vereinbarung

UB: 15,– e

Org.: Werner Hueber

E-Mail: hueber@alpenverein-kelheim.de

56 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

57


„Einfach schee“: Hochtour- & Eiskurs

am Taschachhaus

des Personals merkte man nicht, dass das 160

Schlafplätze umfassende Haus bis auf den letzten

Platz ausgebucht war!

15 begeisterte Bergsportler machten sich am

Freitag, den 14. Juni unter der Leitung von

Werner Richtung Pitztal auf. Vom Sammelpunkt

„Parkplatz Gletscherbahn“ in Mittelberg marschierten

wir los in Richtung Taschachhaus.

Der erste Teil des Weges war ein eineinhalbstündiger

Marsch auf einem flach ansteigenden

Schotterweg durchs Taschachtal. Bei einer

kurzen Rast an der Materialseilbahn des Hauses

konnten wir bereits die ersten Eismassen des

Gletschers in der Ferne sehen. Ab hier wurde

der Weg ein wenig steiler, und nach einer weiteren

Stunde Gehzeit erreichten wir das 2434

Meter hoch gelegene Taschachhaus. Hüttenwirt

Christoph begrüßte uns kurz, zeigte uns die Zimmer

und verschwand dann wieder in der Küche.

Der Schweinebraten samt Vor- und Nachspeise

war die Belohnung des ersten Tages.

Auf dem Weg zur Petersenspitze

Am Samstagmorgen ging’s dann früh um halb

sieben in Richtung Gletscher los. Orientierung

stand schon mal auf dem Plan, und wenn wir

auch nicht gleich den schnellsten Pfad gefunden

haben und ein paar Umwege machen mussten,

kamen wir doch am Gletscher an (und hatten

bereits den richtigen Einsatz des Eispickels

gelernt).

Kurz vor der Überquerung des Gletscherbaches

holten wir Steigeisen, Klettergurt und Helm

aus dem Rucksack und bildeten drei Seilschaften.

Ungewohnt waren die ersten Schritte mit

Steigeisen auf dem teils mit Schnee bedeckten

Gletscher. Es dauerte nicht lange, bis wir ein

geeignetes Übungsgelände gefunden hatten.

Gekonnt bauten Werner und Rup einen interessanten

Parcours für uns auf. Nach einer kurzen

Einführung und dem Erlernen der wichtigsten

Knoten ging’s auch gleich los. Angefangen vom

Klettern und Abseilen am Fixseil, übers horizontal

Traversieren an einer Gletscherwand bis

hin zum Eisklettern konnten wir uns viele Fertigkeiten

im Eis aneignen. Nach einer kurzen

Mittagspause ging’s dann weiter mit der Spaltenbergung,

dem Setzen von Eisschrauben und

dem „Bauen von Sanduhren“. Über einen Höhenpfad,

bei dem auch mal ein Sicherungsseil mit

Eispickeln gelegt werden musste, kehrten wir

schließlich wieder zurück zum Taschachhaus.

Während einige von uns die letzten Sonnenstrahlen

auf der Terrasse genossen, zeigte Werner

den anderen Tricks und Kniffe zum Retten und

Selbstretten am Seil.

Nach einer warmen „Zwei-Minuten-Dusche“ und

ein wenig Relaxen freute sich jeder aufs Abendessen.

Durch die geschickte Aufteilung in mehrere

kleinere Stuben und die gute Organisation

Schön, dass auf ein wieder sehr gutes 3-Gänge-

Menü und bei ein paar Glas Bier und Wein ein

geselliger Hüttenabend folgte. Da es unterschiedliche

Interessen für den nächsten Tag

gab, wurden zwei Gruppen gebildet: entweder

Eisklettern mit Rup oder eine Hochtour mit

Werner und Frutti.

Für die Tourengeher klingelte um 3.45 Uhr der

Wecker, es gab ein Thermofrühstück, und kurz

darauf verließen wir das Taschachhaus. Schon

die ersten Gehminuten im Halbdunkel der Berge

machten das frühe Aufstehen wieder wett. Als

das Gelände steiler wurde, bildeten wir zwei Vierer-Seilschaften.

Wenn auch der Aufstieg nicht

sonderlich schwierig war, passierte es immer

wieder, dass einer von uns hüfttief im Schnee

versank und sich nur durch die Mithilfe der anderen

wieder freischaufeln konnte. Am knapp

über 3000 Meter hoch gelegenen Ursprungssattel

angekommen, strahlte uns die Gletschersonne

mit aller Macht ins Gesicht. Der Ausblick

auf Gletscher und die vielen 3000er ringsherum

war wunderschön. Nach einer ausgiebigen Brotzeitpause

in der Höhensonne machten wir uns

auf zum Abstieg im nassen Tiefschnee in Richtung

Gletscher-Übungsgelände. Hier kletterten

die restlichen sieben Kursteilnehmer unter dem

wachsamen Auge von Rup bereits seit einigen

Stunden im Eis. Eine leichte und eine schwierige

Route standen zur Auswahl, um die ca. 12 Meter

hohe Eiswand zu erklimmen. So schwer die

ersten Versuche mit Steigeisen und Eisgeräten

in der Wand waren, desto besser und sicherer

kletterten wir dann gegen Ende nach oben. Und

wer von der Hochtour noch nicht genug hatte,

konnte sich zusätzlich noch eine Stunde beim

Eisklettern austoben oder sich an einem der Felsen

in der Höhensonne bräunen.

Im Eisbruch

Übungsgelände Die Kursteilnehmer mit Sonnenschein im Übungsgelände

Kurz nach Mittag machte sich dann auch der

letzte Trupp auf den Rückweg zum Taschachhaus.

Eine große Portion Kaiserschmarrn auf

der Terrasse war der krönende Abschluss der

Tour. Werner und Rup hat’s gleich so gut gefallen,

dass sie noch einen Tag auf der Hütte verlängert

haben, und so traten wir den Abstieg zu

den Autos ohne die beiden an.

Fazit: Ein sehr schönes, lehrreiches Gletscherwochenende,

gut organisiert, bei herrlichem

Wetter, mit einer tollen Gruppe und super

Führern. Danke an Werner, Rup und Frutti

Thomas Lindinger

58 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

59


Naturschutz

Kämpfer in der Natur: die Pionierpflanzen

Liebe Bergfreunde,

erst kürzlich schrieb ein Regensburger Hochschulprofessor

in der Mittelbayerischen Zeitung

einen Leserbrief, in dem er behauptete, dass die

Prognosen zum Klimawandel reine Panikmache

seien. Jeder Bergsteiger, der offenen Auges in

die Gletscherregionen geht, sieht den gewaltigen

Rückgang des Eises.

Nach einem Gletscherrückzug sind im Vorfeld

nur Geröll, Schutt und geschliffene Felsen. Die

seitlichen Moränen bleiben auf der Innenseite

labil und in Bewegung. In diesen Bereichen siedeln

sich Pionierpflanzen an. Die ersten Pioniere

auf Felsen sind Algen und Flechten. Die

bekannteste Flechte ist die gelblich bis grüne

Landkartenflechte. Ihr Wachstum ist sehr langsam.

Der Durchmesser eines Flecks nimmt im

Jahr um 0,5-1,0 mm zu. Dies Art wird deshalb

sehr gerne für die Altersbestimmung von Moränen

verwendet. Die Samen der Wiederbesiedler

werden hauptsächlich vom Wind, durch Vögel

oder auch durch Landtiere im Fell oder an den

Pfoten eingetragen.

Nach ungefähr 5-10 Jahren sind die ersten

Steinbrecharten, Alpensäuerling, Alpenleinkraut

Alpengänsekresse, einblütiges Hornkraut, Fleischers

Weidenröschen u.a. vorhanden. Von diesen

wird Humus in geringen Mengen produziert

der sich auch in kleineren Ritzen und Vertiefungen

ablagert.

Nach 25-30 Jahren können auch niederliegende

Weidenarten, die nur ein paar Zentimeter über

die Bodenoberfläche ragen, aufkommen. Durch

ihr dem Boden angeschmiegtes Wachstum können

sie dem Wind, der Kälte und auch der Trockenheit

gut trotzen. Trotzdem wird oft durch

vom Wind mitgerissenen Sand, Schnee oder Eiskristalle

die Rinde von den winzigen Stämmchen

abgeschliffen. Auch Gras und Seggenarten

siedeln sich an. An besonders stark dem Wind

ausgesetzten Stellen, die selten von Schnee

bedeckt sind, kommt die Gemsheide (Alpenazalee)

in größeren Flächen auf.

Durch die Humusproduktion über einen längeren

Zeitraum kommen auch Pflanzen mit höheren

Bodenansprüchen nach 60-100 Jahren zum

Wachsen. Die rostblättrige Alpenrose gehört –

auf Urgestein oder Rohhumus – dazu. Hat sich

in den Felsspalten nach längerer Zeit Humus

angereichert, haben auch Polsterpflanzen wie

der Gletschermannsschild mit seinen rosa Blüten

wieder eine Heimat.

Bis die ersten Bäume aufwachsen (z. B. Lärchen

und Zirben, Grünerlen) muss mit einem Zeitraum

von mindestens 150-200 Jahren gerechnet

werden.

Die obige Schilderung gilt hauptsächlich für

Urgesteinsbereiche. In den Kalkalpen sind die

Abläufe etwas anders. Im Urgesteinsbereich

hat das Wasser mehr Einfluss auf die Verwitterung

und Feinschuttbildung, während im Kalk

und Dolomit Wind, Trockenheit und Temperaturschwankungen

eine größere Rolle spielen.

Hans Senft, Naturschutzreferent

Fleischers Weidenröschen

Meine Lieblingsblume unter den Pionierpflanzen.

Es wächst hauptsächlich im Urgestein der Zentralalpen.

Im Kalkbereich kommt es nicht so häufig vor.

Auch auf den Kies- und Schotterbänken der Alpenflüsse

ist es zu finden (z. B. Lech). Hauptblütezeit

ist Juni bis September.

Niemand wünscht sich ein Unglück. Aber treffen kann es

jeden. Daher muss und will die Bergwacht Kelheim immer einsatzbereit

sein. Daher müssen Bergretter und Ausrüstung auf

dem aktuellen Stand des Wissens und der Technik bleiben.

Dies erfordert ein hohes Engagement der Ehrenamtlichen.

Und es kostet Geld – mehr Geld, als die Bergwacht derzeit

hat.

Oder anders ausgedrückt: Die Helfer brauchen Hilfe, zumindest

finanziell. Daher sei eine Bitte, ein Appell erlaubt:

Unterstützen Sie die Bergwacht, spenden Sie oder werden Sie Fördermitglied!

Retten Sie die Einsatzbereitschaft der Bergwacht – Ihnen rettet die Bergwacht im

Notfall das Leben!

Herbert Wallner, Leiter der Bergwacht-Bereitschaft Kelheim

Forsthofstraße 12, 90461 Nürnberg, Tel. 0911-4742030

Weitere Informationen auch über:

kelheim@bergwacht-bayern.de und www.bergwacht-bayern.de/kelheim

60 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

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Familiengruppe I

Jahresrückblick 2013

Wie im letzten Mitteilungsheft geschrieben,

war die Familiengruppe I über das Jahr auf der

Suche nach einem neuen, festen Kern. Rückblickend

kann festgestellt werden, dass sich

dieser zwischenzeitlich ziemlich gefestigt hat.

Bedingt durch weiteren Nachwuchs bei der

einen oder anderen Familie hat sich dieser Kern

dahingehend ausgebildet, dass der Altersdurchschnitt

der Kinder wieder relativ niedrig ist.

Unseren Rückenblick möchten wir wieder beginnen

mit der weihnachtlichen Einstimmung. Die

Veranstaltung existiert nunmehr seit einigen

Jahren und hat sich zu einer festen Veranstaltung

innerhalb der Sektion etabliert.

Im Februar war die Familiengruppe zu Gast auf

dem Brunnlochnerhof in der Nähe von Bad Tölz.

Neben dem Ski- und Schlittenfahren stand der

Iglubau diesmal ganz oben auf der Wunschliste

der Kinder.

Im April bauten wir bei schönstem Wetter

einen Hochseilgarten im Rahmen

einer Wanderung von der Befreiungshalle

zum Kloster Weltenburg. Als besonderes

Schmankerl gab es eine Rückfahrt mit der

Zille.

Wer Interesse hat mitzumachen,

der rufe doch einfach bei uns

(Familie Breig) unter

Tel. 09441/1748591 an.

Dieses Jahr waren wir gleich zweimal auf der Kelheimer Hütte: Da

wir von der evangelischen Kirche die Organisation des Gipfelgottesdienstes

übernommen haben, übernahmen wir diesen Termin

kurzerhand auch in den Terminplan der Familiengruppe. Leider war

es zum Zeitpunkt des Gottesdienstes nass-kalt, aber im Vergleich

zum letzten Jahr wenigstens regenfrei. Am Vortag waren wir mit

fast allen Kindern am Gipfel des Wildalpjochs.

Im September fuhren wir

kurzentschlossen nach

Schönhofen zum Klettern.

Den Kindern machte das

Klettern nach anfänglicher

Zurückhaltung immer mehr

Spaß, so dass diese Fortbewegung

nun zum festen

Bestandteil der Gruppe zählen

dürfte.

Ein besonderes Highlight

steht noch bevor. Am

4. Advent planen wir eine Eselwanderung und wollen anschließend

am Lagerfeuer Weihnachtsgeschichten lauschen und Plätzchen

mit Kinderpunsch (oder auch Erwachsenenpunsch) verzehren.

Clemens Breig

Vorhaben

für 2014:

Leserbriefe

Ihre Gedanken

im Mitteilungsheft

Wir wollen Sie auch mal

zu Wort kommen lassen!

Neben „Bergfreunde

erzählen“ fehlte bis

letztes Jahr die Möglichkeit,

Anregungen vorzubringen,

Vorschläge für

Vortragsthemen bei den

Mitgliederversammlungen

zu machen oder einfach

mal ein paar Worte

zu aktuellen Berg- oder

Naturschutzthemen aus

unserem Wirkungskreis

zu schreiben. Im vergangenen

Jahr nutzte leider

niemand die Gelegenheit,

vielleicht gibt es 2014

bessere Resonanz – wir

bieten Ihnen die Möglichkeit!

Leserbriefe bitte an

Ulrike Federl mailen

(ulrike.federl@web.de)

oder an Hemauer Str.

35 in 93309 Kelheim

senden. Bitte beachten

Sie, dass Redaktionsschluss

für das Mitteilungsblatt

jeweils Ende

Oktober ist.

Für das kommende Jahr hat sich unsere Gruppe wieder einiges vorgenommen.

Neben spontanen Tagesausflügen und dem Besuch der Boulderwand sind

folgende größere Aktivitäten geplant:

April 2014 Winterwochenende auf einem Bauernhof

Gipfelgottesdienst auf der Kelheimer Hütte

Juli 2014

Wochenende am See

28.-30. Nov. 2014 Schneeabenteuer auf der Kelheimer Hütte

62 Familiengruppe I – Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014 – Familiengruppe I

63


Familiengruppe II

Jahresrückblick 2013

Für 2014 haben wir uns diese

Termine gesetzt:

17.-19. Januar: WiWe Kelheimer Hütte

23. Februar: Schlittenfahren

1. Juni: Radtour

Ansprechpartner für Interessierte:

Familie Gleixner, Tel. 09405 500090

Familie Wörz, Tel. 09441 21085

Bei unseren Tagesunternehmungen

musste der gewohnte

Jahresauftakt in der Kletterhalle

aufgrund der guten

Schneelage einer Schlittengaudi

an den Oberndofer

Hängen weichen. Mit verschiedenen

Gefährten ging es

zum Teil rasant talwärts. Die

gemeinsam gebaute Sprungschanze

und die abenteuerlichen Sprüngen sorgten noch für zusätzliche

Spannung.

23. März: Klettern

13. April: Wandern im Altmühltal

11. Mai: Klettern am Fels

25.-27. Juli: Zelten & Klettern & Bootfahren

14.-17. August: Wochenende im Gebirge

14. September: Schiwato

3.-5. Oktober: Klettersteig im Kaiser

8.-9. November: Mit dem

„BOB“ zur Kelheimer Hütte

Im Lauf des Jahres waren wir im Kelheimer Forst

beim Geocachen und mit den Rädern im nahe

gelegenen Laabertal unterwegs. Auch die Schnitzeljagd

zu den Winzerer Hängen Ende Oktober

erfreute sich großer Beliebtheit.

Helmut Gleixner

Feucht-fröhlicher Ausflug

Im September fuhren wir mit dem Zug nach

Beratzhausen, von dort wanderten wir auf dem

Mühlensteig nach Laaber. Gemütlich saßen wir vor

der Schafbruckmühle bei Kaffee und Kiachel, als

wildes Platschen und Schreien die „erschöpften

Eltern“ aufschreckte: Einige von uns Kindern hatten

auf einem Gitter über der Laaber gespielt, das

der Last irgendwann nicht mehr Stand hielt. Den

Kleinsten reichte das Wasser schnell bis über den

Nabel, ehe die Eltern sie rausfischten. Es mangelte

zwar an Ersatzkleidung, die Freude über die Spende

„historischer“ Kleider ihrer eigenen Kinder von der

80-jährigen Wirtin fiel trotzdem sehr unterschiedlich

aus.

Eva & Papa

Winterwochenende im Rofan

Nachdem wir schon im August 2012 ein unvergessliches Wochenende auf der Erfurter Hütte im

Rofan verbracht hatten, wollten wird diese schöne Hütte auch im Winter besuchen. Im Februar war

es soweit! Am Freitagnachmittag brachen die Familien auf und mussten sich sputen, die letzte Gondel

zur Bergstation noch zu erreichen. Ein tief verschneites Haus erwartete uns. Kein Wunder, dass

wir uns schnell in Inuit-Familien verwandelten. Manch einer war überrascht, wie er kurzerhand zu

neuen Kindern und anderer Partnerin kam.

Am nächsten Tag machten wir uns mit Schneeschuhen auf, um für unsere Inuit-Sippen einen Lagerplatz

mit Iglus zu bauen. Gar nicht so einfach! Erst musste die Schneedecke verdichtet werden –

also stapften wir mit den Schneeschuhen einen runden Platz aus. Dann schnitten wir im Steinbruch

mit dem Fuchsschwanz ungezählte Schnee-Ziegel aus, die zu Tisch und zwei Iglus verbaut wurden.

Das war anstrengend, aber alle halfen mit, und so schafften wir es schließlich. Wir konnten auf dem

neuen Tisch Brotzeit machen und in die Iglus klettern. Wie still es da war!

Das Wetter meinte es gut mit uns. Bei strahlendem

Sonnenschein und blauem Himmel

machten wir nachmittags eine tolle Schneeschuhwanderung.

Zurück auf der Hütte stärkten wir uns

und gingen abends mit Fackeln in der Dunkelheit

nochmals zu unseren Iglus.

Noch ein Schneeschuhwanderung am Sonntag

Vormittag, ein wenig Herumtoben im Schnee –

und schon mussten wir mit Skiern, Schlitten oder

Gondel wieder zu den Autos zurück. Ein wunderbares

Wochenende ging zu Ende, das jedem von

uns super gefallen hat.

Astrid Rank

64 Familiengruppe II – Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014 – Familiengruppe II

65


In den Sommerferien auf der Steinseehütte

Nicht nur mit Kind und Kegel, sondern auch noch

mit Hund machten sich drei Familien zu Mariä

Himmelfahrt auf, um ein verlängertes Wochenende

auf der Steinseehütte zu verbringen.

Nachdem die erste Hürde, eine Rallye-Strecke

hoch zum Hüttenparkplatz, genommen war, ging

es noch ca. zwei Stunden Gehzeit zur Hütte.

Dass es dabei nicht langweilig wurde, dafür

sorgte die wunderbare Landschaft und speziell

für die Kinder Helmuts unerschöpflicher Schatz

an Geschichten und die Art, diese zu erzählen.

Wie der Vater, so der Sohn!

Kleine Abfrischung gefällig

Kind, Kegel und Hund

Nun war es aber ein Ausflug des Alpenvereins, und wir

hatten keine 1001 Nächte Zeit. Uns zog es am nächsten

Morgen Richtung Klettergarten Schneekarle am

Steinsee. Dort konnten die Kinder nicht nur klettern: An

einer nahe gelegenen Altschneezunge richteten wir ein

Fixseil ein, und bald sah es aus wie auf einer Hochtour.

Der anschließende Badespaß im Steinsee war kurz aber

recht erfrischend, der See liegt nämlich auf ca. 2500 m.

Der Hüttenwirt dort oben ist sehr umtriebig und hat

ein auf Kinder zugeschnittenes „Gecko-Land“ angelegt.

Dabei handelt es sich um leichte Kletterrouten,

Boulder, Abseilstellen und Klettersteigpassagen, in

denen Kinder spielerisch Erfahrung im Gelände sammeln

können. Das wurde am zweiten Tag auch ausgiebig

genutzt.

Für die größeren gibt es schöne Alpintouren, und so

bestieg eine Vater-Sohn-Seilschaft aus unserer Gruppe

den markanten Spiehlerturm über die Südwand.

Am Abend wurden die Gecko-Abzeichen verliehen, welche

sich nicht nur die Kinder redlich verdient hatten.

Und schon war es wieder Sonntag, ein wenig wehmütig

stiegen wir hinab Richtung Parkplatz, wobei wir uns

noch genug Zeit ließen, am Bach, der den Weg dort

säumt, ausgiebig zu plantschen. So sieht ein gelungenes

Bergwochenende aus, vielen Dank an Helmut.

Werner Hueber

Jugend-Journal

Skifahrt im Februar auf die Kelheimer Hütte

In diesem Jahr fand endlich wieder

die traditionelle Jugendskifahrt statt.

Und zwar mit allem Drum und Dran:

gemeinsamer Aufstieg zur Hütte,

Betten beziehen, Spiele usw. Skifahren

stand natürlich an erster Stelle.

Und abends ein lustiger Hüttenabend

mit vielen Spielen. Am Sonntag ging es

nach dem Aufräumen der Hütte noch

mal auf die Piste und anschließend ab

nach Hause.

Der Ablauf ist seit Jahren bekannt, und

auch neue Gesichter merken, wie routiniert

die „alten Hasen“ sind. Die Skifahrt

war wie immer ein voller Erfolg.

Grillen am Häusl – Beliebter Treffpunkt

Jedes Jahr vor den Sommerferien treffen wir

uns zum gemeinsamen Grillen am

Hafen häusl. Jugend I, II und Jungmannschaft

sind vertreten. Diese

Aktion erfreut sich große Beliebtheit,

was die große Teilnehmerzahl beweist.

Wenn’s was zum Essen gibt, kommt

man eben gerne vorbei...

Dieses Jahr war das Wetter leider

nicht so gut, aber für uns kein Problem

– denn unsere Mädchen sind

erfinderisch und bauten aus Bier bänken

und einer Plane ein Dach.

„Wird schon halten, Hauptsache, das

Fleisch wird nicht nass!“. Auf jeden Fall

hat es allen geschmeckt, und wir freuen

uns aufs nächste Jahr!

Schokoladenwettessen

Wir grillen im Trockenen, auch bei Regen!

66 Familiengruppe II – Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014 – Jugend-Journal

67


Kathi

und

Stanzi

Jugend-/Jungmannschaftsskitour Lizumer Hütte

15.-17.02.2013: Mit mehreren Krankmeldungen

der Teilnehmer hatten wir für unsere

Jugend-/Jungmannschaftsskitour leider nicht

die besten Voraussetzungen. Stark dezimiert

machten wir uns trotzdem am Freitag auf den

Weg in die Berge. In Wattens erwartete uns

ein Aufstieg vom Bundesheerstützpunkt über

Wald und Wiesen hinauf zur Lizumer Hütte, vorbei

an Mulis und österreichischen Soldaten in

Schnee-Tarnanzügen.

Bouldern und Klettern

In den Wintermonaten nutzten wir oft die

Boulderwand in der Gymnasium-Turnhalle.

Das ist ein idealer Treff, um zu trainieren

und mit Freunden zu ratschen. Kletterspiele

wie „Kofferpacken“ brachten Spaß

in die Runde und weckten den Ehrgeiz. Ab

und zu machten wir uns auf den Weg nach

Lappersdorf in die Kletterhalle. Im Sommer

waren wir natürlich im Freien zu finden, z.B.

in Hardt. An einfachen Touren hatte man die

Möglichkeit, erste Kletterschritte am Fels zu

machen. Für die Profis unter den Kids gab

es natürlich schwierigere Touren als Herausforderung.

Und so war immer für jeden

etwas dabei.

Aussicht für 2014:

Gruppenstunden Jugend I

montags – 14-tägig

Genaue Infos bekommt ihr

per E-Mail zugeschickt.

Auf geht’s, die Jugend I braucht DICH!

Hast du Lust auf Klettern, Bouldern, Chillen

– und jede Menge Spaß!

Dann komm in die Jugend I (10-14 Jahre).

Wenn ihr Lust habt, uns kennen zu lernen, dann

schaut doch einfach mal vorbei, wählt die

09441 4856 (Kathi Stockbauer) oder schreibt

eine Mail an katharinas89@yahoo.de.

• Klettern am Fels und in der Halle • Bouldern • Wandern • Mountainbiken

• Skifahrt auf die Kelheimer Hütte • und alles, was uns sonst noch einfällt J

Nach einem gemütlichen Abend auf der Hütte

starteten wir am Samstagvormittag zu einer kleineren

Tour quer durch das Militärgebiet hinauf

zum Geier. Mit den am Morgen Nachgereisten

war unsere Gruppe nun komplett, unsere Karawane

schlängelte sich zum Gipfel.

Saubere Spur

Interessante Bachquerung

Zurück an der Hütte wurden Piepser ziemlich fies

versteckt, aber auch souverän wiedergefunden.

Am nächsten Morgen hatten wir tolles Wetter,

eiskalte Luft und eine wirklich beeindruckende

Sicht. Außerdem erwarteten uns super

Abfahrten mit Tiefschnee, nicht zu steil, sodass

jeder seinen Spaß hatte, sowohl beim Abfahren,

als auch bei einigen Ausgrabungsaktionen nach

Stürzen. Vielen Dank an Quirin fürs spontane

Einspringen als Führer!

Jugend II & Jungmannschaft klettern in Arco

Mittwoch-Sonntag, 29. Mai- 2. Juni: Auch wenn

man sich ja bekanntlich selten entscheiden

kann, welche Jahreszeit die Schönste ist – wenn

nach dem Winter die Freiluft-Klettersaison näher

rückt, freut sich fast jeder. Und wo könnte man

besser in den Sommer starten als in Arco

Wie schon im letzten Jahr hieß es also für

die Jungmannschaft: Ab an den Gardasee!

Allerdings war dieses Mal auch die Jugend

dabei, sodass am Ende über 20 junge Leute

zur „Reisegruppe“ zählten. Nach einer längeren

Planungsphase („Wer nimmt Zelte mit“, „Wer

hat ein Auto“, „Was brauchen wir überhaupt“

„Und was wollen wir eigentlich machen“) ging

es dann endlich los.

68 Jugend-Journal – Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014 – Jugend-Journal

69


Am Mittwochabend war der Großteil der

Gruppe am Campingplatz in Arco und

die Zeltburg über drei Stellplätze verteilt

aufgebaut.

In den nächsten Tagen waren wir in Gruppen

unterwegs: Während einige jeden Tag

am Colodri oder in den Sportklettergebieten

anzutreffen waren, bevorzugten die

meisten die Abwechslung beim Klettern,

Mountainbiken, Klettersteigen und Wandern.

Die Aktivitäten wurden gemeinsam

geplant, sodass jeder auf seine Kosten

kam. Bei dieser Auswahl wäre uns auch

nach zwei Wochen noch nicht langweilig

geworden.

Am Nachmittag traf man sich ganz automatisch

beim täglichen Eis in der Stadt, und für gemütliche

Boulderrunden und Spiele am Campingplatz

blieb auch genügend Zeit. Das Baden in

der Sarca war in diesem Jahr nur etwas für die

ganz Harten, weil sie noch kälter als gewöhnlich

war und auch die Umgebungstemperaturen

nicht zum Baden einluden. Zum Glück regnete

es aber nur am ersten Tag. Über kleine Nieselschauer

an den anderen Tagen wollen wir großzügig

hinwegsehen.

An den Abenden standen wir vor der Herausforderung,

für die ganze Gruppe gleichzeitig zu

kochen; zum Glück hatten wir schon vorgesorgt

und sowohl für einen Grillabend als auch für

Spaghetti Bolognese daheim eingekauft beziehungsweise

vorgekocht. Die eine Gruppe fand

zwischen Wandern und Klettersteig die Zeit, eine

kleine Vorführung einzustudieren, sodass wir

sogar ein offizielles Abendprogramm hatten.

Auch wenn wir uns über besseres (wärmeres)

Wetter und ein, zwei zusätzliche Tage sehr

gefreut hätten, war es ein super Urlaub und eine

tolle Erfahrung, mit Jugend und Jungmannschaft

gemeinsam unterwegs zu sein.

Elisabeth Ferstl

Die Schlüsselstelle

Jugend-Probe für den Auftritt

Jungmannschaft

Neuer Jungmannschaftsleiter Johannes Schweiger

Mein Name ist Johannes Schweiger, ich bin der neue Jungmannschaftsleiter und löse Stefan

Loibl ab. Ich komme aus Kelheim und bin schon seit einiger Zeit als Jugendleiter tätig. Mit dem

Sportklettern habe ich vor einigen Jahren angefangen und bin seitdem begeistert von den vielen

Möglichkeiten, die einem durch die Berge und heimischen Felsen geboten werden.

Da unsere Jungmannschafft sehr vielseitig ist, machen wir alles vom Skitourengehen übers

Mountainbiken bis zum Alpinklettern. Dieses Jahr gab es zahlreiche Aktionen, die viel Spaß

gemacht haben, und ich hoffe auf eine aktive Jungmannschaft 2014, die immer offen für neue

Mitglieder ist! Neue sind gern willkommen, meldet euch einfach oder kommt mal mit!

Die Jungmannschaft ist auch in Facebook vertreten: Jungmannschaft Kelheim

Wohnort: Kelheim · Geburtsdatum: 16.10.93 · E-Mail: johannesschweiger@freenet.de

Jungmannschaft Aktionen 2013

Die Jungmannschaft hat auch dieses Jahr wieder

viele gemeinsame Aktionen unternommen:

Im schneereichen Winter wurden zahlreiche

Skitouren gegangen. Im Gebiet rund um die

Kelheimer Hütte hatte der unberührte Neuschnee

keine hohe Lebenserwartung und

wurde durch zahlreiche Touren immer wieder

umgegraben. Zudem schloss sich ein Teil der

Jungmannschaft der Skihochtour auf der

Langtalereckhütte (Obergurgl) an. Zum Ausklang

des Winters war dann noch eine etwas

wildere Sache geplant: Die Skidurchquerung

des steilen Karwendelgebirges, von Scharnitz

aus über zahlreiche Gipfel und den damit

verbundenen Höhenmetern nach Stans. In den

fünf Tagen, die wir dafür benötigten, verbrachten

wir die meisten Nächte in Winterräumen und

nahmen die komplette Verpflegung im Rucksack

mit. Vielen Dank an Poschi fürs Führen.

Im Frühjahr ging es zwei Wochenenden zum

Sportklettern in die fränkische Schweiz. Über

Pfingsten stand eine gemeinsame Fahrt an den

Gardasee mit der Jugend auf dem Programm.

Karwendel: Mal was Neues, Klettersteig im Winter!

Als das Wetter zum Sommer hin endlich richtig

warm wurde, spannten wir eine Slackline

über den Alten Hafen und versuchten uns daran,

die Distanz von 50 Metern auf der wackligen

Line zurückzulegen, ohne ins Wasser zu fallen,

was jedoch keinem gelang. Es wird weiter fleißig

geübt, dann klappt’s mal… Da wir das Alpinklettern

auch nicht vernachlässigen wollten, ging es

noch auf die Blaueishütte, und wir genossen die

70 Jugend-Journal – Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014 – Jungmannschaft

71


Alpinklettern Blaueishütte

wunderbaren Alpintouren in diesem Gebiet sowie

die einzigartige Kuchenvielfalt auf der Hütte.

Daraufhin fuhren wir zum wiederholten Male

für ein paar Tage in die Fränkische, um unsere

Sportkletterfähigkeiten nicht einrosten zu lassen.

Zum Schluss stand noch eine sehr schöne

Tour in die Dolomiten sowie nach Südtirol an:

Wir statteten den Vajolettürmen einen Besuch

ab und kletterten dort die Delagokante, einen

alpinen Klassiker. Der nächste Teil unsrer Reise

führte uns nach Meran in das Sportkletter- und

Vorläufiges Jungmannschaftsprogramm

für 2013/14

Winter:

• Skitouren rund um die Kelheimer

Hütte und andere Ziele

• Eisklettern

• Sportklettern im Süden Europas

Frühjahr:

• Gardasee/Arco

• MTB/Sportklettern in Südtirol

• Sportklettern Fränkische (Wochenende)

Sommer/Herbst:

• Verdon Sportklettern

• Alpinklettern Blaueishütte

• Alpinklettern Wilder Kaiser

Mountainbike Eldorado, wo wir noch einige Tage

damit verbrachten, die wunderschönen Trails in

Latsch und einige der besten Sportklettereien in

feinstem Granit in auszutesten. Georg Andres

Kurztrip auf die luftigen

Vajoletttürme und ins sonnige Vinschgau

Ende September ging’s Richtung Rosengarten in den

Dolomiten. Nach verspätetem Start und oftmaligem

Umpacken erreichten wir endlich Pera di Fassa. Zur Eingewöhnung

ging’s noch schnell an einen Sportkletterfelsen,

ganz schön scharf der Felsen! Am späten

Nachmittag stiegen wir dann hoch zur Gartlhütte direkt

am Fuß der Vajoletttürme. Wer auf besseres Essen

Wert legt, sollte lieber unten in der Vajoletthütte nächtigen,

denn schlechter geht’s nimmer. Dafür waren wir am

nächsten Morgen die ersten in der Delagokante (IV), wir

dachten, die einzigen, doch trotz Werktag und Eiseskälte

kamen noch einige andere Seilschaften nach uns.

Die erste Seillänge zeigte uns gleich mal die Merkmale

der Dolomiten auf: extrem ausgesetzt, wenig bis gar

keine Zwischensicherungen und sehr steil für den Schwierigkeitsgrad.

Zweifel, ob wir weiterklettern sollen, kamen

auf. Aber das Erlebnis und die Aussicht waren einmalig,

und Christian kletterte souverän als Vorsteiger weiter,

sodass Johannes und Georg angstfrei im Nachstieg genießen

konnten, ohne sich beim Klettern an der extrem ausgesetzen

Kante in die Hose zu machen, da manch einer Meran: Abendliches Lagerfeuer

am liebsten in Wanderschuhen klettert und Tritte dadurch

winzig erscheinen... Bei der Ausstiegseillänge war nochmal Schwindelfreiheit gefragt: Man kommt nur

über einen schmalen Grat zur Abseilpiste. Der ständige Wind sorgte zusätzlich für Stimmung. Oben

angekommen, gab’s ein einmaliges Panorama aus steilen

Pfeilern, riesigen Felswänden und tiefen Tälern

gepaart mit blauem Himmel und Sonnenschein. Da es

uns hier oben auf 2800 m für längere Klettertouren zu

kalt war, trieb es uns noch am selben Tag ins viel wärmere

Naturns bei Meran. Dort wurden wunderschöne

Touren geklettert und Sonne getankt. Dieses Gebiet wird

nächstes Jahr sicher wieder angesteuert werden. Man

kann dort auch super MTB fahren, sodass auch in einer

größeren Gruppe für jeden was dabei sein sollte und für

reichlich Abwechslung gesorgt ist.

Georg Andres

Dolomiten bei Meran: Chris testet die besten Routen aus

72 Jungmannschaft – Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014 – Jungmannschaft

73


Sportkletterer

Vereinschor

Das war 2013:

• Eiskletterwand am Haisl

• Bouldern an der vereinseigenen Wand im DGK

• Klettern an heimischen Felsen (Altmühltal,

Donaudurchbruch, Labertal) und in der

Kletterhalle

• Ausflüge in die Fränkische, nach Arco und

Südtirol

Kontaktmöglichkeiten für alle Interessierten:

Chris Tel. 015123814881

Georg Tel. 015140363604

E-Mail:

sportklettern@gmx.de

facebook:

Klettergruppe DAV Kelheim

2014 steht auf dem Plan:

• Eiskletterausflug

• regelmäßigeres Klettern/Bouldern drinnen und

draußen

• Mehrtagesfahrten (z.B.: Vinschgau,

Fränkische, Pfalz, Kelheimer Hütte)

Die genauen Ziele und Termine werden rechtzeitig

über E-Mail und Facebook bekannt gegeben.

Falls ihr Fragen oder Wünsche habt, kontaktiert

uns einfach! Neue sind immer herzlich

willkommen!

Jahresbericht des

Vereinschors „Gspielt und gsunga“

Wie sieht der Jahresablauf einer Gesangsgruppe

aus Er besteht aus Proben und Auftritten,

um zu zeigen, welches Potential in einem

steckt und was die harte Probenarbeit für Spuren

hinterlassen hat.

Genau dies war uns bewusst, als wir das Jahr

begonnen hatten, denn unser Singen und Spielen

sollte wieder uns und den Zuhörern Freude

bereiten. Deswegen freuen wir uns immer besonders

auf die Weihnachtsfeier der Sektion, die

Bergmesse und andere Aktivitäten, bei denen

wir eingeladen werden. Dies ist Alltag seit einigen

Jahren, und darum soll heute mein Bericht

von einem außergewöhnlichen Auftritt berichten.

An dem Volksmusiktag am 15. Juni anlässlich

der 150-Jahrfeier der Befreiungshalle sollte auch

unser Chor mitwirken. Für den Auftritt wurde in

Vorgesprächen die Franziskanerkirche ausgewählt.

Natürlich waren wir uns der Ehre bewusst

und probten mit Feuereifer an den vorgesehenen

Liedern, Musikstücken und Vorträgen.

Kurz vor der Aufführung hatten wir große Probleme:

Unsere Chorleiterin stand aus persönlichen

Gründen an diesem Tag nicht zur

Verfügung. Es musste entweder abgesagt – oder

improvisiert werden. Das Experiment klappte hervorragend,

weil alle konzentriert bei der Sache

waren und unbedingt singen wollten. Vor ca.

50 Zuhörern wurde unter anderem auch das

Kelheimer Lied von Sepp Gallmeier in einer neuen

Version zu Gehör gebracht. Dies ist erwähnenswert,

weil dieses Lied laut Statistik der aufgelösten

Gesangsgruppe zum letzten Mal im Jahre

1981 vom Frauendreigesang zur 800-Jahrfeier

der Stadt Kelheim gesungen wurde. Das „Brot

der Künstler“ und die anerkennenden Worte sind

uns Ansporn und Auftrag zugleich, für den Chor

unsere Freizeit einzubringen und in einer netten

Gemeinschaft zu singen und zu musizieren.

Solltest auch Du Lust haben bei uns mitzumachen,

dann komm einfach ins Pfarrheim in Affecking,

dort findest Du uns jeden Donnerstag um

19.00 Uhr (Musikgruppe) und ab 20.00 Uhr (Chor).

Heinrich Müller

74 Klettergruppe – Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

75


Bergfreunde erzählen

Festzug „150 Jahre Befreiungshalle“ am 5. Mai

Was hat der Alpenverein mit der Befreiungshalle

zu tun Das fragten wir uns auch, als Ende

2012 die Anfrage der Stadt Kelheim – ob wir

uns beteiligen wollen – bei uns eintraf.

Anfang Februar dieses Jahres die erneute

Anfrage und Diskussion in der Vorstandssitzung:

„Na ja – man könnte ja in den damaligen Klamotten

mitgehen, aber wer organisiert“ „Haben

wir überhaupt noch alte Knickerbocker, Schuhe,

Alpenstange“ Alle gehen erst mal in Deckung.

In der Vorstandssitzung Mitte März greift Helmut

das Thema wieder auf mit dem Hinweis,

dass fast alle Kelheimer Vereine mitmachen –

sogar der Schachklub! Er selbst sei aber an dem

betreffenden Wochenende nicht da. Christl als

seine frisch gekürte Vertreterin nimmt die Fäden

in die Hand. Jetzt wird es ernst!

Im April werden diverse Speicher und Keller

durchstöbert, Bekannte befragt, das DAV-

Museum um Hilfe gebeten. Die Waschkörbe

füllten sich allmählich mit erstaunlich viel Musealischem

und Kuriosem. Wir planten, zu den

jeweiligen Jahreszahlen 1863, 1913, 1963 und

2013 zu zeigen, wie gekleidet und ausgerüstet

man damals bzw. heute in die Berge sommers

und winters ging bzw. geht. Die Taferln wurden

gebastelt, diverse Alpenstangen geschnitten und

die Akteure mit sanftem Zwang zum Mitgehen

aufgefordert.

... und dann kam die Anprobe: Die XXXL-Steghose,

unser extremstes Stück, in die locker

zwei von uns reingepasst hätten, wurde lachend

ausgesondert. Christl zu Ulli (eigentlich Kleidergröße

40/42): „Die 34er Strickjacke muss

passen, die dehnt sich“. Werner: „Ich zieh’

doch keine Damen-Steghose an!“ Nach einem

Schnaps tat er’s doch. Christl schaffte es endlich

in die antike Lodenhose, dann war aber

vorne hinten. Wickelgamaschen: Allgemeines

Rätseln, wie man die Dinger anlegt, ohne dass

sie nach 20 Schritten wieder um die Schuhe

schlabberten. Also auch bei Seite legen.

Hansjörg griff zu Farbspray und Schere, um farbige

Bergschuhe aus 1990 in Schuhe um 1863

zu verwandeln. Helga im Lamahaarpulli: „Der

kratzt ja gar nicht!“

... und dann der Festzugstag am 5. Mai: Wir

haben uns am Hafenhäusl umgezogen. Zum

Aufstellen ging es bei strahlendem Wetter und

Ja, so in etwa ging man 1863 auf den Berg!

echten Mai-Temperaturen zum Kelheimer Einkaufszentrum

an der Schäfflerstraße. Beneidenswert

unsere sommerlich gekleideten

Kletterer und Boulderer, besonders bedauernswert

die modernen Skifahrer in Schnallenschuhen.

Vorsichtshalber hatten sie keine Pisten-,

sondern Tourenskistiefel an. Die Blasen liefen

sich aber dann die, die in geliehenen Schuhen

die ca. 5 km Zugstrecke stiefeln mussten.

Mit etwas Verspätung begann der Zug mit ca.

3000 Personen: über die Europabrücke, durch

die Innenstadt zum Mittertor raus, die Alleestraße

hoch, vorbei an der Post (ab da konnte

man auch die entgegenkommenden anderen

Gruppen bewundern), über die Donaubrücke mit

Wenden am Kreisel und zurück durch das Donautor

in die Stadtmitte. Viele Zuschauer (die

Polizei schätzte sie auf 20 000!) säumten die

Straße und winkten uns zu.

Nachdem sich der Zug aufgelöst hatte und wir

zum Hafenhäusl zurückgingen, gab es folgenden

Dialog: Christian: „Ich fühl mich wie nach einer

Tour, müde und durstig“. Darauf Rup: „In der

Hütte da vorne wartet ja schon das Weißbier.“–

und das stimmte! Bei Kaffee, Kuchen, Knabber,

Würstl und Bier ließen wir eine mal ganz andere

Aktivität ausklingen. Lustig war’s!

Dank an alle, die mitgemacht haben. Besonderer

Dank an alle, die nicht mitgegangen sind, aber

trotzdem ihre Keller abgesucht haben und uns

mit Ausrüstung und Klamotten geholfen haben:

Annelie und Birgit, Henni und Sepp, Ingrid und

Helmut, Gitti, Marianne, Luise, Ilse, Barbara,

DAV-Museum und Unbekannt (in Christls Garage

standen plötzlich alte Bergschuhe).

Ulrike Federl

Das Wetter meinte es gut mit den Kletter-Mädels.

Für die Tourengeher war DIE Tour eher hartes Brot.

76 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

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„Vatertagstour“:

Auf den Hochstaufen

Der Hochstaufen 1771 m, östlicher Hauptgipfel

der bemerkenswerten Staufen-Gruppe war

am 9. Mai das Ziel unserer gemischten Gruppe.

Die schroffe Bergkette liegt am nordöstlichen

Rand der Chiemgauer Alpen und bietet einen

eindrucksvollen Ausblick über das Alpenvorland

sowie zu den Berchtesgadener Alpen.

Hochtour in den südlichen Ötztaler Alpen

Acht Bergkameraden starteten am 18. August

von Pfelders, in einem Seitental an der Südseite

der Ötztaler Alpen gelegen, bei guten Witterungsbedingungen

zum 1250 m-Anstieg zur Stettiner

Hütte. Diese befindet sich am Fuß der Hochwilde

(3482 m) auf einer Höhe von 2875 m. Nach

einem anstrengenden Aufstieg erreichten wir die

Hütte am späten Nachmittag.

Eine anspruchsvolle, schöne Rundtour hatte

Emmeram geplant. So starteten wir von der

Padinger Alm den etwas schwierigeren Weg

über die Steinernen Jäger. Vor Ort ist er als

„Klettersteig“ ausgeschildert, jedoch gibt es

keine Sicherungsseile. Zunächst wanderten

wir über einen steilen Waldpfad durch schönen

Mischwald in Serpentinen empor. Im oberen

Bereich führte der Weg jedoch durch wildes

Felsgelände mit schroffen Steilstücken und Bändern.

Trittsicherheit war hier erforderlich, zudem

benutzen wir immer wieder mal von Stein zu

Stein unsere Hände. Letztendlich endete der

Steig direkt vor der Reichenhaller Hütte 1750 m

(auch Staufenhaus), an der wir vorbei zum Gipfel

stiegen.

Auerspitze – Rotwand

Nach Genuss der gigantischen Rundumsicht und

kleiner Pause traten wir den Abstieg über den

Normalweg an. Dieser quert zwar anfangs in

Kammnähe, ist aber nicht so schwierig wie der

Aufstieg. Weiter an Bartlmahd vorbei, wanderten

wir in steilem Zick-Zack hinab und erreichten so

wieder den Ausgangspunkt. Mit einer Einkehr in

der Padinger Alm ließen wir diesen erfolgreichen

Bergtag ausklingen. Danke!

Josefa Hueber

Man möchte es kaum glauben: Fast nur „Senioren“ hatten Zeit und starteten am Dienstag, den

21. Mai. Wir fuhren nach Spitzing, parkten die Autos bei der Kirche und fuhren mit dem Bus Richtung

Valepp bis zur Waitzinger Alm. Von hier führt der etwas andere, wahrscheinlich selten gewählte

Anstieg durch den wildromantischen Pfanngraben über die Kümpflalm zur Kümpflscharte und zum

erwählten Gipfel, der Auerspitz 1811 m. Sie liegt im Mangfallgebirge, einem Teil der Bayerischen

Voralpen. In unmittelbarer Nähe erblickten wir den Gipfel der Rotwand, des Hochmiesing, der

Ruchenköpfe. Sogar der Wendelstein ließ sich blicken. Immer wieder und zu jeder Jahreszeit sind

auch diese „Gipfel“ und „Ausblicke“ herrlich. Weiter wanderten wir zur Rotwand 1884 m, dem höchsten

Gipfel im Spitzingseegebiet und bayerischen Teil des Mangfallgebirges. Den Abstieg nahmen

wir über das Rotwandhaus mit einer Einkehr, bevor es zurück zum Parkplatz ging. Emmeram hiermit

„Danke“ für die so geplante schöne Rundtour.

Josefa Hueber

Gut ausgeschlafen und anständig bewirtet,

nahmen wir am nächsten Tag die Hochwilde

in Angriff. Nach leichter Kletterei erreichte die

ganze Gruppe sicher den Gipfel, leider ohne

übermäßige Fernsicht. Eine weitere Übernachtung

auf der Stettiner Hütte bewahrte uns am

Abend vor einem Wolkenbruch mit Gewitter und

vor nächtlichem Schneefall. Das Hüttendach und

die Terrasse waren am Morgen angezuckert.

Der nächste Tag brachte eine Wetterbesserung,

und eine lange, abwechslungsreiche Wanderung

mit viel Auf- und Abstieg zur 2982 m hoch gelegenen

Zwickauer Hütte stand uns bevor. Hüttenzauber

auf fast 3000 Metern! Stromausfall und

kaltes Wasser – aber freundliche Wirtsleute und

gutes Essen vom Holzofen. Was will man mehr

Das Wetter hatte sich wieder stabilisiert: Wir

genossen eine herrliche Fernsicht von den Zillertalern

über die Dolomiten, die Sarntaler Alpen

bis zur Texelgruppe. Ein traumhafter Sonnenuntergang

beschloss den Tag.

Unserer zweites Gipfelziel, der Hintere Seelenkogel

mit 3489 m, konnte am anderen Tag nicht

ganz verwirklicht werden. Schnee und Eis vom

Vortag machten den letzten Teil des Gipfelanstiegs

zu gefährlich. Über die Zwickauer Hütte

ging es im Abstieg zur Einkehr auf die Schneid-

Alm mit ihren kulinarischen Leckerbissen.

Von Pfelders aus traten wir die Heimfahrt über

Kolman im Eisacktal an, um uns mit Südtiroler

Speck und anderen Köstlichkeiten einzudecken.

Dank an unseren Führer Emmeram Huf, der in

bewährter Art und Weise die Organisation übernommen

hatte. Wir haben vier herrliche Bergtage

erlebt!

Sigi Hutterer

78 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

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Mai-Wanderung in den Tegernseer Bergen

Also, ein Mailüftchen war das nicht, eher schon

ein heftiger Wind, der uns bei unserer Tour

begleitete, aber die Sonne spitzte ja ab und an

durch. Drei Autos aus Abensberg/Kelheim und

eins aus Dietfurt voll mit Bergfexen folgten dem

Ruf von Ingrid Hainzlmeier zu einer Wanderung

mit Ausgangspunkt Tegernsee.

Die Kapelle Riederstein auf 1207 m war unser

erstes Ziel, der Weg dorthin führte durch Wald,

an dem Wirtshaus

Galaun vorbei,

das wir links

liegen ließen.

Nach kurzem

Innehalten an

der Kapelle

ging es weiter

auf die Baumgartenschneid

(1440 m) mit

einer Superaussicht

und dem

Rätselraten, welcher Berg welcher ist. Die Gipfelrast

verlegten wir dann aber in den Windschatten

der etwas tiefer gelegenen Alm. Der Weiterweg

führte nach einem kurzen Abstieg wieder aufwärts

und dann am Kreuzbergköpferl vorbei.

Zu viert wollten wir noch einen kleinen Umweg

zum Gipfel des Köpferls machen – aber denkste!

– das Gipfelkreuz war eingesperrt! Ob zum

Schutz vor uns oder den Rindviechern war nicht

ersichtlich. So ging’s ohne Gipfel (war ja eigentlich

eh nur ein kleiner Hügel) den anderen nach,

die schon auf dem Neureuthaus Kaffee und

Kuchen bestellt hatten. Wie „up to date“ die

Bedienung da oben war, erlebte ich tags darauf,

als ich mit dem von ihr herausgegebenen neuen

Fünfeuroschein im großen Sportgeschäft Schuster

in München zahlen wollte und die Annahme

des Scheines verweigert wurde. Nach dem Kaffeetrinken

ging es nur noch gemütlich ins Tal.

Alle waren sich einig: Ingrid hatte wieder eine

wunderschöne Rundtour ausgesucht.

Ulrike Federl

80 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

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Es müssen nicht immer die Alpen sein

– drei Wanderungen im Harz

Zwei meiner ehemaligen Kollegen wollten ihre

runden Geburtstage gemeinsam im Harz feiern.

Nur wegen einer Feier ins preußische Ausland

fahren wollten Hansjörg und ich nicht, also Zelt

eingepackt und ab nach Zorge zu einem idyllisch

gelegenen Zeltplatz.

Aus der Plattform „Alpenvereinaktiv.com“ hatten

wir uns die Tour „Von Andreasberg zum Oderteich“

herunter geladen und wanderten wie

beschrieben von dem Ort aus in das Tal der Oder

und diese entlang. Moment mal – Oder! Also, wir

sind im Harz, östlich des Harzes liegt Magdeburg

und das liegt an der Elbe, weiter nordöstlich liegt

Frankfurt an der Oder. Wie bitte kommt die Oder

über die Elbe Rätselnd und mit den wildesten

Theorien diskutierend wanderten wir weiter, bis

uns längst vergessenes Schulwissen wieder einholte:

Es gibt zwei Oder-Flüsse, und diesem Missverständnis

unterlag schon Churchill, weshalb die

Oder-Neiße-Linie westlicher verlief als geplant.

Gleich wie, die Wanderung ist lohnenswert!

Der Hinweg verläuft zwar zwischendurch eine

längere Strecke auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg,

aber die Gegend ist idyllisch. An

der Staumauer des Sees laden gemütliche Holzbänke

zur Brotzeitpause ein, bevor der Rückweg

einem alten Wasserkanal folgend zu den

alten Silbergruben in Andreasberg führt. Der ca.

70 cm breite Kanal wurde wie die Staumauer

schon 1715 errichtet. Ursprünglich war er ganz

aus Holz in den steilen Abhang hineingebaut,

und man denkt unwillkürlich an den Spielfilm

„An heiligen Wassern“, in dem für nötige gefährliche

Reparaturen unter den Dorfbewohnern ausgelost

wurde, wer in die Wand muss. 100 Jahre

später wurde der Kanal dann aus Steinplatten

gebaut, und wegen der kalten Winter wurde er

anfänglich mit Reisig, später dann mit Steinplatten

abgedeckt. Damit der Kanal selbst nicht verschlammte,

wurden ab und an Sumpfgruben

eingebaut, aus denen der Schlamm den Abhang

hinunter gespült wird. Auch heute wird das Wasser

noch zur Gewinnung von Elektrizität genutzt.

Am nächsten Tag wählten wir für unsere Rundtour

Braunlage als Ausgangspunkt und als Aussichtsberg

die Ackermannshöhe, die mit knapp

1000 m der vierthöchste Gipfel des Harzes ist.

Diesmal wanderten wir an einem kleinen Bächlein

entlang immer bergauf, der Wald war dicht,

der Höhenmesser zeigte schon fast Gipfelhöhe

an, und wir begannen langsam, an der verkündeten

„Super-Aussicht“ zu zweifeln. Aber dann

ragte aus relativ sanftem Gelände ein steiler

baumloser Gipfelaufbau empor. Die Rundumsicht

war gigantisch: Der Brocken und der Wurmberg

mit seiner Sprungschanze waren aber die

einzigen Berge, die wir Südländer namentlich

kannten.

Eher ungewöhnlich: Bahn am Berg

Auf der Ackermannshöhe

Der Rückweg führte teils steil zum Achtermannstor

und Achtermannsbrunnen hinab und

dann weiter zu den Hahnenkleeklippen, eine

sehr steile, etwa 700 m breite Felswand über

dem Odertal. Auf dem historischen Kaiserweg

ging es dann zurück nach Braunlage.

Der Brocken (1141 m) war dann unser letztes

Ziel, diesmal mit den Kollegen. Wir wählten den

Eckerlochsteig, der von Schierke aus zum Gipfel

führt. Kaum hatten wir die Straße verlassen,

als die Sohle von Marions Schuh sie verließ.

Aber mit etwas Reepschnur wurde das Malheur

behoben und der Gipfel erreicht. Zurück ging es

diesmal gemütlich mit der Schmalspurbahn und

einer qualmenden Dampflok.

Resümée: Die Anreise in den Harz ist von uns

aus lang, aber wenn man in die Gegend kommt,

lohnt es sich, ein paar Tage zum Wandern zu

bleiben.

Ulrike Federl

Oder oder Oder

Nach ca. fünf Stunden Gehzeit erreicht man ein

gemütliches Wirtshaus, in dem man auch allerlei

über die Historie erfahren kann. Kurz darauf

kürzt man den Kanalverlauf über einen Hügel

ab und erreicht nach ca. einer Stunde den Ausgangspunkt

Andreasberg.

82 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

83


Hochtour Hochwilde und Schalfkofel

Das Bier im Gipfelbuch – eine wahre Geschichte!

Bereits früh verließen 13 DAV’ler am Freitag Mittag

ihre Büros und Arbeitsplätze, um pünktlich

ins Wochenende zu starten. Der Wetterbericht

verhieß nach langer Regen- und Kältephase endliche

Sommerwetter. So war jeder gut gelaunt,

und wir machten uns auf zur Langtaler Eck-Hütte

in den Ötztaler Alpen.

Auf dem Weg dorthin verfolgte uns eine große

Herde Ziegen, und Lehrer Christian bewies, dass

er nicht nur Schüler, sondern auch Ziegen in ihre

Schranken weisen kann. Auf der Hütte wurden

wir dann hervorragend bewirtet.

Am nächsten Morgen brachen wir bereits um

7.00 Uhr auf zum Hochwildehaus. Von dort

begannen wir den Aufstieg zu unserem großen

Ziel: der Hohen Wilde. Die Verhältnisse waren

Das Hochwildehaus 2885 m der Sektion Karlsruhe

Am Samstag vor der Bergmesse wollten wir das

schöne Wetter noch ausnützen und eine kleine

Tour machen, bevor der Laster mit den Bierbänken

ankommt und uns zur Arbeit ruft. Also zogen

wir zu fünft los, zuerst per Auto zur Rosengassenalm,

dann per pedes zum oberen Sudelfeld.

Es ist ein Frevel, dort einen künstlichen See

anlegen zu wollen, nur damit die Schneekanonen

ein paar Tage früher oder länger das Skifahren

ermöglichen.

Vom Vogelsang aus genossen wir nochmals den

Blick auf die unverschandelte Landschaft und

zogen dann weiter über den kleinen zum großen

Traiten. Hier wurde richtig Rast gemacht mit

Brotzeit und Gipfelbucheintrag. Oh!!! Was war da

im Gipfelbuchkasten Eine Halbe Helles!

Vorsichtig betrachteten wir die Flasche – das

Ding schien ungeöffnet und wirklich Bier zu sein.

Viel zu gefährlich, die Flasche weiterhin dort zu

belassen, es könnte ja Frost geben, dann zerspringt

sie und der Nächste schneidet sich

beim Herausholen des Gipfelbuches. Also aufmachen,

probieren, es ist Bier! Mit einem Dank

an den unbekannten Spender wanderte die Flasche

rund.

Versteht sich, dass wir das Leergut mitnahmen

und ordentlich entsorgten. Gut gelaunt traten wir

den Abstieg an, und so gestärkt wurden die Bierbänke

in Windeseile aufgestellt.

Ulrike Federl

Hochwilde 3842 m: Die Gruppe komplett & Fotograf(in)

doch sehr winterlich, manch einer wünschte

sich Schneeschuhe oder Tourenski. Die Gruppe

erreichte komplett den Einstieg zum Klettersteig

und – bestens abgesichert – den Gipfel der

Hohen Wilde 3482 m.

Problemlos gestaltete sich der Rückweg und

abends plante man bereits den nächsten Tourentag.

Nun trennte sich die Gruppe. Vier Mitglieder

bestiegen den 3540 m hohen Schalfkogel

und trugen sich als 1. Bergsteiger 2013 ins Gipfelbuch

ein. Der Rest machte sich etwas später

an den Hüttenabstieg und ließ den Tag kommod

am Schönwieskopf ausklingen.

Vielen Dank an unsere Tourenführer Rup und

Werner für die gute Organisation und umsichtige

Führung.

Doris Gassner

Schalfkofel 3540 m

84 Mitteilungen 2014

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85


Genusstouren in den Sextner Dolomiten

Im „Ohr“ die guten Wettervorhersagen starteten

wir am Freitag, 20.09.13 über Toblach zum Wanderparkplatz

beim Weiler Kandelen. Von hier

folgten wir einem breiten Fahrweg in den Bergwald

hinein. Bei einer Abzweigung entschieden wir

uns für die etwas längere Variante über Serpentinen

zur Bergalm, weiter einen Steig zum Pfanntörl,

2508 m sowie zum Toblacher Pfannhorn, 2663 m

in den Villgratner Bergen. Dieser Nord-Südtiroler

Grenzgipfel bietet einen wunderbaren Blick in alle

Himmelsrichtungen.

Die Bonner Hütte unweit des Gipfel war unsere

letzte Etappe für diesen Tag. Sie wurde nach dem

Ersten Weltkrieg enteignet und bis 1971 für militärische

Zwecke genutzt. Danach stand sie leer und

verfiel. Das jetzige Pächterpaar hat sie in Eigenregie

geschmack- und liebevoll restauriert und 2007

wieder eröffnet. Den Abend ließen wir – mit Blick

auf die drei Zinnen – bei gutem Essen und einem

ebenso guten Tropfen gemütlich ausklingen.

Der nächste Tag begann mit dem normalen

Abstieg über Grashänge und Wald zu unserem

Auto. Wir wechselten unseren Standort, fuhren

ins Gsiersertal nach St. Magdalena Talschlusshütte.

Die trapezförmige Riepenspitze 2774 m,

höchster Gipfel des Gsieser Ostkamms war unser

heutiges Wanderziel. Sie liegt zwischen der Kaserspitze

und der Heimwaldspitze und bildet mit ihren

Nachbargipfeln ein schroffes, felsiges Bergmassiv.

Der Gipfel wird von den Gsiesern auch „Tisch“

genannt, denn es gibt hier kein Kreuz, nur einen

Panoramatisch und einen Grenzstein als Hinweis,

dass hier die Grenze zwischen Italien und Österreich

verläuft. Wir blickten hinunter auf unzählige

Hütten und bewunderten ebenso die fantastische

Aussicht auf den wunderschönen Gipfelkranz um

uns herum. Als Abstieg wählten wir den Aufstiegsweg

mit Unterbrechung zu einer gemütlichen Rast

auf der Stumpfalm. Einen langen Tag mit vielen

Höhenmetern bergab, bergauf, bergab konnten wir

dann gemütlich in unserem Quartier (Hotel) ausklingen

lassen.

von den italienischen Alpini zu erobern in unmittelbarer

Gipfelnähe ums Leben. Die aus dieser Zeit

vorhandenen und 1974 und 1975 wieder instandgesetzten

Tunnel und Kriegssteige führen heute

als Klettersteig hinauf, hinab und hinüber zum Gipfel.

Das wunderbare Wetter, die herrliche Aussicht

belohnten den anstrengenden Aufstieg, bevor es

weiter zur Büllelejochhütte ging. Von dort marschierten

wir nach einer verdienten Rast und Brotzeit

zur Auronzo-Hütte zurück.

wir die mit Heidekraut übersäten Grashänge hinab

entlang der alten Liftstation. Mit einer Einkehr auf

der Enzianhütte beendeten wir diese schöne Wanderung,

und wieder einmal waren diese herrlichen

Bergtouren zu Ende. An Emmeram hiermit ein

herzliches Dankeschön.

Josefa Hueber

Am dritten Tag brachen wir auf zur Fahrt über

Toblach, vorbei an Misurina See zur Auronzo-Hütte

2320 m. Im Bann der berühmten und gewaltigen

Drei Zinnen führte unser Weg an der Drei Zinnen-

Hütte vorbei, wo oberhalb, nicht weit entfernt vom

„Frankfurter Würstl“, der Klettersteig zum Paternkofel

2744 m beginnt. Der Paternkofel liegt in den

Sextner Dolomiten an der Grenze zwischen Südtirol

und der Provinz Belluno, Italien. Im Ersten

Weltkrieg war er zwischen Österreichern und Italienern

heftig umkämpft. Der bekannte Bergführer

Sepp Innerkofler kam beim Versuch, den Berg

Letzter Tag und Heimreise. Um das wunderbare

Wetter noch auszukosten, machten wir auf der

Rückfahrt einen Abstecher zur Flatschspitze 2566

m. Wir fuhren kurz vor dem Brenner ab bis zur

Enzianhütte 1903 m. Von hier stiegen wir einen

breiten, steinigen, ehemaligen und verfallenen

Karrenweg in Kehren und über grüne Hänge bis

zum Schlüsseljoch. Ab hier über einen Steig zum

schmalen Gipfelgrat erreichten wir so die Flatschspitze

mit ihrem unscheinbaren kleinen Holzkreuz.

Herrliche Rundumsicht in die Zillertaler und Stubaier

Alpen war unser Lohn. Den Abstieg wählten

86 Mitteilungen 2014

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Hochfeiler 3509 m

Kultur, Monarchie und Berge = Schachenschloss!

Hochfeilerhütte 2710 m

Gipfelgrat am Hochfeiler

Am Samstag, den 3. August erreichten wir – sieben

Bergwanderer und Helmut Hainzlmeier als

Organisator – gegen 11.00 Uhr den Parkplatz

an der Pfitscherjochstraße, dem Südtiroler Ausgangspunkt

für die Besteigung des Hochfeilers

in den Zillertaler Alpen.

Ziemlich genau 1000 Höhenmeter galt es von

hier bis zur Hochfeilerhütte zu überwinden. In

Kehren führte uns der Weg aufwärts zu den Wiesenhängen

der Unterbergalm. Hoch über der Talsohle

querten wir steile Gras- und Schutthänge,

bis wir nach knapp drei Stunden die 2710 m

hochgelegene Hütte der Sektion Sterzing erreichten.

Somit blieb noch genügend Zeit, bei hochsommerlichen

Temperaturen die Aussicht auf die

umliegenden Berge zu genießen.

Am nächsten Morgen brachen wir noch vor sieben

Uhr zum Gipfelanstieg auf. Über den ersten

schrofigen Aufschwung halfen Drahtseilversicherungen.

Wir folgten dann dem durch zahlreiche

„Stoamanndl“ gekennzeichneten Weg,

der allmählich in einen mäßig steilen Grat überging,

und gelangten schließlich zur steilen Firnschneide

des Gipfels. Schon kurz nach neun

standen wir am Gipfelkreuz des 3509 m hohen

Hochfeilers. Bei herrlichem Wetter gönnten wir

uns eine ausgiebige Rast und ließen das Panorama

auf uns wirken. Zufrieden stiegen wir ab

und stärkten uns auf der Sonnenterrasse der

Hütte erneut. Gerne wären wir noch länger

geblieben, aber für den Nachmittag war ein Wetterumschwung

angesagt. So brachen wir auf, um

den restlichen Abstieg zu bewältigen. Wie sich

zeigte, rechtzeitig, da bald nachdem wir im Tal

waren, ein Gewitter mit Regen einsetzte.

Christian Mader

Ingrid Hainzlmeier hatte im Juli eine Tour dorthin

geplant. Zu zwölft trafen wir uns am Parkplatz

der Sprungschanze in Garmisch-Partenkirchen

und wanderten gemütlich zum ersten Highlight:

Faszinierend, wie die Partnach sich durch

die Felswände zwängt. Dann kam die anstrengende

Passage. Den Kälbersteig hinauf reihte

sich Stufe an Stufe. Bei herrlichem Sommerwetter

floss der Schweiß in Strömen, und die

Trinkpause war wohl verdient. Lang pausieren

war aber nicht, denn die 13 Uhr-Führung im

Schachenschloss rief, und so machten wir uns

auf die letzten harmloseren Höhenmeter, das

Schloss in 1866 m Höhe auf seinem herrlichen

Aussichtshügel schon vor Augen.

Die Führung lohnte sich: Das Gebäude ist

nahezu noch in dem Zustand, wie es von König

Ludwig II. 1872 erbaut wurde: gemütliche, mit

Zirbelholz ausgekleidete zweckdienliche Zimmer

im Erdgeschoss und dann der Prunk eines türkischen

Saals mit Buntglasfenstern im Obergeschoss.

Bemerkenswert auch die Konstruktion

und Verankerung des Kronleuchters, die dafür

gesorgt hat, dass das Dach in all den Jahren an

dieser exponierten Stelle den Stürmen Stand

gehalten hat.

Jetzt war aber eine ausgiebige Brotzeit überfällig,

bevor wir den Abstieg ins Reintal angingen.

Am Talgrund angekommen, lud die Bockhütte

noch zur Kaffeepause ein. Gestärkt ging es

den langen Hatscher an der Partnach entlang

zurück. Bange Frage: Wie lange ist die Klamm

eigentlich geöffnet Falls die massiven Gittertore

geschlossen sind, wäre das ein Riesenumweg!

Zur Beruhigung für Nachahmer: Auch wenn

die Kasse geschlossen ist, die Tore sind offen.

Mit Dank an die Organisatorin Ingrid verabschiedeten

wir uns an den Autos.

Ulrike Federl

Auf dem Gipfel des Hochfeilers 3509 m

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Herbsttouren im Vinschgau

.... oder die Kunst der Improvisation

Geplant hatte die Seniorengruppe „Sonnenklar“

für ihren Herbstausflug in den Vinschgau vom

6. bis 9. Oktober ein ambitioniertes Programm

mit den Panoramabergen Hinteres Schöneck

(3128 m), Vermoispitze (2929 m) und Hirzer

(2782 m). Da sich kurzfristig über Norditalien

ein Tief mit Ausläufern Richtung Hauptkamm aufbaute,

war allerdings Improvisation gefragt.

Der Tscharser Schnalswaalweg. Bereits

bei der Anreise, genau auf der Abfahrt vom

Reschenpass, wurden wir mit Regenschauern

überhäuft, endlose Fahrzeugkolonnen in Richtung

Heimat ließen auf eine Flucht der Urlauber

vor dem schlechten Wetter schließen. Mit

skeptischen Blicken Richtung Himmel entstiegen

wir in Tschars den Autos, Ziel war Schloss

Juval über die Waalwege. Gegenüber, in Tabland,

konnte man bereits die inmitten von Obstgärten

gelegene Pension Baumgarten gut erkennen,

die die Truppe die nächsten Tage beherbergen

sollte.

Im Dorf noch steil, aber dann leicht ansteigend

durch Kastanien- und Nusshaine ging es zum

Schnalswaal hinauf und dann mehr oder weniger

waagrecht über den Sonnenberg auf Schloss

Juval. Nach kurzer Besichtigung des Gemäuers

wurde zum Sonnenhof abgestiegen und bei

Buchweizenkuchen und einem Viertele die kurz

aufkommende Sonne genossen. Über den Stabener

Waal durch Weingärten und Obstplantagen

ging es zurück nach Tschars. Leider waren

die Waale ohne Wasser, da der Schnalser Waal

als Zulauf durch eine Mure verschüttet war.

Trotzdem ließen sich die Baukunst und der Fleiß

früherer Generationen bewundern.

Mutspitze (2294 m). Nach nasser Nacht

begann der zweite Tag wolkenverhangen.

Gefragt war ein leichter, nicht allzu hoher Berg

– die Mutspitze über Meran also. Der „Aufstieg“

begann in Vellau. Mittels nostalgischem Korblift

– das sind die, denen man hinterläuft um

dann hineinzuspringen – wurde zur Leiteralm

(1522 m) aufgefahren. Dabei sparten wir schon

mal wichtige Höhenmeter ein. Über den Hans-

Frieden-Weg ging es dann teils ausgesetzt durch

Felswände zur Hochmuth Bergstation und dann

durch Bergwald ansteigend zum Gasthaus Mutkopf

(1684 m). Bis hier sorgten Esskastanien,

Ziegen, ein Feuersalamander, Prachtexemplare

von Fliegenpilzen und sogar ein leibhaftiger

Steinpilz für reichlich Gesprächsstoff.

Der teilweise gepflasterte und daher manchmal

glatte Weg führte über den breiten Ostrücken

mäßig steil zum Gipfel. Der als „prächtiger

Aussichtsberg“ gerühmte Gipfel ließ neben dem

Tiefblick auf Meran und ins Tiroler Unterland

einen bescheidenen Rundblick auf die Dolomiten

und die Brenta zu. Der Abstieg erfolgte auf gleichem

Weg, nicht ohne entsprechende Einkehr im

Gasthaus Mutkopf.

Am Gipfel der Mutspitze

Hoher Dieb (2736 m). Im langen Kamm, der

vom Hasenöhrl nordostwärts zieht und Vinschgau

vom Ultental trennt, steht mit dem doppelgipfeligen

Hohen Dieb ein Berg, der bei den

Einheimischen reflexartig mit „Berlusconi“ assoziiert

wird. Eine Besteigung aus dem Ultental

bietet den Vorteil, dass man bis ca. 1700 m mit

dem Auto hinauffahren kann.

So machten wir uns am dritten Tag vom Wanderparkplatz

Simianhof über dem Zoggler Stausee

bei dichtem Nebel auf den Weg zunächst Richtung

Riemerbergl Alm auf 2040 m. Diese links

liegen lassend, folgte ein prächtiges Wegstück

eben durch goldfarbenen Lärchenwald, gepolstert

mit roten Teppichen aus Preiselbeer- und

Heidelbeersträuchern. Bei der nicht bewirtschafteten

Kofelrastalm (2312 m) wurde ausgiebig

Brotzeit gemacht, ehe der Weg über eine

kleine Steilstufe zu den beiden Kofelraster Seen

anstieg. Diese lagen an diesem Tag dunkel und

geheimnisvoll in die braune Urgesteinsumgebung

eingebettet da.

Audienz bei „Berlusconi“: Auf den letzten Metern zum

Hohen Dieb mit seinem überdimensionalen Gipfelkreuz.

Der Schlussanstieg auf den Hohen Dieb zog auf

gutem Weg durch blockige Halden nunmehr steiler

nach oben, ein Graupelschauer kurz vor der

letzten Querung setzte noch einen kleinen dramatischen

Akzent. Ein imposantes Gipfelkreuz

von mindestens sechs Meter Höhe und plötzlich

aufklarendes Wetter ließen vergessen, dass der

benachbarte Hauptgipfel ca. 10 m höher liegt.

Der Abstieg erfolgte auf gleichem Weg, wobei

die urige Riemerbergl Alm eine willkommene Einkehr

bot.

Die Abschlusstour auf den Hirzer fiel dem Dauerregen

zum Opfer, der bereits den zwei Tage später

erfolgenden Wintereinbruch ankündigte.

Trotz allem zauberte Emmeram Huf ein Tourenprogramm,

das alle zufrieden stellte. Schließlich

ist der Vinschgau eine Region mit Optionen

für nahezu jedes Wetter, vorausgesetzt man

beherrscht die Kunst der Improvisation.

Joachim Wachter

Eine Alm wie aus dem Bilderbuch: Zum Abschluss die

Riemerbergl Alm im Ultental.

90 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

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Datenschutz wurde bei uns schon immer groß geschrieben, aber wissen Sie noch, was über Sie

bei uns in der Sektion und im Hauptverein alles gespeichert ist Aus diesem Grund drucken wir hier

die Datenschutzerklärung des DAV – wie sie auch auf dem Aufnahmeantrag steht – ab.

Datenschutzerklärung

Der Deutsche Alpenverein (DAV) möchte seine Mitglieder darüber informieren,

dass die von den Sektionen erhobenen Mitgliederdaten über persönliche und sachliche Verhältnisse (so-genannte

personenbezogene Daten wie Adressdaten, Geburtsdatum und Bankverbindungen) auf Datenverarbeitungs-

Systemen der Sektionen wie auch der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Alpenvereines e.V. gespeichert

werden. Eine Verarbeitung oder Nutzung dieser Daten erfolgt ausschließlich für die Zwecke der Mitglieder-Verwaltung

der Sektionen bezie-hungsweise für sektionsübergreifende Verwaltungszwecke der Bundesgeschäftsstelle, wie

beispielsweise das Erstellen der Mitgliederausweise, den Versand der Mitgliederzeitschrift DAV-Panorama oder

das Überprüfen des Versicherungsschutzes. Eine über diese Verwal-tungszwecke hinausgehende Verarbeitung der

Mitgliederdaten findet nicht statt.

Der DAV sichert zu, dass die Mitgliederdaten gemäß dem Stand der Technik der Datensi-cherheit von den Sektionen

und der Bundesgeschäftsstelle des DAV verwaltet werden. Die Zugriffsrechte auf die Datenbestände sind auf

das absolut erforderliche Maß eingeschränkt. Gegen unerlaubte Zugriffe von Außen haben die Sektionen bzw. die

Bundesgeschäftsstelle des DAV die notwendigen Maßnahmen ergriffen.

Eine Übermittlung von Mitgliederdaten an Dritte, außerhalb des DAV, findet nicht statt. Dies gilt sowohl für eine

Nutzung der Adressdaten für Werbe- oder Marketing-Zwecke wie auch für eine Übermittlung an Sponsoren oder

Partner des DAV oder der Sektionen.

Der DAV sichert zu, die personenbezogenen Daten seiner Mitglieder vertraulich zu behandeln und nur für

erforderliche Verwaltungszwecke zu verarbeiten. Zugriff auf personenbezogene Daten haben ausschließlich die mit

der Datenverwaltung beauftragten Funktionsträger der Sektionen bzw. die Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle,

die Mitgliederdaten für die Erledi-gung der ihnen übertragenen Aufgaben benötigen. Diese Mitarbeiter sind im

Datenschutz unterwiesen und auf das Datengeheimnis gemäß § 5 BDSG verpflichtet.

Mitglieder des DAV können jederzeit schriftlich Auskunft über die bezüglich ihrer Person ge-speicherten Daten

erhalten und Korrektur verlangen, soweit die bei den Sektionen oder der Bundesgeschäftsstelle gespeicherten

Daten unrichtig sind. Hierzu können Mitglieder sich schriftlich oder per E-Mail an den Datenschutzbeauftragten des

DAV wenden:

Prof. Dr. Rolf Lauser

Dr.-Gerhard-Hanke-Weg 31

85221 Dachau

E-Mail: rolf@lauser-nhk.de

Sollten die gespeicherten Daten für die Abwicklung der Geschäftsprozesse der Sektionen oder der

Bundesgeschäftsstelle nicht erforderlich sein, so können Mitglieder eine Sperrung, gegebenenfalls auch eine

Löschung ihrer personenbezogenen Daten verlangen.

Ihr Gesicht in der Öffentlichkeit

In diesem Mitteilungsheft sind wieder zahlreiche schöne und beeindruckende Bilder Ihrer Vereinsaktivitäten erschienen.

Auf unserer Internetseite stellen wir ebenfalls vermehrt Fotos von Touren und Veranstaltungen ein. Gerne können Sie

Ihre digitalen Ein drücke für eine Veröffentlichung im Internet an die E-Mail-Adresse administrator@alpenvereinkelheim.de

senden.

Wer jedoch nicht auf einem Foto im Mitteilungsheft oder auf unserer Internetseite veröffentlicht werden möchte,

schreibt bitte eine entsprechende Nachricht an ein Vorstandsmitglied oder den Pressereferenten. Danke!

SEPA-Lastschriftverfahren

Ab dem 01. Februar 2014 werden die bisher geltenden Zahlungsformen endgültig durch SEPA abgelöst.

Dies bedeutet für unsere Sektion, dass ab diesem Stichtag der Einzug der Mitgliedsbeiträge

ausschließlich mit der SEPA-Lastschrift möglich ist.

Der Mitgliedsbeitrag 2014 wird im Januar 2014 noch nach der bisherigen Einzugsermächtigung erfolgen.

Ihre Einzugsermächtigung nutzen wir ab dem 01.01.2015 als SEPA-Mandat. Der Beitrag wird

dann jeweils am 02. Januar bzw. am folgenden Bankarbeitstag eingezogen.

Unsere Gläubiger-ID: DE65ZZZ00000201917, Mandatsreferenz entspricht der Mitgliedsnummer.

Beiträge der Sektion Kelheim des Deutschen

Alpenvereins e.V. – gültig ab 1. Januar 2014

Diese Beiträge wurden in Angleichung an die neuen Kategorien bei der Jahreshauptversammlung

am 7. März 2013 beschlossen.

Mitgliederbezeichnung Kategorie Jahresbeitrag Aufnahmegebühr

A-Mitglied ab 25 1000 45,– € 10,– €

B-Mitglied Ehefrau/Ehemann/Senior ab 70/Bergwacht 2000 25,– € 5,– €

D-Mitglied Junioren bis vollendetem 24. Lj. 4000 25,– € 5,– €

K/J-Mitglied Kinder/Jugendliche bis vollendetem 18. Lj. 5000 12,– € 2,– €

K/J-Mitglieder von Mitgliedseltern bzw. von 7000 0,– € 0,– €

alleinerziehenden Mitgliedern

Familienbeitrag A- und B-Mitglieder 70,– € 10,– €

und Kinder bis vollendetem 18. Lj.

Schwerbehindert A-Mitglied 2750 25,– € 10,– €

Schwerbehindert B-Mitglied 2700 20,– € 5,– €

Schwerbehindert Kinder/Jugendliche bis vollendetem 18. Lj. 7800 0,– € 0,– €

Gastmitglied Kinder/Jugendliche bis vollendetem 18. Lj 3000 4,– € 2,– €

Gastmitglied Junioren bis vollendetem 24. Lj. 3000 8,– € 5,– €

Gastmitglied ab 25 3000 17,– € 5,– €

Stichtag für das Alter ist der 1.1.; Neumitglieder, die ab dem 1. September des laufenden Jahres beitreten, zahlen

jeweils die Hälfte der Jahresbeiträge.

92 Mitteilungen 2014

Mitteilungen 2014

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Änderungsmeldung

an DAV-Sektion Kelheim: Schriftführer Christian Mader,

E-Mail: chrisundeli@t-online.de, Preysingstr. 13, 93326 Abensberg

Name, Vorname

Alte Anschrift

Straße, Haus-Nr.:

Neue Anschrift

Straße, Haus-Nr.:

Mitglieds-Nr.

(finden Sie auf dem Adressaufkleber über der Anschrift)

PLZ, Ort

PLZ, Ort

Neue Tel.-Nr.:

Neue Kto.-Nr.:

Kto.-Inhaber:

Bankleitzahl

Geldinstitut:

Soll die Änderung für weitere Familienmitglieder

gelten Wenn ja, bitte Namen nennen:

Melden Sie bitte jede Anschriftenänderung sofort dem Schriftführer Ihrer Sektion (bitte nicht an den DAV München). Sie sichern sich

dadurch die fortlaufende Zusendung der DAV- und Sektions-Mitteilungen. Vergessen Sie auch nicht, Ihrer Sektion für den Beitragseinzug die

neue Kontonummer mit Bankleitzahl mitzuteilen. Ein Beitragseinzug, der wegen einer falschen Kontonummer nicht durchgeführt werden kann,

verursacht der Sektion hohe Kosten und den ehrenamtlichen Mitarbeitern zusätzliche Arbeit. Bitte in Druckbuchstaben schreiben. Vielen Dank.

Änderung persönlicher Daten,

Sektionswechsel und Kündigung

Wir bitten Sie, uns jeweils unverzüglich alle Änderungen

Ihrer für die Sektion wichtigen Daten mittels

des auf der nächsten Seite abgedruckten

Formblattes mitzuteilen. Sie gewährleisten damit

einen ordnungsgemäßen Geschäftsablauf.

Änderungen Ihrer Bankverbindung

und Kündigung müssen uns bis spä testens

30. September jeden Jahres mitgeteilt werden,

damit diese für die Beitragserhebung des

darauffol genden Jahres berücksichtigt

werden können. Wird der Wechsel zu einer

anderen DAV-Sektion oder die Kündigung nicht

bis zu diesem Stich tag schriftlich mitgeteilt, verlängert

sich Ihre Mitgliedschaft um ein weiteres

Jahr. Wird der Sektion die Änderung der Bankverbindung

nicht rechtzeitig mitgeteilt, erfolgt eine

Rücklastschrift des Beitrages, der die Sektion

kostenmäßig erheblich bela stet, da für diese

Rücklastschrift von den Bank instituten eine nicht

un beträchtliche Gebühr erhoben wird.

Sie können uns in dieser Hinsicht sparen

helfen. Im Voraus herzlichen Dank dafür.

94 Mitteilungen 2014

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